Montag, 31. Oktober 2016

Impuls für deine Woche

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Heute ist Reformationstag. Viele werden wissen was da gefeiert bzw. an welches historische Ereignis erinnert wird. Einer der Namen, der zutiefst verwoben mit diesem Tag ist, ist: MARTIN LUTHER!

Sehr viel Gutes ist in Deutschland, aufgrund des Wirkens Luthers geschehen. Wir bekamen zum Beispiel die Bibel in unserer, der deutschen Sprache. Jeder Mensch, der lesen konnte, war von da an in der Lage die Bibel zu verstehen.

Von den guten Seiten wird viel berichtet. Von den negativen Seiten Luthers jedoch weniger, denn auch Luther war nur ein normaler Mensch, der Fehler machte.

Und das faszinierendste ist, dass sich Luther dessen selbst am besten bewusst war, denn folgende Aussage wird Luther zugeschrieben: „Ich bitte, man wolle meinen Namen verschweigen und sich nicht lutherisch nennen, sondern Christen. Was ist Luther? Ist doch die Lehre nicht mein! So bin ich auch für niemanden gekreuzigt. Paulus wollte nicht dulden, dass die Christen sich paulinisch oder petrinisch nennen, sondern Christen. Wie käme ich armer, stinkender Madensack dazu, dass man Kinder Christi mit meinem heillosen Namen benennen soll?“

Ich finde Luther gebraucht hier klare Worte. Und diese klaren Worte haben ihn mir persönlich, das erste Mal wirklich sympathisch gemacht. Vorher habe ich zwar anerkannt, dass wir dadurch die Bibel in unserer Sprache haben, aber wirklich etwas mit Luther anfangen konnte ich nicht.

In vielen Kirchen wird Luther als Symbol hochgehalten. Aber Luther selbst verweist auf Jesus Christus als die Person, auf die die Blicke gerichtet sein sollen.

Darum lasst uns den Reformationstag feiern und dabei an Jesus Christus denken, der es Luther schenke die Bibel ins Deutsche übersetzten zu können.

Euch einen schönen Reformationstag.
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Samstag, 29. Oktober 2016

Rock The North 2016

Nach einer kleinen Pause war es dieses Jahr endlich wieder so weit: der Norden wurde gerockt!
7 Bands aus Deutschland und dem Europäischen Ausland gaben sich die Ehre und hatten das Ziel, den CVJM Strandleben in Norddeich am 22. Oktober zum Rock The North beben zu lassen.

Die Location war eine andere als die Jahre zuvor und bot allen schon beim Betreten die erste Überraschung: Sandboden. Ganz dem Strandthema entsprechend mussten sich die Zuschauer wohl oder übel mit der Situation abfinden, was aber kein Problem war. Beim Tanzen gab es so ein kleines extra Work Out dazu. Leider waren die Temperaturen nicht unbedingt die wärmsten, was den bewegungsträgen Besuchern in der ungeheizten Halle wohl auch den ein oder anderen Tanzschritt entlockt hat: so konnte man sich immerhin warm halten!

Mit einer kleinen Verspätung wurde auch schon die erste Band begrüßt: Trip To Dover mit einem vergleichsweise kurzen Anreiseweg eröffneten den Festivalabend. Ihr Rock gepaart mit elektronischen Synthies begeisterte und schon bald sprangen die ersten Besucher im Takt zur Musik. Der ein oder andere legte auch gute Textsicherheit an den Tag, was natürlich auch positives Feedback für die Band war. Das Duo schaffte es zweifelsfrei, das Eis zu brechen und dem Publikum einen Vorgeschmack auf das kommende zu geben.


mehr Bilder auf Time Passed By Photography
Als nächstes standen nach einer flotten Umbaupause normal ist anders bereit zum rocken. Voller Energie wie man die Jungs kennt nahmen sie die Bühne ein und eröffneten direkt mit ihrem brandneuen Song "Interstellar". Da ließen sich auch die Zuschauer nicht lang bitten. Es wurde im Takt geklatscht, gesprungen und an der ein oder anderen Stelle sogar ein kleiner Moshpit eröffnet. Leider gab es noch einige technische Probleme während dem Set, die in einem kurzzeitigen Stromausfall auf der Bühne gipfelten, aber die vier machten das beste draus. Mit ihrem authentischen Auftritt hatten sie sowieso keine Mühe, das Publikum zu überzeugen. Der gute Mix aus nagelneuen Songs wie "UpxAb" und einigen "Klassikern" wie "Alle Ketten reißen auf" ließ die herausgefallene Sicherung schnell in Vergessenheit geraten.

Während es in der Umbaupause genügend Möglichkeiten gab Klamotten an den Merch Ständen zu Shoppen oder sich eine frische Waffel oder Brezel zu gönnen, machten sich Soundbar für ihren Auftritt bereit. Sängerin Liss pausierte für diesen Auftritt, da Nachwuchs in Sicht ist, aber auch als reine Männerkombo wurde es groovy in Strandleben. Unter ihrem Motto "Akita Mani Yo" brachte die Band aus der Nähe von Köln mit ihrem Indie-Hip-Hop noch einmal ein bisschen Sommer in den verregneten Norden. Nach dem sympathischen und energiereichen Auftritt hatten vermutlich alle noch die Zeile "Wir sind Indianer..." im Kopf oder fühlten sich vom Song "Sonne" gleich etwas wärmer.

Nach dieser musikalisch vergleichsweise ruhigen Show sollte es aber endlich etwas härter werden. Die Schweden um Safemode waren ready to Rock. Bei ihrem Metalcore gab es nun auch etwas für die Freunde der härteren Musik auf die Ohren. Die Haare flogen auf und vor der Bühne gleichermaßen und natürlich durfte auch hier der Moshpit nicht fehlen. Inzwischen lief auch die Technik weitestgehend rund und der Mix aus harten, kompromisslosen Gitarrenriffs und melodischeren Refrains konnte in voller Mächtigkeit erklingen.

Anschließend wurde es wieder etwas poppiger, denn Warum Lila waren an der Reihe. Ihre alteingesessenen Fans konnten sowieso vom ersten Ton an mitsingen, und der Rest wurde schnell mit ins Boot geholt. Bald konnte keiner mehr seine Füße still halten und jeder stimmte mit ein bei "Papalapap", "Metropole" und dem "Lila Wolken" Cover. Dass der Abend sich langsam dem Ende neigte, merkte man hier noch nicht: die Stimmung war auf und vor der Bühne bestens.

Als letzter großer Act des Abends gab sich noch einmal eine schwedische Band die Ehre. Normandie hatten sich fest vorgenommen, das Publikum mit Hardcore vom feinsten zu überzeugen.
Das gelang auf Anhieb, denn nicht nur die Gitarrenriffs überzeugten, sondern auch die riesige stimmliche Bandbreite des Sängers begeisterte. So war von rotzig-lauten Vocals bis hin zum glasklaren Gesang alles dabei. Schnell war das Publikum am abgehen zu Songs wie "Collide" oder "Chandelier". Die Nordmänner haben definitiv überzeugt und die Hütte ordentlich gerockt.

Zu guter Letzt sollten zwei alte Bekannte spielen: Mason Finley, das neue Projekt von Fabi und Matze von Sacrety sollte sein zweites Debut auf dem Rock The North feiern. Leider war die Zeit inzwischen so weit fortgeschritten, dass keine große Anlage mehr aufgedreht werden konnte, weshalb die beiden Schwaben notgedrungenerweise im akustischen Gewand musizierten. Auch das Publikum war mittlerweile ziemlich geschrumpft, sodass die zwei nicht wirklich gebührend gefeiert werden konnte. Nichtsdestotrotz sangen alle mit wenn es bei "Kansas City Girl" im Refrain "Yippie Yah Yeah" geht.

Damit endete das Rock The North für dieses Jahr auch schon wieder und wird wohl vielen in Erinnerung bleiben - sei es wegen Stromausfällen auf der Bühne, Sand in den Schuhen, guter Stimmung beim Abgehen oder leckeren warmen Brezeln.
Wir bedanken uns recht herzlich beim CVJM Strandleben, der die Räumlichkeiten entgeltlos zur Verfügung gestellt hat und freuen uns dass wir dabei sein durften!

