Samstag, 3. November 2012

Rock Without Limits 2012

Rock without Limits lockte am 26. und 27. Oktober wieder viele hunderte musikliebende Menschen aus ganz Deutschland in die Volksbankmesse und das Loft in Balingen.
Bereits am Worship-Freitag waren viele Leute gekommen um Aaron Gillespie, Case Crayenord, Gracetown und Brain Doerksen auf der Mainstage zu hören. Im Loft spielten Piece of Heaven, Scratched by Thornes, Soundbar, Rudi O. & die Beatzeps, Loud Valet, Burning Nations und Epic Holiday um den begehrten Auftritt am Samstag auf der Mainstage.

Trotz des plötzlichen Wintereinbruchs am Samstag sind alle Bands gut angekommen und pünktlich 14 Uhr wurden die Tore der Halle für die zahlreichen Besucher geöffnet. An der Meile der Merchandising-Stände konnten sich die Fans mit T-Shirts und CDs ihrer Bands eindecken und mit den Musikern ins Gespräch kommen. Auch unterschiedliche Festivals hatten ihre Zelte für Werbezwecke aufgschlagen, so zum Beispiel das Sound of Truth oder auch das Balinger Rockfestival. Letztere hatten sogar extra eine Fotowand aufgebaut an der viele tolle Bilder entstanden sind.

14.30 Uhr betrat die erste Band des Tages die Alterna-Stage: Aliens Ate My Setlist. Sie heizten ihren Fans und die es an diesem Nachmittag geworden sind mit "Like without L ist I in Berlin", "The Diffference between OK and KO" oder ihrem Katy Perry Cover Song "E.T" ein.
Auch ein neuer Song der Hardcoregruppe erklang im Loft, der sofort Anklang bei ihren Fans fand. Die Stimmung war richtig gut und auch den 6 Jungs aus Stuttgart und Nürnberg sah man den Spaß auf der Bühne förmlich an.

Parallel dazu eröffneten die 4 Jungs von warumLiLA aus Minden den Festivaltag auf der Mainstage mit ihrer Show. Das Publikum war hier leider noch nicht so in Tanzlaune wie bei AAMS. Neben "Wenn alles so leicht wär", "Du" und "Lass nicht los", welche auf ihrer neuen EP zu hören sind, spielten sie auch "Danke" mit Rudi O. zusammen. Nach anfänglichem einfachen rumstehen wärmten sich die Zuhörer mit jedem Song mehr auf und spätestens bei "Papalapap" sprangen die Massen.

Auf der 3. Bühne, der Unplugged-Stage in einem beheizten Festzelt, begann Matt Baird die Leute zu unterhalten. Er lobte die deutschen Fans für ihre Loyalität zu den Bands, da es in seiner Heimat, den USA, nicht so sei. Mit kurzen Anekdoten, besonders mit der Geschichte über das ungewohnte Sprudelwasser in Deutschland sorgte er für einige Lacher. Seine Songs brachten bei den Zuhörern Gänsehaut.

Während Matt auf der Unplugged- Stage noch die sanfteren Gitarrenklänge erschallen ließ, rockten Righteous Vendetta im Loft die Alterna-Stage. Sie brachten ihre Zuhörer bei ihren Songs wie "Lawless", "John, the Revelator" oder ihrer aktuellen Single "This Pain" zum abgehen.
Hier zeigte der Zeitplan einen kleinen Hänger, die Band war knapp 15 Minuten eher fertig, als der Plan angab. Trotzdem überzeugten Righteous Vendetta mit ihrem Metalcore das Publikum und der Band machte es viel Spaß die Massen im Loft in Bewegung zu versetzten.

Parallel dazu ließen auf der Mainstage in der Messe derweil My Glorious die Fetzen fliegen. Neben ihren Songs wie zum Beispiel "Flower" begeisterten sie das Publikum mit einem Drumsolo, bei dem die drei Österreicher mächtig in die Felle schlugen.

Die Unplugged wurde inzwischen von Ashley Hicklin in Beschlag genommen und ließ wieder die ruhigere Seite des RWL zum Vorschein kommen. Der Sänger, der Mitautor des Songs "Me And My Guitar" von Tom Dice war, spielte einige seiner bekannten Songs wie "City Lights" . Er promotete seine bald erscheindede CD "Kissing The Queen", auf die man gespannt sein kann.

Währenddessen sammelten sich an der Mainstage schon wieder die Massen. Halb 5 sollte Sacrety die Bühne betreten und wie gewohnt ordentlich rocken. Sie begannen mit ihrem Freestyler-Cover, um gleich darauf mit "Your Own Lies" den Anfang ihrer Performance komplett zu machen. Die 5 Schwaben rockten was das Zeug hielt und holten sich bei "Dance" Verstärkung von Inhale Exhale- Sänger Ryland. Bei der Tanzeinlage kamen außerdem noch die Jungs von My Little Rockstar Dream auf die Bühne und heizten dem Publikum ein. Sacrety zeigte beim diesjährigen RWL einmal mehr, was es heißt, seine Fans zu begeistern und ein Konzert unvergesslich zu machen.

