Donnerstag, 21. Juni 2018

Thema des Monats: wenn Zweifel an dir nagen

Paperclip - Samuel, 3. v.r.
Zweifel hatten wir sicherlich alle schon mal. Manche Zweifel nagen lange an uns, andere weniger lange. Und so manch Zweifel wird man irgendwie nie richtig los. Zweifel an sich selbst. Zweifel an Gott.
Gibt es eine Art Rezept um Zweifel zu überwinden?

Samuel, Sänger der Band Paperclip, kennt das auch mit diesen Zweifeln. Im Thema des Monats möchte er euch von seinen Zweifeln erzählen.


Liebe Freunde,

ich möchte euch heute Zeugnis geben. Ich habe erlebt, dass es eine Art von  zerstörerischen Zweifeln gibt, die nicht aus uns selbst kommen und dass JESUS HERR über diese Zweifel ist.

Vor ein paar Jahren war ich mit einer Projektband in den Sommerferien bei einem Jugendcamp im Erzgebirge am Start. Das war für mich nichts ganz Neues mehr, da wir bereits das zweite Mal in Folge mit dabei waren. Die Probentage zuvor verliefen auch ziemlich produktiv und entspannt. Wir hatten eine gute Gemeinschaft untereinander und mit Jesus. Ich freute mich sehr auf das Camp und zum Mitarbeitergottesdienst, welcher immer unmittelbar vor dem offiziellen Beginn mit den Teilnehmern stattfindet, war soweit für mich noch alles in Ordnung.

Kurz bevor dann die erste Abendveranstaltung mit den Teilnehmern beginnen sollte, spürte ich, wie sich allmählich Zweifel in mir breit machten.

Wenn ich daran zurück denke, habe ich immer ein Bild von einer tiefschwarzen Wolke, die über mir schwebt, vor Augen. Vor diesem Erlebnis war ich davon ausgegangen, dass Zweifel allein eine Charaktersache sind. Ich war und bin so ein übertrieben positiv eingestellter Mensch, der keine Probleme, sondern eher Herausforderungen und schon die dazu passenden Lösungsalternativen sieht.

Als sich aber nun diese Zweifel in mir breit machten, war mir relativ schnell klar, dass sie nicht aus mir selbst kamen. Das waren Gedanken wie: „Samuel, du kannst das doch gar nicht!“, „Samuel, du bist zu schlecht, um auf die Bühne zu gehen und vor den Jugendlichen zu singen!“ und „Samuel, was hast du denn schon zu sagen?“.  Und ich bekam ziemlich Angst. Ich hätte eigentlich raus rennen und heulen können.  Eine viertel Stunde vor Beginn trafen wir uns dann backstage zum gemeinsamen Gebet. Nach kurzem Zögern erzählte ich dann von dem, was gerade mit mir los war und unser damaliger Jugendpfarrer legte mir die Hand auf und betete für mich. Nach diesem Gebet waren die zerstörerischen Zweifel komplett weg. Das verrückte daran war, dass es an den darauffolgenden Abenden immer bei jemand anderem aus der Band genau solche Zweifel gab, die dann aber leider nicht so schnell wieder gegangen sind.
 
An diesem Erlebnis sind mir zwei Sachen deutlich geworden. Zum einen sind Veranstaltungen, wo zum Glauben an Jesus eingeladen wird, extrem umkämpft in der geistlichen Welt.  Zum anderen habe ich erlebt, dass Gebet große Macht hat.

Viel vermag eines Gerechten Gebet in seiner Wirkung.  Jakobus 5,16

Lasst euch von diesen zerstörerischen Zweifeln keine Angst machen. Meist sind sie Lügen, die uns Satan einreden will. Bleibt in Beziehung mit Jesus, der diese kraftlosen Lügen aufdeckt und euch davon frei machen will.

Gruß und Segen euch
Samuel

Montag, 18. Juni 2018

Impuls für deine Woche

Deutschland einig Fußballland.
Was war das gestern für ein nervenaufreibendes Spiel? So manch einer hat bereits zur Halbzeit resigniert. Und andere haben bis zum Schluss gehofft,dass Deutschland wenigstens noch das Ausgleichstor schießt und wenigstens 1 Punkt mitnimmt. Aber mit einer Niederlage hat wohl kaum einer gerechnet.

Aber auch in unserem alltäglichen Leben fällt es uns schwer mit Niederlagen umzugehen.
Unsere Erwartungen an andere und vor allem auch an uns selbst sind so hoch, dass wir genau daran scheitern. Und die Enttäuschung über die Niederlage liegt uns meist lange Zeit noch schwer im Magen.

Auch der deutschen Nationalelf wird diese Niederlage wohl noch etwas im Magen liegen.
Nichtsdestotrotz heißt es für sie nicht lange schmollen, sondern ran an die Arbeit und alles geben. Aufstehen und weitermachen. Nicht in Trübsal verfallen, sondern trainieren und es das nächste Mal besser machen und das Ziel nicht aus den Augen verlieren.

Aber egal wie dein nächster Wettkämpf, dein nächstes Lebens-WM-Spiel ausgeht, wichtig ist, dass du aufstehst und weitermachst und dass du dich nicht in Selbstmitleid wälzt.

In welchem Team spielst du in deinem Lebensspiel? Team Jesus? Und wer ist dein Trainer?

Wenn du bei Jesus im Team bist, dann kannst du dir sicher sein, dass du nicht zu den Verlierern zählen wirst. Und egal wie es ausgeht, ob es Elfmeterschießen gibt oder nicht, es zählt nicht der Punktstand. Mit Jesus an deiner Seite zählst du zu den Gewinnern. Und auch wenn es keinen Pokal gibt, so bekommst du doch etwas viel wertvolleres: ewiges Leben.

Donnerstag, 14. Juni 2018

Musikvideo: The Protest _ What else you got

via The Protest
Klangheimlisch, und kurz vor der veröffentlichung ihres neuen Albums, haben die vier Herren von The Protest zur Single "What else you got" ein Musikvideo veröffentlicht.

Frontmann Josh Bramlett erzählt bei AXS.com einiges über den Song und seine Entstehung:
"Der Song ist emotional, ein hymnischer Faustkämpfer. Es geht um Entschlossheit und Ausdauer. Wir als Band hoffen, dass der Song die Zuhörer dazu inspiriert, den Kopf hochzuhalten. In einer Zeit wo in der Wlet um uns herum alles zerreißt und viele schreckliche Dinge passieren soll der Song als Schlachtruf gelten. Eine Hymne, an der man sich festhalten kann in der Not. Versuche und Drangsale sind unvermeidlich, aber wie wir damit umgehen ist unsere Entscheidung. Wir können sie uns überwältigen lassen, oder wir können das Feuer im Inneren nutzen, um sie zu erobern."

Den Song selbst haben sie gemeinsam mit Josiah Prince (Dosciple) und Jeremiah Jones geschrieben.

Zum Video erzählt Josh weiter: "Das Video wurde von dem wunderbaren Adam Shewmaker gefilmt. Die eigenen Dreharbeiten waren voller Widrigkeiten. Es wurde Ende Februar aufgenommen und es war KALT. Die Temperaturen waren bei um die Minus 6 Grad. Das sieht man auch an unserem Atem im Video. WIr sind nur Tage später auf Tour gegangen, also auch keine Möglichkeit das Video später nochmal zu drehen. So mussten wir in der begrenzten Zeit alles richtig machen."

Gedreht wurde in einer Garage. Es ist zwar eine einfache und minimalistische Einstellung, doch die Jungs sind glücklich mit dem Resultat. Innerhalb von 10 Stunden wurde das Video gedreht.
"Wir hoffen, dass jeder es mag und die Worte des Songs zu Herzen nimmt!"

Wie Josh schon sagt, das Video ist wirklich minimalistisch und in einer einfachen Einstellung gedreht. Das nimmt der Energie des Songs jedoch nichts. Die Power, die die Jungs austraheln kommt voll zur Geltung. Auch geht es mehr um den Inhalt als der großen Story drum herum. Man darf also gespannt sein was noch auf uns hinzukommt mit dem neuen Album.




"The Legacy" erscheint am 13. Juli.

Dienstag, 12. Juni 2018

Buch: David Kadel - Was macht dich stark?

via Gerth Medien
In einer Welt in der es nur um Leistung geht, gehen viele unter, zerbrechen an dem Leistungsdruck und immer mehr Menschen leiden bereits in jungen Jahren an Burnout und Depressionen. Egal ob in Schule, Beruf oder im Sport - wohin man blickt sieht man junge Menschen, die versuchen diesem Druck stand zu halten.
Gerade im Leistungssport ist der Druck enorm hoch. Da ist es wichtig, sich an etwas festhalten zu können was einem Kraft gibt.

In wenigen Tagen beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland und alle Augen richten sich auf die Spieler. 4 Jahre lang trug die deutsche Nationalelf den Titel Weltmeister und in Russland gilt es diesen Titel in den nächsten Wochen zu verteidigen. Ihrer Vorbildfunktion sind sich die Spieler bewusst und immer wieder hört und liest man, dass sie nicht nur Vorbilder im sportlichen Sinne sind, sondern auch immer mehr zu gesellschaftlichen Vorbildern werden, weil sie sich gesellschaftlich engagieren und etwas bewirken wollen.
 
Einer, der viele Fußballer kennt, ist David Kadel. Der Kabarettist und ehemalige N24 Ethik Moderator hat schon viele Profifußballspieler begleitet. Bekannt ist er für seine Fußballbibel und diverse Low-Budget-Dokumentarfilme über christliche Fußballer und Trainer wie David Alaba, Davie Selke, Jürgen Klopp, Marcelo Bordon, Sven Schiplock u.v.a.

In seinem neuen Buch "Was macht dich stark? Fußballstars und ihr Erfolgsgeheimnis" spricht David Kadel mit einigen Spielern und fragt sie nach ihrem Erfolgsgeheimnis. Dabei steht die Frage "Was macht dich stark?" im Vordergrund. Aber auch die Frage, was ein Vorbild ausmacht ist in diesem Buch ein zentraler Punkt.

Ehrlich und ungeschminkt erzählen Jürgen Klopp, David Alaba, Heiko Herrlich, David Luiz, Benny Henrichs, Davie Selke, Neymar, Thilo Kehrer, James Rodríguez, Sandro Schwarz, Robert Bauer, Edison Cavani und Daniel Didavi im Zwiegespräch mit David Kadel ihre Geschichte. Gespickt ist diese nicht nur mit Bildern aus dem Fußballerleben, sonder auch mit ganz privaten Einblicken im Bildformat.

