Donnerstag, 21. September 2017

Thema des Monats: Gott als Herr oder liebender Vater

Im September geht es um das Thema, wie wir Gott sehen. Ist Gott für dich wie ein liebender Vater oder siehst du ihn eher als strengen Herrn?
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Wir haben mal bei Josh von TWELVE24 nachgefragt, wie das bei ihm ist:
 

Als Junge bin ich in Manchester, Großbritannien aufgewachsen mit Eltern, die beide Pastoren in einer Kirche waren - deswegen war das ganze Konzept "Gott" immer von den Dingen beeinflusst die um mich herum zu Hause und in der Kirche abgingen. Meine Eltern haben in der Kirche viel auf der Kanzel gepredigt, aber auch daheim im Stillen, wo Taten viel lauter Sprachen als Worte.
Als ich 14 war hatte ich eine sehr schwere Zeit in der Schule. Ich wurde schwer gemobbt, fühlte mich als würde ich nicht dazugehören und ich sehnte mich nach Akzeptanz. Ich unternahm sogar einen halbherzigen Selbstmordversuch der zwar fehlschlug, aber meine Gedanken waren so durcheinander und zerstörerisch dass ich nur schwer auf die Situation zurückblicken kann und dann immer noch nicht richtig verstehe, was genau eigentlich vor sich ging. Eins ist sicher: ich war kaputt. Dazu kam noch, dass ich in der Schule viel Ärger bekam, was wiederum meinen Vater wütend gemacht hat. Ich bekam regelmäßig Briefe von der Schule nach Hause geschickt, die mein schlechtes Benehmen aufzeigten. Es wurde so schlimm, dass mein Vater mir drohte, mich ins Internat weit weg zu schicken wenn ein weiterer Brief kommen würde. Und natürlich kam ein Brief...

