Montag, 30. Mai 2016

Impuls für deine Woche

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In letzter Zeit wird viel diskutiert. Über Meinungsfreiheit, über Toleranz, über Akzeptanz. Meist geschieht das im Zusammenhang mit den Flüchtlingen, die nach Europa und Deutschland kommen. Aber auch Satire hat in den letzten Wochen und Monaten hohe Wellen geschlagen.

Aber wonach entscheiden wir, welche Meinungen richtig sind? Welche Meinung kann man tolerieren und welche muss man gleich „ad akta“ legen? Oft ist das eine persönliche Einstellung. Wie oft entscheiden wir nach dem was wir als richtig / gerecht empfinden und hören uns weder die Beweggründe noch die Meinung der Anderen wirklich an.

Im Brief des Apostel Paulus an die Epheser finden wir die Aussage: Ertragt einander voller Liebe!
In letzter Zeit frage ich mich ganz persönlich was aus solchen biblischen Vorstellungen geworden ist, in einem Land, dass geschichtlich stark vom Christentum geprägt worden ist. Warum fällt es uns oft so schwer, anderen zuzuhören?

Eine Herausforderung für die kommende Woche: Wenn ihr jemanden trefft, der eine komplett andere Meinung vertritt, dann hört ihm zu und redet mit ihm? Tut nicht jede Meinung einfach ab, als wäre sie unwichtig. Denn oft machen sich Menschen mehr Gedanken, als es scheint. Und manchmal führt ein offenes Gespräch eher zu einer Meinungsänderung als Vorurteile und Ablehnung eben dieser Meinung.

Habt eine gute Woche und Gottes Segen.

Samstag, 28. Mai 2016

CD: Hawk Nelson - Diamonds

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Die kanadische Pop-Rock-Band Hawk Nelson gehört schon zu den bekannteren Größen der christlichen Musikszene - gibt es die Band doch schon seit über 10 Jahren.
Ihr aktuelles und 7. Studioalbum "Diamonds" ist bereits im letzten Jahr erschienen.
Mit dem Album landeten die Kanadier in Amerika auf Platz 12 der christlichen Album Charts (Billboard).

Jon Steingard, der neue Frontman der Band (Jason Dunn verließ 2012 die Band, um sich seinem Soloprojekt zu widmen), sagte über das Album und den Titeltrack: "In 'Diamonds' geht es darum, wie Gott Druck, Streitereien, Versuchungen in unserem Leben nutzen kann und es in etwas Stärkeres und Schöners verwandelt. Genauso wie Diamanten entstehen. Es beruhigt mich ungemein, zu wissen, dass in solchen Zeiten, die Bedrängnis einen bestimmten Zweck hat und nicht einfach ohne Grund ist. Ein Diamant ist stark. Er reflektiert Licht. Er kann nicht von selbst leuchten, aber er kann das Licht, das auf ihn trifft reflektieren."

Trackliste:

01   Diamonds
02   Drops In The Ocean
03   Just Getting Started
04   Live Like You're Loved
05   Sold Out
06   Thank God For Something
07   Count On You
08   Made To Live
09   Straight Line
10   Only You

Eröffnet wird das Album mit dem Titeltrack "Diamonds". Darin geht es darum, dass wir wie Diamanten sind. Diamanten entstehen unter Druck und werden erst zu diesen schönen Edelsteinen, wenn sie geschliffen werden. So ist das auch mit unserem Leben, das Gott schleift. In einem Video auf Facebook erzählte Jon, dass "Diamonds" ihr Lieblingssong ist und sie es lieben, diesen Song - vor allem am Ende der Shows - zu spielen.
Der Song beginnt mit einem kraftvollen Trommelintro, welches auch im Verlauf des Songs zwischen Strophe und Refrain wieder zu hören ist.

In "Drops In The Oceans" geht es um so Zeiten, in denen man sich allein und ungeliebt fühlt. Gibt es Gott wirklich? Liebt er mich? Wie weit reicht Gottes Liebe für uns Menschen? Für die 4 Musiker ist klar, dass Gottes Liebe zu uns so groß, so zahlreich ist, wie das Wasser im Meer, jeder einzelne Tropfen.

Überwältigt von der Liebe Gottes, können es Hawk Nelson kaum erwarten, loszulegen und der Welt zu zeigen, worauf sie die ganze Zeit gewartet haben - darum geht es zumindest in "Just Getting Started".

Um einiges leiser und ruhiger beginnt "Live Like You're Loved". Ist es genau das, worauf sie gewartet haben? In der Gewissheit, dass man geliebt und befreit ist, ist zumindest ein guter Grund, um los zu legen, und der Welt davon zu erzählen. Es ist auf jeden Fall Gottes Wunsch für unser Leben, als geliebte Menschen zu leben und das Leben zu führen, für das wir geschaffen wurden. Eine kleine Hymne.

Bei "Sold Out" gibt es zwar keine Trommelintro, dafür aber ein Klatschen, welches sich durch den rockigen Song durchzieht. In diesem Lied geht es darum, dass wir befreit wurden, sozusagen für den Teufel das Schild "ausverkauft" tragen. Wenn wir ein Leben mit Jesus leben, dann leben wir nicht mehr nur für uns selbst.

Der nächste Song ist ganz klar eine Aufforderung an jeden: "Go ahead and thank God for something". Was auch immer in unserem Leben passiert, es gibt immer etwas wofür wir dankbar sein können. Der Song sprüht gerade so vor Lebensfreude, wahrer Freude und Dankbarkeit für Gottes Segen in unserem Leben. "Thank God For Something" ist ein richtiger Ohrwurm und hallt noch lange in den Gehörgängen nach. Auf Tour baten sie Leute, aufzuschreiben, wofür sie dankbar sind. Das Ergebnis haben sie in ein Musikvideo verpackt.

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Ein Grund, wofür Hawk Nelson Gott dankbar sind ist, dass sie immer auf ihn zählen können, sich immer auf ihn verlassen können, weil sie seine Güte schon oft in ihrem Leben erlebt haben. Darum geht es in dem Song "Count On You".
Im Nachhinein betrachtet, ist es vielleicht sogar der Song, der in den letzten Wochen und Monaten am besten zu der Band passt. Denn Bassist Daniel musste im März operiert werden und fiel somit für einige Shows aus. Die Knie-OP verlief gut und so steht er jetzt wieder auf der Bühne, um mit seinen Bankollegen Micah, Jon und David die Bühne zu rocken. Oh, nur mal so nebenbei, der Arzt, der ihn operierte, hieß Dr. Wunder - ja, er hieß wirklich so. ;)

Im nächsten Lied "Made To Live" geht es darum, warum wir leben, wozu wir auf der Welt sind. Der Song beginnt ziemlich kraftvoll, wird dann aber in der ersten Strophe etwas zurückhaltender, um dann im Refrain, als ein Chor einsetzt, wieder Vollgas zu geben.

Wer sich die Lieder genauer - vor allem auch textlich - angesehen hat, stellt spätestens jetzt fest, dass die Songs aufeinander aufbauen und sich die Botschaft der Band, wie ein roter Faden durch das Album zieht. In "Straight Line" geht es um das Leben als Christ, als geliebter Mensch, der Jesus nachfolgt und sein Licht leuchten lässt.

Sowohl "Diamonds" als auch das Vorgängeralbum "Made" zeigen wie sich die einstige Punkrockband in den vergangenen Jahren (musikalisch) weiterentwickelt hat. Auch wenn "Diamonds" etwas sehr mainstreamig ist, bedeutet das keines Falls, dass Hawk Nelson nur eine Band unter vielen sind.

Mit "Only You" endet das Album auch schon wieder, und das auf eine ruhige Art und Weise. Die Ballade fast das Album nochmal perfekt zusammen, denn nur "Er" (Gott) ist es, der unser Herz erfüllen kann und unser Leben lebenswert macht.
Der Song endete mit einer Art Gebet: "Bitte Jesus, sei mir nah und bleib bei mir, ich brauche dich mehr als mir bewusst ist, so Jesus sei mir nahe."

10 kraftvolle, rockig-poppige, radiotaugliche Songs über das Leben, über Leid und Freude. Songs, die schnell ins Ohr gehen und zum Mitsingen animieren. Ein Album voller tanzbarer, aber nachdenklicher Songs - die definitiv der heimischen Playlist hinzugefügt werden sollten. Das Album sprüht nur so vor ansteckender Lebensfreude, positiver Energie und einer Botschaft, die es wert ist, gehört zu werden. In den 10 Songs, erinnert uns die Band immer wieder daran, was unsere Bestimmung ist, was Gott sich für unser Leben wünscht.

Die CD gibt's für 14,99 € u.a. bei Gerth Medien.

Zu fast allen Songs haben Hawk Nelson Videos produziert.
Über die Videos zu "Diamonds" und "Thank God For Something" haben wir bereits berichtet, deshalb haben wir für euch ein paar andere rausgesucht, um reinzuhören:

Hawk Nelson - Drops In The Ocean



Hawk Nelson - Live Like You're Loved
Live Like You're Loved (Official Lyric Video) - Hawk Nelson

Hawk Nelson - Sold Out

Donnerstag, 26. Mai 2016

Download: DRÖM - DROM Summer Sampler

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Das christliche Plattenlabel DRÖM aus L.A. hat einen Summer Sampler veröffentlicht, den es derzeit auf Noisetrade als kostenlosen Download gibt.

