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Jugendkirche Chemnitz |
Zu Beginn des Abends spielte die Mindener Band warumLila. Wahrscheinlich war es die enorme Sonneneinstrahlung auf die Jungs, die Sänger Vita kurzzeitig seinen Text vergessen ließ. ;)
Danach gab es die "Spielregeln" des Abends, die durch beiden Moderatoren bekannt gegeben wurden. Besonderheit des Abends, es war auch eine Gruppe Gehörloser zum Gottesdienst gekommen und so wurde alles in Gebärdensprache übersetzt. Nach einem kurzem Anspiel zum Thema des Abends "Nix zu verlieren" gab es nocheinmal kurz Musik von warumLila auf die Ohren bevor Gastprediger Martin Dreyer die Bühne betrat.
Bekannt ist Martin Dreyer u.a. als Gründer der Bewegung Jesus Freaks, wovon es auch eine Gemeinde in Chemnitz gibt. Er ist aber auch Buchautor und Prediger. Im Predigttext ging es um die Geschichte vom verlorenen Sohn, die die meisten wahrscheinlich schon kannten. Da Martin aber seine Predigt nicht nur runterratterte, sondern sie ganz unverblümt und ohne geschönte Worte den Besuchern darlegte und dabei auch aus seinem Leben erzählte, wirkte der Bibeltext gleich ganz anders. Denn auch er war wie der verlorene Sohn. Er erzählte von seiner Drogenkarriere, wie er Gott kennenlernte und wie er nach einem Rückfall wieder zu Gott zurückkehren durfte, so wie der Sohn in der Geschichte, der sein Erbe auf den Kopf stellte um dann zu merken, dass er es bei seinem Vater eigentlich ganz gut hatte.
Nach dem Gottesdienst gab es Gelegenheit zum gemeinsamen Quatschen und Zusammensein. Auch gab es kostenlos Hot Dogs und Fassbrause für alle Besucher. Aber bald sollte es dann mit dem Konzert von warumLila weitergehen.
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Nach dem Konzert gab es großen Andrang am Merchtisch der Jungs. Diejenigen, die sich nicht unbedingt mit neuen Sachen eindecken wollten, ließen den Abend ruhig ausklingen. Allerdings wurde der Park dann relativ schnell leer. Hierzu taten die Mücken ihr übriges.
Alles in allem war es ein wirklich schöner Offener Abend in Chemnitz.
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