Montag, 26. Februar 2018

Impuls für deine Woche

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Als Jesus vom Tod auferstanden ist und seine Jünger ihm begegneten, hat er ihnen etwas wichtiges mit auf den Weg geben:

"Deshalb geht hinaus in die ganze Welt und ruft alle Menschen dazu auf, meine Jünger zu werden1! Tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes! Lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch aufgetragen habe. Ihr dürft sicher sein: Ich bin immer bei euch, bis das Ende dieser Welt gekommen ist!"
(lies Matthäus 28

Dieser besondere Auftrag galt nicht nur damals für die Jünger, er gilt auch noch heute für uns.

Jesus sagt zu uns: Geht hin!

Aber was bedeutet das jetzt für uns, für dich?

Raus gehen bedeutet vor allem schon nicht, weiter in deiner eigenen Suppe zu schwimmen und es bedeutet auch nicht, dass du dich hinsetzen sollst und warten sollst, dass etwas passiert.
"Geht hin" ist ein klarer Aufruf raus aus der Komfortzone und hinein in die Welt.

Ein Prediger hat vor Kurzem mal dazu folgendes gesagt: "Fische fängt man nicht in der Badewanne."
Mit Fischen kannten sich die Jünger damals ganz gut aus und auch sie wussten, dass sie raus gehen müssen, um Fische zu fangen.

Jesus möchte, dass wir anderen Menschen von seiner guten Nachricht erzählen und dafür müssen wir rausgehen. Das muss in deinem Fall vielleicht nicht unbedingt ein entlegenes Dörfchen in Südamerika oder Afrika sein. Das kann auch dein Nachbar sein. Das kostet oft viel mehr Mut ihm von Jesus zu erzählen als einem Kind in Paraguay.
Aber manchmal müssen wir dieses Risiko eingehen und mutiger werden. Du darfst dir dann sicher sein, dass Gott bei dir ist.

Bitte ihn in dieser Woche ganz bewusst (und das vielleicht auch jeden Morgen neu) dir Menschen zu zeigen, denen du von Jesus erzählen kannst. Bitte ihn, dass er dich in Situationen stellt, in denen er dich gebrauchen kannst und wo du zum Segen für jemanden in deiner Schule, auf Arbeit, im Supermarkt,...werden kannst. Lass dich darauf ein und du wirst überrascht sein, was alles passieren kann.

Gerne kannst du uns auch von deinen Erfahrungen erzählen.

Ich bete dieses Gebet schon seit Anfang Februar (mehr oder weniger bewusst) jeden Morgen. Und kaum hatte ich es das erste Mal gebetet, stand ein Bewerbungsgespräch vor mir. Normalerweise gehört mein Glaube da nicht unbedingt zu den Punkten auf meinem Lebenslauf, von denen ich dann spreche, aber an jenem Tag hatte sich das so ergeben und Gott stellte mich in eine Situation wo ich meinen Glauben vor anderen bezeugen konnte.

Sonntag, 25. Februar 2018

Special: Olympische Winterspiele in Südkorea

battabox.com
Gerade sind die Olympischen Winterspiele in Südkorea zuende gegangen. Doch für viele werden sie noch lange in Erinnerungen bleiben.

So auch bei der Nigerianischen Frauen Bob-Mannschaft. Noch nie gab es ein Bob Team aus Nigeria. Die drei Frauen die sich dafür qualifizierten waren vorher bekannte und erfolgreiche Leichtathleten.  Seun Adigun, Ngozi Onwumere und Akuoma Omeoga leben derzeit in den USA. Adigun gehört nun zu den Athleten die sowohl an Sommer- wie auch Winterolypiaden teilgenommen hat. Sie startete 2012 in London über 100 Meter Hürden für Nigeria. Ngozi Onwumere ist Afrika-Meisterin mit der 4mal 100 Meter Hürden Staffel.

Aber für alle drei gibt es einen wichtigen Punkt in ihrerm Leben. Gott.

