Samstag, 21. Juli 2018

Homeward Festival in Niederwürschnitz

Letztes Wochenende wurde das Gelände der Alten Ziegelei in Niederwürschnitz zu einem großen Freiluft-Wohnzimmer umfunktioniert und wir waren dabei, auf dem Homeward Festival. Wie auch schon im letzten Jahr wurden alle Anstrengungen unternommen, um für die Besucher ein temporäres Zuhause zu schaffen. 

Los ging es dieses Jahr bereits Donnerstag und pünktlich zum Festivalbeginn verabschiedete sich das eher wechselhafte Wetter und machte Platz für ein sonniges Wochenende. Start des Ganzen war das Eröffnungsseminar auf der Homestage. Der Bibelvers aus Jesaja 43,19: "Seht hin; ich mache etwas Neues; schon keimt es auf. Seht ihr es nicht? Ich bahne einen Weg durch die Wüste und lasse Flüsse in der Einöde entstehen." wurde kurz thematisiert. Aber auch, dass das Homeward für jeden ist, egal welcher Religion, Hautfarbe, Herkunft, Alter, etc. Danach ging es sowohl dort als auch im Backyard musikalisch weiter. Die Homestage hatte sich am Abend dem Rock verschworen mit einer kleinen Auswahl seiner Facetten. So haben Destinyday rockig begonnen. Als einer von zwei Acts auf der Homestage mit Frau am Mikrofon. Es folgte rotziger Punkrock von Thanks and get ready und Postrock von Magma Waves ohne Gesang. Das war für den ein oder anderen gewöhnungsbedürftig, aber mal nur das Instrumentale zu hören ohne "ablenkenden" Gesang war eine neue Erfahrung.  Im Backyard hingegen konnte man sich zu 80ies, Techno und Goa bewegen. Wem das alles zu laut war, der nutzte das gemütliche Beisammensein im Wohnzimmer oder im Shishazelt.

Der Freitag begann am Vormittag mit einer ersten Workshop-Reihe, wo man sich bei verschiedensten Dingen die Zeit vertreiben, kreativ werden oder dazulernen konnte. Das Angebot reichte von T-Shirt-Gestaltung über Holzbau bis Haare schneiden. Es gab sportliche Workshops wie Einradfahren, Crossfit und Völkerball. Für alle auf der Suche nach Input gab es Themenangebote zu Gebet, Tod oder auch der Frage, was man mit seinem Leben anfangen soll. Über die Mittagspause waren dann im Backyard schon wieder die ersten Klänge zu hören und selbstverständlich sorgten die Küchenhelfer für leckeres Essen. Am Nachmittag fand dann ein zweiter Workshop-Block statt mit der Möglichkeit, bereits angefangene Themen zu vertiefen oder etwas anderes auszuprobieren. Nach diesem eher ruhigen Teil startete das Festival am frühen Abend wieder musikalisch, auf der Homestage mit eher entspannter Indie-Musik von Lotta Sleeps und Pyramid Park, im Backyard mit HipHop und Drum&Bass. 20:00 Uhr fand wie auch am Donnerstag ein Hauptseminar statt. Danach ging es dann richtig los, das Gelände war gut gefüllt und sollte es auch bis Sonntag bleiben. Direkt nach dem Hauptseminar spielten Oat auf der Hauptbühne oder besser gesagt vor der Bühne, wo sie ungewöhnlicherweise ihr Set aufgebaut hatten. Mit I Am the Deceiver kamen danach die Freunde der härteren Musik auf ihre Kosten. Anschließend schlossen The Lateriser den rockigen Teil des Abends ab und es folgte eine Lobpreis-Session mit BTBC, die trotz der späten Stunde regen Anklang fand. Parallel dazu legten im Backyard verschiedene DJs auf, so dass auch dort bei Mash-Up, House und Techno reichlich Gelegenheit zum Tanzen gegeben war.

Am Samstag wurden wie auch schon am Freitag vormittags und nach dem Mittag Workshops angeboten, bevor dann am Nachmittag wieder die DJs und Bands auf die Bühnen traten. Einen eher entspannten Einstieg gab es auf der Homestage mit Ember und Home, danach folgte das dritte Hauptseminar mit Lobpreis und Input. Dort wurde dem Vergleich von Gott als Vater nachgegangen, der immer gut und liebevoll ist, auch wenn man das manchmal ganz anders sieht. Nach dieser Auszeit mit Gelegenheit zum Runterkommen und Nachdenken sorgten die DJs im Backyard weiter für Partystimmung. An diesem Tag mit einer bunten Mischung von Weltmusik und House über Techno, Drum&Bass bis Trap und 80ies/90ies. Auf der Homestage wurde parallel Livemusik für verschiedenste Geschmäcker dargeboten: Rock von Junost, Metalcore von Bon Voyage, Funk von Atlas Ahead. Den Abschluss machten nachts fil_da_elephant, so dass auch HipHop-Hörer noch auf ihre Kosten kamen. Wer dann von den drei voll ausgefüllten Tagen noch nicht zu müde war, konnte im Backyard weiter tanzen, wo die Party noch bis in die frühen Morgenstunden andauerte.

Sonntagvormittag fand das Festival schließlich seinen entspannten Ausklang mit einem gemeinsamen Mitbringfrühstück auf dem Gelände. Mittags versammelten sich noch einmal alle Besucher unter Pavillons und Sonnenhüten vor der Homestage zum Abschlussseminar. Es gab noch ein letztes Mal Gelegenheit zum Lobpreis und einen Input, der aufrief, Licht in der Welt zu sein. Und das in allen verschiedenen Farben und Facetten.