Mein Vater weckte mich morgens um 6Uhr an einem Samstag (DANKE PAPA!!!) und zog mich aus dem Bett ins Auto und sagte, er würde mich zum Internat bringen. Wir fuhren und fuhren, es fühlte sich wie Stunden an, Tränen strömten über mein Gesicht aber mein Vater fuhr weiter, trotz allem Protest. Mein Kopf lag in meinen Händen als das Auto auf einen Hügel und in einen Parkplatz einfuhr - Mein Herz sank. Er stellte den Motor ab und das Auto wurde still. Verwirrt schaute ich auf und sah vor mir eine Skipiste, auf der Menschen frohen Mutes herunterfuhren. Ich dachte auf einmal die Idee mit dem Internat sei doch nicht so schlecht, aber ich schaute ich um und da war nirgendwo eine Schule zu sehen; nur die Skipiste. Ich fragte meinen Vater was los war. Er antwortete, dass er mir Skiunterricht gebucht hatte und ich mir einen schönen Tag machen sollte. Ich war so verwirrt!!! Ich fragte ihn was das sollte und er antwortete mit einem der tiefgreifendsten Statements, die ich je gehört habe und was mich heute immer noch bewegt. Er sagte: "Mein Sohn, ich möchte dir zeigen, was Gnade ist."
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine Ahnung, worüber er sprach und hatte einen schönen Tag auf der Piste. Vier Jahre später wurde ich Christ, übergab mein Leben Jesus und erinnerte mich bald daran, was mein Vater gesagt hatte. Man kann Jesus beinahe hören wie er genau die gleichen Worte am Kreuz sagt als er an unserer Stelle für unsere Sünden gestorben ist. "Ich möchte dir zeigen was Gnade ist" klingt sehr ähnlich wie "Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun" (Lukas 23,34). Für mich ist das der perfekte Ausdruck von Gott als liebendem Vater. Oftmals trennen Menschen den Vater und den Sohn am Kreuz beinahe als wären sie an zwei völlig unterschiedlichen Orten, ich glaube allerdings dass Jesus der perfekte Ausdruck der Liebe Gottes am Kreuz für uns war, indem er für uns gestorben ist. In der Bibel steht direkt: "Denn Gott war in Christus, versöhnte die Welt mit sich selbst und zählte die Sünden der Menschen nicht länger gegen sie auf."
Wenn es also um die Frage geht ob Gott Herr oder liebender Vater ist, würde ich intuitiv an den liebenden Vater denken. Jedoch kann es auch sein, dass wir Gottes Liebe und auch seine Herrschaft manchmal missverstehen. Ich schlage vor, dass wir an Gott, den Vater und Herrn der Liebe denken. Lasst mich das erklären...
Wir haben nun gehört dass Gott der Vater der Liebe ist, aber wie ist er auch der Herr der Liebe?
Ich denke darüber so: Gott ist Liebe... Ja? (In 1. Johannes 4,8 steht, dass er es ist) aber Liebe ist nicht Gott! Was meine ich damit? Ich denke oft wenn Leute diese Bibelstelle "Gott ist Liebe" zitieren, dass Gott Liebe ist in dem Sinne wie sie selbst Liebe definieren. Sie haben das Konzept von Liebe zu einem Punkt erhöht wo sie sagen "Das ist Gott und so ist er." Aber das ist ziemlich selbstherrlich und eine Vorstellung von Gott die wir uns ausdenken, nicht so wie Gott in der Bibel beschrieben wird. Wir alle kennen den berühmten Vers "Gott ist Liebe" aber kennen wir den Vers davor? 1. Johannes 4,7 wo steht "Liebe kommt von Gott" - Gott ist also Liebe, aber nicht wie wir sie definieren, sondern wie er sie definiert. Wie kommt nun die Liebe von Gott? Ist es die Liebe, die wir im Fernsehen sehen oder in Musik hören? Ist es diese Vorstellung von Liebe die wir uns selbst bauen, die uns passt und mit der wir uns wohlfühlen? Nein! Wir müssen eigentlich nur weiterlesen um herauszufinden, was gemeint ist. 1. Johannes 4,9: "So hat Gott uns seine Liebe gezeigt: Er sandte seinen einzigen Sohn in die Welt dass wir durch ihn leben können."
Damit ist Gott der Vater und Herr der Liebe. Er zeigt uns, wie er ist durch Jesu' Tod am Kreuz. Der Gott, der lieber sterben würde als uns sterben zu lassen. Er starb, dass wir leben können. Seine Liebe ist eine Zusage, selbstaufopfernd, er verschenkt sich selbst, ist über alle Maßen groß, lässt sich nicht leugnen, ist unerschütterlich und seine Liebe versagt niemals.

Dienstag, 19. September 2017

More for you Festival in Mülsen

Letztes Wochenende waren wir wieder unterwegs und zwar im sächsischen Mülsen beim More for you Festival.

Auch in diesem Jahr hatten die Veranstalter wieder Bands eingeladen, die mit ihrer Musik für jeden Geschmack etwas dabei hatten!

Den Anfang machten Just Friends, eine Cover-Bands aus Bernsdorf. Und auch wenn die Musiker noch recht jung waren, für ihren Auftritt griffen sie tief in die Musikkiste. Von den Toten Hosen, über Sportfreunde Stiller bis hin zu Samuel Harfst hatten sie eine top Mischung verschiedener Musikrichtungen mit brandaktuellen Songs, aber auch etwas älteren Tophits! Ein perfekter Einstieg bei dem die Besucher des Festivals gut ankommen konnten und gleich abgeholt wurden mit Liedern, die sie aus dem Radio kennen. Getanzt wurde dabei auch, den die bekannten Coverlieder lockerte die Stimmung gut auf.

Nach einer kleinen Umbaupause in der man sich an der Bar stärken konnte, die Merchstände der Bands und des Veranstalters nach dem einen oder anderen Schnäppchen durchstöbern konnte oder einfach mal raus ging um frische Luft zu schnappen, ging es auch schon weiter mit der 2. Band des Abends.

