Montag, 29. Mai 2017

Impuls für deine Woche

Geht es dir auch manchmal so, dass du dich über jemanden ärgerst - und das dann vielleicht auch noch den ganzen Tag über. Er oder sie hat irgendetwas dummes gesagt oder gemacht und das regt dich so sehr auf, dass du den ganzen Tag damit verbringt drüber nachzudenken und dich aufzuregen. Vielleicht überlegst du ja sogar, wie du das dieser Person heimzahlen kannst.
Ganz schön quälende Gedanken, die einen da verfolgen.
Und schwuppdiwupp rauben sie dir Kraft und Zeit, die dir dann für wichtigere Dinge fehlt.
Manche Dinge und vor allem manche Menschen kann man nicht ändern. Da bleibt einem nur dafür zu beten. Man kann z.B. dafür beten, dass die Dinge sich ändern oder dass Gott dich ändert, damit du anders damit umgehen kannst und du deine Zeit und Kraft in andere Dinge investieren kannst, z.B. in Menschen, die du magst oder die dich mögen oder in Dinge, die dir und deiner Umgebung gut tun und du Gott damit eine Ehre machen kannst. Damit alle Dinge, die wir tun in Liebe und zur Ehre Gottes geschehen können. Lies mal in Kolosser 3 den Vers 17 oder 1. Korinther 10,  Vers 31.

Donnerstag, 25. Mai 2017

Thema des Monats: Kirche heute


Chris ist der 2. von rechts
Christ ist Bassist bei Staryend. Ende April haben die 5 ihr Debütalbum und ein Musikvideo zur ersten Single "Stay With Me" veröffentlicht. Finanziert wurde das Album mit der Hilfe der Fans über eine Crowdfunding-Kampagne.
Für sie sind aber nicht nur die Fans wichtig, sondern auch Kirche bzw. Gemeinschaft mit anderen Christen.
Bereits letztes Jahr hat Chris einen Beitrag zum Thema des Monats beigetragen.
Aber was bedeutet Kirche für ihn?


An was denke ich, wenn ich das Wort Kirche höre? Was versteht man selbst darunter und was können andere darunter verstehen?
Kirche ist nicht für jeden gleich. Der eine versteht darunter ein altes Gebäude, das in fast jedem Dorf zu sehen ist und irgendwie dazu gehört. Aber wirklich damit etwas anfangen können viele gar nicht. Für andere wiederum kann es die gewohnte Umgebung sein, zu der man regelmäßig geht, sich aufhält und tiefe Bewegungen haben kann.
Früher war das mit Sicherheit auch so. Viele Leute hatten keinen großen Bezug zur Kirche und schon damals war es für viele ein sehr lästiges Thema. Wenn man sich aber einmal die Zahlen der Kirchenaustreter anschaut, dann kann man sehr gut erkennen, dass dort ein sehr großer Trend zu vernehmen ist. Immer mehr Leute treten aus der Kirche aus und viele Kirchenzugehörige, zumindest auf dem Papier, kommen wenn überhaupt unregelmäßig. In der heutigen, schnelllebigen Zeit will man sich gar nicht mehr auf Kirche einlassen. Es gibt Leute die schlechte Erfahrungen mit der Kirche gemacht haben, Leute die Kirche gar nicht richtig kennen und Leute die lieber „auf sich allein“ gestellt sind. Wenn ich mit manchen von diesen Leuten rede, dann sind die meisten Dinge auch nachvollziehbar. Was ich dabei oft höre sind vor allem Dinge, die auf Zwischenmenschlichkeiten zurückzuführen sind. Genau hier erkennt man dann sehr schnell, wenn der Sinn der „Kirche“ verfehlt wurde.
Aber wie sollte Kirche eigentlich sein?
Meiner Meinung nach liegt genau hier der Ansatz, wie man Kirche im Allgemeinen, aber auch speziell in der heutigen Zeit leben und erleben sollte. Denn Kirche muss nicht zwingend in dem alten Gebäude mit dem Turm stattfinden. Kirche sollte dort stattfinden, wo Christen sich begegnen, man Gottesdienst feiern und gemeinsam Jesus näher kommen kann. Auch nicht nur Sonntag morgens oder an Weihnachten, vielleicht mal an Ostern. Sondern auch mal an einem Samstagabend oder auch in kleineren Kreisen unter der Woche.
Kirche heute kann viel bewegen und bewirken. Es gibt viele Events und Menschen die genau das vor leben. Bist Du auch so jemand? Kennst Du solche Leute? In jedem von uns steckt dieses Potential. Sei auch Du ein Teil davon!