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Download: Hearts Bleed Passion Vol. 6

Indie Vision Music hat mal wieder ein paar kostenlose Sampler rausgehauen. Einer davon ist der Hearts Bleed Passion Sampler. Davon ist vor kurzem die 6. Auflage erschienen und das gleich in 2-facher Form, denn es gibt einen Teil 1 und einen Teil 2 des Samplers.

Insgesamt beinhaltet der Sampler 88 Lieder - eine ganze Menge an neuer Musik.

Und da sind auch einige bekannte Bands dabei wie Everything in Slow Motion, House of Heroes, Orion Walsh, Signum Regis, Five Iron Frenzy, Safemode und viele weitere.

Egal ob Metal, Hardcore, Alternative, Rock oder leicht poppig angehauchte Musik, da ist bestimmt für jeden was passendes dabei.


Auf Teil 1 des Samplers findet ihr folgende Songs:

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1. DENS - Hopebringer
2. Everything in Slow Motion - Bad Season
3. The Fast Feeling - Break
4. Eaves - Windows
5. K. Gautier - Swing Low
6. House of Heroes - Colors Run
7. Delta Fleet - Running The Race
8. Sow and Tether - What I Deserve
9. An Honest Mistake - We're Alright
10. Courage, Dear Heart - Unbreakable
11. Windowsill Audrey - Walk in the City
12. Rideau - The Bull and the Dove
13. Some Dark Hollow - When I Fall
14. Iron Sharpens Iron - Conquerors
15. One Way Home - Front Porch
16. Lights Go Down - We Kept It Alive
17. Hangnail - Carry Me (LIVE 2002)
18. October Bird of Death - This is Our Lives
19. At The Wayside - Closer Than Close
20. Midnight Hour - Running Away
21. Little Hurricane - Weak Spot
22. Orion Walsh - Planes, Trains, Automobiles
23. Army of Three - In Your Hands
24. Midnight Manatee - I See Four Lights
25. Signum Regis - My Guide In The Night
26. The Frozen Ocean - 27
27. Bird Passengers - Silver & Gold
28. Sherwood - Back Home
29. Steven Combs - You're With Me
30. Haydon Spenceley - Rise
31. InnerWish - Rain Of A Thousand Years
32. Tyrants - I.C.E.
33. Oceans and Vessels - I Am a Son
34. Metanoia - Thankful (ft. Ted Bond)
35. Dave Owens - Who Am I
36. No Lost Cause - Fight
37. Strategic - Nightlights
38. Peter 118 - Need You More (ft. Lisa Cox)
39. The Calvinists - Unconditional Election
40. Jesse Sprinkle - As It Wants
41. The Old-timers - Walking Stick
42. Send The Advocate - Rebel (Prophet I)
43. Paulina Marie - His Love
44. MrENC - Silver Giants


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Und auf Teil 2 findet ihr diese Songs:

1. Five Iron Frenzy - Boomerang
2. Sef Idle - Hold On
3. Vocal Few - Blue
4. American Arson - The Beast of Gevaudan
5. Spirit and the Bride - Bloodline
6. Seeker & Servant - You Will Carry Me
7. Comrades - Dark Tongues Part II
8. My Epic - Memoir
9. Emery - To The Deep
10. To Live As Sons - The Sound
11. Zach Bolen - 95
12. The Jellyrox - Heard
13. Arms for Elephants - The Laws That Guide My Feet
14. May Weather - Truth or Dare
15. The Hotshot Freight Train - The Tennessee
16. To Speak of Wolves - Ok, I'll Be a Part of This World
17. Chris McCall - Set Free
18. PawnShop Kings - Down On Me
19. Heart Like War - Bring It On
20. Mayfly - The Line That Separates
21. Nick Powell - Paradox Kingdom
22. Merci - Kay Fabe
23. Seth Davey - Thirty Years and Counting
24. Hemingway - The Starting Line
25. Safemode - Empty Mirror
26. The Blamed - Best Friend (Left Out - Cover)
27. Grandpa Loves Rhinos - Delta Fosters Bee
28. Silent Culture - This is My Life
29. Anti-World System - Starving the Sheep
30. The B-Listers - Riots to Soundtracks
31. Platoon 1107 - Counts of Battery
32. Fire the Sun - Save Me From Myself
33. Hailey Wiggins - Free
34. Harmony - Inhale
35. The Altar Billies - These Are The Days
36. Jeffrey Book - Moths and Rust
37. Endseeker (US) - No Cure For What's Dead
38. Dawson Coyle - It's Getting Dark
39. Shallow Sea - Heaven's Burning
40. Grave Robber - The Beast of Busco
41. The Last Concorde - Come Back Tomorrow
42. Three Cord - Christus Victor
43. Paradise Uganda - Muvawala
44. Bryson Price - I Heard the Truth feat. Lecrae


Und wenn euch das noch nicht genug ist, dann gibt's hier noch die Vorgänger:
Hearts Bleed Passion Vol. 5 u.a. mit Sleep for Sleepers
Hearts Bleed Passion Vol. 4 u.a. mit Blood and Water, Esterlyn und Orion Walsh
Hearts Bleed Passion Vol. 3 u.a. mit My Epic und We Shot the Moon
Hearts Bleed Passion Vol. 2 u.a. mit Abandon Kansas und Olivia (the Band)
Hearts Bleed Passion Vol. 1 u.a. mit Dismissed

Dienstag, 25. Oktober 2016

Buch: Nelli Löwen - Wo bleibt mein Prinz?

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Viele kleine Mädchen möchten gerne mal Prinzessin sein. Und dann fragt frau sich später natürlich auch, wo denn nun der Prinz bleibt und wer Mr. Right ist. Kommt er noch auf seinem weißen Gaul dahergeritten oder ist er unterwegs falsch abgebogen?
Alle um einen herum scheinen glücklich vergeben zu sein, nur man selbst nicht. Quälende Fragen steigen tief im Innern auf: Stimmt mit mir etwas nicht? Hat Gott mich vergessen?

Nelli Löwen ist Redakteurin und Autorin und war selbst lange Zeit Single. Fragen wie diese quälten auch sie hin und wieder. Wie finde ich den Richtigen? Wer ist der Richtige? Und was, wenn sich herausstellt, dass es doch nicht klappt?

Auf einfühlsame Art uns Weise geht sie auf diese Fragen in ihrem Buch "Wo bleibt mein Prinz? Warum du Gott voll und ganz vertrauen kannst" ein, berichtet von ihren eigenen Erfahrungen und bindet auch Meinungen anderer Frauen ein, mit denen sie Gespräche über dieses Thema geführt hat. Mit diesem Buch eröffnet sie den Leserinnen neue Sichtweisen auf die Dinge, gibt Denkanstöße und auch den einen oder anderen Tipp zum Weiterdenken. Und auch Gott spielt dabei eine große Rolle. Ein Patentrezept hat sie nicht, aber das war auch nicht Ziel des Buches.

Ein Buch, nicht nur für junge Mädchen, sondern auch für junge (oder auch etwas ältere) Frauen, die sich fragen, ob der von Gott vorherbestimmte Mann noch irgendwo da draußen ist. Ein Buch mit guten Tipps, wie frau die Zeit als Single sinnvoll nutzen kann.

Warum du Gott mit deinen Singledaseinsfragen und -sorgen ganz vertrauen kannst? Finde es heraus! Hab Mut, dich darauf einzulassen! Er hat das Beste für dich im Sinn!

Das Buch gibt es für 12,99 € bei Gerth Medien und eignet sich auch super als Geschenk. Für 9,99 € ist das Buch auch als eBook erhältlich.

Montag, 24. Oktober 2016

Impuls für deine Woche

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Ich glaube viele kennen das Gefühl und die Gedanken, dass man nichts wert ist. Das kann ganz unterschiedliche Gründe haben.

Bei mir war es so, dass ich nicht wirklich Freunde hatte, als ich in der Schule war. Ich habe immer gedacht, dass es an mir liegt; dass ich irgendetwas falsch mache und es nicht wert bin, richtige Freunde zu haben. Jetzt weiß ich, dass diese Gedanken vom Teufel kamen. Er hat sie mir in den Kopf gesetzt um mich anzugreifen und von meinem Glauben abzubringen. Ich habe sogar teilweise darüber nachgedacht, mich umzubringen, weil ich damit mein Leiden beendet hätte.

