Montag, 30. Januar 2017

Impuls für deine Woche

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Das Wochenende ist vorbei und die neue Woche steht in den Startlöchern und nimmt ihren Lauf.

Welche Pläne hast du für diese Woche?
Hast du dir etwas bestimmtes vorgenommen?

Manchmal schreibe ich mir Dinge auf einen zettel, die ich unbedingt in den nächsten Tagen erledigen möchte, sozusagen eine Art To-Do-Liste. Diese versuche ich dann abzuarbeiten. Diese Dinge aufzuschreiben, ist für mich eine Art Ansporn, die Dinge dann auch wirklich anzupacken, weil mir sonst genügend andere Dinge einfallen würden, die ich stattdessen tue und die Hausarbeit bleibt dann zum Beispiel auf der Strecke.

Pläne schmieden wir viele im Leben. Nicht nur für die aktuelle Woche oder den Tag. Wir schmieden auch Pläne für unser Leben, vor allem wenn es um die Berufswahl und den Traumarbeitgeber geht oder darum, wann und wen wir heiraten, eine Familie gründen, etc.

Umso enttäuschter sind wir dann, wenn unsere Pläne nicht aufgehen, wenn irgendetwas anders läuft, als geplant.

Vor einigen Tagen bin ich auf eine schöne Karte mit folgendem Spruch gestoßen:
"Du brauchst nicht immer einen Plan, manchmal musst du nur hören, vertrauen, loslassen und schauen was passiert."

Ich wünsch dir für die neue Woche Gelassenheit, auch mal ohne Plan etwas zu tun. Hinzuhören, was Gott für den Tag geplant hat und einfach loszugehen.
Wenn wir den Tag und unser Leben durchstrukturieren, dann verpassen wir die spontanen Dinge, die Gott uns schenken möchte.

Hab eine gesegnete Woche!

Freitag, 27. Januar 2017

CD: Deine Ludder

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Das 500- jährige Jubiläum der Reformation wird dieses Jahr, 2017, in ganz Deutschland und weltweit gefeiert. Zurecht: Schließlich ist die Reformation ein immens wichtiger Teil der deutschen und internationalen Kirchengeschichte und hat so einiges bewegt! Derjenige, der das ganze nachhaltig beeinflusst hat, hieß Martin Luther. Er hat nicht nur am 31. Oktober vor 500 Jahren die 95 Thesen in Wittenberg an die Kirchentür genagelt, sondern auch sonst viel in der Kirche bewegt: nicht wenige seiner Lieder werden heute noch in der Kirche gesungen.
An seinen Namen angelehnt ist vor einiger Zeit eine neue Band entstanden: Deine Ludder.
Der Bandname allein verrät schon, dass dieses Projekt alles andere als staubig ist, sondern sich eher an ein gewisses jugendliches "Sprichwort" anlehnt. Ebenso verhält es sich mit ihrer Musik: Deine Ludder haben sich zum Ziel gesetzt, den Staub von Luthers Liedern zu pusten und ordentlich Schwung ins Gesangbuch zu bringen.

Mit der ersten Platte der Jungs, die passenderweise am 31. Oktober 2016 erschienen ist und den gleichen Namen wie die Band trägt, ist das definitiv gelungen. Schon allein das Artwork, wo alle Bandmitglieder in Martin Luthers Portrait verkörpert sind, spricht für die Herren, die sich dieses Projekt zu Herzen genommen haben.
Das Self-titled Album enthält 11 Titel:

01 Verleih uns Frieden ewiglich
02 Die Beste Zeit im Jahr ist mein
03 Ein feste Burg ist unser Gott
04 Komm Gott Schöpfer Heiliger Geist
05 Aus tiefer Not schrei ich zu dir
06 Vater unser im Himmelreich
07 Jesus Christus unser Heiland
08 Nun freut euch liebe Christen g'mein
09 Mit Fried und Freud fahr ich dahin
10 Vom Himmel Hoch da komm ich her
11 Ach Gott vom Himmel sieh darein

"Verleih uns Frieden ewiglich" ist sehr düster, es schwingt der Geist des Mittelalters in der Altehrwürdigen Melodie mit. Das Intro ist sehr kurz und leitet ein Album ein, das man so nicht erwarten würde...

... denn das Zweite Lied zeigt deutlich, dass man es hier nicht mit einfachen Kirchenliedern zu tun hat. Eine E-Gitarre leitet das Lied, mit einem flotten Rhythmus, der der Freude im Text von "Die beste Zeit im Jahr ist mein" Ausdruck verleiht. Der Einsatz von Synthesizern in der Bridge gibt dem Lied, dessen Grundaufbau beibehalten wurde, eine poppige Note und gibt einen Vorgeschmack darauf, was auf der Platte noch folgen wird. 

Der dritte Titel, "Ein feste Burg" birgt wohl den größten Ohrwurmcharakter auf dem Album, die Melodie ist modern und peppig und vereint sich bestens mit dem Text, der ganz im Original belassen ist. Beim Einsatz von Synthies, flotten Beats und einer Portion Gitarren kann man zu Luthers Liedern schonmal das Tanzbein schwingen! Vor allem im Refrain fällt auch das Mitsingen nicht schwer.

"Komm Gott Schöpfer Heiliger Geist" kommt etwas ruhiger um die Ecke und erinnert ein wenig an Akustik- Pop. Der hymnische Charakter des ganzen kommt dann wieder im Refrain durch. Dieses Lied taugt sicher auch gut zum Worship, denn sowohl der Text als auch die Musik eignen sich bestens dazu, Gott neu zu sich einzuladen.