Mittwoch, 24. Mai 2017

Download: C-DUB - Transformed

via
Heute haben wir Neuigkeiten für die Hip Hop Freunde unter uns: einen kostenlosen Download des US- Rappers C-DUB.
Auf Noisetrade könnt ihr euch die EP mit 6 Songs kostenlos herunterladen, und wenn ihr möchtet eine kleine Spende für den Künstler da lassen.

Wir haben für euch schonmal reingehört in "Transformed" - orientiert hat sich C-DUB klar an Römer 12,2, für alle die nachlesen möchten.
Das Intro legt direkt einen leicht mit Trap angehauchten Beat an den Tag und geht ordentlich vorwärts. Damit wird ein Vorgeschmack auf die ganze EP geleistet, zieht sich dieses Thema doch durch jeden einzelnen Track auf der Platte. Vor allem der Text hat es hier in sich: C-DUB hat keine Angst davordie Dinge auszusprechen die viele Christen sonst nur ungern sagen. Hinhörem lohnt sich also.
Der zweite Titel, "Naver fails" hat zwar augenscheinlich einen Schreibfehler im Namen, jedoch spiegelt das sehr gut die Botschaft des Songs wider. Gottes Liebe wird uns niemals im Stich lassen, egal wie unperfekt wir sind. Die Stimmung des Songs ist hier nicht so "düster" wie im Intro, und im Refrain kommt richtig eingängiger Clean Gesang zum Einsatz.
"Uncool", das nächste Lied auf der Platte, befasst sich mit der Reaktion anderer auf die eigene Veränderung durch den Glauben. Man schwimmt nicht mehr mit, ist nicht mehr Konform mit dem alten Umfeld. Anderen fällt das auf und man wird als uncool abgestempelt. Aber selbst wenn - dann ist das halt so, und ich werde genau das zelebrieren; so die Message des Songs.
Ganz anders als die vorherigen Titel ist "So Amazing". Der Track beginnt mit gesungenen Vocals, ist mit Pianomusik hinterlegt und hat eine sehr positive, andächtige Stimmung inne. C-DUB beweist so, dass er nicht nur knackige Rhymes produzieren kann, sondern auch in Richtung Gospel Fähigkeiten hat. Und was kann man in so einem Lied schon mehr sagen als "Lord, you are so amazing"?
Ähnlich verhält es sich mit dem nächsten Song, der auch sehr ruhig ist, aber wieder einen rhythmischen Beat mitlaufen hat. Hier kommen neben dem Piano auch Streichinstrumente zum Einsatz und der Refrain ist erneut sehr eingängig und lädt zum mitsingen ein. Das Lied ist mehr oder weniger ein Dankgebet an Jesus für seine unendliche Liebe und der Ausdruck der Sehnsucht nach Gottes Nähe.
Der letzte Track legt nochmal ordentlich vor, mit schnell gespitteten Rhymes und einem trappigen Beat. Im gesamten Song schwingt eine bestimmte Entschlossenheit mjt - das tief verankerte Wissen, dass Jesus mit uns ist, egal wo wir sind, und dass Gott uns treu bleibt. Mit welcher Botschaft hätte man die EP besser beenden können?
Für alle Fans von Lecrae sollte diese EP frischen Wind ins Plattenregal bringen. Denn nicht nur gelingt es C-DUB klassische Elemente des Genres mit dem aktuellen Trend zu verbinden, auch inhaltlich hat "Transformed" jede Menge zu bieten. Eine klare Empfehlung für alle Hip Hop Liebhaber!