Neben den ganzen musikalischen Darbietungen gab es über die Tage reichlich andere Angebote und Möglichkeiten zum Zeitvertreib: Das Wohnzimmer lockte mit Sofas und Palettenmöbeln zum Entspannen, an verschiedenen Ständen gab es Shirts, Band-Merchandise, handgefertigten Schmuck und mehr zu kaufen. Sportlich ging es den ganzen Tag auf der Halfpipe zu. Es gab eine Ausstellung in einem Kunstzelt. Wer etwas auf dem Herzen hatte, fand im Gebetszelt nicht nur Ruhe und Besinnung, sondern auch Ansprechpartner. Damit niemandem etwas fehlt, sorgte die Bar für ausreichend Getränke und die Essensausgabe mit selbstgemachten Leckereien für gefüllte Mägen. So war an den Festivaltagen für alles gesorgt und jeder konnte eine Ecke für das finden, wonach im gerade der Sinn stand: Musik hören, Mitsingen, Tanzen, Entspannen, Quatschen oder einfach nur zu Hause sein.

Zum Abschluss bleibt der Dank: Der Dank an alle Organisatoren, die rein ehrenamtlich ein beachtliches Vier-Tage-Festival auf die Beine gestellt haben. An die Hunderten von Helfern, die vorher, während und nach dem Festival, sichtbar oder unsichtbar, das Homeward möglich gemacht haben. An alle Besucher, die nicht nur für gute Stimmung und Atmosphäre gesorgt haben, sondern auch bereitwillig den Aufrufen zum Abwasch, als Ordner oder zum Küchendienst gefolgt sind.

Es war wunderbar zu sehen, was passiert, wenn Leute nicht investieren, um sich zu bereichern, sondern sich selbst investieren um andere zu bereichern. Und wie dadurch alle bereichert werden.

Danke für durch und durch gelungenes Wochenende, wir freuen uns auf ein nächstes Mal!

Mehr Fotos gibt es bei Time Passed By Photography!

Freitag, 20. Juli 2018

CD: The Protest - Legacy

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Vor genau einer Woche veröffentlichten Josh, Adam, T.J. und Jarob von The Protest ihr 3. Album "Legacy". Die Herren aus Indiana präsentieren ein Album voller Energie, Kraft und ausdruckstarken Texten. Die Songs gehen von Hymnen über starken, eingängigen Melodien zu verrückten Riffs.

Legacy beinhaltet 10 einzigartige Songs:
01 Valor
02 What else you got
03 Knockout
04 Straight from the barrel
05 Take my heart
06 Noise Revolution
07 Legacy
08 Stitched
09 To the death
10 Bad self_ascension


Um mehr über das Album zu erfahren haben wir mit Gitarrist Adam gesprochen und er hat uns so einige Anekdoten über die Entstehung erzählt:


Beschreib das Album in 3 Wörtern.
Vielseitig. Energisch. Hoffnungsvoll.

Was bedeutet der Albumname "Legacy"?
Der Name Legacy besteht für uns aus mehreren Schichten. Eine originelle Band zu sein, ist keine einfache Karriere, die es ermöglicht, allein mit unserer Musik ein komfortables Leben zu führen. Als dieses dritte Album entstand wussten wir nicht, wie lange wir das ganze noch weiter machen könnten (touren, lange Zeit von der Familie weg sein, kaum genug Geld haben, um u.a. die Protestmaschine am Laufen zu halten etc.). Für uns war ein Teil des Titels am Anfang im Sinne von, Hey! Wenn es das ist, lassen wir alles raus, legen ALLES, was wir haben in diese Platte und gehen mit einem Erbe von 3 großartigen Alben davon. Als das Album musikalisch zusammenkam, würde ich sagen, wurde der Name noch bedeutungsvoller, als der Titeltrack tatsächlich geschrieben wurde. Wenn wir sterben, sind wir weg, wir gehen zu Jesus. Und genau hier liegt die wahre Bedeutung. Wenn wir diese Erde verlassen, wollen wir, dass das Erbe unserer Musik zeigt, dass wir Anhänger Christi sind. Das wir unser Leben der Nachfolge gewidmet und unsere Musik genutzt haben, um allen Menschen, denen wir begegnen,  von seiner Hoffnung und Botschaft zu erzählen.

Erzähl uns etwas über die Entstehung des Albums. Wann habt ihr angefangen, die ersten Songs zu schreiben und wie war die Zeit im Studio? 
Nun, unsere zweite Platte Great Lengths kam Ende 2014 heraus, und wir tourten jahrelang damit. Wir sind im ganzen Land gereist und sind sogar zum ersten Mal nach Deutschland gefahren! So Mitte 2016 haben Josh und T.J. geheirateten und nach ein paar freien Tagen waren wir alle bereit, uns an etwas neues zu wagen. In früheren Alben haben wir normalerweise nur genug Songs für eine komplette Platte geschrieben. Dieses Mal wollten wir eine völlig neue Erfahrung machen und nachdem wir 2 Mal durch den Aufnahmeprozess gegangen sind, sind wir bessere Songwriter geworden. Als wir uns mit unserem Produzenten, dem großartigen Matt Arcaini, trafen, hatte er Pläne für uns! Er wollte nur, dass wir schreiben, schreiben, schreiben. Wenn es ein kranker Riff, ein halber Chor, ein Demo-Song war, schickten wir es ihm. Er wollte alles. Wir haben auch mit anderen Musikern geschrieben, Joisah Prince und Andrew Stanton von Disciple und Dane Allen von Loyals, um nur ein Paar zu nennen. Wir haben das noch nie zuvor gemacht, aber es war eine wirklich coole Erfahrung. Und als wir ins Studio gingen wussten wir, dass wir einige wirklich solide Songs hatten, die wir gerne veröffentlichen würden. Die Zusammenarbeit mit Matt Arcaini war einfach spaßig. Er ist ein wirklich bodenständiger Typ und wir haben sofort mit ihm harmoniert. Ich habe so viel Kaffee getrunken .... so viel.

