Dienstag, 30. August 2016

Musikvideo: PaperClip - Niemandsland

Vor wenigen Tagen haben PaperClip einen neues Video veröffentlicht. Der Song dazu heißt "Niemandsland". Gedreht wurde das Video auf dem Weg zum Christival, welches in diesem Jahr in karlsruhe stattfand und wo PaperClip als Newcomer spielen durften. Einige andere Szenen stammen von einem Auftritt bei der Jugendwoche im sächsischen Schneeberg.

In dem Song geht es um ein Thema, mit dem Sänger und Textschreiber Samuel selbst schon zu kämpfen hatte. "So oft nehmen wir das Steuer unseres Lebens in die Hand und tun Dinge, die WIR für richtig halten. Wir lenken selbst unser Lebensschiff und merken garnicht wie sehr wir uns ins Niemandsland navigieren. Dazu sind wir zu stolz und fahren immer weiter ohne Fehler zuzugeben oder uns helfen zu lassen."

Wenn wir aber das Steuer unseres Lebensschiffes Gott in die Hand geben und ihn navigieren lassen, dann führt er uns manchmal auch an Orte und zu Gelegenheiten, von denen wir nie zu träumen gewagt hätten.


PaperClip - Niemandsland


Montag, 29. August 2016

Impuls für deine Woche

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Es gibt viele Meinungen darüber, wer Jesus ist bzw. war.
Man sagt, er sei ein Prediger gewesen, ein Wanderprediger, weil er von Ort zu Ort zog. Andere sind der Meinung, Jesus war Revolutionär. Moslems denken, Jesus war ein Prophet, einer von vielen. Viele Christen sagen, Jesus war Gottes Sohn. Die Juden dachten damals, Jesus würde sie von den Römern befreien - das hofften sie zumindest. Die Schriftgelehrten und Pharisäer sagten, Jesus sei ein Schwindler, ein Volksverhetzer. Für manche ist Jesus ein Arzt, ein Heiler und für andere einfach nur der Sohn eines Zimmermanns und einer Teenie-Mutter, die - von wem auch immer - schwanger wurde.

Jesus fragte einmal seine Jünger, die Männer, die mit ihm durch's Land zogen und von ihm lernten, was sie hörten, was die Leute denken, wer er sei. Aber noch viel wichtiger war ihm die Frage, was seine Jünger über ihn denken bzw. für wen sie ihn halten.

Ganz selbstbewusst antworte ihm Petrus: "Du bist Christus, der von Gott gesandte Retter, der Sohn des lebendigen Gottes!" (die Geschichte kannst du hier nachlesen)

Petrus scheint da voll den Durchblick zu haben - schließlich tigerte er ja mit Jesus durch's Land - und ganz klar muss er deshalb wissen, wer Jesus ist.

Aber wer ist Jesus für dich? Ist er nur das kleine Christuskind, welches an Weihnachten auf Heu und Stroh gebettet in einer Futterkrippe liegt und nett lächelt oder ist er für dich weitaus mehr?
Vielleicht eine Frage, mit der du dich diese Woche mal beschäftigen kannst.
Was weist du über Jesus und was bedeutet das für dich und dein Leben ganz konkret?

Samstag, 27. August 2016

Film: AHA - Aufwachen. Hingucken. Anpacken

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Kyle Idleman  ist kein Unbekannter, denn der Pastor der Southeast Christian Church in Louisville Kentucky wurde durch die Bücher und die dazugehörigen Filme von "Not a Fan" und "Gods at War" weltweit bekannt.
Zu seinem Buch „AHA - Der Moment, der dein Leben verändert“ erschien Ende 2015 ein Film AHA: Aufwachen. Hingucken. Anpacken.“

Der Pastor verbindet in AHA die biblische Geschichte des verlorenen Sohnes mit einer sehr lebensnahen Predigt.
Wie in „Not a Fan“ spricht Idleman neben der Spielfilmhandlung.  Er erklärt den Film und macht auf wichtige Punkte aufmerksam. Er fordert heraus, ermutigt, stellt Fragen und legt das Gleichnis des verlorenen Sohnes aus.

Der Film zeigt eine abgewandelte Version der Geschichte, wie sie in der heutigen Zeit passieren könnte.
Anjela möchte einen medizinischen Beruf ergreifen und benötigt Geld, um zu studieren. Sie weiß, dass ihr Vater, ein Imbissbesitzer,  sie mit seinem kleinen Einkommen nicht unterstützen kann. Sie versucht auf andere Art und Weise an Geld zu kommen und nimmt ein verlockendes Angebot an. Was zuerst wunderbar erscheint, wird ihr schnell zum Verhängnis. Die Spirale abwärts dreht sich immer schneller und sie stürzt sozial ab.  Doch wie im Gleichnis des verlorenen Sohnes, erkennt sie ihr Elend, wacht auf und kehrt um.
Auch die Sicht auf den zweiten, älteren Sohn/Tochter wird im Film betrachtet. Den der ältere Sohn/die ältere Tochter wird im Bibeltext häufig übersehen. Denn auch von ihr kann man lernen und Dinge erkennen.
Es ist kein Spielfilm, sondern eher eine gespielte Predigt, die mit einer spielfilmähnlicher Handlung die biblische Auslegung unterstützt.

AHA steht für AUFWACHEN (die Situation erkennen), HINGUCKEN (ehrlich zu sich selbst sein) und ANPACKEN (handeln).
Kyle Idleman sagt "Wenn ich plötzlich etwas erkenne und ehrlich bin, aber nicht handle, kommt kein Aha-Prozess in Gang. Wenn ich etwas erkenne und handle, ohne ehrlich zu sein, wird mein Aha-Erlebnis nicht lange währen. Doch wenn Gottes Wort und der Heilige Geist diese drei Dinge in meinem Leben zusammenzubringen, werde ich ein wirklich Aha-Erlebnis haben - einen von Gott geschenkten Augenblick, der alles verändert."

Es ist kein Film zum Entspannen oder Genießen. Er fordert heraus und regt zum Nachdenken an. Er lädt ein über sein eigenes Leben, sein Handeln, seine Absichten, den Umgang mit den Mitmenschen, Beziehung zu den Mitmenschen und die Beziehung zu Gott nachzudenken.
Idleman geht auf den älteren Sohn des Gleichnisses ein und dessen Haltung ist für manche Christen ebenso relevant, wie die des Jüngeren, verlorenen Sohnes. Denn auch der ältere Sohn ist auf eine Art verloren, aber eben anders als der Jüngere.
Der Film eignet sich super für Hauskreise und Jugendkreise, aber ist natürlich auch etwas für die älteren Generationen.

Zu kaufen gibt es den Film u.a. bei SCM Hänssler für 14,95€

Titel: AHA - Aufwachen.Hingucken.Anpacken.
Länge: 85 Minuten
FSK: 12 Jahre
Veröffentlichung: 11/2015
Genre: Dokumentation
Preis: 14,95€

Hier noch einen Ausschnitt für euch:



Freitag, 26. August 2016

Buch: Tomas Sjödin - Warum Ruhe unsere Rettung ist

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Der Terminkalender ist vollgestopft, die To Do Liste unendlich lang, du musst noch 148 Mails checken und nebenbei rettest du noch die Welt. Wir alle kenne doch dieses Gefühl, wenn wir so viel im Kopf haben, dass wir einfach keine Ruhe finden. Aber jetzt stell dir doch mal vor du tust nichts und die Welt dreht sich weiter?!
Auch dem schwedischen Autor Tomas Sjödin ging es oft so, woraufhin er sich genauer mit dem Konzept der Ruhe beschäftigt, und ein Buch darüber geschrieben hat. "Warum Ruhe unsere Rettung ist" ist bei SCM Medien erschienen und beinhaltet neben vielen Alltagssituationen auch Anregungen und Lösungen für das Problem der Ruhe- und Rastlosigkeit.
Denn wir müssen zugeben: es ist gar nicht so einfach, kurz mal zur Ruhe zu kommen, wenn man eigentlich noch so viel zu tun hat. Das weiß auch der Autor und erklärt Schritt für Schritt, warum das dritte Gebot, "Du sollst den Feiertag heiligen", nicht umsonst einen so hohen Stellenwert in der Bibel hat.
Er geht dabei unter anderem ausführlich auf den jüdischen Sabbat ein und macht deutlich, wie bereichernd diese Ruhezeit für den menschen ist. Doch abgesehen davon stellt er auch klar, dass kurze tägliche Ruhezeiten durchaus Sinn machen und Körper und Geist erfrischen. Anhand von Beispielen aus seinem eigenen Leben und vielen biblischen aber auch menschlichen Zitaten geht er dem "Ruhe halten" auf den Grund und verdeutlicht, dass eine solche Zeit wirklich bereichernd ist: Sei es der Ruhetag, an dem man bewusst Handy, Fernseher, Computer und Radio ausschaltet, oder der Mittagsschlaf, oder vielleicht auch die kurze Pause von den Menschen, die man am liebsten hat.
Denn gut geruht gelingt das, was man danach anpackt, gleich viel besser.

