Samstag, 31. Oktober 2015

CD: Marco Michalzik - Der Obdachlose Gott

Einen seiner Poetry-Slam Texte dürfte jeder kennen. „Woran denkst du, wenn du aufwachst am Morgen? Nein, ich meine noch bevor dem Terminstress, der Planung und den Sorgen? Woran denkst du? Was ist dir wichtig?“ Das sind die ersten Zeilen aus „Was ist dir heilig?“ von Marco Michalzik. Der Poetry-Slammer ist auch als Rapper und Songwriter unterwegs und hat im Januar diesen Jahres sein Hörbuch „Der obdachlose Gott“ veröffentlicht.
Auf der CD sind 13 Texte, die sich um Glaubens- und Alltagsthemen drehen.

via Gerth Medien


Trackliste:
01 Der obdachlose Gott
02 Wer bin ich
03 Von Armen und Hände reichen
04 Für Eva K.
05 (Sc)heisshunger
06 Unsichtbar
07 Hoffnungsträger
08 Ein Plädoyer für Einheit
09 Papierflieger
10 Wahrheit und Schönheit
11 Ich sehe was, was du nicht siehst
12 Zufriedenheit
13 Bonus-Track: Was ist dir heilig


Die einzelnen Tracks sind nicht nur gesprochene Texte, sondern viel mehr.
Poetry Slam ist sinngemäß ein Dichterwettstreit oder Dichterschlacht. Es werden bei dem literarischen Vortragswettbewerb selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit einem Publikum vorgetragen, das dann einen Sieger kürt.

Diese Ausdrucksform nutzt Marco Michalzi um die richtigen Fragen zu stellen und dem Zuhörer vor Augen zu führen, wie weit unser jetziger Lebensstil und die frohe Botschaft aus der Bibel voneinander entfernt sind. Aber er klagt in seinen Texten nicht nur an, sondern schließt sich selbst mit ein. Auch er ist nicht perfekt und hält nicht nur einen Spiegel vor, sondern er schaut selbst mit hinein.
Die gesprochenen Texte fesseln einen. Poetry Slam hat seine ganz eigene Magie und hat nichts mit den Gedichtvorträgen aus der Schulzeit gemein. Das gesprochene Wort wird unterlegt mit Melodien und Geräuschen, die die Stimmung wiedergeben.

Der erste Text handelt von Weihnachten, wie es jetzt ist und was wir daraus gemacht haben. Er erinnert einen an den eigentlich Grund, der hinter Weihnachten steckt und unseren Leben einen Sinn geben möchte. Nämlich der Anfang unsere Rettung, die Geburt Jesu.
Das nächste Gedicht beginnt mit folgenden Fragen: „Wer bin ich? Warum bin ich hier? Wo komme ich her? Warum?“  Also was ist der Sinn des Lebens und woher bekomme ich die Antworten auf all diese Fragen. Es ist der Konflikt zwischen ich bin durch Zufall entstanden und mein eigener Herr zu ich bin kein Zufall und es liegt eine Ewigkeit in meinem Herzen. „Ich hab nicht die Antwort auf all diese Fragen. Doch ich kenne den, der die Antwort ist, der die Antwort kennt und sie gibt, der mich führt und mich kennt und mich liebt.“

Marco spricht in einigen seiner Texte auch immer wieder Beziehungen zwischen Mensch an. So auch in „Von Armen und Hände reichen“ oder „Papierflieger“. Wie sie entstehen, sich vertiefen oder im Sand verlaufen. Wie man zusammen plant und auf eine gemeinsame Reise gehen möchte, doch der andere beim der Abreise nicht erscheint und für ihn das Flugzeug nur ein Papierflieger ist, der nicht fliegt, weil die Ansichten, Träume und Ziele doch zu weit von einander entfernt liegen.

