Freitag, 29. Juli 2016

Sacrety - The Last Show

Ein Jahr lang hatten Fans Zeit sich auf dieses Wochenende vorbereiten: Die letzte Show von Sacrety, der Band, die die christlichen Bühnen Europa's in den letzten Jahren kompromisslos gerockt hat. Nach fast 10 Jahren Bandgeschichte sollten am Wochenende vom 22. und 23. Juli die letzten Akkorde der fünf Jungs aus Baden- Württemberg erklingen. Der Freitag in akustischem Gewand, am Samstag nochmal richtig laut - so sollte der Abschied aussehen.
In der Schillerhalle in Dettingen(Erms) ging es am Freitag schon früh morgens mit dem Aufbau los, denn um 19.00 Uhr stand der erste Künstler des Abends auf dem Zeitplan. Zwar gab es eine kleine Verzögerung, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch.
Marc Will machte mit stimmungsvollem Singer- Songwriter- Ambiente an diesem Abend den Anfang. Als Unterstützung hatte er den langjährigen Tontechniker von Sacrety dabei und gab seine Lieder zum besten, die mal ruhiger und mal flotter daher kamen. Ein wundervoller Auftakt in einen Abend, der noch sehr viel mehr zu bieten hatte.
Nach einer zügigen Umbaupause waren For Me And my Sons bereit, die Bühne zu übernehmen. Auch hier stand eine gute Mischung aus schnelleren und bedächtigeren Liedern auf der Setlist, die mal mit der gesamten Band und mal als Duo dargeboten wurden. Das Publikum war schnell voll dabei und stimmte in den Refrain und einfache Sprechchöre ein. Natürlich wurde auch fleißig mitgeklatscht und sicher konnte die Band einige Besucher neu für sich begeistern.
Als nächsten gaben sich Ceil die Ehre, von denen man schon länger nichts gehört hatte. Heimlich, still und leise hatten die drei Herren eine EP aufgenommen, die in den Tagen zuvor erschienen war. Mit Unterstützung von Charlotte Mohns an Violine, Glockenspiel und Stimme wurden einige Tracks davon an diesem Abend auch im akustischen Gewand zum besten gegeben. Ein paar "Klassiker" durften aber auch nicht fehlen. Für den ein oder anderen Lacher sorgten außerdem die Ansagen von Sänger Ergi - aber spätestens bei "I Feel You Smile" hatten alle ein dickes Grinsen auf dem Gesicht. Dafür hatten sich Ceil nämlich, wie vor Jahren im Studio, Sacrety als Background- Sänger dazugeholt. Die Choreographie zum Song saß noch wie am ersten Tag und die Stimmung war bestens - auf und vor der Bühne.
Nachdem Ceil ihr Set beendet hatten, war es auch schon Zeit für die letzte Band des Abends: Sacrety. Einerseits heiß erwartet, andererseits hatten sich wohl alle gewünscht, dass dieser Moment nie kommen würde.
Ganz schick in Anzug und mit thematisch passenden Krawatten betraten die fünf die Bühne und legten los. Lieder von allen Alben erklangen im akustischen Gewand, mal heiter, mal besonnener. Das Publikum sang kräftig mit und ignorierte spätestens beim zweiten Lied die Stühle, die gestellt worden waren. Alle klatschten mit und auch die Füße konnten einige nicht mehr still halten. Zum ersten Mal überhaupt erklang so auch "Be Like Kids" vom Album Alive. Außerdem konnten die Zuschauer bei "Dance" und "Get A Wiggle On It" ein wenig das Tanzbein schwingen, während es bei "Your Own Lies" und "Alive" etwas ruhiger wurde. Auch das klassische Backstreet Boys- Cover durfte natürlich nicht fehlen und wurde sogar mit einem passenden Banner an Chris' Keyboard gefeiert. Ganz ohne Rock'n'Roll geht es aber auch akustisch nicht: "Hold On Tight" ist eben geschrien einfach besser als "normal" gesungen. Dass die Verbindung von lauten Stimmen und akustischen Instrumenten trotzdem funktioniert, stellten die fünf mal wieder unter Beweis. Das Set neigte sich nach fast zwei Stunden dann langsam dem Ende zu, und nach "With All That I Am" mussten wohl die meisten beim letzten Lied "When The Music Fades" das ein oder andere Tränchen verdrücken.
Damit ging der erste Abend zu Ende, und obwohl es "der Anfang vom Ende" war, konnte nach all diesen Eindrücken wohl jeder mit einem Lächeln auf dem Gesicht schlafen gehen.