Das fünfte Lied der Platte beginnt sehr melancholisch - bei dem Titel "Aus tiefer Not schrei ich zu dir" nicht verwunderlich. Rhythmisches Getrommel im Schlagzeug und der vorsichtige Einsatz des Klaviers verleihen dem Hilfeschrei Ausdruck. Im Refrain klingen auch optimistischere Töne an, jedoch bleibt der Song insgesamt recht "düster" - In der Bridge wird es dann sogar richtig rockig, aber auch die Hoffnung, die im Text mitschwingt, klingt gut durch. Eine sehr gekonnte musikalische Interpretation des Luthertexts.

Nach dem rockigen Abgang des vorherigen Songs ist "Vater Unser im Himmelreich" wieder sehr andächtig - angebracht, da dieses Lied auch ans Vater Unser angelehnt ist. Die Bitte, aus dem Herzen heraus beten zu lassen und nicht nur an der Oberfläche zu kratzen wird hier deutlich zum Ausdruck gebracht. Auch der Wunsch nach Vergebung und einem starken Glauben wird durch die Musik nachdrücklich verdeutlicht. Gegen Ende hin steigert sich der Song und zeigt Gänsehautpotenzial.

"Jesus Christus unser Heiland" legt ein deutlich flotteres Tempo an den Tag und fällt sofort durch den Einsatz des Glockenspiels auf. Das "Kyrie Eleison" im Refrain bringt ein weiteres Mal den Eindruck einer Hymne mit sich, doch auch hier findet eine Steigerung vom Beginn zum Ende des Songs hin statt. Da kann man fast nicht mehr anders, als aus dem Herzen heraus mitzusingen, vor allem da auch Deine Ludder selbst spürbar voll und ganz dabei sind.

Das achte Lied ist wiederum etwas getragener, hier steht klar der Text im Fokus. "Nun freut euch Liebe Christen g'mein" bietet zwar einen gewissen Kontrast zwischen dem Text, der zum Springen und Tanzen über Gottes Liebe auffordert, und der Musik, die eben etwas ruhiger ist. Genau dieser Kontrast jedoch rüttelt wach und lenkt besondere Aufmerksamkeit auf die Lyrics.

via by Patrick Horlacher
Da Deine Ludder auf Kontraste und Abwechslung stehen, wie wir bisher gemerkt habe, ist es jetzt deutlich an der Zeit für ein peppiges Lied, das nicht nur gut für einen Ohrwurm sorgt, sondern auch eine ordentliche Portion Rock anzubieten hat. Der Text von "Mit Fried und Freud fahr ich dahin" geht im neuen Gewand richtig gut ins Ohr. In der Bridge gibt es dann eine kleine Elektronische Überraschung, und der Text wird gesprochen statt gesungen - Womit dem ganzen richtig gut Nachdruck verliehen werden kann wenn es dann wieder rockig wird. Mit Soviel Inbrunst hat vermutlich noch nie jemand das Wort "Wonne" artikuliert.

Der Klassiker "Vom Himmel Hoch" wird von Deine Ludder ganz anders interpretiert als gewohnt. Mit einer ordentlichen Portion Electro könnte man gut meinen, Hillsong Young&Free hätten ihre Finger im Spiel. Der Text dürfte wohl den Meisten im Ohr liegen, aber sicherlich hatte noch nie jemand ein wirkliches Bedürfnis zum Tanzen bei dem weihnachtlichen Kirchenlied. Das wird hier grundlegend geändert.

Das abschließende Lied auf der Platte ist wieder sehr ruhig, und rundet das Gesamtwerk gut ab. "Ach Gott vom Himmel sieh darein" bestärkt die Zusage von Gott, bei uns zu sein auch wenn wir ihn manchmal nicht direkt in unserer Nähe spüren. Die Platte mit einem "Ehr' sei Gott Vater und dem Sohn" und einem kräftigen "Amen" zu beenden hätte besser nicht passen können.

Fazit: Was am Anfang ziemlich ungewohnt ist, wird beim 2. und 3. Mal hören erst ein bisschen lustig und dann richtig gut. Deine Ludder schaffen es, die guten, wenn auch etwas altertümlichen, Texte und Melodien des Reformators wieder ins Bewusstsein zu rufen und mit einem neuen instrumentalen Kick für die Jugend völlig neu aufzubereiten. Da kann es schonmal vorkommen, dass man plötzlich "Ein feste Burg ist unser Gott" unter der Dusche singt oder in der Bahn summt. In der Kirche wird einem sicherlich das eine oder andere Schmunzeln übers Gesicht huschen, wenn die Lieder in ihrer Traditionellen Weise gesungen werden - und Oma wird begeistert sein, woher man auf einmal den Text auswendig kann.
Ein großartiges Stück Musik zum Reformationsjubiläum, was man sich auf jeden Fall anhören sollte. Martin Luther selbst fände die Platte vermutlich ziemlich cool (;

Donnerstag, 26. Januar 2017

Buch: Bill Hybels - Einfach - Zehn Schritte zu einem aufgeräumten Leben

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Manchmal wünscht man sich ein einfaches Leben. Ein Leben, dass entschleunigt ist, mit weniger Stress und Verantwortung. Den Zwang immer besser, immer mehr und am besten alles sofort zu erreichen. Das Buch „Einfach - Zehn Schritte zu einem aufgeräumten Leben“ von Bill Hybels versucht sie auf eine Reise durch die verschiedenen Bereiche des Lebens zu nehmen. Es zeigt praktisch, wie man in 10 Schritten seine Prioritäten anders setzten kann und damit sein Leben vereinfacht.

In 10 Kapiteln werden alle Lebenslagen angesprochen:
Wie fülle ich meinen Tank wieder auf?
Prioritäten im Griff behalten
Finanzen im Blick haben
Passt mein Job zu mir?
Vergeben, aber richtig
Ängste besiegen
Freundesliste überarbeiten
Mein Leitvers fürs Leben und alle Lebenslagen
Lebensabschnitte gestalten
Lebe nicht bedeutungslos, hinterlass Spuren

In den Kapiteln leitet der Autor seine Leser dazu an, ihre Gewohnheiten zu betrachten und zu überprüfen, was die Bibel dazu sagt. Die Lektionen werden mit Beispielen aus der Bibel und dem Leben des Autors veranschaulicht.

