Montag, 16. Oktober 2017

Impuls für deine Woche

via Richard Eurich - Jonah and the Whale
Wenn man sich umschaut und vielleicht mit dem einen oder anderen Menschen redet, gewinnt man häufig den Eindruck, dass es überall nur Schlechtes zu berichten gibt. Die allgemeine Einstiegsfrage „Wie geht’s?“ zieht zwar zwangsläufig die Antwort „Danke, gut!“ nach sich, aber wenn man doch länger mit einer anderen Person ins Gespräch kommt, überwiegen oftmals die Probleme. Es gibt Stress auf der Arbeit oder in Schule und Uni, Zank mit den besten Freunden, zu wenig Geld, zu wenig Zeit. Meistens gibt es irgendetwas, was einen stört.
Die meisten Dinge, die wir zum Anlass nehmen, uns zu beschweren, sind aus der Ferne betrachtet nur Nebensächlichkeiten. Fakt ist aber: Diese Erkenntnis ist kein Heilmittel, wenn man von einer Tatsache oder Situation bedrückt ist. Auch Nebensächlichkeiten können uns den Tag, die Woche oder manchmal sogar den Monat verderben. Objektive Kriterien finden keine Anwendung, wenn uns etwas beschäftigt oder am Herzen liegt.
Nichtsdestotrotz hat man selbst Einfluss darauf, wie man mit Schmerz, Kummer oder Sorgen umgeht. Meistens verbleibt man dabei, sich darin einzuigeln und mehr oder weniger in Selbstmitleid zu versinken. Wie oft wälzt man die Sachen im Kopf umher und denkt: Ich bin so allein in meinem Elend. Mich versteht doch sowieso niemand. Keiner kann nachvollziehen wie es mir wirklich geht.

Kennst du solche Gedanken?

Wenn ja, dann möchte ich dir sagen, dass es auch eine andere Weise gibt, mit Kummer, Angst und Problemen umzugehen: Du kannst deine Sorgen an Gott abgeben.

In der Geschichte von Jona, der von dem großem Fisch gefressen wurde, weil er Gottes Weg nicht gehen wollte, steht sein Gebet aus dem Bauch des Fisches. Jona hatte sicherlich große Angst und keine Perspektive in dieser aussichtslosen Lage, und dennoch enthält dieses Gebet einen sehr spannenden Satz:

Als meine Seele in mir verzagte, gedachte ich an den HERRN, und mein Gebet kam zu dir in deinen heiligen Tempel.
Jona 2,8

Jona ging es wirklich schlecht, aber er richtete seine Gedanken auf Gott und betete. Und was noch viel wichtiger ist: Das Gebet kam auch wirklich bei Gott an. So wie jedes Gebet auch heute noch bei Gott ankommt.
Es ist oft sehr schwer, seine Gedanken auf irgendetwas zu richten, wenn das Gedankenkarussell sich voll Sorgen dreht. Aber darin liegt die Hoffnung, sich auf Gott zu richten.

Ich wünsche dir die Kraft, dich innerlich loszureißen, wenn dir gerade etwas das Herz schwer macht, und dich an Gott zu wenden.
Denn Gott wird dich befreien.

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