Dienstag, 29. Mai 2018

Musikvideo: NIA - Neo

Am letzten Freitag war auf dem Musikmarkt wieder einiges los. So veröffentlichten unter anderem die Jungs von NIA ihren neuen Song „Neo“. Passend dazu gab es direkt noch ein Musikvideo dazu.
Die letzten Monate ist es musikalisch ja doch etwas ruhiger geworden. Wer die Jungs jedoch in letzter Zeit ab und an mal live gesehen hat, wird mitbekommen haben, dass sie an einigem basteln und viel auch ausprobiert haben. So kündigten sie unteranderm auf dem Balinger Rockfestival im April an, dass sie im Herbst ein neues Album veröffentlichen werden. Zudem gibt es auch ein neues Bandlogo.

Wir haben mit Gitarrist Fred gesprochen, Ihm ein paar Fragen zum Song und zum Musikvideo gestellt:

Fred, wie ist der Song entstanden?
Das ist schon einige Zeit her. Der Song bzw. der Text war motiviert durch die vielen Terroranschläge, die in den letzten Monaten passiert sind. Der Ausschlaggebende Punkt war der Amoklauf des jungen Mannes in München. Der einfach wahllos in einem Mc Donalds umher geschossen hat. Und irgendwie wollten wir da einen Song machen, wo es darum geht keine Angst mehr zu haben. Der Song selber spricht natürlich in viele Leben und Situationen, wo Menschen Angst haben oder wo keine Hoffnung mehr da ist.

Worum geht es in dem Song? Und wie entstand der Name „Neo“?
Der Titel selber, Neo, bedeutet neu, dass es eine neue Hoffnung gibt. Der ursprüngliche Titel war auch Neo – Hoffnung. Und unsere Hoffnung ist da ganz klar natürlich in Gott. So wie es auch in der Offenbarung steht, Kapitel 21, Vers 4: „Er wird ihnen alle Tränen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben, kein Leid, keine Klage und keine Schmerzen; denn was einmal war, ist für immer vorbei.“ Eine Zeit wo wir uns vor nichts mehr fürchten müssen. Aber auch für die heutige Zeit sollen wir wissen, das Gott immer bei uns ist. Es geht auch darum Mut zu machen. Jeder hat andere Ängste und soll den Song für sich interpretieren und sich Mut daraus ziehen.

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Ryan von Twelve24?
Das war eine relativ spontane Entscheidung. Wir haben produziert und kamen dann an die Bridge. Da hatte ich das Gefühl, gerade weil der Song elektronischer ist als die anderen die wir so spielen, ein Feature wäre ganz cool. Und da Twelve24 ja auch sehr elektronisch unterwegs ist, warum nicht mit Ihnen? Und Ryan ist ein Type der mit viel Energie rappen kann. Und diesen Part, den er im Song hat, rappt er auch mit viel Energie. Das muss auch so sein, sonst würde es nicht zum Song passen. Er war sofort dabei als ich Ihm den Track geschickt hatte. Nach 2-3 Tagen hat er auch gleich 2 Versionen seines Parts geschickt und die haben mich direkt umgehauen. Und da war klar, dass nehmen wir.

Zum Song habt Ihr ja auch ein Musikvideo veröffentlicht. Kannst du uns was zur Story erzählen?
Das Video selbst haben wir mit den Jungs von Feuerwasserfilm gedreht. Die Story dahinter ist das es eigentlich kein richtiges Leben mehr auf der Erde gibt. Das gerade eine Apokalypse oder ein 3. Weltkrieg stattgefunden hat. Und die Menschen haben alle angefangen sich gegenseitig zu hassen und zu jagen. Deswegen kämpft auch Chris in einer Szene kurz mit den beiden Typen. Die sind halt hinter ihm her, aber Chris kann sie schließlich doch überwältigen und verschwindet dann wieder. Danach gibt es eine Explosion wobei einer der beiden Typen stirbt und der andere verletzt wird. Den nimmt Chris dann mit und zwischen den beiden entsteht eine Freundschaft. Was auch ein Zeichen einer neuen Hoffnung ist. Chris bekommt am Schluss auch diesen Funkspruch, man sieht das an den Anzeigen der Geräte die plötzlich gelb werden, das es doch noch mehr Leben gibt. Beide gehen dann weg und zünden den Bengalo.