Genau das Richtige für alle Electronic / Dance Fans.

Tracklist:
1   Joel Vaughn - Wide Awake (Chris Howland Remix)
2   Matthew Parker - Gone
3   DJ Kirk - Find My Way (feat. David Thulin)
4   NewSpring - Now And Forever (Matthew Parker Remix)
5   Twilight Meadow - The Worlds We Discovered (Matthew Parker Remix)
6   We Are Leo - Phoenix (Unikron Remix)

Matthew Parker hat sich in der christlichen EDM Szene durchaus schon einen Namen machen können, hat er doch schon Remixe für diverse namhafte christliche Musiker machen dürfen und auch anderweitig Bands wie Rapture Ruckus und ähnlichen zusammenarbeiten können.

Aber auch von David Thulin (der Bruder von Jonathan Thulin) hat man schon einige hören dürfen.

Downloaden könnt ihr euch den Sampler hier.

Einen weiteren Sampler mit weiteren 6 Songs könnt ihr euch hier noch downloaden.


DJ Kirk feat. David Thulin - Find My Way


Montag, 23. Mai 2016

Impuls für deine Woche

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So manch einer steht zum ersten Mal vor der großen Frage nach der Berufswahl - ein anderer hat das schon hinter sich oder stellt sich aus welchen Gründen auch immer, erneut diese Frage. Was möchte ich beruflich machen? Was kann ich überhaupt?
Vielleicht stellt man sich auch die Frage: Kann ich überhaupt etwas?
Diese Frage stellt man sich nicht nur, wenn es um die Berufswahl geht. Diese Frage stellen sich immer mehr Menschen und das leider auch immer häufiger. Immer wieder hören wir Sätze wie "Du kannst nichts" oder "Das wirst du nie schaffen."

In der Bibel gibt es einen ganz interessanten Vers:

"Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat,
als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes..."
1. Petrus 4,10

Lies dir den Vers noch einmal durch und nimm dir kurz Zeit, um darüber nachzudenken, ihn dir auf der Zunge zergehen zu lassen.

In diesem Vers steht "ein jeder". Damit bist auch DU gemeint. Ja, genau DU bist begabt!
Gaben sind Geschenke von Gott und bei der Verteilung der Geschenke hat er dich nicht vergessen. Er hat auch dich beschenkt, du musst das Geschenk nur auspacken und es einsetzen, denn Gaben sind nicht nur für dich da. Sie funktionieren am besten, wenn sie eingesetzt werden, um "einander zu dienen".

Wenn du dich jetzt fragst, welche Gabe du von Gott bekommen hast, wo dein Geschenk ist, dann hilft es dir vielleicht, wenn du mal in der Bibel nachschlägst. Da gibt es so etwas wie einen "Gabenkatalog" - kein Katalog in dem du dir etwas aussuchen darfst, sondern ein Überblick an Gaben, die Gott verteilt (z.B. 1. Korinther 12, 7-10, Epheser 4, 8+11, Römer 12, 6-8 (von denen in Römer 12 hat jeder mindestens eine Gabe)).
Bei der Entdeckung deines Geschenks kann dir auch ein sogenannter Gabentest helfen. Sprich einfach mal deinen JG- oder Jugendleiter, einen Referenten deiner Jugendarbeit oder einen Pfarrer an.

Die Gaben-Entdeckungsreise wird auf jeden Fall interessant. Entdecke dein Potential!

Samstag, 21. Mai 2016

Buch: Andrea Schneider - Das Ja der Dankbarkeit

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Im "Jahr der Dankbarkeit", aber ganz bestimmt auch darüber hinaus, lohnt es sich, das "Ja der Dankbarkeit" zu suchen. Es hat viele Aspekte und Farben. Ob es manchmal himmelblau ist? Vielleicht ... Jedenfalls gründet es in der befreienden Weite und liebevollen Zuwendung unseres Vaters im Himmel. Dieses große göttliche "Ja" lockt, unsere kleine menschliche "Dankbarkeit" zu leben: persönlich und ehrlich. Mutig und kreativ. Frei und fröhlich. (Vorwort, Seite 6)

Andrea Schneider hat im Herbst vergangene Jahres ein Buch mit dem Titel „Das Ja der Dankbarkeit“ bei SCM R. Brockhaus veröffentlicht.  In 16 Kapiteln zeigt die Autorin wie einfach es ist, dankbar zu sein. Es scheint einem zwar manchmal schwer im Leben dankbar zu sein, wenn alles schief läuft. Doch dieses Buch zeichnet ein inspirierendes Bild der Dankbarkeit, das Impulse und Anregungen für den Alltag gibt. Es werden verschiedene Bibelstellen in den Kontext zum Thema „Dankbarkeit“ gesetzt. Sie sind ermunternd und werden mit zahlreichen Denkanstößen und praktischen Tips für das eigene Leben ergänzt. Man entdeckt auch neue Dinge in den bekannten Bibelstellen neu.
Jedes Kapitel zeigt eine andere Art von Dankbarkeit und so gibt es Texte und Gedanken zu Themen wie „Erinnern und Danken“, „Vergeben und Danken“ oder „Hoffen und Danken“.

Dankbarsein ist aber nicht immer so einfach in unserem Alltag. Wir nehmen viel als selbstverständlich hin. Wir nörgeln und schimpfen, wenn wir mit etwas unzufrieden sind. Wir sehen in unseren schlechten Zeiten, nicht die Dinge für die wir dankbar sein könnten.
Das Buch zeigt einen, wie einfach es ist, dankbar zu sein, wenn es schwer scheint. Es gibt Gedankenanstöße, wo man Grund zum danken hat. Wenn man die Augen dafür offen hält, kann man einiges finden wofür man Danke sagen kann.
Wir sagen zu wenige danke, für all die kleinen und großen Dinge, die uns Gott schenkt. Er sorgt für uns und gibt uns Dinge, die das Leben schön machen. Dafür sollten wir Gott und den Menschen um uns herum viel öfter danken.
Ob es das schöne Wetter ist, das Tür aufhalten, das der Nachbar die Pakete annimmt oder den viele Menschen, die bei der Polizei, Feuerwehr und im Krankenhaus arbeiten.
Wir haben genug Grund zu danken und sollten diese auch in schweren Zeiten nicht ausblenden, denn es geht einen gleich besser, wenn man sieht was man alles hat, anstatt darauf zu schauen, was einen fehlt.

Das Buch ist verständlich geschrieben und an keiner Stelle zu theologisch. Es ist ein guter Mix aus persönlichen Erfahrungen und biblischen Geschichten, die das Thema Dankbarkeit auf einfache und praktische Art dem Leser näher bringt.
Das Gelesene regt einem zum nachdenken an, man reflektiert sich selbst und besonders zeigt es, wie einfach es ist, Dankbarkeit im Alltag zu sehen oder zu integrieren.

Kaufen kann man das Buch u.a. bei SCM R. Brockhaus für 14,95€.

Donnerstag, 19. Mai 2016

Thema des Monats: Gottes Stimme hören und seinen Willen erkennen

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Eine gewaltige Frauenstimme und harte Gitarrenriffs - das sind Fireflight. Die Rockband aus Orlando, Florida macht schon seit 1999 gemeinsam Musik. Dawn Michele, Wendy und Glenn Drennen sind von Anfang an dabei. Adam stieß 2011 als Schlagzeuger dazu. Das letzte Mal waren sie 2014 in Deutschland (Balinger Rockfestival).

Frontfrau Dawn Michele hat sich ein paar Gedanken darüber gemacht, wie man Gottes Stimme hört und seinen Willen versteht. Diese möchte sie heute mit euch teilen:


Es scheint, dass das Erkennen von Gottes Willen sich im Leben eines jeden Christen als ziemlich schwer fassbarer Teil entpuppt. So oft habe ich in meinem Leben nach einer Richtung gebettelt. So viele Male habe ich mir gewünscht, dass eine Lebensanleitung auf einer großen Anzeigetafel gedruckt wäre!
Aber immer wieder ist diese magische Schatzkarte eben nicht aufgetaucht und ich musste mich darauf einstellen, eigene Entscheidungen zu treffen.

Nach vielen Reisen auf unterschiedlichen Wegen habe ich begonnen zu sehen, dass ich tief im Inneren nicht wirklich Angst davor hatte, Gottes Willen nicht zu erfüllen. Ich hatte eher Angst vor den Misserfolgen, die das mit sich bringen könnte. Wenn ich meine eigene Entscheidung treffen müsste, würde ich hinfallen? Würde ich Gott im Stich lassen und damit auch mein Leben ruinieren? Um diese Angst zu vermeiden habe ich jede Weggabelung übermäßig spiritualisiert und versucht für jedes Zeichen am Himmel irgendeine Bedeutung zu finden. Dann habe ich alles noch einmal betrachtet, gemütlich und sicher, weit weg von jeder Verantwortung über den Ausgang der Dinge.