Welcher Song ist euch auf dem Album am wichtigsten oder mit welchem Song verbindet ihr am meisten?
Jede Band sagt normalerweise und meint, dass sie alle ihre Lieder lieben. Was wir auch tun! Wir lieben wirklich alle diese neuen Songs. LEGACY war nur eine ganz neue Erfahrung für uns und wir alle sind älter und weiser. Wir haben wirklich das Gefühl, dass wir unsere kreativer geworden sind. Deshalb ist es wirklich schwer, den einen Favoriten zu haben. Aber ich würde wieder zum Titeltrack zurückkehren. Textlich und musikalisch gibt er wirklich den Ton, für was wir als Band mit allem stehen. Wir wollen ein Vermächtnis in Jesus Christus hinterlassen und hoffen, dass die Menschen diese Musik immer noch gut finden, wenn wir nicht mehr sind und Jesus in unseren Liedern begegnen.

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Das Albumcover ist ein wenig doppeldeutig. Wie eine Mischung aus Leben und Tod, Schmetterlingen und ein Totenkopf. Was ist die Bedeutung dahinter? 
Du hast Recht! Es ist eine Mischung aus Leben und Tod. Als wir anfingen, über das Albumcover zu sprechen, hatten wir einige fantastische Ideen, und wir auf diese auf. Unser Schlagzeuger Jarob, der ein künstlerischer Zauberer ist, präsentierte eine Idee, an die wir nicht wirklich gedacht hatten und wir waren begeistert! Wenn wir als Gläubige sterben, werden wir mit Jesus im Himmel sein. Wir lassen unsere physischen Knochen zurück, bekommen aber ein neues Leben im Himmel. Auch wenn wir Jesus in unserem Leben finden und annehmen, stirbt unser altes Selbst, und wir werden von neuem geboren. Schädel repräsentieren fast universell eine Form des Todes und in vielen Kulturen repräsentieren Schmetterlinge das Leben oder neues Leben. Wir haben die Kühnheit geliebt und den starke Kontrast von Farben und Formen. Jarob hat es auf den Punkt gebracht.

Was kommt als nächstes? Ihr wart in den letzten Monaten auf einer großen Tour, der City Rockfest Tour. Kommt Ihr mal wieder nach Europa oder gibt es eine zweite Tour in den USA?
Wir touren im August ein paar Wochen durch die USA und ja, wir kommen zurück nach Europa! Wir werden in Betzdorf, Deutschland sein und beim Loud and Proud Festival am 19. Oktober spielen! Wir haben auch einige andere Shows in Lettland, wo wir noch nie waren und freuen uns sehr darauf. Wir werden danach sehen, aber wir sind aufgeregt, wieder zu touren und neue Leute zu treffen, neue Abenteuer zu erleben und das Evangelium Christi zu verbreiten. 


Wie bereits geschrieben, 10 einzigartige Songs. Zum Beispiel "what else you got", ein hymnischer, emotionaler Song. Musikalisch eine saubere Rocknummer mit einem verrückten und energievollem Gitarrenriff.  Oder auch "Knockout", der Song strotzt nur so nach Power und Energie, kurzzeitig ruhig baut er nur kurz danach wieder ordentlich auf. Auch einige Metalcoreelemente sind vertreten. Hingegen ist "Take my heart" schon eine kleine Ballade. Definitiv der ruhigste Song auf dem Album. Aber er steht dem rechts in nichts nach. Musikalisch ganz stark. Auch die Stimme von Josh bekommt man von einer ganz anderen Seite zu hören.

Mit "Legacy" gelingt The Protest eines der besten Rockalben 2018. Musikalisch breit aufgestehlt, Textlich tiefgängig und sehr Energievoll.

Das Album könnt Ihr HIER bestellen, für umgerechnet rund 10 EUR.

Donnerstag, 19. Juli 2018

Thema des Monats: Auf zu neuen Ufern

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Für einige von euch steht jetzt nach den Sommerferien eine neue Herausforderung bevor: Studium oder Ausbildungsbeginn.
Aber auch immer wieder in unserem Leben kommen wir an den Punkt, wo wir altbekanntes an das wir gewöhnt sind hinter uns lassen müssen und uns auf zu neuen Ufern machen müssen. Neuer Job, neuer Wohnort, etwas neues ausprobieren oder vielleicht evrspürst du auch das Rufen Gottes, der dich in neue, unbekannte Gewässer führt und dich vor Herausforderungen stellt.

Philip, den ihr vielleicht besser als fil_da_elephant kennt, hat sich dazu ein paar Gedanken gemacht und möchte euch daran teilhaben lassen.


Ich war Fallschirmspringen. Ein Tandemsprung. Eigentlich springt ein Profi und ich hänge einfach – ein bisschen wie ein Säugling im Tragetuch bei Mutti – vorne dran. Es war ein riesiges Erlebnis. Aus 4000 Metern Höhe ist die Aussicht atemberaubend – den restlichen Atem raubt dann das Adrenalin. Einfach super. Aber: Es war eigentlich kein Risiko. Alles ist getestet und gesichert, TÜV geprüft und von Profis durchgeführt. Ich kenne die Statistiken nicht, aber ich schätze der Radweg in die Schule ist gefährlicher. Was ich getan habe, haben tausend andere vor mir schon getan. Das Risiko war berechenbar – ich wusste, dass mir aller Wahrscheinlichkeit nach nichts passieren wird. Bei den allermeisten Dingen die wir tun, ist das Risiko berechenbar. Dafür gibt es makabrerweise sogar eine Maßeinheit, das „Mikromort“.

