Sonntag, 11. November 2012

Kieler Nachtschicht 2012



Am 2.11.2012 war es wieder mal so weit. Die Türen zur Kieler Nachtschicht öffneten sich dieses Jahr in „Der Pumpe“ in Kiel. Die Veranstalter ließen sich nicht lumpen und boten mit 12 Bands auf zwei Bühnen ein breites Spektrum an Musik an. Unter diesen 12 Bands waren 6 Newcomer die sich dem Publikum im „Roten Salon“ vorstellen konnten.


Im „Roten Salon“ konnte man den Bands Nico Bruno Buchholz, [wortlaut], sarahmuellerband, AUX, weLoveMusic und Arbaitnehmer lauschen. Leider haben nur wenige Zuhörer den Weg dorthin gefunden. Wahrscheinlich war das Angebot auf der Mainstage einfach zu gut um es sich entgehen zu lassen. Dies war sehr schade für die Newcomer und für den Headliner Arbaitnehmer. Selbst bei ihnen befanden sich leider nur gut ein dutzend Leute vor der Bühne ein.


Die Mainstage wurde um kurz nach 18 Uhr durch die Band No Savvy eröffnet. Sie versuchten das Publikum mit ihrem Mix aus Alternative/Punk-Rock zu begeistern. Wie immer hatte es die erste Band nicht leicht und so hatten die Jungs es auch etwas schwer das Publikum für sich zu gewinnen. Jedoch konnten sie die Zuhörer mit einigen Coversongs zum Mitsingen animieren.

Danach betrat die Multikulti-Band 4JAH die Bühne. Die Mitglieder kommen aus verschiedenen Ländern Südamerikas, den USA und Deutschland. Dadurch ist ihr Sound vor allem an Latino-Rhythmen angelehnt, aber auch Reggae- und Fusion-Rock-Einflüsse sind erkennbar. Bei Ihrem Auftritt konnte man richtig schön mittanzen und die Hüften schwingen lassen. Einfach gute-Laune-Musik, mit der die Band Gott lobte und seine frohe Botschaft verkündigte.

Elektronische Herrlichkeit gepaart mit rauen rockigen Klängen. So bezeichnen Trip to Dover ihre Musik. Schon mit ihrem ersten Lied begeisterten sie die Zuhörer und so wurde die Stimmung ausgelassen und es wurde getanzt und mitgesungen. Egal ob bei eigenen Songs wie „Be Juliet“ oder „Where Was I“, oder bei ihrem Cover von „Umbrella“, Frontfrau Olga wusste, wie sie das Publikum animieren konnte mitzusingen.










Nach einer kurzen Umbauphase durften dann die vier Jungs von warumLila die Bühne entern. Mit neuen Songs wie „Liebe Grüße aus Paris“ oder altbekannten wie „Lass nicht los“ begeisterten sie von der ersten Minute an das Publikum. Auch haben die Jungs jetzt einen erwachsenen Kleidungsstil und ziehen sich nicht mehr kunterbunt an, was auch ihre Show ganz anders rüberkommen lässt. Man merkt, dass sie sich innerhalb von ein paar Monaten sehr weiter entwickelt haben, was man auch live gesehen hat und was man auch auf ihrer neuen EP hört. Natürlich durfte zum Abschluss ihr „Dankeschön“ Song nicht fehlen und so sang auch das Publikum enthusiastisch mit.

Mit Draw The Parade betraten dann die 6 Jungs aus Holland die Bühne. Im Vorfeld versprachen sie eine neue Show und neue Songs. Und dies hielten sie auch ein. Wer Draw The Parade schon vorher live gesehen hatte, damals noch unter dem Namen Make up Your Mind, bemerkte den Unterschied zur alten MUYM Show. Nicht nur, dass sie die Bühne mit zwei Bannern ausschmückten, auch ihr Styling passt zum gesamten neuen Konzept. Mit „Tricks and Traps“ und dem ganz neuem Song „I came here to dance“ spielten sie zwar nur zwei neue Lieder, konnten aber auch mit Songs wie „Save the Stage“ oder „Broken Van“ die Zuhörer begeistern. Es wurde fröhlich getanzt und mitgesungen, so dass man gar nicht merkte wie schnell so eine Stunde vergehen kann.
Dann wurde es Zeit für den Headliner der Mainstage. Mit HB betrat zum ersten Mal eine finnische Band die Bühne der Kieler Nachtschicht. In ihrer Musik vermischen sie melodischen Metal, gepaart mit symphonischen Orchesterklängen und majestätischen Chorgesängen. Dazu kommt die leidenschaftliche Stimme von Frontfrau Johanna. Die Musik von HB muss man mögen, da sie doch ziemlich anders ist als die Musik, die man sonst so auf Festivals hört. Aber ihre Texte sind christozentrisch und kompromisslos. Und das macht HB aus, dass sie anders sind als der Rest. Auch die kurze Predigt von Johanna passte perfekt in das Konzert rein. Schade war jedoch, dass die Band sich bis kurz vor Konzertbeginn im Hotel aufhielt und auch zeitnah nach dem Konzert dahin wieder zurück ging.


Abschließend kann man sagen, dass es sich auf jeden Fall lohnt, mal zur Kieler Nachtschicht zu fahren. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt und das zudem zu fairen Preisen. Leider war die Kieler Nachtschicht nicht ganz so gut besucht, sodass wir hoffen, dass es trotzdem auch nächstes Jahr wieder eine Kieler Nachtschicht geben wird.

Bilder und Infos wird es HIER bald geben. Genauso findet ihr dort alle weiteren Infos zur Kieler Nachtschicht.

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