Aber Gott hat mein Leben gerettet! Er hat um mich gekämpft und in mein Herz gesprochen, dass ich wertvoll bin; dass er mich liebt; dass er noch viel mit mir vor hat, was ich mir überhaupt nicht vorstellen konnte, weil ich mich so schlecht und schwach gefühlt habe.

Und das will ich dir heute in diesem Impuls mitgeben! Gott liebt dich! Du bist wertvoll und er hat viel mit dir vor! Auch wenn du dich allein fühlst, Gott ist immer bei dir, unterstützt dich und trägt dich durch diese schwere Zeit! Er hat einen Plan mit dir, auch wenn du es jetzt noch nicht sehen kannst und dir nicht vorstellen kannst, wie Gott dich gebrauchen kann. Ich hab es auch erst im Nachhinein erkannt, wie Gott mich durch diese Zeit geführt und getragen hat.

Sonntag, 23. Oktober 2016

Wir sind wieder unterwegs: D:Projekt Abschieds Konzert

14 Jahre waren sie fester Bestandteil der deutschen christlichen Musikszene. Nun sagen sie auf Wiedersehen. Am 29. Oktober spielen D:Projekt zum letzten mal.

2002 gegründet, zog es die Jungs aus Dresden schnell auf die Bühne. Sie gewannen den f6-Music-Award-Vorausscheid Sachsen und wurden dritter im Finale. Anschließend nahmen sie in den Horus-Sound-Studios Hannover eine EP auf. Sie gewannen etliche Preise bei diveresen Music-Contests und supporteten Bands wie Silbermond, Madsen, Die Happy und Revolverheld.

3 Alben veröffentlichten die Jungs und können über 300 live Konzerte vorweisen. Die Jungs selber bezeichnen sich nicht als Band, sondern als Familie, die zusammen durch dick und dünn gegangen sind. Auch die Besetzung blieb die ganzen Jahre stabil, einzig Gitarrist Christoph musste vor einigen Jahren aus gesundheitlichen Gründen aussteigen, sodass es danach zu viert weiter ging.

Apropos Christoph: Zum Abschiedskonzert ist er wieder dabei! Sie rocken wie früher zu fünft! Natürlich spielen sie in ihrer Heimatstadt Dresden, und natürlich im Kraftwerk, wo viele Jahre lang das RMW-FESTIVAL statt fand, so dass wir dieses Festival wieder auflebt. Als Support geben sich Lightguide, die sich extra für diesen Anlass zusammengefunden haben, die Ehre.

Aber warum der Abschied gerade jetzt? Auf ihrer Homepage schreiben die Jungsfolgendes dazu:
"Seit vielen Jahren eint uns als Band neben der Leidenschaft zur Musik, die Sehnsucht Gott anzubeten. Wir leiten in unseren Gemeinden den Lobpreis, dienen bei Konferenzen & Gottesdiensten und haben dieses Jahr ein Worship-Seminar durchgeführt. Irgendwann war klar: Wir wollen als Band in Zukunft genau DAS machen! Und so wird aus dem Abschied von D:PROJEKT gleichzeitig ein Neuanfang unserer Anbetungsband am 30.Oktober 2016 im Kraftwerk. Wir treffen uns gerade fleißig zum Proben, schreiben neue Songs und haben vor allem ein Ziel: Gott anbeten, weil er es wert ist, und Menschen in die Dimension von tiefer & verändernder Anbetung zu führen. Gerade in diesen stürmischen Zeiten finden wir es wichtig, dass wir den EINEN in den Mittelpunkt rücken, der uns bedingungslos annimmt und liebt."

Also getreu dem Motto "Rock mal wieder", dass letzte Konzert von D:Projekt am 29.10.2016 ab 19 Uhr im KRAFTWERK - Strasse F - Industriegelände (Melitta-Bentz-Straße 4, 091099 Dresden). Karten gibt es direkt vor Ort an der Abendkasse für 7 Euro.

Und am Sonntag dann gleicher Ort und gleiche Zeit, Vorstellung der neuen Band mit Worship-Session.

Freitag, 21. Oktober 2016

Buch: Francine Rivers - Leotas Garten

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Alles beginnt mit einer schlechten Note in einer wichtigen Hausarbeit. Corban Solsek ist alles andere als zufrieden und nimmt sich missmutig den Rat seines Professors zu Herzen, eine praktische Komponente in die Arbeit einzubauen. Er bewirbt sich bei einem Unternehmen, das alten Menschen Unterstützung im Alltag anbietet: beim Einkaufen, Putzen und so weiter.
Leota Reinhardt sitzt eines Abends vorm Fernseher und sieht eine Werbung für genau jene Firma. Obwohl sie anfangs skeptisch ist, wählt sie die Nummer - und einige Tage später steht Corban vor ihrer Tür, um ihr zu helfen. Obwohl sie sich beide anfangs nicht riechen können und Corban eher widerwillig mit der alten Frau arbeitet, entwickelt sich doch nach und nach eine gegenseitige Sympathie.
Diese wird noch verstärkt, als Annie, Leota's Enkelin, nach langer Zeit anruft und sich anschließend immer häufiger mit ihrer Großmutter trifft. Als einzige aus der zerstrittenen Familie nähert Annie sich langsam wieder ihrer Großmutter an, knüpft Verbindungen zu den Nachbarn und geht gemeinsam mit Leota wieder in den Gottesdienst. Der Glaube, den Leota ihr Leben lang gelebt hatte, sah so viel anders aus als Annies - und doch stellt er eine tiefe Verbindung zwischen beiden dar. Gott hat Großmutter und Enkelin wieder zusammengeführt und wird damit Einfluss auf so viele Menschenleben nehmen. Zu guter letzt beschließt Annie, Leotas einst so schönen Garten neu aufleben zu lassen. Unter ihrem Einfluss erblüht ein halbes Jahr nach dem ersten Treffen nicht nur der Garten neu, auch Leota erlebt einen zweiten Frühling in ihrem Leben. Für die Nachbarskinder wird sie zur Ersatzgroßmutter, Corban findet Halt in einer schweren Zeit und am Ende nähern sich auch Leotas entfremdete Kinder wieder an - wenn der Weg zum Frieden auch lang und steinig ist.
Als Leota einen Schlaganfall erleidet und zum Pflegefall wird ist Annie zunächst die einzige, die sich ihr zur Seite stellt - wird auch die restliche Familie ihr Unterstützung zusagen und am Ende den langen Streit mit Leota beilegen, der so viel tiefere Gründe hat als alle zunächst ahnen?

Francince Rivers kann Geschichten erzählen wie keine andere. In ihrem Buch "Leotas Garten" führt sie geschickt unterschiedliche Leben und damit Handlungsstränge zusammen. Eine tiefgründige Geschichte, die nicht nur zeigt was ungeklärter Streit mit Menschen anrichten kann, sondern auch vor Augen führt wie heilend Versöhnung ist.
Eine klare Empfehlung für alle, die gern kurzweilige Romane mit persönlichen Geschichten lesen - Kenner der in Kalifornien lebenden Autorin werden das bestätigen können.

Erschienen ist der Roman in deutscher Sprache bei Gerth Medien und dort für 16,99€ als Print und etwas günstiger auch als eBook zu erwerben.

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Thema des Monats: Glaube im Alltag oder Alltag im Glauben?!

Es ist nicht immer einfach, das was man im Gottesdienst hört, dann auch in den Alltag zu integrieren und umzusetzen. Wie lebt man seinen Glauben im Alltag? Und was, wenn Alltag in deinem Glauben einzieht und alles irgendwie nur noch Routine wird?
Jakob D. hat sich ein paar Gedanken darüber gemacht.
Er ist Singer/Songwriter aus Chemnitz (vor einiger Zeit haben wir hier schon mal über ihn berichtet), studiert aber zur Zeit in Kassel an der CVJM-Hochschule "Gemeinde-/Religionspädagogik & Soziale Arbeit integrativ".


Glaube im Alltag oder Alltag im Glauben?!