Der nächste Tag stand dann ganz im Zeichen der härteren Klänge. Schon zwei Stunden vor Einlass hatte sich eine Schlange an der Tür gebildet mit Menschen, die es nicht erwarten konnten ein letztes Mal mit ihrer Lieblingsband zu rocken.
Natürlich durfte auch hier tatkräftige Unterstützung nicht fehlen: eröffnet wurde der Abend von normal ist anders, die über das letzte Jahr einen regelrechten Senkrechtstart hingelegt haben und auf fast jedem namhaften christlichen Konzert anzutreffen sind. Mit viel Schwung und guter Laune starteten die vier in den Abend. Leider traten merklich Soundprobleme auf, die Stimmung ließ sich dennoch nicht trüben. Dass der eigentliche Drummer der Band, Simeon, leider nicht dabei sein konnte, fiel kaum auf: rege Unterstützung von den beiden Dave's von Good Weather Forecast und Sacrety am Schlagzeug sorgte dafür, dass alle im Takt blieben. Besonders der Song, zu dem gerade ein Musikvideo erschienen ist, ging mächtig "UpxAb" und ließ keinen still stehen.
In der Umbaupause konnte man sich entweder ein Erfrischungsgetränk (bei den Temperaturen bitter nötig) oder etwas kleines zu essen holen, oder aber die Merch- Stände leer kaufen. Besonders der Stand von Sacrety, an dem schon nur noch Restbestände zum Sonderpreis erhältlich waren, erlebte nochmal einen riesigen Ansturm.
Nachdem auf der Bühne das eine oder andere Kabel umgesteckt wurde, gaben sich alte Bekannte die Ehre: My Little Rockstar Dream hatten sich noch einmal die Instrumente umgeschnallt, obwohl sie ja auch schon vor mehr als einem Jahr ihr Ende beschlossen hatten. Ganz in alter Frische wurde gerockt, und die treuen Fans kamen voll auf ihre Kosten. Nicht nur erklangen Lieder wie "When I Was Thirteen" und "This Is The End" von der letzten Platte, sondern auch "High and Low" als Klassiker und "Promises" und "When We Were Young" als Neuheiten durften nicht fehlen. Zwischendurch erklang immer wieder ein kurzer Einwurf als Tribut an Blink 182, der für den ein oder anderen Lacher sorgte.
Anschließend wurde ein ein bisschen poppiger, denn natürlich durfte auf der Abschiedsshow von Sacrety die langjährig befreundete Band Good Weather Forecast nicht fehlen. Mit ihrem Mix aus aktuellen und älteren Songs brachten sie das Publikum zum Tanzen - um den Laser- Dance kann sich ja eh keiner drücken. Um Sacrety die Ehre zu erweisen gaben die Jungs aus Bayern, die an diesem Abend auch in kleinerer Formation als sonst spielten, noch einmal das Cover von "Tonight" zum besten, was vor Jahren im Zuge der "Shout For Your Glory" Platte entstanden war. Damit wurde dem sonst sehr energischen Set eine ruhige Note verliehen. Nichtsdestotrotz wurde kurz darauf wieder kräftig getanzt und mitgesungen, sodass allerspätestens nach der Zugabe jeder gut aufgewärmt war für das letzte und emotionalste Set des Abends.
Denn schon war es an der Zeit, dass sie die fünf Jungs, um die es ging, ein letztes Mal die Ehre gaben. Nicht aber, ohne dass ihnen vor Beginn des Auftritts jeweils eine goldene Schallplatte verliehen wurde; mehr als verdient.
Mit einer letzten, brandneuen Setlist brachten Sacrety die Schillerhalle dann regelrecht zum Kochen. Den Auftakt machte "Give What You Got" vom letzten Album, und das Publikum musste sich nicht lang bitten lassen. Mit aller Kraft gab jeder auf, vor und auch hinter der Bühne noch einmal alles, was er zu bieten hatte. In den fast zwei Stunden Spielzeit erklangen alte wie neue Songs, und es gab auch einige Überraschungen: Als die Menge geteilt wurde machte sich so mancher in freudiger Erwartung für die Wall of Death bereit, die jedoch ausblieb - dafür hatten sich die fünf Musiker auf die kleine Bühne in der Mitte des Saals begeben, um von dort aus "Tonight" in der a capella Version vorzutragen. Da musste der ein oder andere sicherlich schon die erste Träne verdrücken, aber spätestens bei "Goodbye", was im Anschluss erklang, konnten viele Ihre Gefühle nicht mehr zurück halten. Jedoch stand noch einiges auf dem Plan: So schnupperte auch Patrick, Frontmann von Crushead, noch einmal Bühnenluft als Sänger und ließ mit dem Hit "Reason To Jump" die Menge ausrasten. Danach übernahmen wieder Sacrety, die dem Publikum weiter ordentlich einheizten. Matze und Tobi war es auf der Bühne offenbar auch zu warm, denn sie hatten kurzerhand die Shirts ausgezogen und spielten nun oberkörperfrei.
Mehr Bilder gibt's auf Time Passed By Photography
Mit einem sehr elektronischen Intro zu "Hallelujah" überraschte Sacrety das Publikum, und feierten den Song danach umso mehr. Bei "Dance" wurde noch einmal affenstark ausgerastet, bevor die Rufe nach einer Zugabe laut wurden. Gern kamen die Jungs dafür zurück auf die Bühne, bedankten sich bei allen Unterstützern, Technikern und Mitarbeitern, auch wenn Sprechchöre aus dem Publikum Sänger Fabi kaum zu Wort kommen ließen. Niemand wollte, dass es endet, deswegen wurden minutenlang "Sacrety" Rufe so laut wie nur möglich skandiert. Auch den Musikern auf der Bühne ging das sehr nahe. Dennoch ließ es sich nicht vermeiden, das letzte Lied "Hold On Tight" erklang und danach wurde es still auf der Bühne. Das Kapitel Sacrety war abgeschlossen. Und jetzt flossen die Tränen, bei Publikum und Band gleichermaßen. Die T-Shirts der Band, die in einer Reihe gesehen "Danke" buchstabierten, sagten in dem Moment wohl mehr als tausend Worte.

Es flossen noch einige Tränen nach dem Konzert, aber dennoch sollten wir die Erinnerungen an viele Jahre guter Musik und mitreißenden Shows festhalten und feiern. Denn, auch wenn es keine Konzerte von Sacrety mehr geben mag, die Musik bleibt, und Erinnerungen bleiben. und nichts ändert die Tatsache, dass diese fünf Jungs aus dem Schwarzwald viel bewegt haben.
Uns bleibt damit auch nichts anderes zu sagen als "Danke" für viele Jahre guter Freundschaft, unzählige Konzerte und eine letzte unvergessliche Show. So schnell wird euch niemand vergessen, fehlen werdet ihr uns aber allemal.

Wobei... Fabi's letzte Worte auf der Bühne klingen nach: "Tschüss, bis zum nächsten Mal!" ...

Donnerstag, 28. Juli 2016

Thema des Monats: Freundschaft

Staryend machen schon einige Jahre zusammen Musik. Mit ihrem Pop-Rock wollen die 5 aus Reutlingen Mut und Veränderung in die Welt tragen und dabei in der Hoffnung auf ein „sternhelles Ende“ mit ihren Zuhörern feiern.
Für Chris Seitz, dem Bassisten der Band, sind seine Bandkollegen gute Freunde, schließlich schweißt ein gemeinsames Ziel Leute zusammen. Aber auch außerhalb der Band ist Freundschaft für ihn ein wichtiges Thema, wie ihr in den folgenden Zeilen lesen könnt:


