Montag, 30. Oktober 2017

Impuls für deine Woche

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Der Sturm tobte heftig und warf die großen Wellen gegen das kleine Fischerboot. Die Männer schöpften verzweifelt das Wasser heraus und fürchteten um ihr Leben. Einer war unter ihnen, der schien das alles nicht zu bemerken. Er schlief im hinteren Teil des Schiffes. Der Sturm beeindruckte und beunruhigte ihn nicht. Dieser Eine war Jesus.

Der See Genezareth liegt mehr als 200 m unter dem Meeresspiegel und ist von hohen Bergen umgeben. So entstehen immer wieder gefährliche Fallwinde. Die senkrecht herabstürzenden Böen peitschen die Wellen so hoch, dass ein kleines Boot leicht kentern kann. Einige Männer im Boot waren Fischer und mit solchen Gegebenheiten vertraut. Doch dieser Sturm überforderte auch sie.

Im übertragenen Sinn gibt es viele Situationen in unserem Leben, die Stürmen gleichen. Manche kommen unerwartet. Manche sind sehr heftig. Sie gehen über unsere Kräfte. Leiden, die Menschen uns zufügen; finanzielle Nöte, Sorgen um die eigenen Kinder, chronische Krankheiten. Wir sehen keine Lösung, keinen Ausweg. In solchen Stürmen kommt uns die Frage in den Sinn: Kümmert es Gott nicht? Wir haben den Eindruck, Gott interessiert sich nicht für uns.

In der Geschichte vom Sturm war Jesus im Boot. Als die Männer ihn aufweckten, gebot er dem Sturm und verwandelte ihn in Stille. Ihn kümmerte es auf alle Fälle, wie es seinen Freunden erging. Sie sollten aber erst mit ihrer vermeintlichen Weisheit ans Ende kommen, um dann zu sehen, wer wirklich helfen kann. Es ist gut, wenn wir Jesus bei ruhiger See gut kennenlernen. Das hilft uns, ihm auch auf dem rauen Meer unser Vertrauen zu schenken. Was machen aber die, die ohne ihn losgefahren sind?

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