We Want A King haben zwar noch nicht so oft im Osten der Republik gespielt, aber Unbekannte waren die Bandmitglieder dennoch nicht. Viele Besucher kannten den einen oder anderen Musiker noch aus My Little Rockstar Dream Zeiten, was so manchen Besucher mit Sicherheit Grund genug war nach Mülsen zu kommen. Und auch Mülsen ist für die 4 Stuttgarter nicht unbekannt, denn schon seit Jahren lassen sie hier ihren Merch bedrucken. In ihren Songs ging es nicht nur selbstkritisch zu, sondern ab und an auch richtig tiefsinning wie im Song "Life is a Joke" in dem es um einen Freund geht, der sich das Leben genommen hat. Damit sprachen sie so manchen Festivalbesucher nicht nur aus dem Herzen, sondern auch ins Herz. Bei ihrem Mix aus Alternative, Rock, Pop und Punk ließen sich die Besucher auch nicht lange bitten und moshten und gingen ab als gäbe es kein Morgen mehr.

Nach einer etwas zu langen Pause und einer kleinen Predigt war es dann auch schon wieder Zeit für den Headliner des Abends. Und das waren keine geringeren als October Light.
Sie nahmen den weiten Weg aus Kroatien auf sich, um endlich mal wieder in Sachsen ein Konzert zu geben!
Und wer jetzt denkt, das Ska out sei und keiner mehr was damit anfangen kann: weit gefehlt!
Die Tanzfläche füllte sich innerhalb weniger Minuten und Jung und Alt "skankten" was das Zeug hielt. Die Kroaten hatten einen guten Mix aus über 15 Jahren Bandgeschichte dabei. Angefangen bei "Something Special" über "Bez Boli" und "Hands High" bis hin zum brandneuen Song "Thank you Hymn". Ein besonderes Schmankerl, was man so auch von October Light nicht kennt, war das Cover des MAGIC!-Hits "Rude". Das Publikum war so begeistert von den Skarock- und Reggae-Klängen der Kroaten, dass es unbedingt noch eine Zugabe forderte. Bevor die Band überhaupt loslegen konnte, tönte es aus dem Publikum "Read your Bible pray every day, pray every day, pray every day. Read your Bible pray everyday and you'll grow, grow, grow..."
Besser als mit einem glücklichen Publikum kann man so einen Abend kaum abschließen.

Wer nach den 3 Bands noch Kraft in den Beinen hatte und noch mehr tanzen wollte, der hatte dann bei der Aftershow Party die Chance dazu.

Der Amorsaal in Mülsen ist zwar nicht die größte Location für so ein Event, wurde aber gut gefüllt. Dass das Veranstalterteam mit ganzem Herzen dabei war, konnte man deutlich an der Atmosphäre spüren, die vorherrschte. Es zeigt vor allem auch, dass es nicht die ganz großen Events immer sein müssen, die gut ankommen!

Montag, 18. September 2017

Impuls für deine Woche

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Heute gibt es einen etwas anderen Impuls.
Vor 8 Tagen war der Welttag der Suizidprävention. Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr Menschen durch Selbstmord als durch Verkehrsunfälle, Gewalttaten und illegale Drogen. Doch diese Problematik wird in der Öffentlichkeit weitestgehend verdrängt. Suizid und Suizidversuch sind aber keine Probleme von Randgruppen, sie sind alltäglich. Jeder Mensch, vor allem in der Zeit der Pubertät und des frühen Erwachsenenalters, kann in eine Situation kommen, wo er oder sie die Lösung im Suizid sieht. Der Welttag wurde 2003 das erste Mal ausgerufen von der International Association for Suizide Prevention (IASP) und der Weltgesundheitsorganisation WHO. Der 10.September ist besonders auch eine Tag der Trauer und des Gedenkens an die durch Suizid Verstorbenen.