Suchst du auch manchmal Jesus in all dem Stress und den Herausforderungen, mit denen du jeden Tag kämpfst? Wünschst du dir dann auch Ruhepausen und fragst dich, wie du dir zu der fehlenden Zeit für dich alleine, auch noch Zeit für Gott nehmen sollst? Vielleicht kennst du das genau oder spürst, wie es mir manchmal geht, wenn ich trotz allem was ich denke, anstrebe und versuche immer wieder in diese Situation komme.
Oder erlebst du manchmal einen Alltag in deinem Glauben? Wo alles läuft und in seinen gewohnten Abläufen passiert? Nur ist da dieser eine Punkt, dass du Bibel liest. Und betest. Und in den Gottesdienst gehst. Und auf einmal merkst du, dass es nur Routine - ein Alltag - ist und keine Beziehung, die du mit Jesus lebst und pflegst. Auch das kenne ich und ich möchte dir sagen, du musst dich nicht ertappt fühlen oder schämen. Beide Momente gibt es im Leben - und doch muss es nicht so bleiben.

Es ist leicht gesagt „Man muss sich die Zeit für das nehmen, was einem wichtig ist.“ , die Umsetzung gestaltet sich oft schwieriger. Und doch zeigt der Spruch einen wichtigen Punkt auf. Die Frage ist: Was ist mir wichtig? Was ist für mich wichtig? Und was ist Gott wichtig?
Gott wünscht sich von uns, dass wir Zeit mit ihm verbringen, Bibel lesen und auch unseren Glauben in Gemeinschaft leben und erleben (Lk 10,27 & Ps 119,105). Jesus hat neben seinen Taten und der Gemeinschaft mit seinen Mitmenschen immer wieder Zeit in der Stille mit Gott verbracht. Es ist so wichtig persönliche Zeit mit Gott zu haben. Nicht nur Zeit in der man selber Gott erzählt wie es einem geht und was einen beschäftigt. Das ist auch sehr wichtig und gut! Aber die Zeit, in der man nur für Gott da ist, nicht spricht, sondern auf ihn hört und sich ihm öffnet, dass er wirken und einem begegnen kann, ist lebensnotwendig. Ich kann da aus eigener Erfahrung davon erzählen, dass ich in der persönlichen Zeit mit Gott erst wieder richtig zur Ruhe kommen, Kraft auftanken und aufatmen konnte. Mir hilft es, wenn ich mich Zuhause in einen Sessel oder Sitzsack setze, es mir gemütlich mache (manchmal auch mit entspannter instrumentaler Musik im Hintergrund) und einfach nichts mache. Und nein, es hat nicht sofort geklappt und es läuft auch jetzt noch nicht wie auf Knopfdruck. Es dauert seine Zeit bis ich innerlich zur Ruhe komme und mich darauf konzentrieren kann, dass ich in diesem Moment allein für Gott Zeit verbringen will. Und es braucht diese Zeit bis man sich daran gewöhnt hat und weiß wie man sich sein Umfeld machen muss, damit man nicht abgelenkt wird. Es sollen auch nicht sofort zwei Stunden sein. Wenn du das ausprobieren willst, fang einfach mit 3 - 5 Minuten an. Nimm dir eine Tasse Kaffee, Cappuccino, Kakao oder Tee, ganz egal. Mach es dir so gemütlich, dass du dich total wohl fühlst und stell dir vor, dass du in diesem Moment Zeit mit einem richtig guten Kumpel oder Freund verbringst. Wahrscheinlich würdest du dich bei ihm nicht streng gewählt ausdrücken, sondern die Dinge so sagen, wie du sie fühlst, denkst, erlebst. Und vermutlich hörst du dem Freund oder deiner Freundin auch zu und schweigst anstatt die komplette Zeit zu reden und am Ende zu gehen, ohne zu wissen was die andere Person dir sagen will/wollte. Täglich Zeit mit Gott zu verbringen darf kein Zwang oder Druck sein, sondern eine Herzenssache, der du gerne Zeit schenkst. Ist es noch nicht so weit, ist es noch nicht zu spät klein anzufangen und zu entdecken wie genial es ist.

Wartezeiten und Pausen eignen sich übrigens richtig gut für Gebet. Dafür ist es keine Pflicht die Augen zu schließen oder die Hände zu falten. Beides kann helfen sich auf Gott zu konzentrieren, aber auch Gebete, die mit offenen Augen gesprochen wurden, hört Gott. Zu beten heißt mit Gott reden. Und das beschränkt sich nicht darauf ihm zu danken, ihn zu bitten und am Ende „Amen“ zu sagen. Vielmehr ist es ein Gespräch mit Fragen, Dank, Bitte, Äußerungen von Unzufriedenheit, Wut, Angst, Freude, Trauer, Begeisterung, Anbetung und Lobpreis. Ich bin mir sicher, dass es Gott mehr interessiert was wir erleben und wie es uns damit geht und was uns beschäftigt, als ein paar Floskeln am Morgen oder Abends im Bett.
Ich fahre jeden Tag 20 Minuten mit dem Bus zur Arbeit und 20 Minuten zurück. Und wenn ich auf dem Heimweg nicht mit Freunden fahre, dann kann ich die Zeit gut nutzen um mit Gott locker zu reden und alles Geschehene von der Arbeit bei ihm abgeben zu können. Mich entspannt es, wenn ich Zuhause nicht mehr an Aufgaben und Herausforderungen denken muss.
Glauben im Alltag heißt, dass ich Gottes Wirken in meinem Leben und auch in meinem Alltag erwarte - nicht fordernd, sondern erwartungsvoll. Und das ist was ich mir wünsche, dass ich nicht voreingenommen in den Tag gehe und denke, dass alles „kacke“ wird. Nein, ich möchte bereit sein Gott zu erleben, ihn handeln zu sehen und auch für ihn aktiv zu werden, wenn ich das Gefühl habe, dass es dran ist.

Ich lade dich ein meine Gedanken in dir zu bewegen. Und vielleicht hilft dir der ein oder andere Tipp Jesus mehr in deinem Alltag und mehr Abenteuer in deinem Glauben zu erleben.

Ich wünsche dir Gottes Segen und seinen Frieden.
Schalom,

Jakob

Dienstag, 18. Oktober 2016

Film: Das Leben ist wie ein Countrysong

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"Das Leben ist kein Ponyhof." Diesen Spruch hat jeder sicher schon mal gehört.

Aber manchmal ist das Leben wie ein Countrysong. Zumindest im Fall von Jake Reeson, gespielt von Joel Smallbone (for KING & COUNTRY).
Er ist ein junger, talentierter Countrymusiker. Aber er ist auch verbittert, arrogant und sehr von sich selbst überzeugt. Das bringt ihn durchaus hin und wieder in Schwierigkeiten. Nichts stehts einer Karriere mehr im Weg als er selbst.
Doch dann gerät sein Leben ins Wanken.
Sein Manager schmeißt ihn raus und auch die Begegnung mit seiner Ex-Freundin Becca lässt ihn nicht kalt. Er hat immer noch Gefühle für die junge, hübsche Frau, aber ihr Glaube an Gott stellt ihn vor einer großen Herausforderung. Im Chaos der Gefühle begegnet er dann auch noch seinem tot geglaubten Vater und das Durcheinander nimmt seinen Lauf.
Auf der Suche nach Antworten, warum seine Mutter ihn all die Jahre angelogen hat und warum sein Vater (gespielt von Billy Ray Cyrus) die Familie verließ, gerät sein Leben total ins Wanken.
Kann er seinen Eltern vergeben? Und wie kann er Becca's Herz für sich gewinnen?

"Das Leben ist wie ein Countrysong" ist ein bewegender Film über Vergebung, Liebe und Wahrheit. Gibt es eine zweite Chance im Leben? Dieser Frage geht der Film nach und bringt zum Nachdenken.

Trotz der Countrymusik ist der Film nicht nur etwas für Fans dieser Musik.

Erhältlich ist der Film im SCM Shop für 12,95 €.

Originaltitel: Like a Country Song
Genre: Spielfilm
FSK: 12 Jahre
Länge: 101 Minuten
Sprachen: Deutsch, Englisch
Erschienen: 1. Auflage Oktober 2014, 2. Auflage Mai 2016
Preis: 12,95 € bei SCM Hänssler / SCM Shop



Montag, 17. Oktober 2016

Impuls für deine Woche

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Wir Menschen sind alle verschieden, das wissen wir längst. Aber im Leben stoßen wir uns immer wieder an dieser Tatsache. Es ist nicht immer leicht, die Verschiedenheit des anderen zu ertragen. Dabei übersehen wir, dass wir selbst ja auch ertragen werden müssen. Der eine ist immer auf die Minute genau pünktlich, der andere sieht das mit der Pünktlichkeit lockerer. Das kann schon ziemlich viel Zündstoff ergeben. Der eine geht forsch an ein Problem heran, während der andere immer lange zögert. Manche Menschen brauchen ständig Leute um sich herum, andere brauchen ihre Rückzugsmöglichkeiten.

