Montag, 30. Oktober 2017

Impuls für deine Woche

http://trivialdevotion.blogspot.de
Der Sturm tobte heftig und warf die großen Wellen gegen das kleine Fischerboot. Die Männer schöpften verzweifelt das Wasser heraus und fürchteten um ihr Leben. Einer war unter ihnen, der schien das alles nicht zu bemerken. Er schlief im hinteren Teil des Schiffes. Der Sturm beeindruckte und beunruhigte ihn nicht. Dieser Eine war Jesus.

Der See Genezareth liegt mehr als 200 m unter dem Meeresspiegel und ist von hohen Bergen umgeben. So entstehen immer wieder gefährliche Fallwinde. Die senkrecht herabstürzenden Böen peitschen die Wellen so hoch, dass ein kleines Boot leicht kentern kann. Einige Männer im Boot waren Fischer und mit solchen Gegebenheiten vertraut. Doch dieser Sturm überforderte auch sie.

Im übertragenen Sinn gibt es viele Situationen in unserem Leben, die Stürmen gleichen. Manche kommen unerwartet. Manche sind sehr heftig. Sie gehen über unsere Kräfte. Leiden, die Menschen uns zufügen; finanzielle Nöte, Sorgen um die eigenen Kinder, chronische Krankheiten. Wir sehen keine Lösung, keinen Ausweg. In solchen Stürmen kommt uns die Frage in den Sinn: Kümmert es Gott nicht? Wir haben den Eindruck, Gott interessiert sich nicht für uns.

In der Geschichte vom Sturm war Jesus im Boot. Als die Männer ihn aufweckten, gebot er dem Sturm und verwandelte ihn in Stille. Ihn kümmerte es auf alle Fälle, wie es seinen Freunden erging. Sie sollten aber erst mit ihrer vermeintlichen Weisheit ans Ende kommen, um dann zu sehen, wer wirklich helfen kann. Es ist gut, wenn wir Jesus bei ruhiger See gut kennenlernen. Das hilft uns, ihm auch auf dem rauen Meer unser Vertrauen zu schenken. Was machen aber die, die ohne ihn losgefahren sind?

Samstag, 28. Oktober 2017

Buch: Johannes Hartl - Einfach Gebet

via SCM Shop
Bücher über Gebet gibt es einige. Und überhaupt sollte jeder Christ doch eigentlich wissen wie man betet, oder? Aber was ist, wenn die persönliche Gebetszeit eingeschlafen ist? Was wenn man nicht so richtig weis, wie man das Gebet in den Alltag integriert? Oder man einfach nicht weis wie man überhaupt betet, weil man erst vor kurzem zum Glauben gekommen ist?

Johannes Hartl lädt in 12 Kapiteln den Leser ein, sich dem Thema Gebet von einer neuen Seite zu nähern. Mit seinen 136 Seiten macht das Buch  "Einfach Gebet" einen locker-leichten Eindruck und erschlägt einen nicht. Der Autor ist ein promovierter katholischer Theologe und Leiter des Gebetshauses Augsburg. Er weis also von was er schreibt.

Der Schreibstil von Johannes Hartl ist erfrischend und einfach. Er erhebt nicht den Zeigefinger, sondern holt den Leser genau dort ab, wo er gerade steht. Im Buch geht es nämlich vor allem um eins und zwar eine engere persönliche Beziehung zu Gott durch Gebet zu schaffen. Das geschieht nicht mit Druck einer fremden Person, die einem vorhält das man im Gebet etwas falsch macht. Das Buch möchte die Gebetskultur erfrischen und neue Wege im Gebet aufzeigen.

Das Thema Gebet wird in 12 Kapitel etwas näher beleuchtet und mit Übungen für die persönliche Stille Zeit erweitert. Die Struktur aller Kapitel ist gleich. Der Autor erzählt ein Erlebnis aus seinem Leben oder eine andere alltägliche Situation, die für jeden gut nachvollziehbar ist. Danach geht er darauf ein, was aus der Geschichte für das Beten bedeutsam ist. An jedes Kapitel schließt sich auf blauen Seiten Tipps zur konkreten Umsetzung an. Die einzelnen Kapitel sind recht kurz und lassen sich leicht lesen. Sie sind mit viele Skizzen visualisiert.

Die Übungen sind unterschiedlich und recht einfach gehalten. Es gibt einen systematischen Aufbau von der inneren Vorbereitung bis zum eigentlichen Gebet mit kleinen Übungen. Es wird auf  das äußerliche und innere Umfeld wert gelegt. Es soll ein Umfeld geschaffen werden, in dem man für Gebet bereit ist und Gottes Stimme hören könnte. Das Buch möchte einen auf den Weg einer  intensive Gemeinschaft mit Gott durch ein länger andauerndes Gebet führen. Er zeigt dafür auf, dass man sich einen Ort der Still suchen kann und den Kopf „leer“ macht oder auch eine bestimmte Körperhaltung einnimmt. Die Ausführungen sind gut beschrieben und lassen sich leicht verfolgen, besonders auch durch passende Grafiken. Der Leser wird ermutigt, sich Zeit für die Übungen zu nehmen und zu schauen, was für ihn passt.

Nicht jede Übung wird zu einem selbst passen und bei manchen stößt man an seine Grenzen, aber genau das möchten sie erreichen, damit man neu begreift, um was es im Thema gebet geht. Was nicht im Buch behandelt wird, sind die unterschiedlichen Arten von Gebet wie die Fürbitte, Gebet des Glaubens oder der Anbetung. Der Schwerpunkt liegt auf der persönlichen Zeit mit Gott und den eigenen Anliegen.

Was dieses Buch einen klar macht, ist das man sich Zeit nehmen soll für das Gebet und es bewusst einen Platz im Tag bekommt. Das Gebet soll in unserem Alltag einfinden. Wir beten nicht damit Wunder über Wunder geschehen, sondern um Jesus nahe zu sein. Das Buch bietet einem hilfreiche Tipps und bietet einen guten Einstieg in das Thema Gebet.

Gebet ist nicht alles. Aber ohne Gebet ist alles nichts.

Das Buch gibt es u.a. bei SCM Hänssler für 14,95€ hier.
Eine Leseprobe findest du hier.

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Musikvideo: The Cake Is A Lie - Pessimist

via
Anfang Oktober haben The Cake Is A Lie ein neues Musikvideo veröffentlicht. Ihr habt von der
Melodic Hardcore Band aus Hof noch nichts gehört? Dann solltet ihr das rasch ändern.
Die neue EP erscheint am 1.November und davor gibt es in Form eines Musikvideos zu dem Song "Pessimist" einen Vorgeschmack.