Bill Hybels, einer der bekanntesten Pastoren und Gründer Willow Creek Community Church, schreibt in alltagsnahe Sprache, offen und ehrlich. Stets praxisbezogen und Mut machend über Erschöpfung, Überforderung, Verplanung, Besorgnis, Einsamkeit und Unzufriedenheit.
Man hat nie das Gefühl von oben herab belehrt zu werden, da der Autor selbst diese Gefühle kennt.

Jedes Kapitel umfasst ca. 30-40 Seiten, in denen das Problem gezeigt und Lösungswege empfohlen werden. Man kann von diesem Buch sehr viel profitieren und lernen.
Am Ende jeden Abschnittes gibt es eine Zusammenfassung und Anregungen wie das Leben einfacher werden kann. Dafür müssen sie aber praktisch umgesetzt werden, sonst bringt der schönste Text einem nichts.

Nicht jedes Kapitel wird einem gleich stark ansprechen oder Dinge aufzeigen, die man ändern sollte. Doch die Impulse lassen einen reflektieren und wenn es nur kleine Dinge sind, die man verändern kann. Das Buch macht Mut, zeigt Wege auf, ist ein guter Ratgeber und gibt praktische Hilfe zur Umsetzung.

„Einfacher zu leben meint mehr, als nur weniger zu tun. Es bedeutet, das zu sein, wozu Gott uns berufen hat, und zwar von ganzem Herzen und zielstrebig. Es bedeutet, dass wir die unzähligen weniger wichtigen Gelegenheiten verstreichen lassen, um uns auf die zu konzentrieren, zu denen wir wirklich berufen und erschaffen wurden. Wenn wir es tun, erlaubt uns das, am Ende des Tages mit Dankbarkeit zurückzuschauen und zu erkennen, dass wir unser Leben gut gelebt haben und dass die unterschiedlichen Verantwortungsbereiche in unserem Leben „aufgeräumt“ sind.“

Das Buch gibt es für 16,99 € bei Gerth Medien, wo man auch eine Leseprobe findet.

Montag, 23. Januar 2017

Impuls für deine Woche

http://ejournal.swd-ag.de
Etwa 600 Studenten sitzen im Hörsaal, die Stimmung ist angespannt. Das Thema der Mikroökonomie scheint ziemlich wenige zu interessieren, es wird viel getuschelt. Den Professor treibt das zur Weißglut. Er droht mit dem Abbruch der Vorlesung. Schon einmal hatte er eine Vorlesung abgebrochen, der Stoff musste dann eigenständig nachgearbeitet werden. Bereits nach wenigen Vorlesungen steht der Professor bei den Studenten nicht gerade hoch im Kurs.
Vom vielen Reden hustet er öfters. Dann plötzlich, mitten in der Vorlesung, steht eine Kommilitonin auf, schreitet durch den Gang, geht auf die Bühne, stellt ihm eine Flasche Wasser hin und setzt sich wieder auf ihren Platz. Ziemlich verdutzt unterbricht er seinen Vortrag und bedankt sich bei der Studentin. Er nimmt einen großen Schluck, der Hörsaal klatscht und die Stimmung ist nun ganz entspannt.
Es war weniger der Wert des Wassers, sondern vielmehr die Geste, die die Wogen glättete. Der Professor hatte solch eine Höflichkeit und Umsichtigkeit unter der Anspannung wohl kaum erwartet.

Gefälligkeiten für Freunde sind kein besonderes Kunststück, aber trotzdem tun wir uns mit der Nächstenliebe manchmal schwer. Doch Jesus legt in der Bergpredigt die Messlatte sogar noch höher: »Liebt eure Feinde.« Wir sollen Anfeindungen nicht mit Gegenfeuer beantworten, sondern mit Liebe. Aber in der Hitze des Gefechts denken wir oftmals weniger an nette Gesten als vielmehr an unseren Stolz.
Wie können wir solch eine übernatürliche Liebe entwickeln? Nur durch Jesus - er selbst betete sogar am Kreuz für seine Feinde. Er kann uns die Kraft geben, unsere alltäglichen Konflikte nicht mit Kampf, sondern mit Liebe zu lösen. Das befreit!

»Wenn nun dein Feind Hunger hat, so gib ihm zu essen; wenn er Durst hat, dann gib ihm zu trinken! Wenn du das tust, wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln.«
Römer 12,20

Freitag, 20. Januar 2017

Fußball-Kino mit David Kadel in Marienberg

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Ganz spontan waren wir am Montag im Movie Kinocenter in Marienberg. Dort läuft nämlich diese Woche das aktuelle Roadmovie "Und vorne hilft der liebe Gott" von David Kadel, der nicht nur begeisterter Fußballfan, sondern auch Autor, Filmemacher, Persönlichkeitscoach und Moderator ist.

Über den Fußballfilm haben wir schon vor einiger Zeit etwas ausführlicher berichtet.

Mir imponiert es, dass hier mit absolut finanziell bescheidenden Mitteln, ein Film produziert worden ist, den eigentlich jeder gesehen haben sollte. Die handelnden Personen geben tiefe Eindrücke ihres Seelenlebens preis. [...] Werte vermitteln, Vorbild sein, Glaube, Demut und Dankbarkeit, sich zur Persönlichkeit entwickeln - all diese Themen werden hier toll aufgearbeitet und sehr anschaulich und authentisch rüber gebracht. Mit hat es einen Riesen-Spaß gemacht, Teil dieser Produktion zu sein,“ so Jürgen Klopp über den Film im Interview auf Bild-Online.