Wie du dir vielleicht vorstellen kannst, hat diese Methode nicht immer wirklich gut funktioniert. Wenn ich den Boden unter den Füßen verlor, fühlte ich mich verlassener als je zuvor. Ich fühlte mich, als würde ich Gott nicht kennen und als müsste ich herausfinden, wie ich besser sein könnte, um würdig zu sein, seinen wahren Willen für mein Leben zu erkennen.

Zum Glück wollte Gott mich nicht in dieser Angst belassen. Irgendwann war ich wirklich an meinem tiefsten Punkt angelangt und ich habe Gott angefleht mir zu sagen, was ich tun soll. Er hat mir liebevoll klar gemacht, was er mir schon so oft auf so unterschiedliche Weise sagen wollte. Es ist Gottes Wille für uns, in Liebe untereinander zu leben (1. Johannes 3,23). Wir können in Liebe leben egal wo wir sind oder in welche Richtung wir gehen. Wenn er einen bestimmten Weg für uns bereithält, wird er uns das sagen. Ansonsten ist alles, worauf du und ich uns konzentrieren müssen, so schnell wie möglich zu laufen um nah bei ihm zu sein. Wenn wir das tun, werden wir wachsen und wachsen bis wir endlich immer fröhlich sind, niemals aufhören zu beten und Gott immer dankbar sind - denn das ist Gottes Wille für uns, die wir in Jesus Christus leben. (1. Thessalonicher 5,16-18)

Dienstag, 17. Mai 2016

Musikvideo: No Longer Music - Not Getting Any Better

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No Longer Music - das sagt dem Einen oder Anderen vielleicht etwas (vielleicht eher den etwas Älteren).
Die Band um den polarisierenden Frontman, Prediger und Autor David Pierce gibt es nämlich schon seit 1985. Damals in Amsterdam gegründet, hat die Band ihren aktuellen Hauptsitz in Minneapolis, Minnesota. Auch wenn die Band sich in den letzten Jahren derart verjüngt hat - sozusagen die neue, junge Generation -, David Pierce ist immer noch dabei. Die Musikrichtung hat sich im Laufe der Jahre ein wenig verändert, die Besetzung ein wenig mehr, aber die Art, die Bühnenpräsention ist wie eh und je.
Schon immer haben No Longer Music polarisiert und eine krasse, theatralische Bühnenshow mit Live-Kreuzigungen und dergleichen geboten. Was für manchen jetzt etwas übertrieben und zu "krass" klingt, war und ist das, was dem Publikum im Gedächtnis bleibt. Der eine ist tief erschüttert, ein anderen tief bewegt und zu Tränen gerührt, wenn die Band auf "Missionsreise" ist. Ja, als "Missionsreise" könnte man das, was die Band macht, durchaus bezeichnen. Sie geben nicht einfach nur ein Konzert. Die missionieren, predigen und Menschen entschließen sich vor aller Augen für ein Leben mit Jesus. Denn No Longer Music sind Teil von Steiger International, einer Art weltweitagierender Missionsgesellschaft, die u.a. eine Missionsschule in Krögis bei Dresden betreibt.

Am Wochenende hat Punktrock-Band eine neue EP auf den Markt gebracht. "Set Me Free" beinhaltet 5 Tracks, einer davon ist "Not Getting Any Better".
Zu diesem Song wurde am Wochenende zudem ein Musikvideo veröffentlicht.

Gedreht wurde dieses auf einem Fabrikgelände. Dass die Band etwas "verrückt" ist, sieht man auch im Video.

Wer kennt es nicht, man strengt sich an, gibt sein Bestes, aber irgendwie scheint es nicht auszureichen. Man strengt sich an und hört dann trotzdem wieder "Du kannst das nicht! Du wirst das nie können! Du kannst gar nichts!" Sätze wie diese brennen sich tief in unserem Inneren ein und kommen dann immer wieder zum Vorschein, wenn man scheitert oder droht zu scheitern. "you're working hard / put it all together / but you know / it's not getting any better" - so heißt es im Refrain.

Genau darum geht es in diesem Song, in den ihr jetzt hier reinhören und reinschauen könnt:


No Longer Music - It's Not Getting Any Better


Montag, 16. Mai 2016

Impuls für deine Woche

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Und wieder ist Montag. Heute ist aber kein typischer Montag mit diesem "das Wochenende ist vorbei Blues", sondern ein "Heute ist Feiertag Montag" an dem man entspannt auf der Couch chillt.
Keine Schule und die meisten müssen auch nicht auf Arbeit. Wie ein zweiter Sonntag eben.

Eigentlich ist es aber ein besondere Montag, denn es ist Pfingstmontag. Pfingsten - hat jeder schonmal gehört, aber warum genau hat man nochmal frei an Pfingsten?
Es ist das Fest an dem die Entsendung des Heiligen Geistes gefeiert wird und zwar 50 Tage nach Ostern. Ja und das ist wirklich ein Grund zum feiern. Den der Heilige Geist bringt uns dazu lebendig zu Glauben.
Die Jünger konnten darauf hin in verschiedenen Sprachen sprechen, die der Heilige Geist geschenkt hat. So konnten die Menschen aus allen Ländern die Jünger verstehen. Ein großes Wunder, dass möglich macht das die ganze Welt von Gottes Liebe erfahren konnte und kann.
Durch Jesus ist der Weg zu Gott offen und das soll jeder wissen. Jeder Mensch kann nun zu Gott kommen und er schenkt einem ein neues Leben. Die Gute Nachricht verbreitete sich schnell und es trafen sich Menschen um mehr über Jesus zu lernen. Es entstanden Gemeinden. 

Krass, oder? Ohne die Entsendung des Heiligen Geistes gäbe es vermutlich nicht die Gemeinden, wie wir sie jetzt kennen. Auch unser Glaube würde sich anders gestalten und die ein oder andere Geistesgabe würden wir nicht kennen. 
Kaum vorstellbar und deswegen sollten wir besonders an Pfingsten Gott dafür danken und uns vor Augen führen, dass Jesus für uns auf die Welt kam, am Kreuz für uns starb, am dritten Tage auferstanden ist und sein Versprochen mit dem Aussenden des Geistes gehalten hat.
Einfach Gott für den Heiligen Geist loben und danken.

"Und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist ihnen gab, auszusprechen." (Apostelgeschichte 2,4)

Samstag, 14. Mai 2016

Christival 2016

© Christival
Lange hat die Organisation gedauert, die Verantwortlichen haben gegrübelt und geschwitzt um am Ende das auf die Beine zu stellen, was Anfang Mai Karlsruhe für ein paar Tage in den Ausnahmezustand versetzt hat: Das Christival. 
Der Jugendkongress hat das letzte mal 2008 in Kassel stattgefunden und erlebte nun im baden-württembergischen Karlsruhe unter dem Thema "Jesus versöhnt" die nächste Auflage. Vielversprechend und innovativ sah das Programm aus, wo sich die Teilnehmer bei der Anmeldung aus einer Vielzahl von Seminaren und unterschiedlich gestalteten Morgenandachten auswählen konnten, was sie am meisten ansprach.

Am 4. Mai war es dann so weit: Das Event mit über 10000 angemeldeten Teilnehmern aus ganz Europa begann. Nach und nach erreichten die Jugendlichen die Unterkünfte, die in ganz Karlsruhe eingerichtet worden waren. Anfängliche organisatorische Unstimmigkeiten und ein wenig Chaos in der Kommunikation der Mitarbeitenden waren zwar für manchen gleich zu Beginn des Festivals ärgerlich, aber zu verkraften. Bei mehreren hundert Mitwirkenden ist schließlich auch verständlich, dass die Kommunikation nicht immer einfach ist. 
Gegen Abend strebten schließlich alle Richtung Messe, wo der Eröffnungsgottesdienst und ein Großteil der zentralen Veranstaltungen stattfanden. Auch hier gab es vereinzelt Schwierigkeiten mit dem Transport, da die S-Bahnlinie zwar an die Bedürfnisse des Christivals angepasst war, aber hier und da noch Unstimmigkeiten auftraten. Schließlich war die dm-Arena für den Gottesdienst dennoch bis aufs Maximum ausgelastet und das Christival konnte offiziell beginnen. Der Worship wurde von der Düsseldorfer Combo "Liveworship" mit Unterstützung von Chris Lass geleitet und bot einen guten Einstieg für das, was die Teilnehmer in den nächsten Tagen erwartete. Nach einer Begrüßung, kurzen organisatorischen Hinweisen und kleinen Mitmach- Aktionen gab der Vereinsvorsitzende Karsten Hüttmann einen kleinen Input, in dem sich bereits stark das Thema "Jesus versöhnt" widerspiegelte. Bestens auf die kommenden Tage eingestellt wartete nach dem Gottesdienst in der Messe noch ein Nachtprogramm auf alle, die nicht auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen waren - diese Teilnehmer mussten leider direkt nach dem Gottesdienst zur S-Bahn eilen, da diese am Mittwoch nur bis 23 Uhr in die Innenstadt fuhren und allein der Gottesdienst bis 22.30 Uhr dauerte. Dementsprechend eng wurde es in den Bahnen, aber so konnte man direkt neue Leute kennen lernen. 