Das Video an sich ist sehr clean und einfach gehalten. Irgendwo im nirgendwo in einer etwas kargen Landschaft wurde gefilmt. Man könnte sagen typisch für die Musikrichtung, aber es braucht eben auch nicht immer die große Story im Video selbst. Durch viele Wechsel zwischen Totale und Nahaufnahmen und der bewussten „wackligen“ Aufnahmen wird ein Gefühl der Verzweiflung und Einsamkeit vermittelt.

Damit nimmt es das Gefühl auf, was die Lyrics transportieren. Den der Text ist melancholisch und verzweifelt. "God – I gave you all my love, but I can ’t see past this hurt / Oh god – It is you, who made me be the pessimist that I am today - Gott - Ich habe dir meine ganze Liebe gegeben, aber ich kann nicht an diesem Schmerz vorbei sehen / Oh Gott - Du bist es, der mich zum Pessimisten machte, der ich heute bin"
Harte Worte gleich zu Beginn des Songs. Das lyrische Ich im Song stellt gleich zu Beginn seine schwierige Beziehung zu Gott in den Fokus und vermittelt das man auch als gläubiger Christ nicht immer nur rosige Zeiten hat. Besonders wenn man versucht zu leben, wie es die Bibel vorsieht, aber immer wieder scheitert.  "I ’m tired of trying to be something that I can ’t be / And I ’m tired of fighting for something that I can ’t see / God I gave you all my love / What I am supposed to give you more ? / God I left you all my past / Why am I still missing the core ?- Ich bin es leid, etwas zu sein, was ich nicht sein kann / Und ich habe es satt, für etwas zu kämpfen, das ich nicht sehen kann / Gott, ich habe dir meine ganze Liebe gegeben / Was soll ich dir mehr geben? / Gott Ich habe dir meine Vergangenheit gegeben / Warum fehlt mir immer noch der Kern?"

Es ist ein Hilfeschrei. Was tun, wenn man betet, auf Gott vertraut, aber sein altes ich nicht vollständig los wird? Was, wenn man sich von Gott im Stich gelassen fühlt?  "Give me something more than words / A buoy to carry me save to shore / If you can ’t then let me drown and die / Rather be dead than living sick of life - Gib mir etwas mehr als Worte / Eine Boje, die mich ans Ufer bringt / Wenn du mich nicht ertränken und sterben lassen kannst / Eher tot sein als lebensunfähig zu leben"

Der Schmerz, der vermittelt werden soll, fühlt man richtig. Wer hat sich nicht schon mal von Gott verlassen gefühlt, auch wenn man weis, dass er immer da ist? Aber nicht immer ist es einfach im Glauben zu bleiben und darauf zu vertrauen, dass alles gut wird und alles einen Sinn hat. Manchmal versucht man den Schmerz anders zu betäuben: "I offer myself to everyone who seems to satisfy my soul - Ich biete mich jedem an, der meine Seele zu befriedigen scheint" 
Und das machen leider viele: "But everyone is a whore, we just sell different parts of ourselves - Aber jeder ist eine Hure, wir verkaufen nur verschiedene Teile von uns selbst"

Harte Stoff, aber in der Musikrichtung nichts unübliches. Vielleicht kannst du es nicht nachvollziehen. aber falls du jemanden kennst, dem es so geht, dann denk bei deinem nächsten Gebet an ihn. Sei für die Person da - nicht mit biblischen Weisheiten, aber als Freund.

The Cake Is A Lie - Pessimist





Zum EP-Release gibt es im November ein paar Konzerte der Band. Schaut vorbei!


Dienstag, 24. Oktober 2017

Wir sind wieder unterwegs: Das verlängerte Wochenende

Wir sind nicht nur auf Festival am Start, sondern gehen auch gerne mal auf Vertiefungswochenenden, Themengottesdiensten oder Jugendwochen.

Vom 29. bis 31.Oktober findet im sächsischen Königswalde Das verlängerte Wochenende statt. 
Wachsen - Vertiefen - Nachfolgen steht dabei im Mittelpunkt. 

René Podesser und Daniel Hascher sind als Sprecher vor Ort.

Das Programm sieht wie folgt aus:

Sonntag 29.10.: 18:30 Uhr Eröffnungsabend in der Kirche
Montag 30.10.: 15:00 Uhr Workshops
                         18:30 Uhr Abendveranstaltung
Dienstag 31.10.: 15:00 Uhr Workshops
                           18:30 Uhr Abendveranstaltung

Workshopthemen sind unter anderem Gebet, Jesus im Alltag oder Jüngerschaft.  Für die Musik ist die Lobpreisband Gnade aus Österreich da. 

Das ganze ist kostenfrei und findet in der Kirche in Königswalde statt.
Jeder ist herzlich willkommen.

Weitere Infos gibt es hier.

Montag, 23. Oktober 2017

Impuls für deine Woche

Lässig sollte es sein, aber nicht übertrieben. Cool, aber dennoch seriös. Und es sollte den richtigen Hintergrund haben. Vorzugsweise ein spannender, besonders schöner Ort auf der Welt oder viele, nette Freunde, die mit mir das Leben genießen. Ohnehin sollte das Profilbild, das ich bald in die Weiten des Webs senden werde, Lebensfreude ausdrücken oder ganz besonders den Teil der Persönlichkeit hervorheben, der mir selbst am besten gefällt. Eine ganze Reihe bewusster oder unbewusster Überlegungen stehen vor dem Klick, mit dem der User ein Bild freigibt und dadurch wie auf einer großen Leinwand der Öffentlichkeit präsentiert. Anschließend bleibt nur abzuwarten, was die Facebook-Freunde davon halten und wie oft sie den veröffentlichten Lebensausschnitt mit »Gefällt mir« bewerten.

Wenn wir jedoch ehrlich zu uns selbst sind, gibt es genügend Momente in unserem Leben, die wir eher mit einem »Gefällt mir nicht« bewerten würden. Augenblicke, in denen wir gescheitert sind, Taten, die wir lieber rückgängig machen würden, Gedanken, von denen niemand etwas wissen darf. Die Bibel sagt uns, dass Gott alle diese Facetten meines Lebens kennt. Nichts ist vor ihm verborgen, ich muss nicht erst mein Einverständnis zur Veröffentlichung geben. Und Gott sagt zu unseren Fehltritten nicht nur »Gefällt mir nicht«, er sagt, dass er diese schlechten Gedanken und Taten hasst. Gott ist so heilig, dass uns diese Schattenseiten unseres Lebens von ihm trennen. Doch Versöhnung ist durch seinen Sohn Jesus Christus möglich. Gottes Liebe zu uns ist nämlich so groß, dass er uns sogar mit all den Unvollkommenheiten unserer Lebensgeschichte in seine Familie aufnehmen möchte. Wir müssen sie nur ehrlich vor ihm bekennen!

