Donnerstag, 6. April 2017

Thema des Monats: Gott in meinem Viertel

via Debby van Dooren
Manchmal fragt man sich, wo Gott ist. Gibt es ihn überhaupt? Sitzt er vielleicht nur auf einer Wolke und macht sich einen schönen Tag während wir auf der Erde unsere Alltagskämpfe kämpfen?
Gerade dann kann Gott uns begegnen, dann wenn wir es am wenigsten erwarten, in den kleinen Dingen, mitten in unserem Alltag, dort wo wir leben, zur Schule oder zur Arbeit gehen.

Wie und wo Gott uns begegnet - darum geht es in unserem Thema des Monats April.

Heute möchte euch Sängerin Debby van Dooren erzählen, wo Gott ihr begegnet und wie andere Gott in ihr begegnen können.
2015 war sie bei "The Voice of Germany" dabei und aktuell hört man sie in den Kinos, denn sie ist die deutsche Gesangsstimme von Moana aus dem Animationsfilm "Vaiana".


Hey, ihr Lieben,
ich hab mir gerade einen Kaffee gemacht und sitze in meinem „Müdigkeits-tages-tief“ vorm Rechner, um endlich wieder zu schreiben ; P
Bei mir passiert gerade ziemlich viel, was mega cool ist, andererseits merke ich, dass ich hin und wieder kurze Momente zum Durchschnaufen und „Realisieren“ brauche. Meine neue Musik erscheint bald und mein Alltag wird durch dieses Thema dominiert, umso mehr merke ich, wie abhängig ich von Gottes Kraft bin!
Trotzdem haben mich einige Fragen die letzten Wochen beschäftigt:
„Bin ich hier richtig unterwegs mit dem, was ich mache und die Entscheidungen, die ich treffe? Bin ich authentisch? Habe ich noch ein klares Ziel vor Augen?“ Und das, was mir am meisten am Herzen liegt: „Habe ich immer noch die richtige Motivation oder bin ich jetzt genau so wie die meisten Künstler unterwegs, bei denen es nur um sie und den Erfolg geht?“
Wisst ihr, es ist mein größtes Herzensanliegen, dass Menschen, die mich sehen oder hören, berührt werden und anfangen Fragen über das Leben und den Sinn dahinter zu stellen (auch, wenn das natürlich nicht immer der Fall sein wird und man auch einfach zur guten Laune, meine Songs hören darf). ; )
Ich will nicht eine von „diesen Künstlern“ werden, die einfach nur „Blabla-Texte“ schreiben, um einen Hit zu landen und mit dem „Zeitgeist“ mitschwimmen, nur um erfolgreich zu sein.
Trotzdem merke ich, wie das schon in ganz kleinen Schritten in diese Richtung gehen kann! Ich glaube, es gibt ganz viele Sänger/Innen, die mit der richtigen Motivation angefangen haben, und dann plötzlich doch mit dem Strom mitschwimmen und es irgendwann nicht mehr merken.
Keine Ahnung, wer von euch das nachvollziehen kann oder nicht, aber ich glaube, das ist nicht nur in meinem Beruf so, sondern in jedem anderen auch… Das geht ja schon in der Schule los!
Wofür stehe ich? Was ist mein Ziel im Leben? Wofür lebe ich? Hinterfrage ich mein Handeln? Erkennen andere Gott in „meinem Viertel“?
Ich sehe es als ein riesen Privileg, dass ich mit meiner Musik in der „Öffentlichkeit“ stehen darf und möchte verantwortungsvoll und weise damit umgehen, daher ist es mir auch nicht egal, was ich tue oder lasse.
Mein Wunsch ist es ein Licht in dieser oft dunklen und traurigen Welt zu sein und hoffentlich einen klitzekleinen Unterschied in meinem „Viertel“, der Musikszene, zu machen ; )
Let´s shine!
Debby

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