„Für Eva K.“ ist ein Liebesgedicht, aber nicht wie man denkt an eine Frau. Nein. Am Schluss wird das Geheimnis gelüftet. Ein Liebesgedicht an die Tasse Kaffee. Das nächste Gedicht dagegen ist sehr kritisch. Er dankt, für das was er hat und den Wohlstand den man in Europa haben darf. Er klagt an, wie verschwenderisch wir sind, nicht helfen, uns für was besseres halten, obwohl wir nur Glück hatten. Wir entscheide ja schließlich nicht selbst, in welche Verhältnisse wir geboren werden. Mit einem weiterem kritischen Thema geht es weiter: Menschenhandel und Zwangsprostitution. „Unsichtbar“ erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens das gerne unsichtbar wäre und das aus gutem Grund, denn sie muss als Prostituierte arbeiten. Der Text geht einem sehr nahe und man fragt sich warum es soweit kommen kann.

via 
Nach diesen 2 schweren Texten, folgt mit dem 7.Track ein Hoffnungsträger. „Hoffnungsträger tragen Hoffnung in ihrem Herzen, nicht nur im Kopf, und lassen sie dann sichtbar werden, indem sie selbst zu Lichtern werden.“ Der Slam handelt davon, dass wir öfter unser Licht-sein umsetzten sollten. Nicht wegsehen und uns in unsere Gemeinden verziehen, sondern den Leuten helfen wo wir können und auch sollten. Hoffnung nach außen tragen und nicht nur in unsere Gemeinde für andere da sein. „Ein Plädoyer für Einheit“ spricht von den vielen Konfessionen und damit die Aufsplitterung in verschiedenen Gemeinden, obwohl Jesus von einer Kirche, einem Leib und einer Gemeinde sprach. „Ich träume von einer Generation, die von Jesus bewegt, nicht nur redet, sondern aufsteht und was sie behauptet auch lebt.“

Der 10.Track handelt von Wahrheit und Schönheit, dem Zusammenhang von beidem und wie sie Einzeln erscheinen. Wir genießen die Schönheit zu wenig, sind in Hektik und sehen sie manchmal gar nicht. Haben verlernt das Leben zu lieben und einmal innezuhalten in dem Stress in dem wir uns selber verstricken. Ähnlich geht es weiter in „Ich sehe was, was du nicht siehst“. Hier werden von Träume und Fantasie gesprochen, die man viel zu oft vergräbt. Wir gehen Träume nicht an und lassen sie lieber verstauben. Lassen uns einreden, dass es etwas nicht gibt oder nicht möglich sei, anstatt zu vertrauen. Verschwenden Zeit mit unnötigen Dingen, anstatt intensiv zu leben.

„Ich glaube. Zufriedenheit macht sich breit, wenn wir bereit sind, Schönheit im Hässlichen, Magie im Alltäglichen und Dankbarkeit im Selbstverständlichen zu sehen. Zu finde. Und anzunehmen.“ 
Wir streben nach Glück, nach Zufriedenheit und danach das wir angenommen werden. Wir sehen nicht wie gut es uns geht und versuchen immer besser zu werden und immer mehr zu haben. Leben besteht nicht darin perfekt zu sein und das alles gut läuft. Aber man sollte immer das besten daraus machen mit dem was man hat.
Der  Bonustrack ist der Poetry Slam Text den viele kennen werden. „Was ist dir heilig?“ spricht einen konkret an und stellt viele Fragen, die man unbewusst beantwortet, ob man will oder nicht.

Marco Michalziks Texte wandern vom Ohr direkt in Gehirn und Herz. Sie lassen einen nicht kalt. Man hat vielleicht nicht zu jedem Text einen Bezug und findet sich darein wieder. Wenn aber auch nur einer dabei ist, der einen zum nachdenken und umdenken bringt, ist doch schon viel erreicht.
Er versucht wach zu rütteln, zu unterhalten, zum nachdenken und handeln anzuregen und spricht Dinge an, die jeder sehen kann, aber wo wir gerne unsere Augen davor verschließen.

Seine Texte sind nicht nur etwas für Fans von Poetry Slam und Lyrik, sondern für alle. Für Menschen, die einen neuen Glaubensimpuls suchen, die sich gerne unterhalten lassen und dabei zum nachdenken gebracht werden und für welche, die gerne mal etwas neues für sich entdecken.

Das Hörbuch könnt ihr u.a. bei Gerth Medien erwerben für 12,99 € und zwar hier.


Marco Michalzik - (SC)Heißhunger



Marco Michalzik - Wahrheit und Schönheit




Marco Michalzik - Was ist dir heilig?