So sagt Seun Adigun sie sei eine gottesfürchtige Frau. Sie glaubt, dass man gesegnet wird, wenn man seine Möglichkeiten ausschöpft und mit einem selbstlosen Herzen agiert. Weiter sagt sie, dass einem alles im Leben durch Gott ermöglicht wird.
Auf Facebook schreibt sie:
"It's one thing to aspire to greatness, and it's another thing to allow a selfless act to magnify all that you represent. This is God's work. Live in your purpose and rise #AboveTheNoise. History has been made." (Es ist eine Sache, nach Größe zu streben, und es ist eine andere Sache, eine selbstlose Handlung zu erlauben. Dies ist Gottes Werk. Lebe nach seiner Absicht und erhebe dich. Es ist Zeit Geschichte zu schreiben.)


Auch für Ngozi Onwumere ist der Glaube wichtig. Auf ihrerm Facebook Account schreibt sie "Jesus is the lover of my soul." (Jesus ist jener, der meine Seele liebt.) Oder auch: ".. With God on your side, no one can be against you." (Wenn Gott für dich ist, wer kann dann gegen dich sein.)



Donnerstag, 22. Februar 2018

Thema des Monats: der Kampf gegen die zerstörerischen inneren Stimmen


Im Februar widmen wir uns einem schwierigen Thema, das oft in christlichen Kreisen tot geschwiegen wird, obwohl es viele Menschen betrifft - vielleich auch deinen Nachbar oder deine Cousine?

Unsere BHR-Autorin und Mitbegründerin Nici möchte heute mit euch ihre Gedanken zum Thema "Suizid und Depressionen" teilen.


Depressionen, Suizidgedanken. Ein schwieriges Thema. Man selber ist ja der Meinung, dass einem sowas nie passieren würde. Gerade als Christ an Selbstmord zu denken ist doch eigentlich gar nicht möglich, denn Hilfe kann man sich doch überall holen. Doch so einfach ist das nicht. Und gerade die Menschen, von denen man es nie erwarten würde, haben damit zu kämpfen.

So ging es auch mir. Ich war 16 Jahre, hatte meinen Realschulabschluss in der Tasche und einen Ausbildungsvertrag bekommen. Alles war perfekt. Dann der erste Arbeitstag. Ich war motiviert bis in die Haarspitzen. Aber das verging sehr schnell. Dieser Wechsel vom Schulalltag in das wirkliche Leben war sehr schwer. Ich konnte nichts mehr essen, hatte immer das Gefühl irgendwas falsch zu machen. Ich konnte einfach nicht mehr. Das alles war zuviel für mich. Ich war dafür noch nicht bereit. Und dann kamen die Gedanken. Von wo kann ich herunterfallen und mir etwas brechen. Ich wusste, dass sind dann erstmal 6 Wochen wo ich nicht auf Arbeit muss. Und dann stand da eine Leiter. Es war keine gute Idee. Ich lag auf dem Boden, hatte mir natürlich nichts gebrochen, aber mein Körper schmerzte an jeder Stelle. Ich konnte aber aufstehen und auch alleine nach Hause gehen. Ein paar Prellungen hatte ich mir zugezogenen und durfte 1 Woche zu Hause bleiben. Danach ging es auch zum Glück in die Berufsschule und so gewöhnte ich mich langsam an die neue Situation und meinen neuen Lebensabschnitt, die Ausbildung.