In der Ehe erleben wir die Unterschiedlichkeit von Mann und Frau. Allein dadurch können schon einige Probleme entstehen, dass beide völlig unterschiedlich denken und fühlen. In der Familie haben die heranwachsenden Kinder immer deutlicher ihre eigenen Ideen und machen vieles anders, als die Eltern es tun würden. Auch dadurch entstehen viele Spannungen.

Gott schuf die Vielfalt, und wir dürfen uns nicht zum Maß für falsch und richtig machen. Richtig gesehen, stellen die Unterschiede zwischen den Menschen nämlich eine Bereicherung dar. Und wo dadurch Spannungen auftreten, sollten wir uns selbst nicht so wichtig nehmen. Jeder hat seine Stärken und seine Schwächen. Wir dürfen nicht vom anderen fordern, was wir vielleicht aufgrund bestimmter Begabungen besser und leichter tun können. Wir haben auch Schwächen, die sollten wir aber nicht entschuldigen, sondern versuchen, daran zu arbeiten. Wie unser Tagesvers sagt, ist die Liebe das Mittel, um mit der Andersartigkeit unserer Mitmenschen auszukommen. Und diese Liebe will Gott allen schenken, die ihn darum bitten.

Samstag, 15. Oktober 2016

music+message 2016 in Sersheim

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Alle Jahre wieder anfang Oktober wird die Turnhalle in Sersheim gerockt - so auch dieses Jahr. Fünf Band von nah und fern waren angereist, um dem Publikum beim music+message am 8. Oktober einzuheizen.

Los ging es um 16.30 Uhr mit dem Einlass. Begrüßt wurden die Zuschauer im Foyer von den Ständen anderer Festivals aus der Nähe: das One Rock und das Sound Of Truth  hatten jede Menge Flyer, Süßigkeiten und fertige LineUps im Gepäck, um kräftig Leute einzuladen.

Lange sollte jedoch der tatsächliche Konzertbeginn nicht auf sich warten lassen. Überraschend eröffneten normal ist anders die Bühne - wobei sie mittlerweile auch gut und gern einen Headliner geben könnten.
Da jedoch die Fanbase der Jungs in der Gegend inzwischen enorm ist, ließen sich weder Band noch Zuschauer lange bitten um die Bude ordentlich zu rocken. Mit einem neuen, sehr elektronischen Song als Opener ging die Party von der ersten Sekunde an richtig los. Es wurde mitgesungen, getanzt und gesprungen was das Zeug hielt. Doch auch eine ruhige Minute durfte nicht fehlen: "Schlafende Giganten" erklang wie so oft im akustischen Gewand und sorgte in der Mitte des Sets für eine kurze Atempause. Lange sollten sich die Zuschauer aber nicht ausruhen, denn bald darauf wurde wieder zur neuen Single "UPxAB" die Halle gerockt. Mit dem offiziellen Ende des Auftritts wollte sich die Crowd jedoch nicht zufrieden geben und forderte noch eine Zugabe. Dieser Aufforderung kamen die vier natürlich nur zu gern nach und die Menge rastete zu "Willkommen Im Club" noch einmal richtig aus.

In der Umbaupause konnte man sich entweder mit Merch eindecken, in der Photobox lustige Bilder von sich machen lassen, einen Snack einwerfen oder einfach bei der Talkstage vorbei schauen, wo alle Bands nacheinander gründlich ausgefragt wurden. Zuerst waren dort die lokalen Newcomer von Venera zu Gast, direkt gefolgt von Flo von Good Weather Forecast. Letzterer drehte den Interview Spieß kurzerhand um und nahm Moderator Chris Schaible in die Mangel. Und ja - genau der Chris Schaible von Sacrety.

Allzu lang sollte der Umbau aber nicht dauern, denn als nächstes waren die Freunde der etwas härteren Musik gefragt: Emily Still Reminds betraten die Bühne und hatten vor, ordentlich abzugehen. Nach einer längeren Pause rockten sie in alter Frische: "Greater" und "..." erklangen ebenso kraftvoll wie die Hymne "There Is Hope", die derzeit wieder aktueller denn je ist. Das Publikum lichtete sich zwar etwas da einigen die Musik anscheinend doch etwas zu hart war, aber die Jungs von Emily Still Reminds ließen sich davon nicht abhalten. Die, die vor der Bühne standen, gingen schließlich umso mehr ab!

In der nächsten Pause wurde die Talkstage ein wenig "zweckentfremdet" - Crischa, der Sänger von normal ist anders, hatte eine kleine Andacht vorbereitet und lud dazu ein, kurz zuzuhören. Ein toller Impuls, von dem sich sicher viele etwas mitnehmen konnten.

Weitere Fotos auf Time Passed By Photography
Auf der großen Bühne sollte es musikalisch eher hart bleiben. Venera, die Newcomer des Abends, waren ready to rumble. Obwohl die wenigsten aus dem Publikum die Band bereits kannten oder schon einmal gesehen hatten, so ließen sich doch insbesondere die Freunde der härteren Rockmusik nicht lang bitten. Einige unternahmen sogar Versuche im "Violent Dancing" - allerdings blieb es beim Versuch. Übung macht ja aber bekanntlich den Meister. Die neu gewonnenen Fans der Stuttgarter müssen sich bis zum Release einer ersten Platte zwar noch etwas gedulden, aber immerhin haben Venera angekündigt, ins Studio zu gehen und dort fleißig zu arbeiten. Wir dürfen gespannt sein!

Die nächste Pause dauerte recht lang, aber so konnten auch die Interviews von normal ist anders und Emily Still Reminds vorgezogen werden.

Auf der großen Bühne schnürten sich jetzt Good Weather Forecast die Tanzschuhe. Zwar nicht in vollständiger Besetzung und mit kleinen technischen Problemen, aber trotzdem ging das Publikum schnell mit. Besonders der Dance- Hit "Laser" ließ keine Füße still stehen. Jedoch durften auch die Single "Citylights" und der tiefgründige Song "You Are" nicht fehlen. Insgesamt haben die Herren aus Nürnberg ihrem Ruf alle Ehre gemacht, auch wenn man sagen muss, dass sie schon bessere Auftritte hatten. Die technischen Probleme haben hier leider ein wenig dazwischengefunkt.

Ein letztes Mal Umbau und im Anschluss Zeit für den weit angereisten Headliner: The Protest aus den USA stürmten die Bühne! Mit ihnen wurde es wieder ordentlich rockig und die Haare flogen im Takt. Punkiger Rock in bester Manier - was wünscht man sich mehr an einem Samstag Abend? Doch nicht nur musikalisch räumten die Amerikaner ab, auch ihr sympathischer Auftritt dürfte ihnen viele begeisterte neue Anhänger beschert haben. Auch die Sprachbarriere tat dem keinen Abbruch und so ging der Abend in Sersheim gebührend zu Ende.

Alles in allem war das music+message wie immer ein toll organisiertes Konzert, bei dem es an nichts mangelte. Besonders di Fotobox sorgte in diesem Jahr für besonders viel Spaß in den Umbaupausen.
Wir bedanken uns, dass wir dabei sein durften und freuen uns jetzt schon auf nächstes mal!

Freitag, 14. Oktober 2016

Musikvideo: LUPID - Sag meinen Namen

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Nach dem Ausstieg von Jonas und Nico bedeutete das das Ende für Tobias Hundt und Band. Ohne die beiden war es nicht mehr das, was es mal war und so dachten Patrick, Tobias und Markus über einen neuen Namen nach. Über Umwege war dann LUPID geboren.
Der neue Bandname ist ein Kunstwort und wird von "Lupus canis", dem Wolf abgeleitet, womit die 3 ihren Wurzeln im weitesten Sinne treu bleiben wollten, wie sie uns vor einiger Zeit im Interview verrieten.

In letzter Zeit arbeiteten sie an neuen Songs und versuchten ihren neuen Stil zu entwickeln.