Mit Tomas Sjödins Buch hält man keinen Ratgeber im klassischen Sinne in Händen. Vielmehr ist es ein Impuls, seine Einstellung zu Ruhe zu überdenken. Gerade in der heutigen beschleunigten Gesellschaft, wo alles höher, schneller und weiter gehen muss, kann das ein sehr wichtiger Anstoß sein.
Erhältlich ist das Buch online bei SCM Hänssler oder in gut sortierten christlichen Buchhandlungen für 14,95€

Donnerstag, 25. August 2016

Thema des Monats: Wenn Zweifel dich plagen

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Zweifel rauben einen manchen den letzten Nerv und bringen einen um den Schlaf. Sie sind unser ständiger Begleiter.
Sjoerd, der Schlagzeuger der niederländischen Parade-Pop Band Draw the Parade, kennt diese Zweifel nur zu gut und möchte euch ein bisschen an seinen Zweifeln teilhaben lassen:


Mein Name ist Sjoerd Krijtenburg. Ich bin 33 Jahre alt und lebe auf einer Farm in einem kleinen holländischen Dorf mit dem Namen Kootwijkerbroek. Ich bin glücklich verheiratet mit Sheila und stolzer Vater von Amy(6) und Jelte(4). Von Beruf bin ich Musiker, Schlagzeuger, Textschreiber und Schlagzeuglehrer. Vielleicht kennt ihr mich von der holländischen Parade-Pop Band Draw the Parade.

Eine meiner ersten Shows mit Draw the Parade war in Deutschland. Dort habe ich die Mädels von Burnin' Heart Reports kennengelernt. Sie fragten uns nach einem Video mit Weihnachtsgrüßen für euch - seit jeher sind wir immer zu spät damit dran. Vielleicht kannst du ja verstehen, dass ich anfangs Zweifel hatte, als sie uns fragten, etwas zum "Thema des Monats" beizutragen. Aber das war noch bevor sie uns die Themen nannten, denn eins davon ist ein Thema mit dem ich täglich zu kämpfen habe: Zweifel.

Schokoriegel
Ich zweifle buchstäblich an allem. Meistens über ganz belanglose Dinge wie z.B. welche Schokolade ich kaufe. Leute die mich gut kennen, würden dir davon abraten mich mit in einem Supermarkt zu nehmen, wenn du in Eile bist. Denn dann kann es wirklich eine halbe Stunde dauern, bis ich mich entschieden habe, welchen Schokoriegel ich kaufe. Meistens beginne ich mit dem, den ich am liebsten mag. Doch während ich so zur Kasse laufe, kommen die ersten Zweifel. Vielleicht ist es besser die günstigere Marke zu kaufen... Aber wenn ich die Fair Trade Shcokolade kaufe, dann kann ich dazu beitragen, dass die Welt retten... Zum Glück habe ich am Ende immer einen tollen Schokoriegel in der Hand - trotz allem Hin und Her.

Aber wie steht es um die Zweifel zu den wirklich wichtigen Dingen im Leben?

Bands
Vor 10 Jahren habe ich mit einigen anderen Schülern der Schule für Bibelkunde und Kunst eine Lobpreisband gegründet. Bevor wir es mitbekamen, tourten wir und spielten auf großen Festivals und Konferenzen in Europa. Einige Jahre später kam ein neuer Lobpreisleiter. Er war ein guter Freund von mir. Aber wir passten einfach nicht zusammen, wenn es um Musik und die Vision für die Band ging. Ich dachte darüber nach, die Band zu verlassen. Aber ich hatte so viel Angst davor eine falsche Entscheidung zu treffen, dass ich die schönen Dinge an einer erfolgreichen (Lobpreis)Band gar nicht mitbekommen habe. Ich zweifelte ein ganzes Jahr lang bis ich mich dann doch dafür entschied und das in Mitten einer Tour. Ein Jahr später löste sich dann auch die vielversprechende Rockband auf, in der ich auch spielte. Und als ich dann nicht weiter wusste, fragte ich endlich Gott, was er mit mir vor hat.

Verwandle deine Zweifel in Vertrauen
2 Wochen später habe ich einen Anruf von Peter, dem Gitarristen von Draw the Parade, bekommen. Er hat mich auf einem Festival spielen sehen und fragte mich, ob ich Lust hätte seiner Band Make Up Your Mind beizutreten, welche dann später zu Draw the Parade wurde. Seitdem lebe ich meinen Traum durch Europa zu touren und in großartigen Veranstaltungsorten, auf Festivals und sogar in einem ausverkauften Stadion beim EO Jugendtag in Holland zu spielen.

Ich habe festgestellt, dass Zweifel immer dann auftauchen, wenn ich versuche meinen Willen durchzusetzen. Für mich sind sie ein Zeichen dafür, dass ich mehr Zeit mit Gott verbringen muss und mein Vertrauen in den setzen sollte, der mich so sehr liebt, dass er seinen Sohn für mich gab.

"Ein Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen. Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen." (Johannes 10,10)
"Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand." (Sprüche 3,5)

Mehr über mich: http://www.sjoerdkrijtenburg.nl
Mehr über Draw the Parade: http://www.drawtheparade.com

Dienstag, 23. August 2016

Wir sind wieder unterwegs: X. Checkpoint in Großrückerswalde

Bereits zum 10. Mal findet in Großrückerswalde ein Volleyball-Turnier statt. Ein Anlass, um das in diesem Jahr etwas größer aufzuziehen, dachte sich die Junge Gemeinde Großrückerswalde und feiert somit das 10-Jährige an gleich 2 Tagen.

Das Jubiläum des Checkpoints beginnt am Freitag, den 2. September mit einem Jugendabend. Dieser startet um 19.30 Uhr im Festzelt am Sportplatz mit Sessions von Bauchredner Sebastian Rochlitzer und der Band normal ist anders. 21.30 Uhr findet dann ein Konzert mit den 4 Herren aus dem Raum Stuttgart statt. Normal ist anders sind im Erzgebirge längst keine Unbekannten mehr - da ist Partystimmung garantiert. Im Anschluss legt DJ Faith ab 22.30 Uhr noch ein paar heiße Beats zum Abdancen auf.

Der Eintritt für diesen Abend ist frei!

Richtig sportlich wird es dann am Samstag mit dem großen Volleyball Turnier auf dem Sportplatz in Großrückerswalde. Gespielt wird Hobby-Mix. Beginn des Turniers ist 10.10 Uhr. Der Anmeldeschluss für's Turnier ist allerdings schon vorbei.

Weitere Infos zum Checkpoint findet ihr hier.


Montag, 22. August 2016

Impuls für deine Woche

www.stupidedia.org
Neulich las ich von einem Menschen, er hätte im Radio ein Lied, das ihm gefiel und bei ihm »Emotionen auslöste«, obwohl er den Text nur halbwegs verstanden hatte. Er druckte ihn sich aus, um Genaueres zu erfahren. Dadurch stellte er fest, dass die Aussagen dieses Songs überhaupt nicht mit seinen Wertvorstellungen kompatibel waren. Trotzdem war er davon angetan – eben wegen der Musik.
Auf dem Weg über diese »Ohrwürmer« werden heute viele Dinge in die Köpfe der Menschen transportiert. Und die wegen der englischen Sprache meistens nur stückweise oder gar nicht verstandenen Texte werden sozusagen an der Zensurstelle unseres Bewusstseins, an unserem Verstand vorbei, in unser Inneres geschleust und färben das Empfinden unserer Seele im Sinne jener Leute ein, die in unserer Medienwelt das Sagen haben. Wie erfolgreich sie inzwischen damit geworden sind, kann man am besten erfahren, wenn man im Zug sitzt und ein Gespräch anfangen möchte. Bei den wenigsten jungen Leuten ist das noch möglich. Oft haben sie schon beim Einsteigen eins ihrer Ohren zugestöpselt, und mit dem anderen machen sie es genauso, sobald sie sich gesetzt haben. Einer wirklichen Kommunikation entzogen, lassen sie sich in eine Scheinwelt entführen, in der so ziemlich alles gleich unwichtig ist und in der es nur darauf ankommt, im Augenblick emotional »gut drauf« zu sein.
Wir Menschen sind zu schade, um so am wirklichen Leben vorbeizuvegetieren. Gott hat uns für sein wunderbares Reich geschaffen. Dem sollen wir mit wachen Sinnen und in Verantwortung vor unserem Schöpfer entgegengehen.