Zu kaufen gibt es das Buch für 15,00 € bei Gerth Medien.

Hier noch ein kurzes Interview über das Buch:



Montag, 11. Juni 2018

Impuls für deine Woche

Bei einer Feier saß ich einmal neben einem Mann, der mir viel darüber erzählte, was seine Eltern alles falsch gemacht hätten. Schließlich forderte er mich auf, ihm zu bestätigen, dass die anderen an allem schuld seien. Damit tat ich mich allerdings schwer. Denn zum einen kenne ich auch die »andere Seite« und deren Sicht. Da klingt das alles ganz anders. Zum anderen war ich bei keiner der geschilderten Auseinandersetzungen anwesend. Daher konnte ich mir kein Urteil erlauben. Natürlich hätte ich meinem Gesprächspartner einfach nach dem Mund reden können. Doch das wollte ich nicht. Das wäre den anderen Beteiligten, die nicht anwesend waren, nicht gerecht geworden.
Statt nun Richter in einer Sache zu werden, die ich nicht beurteilen konnte, schlug ich ihm einen anderen Weg vor: Wie wäre es, alle Enttäuschung und Bitterkeit – ob berechtigt oder nicht – einfach zu begraben und dem anderen zu vergeben? Statt immer wieder die alten Geschichten hervorzukramen, könnte er doch auf seine Eltern zugehen und ihnen die Hand reichen. Doch das kam für ihn nicht infrage. Er war empört über meine Haltung und hat das Gespräch sofort beendet. Die Folge: Der Streit besteht nach wie vor!

Vielleicht steckst Du auch in einem Konflikt, der schon lange anhält und in dem keiner nachgeben will. Wie dem jungen Mann kann ich Dir auch nicht einfach Recht geben. Das würde nichts bringen. Ich kann Dir nur das selbe raten: Mach den den ersten Schritt und vergeb dem anderen von Herzen. Das ist vielleicht nicht einfach. Doch ohne Vergebung wird der Streit nicht aufhören. Und wenn Dir die Kraft zu diesem Schritt fehlt, darfst du Gott bitten, dir zu helfen. Denn er vergibt gerne.

Donnerstag, 7. Juni 2018

Thema des Monats - Wenn Zweifel an dir nagen

Falk Marquardt
Keyboarder von Hope! und The Nutcrackers
Im Juni geht es beim Thema des Monats um Zweifel.
Wer kennt sie nicht?
Eigentlich glauben wir ja, dass Gott gut ist und dass er nur unser Bestes will und unsere Gebete erhört. Wir glauben auch, dass Jesus vom Tod auferstanden ist und dass Gott Menschen heilen kann.
Aber manchmal fällt es uns wirklich sehr schwer, dass alles nicht nur zu wissen oder nur daran glauben zu wollen, sondern wirklich fest daran zu glauben.
Warum? Das ist eine gute Frage. Manchmal schleichen sich Zweifel ein, wenn zum Beispiel ein Gebet nicht sofort erhört wird oder uns etwas schlimmes passiert.
Oft sehen wir nur den Moment und merken erst viel später, dass unsere Zweifel unberechtigt waren und Gott doch eingegriffen hat - nur anders als wir uns das vorgestellt hatten.
Aber leider gibt es keinen Schalter um die Zweifel einfach auszuknipsen.

Falk möchte heute seine Gedanken zu dem Thema mit euch teilen. Er ist Keyborder von der Band HOPE! und the Nutcrackers.


Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

Diese Worte sind im Markusevangelium die letzten Worte Jesu, bevor er am Kreuz stirbt. Es sind meiner Meinung nach unglaublich beeindruckende und starke Worte. Jesus, der Sohn Gottes, welcher Gott so nahe war, wie es ein Mensch wohl niemals sein kann, empfindet am Kreuz die totale Gottverlassenheit. Für mich zeigen diese Worte, dass Jesus keine halben Sachen gemacht hat. Er hat die schlimmsten Tiefen des Menschseins erlebt und durchlitten, bis in den Tod am Kreuz. Auch er zweifelte in der Stunde seines größten Leides.

Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

Warst auch du schon mal an einem Punkt in deinem Leben, wo diese Worte gepasst hätten? Oder hast du sie sogar herausgeschrien? Vielleicht warst du schwer erkrankt, hattest einen geliebten Menschen verloren oder in Ausbildung oder Beruf lief es schlecht.

Jeder Mensch und auch jeder Mensch der mit Jesus lebt, wird in seinen Leben in Situationen kommen, in welchen er nicht mehr weiter weiß. In diesen Momenten können sich sehr schnell Zweifel und Fragen nach dem Warum breit machen. Wieso ist gerade mir das passiert? Wieso geht es anderen besser? Warum lässt Gott das zu, wenn er mich doch liebt? Gibt es Gott überhaupt?

Zweifel spielten in meinem Leben eher selten eine Rolle. Ich dachte oft, dass schon alles seinen Sinn haben wird und fühlte mich bei Jesus geborgen. Bis im letzten Herbst meine Beziehung zu meiner damaligen Freundin plötzlich zu Ende ging. Auf einmal fand ich am Tiefpunkt wieder und viele Zweifel stiegen in mir hoch? Ich wollte glauben, dass Gott einen Plan für mein Leben hat. Aber konnte diese schmerzhafte Erfahrung dazugehören? Ich betete oft um Besserung aber erst mal passierten nur Dinge, welche die ganze Situation noch verschlimmerten. Zu meiner Traurigkeit kamen auch noch körperliche Probleme. Es war nicht nur die kaputte Beziehung, an deren Echtheit ich zweifelte. Mein ganzer bisheriger Lebensweg wirkte auf einmal sinnlos. Auch an Gottes Führung und Beistand zweifelte ich.
Im Nachhinein kann ich sagen, dass Gott mich nicht verlassen hat. Er hat mir viele Menschen an die Seite gestellt und mich so durch diese schwere Zeit getragen. Ein Satz wurde mir über die Monate von mehreren Leuten unabhängig zugesprochen: „Gott macht keine Fehler!“ In dieser Situation wirkte das manchmal nicht sehr aufbauend für mich aber jetzt kann ich sagen, dass diese Menschen recht hatten und Gott mir durch sie die Antwort auf meine Gebete und Zweifel gegeben hat.
Durch diese Zeit hat sich mein Leben verändert. Gott hat mir neue Freundschaften geschenkt und alte wieder aufleben lassen. Seit kurzem darf ich auch wieder eine Beziehung führen.

Zweifel sind menschlich und nicht verboten. Aber es ist wichtig wie wir mit ihnen umgehen. Bringen uns unser Leid und unsere Zweifel dazu Gott aus unserem Leben zu verbannen oder gelingt es uns ihm und seinen Verheißungen zu vertrauen. Lasst uns Wozu fragen und nicht mehr Warum.
Ich wünsche jedem, dass er in der Zeit des Zweifels an unserem Gott festhalten kann und erlebt wie er Leid und Zweifel benutzt, um Dinge in unserem Leben zum Guten zu wenden.

Wie es in einem Lied der Band August burns red heißt:
There is beauty in tragedy .
The heart won’t stop beating.
For the end is a new beginning.

Auch für den gekreuzigten Jesus gab es einen Neubeginn. Er ist auferstanden und hat den Tod und damit auch unser Leid und unsere Zweifel ein für allemal besiegt!

Montag, 4. Juni 2018

Impuls für deine Woche

picture by Nici Obermaier
Weil noch Zeit bis zum Abflug meiner Maschine war, lief ich durch die Einkaufsstraße des Flughafens. Da sah ich in einem Geschäft preisreduzierte Schuhe. Und weil ich sowieso ein neues Paar brauchte, kaufte ich eines, das mir gefiel. Zu Hause packte ich meine Neuerwerbung aus und fand unten im Karton einen interessanten Satz: »Welche Fußspuren werden Sie hinterlassen?«

Diese Frage brachte mich zum Nachdenken. Wir neigen sehr dazu, uns wenige Gedanken über unsere Fußspuren zu machen. Und wenn diese Fußspuren in falsche Richtungen führten, möchten wir das am liebsten möglichst schnell verdrängen. Stattdessen beschäftigt uns oft das Äußerliche: Passen die Schuhe zur Kleidung? Stimmen die Farben? Sind sie für den betreffenden Anlass nicht zu leger? Wir achten darauf, einen guten Eindruck zu machen. Aber wie die Schuhe aussehen, ist bei Licht betrachtet, wesentlich weniger wichtig, als die Frage, wohin sie uns getragen haben. Denn Gott achtet darauf, wohin unsere Spuren führen. Ihn interessiert unser Lebenswandel, und vor ihm können wir keine unserer Spuren verwischen. »Alles ist bloß und aufgedeckt vor seinem Angesicht«, heißt es in der Bibel (vgl. Hebräer 4,13). Und Gott hat ein sehr gutes Gedächtnis!

Weil aber Gott die Menschen nicht verdammen will, hat er uns allen einen Ausweg gezeigt: Wir müssen eingestehen, dass wir in die falsche Richtung gelaufen sind, und dürfen das nicht weiter zu vertuschen suchen. Dann vergibt er alle Fehltritte und redet nie mehr darüber. Das ist aber nur die negative Seite: Gott will nämlich nicht nur, dass unsere falschen Spuren verschwinden, sondern dass wir von da an solche Fußspuren hinterlassen, über die sich Gott und Menschen freuen können.

Freitag, 1. Juni 2018

Impulse for your month

Time is a weird construct. You can't save it. Once a minute has passed, you cannot retrieve it to re-live it. It is over and forever gone. This is why we're always told to make the most of our time. That is sometimes a tough thing to do, because we can't even really control our time. Sure, we try to plan things, make schedules and so on, but things get messed up, unplanned consequences interfere with our time tables and we end up 'losing' our time any way.
We can't change anything about that and it is the best thing to come to terms with that situation. Now, I want to challenge you this month to try to actually celebrate your "now". "Live in the moment" is a very cheesy phrase, but let's think about this for a minute: How often do we think about yesterday, or the future? I bet you, we do that more than we think about our present, our now. We worry so much about what was and what is going to be that we forget about our present. I encourage you to take a minute or two every day this month to just be in the moment. Assess where you are at that exact moment, what you have and maybe count your blessings. It is worth it, believe me. And it will be time well spent.