Freundschaften haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Viele Dinge sind nicht mehr so wie vor einigen Jahren. Durch unseren schnelllebigen Alltag und die Art zu kommunizieren, hat sich auch die Art vieler Freundschaften verändert. Man hat die Möglichkeit sehr viele Freunde zu haben, kann sogar durch Facebook oder andere Portale die Anzahl der Freundschaften exakt bestimmen. Ist ein Leben ohne Freunde überhaupt möglich!?
Aber was genau ist eigentlich eine echte Freundschaft?
Für mich ist ein Freund jemand mit dem ich gerne Kontakt habe. Wenn ich Hilfe brauche kann ich mich an diese Person wenden. Ihm/Ihr will ich Erlebtes erzählen. Ich kann jede Menge Spaß haben, aber auch durch schwerste Zeiten kommen.
In den letzten Jahren habe ich mich intensiv mit dem Thema Freundschaften auseinandergesetzt. Es ist auch ein Thema das mir sehr wichtig geworden ist. Freunde geben mir Halt und machen mein Leben bunt. Dabei ist jede Freundschaft individuell und unterschiedlich stark. Es gibt Freunde mit denen ich viel erlebe, die ich gut kenne und dann gibt es auch Freunde mit denen ich eher selten zu tun habe. Aber es ist keinesfalls wichtig wie oft ich die Person sehe. Es gibt richtig gute Freunde mit denen ich wenig zu tun habe und trotzdem eine super Freundschaft habe. Für mich sind auch zB. Facebook-„Freunde“ nicht unbedingt Freunde, nur weil ich dort mit ihnen verknüpft bin.
In der Bibel steht sehr viel über Freundschaften. Dieser Vers beschreibt sehr gut wie ich Freundschaften sehe:
Viele sogenannte Freunde schaden Dir nur, aber ein wirklicher Freund steht mehr zu Dir als ein Bruder“ Sprüche 18,24
Für gute Freunde muss man die aussortieren, die einem schaden oder die einem nicht wichtig sind. Es kommt immer auf die Qualität der Freundschaft an und nicht auf die Quantität. Man stielt auch bei zu vielen Freunden die Qualität seiner guten Freundschaften.
Ich habe auch ganz besondere Freunde. Zum einen gibt es da meine beste Freundin, sie ist mein absoluter Lieblingsmensch. Wenn ich etwas mit ihr unternehme, dann ist das jedes Mal etwas total besonderes, auch wenn es nicht unbedingt außergewöhnliche Dinge sind. Mit solch einer Person kann man wirklich alles durchstehen. Und wenn sie etwas braucht, dann gibt es kein „ob“ sondern nur ein „wie“.
Zum anderen gibt es da auch Jesus. Er ist nicht nur jemand, der meine ganze Schuld auf sich genommen hat und mir jeden Tag weiterhilft. Er ist für mich wie ein bester Freund, auf den ich mich immer verlassen kann, der geduldig mit mir ist und der sich am meisten mit mir freut, wenn etwas tolles passiert ist. Es gibt sogar richtig oft Situationen in denen ich ganz genau weiß, dass er das für mich wieder organisiert hat und er mir danach dann einfach nur zuzwinkert. In solchen Momenten bekomme ich ein so unglaublich großes Grinsen ins Gesicht. Das ist wie wenn man sich mit seiner besten Freundin blind versteht und man kein einziges Wort braucht.
Auch meine Band“kollegen“ gehören zu den besten Freunden, die ich habe. Mit ihnen habe ich schon sehr viel erlebt. Wir haben große Freundschaften geschlossen und mit jedem Konzert wächst man ein Stück mehr zusammen.

Dienstag, 26. Juli 2016

Musikvideo: Normal ist Anders - UP X AB

© Normal ist Anders
Schon lange sind Sie kein Geheimtipp mehr: Die 4 Jungs von Normal ist Anders aus dem schönen Sauerland - gut aktuell wohnen die Jungs quer über Süddeutschland verteilt. Nach ihrem aktuellen Album "Schlafende Giganten" hauen die Jungs jetzt einen komplett neuen Song inklusive Musikvideo raus. "UP X AB" heißt das gute Stück und wir haben uns das mal etwas genauer angesehen.

Gedreht wurde hierzu bereits im Februar. An nur einem Wochenende entstanden die Aufnahmen. Hierzu wurde extra ein "Zimmer" gebaut und eingerichtet.
Im Video springt jeder der 4 Herren in eine andere Rolle. Aus Frontmann Chrischa wurde ein Footballspieler, Schlagzeuger Simeon wurde zum Businessman, zum Ninja wurde Gitarrist Fred und zum wilden Biker Sebastian. Gedreht wurde das Video von den Jungs von Feuerwasser-Film. Hauptdarstellerin, neben den Jungs von NIA, ist die Schauspielerin Emma Shanks.

Zu Beginn sehen wir jedoch ein schüchternes Mädchen, welches sich das neue NIA Video anfängt anzuschauen. Sie selber lebt zurückgezogen, scheint einsam zu sein, einfach auch in ihrem Altagstrott gefangen zu sein. Das Video beginnt und spielt plötzlich in ihrem Zimmer und ihrer Fantasie. Auf einmal wird alles zerstört. Fernseher wird zerstört, Schränke werden eingeschlagen, Tische werden durch die Gegend geworfen und Wände eingeschlagen. Man spürt wirklich eine Kraft, wie sie auch im Song besungen wird, die durch das Video weht. Aber zu weit geht es dann auch nicht, irgendwo ist Schluss. Im Video zum Beispiel als Sebastian mit dem Motorad durch die Wand springen will. Am Ende sieht man wie das Mädchen dann selbst aktiv wird und aus ihrem Trott rauskommt, den Hammer in die Hand nimmt und man ihr ansieht das sie definitiv etwas ändern will.

In einem Question & Answer Video sagte Chrischa zum Song:
"Geht steil für Sachen von denen ihr überzeugt seid. Das Alte was euch kaputt macht nehmen und was Neues daraus machen. Zerstören was einen selbst zerstört."

Der Song selber ist mal was komplett anderes als die Songs der aktuellen Platte. Härter, voll auf die zwölf, und gerade raus. Synthis und Gitarrenriffs perfekt vermischt. Für den einen NIA Fan gewöhnungsbedürftigt, für den anderen einfach nur derbe gut zum Abgehen. Man merkt, dass die 4 nicht stehen beliben in ihrer Entwicklung, sondern stetig an sich arbeiten und sich weiterentwickeln.

Man darf definitiv auf mehr neue Songs und auf ein neues Album gespannt sein.

Normal ist anders - UP X AB


Montag, 25. Juli 2016

Impuls für deine Woche

via stayonfire
Die neue Woche fängt an und vielleicht bringt auch die so ihre Sorgen wieder mit sich. Manchmal plagen uns unsere Sorgen schwer und machen uns zu schaffen.
Vielleicht ist die Schule vorbei und du hast noch immer keinen Ausbildungsplatz oder vielleicht sogar noch nciht mal eine Idee, was du jetzt nach dem Abschluss machen sollst. Vielleicht bist auch gerade auf der Suche nach Arbeit und findest einfach nichts. Oder du weist mit der vielen Zeit in den Sommerferien einfach nichts anzufangen und langweilst dich? Oder Krankheit quält dich oder jemanden, der dir nahe steht. Der Monat neigt sich dem Ende zu und dein Konto ist auch schon wieder leer. das Loch in deinem Portemonnaie ist ist groß und dunkel wie das schwarze Loch - es verschlingt einfach alles.

Manchmal machen Sorgen uns das Leben so schwer, dass man keinen Ausweg mehr sieht, kein Licht am Ende des Tunnels. Wie soll es weitergehen? Wie komme ich da wieder raus?

Weist du, in der Bibel steht, dass wir uns um nichts sorgen sollen. Dort steht sogar, dass wir alles bekommen, worum wir Gott bitten.

Krass, oder?

Vielleicht denkst du ja gerade, dass er dich nicht gehört hat oder gerade keine Zeit für dich hat.