Im September dann die großen News: Mit AIRFORCE1 sind LUPID nun Teil von Universal Music Deutschland und haben den Plattenvertrag in der Tasche.

Ab jetzt geht es steil bergauf für die 3 Hessen.

Und das zeigt nicht nur das Musikvideo ihrer ersten Single "Sag meinen Namen".

Wer kennt es nicht. Manchmal gehen Beziehungen auseinander. Man wird sich fremd. Geht aneinander vorbei wie Fremde, ohne ein Wort miteinander zu sprechen.

Eine Situation mitten aus dem Leben, die LUPID hier mit ihrem Deutsch-Pop auf den Punkt bringen, anders als viele andere Musiker. Man merkt, sie gehen ihren eigenen Weg.

Im Refrain heißt es: "Sag meinen Namen noch einmal bevor du gehst/ Ich will nur sicher sein, dass du ihn nicht vergisst/ Sag meinen Namen noch einmal so laut es geht/ Ich will Geschichte in deinem Leben bleiben/ Ich will, dass du vermisst."

Diese Sehnsucht und dieses Gefühl kann man nicht nur aus den Texten herauslesen, sondern man hört es auch in ihrem Sound aus elektronischen Beats, den einprägsamen Gitarrenriffs und der einzigartigen, kraftvollen und zugleich gebrochen klingenden Stimme von Tobias Hundt.

Das Gefühl, was die 3 mit diesem Song rüberbringen wollen, wird auch im Video sichtbar, welches von Alex Förderer umgesetzt wurde. 

LUPID - Sag meinen Namen



Heute ist die erste EP mit 5 Tracks erschienen. Kaufen kann man die für 6,99 € u.a. bei Amazon.

Mit der Single im Gepäck geht es bald auf "Sag meinen Namen" Tour. Zu sehen sind die 3 in folgenden Städten:
12. Dezember     München
13. Dezember     Köln
14. Dezember     Hamburg
15. Dezember     Berlin
Tickets gibt's hier.

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Wir sind wieder unterwegs: Rock The North 2016

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Nach einer kleinen Pause geht es wieder los: Das Traditionsfestival im hohen Norden Deutschlands, das Rock The North, steht in den Starlöchern!

7 Bands wollen am 22. Oktober gemeinsam mit dir den CVJM Strandleben in Norddeich rocken.

Mit dabei sind:

Normandie - die Schweden rocken mit ihrem PopCore jedes Konzert kompromisslos in Grund und Boden. Auch das Rock The North wird da keine Ausnahme bleiben!

Safemode - noch eine Schwedische Band, die mit noch härteren Riffs und jeder Menge Geschrei auftrumpft. In Deutschland haben sie inzwischen eine solide Fanbase, die sich im Norddeicher Moshpit garantiert vergrößern wird.

WARUM LILA - wenn es still um die vier Jungs aus Minden ist, bedeutet dass meistens, dass sie irgendetwas großartiges planen. Wir dürfen gespannt sein auf ihren Auftritt beim RTN, wo sicherlich Songs des aktuellen Albums live abgehen werden wie eh und je.

Soundbar - Chilliger HipHop, eine Prise Reggae und ein kleiner Schuss Funk: das ist das Rezept mit dem die Kombo ihre Fans begeistert. Das aktuelle Album "Akita Mani Yo" bringt gute Laune genauso mit wie tiefgründigere Zeilen, und hat sogar schon Gefängniswände wackeln lassen.

Trip To Dover - rockige Klänge gemischt mit elektronischen Elementen und vor allem unfassbar sympathischen Bühnenauftreten, so hat das Paar aus den Niederlanden bisher jeden gekriegt. Wir freuen uns darauf, mit ihnen den "Lifelong Lovesong" zu singen!

normal ist anders - Sie sind von keiner christlichen Festivalbühne mehr wegzudenken und fahren jedes Wochenende einmal quer durch die Republik. In ganz Deutschland haben sie inzwischen Fans, die begeistert jedes Lied mitsingen. Dass es nicht langweilig wird, haben die vier eine ganze Menge neue Musik in Arbeit und geben einiges davon sicher auch schon zum RTN zum besten.

Mason Finley - große Neuigkeiten gibt es aus dem Süden Deutschlands. Wer Mason FInley wirklich ist? Insider munkeln, man habe sie schon etliche Male in anderer Konstellation im Norden angetroffen. Wir dürfen gespannt sein auf ein neues Projekt von alten Bekannten.

Los geht's am 22. Oktober um 16 Uhr im CVJM Strandleben in Norddeich.
Tickets gibt es noch für günstige 12€ (zzgl. VVK Gebühr und Versand) im Vorverkauf und voraussichtlich auch an der Abendkassen für wenige Euro mehr zu erwerben.

Wir sind dabei  - und du?!


Dienstag, 11. Oktober 2016

11. Jugendfestival Annaberg- Buchholz

Nach der Jubiläumsausgabe im letzten Jahr fand das Traditionsfestival im Erzgebirge nun zum
zweiten Mal in der Festhalle statt - und sollte alle bisherigen Rekorde brechen.
Schon der Vorverkauf hatte bei den Veranstaltern des Jugendfestivals für ungläubiges Staunen gesorgt: über 1000 Tickets wurden bis zum Tag vor dem Festival verkauft. Am 2. Oktober war es dann so weit: Die Festhalle sollte rocken.

Der Einlass begann pünktlich um 16.30 Uhr und die Menschenmasse die sich schon lange vor der Festhalle eingefunden hatte wurde kontrolliert in die Halle gelassen. An dieser Stelle hätte man die Türen allerdings etwas weiter öffnen können, da nur einer der drei Flügel offen war und sich deswegen die Schlange nur langsam fortbewegte. Pünktlich zum Konzertbeginn um 17 Uhr war die Halle jedoch bereits ordentlich gefüllt.

Den Anfang machten direkt normal ist anders. Die vier Jungs rocken zurzeit jede Bühne die sie betreten in Grund und Boden, auch das Erzgebirge sollte als ihre "zweite Heimat" keine Ausnahme bilden. Mit einem neuen Intro im Gepäck starteten sie in den langen Festivalabend und ließen schon beim ersten Lied keinen Fuß mehr still stehen. Viele elektronische Elemente sind in dem neuen Song verbaut, der aktuell der Opener für das Set der Jungs ist. Die Fanbase im Erzgebirge muss man eh nicht lange bitten, das Tanzbein zu schwingen; doch auch "NIA- Neulinge" rockten, was das Zeug hält. Neben Klassikern wie "Alle Ketten reißen auf" oder "Ich flieg'" erklangen auch die Single "UPxAB" und der Song, der so neu ist dass er noch nicht mal einen Namen hat.
Einen besseren Start hat man sich für dieses Festival nicht wünschen können!

In der Umbaupause konnte man sich entweder am Catering stärken, im Foyer über Ausbildungsmöglichkeiten informieren oder bei der Talkstage die Künstler des Abends etwas näher kennenlernen.
Außerdem breitete sich langsam die unglaubliche Nachricht in der Halle aus: "Wir sind ausverkauft!" mehr als 1400 Besucher hatten den Weg nach Annaberg gefunden und dafür gesorgt, dass sogar einige schweren Herzen wieder weggeschickt werden mussten - das hatte wirklich absolut keiner geahnt. Mit diesen Zahlen kann das Jugendfestival spätestens jetzt mit Fug und Recht behaupten, eines der führenden christlichen Festivals in Deutschland zu sein.

Wie dem auch sei, nach dem Abriss mit normal ist anders war die kurze Ruhepause bitter nötig. Schließlich wollten die Österricher um Solarjet direkt einen nachlegen!
Nachdem sie gemeinsam mit Twelve24 auf der einwöchigen Schultour noch einmal kräftig die Werbetrommel gerührt hatten und schon einige neue Fans gewinnen konnten, rockten sie nun von der großen Bühne aus. Zwar nur zu dritt, ohne Gitarisst Manuel, aber mit genau so viel Power. Sei es mit Songs wie "Magnet" oder "Wenn das so ist", bei jedem Song wurde ausgelassen getanzt und auch gerockt. Aber auch sentimental wurde es mit "April". Rundum ein gelungener Auftritt.