Während Sacrety noch die Mainstage zum kochen brachte, begann Social Suicide die Show auf der Alterna im Loft. Die Norweger, welche ihr letztes Festival in Deutschland 2010 spielten, rockten was das Zeug hielt. Leider war die Technik nicht passend eingestellt, was die Stimmung im Publikum etwas minderte. Doch es hielt die Tanzwütigen nicht ab zu den Songs von Social Suicide abzugehen.

Social Suicide hatte noch eine Viertelstunde Spielzeit, als CEiL die Unplugged- Stage klarmachte. Die drei Jungs hatten sich Unterstützung von Charlotte Mohns an der Violine geholt und machten ihre sonst rockigen Töne zu tollen Akustikliedern. Auch sie sorgten für viel Heiterkeit und Entspannung unter den Zuschauern.

Auf der Mainstage hatte derweil Sacrety die Segel gestrichen und für Good Weather Forecast Platz gemacht. Auch sie holten alles aus dem Publikum heraus und brachten mit "Electric Summer" noch einmal die Sonne ins mittlerweile sehr verschneite Balingen zurück. "Living For You" brachte die Massen zum gemeinsamen Abgehen. Zum RWL hatten die 6 Jungs auch zum ersten Mal ihre neue Platte "Dreamcity" im Gepäck und fanden wohl durch die Show gleich einige Abnehmer.

Während Good Weather Forecast noch die Mainstage rockte, stürmten Nine Lashes die Alterna im Loft. Die US- Amerikaner rissen das Publikum vom ersten Ton an mit und an der Lautstärke der mitsingenden Zuschauer konnte man deutlich erkennen, dass Nine Lashes in Deutschland bereits eine beachtliche Fangemeinde hat. Mit der dieses Jahr releasten Platte "World We View" und den darauf befindlichen Songs "Get Back" und "Anthem of the Lonely" konnten sie definitiv alle für sich begeistern. Vor allem das Drumsolo vor "Anthem of the Lonely" brachte die Menge zum Abgehen, denn der Drummer verband die unterschiedlichsten Cover miteinander. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass sich eine Dubstepnummer nur durch das Schlagzeug mit "Good Feeling" von FloRida verbinden lässt? Kurz gesagt rockten Nine Lashes was nur ging.

Inzwischen war einiges an Zeit vergangen, nunmehr war es 18.45 Uhr und somit Zeit für The Letter Black, die Mainstage für sich einzunehmen und das taten sie auch.
Sie sind die erste amerikanische Band, die 2 Jahre in Folge das RWL rocken durften. Die Stimmung war grandios.  Neben einem neuen Song "Sick Charade" , spielten sie auch ihre bekannten Titel wie "Fire with Fire" oder "Best of me", welche das Pulikum teilweise mitsang.

Genau parallel zu The Letter Black betrat Claas P. Jambor die Unplugged- Stage im Zelt. Nach kurzen technischen Unklarheiten konnte auch sein Konzert beginnen. Claas gewann das Publikum sofort für sich, indem er mit seiner herzlichen Art kurze Anekdoten, wie das K.O. eines Zuschauers durch eine Wasserflasche, oder auch ernstere Geschichten erzählte. Der Song "Mrs. Black" handelt zum Beispiel von so einer Geschichte und wurde von Claas gefühlsecht vorgetragen. Die Zuschauer konnten wirklich mitfühlen, was in den Songs steckt, ob es Freude und Dankbarkeit oder auch Verzweiflung und Kummer waren. Wer der Unplugged- Stage um diese Zeit einen Besuch abgestattet hat, wird es nicht bereut haben und gerne wiedereinmal ein Konzert von Claas besuchen.


Inzwischen hatten auch schon My Little Rockstar Dream die Bühne im Loft betreten. Seit die 4 Jungs den Bandcontest des vergangenen Jahres gewonnen haben, ging es für sie stets steil bergauf. Auch die Organisatoren des Rock Without Limits waren offenbar so begeistert, dass sie MLRD gleich noch einmal engagierten, und das zurecht: das Loft war voll und außerdem releaste die Band an diesem Tag gleich noch ihre zweite EP "Home".
Während bei "Memories" Nick von AAMS mitsang, machten sie fleißig Werbung für ihre neue EP, welche live sehr gut ankam. Die Show der 4 Schwaben begeisterte das Publikum bis auf den letzten Zuschauer.

The Letter Black machte die Mainstage für Eleventyseven frei, ein Punk-Elektro-Trio aus den Staaten. Sie gaben Songs ihres aktuellen Albums "Sugarfist" zum Besten und waren überwältigt von ihrem Publikum. Dem charasmatischen Sänger machte es viel Spaß mit seiner Band endlich mal in Deutschland auf der Bühne zu stehen und diese Freude sah man den 3 jungen Männern an. Sie übertrug sich auch auf das Publikum, dass sich von der Freude mitreißen ließen.

