Montag, 9. Januar 2017

Impuls für deine Woche

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Kennst du das Buch beziehungsweise den Film „Per Anhalter durch die Galaxis“? In einem Teil des Films geht es darum, dass ein Volk auf einem Planeten einen Supercomputer baut, der die Antwort auf die ultimative Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest finden soll.
Geht es uns nicht mitunter selbst so? Neben den ganz banalen Fragen des Alltags (Was gibt es zum Mittag? Wird es am Samstag regnen?) treiben einen noch viele andere Fragen um. Was mache ich nach dem Schulabschluss? Ist mein Studium wirklich das richtige? Wann finde ich den Partner fürs Leben? Soll ich den Rest meines Lebens in diesem Beruf arbeiten? Was mache ich eigentlich mit meiner Zeit?
Vielleicht stellst du dir auch manchmal wie die Bewohner dieses Planeten die Frage nach dem Sinn des Lebens. Wenn man gerade keinen Supercomputer zur Hand hat, bleibt offen, wo man die richtigen und wahren Antworten auf alle möglichen Fragen findet. Klar, Gott hat mit Sicherheit die Antwort auf alle Fragen, aber auch wenn man noch so viel betet, wird er vermutlich nicht mit allen Antworten herausrücken.
Wie gut, dass es daher den Supercomputer gibt. Nach einigen Millionen Jahren von Berechnungen gibt er folgende Antwort preis: „42“. Das ist doch mal eine Ansage. Die Antwort auf das Leben, das Universum und den ganzen Rest ist ziemlich überschaubar. Doch die Bewohner des Planeten sind damit (verständlicherweise) ganz und gar nicht zufrieden. Sie sind nicht wirklich schlauer als zuvor und können mit der Antwort nichts anfangen. So hatten sie sich das nicht vorgestellt. Das wollten sie nicht hören.
Mit Gott würde es sich vielleicht ähnlich verhalten. Unsere Welt ist hoch kompliziert und egal wie viel auch erforscht wird und wie viele neue Erkenntnisse gewonnen werden, es bleibt uns Menschen doch vieles unbekannt. Gott hat die Antwort auf alle Fragen. Und man stellt ja bisweilen viele Fragen an Gott und ist dann enttäuscht keine Reaktion zu erleben. Doch vielleicht sollte man sich darüber nicht immer beschweren. Wie oft würde ich Gottes Antwort nicht verstehen? Wie oft wäre ich enttäuscht darüber? Wie oft wäre ich noch verwirrter, trauriger, unzufriedener als zuvor?
Es geht im Glauben nicht darum, immer alles zu wissen. Es ist viel wichtiger, Gott und seiner Liebe zu vertrauen. Er hat alles in seiner Hand und lenkt alles zum Guten. Wenn man sich dessen gewiss ist, kann man auch gut damit leben, auf manche Fragen keine Antwort zu bekommen.

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