Montag, 14. August 2017

Impuls für deine Woche

Fragst du dich auch manchmal, was Gottes Wille für dein Leben ist?

Ich wünschte mir dann meistens, dass Gott einfach mal ganz akustisch (manchmal wäre vielleicht auch ein Megafon von Nöten) zu mir sprechen würde.

Aber so ist Gott nicht. Er nutzt ganz viele verschiedene Möglichkeiten, um mit uns in Kontakt zu kommen.

Manchmal ist es nur ein Gefühl, manchmal sind es andere Menschen, manchmal ist es die Bibel,...
Aber viel zu oft warten wir auf ein eindeutiges Zeichen. Einen direkten, unmissverständlichen Aufruf: Geh nach xy! Tu das und mach jenes!

Manchmal kommt die Gewissheit über Gottes Willen für unser Leben wie von selbst, manchmal wächst sie allmählich.

Paulus und seine Begleiter hatten zu Beginn der 2. Missionsreise eine Marschrichtung. Sie haben nicht auf besondere Zeichen gewartet oder gefragt, ob die Umstände dafür egrade günstig sind. Sie machten sich einfach auf den Weg und liefen los. Das Ziel war klar und der Weg dahin würde sich schon ergeben. Sie vertrauten darauf, dass Gott sie führen wird. Auf ihrem Weg wurden sie einige Male vom Heiligen Geist gehindert und mussten Umwege in Kauf nehmen bis sie dort ankamen, wo sie hinkommen sollten.

Was wäre aus dieser Reise geworden, wenn sie gewartet hätten, dass Gott ihnen alles im Detail erklären würde und sie auf alles vorbereitet hätte?

Stattdessen machten sie sich auf den Weg, ohne Angst sich zu verlaufen, das Ziel zu verfehlen, Gottes Führung zu verpassen.

Manchmal warten wir viel zu lange auf ein Zeichen, um am Ende das zu verpassen, was Gott für uns vorbereitet hat. Wir warten auf den masterplan und wollen den dann ganz korrekt befolgen und verpassen dabei all das Schöne, was am Straßenrand, auf den Wiesen oder gar auf dem Umweg auf uns wartet.

Ich wünsche dir Mut, den Sicherheitsgurt abzulegen und den ersten Schritt zu gehen - das Ganze nicht kopflos, aber betend mit Gottes Führung.

Sonntag, 13. August 2017

MissioCamp Erzgebirge

Wie in jedem Jahr fand auch dieses Jahr in der letzten Sommerferienwoche im idyllischen Pockautal, mitten im Erzgebirge, das MissioCamp statt. Hunderte Camper besiedelten das Gelände der Strobelmühle, um gemeinsam eine Woche zu verbringen, mehr über Gott zu erfahren und eine Menge Spaß zu haben.

Am Freitagnachmittag zogen die Campbewohner in ihre Doublepipes ein. Thema des diesjährigen MissioCamps war "Die Welt ist nicht genug". Passend dazu starteten die beiden Moderatoren ihre Raumfahrtmission, die sich durch die gesamte Woche zog. und auch Campprediger Markus Heusser, Leiter von Adonia, sprach davon, dass die Welt für uns Menschen nicht genug ist. Was das bedeuten sollte, zeigten diverse Workshops, Seminare, Bibelarbeiten und natürlich auch die Ev'Events, die an jedem Abend auch für Außenstehende offen waren. In diesem Jahr gab es auch eine neue MissioCamp-Band: ELYAZ, mit denen es den Campern noch mehr Spaß machte Gott zu loben.
Bei der täglichen Challenge-of-the-day gab es für die Dorfbewohner (die Camper wurden in Doublepipe Dörfer aufgeteilt) eine Aufgabe, die es zu meistern galt. Im Ev'Event wurde das Gewinnerteam bekanntgegeben, welches dann am nächsten Tag bestimmte Vorrechte genießen durfte, wie z.B. vordrängeln bei der Essensausgabe.

Bereits am 2. Abend gab es das erste Highlight der Woche.
Die österreichische Alternative-Pop-Rockband Solarjet heizten den Campern nach dem Ev'Event so richtig ein. Und wie es sich für richtige MissioCamper gehört, darf auch bei dieser Band eine Wall of Death, ein bisschen Moshen oder einfach nur rudern nicht fehlen. Da staunte die Band nicht schlecht. Aber auch darf Publikum bekam einiges auf die Ohren. Altbekannte Solarjet-Songs, neue Songs wie "Gold", aber auch ein paar ganz ungewohnte Klänge. So spielten sie zu viert auch ein paar Songs der anderen Bandprojekte Letters for Jonah und ein Lobpreislied des Projektes GNADE. Passend zum Motto des Camps war ihnen die Bühne nicht genug, sodass sie sich unters Publikum mischten.

Der Sonntag wurde tierisch. Der große Gangster "Pinguin" woltle die Weltherrschaft an sich reißen. Doch die Geheimagenten konnten dies in letzter Sekunde noch verhindern und das Missiocamp vor dem Untergang retten. Am Abend stand großes Kino für die Camper auf dem Plan nach dem Ev'Event.

Montagabend wurde es wieder etwas actionreicher, denn Bauchredner und Evangelist Sebastian Rochlitzer weiß, wie man Stimmung macht.

Und auch der Dienstagabend war nicht ohne. Tilo Reichelt, Gründer von NEW GENERATION in Chemnitz, sprach aus seinem Leben. Seine Erlebnisse waren für viele Camper sehr interessant und auch bewegend. Die Frage danach, wo Jesus mit deinem Leben vor hat, war zentraler Punkt des Abends.

Am Mittwoch sollte es abends nochmal richtig laut werden. Denn Jonas koann nicht nur moderieren, er mag es auch, wenn es richtig paar auf die Mütze gibt. Musikalisch natürlich. Mit seiner Band Headedge sorgte er für mächtig gegröhle und den Totalabriss.

mehr Bilder hier
Der letzte Abend des Camps ist für viele Camper ein kleines, persönliches Highlight. Denn an diesem Abend findet die alljährliche Campgala statt, in diesem Jahr unter dem Motto "Casino Royale". Bei der Campgala dürfen die Teilnehemr jedes Jahr zeigen, was sie so können, wie z.B. Poetryslam, selbstgeschrieben Lieder vortragen usw. Außerdem wurde der goldene Nußknacker verliehen.

Über die ganze Woche verteilt gab es coole Workshops, beispielsweise über Geistesgaben, Lebensentscheidungen oder wie man eine Andacht vorbereitet.

Was es sonst noch so gab beim MissioCamp könnt ihr auf der Seite des Missiocamps nachlesen, denn dort gibt es die MissioTimes, die Campeigene Zeitung, die über alles Wichtige (und Unwichtige) informiert. Weitere Bidler gibt es dort natürlich auch!

Donnerstag, 10. August 2017

Thema des Monats: Lobpreis

via Time Passed By Photography
Unser Thema des Monats ist wie ihr wisst "Lobpreis". Wir haben bereits von Cardiac Move gehört, was sie dazu denken; nun freuen wir uns sehr, dass diesmal Dawn Michele, Frontsängerin der US- Rockband Fireflight, ihre Gedanken mit uns teilt. 
Schon seit 1999 steht sie mit ihren Bandkollegen aus Florida auf der Bühne und ist dabei durch die ganze Welt getourt. Seit einiger Zeit ist sie zudem nicht nur Musikerin, sondern auch Mutter. Sie teilt hier ihre Erfahrungen zum Thema Lobpreis mit uns:

Nach einer langen Karriere im christlichen Musikbusiness hatte ich merkwürdigerweise bis vor kurzem nie die Gelegenheit, öffentlich Worship zu leiten. Als sich diese Möglichkeit eröffnete war ich tatsächlich anfangs ziemlich nervös, und das obwohl ich in den letzten 17 Jahren mit Fireflight auf unzähligen Bühnen stand. Ich glaube, Lobpreis zu leiten erschien mir immer als ein ganz anderes Paar Schuhe als mit der Band zu spielen.
Ehrlicher Lobpreis hat etwas sehr intimes, verletzliches an sich. Auf der Bühne zu stehen und den Worship zu hat sich sehr beängstigend angefühlt. Es hat sich herausgestellt, dass es anfangs wirklich eine Herausforderung war, denn Ablenkung ist nur schwer zu vermeiden wenn man in einem großen Raum voller Leute steht. Ich glaube allerdings wirklich dass jede Person in dem Raum damit fast genauso viele Probleme hatte wie ich , als ich sie so anstarrte!
Da habt ihr es also, ein simples Geständnis: Wir alle haben manchmal Probleme, im Lobpreis eine Verbindung zu Gott zu finden. Nicht nur im Gottesdienst, auch im ganz privaten. Das ist ein großes Problem was sich leicht ignorieren lässt, aber furchtbare Konsequenzen haben kann. Der Grund warum das so wichtig ist liegt darin, dass wir beim Lobpreis für eine kurze Zeit unseres Lebens die Wahrheit aussprechen; mit unseren Gedanken, unserem Mund und unserem Herzen. Aber nicht irgendeine Wahrheit, sondern die kraftvollste Wahrheit im Universum. Diese Wahrheit ist, dass Gott unfassbar ist, kraftvoll ist, und das ist wichtiger als alles andere was wir sehen oder anfassen.
Wir verbringen viel Zeit damit uns auf alles andere zu konzentrieren und das bedingt, wie wir unser Leben erfahren. Lobpreis ist eines der Fenster, durch die wir sehen und denken können, wie Dinge wirklich sind. Gleichzeitig ist es eine Chance dankbar zu sein und den zu erhöhen, der uns alles gegeben hat und uns bedingungslos liebt.
Ich glaube, dass jeder undankbare Gedanke den wir haben nicht wirklich der Realität entspringt. Stattdessen ist es ein Gedanke, der von unserem Fokus auf die kraftlose, gefallene, kaputte Welt vernebelt ist. Aber es gibt Kraft und Hoffnung in dieser gefallenen Welt! Sein Name ist Jesus! Gott ist Liebe! Darin liegt so viel Schönheit und alle Dinge sind möglich!

