Sonntag, 27. März 2016

Osterspecial: Jesu Auferstehung und die erste Lüge darüber

via
Nachdem Jesus in das geliehene Grab von Josef von Arimathäa gelegt wurden war, kamen der Hohe Priester und die Pharisäer zu Pilatus. „Herr, wir haben uns erinnert, dass Jesus als er noch lebte, sagte, dass er nach 3 Tage wieder auferstehen wird. Befiehl doch bitte, dass das Grab gesichert und bewacht wird, bis zum dritten Tag. Sonst kommen noch seine Jünger und stehlen den Leichnam, um dem Volk zu sagen: Seht, er ist auferstanden. Und die letzte Verfolgung wird größer sein als die Erste."

Pilatus gestand ihnen eine Wache zu, allerdings war mit einer Wache eine Einheit gemeint und die bestand aus 12 Soldaten.

Das Grab wurde gesichert und von den Soldaten bewacht.

Römische Soldaten hatten eine gute militärische Ausbildung. Sie arbeiteten im Wechsel. Sechs Wachen blieben wach und sicherten das Grab, während die anderen schliefen. Nach acht bis zehn Stunden erfolgte ein Wechsel. So, dass die Soldaten immer ausgeruht waren.

Als allerdings am dritten Tag die Frauen zum Grab kamen, gab es ein Erdbeben, ein Engel des Herrn kam vom Himmel, wälzte den Stein vom Grab und eben jene Soldaten fielen geschockt „wie tot“ zu Boden.
Der Engel rief die Frauen zum Grab und zeigte ihnen dass dieses leer war. Die Frauen liefen zu den Jüngern und erzählten ihnen davon. Kurze Zeit später kam Jesus selbst zu ihnen. Die Freude unter den Jüngern war groß, denn nie im Leben hatten sie damit gerechnet Jesus lebendig wieder zu sehen.

Die Soldaten jedoch gingen zum Hohen Priester und zu den Pharisäern und erzählten ihnen alles was geschehen war. Jene aber bestachen sie mit Geld, weil sie sagen sollten: Seine Jünger kamen bei Nacht als wir schliefen und haben den Leichnam gestohlen! Allerdings wusstet ihr, was mit römischen Soldaten geschieht, die während ihrer Schicht einschliefen: Sie wurden hingerichtet! Deswegen versichern die Pharisäer auch, dass sie beschwichtigend auf den Stadthalter einwirken werden, wenn sie Ärger bekommen sollen. Die Soldaten nahmen das Geld und machten es so, wie der Hohe Priester und die Pharisäer es wollten. Und bis heute verbreitet sich diese Geschichte unter den Juden.

Das erste Gegenargument gegen die Auferstehung wird also in der Bibel selbst genannt. Wenn ihr wollt, dann könnt ihr es in der Bibel nachlesen. Ihr findet den Text im Matthäus-Evangelium im Kapitel 27, Vers 62 bis zum 28.Kapitel, Vers 15 (click).

Besonders interessant ist allerdings, dass der Hohe Priester und die Pharisäer ja eigentlich die Soldaten haben wollten, weil sie befürchteten, dass der Leichnam gestohlen wird. Sie wussten genau, dass römische Soldaten/ Wachen sehr zuverlässig waren.
Noch heute frage ich mich, ob sie Angst hatten? Was muss es wohl für sie bedeutet haben, dass der Jesus, den sie tot sehen wollten, nun wieder lebendig war!
Aber die Wahrheit, nämlich das Jesus auferstanden ist, konnte nicht weg gelogen werden. Sie hat jeden Angriff bis in die heutige Zeit überlebt.

Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen. (Joh. 8, 32)

Wer sich für diese Story näher interessiert, der sollte sich mal den aktuellen Kinofilm Auferstanden ansehen. Dort geht es um einen römischen Soldaten, der sich auf die Suche nach dem Leichnam Jesu begibt. Er ist echt empfehlenswert. Hier noch der Trailer für euch:


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen