Montag, 28. Mai 2018

Impuls für deine Woche

Nach Regen kommt Sonnenschein. Nach schlechten Tagen kommen auch wieder gute. Am Ende des Tunnels ist Licht. Nach jedem Tief kommt ein Hoch. Viele Sprüche, die man hört, wenn es im Leben nicht läuft, wenn man nur Pech hat, man sich mies fühlt, Gott keine Gebete erhört, man sich alleine fühlt, einen schlechte Nachrichten erreiche oder viele andere Sachen.
Dann sagen einem Freunde, Familie und Mitmenschen manchmal solche Sprüche.
Wirklich helfen sie in dem Moment nicht, auch wenn man aus der eigenen Erfahrung weiß, dass sie Recht haben.

Besonders in solchen Zeiten fällt es mir schwer Gott zu loben und anzubeten. Lob und Dank geht einem schließlich in guten Zeiten leichter von den Lippen. Da singt sich die Bridge von Songs wie  Blessed Be Your Name wie von selbst: "You give and take away / You give and take away / My heart will choose to say / Lord blessed by your name - Egal was du mir gibst / Egal was du mir nimmst / Du bist und bleibst mein Gott / Nur dir gehört mein Lob"
Wenn es uns dann aber doch mal schlecht geht und uns etwas genommen wurde, dann singt es sich nicht mehr so leicht. Du wurdest bei deinem Traumstudium abgelehnt? Jemand aus deiner Familie wurde schwer krank oder ist gestorben? Dann kann man das nicht einfach singen, dann fällt es mir zumindest schwer. Ich muss in den schweren Zeiten, wo Gott soweit weg zu sein scheint, mir immer wieder neu ins Gedächtnis rufen, dass er genau in den Zeiten da ist. Das er mich trägt und ich ihn da am meisten loben und preisen sollte. Dabei hilft dieses Gedicht es sich ins Gedächtnis zu rufen:

Fußspuren im Sand von Margaret Fishback Powers
Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen
war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte,
daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur
zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.
Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten
meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am
meisten brauchte?"
Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie
allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen."


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