Freitag, 20. Oktober 2017

music+message 2017 in Sersheim

Wie sollte es anders sein, konnte man auch in diesem Jahr das music+message in Sersheim besuchen. Am 14.Oktober wurde es in der Sport- und Kulturhalle wieder laut.

Dieses Jahr waren vier Bands eingeladen. Los ging es 17:30 Uhr mit dem Einlass. Im Foyer waren wie gewohnt Stände von anderen Festivals aus der Umgebung zu Gast. So präsentierten sich das ONE Rock, das Sound Of Truth und das Balinger Rockfestival und rührten ordentlich die Werbetrommel.

Pünktlich 18 Uhr betraten We Want A King die Bühne. Das Publikum lauschte den Songs und war noch etwas zurückhaltend. Aber der Abend begann auch erst und nach wenigen Liedern tanzten und sprangen die Ersten. Die kleinen technischen Probleme taten dem Auftritt keinen großen Abbruch und tiefgründige Songs wie "Life is a Joke" trafen die Festivalbesucher ins Herz.

In den Umbaupausen zwischen den Bands konnte man sich wie gewohnt mit Merch der Bands eindecken, mit den Bands ins Gespräch kommen, eines der letzten Male beim Hopebringer Project vorbeischauen, in der neuen Chillarea einen Cocktail schlürfen und chillen oder bei der Talkstage vorbei schauen und mehr über die Bands erfahren. Da wurde aus dem Nähkästchen geplaudert. Twelve24 verrieten, dass sie am Abend das erste mal ihre neue, zu dem Zeitpunkt noch unveröffentlichte, Single spielen werden. Normal ist anders, die nach Twelve24 auf der Talkstage bei Chris waren, erzählten ebenfalls von einer Überraschung für den Abend und wie das produzieren ihres neuen Materials so läuft.

mehr Fotos auf Time Passed By Photography
Als nächstes haben warum lila die Bühne betreten. Lange war es ruhig um die vier Musiker aus Hannover, aber im Publikum waren einige Fans dabei, die textsicher waren. Die Band hat am Freitag vor dem Festival Schulen besucht und die Schüler zum music+message eingeladen. Davon waren auch einige dem Aufruf gefolgt. Wie man es von den Jungs gewohnt ist, haben sie die Besucher zum tanzen und springen animiert und das klappte gut. Neben den fröhlichen Songs wie "Unterwegs" oder  "Luxusproblem", haben sie mit "Ich explodier" an die Festivalbesucher appelliert auch nach links und rechts zu schauen, wie es den Menschen in ihrer Umgebung geht.

Danach stellten sich We Want A King ein paar Fragen auf der Talkstage, ehe es mit normal ist anders musikalisch weiterging. Diese vier Herren dürfen aktuell auf keinem christlichem Event fehlen. Ihre Fanbase wächst von Konzert zu Konzert. Das dritte Mal waren sie beim music+message zu Gast und brauchten damit auch nicht lange bis das Publikum mitmachte. Schon ab dem Intro wurde getanzt, gesprungen und mitgesungen was das Zeug hielt. Auch die berühmte Koralle durfte nicht fehlen. Neben den mittlerweile bekannten Songs wie "Alle Ketten reißen auf" oder "Boom", gab es neue Songs wie "Wölfe" für das Publikum. Die angesprochene Überraschung im Interview folgte gegen Ende mit dem neuen Song "Keine Angst" bei dem Ryan von Twelve24 die Bühne betrat um das Feature live zu präsentieren. Die geforderte Zugabe vom Publikum gab es natürlich und so konnte nochmal eskaliert werden.

Bevor der Headliner Twelve24 die Bühne ein letztes Mal für den Abend zum Beben bringen konnte, waren warum lila auf der Talkstage und stellten sich den Fragen von Chris, der sie ausquetschte was man in Zukunft erwarten könnte. Dabei verriet die Band, dass sie aktuell Songs schreiben und an neuem Material arbeiten. Man darf also gespannt sein, was 2018 bei warum lila passieren wird.
Mit Twelve24 wurde der Abend musikalisch abgeschlossen. Die Briten waren diesesmal ohne kompletter Band angereist, was dem Auftritt noch der Stimmung schadete. Die Besucher kamen in den Genuss der neuen, bisdahin unveröffentlichten, Single, aber auch schon bekannteren Stücken wie "What You Got" oder "The Book". Die letzten Kräfte wurden gesammelt um noch einmal ordentlich zu tanzen, mitzusingen und die Fäuste bei "Say Yes" in die Luft zu reißen.

Alles in allem war das music+message auch in diesem Jahr wieder seinen Besuch mehr als wert. Ein kleines, fein organisiertes Event bei dem es an nichts fehlt. Markiert euch schon einmal den 13.Oktober 2018 in eurem Kalender rot, damit ihr das Festival im nächsten Jahr nicht verpasst. Wir kommen gerne wieder!

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Thema des Monats: Du bist begabt

via
Einer, der sich mit Berufungen und Begabungen auskennen muss, ist wohl David Kadel.
Wenn man sich seinen Lebenslauf so ansieht, stellt man fest, dass er vielseitig begabt ist und das gerne auch an andere weitergibt. Manch einer kennt ihn von N24-Ethik, ein anderer kennt ihn als Kabarettist oder Autor. Und so manch einer hat seinen Namen schon in Verbindung mit David Alaba, Davie Selke, Marcello Bordon, Cacau und Co gehört. Außerdem ist er auch noch Inspirationstrainer und kann für Coachings oder Kabaretts in Kirchgemeinden, Firmen oder Institutionen gebucht werden.
Wir haben auch schon über den gebürtigen Perser und seine Bücher, aber und vor allem auch über seine Fußball-Geschichten wie die Fußball-Bibel und das Roadmovie "Und vorne hilft der Liebe Gott" berichtet.
Heute möchte er euch etwas zu unserem Thema des Monats erzählen:


BEGABUNG, BERUF ODER BERUFUNG?

Eines vorweg: Ich glaube aus vollem Herzen, dass jeder Mensch „begabt“ ist! Weil ich überzeugt davon bin, dass Gott uns das Leben als „Gabe“, als Geschenk gegeben hat und uns damit auch mit verschiedenen Begabungen ausgestattet hat. Talente, Fähigkeiten, Leidenschaften, die wir genießen sollen. Doch bei all der Reizüberflutung tun wir Menschen uns schwer heraus zu finden, was wir wirklich gut können, da wir 30 Dinge halbherzig tun, und kaum etwas mit voller Entschlossenheit und Hingabe. In meiner Arbeit als Persönlichkeits-Coach geht es mir immer wieder um die Frage der „Identität“. Wo ist mein Platz in dieser Welt - was soll ich tun? Gibt es einen höheren Plan, oder ist alles nur Zufall?