Jetzt denkt ihr, ok, so ein Schritt von Schule in die Ausbildung ist schwer und da kann so was ja schon mal passieren. Aber ähnliches ist mir auch auf einer Konfirmandenfreizeit passiert. Es war meine 3. oder 4. als Mitarbeiterin. Ich war Gruppenleiter. Also jemand, der auch Entscheidungen treffen musste. Aber auch einfach ich, die mehr wollte. So zum Beispiel in unserer Worshipband mitzumachen. Nur leider wollte das nur ich und nicht die Anderen (im Nachhinein ist das auch richtig gewesen - mit etwas Abstand wusste ich dann auch das meine Begabungen wo anders lagen).
Aber in dem Moment fühlte ich mich nur extrem missverstanden und auch zutiefst verletzt. Zugleich wies mich mein bester Freund ab nachdem ich ihm meine Gefühle dargelegt hatte. Das war zuviel. Ich rannte weg. Weg von meinen Aufgaben, vor allem. Ich ging auf eine kleine Anhöhe. Dort war ein Felsen wo es gut 20 Meter nach unten ging. Ich kletterte über die Absperrung und wollte springen. Ich schaute noch einmal in den Himmel und flehte Gott an. Alle erzählten immer von ihren Erlebnissen mit ihm. Was er Gutes an ihnen getan hatte. Und so flehte ich zum ihm: "Herr, wenn du hier wirklich einen Platz für mich hast wo ich gebraucht werde, dann zeig es mir. Gib mir ein Zeichen, bitte!" Ich fühlte mich wie ein hilfloses Wesen. An diesem Tag war der Himmel stark bedeckt. Kein einziger Sonnenstrahl zeigte sich. Doch als ich gerade die Absperrung los lassen wollte riss mit einmal die Wolkendecke auf. Der Sonnenstrahl traf mich mitten ins Gesicht. So klar hatte ich nicht mit der Antwort gerechnet. Ich kletterte zurück und ging wieder zu den Anderen.
Dort hatte ich ein langes Gespräch mit unserer Gemeindepädagogin.

Ich will jetzt gar nicht so viel schreiben, was du tun kannst, wenn du Depressionen hast. Denn das ist ein schwieriges Thema und für jeden total unterschiedlich. Wichtig ist immer: Such dir jemand zum Reden. Friss es nicht in dich hinein. Das ist das Schlimmste was du tun kannst. Rede mit deinem besten Freund / deiner besten Freundin, jemand in deiner Gemeinde, einfach wo du dich wohlfühlst.

Und Suizid, solche Gedanken wie ich sie hatte - man, das ist echt kompliziert. Mit Suizid machst du es definitiv nicht besser. Was bringt es denn? Klar, für dich ist es dann vorbei. Aber die Leute, die dir nahe stehen? Weißt du, was du ihnen damit antust. Hol dir Hilfe, und zwar schon beim ersten Gedanken an sowas.

Was mich immer begleitet und was mir hilft ist folgende Bibelstelle:

Dein Wort ist wie ein Licht in der Nacht, das meinen Weg erleuchtet. Psalm 119,105

Das ist mein Taufspruch. Er begleitet mich jetzt seit etwas mehr wie 10 Jahre. Und in jeder Situation, wo ich nicht weiter weiß und mir wieder schlechte Gedanken in den Kopf kommen, denke ich daran. Der Herr kennt meinen Weg, warum auch immer es manchal nicht einfach ist, er wird's schon gut machen.

Mehr zum Thema Suizid findest du auch im verlinkten #ImpulsfürdeineWoche vom letzten Jahr.

++++++

Wenn du Suizidgedanken haben solltest, sprich mit deinen Freunden darüber oder rufe die Telefon Seelsorge (0800 1110111) an. Auch gibt es viele Organisationen und Leute, die dir zuhören, wie u25-deutschland oder To Write Love On Her Arms.
Und falls du jemanden kennst, der mit solchen Gedanken spielt, dann sei da für ihn und zeig ihm, dass er oder sie in dieser Welt nicht alleine ist. Bete mit der Person und versuch ihm/ihr zu zeigen, dass das Leben lebenswert ist. Hilf ihm/ihr, nimm ihn/sie ernst und zeig ihm/ihr die Liebe Gottes.
Niemand ist alleine.

Dienstag, 20. Februar 2018

Buch: #bibelstory

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In der Arbeit mit Jugendlichen - sei es auf Konfirmandenfreizeiten, in der Jugendstunde, im Teenkreis oder auf anderen Freizeiten - stehen die Mitarbeiter immer wieder neu vor der Herausforderung ansprechende Andachten und Bibelarbeiten vorzubereiten, die natürlich auch immer up-to-date sind.
Die große Hürde ist dabei, die Jugendlichen zu "fesseln", damit sie auch über einen längeren Zeitraum z.B. bei Bibelarbeiten aufmerksam bleiben und nicht nach wenigen Minuten abschalten.