Jesus konnte durch seinen Tod (am Kreuz) den Teufel entmachten, der die Macht über den Tod hatte, und konnte die befreien, die durch Angst vor dem Tod ihr ganzes Leben versklavt waren.
Hebräer 2,14-15

Samstag, 20. August 2016

Light45 im Interview

© Light45
(click here to read in English)

In Deutschland sind Light45 zwar noch unbekannt, aber die 3 Alt-Rocker machen schon einige Jahre zusammen Musik.
Die 3 Herren kommen aus Rochester, MN, USA. Ihre Musik ist ein Mix aus Pop Rock, Hard Rock und Worship.
Im April 2016 haben sie ihre Debüt-EP "Decibels" veröffentlicht. Auf der EP ist auch der Song "Steeped" zu finden, der zur Zeit auf Platz 5 der Christian Rock Billboard Charts ist, direkt hinter Bands wie Skillet, Red Jumpsuit Apparatus, RED und Danger Scene.

Wir haben uns mit den Jungs mal unterhalten um sie euch mal etwas näher zu bringen.

Wann habt Ihr angefangen Musik zu machen und wie habt Ihr euch als Band zusammengefunden?
Justin und Mark haben sich vor 9 Jahren bei einer Jam Session in einer Kirche kennen gelernt. 4 Jahre später kam dann Critter dazu. Als wir Ihn getroffen haben, wussten wir sofort, dass wir unseren Schlagzeuger gefunden haben. Er trägt eine Menge zu unserer Musik bei.

Wie seid Ihr auf euren Namen gekommen und was bedeutet er?
In unserem Bandnamen “Light45” vermischen sich harte und weiche Symboliken. Justin mag Wörter, die sowohl symbolischen als auch poetischen Charakter haben, wie zum Beispiel „Licht“. Mark auf der anderen Seite hingegen ist einer der stereotypischsten amerikanischen Männer, die man treffen kann. Seine Lieblingspistole ist eine Colt45. Und so ist der Name Light45 ein Kompromiss. Er besteht aus dem poetischen Teil “Light” und dem harten Teil “45”.
Auf unseren Glauben bezogen steht bei Epheser 4:15 folgendes geschrieben: „Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus.“ Dieser Vers, insbesondere wo von „der Wahrhaftigkeit in der Liebe“ gesprochen wird, ist von entscheidender Bedeutung für uns als Band. Wir wollen die Sanftheit der Liebe Christi, aber auch die kompromisslose Wahrheit erhalten. Wir glauben, du kannst nicht das Eine ohne das Andere erhalten. Ansonsten ist es nicht die Botschaft von Jesus.

Wie vereinbart ihr Band und Arbeit? Arbeitet Ihr noch (Teilzeit) oder könnt Ihr bereits von eurer Musik leben?

Wir als Band sind gerade dabei uns einen „Namen“ aufzubauen um von unserer Musik zu leben, daher haben wir alle momentan noch ganz normale Jobs. Justin arbeitet im Bereich Werbung und Kommunikation. Mark ist ein Sattler und besitzt einige Immobilien, die er vermietet. Critter fährt Bus für ein Unternehmen, das geistig behinderte Menschen zur Arbeit bringt.

© Light45
Wie war der Name eures allerersten Liedes, was Ihr aufgenommen habt und spielt Ihr es auch noch auf der Bühne?
In unserer ersten Nacht als wir gemeinsam gejammt haben, schrieben wir den Song “Pages”. Wir haben ihn aufgenommen und auf unsere erste Demo-Platte, sozusagen die „pre-demo demo“, gepackt. Wir haben einige Songs so aufgenommen ohne professionelle Hilfe. Aber diesen Song, „Pages“, spielen wir immer noch bei fast jeder Show.

Wenn Ihr einen Charakter aus der Bibel treffen könntet, ausgenommen Jesus, welcher wäre das?
Justin: Vielleicht Philippus. Der Mann, der von Gott in die Einöde geschickt wurde, wo er auf den reichen Kaufmann aus Äthiopien stieß. Einfach um seine Geschichte von ihm selber zu hören. Klingt nach einem verrückten Tag voll einzigartiger Evangelisation!
Critter: Johannes der Täufer. Der Typ hatte womöglich auch Dreadlocks, so wie ich. Und er war furchtlos. Er kümmerte sich nicht darum, was die Welt dachte.
Mark: Kaleb oder Hiob. Kaleb ist in seinem hohen Alter kein Weichei geworden. Mit 85 Jahren kämpfte er noch um das Land, welches Gott durch Moses ihm versprochen hatte. Und Hiob wurde nie wütend auf Gott, trotz allem was passierte. Er freute sich über alles was Gott Ihm geschenkt hatte, aber er trauerte auch als seine ganze Familie getötet wurde und hat sich bei Gott beklagt.

Euer neues Musikvideo zum Lied „Steeped“ habt Ihr vor kurzem erst veröffentlicht. Wie war der Dreh und um was geht es in dem Song?
In unserem Song “Steeped” geht es um die Geschichte des menschlichen Geistes vor und nach Jesus. Im ersten Vers “I was born in a coal mine” geht es darum, dass man in Sünde geboren wurde. Und weiter “I was steeped in the sunshine” bedeutet, dass man die Liebe Christi zu spüren bekommt. “I was breaking my own mind, and I’ll do it again”, heißt, dass Christus mir aufhilft, weil ich verloren habe, abgekommen bin von meinem Weg. Mit Jesus an unserer Seite steht es in unserer Verantwortung, dass wir unseren Geist brechen, nachdem wir gerettet wurden, in dem wir jeden Gedanken an der an Christus ausrichten, ihm gehorsam sind (2. Korinther 10:5).
Die zweite Strophe beginnt mit einer Geschichte über einen sündigen Mann, der mit einer Waffe einen Mord beging. „I‘ve always been on the run for smoking my six-gun“. Dann sagt er: „I‘ve cried about all of my sins, and I‘ll do it again“, was bedeutet, dass alles was wir taten, bevor wir Gott kannten, voller Sünde war. Und mit Jesus weinen wir über unsere Sünden, weil wir erkennen, dass wir ihn damit nicht erfreuen, und deshalb bereuen wir was wir getan haben.
Der Refrain selbst ist auch sehr tiefgehend. Er hat vier „uh uh uh uh“ Ausrufe, die darstellen sollen, dass man ein Kind ausschimpft. (In Englisch klingt das zumindest so.) Es steht für das Leben ohne Gott an seiner Seite. Danach gibt es zwei hohe „ah ah“ Ausrufe, die die Offenbarung symbolisieren sollen, die Gnade, den neuen Bund und das Leben nachdem du gerettet wurdest.

Was können wir von eurer neuen Platte “Decibels” erwarten? 
“Decibels” ist ein sehr abwechslungsreiches Rock Album.  Wir beschlossen, dass Qualität wichtiger ist als Quantität, und außerdem beschlossen wir, uns nicht nur auf ein Genre zu konzentrieren. Wir haben einen Mix aus Southern/swamp Rock bei “Steeped”, bis Hardrock in “The Maze”, zu epischen Pop-Rock in “Bringing You Back to Life”, das ein bisschen nach Kings of Leon klingt, und auch eine Soft-Rock Ballade (“Holy and Beloved”) im U2-Stil. So ist für jeden was dabei, und für uns ist es jedes Mal spannend zu hören, welches das Lieblingslied der Leute ist. Unsere Lieder sind so vielfältig wie unsere Fans.
© Light45

Unser Blog heißt "Burnin’ Heart Reports", was bedeutet euch euer Glaube im Alltag und als Band?
Unser Glaube ist alles. Jesus ist das Zentrum unserer Band. Er gibt uns großartige Lieder, die Fähigkeiten um sie zu verbessern und auszugestalten und Kontakte, um unsere Musik zu verbreiten. Und wir warten bis er wieder zu uns kommt. Das ist wahrscheinlich der schwierigste Teil, auf Ihn zu warten, aber es ist von entscheidender Bedeutung.