Veranstaltet wurde das Fußballkino in Marienberg von my bookstore, dem Jesus Zentrum Erzgebirge und Soccer City, einem internationalen Fußball-Camp in Sachsen.

Startschuss für die Abendveranstaltung war 19.30 Uhr. Und wer dachte, dass es gleich mit dem Film losgeht, der lag falsch. Vor Filmbeginn durfte das Publikum noch eine kleine Kostprobe von David Kadels Fußball-Kabarett genießen. Etwa 30 Minuten lang erzählte er nicht nur über das Roadmovie und brachte einige kleine Fußballanekdoten, er integrierte ebenfalls das Publikum in sein Programm und heizte es in alter Fußballermanier ordentlich ein.
Das Publikum war breit gefächert, junge und etwas ältere Menschen, Frauen und Männer, Fußballfans und Fußballlaien - und doch konnte David Kadel das komplette Publikum mit seinem Programm und seiner sympathischen Art begeistern. Gesprächsthema waren aber auch CFC Spieler Marc Endres und Schalke 04 II Neuling Christian Mauersberger, dessen Familie im Erzgebirge lebt.

Nach dem 102 minütigen Film gab es noch die Möglichkeit Fragen an David Kadel zu stellen. So sprach er über seinen Glauben und über die Entstehung und Finanzierung des Films, den es mittlerweile auch für den Schulunterricht aufbereitet zu kaufen gibt.

Sollte der Film auch mal im Kino bei euch um die Ecke gezeigt werden, dann solltet ihr euchd as nicht entgehen lassen. Ihr könnt euch David Kadel aber auch einladen.

Weitere Infos findet ihr hier.

Donnerstag, 19. Januar 2017

Thema des Monats: auf der Suche nach Freiheit

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Wie ihr schon wisst, geht es im Januar um das Thema Freiheit bei unserem Thema des Monats.
Unter anderem sind da auch I am the Deceiver dabei.
 
I am the Deceiver ist eine christliche Metalcore Band aus Hamburg. Seit 2011 machen die 5 gemeinsam als IATD Musik.
Gemeinsam haben sich Jan-Niklas, Marvin, Timo, Jonas und Maik ein paar Gedanken über Freiheit gemacht:


Einen Gastbeitrag zum Thema Freiheit schreiben? - Na klar, bekommen wir hin. Wir als kreative und freiheitsliebende Musiker - das sollte doch ein Leichtes sein.
Wir kramen also kurzer Hand unser „IATD-Gesangbuch“ heraus uns schlagen nach: Der Song Strength of Purpose“ beschreibt eine Entwicklung weg von belastenden Umständen und erdrückender Dunkelheit, hin zum Licht, zur Hoffnung - zur Freiheit.

„Through the dark uncertainty hope arises from the light […] to gain my freedom.
Happines sourrounds me.
I’m smiling at the sky immerge into the endless freedom to look airily back.“
(I Am The Deceiver: 2014)

Was sagt uns das und über Freiheit? Freiheit scheint erst einmal etwas positives zu sein. Ein Zustand (?) der Freude und der Gelöstheit. In Bedrängnissituationen - welcher Art auch immer - ruft das Streben nach Freiheit eine besondere Sehnsucht hervor. Dieses Sehnsucht beschreibt hier das Wort „Hoffnung“.

Zugegeben ein selbstgeschriebener Songtexte ist keine seriöse Quelle, was kann uns wohl der Duden über Freiheit beibringen? „Freiheit, die. Substantiv, feminin. Zustand (!, IATD) in dem jemand von bestimmten persönlichen oder gesellschaftlichen […] Verpflichtungen frei ist und sich in seinen Entscheidungen nicht […] eingeschränkt fühlt.“. Persönlich oder Gesellschaftlich. Freiheit ist also intrinsisch als auch extrinsisch bedingt. Auf der einen Seite die Sicherheit vor politischer Verfolgung, Folter, Sklaverei - wie sie allen Menschen ohne Obergrenze per UN Resolution beziehungsweise im deutschen Grundgesetz zugesichert wird. Auf der anderen Seite das persönliche, das „innere“ Gefühl von Freiheit.

Wann hat man sich das letzte mal so richtig frei gefühlt? In einer Zeit in der man einen Beruf finden muss, Geld verdienen muss, ein Teil der Gesellschaft werden muss, findet sicher jeder seine Freiheit in unterschiedlichen Dingen. Sei es für manche das Bundesligawochenende, so ist es für manch andere das Feierabendbier mit alten und neuen Freunden. Den Weg zur persönlichen Freiheit kann uns aber auch der Glaube weisen. Jesus sagte:
Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich eingeht, so wird er errettet werden und ein- und ausgehen und Weide finden" (Joh 10,9).

Beim schreiben dieses Beitrages merken wir leider auch, wie sehr wir in jeglicher Hinsicht in unserer Freiheit eingeschränkt sind. Alleine das Nachdenken über den Idealzustand, schränkt uns in unserem Handeln im Hier und Jetzt ein. Im Sinne der Romantik ist Freiheit vielleicht etwas, was nie wirklich erreicht werden kann - das „Dazwischen“. Die Menschlichkeit im Mittelpunkt zwischen dem „Alles“ und dem „Nichts“. Auf die Frage „Was bedeutet euch Freiheit?“ möchten wir diesen Beitrag mit einem weiteren Zitat schließen: 


Alle, die von Freiheit träumen sollen's Feiern nicht versäumen, sollen tanzen auch auf Gräbern. Freiheit, Freiheit, ist das einzige, was zählt.
(M. M. Westernhagen: 1987)

Dienstag, 17. Januar 2017

Buch: Gina Lippert - Stille Zeit

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Hast du schon mal den Begriff "Stille Zeit" gehört? Was stellst du dir darunter vor? Irgendwie klingt das so still und seltsam und so gar nicht nach etwas, was man gerne machen möchte, so verstaubt...