Nach dem Buch "#gottesgeschichte" von Armin Kistenbrügge ist nun "#bibelstory" ein weiteres gutes Hilfsmittel Jugendlichen die Bibel nahe zu bringen.

An diesem Buch vom Bibellesebund haben verschiedene Autoren mitgewirkt, die schon viele Jahre in der christlichen Jugendarbeit tätig sind, u.a. auch wieder Armin Kistenbrügge.
Sie haben 10 Bibelarbeiten entwickelt, die eine Dauer von ca. 90-120 Minuten haben. Aufgrund der Länge sind diese Bibelarbeiten weniger für eine wöchentliche Gruppenstunde geeignet, aber viel mehr für Freizeiten, wie Konfirmandenfreizeit, oder Camps und Gottesdienste.

Diese Bibelarbeiten führen durch die gesamte Bibel, von der Schöpfungsgeschichte bis zur Offenbarung. Es geht um Thema wie Beziehungen, Freundschaften, Hoffnung, Vertrauen und Schuld.

Die Bibelarbeiten haben alle den gleichen Aufbau: Begrüßung, Einstieg ins Thema, Erarbeitung, Austausch und Schluss.
Für jede Bibelarbeit gibt es kleine Videos (viele Jugendliche kann man nur noch multimedial erreichen), die tiefer ins Thema einführen und andere Materialien wie Fragen, Printables (also kostenlose Vorlagen zum Ausdrucken für die Bibelarbeit) und kleine Give-Aways (also Geschenke zum Mitgeben als Erinnerung) auf einer DVD, die im Buch enthalten ist. Mit Spielen oder Rollenspielen wird spielerisch in das Thema eingeführt. Und zum Weiterdenken gibt es am Schluss noch App-Hinweise, die sich ebenfalls auf der DVD befinden.

Das Buch ist modern und ansprechend illustriert und liegt am Puls der Zeit.

Zu kaufen gibt es das Buch u.a. bei Gerth Medien für 16,95 €.


Montag, 19. Februar 2018

Impuls für deine Woche

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„Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko, zu blühen.“
(Anais Nin)

Ängsten besitzt jeder Mensch. Angst vor Spinnen, Hunden oder Anderen Tieren. Höhenangst oder Flugangst. Diese sind sogar noch einigermaßen nachvollziehbar.

Aber dann gibt es da noch ganz seltsame Ängste.
Kanntet ihr die Anatidaephobie? Das ist die Angst davor von Enten beobachtet zu werde.
Oder die Trypophobie? Das ist die Angst vor Löchern.
Oder die Anglophobie? Das ist die Angst vor England und englischer Kultur.
Oder die Bibliophobie? Das ist die Angst vor Büchern.

Es ist schon verrückt wieviele Ängste es auf dieser Welt gibt und für fast jede gibt es einen Namen.

Aber nicht jede Angst ist ja gleich eine Phobie und dennoch stehen uns unsere, wenn auch normalen Ängste, immer mal wieder im Weg. Da sagt man etwas nicht, nur weil man befürchtet ausgelacht zu werden. Da steht man nicht ehrlich zu seinen Gefühlen weil man befürchtet sie könnten abgelehnt werde. Man traut sich nicht andere Menschen ins Herz zu schließen , aus Furcht sie könnten einen verletzen.

Welche Ängste habt ihr?
Seid ihr schon einmal über euren Schatten gesprungen und habt eine Angst besiegt?

Habt den Mut in der nächsten Woche eure Ängste zu überwinden, falls sich euch eine Gelegenheit bietet.

Eine gesegnete Woche euch.