Letzte Frage: Habt Ihr noch etwas was Ihr unseren Lesern mitgeben wollt? Promotion für euch, letzte Worte was Ihr unbedingt noch sagen wollt? Was auch immer Ihr wollt.
Wir freuen uns sehr, dass wir es mit unserer Musik nun nach Deutschland geschafft haben und wir würden gerne mal dort spielen. Wir freuen uns, wenn ihr Kontakt zu uns aufnehmt, wenn euch unsere Musik gefällt und ihr ein Konzert veranstalten wollt. Wir können sowohl unplugged, als auch natürlich Rock Shows spielen. Egal ob in Kirchen, Festivals, Zuhause oder auf Jugendevents. Um uns zu kontaktieren oder mehr Infos zu bekommen könnt ihr auf unserer Seite www.light45.com, www.facebook.com/light45music oder https://twitter.com7Light45music vorbeischauen.

Light45 - Steeped


Light45 - Holy and Beloved

Freitag, 19. August 2016

Musikvideo: for KING & COUNTRY - Ceasefire

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Die amerikanische Pop-Band for KING & COUNTRY hat vor einigen Wochen ein Musikvideo zu ihrem neuen Song "Ceasefire" herausgebracht.

Das Video zeigt nicht nur die beiden Brüder, sondern auch Szenen aus dem Film Ben-Hur, der am 1. September auf den deutschen Markt kommt (das Buch zum Film erscheint im September bei Gerth Medien bzw. adeo). "Ceasefire" ist nämlich der Titelsong des Films bzw. der Song für den Filmtrailer.
Bei dem Film handelt es sich um eine Neuauflage des Klassikers aus dem Jahr 1959. Carrol Wallace, die Ur-Ur-Enkelin von Lew Wallace, hat die Geschichte modernisiert und ein Buch darüber verfasst. Dies wurde unter der Regie von Timur Bekmambetov neu verfilmt.
Die Filmszenen sind somit bis jetzt noch unveröffentlichte Auszüge des Films.

Die Brüder Joel und Luke Smallbone scheinen an manchen Stellen Teil der Geschichte von Judah Ben-Hur zu sein, obwohl sie sich in einer großen Halle befinden, wo Arbeiter Metall flexen und die Funken nur so sprühen.
Judah Ben-Hur war ein Jude, der von seinem Freund, einem römischen Soldaten, verraten und verhaftet wurde, auf eine Gallere verschleppt wurde und Rache an eben diesem Freund schwört. Auf seinem Weg begegnet er Jesus, dem Zimmermann aus Nazareth, der nicht nur sein Leben verändert.

Roma Downey, leitende Produzentin des Films, sagte in einem Interview: "Wir fühlen uns so geehrt, dass for KING & COUNTRY uns erlaubt haben, ihr wundervolles Lied für unseren Film Ben-Hur zu verwenden. Unser Land ist so voller Zorn, Spannungen and Gewalt und dieses Lied und unser Film verbreiten da hingegen die Botschaft von Vergebung und Versöhnung, was wir jetzt mehr denn je brauchen."

Wie gut das zusammen passt, zeigt nicht nur die deutsche Übersetzung des Liedtitels, dieser bedeutet nämlich "Waffenstillstand".
Im Refrain geht es unter anderen darum, dass wir zusammenhalten und einen Waffenstillstand bewirken können:
"One by one we will call for a ceasefire
One by one we will fight for a better end
One by one we could rewrite the headlines
Standing side by side
One by one, love is building an empire
One by one, reaching out to our enemies
One by one we will make it to the finish line
Standing side by side
Ceasefire"

Die die Produzenten Downey und Burnett nach einem Song für den Film suchten, wussten sie, dass es ein Lied von for KING & COUNTRY werden sollte. Da sie nicht sicher waren, welcher am besten passte, fragten sie die Band, welcher ihrer Songs denn zu Ben-Hur passen könnte und so verliebten sie sich aufgrund des Textes in "Ceasefire", da der Liedtext genau das wiederspiegelt, was sich die Produzenten erhoffen und was ihr größtes Anliegen mit diesem Film ist.

In der Bridge singt Luke dann weiter:
"Teach us how to live humbly / Love unconditionally / Transform our hurt into hope /And grant us Your peace."

Der Text des Liedes ist eine mutige Aufforderung an uns, uns für den Frieden und ein gutes Miteinander in Zeiten wie diesen einzusetzen.


for KING & COUNTRY - Ceasefire


Donnerstag, 18. August 2016

Buch: Cathy LaGrow mit Cindy Coloma - All die Jahre

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Dieses Buch erzählt die wahre Geschichte einer lebenslangen Sehnsucht - und beweist, dass Mutterliebe eine unglaubliche Kraft inne hat.

Die junge Minka, Tochter von niederländischen Einwanderen, lebt im Bundesstaat Iowa in den USA. Es sind die späten 1920er Jahre, und die 16-jährige freut sich auf einen Ausflug zum See mit ihren Mitschülerinnen aus der Nähschule. Es ist ein heißer Sommertag und es scheint ein wundervoller Nachmittag zu werden. Doch als sich Minka mit einer ihrer Freundinnen bei einem Spaziergang weiter von der Gruppe entfernt, wendet sich das Blatt.
Zwei junge Männer bedrängen die Mädchen und Minka wird vergewaltigt. Zutiefst beschämt und nicht wissend, was eigentlich gerade passiert ist, fährt sie zurück nach Hause und verschweigt die Gewalttat ihrer Familie ebenso wie ihren Freundinnen.
Erst nach einiger Zeit merkt sie selbst und ihre Mutter, dass sich etwas verändert, bis schließlich sicher ist: Minka ist schwanger.
Schweren Herzens stimmt sie zu, in eine andere Stadt zu gehen um dort in einer Einrichtung für ledige Schwangere ihr Kind zu gebären - Ihr guter Ruf zuhause soll schließlich nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.
Weit weg von daheim findet sie in der Einrichtung neue Vertraute, die ihr helfen, mit der Situation klar zu kommen. Schließlich ist es so weit und Minka schenkt einem kleinen Mädchen das Leben. In der ersten Zeit baut sie eine enge Beziehung zu ihrer Tochter Betty Jane auf, muss sich jedoch bald von ihr verabschieden. Ihre Eltern bestehen darauf, dass das Kind zur Adoption freigegeben wird. Mika bleibt nichts anderes übrig, als ihr Baby loszulassen und zu ihren Eltern zurückzukehren. Die Sehnsucht danach, ihre Tochter wiederzusehen, wird sie jedoch nie loslassen.

Einfühlsam und lebensecht wird die wahre Geschichte der jungen Mutter erzählt, die sich ihr Leben lang nichts mehr gewünscht hat, als ihre erste Tochter wieder zu sehen. Begonnen bei dem Verbrechen was ihr zustieß, weiter über ein nicht immer einfaches, aber erfülltes Leben bis hin zur unglaublichen Wiedervereinigung der ganzen Familie - detailreich und emotional gibt Cathy LaGrow die Geschichte ihrer Großmutter wieder, von der ihr vieles lang unbekannt war.

Das biographisch gehaltene Buch bietet reale Einblicke in das Leben einer jungen Frau über mehrere Dekaden hinweg, und bereichert jedes Bücherregal.

Erhältlich ist "All die Jahre" bei Gerth Medien oder in jeder gut sortierten christlichen Buchhandlung für 16,99€.

Dienstag, 16. August 2016

Wenn Sportler glauben... [Ralf Schumann]

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In Deutschland gibt es nicht nur gläubige Fußballer, sondern auch gläubige Olympioniken. Wie zum Beispiel Ralf Schumann, der 7 Mal an den Olympischen Spielen teilnahm.

Der 54-Jährige ist in der DDR aufgewachsen und war überzeugter Sozialist. 2004 ist der Sportschütze nach einem Schicksalsschlag und während Olympia zum Glauben gekommen.

