Montag, 23. November 2015

Impuls für deine Woche

esys.org
Meterhoch schlugen die Wellen gegen das Schiff mit seinen 276 Leuten an Bord. Der Sturm tobte und schien kein Ende mehr zu nehmen. Längst hatten die Matrosen die Segel eingeholt und ließen das Schiff auf den Wellen treiben. In den folgenden Tagen warfen sie sogar die gesamte Ladung über Bord. Trotzdem schien alle Hoffnung auf Rettung verloren zu sein. Als die Besatzung meinte, dass man sich dem Festland näherte, warfen sie das Senkblei aus: 20 Faden und kurz darauf nur noch 15 Faden. Jetzt fürchteten Sie, auf ein Riff aufzulaufen und zu zerschellen.

Wie ist das in deinem Leben: Kommt dir auch schon mal der Wind heftig entgegen oder tobt sogar ein Sturm in deinem Innern? Was tust du, um die See wieder zu beruhigen und dein Lebensschiff in sichere Gewässer zu führen? Steuerst du dein Schiff trotz hoher Wellen sicher durch das Meer? Du und ich wissen, es ist manchmal nicht einfach im Leben. Schwierigkeiten können über den Kopf wachsen, Sorgen können zermürben. Was tun? Jetzt sind Mutmacher gefragt, andere Menschen, die zu einem stehen, Trost spenden können und helfen. Große Mutmacher müssen jedoch eine feste Überzeugung haben, sonst können sie anderen nicht wirklich helfen.

Menschen, die im Glauben auf Jesus Christus hoffen, durchleben genauso Schwierigkeiten wie andere auch. Aber sie haben einen festen Halt, sozusagen einen Rettungsanker im Glauben an ihren Gott. Dieser Glaube befähigt solche Menschen, anderen Mut zuzusprechen. Ein wahrer Christ zu sein, bedeutet also letztlich, ein Mutmacher zu sein, der anderen helfen kann, weil ihm selbst geholfen wurde.

Da aber viele Tage lang weder Sonne noch Sterne schienen und ein nicht geringes Unwetter uns bedrängte, schwand zuletzt alle Hoffnung auf unsere Rettung.
Apostelgeschichte 27,20
 

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