Es gibt zwei Arten Neues zu erleben. Ich kann etwas tun, was MIR neu ist (zB könnte ich einen Motorradführerschein machen) oder ich kann etwas tun, was noch NIEMAND gemacht hat. Beides wäre neu. Beides wäre ein Aufbruch zu neuen Ufern. Ein Aufbruch ins Ungewisse.
Wobei… So ungewiss wäre es ja nicht. Das Risiko ließe sich berechnen. Ich kann Erfahrungsberichte anderer Menschen lesen, die Ähnliches getan haben. Oder die Videos auf YouTube anschauen. Und ich kann mich auf ein gewisses Sicherheitsnetz verlassen. Die Bankkarte in meinem Geldbeutel zum Beispiel und das Smartphone in meiner Tasche. Rettung ist nur einen Anruf entfernt… Es ist also ein Unterschied ob ich auf die Fähre nach England steige oder wie Kolumbus versuche neue Wege zu finden. Neue Orte.
Falls es noch neue Ort gibt? Gibt es denn Wege, die noch nicht ausgetreten sind? Gibt es denn noch „richtige“ Abenteuer? Gibt es denn noch so richtig NEUE Ufer?
Ich glaube ja. Ich glaube es gibt ein Abenteuer, das im besten Sinne unberechenbar ist. Und uns an Orte führt, die wir uns nicht vorstellen können! Man könnte es „gehorsam beten“ nennen. Philippus hat das getan. (Apostelgeschichte 8, Vers 26). Ihm begegnete ein Engel. Ob im Traum, im Gebet oder im Wachen, darüber sagt die Bibel nichts. Philippus hört: „geh auf die Straße, die nach Gaza hinabführt und öde ist“. Also tut er es. Er hört und gehorcht. Und das obwohl der Befehl sehr unbequem ist. Israel ist ja sowieso gerne mal heiß und trocken – und wenn dann eine Straße auch noch „öde Straße“ heißt…. Puh! Kein konkretes Ziel, kein konkreter Auftrag, kein festes Gehalt und kein Rentenversprechen. Auch keine Sonntagsversammlung mit Lobpreis. Stattdessen alleine in die Ödnis wandern. Gute 100km. Er war also tagelang unterwegs. Dort trifft er einen hohen Politiker aus Äthiopien und führt ihn zu Jesus- gleich inclusive Taufe. Wow!
Philippus war nicht der erste, der durch Israel lief. Den Boden hatten vor ihm schon andere betreten. Trotzdem lief er ins Ungewissen – aus Glaube & Gehorsam. Man kann auch sagen: weil er Gott vertraut.

Gehorsam beten ist ein Abenteuer. Es führt uns ungeplante Wege. Es führt uns zu Wundern. Es macht uns zu History Makern, zu Menschen mit denen Gott seine Geschichte(n) schreiben kann. Es fordert uns aber auch heraus. Philippus ist im Vertrauen auf Gott 100km zu Fuß gegangen (den Rückweg hat ihn Gott übrigens „gebeamt“ ;-)) um EINEN Menschen zum Glauben zu führen. Es kann einfacher sein – aber ich glaube Gott führt uns nicht nur auf einfachen Wegen.
Um gehorsam beten zu lernen, habe ich ein Experiment gemacht. Ich wollte eine Woche lang ALLES, was ich im Gebet an Ideen „gehört“ habe direkt umsetzen. So wollte ich besser unterscheiden lernen, was Gottes Stimme ist und was meine Gedanken sind. (dafür muss man sich natürlich auch Zeit zum Gebet nehmen, sonst wird’s schwierig J) Folgendes ist passiert: Ich war allein im Jugendtreff und habe gebetet. Plötzlich dachte ich daran, dass die Küche vielleicht schmutzig sei. Erst wollte ich den Gedanken ignorieren, aber dann erinnerte ich mich an meinen Entschluss. Ich ging also in die Küche und stellte fest, dass man schon ein bisschen abwischen könnte. Also Flächen abwischen, Geschirr einräumen, Ordnung schaffen und nebenher Lobpreis singen. Als ich die Küche verlassen wollte „dachte“ ich plötzlich an den Dosenöffner. Also holte ich ihn aus der Schublade und betrachtete ihn genau. Unter dem Zahnrad hatte sich eine Ablagerung gebildet, die ich mit einem Zahnstocher entfernte. Dann hab ich ihn gesäubert und zurück in die Schublade gelegt. Genau in diesem Moment – das ist kein Witz! – klopfte es an der Türe vom Jugendtreff. Ein Mitarbeiter der Stadt Esslingen kam um die Hygiene in der Küche zu kontrollieren. Ich musste an mich halten um nicht laut loszulachen. Gott sei Dank war die Küche perfekt vorbereitet! Er tritt in die Küche, schaut sich einmal um, nickt und fragt mich: „WO BITTESCHÖN IST DENN DER DOSENÖFFNER?“. Ich war wie vor den Kopf gestoßen und zeigte nur auf die Schublade. Er nahm sich das Gerät und sagte seelenruhig: „Der ist ja perfekt. Wissen Sie: Am Dosenöffner sieht man immer sofort ob eine Küche gepflegt wird, wegen den Ablagerungen hier am Zahnrad…“ Dann war seine Prüfung auch schon wieder beendet. Und ich kann heute noch über diese humorvolle Bewahrung Gottes lachen.

Gehorsam beten führt uns ungeplante Wege. Es führt uns zu Wundern. Auf zu neuen Ufern.

Dienstag, 17. Juli 2018

Veranstaltungstipp: Loud and Proud Festival

Auch wenn es noch eine Weile hin ist, wollen wir euch heute schon mal das Loud and Proud Festival 2018 ans Herz legen.
In diesem Jahr feiert das LAP nämlich 10-jähriges und findet deshalb an 2 Tagen statt.

