Montag, 26. November 2012

Impuls für deine Woche

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Anerkannt zu werden, ist eines der stärksten menschlichen Bedürfnisse. Das Buhlen um Anerkennung kennzeichnet das Miteinander in Schule und Beruf und wird nicht selten zum Kampf mit allen Mitteln. Immer mehr Frauen auch reiferen Alters verfallen der Magersucht, weil sie dem modernen Schönheitsideal genügen wollen. Um mithalten zu können, pilgern Scharen in Fitness- und Sonnenstudios.

Doch viele Menschen verlieren diesen Kampf um Anerkennung. Zurück bleiben seelisch und körperlich Kranke, die sich zurückziehen und vereinsamen. Der Mangel an Anerkennung ist ein wesentlicher Grund für die vielen Alkohol-, Drogen- und Tablettensüchtigen in unserem Land.

Jesus Christus war frei und unabhängig von menschlicher Anerkennung und menschlichem Lob. Wenn es nicht so gewesen wäre, dann hätte er viele Worte nicht gesprochen und viele Dinge nicht getan. Wenn er die Anerkennung von Menschen gesucht und gebraucht hätte, wäre er nicht ans Kreuz gegangen. Jesus Christus wusste sich von seinem himmlischen Vater geliebt und anerkannt. Er wusste, dass er nicht um die Liebe des Vaters buhlen musste. Der Vater liebte ihn. Er hatte es gesagt, das war genug. Von dieser Liebe ließ sich der Sohn Gottes umgeben und tragen, und aus ihr schöpfte er täglich neue Kraft.

In der gleichen Weise hat Gott sich jedem Menschen in Liebe zugewandt. Diese Liebe Gottes brauchen wir uns nicht zu verdienen. Gott liebt uns vorbehaltlos und uneingeschränkt. Für Gott sind wir wertvoll, denn er hat das Leben seines geliebten Sohnes für uns eingesetzt. Er will uns gewinnen, und er freut sich, wenn wir seine Liebe erwidern.

"Wie der Vater mich geliebt hat, habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe!"
Johannes 15,9   

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