Seine Kraft und Gelassenheit nimmt der gebürtige Sachse aus seinem Glauben: "Ich gehe wesentlich entspannter als früher in den Wettkampf. Jesus liebt mich aus seiner Gnade - da geht es nicht darum, ob ich gut oder schlecht bin."1

Mit strahlenden Augen erzählt er heute noch seine Geschichte vom Olympia-Gold 2004. Bereits vor diesem Sieg träumte er davon. Doch während der olympischen Spiele sah es anfangs nicht wirklich rosig für ihn aus. Seine Hand zitterte 12 Durchgänge lang. In der Endrunde dann der große Durchbruch. Und tief im Inneren hörte er Jesus fragen: "Glaubst du mir jetzt, dass es mich gibt?" Daraufhin änderte er sein Leben und trat einer freikirchlichen Gemeinde bei und ließ sich taufen.
Dort heiratete er nochmal seine Frau, die ebenfalls Schützen-Weltmeisterin ist, und die er einige Zeit vorher wegen einer anderen verließ. Der 3-fache Vater erzählte: "Jesus hat mich rausgeholt aus dieser persönlichen Krise. Seitdem lebe ich meinen Glauben auf Grundlage der Bibel und der zehn Gebote."

Bei den olympischen Spielen in  London beendete er seine Olympia-Karriere. Er ist jetzt freiberuflicher Schießtrainer. 3 seiner Schüler nehmen allerdings an den Sommerspielen dieses Jahr in Rio teil.

Montag, 15. August 2016

Impuls für deine Woche

kathleenfucciministries.org
Außer uns Menschen gibt es in der ganzen Schöpfung niemand, der Verstand hat und eine willentliche Beziehung zu seinesgleichen aufnehmen kann. Auch jahrzehntelange Erforschung des Weltalls hat nichts anderes ergeben. Außerdem haben die Astronomen festgestellt, dass wir und unsere Milchstraße im Zentrum des Universums kreisen. Diese Erkenntnis passte den Zufallsgläubigen überhaupt nicht, und sie haben schnell superkluge Modelle entwickelt, mit denen sie diese Tatsache wegdiskutieren können.

Allerdings gibt es auch Forscher, die bestätigen, dass alles so aussieht, als sei tatsächlich der gesamte Kosmos so aufgebaut, dass für uns Menschen eine optimale Lebenswelt entstehen konnte. Die Götter Urknall und Zufall müssen uns also sehr wohlgesonnen sein, wie jemand etwas spöttisch meinte. In Wirklichkeit ist es natürlich Gott, der Schöpfer, dem so viel an uns liegt.
Sehen wir uns den Tagesvers an, so finden wir die hohe Wertschätzung Gottes für den Menschen bestätigt. Und das gilt auch heute noch, obwohl wir uns in der Mehrzahl von ihm abgewendet haben. Nur deshalb ist es auch verständlich, dass er seinen Sohn, Jesus Christus, zu uns schickte, um die Beziehung zu ihm wieder aufzubauen.

Wer diese Freundlichkeit Gottes annimmt und unter dem Eingeständnis seiner Schuld zu ihm umkehrt, der fängt an, die Großartigkeit der göttlichen Berufung zu begreifen und ihm dafür dankbar zu sein. Der ist dann auch wieder in Einklang gebracht mit der ursprünglichen Absicht, die Gott mit uns Menschen hatte, längst bevor er Himmel und Erde erschuf. Und die beschränkt sich nicht auf dieses Erdenleben, sondern sieht eine Ewigkeit in Gottes herrlichem Reich für uns vor.

Was ist der Mensch? … Denn ein wenig hast du ihn unter die Engel erniedrigt, und mit Herrlichkeit und Pracht hast du ihn gekrönt. Du hast ihn zum Herrscher gemacht über die Werke deiner Hände.
Psalm 8,5-7

Samstag, 13. August 2016

DVD: When The Game Stands Tall

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151 Siege in Folge ohne Niederlage in 12 Spielzeiten. Das hat das Highschool Football Team „De La Saale Spartans“ geschafft. „When The Game Stands Tall“ handelt nicht nur von der Erfolgsgeschichte der Mannschaft, sondern viel mehr von Niederlagen und Schicksalsschlägen.

Bob Ladouceur ist Coach des Teams und hat sie zu ihrem Erfolg gebracht. Doch dann bricht er zusammen und erleidet einen Herzinfarkt. Weitertrainieren erst einmal ausgeschlossen. Auch im Team läuft es nicht gut. Die Highschool ist für einige Spieler zu Ende und sie müssen das Team verlassen. Einige andere Spieler erleben Schicksalsschläge und so dauert es nicht lange, dass die große Siegesserie durch eine Niederlage vorbei ist.
Doch nach kurzer Zeit kann Coach Ladouceur wieder das Team trainieren. Er steht vor der großen Aufgabe die Mannschaft neu zu formen und wieder auf Kurs zu bringen. Dabei versucht er dem Team auch zu zeigen, worauf es wirklich ankommt. Die Lektion „wie wird man ein besserer Mensch“ erteilt Ladouceur seinen Spielern mit Bibeleinheiten und Ansprachen und dadurch wird der Film etwas besonders.
Denn trotz der Siegesserie von 151 Spielen, ist das Miteinander der Mannschaft katastrophal. Zusammenhalt, wie man ihn von einem Team erwartet, gibt es nicht. Jeder schaut auf sich selbst. Doch das muss geändert werden, damit das Team wieder auf Spur kommt und die Spieler etwas für das Leben lernen.

Erfolg ist nicht alles und dieser Sportfilm dreht sich um Football in allen Lebenslagen. Das besondere an diesem Film ist, dass er auf einer wahren Begebenheit beruht. Die Highschool im  kalifornischen Städtchen De La Salle stellte von 1992 bis 2004 den längsten Amateur-Rekord hintereinander errungener Siege in der Sport Geschichte der USA auf. Unter dem Trainer Bob Ladouceur, den es wirklich gibt, blieb das Highschool-Team 12 Spielzeiten ungeschlagen.

"When The Game Stands Tall" hat seine nachdenklichen, aber auch mitreißenden Momente. Christliche Werte werden vermittelt. Vertrauen, Familie, Freundschaft, Zusammenhalt, Zuverlässigkeit und sein Bestes zu geben steht im Mittelpunkt des Films.
Viele Sportszenen lockern den Film auf und auch Fragen des Erwachsenwerdens stellt der Film.

Zu kaufen gibt es den Film unter anderem bei Gerth Medien für 14,99€.

Titel: When The Game Stands Tall
Länge: ca 99 Minuten
FSK: 6 Jahre
Veröffentlichung: 07/2015
Genre: Spielfilm; wahre Begebenheit
Preis: 14,99€

Noch nicht überzeugt? Hier gibt es den Trailer:



Freitag, 12. August 2016

Buch: Timothy Kang – Gegen den Strom (Meine Flucht aus dem Elend Nordkoreas)

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>>Timothy Kang wächst in bitterer Armut in Nordkorea auf. Um aus dem diktatorischen System auszubrechen, flieht er mit seiner Mutter nach China. Doch dann wird er abgeschoben und zu einer Haftstrafe in einem nordkoreanischen Straflager verurteilt, einem der grausamsten Gefängnisse der Welt. Dort wo niemand lange überlebt, ringt ihm ein Freund ein Versprechen ab: „Wenn du hier raus kommst, dann musst du der Welt davon berichten.“ Kang überlebt. Und erzählt seine Geschichte. Es ist die Geschichte der vergessenen Menschen Nordkoreas. <<

So lautet der Klappentext des Buches „Gegen den Strom“. Doch auf das was einem mit diesem Buch wirklich erwartet, bereitet er einen beim besten Willen nicht wirklich vor. Wir kennen die Statistiken in denen Nordkorea seit Jahren auf dem ersten Rang bei der Christenverfolgung steht. Doch wie sehr auch Menschen in Nordkorea verfolgt werden, ohne dass sie irgendeine Gefahr für das Regime darstellen hätte ich nie erwartet. Die Not der Menschen in Nordkorea, von der ich zwar wusste, die ich aber niemals so plastisch vor Augen hatte, spricht von jeder Seite.