Ich bin überzeugt, dass unser großes Burnout Problem (laut dekra betrug 2016 der Schaden für die Deutsche Wirtschaft durch Burnout 43 Milliarden € !) damit zusammen hängt, dass die meisten Menschen nicht den Unterschied zwischen Beruf und Berufung kennen.
Woher auch? Es wird ja nicht gelehrt – und ich würde mir wünschen, dass Kultusminister dieses Landes umdenken und endlich Chemie abschaffen und stattdessen das Fach „Leben“ an den Schulen einführen. Dort würde man geschult werden, herauszufinden wozu man eigentlich geschaffen ist. Man würde lenen, dass jeder Mensch etwas Besonderes ist, mit ganz individuellen Begabungen und Talenten.
Robbie Williams bezeichnen wir als der geborene Entertainer. Barack Obama, der geborene Politiker. Meryl Streep, die geborene Schauspielerin. Mutter Theresa, die geborene Helferin.
Bei den Berühmtheiten dieser Welt tun wir uns leichter von Berufung zu sprechen – aber wie denken wir von uns selbst in unserem kleinen, überschaubaren Leben? Wir haben Begabungen, aber haben wir auch eine Berufung? Wo wir uns doch schon schwer tun überhaupt den richtigen Beruf zu finden?

Begabungen und Beruf sind nicht gleich Berufung! Das merkt man oft bei Lehrern, Ärzten und sogar auch Pfarrern. Sie haben viele Jahre intensiver „Ausbildung“ hinter sich - warum wirken so viele trotz ihres fundierten Wissens dennoch unsympathisch auf uns?
Und warum kommt ungeachtet ihres vermeintlichen Wissens und Bemühens nichts rüber, was uns zu Herzen geht und was uns in unserer Situation als Ratsuchende helfen könnte?

Manche Lehrer, Ärzte, Wissenschaftler und Geistliche leben ihren hoch angesehenen Beruf sehr uninspirierend aus, weil sie (oft ohne es zu bemerken) eine gewisse prätentiöse Arroganz unter ihrem Doktor-Kittel mittragen, die auf Umfeld und Zuhörerschaft abstoßend wirkt.
Für sie scheint das oft ein Beruf wie jeder andere zu sein – ich denke dagegen, dass manche dieser hoch respektierten Berufsgruppen sich wieder neu Ihres „Privilegs“, ihrer hohen Verantwortung und ihrer Identität eines „Dieners“ bewusst werden müssten – damit sich ihr Selbstverständnis von Beruf zur spürbaren und leidenschaftlichen Berufung verwandelt. Erst dann könnten sie Menschen wieder im Herzen „bewegen“, so dass sie aufbrechen zu neuen Ufern der Veränderung.
Ermutiger sind in diesem Land beinahe ausgestorben – so wie Samuel dem David zu seiner königlichen Berufung verhalf brauchen wir Menschen, die uns helfen uns zu entfalten, damit wir unsere Berufung entdecken.

Achtung, jetzt folgt eine These, die voraussetzt, dass man an die Existenz eines Gottes glaubt.
Ich denke, wenn man sich bewusst macht, dass der Begriff Berufung auf einem „RUF“ basiert, dann kommt man nicht umhin zu fragen, wer einen da be-RUFT? Jogi Löw? Klar, mein Kumpel Andre Schürrle schwärmt heute noch vom An-RUF des Bundestrainers, der ihm damals die Berufung in die Nationalelf aussprach.
Und Gott, wen ruft er? Wie ruft er? Wen beruft er? Berufung klingt für viele nach „exklusiv auserwählt sein!“ Ich glaube nicht, dass Gott nur eine Elite im Auge hat, ich bin viel eher überzeugt, dass Gott jeden einzelnen Menschen beruft – das schreibt auch Paulus in seinem Liebesbrief an uns: „Gott will, dass ALLEN MENSCHEN geholfen wird und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen!“ 1.Timotheus 2,4
Und Paulus muss es wissen, er ist quasi der Proto-Typ in Sachen Berufung. Als er noch Saulus hieß war sein Beruf: Christen-Killer! Unzählige Gläubige ließ er verfolgen und im Kolosseum den Löwen zum Fraß vorwerfen. Solange, bis er glücklicherweise den „Ruf hörte“ und zu seiner Berufung fand – in dem er Jesus begegnete und von ihm im Herzen berührt wurde. Eine Begegnung, die alles veränderte. Der Berufs-Killer wird von Jesus berufen Menschen zu lieben und ihnen von der bedingungslosen Liebe Gottes zu erzählen. Wahnsinn!

Zu Beginn jeder Berufung stehen Fragen:
Welche Begegnung würde in unserem Leben alles verändern? Was ist die Wahrheit über meinem Leben? Was müsste passieren, damit ich in meine Berufung finde?
Eine Erfolgs-Biografie beginnt mit dem BEWUSST SEIN, dass es eine Bestimmung für mich gibt. Wenn ich eine ganz neue Sensibilität dafür entwickle, dass ich ein Potential in mir habe, das Gott in mir entfalten will, dann werde ich diese Berufung auch finden. Im Coaching sitzen mir oft „schlafende Riesen“ gegenüber, die sich gar nicht bewusst darüber sind, dass etwas in ihnen schlummert, das von Gott „wach geküsst“ werden will. Wir „verschlafen“ unser Leben und unsere Berufung – deswegen sprechen wir auch von Ehrgeiz „wecken“, von Begeisterung „wecken“.

Berufung heißt, den „Wake up call“ vernommen zu haben – wo auch immer. Sobald sich ein Mensch ernsthaft auf die Suche nach seiner Berufung macht und Gott befragt, was er ihm in die Wiege gelegt hat, kann es überall passieren, dass Menschen plötzlich sich selbst erkennen.

Es gibt Menschen, die kommen aus dem Kino („Club der toten Dichter“ – „Schindlers Liste“ - „Gladiator“ - „The Blind Side“ - „The Kings Speech“) und ändern ihr Leben. Es gibt Menschen, die lesen die Biografie von Abraham Lincoln, Mutter Theresa, Steve Jobs, Hape Kerkeling, Martin Luther King, und finden ihre Berufung. Der eine hört einen Vortrag, die andere kommt von einer Beerdigung, der dritte kommt aus einem Gottesdienst, der vierte hat eine zweitägige Wanderung mit viel Stille hinter sich – alles inspirierende Möglichkeiten „wach zu werden“, für das was sie eigentlich tun sollen.
Eigentlich recht gefährlich für Arbeitgeber dieser Artikel, es könnte eine Kündigungs-Flut auf diverse Firmen zu kommen … von Menschen, die ihren Beruf an den Nagel hängen, um ihre Berufung zu leben. Aber keine Panik, es geht auch beides miteinander ganz dufte, Jesus war Zimmermann und lebte seine Berufung, die Menschen wieder mit Gott zu verbinden. David war Musiker und Schafhirte und lebte seine Berufung, als König das Volk Israel zu führen. Einen Pfarrer, der dann Bundespräsident wurde haben wir ja schon mit Jo Gauck gefunden - vielleicht wird ja mein Metzger umme Ecke, der nächste Bundeskanzler, der dieses wunderschöne Land endlich wach küsst.