Montag, 22. Mai 2017

Impuls für deine Woche

via
Vor einiger Zeit fuhr ich nachts auf dem Weg nach Hause mit dem Auto über eine Landstraße. Vor einer Querstraße erschien dann wie oftmals üblich eine Geschwindigkeitsbegrenzung. Die meisten kennen diese Situation vermutlich: In alle vier Himmelsrichtungen kein Mensch oder Auto, geschweige denn ein Polizist zu sehen. Warum denn jetzt bremsen, es kommt ja sowieso keiner und es sieht ja auch keiner. Während ich also erst bremste, dann langsam dahin zuckelte und mich in meinem Vorhaben schnell nach Hause zu kommen ungemein gehindert fühlte, dachte ich nach.
Am helllichten Tag, wenn alle zuschauen, halten sich die meisten an die Vorschriften. Aber alleine, im Dunkeln, wenn keiner hinsieht, ist das nicht mehr ganz so selbstverständlich.
Das ist nicht nur im Straßenverkehr so, mir fällt das auch sonst im Leben auf. Auch wenn es dort weniger um Vorschriften geht als vielmehr um das allgemeine Verhalten. In einer Gruppe herrscht eine kollektive Moral. Bei einem Picknick achten oft alle gemeinsam darauf, dass kein Müll in die Gegend geworfen wird und man ermahnt sich dazu auch gegenseitig. Aber wenn ich alleine durch den Park schlendere und kein Papierkorb ist in Sicht, dann fliegt das Kaugummipapier schnell durch die Luft und ins Gras. Es sieht ja keiner und ein kleines Stückchen Papier ist ja auch nicht so schlimm. So passiert es häufig: Eine kleine Notlüge hier, zu viel Wechselgeld dort, was ich nicht zurückgebe. An vielen Stellen schleichen sich kleine Alltagssünden ins Leben ein. Und das, obwohl wir selbstverständlich wissen, was wir in diesen Situationen eigentlich hätten tun sollen.
Warum tun wir dann nicht das, was wir tun sollten?
Ganz einfach, weil keiner zuschaut. Wir Menschen sind so sehr von unserer Umgebung abhängig, vor allem von den Menschen unserer Umgebung, dass unsere Worte und Taten immer davon abhängen. Dabei greift diese Sichtweise viel zu kurz. Denn es geht eben genau nicht darum, Gutes zu tun wenn gerade viele dabei sind und sonst in Gleichgültigkeit zu leben. Auch wenn der Satz unglaublich abgedroschen klingt, wahr ist er dennoch: Gott sieht alles. Und er wird uns für alles, was wir so getan und unterlassen haben, zur Rechenschaft ziehen. Das wird (zum Glück) nicht zwangsläufig ins Verderben führen, weil wir auf die Gnade durch Jesus Christus vertrauen können. Trotzdem sollten wir das Beste geben in unseren Worten und Handlungen, immer, egal wie das Publikum im Moment aussieht. Wir sollten auch dann langsam fahren, wenn nachts keiner da ist, und es uns wir riesiger Blödsinn vorkommt.

Ich wünsche dir für die neue Woche den Mut und die Kraft, auch dann das Richtige zu tun, wenn keiner hinsieht.

Freitag, 19. Mai 2017

Buch: Tobias Faix - Logbuch Berufung

via
Viel, nicht nur junge Menschen stehen vor der Frage, was sie aus ihrem Leben machen wollen oder daraus gemacht haben? Habe ich etwas bewirkt? Tue ich das, wozu ich berufen bin? Was will Gott von mir? Was ist sein Wille für mein Leben?
Fragen über Fragen. Aber woher kommen die Antworten?
Bist du noch auf dem Kurs oder brauchst du eine kleine Navigationshilfe?
Ratgeber gibt es viele und man könnte meinen, dass das Buch "Logbuch Berufung - Navigationshilfen für ein gelingendes Leben" eines von vielen ist. Aber das Buch von Tobias Faix ist anders.
Es bietet keine allgemeingültige Formel, wie man seine Berufung findet oder gibt vor, was das Richtige ist.
Auf ehrliche und authentische Weise bietet er mögliche Wege um etwa süber die eigene Berufung heraus zu finden. Dies unterstreicht er mit Beispielen aus der Bibel aber auch mit Erfahrungen von Menschen aus seinem Bekanntenkreis. So erzählt beispielsweise Goofi Müller aus seinem Leben und seinem holprigen Berufungsweg.
So zeigt er ganz authentisch, dass es kein Richtig oder Falsch gibt, sondern dass man manchmal auch einen Umweg gehen muss, um dort anzukommen, wo Gott einen haben will.
Tobias Faix nimmt den Leser aber auch ganz aktiv mit auf diese Berufungsreise indem er Aufgaben und ganz persönliche Fragen in sein Logbuch einbindet und dazu auffordert sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen. Für Tobias Faix steht eins fest: es ist nie zu spät dafür seine Berufung zu finden und zu leben.
Da es sich bei dem Thema Berufung um ein sehr vielseitiges Thema handelt, gibt er weiterführende Buchtipps zum Vertiefen.
Mit seiner Art und Weise, die keineswegs aufdringlich wirkt, ist das "Logbuch Berufung" ein längst überfälliges Buch, wie es Torsten Hebel im Vorwort beschreibt.
Ein hervorragendes, ermutigendes und vor allem inspirierendes Buch.
Das Buch gibt es für 9,95 € bei Francke.
Eine Leseprobe gibt es hier.