Timothy Kang wurde 1986 in Nordkorea geboren. Er floh mit 11 Jahren das erste Mal zusammen mit seiner Mutter nach China. Dort fand er durch eine chinesische Untergrundkirchen zum Glauben an Jesus Christus. Sein Herz, das gefüllt mit Liebe zu seinem Heimatland war, trieb ihn allerdings mehrmals zurück nach Nordkorea. Bis er sich 2003 mal wieder in China befindet, dort jedoch aufgegriffen und nach Nordkorea abgeschoben wird.

Die Wahrheiten und die Einblicke in dieses so abgeschottete Land sind einerseits faszinierend, aber noch viel mehr schockierend. Zu lesen, dass Menschen vor lauter Hunger Gras und giftige Kräuter essen, um nicht verhungern zu müssen, ist etwas dass mir persönlich doch sehr zu schaffen machte. Auch war mir nicht bewusst, dass in Nordkorea ein Art Kasten- bzw. Schichtensystem herrscht und das man in seiner Schicht zwar absteigen, aber niemals (egal wie regierungskonform man sich verhält) aufsteigen kann.

Besonders an dem Buch ist, dass hin und wieder auf der Seite Youtube-Links angegeben sind, die entweder Szenen aus dem Nordkoreanischen Fernsehen zeigen, um bestimmte Dinge bildlich noch etwas deutlicher zu machen, oder Filmmaterial, das Reisende aus Nordkorea herausgeschmuggelt haben.

Doch neben all diesen schrecklichen Berichten innerhalb des Buches finden wir auch das was Timothy Kang (der im Übrigen nicht wirklich so heißt, sondern diesen Namen angenommen hat) die meiste Kraft und Hoffnung gegeben hat. Seinen Glauben und seinen größten Traum, nämlich die Gute Nachricht von Jesus auf dem Kim-Il-Sung-Platz in Nordkorea zu verkünden. Außerdem erfährt man viel über den Zusammenhalt und die persönlichen Bindungen unter den verfolgten Christen. So beschreibt Timothy die Beziehung zu einer älteren Christin, die für ihn nach dem Tod seiner leiblichen Mutter und durch seine Bedeutung für sein Glaubensleben, zu einer Art Ersatzmutter bzw. geistlichen Mutter wird.

Für mich stärkte diese Buch das Gefühl, dass Verfolgung den Zusammenhalt unter Christen sogar eher stärkt statt schwächt. Und das hat mich persönlich besonders ermutigt.

Wer sich für die Situation der verfolgten Christen und überhaupt für die Not der Menschen in Nordkorea interessiert, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Trotz oder gerade wegen der vielen extremen Schilderungen, hat man nicht das Gefühl, dass etwas beschönigt oder verherrlicht wird. Das Buch ist authentisch, schon fast schonungslos ehrlich. Es ist im SCM-Verlag für 16,95 Euro erschienen.

Viel Spaß und Freude kann ich bei diesem Buch nicht wirklich wünschen, aber dafür viele ehrliche Erfahrungen/ Berichte, auf die man ohne dieses Buch wohl nicht gestoßen wäre.



Zusatz:
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Während ich das Buch für diese Rezension las, blieb ich an einer Stelle hängen an der es darum ging, dass Pjöngjang die Vorzeigestadt Nordkoreas ist in der nur hochrangige/ regierungstreue Parteimitglieder leben dürfen und in der es Autos, Geschäfte, Telefone/ Handys gibt, und gerade deshalb Touristen, wenn sie Nordkorea besuchen, Pjöngjang am ehesten zu sehen bekommen. Dass der restliche Teil des Landes aber nicht einmal ausreichend mit Strom und Nahrung versorgt werden kann.

Am selben Abend lief dann ein Bericht im Fernsehen, in dem kurz erklärt wurde, dass „Nordkorea sich langsam der Moderne öffne“, da es z.B. in Nordkorea jetzt schon Handys, Autos, etc. gebe. Ich konnte dazu nur innerlich lachen und dachte: Schau an, da ist jemand scheinbar der Vorzeigestadt auf den Leim gegangen! Denn dass nicht jeder Mensch einfach so in Pjöngjang leben darf, dass wurde natürlich nicht erwähnt, vermutlich auch da es den meisten in Europa und Amerika eben nicht wirklich bekannt ist.


Donnerstag, 11. August 2016

Thema des Monats: Wenn Zweifel dich plagen

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Rudi o macht schon ein paar Jahre Musik. Mit seiner Band rappt er durch die Lande - zur Zeit natürlich mit Songs seiner brandneuen EP "Willkommen Zuhause".
Aber was, wenn einen Zweifel plagen, an sich, an dem was man macht?

Rudi hat sich dazu ein paar Gedanken für unser neues Thema des Monats gemacht:

Ein unbekanntes Umfeld, viele unbekannte Gesichter und eine Vielzahl an unbekannten Abläufen.
Kennt ihr das? Ihr werdet gefragt eine neue Aufgabe zu übernehmen und ihr überlegt, ob ihr euch
darauf einlassen sollt. Ihr wägt lange ab. Schaffe ich das? Bin ich gut genug dafür? Bin ich der
Aufgabe gewachsen? Was, wenn ich versage? Ihr habt Zweifel.

Im letzten Jahr wurde ich gefragt, ob ich einen einwöchigen Rap-Workshop leiten könnte. Ich fand
die Anfrage sehr interessant aber hatte dennoch enorme Zweifel. Ich zweifelte an mir, an meinen
Kompetenzen, an den Teilnehmern, würden sich überhaupt Teilnehmer anmelden...?

All diese Fragen beschäftigten mich und ich war mir unsicher. Ich kannte weder das Umfeld noch
hatte ich eine derartige Aufgabe in dem Umfang bis dato nicht bewerkstelligt. Ich entschied mich
dafür, meine Freunde um Rat zu fragen. Einige rieten mir es bleiben zu lassen aber andere
wiederum ermutigten mich, dieser Erfahrung eine Chance zu geben. Ich sollte nicht so viel darüber
nachdenken sondern einfach machen! Einfach machen? Ich fand den Ansatz ansprechend und sagte
zu. Einfach machen!
Ich wusste absolut nicht was mich erwartete und hatte auch etwas Angst vor dem Kommenden. Als
ich die Liste meiner Teilnehmer bekam, hatten sich nur vier eingetragen und bei Dreien war es
lediglich der Zweit- oder Drittwunsch. Keine dankbare Aufgabe, dachte ich mir am Abend vorher.
Dennoch startete ich die erste Einheit und versuchte möglichst unvoreingenommen an die Sache
heranzutreten. Die anfänglichen Startschwierigkeiten wurden schnell überwunden und ich merkte,
wie das Feuer für die Sache in den Teilnehmern anfing um sich zu greifen. Meine Leidenschaft für
Raptexte und wie ich diese verfasse sowie rappe, übertrug sich auf mir unerklärliche Weise,
komplett auf die Teilnehmer. Am Ende des Workshops war es für die Teilnehmer kein Zweit- oder
Drittwunsch mehr, sondern der beste Workshop, den sie bis dahin mitgemacht hatten.
Ich kann es mir nicht erklären, wie ich das angestellt habe aber ich weiß, dass ich im Vorfeld sehr
viel dafür gebetet habe. Selbstverständlich habe ich mich auch adäquat vorbereitet aber ich glaube
fest daran, dass das Gebet einen großen Anteil an diesem Erfolg hatte!

Retrospektiv kann ich sagen, aus dem unbekannten wurde ein vertrautes Umfeld. Aus den
unbekannten Gesichtern wurden Menschen, die ich schätzen und neu kennengelernt habe. Aus den
unbekannten Abläufen und meiner Angst, wurden eine große Menge an neu gewonnen und
bereichernden Eindrücken. Am Ende des letzten Jahres las ich folgenden Satz: Tue was dir Angst
macht und du wirst glücklicher! Oder anders formuliert: Einfach machen! Manchmal musst du gar
nicht so viel nachdenken und abwägen, manchmal ist es an der Zeit einfach zu machen!

Nach meinem Workshop kann ich jeden nur dazu ermutigen, sich seinen Ängsten und Zweifeln zu
stellen um neue Eindrücke zu gewinnen und neue Horizonte zu erschließen. Einen besseren Start in
dieses Jahr konnte ich mir wirklich nicht wünschen.