Am nächsten Morgen ging dann das eigentliche Programm los. Nach einem guten Frühstück, was es in den Unterkünften gab, strömten alle in die Messehallen, um dort am morgendlichen Wortwechsel teilzunehmen. Die Wortwechsel wurden auf vier unterschiedliche Weisen ausgestaltet: "Take It", "Plug In", "Log In" und "Spot On" beschäftigten sich gemeinsam mit den Teilnehmern über verschiedenste Herangehensweisen mit den täglichen Bibeltexten. Ein guter Start in den Morgen.

Anschließend wurden über den Nachmittag hinweg verteilt in ganz Karlsruhe unterschiedliche Seminare angeboten. Die Themen reichten dabei von Poetry Slam selbst schreiben bis hin zu theologischen Reflexionen. Außerdem gab es auch direkt in den vier Messehallen Möglichkeiten zum Zeitvertreib: Ob zwischen Messeständen hindurch schlendern und sich über Missionsprojekte, Jugendbewegungen oder Verläge informieren, im Bistrozelt entspannen oder sich beim Sport auspowern. Im Innenhof fanden sich außerdem immer wieder kleine Gruppen zusammen, die gemeinsam spontan Lobpreislieder sangen und jeder einstimmen konnte. 
So konnten die vielen Teilnehmer am ersten kompletten Festivaltag die einzigartige Atmosphäre aufsaugen und auch das wundervolle Wetter genießen.
Gegen Abend konzentrierte sich das Geschehen dann wieder auf das Messegelände, wo vier unterschiedliche Evening Events ausgestaltet wurden. Man konnte sich da zwischen "White", "Unplugged", "Worship. Story.", und "Action. Talk. Show." entscheiden und konnte ganz nach den persönlichen Vorlieben wählen. Während es bei "White" basslastig zuging und man besser die Tanzschuhe im Gepäck hatte, wurde es bei "Unplugged" wie zu erwarten eher ruhig. Grundsätzlich war bei allen zentralen Veranstaltungen in der Messe immer für jeden etwas dabei.
Direkt nach dem Ev'Event mit Inputs von je unterschiedlichen Predigern ging es weiter, sowohl in der Stadt als auch in der Messe. Am Donnerstag war da vor allem die Outbreakband einer der Magneten - leider konnten bei weitem nicht alle, die sich die Band anschauen wollten auch in die Halle gelassen werden, da die Halle geteilt worden war. Dann noch auf Events in der Stadt zurückzugreifen wäre zwar möglich gewesen, allerdings hätten das späte Ende der Ev'Events als auch die Fahrtzeit wohl dazu geführt, dass man einen Teil davon verpasst hätte. Da wies der eng gestrickte Zeitplan abends ein ernsthaftes Manko auf. Dennoch gab es auch in der Messe genügend Möglichkeiten, den Abend zu verbringen - sei es im HipHop Zelt oder im Global Village gewesen.

Auch der Freitag verlief nach diesem Prinzip: Frühstück gab es in der Unterkunft, und mit dem Frühstück erhielt man auch eine "Bag" - eine Papiertüte die neben einem täglichen Impuls passend zum entsprechenden Tagesthema auch immer noch Denkanstöße oder humorvolle DIY Tests aufgedruckt hatten. Außerdem konnte man mit seiner Bag täglich einen von vielen Preisen gewinnen. Definitiv eine coole Idee, mit der "Out of the Box" gedacht wurde. 
Nach den morgendlichen Wortwechseln ging das vielfältige Angebot in der Messe weiter, und in der Stadt wurden wieder Seminare angeboten. Inzwischen hatten sich auch Christival- Teilnehmer und öffentliche Verkehrsmittel aufeinander eingestellt und der Transport verlief größtenteils ungestört. Vor allem die Busfahrer und Zugführer hatten immer wieder ihre Freude, wenn auf dem Weg in die Stadtmitte spontan Lobpreis gestartet und mit der gesamten Besatzung der Bahn gesungen wurde. Auch die "regulären" Fahrgäste waren sicher immer wieder überrascht über die Massen an jungen Leuten, die offenbar alle einen Glauben teilen und feiern und diese Einstellung auch in die Öffentlichkeit tragen. 
Auch am Freitag war die Abendgestaltung wieder aufgeteilt auf die vier Events mit anschließenden Veranstaltungen auf dem Messegelände und in der Stadt. Diesmal hatten die Veranstalter allerdings reagiert und die Konzerte und Gottesdienste , die direkt in Karlsruhe stattfanden, etwas nach hinten verlegt. So hatten mehr Teilnehmer die Chance, pünktlich zu Beginn des Nachtprogramms vor Ort zu sein.

Mehr Fotos auf Time Passed By Photography
Der Samstag verlief etwas anders als die beiden vorhergehenden Christivaltage. Nach dem Wortwechsel, der wie gewohnt stattfand, gab es diesmal keine Seminare, sondern man konnte sich seine Zeit entweder selbstständig vertreiben oder bei den "Bar Camps" mitmachen und sich mit engagierten Jugendlichen aus seiner Gegend verknüpfen. Gegen Nachmittag bewegten sich nach und nach alle Teilnehmer in die Stadt, denn gemeinsam mit Vereinen und Privatpersonen aus Karlsruhe war ein riesiges Picknick organisiert worden. Im Schlossgarten waren über 1000 Picknick- Decken ausgebreitet worden, auf denen sich zu den Gastgebern nach und nach immer mehr Jugendliche gesellten - am Ende trafen sich dort über 15000 Menschen. Pünktlich um 18 Uhr wurde das Picknick feierlich mit einem Gebet eröffnet und Karlsruher und Christivaller konnten sich näher kennenlernen und austauschen. Eine gelungene Aktion, die einmal mehr zeigte, wie wichtig es ist dass junge Christen sich in der Öffentlichkeit zeigen. Auf beiden Seiten herrschte großes Interesse am jeweils anderen und die Atmosphäre war locker und entspannt. Bei bestem Wetter konnte man die Snacks genießen, die die gastfreundlichen Karlsruher bereitgestellt hatten. 
Nach dem Picknick fanden dann in der Stadt verteilt Konzerte und andere Veranstaltungen statt, die nicht nur für Christival Teilnehmer offen waren, sondern auch alle Interessierten zum Zuhören einluden. So rockten unter anderem Staryend, Normal Ist Anders, Good Weather Forecast und October Light neben vielen anderen namhaften Künstlern die Innenstadt. Auch wenn die Übergangsphasen zwischen den Bands teilweise kleine Macken in der Organisation aufwiesen, die eine unnötige Zeitverzögerung hervorriefen, kann man den Abend insgesamt als vollen Erfolg verbuchen. Bis spät in die Nacht wurde getanzt und gesprungen, bis auch der letzte Christivaller irgendwann erschöpft aber glücklich auf seine Isomatte fiel.

Am Sonntag hieß es schließlich auch schon Abschied nehmen: Nach drei Tagen Gemeinschaft, Gottesdiensten, Sonnenschein und Spiel und Spaß kennzeichnete der Abschlussgottesdienst die letzte Station für dieses Christival. 
In der Messe kamen noch einmal alle ca. 13000 Teilnehmer zusammen um gemeinsam Lobpreis Lieder zu singen, den Worten von Moderatoren und Pfarrern zu lauschen die letzte Inputs mit auf den Weg gaben. Besonders das Abendmahl, das gefeiert wurde, gab noch einmal Kraft für den anstehenden Alltag. Mit einem letzten Lied von Liveworship und dem Segen an alle Teilnehmer und Gäste beendete Karsten Hüttmann das Christival 2016. 

Ein kurzes Fazit: Nach kleinen Startschwierigkeiten hier und da und verzeihlichen organisatorischen Problemen während der Kongresstage wurde insgesamt mit aller Kraft daran gearbeitet, jedem Teilnehmer und Mitarbeiter eine gute Zeit zu ermöglichen. Das Programm war vielseitig, innovativ und ansprechend gestaltet und hatte für wirklich jeden etwas zu bieten. Das Christival bot eine super Möglichkeit, sich neu mit Jugendlichen aus seiner Umgebung und auch internationaler Ebene zu verknüpfen und neue Freundschaften zu finden. 
Eines haben aber garantiert alle gespürt: Den Zusammenhalt junger Christen, die an einen Gott glauben, ihn feiern und ehren. 

Es wird wohl wieder einige Jahre dauern, bis das nächste Christival an den Start geht - bis dahin zehren wir von der großartigen Zeit die wir in Karlsruhe hatten und nehmen all die Eindrücke mit in den Alltag. 

Freitag, 13. Mai 2016

CD: Solarjet - Sonnenflug

Deutschsprachige Musik ist zur Zeit beliebt. Warum auch nicht. Man hat keine Verständnisprobleme und muss nicht lange überlegen, was der Sänger da singt.
Solarjet aus Österreich singen auch auf deutsch und haben im November vergangenen Jahres ihr Debütalbum „Sonnenflug“ auf den Markt gebracht.
Die Platte beinhaltet 11 Songs, die allesamt ins Ohr gehen.