Montag, 15. Mai 2017

Impuls für deine Woche

via
Es gibt Dinge, die wir sehen können und Dinge die wir nicht sehen können.
Ein Regenbogen entsteht nur, wenn Sonnenstrahlen auf Wassertropfen treffen. Das weiße Licht bricht sich dann in den Regenbogenfarben. Ohne das Zusammenspiel von Sonne und Regen kann allerdings kein Regenbogen entstehen.
Aber gibt es um uns herum nicht auch nur Dinge, die wir unter bestimmten Voraussetzungen erst zu erkennen sind. In Zeiten der Not gibt es immer wieder Menschen, die sich gerade erst in diesen schwierigen Zeiten erheben und sich mit allem Mut und Glauben für das Gute einsetzten. Unter normalen Umständen würden solche Menschen eventuell niemals aufstehen müssen, da es kein Unrecht gibt, gegen das sie aufstehen müssen. Viele dieser Menschen nennt man Helden. Lustiger Weise sehen sich diese selbst aber fast nie so. Ihrer Meinung nach haben sie oft nur getan was sie für richtig hielten.
Oft ertappe ich mich dabei wie ich andere oder mich selbst für zu schwach halte, in einer schwierigen Situation so zu handeln, wie z.B. Bohnhoefer, Sophie Scholl, Martin Luther, Paulus, Petrus, die Verfolgten Christen sowohl damals wie heute und so viele andere.
Würdet ihr euch für mutig genug halten, die Welt verändern zu wollen? Mit eurem Leben für euren Glauben und eure Ideale einzustehen?
Ich kann euch beruhigen. Kaum jemand von den oben genannten Personen wollte das. Sie wollten nur für ihre Überzeugungen aus ganzem Herzen einstehen und wenn das ihre Leben gefährdete, dann war es halt so.
Gott selbst war sich klar, dass seine Nachfolger auch in Gefahr kommen würden. Er gab uns Bibelverse für solche Zeiten. Verse die uns zeigen, dass Gott uns beisteht und zu uns steht.

Siehe, Gott steht mir bei, der HERR erhält meine Seele.
(Psalm 54,4)

Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; habe keine Angst, denn ich bin dein Gott.
Ich helfe dir, ja, ich mache dich stark, ja, ich halte dich mit meiner hilfreichen Rechten. 
 (Jes.41,10)

Menschenfurcht bringt zu Fall; wer sich aber auf den Herrn verlässt, wird beschützt.
(Sprüche 29,25)

So können wir getrost sagen: »Der Herr ist mein Helfer, ich werde mich nicht fürchten;
was kann mir ein Mensch tun?«
(Hebräer 13,6)

Lasst uns voller Zuversicht in den nächsten Tag gehen, den Mund aufmachen wenn wir Ungerechtigkeit sehen und immer auf Gott und seine Versprechen vertrauen.

Euch allen eine gesegnete Woche.

Freitag, 12. Mai 2017

Wir sind wieder unterwegs: 36. Deutscher Evangelischer Kirchentag

via
Vom 24.-28. Mai 2017 geht der Deutsche Evangelische Kirchentag in seine 36. Runde. Dieses Mal
werden sich ca. 100 000 Menschen in Berlin treffen um dort 5 Tage unter dem Motto "Du siehst mich" zu verbringen.