Doch was sagt die Bibel zur Selbsttötung? In der Bibel kann man über vier Personen lesen, die Suizid begangen haben: Saul (1. Samuel 31,4), Ahitofel (2. Samuel 17,23), Simri (1. Könige 16,18) und Judas (Matthäus 27,5). Jeder einzelne war sündhaft. Selbstmord wird in der Bibel wie Mord betrachtet und ist eine Sünde. Aber verliert ein Christ dabei seine Rettung? Nein, denn in der Bibel steht, dass man von dem Moment an, in dem man wahrlich an Jesus Christus glaubt, ewiglich sicher ist (Johannes 3,16). Wir können über jeden Zweifel erhaben sein, denn wir besitzen das ewige Leben, ganz gleich was passiert. Auch steht in Römer 8, 38-39 das uns nichts von der Liebe Gottes trennen kann. "Denn ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Mächte, weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf uns wird scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn." (Römer 8, 38-39). Wenn kein "Geschöpf " Christen von der Liebe Gottes trennen kann, dann kann ihn auch der Mord an sich selbst nicht von der Liebe Gottes trennen. Jesus ist für all unsere Sünden gestorben. Also ist er auch für die Sünde des Suizid gestorben.

Das heißt aber nicht, dass Suizid ein Ausweg ist oder sein sollte. Jeder Suizidtote lässt durchschnittlich ca. sechs nahe stehende Menschen zurück, die oftmals kaum wissen, wie sie weiterleben können.

Wenn du Suizidgedanken haben solltest, sprich mit deinen Freunden darüber oder rufe die Telefon Seelsorge (0800 1110111) an. Auch gibt es viele Organisationen und Leute die dir zuhören, wie u25-deutschland oder To Write Love On Her Arms.
Und falls du jemanden kennst, der mit solchen Gedanken spielt, dann sei da für ihn und zeig ihm, dass er oder sie in dieser Welt nicht alleine ist. Bete mit der Person und versuch ihn zu zeigen, dass das Leben lebenswert ist. Hilf ihr, nehme sie ernst und zeig ihr die Liebe Gottes. Niemand ist alleine.

Samstag, 16. September 2017

Wir sind wieder unterwegs: 12. Jugendfestival Buchholz

Wie jedes Jahr am ersten Wochenende im Oktober lädt die Evangelische Jugend Annaberg-Buchholz zum Jugendfestival ein. Bereits zum 12. Mal findet das Festival in der erzgebirgischen Kreisstadt statt.

Auch in diesem Jahr werden 6 nationale, sowie internationale Bands auf der Bühne vertreten sein.

Word - Das sind Myrical-I und Cavar - zwei Rapper aus dem Ruhrgebiet. Zusammen sind sie WORD. Mit abwechslungsreichen Beats und eindeutiger Botschaft kommen sie zum ersten Mal ins Erzgebirge.

Staryend -  Die Jungs aus Reutlingen sind keine Unbekannten im Erzgebirge. Sie bringen Musik zum Tanzen, Feiern und Nachdenken in die Festhalle. Mit im Gepäckt haben sie auch ihr Debüt-Album.

Written in Kings - Eine walisische Rockband, die deine Welt durch ihre Musik und Auftritte verändern will, selbst wenn es nur für einen kleinen Moment ist. Das Herz der Band ist es, der Gemeinde überall mit ihrer Musik zu dienen. Ihre Rockmusik wird euch gefallen.

Twelve24 - Sie sind der Dauerbrenner aus England. In ihrer Musik vereinen sie poppige Wohlfühlmusik mit Dancehall und gepflegtem Rap. Party ist vorprogrammiert, mal sehen ob sie die Stimmung vom letzten Jahr toppen können.

Burning Nations - Die Jungs aus Süddeutschland strotzen mit ihrer Musik nur so vor leidenschaftlichen Screams, brettharten Gitarren und Drums, sowie unnachahmlich hymnenartigen Refrains und Gangvocals, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen wollen.