Trackliste:

01 Magnet
02 Heißluft
03 Nix Wie Weg
04 Vulkan
05 Schöne Welt
06 Einst In Berlin
07 Sommerregen
08 Im Kreis
09 Rastlos
10 April
11 Wir Gehen Auf


Die Platte startet mit Chorgesang.
„Magnet“ spricht von der Lebensreise jeden Menschens. Jeder hat etwas was einen antreibt immer weiter zu machen. Im Song wird es mit der Metapher eines Magnetes beschrieben.
„Es zieht uns hin wie ein Magnet egal wohin die Reise geht.  Hauptsache gehen“ 
Auch das jeder ein Leuchten in sich hat und man mit diesem Berge versetzten kann, wird im Song angesprochen.

Weiter geht es mit „Heißluft“. Inhaltlich könnte man den Mythos von Ikarus mit einbringen, der mit Flügeln aus Federn und Wachs aus einem Labyrinth geflogen ist, aber zu Nah an die Sonne kam. Er war zum fliegen nicht geboren, aber fliegt mit einem Hilfsmittel. So ähnlich ist es in der ersten Strophe auch. Es kommt aber nicht zum Absturz, wenn er zu Nah an der Sonne ist, sondern er steigt auf wie Heißluft. Thematisiert wird der Aufbruch und das Wagen von neuen Dingen, verpackt in rockigen und tanzbaren Gitarrenriffs.

„Gehst du mit mir oder bleibst du hier?“ wird man in der groovigen Nummer „Nix Wie Weg“ im Refrain gefragt. Manchmal möchte man aus dem Alltagstrott ausbrechen und mit jemanden besondern weit weg, irgendwohin wo man für kurze Zeit alles vergessen kann.
Danach wird es etwas ruhiger mit „Vulkan“, der auch textlich etwas melancholischer und schwerer daherkommt. Er dreht sich darum, wenn es im Leben mal nicht so läuft. „Vielleicht ist heut nicht mein Tag. Nicht die beste Zeit in meinem Leben. Vielleicht bin ich ein Vulkan. Doch auf den Durchbruch warte ich vergebens“

Zu „Schöne Welt“ haben die vier Österreicher ein Musikvideo veröffentlicht.
Musikalisch schon wieder etwas rockiger als Vulkan aber mit einer Prise Schwere, die das Thema des Songs mitträgt. „Die schöne Welt, ganz schön verloren. Sind wir gefallen oder neugeboren?“

Warum Österreicher ein Lied über Berlin schreiben, wir wissen es nicht, aber der 6.Track des Albums heißt „Einst in Berlin“.  Der Berliner Mauerfall wird in den Fokus genommen, die Veränderung und das Mauern einrennen. Das sollten wir viel öfter tuen, im übertragenen Sinne. Der Song ist eine klare Aufforderung, Mauern einzurennen, besonders die in deinen eignen Kopf.

Es wird wieder sehr tanzbar mit „Sommerregen“. Eine sehr catchige Nummer, die in einem positive Gefühle auslöst. Abgelöst wird der Song von „Im Kreis“, die mit verzerrten Riffs daherkommt. Jeder kennt das Gefühl von Stillstand oder wenn man sich gefühlt im Kreis dreht. Das ist aber ganz normal, denn es kann nicht immer nur vorwärts gehen.

„Rastlos“ schließt sich da gut an. Denn wir neigen in unsere Leistungsgesellschaft dazu rastlos zu werden, weil das Motto „immer Höher, immer Weiter“ gilt. Wenn du Still stehst oder kurz genießt, wirst du überrollt.  Diese Rastlosigkeit brauchen wir aber nicht ausgesetzt zu sein. Denn es gibt jemanden, der sie uns nehmen kann und das ist Gott.

Mit Akustikgitarre bewaffnet und um einiges ruhiger, schließt sich „April“ an.
„Ja unverhofft kommt oft“ heißt es im Refrain und so wird der April mit dem Leben verglichen. Der April ist für sein verrücktes und sehr wechselhaftes Wetter bekannt. So ist es in dem einen Augenblick schön mit blauem Himmel und Sonnenschein und im nächsten schneit es. So ist es auch manchmal im Leben. Im ersten Augenblick ist man glücklich und im nächsten passiert etwas, mit dem man nicht gerechnet hat. „Unverhofft kommt oft“

Die letzte Nummer von Sonnenflug ist „Wir Gehen Auf“ die etwas die Schwere nimmt, die April erschaffen hat. Aber inhaltlich ist der Song auch wieder sehr nachdenklich. „Wir suchen nach dem Wind, der sich nicht dreht. Irgendwas das bleibt, aber uns verändert. Eine Gegenwart, die selbst morgen heute bleibt. Diese Welt geht unter, wir gehen auf.“

Ein solides Album was einen zum tanzen, nachdenken und durchatmen bringt.
Die Texte haben viel Tiefgang und lassen viel Spiel für Interpretationen.
Wer auf guten handgemachten Rock/Pop steht, sollte in die Songs von Solarjet reinhören. Es lohnt sich!

Zu kaufen gibt es das Album unter anderem auf Amazon.


Solarjet - Schöne Welt




Solarjet - Magnet

Donnerstag, 12. Mai 2016

Buch: Gordon MacDonald - Ich will meine Gemeinde zurück!

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Veränderungen sind unausweichlich. Auch in einer Gemeinde.
Aber was, wenn einem die eigene Gemeinde fremd wird? Wenn man das Gefühl hat, dass einem die Gemeinde weggenommen wird?
Muss immer alles und jeder mit der Zeit gehen, um interessant zu bleiben? Kann nicht wenigstens eine Sache so bleiben wie sie ist?
Vielleicht hast auch du dir schon mal diese Fragen gestellt. Neu sind diese Fragen jedenfalls nicht.

Ein brisantes Thema. Irgendwie sprechen alle darüber, aber kaum einer traut sich klar Stellung zu beziehen. Generationsprobleme gibt es auch in Gemeinden - und das nicht nur in Amerika, wo Megakirchen wie Pilze aus dem Boden schießen.

Gordon MacDonald ist Pastor, Autor, Referent und u.a. auch geistlicher Berater von Bill Clinton.

Mit Hilfe einer fiktiven Gemeinde spricht er das Thema Veränderungen und wie man damit umgeht in seinem Buch "Ich will meine Gemeinde zurück! - Wenn mein geistliches Zuhause mir fremd wird" an.
Hierfür benutzt er Charaktere, die wie du und ich sind. Ganz normale, liebenswerte Menschen, die ihre Gemeinde lieben, sich einbringen. Mit ihnen begibt er sich auf eine Reise in die Vergangenheit, um aufzuzeigen, dass es schon immer in der Geschichte der Kirche Veränderungen gab, die sich aber so etabliert haben, dass sie als solche nicht mehr wahrgenommen werden.
Auf dieser Reise brechen aber auch Gefühle auf, die lange geheim gehalten wurden. Er versucht auf gekonnte, beispielhafte Weise zu zeigen, wie sich die Generationen in einer Gemeinde annähern können. Es geht um Namensänderungen, Musik, aber auch um zwischenmenschliche Dinge.

Wie werden die Veränderungen aufgenommen? Finden die Generationen zueinander und kommen sie auf einen gemeinsamen Nenner, mit dem sich beide Parteien anfreunden können? Oder bricht die Gemeinde gar auseinander?

Ein interessantes Buch, welches zum Nachdenken anregt, aber auch an manchen Stellen zu dem einen oder anderen Schmunzler über die Eigenarten der Neuengländer einlädt. Mit seiner Geschichte gibt er auf knapp 300 Seiten auf "spielerische" und gekonnte Art und Weise Tipps - auch für deutsche Gemeinden - ohne dabei platt wie ein normaler Ratgeber daherzukommen.

Viele andere Bücher, über Gemeindebau und Veränderungen in der Gemeinde geben nur Tipps, wie man Gemeinden verändert, aber Gordon MacDonald nimmt sich hier den "Opfern" an, denjenigen, die unter diesen Veränderungen leiden und nur schwer damit klarkommen. Dabei versucht er als Pastor dieser fiktiven Gemeinde unparteiisch zu bleiben. Das Buch eignet sich nicht nur für Gemeindeveränderer und Gemeindebewahrer, sondern auch für jeden anderen, der sich für dieses Thema interessiert, ob Pfarrer, Gemeindeleiter, Ältester oder Besucher.

Das Buch ist bei SCM R. Brockhaus erschienen. Kaufen kann man es u.a. für 14,95 € im SCM Shop.

Erstauflage: Dezember 2011
ISBN: 978-3-417-26475-3
Originaltitel: Who stole my church? (Paperback, Januar 2010)

Dienstag, 10. Mai 2016

Wir sind wieder unterwegs: Himmelfahrt-Festival

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Nach einer kleinen Pause ist es endlich so weit: Das Himmelfahrt- Festival geht in die nächste Runde!
Am 26. Mai werden sich in der MHP-Arena in Ludwigsburg (Baden-Württemberg) nationale und internationale Größen die Ehre geben.
Los geht das Ganze am 26. Mai 2016 um 17 Uhr. Die MHP- Arena ist gleich neben dem Bahnhof Ludwigsburg - perfekt um die Parkplatzsuche zu vermeiden und mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen!
Einzel- und Gruppentickets gibt es hier ab 29€ (Gruppentickets sind etwas günstiger - Sitzplätze sind gegen einen kleinen Aufpreis erhältlich).