Anlässlich des 500. Jahrestag der Reformation gibt es diesesmal etwas Besonderes. Sechs Kirchentage auf dem Wege in acht Städten: Dessau-Roßlau, Erfurt, Halle/Eisleben, Jena/Weimar, Leipzig und Magdeburg sind kulturelle, spirituelle und touristische Stationen auf dem Weg zum gemeinsamen Festgottesdienst am 28. Mai 2017 in Wittenberg.
Von Donnerstag, 25. Mai, bis Samstag, 27. Mai, feiert jede Stadt 500 Jahre Reformation mit ihrem eigenen Programm und ihren eigenen thematischen Schwerpunkten.

Auch das Programm wieder breitgefächert. Das Programmheft umfasst es in knapp 600 Seiten. Man kann natürlich auch die APP nutzen, die es für Android und iOS gibt.
Damit ist man auch immer auf dem aktuellen Stand und hat sein Programm etwas kompakter zur Hand.

Ein paar interessante Programmpunkte haben wir für euch rausgesucht:
Am ersten Tag sollte man einen der drei Eröffnungsgottesdienst nicht verpassen. Er ist die perfekte Einstimmung für die erlebnisreichen 5 Tage in Berlin. Mit dem Abend der Begegnungen stellt sich Berlin und seine Gemeinden vor und verwandeln die Innenstadt in ein großes Straßenfest mit buntem Angebot.

An den nächsten 3 Tagen lockt der Kirchentag mit einer bunten Vielfalt an Programmpunkten. So warten verschiedene Bibelarbeiten, Gottesdienste, Konzerte, Vorträge, Podiumsdiskussionen, Theaterstücke, Mitmachaktionen und Workshops auf einen.
Neben Max Giesinger oder Samuel Harfst stehen auch die Wise Guys, Chris Lass, Albert Frey, Solarjet, Könige und Prister und viele mehr auf der Bühne.
Mit Margot Käßmann, Dr. Thomas de Maiziére, Dr. Eckart von Hirschhausen und weiteren Theologen in der Bibel lesen und darüber nachdenken.
Auch Ausstellung zum Motto sind in Berlin und den Kirchentagen auf dem Wege verteilt, die nur darauf warten besucht zu werden.

Highlight ist für einige der Hauptvortrag am Donnerstag. Zum Thema "Engagiert Demokratie gestalten - Zuhause und in der Welt Verantwortung übernehmen" sprechen Bundeskanzlerin Angela Merkel und der 44. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Barack Obama.

Abgeschlossen wird der DEKT mit einem großen Festgottesdienst in Wittenberg am Sonntag. Hierzu fahren ab 4 Uhr in berlin die Shuttelzüge kostenfrei. Weiter Infos und alle Programmpunkte gibt es hier,  hier als PDF oder in der APP.

Teilnehmen kann jeder am Kirchentag. Dauertkarten als auch Tagestickets gibt es noch online oder vor Ort in Stuttgart.
Weitere Infos rund um den Kirchentag gibt es hier.

Dienstag, 9. Mai 2017

Buch: Max Lucado - Drei Minuten mit Gott

via
Manchmal fehlt im Alltagsgewusel einfach die Zeit, um intensiv Bibel zu lesen.
Da kommt das Buch "Drei Minuten mit Gott" von Max Lucado gerade Recht, denn 3 Minuten hat man meistens noch bevor man los muss auch wenn man total fertig nach Hause kommt und schon wieder zum nächsten Termin hetzen muss.
3 Minuten mit Gott - das bedeutet eine kurze Andacht.
Die Kurzandachten in diesem Buch beginnen mit einem Bibelvers. Max Lucado schreibt dann kurze Gedanken und Begebenheiten aus seinem Alltag dazu und schließt das ganze mit ein paar Gedanken und Fragen zum Nachdenken ab.
Für jeden Tag des Jahres gibt es eine Andacht. So kann man einfach mitten im Buch anfangen und es für seine tägliche Bibellese auch noch im nächsten Jahr nutzen.
Der Untertitel "365 Powerpacks für deinen Glauben" hat es in sich, denn an manchen Tagen fordert Max Lucado einen ganz schön heraus, nicht nur zum Nachdenkne, sondern auch zum Umdenken.
Die Andachten sind alltagsnah und leicht verständlich geschrieben. Dadurch eignen sich diese Andachten auch für Menschen, die gerade erst zum Glauben gekommen sind.
Erhältlich ist das Andachtsbuch mit Umschlagband und Lesezeichen für 16,99 € u.a. bei Gerth Medien.