Dienstag, 29. Mai 2018

Musikvideo: NIA - Neo

Am letzten Freitag war auf dem Musikmarkt wieder einiges los. So veröffentlichten unter anderem die Jungs von NIA ihren neuen Song „Neo“. Passend dazu gab es direkt noch ein Musikvideo dazu.
Die letzten Monate ist es musikalisch ja doch etwas ruhiger geworden. Wer die Jungs jedoch in letzter Zeit ab und an mal live gesehen hat, wird mitbekommen haben, dass sie an einigem basteln und viel auch ausprobiert haben. So kündigten sie unteranderm auf dem Balinger Rockfestival im April an, dass sie im Herbst ein neues Album veröffentlichen werden. Zudem gibt es auch ein neues Bandlogo.

Wir haben mit Gitarrist Fred gesprochen, Ihm ein paar Fragen zum Song und zum Musikvideo gestellt:

Fred, wie ist der Song entstanden?
Das ist schon einige Zeit her. Der Song bzw. der Text war motiviert durch die vielen Terroranschläge, die in den letzten Monaten passiert sind. Der Ausschlaggebende Punkt war der Amoklauf des jungen Mannes in München. Der einfach wahllos in einem Mc Donalds umher geschossen hat. Und irgendwie wollten wir da einen Song machen, wo es darum geht keine Angst mehr zu haben. Der Song selber spricht natürlich in viele Leben und Situationen, wo Menschen Angst haben oder wo keine Hoffnung mehr da ist.

Worum geht es in dem Song? Und wie entstand der Name „Neo“?
Der Titel selber, Neo, bedeutet neu, dass es eine neue Hoffnung gibt. Der ursprüngliche Titel war auch Neo – Hoffnung. Und unsere Hoffnung ist da ganz klar natürlich in Gott. So wie es auch in der Offenbarung steht, Kapitel 21, Vers 4: „Er wird ihnen alle Tränen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben, kein Leid, keine Klage und keine Schmerzen; denn was einmal war, ist für immer vorbei.“ Eine Zeit wo wir uns vor nichts mehr fürchten müssen. Aber auch für die heutige Zeit sollen wir wissen, das Gott immer bei uns ist. Es geht auch darum Mut zu machen. Jeder hat andere Ängste und soll den Song für sich interpretieren und sich Mut daraus ziehen.

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Ryan von Twelve24?
Das war eine relativ spontane Entscheidung. Wir haben produziert und kamen dann an die Bridge. Da hatte ich das Gefühl, gerade weil der Song elektronischer ist als die anderen die wir so spielen, ein Feature wäre ganz cool. Und da Twelve24 ja auch sehr elektronisch unterwegs ist, warum nicht mit Ihnen? Und Ryan ist ein Type der mit viel Energie rappen kann. Und diesen Part, den er im Song hat, rappt er auch mit viel Energie. Das muss auch so sein, sonst würde es nicht zum Song passen. Er war sofort dabei als ich Ihm den Track geschickt hatte. Nach 2-3 Tagen hat er auch gleich 2 Versionen seines Parts geschickt und die haben mich direkt umgehauen. Und da war klar, dass nehmen wir.

Zum Song habt Ihr ja auch ein Musikvideo veröffentlicht. Kannst du uns was zur Story erzählen?
Das Video selbst haben wir mit den Jungs von Feuerwasserfilm gedreht. Die Story dahinter ist das es eigentlich kein richtiges Leben mehr auf der Erde gibt. Das gerade eine Apokalypse oder ein 3. Weltkrieg stattgefunden hat. Und die Menschen haben alle angefangen sich gegenseitig zu hassen und zu jagen. Deswegen kämpft auch Chris in einer Szene kurz mit den beiden Typen. Die sind halt hinter ihm her, aber Chris kann sie schließlich doch überwältigen und verschwindet dann wieder. Danach gibt es eine Explosion wobei einer der beiden Typen stirbt und der andere verletzt wird. Den nimmt Chris dann mit und zwischen den beiden entsteht eine Freundschaft. Was auch ein Zeichen einer neuen Hoffnung ist. Chris bekommt am Schluss auch diesen Funkspruch, man sieht das an den Anzeigen der Geräte die plötzlich gelb werden, das es doch noch mehr Leben gibt. Beide gehen dann weg und zünden den Bengalo.




Der Song selber ist sehr elektronisch. Anders als die restlichen Songs der Jungs, wobei man in letzetr Zeit schon gemerkt hat, das sie mehr elektronische Parts einbauen. So zum Beispiel auch schon beim Song "UP X UP". Aber der Track zieht einen förmlich in seinen Bann. Die Bridge mit Ryan ist erst überraschend, passt aber extrem gut in den Song. Man darf also gespannt sein, wie das restliche Album wird. Eine gute Mischung aus dem alten Sound von "Schlafende Gigaten" und dem neuen Sound würde definitiv die NIA Fans begeistern.
Das Video ist wirklich gut. Von vorne bis hinten. Man merkt das die Jungs von Feuerwasserfilm da ihre Hände mit im Spiel hatten. Man wird sofort in die Story hineingezogen und will wissen was passiert. Die Bridge mit Ryan, und wie er auch im Video zu sehen ist, gibt einem direkt das Gefühl das etwas passiert, etwas positives. Dies wird durch den hellen Hintergrund dargestellt. Und so ist es dann auch. Eine gute Story die sehr emotional dargestellt wird. Auch Chrischa spielt seine Rolle extrem gut.
Textlich ist der Song eine Herrausforderung an jeden. Angst ist ein schwieriges Thema, aber dadurch gleichzeitig die Hoffnung und den Mut in einem zu erwecken erstaunlich. Klar wissen wir das Gott uns Hoffnung schenkt und uns ermutig. Aber wir müssen es auch verstehen und es annehmen. Es passiert so viel schlimmes in der Welt. Terror, Amokläufe, sinnlose Gewalt, dass alles macht jedem, vielleicht in anderer Art und Weiße Angst. "Neo" ermutigt uns nach einer Hoffnung zu suchen. Er ermutigt uns sie in Gott zu finden, egal an welchem Punkt wir stehen. Ob wir IHM nahe sind, eine starke Beziehung mit IHM führen oder gerade ganz weit weg sind und vielleicht an IHM zweifeln.

Zum Abschluss nochmal der Abschnitt aus Offenbarung Kapitel 21, Verse 1-6:
1 Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde. Denn der vorige Himmel und die vorige Erde waren vergangen, und auch das Meer war nicht mehr da. 2 Ich sah, wie die Heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkam: festlich geschmückt wie eine Braut für ihren Bräutigam. 3 Eine gewaltige Stimme hörte ich vom Thron her rufen: »Hier wird Gott mitten unter den Menschen sein! Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein. Ja, von nun an wird Gott selbst1 in ihrer Mitte leben. 4 Er wird ihnen alle Tränen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben, kein Leid, keine Klage und keine Schmerzen; denn was einmal war, ist für immer vorbei.« 5 Der auf dem Thron saß, sagte: »Sieh doch, ich mache alles neu!« Und mich forderte er auf: »Schreib auf, was ich dir sage, alles ist zuverlässig und wahr.« 6 Und weiter sagte er: »Alles ist in Erfüllung gegangen. Ich bin der Anfang, und ich bin das Ziel, das A und O2. Allen Durstigen werde ich Wasser aus der Quelle des Lebens schenken.


Montag, 28. Mai 2018

Impuls für deine Woche

Nach Regen kommt Sonnenschein. Nach schlechten Tagen kommen auch wieder gute. Am Ende des Tunnels ist Licht. Nach jedem Tief kommt ein Hoch. Viele Sprüche, die man hört, wenn es im Leben nicht läuft, wenn man nur Pech hat, man sich mies fühlt, Gott keine Gebete erhört, man sich alleine fühlt, einen schlechte Nachrichten erreiche oder viele andere Sachen.
Dann sagen einem Freunde, Familie und Mitmenschen manchmal solche Sprüche.
Wirklich helfen sie in dem Moment nicht, auch wenn man aus der eigenen Erfahrung weiß, dass sie Recht haben.

Besonders in solchen Zeiten fällt es mir schwer Gott zu loben und anzubeten. Lob und Dank geht einem schließlich in guten Zeiten leichter von den Lippen. Da singt sich die Bridge von Songs wie  Blessed Be Your Name wie von selbst: "You give and take away / You give and take away / My heart will choose to say / Lord blessed by your name - Egal was du mir gibst / Egal was du mir nimmst / Du bist und bleibst mein Gott / Nur dir gehört mein Lob"
Wenn es uns dann aber doch mal schlecht geht und uns etwas genommen wurde, dann singt es sich nicht mehr so leicht. Du wurdest bei deinem Traumstudium abgelehnt? Jemand aus deiner Familie wurde schwer krank oder ist gestorben? Dann kann man das nicht einfach singen, dann fällt es mir zumindest schwer. Ich muss in den schweren Zeiten, wo Gott soweit weg zu sein scheint, mir immer wieder neu ins Gedächtnis rufen, dass er genau in den Zeiten da ist. Das er mich trägt und ich ihn da am meisten loben und preisen sollte. Dabei hilft dieses Gedicht es sich ins Gedächtnis zu rufen:

Fußspuren im Sand von Margaret Fishback Powers
Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen
war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte,
daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur
zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.
Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten
meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am
meisten brauchte?"
Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie
allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen."


Samstag, 26. Mai 2018

30 Jahe Celebrate Lichtenstein

© Celebrate GCL
Letztes Wochenende waren wir beim Geburtstag vom Glaubenszentrum Lichtenstein. Diese feierten Ihren Geburtstag im Rahmen eines Celebrate Events am Abend. Als Special Guest hatten sie sich DJ FREEG, Samyo K und DJ Jack Dylan.

Wie immer kostenfrei, durften die Besucher kurz vor neun in die Halle des GCL. Zu Beginn gab es eine kleine Aufwärmübung zusammen mit Andy vom GCL. So mussten einige Saxophone spielen. Natürlich nicht mit einem echten, sondern einem aufgeblasenen. Auch gab es aufgeblasene Gitarren und Mikrofone.

Bilder von Time Passed By Photography
Nach dieser kurzen Spielerei ging es dann richtig los. Die drei Jungs kamen auf die Bühne und legten direkt los. DJ FREEG natürlich hinter den Plattenspielern und Samyo K mit DJ Jack Dylan zusammen am einheizen der Meute. So wurde ausgelassen getanzt und gesprungen. Die Jungs zeigten viel neues auf der Bühne. Neue Songs, sowohl gerade erst veröffentlicht als auch ganz neue. Auch gab es eine Premiere von JackSayFree. Eine neue Band, die die drei Jungs gegründet haben. Alles in allem ein schöner Abend. Zwar gab es ein paar technische Probleme, aber auch diese wurden super überspielt.