Mit dabei sind:

TobyMac - der Grammy- Gewinner aus den USA ist schon seit Jahren eine DER Größen im christlichen Musikbusiness und konnte auch schon säkulare Erfolge verbuchen. Mit tanzbaren Beats verpackt in eine Mischung aus Pop und HipHop und vor allem einer unglaublich starken Botschaft wird er die Halle zum Beben bringen.

Crowder - mit modernem Folk und einer charakteristischen Stimme weiß er jedes Publikum in seinen Bann zu ziehen. Ein weiterer amerikanischer Künstler, auf den man sich an diesem Abend freuen darf!

Outbreakband - praktisch vor der eigenen Haustür bringt die Outbreakband Lobpreis vom feinsten zum HFF. Musikalisch mal ruhig und ganz konzentriert auf Anbetung, dann aber auch wieder rhythmisch und tanzbar; Das zeichnet diese deutsche Worship Combos aus, die in den letzten Jahren viel von sich hören lassen hat.

Good Weather Forecast - Wer diese Jungs schon einmal live und in Farbe gesehen hat weiß, dass da garantiert kein Fuß still stehen bleibt. Mit rockigen Dance- Beats und eingängigen aber dennoch tiefgründigen Lyrics haben sie Fans in ganz Europa und natürlich auch in Ludwigsburg.

Trinity - Aus den Niederlanden kommen diese jungen Herren mit einer Vielzahl internationaler Klänge zum HFF. Schon etliche Male haben sie das Publikum hier begeistert und geben sich nun wieder die Ehre. Diesem musikalisch internationalem Freudenfest kann man sich nicht entziehen!

Lea LaDoux - Die Gewinnerin des Eigensinnich Wettbewerbs schreibt derzeit fleißig an neuen Songs, von denen bestimmt auch einige auf der HFF- Bühne erklingen werden. Wir dürfen uns freuen auf frische Musik von einer jungen charmanten Dame, die mit ihrer Stimme jedem ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Wir freuen uns drauf und hoffen, dass viele von euch die Gelegenheit wahrnehmen und sich dieses wahnsinns Line Up live anschauen!

Montag, 9. Mai 2016

Impuls für deine Woche

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Eigentlich wissen wir, dass wir als Christen in Deutschland und Europa uns glücklich schätzen können, da wir nicht verfolgt werden und unseren Glauben frei leben können. Aber uns ist auch bewusst, dass dies nicht in jedem Land so ist. Dass es Länder gibt, in denen Christen verfolgt werden und leiden. Ja, ich war mir bis vor kurzem dessen bewusst, aber mir war nicht bewusst was es wirklich bedeutet.

Ich habe vor kurzem ein Buch gelesen, über das alltägliche Leben und die Verfolgung der Christen in Nordkorea. Wie schlimm auch immer ich mir diese Verfolgung vorstellte, in Wahrheit ist es noch viel schlimmer.

Aber dadurch ist mir auch bewusst geworden wie gut es mir geht und ich werde nicht vergessen, dass es Christen gibt, die nicht in einem freien Land leben und ihren Glauben nicht frei leben können. Es gibt Menschen, die sich im Verborgenen treffen müssen. Ich stellte mir allerdings die Frage, was ich tun kann. Kann man als Einzelperson überhaupt irgendwas tun. Seitdem bete ich für die Menschen in Nordkorea, in den muslimischen Ländern und in allen Ländern, in denen Christen verfolgt werden.

Vielleicht habt ihr auch Lust dazu? Wenn ihr vielleicht mehr über verfolgte Christen hören wollt, dann schaut euch doch das Video unten an. Es ist immer gut sich nicht nur in seiner eigenen, kleinen Welt zu bewegen, sondern seinen Blick über den eigenen Tellerrand zu erheben und auch unsere Geschwister im Glauben auf der ganzen Welt zu sehen.

Aber vergesst über all das nie, dankbar für euer Leben zu sein, das ihr führen könnt. Denn wann und wo wir geboren wurdet und welche Lebensumstände wir haben, dass entscheiden nicht wir.


Samstag, 7. Mai 2016

TWELVE24 im Interview

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(click here to read in English)

In der internationalen christlichen Musikszene gibt es eine Band, die zur Zeit ganz groß im Kommen ist. Die Rede ist ganz klar von TWELVE24, einer HipHop/Dance/Pop Combo aus Manchester, England. Christina, Josh und Ryan stammen aus 3 unterschiedlichen Ländern. Seit 2008 machen sie zusammen Musik, nachdem sie sich auf der Message Academy  (eine Art Bibelschule der Organisation The Message Trust) in Manchester kennengelernt haben. Ihr Bandname beruht auf einen Vers in Johannes 12,24.

Seit einigen Monaten erobern sie Europa und waren auch schon das eine oder andere Mal in Deutschland.

CDs:
Better Words (EP, 2011)
Tell the Truth (Album, 2013)
Tell the Truth Remix (EP, 2014)
From the Ground up (Album, 2015)

Wir haben bei den 3 sympathischen Musiker mal etwas nachgehakt und sie haben sich tapfer unseren Fragen gestellt.


Stellt euch doch zu Beginn mal kurz vor.
Josh: "Ich bin Josh." (Anm. d. Red.: Josh und Ryan versuchen, wann immer es geht, Deutsch zu sprechen. Ihre auf deutsch gesprochenen Antworten werden im folgenden wie hier in Anführungszeichen wiedergegeben.)
Christina: Ich bin Christina.
Ryan: Und ich bin Ryan - mit einer Erkältung.

Wie habt ihr euch als Band zusammengefunden? Ihr kommt ja auch 3 verschiedenen Ländern, die sogar auf 3 verschiedenen Kontinenten liegen.
Christina: Ja also, Ryan kommt aus Amerika, aus dem Bundesstaat Connecticut. Ich komme aus Milton Keynes, habe aber auch in Ghana, in Westafrika gelebt. Und Josh kommt aus Manchester, England. Wir waren zusammen auf einer Training School und haben uns dort in den 3 einhalb Monaten kennengelernt.

Und danach habt ihr dann einfach beschlossen eine Band zu gründen?
Ryan: Ja. Wir haben damit angefangen nachdem wir viel in Schulen gearbeitet haben. Wir haben Schultstunden gehalten  und von Gott und unserem Glauben erzählt. Dazu haben wir unsere kreativen Begabungen genutzt. Und so kam es, dass wir Musik machen wollten. Also haben wir ein Lied zusammen geschrieben. Und dann noch eins. Da kam uns dann der Gedanken, dass wir eine Band gründen und viele weitere Lieder schreiben sollten. So kam das Ganze.

Was wollt ihr als Band erreichen? Was ist eure Vision, eure Mission?
Josh: Die Vision? Wir wollen so viele Leute wie möglich mit der Botschaft erreichen, die hinter unserer Musik steht. Es geht um die Liebe Gottes für jeden auf der Welt. Die Leute sollen wissen, dass sie besonders und einzigartig sind. Deshalb wurden sie von einem Schöpfer erschaffen, der sie liebt und sie designed hat. So erkennen sie ihre Geschenke, die Gaben, die sie bekommen haben, um sie für eine gute Sache einzusetzen, egal ob sie glauben oder nicht. Wir wünschen uns, dass sie an etwas glauben, dass sie an Jesus glauben. Und wenn sie das nicht wollen, dann möchten wir einfach, dass sie unsere Musik hören und davon inspiriert werden. Sie haben eine Bestimmung und sie sollten das, was in ihnen steckt für eine gute Sache einsetzen. Deshalb gibt es "WLDKDZ". Das ist der Name unserer Fanbase. Dafür haben wir ein bisschen Merch gemacht, den wir verkaufen. So können die Leute dazu gehören, bevor sie glauben. Und wenn sie nicht glauben, dann können sie trotzdem dazu gehören, zu einer christlichen Bewegung für "wild kids" (übersetzt: wilde Kinder). Eine Bewegung voller Menschen, die auf Abenteuer gehen und wilde Sachen unternehmen und an großen Sachen teilnehmen, die ihre Träume und Bestimmungen ausleben für eine größere Sache. Das ist unsere Mission, unsere Vision.

Letztes Jahr im Oktober ward ihr das erste Mal in Deutschland. Was ist euer Eindruck von Deutschland?
Josh: Ja, das war in Annaberg-Buchholz. Es war unglaublich.
Ryan: "Ich liebe Deutschland."
Josh: Unser erster Auftritt beim Jugendfestival war großartig. Wir haben eine Schultour mit WARUM LILA gemacht. Wir hatten eine großartige Zeit. Wir lieben Deutschland sehr, die Menschen, die Kultur. Seit wir das erste Mal in Deutschland waren verlieben wir uns von Mal zu Mal immer mehr in das Land.

Im Februar habt ihr eure erste große eigene Tour (Headline Tour) gemacht. Wie war das für euch?
Josh: Es war ein tolles Gefühl. Es war einfach das Beste!
Ryan: Wir glauben, dass es der Beginn von etwas war. Es war ein großartiges Gefühl, etwas zu starten an das mehr sehr fest glaubt, und zu sehen, dass auch andere Leute an deine Vision, an deine Mission glauben und dich darin unterstützen. Es war der Beginn von etwas hoffentlich größerem. Es hat sich toll angefühlt. Nächstes Jahr werden wir das verdoppeln. Dann geht die Tour 6 Tage anstelle von 3 Tagen. Oder 6 Städte. Oder 2 Wochen. Irgendwie so etwas.