Eigentlich versteht man unter "stille Zeit", dass man sich bewusst Zeit für Gott nimmt, die Bibel liest, betet und auf Gott hört. Dass diese Zeit keineswegs still sein muss, zeigt Gina Lippert in ihrem Buch "Stille Zeit".

Dabei handelt es sich um ein Workbook, also um ein Arbeitsbuch, ein Buch, dass man nicht nur liest, sondern mit dem man auch arbeitet.

Sie zeigt in ihrem Buch wie vielfältig Stille Zeit sein kann und erklärt dafür zu Beginn, was Stille Zeit eigentlich ist und warum man das tun sollte.

Lange hatte sie selbst ein Problem mit diesem Begriff, bis sie entdeckte, dass Stille Zeit nicht still sein muss. Stille Zeit kann nämlich auch laut sein, mit Musik verbunden, kreativ. Der Möglichkeiten gibt es viele, denn auch Gott hat viele Möglichkeiten zu uns zu sprechen.

Sie ermutigt mit dem Buch, seinen eigenen Stil für Stille Zeit zu finden und hat dafür u.a. auch mit Musiker Class P. Jambor über Stille Zeit gesprochen.

Auf den einzelnen Seiten stellt sie ganz konkrete Fragen und lässt Raum, diese direkt im Buch zu beantworten. Mittels QR-Codes hat sie weiterführende Links zu Büchern, Musik etc eingebaut.

"Stille Zeit" ist ein cooles, interaktives Buch, um einen neuen Zugang zu einem doch sehr verstaubt wirkendem Begriff wie "Stille Zeit" zu finden.

Kaufen kann man das Buch direkt auf ihrem Blog meetingjesus.de. Dort kostet es 12,90 €. Es gibt aber auch noch ein Stille Zeit Paket, bestehend aus Buch, Notizbuch, Kugelschreiber und Armband für 39,90 €. Das eignet sich auch ideal als Geschenk, z.B. zur Konfirmation.

Die liebe Gina hat uns für euch ein Exemplar zur Verfügung gestellt, welches wir gerne jemandem von euch schenken möchten.

Wenn ihr das Buch haben möchtet, dann beantwortet uns doch einfach folgende Frage:

Wie heißt der Blog von Gina Lippert?

Wenn ihr möchtet, dürft ihr uns auch gerne noch etwas darüber erzählen, wie ihr das mit der "stillen Zeit" handhabt.

Eure Antwort schickt ihr bis 24. Januar 2017 (23.00 Uhr) an burningheartreports[at]yahoo.de.


Das Los entscheidet über den Gewinner, welcher am 25. Januar 2017 auf Facebook bekannt gegeben und auch per Email über den Gewinn benachrichtigt wird. Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook. E-Mailadressen und Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben oder zu Werbezwecken verwendet, sondern dienen nur der Benachrichtigung des Gewinners und der Zusendung des Gewinns. Sollte der Gewinner / die Gewinnerin sich nicht bis 29. Januar 2017 bei uns melden, wird ein neuer Gewinner ermittelt. Gewinne werden nicht in Bar ausgezahlt! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!


Montag, 16. Januar 2017

Impuls für deine Woche

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Ist heute schon wieder so ein typischer Montag, wo du denkst, die Woche kann ja nur besser werden?
Bei dem Winterchaos passiert es schnell mal, dass man im Stau steht, wenn man denn überhaupt mit dem Auto zu Hause loskommt oder der Bus überhaupt fährt. Und ruckzuck ist man zu spät zum Unterricht oder auf Arbeit. Und dann gibt es ja auch noch die anderen Dinge, die einen belasten. Eine schwierige Prüfung, ein Projekt auf Arbeit welches fertig werden muss. Ein Streit zwischen dir und einem anderen Menschen.

Sorgen belasten uns schwer und rauben uns oft die Kraft für den Tag. Genauso wie unausgesprochene Schuld. Sie liegt schwer auf unserem Herzen und nimmt uns die Freude.

In der Bibel, im Jakobusbrief steht folgender Vers:

"Bekennt einander eure Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet. Denn das Gebet eines Menschen, der nach Gottes Willen lebt, hat große Kraft."

Gott möchte dein Herz, deine Seele erleichtern. Das geht am besten, wenn wir unsere Schuld bekennen - vor ihm und am besten noch vor einem anderen Menschen.
Vergebung erleichtert und schenkt und wieder neue Lebensfreude.

Du darfst deine Schuld, alles was dich bedrückt, an Gott abgeben, genauso wie du Müll in einen Mülleimer wirfst.

Such dir jemanden, dem du vertraust, und sprich mit dieser Person über die Dinge, die dich belasten. Wenn du die Dinge für dich behältst und in dich hineinfrisst, dann schleppst du unnötigen Abfall mit dir herum.

Hab eine gesegnete und unbeastete Woche!

Donnerstag, 12. Januar 2017

Wir sind wieder unterwegs: ONE Rock 2017

Auch in diesem Jahr findet in Rutesheim wieder der ONE Rock statt, und zwar am 21. Januar.
Veranstaltet wird der ONE Rock vom Evangelischen Jugendwerk im Bezirk Leonberg (bei Stuttgart) - und das schon seit mehr als 10 Jahren.

Mit dabei sind folgende Bands:

Good Weather Forecast - Electro/Pop/Rock aus Süddeutschland

Soundbar - Indie/HipHop aus Gummersbach/Köln

Normal ist anders - Electro/Jump/Rock aus dem Raum Stuttgart

Dynamic - Pop/Rock/Alternative/Punk aus Leonberg

Staryend - Pop/Rock aus Süddeutschland

Los geht es in der Halle Bühl II um 18.00 Uhr. Einlass ist ab 17.30 Uhr.