Doch er ist da. Er sorgt für dich, wenn du ihn darum bittest und mit ihm darüber sprichst.
... manchmal anders, als du es dir vorgestellt hast.

Freitag, 22. Juli 2016

Rock am Stein 2016

Bereits zum 16. Mal fand am Wochenende das Rock am Stein statt. Und der Theresienstein in Hof wurde wahrlich gerockt! Um die 600 Leute genossen das Event an diesem teil bewölkten, aber dennoch sommerlich-warmen Tag.
Der große Pavillon mit dem Geländer lässt die Location zu einer der schönsten (kleinen) Open-Air-Bühnen werden.

Den Anfang beim 16. Rock am Stein machten Klangwerk. Die 5 Bayreuther hatten den wohl kürzesten Anfahrtsweg. Auch wenn das Publikum anfangs etwas verhalten war, schafften sie es trotzdem das Open Air Festival gebührend zu eröffnen. Ihr Bandname ist Programm und bedeutet für sie die Freiheit, das zu machen, was ihnen Spaß macht. So reichte ihr Repertoir von Pop über Rock bis hin zu jazzig-funkigen Elementen. Durch ihre sympathische Art ließ sich das Publikum schnell mit einbeziehen und rückte Song für Song immer näher an die Bühne heran. Dass ihnen ihr Glaube sehr wichtig ist und sie sich nicht verbiegen lassen, konnte man unter anderem in ihrem Song "Arrogant frei" hören. Mit dabei hatten sie aber auch noch andere Songs ihres 2. Albums "Illusion vom Glück", welches erst im März erschienen ist, sowie ein Cover des Songs "Astronaut" von Sido & Andreas Bourani.

In den 15-minütigen Umbaupausen wurden die Bands auf die Talkstage gebeten, wo sie kleine Aufgaben erfüllen mussten und sich den Fragen der Moderatoren und des Publikums stellten. Den Anfang machten hier Solarjet.

Emily Still Reminds brachten den Theresienstein mit ihren harten Sounds dann so richtig zum Beben. Die 4 Herrenberger ließen sich die Laune nicht mal von einem kaputten Bus vermiesen. Trotz Panne trafen sie noch pünktlich vor Beginn des Festivals ein um in Ruhe noch Soundcheck zu machen. Mit ihrer Hymne "There is hope (in this broken world)" bewegten sie fast das ganze Publikum zum Mitsingen beziehungsweise Mitschreien. So kamen auch die fans der härteren Musik auf ihre Kosten. Für ein bisschen musikalische Abwechslung sorgte Special Guest Jonesy. Der HipHopper legte dafür extra eine Studiopause ein.
Weitere Fotos bei Time Passed By Photography

Nach dem ca. 1-stündigen Auftritt von Emily Still Reminds füllte sich der Platz vor der Talkstage, denn TWELVE24 standen dem Publikum und den Moderatorinnen Rede und Antwort und verteilten kurzerhand Autogramme auf Diddl-Blättern.

Nach den harten Sounds von Emily Still Reminds betrat die österrreichische Pop-Rock-Band Solarjet die Bühne. Für sie ist Hof fast schon wie eine 2. Heimat und das nicht nur, weil sie schon ein paar Mal (zum Teil noch unter dem Bandnamen inem) bei Rock am Stein spielen durften. Die Jungs wissen, wie man ein Publikum zum Tanzen bringt - egal ob mit lauten Songs, wo ordentlich abgespackt wurde oder mit romantischen Songs wie "April". Ein Meer aus Solarjet-Luftballons füllte den Platz vor der romantischen-wirkenden Bühne. Und so ging dann auch das Konzert der dritten Band an diesem Abend zuende.

Der Abend neigte sich viel zu schnell dem Ende zu und so war es nun für Klangwerk und Emily Still Reminds an der Zeit sich den Fragen auf der Talkstage zu stellen.

Danach ging es für TWELVE24 auf die Bühne. Die Briten brachten die Stimmung nochmal so richtig zum Kochen. Es wurde getanzt was das Zeug hielt. Wer die Band schon mal live gesehen hatte, merkte schnell, dass dieses Mal etwas anders war. Da Ryan Probleme mit seinem Pass hatte, wurde er an diesem Abend (wie auch schon in den vergangenen Tagen auf anderen Shows) von 'Breaker' vertreten. Und weil die Stimmung so ausgelassen war, stürzten sich Breaker, Josh und Christina zum Schluss beim Song "We like to Party" noch in die Menge zum Crowdsurfen. Aber auch Songs wie "Scars", "Higher" und "#Vivalawldkdz" durften an diesem Abend nicht fehlen. Wie ein kleiner Glühwürmchenschwarm wirkte das Publikum mit den Knicklichtern vor der Bühne. Ein gelungener Abschluss eines schönen Festivals.

Alles in allem war es wieder ein tolles Event mit einem guten Mix aus verschiedenen Musikstilen, wodurch für so ziemlich jeden etwas dabei war. Und wenn dann das Wetter noch so mitspielt... kann man einfach nur Danke sagen. Danke an Gott, der seinen Segen dazu gab und danke auch an die Veranstalter für ihre gute Arbeit und dem Publikum, welches auch immer zu großen Anteilen zum Gelingen einer solchen Veranstaltung beiträgt.


Donnerstag, 21. Juli 2016

Buch: Christian Seebauer - Israel Trail mit Herz

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"Das Heilige Land zu Fuß, allein und ohne Geld" - so lautet der Untertitel von Christian Seebauers Reisebericht zum Israel Trail. Viele haben sein Vorhaben im Voraus als unmöglich, nicht realisierbar und verrückt abgestempelt - trotzdem hielt den zweifachen Vater nichts davon ab, es wenigstens zu versuchen.
Nachdem Christian Seebauer 2010 nach einer Depression schon den Jakobsweg begangen hatte, wagte er nun ein neues Abenteuer: das Heilige Land, Israel, einmal im Alleingang quer durch. Nur mit dem Nötigsten macht er sich auf den weg, und seine eh schon sporadische Ausrüstung wird auf dem Weg durch Israels Landschaften weiter verringert - die Erkenntnis, dass ein Mensch nicht viel zum Leben braucht, erreicht der Autor auf seinem Weg durch den oft kritisch dargestellten Staat im Nahen Osten.
Seinen Weg beschreibt Seebauer, der aus Dachau stammt, mit Humor und purer Ehrlichkeit. Nicht nur gibt er einen Einblick in das Land Gottes von einer uns Europäern oft unbekannten Seite, sondern öffnet auch sich selbst dem Leser. Dass der Trail nicht nur körperlich eine Herausforderung ist, sondern durch die viele Zeit allein auch Seele und Geist auf die Probe stellt, daraus macht Seebauer kein Geheimnis. Dennoch vergisst er nicht, die Schönheit der Landschaft und der charakteristischen Menschen immer wieder hervorzuheben und so ein anderes Bild von Israel zu zeichnen, als es aus den Medien bekannt wird.
Viele einzelne Wegbegleiter und Helfer werden zwar meist knapp, aber so authentisch vorgestellt, dass man mit dem Autor auf Reisen geht und direkt Lust bekommt, selbst loszulaufen. Was Seebauer auch zeigt: Es ist wohl möglich, den Israel Trail ohne Geld, dafür aber mit viel Herz zu bestreiten. Hilfsbereitschaft erreicht in diesem Bericht ein ganz neues Level, intensive Vorbereitung ist jedoch nichtsdestotrotz ein Muss, ob mit oder ohne Geld.