Die meisten Bands spielen an beiden Tagen, ein Mal volle Kanne und ein Mal unplugged.
Und weil es das 10. LAP ist gibt es einige Highlights!

Folgende Bands sind mit am Start:
Written in Kings (UK)
Unbagged (D)
All Above Me (CAN)
Mason Finley (D)
Zahna (USA)
Signum Regis (SK)
Gold, Frankincense & Myrrh (USA)
The Protest (USA)
Fallstar (USA)
As We Ascend (USA)
LZ7 (UK)
Normal ist anders (D)
Manafest (CAN)
Random Hero (USA)
Sacrety (D)
Demon Hunter (USA)
Kutless (USA)

Ihr solltet euch also den 19. und 20. Oktober fest in den Kalender eintragen und euch auf den Weg in die Stadthalle Betzdorf machen. Aber definitiv solltet ihr euch jetzt schon euer Ticket sichern, denn das Loud and Proud Festival wird schon bald ausverkauft sein.
Tagestickets gibt's ab 30 €, das Kombiticket gibt's für 54 € und Logentickets für 68 € bei cvents oder direkt beim Veranstalter. Dort könnt ihr auch für 10 €/Nacht einen Übernachtungsplatz dazu buchen.

Montag, 16. Juli 2018

Impuls für deine Woche

time passed by photography
"All you need is love". Die Beatles haben diesen Titel gesungen. Ich denke jedem geht es so, bzw. sehnt sich jeder nach Liebe. Man sehnt sich danach geliebt zu werden. Die einen zeigen das sehr stark, die anderen behalten es für sich. Das sind dann eher die Schüchternen. Und jeder wird irgendwann die LIEBE finden.

Aber wer nach Liebe gierig ist, wird an jeder Ecke mit Liebe betrogen. Viele sagen Liebe und meinen ihr eigenes sexuelles Vergnügen. Viele sagen Liebe und meinen Sentimentalität. Wer wirklich Hunger nach Liebe hat, wird begierig nach allem greifen, was ihm mit dem Etikett "Liebe" angeboten wird. Leider. Und da greifen viele von euch daneben. In keinem Pornofilm wirst Du etwas über beständige Liebe erfahren können. Auch Zeitschriften wie z.b. die BRAVO werden dir nie die richtige Erklärung zur Liebe geben. Manche unter euch sagen, dass sie schon sehr erfahren sind auf dem Gebiet der Liebe. Man könnte geradezu meinen, dass dies die wahren Experten sind, was die Liebe anbetrifft. Andere schauen ehrfürchtig, bewundernd, ja sogar neidisch zu diesen auf. Aber weit gefehlt. Die ersten sexuellen Kontakte, oder nur das Miteinander Schmusen macht Dich noch nicht zum Experten in Sache Liebe.
 Schauen wir mal in die Bibel, genauer, auf Jesus. Er ist der wahre Kenner in Sachen Liebe. Jesu Botschaft ist zusammengefasst:"Liebe ist alles, was du brauchst!" Und diese Liebe bekommen wir durch Ihn und können viel von IHM lernen.
Er ist kein Richter, er liebt uns so wie wir sind. Mit allen Ecken und Kanten. Mit all unseren Fehlern. Die Liebe die er uns gibt ist selbstlos. Er hat alles gegeben. Ist für uns ans Kreuz gegangen. Das ist Liebe. Er wollte alles für uns, nichts für sich. Hier werden wir nicht betrogen.

Dazu ist das 13. Kapitel im 1. Korinther sehr passend. Les es dir, zum Beispiel HIER, mal durch

Samstag, 14. Juli 2018

SHINE Festival bei Nürnberg

Vergangenes Wochenende waren wir am Großen Brombachsee bei Nürnberg zum Shine Festival.
Das Festival selber ging von Freitag bis Sonntag. Gestartet wurde Freitagabend mit Worship am See. Musik gab es hierbei von den O‘Bros und der Outbreakband.

Zum Samstag ging es dann weiter mit einer Morning Session. Am Nachmittag gab es dann ein Volleyball und ein Fussballtunier. Außerdem konnte man sich am nahe gelegenen Strand ausgiebig sonnen und ins kühle Nass abtauchen. Am frühen Abend ging es dann auf der Bühne laut daher.

Den Abend leiteten die Jungs und Mädels vom LiveLoveLoud Project ein. Mit eigenen Songs wie „Ohne Dich“, aber auch bekannten Worshipsongs ging es sofort heiter her. Die ersten fingen an zu tanzen und es wurde fleißig mitgesungen. Ein wunderbarer Start in einen schönen Sommerabend.

Danach wurde es dann doch ein wenig lauter. Mit NIA (Normal ist Anders) ging es sofort ab. Kein Bein stand mehr still. Egal ob bei „Alle Ketten reißen auf“ oder dem neuen Song „Neo“. Die Jungs wissen was sie da machen und verbreiten Ihre Botschaft. Man darf hier wirklich auf das neue Album, welches im Herbst erscheint, gespannt sein.

Nach einer relativ langen Pause, die vielseitig zum Abendessen genutzt wurde ging es dann mit viel Arme wippen weiter. Mit Guvna B betrat ein hierseits noch unbekannter Rapper aus London (UK) die Bühne. Gemeinsam mit seinem DJ brachte er die Menge zum bouncen. Ehrliche Texte, eingängige Beats und ein sympathischer Junger Mann. Rundum ein gelungener Auftritt mit einer Mischung aus eigenen Songs, aber auch Mash up‘s aus eigenen und bekannten Beats. Wahrscheinlich wird man Ihn nun häufiger in Deutschland sehen.