Mehr zu Kadels Persönlichkeits-Coaching ---
www.davidkadel.de
"Inspiration hat Folgen ...!"

Dienstag, 17. Oktober 2017

Film: Old fashioned

via
Altmodisch - das ist eher ein negativ anbehaftetes Wort. Und irgendwie passt es auch nicht so recht in unsere Zeit. Vor allem, wenn man jemanden als altmodisch bezeichnet, dann will man damit deutlich machen, dass es vielleicht ein wenig weltfremd ist und nicht so recht hineinpasst.
Diese Vorurteile muss sich auch Clay Walsh (Rik Swartzwelder) anhören. Und sogar von seinen Freunden wird er für seine altmodische Ansicht von Liebe und Romantik belächelt und bei jeder Gelegenheit aufgezogen.
Eines Tages strandet die junge, attrakive Amber (Elizabeth Roberts) in Clays Wohnort und bringt sein ruhiges, geordnetes Leben durcheinander. Mit ihrer Eigensinnigkeit lockt sie den Antiquitätenhändler aus seiner Reserve. Immer wieder sucht sie Gelegenheiten mit ihm ins Gespräch zu kommen und herauszufinden, was hinter Clays Regel steckt, dass er nicht mit einer Frau in einem Raum sein möchte.
Wird sein Geheimnis gelüftet?
Kann sich Clays Wunsch nach einer gottesfürchtigen, wahren und altmodisch wirkenden Liebe bewähren? Die Antwort gibt es im Film "Old Fashioned - Mr. Walsh und die vergessene Kunst der Liebe".

Der Film zeigt auf besondere Weise eine andere, fast vergessene Art von Liebe und Annäherung, die man heute nur noch selten findet, die es aber wert ist, näher betrachtet zu werden.
Ein Film für's Herz, der zum Nachdenken anregt.

"Ich hoffe, dass viele sehen möchten, wie Liebe in einer Beziehung durch Respekt und Ehre wachsen kann. Eine erfrischende Alternative zur heutigen Standard-Filmkost."
Debbie Smith, Frau von Michael W. Smith

Zu kaufen gibt es den Film für 14,95 € bei SCM Hänssler.

Außerdem bei SCM Hänssler erhältlich:
Old Fashioned - Music From The Motion Picture Soundtrack für 14,95 €.
Mr. Walsh und die vergessene Kunst der Liebe Roman für 14,95 €.





Titel: Old Fashioned - Mr. Walsh und die vergessene Kunst der Liebe 
Original: Old Fashioned
Genre: Spielfilm
FSK: 6 Jahre
Veröffentlichung: 01/2016
Länge: 113 Minuten
Sprachen: Deutsch, Englisch
Estras: PDF-Bonusmaterial
Preis: 14,95 € bei SCM Hänssler

Montag, 16. Oktober 2017

Impuls für deine Woche

via Richard Eurich - Jonah and the Whale
Wenn man sich umschaut und vielleicht mit dem einen oder anderen Menschen redet, gewinnt man häufig den Eindruck, dass es überall nur Schlechtes zu berichten gibt. Die allgemeine Einstiegsfrage „Wie geht’s?“ zieht zwar zwangsläufig die Antwort „Danke, gut!“ nach sich, aber wenn man doch länger mit einer anderen Person ins Gespräch kommt, überwiegen oftmals die Probleme. Es gibt Stress auf der Arbeit oder in Schule und Uni, Zank mit den besten Freunden, zu wenig Geld, zu wenig Zeit. Meistens gibt es irgendetwas, was einen stört.
Die meisten Dinge, die wir zum Anlass nehmen, uns zu beschweren, sind aus der Ferne betrachtet nur Nebensächlichkeiten. Fakt ist aber: Diese Erkenntnis ist kein Heilmittel, wenn man von einer Tatsache oder Situation bedrückt ist. Auch Nebensächlichkeiten können uns den Tag, die Woche oder manchmal sogar den Monat verderben. Objektive Kriterien finden keine Anwendung, wenn uns etwas beschäftigt oder am Herzen liegt.
Nichtsdestotrotz hat man selbst Einfluss darauf, wie man mit Schmerz, Kummer oder Sorgen umgeht. Meistens verbleibt man dabei, sich darin einzuigeln und mehr oder weniger in Selbstmitleid zu versinken. Wie oft wälzt man die Sachen im Kopf umher und denkt: Ich bin so allein in meinem Elend. Mich versteht doch sowieso niemand. Keiner kann nachvollziehen wie es mir wirklich geht.

Kennst du solche Gedanken?

Wenn ja, dann möchte ich dir sagen, dass es auch eine andere Weise gibt, mit Kummer, Angst und Problemen umzugehen: Du kannst deine Sorgen an Gott abgeben.

In der Geschichte von Jona, der von dem großem Fisch gefressen wurde, weil er Gottes Weg nicht gehen wollte, steht sein Gebet aus dem Bauch des Fisches. Jona hatte sicherlich große Angst und keine Perspektive in dieser aussichtslosen Lage, und dennoch enthält dieses Gebet einen sehr spannenden Satz:

Als meine Seele in mir verzagte, gedachte ich an den HERRN, und mein Gebet kam zu dir in deinen heiligen Tempel.
Jona 2,8

Jona ging es wirklich schlecht, aber er richtete seine Gedanken auf Gott und betete. Und was noch viel wichtiger ist: Das Gebet kam auch wirklich bei Gott an. So wie jedes Gebet auch heute noch bei Gott ankommt.
Es ist oft sehr schwer, seine Gedanken auf irgendetwas zu richten, wenn das Gedankenkarussell sich voll Sorgen dreht. Aber darin liegt die Hoffnung, sich auf Gott zu richten.

Ich wünsche dir die Kraft, dich innerlich loszureißen, wenn dir gerade etwas das Herz schwer macht, und dich an Gott zu wenden.
Denn Gott wird dich befreien.