Dienstag, 9. August 2016

Wenn Sportler glauben... [Usain Bolt]

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Am 5. August haben die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro begonnen.
Auch wenn für Deutschland die Medaillen bis jetzt ausblieben, lohnt sich ein Blick nach Brasilien - auch auf andere Olympioniken.

Einer davon ist Usain St. Leo Bolt, der Leichtathlet aus Jamaica.
Der erste Auftritt des Sprinters war ein Spektakel. Gemäß den Erwartungen seines Sponsors lieferte Usain Bolt eine verrückte Sambashow. Bei der Pressekonferenz tanzte er mit Sambatänzerinnen und machte Selfies. Dazu rappte ein Journalist für den schnellsten Mann der Welt.

Schon bei mehreren Wettkämpfen bewies Bolt, dass er über 100 m und über 200 m der schnellste Mann der Welt ist.

Dass das sein Talent ist und eben dieses nicht von ungefähr kommt, ist dem Ausnahmesportler bewusst, denn er dankt Gott für sein Talent. Und das tut er nicht nur vor und nach Wettkämpfen, wo der gläubige Katholik u.a. das Kreuz um seinen Hals küsst oder ein kleines Gebet spricht und zum Himmel aufsieht.
Auch auf seiner Twitterseite liest man immer wieder von seinem Glauben an Gott. So zitierte er mal das "Vater Unser" und auch Textpassagen aus Psalm 23.

Zu Ostern 2015 twitterte er seinen mittlerweile über 4 Millionen Followern: "Vergesst nie die wirkliche Bedeutung von Karfreitag."

2012 verteidigte er als erste Mann seinen 200 m Olympia-Sieg und dankte Gott dafür:  "Ich danke Gott für alles, was er für mich getan hat. Denn ohne ihn wäre das nicht möglich gewesen."

Aber nicht nur dafür ist Bolt, der in einem kleinen Dorf ohne fließendem Wasser auf Jamaica aufwuchs, dankbar. Die kleinen Dinge sind für ihn genauso wichtig wie seine Siege und ein Grund, Gott dafür zu danken.

Montag, 8. August 2016

Impuls für deine Woche

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"And even if there´s nothing left to smile.
I feel that´s it´s inside.
I feel you smile."

Das singen CEiL in ihrem Lied “I feel you smile”. Dieses Lied geht mir seit zwei Wochen immer wieder durch den Kopf und lässt mich einfach nicht mehr los.
Wie oft gehen wir durch diese Welt ohne ein Lächeln, obwohl es uns doch gut geht. Ich hab mich letztens mit einer Freundin unterhalten, die letztes Jahr in Wales war und sie hat erzählt, dass sie total geschockt war, als sie hier durch die Straßen gelaufen ist und alle einfach nur griesgrämig geschaut haben. In Wales lächeln die meisten Leute, wenn sie unterwegs sind.
Ich weiß, dass einem nicht immer zum Lächeln zu Mute ist und dann muss und sollte man auch nicht lächeln. Aber oft haben wir gar keinen Grund schlecht gelaunt zu sein und ich denke man sollte uns auch ansehen, dass es uns gut geht.
Ich für meinen Teil versuche öfter zu lächeln, wenn ich in der Stadt unterwegs bin und oft bekommt man auch ein Lächeln zurück, selbst man die Person, die einem entgegen kommt, gar nicht kennt.
Mir hat dieses Lied sehr dabei geholfen, weil ich einfach immer lächeln muss, wenn es mir gerade wieder durch den Kopf geht.
Ich glaube, das ist ein erster Schritt, die Welt ein kleines bisschen besser und schöner zu machen. Und wir haben als Christen ja auch allen Grund zur Freude und das darf man uns auch gern ansehen!
Vielleicht achtest du diese Woche ja mal darauf, wie du so durch die Welt gehst und versuchst ein bisschen mehr zu lächeln.

Sonntag, 7. August 2016

MissioCamp 2016

Auch in diesem Jahr wurde das Pockautal wieder von Hunderten jungen Menschen bevölkert, die in kleinen Double Pipe Dorfgemeinschaften eine ganze Woche lang zusammenleben.

Die Mitarbeiter des MissioCamps Erzgebirge, dazu gehörten neben vielen Freiwilligen auch die FSJler der Evangelischen Jugend der Kirchenbezirke Marienberg und Flöha, haben den Teilnehmern in mühevoller Kleinarbeit und unzähligen Stunden Vorbereitungszeit ein buntes Programm zusammen gebastelt.

Dieses bestand unter anderem aus Workshops und Seminaren zu sehr interessanten Themen. Von Gebet über "darf ich das eigentlich als Christ (noch)" bis hin zu aktuellen politischen Themen, vom Backworkshop über Campchor, Beautyday und Missionseinsatz bis hin zu kreativen Tanz- und Malworkshops war alles dabei. Auch der Sport kam nicht zu kurz. So lud der Beachplatz zum Volleyball- und Fußballspielen ein.

Die Campteilnehmer wurden täglich mit der Challenge of the day herausgefordert und vor allem aufgefordert zu einer bestimmten Aufgabe ein Fotos ihres Double Pipe Dorfes zu schießen und dies im Service Point einzureichen. Das Dorf mit dem Gewinnerfoto durfte dann meist am nächsten Tag bestimmte Vorzüge im Campalltag genießen, wie zum Beispiel, sich beim Essen vorzudrängeln.

Da der Handyempfang im Pockautal nicht der beste ist, die Campteilnehmer aber auch nicht ganz von der Außenwelt abgeschnitten leben sollten, informierte die Campzeitung "MissioTimes" die Camper über alle wichtigen Dinge innerhalb und außerhalb des Camps.

Im Programm durfte aber auch das Stadtspiel Mr. X nicht fehlen, bei dem die Campteilnehmer den Verbrecher Nico aus der Gartensparte durch ganz Marienberg verfolgten.

Zu den täglichen Abendveranstaltungen, dazu gehört das Ev'Event und das Nachtprogramm, waren natürlich auch wieder Besucher eingeladen, die einfach nur mal die abendliche Campluft schnuppern wollten.

Das Ev'Event ist eine Art Jugendabend mit vielen Liedern, die gemeinsam gesungen werden, einer kurzen Predigt, die in diesem Jahr allabendlich von Jugendpfarrer Heiko Wetzig kam und natürlich mit lustigen Videoclips und einem tollen Moderatoren-Duo.

Zum Nachtprogramm ab 22 Uhr waren verschiedene Leute eingeladen. So kamen u.a. gleich am ersten vollen Camptag normal ist anders vorbei um zu rocken. Im Laufe der Woche waren noch Radieschenfieber, die Symphonic-Metalband Natus Sum Mori und Wolfgang Freitag (Diakon, ehemaliger Generalsekretär des CVJM Sachsen und Leiter des MissioCenter Berlin) zu Gast. Einem gebannten Publikum erzählte letzterer aus seinem Leben und von seinen Erfahrungen.

Das Konzert mit normal ist anders am ersten vollen Camptag hat so richtig gerockt und das "Glashaus" in eine musikalische Sauna verwandelt. Die Band war zum ersten Mal beim MissioCamp und sofort begeistert von der Atmosphäre. Zu den ca. 200 Campteilnehmern gesellten sich noch um die 100 zusätzliche Gäste, die teilweise schon zum Ev'Event angereist waren.
Aber nicht nur für die Band war der Besuch im MissioCamp eine Premiere, sondern auch für das Publikum gab es im Laufe des Abends eine kleine Premiere, oder besser gesagt 2. Neben dem neuen Song "UP X AB" präsentierten die 5 Herren einen brandneuen Song, der noch so neu ist, dass er noch gar keinen Titel hat. Da konnte man Chris auch den Texthänger am Anfang verzeihen. Die 2. Premiere an dem Abend war der kurze "Solo-Gastauftritt" von Fred, der als Naycill ordentliche Remix-Beats raushaut. Dazu ließen seine Bandkollegen auch mal ordentlich die Sau raus und tanzten auf der Bühne alles raus.
Aber auch ihre ruhige Ader zeigten sie dem Publikum mit den Songs "Spiegelbild" und "Schlafende Giganten". Dazu predigte Frontman Chris noch kurz zu den Campteilnehmern und -besuchern und sprach außerdem noch ein kurzer Zeit. Das Publikum tanzte während des ganzen Konzertes als gäbe es kein Morgen mehr - ganz gleich ob sie sonst eher Hardcore oder Schmusepop anhören.
Viele Campteilnehmer und Besucher musste allerdings nach dem Konzert traurig nach Hause oder in ihre Pipe zurückkehren, denn der kleine Vorrat an CDs und Shirts war viel zu schnell aufgebraucht.