The Protest - Sie sind der Headliner dieses Jahr. Die 4 Herren aus New Castle/ USA werden bereits vorab mit Twelve24 auf Schultour durchs Erzgebirge fahren. Sie selber bezeichnen sich als melodische Rock-n-Roll-Metal-Band. Wir sind gespannt, ob sie zum Schluss nochmal richtig die Halle zum Beben bringen werden.

Als Special Guest kommt Ben Jack aus Manchester zum Jugendfestival. Er ist Teil der Organisation The Message. Er wird nicht nur von sich und seinem Leben sprechen, sondern auch als DJ Galactus Jack mit uns feiern und das Festival ausklingen lassen.

Vor dem Festival findet natürlich auch wieder um 15.00 Uhr der traditionelle Jugendgottesdienst in der St. Katharinenkirche in Buchholz statt. Mit dabei ist Heiko Wetzig und die Band Staryend.

Das Festival beginnt 17.00 Uhr. Einlass ist aber 16.00 Uhr.

Karten gibt's sowohl für 14,00 € bei cvents, im VVK per Mail oder an den Vorverkaufsstellen. An der Abendkasse kosten die Tickets 18,00 €.

Also sichert euch schnell noch euer Ticket, seid dabei und feiert mit 12 Jahre Jugendfestival.

Ach übrigens, zum 12-Jährigen gibt es auch Jugendfestival T-Shirts und Stoffbeutel käuflich zu erwerben!

Du willst zum Jugendfestival? Dann mach bei unserem Gewinnspiel mit und gewinne 3x2 Tickets. (Gästelistenplätze)


Da wir auch in diesem Jahr wieder für die Talkstage verantwortlich sind, habt ihr wieder die Chance Fragen an die Bands zu stellen!

Schickt uns einfach eure Frage (an welche Band auch immer) per Mail mit eurem vollständigen Namen bis 23.09.2017 (23.59 Uhr)  an burningheartreports[at]yahoo.de und wandert somit in den Lostopf.

Am 24.09.2017 werden die Gewinner bekannt gegeben!

Die beiden Gewinner werden wie immer auf Facebook bekannt gegeben und per Email über den Gewinn benachrichtigt. Eure Tickets bekommt Ihr per Post. Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook. E-Mailadressen und Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben oder zu Werbezwecken verwendet, sondern dienen nur der Benachrichtigung des Gewinners und der Zusendung des Gewinns.  Sollte der Gewinner / die Gewinnerin sich nicht bis 25. September 2017 bei uns melden, wird ein neuer Gewinner ermittelt. Gewinne werden nicht in Bar ausgezahlt! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!


Montag, 11. September 2017

Impuls für deine Woche

www.museen-nord.de/Objekt/DE-MUS-075910
In dem Film »Der Sturm« unternimmt die wagemutige Besatzung eines kleinen Fischfangschiffes noch eine letzte Tour vor dem Ende der Saison in entlegene Fischgründe. Zeitgleich zeichnet sich ein seltenes Wetterphänomen ab: Ein Meteorologe, der die Wetterlage beobachtet, ahnt, dass etwas Gewaltiges entstehen könnte. Er nennt es »den perfekten Sturm«, der sich durch eine seltene Konstellation und die Vereinigung mehrerer Stürme zu dem Sturm schlechthin ergeben könnte.
Auf dem Rückweg von ihrem sehr erfolgreichen Fischfang geraten diese erfahrenen Fischer genau in diesen Sturm. Alle Maßnahmen, die sie ergreifen, scheinen nicht auszureichen, um heil durch das Unwetter zu kommen. Schließlich müssen sie sogar den gesamten Fang, die Grundlage ihres Lebensunterhaltes, über Bord werfen, um das Schiff zu erleichtern. Ohne Erfolg. Das Zusammentreffen mehrerer Stürme an einem Ort war einfach zu viel.