Donnerstag, 29. Oktober 2015

Musikvideo: WARUM LILA - Luxusprobelm

© WARUM LILA
Lange Zeit war es relativ ruhig um die Band WARUM LILA aus Minden. Sie waren schließlich mit ihrem Debütalbum beschäftigt, was nun in den Startlöchern steht und nicht mehr lange auf sich warten lässt.

Den ersten Vorgeschmack auf den ersten Longplayer geben die 4 jungen Herren in Form einer Single mit passendem Musikvideo. Man sieht zwar nur die Band, aber bei ihnen steht die Welt Kopf wenn sie an ihren Instrumenten sind und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Band zusammen sieht man in einem schwarzen und einem weißen Raum. Einzeln hat jeder einen eigenen kleinen Raum in unterschiedlichen Farben. So hat Eric das typische Jungszimmer mit blauen Wänden und Basketballkorb an der Wand. Anton hat einen Mächentraum in Rosa mit Torte auf einem kleinen Tisch. Vita singt in einem Raum mit gelben Wänden und schicker roter Stehlampe. Frido darf in einem grünen Raum mit ausgestopften Fasanen an der Wand trommeln. Klingt etwas verrückt? Ist es auch. Denn nach dem Refrain gehen sie die Wände hoch, hängen an der Decke und machen das alles mit Leichtigkeit.

Wie sie das ganze Filmtechnisch umgesetzt haben und welcher Trick dahinter steckt, wird die Band noch auf ihrer Facebookseite verraten. Sie haben aber schon soviel erzählt, dass es kein Greenscreen ist, kein Superkleber an den Schuhen und auch keine Hoverboard-Technologie.
Wir denken, dass die "Räume" gedreht wurden, also das die Gegenstände mit Kleber oder Schrauben befestigt wurden und dann die Wände gedreht wurden, sodass die Wand oder die Decke der neue Boden wurden. Die Kamera wurden dann dazu perspektivenmäßig gedreht.

Inhaltlich handelt der Song von Dingen, die uns aufregen und nerven, wie Warteschlangen, Staus, Schlüssel in der Tür stecken lassen, Stress mit der Freundin oder wenn das Fahrrad auf einmal weg ist. Da hilft manchmal nur eins: "Immer schön lächeln auch wenn jedes Los ne Niete ist."
Der Song hat Ohrwurmpotenzial vom feinsten. Besonders der Refrain prägt sich schnell ein. Tanzbar ist das ganze auch noch und macht eindeutig Lust auf mehr.

"Und trotzdem ist das Leben schön / Manchmal tuts ein bisschen weh / Mal schwarz, mal weiß, mal bunt / Manchmal verliert man und trotzdem ist das Leben schön / Manchmal  etwas schizophren / Wir ernten was wir sähen / Luxusproblem"


WARUM LILA - Luxusproblem

Montag, 26. Oktober 2015

Impuls für deine Woche

Heutzutage hat ja jeder ein Smartphone. Auf eben jenem sammeln sich mit der Zeit auch Apps an, die man mal mehr und mal weniger braucht. Irgendwann löscht man auch die ein oder andere Anwendung wieder. Aber jede App hinterlässt Datenmüll. Der sammelt sich auf dem Telefon und nimmt immer mehr Speicher weg, bis irgendwann kein Platz mehr für neue Dinge ist. Und das, obwohl man eigentlich gar nicht mehr viele Apps drauf hat! Dann wird jedes Update zu einer neuen Herausforderung, wenn angezeigt wird, dass kein Speicher mehr da ist aber man auch nichts mehr löschen kann. Dann hilft nur noch ein Reinigungsprogramm, dass all die Mülldateien wegrationalisiert und neuen Platz schafft. Dann wird mit einem Mal wieder genug Platz für neue Apps. 
via
Was hat das alles jetzt mit dir zu tun? Tja, auch dein Kopf und dein Herz sind eine Art Speicher. Gott möchte in deinen Gedanken und deinem Fühlen viel Platz einnehmen und dich wie deine Lieblingsapp tagtäglich begleiten. Ja, der Vergleich hinkt ein wenig, aber ich glaube du weißt was ich meine. Jedenfalls kannst du, weil du einen freien Willen hast, auch andere "Apps installieren". Ein Hobby, was viel Zeit einnimmt, eine Fernsehserie die jeden Tag fest auf dem Plan steht oder sogar die Schule, die dich voll in Anspruch nimmt. All das füllt deinen Speicher entweder kurz- oder langfristig auf. Da hat Gott irgendwann nicht mehr so viel Platz. Und dann, wenn es Zeit für ein "Update" wird und er vielleicht dich weiterbringen will oder einfach wieder mehr Platz in deinem Leben in Anspruch nehmen will, dann passt das nicht mehr. Ein Reinigungsprogramm muss her. Zum Glück geht das ganz einfach: Ein Kurzes Gebet hilft schon, einfach Gott neu einzuladen und ihm mehr Platz zu machen. Den Rest erledigt er. Und glaub mir, diese Aufräumaktion lohnt sich wirklich (;
Ich möchte dich in dieser Woche herausfordern, mal nachzudenken ob bei dir auch mal aufgeräumt werden muss. Es geht wirklich einfach und tut nicht weh - sondern gut. 
Hab eine gesegnete Woche!

Freitag, 23. Oktober 2015

Loud and Proud 2015

Am 17. Oktober fand in Daaden im Westerwald wie schon die Jahre zuvor das Loud and Proud Festival statt. Das sonst eher beschauliche Dorf in Rheinland- Pfalz wird daher jährlich im Oktober richtig gerockt - so auch diesmal. Gleich 8 Bands aus Deutschland und von weiter her gaben sich die Ehre im Bürgerhaus.
Den Beginn machten schon um 15:30 Uhr Burning Nations. Mit gewaltigen Breakdowns und Hardcore vom feinsten heizten sie dem schon zahlreich erschienenen Publikum ein. Auch wenn sich die Stimmung insgesamt nur schleppend aufbaute so wurden doch die Freunde der härteren Musik von Beginn an mit den Jungs aus Baden- Württemberg gut versorgt. Die aufstrebende Band konnte sich besonders nach dem Auftritt auf der Christmas Rock Night letztes Jahr auf Bühnen quer durch Deutschland beweisen und hat sicherlich auch in Daaden neue Fans gewinnen können.
Als nächstes war es auch schon Zeit für normal ist anders, die Bühne zu betreten. Mit ihren deutschsprachigen Rock Songs überzeugten sie von Anfang an und holten das Publikum direkt ab. Natürlich durfte auch die Botschaft nicht fehlen, die Frontsänger Chris immer wieder betonte: Jesus Christus ist unser Retter und wir wollen ihn feiern! Es wurde ausgelassen gesprungen und getanzt. Schnell konnten die ersten die eingängigen Liedtexte mitsingen. Vor allem die Single Auskopplung "Alle Ketten reißen auf", zu der auch ein Musikvideo erschienen ist, und "Boom" erfreute sich großer Beliebtheit. Die beim letzten Lied gezündeten Konfetti- Kanonen verliehen dem ganzen dann noch einen großartigen Abschluss.

Auf der großen Bühne waren Good Weather Forecast als nächstes dran, aber auch die Talkstage sollte man nicht vergessen. Dort wurden regelmäßig über den Abend verteilt alle Bands interviewt und es wurde etwas gemütlichere Unterhaltung geboten für jene, denen es mal etwas zu laut wurde. Als kleinen Kritikpunkt könnte man anbringen, dass die Interviews immer parallel zu Hauptacts stattfanden. Somit kamen Überschneidungen zustande, die manchen Besucher in ein kleines Dilemma versetzten und Grund dafür gewesen sein könnten, dass das Talk-Zelt teilweise eher spärlich besucht war.

Das Problem eines leeren Zuschauerraumes hatten GWF hingegen sicherlich nicht: nach einer Woche auf Schultour in Daaden's Umgebung hatten sie lautstarke Fans in Massen vor der Bühne stehen. Die groß angelegte Einladeaktion hat also Wirkung gezeigt. Textsicher und in Feierlaune ging das Publikum ordentlich ab. Auch hier durfte die Botschaft nicht fehlen und nahm einen wichtigen Teil des Konzerts ein. Außerdem erklangen viele der neuen Songs vom Album "We Glow" an diesem Abend, so zum Beispiel "Laser". Zu diesem Titel wurde allen auch kurzerhand noch eine Choreographie beigebracht und LZ7 Frontmann Lindz gab sich die Ehre. Der Bass dröhnte, alle Hände waren in der Luft - kurzum die perfekte Party!