Montag, 8. Mai 2017

Impuls für deine Woche

via
Kennen wir die Situation? Ein kleines Steinchen ist überraschend in unseren Schuh gelangt. Es drückt beim Gehen und macht sich unangenehm bemerkbar. Oft nehmen wir uns nicht die Zeit, das Steinchen zu entfernen. Wir schütteln es in eine Ecke des Schuhs und können kurze Zeit beschwerdefrei laufen. Aber das Steinchen kommt von Zeit zu Zeit wieder zum Vorschein. Unser Wohlbefinden ist dahin. Schmerzhafte Blasen sind die Folgen.
Was ist notwendig? Anhalten und den Schuh ausleeren und nicht länger das Steinchen verdrängen. So kleine Steinchen können in unserem Leben:

• verletzende Worte,
• unangenehme Erinnerungen,
• Streit (unbewältigte Konflikte,
• Neid,
• Unwahres in unserem Leben oder
• Sünde und unvergebene Schuld sein.

Wenn wir unseren Weg ohne Schaden fortsetzen wollen, muss das »Steinchen« aus dem Dunkel des Schuhs und ans Licht gebracht werden. Wir schleppen hin und wieder ein Leben lang solch ein Steinchen mit uns herum. Fast immer leidet nicht nur unser eigenes Befinden darunter, sondern uns nahestehende Menschen sind mit betroffen. Wir stehen in der Gefahr, es immer wieder zu verdrängen, obwohl es uns fertig macht. Die Lösung: Aufeinander zugehen und sich gegenseitig vergeben! Dann können wir geheilt und froh unsere Lebenswanderung fortsetzen.

Donnerstag, 4. Mai 2017

Thema des Monats - Kirche heute

René Böckle liebt Musik, Menschen und Events.
Er lebt in Stuttgart, ist dort als Jugendreferent für die Evangelische Jugend Stuttgart tätig. Nebenberuflich ist er seit 2013 als DJ FAITH unterwegs. Mit einem Mix aus christlichen und säkularen Songs gespickt mit Impulsen zum Nachdenken begeistert er deutschlandweit. „Ich liebe es, junge Menschen zum Tanzen, Springen und Feiern zu bringen. Aber Leben ist mehr als Party. Darum genieße ich es, die Gäste einer Veranstaltungen mit kurzen Impulsen in meinen Sets zu überraschen. Die Lebenswelt der Menschen wahrzunehmen und nachzufühlen und hierdurch Lebensbegleiter sein zu können in einem erfüllten Leben mit Gott ist meine Passion. Denn wir haben jeden Grund beziehungsweise den besten Grund zu feiern. Ein Leben mit Gott.“
Auf diesem beruflichen und auch im privaten Hintergrund ist das Thema Kirche heute immer präsent. Folgend seine Gedanken hierzu:


Volle Kirchenräume – Menschen die singen, tanzen, lachen, leben – jung und alt gemeinsam, tief im Glauben verbunden und vereint.
Eine Wunschvorstellung? Oder nicht viel mehr ein Ziel, dass es zu erstreben gilt?

In meiner Arbeit als Jugendreferent erlebe ich leider immer wieder Gottesdiensträume, die nur mit wenigen Besucherinnen und Besuchern besetzt sind. Ja, für diejenigen, die kommen, ist das vielleicht genau das Angebot, das sie suchen und das ihnen gut tut. Aber es drängt sich mir doch die Frage auf, wo all diejenigen sind, die wir nicht erreichen. Und warum wir sie mit unserem Angebot Kirche, unserer Botschaft nicht erreichen.
Als Kontrast an dieser Stelle bietet sich das Bild dass ich erlebe, wenn ich als DJ auf christlichen und kirchlichen Veranstaltungen unterwegs bin. Volle Räume, Menschen jeglichen Alters die begeistert tanzen, mitsingen, feiern. Natürlich ist das an dieser Stelle ein unfairer Vergleich, da es ja bei einer Party ums feiern und das Event geht. Und doch zeigt sich in diesem Moment, dass sich auch im kirchlichen Kontext Räume (mit Leben) füllen und Jugendliche sich begeistern lassen.