Dienstag, 13. Februar 2018

Special: 7 Wochen ohne - Die Fastenaktion

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Zeig dich! – 7 Wochen ohne Kneifen


Nach dem bunten und überschwänglichen Treiben beginnt morgen am Aschermittwoch die Fastenzeit. Bis Ostersonntag verzichten viele Leute auf Süßigkeiten, Alkohol, Fernsehen oder Zigaretten. Für alle diejenigen, denen das „materielle“ Fasten zu oberflächlich scheint oder die einfach nicht auf Schokolade verzichten möchten, initiiert die evangelische Kirche jedes Jahr eine Fastenaktion unter einem besonderen Motto. Dieses Jahr lautet es „Zeig dich! – 7 Wochen ohne Kneifen“.
Wie oft kommt es vor, dass man aus Bequemlichkeit, Angst, Scheu vor Diskussionen seinen Mund nicht aufmacht, obwohl es einen innerlich manchmal zerreißen möchte. Lieber bleibt man in der eigenen Komfortzone als unangenehm aufzufallen oder anzuecken. Doch auf lange Sicht ist es keinesfalls zielführend einfach zu kneifen, wenn Kontroversen drohen. Austausch und Diskussion bringen uns nach vorne, auch wenn es mitunter schmerzt. Das gilt für Beziehungen, Interessengruppen und für unsere ganze Gesellschaft.

Lass dich herausfordern, in den kommenden 7 Wochen öfter den Mund aufzumachen, wenn dir etwas auf dem Herzen liegt!

Zusammen fastet es sich immer leichter als allein, deshalb gibt es auf der Homepage der Fastenaktion oder auf Facebook verschiedene Anregungen und Informationen rund um das diesjährige Motto.

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Die Fastenzeit bietet jedes Jahr einen Anlass, seinen Alltag und die manchmal eingeschliffenen Gewohnheiten zu hinterfragen und auch für eine begrenzte Zeit abzulegen. Wer Altes ablegt, wird frei für Neues und kann mit frischen Mut nach Vorne gehen.
Ob Gummibärchen, Serien auf Netflix, Smartphone, Kneifen oder etwas ganz anderes. Ich wünsche dir einen g

Montag, 12. Februar 2018

Impuls für deine Woche

©Praiseposter
Stell dir einen riesigen Haufen zentnerschwerer Steine vor. Und dabei steht ein kleines Männchen mit einem noch kleineren Handwägelchen. Der kleine Mann soll den Steinhaufen fortschaffen. Das ist trotz aller Anstrengung einfach unmöglich! Missmutig setzt er sich an den Wegrand und beseufzt sein Schicksal. Da fällt ihm ein, dass sein freundlicher Vater eine ganze Menge riesiger Frontlader und Lastwagen hat, für die der große Steinhaufen eine Kleinigkeit wäre.
Du denkst dir: »Was ist das denn für eine blöde Geschichte? Wie kann jemand so dumm sein und nicht als erstes seinen Vater fragen, wenn der doch alles besitzt was man braucht und darüber hinaus auch ein sehr freundlicher und hilfsbereiter Mann ist.«

In Wirklichkeit kommt diese Geschichte aber leider millionenfach vor, weil Menschen nämlich meistens nicht daran denken das sie einen allmächtigen Gott im Himmel haben und doch immer wieder versuchen, allein mit Dingen fertigzuwerden, die viel zu schwierig für sie sind. Und wenn sie dann wegen Magenbeschwerden oder Burnout entmutigt aufgeben, kann auch kein Zuschauer mehr an den Vater mit dem Riesenfuhrpark glauben, was doch für alle das Beste gewesen wäre.

Ja, so ist das: Der kleine Mann, also der einzelne Mensch, soll durch sein Verhalten nicht allen vormachen, wie armselig schwach er ist, sondern was Gott im Himmel für ihn tun kann und tun will. Das würde auch die bis dahin noch Ungläubigen dazu bringen, ebenfalls ihr Vertrauen auf den Gott zu setzen.