Ich bin genauso schuldig wie jeder andere, der entmutigt oder abgelenkt ist. Aber ich will mich bessern! Lobpreis ist Wahrheit. Ich möchte Lobpreis machen, weil Gott es verdient und ich so viel habe wofür ich dankbar sein kann. Besonders dankbar bin ich dafür, dass ein gesegneter Nebeneffekt dessen ist, dass die Wahrheit mich frei macht!

"Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen."
Johannes 8,32


Dienstag, 8. August 2017

Wir sind wieder unterwegs: Celebrate Event in Lichtenstein

Vom Festival-Sommerloch war in den letzten Wochenenden nicht allzuviel bei uns bemerkbar. Und es reißt auch nicht ab: denn am 19. August findet im sächsischen Lichtenstein wieder das Celebrate Event in der Räumen des GCL Lichtenstein statt. Mit dabei sind in diesem Jahr: Solarjet, Good Weather Forecast und TWELVE24. Außerdem gibt es noch eine Aftershow-Party mit DJ H. Mendez.

Das verspricht Partystimmung vom Feinsten - nicht nur für alle Tanzmäuse, sondern auch für jeden Tanzmuffel, denn hier bleibt kein Bein still stehen!

Da in Sachsen seit dieser Woche auch wieder Schule ist, wird das Celebrate Event von einer Schultour eingeläutet. So macht Schule Spaß!

Los geht es am 19. August um 19.00 Uhr in der Paul-Zierold-Straße 8.

Tickets gibt es für 14,00 € hier zu kaufen.

Weitere Infos unter www.celebrate-event.de

Montag, 7. August 2017

Impuls für deine Woche

http://view.stern.de/de/tags/klingelschild-110742
Vor einigen Wochen hörte ich eine interessante Sendung im Radio. Ein Namensforscher wurde interviewt, der sich mit der spannenden Frage beschäftigte, was Nachnamen aussagen, und vor allem, was wir mit einem bestimmten Namen, wenn wir ihn hören, verbinden. Er hatte eine Studie durchgeführt und dafür die Menschen befragt, welche Eigenschaften sie mit einem bestimmten Namen verbinden. Bei Vornamen hatte ich davon schon öfters gehört: Zum Beispiel bringen Mädchen, die Charlotte heißen, oft sehr gute Leistungen in der Schule, während Kinder mit Namen wie Kevin, Jacqueline und Chantal von Lehrern eher als leistungsschwach eingestuft werden. Dass es diese Unterschiede aber auch bei Nachnamen gibt, war mir neu. Der besagte Namensforscher hatte herausgefunden, dass Personen mit einem edlen Nachnamen wie »Kaiser«, »König«, oder »von Greifenstein« bessere Aufstiegschancen im Beruf haben als Personen mit Nachnamen wie »Müller«, »Schuster«, »Bauer« oder »Fischer«.

Früher hatten die Familiennamen noch mehr Bedeutung als heute. Besonders in der Bibel sagt der Name einer Person oft viel über deren Eigenschaften aus. Gott hat in der Bibel auch verschiedene Namen. Zum Beispiel heißt er Gott, »der Allmächtige«, oder »der Herr der Heerscharen«. Er wird auch »der ewige Gott«, »der höchste Gott«, »der Herr, unser König« und sogar »der Herr, mein Hirte« genannt. Das sind nur einige wenige von Gottes Namen. Doch wieso hat Gott so viele Namen?
Sie drücken alle eine besondere Eigenschaft Gottes aus. Wenn wir seine Namen lesen, dann sollen wir damit seine guten Eigenschaften verbinden und Gott so kennenlernen. Wie gut, dass Gott nicht wie wir nur einen Namen hat, der kaum etwas aussagt. Nein, er hat viele Namen, die ihn alle als wunderbaren Gott beschreiben.

Ich will dich erheben, mein Gott, du König, und deinen Namen preisen immer und ewig.
Psalm 145,1

Samstag, 5. August 2017

Homeward Festival

via
Der Ausfall des Freakstocks in diesem Jahr war für viele begeisterte Festivalbesucher eine große Enttäuschung. Was macht man nun mit dem freien Wochenende mitten im Sommer? Man kann natürlich einfach zu Hause sitzen und nichts tun, oder aber die Chance nutzen um etwas Eigenes und Neues auszuprobieren. Für die zweite Option haben sich die Organisatoren des Homeward-Festivals, was letztes Wochenende in Niederwürschnitz stattfand, entschieden. Sie haben in monatelanger Vorarbeit ein neues Festival aus dem Boden gestampft, was sicher vielen in guter Erinnerung bleiben wird.

Wenn man das Homeward-Festival rückblickend kurz zusammenfassen will, kann man nur sagen: Der Name war Programm. Für drei Tage gab es ein Heimkommen für über 1000 Besucher nicht nur in die eigenen vier Wände, sondern auch auf das Festivalgelände an der Alten Ziegelei Niederwürschnitz.

Wie schafft man das?

Erstens: Gute Musik. Zwei Bühnen sind für ein für ein Festival dieser Größenordnung sicher nicht notwendig, aber unglaublich empfehlenswert. Auf der „Homestage“ gab es von Freitag bis Sonntag eine bunte Mischung von Bands aus allen möglichen Stilrichtungen, von Punkrock bis Hip Hop, von Singer-Songwriter bis Hardcore. Da kann man fast mit Sicherheit behaupten, dass für jeden Geschmack etwas dabei war. Für die Liebhaber der elektronischen Musik gab es im „Backyard“ ordentlich was auf die Ohren, wobei auch hier mit diversen DJs für Abwechslung gesorgt wurde. Gelegenheit zum Tanzen gab es also reichlich und das wurde auch bis in die frühen Morgenstunden hinein in Anspruch genommen.

Zweitens: Gute Verpflegung. Um die Besucher auch kulinarisch bei Laune zu halten wurde sich ordentlich ins Zeug gelegt. Es gab frische Pizza und Backkartoffeln aus dem Holzofen sowie Sommergemüse und Geschnetzeltes aus der Pfanne. Am Samstagmorgen gab es einen frische-Brötchen-Verkauf mit Lieferung bis ans Zelt und auch Sonntag war mit Brötchen und Kaffee für ein gemeinsames Frühstück auf dem Veranstaltungsgelände gesorgt. Zur Abkühlung wurden verschiedene Getränke und auch Eis angeboten. An dieser Stelle sei den Leuten besonders gedankt, die bei hochsommerlichen Temperaturen am Pizzaofen geschwitzt haben oder hinter den Kulissen vorbereitet und geschnippelt haben.

Drittens: Nur keine Langeweile aufkommen lassen. Neben der musikalischen Ausgestaltung war für viele Gelegenheiten zum Zeitvertreib gesorgt. Am Samstag gab es zwei Seminarblöcke, bei denen man entweder neuen geistlichen Input bekam oder eins der Lifestyle-Seminare besuchen konnte. Das Themenangebot reichte dabei von Seminaren über prophetisches Reden und Leiterschaft bis hin zu Henna-Tattoos, Skaten oder KFZ-Selbsthilfe. Über die gesamte Zeit des Festivals boten sich reichlich Möglichkeiten für alle, die nicht nur entspannt herumsitzen wollten. Eine Miniramp schaffte Raum für sportliche Betätigung, für kreativ Interessierte gab es eine Wand zum Graffiti-Sprayen und eine Ausstellung im Kunst-Zelt. Man konnte an der Kleidertauschbörse den Inhalt seines Kleiderschranks aufpeppen oder selbstgemachten Schmuck- und Dekoartikel kaufen. Für Leute, die es etwas ruhiger angehen lassen wollten, bot sich das Shishazelt an. Und wem der ganze Trubel zuviel wurde oder wer etwas auf dem Herzen hatte, der konnte sich in eine Auszeit im Gebetszelt nehmen.

Viertens: Eine angenehme Atmosphäre schaffen. Der Veranstaltungsort an der Alten Ziegelei in Niederwürschnitz bietet an sich schon einen rustikal-gemütlichen Raum, der wie gemacht für Sommeraktionen wie das Homeward scheint. Dazu kam die Gestaltung eines „Wohnzimmers“ auf dem Festivalgelände, wo sich ein wenig abseits der Bühnen zahlreiche Sofas und andere Sitzmöbel befanden. Hier konnte man sich nach ekstatischen Tanzeinlagen kurz ausruhen oder den Abend ganz gemütlich ausklingen lassen. Auch das Deko-Team hat sich mächtig ins Zeug gelegt und das Gelände mit vielen liebevollen Details geschmückt. Blumen, Teppiche und Stehlampen, selbstgemachte Holzwegweiser und viele Lichterketten sorgten tags und nachts für eine wohnliche Stimmung.

Natürlich hat die Atmosphäre eines Festivals auch mit den Menschen zu tun. Das betrifft auf der einen Seite Helfer und Ordner und auf der anderen Seite die Besucher. Über alle lässt sich sagen, dass die ganze Zeit ein entspannt-offenes, freundlich-warmes (bei viel Sonnenschein durchaus auch wörtlich zu verstehen) Flair vorhanden war. Es war ein bisschen so, wie wenn man nach Hause kommt.

Fünftens und Letztens: Schönes Wetter. Auch wenn der Einfluss auf diesen Faktor begrenzt ist, muss man doch sagen, dass nach der verregneten Woche vor dem Festival der Sonnenschein die Stimmung positiv beeinflusst hat.

Zum Schluss geht ein riesiges Dankeschön an alle, durch die das Homeward zu der Veranstaltung geworden ist, die es war: Organisatoren, Aufbauhelfer, Musiker, Ordner, Techniker, Dekorateure, Handwerker, Helfer beim Catering und an der Bar, Seminarleiter, Verkäufer an den Ständen, Seelsorger, Beter und alle anderen, die sich eingebracht haben um dieses Wochenende möglich zu machen. Gedankt sei auch allen, die am Sonntag nach dem Abschlussseminar noch ihren freien Nachmittag geopfert haben und beim Abbau mit angepackt haben.

Das Homeward war eine sehr gelungene Veranstaltung, da sollte es die Organisatoren folglich nicht wundern, wenn Rufe nach einer Wiederholung bzw. Fortsetzung des Festivals aufkommen.