Im Oktober habt ihr auch euer neues Album veröffentlicht. Erzählt uns etwas darüber.
Josh: Es heißt "From the ground up" und es war eins unserer größten Projekte. Auf der CD sind 15 Lieder. "From the ground up" kommt aus der Bibel und steht im 2. Korintherbrief. Dort heißt es "In unserer Schwachheit ist Gott stark und seine Macht wird sich in unserer Schwachheit zeigen." Das Album beschreibt, wie Gott unser Leben von Grund auf verändert und uns aufrichtet - darum geht es auch im Titeltrack des Albums. Wir haben das Album für jeden geschrieben, der am Boden ist in der Hoffnung, dass er oder sie wieder aufsteht, von unserer Musik inspiriert wird uns vor allem Gott findet und dass Gott sie wieder aufrichtet. Darum geht es auf unserem Album, welches wir letzten Oktober veröffentlicht haben. Wir haben eine große Show in unserer Heimatstadt Manchester gehabt. Am 12. Oktober haben wir die CD veröffentlicht und seit dem 24. Oktober gibt's das Album auch auf iTunes - also 12/24 (Anm. d. Red: Kleines Wortspiel 12/24 auf englisch gelesen: TWELVE24) im Oktober haben wir das gemacht. Die meisten Sachen, die wir machen, machen wir an einem 12. oder 24. im Monat - das ist so unser Ding.

Man weiß, dass ihr Musik macht, aber was könnt ihr sonst noch ganz gut, worin seit ihr sonst noch "Experten"?
Christina: Die beiden sind Väter.
Ryan: Ich bin Profi-Windelwechsler. Ich wechsle Windeln.
Josh: Wir spielen eigentlich auch alle ein Instrument. Wir spielen sie nicht in der Band, aber wir spielen Instrumente. Ich kann Schlagzeug spielen, Christina spielt Klavier und Ryan Gitarre. Vielleicht machen wir dann eine Jazzband auf wenn wir 60 sind und in Rente gehen. Aber wir stecken alles was wir haben und können in die Band. Wir versuchen alles was wir tun gut zu machen und 100% dahinter zu stehen.

Unser Blog heißt Burnin' Heart Reports, was bedeutet euch euer Glaube im Alltag, wie lebt ihr euren Glauben im Alltag?
Josh: Ich glaube, es ist das wichtigste für uns. Wir sprechen über unseren Glauben, aber es ist viel wichtiger ihn auch zu leben. Wir glauben, dass es das wichtigste ist, seinen Glauben auch im Alltag auszuleben, für jeden. In der Bibel steht "Arbeitet an euch mit Furcht und Zittern, damit ihr errettet werdet!"Wir mögen das Bild von dem brennenden Herzen, weil es das ist, was wir glauben: jeder Einzelne hat ein brennendes Herz für Jesus. Für uns persönlich ist unser Glaube unser Mittelpunkt. Manche fragen, was unser Glaube für uns als Band bedeutet. Eine Band ist nur eine Sache und eine Sache kann keinen Glauben haben. Nur eine Person kann einen Glauben haben. 3 Leute haben 3 individuelle Weisen zu glauben. Alle an Jesus, an eine Person, aber in 3 verschiedenen Ausdrucksformen. Unser Glaube ist unser Zentrum und er verbindet uns als Band.
Christina: Wir reden sehr viel über verschiedene Lebensstile, wenn wir das Land rauf und runter fahren.
Ryan: Darum geht es auf all unseren Autofahrten. Wenn jemand bei uns mitfährt und hinten sitzt, dann reden wir vorne die ganze Zeit über den Glauben und all die verschiedenen Themen im Leben, Gespräche, die wir schon seit 8 Jahren haben.
Christina: Wir glauben, dass überall, in allen Dingen, sei es Geld oder Beziehungen, unser Glaube eine Rolle spielt. Alles, was wir tun, tun wir, weil wir wissen, dass Gott uns liebt, aber auch weil er will, dass wir ein gutes Leben führen. Und er will, dass andere Leute merken, dass sie das auch haben können. Deshalb bedeutet uns unser Glaube alles. In allem, was wir tun, natürlich.

Letzte Frage: Was wollt ihr unseren Lesern mit auf den Weg geben? Was müssen sie unbedingt noch wissen?
Christina: Kauft meine CD! LOL!!!
Josh: Haltet Ausschau nach unserem neuen Album "From the ground up". Das gibt's überall. Auf unserer Internetseite könnt ihr unter twelve24.co.uk/shop eine CD kaufen. Schaut auf Facebook vorbei. Lerne Jesus kennen und du wirst auf das größte, verrückteste "wild kidz" Abendteuer gehen, das es überhaupt gibt. Du wirst langanhaltende Zufriedenheit finden und Antworten auf Probleme, die du hast.
Ryan: Verschwende nicht dein Leben! Wenn du merkst, dass du nicht machst, wozu du bestimmt bist, dann ruh' dich nicht aus und gib dich damit nicht zufrieden. Mach solange weiter und finde heraus, was deine Bestimmung ist. Hab keine Angst vor dem holprigen Weg. Arbeite fest an dem, woran du glaubst. Lass dich nicht davon abbringen. Wenn Gott dir sagt, dass du etwas tun sollst, dann tu es, auch wenn es schwer ist. Du weißt nicht, wessen Leben du damit vielleicht veränderst und bereicherst, wenn du dein ganzes Potential ausschöpfst. Also, verschwende nicht dein Leben.
Josh: Gott liebt dich!
Christina: Yeah, Jesus liebt dich!

Danke für das Interview.


TWELVE24 feat. Deronda K Lewis - Higher





TWELVE24 - Scars (Lyric Video)

http://www.vevo.com/watch/twelve24/Scars-%28Lyric-Video%29/QMGR31540756



TWELVE24 - Higher (acoustic)

Freitag, 6. Mai 2016

DVD: Blindes Vertrauen

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Travis (gespielt von Mark Hapka, auch bekannt aus der Mystery-Serie "Ghost Wisperer" und Auftritten in Serien wie "Hannah Montana" und "Cold Case") ist an seiner High School der Footballstar. Mitten in der Saison verliert er aufgrund einer Entzündung am Auge nach einer Not-OP das Augenlicht. Für ihn bricht eine Welt zusammen.
Alles, was ihm etwas bedeutet hat, bricht weg. Und auch seine Klassenkameraden und Freunde verabschieden sich nach und nach. Weil er selbst mit seinem Schicksal nicht zurecht kommt, bricht auch er seinerseits alle Kontakte zu seiner Umwelt ab, igelt sich ein und versinkt im Selbstmitleid.
Wie soll es weitergehen? Was wird mit der Schule? Muss er auf eine Spezialschule für Blinde? Wird er je wieder sehen und vielleicht sogar Football spielen können?
Fragen, die nicht nur ihn, sondern auch seine Eltern quälen.
Abgeschottet von der Außenwelt nach einem langen Krankenaufhalt stößt plötzlich seine neue Blindentrainerin in sein Leben. Sie versucht ihn aus dem tiefen Loch herauszuholen und hilft ihm, sich in seiner neuen Welt zurecht zu finden und neu Selbstständigkeit zu erlangen. Ihre Beharrlichkeit ist ihr dabei durchaus von Vorteil.
Nach und nach findet er in den Alltag zurück und geht wieder zur Schule. Therapeutin Patty und seine Freunde Jerry und Ashley (gespielt von Alexa Vega, auch bekannt aus "Twister", "Spy Kids" und "Woran glaubst du?") versuchen ihn dabei so gut es geht zu unterstützen.
Als der Footballtrainer des High School Teams realisiert, dass das Team ohne Travis den Bach runter geht, kommt er auf die absurde Idee, dass Travis wieder ins Team muss.
Aber wie soll das gehen? Travis ist blind.

Der Film "Blindes Vertrauen" beruht auf einer wahren Begebenheit.

Trotz des schweren Schicksals von Travis punktet der Film eben nicht nur mit der Geschichte, sondern auch mit Humor.
Ein toller, ermutigender Film für die ganze Familie, aber auch für die Jugendgruppe.

Zu kaufen gibt's den Film für 14,95 € bei Gerth Medien und SCM Hänssler.


Originaltitel: 23 Blast
Deutscher Titel: Blindes Vertrauen
Länge: 98 Minuten
FSK: 12 Jahre
Veröffentlichung: 2015 (deutsch)
Genre: Spielfilm; wahre Begebenheit
Preis: 14,95 €


Noch nicht überzeugt?

Dann schaut euch mal noch den Trailer an:


Donnerstag, 5. Mai 2016

Thema des Monats: Gottes Stimme hören

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Es ist wieder Zeit für ein neues Thema in unserer neuen Rubrik "Thema des Monats". Im Mai dreht sich alles um Gottes Willen und wie man seine Stimme hört.
Debby van Dooren, die man spätestens seit der letzten Staffel von "The Voice of Germany" kennt, hat sich für euch ein paar Gedanken dazu gemacht.
Vielleicht hast auch du Gott schon mal gebeten, dass er klar und deutlich, am besten vielleicht sogar mit einem Megafon - um Missverständnisse vorzubeugen - zu dir spricht und dir sagt, was er sich für dein Leben vorgestellt hat.