Samstag, 10. Februar 2018

Film: Priceless

In den letzten Jahren ist zunehmend das Thema Human Trafficking in den Fokus der Medien gerückt, zumindest dann, wenn sich wieder einmal an einer vielleicht unerwarteten Stelle ungeahnte Abgründe aufgetan haben. An vieler Stelle wird das schwierige Thema jedoch nach wie vor vermieden oder mit Samthandschuhe angefasst.
Dass es so nicht weitergehen kann, haben vor längerer Zeit schon Remedy Drive (US-Amerikanische Band) entschieden, und setzen sich aktiv in Südasien für die Befreiung von (teils minderjährigen) Zwangsprostituierten ein. Auch For King & Country haben beschlossen ein Licht auf die Probleme zu werfen, kehren dabei aber näher vor der eigenen Haustür.
Der Film Priceless spielt in den USA, wo ein verzweifelter Vater, James (Joel Smallbone, FK&C), den Auftrag annimmt, einen Truck einmal quer durch das Land zu fahren - keine Fragen stellen, keine Probleme bekommen, gute Bezahlung, so lautet der Deal. Als er allerdings herausfindet, was er dort als "Fracht" transportiert, kommen Zweifel auf. Ist die Sache wirklich so einfach?
Am Ziel angekommen merkt James endgültig, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht und entscheidet, etwas zu unternehmen. Gemeinsam mit Motel Besitzer Dale, der seine ganz eigene Erfahrung hat, macht er sich daran die Mädchen zu befreien, die er eben noch in die Hände der Händler übergeben hatte...

Der 2016 erschienene Film schneidet viele wichtige Themen an, die in den regulären Medien keine große Bühne finden. Dadurch, dass jedoch so viele Bereiche angeschnitten werden, fehlt dem Film trotz der guten Botschaft etwas an Tiefe. Nichtsdestotrotz ein gelungener Streifen, der zum Nachdenken anregt und dem underrepresäntierten Thema Menschenhandel und Sex Trafficking Beachtung schenkt.

Dienstag, 6. Februar 2018

Musikvideo: Good Weather Forecast - Superhumans

©Good Weather Forecast
5 Jungs aus dem Raum Nürnberg möchten Deutschland und den Rest der Welt mit ihrer Musik begeistern. Seit nun mehr 7 Jahren sind sie gemeinsam unterwegs. Mit Good Weather Forecast ist immer Party angesagt. Wenn sie auf die Bühne kommen bleibt keiner still stehen. Elektrisierend, powervoll und mit einer klaren Botschaft sind sie unterwegs. Glaube, Liebe und Hoffnung verbreiten - das ist ihre Vision.

Seit der Ankündigung ihres neuen Albums "SUPERHUMANS" schmeißen die Jungs ein Musikvideo nach dem Anderen raus. Nach "Won't you come home" und "Breakfast in the rain" nun das Video zum Song "Superhuman".

Ab der ersten Sekunde merkt man, dass in diesem Video jede Menge Arbeit steckt. Gedreht wurde das Ganze in Budapest. Zudem spielt die YouTuberin DominoKati eine Gastrolle in dem Video. Mit mehr als 750'000 Abonenten auf You Tube ist sie keine Unbekannte. Da haben die Jungs wirklich einen Glücksgriff getätigt. Unter Katis Followern wurde das Video mit viel Begeisterung aufgenommen.

Im Video selbst sind die Jungs in einer kleinen Kabine eingesperrt. Grad genügend Platz für alle. Desweiteren sieht man auch einen Mann, welcher Feuer erzeugen kann, in so einer Kabine. Eine Frau wird abgeführt und eine weitere, etwas speziell aussehende Frau sitzt auch fest. Wie der Titel es schon sagt, geht es um Supermenschen. Menschen mit ausergewöhnlichen Fähigkeiten. Und darum, dass nichts unmöglich ist.

"Living the impossible - young and indestructible - like Superhumans"

Es geht darum dass nichts unmöglich ist, dass man alles schaffen kann, egal wie man ist. Man soll vorangehen, sich nicht aufhalten lassen.

"no mountains to high - no rivers to deep - no ocean to wide"

Kein Berg ist zu hoch, kein Fluss zu tief und kein Ozean zu groß. Auch wenn man aus sich herausgehen muss und die eigenen Grenzen übertreten muss, es lohnt sich.

Der Song ist auf jeden Fall eingängig. Nicht das, was man von Good Weather Forecast gewohnt ist. Der Sound ist neu, hat einen Hauch von Country, animiert direkt zum Mittanzen und spätestens nach dem zweiten Mal hören singt man auch mit. Der Text erzählt jetzt vielleicht nicht die rießen Story, doch die Botschaft ist klar. Am Text mitgeschrieben haben neben Sänger Flo Stielper auch Chris Wahle und Andreas Öhrn.