Manchmal geht es uns im Leben auch so, dass sich verschiedene Dinge, die uns zu schaffen machen, vereinigen. Jede Herausforderung einzeln und schön hintereinander aufgereiht könnten wir vielleicht bewältigen. Aber das gleichzeitige Aufeinandertreffen von verschiedenen Sorgen, Schwierigkeiten oder Nöten ist kaum zu ertragen. Wir fühlen uns mittendrin im »perfekten Sturm«, der über unsere Kräfte geht.

Als damals die Jünger von Jesus in einen schweren Sturm gerieten und sich das Boot bereits mit Wasser füllte, waren auch sie mit ihren Kräften und Möglichkeiten am Ende. Welch ein Glück, dass sie sich in dieser Situation an einen besonderen Mitfahrer wenden konnten, der zu Beginn der Schifffahrt mit eingestiegen war: Jesus Christus. Seine spürbare Gegenwart kann Stürme in uns und um uns herum stillen!

Freitag, 8. September 2017

XI. Checkpoint in Großrückerswalde

Es ist schon wieder ein paar Tage her, da waren wir in Großrückerswalde beim XI. Checkpoint. Der Checkpoint ist ein Volleyball Turnier, veranstaltet von der Jungen Gemeinde Großrückerswalde. Doch wie auch schon im letzten Jahr gab es am Vorabend des Tuniers einen Konzertabend.
In diesem Jahr mit Rapper Kevin Neumann, DJ Mj Deech und der Band Normal ist Anders.

Kalt war es in Großrückerswalde, doch das sollte nicht lange so bleiben. Pünktlich 19:30 Uhr ging der Einlass los. Dieser ging allerdings nur schleppend voran. Da viele mit Muttizettel am Einlass waren nahm alles einige Zeit in Anspruch.

Kurz nach 20 Uhr ging es dann aber los. Kevin Neumann legte los und zog auch gleich das Publikum in seinen Bann. Der Rapper  begeisterte mit ausgefallenen Texten und guten Beats. Songs wie "Gedanke für Gedanke" oder "Gebrandmarkt" zeigten sein großes Spektrum seiner Musik. Unterstützt wurde er von DJ MJ Deech. Auch eine Tiermaske und einige Besuche im Publikum durften nicht fehlen. So bouncte er mit den Leuten gemeinsam zu seinen Songs.

Während der Umbauphase gab es eine kleine Überraschung. Speeker Ben Jack von The Message aus Manchester war zu Gast. Er erzählte eine Story. Sie war zwar relativ lang, aber einprägsam. Zum Ende hin gab Ben jedem die Chance seinem Leben eine neue Chance zu geben. Und viele taten dies und hebten ihre Hand.

© Time passed by Photography
Danach sollte es ordentlich krachen. Denn es war Zeit für die Jungs von Normal ist Anders. Von Beginn an gaben die Jungs 100% und das Publikum dankte es ihnen. Es wurde gesprungen, getanzt und gepogt. Die Stimmung im Zelt kochte bis der Schweiß von der Zeltdecke tropfte und nahezu alle schwangen das Tanzbein. Keinem war mehr kalt, im Zelt hatte es locker die doppelte Temperatur als draußen. Selbst auf der Bühne war es so nass, dass Sänger Chris sich die Schuhe ausziehen musste um nicht Gefahr zu laufen auszurutschen.
Wie immer hatten NIA auch dieses Mal wieder einen Mix aus ihren bereits bekannten Songs und neuen Songs dabei. Auch gaben sie einen noch nie zuvor live gespielten Song zum Besten. Bei "Keine Angst" brauchten sie das komplette Publikum. Für die Aufnahme des Songs brauchten sie noch einen Chor. Und so durfte das Publikum die Worte "Keine Angst" mehrfach ins Mikro rufen.
Man kann über Normal ist Anders sagen was man will, aber sie bringen jede Bühne zum Beben und das Publikum zum Eskalieren.