Mit eingängigen Beats ging es auch direkt weiter. Josh und Ryan von Twelve24 waren an der Reihe. Mit viel Energie und Power brachten sie von Minute eins alle zum tanzen. Und nicht nur das, es wurde getanzt, gesprungen und mitgesungen. Altbekannte Songs wie „Higher“, aber auch neue wie „what you got“ wurden vom Publikum gefeiert. Und wieder einmal wurde einem bewusst, es muss nicht immer mit Band und Sängerin sein, auch zu zweit wissen die Jungs ordentlich Gas zu geben.

Mit Good Weather Forecast traten die Veranstalter des Festivals auf die Bühne. Sichtlich vom Festival leiten und arbeiten gezeichnet legten sie dennoch eine gute Show ab. Mit „House of Cards“ eröffneten sie ihren Part. Etwas gewöhnungsbedürftig war die Maskerade von Sänger Flo. Mit einem Tuch über dem Mund sang er die ersten Songs und auch später noch einen. Generell lässt sich festhalten, die Jungs haben sich extrem weiterentwickelt. Die Musik selber hat nicht mehr viel mit Good Weather Forecast von früher zu tun. Das gefällt dem einen mehr, andere benötigen da noch etwas Zeit. Jedoch wurde auch bei den Jungs begeistert mitgesungen und getanzt. Natürlich ist der Abumhit „Superhumans“ prädestiniert dazu. Man darf gespannt sein wie es mit den Jungs nun mit neuen Plattenvertrag weitergeht.

Rund um war es ein gelungenes erstes SHINE Festival. Auch die Besucher die das komplette Wochenende dabei waren, waren begeistert. Sicherlich gibt es, wie bei jedem Festival was mal angefangen hat, einige Dinge die man besser machen kann. Aber rein die Atmosphäre und das miteinander war wirklich schön. Wir bedanken uns bei den Veranstaltern für den reibungslosen Ablauf. Wir kommen gerne wieder.

Mehr Fotos gibts bei Time passed by Photography

Freitag, 13. Juli 2018

No Longer Music Protest Tour in Annaberg-Buchholz

Anfang Juli war die amerikanische Band No Longer Music auf Deutschland Tour und hat da u.a. auch einen Stoff in Annaberg-Buchholz eingelegt. Wenn man genau ist, dann trifft "amerikanisch" nicht wirklich die Herkunft der Band, der die Bandmitglieder, die Tänzer und die restliche Crew kommen aus verschiedenen Ländern wie Neuseeland, Polen, Brasilien, Portugal, Ukraine, USA und Deutschland. Und trotzdem arbeiten sie Hand in Hand zusammen und jeder Handgriff sitzt.
Frontman und Gründer David Pierce ist nicht nur Musiker, sondern wird auch gerne als Redner eingeladen. Auch seine Bücher wie z.B. "Dancing with Skinheads" oder "Rock Priest" sind nicht ganz unbekannt.

Bereits 1985 gründete David Pierce die Band, damals noch in Amsterdam. Seitdem tourt er mit vielen sehr begabten Künstlern durch die Welt, Basis dafür ist immer das Steiger Missionszentrum.

No Longer Music ist eine Band, die man so in dieser Form noch nicht gesehen. Und davon durften wir uns in Annaberg-Buchholz bei der Piazza auf dem Marktplatz überzeugen.

Schon nach wenigen Minuten merkte man, dass dieses Konzert kein gewöhnliches werden wird.
Die aufwendige Bühnengestaltung sah vielversprechend aus. Und dann ging es richtig los mit großartigen visuellen Effekten, echtem Feuer auf der Bühnen, tollen Lichteffekten, mitreißende Rockmusik mit Elektroelementen und einer überragenden Bühnenshow. Eine Show, die für Staunen sorgte, aber man manchen Stellen auch schockte. Eine Art Liebesgeschichte, die von der Liebe eines Vaters für seine Tochter erzählt, der alles dafür tut, damit sie leben kann, untermalt mit rockigen Songs wie "Stuck in Rewind", "Dry Bones", "What are we dying for?" oder "Not getting any better".
Mit diesen Songs erzählen sie nicht nur diese Geschichte, sondern sprechen auch Themen an, die uns alle beschäftigen, wie z.B. den Sinn des Lebens. Neben echtem Feuer und Konfettikanonen durfte da natürlich auch ein Dinosaurier nicht fehlen.
Mit ihrer besonderen, teils schockierenden Show zogen sie die Leute in ihren Bann, egal ob mit Gasmaske, Outfits mit LEDs oder einer nachgestellten Kreuzigung.
Das bewegende und zum Nachdenken anregende Konzerte endete in einer kurzen Predigt von David Pierce in mitten des Publikums, der dann noch zu Gebet und Gespräche einlud.
Ein Großteil des Publikums war bewegt von der Show, ließ für sich beten, suchte das Gespräch, wollte mehr über diesen Jesus und den Glauben an ihn wissen und ließ sich zu einem weiteren Treffen am Sonntag auf dem Marktplatz einladen.

No Longer Music haben ein besonderes Herz für Menschen und eine große Leidenschaft ihnen von ihrem Glauben zu erzählen und sie mit Jesus bekannt zu machen.Dafür benutzen sie außergewöhnliche Wege. Dass Gott sie und ihre Arbeit dabei segnet, merkt man, wenn man ihre Touren verfolgt und ihre Berichte auf Facebook liest. Sie scheuen sich nicht vor Konsequenzen und gehen mutig mit einem großen und weiten Herzen voran, weil sie es als ihren Auftrag sehen, egal ob bei Stadtfesten oder einfach so auf einem Marktplatz im Stadtzentrum, in christlich geprägten Ländern oder in muslimisch geprägten Ländern, Westeuropa, Osteuropa oder irgendwo anders auf der Welt.