Am 16. März erscheint das Album "Superhumans". Man darf gespannt sein was die Jungs da zusammen gebracht haben. Die ersten Songs sind definitiv sehr gut. Wenn ihr die Fünf unterstützen wollt, dann bestellt euch das Album direkt auf Amazon vor. Denn die Jungs wollen nicht einfach ein neues Album veröffentlichen, nein, sie wollen in die Charts und im sekulären Bereich durchstarten. Also, vorbestellen, vorbestellen, vorbestellen!

Montag, 5. Februar 2018

Impuls für deine Woche

via fanjianhua (Freepik)
Hast du manchmal auch das Gefühl, dass alles zu schnell geht?

Manchmal geht alles einfach viel zu schnell und man hat das Gefühl, dass man einfach mitgerissen wird im Strom und gar nicht so recht weiß, wie einem geschieht. Manchmal passiert etwas Unfassbares, und plötzlich ist nichts mehr wie es war und man muss sich ohne Vorwarnung mit einer neuen Lebenswirklichkeit anfreunden. Manchmal hat man Geburtstag und fragt sich, wo denn das vergangene Lebensjahr geblieben ist. Manchmal hält man abends inne und stellt fest, das der Tag zwar vorüber ist, aber eigentlich nichts passiert ist. Manchmal steht man vor einem Grab und wundert sich, wie schnell ein Leben vergehen kann. Manchmal kommt das Ende eines Lebensabschnitts, was noch so lange weg schien, schneller als gedacht.

Fühlst du dich getrieben von deiner Umgebung?

Die Anforderungen sind riesig: Gute Noten erzielen, nach Erfolg streben, Partner suchen, Familie gründen, Haus bauen, Welt retten, im Chor singen, der alten Frau über die Straße helfen, Marathon laufen, neuestes Smartphone kaufen, bei Instagram posten, Buch lesen, mehr Lächeln, Hausaufgaben machen, Bad putzen, endlich ankommen, mal wieder einen Brief schreiben, Dachboden entrümpeln, Rasen mähen, Jakobsweg laufen, Mutti anrufen, Sommerurlaub planen, Stromanbieter vergleichen, ganz du selbst sein, Arzttermin wahrnehmen, zur Haltestelle rennen, Breaking News lesen, früh aufstehen, Deadline erreichen, Stau umfahren, Müll raus bringen, Sinn des Lebens entdecken, öfter nein sagen, Licht dieser Welt sein

Du kommst nicht mehr mit? Du willst nicht mehr mit?

Dann darfst du bremsen, anhalten, aussteigen. Und dich an dem Ruhepol stärken und dort auftanken, wo es wahre Ruhe gibt. Ohne Öffnungszeiten, Fristablauf, Verfallsdatum. Ohne Eintrittsgeld, Mindestanforderungen, Antragsformulare. Es gibt Ruhe und Frieden. Für dich. Bei Gott.


Wer unter dem Schutz des Höchsten wohnt, der kann bei ihm,
dem Allmächtigen, Ruhe finden.
Ps 91,1 (Hoffnung für alle)

Freitag, 2. Februar 2018

ONE Rock 2018 in Rutesheim

Das neue Jahr hat begonnen und mittlerweile hat auch für uns das neue Festivaljahr seinen Lauf genommen.
Unser erstes Highlight in diesem noch recht frischen Jahr war der ONE Rock am 20. Januar in Rutesheim.
So kann man das Festivaljahr beginnen, auch wenn wie bereits im letzten Jahr der Schnee zum ONE Rock nicht fehlen durfte.

Den Anfang auf der Bühne machten mit einer leichten Verspätung (der Einlass zog sich ein bisschen) Lichtfabrik. Die 4 jungen Musiker haben mit ihrer rockigen Pop-Musik die Halle Bühl II ordentlich vorgeheizt für das, was noch kommen sollte. Leider musste sich die Technik wohl noch etwas einspielen. So war der Sound nicht so gut und auch das Licht eher dunkel.