Donnerstag, 3. August 2017

Thema des Monats: Lobpreis

via Cardiac Move (Johnny vorne Mitte)
Lobpreis ist ein großer Begriff. Es umfasst eine ganze Musikrichtung im christlichen Bereich, aber auch eine innere biblische Haltung.
Aber was genau ist Lobpreis? Wie funktioniert Lobpreis und warum machen wir eigentlich Lobpreis - und vor allem für wen?

Diesen Fragen wollen wir im Thema des Monats August etwas nachgehen.

Den Anfang macht Johnny von Cardiac Move aus Österreich.


Für mich ist Lobpreis weit mehr als Musik, die von GOTT erzählt; vielmehr ist es GOTT selbst, der durch mich spielt und singt. "Der HERR thront im Lobpreis seines Volkes" GOTT liebt es nicht nur, wenn sich Menschen versammeln, um ihm musikalisch und stimmlich die Ehre erweisen. Weit darüber hinaus verteilt er liebend gerne Gnadengaben, besonders an jene, die ihm in Treue dienen. Ich gebe zu: nicht immer kommt bei mir große Freude auf, wenn ich mich für die Nachtanbetung oder eine bestimmte Zeit des musikalischen Lobpreises verpflichte. Ablenkungen wie die eigene Tagesverfassung, Arbeiten oder Freizeitaktivitäten erscheinen dann nicht selten "viel wichtiger". Und doch: jedesmal, wenn ich mich überwinde, darf ich letztlich tiefen Frieden verspüren und meine Freude am HERRN wird buchstäblich mehr und mehr zu meiner Stärke. Weil Er in meiner Schwäche wahrhaft stark ist! Einer meiner neuesten Songs handelt genau davon: Noch ehe ich irgendetwas tun kann, bin ich in diese Welt hineingeliebt- so ist GOTT! ER hat mich zuerst geliebt, bedingungslos. ER nimmt mich IMMER an, so wie ich JETZT eben gerade VOR IHM BIN. Genau genommen könnte ich ohne GOTT nicht einmal atmen. So ist Anbetung auch ihrem ganzen Wesen nach "zweckfrei". Es geht überhaupt nicht um die Frage "Was bringt mir das", sondern darum, "Was könnte, Ich HERR, Dir bringen, was wir nicht von Dir empfingen?", wie es in einem Albert Frey - Lied heißt. Ich bete GOTT an, weil ER es einfach wert ist, weil ich IHM alles zu verdanken habe. Das ist für mich auch das Wesen der Eucharistischen Anbetung, aus Dank mit Allem was mich ausmacht, vor den HERRN zu kommen. Nicht weil ich so fromm wäre, sondern weil ER aus freien Stücken, sich selbst, sein ganzes Leben in Jesus Christus hingegeben hat- für mich, für Dich, für jeden Menschen, der diese wunderbare Wahrheit annehmen möchte. Mittlerweile freue ich mich auf meine nächtlichen Anbetungsstunden und diverse Dienste im musikalischen Lobpreis, weil GOTT IMMER so viel zurückschenkt, sogar auch dann, wenn ich einfach nur mal guten Willen zeigen kann und die Treue stärker da ist, als das "gute" Gefühl. Ich habe die tiefe Erfahrung gemacht, dass GOTT sich freut über den Lobpreis und noch viel mehr: zugegen ist im Lobpreis! ER VERWENDET JEDES GEBET, WENN AUCH OFT AUF SEINE GANZ EIGENE ART UND WEISE. Hör nie auf, Dein eigenes Lied zu singen- GOTT liebt es, leidenschaftlich und mit ganzer Hingabe geliebt zu werden. Was für eine Wahrheit: Du bist geliebt, vor jeder Leistung und trotz aller Schuld. ER ergänzt, was fehlt, wenn ich ehrlich zu IHM im Gebet komme. Hier noch einer meiner Lieblings-Refrains für Dich- möge Er Dich ins Gebet führen:


"Du bist die Hoffnung, die uns hält / Du bist die Rettung dieser Welt / Wenn alles fällt, bleibst Du besteh'n / Du bist wunderschön"


(Aus: "Zuerst Geliebt" - Maria Bacher, Johnny Krysl:


Vers 1:
Du hast mich zuerst geliebt
Bist ein Vater Der mich sieht
Noch bevor ich Dich erkannt
Hast Du meine Schuld gesühnt
Mir den Siegeskranz verlieh'n
Mich Dein Königskind genannt

Bridge:
Niemand kommt Dir gleich
König der Herrlichkeit
Niemand kommt Dir gleich Dir mein Gott


Chorus:
Du bist die Hoffnung, die uns hält
Du bist die Rettung dieser Welt
Wenn alles fällt bleibst Du besteh'n
Du bist wunderschön

Du bist was im Letzten zählt
Hast mich aus Gnade auserwählt
Ewig eins mit Dir zu sein
Bist mein Anfang und mein Ziel
Du bist Alles, was ich will
Du mein König, Du allein

Dienstag, 1. August 2017

Impulse for your month

How often do you think about your feet?

Most people care a lot about their body and about their looks. They might do sports and count calories, they go to the hairdresser's, they spend hours and hours looking for the latest fashion. In most cases the intentions are quite superficial, it's just about admiring some body at the first glance. But if you take a closer look, there is much more to admire.

Why don't you just stop reading for a second and look down at your feet.
Did you ever notice how incredible they are?

Compared to the size of our body, our two feet are quite small. Nevertheless they carry the whole weight, wherever we go. Often we think about our hands as being the most important part of the body. We write with our hands, we can paint, we can play the violin. We can shake hands and we can hug the one's we love. But if you try to stand on your hands, you propably won't have enough strength to do so for a few seconds or maybe a minute. And now remind yourself that you can stand on your feet for hours without any problems.
Each day from the moment I get out of the bed in the morning until I lay down at night I rely on my feet. I go to the kitchen to grab a coffee. I go to work. I go on a walk with my best friend. Sometimes I climb up hundreds of stairs to take a look down from a tower. Sometimes the path is smooth and I walk at a quick pace and sometimes there are sticks and stones and I have to watch every single step. But whatever the case, always my feet are carrying me.
Like most of the small everyday-things we take it for granted to walk whenever and wherever we want. Only if we stumble we are painfully reminded of the importance of our feet. So if your feet are well, just take a minute and be thankful.
God gave the promise to watch over you. And this does not mean that He just takes a quick look at you once a day. No, He watches your feet on every single step they take.

He won't let your foot slip. He who watches over you won't get tired.
Psalm 121,3

May you walk into this month without slipping!

Montag, 31. Juli 2017

Impuls für deine Woche

via
Neulich klingelte es bei mir an der Tür und zu meiner Überraschung war es nicht der Paketbote, sondern ein älterer Herr mit einer Meinungsumfrage. Und zwar eine von denen, die oft im Fernsehen und in Zeitungen zitiert werden und bei denen ich mich oft gefragt habe, wie diese Institute nur wissen wollen, wie Deutschland denkt und welche Partei bei einer Wahl wieviel Prozent erreichen würde. Im Allgemeinen blieb mir das weitgehend unklar, denn ich persönlich wurde nie befragt und kannte auch niemanden, der schon einmal an einer solchen Umfrage teilgenommen hatte.

Besonders bei Wahlen und vielen politischen Prozessen kommt schnell das Gefühl auf, dass die einzelne Meinung nichts bewirkt und dass sich eigentlich auch niemand interessiert, was man persönlich denkt und fühlt. Und auch im privaten Umfeld kann es passieren, dass man sich allein fühlt, selbst in der Familie und mit guten Freunden. Da scheint es niemanden zu geben, der dich versteht. Keinen, der zuhört und Verständnis hat für Fragen, Ängste und Sorgen.

Doch ich kann bezeugen: Es existieren tatsächlich Menschen, die von Tür zu Tür gehen, dort klingeln und fragen, ob man optimistisch oder pessimistisch in die Zukunft blickt und ob man mit der Wohnsituation zufrieden ist. Die oftmals fraglichen Statistiken über „die Deutschen“ beruhen tatsächlich auf Antworten von Menschen aus Fleisch und Blut. Da ist jemand herum gegangen und hat zugehört.

Und es gibt noch eine um Welten bessere Nachricht: Selbst wenn du nicht in der Stichprobe der Meinungsumfrage dabei bist, gibt es jemanden, der immer ein offenes Ohr für dich hat: Gott. Er ist immer an deinen Gedanken und Gefühlen interessiert. Er ist offen für alles was dir auf dem Herzen liegt. Er hört dir zu. Egal ob Freude oder Kummer, ob Ratlosigkeit oder Mutlosigkeit, bei Gott ist Raum für alles. Und das beste: Du brauchst nicht einmal bis zur Wohnungstür zu gehen, er hört dir immer und überall zu. Du brauchst nur anfangen zu reden.



Manchmal wirkt es so, als wären wir einsam und es gibt keinen, der uns versteht. Aber du kannst gewiss sein: Gott steht auch vor deiner Tür mit dem Klemmbrett in der Hand und will wirklich wissen, wie es dir geht.

Dienstag, 25. Juli 2017

Buch: Saat des Segens

via
Wieder mal haben wir für euch ein Buch gelesen. Genauer gesagt: Eigentlich sind es 5,  die in
einem Sammelband erschienen sind.
Das Buch "Saat des Segens" von Francine Rivers enthält folgende Bücher, die vorher schon als Einzelbände auf dem deutschen Buchmarkt erschienen sind:

Tamar - Der Gott, der mich segnet
Die Geschichte der jungen Tamar, die für ihr Recht kämpft. Einfühlsam und verständnisvoll erzählt, finden wir uns in der Welt von Jakob und seinen Söhnen wieder. Hier werden bekannte Geschichten allerdings nur kurz gestreift, um sich dann auf die weibliche Nebenfigur Tamar zu konzentrieren, deren Geschichte wohl weniger bekannt sein dürfte.

Rahab - Zukunft und Hoffnung
Auch in der Geschichte um Rahab, einer Prostituierte,die den israelitischen Kundschaftern hilft, als diese das Land einnehmen wollen, finden wir eine große Fülle an Details, die beim ersten lesen wohl sehr schnell untergehen. Hier scheint sich, wie auch im ersten Buch sehr mit den geschichtlichen Hintergründen beschäftigt wurden zu sein. Allerdings waren mir einige Dinge und Details selbst vollkommen neu, daher war vor allem dieser und der dritte Teil (zu dem ich gleich komme) eine Entdeckungsreise in die Zeit des Alten Testamentes.