Muss Kirche also ein Event werden? Eine große Show mit vielen Effekten?
Ich beobachte, dass wir als Kirche* große attraktive Konkurrenz bekommen haben. Und der Mehrwert von einem Leben mit Gott und mit der Kirche für viele Menschen nicht mehr erkennbar und nachvollziehbar scheint.

*“Wir als Kirche“ – ich spreche an dieser Stelle von der württembergischen Landeskirche, wie ich sie erlebe. Jedoch finde ich, dass nicht mehr von der einen Kirche gesprochen werden kann. Die Glaubens- und Kirchenlandschaft hat sich vielfältig und kreativ verändert. Viele junge und lebendige Gemeinden gestalten unsere Gesellschaft. Somit führt der Titel des Artikels in die Schwierigkeit, eine Kirche zu beschreiben, die es in der ursprünglichen Form nicht mehr gibt. Auch muss meiner Meinung nach zwischen Kirche als Institution und der gelebten Religion getrennt werden. Allzu oft werden diese beiden Bereiche jedoch von der Gesellschaft als eines verstanden. Denn für das Reden mit Gott und für das Ausleben meiner Religion benötige ich im ersten Moment keine Kirche. Jedoch kann und soll mir Kirche Heimat geben, Gemeinschaft stiften und soziale, gesellschaftliche Aufgaben übernehmen.  Es geht um einen gelebten und lebendigen Glauben der in der Gemeinschaft Kirche Heimat findet. Und Kirche ist dabei mehr als der Sonntagmorgengottesdienst. Kirche ist für mich die Gemeinschaft aller Gläubigen, die in einem Miteinander ihr Leben mit Gott und füreinander gestalten. Sie geben mit ihrem Leben den Menschen, die bisher kein Leben mit Gott führen einen Ausblick, ein Beispiel für ein Leben mit Gott.

Wenn ich mir also selbst die Frage stelle, wie Kirche heute sein soll beziehungsweise was sie leisten sollte, so fallen mir folgende Thesen ein:

> Kirche soll und muss anziehend und spannend für Menschen jeglichen Alters sein.
> Kirche muss sich mit den aktuellen Problemen der Gesellschaft und der Welt befassen
> Kirche soll und kann im Gottesdienst als ein Angebot der Kirche ein Beispiel dafür geben, wie lebendiger Glaube, wie ein Leben mit Gott aussehen kann
> Kirche muss lebendig sein
> Kirche muss sich in der Gesellschaft bewegen, darin aktiv vorkommen und im Gespräch sein
> Kirche soll sich in die Gesellschaft und das Weltgeschehen einmischen und den Mund aufmachen, auch wenn es mal unangenehm ist.
> Kirche soll Lebensbegleiter sein, der den Menschen als Gegenüber ernst nimmt.
> Unsere Kirche soll Menschen beteiligen, ihre Gedanken, Wünsche und ihr Engagement ernst nehmen und sie in der Arbeit einbinden. In besonderer Weise gilt es meines Erachtens zu hören, was sich die Kinder, Jugendliche, jungen Erwachsenen, wünschen, denn sie sind die Kirche von Morgen. Ihnen schon heute Heimat zu bieten mit ihren Lebensbelangen finde ich unabdingbar.
> Es gilt als Kirche auf die Menschen jeglichen Alters der Gesellschaft zuzugehen und nicht die Menschen auf die Kirche.

Ich sage, es beginnt bei mir. Kirche ist, was ich daraus mache. Daher gilt jeglicher Anspruch, den ich vorhergehend genannt habe auch für mich selbst in meinem Alltag!
Es liegt an mir, an dir, an jedem selbst, Kirche zu gestalten.


Dienstag, 2. Mai 2017

Buch: Lee Strobel - Gott auf der Spur

via
Lee Strobel ist in einem christlichen Haushalt aufgewachsen - und doch kann er nie richtig verstehen, was dahinter steckt. Von seinem Vater erfährt er keine Liebe: als viertes, ungeplantes Kind wurde er zwar groß gezogen, aber lediglich akzeptiert. Nie erfährt er Gnade. Und doch merkt er, dass es mehr geben muss; dass es Gnade geben muss. Er macht sich auf den Weg, um unterschiedliche Menschen kennen zu lernen, die Gnade auf einzigartige Weise erfahren haben.