Zum Abschluss gab es dann noch DJ Mendes, der auch nochmal zeigte, das er weiß, was er an den Plattenspielern kann.

Wir danken wieder dem ganzen Team vom Celebrate, die uns jedes mal wieder herzlich Willkommen heißen.

Donnerstag, 24. Mai 2018

Thema des Monats: Das Streben nach Glück

Bildergebnis für Glück
via
Das mit dem Glück ist so eine Sache. Es gibt Leute, die scheinen einfach immer Glück zu haben und auch glücklich zu sein, ohne dass sie sich groß anstrengen müssen. Es gibt andere, die arbeiten hart dafür, glücklich zu sein, und erfahren auf dem Weg dorthin jede Menge herbe Rückschläge, die vielleicht teils Grund genug wären um alles hinzuwerfen. Wieder andere halten an der Philosophie fest, dass man sozusagen seines eigenen Glückes Schmied ist und daher theoretisch eigentlich immer glücklich sein könnte, wenn man sich dazu entscheidet - aber jeder, der schon einmal mit Depressionen zu kämpfen hatte weiß, dass glücklich sein manchmal eben keine simple Entscheidung ist.
Es gibt viele Wege zum Glück, wobei aber wichtig ist, dass nicht alle auch dauerhaft zum Glück führen. Geld und materieller Besitz können vielleicht kurzfristig glücklich machen, aber Sachen wie Zufriedenheit, Freundschaften und dergleichen kann man sich eben nicht kaufen. Dafür kann es glücklich machen, etwas vom eigenen Reichtum abzugeben, sei es in Form von finanziellen Spenden oder auch, wenn du deine Begabungen mit anderen teilst und dich damit einbringst. Ich habe selbst schon oft gemerkt wie gerne ich meine Begabungen und Talente einsetze um sie mit anderen zu teilen, und wie viel Zufriedenheit mir das gibt. Das kann bedeuten, dass ich einfach so Kuchen backe und mit in die Uni nehme und dort mit meinen Freunden teile oder in der Gemeinde den Gottesdienst für unsere internationalen Besucher ins Englische übersetze, weil ich die Sprache sicher beherrsche. Ich habe gelernt, dass glücklich sein nicht unbedingt damit zu tun hat, sich selbst zu bereichern. Klar kann man auch nicht immer nur teilen, und das ist auch keine Patentlösung oder der Schlüssel zum Glück. Aber einen Versuch ist es vielleicht auch für dich wert - wer gibt, bekommt schließlich sehr wahrscheinlich auch irgendwann zurück.
Gleichzeitig solltest du dein Glück nicht von anderen abhängig machen. Denn auch das ist nicht nachhaltig, und deinen Wert nur am Lob anderer fest zu machen wird dich alles andere als glücklich machen. Es ist keine Schande, nach dem Abi entgegen aller Erwartungen eine Ausbildung zu machen statt zu studieren, wenn du das Gefühl hast dass dich die Ausbildung in deinem Wunschberuf weiter bringt als ein theorielastiges Studium. Oder, um in kleineren Schritten zu denken, man kann sich jeden Tag auch mal ein bisschen Zeit für sich selbst zu nehmen und kurz den Dingen nachzugehen, die dir Spaß machen. Ein bisschen Seelen- Wellness schadet nie, und das sieht auch wieder für jeden anders aus. Ich gehe zum Beispiel gerne eine Runde laufen um in den Tag zu starten und lese danach während dem Frühstück die Losung und nehme mir Zeit, darüber nachzudenken. Es sind diese kleinen Rituale, die bedeutend dazu beitragen, dass ich gut gelaunt in den Tag starte. Oft nehme ich mir einfach vor, toxische Gedanken zu erkennen (bei mir und anderen) und dann bewusst zu entscheiden, dieser Toxizität nicht nachzugeben. Das mag ein kleiner Schritt sein, kann aber schon verhindern, dass ich mir durch einen kleinen Vorfall den ganzen Tag vermiesen lasse.
Und das kann schon viel ausmachen beim Streben nach Glück.

Montag, 21. Mai 2018

Impuls für deine Woche

http://www.nachfolgejesu.com
Mutlos waren sie. Voller Trauer, Angst und Zorn. Dann passierte etwas Seltsames. Plötzlich waren sie wie verwandelt. Das erste Pfingsten erlebten ein paar Menschen in Jerusalem. Männer und Frauen, die mit Jesus durchs Land gezogen waren. Ohne ihn waren sie nur ein verlorener Haufen. Sie wollten ja glauben, dass er auferstanden sei, dass er lebt. Aber das war damals auch nicht einfacher als heute.

So war der Zweifel stark und der Glaube klein. Und dann geschah etwas Unerklärliches, so erzählt es die Apostelgeschichte. Der Geist Gottes, sonst unsichtbar wie Gott selbst, zeigte sich für einen Moment. Durch Feuerflammen auf den Köpfen der Jesusfreunde. Durch ein Wunder der Verständigung in allen Weltsprachen. Fremde und Einheimische hörten das Evangelium in ihrer Muttersprache. Und waren begeistert. Oder verstört. Manchmal schließt sich das nicht aus.

Prompt fragten die Zuschauer: Was ist hier los? Sind die besoffen? Wahrscheinlich haben sich viele die Sache so erklärt. Das passte ins bisherige Weltbild. Macht es Sinn, etwas erklären zu wollen, das sich dem Verstand entzieht? Von einem Medikament sagen wir: Hauptsache, es wirkt. Wer heilt, hat recht. Die Wirkungen des Heiligen Geistes waren mehr als stark, damals in Jerusalem. Aus den mutlosen Männern und Frauen wurde eine Gemeinschaft. Sie teilten ihre Hoffnung, ihren Glauben, ihr Leben, ihr Geld.

Gottes Geist sucht die Verständigung. Er ist ein Friedensstifter. Er überwindet Sprachgrenzen, Vorurteile und Mauern in den Köpfen. Wo Menschen ihre Konflikte ohne Gewalt lösen, dort ist Gottes Geist am Wirken. Wo Menschen anfangen, einander mit anderen Augen zu sehen, ist Gottes Geist im Spiel. Gottes Geist zeigt sich am deutlichsten in Jesus Christus. An seinem Leben und seinen Worten erkennen wir die Nebenwirkungen und Risiken des Heiligen Geistes.

Er hilft uns, zu Menschen zu werden, die erfüllt sind von der Liebe zum Leben, zu Gott und den Nächsten. Zu Menschen, die nicht den bequemsten Weg gehen, sondern sich für das Leben einsetzen. Deshalb bitten wir, nicht nur an Pfingsten: Komm, heiliger Geist!

(Karen Hinrichs, Oberkirchenrätin und Leiterin des Referates "Grundsatzplanung und Öffentlichkeitsarbeit" der Evangelischen Landeskirche in Baden
Quelle:https://www.ekiba.de/html/content/pfingsten.html?t=55165bfbedd92a38320f01348ead16e5&tto=69ef912f&detail=6046)

Montag, 14. Mai 2018

Impuls für deine Woche

via Bible App - You Version
Vielleicht hast du auch manchmal das Gefühl, dass Gott ganz weit weg ist.
Dieses Gefühl kommt meist, wenn etwas schief läuft oder wenn Gebete unerhört bleiben.
Für manche endet in Kürze die Schulzeit. Alle anderenhaben schon einen Plan, wie es weitergehen soll, der Ausbildungsvertrag ist unterschrieben und auch die Studienrichtung ist sicher. Aber bei dir sieht das anders aus. Du weist noch nicht einmal, was du beruflich machen willst.
Oder bei dir läuft es beziehungstechnisch nicht wirklich. Dein ganzer Freundeskreis heiratet, aber bei läuft die Liebe an dir vorbei undwinkt nett.
Die Liste könnte noch weiter fortgeführt werden.
In unserem Leben gibt es immer wieder Momente, in denen wir uns von Gott verlassen fühlen.
Und auch wenn die Umstände dir zu schaffen machen, kann es sein, dass Gott die Umstände nicht verändert, auch wenn du ihn darum bittest. Viel mehr kann er diese Umstände nutzen, um an dir zu arbeiten und dich zu verändern.
Aber immer darfst du dir gewiss sein, dass Gott dich nicht verlässt.

Freitag, 11. Mai 2018

Holy Starfire 2018

Letztes Wochenende waren wir im sächsischen Ehrenfriedersdorf beim Holy Starfire.
Das Holy Starfire ist ein Lobpreisevent, welches schon seit ein paar Jahren auf dem Sauberg stattfindet, wo die Gemeinde dieses Wochenende auch ihre neuen Gemeinderäume beziehen wird. Veranstaltet wird es von der Herzstück Jesusfreaks Gemeinde Ehrenfriedersdorf.
Hinter dem Konzept für dieses Event versteckt sich eine Mischung aus Lobpreis, Predigt und DJ.

Der Saal auf dem Sauberg füllte sich schnell mit mehreren Hundert Leuten aus der näheren Umgebung.
Den Lobpreis hat die gemeindeeigene Band geleitet. Dass Lobpreis für sie nicht nur irgendetwas ist hat man an ihrer Leidenschaft gemerkt. Gott loben mit Musik und ihm im Gebet begegnen stand an erster Stelle. Ein besonderer Punkt war dabei das Zeugnis von Franzi, die erzählte, wie sie Gott ganz konkret begegnete. Bevor die Band die letzten 3 Lobpreislieder anstimmte, war es für Mia Friesen von der Outbreakband and er Zeit zu predigen. Thema des Abends war "Neues Land". Durch dieses Thema begleitete sie die Geschichte von Moses, der sich auch auf den Weg in neues Land machte. Für Mia ging an diesem Abend ein kleiner Wunsch in Erfüllung: 1x bei den Jesus Freaks predigen. Auf diese sehr ergreifende Predigt von Mia folgte noch ein Input von Ben Jack. Ben ist Evangelist bei the Message Trust in Manchester und war an diesem Wochenende in der Gegend und folgte so der Einladung der Jesus Freaks. Nach seinem Aufruf und einem Gebet, das jeder für sich selbst sprechen konnte, der an diesem Abend bewegt wurde, spielte die Band noch 3 Lieder.
Nach einer kurzen Pause durfte Ben dann nochmal die Bühne einnehmen und zwar mit seinem DJ Set. Denn Ben ist nicht nur Evangelist, sondern auch DJ. Als Galactus Jack brachte er den Saal auf dem Sauberg nochmal so richtig zum Kochen. Er sorgte für die gehörige Partystimmung, um diesen gelungenen Abend gebührend abzurunden. Da ließen sich die Leute auch nicht lange bitten, als er zum Circle durch den Saal aufrief. Es wurde ausgelassen getanzt und gesprungen. Auf dem großen Gelände boten sich aber auch genügend Möglichkeiten für Gespräche mit alten und neuen Bekannten.