Solltet ihr die Möglichkeit haben No Longer Music mal live sehen zu können, dann lasst sie euch nicht entgehen. Nachdem sie in Albanien und Deutschland waren sind sie aktuell in Polen auf Tour. Im August kommen sie zurück nach Deutschland um bei Dresdner Stadtfest zu spielen.

Donnerstag, 12. Juli 2018

Wenn Fußballer glauben... [Davie Selke]

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"Christsein ist gar nicht so uncool" - dieser Meinung ist Davie Selke.
Der junge, sympathische RB Leipzig Spieler  steht zu seinem Glauben und zeigt diesen auch - Glaube der unter die Haut geht.
Schon als kleiner Junge hat er sich nicht nur für Fußball interessiert, sondern auch für den Glauben.
"Als ich klein war, hatte ich eine Kinderbibel, die ich vor dem Einschlafen immer durchgeblättert habe. Das waren zwar noch mehr Bilder als Text, aber mich hat das damals schon beeindruckt. Wie Jesus sich verhalten hat. Wie er mit Menschen umgegangen ist. Wie er sich geopfert hat und alles für uns in Kauf genommen hat.1"
Als er als 6-Jähriger das erste Mal in einem Stadion war er so beeindruckt von Cacau und wie dieser seinen Glauben lebt, dass er sich ihn als Vorbild genommen hat.
"Ich weiss noch, als ich als Sechsjähriger das erste Mal im Stadion war. Damals spielte der VFB Stuttgart gegen Hertha BSC, es stand 3:3. Ich war nur Zuschauer, aber ich war so nervös. Zu der Zeit war Cacau bei Stuttgart und es hat mich beeindruckt, dass er sich so zu seinem Glauben bekennt und bei jedem Tor nach oben zeigt. Das möchte ich auch hinbekommen, Mut machen, dass man sich zu seinem Glauben bekennt und sagt: Christ zu sein ist gar nicht so uncool. Ich glaub, viele Leute, die man cool findet, sind Christen. Das mit Jesus soll nicht nur wie eine Einladung klingen, das soll es auch sein.2"
Manchmal fehlt ihm ein bisschen die Zeit für seinen Glauben, aber er versucht so oft wie möglich mit Gott imGebet zu sprechen und seinen Glauben zu leben und zu bekennen.

Mehr über ihn könnt ihr hier lesen.

Hier noch ein kurzes Videointerview von Davie Selke mit David Kadel, dem Autor der "Fußball-Bibel" und u.a. des Buches "Was macht dich stark?"





https://promisglauben.de/tag/davie-selke

Montag, 9. Juli 2018

Impuls für deine Woche

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Manchmal halten wir an Dingen fest von denen wir denken, dass wir sie brauchen. Das können materielle Dinge sein wie Geld, Auto, Haus, Kleidung,... Das können aber auch Träume und Wünsche sein, Pläne, bestimmte Vorstellungen, Beziehungen und Freundschaften.
Nichts ist falsch daran all diese Dinge zu haben.
Aber sind es wirklich diese Dinge oder Personen, die uns glücklich machen? Können sie uns wirklich glücklich machen und erfüllen?
Manche Dinge nehmen uns so sehr ein, dass sie uns gar nicht mehr gut tun. Ohne es zu merken, werden wir abhängig davon. Abhänig von der Liebe, Zuneigung und Anerkennung unserer Mitmenschen. Abhängig von unserem Besitz oder unserem Aussehen. Und dabei merken wir gar nicht wie unglücklich wird sind, wie gefangen wir von diesen Dingen sind. Selbst manch eine Beziehung oder Freundschaft kann uns schaden, auch wenn wir das oft nicht wahrhaben wollen.

Ich hatte einen ganz bestimmten Plan auf den ich hingearbeitet und gehofft habe. Es drehte sich alles nur noch darum und ich merkte gar nicht wie sehr es mich gefangen nahm. So gefangen und eingeengt rauschte alles andere an mir vorbei.  Bis ich dann eines Tages als alle Mühe und Versuche diesen Plan tatsächlich zu verwirklichen scheiterten, merkte, wie viel Gutes ich dadurch verpasste.

Manchmal müssen wir die Dinge, die uns schaden, loslassen, auch wenn das für uns unmöglich erscheint. Aber erst dann können wir aus unserem vollen Potential schöpfen und Gott kann dann wirklich an uns wirken und uns das schenken, wonach wir uns so lange gesehnt haben.

Donnerstag, 5. Juli 2018

Wir sind wieder unterwegs: Homeward Festival

Der Sommer und auch die Festivalsaison sind mittlerweile in vollem Gange. Falls ihr also vom 12. bis zum 15. Juli noch nichts vorhabt, besucht doch einfach das Homeward Festival an der alten Ziegelei in Niederwürschnitz.
Das kleine, familiäre Festival fand letztes Jahr zum ersten Mal statt und geht 2018 in die zweite Runde. Der Name soll dabei Programm sein: „heimwärts“ geht's, also dahin, wo man sich wohl fühlt und ein entspanntes Wochenende verbringen kann.

Dazu erwarten euch auf zwei Bühnen verschiedenste Künstler:
Auf der Homestage spielen Atlas Ahead, The Lateriser, Oat, Pyramid Park, Junost, Magmawaves und viele mehr. Dort kommen die Freunde echter, live gespielter Instrumente auf ihre Kosten.
Im Backyard wird es Techno, D‘n‘B und House geben, bis kein Fuß mehr still steht. Dort könnt ihr unter anderem Nano 42, Kevin Morris, Phon & Sone 42, Subkoøne, Mirror of Society und Pandaro erleben.
Damit es auch wirklich niemandem langweilig wird gibt es noch den Wohnzimmer-Bereich, Workshops gegen das mitunter übliche Festival-Vormittags-Tief, Seminare auf der Homestage und viele Möglichkeiten sich sportlich / kulinarisch / kreativ / tiefgründig / entspannt die Zeit zu vertreiben.