Der Reisebericht eignet sich bestens als Sommerlektüre und ist bei SCM Hänssler erschienen. Erhältlich ist das Buch entweder dort für 19,95€ oder in jeder gut sortierten christlichen Buchhandlung.

Mittwoch, 20. Juli 2016

Wir sind wieder unterwegs: MissioCamp Erzgebirge

Auch in diesem Jahr findet zum Ende der Sommerferien in Sachsen wieder das MissioCamp in der Strobelmühle ind Pockau (Erzgebirge) statt.

Das Camp, wo man in sogenannten Double Pipes schläft, findet vom 29. Juli bis 5. August auf dem Geländer der Strobelmühle statt.

Mann muss nicht die gesamte Zeit am Camp teilnehmen, jedoch mindestens 3 Tage.
Die Kosten liegen pro Tag zwischen 20,00 € und 25,00 € bzw. 150,00 € bis 185,00 € für die gesamte Zeit.
Das MissioCamp richtet sich an Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahre (und junggebliebene).

Es besteht aber auch die Möglichkeit, wie immer, an den öffentlichen Veranstaltungen während des Camps zu kommen.

Jeden Abend findet um 19.30 Uhr das Ev'Event, eine Art Jugendabend mit Campprediger Heiko Wetzig, statt.

Ein weiterer Programmpunkt für die Öffentlichkeit ist das Nachtprogramm:
30.07. ab 22.00 Uhr - Konzert mit normal ist anders (Electro Jump-Rock aus Stuttgart)
                                    - Unkostenbeitrag 5,00 €
31.08. ab 22.00 Uhr - Radieschenfieber (Kleinkunst)
                                    - Unkostenbeitrag 3,00 €
02.08. ab 22.00 Uhr - Lebensbericht von Wolfgang Freitag
                                       Er war zu DDR Zeiten Diakon, später Generalsekretär des CVJM Sachsen
                                        und hat das MissioCenter in Berlin geleitet.
03.08. ab 22.00 Uhr - Konzert mit NatusSumMori (Symphonic Metal aus Aue)
                                    - Unkostenbeitrag 3,00 €

Auf die Teilnehmer des Camps warten aber auch noch andere tolle Sachen, wie z.B. die Campeigene Band, der Campchor, Campgala, diverse Ausflüge, Workshops, Seminare, Bibelarbeiten und eine Menge Spaß.

Es sind noch Plätze frei! Anmelden lohnt sich!

Weitere Infos gibt's hier.

Montag, 18. Juli 2016

Impuls für deine Woche

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Was bedeutet es für euch jemandem ein Versprechen zu geben? Für mich bedeutet es, dass ich dieses Versprechen unter allen Umständen halte, sofern ich nicht irgendwie verhindert werde, z.B. durch Krankheit oder andere Dinge, die ich nicht beeinflussen kann. Leider kam es schon mehr als einmal vor, dass ich ein gegebenes Versprechen nicht einhalten konnte.

Wie ist das bei euch? Sicher konntet auch ihr das eine oder andere Mal ein Versprechen nicht halten, weil ihr es selbst nicht beeinflussen konntet.

Aber es gibt jemanden auf dessen Wort kann man sich felsenfest verlassen: GOTT!
Denn Er wird nicht davon abgehalten ein Versprechen nicht einhalten zu können. Ihm können weder Krankheit noch andere ungünstige Gelegenheiten ins Handwerk pfuschen. Eher im Gegenteil. Selbst durch die schlechtesten und schlimmsten Umstände, kann ER Gutes entstehen lassen und Versprechen zur Erfüllung bringen. Natürlich kann ER das auch durch Gute und positive Dinge. Dafür gibt es nur eine Voraussetzung: Habt Vertrauen in Gott!
Denn Vertrauen ist die größte Basis für gegebene und gehaltene Versprechen, das gilt nicht nur Gott gegenüber, sondern auch unter Freunden, Verwandten und Bekannten.

Und o selig bist du, die du geglaubt hast! Denn es wird vollendet werden,
was dir gesagt ist von dem HERRN.
(Lukas 1, 45)

Darum lasst uns auf Gott vertrauen und genug Vertrauen in die Menschen in unserer Umgebung haben, um Versprechen ihnen gegenüber abzulegen, aber auch Versprechen anzunehmen. Und trotzdem sollten wir Versprechen niemals vorschnell geben, denn im Gegensatz zu Gott sind wir nämlich nicht in der Lage sie immer zu halten.

Habt eine gesegnete Woche, voller Vertrauen und guten Versprechen.

Freitag, 15. Juli 2016

Buch: Elisabeth Büchle - Sturm im Paradies

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Immer noch auf der Suche nach spannender Sommer- und Urlaubslektüre?
Dann haben wir hier eine Empfehlung für dich: "Sturm im Paradies" von Elisabeth Büchle, erschienen bei Gerth Medien.

Die Geschichte der jungen Rettungssanitäterin Rebecca beginnt eigentlich alles andere als sommerlich - es ist tiefster Winter im Schwarzwald, als sie an Heilig Abend zu einem Unfallort gerufen wird und dort gemeinsam mit ihrem eingespielten Kollegenteam einem Menschen das Leben retten kann.
Was sich aus diesem Tag entwickelt, ahnt anfangs noch keiner: Ein Jahr später lädt Marty, der Gerettete, seine Ersthelfer nicht nur zu einer Dankesparty, sondern auch zu seiner Hochzeit ein; Die soll in Thailand stattfinden.
Rebecca weiß anfangs nicht recht, was sie davon halten soll, zumal sie durch Marty's Freundeskreis Lukas kennen lernt, der ihre Gedanken ordentlich aufwirbelt, obwohl sie doch sonst so besonnen und eher verschlossen gegenüber Männern ist.
Nichtsdestotrotz lässt Rebecca sich auf den Urlaub in Thailand ein und genießt ihre Zeit dort. Auch lernt sie Lukas immer besser kennen und merkt bald, dass ihre harte Schale durch ihn aufbricht. Eine zarte Liebe entwickelt sich zwischen den beiden, die noch nicht ahnen, welches Chaos am Tag nach Marty's Hochzeit am 25. Dezember 2004 über die paradiesischen Inseln im Ostindischen Ozean hereinbrechen wird...