Gottes Gegenwart war an diesem Abend spührbar und der eine oder andere wurde mit Sicherheit an diesem Abend angesprochen, sich auf in neues Land zubegeben.
Wir danken der Herzstück Gemeinde an dieser Stelle, dass wir dabei sein konnten und freuen uns auf ein Wiedersehen.

Donnerstag, 10. Mai 2018

Wir sind wieder unterwegs: 30 Jahre Glaubenszentrum Lichtenstein (Celebrate)

Das christliche Glaubenszentrum in Lichtenstein feiert sein 30-jähriges Jubiläum und lädt zur Sause ein.
Über's Pfingstwochenende gibt es verschiedene Veranstaltungen.
Neben einem Dankeabend am Freitag (18.5.) und einem Festgottesdienst am Sonntag, gibt es am Samstag einen großen Familiennachmittag und abends das Celebrate.

Mit dabei sind DJ Mendez und als Mainact kommen extra aus der Schweiz DJ FreeG, Saymo'K und DJ Jack Dylan.

Die geballte DJ-Kombi verspricht Partystimmung pur und vorallem einen Abend, der durchgetanzt werden muss.
Also putzt eure Tanzschuhe, trommelt eure Freunde zusammen und fahrt nach Lichtenstein!

Losgeht's um 21.00 Uhr. Der Eintritt ist frei!

Weitere Infos zum Celebrate gibt's hier.

Montag, 7. Mai 2018

Impuls für deine Woche

via Freepik
Manchmal fängt die Woche montags an und eigentlich hat man gar keine Motivation und ist eigentlich schon wieder reif fürs Wochenende. Da liegt ein Berg an Aufgaben und man weiß gar nicht, wo man anfangen soll. Vielleicht beginnt für dich ja gerade eine solche Woche? Was steht bei dir an?
Stress auf Arbeit? Schulaufgaben? Klausuren? Prüfungen? Eine Belegarbeit? Oder gleich mehreres davon? Arzttermine? Eine Beerdigung? Oder eigentlich nichts Außergewöhnliches oder Schlimmes, aber vom gewöhnlichen einfach zu viel? Hast du einen Abschied hinter dir? Oder eine Trennung? Bist du einfach so nicht gut drauf? Ist es vielleicht eine Depression?
Manchmal ist die Energie aufgebraucht, bevor es eigentlich erst richtig losgeht. Man kommt nicht in Schwung, es ist einfach wie bei einer leeren Batterie. Solche Tage und Wochen kommen im Leben vor.

Aber meterhohe Herausforderungen und Tiefpunkte sind keine Endstation. Es gibt Kraft jenseits vom eigenen Schaffen, auf die du setzen kannst.

Aber die auf den HERRN hoffen, gewinnen neue Kraft;
sie heben die Schwingen empor wie die Adler,
sie laufen und ermatten nicht, sie gehen und ermüden nicht.
Jesaja 40,31

Seit tausenden von Jahren vertrauen Menschen, dass das Ende ihrer eigenen Kraft nicht das Ende ist. Fliegen wie Adler, gehen und nicht müde werden, wer will das nicht? Diese Kraft liegt jenseits von dem, was wir täglich sehen, aber sie ist trotzdem am Werk, im ganzen Universum. Und du kannst an dieser Kraft teilhaben.

Egal, welche Herausforderungen sich dir diese Woche stellen und ob du dich davon überfordert fühlst, auf diese Kraft darfst du vertrauen.

Donnerstag, 3. Mai 2018

Wir sind wieder unterwegs: Holy Starfire

Wir sind mal wieder unterwegs. Und zwar dieses Mal in der Heimat.
In Ehrenfriedersdorf findet schon seit einigen Jahren das Holy Starfire statt.
Um eure Wissenslücken zu füllen, werden wir in diesem Jahr davon berichten.

Das Holy Starfire findet am 5. Mai statt, also schon am Samstag.
19.00 Uhr geht es los im Saal auf dem Sauberg in Ehrenfriedersdorf bei Annaberg.

Aber was ist das Holy Starfire?
Es ist ein Lobpreisevent, welches vond er Herzstück Jesusfreaks Gemeinde Ehrenfriedersdorf organisiert wird. Der Gemeinde ist es dabei wichtig, dass an diesem Abend Jesus im Mittelpunkt steht. Dabei soll das Ganze aber durch modernen Lobpreis ganz offen gehalten werden - auch für nichtgläubige Freunde.

Neben der eigenen Lobpreisband wird an diesem Abend auch DJ Galactus Jack aus Manchester für den richtigen Beat sorgen. Die Message kommt von Mia Friesen (Outbreakband).

Der Eintritt ist frei!

Wenn ihr also in der Gegend seid, dann kommt vorbei!

Impuls für deine Woche

http://itsme-design.de/notnagel
Bei seiner Arbeit am Dachfirst eines großen Neubaus verliert der Dachdecker plötzlich den Halt und rutscht ab. Scheinbar unaufhaltsam nähert er sich der Kante. In seiner Panik betet er: »Gott hilf mir und ich glaube an dich!« Kurz darauf verfängt sich sein Gürtel an einem herausragenden Nagel. Dadurch wird er stark genug abgebremst, um einen Balken fassen zu können und dem sicher geglaubten Absturz zu entgehen. Als er sich nach einigen Schrecksekunden etwas erholt hat, betet er wieder: »Es hat sich erledigt, Gott. Ein Nagel hat mir das Leben gerettet.«

Gehen wir nicht manchmal tatsächlich so mit Gott um? In unserer Not rufen wir zu ihm, und wenn wir Hilfe erfahren haben, vergessen wir ihn. Teilweise machen wir Gott sogar für das Schlechte in unserem Leben verantwortlich, während wir das Gute dem Zufall oder unserer Leistung zuschreiben.
Der folgende Vers zeigt, dass Gott deine Versprechen, die du ihm vielleicht auch in einer Notlage gegeben haben, ernst nimmt. »Erfülle dem Höchsten deine Versprechen« ist die klare Aufforderung. Dabei wird Gott nicht göttlicher oder mächtiger oder reicher, wenn wir unsere Versprechen ihm gegenüber einhalten. Denn im gleichen Psalm stellt Gott sich ohnehin als »der Mächtige« vor, dem »der Erdkreis und seine Fülle« (Psalm 50,1.10-12) gehört.
Nein, diese klare Aufforderung ist einfach ein Beweis dafür, dass Gott dich wirklich ernst nimmt. Aber Gott macht auch ganz deutlich, dass er von uns ernst genommen werden will.

Dienstag, 1. Mai 2018

Impulse for your month

via
If you break a vase in Japan they don´t throw it away, but they fix it. They don´t just fix it with normal glue, but they mix it with gold powder. Because of this the vase becomes perfect in its imperfection. The Japanese do this, because they believe that something, that broke and has a story, becomes even more beautiful.

We can transfer this believes to our faith. Our hearts break through injuries we got from hurting words from other people or bad thoughts. This hurts and sometimes they don´t heal completely, but god can use these flaws to shine his light through them. He uses them to reach people who don´t know him. Of course is this not pleasant, cause nobody likes to get hurt. But god can turn everything to something good. Even if we can´t see it now or even understand. God will put you back together, but maybe he won´t fix every flaw.

The lyrics from the song „Broken Vessels“ from Hillsong are exactly about this topic. Why don´t you try to pay attention to the lyrics pointedly:

Samstag, 28. April 2018

24. Balinger Rockfestival

Vergangenes Wochenende öffneten sich die Türen der Volksbankmesse im baden-württembergischen Balingen zum mittlerweile 24. Balinger Rockfestival, welches von ca. 100 Mitarbeitern vorbereitet wurde. Diese 100 Mitarbeiter sorgten dafür, dass sich jeder Besucher willkommen fühlte. Auf zwei Bühnen sollten 4 nationale und 2 internationale Bands zu hören und sehen sein.

Pünktlich, um 15:30 Uhr, begrüßte Patrick Reusch wie auch schon in den vergangen Jahren die Besucher. Ohne große Worte zu schwingen ging es auch direkt mit der ersten Band los.

Und mit dieser wurde es auch direkt laut. Die Jungs von Burning Nations brachten die Halle ordentlich zum Beben. Mit ihrem Metelcore eröffneten sie den Abend und es entwickelten sich in kürzester Zeit die ersten Moshpits und Circlepits. Schade, dass die Jungs direkt am Anfang spielten, denn irgendwie passte die Musik nicht zur Uhrzeit. Aber nichts desto trotz haben sie ihre Zeit auf der Bühne genutzt und definitiv überzeugt.

Während der Umbaupause gab es, wie in den letzten Jahren auch, wieder eine Akkustikstage. Hier durften als ersten die Jungs von NIA Platz nehmen. Sie erzählten von ihren Macken und dass es in naher Zukunft einiges an neuen Sachen von ihnen zu hören geben wird. Im Anschluss spielten sie noch 2 Songs unplugged.

Auf der Hauptbühne ging es mit einer Überraschung weiter. Aufgrund eines ernsten Krankheitsfalles mussten die Jungs von Good Weather Forecast ihren Auftritt kurzfristig absagen. Als Ersatz konnte das Team des BRF die Jungs von L!chtfabrik gewinnen. L!chtfabrik, die in Balingen auch keine Unbekannten mehr sind, haben definitiv ihr Bestes gegeben, um würdig GWF zu vertreten. Rockig und voller Energie haben sie die Halle zum Kochen gebracht.

Nach ihrem Auftritt auf der Hauptbühne war nun für Burning Nations die Akkustikstage dran. Auch sie erzählten von Macken und ihrem Bandleben. Statt ihre Songs akustisch zu präsentieren, gab es einen Worshipsong mit Patrick.