Als nächstes war wieder etwas härtere Musik dran, denn die Schweden um Safemode stürmten die Bühne. Auch sie hatte donnernde Breakdowns und intensive Shouts im Gepäck und überzeugten schnell. Ihr Debüt im Westerwald war gelungen, und sicherlich werden sowohl Veranstalter als auch Zuschauer die Band gerne wieder einmal auf der Bühne stehen haben. Vor eben jener ging es während der Show auch ordentlich ab: Circle- und Moshpits standen passend zur Musikrichtung hoch im Kurs und nahmen beachtliche Größen an. Nach der Show haben sich die neuen Fans am Merchstand, an dem immer einer der sympathischen Skandinavier anzutreffen war, dann gleich noch mit guter Musik eingedeckt und das eine oder andere Selfie geschossen.

Die Musik wurde mit dem nächsten Act wieder etwas weniger hart. Kingsdown standen auf dem Plan. Die Amerikaner kannten einige sicherlich schon vom Balinger Rockfestival, wo sie inzwischen auch schon zwei mal zu Gast waren. Mit bestem Rock'n'Roll aus den Südstaaten der USA rockten sie das Bürgerhaus. Kleine Verständigungsprobleme wurden einfach mit der Musik wettgemacht und auch eine kleine technische Schwierigkeit war schnell überwunden. Das Quartett aus Arkansas hatte neben einer ganzen Menge neuen Liedern auch Klassiker wie "Calling Everybody" oder "Electric Ladyland" im Gepäck. Da Musikvideo zu letzterem wurde sogar in Deutschland gedreht!

Als nächstes wurde es wieder etwas härter: die alten Bekannten von Sacrety waren bereit, dem Publikum ordentlich einzuheizen obwohl sie nur zu viert waren. Frontmann Fabi war leider immer noch krankheitsbedingt verhindert. Wie sie aber schon die Woche zuvor in Sersheim bewiesen hatten hält das die Jungs nicht davon ab, jede Halle zum Kochen zu bringen. Dadurch, dass sie schon etliche Male zuvor beim Loud and Proud zu Gast waren, hatten sie eine treue und textsichere Fanbase am Start, die ein letztes Mal in Daaden mit ihnen feierte. Die Veranstalter hatten sogar ein großes Banner für die Schwaben organisiert, die im Frühjahr nächsten Jahres als Band aufhören und sich mit diesem Auftritt lautstark von Daaden verabschiedeten. Der übliche gute Mix aus alten und neuen Liedern erklang und wurde so gefeiert, dass sogar gleich zwei Zugaben gefordert wurden. Nach einer etwas anderen Version von "Hold On Tight" erklang damit "Get A Wiggle On It" zum zweiten Mal an diesem Abend.

Etwas ruhigere Töne hatte zum Abschluss Steve Savage auf der Talkstage angestimmt. Während des Konzertes lud seine ruhige, bewegende Musik zum Verweilen ein. Im Anschluss bot sich noch Zeit für ein paar Gespräche mit den Fans.

Während auf der Talkbühne inzwischen die Lichter ausgegangen waren, hieß es im Bürgerhaus selbst "Are you ready to party?!!
LZ7 wussten wie sie nochmal ordentlich Bewegung in die Masse bringen hatten, denn sie waren nicht zum ersten Mal beim LAP. Neben ihren Klassikern wie "Next Level" und dem allseits beliebten "Strobot" erklang auch die groß angekündigte Single "So Good", zu der Mitte November auch ein Musikvideo erscheint. Sie hatten aber auch noch weitere neue Songs dabei, wie z.B. "We are fire" und "2 left feet" - mit dem sie sagen wollten, dass jeder tanzen kann, auch der mit 2 linken Füßen. Die Briten haben definitiv ein Händchen dafür, die Meute zum Feiern zu bringen. Kein Fuß stand still und niemand konnte dem Beat entgehend, der die Wände sprichwörtlich zu Zittern brachte. Auch sie werden gern wiedergesehene Gäste sein auf dem Loud and Proud in Daaden.

