Montag, 7. März 2016

Impuls für deine Woche

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In einem seiner Lieder beschreibt der bekannte Musiker Reinhard Mey viele alltägliche Situationen, in denen wir Hilfe brauchen, und singt dann in der letzten Strophe:

»Wenn dein Schiffchen zu kentern droht, / Wenn Trübsal die Kombüse zu entern droht, / Funke mir ein SOS, Schick mir eine SMS. /Ich rette dich aus jeder See- und Seelennot, / Zu jeder Tages- und Nachtzeit, ich geh immer ran! / Ruf mich an! Ja, ich kann!«

In diesem Lied beschreibt Mey den Wert eines guten Freundes, der immer für mich da ist, der mich unterstützt und ansprechbar ist, wenn ich Hilfe brauche. Und er hat Recht: Solch ein Freund ist viel wert! Oft frage ich mich beim Hören dieses Liedes: Bin ich ein solcher Freund?

Aber dann hat mich dieses Lied auch an einen Vers aus der Bibel erinnert. In Psalm 50, Vers 15, schreibt Asaph, ein bekannter Sänger und Liedermacher der damaligen Zeit: »Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten. Und du sollst mich preisen!« Er meint damit nicht sich selbst, sondern Asaph lässt in seinem Psalm Gott sprechen. Ich finde diese Aussage beeindruckend: Gott verspricht nicht nur, in jeder unserer großen und kleinen Nöte ansprechbar, anrufbar zu sein. Nicht nur das, er verspricht auch, uns zu retten. Das gibt mir die Sicherheit, dass ich immer, wenn ich in Not bin, zu Gott rufen kann. Und er wird mich hören. Allerdings heißt es da auch: Und du sollst mich preisen! Gott will also, dass wir auch, nachdem er uns gerettet und geholfen hat, noch an ihn denken und ihn preisen, anstatt ihn nur in Notsituationen zu rufen und dann wieder zu vergessen.
Daran will ich mich immer wieder erinnern: In Nöten ist Gott der beste und zuverlässigste Ansprechpartner.

Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten. Und du sollst mich preisen!Psalm 50,15

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