Nun ging es für die Jungs von Staryend zum letzten Mal auf eine große Bühne. Denn zum diesjährigen BRF wollten sie Abschied nehmen. Nach 6 Jahren Bandgeschichte wollen sie sich nun auf andere Bereiche ihres Lebens konzentrieren. Aber sie ließen es nochmal ordentlich krachen. So spielten sie fast jeden ihrer Ohrwürmer und es flog ordentlich Konfetti durch die Gegend. Und auch so ganz ohne wollte das Publikum die Jungs nicht gehen lassen.

Nach einer kleinen Pause ohne Band auf der Akkustikstage wurde es laut. Mit NIA ging ordentlich die Post ab. Es ist schon erstaunlich wie jeder neue Auftritt der Jungs noch einen Schritt nach vorne geht. Es stimmt einfach fast alles. Sei es der fette Sound, das brennende Licht oder einfach Frontman Chrischa, der die Bühne mit seiner positiven Ausstrahlung ausfüllt. So spielten sie unter anderem eine neue Version vom Song "Alles um mich rum". Auch gab es einen Gastauftritt von Ryan von Twelve24, der schon ein kleines Highlight war. Er hatte einen kleinen aber feinen Rap-Part im neuen Song "Keine Angst mehr". Party-Stimmung pur. Die Jungs zeigten den besten Auftritt des Abends.

Mit Disciple wurde es zum ersten Mal an diesem Abend international auf der kleinen Bühne. Auch sie stellten sich den Fragen der Moderatoren und erzählten ein bisschen aus ihrem Bandleben. Der Platz vor der Akkustikstage war bis auf das letzte Fleckchen gefüllt.

Und international ging es auch auf der großen Bühne weiter. Es war Zeit für Twelve24. Auch sie waren schon mal in Balingen. Und so wie es vor der Bühne abging, war es ein Zeichen dafür, dass ihre Musik ankommt. Mit ihren auffälligen Outfits, tiefgehenden Texten, ohrwurmtauglichen und pulsierenden Beats brachten sie die Halle zum Beben. Das Publikum tanzte ausgelassen und sang mit. Viele neue Songs hatten Ryan, Josh und Tess mit dabei, die man dann auch an ihrem Merch in Form einer EP kaufen konnte. Ob nun "With You" oder "Higher", es war Partystimmung angesagt. Dass TWELVE24 nicht nur musikalisch in die Tiefe gehen, sondern auch sonst etwas zu sagen haben, erlebt man immer wieder bei ihren Konzerten. So erzählte Ryan zum Beispiel aus seiner Kindeheit und wie er mehr oder weniger ohne Vater aufgewachsen ist. Man merkt den Jungs aber auch an, dass sie öfters in Deutschland sind, denn ihre Deutschkenntnisse werden immer besser und gerne versuchen sie dann auch neu gelernte Wörter und Sätze sofort anzuwenden und mit den Leuten ins Gespräch zu kommen.

Trotz Abschied durften die Jungs von Staryend natürlich auch nochmal ein paar unplugged Songs zum Besten geben. Sie erzählten auch warum sie sich zum Abschied entschlossen hatten. Auch gab es einen gemeinsamen Song mit Patrick Reusch.

Nun war es Zeit für den Headliner des Abends. Seit Jahren spielen Sie die Headline-Shows auf der Christmas Rocknight, nun auch beim BRF. Umso größer war die Freude, dass man die Rocker von Disciple auch mal in Balingen erleben durfte. Sehnlichst wurden sie vom Publikum erwartet. Neben überwiegend eigenen Songs, kamen auch Cover wie "Living on a prayer" super an. Die rockigen Klänge am Abend sorgten dafür, dass man sich nochmal richtig auspowern konnte. Auch eine kurze Botschaft von Kevin hat nicht gefehlt. Schade war nur, dass diese nicht übersetzt wurde. So haben die Leute mit wenig Englischkenntnissen leider nicht alles richtig verfolgen können.

Lustig wurde es zum Abschluss dann auch nochmal auf der kleinen Bühne mit Twelve24. Die beiden Herren erzählten auch von ihren Marotten. So kauft Ryan gern mal in der Frauenabteilung ein und Josh fährt sich wohl andauernd durch die Haare, was sich im Nachgang als seine Macke ergab.

Wie jedes Jahr wurde es zum Ende nochmal still. Mit Disciple gab es noch eine kleine, feine Worshipsession. So einen Tag könnte man auch nicht besser abschließen als mit ein bisschen Lobpreis. Grund, Gott zu loben, gab es schließlich genug, zum Beispiel für das schöne Wetter an dem Tag oder die abwechslungsreiche Musik.

Am Ende bleibt uns nur, den Veranstaltern und allen Mitarbeitern ein großes Danke zu sagen, für ein so tolles und gelungenes Event. Für uns fühlt es sich jedes Jahr aufs Neue an wie nach Hause kommen. Vor ziemlich genau 6 Jahren fing ja alles mit den Balinger Rockfestival an. Also macht weiter so, wir freuen uns aufs nächste Jahr.

Weitere Fotos vom Balinger Rockfestival gibt es auf Time Passed By Photography.

Montag, 23. April 2018

Impuls Für Deine Woche

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Im Leben geht man nicht immer durch leichte Zeiten. Auch als Christ nicht.
Man muss Entscheidungen treffen und manchmal trifft man die falschen und fällt hin.
Man entscheidet sich für eine Ausbildung oder ein Studium, einem Auslandsaufenthalt oder einem neuen Job. Man entscheidet sich dazu in eine andere Stadt zu ziehen oder vielleicht sogar in ein anderes Land. Man denkt und hofft das es die richtige Entscheidung ist.
Man ist manchmal so richtig davon überzeugt und sicher das es das beste für einen ist.
Aber in all den Entscheidung treffen hat man ganz vergessen dafür zu beten und Gott zu fragen, ob es der richtige Weg ist.

"Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn; er wird's wohl machen."
Psalm 37:5 DELUT

Das ist ein krasses Versprechen, das man im Psalm 37 lesen kann.
Im Vers davor steht: "Habe Deine Lust am HERRN; der wird dir geben, was dein Herz wünschet."

Wenn du also für einen Weg betest und dieser dir wirklich auf dem Herzen liegt, dann wird Gott es dir ermöglichen und es wohl machen. Das Einzige, was du dafür tun musst, ist seine Gnade annehmen und eine Beziehung zu ihm führen, aber als Kind Gottes hat man doch gerne eine Beziehung zu seinem geliebten Vater.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass der Herr diese Versprechung auch heute noch erfüllt. Und selbst wenn man erst eine falsche Entscheidung getroffen hat und erst dann den Vater um einen neuen Weg bittet, wird er dich nicht zurückstoßen. Er wird dir auf deinem neuen Weg beistehen und dir sogar viel bessere Sachen schenken als du dir vorgestellt hast und das nur für etwas Vertrauen, dass er es gut machen wird. Denn welcher Vater wurde seinem geliebten Kind auf einem Irrweg schicken?

"Habe Deine Lust am HERRN; der wird dir geben, was dein Herz wünschet. Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn; er wird's wohl machen."
Psalm 37:4-5 DELUT

Montag, 16. April 2018

Impuls für deine Woche

Ist der Frühling nicht einfach herrlich?
Nachdem der Winter uns dieses Jahr zum Teil bis Ostern mit Kälte und Schnee versorgt hat, geht es jetzt gleich richtig los. Es ist warm und sonnig geworden und alles ist im Aufbruch. Nicht nur die Bäume haben in nur wenigen Tagen grüne Blättchen und Blüten hervorgebracht, auch die Leute spazieren und picknicken, was das Zeug hält. Das kann man wirklich nur mit dem englischen Wort "spring" beschreiben, denn alles springt förmlich heraus und hervor.
Es ist erstaunlich, wie schnell sich die Natur erneuert, wenn sie nur ein wenig Wärme und Licht bekommt. Und es scheint für die Pflanzen überhaupt kein Problem darzustellen, dass im Herbst alles sowieso wieder fällt und vergeht. Jedes Jahr aufs Neue kommen neue Triebe, und mit jedem Zyklus von Vergehen und neuem Aufblühen wachsen die Pflanzen ein Stück mehr.
Wenn wir Menschen uns davon nur ein klein wenig abschauen könnten. Wir sind eher darauf eingestellt, uns einzurichten und Dinge auf einem Niveau festzuhalten. Wenn etwas vergeht, sind wir zu Tode betrübt und vergessen völlig, dass das Vergehen fest zum Rhythmus des Lebens gehört. Und obendrein vergessen wir gleich mit, dass oft nur durch Vergehen ein neues Aufblühen und dadurch Wachstum möglich ist. Außerdem fällt uns gerade in oder nach Krisen der Aufbruch schwer.
Die Natur macht es da deutlich besser. Anstatt nach dem Winter einfach die trockenen Zweige trocken sein zu lassen, werden die Sonnenstrahlen aufgenommen und Neues spießt hervor. Das kann in diesen Frühlingstagen wirklich Ansporn für uns sein.

Lass die Sonne herein – nicht nur durchs Fenster in die Wohnung, sondern auch in dich selbst. Gibt es dunkle Ecken, die vom Winter noch brach liegen? Wo ist Gelegenheit oder Notwendigkeit für einen Neuanfang? Was willst du hinter dir lassen? Was wolltest du schon immer anfangen?
Der Frühling draußen macht es vor: Die Zeit des Wartens und der Kälte ist vorbei. Jetzt ist die Zeit des Aufbruchs.

Freitag, 13. April 2018

Wir sind wieder unterwegs: Balinger Rockfestival

Nächstes Wochenende geht es für uns nach Balingen, denn da steigt die nächste Party!
Am 21. April findet nämlich in der Volksbankmesse das 24. Balinger Rockfestival statt.

Einlass ist 15.00 Uhr. 15.30 Uhr soll es dann losgeht.

Und das Line-Up verspricht Partystimmung pur, denn es gibt einige Highlights!

Freunde der härteren Musik kommen mit Burning Nations auf ihre Kosten. Die Jungs brennen und stecken voller Energie.

Ein Highlight des Abends wird der Auftritt von Staryend sein, denn es wird ihr letzter Auftritt sein bevor sie sich von den (christlichen) Musikbühnen verabschieden.

Die Hütte abreißen werden mit Sicherheit wieder Normal ist anders. Mal laut und rockig, dann wieder tanzbar oder mit etwas ruhigeren Klängen, NIA versprechen Abwechslung und Party.

Zum festen Inventar des BRF gehören seit einigen Jahren auch schon Good Weather Forecast, die mit ihrem brandneuen Album "Superhumans" gerade auch sekulär voll durchstarten.

