Donnerstag, 24. Mai 2018

Thema des Monats: Das Streben nach Glück

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Das mit dem Glück ist so eine Sache. Es gibt Leute, die scheinen einfach immer Glück zu haben und auch glücklich zu sein, ohne dass sie sich groß anstrengen müssen. Es gibt andere, die arbeiten hart dafür, glücklich zu sein, und erfahren auf dem Weg dorthin jede Menge herbe Rückschläge, die vielleicht teils Grund genug wären um alles hinzuwerfen. Wieder andere halten an der Philosophie fest, dass man sozusagen seines eigenen Glückes Schmied ist und daher theoretisch eigentlich immer glücklich sein könnte, wenn man sich dazu entscheidet - aber jeder, der schon einmal mit Depressionen zu kämpfen hatte weiß, dass glücklich sein manchmal eben keine simple Entscheidung ist.
Es gibt viele Wege zum Glück, wobei aber wichtig ist, dass nicht alle auch dauerhaft zum Glück führen. Geld und materieller Besitz können vielleicht kurzfristig glücklich machen, aber Sachen wie Zufriedenheit, Freundschaften und dergleichen kann man sich eben nicht kaufen. Dafür kann es glücklich machen, etwas vom eigenen Reichtum abzugeben, sei es in Form von finanziellen Spenden oder auch, wenn du deine Begabungen mit anderen teilst und dich damit einbringst. Ich habe selbst schon oft gemerkt wie gerne ich meine Begabungen und Talente einsetze um sie mit anderen zu teilen, und wie viel Zufriedenheit mir das gibt. Das kann bedeuten, dass ich einfach so Kuchen backe und mit in die Uni nehme und dort mit meinen Freunden teile oder in der Gemeinde den Gottesdienst für unsere internationalen Besucher ins Englische übersetze, weil ich die Sprache sicher beherrsche. Ich habe gelernt, dass glücklich sein nicht unbedingt damit zu tun hat, sich selbst zu bereichern. Klar kann man auch nicht immer nur teilen, und das ist auch keine Patentlösung oder der Schlüssel zum Glück. Aber einen Versuch ist es vielleicht auch für dich wert - wer gibt, bekommt schließlich sehr wahrscheinlich auch irgendwann zurück.
Gleichzeitig solltest du dein Glück nicht von anderen abhängig machen. Denn auch das ist nicht nachhaltig, und deinen Wert nur am Lob anderer fest zu machen wird dich alles andere als glücklich machen. Es ist keine Schande, nach dem Abi entgegen aller Erwartungen eine Ausbildung zu machen statt zu studieren, wenn du das Gefühl hast dass dich die Ausbildung in deinem Wunschberuf weiter bringt als ein theorielastiges Studium. Oder, um in kleineren Schritten zu denken, man kann sich jeden Tag auch mal ein bisschen Zeit für sich selbst zu nehmen und kurz den Dingen nachzugehen, die dir Spaß machen. Ein bisschen Seelen- Wellness schadet nie, und das sieht auch wieder für jeden anders aus. Ich gehe zum Beispiel gerne eine Runde laufen um in den Tag zu starten und lese danach während dem Frühstück die Losung und nehme mir Zeit, darüber nachzudenken. Es sind diese kleinen Rituale, die bedeutend dazu beitragen, dass ich gut gelaunt in den Tag starte. Oft nehme ich mir einfach vor, toxische Gedanken zu erkennen (bei mir und anderen) und dann bewusst zu entscheiden, dieser Toxizität nicht nachzugeben. Das mag ein kleiner Schritt sein, kann aber schon verhindern, dass ich mir durch einen kleinen Vorfall den ganzen Tag vermiesen lasse.
Und das kann schon viel ausmachen beim Streben nach Glück.

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