Der Song selber ist sehr elektronisch. Anders als die restlichen Songs der Jungs, wobei man in letzetr Zeit schon gemerkt hat, das sie mehr elektronische Parts einbauen. So zum Beispiel auch schon beim Song "UP X UP". Aber der Track zieht einen förmlich in seinen Bann. Die Bridge mit Ryan ist erst überraschend, passt aber extrem gut in den Song. Man darf also gespannt sein, wie das restliche Album wird. Eine gute Mischung aus dem alten Sound von "Schlafende Gigaten" und dem neuen Sound würde definitiv die NIA Fans begeistern.
Das Video ist wirklich gut. Von vorne bis hinten. Man merkt das die Jungs von Feuerwasserfilm da ihre Hände mit im Spiel hatten. Man wird sofort in die Story hineingezogen und will wissen was passiert. Die Bridge mit Ryan, und wie er auch im Video zu sehen ist, gibt einem direkt das Gefühl das etwas passiert, etwas positives. Dies wird durch den hellen Hintergrund dargestellt. Und so ist es dann auch. Eine gute Story die sehr emotional dargestellt wird. Auch Chrischa spielt seine Rolle extrem gut.
Textlich ist der Song eine Herrausforderung an jeden. Angst ist ein schwieriges Thema, aber dadurch gleichzeitig die Hoffnung und den Mut in einem zu erwecken erstaunlich. Klar wissen wir das Gott uns Hoffnung schenkt und uns ermutig. Aber wir müssen es auch verstehen und es annehmen. Es passiert so viel schlimmes in der Welt. Terror, Amokläufe, sinnlose Gewalt, dass alles macht jedem, vielleicht in anderer Art und Weiße Angst. "Neo" ermutigt uns nach einer Hoffnung zu suchen. Er ermutigt uns sie in Gott zu finden, egal an welchem Punkt wir stehen. Ob wir IHM nahe sind, eine starke Beziehung mit IHM führen oder gerade ganz weit weg sind und vielleicht an IHM zweifeln.

Zum Abschluss nochmal der Abschnitt aus Offenbarung Kapitel 21, Verse 1-6:
1 Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde. Denn der vorige Himmel und die vorige Erde waren vergangen, und auch das Meer war nicht mehr da. 2 Ich sah, wie die Heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkam: festlich geschmückt wie eine Braut für ihren Bräutigam. 3 Eine gewaltige Stimme hörte ich vom Thron her rufen: »Hier wird Gott mitten unter den Menschen sein! Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein. Ja, von nun an wird Gott selbst1 in ihrer Mitte leben. 4 Er wird ihnen alle Tränen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben, kein Leid, keine Klage und keine Schmerzen; denn was einmal war, ist für immer vorbei.« 5 Der auf dem Thron saß, sagte: »Sieh doch, ich mache alles neu!« Und mich forderte er auf: »Schreib auf, was ich dir sage, alles ist zuverlässig und wahr.« 6 Und weiter sagte er: »Alles ist in Erfüllung gegangen. Ich bin der Anfang, und ich bin das Ziel, das A und O2. Allen Durstigen werde ich Wasser aus der Quelle des Lebens schenken.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Durch das Verfassen und Absenden eines Kommentars erklärst du dich damit einverstanden, dass deine Daten in diesem Zusammenhang an Google-Server übermittelt werden. Weitere Informationen zum Datenschutz findest du hier.

MissioCamp Erzgebirge

In der letzten Ferienwoche der sächsischen Sommerferien fand wieder auf dem Gelände der Strobelmühle das MissioCamp Erzgebirge statt. Hund...