Karten gibt es im Online Shop und bei den Vorverkaufsstellen für 12,00 € (ermäßigt) bzw. 14,00 € (normal). Außerdem gibt es für 49,00 € Black Tickets mit VIP-Zugang. Ab 10 Tickets gibt es 1 Ticket gratis.

Dienstag, 10. Januar 2017

Film: Gott ist nicht tot 2

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Bereits der erste Teil des Filmes "Gott ist nicht tot" schlug in Deutschland ein wie eine Bombe.

Im 2. Teil des Films geht es um die junge Lehrerin Grace Wesley (gespielt von Melissa Joan Hart bekannt aus "Sabrina - total verhext"). Im Geschichtsunterricht wird sie von einer Schülerin nach Jesus gefragt. Pflichtbewusst antwortet sie der Schülern ohne zu ahnen, dass ihre Antwort sie noch in Teufels Küche bringen wird. Ein Mitschüler nimmt die Antwort mit seinem Handy auf und so nimmt das "Dilemma" seinen Lauf. Grace muss sich vor dem Schulamt verantwortet. Die Angelegenheit landet letztendlich vor Gericht und Grace' Existenz droht zu zerbrechen. Sowohl der Anwalt von Grace, als auch die Gegenseite haben durchschlagende Argumente. Und gerade in dieser dunklen Zeit darf sie Gott ganz neu begegnen und erleben, dass Gott nicht tot ist.

Hat Gott Platz in den Schulen? Darf Gott Platz in den Schulen haben? Welche Relevanz hat Gott heute?

Es gibt aber auch ein Wiedersehen mit Darstellern des ersten Films: Pfarrer Hill (gespielt von David A.R. White, der den Film mit produziert hat), der Bloggerin aus Teil 1 und natürlich sind auch die Newsboys wieder mit dabei.
Wie auch im ersten Teil führt Harold Cronk wieder Regie.

Ein 3. Teil wird nach Angaben von Pure Flix Entertainment noch in diesem Jahr erscheinen.

Zu kaufen gibt es "Gott ist nicht tot 2" bei Gerth Medien für 15,00 €.






Titel: Gott ist nicht tot 2
Original: God's not dead 2
Länge: 116 Minuten
Genre: Spielfilm
Sprachen: Deutsch, Englisch, mit deutschen Untertiteln
Veröffentlichung: 08/2016
FSK: 6 Jahre
Preis: 15,00 € bei Gerth Medien und SCM Shop

Montag, 9. Januar 2017

Impuls für deine Woche

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Kennst du das Buch beziehungsweise den Film „Per Anhalter durch die Galaxis“? In einem Teil des Films geht es darum, dass ein Volk auf einem Planeten einen Supercomputer baut, der die Antwort auf die ultimative Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest finden soll.
Geht es uns nicht mitunter selbst so? Neben den ganz banalen Fragen des Alltags (Was gibt es zum Mittag? Wird es am Samstag regnen?) treiben einen noch viele andere Fragen um. Was mache ich nach dem Schulabschluss? Ist mein Studium wirklich das richtige? Wann finde ich den Partner fürs Leben? Soll ich den Rest meines Lebens in diesem Beruf arbeiten? Was mache ich eigentlich mit meiner Zeit?
Vielleicht stellst du dir auch manchmal wie die Bewohner dieses Planeten die Frage nach dem Sinn des Lebens. Wenn man gerade keinen Supercomputer zur Hand hat, bleibt offen, wo man die richtigen und wahren Antworten auf alle möglichen Fragen findet. Klar, Gott hat mit Sicherheit die Antwort auf alle Fragen, aber auch wenn man noch so viel betet, wird er vermutlich nicht mit allen Antworten herausrücken.
Wie gut, dass es daher den Supercomputer gibt. Nach einigen Millionen Jahren von Berechnungen gibt er folgende Antwort preis: „42“. Das ist doch mal eine Ansage. Die Antwort auf das Leben, das Universum und den ganzen Rest ist ziemlich überschaubar. Doch die Bewohner des Planeten sind damit (verständlicherweise) ganz und gar nicht zufrieden. Sie sind nicht wirklich schlauer als zuvor und können mit der Antwort nichts anfangen. So hatten sie sich das nicht vorgestellt. Das wollten sie nicht hören.
Mit Gott würde es sich vielleicht ähnlich verhalten. Unsere Welt ist hoch kompliziert und egal wie viel auch erforscht wird und wie viele neue Erkenntnisse gewonnen werden, es bleibt uns Menschen doch vieles unbekannt. Gott hat die Antwort auf alle Fragen. Und man stellt ja bisweilen viele Fragen an Gott und ist dann enttäuscht keine Reaktion zu erleben. Doch vielleicht sollte man sich darüber nicht immer beschweren. Wie oft würde ich Gottes Antwort nicht verstehen? Wie oft wäre ich enttäuscht darüber? Wie oft wäre ich noch verwirrter, trauriger, unzufriedener als zuvor?
Es geht im Glauben nicht darum, immer alles zu wissen. Es ist viel wichtiger, Gott und seiner Liebe zu vertrauen. Er hat alles in seiner Hand und lenkt alles zum Guten. Wenn man sich dessen gewiss ist, kann man auch gut damit leben, auf manche Fragen keine Antwort zu bekommen.

Donnerstag, 5. Januar 2017

Thema des Monats: auf der Suche nach Freiheit

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Der Traum von Freiheit. Wer kennt ihn nicht. Viele Menschen träumen von Freiheit und verbinden damit die unterschiedlichsten Dinge. Aber was genau ist Freiheit und wo findet man wirkliche Freiheit? Darum geht es im Januar im Thema des Monats.

