Montag, 13. November 2017

Impuls für deine Woche

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Wer kennt das nicht? Man liegt beim Arzt auf der Liege und wartet, bis die angekündigte Untersuchung losgeht. So war es vor Kurzem bei mir. Eine vorhergehende Ultraschall-Untersuchung hatte ergeben, dass es eventuell Probleme mit meinen Nieren geben könnte, und jetzt sollte mir per Infusion ein Kontrastmittel verabreicht und danach Röntgenaufnahmen der Nieren gemacht werden. Der Arzt hatte mich vorher eine Erklärung unterschreiben lassen, wo alle möglichen Nebenwirkungen aufgeführt waren, unter anderem ein lebensbedrohlicher Schock aufgrund einer allergischen Reaktion.

Obwohl mir der Arzt versichert hatte, dass praktisch kein Risiko bestände und ich mir daher keine Sorgen machen müsse, wurde ich jetzt, wo es so weit war, doch unruhig.

Als dann das Kontrastmittel in meine Venen floss, sank mein Mut und ich erkannte, dass ich doch Angst bekam. So begann ich zu beten. Nur wenige Sekunden darauf kam mir der Bibelvers in den Sinn: »In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.« Jesus hatte das damals zu seinen Jüngern gesagt, bevor er von den Menschen gekreuzigt wurde. Er wusste, dass sie es mit der Angst bekommen würden, wenn er nicht mehr bei ihnen war. Und so machte er ihnen Mut, indem er sie darauf hinwies, dass er letztendlich den Sieg davontragen und sogar den Tod überwinden würde.

Dadurch verwandelte sich meine Angst in große Dankbarkeit. Es traten auch keine Nebenwirkungen auf und die Aufnahmen zeigten keinerlei Auffälligkeiten. Ich war gesund. Fröhlich durfte ich wieder nach Hause fahren. Doch am dankbarsten war ich, weil ich den kenne, der alle Ängste stillen kann. Kennen Sie ihn auch?

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