Weiter ging es mit den Jungs von Dynamic, die beim ONE Rock keine Unbekannten mehr sind: den sie kommen aus der Gegend, haben schon im Vorjahr die Bühne bespielt und ein Teil der 4-köpfigen Band arbeitet sogar beim Festival mit. Mit einer gekonnten Mischung aus eigenen Songs und Coversongs begeisterten sie nicht nur das recht junge Publikum, sondern auch einige ältere Besucher des Festivals. So spielten sie beispielsweise "Teenage Dirthbag" von Wheatus, aber auch ein Lobpreissong und so spielten sie zum "Runterkommen" den Song "Oceans" von Hillsong.

In den Umbaupausen konnte man sich mit dem leckeren Essen stärken oder aber auch die Merchstände der Bands besuchen oder den Ständen einiger anderer Festivals einen Besuch abstatten und sogar auch Fotos mit einem Elefanten machen für den das Madera-Festival kein Porzellanladen sein wird.

Nachdem die ersten beiden Bands die Halle schon ordentlich eingeheizt hatten, legten Normal ist anders so richtig los, unter anderem mit ganz viel Konfetti und jeder Menge rockiger Partymusik - da kann man als Musiker auch mal das eine oder andere Lichtelemente im Schwung mitnehmen. Mit dabei hatten NIA einige neue Songs von denen so mancher auch auf ihrem neuen Album, an dem sie derzeit arbeiten, drauf sein wird. Mit rockigen Songs wie "Ab X Up" oder "Wir erobern eure Stadt" brachten sie die Menge zum Kochen. Aber auch "Schlafende Giganten" durfte nicht fehlen, um mal für abwechslungsreiche ruhigere Töne zu sorgen.
mehr Fotos auf Time Passed By Photography

Genau wie NIA trifft man auch TWELVE24 auf vielen christlichen Events in Deutschland. Man kann nur immer wieder staunen, wie viel Energie in Ryan und Josh stecken und wie viel Mut zu außergewöhnlichen Kleidungsstücken sie haben. Ihre Songs versprechen ordentlich Party, haben aber auch den nötigen Tiefgang. Und dieses Versprechen lösten sie auch beim ONE Rock wieder ein und rissen die Hütte ab. Tess, die neue Sängerin, scheint sich mit den Jungs auf der Bühne wohlzufühlen und komplettiert die Band wieder.

Den Abschluss machten Staryend. Und "end" ist dabei ein gutes Stichwort, denn das war der letzte ONE Rock für die 5 Stuttgarter. Staryend befinden sich derzeit auf ihrer Abschiedstour und ließen es sich nicht nehmen, für einen würdigen Abschluss des diesjährigen ONE Rock zu sorgen. Dabei spielten sie einige Songs ihres aktuellen Albums.

Und während drin jung und alt tanzten und Spaß hatten und der Konfettiregen kein Ende zu haben schien, rieselten draußen leichte Schneeflöckchen vom Himmel.
Am Ende bleibt nur Danke zu sagen an die vielen freiwilligen Helfer, die den ONE Rock immer wieder zu dem machen, was er ist: ein super Festival bei dem man sich wohl fühlt, Spaß hat und Jesus der Fels in der Brandung ist.

Donnerstag, 1. Februar 2018

Impulse for your month

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2018 is already 1 month old.
Many things already happened and many more to come.
Have you amde any New Year's resolutions? Are they still alive or did you already break them?
I don't know what things you are facing this year and which challenges are ahead. But I'm pretty sure that God is with you.
I believe that he has more in store for you. Much more than you could ever imagine.
He wants to give you life to the fullest (John 10:10).
God has way more in store than you can imagine. And he wants to give this to you. He wants that your life will be good and that you feel loved and satisfied.
Trust him, he only has good things in mind for your life.

Impuls für deine Woche

Denk mal kurz darüber nach: Wie oft sagst du "Ist mir egal"? Vermutlich fallen dir so etliche Situationen ein, in denen du relativ...