Elisabeth Büchle schafft es, in diesem Buch eine klassische Liebesgeschichte gekonnt und spannend mit einer ernsthaften Handlung zu verweben. Der Titel, der auf den ersten Blick an einen Groschenroman erinnern könnte, täuscht diesbezüglich gewaltig: Hat man das Buch einmal in der Hand, kann man es nicht mehr weglegen.
Mit großer Gewissenhaftigkeit hat die Autorin den verheerenden Tsunami im Jahr 2004 recherchiert und für ihre Geschichte glaubhaft aufgearbeitet. Besonders die Einblicke, die man in die Welten der Protagonisten im Buch erhält, lassen mitfühlen und jede einzelne Person als interessantes Individuum erscheinen.
Viel Gefühl gemischt mit der grausamen Realität unberechenbarer Naturgewalten - Spannung ist bei dieser Lektüre garantiert.

Erhältlich ist das Buch bei Gerth Medien für 16,99€ und in jeder gut sortierten christlichen Buchhandlung.

Donnerstag, 14. Juli 2016

Thema des Monats: Freundschaft - die verrücktesten Sachen macht man nie alleine

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Beim Thema des Monats geht es im Juli um Freundschaft. Freunde sind wichtig. Dabei geht es nicht darum, soviele wie möglich zu haben, sondern ein paar wirklich richtige Freunde, die man auch nachts um 3 aus dem Bett klingeln kann, weil man selbst nicht schlafen kann. ;)

Die 6 Musiker von Soundbar sind auch Freunde. Sie machen schon seit einigen Jahren zusammen Musik, waren letztes Jahr Support von Culcha Candela und haben dann auch noch ihr erstes richtiges Album "Akita Mani Yo" rausgebracht, auf dem es unter anderem auch um Freundschaften geht.
Gitarrist William hat sich mal ein paar Gedanken dazu gemacht:


Freundschaft ist ein Thema mit dem man immer umgeben ist, aber es oft auch einfach nicht mehr intensiv wahr nimmt, da es zur Normalität geworden ist.
Sobald man diese Welt betritt ist man bereits ein Produkt, entstanden durch Freundschaft und Liebe.
Nachdem man mit den Eltern “Bekanntschaft“ gemacht hat und von ihnen einige Sachen gelernt hat, geht es los: Die ersten Fremden kommen.
Meist auf Spielplätzen oder im Kindergarten. Sie sehen anders aus, gehen anders und buddeln ganz anders. Schnell interessiert man sich für sie und fängt an nicht mehr alleine mit seinen Interessen rumzuschaufeln. Es beginnen die ersten Freundschaften und man möchte diese Menschen wieder sehen, weil alles plötzlich doppelt soviel Spaß macht.
Wir sind nicht alleine und meist umgeben von unzähligen Menschen. Wie findet man da den richtigen Freund und jemanden mit dem alles so cool ist?
Das ergibt sich von ganz allein, man muss nicht einmal mehr dafür tun als man selbst zu sein.
„Für jeden Topf gibt es einen Deckel“ - ein alter und meist von Großeltern angewandter Spruch, aber er hat Bestand, weil der Inhalt stimmt.
Man lernt viele verschiedene Charaktere durch die normalen Bewegungen einer Gesellschaft kennen und es findet sich immer ungeplant der/die Eine, der/die einen versteht und die ganzen Flausen, die man so im Kopf hat, feiert und uns pusht alles zu machen was gerade so in den Synapsen herumschwirrt.
Momente zu teilen macht diese viel besser.
Stell dir vor, du gehst auf ein Konzert und niemand steht da außer du selbst.
Stell dir vor, du spielst Fußball und keiner nimmt den Pass an.
Stell dir vor, du hast eine harte Herausforderung, die dir bevor steht und keiner ist da, der dich motiviert oder dir das Gefühl gibt, dass es wichtig wäre diese Herausforderung anzunehmen und dir den Rücken frei hält.
Wir würden uns alleine zu stark im Kreis drehen, wenn uns keiner sagt, dass das was wir gerade machen nicht auch mal völlig Sinnlos ist und zu nichts führen kann.
Das brauchen wir!
Auch Kritik ist das was wir nur von den wichtigen Menschen in unserem Leben ernst nehmen und auch ernst nehmen sollten, denn sie kennen dich und mich so wie wir sind.
Ich persönlich kann sagen, dass mein Leben ohne die Menschen, die ich liebe und mit denen ich diesen ganzen aufregenden Trip erlebe, nicht bereichernd wäre.
Denn wenn ich irgendwann mal als älterer Mann auf der Veranda sitze und den Sonnenuntergang genieße, möchte ich jemanden haben mit dem ich mich zusammen an die ganzen Sachen erinnern kann.
Es wäre bitter wenn der Egoismus siegt - aber keine Sorge, das wird er nicht.
Schade finde ich, wenn Materialien, Technik und Geld das einzige ist für das sich jemand interessiert und ins Zeug legt. Jedem das Seine, aber die Freundschaft und Liebe siegt am Ende und wird immer etwas sein nach dem jeder Mensch Durst hat. Es gibt ja immer jemanden mit dem man diese materialistischen Sachen teilen kann und für den es sich lohnt zu investieren. Ob Zeit, Geld oder Fleiß.
Viele berühmte Persönlichkeiten sind durch Einsamkeit zerstört wurden. In bestimmten Positionen ist es schwer die richtigen Freunde zu finden, weil man dann einen Haufen „Ja-Sager“ um sich hat. Und wenn man diese „Ja-Sager“ zu ernst nimmt verliert man den Blick für die eigenen Grenzen. Wir brauchen diese „Nein-Sager“, denn sie sehen was man selbst oft nicht sieht und halten uns am Boden. Mit Nein sagen ist nicht gemeint, dass man demotiviert wird und etwas nicht tun sollte, sondern umdenkt und nochmal besser vorher nachdenkt oder reflektiert.
Denn damit erreichen wir die Ziele oft schneller und auf einem sanfteren Weg.

Wir sind so verschieden und das ist GEIL.
Es braucht oft nicht mehr als 1 Person, die einem zur Seite steht. Bestenfalls ist es der Lebenspartner.
Ich weiß dass jeder seinen wichtigen und richtigen Freund im Leben finden wird, wenn man offen bleibt und keinen Zaun um sich selbst und andere baut.
Lachen, feiern, weinen, lieben, hoffen, reisen, erreichen – das sind nur einige von tausenden Sachen, die zu zweit viel mehr Spaß machen oder alleine gar nicht erst machbar sind.

