Donnerstag, 18. Februar 2016

Thema des Monats: Wenn die Angst dich packt

Wie bereits angekündigt, haben wir uns etwas neues für euch überlegt: ein neues Format mit neuen Themen wird ab jetzt monatlich erscheinen!
Zu unserem "Thema des Monats" haben wir uns jeweils prominente Unterstützung ins Boot geholt und unterschiedliche Persönlichkeiten aus Musik- und Autorenszene gefragt, was sie denn dazu sagen würden.

Los geht es im Januar mit dem Thema "Angst" - denn mal ehrlich, wer hat schon nicht manchmal Angst? Sei es die Angst im Dunkeln, die Angst um die eigene Gesundheit oder um Familienmitglieder... Angst ist recht alltäglich, und kann doch viele Gefahren bieten.
Auch Künstler sind vor Angst nicht gefeit - wir haben bei Döhler & Scheufler nachgefragt, wie sie denn mit dem Thema "Angst" umgehen.

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Das Dresdner Piano-Pop Duo Döhler & Scheufler gibt es schon seit über 15 Jahren. Vor kurzem haben Frank Döhler und Daniel Scheufler ein Best Of Album veröffentlicht.
Ulrich Parzany hat über sie einmal folgendes gesagt: "Sie bieten präzise Texte, die Herz und Verstand treffen, musikalisch erstklassig und eindringlich präsentiert! Für mich ist es eine Freude, mit Frank Döhler und Daniel Scheufler zusammenzuarbeiten.

Frank Döhler verleiht der Band nicht nur eine Stimme, sondern ist auch Prediger. Uns hat er eine Geschichte aus seinem Leben verraten und erzählt, wie er der Angst ins Gesicht schaut:

"Bei einer gemeinsamen Veranstaltung durfte ich den Tänzer Sammy Yankee kennen lernen. Als Castingshow-Gewinner führte er ein Leben auf der Überholspur. Er war am Ziel seiner Träume. Was fand er dort? Neben ein bisschen Ruhm viel Leere, Sinnlosigkeit und Angst.
In dieser Phase lernte er Christen kennen. Und noch mehr. Er lernte Jesus kennen und wurde Christ. Im Interview wurde er gefragt: „Was hat sich in deinem Leben geändert, dadurch dass du Christ bist?“ Seine Antwort: „Meine Sorgen und meine Ängste haben eine neue Grenze bekommen. Jesus!“ Jesus hat gesagt - Joh 16, 33: „In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ Wir werden auch als Christen weiter mit der Angst zu tun bekommen. Aber wir bekämpfen sie nicht mehr mit beruhigenden Argumenten. Argumente nützen nichts. Denn die Angst sitzt nicht im Kopf, sondern im Herz. Also in einem tieferen Bereich. Wo die Argumente nicht hinreichen. Sondern nur der Glauben. Deshalb ist das Gegenteil von Angst nicht Mut, sondern Glaube. Glaube an Jesus Christus. Jesus ist stärker, als die Angst.
Angsteinflößende Erfahrungen wird es immer wieder geben. Die Frage ist und wird immer sein: Worauf schaust du? Schaust du auf die angsteinflößende Situation? Oder schaust du auf Jesus Christus, der die angsteinflößende Situation in seiner Hand hält. Öffnest du der Angst die Tür oder sagst du ihr: „Es ist kein Platz in der HERRberge!“ Weil Jesus schon jedes Zimmer in deinem Herzen belegt.
Vor Kurzem las ich folgendes: „Sage Gott nicht wie groß deine Probleme sind. Sage deinen Problemen, wie groß dein Gott ist.“ Weißt du, wie groß dein Gott ist? Schreib dir mal auf, was du alles mit Gott erlebst. Du wirst eine Ahnung bekommen, wie groß er ist. Wenn du meinst, nichts mit Gott zu erleben, dann schau in die Bibel. Lies die Psalmen. Was die Leute damals mit Gott erlebt haben, kannst du heute auch erfahren. Warum? Das Leben ist immer noch genauso gefährlich und Gott ist immer noch der gleiche.
Über 12 Jahre hinweg war meine Stimme krank. Ärzte hatten mir verboten, einen Sprechberuf zu erlernen. Ich sang weiter. Angst wurde mein täglicher Begleiter. Bei meiner Diensteinführung als Musik-Evangelist erfuhr ich Heilung von Jesus Christus. Was ich aber nicht los bekam, war die tiefe Angst um meine Stimme. Was musste ich tun? Ich musste sie loslassen, die Angst. Und ich musste zupacken. Ich packte mir ein Bibelwort und ließ es nicht mehr los. Nicht mehr aus meinem Herzen, nicht mehr aus meinem Sinn, nicht mehr aus meinem Leben. „Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Tim. 1, 7) Dieses Wort wurde jetzt mein täglich Begleiter. Es dauerte ca. drei Jahre, bis die Angst kapiert hatte, dass sie bei mir keinen Platz mehr hat. Oder anders gesagt: Bis ich erkannte, wie groß Gott ist, der in mir lebt. Denn wenn du erkennst, wie groß Gott ist, gibt die Angst klein bei."


Und weil Frank sich mit dem Thema Angst auskennt, hat er ein Lied dazu geschrieben. Das Lied "Kennst du die Angst" gibt es leider nicht auf CD, aber hier gibt es den Text für euch zum Nachlesen:

1. Str:
via
Kennst du die Angst, die dich beschleicht,
wenn die Kraft nicht weiter reicht,
den nächsten Schritt zu gehen.
Die andern ziehn an dir vorbei,
doch deine Füße sind wie Blei.

2. Str:
Kennst du die Angst, die dich blockiert,
wenn dein Plan nicht funktioniert,
und du dir denkst: Das war‘s!
Wenn sich die Räder erst nicht drehn
und dann statt vorwärts, rückwärts gehn.

Ref: Dann schaut dir Panik ins Gesicht
und sagt: „Du schaffst das nicht!“.
Wenn du schon nicht mehr an dich glaubst,
sagt Gott zu dir: „Komm, glaub‘ an mich!“

3. Str:
Gott kennt die Angst, die dich beschleicht,
wenn die Kraft nicht weiter reicht,
den nächsten Schritt zu gehn.
Er kennt die Angst, die dich blockiert,
wenn plötzlich nichts mehr funktioniert,

4. Str:
Vielleicht nennst du das primitiv
und Vertrau‘n auf Gott naiv,
weil er sich dir nicht zeigt?
Dann hab ich auch nicht den Beweis.
Ich kann nur sagen, was ich weiß.

Ref: Schaut dir die Panik ins Gesicht
und sagt: „Du schaffst das nicht!“,
wenn du schon nicht mehr an dich glaubst,
sagt Gott zu dir: „Komm, glaub‘ an mich!“

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