Ruth - Dein Gott ist mein Gott
Ruth, eine Moabiterin, folgt ihrer Schwiegermutter nach Israel und zeigt ihre Liebe zu ihr und
zum Gott Isaels. Auch in dem Buch, das wohl von einer der bekanntesten Frauen der Bibel handelt, da ein biblisches Buch nach ihr benannt wurde, nämlich Ruth, entdeckt man viel Neues. Vor allem in
den Stammbäumen. Verwandtschaftsverhältnisse, die einem bisher noch nie so klar vor Augen standen, lassen einen jetzt staunen. Auch hier muss wieder die gute geschichtliche Recherche gelobt werden, die Francine Rivers scheinbar in ihren Büchern betreibt, wodurch die Geschichten noch authentischer wirken.

Batseba - Schönheit aus der Asche
Batseba, die wunderschöne Frau des Soldaten Uria, erregt die Aufmerksamkeit von König David. Das führt zu einer Katastrophe für sie aber auch den König. Ein der wohl bekanntesten Geschichten aus der Bibel über Fehltritte und deren Folgen mitfühlend erzählt. Hier wird besonders auf die Gedankenwelt von Batseba vor, während und nach ihrem Fehltritt eingegangen. Auch darin scheint die Autorin eine besondere Begabung zu haben, nämlich uns zu vermitteln was in den Personen vorgeht.

Maria - Das Ende ist der Anfang
Maria, die wohl bekannteste Frau der Bibel, begleiten wir in diesem Teil durch die uns wohl bekannteste Geschichte. Wir erleben wie sie zu Josefs Frau wurde und Jesus zur Welt brachte. Doch auch all das bekannte ist nicht das einzige, was wir in diesem Buch finden. Wir finden Gottvertrauen und Hoffnung.

Das gesamte Buch hat 606 Seiten und die Geschichten orientieren sich sehr nah am biblischen Text.
Selbst Teile der Gespräche wurden 1-zu-1 übernommen. Darin sieht man wie sorgsam Francine Rivers mit den biblischen Texten, die sie als Vorlage wählte, umgeht. Sie hat kein Interesse daran,
den Text zu verändern. Was ihr scheinbar am Herzen liegt ist den Text noch etwas lebendiger zu erzä
hlen und historische Informationen für den Leser einfließen zu lassen.
Die einzelnen Geschichten haben zwischen 100 und 110 Seiten. Sie sind daher auch für Menschen
geeignet die keine dicken Wälzer mögen, da jede Geschichte in sich geschlossen ist. Und sich gut an
einem oder zwei Abenden lesen lässt.

Das Buch ist bei Gerth Medien für 21 Euro zu erhältlich.

Montag, 24. Juli 2017

Impuls für deine Woche

Gott in eine Schachtel stecken?
via

Für Gott ist alles möglich.
Markus 10,27

Wenn du an Gott denkst, versuch nicht, ihn auf dein begrenztes Vorstellungsvermögen zu reduzieren. Steck ihn nicht in eine Schachtel. Er
ist so viel größer.

Unsere Fragen zeigen, wie wenig wir ihn begreifen: Wie kann Gott überall auf einmal sein? (Wer sagt, dass er an einen Körper gebunden ist?) Wie kann Gott alle Gebete auf einmal hören? (Vielleicht hat er ganz andere Ohren als wir?) Wie kann Gott gleichzeitig Vater, Sohn und Heiliger Geist sein? (Könnte es sein, dass die Physik im Himmel ganz anders funktioniert?) Wenn die Menschen hier uns schon nicht vergeben, wie viel mehr sind wir dann vor einem heiligen Gott schuldig? (Ganz im Gegenteil. Gott kann uns immer Gnade schenken, wenn wir Menschen das nicht schaffen – er hat sie ja erfunden.)

Wenn du anfängst. Gott würde nicht… Gott wird nicht… Gott kann nicht zu denken, hör sofort auf und denk noch mal scharf nach. Er ist größer, stärker, mächtiger und liebevoller, als du je begreifen wirst. Du willst ihn in die größte Schachtel stecken, die du dir vorstellen kannst? Vergiss es. Er passt niemals rein.

Zum Nachdenken

Wir sind es gewöhnt, unsere Welt in Zahlen zu messen. Sieben Unterrichtsstunden pro Tag. Ein Meter fünfundsiebzig groß. Zweitausend Lieder auf dem iPod. Aber können wir auch die Sandkörner am Strand zählen? Oder die Sterne am Himmel? Die Planeten im Universum? Nein. Können wir Gott messen? Noch mal nein. Er wird sich niemals auf eine Zahl reduzieren lassen.

(aus: Max Lucado "3 Minuten mit Gott")

Samstag, 22. Juli 2017

Rock am Stein 2017

Mit einem Besucherrekord von ca 800 Leuten wurde der Theresienstein in Hof gerockt. Das Rock am Stein stand am 15.Juli wieder an und fand wieder in der wohl schönsten (kleinsten) Open Air Bühne statt. Das Wetter entschied sich durchzuhalten und schenkte uns noch einen schönen Tag.

Den Anfang machteen The Cake Is A Lie. Sie stammen aus der Gegend des Festivals und waren für die harte Musik am Abend verantwortlich. Seit 2013 machen die fünf jungen Männer Melodic Hardcore und brachten, das zu Beginn verhaltene Publikum, nach und nach zum springen und pogen. Auch der Abstand zwischen den Besuchern und der Bühne wurde mit Song zu Song kleiner. Es gibt noch Hoffnung für die christlich harte Musik in Deutschland. Auch eine Zugabe forderte das Publikum, die sie auch prompt bekamen in Form eines Taylor Swift Covers von Shake it Off im Hardcore Gewand.

In den Umbaupausen stellten sich die Bands wie gewohnt den Fragen des Publikums und der Moderation. So konnte man hier erfahren, was die Lieblingseissorte von DJ FreeG ist oder was Staryend in ihrer Freizeit neben der Musik machen.

We Want A King betraten als nächstes die Bühne. Die Pop-Punk Band aus Stuttgart brachten das Publikum zum springen, zum mitsingen und hatten auch große Gefühle dabei. Den Song "Life is a joke" widmete Sänger Frieder einen Freund, der sich das Leben genommen hat und appellierte an das junge Publikum sich Hilfe zu suchen und mit anderen über ihre Sorgen, Probleme und Gefühle zu sprechen. Auch etwas ruhiger wurde es bei einem Song mit der Akustikgitarre. Nach einer gemischten Setlist durften auch die Füchse für eine Zugabe noch einmal auf die Bühne.

Für das leibliche Wohl war auch gut gesorgt. So konnte man seinen Hunger mit einer kleinen Auswahl an Speisen sättigen. Mit einer Vielzahl an Sitzplätzen im hinteren Bereich konnte man sich vom tanzen und springen etwas ausruhen.

Weitere Fotos auf Time Passed By Photography
Nach der Umbaupause stürmte die junge, fünfköpfige Band Staryend die Bühne. Der Platz vor ihr wurde immer voller. Die Sonne ging langsam unter und das Publikum lauschte den vielseitigen Tönen der Band. Mit ihrem aktuellen Debütalbum im Gepäck und einer energiegeladenen Show zogen sie das Publikum schnell in ihren Bann. Die Zuhörer tanzten, sangen und rissen die Hände in den Himmel. Auch das obligatorische Bild der Band zusammen mit dem Publikum durfte natürlich nicht fehlen.

DJ FreeG und Saymo'K schließten den Abend mit ordentlich Bass und elektronischen Dance Rhythmen ab. Sie schafften es, dass das Publikum ihre letzten Kräfte aktivierte um zu dem Set zu tanzen, springen und zu singen. Mit einem Battle zwischen den beiden Publikumsseiten um eine CD und dem aufblasbaren Wal, der nicht fehlen durfte, brachten sie Abwechslung und Interaktion in ihre Liveshow. Die Schweizer feierten mit den Besuchern von Rock am Stein bis kurz vor 24 Uhr.

Ein gelungener Festivalabend mit einer bunten Mischung an Bands, sodass für jeden etwas dabei war. Das Wetter meinte es gut mit uns und der Veranstalter konnte sich über einen Besucherrekord freuen. Wir freuen uns schon nächstes Jahr bei der 18.Auflage des Rock am Stein wieder in Hof dabei zu sein.

Freitag, 21. Juli 2017

Wir sind wieder unterwegs: MissioCamp Erzgebirge in Pockau

Es ist der Sommer der großen Festivals und Camps. Auch die christliche Szene hat da so einiges zu bieten; u.a. das MissioCamp Erzgebirge.


Vom 28. Juli bis 4. August werden auf dem Gelände der Strobelmühle Pockau wieder ca. 200 Jugendliche aus ganz Sachsen die letzte Woche ihrer Sommerferien verbringen.

Eine ganze Woche lang verbringen sie den ganzen Tag miteinander. Singen, beten, Bibellesen und natürlich auch Spaßhaben steht auf dem Tagesplan für die Campteilnehmer.

An den Abenden öffnet das Camp seine Türen für Tagesbesucher.

Jeden Abend um 19.30Uhr gibt es das Ev'Event, eine Art Jugend- oder Evangelisationsabend. Da erwartet einem gute Musik, coole Aktionen und in diesem Jahr eine Predigt von Markus Heusser, dem Leiter von ADONIA Deutschland.

Im Anschluss an die einzelnen Ev'Events gibt es noch ein buntes Nachtprogramm, welches an folgenden Tagen auch für Leute gedacht ist, die nicht am Camp Teilnehmen:

Samstag, 29.07. – Konzert mit Solarjet (5 € Unkostenbeitrag)
Sonntag, 30.07. – Film
Montag, 31.07. - Kleinkünstler & Bauchredner SEBASTIAN ROCHLITZER (3 € Unkostenbeitrag)
Dienstag, 01.08. – „Lebensbericht“  Tilo Reicholdt
Mittwoch, 02.08. – Konzert Headege (3 € Unkostenbeitrag)

Wir sind mit dabei und werden euch davon berichten!