Der Journalist reist um die Welt und trifft auf die unterschiedlichsten Schicksale. All diese Beschreibt er in seinem Buch "Gott auf der Spur": Sei es ein koreanisches Waisenkind, das von seiner Mutter verstoßen wurde, sich auf der Straße durchschlagen musste und schließlich doch neue Eltern, elterliche Liebe und Heimat finden konnte oder der Drogensüchtige, der erst um ein Haar sein Leben verlieren musste um Wahres Leben wiederzufinden. Acht Schicksale beschreibt er und kommt mit den Personen, die dahinter stehen, ins Gespräch. Jeder einzelne erzählt, wie Gnade ihr Leben veränderte - und wie schwer es war, diese Gnade anzunehmen. Schließlich ist sie ein Geschenk Gottes, das man willentlich akzeptieren muss. und wenn man nie zuvor Gnade erfahren hat, wie soll man damit umzugehen wissen?
Eines jedoch haben alle Geschichten gemeinsam: Das Waisenkind, der Drogensüchtige, der Professor, der Schlächter, der Obdachlose, der Pastor, der verlorene Sohn und zuletzt auch der Autor Lee Strobel selbst durften Gottes große Gnade erfahren und lernen, sie anzunehmen.

Eindrucksvoll und mitreißend beschreibt Lee Strobel die Geschichten seiner Gesprächspartner. Beim Lesen wird einem ein ums andere Mal bewusst, wie gesegnet man ist - mit seiner Familie, Freunden, einem Dach überm Kopf. Ein sehr empfehlenswertes Buch, das mitfühlen lässt.

Erschienen ist "Gott auf der Spur" bei Gerth Medien und für 14,99€  im Handel erhältlich.

Montag, 1. Mai 2017

Impulse for your month

When was the last time you've received a letter? A handwritten letter? A note?
I don't mean a note by your mom to go to the store to buy some milk.
I mean a real note or even a real letter with some nice and warm words.

You can't remember?

Don't worry!

We have one for you.

Jesus wrote it for you.
He loves you and he is waiting for you. He'd love to speak with you.
And he's calling.

Now it's your turn: Will you answer his call?

Impuls für deine Woche

Ich war mit dem Auto unterwegs. Während ich auf der Autobahn Kilometer um Kilometer dahinfuhr, bemerkte ich, wie der Himmel sich mit Wolken überzog. Es wurde immer dunkler, die ersten Tropfen fielen. Dann brach ein furchtbares Gewitter los. Die Blitze zuckten und das Getöse der Donner übertönte das Geräusch des Motors. Und ich saß in meinem Wagen und hatte gar keine Furcht.
Wie kam es, dass ich mich nicht fürchtete? Ganz einfach: Ich hatte irgendwann einmal früher in der Schule gut aufgepasst, als uns der Lehrer von dem Faradayschen Käfig erzählt hatte. Mit dem Faradayschen Käfig hat es folgende Bewandtnis: Wenn ein Mensch in einem metallisch umschlossenen Raum ist, und es schlagen von außen elektrische Funken auf, dann bleibt die Ladung auf der äußeren Oberfläche und der Mensch bleibt unversehrt. (Ein Blitz ist so ein elektrischer Funke.)

Warum erzähle ich dieses Erlebnis? Weil ich mich etwas geschämt habe. Ich saß im Auto und fühlte mich völlig sicher (geborgen in dem Faradayschen Käfig), weil ich den Worten irgendeines Lehrers Glauben schenkte. Doch wie oft fürchte ich mich in den »Gewittern« dieses Lebens - obwohl ich doch das Wort meines Gottes habe: »Ich will dich nicht versäumen und dich nicht verlassen!« (Hebräer 13,5). Mein Lehrer hat uns bestimmt vieles erzählt, was inzwischen längst von der Wissenschaft überholt ist, und ich glaubte ihm. Und was Gott sagt, was doch in Ewigkeit Bestand hat, das bezweifeln wir alle leider so oft.

Dabei können wir in der Bibel lernen, dass es nicht eine einzige Person gab, die auf Gott vertraute und von ihm enttäuscht wurde. Als die Jünger von Jesus am Ende ihrer gemeinsamen Dienstzeit gefragt wurden, ob ihnen je etwas gemangelt habe, konnten sie nur sagen: »Nichts!«