Die verrücktesten Sachen macht man nie alleine.

Dienstag, 12. Juli 2016

Musikvideo: TWELVE24 - #Vivalawldkdz

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Bereits vor einiger Zeit haben TWELVE24 ihr neuestes Musikvideo veröffentlicht. Sehnlichst wurde das Video zu "#Vivalawldkdz" erwartet.

An sich ist das Video sehr schlicht gehalten und zeigt wenig Handlung. Das, was aber gezeigt wird, unterstreicht die Botschaft des Songs.
Christina, Josh und Ryan sind in einer verlassenen Straße bzw. Seitenstraße mit Graffitti zu sehen - ähnlich wie auf dem Bild, nur bei Nacht. An verschiedenen Stellen werden Liveaufnahmen eingeblendet.

Aber was steckt eigentlich dahinter?
Als WLDKDZ wird die Fanbase von TWELVE24 bezeichnet, sozusagen eine Art Club. Und dieser "Club" braucht natürlich auch einen Song, eine Art Hymne. Und das ist "#Vivalawldkdz"Als Band haben sie es sich zum Ziel gesetzt, ihrem Publikum zu zeigen, dass sie - jeder einzelne - geliebt sind. Auch wenn sie anderswo (z.B. in der Schule) abgelehnt werden, keine Freunde haben oder sogar gemobbt werden, sollen sie das Gefühl haben, irgendwo dazu zu gehören, Teil von WLDKDZ zu sein. Und dafür gibt es keine Aufnahmerituale oder Mutproben. Im Interview erzählte uns Josh: "So können die Leute dazu gehören, bevor sie glauben. Und wenn sie nicht glauben, dann können sie trotzdem dazu gehören, zu einer christlichen Bewegung für 'wild kids'. Eine Bewegung voller Menschen, die auf Abenteuer gehen und wilde Sachen unternehmen und an großen Sachen teilnehmen, die ihre Träume und Bestimmungen ausleben für eine größere Sache. Das ist unsere Mission, unsere Vision."

Hier mal noch ein kurzer Textausschnitt aus dem Song: "Going old school with that new tune. They say they wanna do it like we do. Well, if that's true just be you. Cuz only you can be what you do and that's straight up. You only get one life, don't waste it and that's straight up. I'd rather be real than fake it, that's straight up!! If you take all of me give it all to you. Together there's nothing that we can't do."

In dem Sinne: Viva la WLDKDZ! Bist du dabei?


TWELVE24 - #Vivalalwldkdz

http://www.vevo.com/watch/QMGR31630266
hier geht's zum Video

Montag, 11. Juli 2016

Impuls für deine Woche

autobild.de
Einmal in Gedanken versunken, nicht auf den Tacho geschaut und schon war’s passiert: Geblitzt! Aus einem an der Seite stehenden Auto. Dort, wo man nicht damit gerechnet hatte …
Die Straßenverkehrsordnung (StVO) regelt in Deutschland das Fahren und Verhalten auf den Straßen und enthält Vorschriften über Geschwindigkeit, Abstand, Parken und Vorfahrt.

Als ich geblitzt wurde, hatte ich nicht gegen alle Regeln der StVO verstoßen, sondern lediglich gegen eine. Ich habe keinem anderen Verkehrsteilnehmer die Vorfahrt genommen und bin auch nicht in falscher Richtung in eine Einbahnstraße gefahren. Eigentlich hatte ich niemand geschadet, sondern nur die erlaubte Höchstgeschwindigkeit nicht eingehalten und wurde deshalb mit einem Bußgeldbescheid bestraft. Denn Regelverstöße müssen geahndet werden. Und das ist nicht nur im Straßenverkehr oder im Fußball so, sondern auch bei Gott.
Die Bibel spricht davon, dass, wer in einem Punkt gegen das Gesetz Gottes verstoßen hat, aller Gebote schuldig geworden ist. Selbst wenn man das ganze Gesetz halten, nach allen Ordnungen und Vorschriften leben, Gutes tun und seinen Nächsten lieben würde, jedoch in einem Punkt versagte, wäre man schuldig geworden. Den einen Verstoß kann man nicht damit aufwiegen, dass man darauf hinweist, ja sonst alle anderen Punkte und Vorschriften eingehalten zu haben. Es spielt auch keine Rolle, ob man sein Vergehen für groß oder klein hält. Schuld ist Schuld. Und die muss bezahlt werden.

Wie gut, dass sie bei Gott bezahlt ist, weil Jesus Christus sie bezahlt hat! Einerlei, ob man zum ersten Mal zu ihm kommt, oder nach einem erneuten Versagen zum x-ten Mal. Gott vergibt allen, die ihn darum bitten.

Samstag, 9. Juli 2016

Wenn Fußballer glauben... [Robert Lewandowski]

via
Die Mannschaften für das EM Finale stehen fest: Portugal wird morgen Abend gegen Gastgeber Frankreich spielen.

Somit neigt sich auch unser kleines Fußball-Special dem Ende entgegen.

Die polnische Nationalmannschaft ist im Viertelfinale nach dem Elfmeterschießen gegen Portugal ausgeschieden. Sicherlich ärgerlich für die Mannschaft.

Der polnische Nationalspieler und Stürmer beim FC Bayern München Robert Lewandowski weiß jedoch, wo er wieder Kraft tanken kann nach so einer Niederlage.

"Ich bin katholisch und ich schäme mich nciht wegen meines Glaubens an Jesus! Ich weiß, dass Gott mir immer zuschaut. Aktuelle geht in der Welt alles sehr schnell, gelegentlich vergessen wir unsere Werte und das, was wirklich wichtig ist. Aber der Glaube hilft mir nicht nur im Bereich des Fußballs, sondern auch außerhalb: dass ich ein guter Mensch sein möchte udn so wenige Fehler wie möglich begehen will."

Freitag, 8. Juli 2016

Buch: Torsten Hebel - Freischwimmer

via
Darf man als Christ zweifeln und seine Zweifel auch noch laut äußern?
Irgendwie hat man das Gefühl, dass Zweifel oft eine Art christliches Tabuthema sind. Und das, obwohl es so viele Christen gibt, die dann udn wann an dem Zweifeln, was sie eigentlich glauben.

Auch Torsten Hebel sind die Zweifel an dem, was er glaubt, irgendwann immer weiter hochgekommen. Er hat sich getraut, diese Zweifel an Gott, an seinem Glauben laut auszusprechen - auch wenn das bei vielen Menschen ein erstauntes und erschrockenes "Wie kann der nur?" hervorgebracht hat.