Donnerstag, 20. Juli 2017

Thema des Monats: Gott als Herr oder liebender Vater

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Joshua war Sänger und Gitarrist bei der Band Siegesboten, die sich Anfang des Jahres aufgelöst hat. Er ist verheiratet mit Anna und Vater von Samira und Nathanael und arbeitet als Grafik- & Webdesigner. Neben der Musik interessiert er sich für Filme, zockt gerne, unternimmt gerne was mit Freunden oder der Familie und geht, wenn es denn mal möglich ist, tauchen.

Auch er hat sich ein paar Gedanken zum Thema des Monats "Gott als Herr oder liebender Vater" gemacht:


Was das Monatsthema angeht, kann ich direkt sagen: Wieso oder?
Als ich glaubenstechnisch noch in den Kinderschuhen war, erschien mir der Begriff „Vater“ in Verbindung mit Gott immer sehr surreal. So einen krassen „Herr“ kann ich doch nicht als meinen Vater bezeichnen. Ich dachte immer, ich würde Gott damit sogar ein wenig degradieren, weil wer bin ich schon…

Naja, man besuchte den ein oder anderen Jugend- und Hauskreis und das Gott irgendwie auch mein Vater ist, wurde dann halt schon irgendwie selbstverständlich. Wirklich greifbar wurde es für mich aber immer noch nicht.

Dann wurde ich selbst Vater. Das hat an meinem Gottesbild einiges geändert. Wenn man plötzlich die Verantwortung für so ein kleines Geschöpf übernimmt, es versorgt, es erzieht,… kann man, bzw. konnte ich, auf einmal vieles viel besser verstehen.
Zum Beispiel, warum Gott nicht immer jeden Wunsch erfüllt oder manchmal auch Leid zulässt. Meine Kinder sind heute 6 und 4 Jahre alt und natürlich würden sie am liebsten den ganzen Tag fernsehen. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass es bei uns nicht hin und wieder einen Fernsehertag gibt, aber natürlich kann ich das meinen Kindern nicht immer erlauben. Für mich ist es selbstverständlich, dass es für Kinder wichtig ist, sich auch ohne Medien beschäftigen zu können. Für ein Kind von 4 Jahren, ergibt so ein Verbot überhaupt keinen Sinn.
Man hat ja schon oft gehört, dass Gott einen Plan hat und wir den nicht verstehen können. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich fand diese Aussage immer extrem unbefriedigend. Aber… es ist so!
Wenn ich meinen Kindern etwas verbiete, etwas nicht ermögliche, dann hat das für mich einen Grund, der völlig klar ist. Als Kind verstehst du oft nicht, warum du manche Sachen nicht darfst und findest es einfach nur blöd.
Und so ist es auch in unserer Beziehung mit Gott. Wir sind Kinder! Gott ist der Erwachsene. Natürlich sind viele von uns mittlerweile auch erwachsen und man kann vieles sehr viel objektiver und reflektierter betrachten. Aber die Dimension zwischen uns und Gott, kann man sich, so denke ich, etwa so vorstellen, wie zwischen einem Erwachsenen und einem Kind.
Wir sollten uns unserer „Kinderrolle“ bewusst sein, uns erziehen lassen. Das die meisten da heute keine Lust mehr drauf haben ist klar, aber an dieser Stelle verweise ich gerne auf meinen Lieblingsvers:

Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen. -Matthäus 18,3

Lasst uns also unsere Kinderschuhe wieder anziehen, auch wenn wir meinen alles besser zu wissen und lassen wir uns von unserem Gott, der unser Herr und liebender Vater ist, immer wieder neu erziehen.

Montag, 17. Juli 2017

Impuls für deine Woche

Jesus ist bei uns! Auch wenn wir ihn nicht sehen! Und auch dann, wenn wir es selbst fast nicht glauben können! Wenn wir anstrengende Arbeit verrichten müssen! Wenn wir in der Schule sitzen und vielleicht Aufgaben nicht lösen können!

Lasst uns diese Woche daran denken.

Donnerstag, 13. Juli 2017

Thema des Monats: Gott als Herr oder liebender Vater

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Wer ist Gott für mich?
Dieser Frage ist auch Sebastian Rochlitzer im aktuellen "Thema des Monats" nachgegangen.
Sebastian ist Bauchredner, Evangelist und Entertainer. Aufgewachsen ist er im Erzgebirge und wohnt nun in Görlitz von wo aus er nun durch ganz Deutschland reist, um mit seinem bunten Programm aus Jonglage und Bauchrednerkunst Menschen für Jesus zu begeistern.


Gott als Herr oder liebender Vater?!

Ich weiß nicht, ob du dir schon einmal die Frage gestellt hast wie Gott eigentlich ist. Letztlich ist das eine unglaublich wichtige Frage, weil so viele andere genau an dieser hängen: Hat Gott überhaupt ein Interesse an dir? Macht es Sinn mit ihm zu reden? Ist er böse auf dich? Will er, dass du dein Leben änderst? Liebt er dich so wie du bist? Usw. usw. usw.

Zwei wesentliche Bilder in der Bibel, um zu beschreiben wie Gott ist, sind das eines Herrschers und das eines liebenden Vaters. Zwei total gegensätzliche Bilder!

Im ersten Teil der Bibel wird dir Gott weitgehend als Herrscher vorgestellt. Er steht deutlich über dir! Wenn du überhaupt von einer Beziehung zu ihm reden kannst, dann bist du wohl sein Knecht. Er darf über dich bestimmen. Er ist zu fürchten. Das ist ein Gedanke, der vielen Menschen überhaupt nicht gefällt. Aber hey: Wenn Gott wirklich Gott ist und er die Macht hat ein Universum aus dem Nichts zu erschaffen, dann ist „Herrscher“ eigentlich noch ein netter Ausdruck für ihn. Andere Eigenschaften versuchen diesen Begriff zu untermauern. „heilig“ - also einzigartig oder ausgesondert, „allmächtig“, „allwissend“, „gerecht“. Das lässt mich über Gott staunen! Aber gleichzeitig ist er damit auch ein unnahbarer, ein ferner Gott.

Jesus hat dann im zweiten Teil der Bibel dieses Bild total auf dem Kopf gestellt. Er beschreibt ihn wie einen liebenden Vater. Das war eine Revolution! Ein Gott der gnädig und barmherzig ist. Ein Gott, der ein Interesse an dir hat und deine Nähe will. Ein Gott für den du nicht bloß sein Geschöpf bist, sondern der dich zu seinem Kind machen möchte. Ein Gott, der sich selbst opfert, um den Preis deiner Schuld zu bezahlen. Ein Gott der dir zeigt, dass du ihm wertvoller bist als sein eigenes Leben. Wie genial: Ich darf zu Gott kommen und weiß, dass ich ihm vertrauen darf. Ich darf wissen, dass er es gut mit mir meint.

Doch passen diese grundverschiedenen Bilder überhaupt zusammen? Hat sich Gott verändert? Wie ist er denn nun? Ein Herrscher oder ein liebender Vater? Im Hebräerbrief Kapitel 13 Vers 8 gibt es dazu einen richtig herausfordernden Satz: „Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit!“ Kurz um: Gott verändert sich nicht. Die Frage: „Ist Gott ein Herrscher ODER ein liebender Vater?“ macht keinen Sinn. Gott ist ein Herrscher UND gleichzeitig auch ein liebender Vater.

Und weißt du was? Ich finde das richtig super! Wenn Gott wirklich Gott ist, dann kann ich ihn niemals komplett mit meinem Verstand oder Worten erfassen! Ich muss an den Punkt kommen wo er das was ich begreifen kann übersteigt. Einen Gott den ich mir ausdenken könnte ist kein Gott. Das ist ein Götze.

Gott ist also beides gleichzeitig und das ist auch gut so! Seine Herrscher-Seite zeigt uns, wie souverän er ist und hilft uns einen gesunden Respekt vor ihm zu haben. Seine Vater-Seite zeigt uns wie liebend er ist und hilft uns ihm vertrauen zu können. Was für einen genialen Gott die Bibel uns da vorstellt! Ich bin dankbar ihn zu kennen und immer mehr zu lernen wie er ist! Du auch? Frage dich doch mal diese Woche, welche Seite Gottes du schon kennen gelernt hast und welche du vielleicht noch besser kennenlernen solltest.

Montag, 10. Juli 2017

Donnerstag, 6. Juli 2017

Thema des Monats: Gott als Herr oder liebender Vater

Im Juli geht es beim Thema des Monats um die Frage, wer Gott für uns ist. Sehen wir ihn als Herr oder ist er für uns eher der liebende Vater? Sind wir ihm zu treuem Gehorsam ergeben oder dürfen wir seine Kinder sein und mit ihm über alles reden, was uns bedrückt oder Freude macht? Ist Gott ein naher Gott oder ein unnahbarer Gott?

Samuel hat sich auch mal mit dieser Frage beschäftigt und möchte seine Gedanken mit euch teilen.
Wenn er nicht gerade studiert, dann singt er auch bei der Band PaperClip und schreibt den einen oder anderen Song für die Band.


Liebe Freunde,

je länger ich über den Titel des Beitrags nachgedacht habe, desto mehr habe ich mich an dem Wort „oder“ gestoßen. Ich glaube wir alle hatten in unserer Kindheit die verschiedensten Vorstellungen von Gott. Die Bibel zeigt uns ja auch eine ganze Reihe von Bildern, die Gott beschreiben, auf (König, Hirte, Gärtner). Und egal welches Bild wir benutzen, es wird wohl immer zu kurz gegriffen sein. Denn Gott ist zu groß, als dass er sich durch ein einziges Bild beschreiben ließe. Deswegen gibt es vielleicht so viele verschiedene, welche die einzelnen Charaktereigenschaften Gottes versuchen zu zeigen. Manche erscheinen uns vielleicht auf den ersten Blick widersprüchlich, wie „Herr“ und „liebender Vater“. Ich möchte kurz meine Gedanken zu diesen beiden Bildern mit euch teilen.