Partystimmung versprechen auch Twelve24 aus Manchester. Nicht nur auf der Bühne werden sie neue Songs dabei haben, sondern auch eine neue EP mit neuen Songs wird im Gepäck von Ryan und Josh nicht fehlen.

Der Headliner des Abends kommt aus den USA. Disciple sind in Deutschland keine Unbekannten mehr, denn schon seit vielen Jahren spielen sie auf der Christmas Rock Night. Nächstes Wochenende werden sie das Balinger Publikum kennenlernen, welches natürlich wieder richtig Bock auf Party hat.

Und wem das BRF nicht genug ist, der kann am Sonntag um 11 Uhr noch zum Gottesdienst in Erzingen gehen. Die Musik kommt dort von GWF und Flo wird zudem auch noch predigen.

Tickets gibt es für 21,00 € im Vorverkauf und für 24,00 € an der Abendkasse.

Donnerstag, 12. April 2018

Thema des Monats: Stille

Stille. Was ist das? Kann man Stille überhaupt noch in den oft so stressigen Alltag integrieren?
Uns fällt es oft so schwer still zu werden und erst recht für eine gewisse Zeit Stille auszuhalten.
Doch oft ist es genau die Stille, die Gott nutzen will um uns zu begegnen.
Manchmal kann Stille auch quälend sein. Vor allem dann, wenn Gott still ist.  Hat Gott mein Gebet nicht gehört? Ist er gerade beschäftigt?

Ein paar Gedanken dazu hat sich Andreas Pries gemacht.
Andy's Stimme habt ihr bestimmt schon gehört, denn er ist der Sänger und Rapper bei Soundbar.
Stille ist nicht gerade das, was die Band auszeichnet. Denn wie es sich für eine Band gehört, machen Soundbar laute Musik - tanzbar, voller Lebensfreude und mit Ohrwurm-Garantie.


Unsere Gesellschaft bewegt sich immer hektischer, alles muss schnell, unkompliziert und sofort verständlich sein. Beim Onlineeinkaufen ist alles auf max. 3 Klicks programmiert, weil wir keine Geduld haben zu suchen. Wir sind schnell genervt wenn etwas nicht sofort funktioniert und wir unser Ikearegal nicht in 10 Minuten aufgebaut bekommen. Wir haben für fast alles eine App. Bei Fragen können wir unser Smartphone fragen und es spuckt sofort eine Antwort aus. Wir stehen nicht mehr auf, um das Licht zu dimmen oder in unsere HiFi Anlage eine CD einzulegen, nein - wir befehlen Alexa vom Sofa aus unseren Lieblingssong über Spotify abzuspielen und dabei lassen wir Alexa das Licht dimmen. Wir schreiben Beschwerdebriefe weil wir beim Kundenservice 40 min in der Warteschlange warten müssen weil unser WLAN nicht funktioniert.
Ist unsere Erwartung bei Dingen, die in unserem Leben nicht sofort laufen oder funktionieren, an Gott auch so? Sind wir genervt oder enttäuscht wenn wir nicht sofort eine klare Antwort bekommen und Tage, Monate oder vielleicht Jahre auf eine Antwort warten müssen? Fragen wir uns nicht manchmal, ob Gott uns überhaupt hört? Ich schon. Doch Gott ist nicht Siri! Gott kennt meine und deine Bedürfnisse. Gott weiß wann und was für uns gut ist. Er kennt den perfekten Zeitpunkt. Und wenn er sich mal nicht sofort zurück meldet....dann heißt es auch mal für mich abwarten und Kaffee trinken - auch wenn es schon die 6000ste Tasse ist :-)

Psalm 139, Verse 3 bis 6 und 16
Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege. Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht schon wüsstest. Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch, ich kann sie nicht begreifen. Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht bereitet war, und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war."

Montag, 9. April 2018

Impuls für dein Woche

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Wenn kleine Kinder ein Puzzle zusammensetzen, gehen sie manchmal lustig vor. Sie nehmen es nicht so ganz ernst, ob das Teil jetzt genau an diese Stelle gehört oder nicht. Wenn es sein muss, wird es einfach festgedrückt. Passt schon! Wenn ich unsere Gesellschaft anschaue, denke ich manchmal, dass es die Menschen genauso machen wie die Kinder. Sie pressen einfache Puzzleteile zusammen und denken: »Passt schon!«
Da beobachtet man Folgendes: Wenn eine Ehe auseinandergeht, sagt man: Es ging halt nicht mehr. Das kann im Leben nun mal so passieren. Oder man wechselt den Partner in regelmäßigen Abständen, weil man den idealen noch nicht gefunden hat. Kinder wachsen in Patchworkfamilien auf und wissen evtl. nicht genau, zu wem sie eigentlich gehören. Da spricht man von Lebensentwürfen. Aber ein Entwurf ist ja noch lange kein Leben. Man versucht das Lebenspuzzle irgendwie hinzukriegen. Wenn es hakt, sagt man: »Es passt schon! Sieht doch ganz gut aus!« Aber wenn wir ehrlich sind, müssen wir zugeben: Das ist ein Leben in Fragmenten. Weiß denn niemand, wo der Deckel mit dem Bild für das ganze Puzzle ist?
Gott hat den Deckel mit dem Bild. Er möchte uns echtes Leben schenken. Nicht nur einen Entwurf oder Fragmente. Wie das fertige Lebenspuzzle aussehen soll, kann man in der Bibel entdecken. Es beginnt damit, dass wir mit unserem Leben zu Gott kommen und in Beziehung zu ihm treten. Dann entdecken wir seine Lebensprinzipien, die für uns Leitlinien zu einem erfüllten Leben werden. Hört sich das nach einer gewissen Mühe an? Ja, klar! Jedes Puzzle für Fortgeschrittene erfordert Mühe und Einsatz. Man muss dranbleiben und immer wieder auf den Deckel mit dem Bild schauen.

Dienstag, 3. April 2018

Wir sind wieder unterwegs: NG Party mit den O'Bros

Am Wochenende ist wieder Party angesagt.
Wir sind dieses Mal in Chemnitz bei NEW GENERATION zur NG Party.
Die findet eigentlich immer an jedem ersten Samstag im Monat um 20 Uhr statt. Die Musik kommt dann u.a. von der hauseigenen Band JESUSSTYLE oder von DJs oder von angesagten Bands.
Diesen Monat sind 2 junge Talente aus der Hip Hop Szene dabei.
Die O'Bros kommen aus München und machen feinsten modernen Hip Hop. Und wie der Name schon vermuten lässt, sind Maxi und Alex natürlich Brüder.
Die NG Party am 7. April beginnt 20.00 Uhr. Der Eintritt kostet 4,00 €.
Wenn ihr noch nicht Volljährig seid, solltet ihr unbedingt die Einlasshinweise beachten.
Weitere Infos findet ihr hier.

Montag, 2. April 2018

Impuls für deine Woche

via Bible App - You Version
Wenn ihr unser Osterspecial in den letzten Tagen verfolgt habt, dann habt ihr gemerkt, dass es um die Ostergeschichte ging. Ganz schön krass, was da alles passierte. Nur die wenigsten Menschen, die damals lebten, ahnten welche Auswirkungen das auf die gesamte Menschheit haben würde.

Schon lange bevor Jesus lebte, wurde vorausgesagt, was mit ihm passieren würde. Und warum das alles passieren würde.

In Jesaja 53 Vers 5 steht nämlich:
"Doch er wurde blutig geschlagen, weil wir Gott die Treue gebrochen hatten; wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt. Er wurde für uns bestraft – und wir? Wir haben nun Frieden mit Gott! Durch seine Wunden sind wir geheilt."

Weil wir Gott die Treue gebrochen haben und wegen unserer Sünden musste Jesus das alles erleiden, diese Schmerzen ertragen.

Dass seine Wunden Heilung bringen, das durften schon viele Menschen erfahren.
Dabei geht es nicht nur um körperliche Heilung, sondern vorallem um unsere unsichtbaren Verletzungen. Die Verletzungen, die tief in uns drin sind, die wir auch nicht jedem zeigen und die nur schwer von Menschen geheilt werden können.
Sein Blut, seine Wunden bringen Heilung.
Für mich. Für dich. Für jeden von uns.
Er drängt sie uns nicht auf. Jesus bietet sie uns an.
Nimmst du sie an?

Sonntag, 1. April 2018

Osterspecial – Erwachen trotz Wachen

via
Jesus tot und begraben. Damit sollte die Geschichte eigentlich ein Ende gefunden haben, oder doch nicht?

Diese Angelegenheit um diesen Jesus von Nazareth lässt mich nicht los. Er wurde zwar am Freitag ins Grab gelegt, aber damit kam noch lange keine Ruhe in die Sache. Die Hohen Priester standen mal wieder bei Pilatus auf der Matte. Sie hatten Angst, dass jemand die Leiche stehlen würde und dann behauptet, Jesus wäre vom Tod auferstanden. Ich dachte, jetzt reagieren sie völlig über. Aber nichts desto trotz, Pilatus wollte nach den Ereignissen am Freitag vermutlich auf Nummer sicher gehen und stellte mich und ein paar Kameraden als Grabwache ab.
Da standen wir nun vor diesem Grab, was mit einem mächtigen Stein verschlossen und zusätzlich noch versiegelt war. Nicht unbedingt eine Aufgabe, die man als römischer Soldat jeden Tag bekommt, aber wir tun, was uns befohlen wird. Und so wachten wir. Bis zum Sonntagmorgen blieb auch alles ruhig, doch dann passierte etwas Seltsames und meine Erinnerungen werden löchrig. Es gab ein grelles Licht, und ein Erdbeben, und eine weiße Gestalt – danach ist das Nächste, an das ich mich erinnern kann, wie ich am Vormittag neben dem Grab wieder zu mir komme. Und das Grab ist offen und vor allem leer. Der Leichnam ist verschwunden.
Wir sind dann sofort in die Stadt, um die ganze Sache den Hohen Priestern zu berichten. Sie waren für diese Wache schließlich unsere Vorgesetzten. Doch sie wollten die Geschichte gar nicht wirklich hören. Wir fingen an zu erzählen, aber relativ schnell waren da plötzlich größere Geldsummen und die Priester erzählten uns, was wir gesehen hatten. Oder zumindest was wir den Menschen berichten sollten: Wir wären eingeschlafen und währenddessen hätten die Jünger das Grab aufgebrochen und den Leichnam gestohlen.
Eine römische Einheit kann kein Grab bewachen und lässt sich im Schlaf übertölpeln? Was für eine Rufschädigung, unser vermeintliches Versagen würde zurück bei Pilatus schlimme Konsequenzen haben. Aber die Priester beruhigten uns, dass sie auch mit dem Statthalter alles regeln würden und in Anbetracht des Geldes vor unseren Augen schien das nur plausibel.
Wir verließen den Palast als reiche Männer und meine Kameraden machten sich sogleich daran, die „richtige“ Version der Ereignisse unters Volk zu bringen. Nur zu verständlich, schließlich hatten wir hautnah mitbekommen, was diese Religionsführer alles in Bewegung setzen konnten, wenn etwas gegen ihre Meinung lief. Lieber nichts riskieren.
Ich tat und tue mich aber schwer mit der Lüge. Schließlich habe ich gesehen, was ich gesehen habe. Und eins ist sicher: Das waren keine dahergelaufenen Jünger eines Wanderpredigers, die mal eben einen Leichnam entsorgen. Da waren übernatürliche Kräfte am Werk und, so verrückt es klingt, die einzig logische Erklärung ist diese: Jesus aus Nazareth ist von den Toten auferstanden.
Da können Lügen verbreitet werden ohne Ende, die Wahrheit wird bleiben. Und das wird weitreichende Konsequenzen haben. Für Jerusalem, für diese Provinz hier, für das ganze römische Reich, die ganze Welt. Im Licht seiner Auferstehung haben die Worte von Jesus ein ganz anderes Gewicht. Ist er wirklich Gottes Sohn gewesen? Ist er es noch? Oder wieder?
Ich muss herausfinden, was er alles gesagt hat und was aus ihm geworden ist. Ich denke, ich werde mich absetzen und diesem Wanderprediger nachforschen. Ich habe einfach zu viele Fragen nach den letzten Tagen.
Und genügend Geld für einen Neustart habe ich ja auch.