Den Anfang dazu macht fil. Er ist der Kopf der Hip Hop Formation fil_da_elephant. Hinter dem Künstlernamen fil verbirgt sich Philipp Obrigewitsch. Fernab der Bühnen ist der 3-fache Vater Leiter eines Jugendtreffs im CVJM Esslingen, wo er natürlich auch Hip Hop Workshops gibt.


Hier nun aber zu seinen Gedanken über Freiheit:


Eine der krassesten Filmszenen ist für mich schon seit vielen Jahren der Tod von „William Wallace“ (Mel Gibson) in Braveheart. Noch im Sterben brüllt der Gefolterte mit aller Kraft ein letztes Mal „FREIHEIT“, bevor er die Augen schließt. Ich habe den Film oft gesehen, aber hier habe ich immer eine Träne im Augenwinkel. Freiheit…! Was ist diese Freiheit, dass Menschen bereit sind für sie zu kämpfen und zu sterben? Habe ich – der ich doch eigentlich frei lebe - überhaupt ein Gespür für ihren Wert? Oder ist es wie mit der Atemluft - so lange selbstverständlich, bis sie plötzlich knapp wird…?!

Für das deutsche Wort Freiheit gibt es im englischen gleich zwei Worte: „Freedom“ bedeutet, dass ich tun und lassen kann, was ich will. Niemand hat mir etwas vorzuschreiben. „Liberty“ bedeutet frei im juristischen Sinne. Diese beiden Worte müssen wir bedenken, wenn wir über Freiheit reden.

Grundsätzlich gilt: Wir sind als FREIE Menschen geschaffen. Wir haben so ein überaus krasses Maß an Freiheit, das ist eigentlich kaum zu begreifen. Wir sind Gottes Ebenbilder und Gott ist frei! Wir sind so frei, dass wir sogar zu unserem Schöpfer NEIN sagen dürfen. Er hält uns nicht fest. Er zwingt uns nichts auf. Wir sind frei Gutes und Böses zu tun. Selbst Paulus schreibt: „Alles ist erlaubt…(nachzulesen in 1. Korinther 10, 23-24).

Allerdings schreibt Paulus auch weiter: „Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut auf. Niemand suche das Seine, sondern was dem andern dient.“ Gesunde (!) Freiheit hat zwei Grenzen. Eine Grenze für „Freedom“, eine Grenze für „Liberty“. Die Grenze für „Freedom“ hat Kant sehr gut formuliert: „Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt“. Ich kann vielleicht tun und lassen was ich will, aber nicht auf Kosten meines Nächsten. Das klingt erst einmal logisch, wird aber tausendfach missachtet. Oft wollen wir unsere Freiheit erweitern – und rauben damit anderen Menschen ihre Freiheit. Durch unseren Konsum, unsere Gier, unsere Eigensucht und Arroganz, unsere Grenzen und Zäune, unsere Ansprüche, unseren „Schutz“… Wir rauben ihnen damit aber das was Gott ihnen geschenkt hat! Einen Teil ihrer Ebenbildlichkeit Gottes! Das ist keine Kleinigkeit…! (übrigens auch nicht, wenn wir es zwar nicht selber tun, aber nur schweigend zu- und dann wieder wegschauen…!)

Die Grenze für „Liberty“ betrifft viel mehr uns selbst. Denn oft führt gerade meine „Freedom“-Freiheit mich in Gefangenschaft. Ich verliere dadurch meine „Liberty“-Freiheit. Die Folgen meines zügellosen Lebens sind dann plötzlich Abhängigkeiten, Sucht und Krankheit. Bei Nikotin, Alkohol und Drogen ist das besonders sichtbar, aber auch bei Sexualität und Pornographie, bei meinem „sozialen Standard“, meinem „gesellschaftlichen Wert“. Und wenn ich Geldstrafen bezahle oder gar ins Gefängnis muss, dann wird besonders deutlich sichtbar, wie meine „Liberty“ zerstört wird…

Ich kann meine Freiheit übrigens auch investieren. Genau wie meine Zeit, Kraft, Liebe und Talente. Normalerweise investiere ich Freiheit in zwei Dinge. ENTSCHEIDUNGEN (Werte!) und BEZIEHUNGEN. Mit meiner Entscheidung Vegetarier zu sein, „verliere“ ich die Freedom-Freiheit Fleisch zu essen. Mit meiner Entscheidung den Zehnten zu geben, verliere ich die Freedom-Freiheit mehr Geld für meine Bedürfnisse oder Interessen auszugeben. Ich würde ja vielleicht auch gerne ein MuscleCar fahren oder nach Kuba fliegen… Das ist dann gestrichen. Aber gute Entscheidungen erweitern die Freiheit anderer. („… sondern was dem anderen dient.“)

Wenn ich meine Freiheit in Beziehungen investiere, gebe ich auch etwas auf. Als Ehemann und Familienvater zum Beispiel habe ich nicht dieselben „Freiheiten“ wie als Single. Dafür erlebe ich andere Dinge. Liebe, Geborgenheit, Heimat… Ich TEILE und ich BEKOMME.

Wir haben oft Schwierigkeiten unsere Freiheit zu GEBEN. Wir trauen uns nicht in feste Beziehungen, haben Angst ausgenutzt zu werden, wollen ungern teilen. Das Paradoxe: Wir lassen uns stattdessen unsere Freiheit RAUBEN: Wir stecken im Hamsterrad des Lebens, getrieben von Sachzwängen. Verrückt. Zur Freiheit gehört es, eigene Entscheidungen zu treffen. Selbst Kapitän des Schiffes zu sein. Selbst JA und NEIN zu sagen. Gott will uns hierbei helfen und hat uns mit der Bibel einen erstklassigen Kompass zur Verfügung gestellt. Manchmal glauben wir, Gott würde alles für uns einfädeln. Wir sagen „ER hat einen Plan für mein Leben“ und meinen „Ich muss nicht selber nachdenken.“ Das ist grundfalsch. Wir sind zur Freiheit BERUFEN! (Galater 5,13)

Und jetzt? Dieser Text kann nur Augen öffnen. Er führt Dich nicht von A nach B. Er kann Dich aber aufwecken. Und dann geht DEINE Suche los. Dein eigener Weg mit Gott. Nicht vorgepflastert, sondern ein Abenteuer. Ein freier Mensch und ein freier Gott teilen eben diese Freiheit. Ich bin gespannt, was daraus entsteht…!