Viele meiner Gebete beginnen mit „Herr“, denn dieses Wort drückt für mich eine demütige Haltung aus. Ich weiß mich als Mensch einzuordnen und mache damit ganz klar, wer hier Chef ist. Für mich ist das wichtig, weil ich schnell dazu neige mich selbst zu überheben und alles andere, auch Gott, nach meinem Willen auszurichten. Ich glaube, dass es gut ist, Gott als meinem Herrn zu begegnen, wenn ich nach seinem und nicht nach meinem Willen leben möchte.
Wer einen liebenden Vater erleben durfte, der weiß, wie viel Identität, Vertrauen und Lebensfreude er einem schenken kann. Das Bild des liebenden Vaters ist für mich ein Bild dafür, das ich von Gott gewollt, gemacht und geliebt bin. Es zeigt mir, wo ich hingehöre und das auch wenn ich Dinge tue, die für Gott nicht in Ordnung sind. Wie er mein Vater ist, so bin ich sein Kind, welches er bedingungslos liebt.

Ich möchte euch ein paar Zeilen mitgeben, die mir wichtig geworden sind, als ich über die vielen Bilder und Charaktereigenschaften, die uns Gott durch die Bibel von ihm zeigt, nachgedacht habe.

Du bist Viel Mehr als ich versteh´,
als ich mit meinen Augen seh´.
Ein Wort von dir, die Welt steht still.
Und für dich leben ist was ich will.

Will dich lieben und erkenn´, mich nie wieder verenn´, doch bin ich für Dinge blind,
die dir möglich sind.


So steht für mich am Ende kein „oder“ sonder ein „und“. Ich glaube, wir sollten Gott nicht auf ein Bild, welches uns vielleicht gerade gut gefällt, beschränken, sondern uns seine Größe und sein Facettenreichtum bewusst machen.


Ich wünsche euch Gottes Segen

Samuel

Montag, 3. Juli 2017

Impuls für deine Woche

Ein Gespräch mit Gott. Wäre würde dies nicht gerne führen. Ich denke jeder hat Fragen die er oder sie gern einmal beantwortet haben möchte. 
Jeder von uns hat schon mal gezweifelt. Hat an Gott gezweifelt. Ob seine Entscheidungen die richtigen sind, weil man sie selber nicht verstehen kann. Ein geliebter Mensch verstribt und man fragt, klagt an: "Herr, warum hast du Ihn mir genommen?"
Man fragt sich warum Gott all das Leid auf der Welt zulässt. 

Wir haben ein Video auf  www.Gottkennen.ch gefunden, was es sich lohnt einmal anzusehen. Vielleicht ergeht es euch so wie mir. Durch dieses Video habe ich antworten, und seien sie noch so klein für den ein oder anderen, gefunden.



Samstag, 1. Juli 2017

Impulse for your month

Do you know that God placed a calling on your life? You have a purpose, don't you know?

God created you and he loves you. And because he has so much love for you he gave you something. His gifts for you are talents.

Some of them are visible and others are deep inside you.

But he gave them to you because he knows that you can fulfill his calling. You are able to do this!

Don't forget this.

Donnerstag, 29. Juni 2017

ec:fresh 2017

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Vor kanpp 2 Wochen waren wir beim ec:fresh, dem Jugendtreffen des sächsischen Jugendverbandes "Entschieden für Christus" (kurz "EC").

Das Treffen fand vom 16. bis 18. Juni im Waldbad Neuwürschnitz statt. Über 600 Jugendliche aus ganz Sachsen kamen zusammen um gemeinsam zu zelten, baden zu gehen, von Jesus zu hören, zu singen und Spaß zu haben. Kurz: um ein segensreiches, tolles, spaßiges Wochenende zu verbringen.
Das Geländes des Waldbades verwandelte sich innerhalb weniger Stunden in eine rießige Zeltstadt.

Der Freitag begann mit dem Aufbau der Zelte, gemeinsamen Abendbrot und einer Begrüßungsveranstaltung. Bei letzterem wurde auch Gastprediger Andreas "Boppi" Boppart vorgestellt und durfte auch gleich ran, um den Teilnehmern mehr von Jesus zu erstellen. Boppi ist Evangelist, Buchautor und Leiter von Campus für Christus Schweiz. Über dem Wochenende stand das Jahresthema des sächsischen EC-Verbandes: "4 gewinnt". Inhaltlich dreht sich das Jahresthema um die 4 Soli Luthers, bei dieser Veranstaltungen insbesondere um "Solus Christus - allein Christus".

Das erste Highlight des Wochenendes war am Freitagabend das Konzert mit normal ist anders. Die 4 Musiker aus dem Raum Stuttgart heizten wie gewohnt das Zelt und die Menge ein. Mit dabei hatten sie nicht nur altbekannte Lieder wie "Schlafende Giganten" oder "Willkommen im Club", sondern auch ihre neue Songs "Ab X Up" und "Hört mal her". Der Stil der neuen Songs zeigt nicht nur, dass sich die Band weiterentwickelt und sich einen eigenen Musikstil schafft. Die Songs kommen an und reißen mit.
Nicht nur die Campteilnehmer fanden den Weg ins das Veranstaltungszelt, sondern auch einige treue Fans aus der Umgebung, die extra dafür nach Neuwürschnitz gefahren sind.

Ausgepowert vom Konzert mit NIA und müde vom anstrengenden Zeltaufbau krochen die Teilnehmer des ec:fresh am Abend in ihre Zelte um zu schlafen und fit für den nächsten Tag zu sein.

Am Samstag stand so einiges auf dem Plan.
Neben Frühstück, Stille Zeit, Mittagessen und Abendbrot gab es nämlich auch noch eine Bibelarbeit und ein Abendevent mit Boppi. Besondere Programm-Highlights des Tages waren natürlich das Geländespiel am Nachmittag, bei dem zahlreiche Teams in Einzel- und Gruppenspielen Bohnen ergattern mussten. Neben Bohnen konnten die Spieler auch kleine Luftballons bzw. Wasserbomben sammeln, die sie bei Spielen einsetzen mussten oder auch einfach des Spaßes halber auf andere Mitspieler werfen konnten. Beim Abendevent wurden dann die Gewinnergruppen gekürt. Im Anschluss an das Abendevent stand auf dem Programm neben Nachtcafé auch noch eine Show mit der Impro-Theater-Gruppe "Die Sonntagsschüler".
Ausklingen lassen konnte man den Abend bei einem leckeren Cocktail im Nachtcafé, am Lagerfeuer, beim Nachtbaden, Nachtvolleyball, bei einem Spaziergang um den See oder aber im Zelt.

Obwohl das ec:fresh mit nicht so schönem Wetter begann, endete es doch mit wesentlich schönerem Wetter.
Geweckt mit Songs vom Camp-Radio und sowohl geistig als auch körperlich gestärkt bei der Stillen Zeit und dem Frühstück, fand am Sonntagmorgen eine Weihestunde mit Abendmahl und Möglichkeit der Segnung statt. Der Zeltplatz leerte sich so langsam über die Mittagszeit und glich wieder einer Liegewiese. Nach dem Mittagessen stand noch ein letzter Programmpunkt für die Teilnehmer auf dem Plan, bevor es wieder zurück nach Hause, in den Alltag ging: die Abschlussveranstaltung. Ein letztes Mal durfte Boppi predigen, dessen Predigten das ganze Wochenende über sehr ansprechend waren. Außerdem gab es für ihn noch ein kleines Abschiedsgeschenk.

Geschenke gab es allerdings nicht nur für Boppi, sondern auch für einige andere Menschen aus dem sächsischen Landesverband. Reinhard Steeger wurde als Vorsitzender aus dem Dienst beim EC entlassen. Neu eingeführt als Vorsitzender wurde dafür Michael Breidenmoser, der bis dato als Jugendreferent beim EC beschäftigt war. An die anwesenden ECler wandte er sich mit einer Bitte: Geht mir auf die Nerven und wendet euch an mich, wenn ihr Probleme habt oder etwas braucht, denn nur so können wir gemeinsam etwas bewegen.

Nur gemeinsam und allein durch Christus weitergehen. So könnte man das Wochenende in wenigen Worten zusammenfassen.

Montag, 26. Juni 2017

Impuls für deine Woche

Werkstatt Lucas Cranachs des Älteren, 1529)
Am 10. November 1483, wurde in Eisleben Martin Luther geboren. Er war von seinem Vater eigentlich für die Juristenlaufbahn vorgesehen. Nachdem er als Student in einem Gewitter knapp einem Blitzschlag entgangen war, trat er als Mönch in ein Kloster ein. Dort studierte er Theologie und hatte in Wittenberg ab 1512 bis zu seinem Tod einen Lehrstuhl inne.

Schon im Kloster trieb ihn die Frage um, wie er einen gnädigen Gott und Heilsgewissheit bekommen könne. Im Zuge seiner Römerbriefstudien kam er nach langem Ringen zu der Erkenntnis, dass Gerechtigkeit vor Gott nur dem Glaubenden geschenkt wird und nicht von eigenen Werken abhängt. Daraus leitete er das dreifache »Allein« ab: allein die Heilige Schrift, allein durch Gnade, allein durch den Glauben. Nur so bekommt der Mensch Heil und Gerechtigkeit vor Gott geschenkt. Dies ist bis heute die Grundlage bibeltreuer evangelischer Theologie. Damit stellte er sich gegen alle Werkgerechtigkeit. Manche seiner Lehren und Äußerungen werden heute von vielen Christen kritisch gesehen, wie seine Tauf- und Abendmahlslehre. Leider musste er auch erleben, dass seine rein geistlichen Thesen in den folgenden Jahren politisch für Machtfragen missbraucht wurden. Luther starb 1546 in seiner Geburtsstadt, als er, schon schwer krank, zwischen zwei weltlichen Herren Frieden stiften wollte.

Für heute wichtig bleibt seine Erkenntnis, dass Gott uns allein in seinem Wort in Jesus Christus begegnet, dass er uns durch ihn in freier Gnadenwahl das Heil im Glauben schenkt und wir uns vor Gott nichts durch unsere Bemühungen verdienen können. Seine Frage nach dem gnädigen Gott ist und bleibt die entscheidende Lebensfrage für jeden Menschen.

Donnerstag, 22. Juni 2017

Thema des Monats: Streit in der Familie

Vielleicht kennst du das auch, Zuhause gibt's mal wieder richtig Zoff und du hast dich mit deinen Eltern so richtig in den Haaren. Es knallen Türen und es fliegen die Fetzen. Und auch noch Tage danach ist die Luft zu Hause immer noch explosiv.
Im Juni soll es beim Thema des Monats genau um dies gehen: Streit in der Famile.