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Weihnachten im Schuhkarton

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Draußen ist es kalt und regnerisch und in den Supermärkten liegen Stollen und Lebkuchen in den Regalen. Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende und es nähert sich, was viele als die schönste Zeit im Jahr bezeichnen: Weihnachten.
Es wird Weihnachtsmärkte geben, Weihnachtsbäume und Weihnachtsplätzchen Bei vielen kommt die ganze Familie zusammen und verbringt ein frohes Fest mit Weihnachtsbraten und natürlich mit Geschenken. Wer freut sich nicht darauf?
Doch was ist mit den Menschen, die zu arm sind, um all das genießen zu können? Für die es weder ein ausschweifendes Fest noch Geschenke gibt?
Unsere Gesellschaft ist so reich, dass oft ernsthaft überlegt wird, wenn man nach einem Geschenkwunsch gefragt wird, weil man eigentlich schon alles hat. Manch einer erinnert sich vielleicht noch an Erzählungen seiner Großeltern, die zu Weihnachten Nüsse und Orangen geschenkt bekamen. Und nun stellt euch vor: Es gibt Familien, die selbst dafür kein Geld haben. Es gibt Kinder, die in ihrem Leben noch nie ein Weihnachtsgeschenk bekommen haben. Wenn ich an meine eigene Kindheit zurückdenke, kann ich mir kaum ausmalen, wie trostlos das sein muss.

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Um Kindern in ärmeren Ländern an Weihnachten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, gibt es die weltweite Aktion Weihnachten im Schuhkarton, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kinder in Not zu beschenken.
Jedes Jahr im Herbst packen deshalb Menschen in Deutschland und anderen reichen Ländern liebevolle Schuhkartons voll mit Süßigkeiten, Schreibwaren, Spielzeug, Omas selbstgestrickten Socken und anderen Dingen. Die Geschenkpakete werden dann gesammelt, versendet und in ärmeren Ländern wie z. B. Bulgarien, Georgien oder Litauen durch lokale Partner persönlich an Kinder verteilt, die sonst keine Geschenke bekommen würden.

Du hast ein schlechtes Gewissen, weil Weihnachten hierzulande immer mehr in ein Konsumfest ausartet und möchtest deshalb gerne ärmeren Menschen helfen?
Du bist kreativ, packst für dein Leben gerne Geschenke und weißt schon nicht mehr wen du alles beschenken könntest?
Du erinnerst dich daran, als du 10 Jahre alt warst und an Heilig Abend vor Freude über den neuen Schlitten kaum einschlafen konntest und möchtest anderen Kindern auch diese Freude ermöglichen?

Sei dabei und packe selbst einen Schuhkarton!

via
Alle notwendigen Hinweise zu Größe, Alterszielgruppen, Geschenkideen, Einschränkungen (z. B. durch Zollbestimmungen) findest du auf www.weihnachten-im-schuhkarton.org. Die fertig gepackten Kartons können bis 15.11. bei einer regionalen Sammelstelle abgegeben werden. Wo die nächste Sammelstelle in deiner Umgebung ist, findest du ebenfalls auf der Webseite.
Du findest die Aktion gut, hast selbst aber keine Zeit oder keine Motivation, einen ganzen Karton zu besorgen und zu packen? Kein Problem, es gibt auch die Möglichkeit, Geld zu spenden oder sogar online in wenigen Minuten einen Schuhkarton zu packen.

Ein Weihnachten ohne Geschenke ist für uns nicht vorstellbar, warum also nicht einmal etwas weitergeben vom Reichtum, den wir täglich und besonders an Weihnachten genießen?
Wir sollten auch daran denken, dass alle Geschenke, die wir uns zu Weihnachten gegenseitig geben, auf ein anderes, großes Geschenk hinweisen: Auf Christus, der selbst als Geschenk für uns in die Welt gekommen ist.
Jeder gepackte Schuhkarton lässt ein Kind in Not dieses größte aller Geschenke unglaublich greifbar erleben.

Weitere Infos findest du hier.

Montag, 9. Oktober 2017

Impuls für deine Woche

3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren, 42,195 km Laufen – das sind die Distanzen des Ironman, des vielleicht härtesten sportlichen Wettkampfes der Welt. Seit 1978 gibt es ihn. Die Besten absolvieren das Pensum in weniger als acht Stunden. Das ist ein unglaublicher Kraftakt.

Von einem Teilnehmer habe ich gehört, dass der Körper irgendwann damit anfängt, nicht nur Fett, sondern sogar Muskelmasse abzubauen, um die geforderten Muskeln zu ernähren. Nach dem Wettkampf habe er erst einmal über Tage Fieber, weil der Organismus sich von der unerhörten Anstrengung erholen muss. Es handelt sich also um eine unglaublich schweißtreibende Angelegenheit, die das Letzte aus den Sportlern herausholt.Und doch ist es bei Weitem nicht die schwerste physische Anstrengung für einen Menschen. Denn hast du schon einmal von einem Ironman-Teilnehmer gehört, der sogar Blut schwitzt?
Tatsächlich ist dieses Ereignis außergewöhnlich in der Menschheitsgeschichte.

Damals, im Garten Gethsemane, ist es dazu gekommen, als der Mensch Jesus Christus um das Schicksal der ganzen Menschheit rang. Er hatte die Aufgabe, die Schuld aller Menschen auf seinen Schultern zu tragen. Jede Vergewaltigung, jeden Massenmord, jeden Kindesmissbrauch, jeden Betrug, jede noch so bestialische Handlung lud er sich auf seine Schultern. Und wer schon einmal Schuld tragen musste, der weiß, welche Last das ist. Es forderte Jesus das Letzte ab, sodass sein Körper Blut und Wasser ausschied. Das war aber nicht einfach ein sportlicher Wettkampf, kein überheblicher Rekordversuch, sondern tödlicher Ernst. Was er trug, musste weg. Und was er hier aus dem Weg geräumt hat, kann dich und mich nie mehr belasten – wenn wir uns auf ihn verlassen.


Samstag, 7. Oktober 2017

12. Jugendfestival in Annaberg-Buchholz

Auch dieses Jahr startete das Jugendfestival Buchholz in eine neue Runde. Mit internationalen Bands verschiedenster Genres war wie immer für jeden etwas dabei.

Wie schon in den letzten Jahren fand im Vorfeld eine 5-tägige Schultour statt. Twelve24 und The Protest waren dabei an Schulen in Annaberg-Buchholz, Großrückerswalde, Burkhardtsdorf, Chemnitz und Thum, um sich in Unterrichtsstunden von den Schülern Löcher in den Bauch fragen zu lassen. In den MIttagspausen gab es dann jeweils ein Schulhofkonzert für alle Schüler.