Die anschließende Umbaupause erfolgte zügig, und schon war es Zeit für Safemode, die Bühne zu übernehmen. Leider gab es am Anfang technische Schwierigkeiten, wovon sich das Publikum jedoch nicht beeinflussen ließ. Auf der Stelle wurde ein Moshpit eröffnet und jeder Riff gefeiert. Freunde der härteren Musik sind bei den Schweden auf jeden Fall auf ihre Kosten gekommen. Neue und ältere Songs erklangen in einem guten Mix und bescherten vielen Zuschauern verschwitzte Tshirts. Bei so einem Auftritt kein Wunder!

Im vergangenen Jahr waren sie die große Überraschung: Twelve24. Ihr erste Besuch jährte sich mit diesem Festival und seitdem hatten sie im Erzgebirge und ganz Deutschland stetig Fans dazu gewonnen. Mit ihrer Mischung aus Dance Music und HipHop begeisterten sie auch diesmal wieder jung und alt gleichermaßen. Auch wenn Christina nicht mehr dabei ist, konnte die neue Sängerin Dawn Elektra doch vollstens überzeugen. "What a feeling", "Higher" und "Say Yes" erklangen so wie gewohnt mit voller Stimmkraft und unglaublicher Power. Auch die Botschaft von Josh gegen Ende des Sets bewegte wieder viele Jugendliche. Leider wurde nach dem Aufruf eine längere Pause eingeschoben, in der viele Besucher die Halle zum Luft schnappen verließen, obwohl das Konzert der Briten eigentlich noch garnicht vorbei war.
Nichtsdestotrotz ein wahnsinns Auftritt der wieder einmal unter Beweis gestellt hat, was für eine Energie Twelve24 haben und ans Publikum transportieren.

Nach diesem recht elektronischen Auftritt wurde es wieder rockiger: Der Headliner Manafest betrat die Bühne. Auch hier war einiges an HipHop im Spiel, jedoch diesmal mit einer ordentlichen Portion Gitarrenriffs versetzt. "No Plan B" und "Fire in The Kitchen" gingen genauso ab wie der Klassiker "Bounce". Auch er teilte einen Input aus seinem Leben mit den Zuschauern, die andächtig zuhörten und vermutlich auch dankbar für die Verschnaufpause waren. Diese Pause sollte jedoch nicht lang währen, denn gleich darauf dröhnte der nächste Song mit fettem Bass aus den Lautsprechern und ließ niemanden mehr ruhig sitzen.

Der Abend neigte sich langsam seinem Ende zu, jedoch gab es noch einen letzten Trumpf: eine Art "Aftershow Party" mit DJ FreeG und Saymo K aus der Schweiz. Mit ordentlich Bass und elektronischen Dance Rhythmen aktivierten sie die letzten Kräfte der Zuschauer und brachten noch einmal alle zum Abgehen. Natürlich durfte auch der aufblasbare Wal nicht fehlen, der sprichwörtlich fröhlich über die Hände der Crowd hüpfte.

Ein sehr gelungenes 11. Jugendfestival, wie wir finden, mit einem guten Mix aus verschiedenen Musikrichtungen. Auch wenn die Festhalle schon aus allen Nähten platzte, wollen die Veranstalter ihre Fühler noch weiter ausstrecken, vor allem auch ins Nachbarland Tschechien. Sicherlich war noch nicht alles perfekt durchgeplant und organisiert, aber mit jeder Veranstaltung lernt man dazu, um bei der nächsten Auflage Dinge zu optimieren. Schließlich hat sich das Festival innerhalb von 2 Jahren fast verdoppelt. Da klappt es mit Sicherheit nächstes Jahr auch besser mit dem Einlass.
Den Hauptorganisatoren, allen Mitarbeitern und Unterstützern gilt natürlich ein großer Dank. Es ist nicht immer einfach eine Veranstaltung dieser Größe auf die Beine zu stellen. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Mitarbeiter den 3 Hauptorganisatoren ein kleines Dankeschön übermittelten.

Wir freuen uns schon jetzt auf die 12. Auflage des Jugendfestivals!

Montag, 10. Oktober 2016

Impuls für deine Woche

© Burnin' Heart Reports
Meine Laune ist auf den ersten Blick sehr stark wetterabhängig. Wenn die Sonne lacht, dann fühle ich mich meistens wohl und pfeife fröhlich vor mich hin. Bei Kälte und Regen vergeht mir hingegen oft die Freude und meine Motivation sinkt Richtung Nullpunkt. Das lässt im Blick auf die kommende Herbst- und Winterzeit ja Schlimmes erahnen. Was also tun, um nicht bis es nächstes Jahr wieder Frühling wird mit heruntergezogenen Mundwinkeln rumzulaufen?
Das Gegenmittel ist gar nicht so schwer. Wenn man den Blick vom Offensichtlichen und Oberflächlichen abwendet, wird man Dinge finden, die mehr als genug Grund zur Freude liefern. Ein gutes Buch mit einer Tasse heißer Schokolade, eine Postkarte von einem Freund, das neue Gute-Laune-Lied im Radio. Gerade wenn es draußen regnet, kann man sich an einem schönen, gemütlichen und warmen Wohnzimmer freuen. Anlässe für gute Laune gibt es unzählige, warum sich also auf die wenigen schlechten konzentrieren?
Das lässt sich sogar noch einen Schritt weiterdenken. Es gibt nicht nur draußen sondern auch im Leben Sturm, Hagel und Unwetter. Manchmal hilft auch da eine kleine Änderung des Blickwinkels. Weg vom Schlechten, hin zu den schönen Dingen des Lebens. Auch wenn es auf den ersten Blick alles furchtbar wirkt und ist. Viele gute Dinge nimmt man gar nicht mehr wahr wenn es einem schlecht geht.
Riskiere den zweiten Blick, den Blick hinter das Offensichtliche!

Schau hinter die Regenwolken, denn dort scheint immer die Sonne!

Freitag, 7. Oktober 2016

Loud And Proud Festival 2016

Alle Jahr wieder... so verschlägt es uns auch in diesem Herbst wieder ins beschauliche Daaden zum Loud And Proud Festival. Das Line Up kann sich auch wieder sehen lassen und ist gefüllt mit internationalen Größen der Szene.

Doch von vorn. Mit der typischen Festivalverspätung ging es  mit Staryend auf der Bühne los. Um die Schwaben war es in den letzten Wochen etwas ruhiger, aber sie verrieten das sie an neuem Material arbeiten und hatten auch einen neuen Song im Gepäck. Trotz Technischer Probleme wurde schon bei der ersten Band ordentlich getanzt und Daaden zeigte, dass sie auch schon nachmittags 15 Uhr bereit für gute Musik sind.

Danach machten die nächste deutsche Band die Bühne unsicher. Warum Lila waren wieder beim LAP zu Gast und auch hier war die Stimmung super. Die Technik machte auch bei ihrem Auftritt kleine Schwierigkeiten, aber auch hier ließ sich das Publikum davon nicht beirren und es wurde kräftig mitgesungen. Den neben den eigenen Songs, zu denen die Jungs Anfang des Jahres einige Video produziert hatten, war auch wieder das Cover "Lila Wolken" auf der Setlist vertreten.

Parallel zu Warum Lila ging es auf der Talkstage los. Sie wurden vom Zelt in einen Laden, Nahe des Bürgerhauses, verlegt. Hier mussten nach und nach alle Künstler des Abends Rede und Antwort stehen, bekamen kleine Geschenke und mussten manch seltsame Spiel über sich ergehen lassen.

Normal ist Anders haben sich zur Aufgabe gemacht, die Bühne einzureißen. Das sie nach ihrem Auftritt noch stand, war ein kleines Wunder. Wie man es von NIA gewohnt ist, gaben sie 120% und mit ihrer Ehrlichkeit und Echtheit auf der Bühne, konnten sie auch die Leute überzeugten, die vorher noch nichts von der Band gehört haben. Mit neuem Intro, neuem Song und ihrer Single "UPXAP" brachten sie auch ihren Fans eine Überraschung mit zum LAP.

Danach wurde es ordentlich laut und es war Zeit für die Headbanger des Festivals. The Protest aus den USA betraten die Bühne und zeigten wie tiefgründig Metal sein kann. Children 18:3 zeigten auf der Talkstage inzwischen wie malerisch begabt sie sind und erzählten von ihren Träumen.