Der Tod hatte also doch nicht das letzte Wort und Jesus lebt – noch immer.

Auch wenn die Geschichte schon fast 2000 Jahre alt ist, spannend und aktuell ist sie bis heute.
Der genaue Bericht über die Ereignisse kann in der Bibel nachgelesen werden, im Matthäusevangelium, Kapitel 21-28.

Impulse for your month

Today is not only April Fools Day, April 1st - more and MOST importantly, today is Easter Sunday! Hallelujah, the grave is empty! He Is Risen!!!
This must have been the best news ever for the women who originally came to mourn. Seeing that Jesus is alive - a miracle, relief, resurrection. And not only for the women at the grave: also for us, today. Jesus defeated death, and we can, too, because he did. On Easter we celebrate thte fact that there is hope, there is light, there is new life. Life after death. Eternity. It is what gives our lives on this earth purpose. Reflect today on this purpose, and maybe find a new thankfulness for the sacrifice that Jesus made, and for the love and grace that God has given. Happy Easter - let it be known, we are saved. Because God Demonstrates his love.

Samstag, 31. März 2018

Osterspecial – Die Kreuzigung war vermutlich doch nicht die beste Idee

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Eigentlich schien der Aufruhr in Jerusalem gelöst. Der Unruhestifter wurde zur Hinrichtung fortgebracht und die Angelegenheit so geklärt. Aber dann verliefen die Dinge anders als sonst:

Hinrichtungen und Kreuzigungen sind im römischen Reich mehr oder weniger an der Tagesordnung und nicht zwangsläufig mit Aufregung verbunden. Auch Hinrichtungen von Personen mit hohem öffentlichen Interesse kommen mitunter vor. Im Normalfall passiert auch da nichts Außergewöhnliches. Die Leute verfolgen das Spektakel, es kommt zu Schmähungen, Spott und vielleicht ein paar Rangeleien am Rande. Aber mit der Zeit oder spätestens mit dem Tod des Verurteilten verfliegt das Interesse und der Alltag kehrt zurück.
An der Kreuzigung des Jesus aus Nazareth war aber etwas anders. Gestern Mittag, zu der Zeit als sie ihn schon ans Kreuz geschlagen hatten, war ich im Haus des Pilatus in der Stadt. Ich hatte mit der ganzen Sache auch schon mehr oder weniger abgeschlossen, als es plötzlich dunkel wurde. Nicht eine-Wolke-schiebt-sich-vor-die-Sonne-dunkel, auch nicht schlimmes-Unwetter-mit-Blitz-und-Donner-dunkel. Es wurde Finsternis. Wie in der Nacht. Und das mitten am Tag.
Daraus folgte natürlich einige Aufregung. Alle stolperten mehr oder weniger hin und her und versuchten sich zu organisieren, die normalen Beschäftigungen kamen zum Erliegen. Alle sammelten sich irgendwo und warteten und hofften, dass die Finsternis bald vorüber geht. Es war wirklich unheimlich.
So verging eine Stunde, es verging eine zweite Stunde, es verging eine dritte Stunde. Nach drei Stunden waren die meisten nervlich ziemlich am Ende, doch dann ging es erst los. Es gab ein Erdbeben, wie ich noch keines erlebt habe. Ich dachte, ich muss sterben.
Danach war es zwar vorbei und es wurde auch wieder hell, aber die bedrohlichen Gedanken blieben. Ein offensichtlich Unschuldiger, der von sich selbst behauptet hatte, er sei Sohn eines Gottes, wird zum Tod verurteilt und hingerichtet. Und am gleichen Tag bricht so eine außergewöhnliche Naturkatastrophe über uns herein. Das kann doch kein Zufall sein.
Man sagt zwar, dass Jesus jetzt tot und begraben ist, aber wer weiß, was trotzdem noch alles kommt? Ich habe von einem zerrissenen Vorhang im Tempel gehört, der das religiöse Weltbild der Juden gewaltig ins Wanken gebracht hat. Und von offenen Gräbern. Schaurig.
Ich hatte gehofft, dass ein guter Schlaf in der Nacht dieses Unwohlsein vertreibt, aber ich habe auch heute noch ein ungutes Gefühl.
Wenn Pilatus, die Hohen Priester und das ganze Volk mit dieser Hinrichtung mal nicht einen riesigen Fehler gemacht haben.

Fortsetzung folgt…

Freitag, 30. März 2018

Osterspecial – Von Volksfest zu Tumult in weniger als 24 Stunden

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Gestern schien in Jerusalem noch alles in Ordnung, aber heute im Laufe des Tages hat sich einiges zugetragen:

Ich hatte es ja geahnt. Wenn religiöser Eifer auf so viele Menschen trifft, kann nur Unruhe und Aufstand dabei herauskommen. Momentan hat sich die Lage in der Stadt zwar wieder etwas beruhigt, aber zwischendurch sah es auch mal ganz anders aus. Aber der Reihe nach:
Ich hatte ja schon berichtet, dass die Ältesten der Juden hier Differenzen mit einem Wanderprediger aus Nazareth hatten. Differenzen ist vielleicht etwas untertrieben, denn gestern Abend noch haben sie ihn einfach festgenommen und die ganze Nacht verhört. Und heute Morgen standen sie vor unserer Tür und lieferten ihn aus.
Ihr Anliegen war relativ offensichtlich, sie wollten ihn beseitigen und brauchten dazu die Hilfe von Pilatus. Um aus den wilden Anschuldigungen der Hohen Priester schlau zu werden und etwas Klarheit in die Angelegenheit zu bringen, fand zuerst ein Verhör statt. Es war eine seltsame Situation: Auf der einen Seite die Priester, die ununterbrochen die verschiedensten Anklagen vorbrachten, auf der anderen dieser Wanderprediger, Jesus, der kein einziges Wort sagte. Nur die Frage, ob er der König der Juden sei, bejahte er. Die ganze Sache mutete immer mehr an wie eine Intrige, um diesen Jesus aus dem Weg zu schaffen. So ähnlich sah das vermutlich auch Pilatus, auf dessen Stirn sich deutliche Falten abzeichneten.
Er war in einem Dilemma. Der Angeklagte war offensichtlich unschuldig, aber es sah nicht so aus, als ob die Religionsführer von ihm ablassen würden. Geschickt versuchte Pilatus eine Tradition auszunutzen, um aus dieser misslichen Lage zu kommen: Zum Fest war es üblich, dass er dem Volk einen Gefangenen freigab. Er stellte also Jesus zur Wahl und hoffte so an den erbitterten Hohen Priestern vorbeizukommen. Ein guter Plan. Doch er hatte sich verschätzt, denn die sie hatten das Volk aufgewiegelt. Es war befremdlich. Die versammelten Menschen schrien und verlangten nicht etwa die Freigabe dieses friedlichen Wanderpredigers, sondern die eines berüchtigten Gefangenen. Jesus aber sollte getötet werden. Die Rufe nach der Kreuzigung gingen durch Mark und Bein. Nun war die Situation wirklich kritisch, ein Unschuldiger auf der Anklagebank und draußen das aufgebrachte Volk, das ihn tot sehen wollte. Was sollte Pilatus beschließen?
Er tat das einzig Logische: Jesus zur Kreuzigung übergeben. Lieber diesen einen Menschen umgebracht und Ruhe in die Sache gebracht, als Unruhe und Chaos in der Stadt zu riskieren. Wer weiß wie viele dabei umkommen könnten?
Was mich aber dann wirklich verwundert hat, waren die Skrupel des Pilatus, ihn zu verurteilen. Meine Erfahrungen mit der Justiz haben mir gezeigt, dass die Wahrheit nicht bei allen Verfahren die oberste Priorität genießt. Er wäre nicht der einzige zu Unrecht Verurteilte gewesen. Warum also nicht einfach diesen Prediger opfern, um die Dinge wieder zurecht zu rücken?
Pilatus ließ sich jedenfalls Wasser bringen, wusch seine Hände und beteuerte seine Unschuld. So etwas habe ich noch nie gesehen.
Verurteilt hat er ihn dann trotzdem.
Es folgte das übliche Kreuzigungsspektakel. Die Soldaten der Truppe machen sich immer ihren Spaß daraus. Ihm wurde eine Krone aus Dornen aufgesetzt und sie haben „König der Juden“ mit ihm gespielt. Danach wurde der Verurteilte unter Schlägen und Spott erst aus dem Prätorium und dann aus der Stadt getrieben. Soll der Tumult doch dort weitergehen und sich hoffentlich verlaufen.
Hier ist wieder Ruhe eingekehrt. Gespenstische Ruhe.

Fortsetzung folgt…