Hörst du Gottes Stimme in deinem Alltag?

Rufe mich an, so will ich dir antworten und will dir kundtun
große und unfassbare Dinge, von denen du nichts weißt.
Jer 33, 3

Ich bin jetzt schon 21 Jahre Christ und bitte Jesus immer noch klar zu mir zu sprechen, damit ich weiß, was er sich denn für meine Situation wünscht.
Es kommen immer wieder Momente, wo ich einfach nicht weiß, welchen Weg ich wählen soll. Manchmal ist es ganz einfach, weil Gott uns durch sein Wort klare Tipps für unser Leben gibt, was richtig oder eben falsch ist. Aber manchmal gibt es kein „richtig“ und „falsch“, sondern wir müssen Gott bitten uns bei einer Weggabelung zu helfen, eine Entscheidung zu treffen. Mir ist das unheimlich wichtig, weil ich im Nachhinein nicht bereuen will, einen bestimmten Weg gewählt zu haben. Ich bin einfach viel mutiger unterwegs, wenn ich weiß, dass Jesus mir beisteht und Mut zuspricht.

Vor einiger Zeit hab ich mich mit meiner Schwester unterhalten und danach festgestellt, wie geführt dieses Gespräch war und Gott zu mir gesprochen hat.
Wir haben uns über das Thema „Erfolg“ unterhalten, und wie oft mich das stresst, nicht zu wissen, ob ich denn „erfolgreich genug“ bin oder nicht. Und zwar aus Gottes Sicht. Um mich herum sind immer wieder Leute, die mir sagen, ich sollte dies oder jenes als Künstlerin tun, um noch mehr Menschen zu erreichen und meine „Karriere“ zu fördern.
Als Sängerin ist man ständig am überlegen, wie man sich weiterentwickeln kann, um eben
„erfolgreich“ zu sein. Mir geht es dann oft so, dass ich mich mit anderen vergleiche und überlege, was ich denn alles noch tun sollte, um mehr Aufmerksamkeit für meine Musik zu bekommen. Das kann ganz schön stressig sein, zumal ich hier zu Hause ja auch noch meine zwei Kinder, den Alltag und Dienst in meiner Gemeinde habe.
Da wurde mir im Gespräch wieder bewusst, dass ich viel mehr auf Jesus als mein Vorbild sehen sollte:

* er hat bis er 30 war, nicht viel „gemacht“
* zu seiner Zeit, gab es kein YouTube, FB oder Fernsehen, wo er hätte berühmt werden können, um die ganze Welt zu erreichen
* er heilte nicht alle, sondern immer nur einige
* er zog sich des öfteren zurück, um mit Gott im Gespräch zu sein, anstatt sich um die Menschen in dieser Zeit zu kümmern, oder sich um seinen „Erfolg“ zu sorgen
* er tat nur drei Jahre lang Wunder, dann starb er
* er war nicht reich (2. Kor 8, 9)
* er hatte kein richtiges Zuhause (Mat 8, 20)

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Wenn man sich das rein menschlich betrachtet, klingt das nicht nach dem Erfolgsrezept. Man denkt eher an eine unbedeutende Person, die es einfach „nicht geschafft hat“, oder? Und doch hat er immer genau das getan, was sein Vater ihm auftrug. Das war ja auch der Grund, warum viele ihn nicht als den „Messias“ anerkannt hatten, weil er eben kein prunkvoller König war, sondern eigentlich ein armer Kerl. Wenn das in Gottes Augen „Erfolg“ ist, dann muss ich schleunigst einiges an meinem Denken ändern! Dh. eben auch, ganz bewusst in der Bibel zu lesen und mich nicht von den Celebrities und deren „Erfolgsrezepten“ beeinflussen zu lassen. Das ist echt gar nicht so leicht, heutzutage!

In der Schule ist es meiner Meinung nach genauso: Nur, wer gute Noten, ein klares Ziel, was er/sie mal studieren oder lernen will, hat, gehört zu den „Erfolgreichen“, oder? Dabei sind Gott die Noten mit Sicherheit nicht so wichtig, wie sein Plan mit deinem kompletten Leben. Er sieht viel mehr als nur das Jetzt. Er sieht unsere Beziehungen zu unseren Freunden und Eltern, unsere Träume und Wünsche, unsere Aufgabe in der Gemeinde und unsere Einstellung zu ihm! Gott hat für jeden von uns einen Plan, daher sollten wir uns auch nicht mit anderen vergleichen. Nur weil jemand „erfolgreicher“ aussieht, heißt das noch lange nicht, dass er das in Gottes Augen ist.

„Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an.“ 1. Sam 16, 7

Jeglichen Erfolg können wir nicht mit den Himmel nehmen, nur Menschen, die vielleicht Dank uns, gerettet wurden!

Ich wünsche nicht nur mir, sondern jedem von uns, dass wir lernen unsere Maßstäbe immer wieder neu zu überdenken und zu prüfen, ob das auch Gottes Sicht ist. Dazu können eben die Bibel, Predigten, Lieder und gute Freunde helfen.

Gott ist immer noch derselbe wie vor tausenden von Jahren und redet noch immer mit uns – wir müssen nur unsere Ohren und Augen aufsperren, um seine Stimme zu erkennen!

„Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir“ Joh 10, 27

Ihr seid wertvoll,

Debby

Dienstag, 3. Mai 2016

Musikvideo: Thousand Foot Krutch - Running With Giants

Vor knapp 2 Jahren haben Thousand Foot Krutch ihr Album "Oxygen:Inhale" veröffentlicht, nun folgt dieses Jahr noch das Gegenstück dazu "Oxygen:Exhale", welches im Mai erscheinen soll.
Um die Wartezeit bis dahin zu verkürzen, haben die Rocker aus Kanada ein Musikvideo zum Song "Running with Giants" veröffentlicht.
Schon Wochen vorher wurden Textzeilen aus dem Song auf Facebook gepostet.

Das Video an sich ist sehr einfach gehalten und kommt ohne viel Schnickschnack aus. Gedreht wurde das Video in einer großen Halle mit gezieltem Einsatz von Scheinwerfern. Und das wiederum unterstreicht die Botschaft des Songs.

I am not alone here
I'm not on my own here
I am not alone
I'm not in my own (cause I am)

Running with giants
Everywhere I go
It's an unspoken alliance
So I can just let go
I've been running with giants
Everywhere I go
It's an unspoken alliance
So I can just let go

Eine solide Leistung - wie man sie von TFK kennt.


Thousand Foot Krutch - Running with Giants


Montag, 2. Mai 2016

Impuls für deine Woche

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Ist dir schon mal eine Tasse kaputt gegangen? Oder hast du vielleicht als Kind beim Spielen eine Vase zerbrochen?
Vielleicht hast du die Tasse oder die Vase versucht mit Sekundenkleber wieder zu reparieren - in der Hoffnung, dass es nicht auffällt.

Manchmal funktioniert es. Und manchmal sind auch alle Teile der zerbrochenen Tasse noch auffindbar und der Kleber hält alles zusammen. Oder der Henkel ist nur abgebrochen und lässt sich ganz einfach wieder an die Lieblingstasse ankleben.
Aber wenn man sich die Tasse genauer anschaut, dann merkt man, dass sie nicht mehr das ist, was sie mal war.

Wir Menschen neigen dazu, Dinge wegzuschmeißen, die kaputt gegangen sind.
Und damit meine ich nicht nur eine Tasse oder eine Vase.

Ja, auch Beziehungen werfen wir ganz schnell weg, wenn sie bröseln oder wir nicht mehr einer Meinung sind. Manchmal machen wir uns nicht mal mehr die Mühe, zu versuchen, das Problem aus der Welt zu schaffen und die bröckelnde Beziehung wieder zu kitten.

Manche Verletzungen auf zwischenmenschlicher Ebene können tiefe Narben hinterlassen. Manchmal geht auch eine klitzekleine Scherbe verloren und hinterlässt eine freie Stelle, die dazu führt, dass der Kaffee unkontrolliert aus der Tasse herausfließt, wenn man nicht dazu bereit ist, einen Schritt auf einander zu zu gehen und sich zu vergeben, das Problem zu klären.

Ich weiß nicht, wie es gerade bei dir aussieht. Vielleicht ist auch bei dir eine Tasse, eine Beziehung, eine Freundschaft zu Bruch gegangen. Schmeißt du sie weg oder nimmst du dir die Zeit, die Scherben zusammen zu setzen?

Sonntag, 1. Mai 2016

Impulse for your month

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"Wait for the Lord; be strong and take heart and wait for the Lord."
Psalms 27:14

Sometimes not everything is life is working the way it should.
It seems the world around you is breaking.

In those moments it's hard to trust in the Lord and to know that he's doing well.

But let me tell you, that God will give you the strength to overcome. He will give you wings. And he cares for you.

So even if it seems that he is far away from you, wait for him.