Unsere BHR-Autorin Nici hat sich da mal ein paar Gedanken dazu gemacht.


Streit kam auch in meiner Familie, zwischen meinen Eltern oder auch unter uns Geschwistern vor. Sei es eine kleine Zankerei um das Lieblingsspielzeug, den Game Boy oder später den Computer, irgendwas war immer.
Unter meinen Eltern kam es auch zum Streit. Da wurde schnell aus einer Kleinigkeit ein Drama und man wusste selbst danach nicht mehr warum man angefangen hatte.
Auch im Freundeskreis konnte man sowas beobachten. Dabei ist keine Familie perfekt. Egal ob christliches Elternhaus oder, wie bei mir, wo der Glaube nie eine Rolle spielte. Ich selber habe erst mit 14 richtig zum Glauben an Gott gefunden. Darüber wurde auch gestritten. Muss das wirklich sein? Taufe? Niemals! Und dann der Satz:"Wenn du 18 bist kannst du machen was du willst, aber jetzt machst du Jugendweihe."
Ein Streit, der für mich damals schlimm war. Aber gleichzeitig wollte ich meine Eltern nicht verletzen. Somit gab es dann zum 18. Geburtstag, der auf einen Sonntag fiel, die Taufe. Zwar ohne meine Eltern, was wieder zum Streit führte, aber dafür mit meiner zweiten Familie, der Gemeinde.
Ich glaube, in jeder Familie gibt es Streit. Und grad zwischen Eltern und Kindern gibt es immer Streit oder Diskussionen. Das gibt sich aber. Das habe ich selber gemerkt als ich mit 25 von Zuhause ausgezogen bin.
Jeder Streit ist für mich eine Verschwendung von der kostbaren Zeit, die Gott uns auf dieser Erde gibt. Ich kann auch keinen Streit ertragen. Am liebsten würde ich mich da immer ins Bett unter die Decke verziehen. Auch jetzt noch, mit 27.

In der Bibel, im 1.Petrus Kapitel 3, die Verse 9 und 10 steht:

"Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, auf dass ihr Segen erbt.
Denn »wer das Leben lieben und gute Tage sehen will, der hüte seine Zunge, dass sie nichts Böses rede, und seine Lippen, dass sie nicht betrügen."

Vergelte nicht Böses mit Bösem, lasse dich nicht auf einen Streit ein. Halte ein, atme durch und versuche ruhig und gelassen auf ein böses oder kritisches Wort zu reagieren. Ich kann hier gut schreiben, denkst du dir? Ich weiß selber, dass es nicht immer einfach ist. Und wer mich kennt, der weiß, dass ich auch ab und an aus der Haut fahre. Ich bin nun mal ein impulsiver Mensch. Aber ich habe an mir gearbeitet und tue das auch immer noch. Doch wie ich sagte, keiner ist perfekt. Und Streit passiert. Wichtig ist, wie man damit umgeht. Denn "wer das Leben lieben und gute Tage sehen will, der hüte seine Zunge, dass sie nichts Böses rede, und seine Lippen, dass sie nicht betrügen." 
Eine Entschuldigung und ein klärendes Gespräch nach einem Streit können sehr viel wert sein.

Also denkt dran "Segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, auf dass ihr Segen erbt."

Dienstag, 20. Juni 2017

Musikvideo: LZ7 - Elevator & Two Left Feet

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Wer auf Partymusik steht, der kommt an LZ7 definitiv nicht vorbei.
Wie am laufenden Band haut die Band aus Manchester ein Musikvideo nach dem anderen heraus mit Songs des aktuellen Albums "Home".

Die Musikvideos sind zwar eigentlich nur Lyric-Videos, aber nicht im herkömmlichen PowerPoint Stil mit stilischem Hintergrund und Text. Nein, diese Lyric-Videos haben bewegte Bilder, die sogar noch eine Geschichte erzählen und definitiv nach MEHR schreien!

Wir haben heute für euch gleich 2 dieser Videos, die wir euch unbedingt zeigen müssen.

Den Anfang macht das Video zu "Elevator".
Es beginnt ganz unspektakulär mit einer Wohnviertelszene, sorgt dann aber noch für Überraschungen.
Lindz läuft durch die Straßen und betritt dann ein Haus. Als er in den Fahrstuhl (engl. "Elevator") einsteigt, dann die Überraschung. Es wird bunt und wild. Eine Party mit Farbpulver und flüssiger Farbe im Fahrstuhl.
Textlich wird eine gewisse Sehnsucht nach dem Göttlichen, Übernatürlichen deutlich. So singt er gleich zu Beginn "I got to get back to where I belong... so much more than destiny... I'm so alive, you're the air I breathe".
In unserem Glaubensleben gibt es immer wieder Hochs und Tiefs, Momente in den man meint, Gott sei unendlich weit weg, aber auch Zeiten, wo man Feuer und Flamme ist und am liebsten Berge versetzen möchte.
Im Song wird nicht nur gesungen, gegen Ende des Songs gibt es auch einen Rap-Part von Lindz. Dieser Part wird im Musikvideo mit Liveszenen hinterlegt.
"Elevator" ist nicht nur ein absolut tanzbarer Clubsound, sondern auch definitiv radiotauglich. Mit dem Song zeigen LZ7, dass sie mit der Zeit gehen. Der Sound macht Bock zu tanzen - und das Musikvideo erst recht!

LZ7 - Elevator



Dass LZ7 aber nicht nur dem Mainstream folgen und das machen, was gerade trendy ist, sondern auch ihren eigenen Stil haben, zeigt der Song "Two Left Feet", zu dem es auch ein Musikvideo gibt.
Der Sound dieses Songs geht nämlich in eine völlig andere Richtung und vereint Electro und Dance mit einem kleinen Hauch von Country und Folk.
Wenn du bei "Elevator" dachtest, dass du so eh nie tanzen kannst, weil du 2 linke Füße hast, dann ist der Song genau das Richtige für dich! Auch mit 2 linken Füßen kannst du "shufflen".
Aber es müssen nicht immer 2 linke Füße sein, die uns bei manchen Dingen im Weg stehen. Jeder hat so sein eigenes Manko. Manch einer würde vielleicht gerne singen, kann es aber aus welchen Gründen auch immer nicht. Ein Anderer wäre gerne sportlicher und ein Dritter würde gerne Bilder malen, aber die sehen am Ende nicht so aus wie sie es sollten. Und der Nächste hat vielleicht 2 linke Hände. Manchmal sagen uns andere Menschen, dass wir bestimmte Dinge nicht können und es lieber bleiben lassen sollten. Aber manchmal brauchen Dinge auch Zeit und Übung. Nur weil jemand sagte, dass du es nicht kannst, musst es noch lange nicht so sein. Wenn du etwas gerne machst, dann bleib dran - dazu will der Song ermutigen. Auch wenn manche Moves vielleicht komisch aussehen, kannst du daraus vielleicht sogar etwas neues kreieren und andere mitreißen. Auf geht's! Tanz auf den Tischen, auch wenn es komisch aussieht, aber mach es mit Freude. Hab Spaß dran und probier dich aus! Der Song macht auf jeden Fall Lust dazu.
Ein kleines Gastspiel in diesem Song hat übrigens Soul Glow Activatur von Family Force 5.

LZ7 - Two Left Feet



Das aktuelle Album "Home" bekommst du z.B. bei SCM Hänssler für 14,95 €.

Montag, 19. Juni 2017

Impuls für deine Woche

via Gottes-wort.de
Neue Woche, neues Glück - auf dass dein Montag bisher gut läuft! Montage sind ja unter den
Wochentagen nicht sonderlich beliebt, was eigentlich sehr schade ist. Immerhin bietet er dir eine neue Chance, frisch ans Werk zu gehen, neue Dinge zu schaffen und ein hoffentlich erfülltes leben zu leben. Wie dankbar sollten wir eigentlich jeden Morgen aufs neue sein, dass wir gesund aufwachen dürfen anstatt uns zu beschweren dass wir früh aufstehen und in die Schule oder zur Arbeit müssen.
Wir nehmen das sehr oft als selbstverständlich hin, obwohl es einfach ein riesiges Geschenk ist. Überhaupt nehmen wir so vieles als selbstverständlich und vergessen dabei, wie privilegiert wir eigentlich sind. Leider gehört auch die Anwesenheit Gottes dazu. Zwischen all den medizinischen Errungenschaften und wissenschaftlichen Erkenntnissen unserer schnellen Zeit ertappe ich mich oft dabei, dass Gott gar keine richtige aktive Rolle in meinem Leben hat - Stille Zeit, die Losungen, Lobpreis und Gottesdienst - alles super Sachen, aber wie oft finde ich mich in der Mitte der Woche wieder und merke, dass ich eigentlich schon lang nicht mehr einfach so mit Gott gesprochen habe? Ich muss zugeben: in letzter Zeit viel zu oft. Glauben ist irgendwie zur Selbstverständlichkeit geworden. Ich will nicht, dass das so bleibt, denn ein selbstverständlicher Glaube ist ein müder, "fauler" Glaube. Ich möchte Gott immer wieder neu entdecken, und mich von seinem Heiligen Geist neu inspirieren lassen. ich möchte dankbarer werden für die "Selbstverständlichkeiten" in meinem Leben: Aufwachen, fließend Wasser, Elektrizität, günstige Medizinische Versorgung, Bildung, all das. Ich will mehr und öfter in der Bibel lesen als nur die Verse in der Losung oder der Bibellese. Ich will mir selbst ein Bild machen von Jesus und Gott, mir selbst das Wissen aneignen was ich über den Hernn in der Bibel finde. Ich möchte mich nicht nur auf anderer Menschen Worte verlassen, sondern selbst einen festen Glauben haben, hinter dem ich überzeugt stehen kann. In diesem Glauben möchte ich aufblühen. Darum bete ich diese Woche.
Stehst du vielleicht an einer ähnlichen Stelle wie ich? Dann lade ich dich ein, es mir gleich zu tun.
Wenn du Gott zurzeit sehr nahe stehst, freue ich mich riesig für dich. Behalt es dir bei, bete, lies in der Bibel, finde auch mal Stille.
Wenn du Gott noch gar nicht kennst und zufällig hier bist: Die Bibel ist ein ziemlich interessantes Buch. Vielleicht kommst du ja dazu, mal hinein zu schauen. Dazu lade ich dich herzlich ein.