Alle, die nicht jeden Abend nach Hause fahren wollen, können im Campingbereich übernachten.
Für alle, die mit Nachwuchs anreisen, wird auch Kinderbetreuung angeboten.

Der Eintritt für das ganze Wochenende kostet 40 €, für einzelne Tage entsprechend nur einen Anteil. Allerdings auf Soli-Basis. Das heißt, dass jeder so viel zahlt, wie er kann. Wer ausreichend hat, ist eingeladen den vollen Preis (oder auch mehr ;-) zu geben, aber niemand sollte zu Hause bleiben, weil der Geldbeutel nicht genug hergibt.

Alle wichtigen Infos rund ums Festival, wie z.B. das vollständige Lineup , Zeit- und Lagepläne oder die angebotenen Workshops, findet ihr auf der Webseite oder auch bei Facebook.

Dienstag, 3. Juli 2018

Wir sind wieder unterwegs: SHINE Festival

Die Sonne scheint, es ist warm, Zeit für open air Festivals. So zum Beispiel am kommenden Wochenende bei Nürnberg.
Am Brombachsee findet vom 6.7.-8.7. das SHINE Festival statt.

Los gehts am Freitag Abend mit Worship am See. Dort werden die O'Bros, zusammen mit der Outbreakband für Musik sorgen. Dazu gibt es eine Message von Flo Stielper (Good Weather Forecast).

Am Samstag wird mit einer Morgen Session in den Tag gestartet. Für die Message wird Amos Koch (SHINE) sorgen.
Danach geht es weiter mit einigen Workshops. Am Nachmittag gibt es sowohl ein Volleyballtunier, als auch ein Fußballtunier.

Am Abend steigt dann die Party. Für ordentlich Musik werden folgende Bands sorgen:

Good Weather Forecast
Normal ist Anders
Twelve24 (UK)
GuvnaB (UK)
LiveLoveLoudProject

Auch hier wird es wieder eine Message geben, diesmal von Chris Schneider (Jesus Saves).


Los gehts hier ab 16 Uhr mit dem Einlass, die erste Band wird ab 17 Uhr starten.
 
Am Sonntag gibt es dann zum Abschluss einen Gottesdienst. Musikalisch begleitet von Good Weather Forecast. Für die Message sorgt wieder Flo Stielper.  

Tickets bekommt ihr HIER.

Die Preise starten ab 15 EUR. Schaut euch einfach an was für euch passt. Das ganze Wochenende für 50 EUR oder nur der Samstag für 30 EUR.



Montag, 2. Juli 2018

Impuls für deine Woche

Pexels
Eisberge sind ein erstaunliches Naturphänomen. Eisberge vom Südpol können eine gewaltige Größe von vielen tausend Quadratkilometern erreichen und mehrere Jahrzehnte alt werden. Aufgrund der geringeren Dichte des Eises im Verhältnis zum Meerwasser, in dem sie schwimmen, ist von der z.T. riesigen Eismasse jedoch nur ein sehr geringer Teil, etwa 1/7, sichtbar. Bei den wie zackige Felsen aus dem Meer ragenden Eisbergen des Nordmeeres ist das dann die sprichwörtliche »Spitze des Eisbergs«. Dieser sichtbare Teil des Eisberges wirkt für den Betrachter eher harmlos und interessant. Die tatsächlichen Ausmaße des unsichtbaren Teiles des Eisberges und die damit zusammenhängenden Gefahren sind dagegen kaum erkennbar, zumal jeder Eisberg anders geformt ist.

Damit ist der Eisberg ein gutes Bild für das Verhalten des Menschen. Natürlich nimmt man in der Regel etwas wahr, wenn ein Mensch handelt. Und doch bleibt ein Großteil davon im Verborgenen. Denn über die wahren Motive und Pläne für das Verhalten eines Menschen erfahren wir in der Regel nichts. So kann uns das Verhalten eines Menschen harmlos erscheinen - seine Motive hingegen sind es unter Umständen nicht.

Auch Gottes Handeln können wir Menschen häufig nicht verstehen, weil er viel zu groß für uns ist. Die Bibel lässt aber keinen Zweifel daran, welches Motiv Gott im Hinblick auf die Menschheit leitet: Liebe. Das ist eine abgemachte Sache und so vertrauenswürdig, dass man sein Leben darauf bauen kann. Zum einen offenbart Gott dieses Motiv ganz offen in seinem Wort, der Heiligen Schrift. Zum anderen aber hat er sich mit dem Leben seines Sohnes für seine Glaubwürdigkeit verbürgt.

Sonntag, 1. Juli 2018

Impulse for your month

Do you know God´s plans for your life?
I don´t. But that´s okay, because I know his plan for the next year and that´s enough right now.
Sometimes god tells us his plans for our lifes, but often he doesn´t. At least not the plan for our whole life, but a little part of it. Often it´s not good for us to know what will be in a few years. God knows it and he´s quite spontaneous in telling us.
I just noticed this again, because I´m about to finish my apprenticeship and I didn´t know what I will do afterwards until yesterday. I had a plan what I could do or what I want to do, but it lasted until yesterday to be sure what I will do.
God often keeps us waiting for an answer, until we think it´s to late, to prove that he´s in charge. He wants us to believe that we can do everything through him. For god it´s never to late.
I know this is easy to say, but I can tell you it´s worth it to wait for an answer instead of trying it on your own.
Even if it´s hard, listen to god and wait for him to act. He will help you at his time.