B.BLEZZED,
fil

Dienstag, 3. Januar 2017

Musikvideo: Lichtfabrik - Zurück

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An Weihnachten gab es von Lichtfabrik ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk: ihr neues Musikvideo zum Song "Zurück".
Den Song der 4 Stuttgarter findet man auf ihrer EP "Tanz vor Glück".

Lichtfabrik, das ist alternativer Party-Pop-Rock mit Tiefgang aus dem Süden Deutschlands. In ihren Songs geht es um das Leben in all seinen Facetten. Ganz echt und authentisch entwickeln sie dabei ihren eigenen Stil. Zu ihrem Leben gehört aber auch ihr Glaube und der ist Programm in der Band, den mit ihrer Musik wollen sie ein Licht sein und das Licht von Jesus weitergeben.

Wie sehr ihre Texte aus dem Leben gegriffen sind, hört man z.B. auch in dem Song "Zurück".
In dem Song geht es um eine Beziehung, die in die Brüche geht und dem Wunsch, die Zeit zurückdrehen zu wollen. Zurück zu den schönen Momenten, wo die Welt in Ordnung war. Vielleicht könnte man etwas anders machen? Bestimmte Dinge besser machen?
"Doch die Zeit läuft immer weiter", wie Sänger Micha singt. Mit dem Blick nach vorn auf Gott gerichtet, können sie die Vergangenheit ruhen lassen und neugeboren vorwärts gehen, ganz im Vertrauen darauf, dass das Leben in Gottes Hand gut aufgehoben ist. "Nicht mehr zurück... immer, immer weiter."

Perfekt unterstützt wird die Geschichte des Liedes durch das Musikvideo, wo die zerbrochene Beziehung thematisiert und die Handlung an verschiedenen Stellen zurück- bzw. vorgespult wird.

Auf ihrer Facebookseite schrieben sie, dass das Musikvideo erst der Anfang ist... In diesem Jahr, soll es nämlich eine neue CD der 4 geben.
Man sollte sie definitiv im Auge behalten! Sehr viel versprechend!

Lichtfabrik - Zurück


Montag, 2. Januar 2017

Impuls für deine Woche

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Manchmal liegen uns bestimmte Dinge schwer auf der Seele. Krankheit. Sorgen. Probleme. Neue Herausforderungen. Trauer. Schmerz. Streit. Wie ein schwerer Stein hängen diese Dinge an unserem Herzen, an unserer Seele, und ziehen uns nach unten.

Gerade am Jahresanfang hofft man, dass das neue Jahr besser wird als das alte oder steht vor Veränderungen im Leben.

Wenn unser Herz so zerbrochen ist und schmerzt, dann ist es tröstend die Jahreslosung für 2017 zu lesen:


Gott spricht:
Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.
Hesekiel 36, 26

Gott möchte dein kaputtes Herz nicht nur heilen, sondern dir ein neues schenken. Ein Herz ohne Kratzer, Wunden, Risse und Narben.
Er möchte, dass du dich von den Dingen, die dich belasten, nicht herunterziehen lässt. Er lässt dein Herz wieder tanzen.

Ganz treffend hat das Martin Ergenzinger in dem Lied "Spiel mir ein Lied" formuliert:




Den Text dazu könnt hier hier nachlesen:

Mein Herz ist zerbrochen / wie das Display eines Telefons,
es schlägt zwar noch, / doch die Bedienung fällt mir schwer.
wär ein Bein gebrochen, / humpelt es herum und hofft, dass du
dich endlich zeigst, / denn deine Hilfe fehlt mir sehr.

Du hast gesagt, dass du mich halten kannst.
Du machst aus meiner Trauer einen Tanz.
Stell dich zwischen mich und meine Angst.
Spiel mir ein Lied und:

Lass mein Herz wieder tanzen!
Reanimiere den Rnythmus in mir!
Lass mein Herz wieder tanzen!
Entfache dein Feuer neu in mir!

Tausend graue Wolken / haben’s sich in mir bequem gemacht
und Regen tropft / ununterbrochen auf mein Herz.
Als würde man mich foltern, / meine Seele ist ganz aufgequoll’n,
wie lange noch, / bis du mich hörst in meinem Schmerz?

Du hast gesagt, dass du mich halten kannst.
Du machst aus meiner Trauer einen Tanz.
Stell dich zwischen mich und meine Angst.
Spiel mir ein Lied und:

Lass mein Herz wieder tanzen!
Reanimiere den Rnythmus in mir!
Lass mein Herz wieder tanzen!
Entfache dein Feuer neu in mir!

Sonntag, 1. Januar 2017

Impulse for your month

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Happy New Year! 
I hope you started your year 2017 close to all your loved ones, safe and sound. Have you made any resolutions for the new year? The thing about resolutions is, they tend to not last very long.
Something that lasts forever though, is this promise:


"I will give you a new heart and put a new spirit in you." 
                                                    - Ezekiel 36:26

God made this promise thousands of years ago and yet it's as recent as ever. Try to adopt the new heart and the new spirit God gives you this year. He won't only give it to you once, but over and over again if you just ask. God wants to renew you every day and give you a positiv spirit for each morning. 
Be thankful for the life God gave. you. I know, that's not always easy. 2016 might have been rough for you, or it might have been the best year of your life so far. 
Remember your new heart and the new spirit, take chances this year. Because sometimes, your life, your year, your day is just what you make it.