Am 1. Oktober 2017 fand dann das 12. Jugendfestival erneut in der Annaberger Festhalle statt. Zu Gast waren Word aus Köln, Staryend aus Stuttgart, Written In Kings aus Wales, Burning Nations aus Freiburg, Twelve24 aus UK und als Headliner The Protest aus den USA. Als Special Guest wurde Ben Jack aka DJ Galactus Jack aus Manchester als Speaker und DJ begrüßt.

Gleich als Opener lieferte Word mit Hip Hip einen gelungenen Start. Eine wertvolle Message verpackt in heiße Beats heizte die Stimmung bei allen an. Bereits von Anfang an war das Publikum voll dabei, mit wippenden Armen und lauter Stimme. Mit Songs wie „Lukas 10,19“, präsentierten sie selbstbewusst Gottes Wort auf eine Weise, die bei dem jugendlichen Publikum schnell Anklang fand.

In dieser und den darauffolgenden Umbaupausen konnten sich die Besucher eine kleine Erfrischung gönnen, an den Merchständen stöbern oder zur Talkstage, die von unserem Team von Burnin' Heart Reports moderiert wurde, kommen. Dort wurden auch in diesem Jahr wieder die Bands des Abends kurz von uns interviewt, damit die Jugendfestivalbesucher die Bands noch etwas besser kennenlernen konnten.

Staryend sind im Erzgebirge auch schon längst keine Unbekannten mehr. Bereits im Frühjahr ließen sie am Rande verlaufen, dass es ein Wiedersehen geben wird.  Im Gepäck hatten sie einige Songs ihres aktuellen Albums und auch eine Coverversion eines Hillsong-Klassikers. Mit gepflegtem Pop luden sie zum Tanzen ein und ebneten so den Weg für eine Band, die an diesem Abend ihr Deutschland-Debut feierten.

Als nächstes brachten Written In Kings mit Alternativ Rock einen musikalischen Kontrast, der besonders die Fans der etwas härteren Musikrichtung in Stimmung brachte. Schnell entwickelte sich bereits hier ein Moshpit, der das Publikum ordentlich einheizte. Mit ihrer Show lieferten die Briten, die zum allerersten Mal in Deutschland spielen durften und dafür eine ziemlich lange Autofahrt auf sich nahmen, einen tollen Auftritt, nach dem viele Zuschauer im wahrsten Sinne des Wortes atemlos waren.

Die nächste Band war auf dem Jugendfestival bereits bekannt und beliebt: Twelve24. Aber diesmal brachten die sympathischen Briten noch einen besonderen Gast mit: DJ Galactus Jack. Nicht zum ersten Mal durften wir die Band mit ihrem Dance/Pop im von ihnen geliebten Erzgebirge begrüßen, weshalb es schon viele Fans gab, die besonders Stimmung machten. Wie immer brachten sie mit ihren Songs die Halle zum Kochen. Da durften auch die neuen Songs "the book" und "missing piece" nicht fehlen. Kein Fuß blieb still, das ganze Publikum war am Mitsingen und Springen. Auch der DJ ließ die Masse mit seinen Bässen beben. Neben der Musik kam auch hier die Message nicht zu kurz. Ben Jack, der als DJ Galactus Jack die Bühne rockte, hatte auch eine Message für das Jugendfestival-Publikum dabei und ermutigte die überwiegend jungen Menschen zu einem Leben mit Jesus.

Direkt im Anschluss übernahmen Burning Nations die Bühne und heizten die Halle mit ihrem Metalcore ordentlich ein. Hier kristallisierten sich vorallem die Metalfans heraus, die einen Moshpit eröffneten, der am Ende die Fläche von der Bühne zu den Technikern fast komplett einnahm. Vom Circlepit zur Wall of Death wurde alles ausgereizt um völlig auszurasten. Trotz Schweiß und Bier auf dem Boden, den Haaren und der Kleidung wurde bis zum letzten Song durch gemosht, was schlussendlich selbst die härtesten Kerle außer Atem ließ.

Fotos von  Brodel B. Photography
Als krönender Abschluss lieferten The Protest feinsten Hardrock ab. Auch hier nahm nochmal jeder alle letzte Kraft zusammen und ging richtig ab. Auch ein Moshpit war trotz der Erschöpfung wieder voll im Gange. Sowohl Gäste als auch Bands und Mitarbeiter genossen die letzten Klänge des 12. Jugendfestivals 2017 mit vollen Zügen. Neben eigenen Songs wie "Welcom to the Freakshow" und "Pull Me Away" hatten sie auch eine ganz eigene Version von "In the air" und als Zugabe "Sweet Caroline" dabei.

Dass das Jugendfestival schon längst ein überregionales und organisationsübergreifendes Event ist, hat sich vor allem in diesem Jahr gezeigt. So bestand das Mitarbeiterteam aus Leuten von New Generation, Bikern des CMS, der evangelischen Jugend, dem EC, einem kleinen Team aus Karlsbad (CZ) und während der Schultour auch aus einem kleinen Team des Glaubenszentrums Bad Gandersheim, die mit dem gleichen Ziel vor Augen zum Gelingen des Festivals beitrugen und eine besondere Atmosphäre kreierten.

Weitere Fotos und Aftermovies gibt es unter www.festival-buchholz.de.

Freitag, 6. Oktober 2017

Wir sind wieder unterwegs: Music+Message in Sersheim

Der Festivalherbst geht weiter!

Am 14. Oktober findet in der Sport- und Kulturhalle in Sersheim wieder das music+message Festival statt.

Mit dabei sind wieder hochkarätige Bands.

Für die etwas rockigeren Klänge sorgen We Want A King. Mit normal ist anders wird es schon etwas elektronischer. Ordentlich springen könnt ihr auch mit WARUMLILA. Und wer noch Kraft in den Knochen hat, dem wird von Twelve24 nochmal so richtig eingeheizt.

Tickets dafür gibt es u.a. hier für 10 € VVK bzw. für 14 € an der Abendkasse.

Los geht es um 17.30 Uhr. Die erste Band spielt dann ab 18.00 Uhr.

Mehr Infos findet ihr hier.

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Thema des Monats: du bist begabt!

Hat dir schon mal jemand gesagt, dass du begabt bist? Kennst du deine Begabungen?
Wenn du dir noch nicht sicher bist, ob du überhaupt welche hast, dann lass dir sagen: Jeder hat mindestens eine Begabung! In diesem Begriff steckt das Wort "gab" - es ist eine Gabe, die dir gegeben wurde, damit du sie einsetzen kannst.
Sebastian Damm ist Jugendreferent in Bayern und arbeitet viel mit Jugendlichen zusammen. Außerdem ist er Hauptorganisator des Rock am Stein Festivals in Hof. Im Bezug auf Begabungen ist ihm so einiges aufgefallen, was er mit euch im Thema des Monats teilen möchte.


Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht
Ja, ich gebe es ja zu. Dieses alte Sprichwort ist ziemlich abgedroschen. Für dieses Monatsthema passt es aber einfach zu gut. Es geht um unsere Begabungen. Zunächst einmal aber ganz langsam von Anfang an.

Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat,
als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes. 1. Petrus 4,10

In dieser Bibelstelle werden 3 Punkte zu Begabungen ganz deutlich:
1. Jeder hat Begabungen (man hat sie empfangen).
2. Wir sollen gut damit umgehen (gute Haushalter).
3. Gott gibt sie uns aus freien Stücken (aus Gnade).

Als Jugendreferent freue ich mich sehr, wenn junge Menschen ihre Begabungen entdecken. Seit vielen Jahren bin ich in der Ausbildung von Jugendleitern tätig. Ich bin immer wieder erstaunt, was da manchmal schlummert, was ich nicht erwartet hätte. So mancher Teenager hatte in seiner ersten vorbereiteten Andacht so tiefgründige und geniale Gedanken, dass ich mit gespitzten Ohren dasitze und innig lausche. Ich staune dann zum einen über die Wege, über die mich Gott immer wieder erreicht. Zum anderen kann ich ein bisschen erahnen, wie reich Gott diese Welt ausgestattet hat. So viel steckt in uns und ich wage zu behaupten: Nur recht wenig kommt davon zum Vorschein.
Warum ist das so? Warum sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht? Ich würde mir so wünschen, dass mehr davon aufbricht und dazu beitragen kann, dass Gottes Reich wächst und gedeiht. Daher ein paar Gedanken von mir dazu.

Zu viel Energie für die Suche – zu wenig für den Einsatz
Eine Methode wie Christen den Schatz der eigenen Begabungen zu bergen versuchen, sind Gabentests. Ich sage es ganz ehrlich – ich habe noch keinen gemacht. Daher möchte ich darüber auch gar nicht viel sagen. Ich habe da einen ganz pragmatischen Zugang: Wo kannst du dich einbringen? Pack das an! Und dann wirst du sehen, wo dein Platz ist.
Eine große Experimentierfreude kann hier nicht schaden und ich wünsche mir große Offenheit Neues auszuprobieren. Im Tun zeigt sich uns doch ganz schnell, was mir leicht von der Hand geht und was mir Spaß macht. Dort bist du dann genau richtig.

Die kleine Dinge werden vergessen
Na klar braucht es mitreißende Prediger und tolle Musiker. Doch Gott braucht genauso hartnäckige Beter, eifrige Geschirrspüler und herzliche Zuhörer. Diese Begabungen erscheinen auf den ersten Blick nicht so attraktiv und werden von anderen leicht übersehen. Doch sie sind so unendlich wertvoll. Ich wünsche mir, dass wir ihnen den richtigen Stellenwert geben und das in zwei Richtungen: 1. Übersehe diese kleinen Dinge bei deiner persönlichen Gabenentdeckungsreise nicht! 2. Nimm war, was andere um dich herum treu und unauffällig tun und danke ihnen dafür!

Gott beschenkt uns immer wieder neu
Gott gibt uns immer wieder das, was wir gerade brauchen. In Matthäus 6,32 verspricht Jesus uns: „Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht.“ Daher können wir unser Leben lang immer wieder Herausforderungen annehmen und dabei neue Begabungen entdecken, die dazu notwendig sind. Wenn wir im Herzen die Gewissheit tragen, dass Gott die Kraft ist, aus der wir handeln, können wir mutig auch das anpacken, von dem wir denken, dass es nicht unseren Begabungen entspricht.

Montag, 2. Oktober 2017

Impuls für deine Woche

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"Hochmut kommt vor dem Fall" - wer hat diesen Spruch nicht schonmal gehört oder gesagt,
vielleicht teilweise auch mit ein bisschen Genugtuung, dass der betroffene die Quittung für sein hochmütiges Verhalten bekommen hat. Niemand mag schließlich die Leute, die sich ständig selbst feiern, alles für selbstverständlich nehmen weil sie mit reichen Eltern aufgewachsen sind oder die ganze Zeit von ihren ach so tollen neuen Sachen oder Taten prahlen.
An dieser Stelle halten wir kurz inne. Tue ich nicht gerade genau das gleiche? Ich denke insgeheim "Ich bin besser, weil ich nicht so rumprahle und mich über andere stelle."
Direkt darauf folgt "Oh. Was mache ich dann gerade hier in meinen Gedanken?! Mist."

In diesen Momenten, und auch sonst ziemlich oft, muss ich mich immer wieder daran erinnern, demütig zu sein. Demut, das Wort hatte für mich irgendwie immer etwas melancholisches, trauriges, es klingt so seriös. Die Bedeutung, die dahintersteckt, ist allerdings so viel mehr. Genau genommen bedeutet Demut nichts anderes als "Mut zum Dienen". Denn es gehört manchmal eine ganze Menge Mut dazu, sich selbst zurück zu nehmen, keine Gegenleistung für eine gute Tat zu erwarten oder einzusehen, dass manche Menschen nicht mit Lob um sich werfen. Das kann auch weh tun, keine Frage.
Trotzdem möchte ich dich diese Woche ermutigen, demütig zu sein. Versuche, deine Talente einzusetzen um anderen zu helfen oder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Lass die gestresste Mutter mit dem weinenden Kind an der Supermartkasse vor, sag einmal mehr "Bitte" und "Danke" als vielleicht nötig wäre, dein Gegenüber freut sich bestimmt darüber. Lass dich auf diese kleine Herausforderung ein und sieh, was du damit in deinem Umfeld bewirken kannst. Vielleicht hat Gott die eine oder andere Überraschung für dich geplant.

"Denn wer sich selbst erhöht, der soll erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der soll erhöht werden."
Lukas 14, 11

Sonntag, 1. Oktober 2017

Impulse for your month

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Such a maze can be a really nice activity. But you can also lose yourself if you don’t remember which way you took.
Sometimes your life feels like you’re lost in a maze. You walk and walk, but you don’t get closer to your goal. Or you wander around and still don’t know which way you should go next.
In this case it is good, if someone can see everything from above and show you which way to choose. In a real maze this can be a person who is standing on a platform.
In your life god can be such a person. He can see our lifes from a different perspective. He knows where we should go and which way we have to go. We just have to listen to him and trust him that he will guide us to our goal.

This is of course not as easy as it sounds, because god doesn’t talk out loud. He talks in different ways, e.g. through his word or other people. If you are open to his talking, you will notice that he is talking to you.

music+message in Sersheim

via Am vergangenen Samstag, dem 13. Oktober 2018, öffneten sich die Türen der Sport- und Kulturhalle in Sersheim wieder für viele musikb...