Den Abschluss und einen wirklichen musikalischen Kontrast bildeten Flatfoot56 aus Chicago. Derzeit touren sie durch Europa und so bot es sich an, die Celtic-Punk-Rocker einzuladen. Auch wenn zu später Stunde nicht mehr allzuviele Leute da waren, haben die Leute, die sich vor der Bühne einfanden alles gegeben und gemosht und getanzt was das Zeug hielt. Mit einem Cover des alten Klassikers "Amazing Grace" luden sie auch zum Anbeten und Nachdenken ein und zeigten somit, dass sie auch anders können.

Insgesamt kann man das diesjährige Loud and Proud als super gelungenes Festival in die Geschichte eingehen lassen. Neben erstklassigen Bands war auch für das leibliche Wohl gesorgt. Wir möchten uns als Team noch einmal herzlich bedanken, dass wir wieder da sein durften. Es war uns und sicher auch den 850 Besuchern eine Ehre und wir freuen uns auf ein nächstes Mal!


Donnerstag, 22. Oktober 2015

Musikvideo: Soundbar - Indianer

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Schlag auf Schlag hauen Soundbar etwas Neues raus. Nach nur wenigen Wochen folgte vor ein paar Tagen ihr 2. Musikvideo mit einem Song des neuen Albums "Akita Mani Yo".

Auch wenn man den Song "Indianer" vielleicht nicht ganz so für bare Münze nehmen darf, spricht er doch etwas an, was sich viele gefragt haben, schließlich war es einige Zeit ziemlich still um die 6 Gummersbacher.
Wie Indianer schlichen sie die letzten Wochen und Monate durch die Welt, pirschten sich an um nun die Bombe platzen zu lassen.
"Früher hat ein Indianer viel von der Natur wahrgenommen, denn die ganzen Lebensumstände waren anders," so Liss im Interview mit dem WDR Funkhaus Europa. "Er hat damals auch schon versucht ein eigenständiger Mensch zu werden und sich sein Leben so aufzubauen wie er das möchte. Und ich finde das beschreibt auch diesen modernen Indianer, den wir in dem Lied und auf unserem Album ansprechen. Den heutigen Indianer, der auch seinen eigenen Weg geht."

Nicht nur das neue Album "Akita Mani Yo" steht in den Startlöchern, sondern auch ihr Support für Culcha Candela auf deren Candelistan Herbst-Tour. Das Album ist übrigens letzte Woche Freitag erschienen. Kaufen kann man es in jedem gutsortierten Geschäft mit Musikabteilung, aber auch online, z.B. bei Amazon.

Wir haben die 6 Gummersbacher beim Tourstart in Leipzig am Dienstag besucht und können euch sagen: es lohnt sich eins der Konzerte der Culcha Candela Tour zu besuchen, den ein Konzert mit diesen beiden Bands verspricht Party pur!

Gedreht wurde das Video im Ganzen ("One Shot"). Dafür haben sie ganze 7 Anläufe gebraucht bis es so war, wie ihr es nun sehen könnt.

Schon nach dem ersten Anhören wird klar, dass der Song Ohrwurmpotential hat und definitiv tanzbar ist! Die Mischung aus Indie, HipHop und Pop kann sich definitiv sehen und hören lassen.
Und auch Live geht der Song richtig gut ab, wie wir in Leipzig sehen durften - und das lag nicht nur daran, dass William sein Indianer-Headdress trug.

Hier nun aber das Video für euch - Achtung, es kann dazu führen, dass man es in Dauerschleife anhört bzw. ansieht! ;)

Soundbar - Indianer


Dienstag, 20. Oktober 2015

15. music + message Sersheim

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Schon zum 15. Jubiläum lockte das alljährlich stattfindende music + message  am 10. Oktober junge Leute aus der Region nach Sersheim in der Nähe von Stuttgart. Geboten wurden hochkarätige Bands der unterschiedlichsten Musikrichtungen aus Deutschland und dem europäischen Ausland.
Der Einlass startete kurz vor vier, und allmählich füllte sich die Turnhalle. Bis die erste Band um 16:30 Uhr loslegte, konnten sich die Besucher schon einmal an den Me
rch Tischen umschauen oder kleine Snacks und Getränke erwerben für den Fall, dass sie hungrig angereist waren.