Den Abschluss des Camps bildete die alljährliche Campgala, auf der die Campteilnehmer und Mitarbeiter ihre Talente zum Besten geben konnten.
Ein besonderes Highlight für alle Teilnehmer war ein Heiratsantrag, mitten auf dem Campgelände - wie man sieht ist das Camp immer für eine Überraschung gut.

Einen Fernsehbericht über das MissioCamp, welcher bereits im Vorfeld gedreht wurde, findet ihr beim Mittel Erzgebirgs Fernsehen (MEF). Weitere Bilder von allen Camptagen findet ihr ihr auf der Seite des MissioCamps.

Für uns ist es immer wieder schön zu sehen, dass es solche Veranstaltungen für Jugendliche im Erzgebirge, in Sachsen gibt. Da dies immer wieder viel Zeit für Vorbereitungen in Anspruch nimmt und für die Mitarbeiter teils auch ein enormer Kraft- und Nervenaufwand bedeutet, bleibt uns an dieser Stelle nur noch "Danke" zu sagen!

Freitag, 5. August 2016

Buch: Glennon Doyle Melton - Aufstehen, Krone richten, weitermachen

via SCM Shop
Das Leben ist manchmal ganz schön schwierig. Das musste wahrscheinlich jeder schon mal irgendwie feststellen.

Glennon Doyle Melton hat sich jahrelang hinter einer aufgebauten Fassade aus Heimlichkeiten und Angst versteckt. Nach außen hin schien alles in Ordnung, aber an ihr tiefstes Inneres ließ sie niemanden heran. Alkohol, Drogen und Bulimie beherrschten ihren Alltag. Bis zu dem Tag als sich alles änderte. Sie öffnete sich ihren Mitmenschen, nahm ihr Masken ab und stand zu ihren Schwächen, zu all den vielen kleinen und großen Problemchen.

Schreiben hat sie für sich als Ventil erkannt und so schreibt sie ihr Leben und ihre Erfahrungen schonungslos ehrlich und mit einem gewissen Fünkchen Humor in ihrem Buch "Aufstehen, Krone richten, weitermachen".

Sie steht zu ihren Fehlern und den Problemen, die sie im Alltag hat, dass sie manchmal überfordert mit der Kindererziehung ist. Aber auch Kommunikationsprobleme in ihrer Beziehung zu ihrem Ehemann und zu ihren Mitmenschen werden thematisiert. Die schönen Momente des Lebens kommen in ihrem Buch aber auch nicht zu kurz. So manche Gedanken und Gefühlsausbrüche klingen anfangs abwegig, ergeben aber dennoch Sinn. Und in so manch einem Kapitel erkennt man sich doch wieder.

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Wie geht sie mit dem Leben um? Welche Tipps hat sie? Was kannman vielelicht aus so mancher Situation ihres Lebens für sich selbst lernen?

"Aufstehen, Krone richten, weitermachen" ist kein Ratgeber im bekannten Sinne, gibt aber dennoch Tipps auf eine ganz andere, unkonventionelle Art und Weise.

Auf ihrem Blog kann man noch weiter in ihre Gedanken- und Gefühlswelt eintauchen.

Zu kaufen gibt es das Buch für 14,99 € im SCM Shop.

Donnerstag, 4. August 2016

Musikvideo: Light45 - Steeped

via Facebook
In Deutschland sind Light45 zwar noch unbekannt, aber die 3 Alt-Rocker machen schon einige Jahre zusammen Musik.
Im April 2016 haben sie ihre Debüt-EP "Decibels" veröffentlicht. Auf der EP ist auch der Song "Steeped" zu finden, der zur Zeit auf Platz 5 der Christian Rock Billboard Charts ist, direkt hinter Bands wie Skillet, Red Jumpsuit Apparatus, RED und Danger Scene.

Justin, Brandon und Mark verbindet nicht nur die Musik und ihr Glaube, sondern auch ihre Vorliebe für Bärte.

Am 1. August ist das Musikvideo - ihr allererstes - zu ihrer Single "Steeped" erschienen.

Das Video ist zwar nur knapp 2 Minuten lang, aber es ist erstaunlich, was man nicht alles aus ein paar Lampen, einer handvoll Fans, einigen Europaletten und einer alten Scheune machen kann.

Zu Beginn sieht man jemanden in einer Box aus Europaletten zusammengepfercht hocken. Kinder stehen mit langen Stöcken um die Box herum und pisacken die Person in der Box.
Die Box steht für das "Lebensgefängnis" in dem wir uns befinden, bevor wir Jesus kennenlernen.
Und so ist es nur verständlich, dass der Gefangene gegen Ende des Videos die Decke seines Gefängnisses aufbricht und Freiheit erlangt.

Genauso kurz wie das Video ist auch der Text des Songs:
I was born in a coal mine
I was steeped in the sunshine
I’ve been breaking my own mind
And I’ll do it again
[Uh uh uh uh. Ah ah.]
I’ve always been on the run
For smoking my six gun
I’ve cried about all of my sins
And I’ll do it again
[Uh uh uh uh. Ah ah.]
I don’t know why they’ve got a cast that stone.


Light45 - Steeped


Montag, 1. August 2016

Impulse for your month

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Do you know the movie "A Thousand Words" with Eddie Murphy?
There's a man that talks a lot and a lot about things nobody's interested in and things that are not so true.
He's not thinking about what he's saying.
One day there's suddenly a tree in his garden. That tree has only 1000 leaves.
He's not slow in realizing that the tree lost leaves when he's speaking.
For now it is not alarming to him because there are still so many leaves on the tree. Even it means, his end is near as soon as there are no more leaves on that tree.
So the leaves are falling and falling when he noticed that there are still not so many leaves left on the tree. With this in mind he tries to put off the end of his live.

Imagine, you have only 1000 words left until you die. What whould you say? Is there's something important you need to say to someone? Who will it be?

Maybe you are also thinking of things you said to someone that you regret now. Words that hurt somebody else...

Are your words good? For what purpose do you use them? Do they comfort others? Are your words encouraging?  Or are they hurting and destroy others?


"For “Whoever desires to love life and see good days,
let him keep his tongue from evil and his lips from speaking deceit."
1 Peter 3:10

Impuls für deine Woche

© netdoktor.de
Sie war immer arm gewesen; aber seit ihr Mann vor 10 Jahren gestorben war, reichte die Rente der alten Frau vorne und hinten nicht. »Zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel!«, wie man zu sagen pflegt. Eines Tages hatte sie Gelegenheit, ans Meer zu kommen. Als sie das endlos viele Wasser sah, kamen ihr die Tränen: »Endlich einmal etwas, wovon es genug gibt!«, sagte sie, die immer nur den Mangel gekannt hatte.

Und doch war sie im Grunde ihres Herzens zufrieden, weil sie Gott kannte und mit der Bibel einen großen Schatz im Haus hatte. Die Bibel war für sie das Buch, das man nie zu Ende lesen kann. In ihr fand sie Trost und Lebensmut.
Wie ganz anders geht es doch den Menschen, von denen unser Tagesvers spricht. Und von denen gibt es sehr, sehr viele. Ihnen fehlt der Friede des Herzens, den die alte Frau genoss. Sie »trinken« an allen möglichen Quellen und bleiben doch durstig. Das heißt, sie laufen von einer Unterhaltung zur anderen und werden doch nicht wirklich froh. Sie kaufen sich immer das Neueste und Beste und haben doch nie das Gefühl von Wärme und Geborgenheit. Und wenn sie auch fleißig sind und viel verdienen, es reicht doch nicht, um wirkliches Glück einzukaufen. Alles rinnt ihnen wie Sand durch die Hände oder aus ihrem durchlöcherten Beutel.

Fragt man sie nach dem Ziel ihrer Suche, so rufen sie einem im Vorüberlaufen zu: »Der Weg ist das Ziel!«, während sie sich auf ein neues Abenteuer stürzen. Den Spruch hat ihnen irgendein Neunmalkluger aufgeschwatzt.
Gott aber wartet auf seine verlorenen Menschen, um ihnen wirklich Ruhe und Ziel zu geben, wenn sie nur hören wollten.