Torsten Hebel ist bekannt als Kabarettist und Evangelist. 2 Mal hat er bei Jesus House, eine Art Großevangelisation, die per Liveübertragung in viele Orte in Deutschland, aber auch im Ausland übertragen wurde, gepredigt.
Nach der Jesus House Veranstaltung 2007 ist für Torsten Hebel der Punkt gekommen, wo es aus ihm herausbricht, seine Zweifel, die er lange verdrängt hat. Das Konzept der Veranstaltung war einer der Tropfen, die das Fass zum Überlaufen gebracht hat.

Das kann doch nicht alles sein? Woran hat er die letzten Jahrzehnte geglaubt? Gibt es Gott überhaupt? Und wenn ja, warum lässt er so viel Leid zu?

Diese und andere Fragen plagen ihn und bringen ihn dazu, sich auf die Suche zu begeben.

In seinem Buch "Freischwimmer" berichtet er von dieser Reise.

Dazu muss er etwas weiter ausholen und so beginnt das Buch mit einem Abschnitt in dem er von seinem Leben erzählt. Er schreibt, wie er als Kleinkind fast ertrunken wäre und auf wundersame Art und Weise aus dem kalten Wasser gerettet wurde. Er berichtet von seiner Zeit als Schauspieler in Amerika, seinen Erfahrungen in seiner Gemeinde. Aber auch mangelndes Selbstbewusstsein, seine gescheiterte Ehe und Gemeindeausschluss spielen in seinem Buch und bei seiner Lebensgeschichte eine große Rolle. Aber auch sein Herzensprojekt, die blu:boks BERLIN spielt eine nicht ganz unwesentliche Rolle.

Auf seiner Reise besucht Torsten Hebel alte Bekannte, die ihn auf seinem Lebensweg begleitet haben: Christina Brudereck, Tim Niedernolte, Klaus Göttler, Andreas Malessa und viele weitere.
Ihnen stellt er seine Fragen und hofft Antworten darauf zu finden.

Wird er diese bekommen? Werden die Antworten, die er bekommt, so aussehen, wie er es sich vorstellt oder wünscht? Welchen Verlauf nimmt seine Reise und kommt er am Ziel an? Torsten Hebel nimmt uns als Leser auf jeden Fall mit auf die Reise und gewährt uns tiefe Einblicke in sein Leben und seine Gedanken.

Antworten bekommt er von seinen Gesprächspartner so einige, die auch uns als Leser zum Nachdenken und vielleicht auch Umdenken anregen, neue Sichtweisen aufzeigen und erstaunen.

Darf ein Christ zweifeln?
Ja, das darf er. Und als Christ darf und sollte man seine Zweifel auch laut äußern dürfen, denn nur so kommt man voran.

Aber Vorsicht, das Buch könnte Fragen in dir aufwirbeln. Fragen, die dein Denken und Handeln verändern könnten.

Das Buch ist bei SCM Hänssler erschienen und kostet 19,95 €.

Passend dazu war Torsten Hebel vor kurzem erst beim ERF in der Sendung "Gott sei Dank" und hat dort auch über sein Buch, über welches so kontrovers diskutiert wird, und seine Zweifel gesprochen.


Die komplette Sendung gibt's hier.

Dienstag, 5. Juli 2016

Wir sind wieder unterwegs: Rock am Stein in Hof

Das Rock am Stein geht in die nächste Runde.

Die Party steigt am 16. Juli auf dem Theresienstein in Hof.

Mit am Start sind:

Klangwerk
Die Band aus Bayreuth hat es sich zum Ziel gesetzt, ihr Publikum teils mit rockiger, teils mit sanfter Popmusik aus dem Alltag heraus zu holen. Am 12. März ist ihr 2. Album "Illusion von Glück" erschienen. Wir sind gespannt, ob es nur eine Illusion ist oder doch Glück? ;)

Emily Still Reminds
Die 4 Herrenberger sorgen mit einer gehörigen Portion Hardcore dafür, dass auch die Fans der härteren Musik auf ihre Kosten kommen. Das hinter der Musik nicht nur eine Menge Geschrei steckt, sondern auch eine gute Botschaft, hört man in ihren Songs.

Solarjet
Die österreichische Pop/Rock Band Solarjet ist - genau wie ESR - nicht zum ersten Mal bei Rock am Stein dabei. Auf ihrem "Sonnenflug" nach Deutschland haben sie natürlich auch rotzig-rockige E-Gitarren und wummernd-aggressive Bass-Lines dabei.

TWELVE24
Die 3 sympathischen Musiker aus Großbritannien sind zur Zeit von keinem deutschen Festival wegzudenken. Ihre fetten Partybeats, gepaart mit Rap und einer berührenden Botschaft gehen in Mark und Bein.

Karten gibt es noch bis 9. Juli im Online-Vorverkauf für unschlagbare 9,00 €. Nach dem 9. Juli gibt's die Karten nur noch im Ticketshop der Frankenpost im Vorverkauf oder für 11,00 € an der Abendkasse.
Kaufst du 8 Karten, bekommst du die 9. geschenkt.

Einlass ist 18.30 Uhr und los geht's dann um 19.00 Uhr.

Montag, 4. Juli 2016

Impuls für deine Woche

© Burnin' Heart Reports
Hast du dich schon mal damit befasst, was es heißt den Feiertag zu heiligen?

Ich denke, es hat sehr viel mit Motivation zu tun. Es heißt nicht, dass du das, was du an anderen Tagen machst, nicht machen sollst, wie es bei den Juden damals war. Sie sollten am Sabbat nicht arbeiten, nicht viel laufen und zum Beispiel nicht kochen, sondern den Tag ruhen.

Den Feiertag heiligen bedeutet für mich, dass ich das was ich an diesem Tag tue für Gott tue und nicht für mich.
Das heißt; wenn du für Gott das Haus putzen kannst, kannst du es auch sonntags machen, aber ich glaube, das können die wenigsten von sich behaupten. Aber was dich vielleicht eher betrifft, du kannst auch sonntags dich mit Freunden treffen und zum Beispiel Sport machen, wenn du es für Gott tust.
Es kommt auf die Motivation an, nicht darauf was du tust. Es kann sein, das man dadurch Leute versetzten muss, weil man etwas geplant hat und es dann nicht tun kann, weil man es nicht für Gott tun würde.

Vielleicht überlegst du dir mal bis nächsten Sonntag, ob du das was du geplant hast für Gott tust oder nicht. Und was du tun kannst um Gott an seinem Feiertag zu heiligen.

Es ist nicht leicht das durchzuziehen und man vergisst es auch schnell mal, darüber nachzudenken und sich damit zu befassen, aber ich glaube es lohnt sich und lässt uns im Glauben wachsen.