Zur gleichen Zeit füllte sich das Unplugged-Zelt, um beim Release der Akustik-EP "Shut up" von Sacrety dabei zu sein. Ihre Songs, die 3 Stunden zuvor laut und energiegeladen in der Halle ertönten, haben auch akustisch im Festzelt nicht an Energie verloren. Bei "Dance" konnte man die Zuschauer im übervollen Zelt kaum ruhig halten. Die umarrangierten Lieder luden zum mitsingen ein und das letzte Lied, eine a capella Version von "Tonight" brachte trotz Mikroausfalls und der daraus folgenden Improvisation ohne Verstärkung das komplette Publikum zum jubeln. Mit Standing Ovations hatten die 5 Jungs definitiv nicht gerechnet und waren umso glücklicher, dass sie ihre Zuschauer so begeistern konnten.

Die Alterna wurde inzwischen von Oh, Sleeper ordentlich gerockt. Zu Songs ihrer aktuellen Platte "Children of Fire" forderten sie ihre Zuhörer auf, Crowd Surfing zu machen, was diese sofort freudig annahmen. Der Loft war brechend voll. Oh, Sleeper war ein Highlight des Abends und das Publikum genoss die Show, welche die 5 Jungs lieferten.

Die Unplugged wurde derweil von Cathy Burton in Besitz genommen.Sie erzähle kleine Anekdoten so ihren Songs, welche vom Leben, Lieben und Glauben handelten.
Die Britin verzauberte ihr Publikum und brachte es mit Einwürfen wie "Es schneit" zum schmunzeln.

Auch auf der Mainstage ging inzwischen wieder die Post ab, denn der Gewinner des Bandcontests vom Vorabend hatte die Bühne betreten: Burning Nations! Ohne Frage waren die Jungs verdienter Sieger des vorherigen Abends. Ihr Hardcore mit Botschaft wurde von den Massen super aufgenommen.

Im Loft rockte nach Oh, Sleeper derweil die US- Band Inhale Exhale. Das Publikum war inzwischen schon ziemlich ausgepowert, trotzdem brachten die Amis die Alterna noch einmal zum kochen. Mit ihrer frisch releasten Platte "Movement" und dem darauf befindlichen Song "Low" holten sie alles aus den Zuschauern heraus. Sänger Ryland motivierte die Leute zum Moshen und headbangen und so schlossen Inhale Exhale als letzte Band auf der Alterna den Abend für diesen Teil gebührend ab.

Auf der Mainstage ließen es inzwischen Spoken ordentlich krachen. Auch sie holten alles aus der Menge heraus und zeigten, was es heißt zu rocken.

Die Unplugged wurde derweil das letzte Mal fürs Rock Without Limits 2012 bespielt. My Glorious, die schon zuvor mit lauten Tönen überzeugten, ließen den Unplugged- Teil des Abends jetzt ruhig ausklingen. Auch sie waren ein gebührender Abschluss für das durchweg gut besuchte Akustik- Zelt neben der Messe.

Nach einer kurzen Umbaupause auf der Mainstage betrat nun endlich der heiß erwartete Headliner des Abends die Bühne: The Almost. Ein letztes Mal hatten sich alle Zuschauer vor der Mainstage versammelt und gaben alles. Die rockigen Klänge der Amerikaner brachten die Masse noch einmal zum gemeinsamen Singen, Springen und Abgehen.
Von "Monster Monster" zu "Hands" über "Lonely Wheel" gaben sie alles, um ihre Fans im musikalischen Sinne zu befriedigen.

Alles in allem war das Rock Without Limits in allen Punkten ein Erfolg und den Besuch definitiv wert. Da ein Festival dieser Größe aber auch mit finanziellen Aufwänden verbunden ist, kann der Organisationsverein des RWL "Music without limits e.V." Hilfe sehr gut gebrauchen. Der Verein hat die Möglichkeit, 1000€ zu gewinnen und ihr müsst nur dafür abstimmen. Um das zu tun, klickt einfach hier.

Kurz gesagt, mit dem erstklassigen internationalen Line Up, super Organisation und dem einmaligen "RWL- Feeling" hat das Fesitval auch dieses Jahr richtig gepunktet. Wir sind gespannt auf das nächste Rock Without Limits und werden sicher dabei sein. Und wir legen jedem ans Herz, das nicht zu verpassen. Es lohnt sich!!

Wer bereits auf dem Rock Without Limits war (oder schon immer mal hinwollte (; ) und einfach nicht genug bekommen kann, für den haben wir hier die einmalige Chance, ein RWL-Tshirt zu gewinnen! Dazu musst du nur diese eine Frage beantworten: Wer war bei einem Song von My Little Rockstardream mit auf der Bühne?
Weißt du die Antwort und möchtest dein Glück versuchen, dann schicke sie bitte mit deinem Namen und deiner Tshirt- Größe bis 10. November an burningheartreports@yahoo.de . In diesem Sinne: viel Glück! (:

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