Egal an welcher Stelle du stehst - mach das beste daraus und habe eine gesegnete Woche.

Dienstag, 13. Juni 2017

Buch: Martin Dreyer - Martin Reloaded - Luthers Schriften für alle

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Im Lutherjahr dreht sich natürlich alles um martin Luther, den Mann, der vor 500 Jahren die Kirche reformierte.

Aber was tat er eigentlich damals? Und wie und vor allem womit reformierte er die Kirche.
Zu Luthers Zeiten hatte die katholische Kirche viel Macht, die auch missbraucht wurde. Das widerstrebte Luther und er wollte den Menschen die Augen öffnen. Vor allem der Ablasshandel, das Freikaufen von Sünden, war ihm ein Dorn im Auge. Und so schlug er vor 500 Jahren seine 95 Thesen an die Schlosskirche in Wittenberg. Dass das für Luther nicht ohne Folgen blieb, war klar und so floh er.
Aber seine Mühen führten zu einem Umdenken.

Luther schrieb allerdings nicht nur die 95 Thesen zum Thema Ablass, sondern auch noch viele andere Dinge, die für die evangelisch-lutherische Kirche noch heute von Bedeutung sind.

Und da 500 Jahre alte Schriften nach einer Unmenge Staub klingen, hat es sich Martin Dreyer, der auch die Volxbibel geschrieben hat, zur Aufgabe gemacht, diese Schriften in ein modernes und leicht verständliches Deutsch zu übersetzen. So erscheinen nicht nur die 95 Thesen in neuem Gewand, sondern auch der klene Katechismus.

Das Buch "Martin Reloaded - Luthers Schriften für alle" beinhaltet aber auch noch Luthers Schriften zum Thema Ehe, Gottesdienstordnungen und seine Einstellung zur Kirche.
Aufgelockert wird das Ganze mit den geistlichen Liedern (darunter beispielsweise "Eine feste Burg ist unser Gott") und Luthers Tischreden.

Ein Buch, das ganz neue Sichtweise auf diese fundamentalen Kirchenschriften und vor allem neuen neuen Zugang zu diesen bietet.
Wie vielleicht auch bei der Volxbibel sind diese Schriften teilweise etwas sehr spitz und vielleicht auch ein bisschen zu locker und jargonmäßig formuliert. Es ersetzt keineswegs die Originalschriften Luthers und ist vielmehr als Ergänzung zu sehen.

Erschienen ist das Buch bei SCM R.Brockhaus für 14,95 €.

Montag, 12. Juni 2017

Impuls für deine Woche


Wenn sich alles um die Liebe dreht, woran erkennen wir Liebe?
Wie können wir in dieser Woche Liebe zu unseren Mitmenschen zeigen? Zu unseren Nachbarn, unseren Mitschülern, unseren Eltern, unseren Freunden?
Vielleicht findet ihr in dieser Woche Möglichkeiten, euren Mitmenschen eure Liebe zu zeigen.

Euch eine gesegnete Woche!


Freitag, 9. Juni 2017

36. Deutscher Evangelischer Kirchentag 2017

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Alle zwei Jahre ist es an der Zeit: in irgendeiner Stadt in Deutschland findet der Deutsche Evangelische Kirchentag statt. Nach Stuttgart vor 2 Jahren wurde das Zepter für die diesjährige Veranstaltung an die Bundeshauptstadt Berlin weitergereicht, wo sich vom 24.-28. Mai über 100.000 Christen versammelten um gemeinsam zu feiern.
Denn dieses Jahr stand der Kirchentag nicht nur unter der Losung "du siehst mich" aus 1. Mose 16,13, sondern auch ganz im Zeichen des 500. Reformationsjubiläums.

Am 24. Mai ging es also los, Quartiere überall in Berlin wurden bezogen, im Anschluss machten sich die meisten direkt wieder auf den Weg, um Abends in der Stadt gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Gleich drei große Eröffnungsgottesdienste wurden angeboten: Einer am Brandenburger Tor, einer nebenan am Reichstagsgebäude und einer am Gendarmenmarkt. Jeder war für eine andere Zielgruppe ausgelegt, sodass für jeden Geschmack etwas dabei war. Neu waren beim Einlass auf das Gelände die Gepäckkontrollen, die aber im Großen und Ganzen zügig abliefen und zur allgemeinen Sicherheit beigetragen haben. In Gemeinschaft mit vielen anderen Christen wurde so der Kirchentag feierlich eröffnet. Am Reichstagsgebäude wurde die kulturelle Gestaltung vom Kirchentagsposaunenchor übernommen, und zur Einstimmung auf die Stadt und den Kirchentag wurden große Kugeln mit unterschiedlichen Bildern bedruckt oder mit Spiegelflächen verkleidet durch die Menschenmenge getragen, Dazu wurde jeweils eine kurze Erklärung geliefert, von jungen Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen - denn der Kirchentag sollte auch ein Ort der Begegnung sein.
Mehr Bilder auf Time Passed By Photography
Im Anschluss an die Gottesdienste ging es weiter mit dem Abend der Begegnung, wo sich nicht nur die Gemeinden aus der Umgebung vorstellten, sondern man sich auch international einen Überblick über Gemeindearbeit verschaffen konnte. Mit vielen kulinarischen Spezialitäten, Musik und natürlich den heiß begehrten Sammelkarten mit unterschiedlichen Smileys darauf verging die Zeit wie im Flug.
Der Eröffnungstag wurde schließlich mit dem Abendsegen abgeschlossen, und obwohl es ziemlich windig war, kam am Ende ein wunderschönes Lichtermeer zustande.

Mit den vielen Eindrücken des ersten Abends starteten die Besucher in den ersten vollen Programmtag. Der größte Zuschauermagnet war dabei wohl das Gespräch von Barack Obama und Frau Merkel, die vor dem Brandenburger Tor zum Thema Demokratie diskutiert haben. Wer keine Lust auf so viele Menschen hatte, konnte sich an anderer Stelle in einer der vielen Bibelarbeiten mit dem Tagestext befassen und sich über den Tag hinweg Vorträge, Podiumsdiskussionen und Performances anschauen. Egal ob Konzert oder Theaterstück, für jung und alt gab es in der Stadt verteilt die unterschiedlichsten Angebote. Wie seit etlichen Jahren üblich, gab es verschiedene Zentren, die sich jeweils einem Thema gewidmet hatten. Das Zentrum Jugend erfreute sich natürlich großer Beliebtheit bei den jungen Leuten, dort gab es viele Konzerte, Geländespiele, Aktionen und interaktive Mitmach- Stände. Im Zentrum Kinder war auch für die jüngsten Besucher ein buntes Programm geboten, das nicht nur Spaß, sondern auch Botschaft mit sich brachte. In der Messe konnte man sich an den vielfältigen Ständen auf dem Markt der Möglichkeiten über jedes Thema, egal ob politisch, kirchlich oder sozial, informieren. Viele Organisationen und Einrichtungen nutzten die Chance, um neue Interessenten zu finden. Auch hier gab es coole Mitmach Aktionen, Lesungen und Vorträge, bei denen mitunter auch Prominente aus Politik und Showbusiness auftraten. Außerdem waren in der Messe weitere Zentren angesiedelt, die sich zum Beispiel mit dem älter werden oder körperlichen Einschränkungen beschäftigten. Der Abend war geprägt von Konzerten (Highlight: die Wise Guys) und anderen Großveranstaltungen, aber auch hier gab es wieder ruhigere Alternativen für alle, die sich nach etwas Besinnung sehnten.
Außerdem waren am Donnerstag die "Kirchentage auf dem Weg" gestartet, die in Leipzig, Erfurt, Magdeburg, Halle/Eisleben, Dessau-Roßlau und Jena/Weimar ein buntes Programm für die boten, die nicht nach Berlin kommen konnten. Eine schöne Idee zum Reformationsjubiläum, auch wenn die Besucherzahlen geringer ausfielen als erwartet.
Ähnlich gestaltete sich der Freitag: in ganz Berlin verstreut sah man die orangenen Kirchentagsschals, und in den öffentlichen Verkehrsmitteln kam man so auch mit dem ein oder anderen Einheimischen ins Gespräch. Mit einem Programm, das auch ein ganzes Jahr hätte füllen können, konnte sich jeder Teilnehmer genau nach seinem Geschmack heraussuchen, was er Tag für Tag besuchen wollte und es blieb ganz nebenbei Zeit um die Bundeshauptstadt etwas besser kennen zu lernen.
Am Samstag, dem letzten vollen Tag in Berlin, konnte man den ersten schon den Schlafmangel ansehen, aber das hinderte niemanden daran, Bibelarbeiten zu suchen, ein letztes Mal auf dem Markt der Möglichkeiten vorbeizuschauen oder Vorträge zu besuchen. Vielleicht nutzte man auch die Chance, sich einmal eine Rockandacht oder ähnliches anzuschauen, und hat neue Facetten von Kirche und Gottesdienst kennen gelernt. Am Abend stand der große Abschlussgottesdienst in Berlin am Brandenburger Tor an, jedoch gab es auch hier wieder viele kleiner Abschlussveranstaltungen.
Am Sonntag fand der traditionelle Festgottesdienst statt, jedoch nicht in Berlin, sondern in der Lutherstadt Wittenberg. Auch hier hatten die ganze Woche über schon Veranstaltungen stattgefunden, und viele Besucher waren sogar schon am Samstag nach Wittenberg gereist, um auf den Elbwiesen bei bestem Wetter unterm Sternenhimmel zu übernachten. So fand der Kirchentag seinen gebührenden Abschluss in der Stadt, wo Luther die Reformation ins Rollen brachte.

Abschließend kann man festhalten, dass der Kirchentag in Berlin eine erfolgreiche Veranstaltung war. Kritik bleibt natürlich nicht aus, besonders am zunehmend politischen Charakter der Veranstaltung. Nichtsdestotrotz war es ein tolles Erlebnis, mit anderen Christen zusammen zu kommen und in Gemeinschaft Jesus Christus zu feiern. Erfrischt gehen wir zurück in den Alltag und freuen uns darauf, in zwei Jahren in Dortmund wieder dabei zu sein.