Donnerstag, 8. September 2016

Thema des Monats: Vom Scheitern

via - Samuel ist der 3. v.l.
Über PaperClip haben wir hier ja schon ein paar Mal berichtet. Die 5 Musiker aus dem Erzgebirge waren im Frühjahr als Newcomer beim Christival dabei. Dass es im Leben aber nciht immer nur steil bergauf geht, wissen auch sie. Und so möchte Samuel mit euch ein paar Gedanken zu unserem neuen Thema des Monats teilen. Im September wird es nämlich um's Scheitern gehen:


Liebe Freunde,

mein Name ist Samuel. Ich bin 22 Jahre alt und seit 2012 als Frontmann von PaperClip unterwegs. Gerade studiere ich evangelische Religionspädagogik in Moritzburg bei Dresden und stamme aber aus dem wunderschönen Erzgebirge.
Ich möchte mit euch heute gerne kurz über eine Sache nachdenken, über die man nicht so gern redet. Es soll sich ums Scheitern drehen:

Ich mag es, wenn alles gut läuft, wenn viel in Bewegung ist und sich die Dinge so zusammenfügen, wie ich es geplant habe. Da fühle ich mich wohl. Oft klappt das auch, doch ich musste schon erleben, wie auf einmal alles feststeckt und dann so viele Stücke auseinanderbrechen, die man vorher zusammen gesetzt hat. Kennst du das, wenn man vor so einem Scherbenhaufen steht? Mir ging es so, als meine damals dreijährige Beziehung kaputt ging. Ich wollte mir nicht eingestehen, dass ich gescheitert war mit meinen Plänen und Idealen. Dafür war ich zu stolz. Doch irgendwann holte mich die Realität ein und ich begriff, dass diese drei Jahre mit Streit, Hass und Leere geendet hatten. Ich war gescheitert.

Vielleicht hast du Ähnliches erlebt. Es ist nicht so einfach sich es einzugestehen, wenn man gescheitert ist. Was bloß die Freunde und die Familie dann denken? Wie sieht es mit meinem Ansehen aus? Und was denkt Jesus von mir? In unserer Gesellschaft haben Fehler und Scheitern keinen Platz. Alle sind “perfekt“ und wenn doch jemand einmal scheitert, dann macht man ihn fertig und hört ziemlich schnell nichts mehr von ihm. Aber wir sind Menschen und wir scheitern. Schon damals in der Bibel scheiterten Menschen. Der Jünger Petrus versprach Jesus, bevor dieser gefangen genommen wurde, dass er ihn niemals verlässt und ihm beistehen wird. Und dieser Petrus verleugnete ihn drei Mal, als Jesus vor dem Hohen Rat verurteilt wurde. Und was machte Jesus als er ihn wieder sah? Er war nicht zornig auf Petrus. Er verspottete ihn auch nicht vor den anderen Jüngern, sondern er fragte ihn drei Mal: „Liebst du mich?“
Das ist die Frage, die Jesus dir stellt: „Liebst du mich?“

Komm so wie du bist zu Jesus, auch wenn du gescheitert bist! Denn eine Sache steht fest: Jesus, der für dich ans Kreuz ging, liebt dich! Gibt ihm die Dinge, die dich belasten und er kann sie dir abnehmen. Ich habe erlebt, dass Jesus gebrochene Herzen und tiefe seelische Wunden geheilt hat. Seine Liebe ist größer als all dein Scheitern. Er möchte nur, dass du JA zu ihm und seinem „Ich liebe dich“ sagst.
Gib Jesus die Dinge, in denen du gescheitert bist und schau, was er daraus machen wird!

Der HERR segne dich.

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