LZ7 gehören inzwischen zum Inventar des Loud And Proud Festivals. Die Stimmung war mittlerweile am kochen und wem es vom tanzen zu warm wurde, konnte sich mit kühlen Getränken erfrischen. Für das leibliche Wohl war gut gesorgt.
Nach LZ7 war es Zeit für Manafest der mit seiner Mischung aus Rock'n'Roll und Rap live einfach zu überzeugen weiß. Nach bereits 5 Stunden Livemusik machte sich im Publikum langsam die Müdigkeit breit. Nur die Fans von Manafest waren noch voll dabei und sangen die Texte kräftig mit. Die anderen ließen genossen die Musik und gönnten sich auch mal eine Pause.
Bei Ein Paar auf der Talkstage war das möglich. Denn hier konnte man gemütlich sitzen und den Coversongs von Fabi und Matze lauschen.

Weitere Fotos auf Time Passed By Photography
Bei Children 18:3 hatten einige ihre Kräfte wiedergefunden und wie es sich für Punkrock gehört, gab es Circle Pits und Mosh Pits. Stillstehen kann man bei den Geschwistern aus Minnesota einfach nicht. Die Energie die sie auf der Bühne versprühen, schlägt ab dem ersten Song auf das Publikum über.

Nine Lashes spielten überwiegend ihre alten Songs, so wie sie viele Fans bereits in den Jahren zu vor in Deutschland erleben konnten. Schade das es von der aktuellen Platte kein Lied auf die Setlist geschafft hat. Aber trotzdem wurden nochmals alle Kräfte mobilisiert um auch bei der letzten Band des Abends noch einmal abzugehen wie es sich gehört.

Eine Aftershowparty gab es mit Andy Hunter. Der Saal war im Vergleich zu LZ7 leer und nur die letzten tanzwilligen feierten bis zum Schluss mit.
Aber die Stimmung der wenigen letzten tanzenden Besucher war immer noch ausgelassen und auf der Bühne machten es sich Seth von Children 18:3 am Schlagzeug bequem und unterstütze Andy Hunter. Auch andere Künstler des Abends feierten auf der Bühne mit.

Insgesamt war das diesjährige Loud And Proud Festival wieder spitze. Die anfänglichen technischen Probleme waren schnell behoben. Für das leibliche Wohl war gut gesorgt und die Bands haben gerockt. Da bleibt nur das gespannte warten auf die Bandankündigungen für das nächste LAP.

Donnerstag, 6. Oktober 2016

3. Landesjugendtag Sachsen

via Ev. Jugend Sachsen
Letzten Samstag fand bereits zum 3. mal der Landesjugendtag der Evangelischen Jugend Sachsen in Chemnitz statt.
Ca. 500 Jugendliche aus ganz Sachsen trafen sich an der Chemnitzer St. Petrikirche bzw. in/an der Jugendkirche, um gemeinsam auf die Suche zu gehen. Denn das Thema des Jugendtages lautete "I've been looking for...".  Aber wonach suchten die jungen Menschen?

Bereits um 14.00 Uhr begann der Jugendtag mit einem Jugendgottesdienst. Die Band In Faith With Friends gestaltete den Gottesdienst musikalisch aus und Jugendpfarrer Tobias Bilz predigte. In seiner Predigt ging es um das Reich Gottes, das man suchen soll (Matthäus 13, 44-46).

Im Anschluss an den Gottesdienst konnten sich die Teilnehmer das Jugendtages an verschiedenen Meetingpoints austoben. 30 Workshops und Seminare boten die Möglichkeit, sich kreativ zu betätigen, sich zu bewegen, ins Gespräch zu kommen und begegnungen mit anderen Besuchern zu finden.

Der Landesjugendtag klang dann am Abend mit einem rockigen und tanzbaren Konzert im alten Luxor Kino aus. In Kooperation mit dem Jugendfestival Buchholz gaben die österreichische Band Solarjet und die britische Band TWELVE24 ihr Können zum Besten. Mit ihrer rockigen Musik mit Ohrwurmgarantie und den tiefgründigen, deutschsprachigen Texten heizten Solarjet schon mal richtig vor, bevor TWELVE24 den Kinosaal zum Kochen brachten. Nicht nur musikalisch und auch textlich konnten die Bands das Publikum ansprechen. Auch die kurze Message und der Aufruf von Josh von TWELVE24 kurz vor Ende des Konzertes bewegte die Besucher.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Veranstalter und Organisatoren, sowie allen Helfern für die Ausgestaltung des Tages.
Vorbereitet und begleitet wurde der gesamte Tag von ca. 120 ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern der Evangelischen Jugend in Sachsen. Der Landesjugendtag findet alle 2 Jahre statt.

Weitere Infos und Bilder zum Landesjugendtag findet ihr bei der Evangelischen Jugend Sachsen.

Dienstag, 4. Oktober 2016

Impuls für deine Woche

via
Eine neue Woche steht bevor und wie das manchmal so ist im Leben, bringt jede neue Woche auch so ihre Herausforderungen und Sorgen mit sich. Diese belasten einen manchmal ziemlich. Habe ich genug zu Essen für diese Woche? Das Geld ist schon wieder ziemlich knapp und den nächsten Lohn gibt es erst Mitte des Monats. Wann finde ich endlich eine Arbeit?  Mathe wieder nicht kapiert und morgen steht die nächste Klausur an? Immer noch keinen Ausbildungs- bzw. Studienplatz ergattert? Wie soll's weitergehen?

Das sind Frage, Dinge, die uns im Leben beschäftigen und unser Heute, Jetzt und Hier bestimmen. Und wenn da etwas nicht so läuft, wie es vielleicht sollte, dann bedrückt uns das sehr und bestimmt unser Leben.

Jesus sagt in der Bibel, dass sich Gott um uns kümmert, dass er für uns sorgt und wir uns keine Sorgen machen sollen.

Das ist immer leichter gesagt als getan.

Aber lass dir sagen, dass Gott auch heute noch für uns sorgt. Er stellt uns Menschen zur Seite, die uns unter die Arme greifen - materiell und auch finanziell.
Du darfst darauf vertrauen. Gott darum bitten. Dich an ihn wenden.

Lies dir dazu doch mal folgende Bibelstelle durch:
"Darum sage ich euch: Macht euch keine Sorgen um euren Lebensunterhalt, um Essen, Trinken und Kleidung. Leben bedeutet mehr als Essen und Trinken, und der Mensch ist wichtiger als seine Kleidung. Seht euch die Vögel an! Sie säen nichts, sie ernten nichts und sammeln auch keine Vorräte. Euer Vater im Himmel versorgt sie. Meint ihr nicht, dass ihr ihm viel wichtiger seid? Und wenn ihr euch noch so viel sorgt, könnt ihr doch euer Leben um keinen Augenblick verlängern. Weshalb macht ihr euch so viele Sorgen um eure Kleidung? Seht euch an, wie die Lilien auf den Wiesen blühen! Sie können weder spinnen noch weben. Ich sage euch, selbst König Salomo war in seiner ganzen Herrlichkeit nicht so prächtig gekleidet wie eine dieser Blumen. Wenn Gott sogar das Gras so schön wachsen lässt, das heute auf der Wiese grünt, morgen aber schon verbrannt wird, wie könnte er euch dann vergessen? Vertraut ihr Gott so wenig? Zerbrecht euch also nicht mehr den Kopf mit Fragen wie: 'Werden wir genug zu essen haben? Und was werden wir trinken? Was sollen wir anziehen?' Mit solchen Dingen beschäftigen sich nur Menschen, die Gott nicht kennen. Euer Vater im Himmel weiß doch genau, dass ihr dies alles braucht. Sorgt euch vor allem um Gottes neue Welt, und lebt nach Gottes Willen! Dann wird er euch mit allem anderen versorgen. Deshalb sorgt euch nicht um morgen - der nächste Tag wird für sich selber sorgen! Es ist doch genug, wenn jeder Tag seine eigenen Lasten hat."

Du bist Gott soviel mehr wert als die Blumen auf der Wiese, die Blätter an den Bäumen oder die Vögel. Er sorgt für dich und versorgt dich mit dem, was du brauchst.

Gib deine Sorgen ab an ihn, damit sie dich nicht mehr belasten und dein Herz sich leichter anfühlt.

Hab eine gesegnete Woche!