Zum Abschluss gab DJ MJ Deech nochmal ordentlich Gas. Leider war zwischen ihm und Normal ist Anders eine zu lange Pause, die einem Technikausfall geschuldet war, so dass viele schon den Weg nach Hause nahmen. Trotzdem gab er alles und einige schwangen munter noch das Tanzbein und ließen so den Abend ausklingen.

Kurz nach Mitternacht war die Party dann zu Ende, denn am nächsten Tag sollte es ja noch das große Volleyball-Turnier geben. Rundum ein gelungener Abend.
Und auch das Volleyballturnier am nächsten Tag kam bei den 19 Mannschaften super an.

Donnerstag, 7. September 2017

DVD: Ben Hur

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Einer der erfolgreichsten Filmproduktionen ist mit u.a. 11 Oscars, 4 Golden Globe Awards und noch einige andere Preise, der Film "Ben Hur" aus dem Jahr 1959. 2016 erschien die Neuverfilmung des Spielfilms, der auf den gleichnamigen Roman von Lew Wallace beruht.

Ben Hur ist ein fiktiver jüdischer Fürst, der durch eine Intrige seines Freundes und Adoptivbruders Messala, seines Zeichens Tribun des römischen Militärs, ohne Verhandlung verurteilt. Grund für die Verhaftung ist ein angebliches Attentat auf den neuen Statthalter Valerius Gratus, für das Ben Hur und seine gesamte Familie verhaftet werden.
Judah Ben Hur wird zur Sklaverei auf einer römischen Galeere verurteilt und schwört Rache, die ihn antreibt die Sklaverei zu überstehen. Bei einem Seeangriffs kann er entkommen und macht sich auf die Suche nach seiner Familie und Messala, um diesen zu töten. Dabei bekommt er die Chance seinen Feind bei einem Wagenrennen zu erniedrigen und Rache zu nehmen. Doch seine Begegnung mit Jesus stellt sein Leben auf den Kopf.

Die Neuverfilmung des Klassikers ist leicht verändert. Kritiker bemängeln die historische Ungenauigkeit, die jedoch dem Roman geschuldet ist. Einige Szenen unterscheiden sich vom Original.
Die Unterschiede der beiden Filme kommen überwiegend zustande, weil Ben Hur keine Neuauflage des Films von William Wyler sei, sondern eine Neuverfilmung des Buches von Lew Wallace. Co-Drehbuchautor J. Ridleywollte bei der Neuauflage des Klassikers die Familienbeziehung, die Kraft des Glaubens und vor allem das Thema Versöhnung in den Fokus setzen. Und dies mit Erfolg. Der Film ist actionreich, dabei kommt der Glaube aber nicht zu kurz.

Bruder gegen Bruder. Sklave gegen Imperium. Ben Hur - ein Film über Freundschaft, Feindschaft, Gier, Macht, Hoffnung, Rache und Vergebung.

Der rund 100 Millionen Dollar teure Film ist sehr aufwendig und beeindruckend und definitiv sehenswert! Ein spektakulärer Heldenepos mit Hollywood-Star-Besetzung durch Morgan Freeman.

Allerdings ist die Altersfreigabe FSK 12 jedoch meines Erachtens nicht gerechtfertigt, da vor allem die Szene des Wagenrennens sehr brutal und für 12-Jährige durchaus ungeeignet ist.

Zu kaufen gibt es den Film bei Gerth Medien für 15,00 €. Auch erhältlich als Blu-Ray. und als modernisierte Neuauflage des Romanbestsellers durch Carol Wallace (Ur-Ur-Enkelin von Lew Wallace).



Titel: Ben Hur
Genre: Spielfilm
FSK: 12 Jahre
Veröffentlichung: 01/2017
Länge: 118 Minuten
Sprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch, Türkisch
Preis: 15,00 € bei Gerth Medien