Montag, 26. September 2016

Impuls für deine Woche

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Hast du dir schon mal das Bein oder den Fuß gebrochen (oder eine andere Verletzung am Bein) und musstest dich dann eine Weile schonen? Schon nach wenigen Tagen merkt man, dass sich die Muskel abbauen. Und diese wieder zu trainieren kann Monate dauern und viel Geduld in Anspruch nehmen.

Mit dem Glauben ist das manchmal ähnlich.
Unser Glaube besteht im Prinzip aus 2 Dingen. Wie ein mensch (im Normalfall) auf 2 Beinen steht, so steht auch der Glaube auf 2 Beinen: Wort und Tat.

Und manchmal passiert es eben, dass aufgrund diverser Umstände, die "Glaubensmuskeln" eines der beiden "Glaubensbeine" nicht richtig ausgeprägt sind oder vernachlässigt wurden.

Es ist gut, sich ind er Bibel auszukennen und auch das zu verstehen, was man da liest, aber wenn man das, was man liest (und auch versteht), nicht umsetzen kann, dann hinkt unser Glaube. Und wenn wir zwar unseren Mitmenschen Gutes tun, aber Gottes Wort dabei keine Rolle spielt, dann unterscheiden wir uns nicht von unseren Mitmenschen, die nicht an Gott glauben.

Manchmal hinkt auch mein Glaube, denn eigentlich weiß ich, dass ich dem Bettler im Stadtzentrum jetzt vielleicht einen Kaffee oder ein belegtes Brötchen ausgeben sollte, aber eigentlich fährt gleich meine Bahn und wenn ich ihm den Kaffee noch kaufe, dann verpasse ich die Bahn und dann muss ich auf die nächste warten. Eigentlich habe ich gar keine Zeit für den Mann und so renne ich zur Haltestelle und verschwinde in der Bahn.

Aber ich weiß, dass Gott mir eine neue Chance gibt und mir hilft, die Muskeln meines hinkenden "Glaubensbeins" zu trainieren.

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