Bevor man es sich aber zu gemütlich machen konnte, startete mit dem Quintett Aliens Ate My Setlist auch schon die erste Band in den Abend, und das mit ordentlich Karacho. Metalcore vom feinsten wurde von den Stuttgartern dargeboten, es wurden texte mitgegrölt, gemosht und gesprungen. Da auch sie vor einiger Zeit verkündet hatten, dass sie Ende des Jahres die Band auflösen würden, gingen die Zuschauer gleich umso mehr ab, um ihnen einen gebührenden Abschied von Seiten des music + message zu zollen. Neben Klassikern der ersten Platte wie "To Be Honest - I Haven't Been On Apollo 13" erklang auch die neuste Aufnahme "Sorry" und wurde von allen ordentlich gefeiert.

Nach diesem wirklich guten "Warm Up" wurde es kurz etwas ruhiger. Für Unterhaltung wurde derweil auf der Talkstage gesorgt, wo jeweils in den Umbaupausen alle Bands des Abends Rede und Antwort standen.

Auf der großen Bühne waren als nächstes Staryend daran, die Menge zum Tanzen zu bringen, was
auf Anhieb gelang. Da sie in der Gegend ja auch keine Unbekannten mehr sind und schon das eine oder andere Gastspiel in der Region hatten, war eine beachtliche und textsichere Fanbase vor Ort. Neue Songs wurden eben so zum Besten gegeben wie ältere Lieder und ein paar Cover. Insgesamt war rockiger Worship vom feinsten zu Hören, der auch den Zuschauern gefiel - gleich zwei Zugaben wurden gefordert. Da gab es dann noch ein unerwartetes Gastspiel von Dani, der früher bei My Little Rockstar Dream spielte und jetzt für zwei Lieder seinen jüngeren Bruder Jonas an der Gitarre ablöste. MLRD und das music + message kann man eben einfach nicht auseinander bringen!

In der Umbaupause konnte man sich wie gehabt den kleinen Talk auf der Nebenbühne anschauen oder aber bei Merch- und Verpflegungs- Stationen vorbei schauen. Gemangelt haben dürfte es wohl an diesem Abend niemanden an irgendetwas.

Als nächstes waren auf der großen Bühne wieder richtig laute Töne zu erwarten, und zwar von Your Mind Is My Puppet. Die Lokalmatadoren fanden bei den zahlreichen Fans der härteren Musik sofort Anklang und gingen ordentlich ab. Ein vernünftiger Moshpit durfte da natürlich auch nicht fehlen. Neben eigenen Liedern der Band gaben sie auch ein etwas anderes Cover des Radio Hits "Shut Up And Dance" zum besten. So wurde dem inzwischen doch ziemlich tot gespielten Lied von Walk The Moon ordentlich frischer Wind verliehen. Wen das genauer interessiert, der sollte sich mal das Musikvideo angucken, was YMIMP dazu gedreht haben.

weitere Bilder gibt's bei Time Passed By Photography
Nach der kurzweiligen Pause folgte ein weiteres Highlight des Abends: Sacrety, die allerdings nur zu viert angereist waren. Frontsänger Fabi war krankheitsbedingt ausgefallen, wurde aber würdig vertreten. Jemand, der die Jungs nicht schon kannte, wird wohl das Fehlen kaum bemerkt haben, da die vier das den Umständen entsprechend wirklich ganz ausgezeichnet gemeistert haben. Da hat eben Keyboarder Chris mal die Strophen gesungen und ein bisschen mehr geschrien. Natürlich durften auch Besserungswünsche per Videobotschaft nicht fehlen, die vom Publikum mehr als lautstark zum Ausdruck gebracht worden sind. Auch wenn die Show nicht die gleiche war wie mit Fabi, so haben Sacrety doch alles und noch viel mehr gegeben und ihre Hymnen wie "Dance" und "Pull Ourselves together" ordentlich gerockt, natürlich mit viel Unterstützung vom Publikum. Zum krönenden Abschluss wurde auch noch eine etwas andere Version von "Hold On Tight" als Zugabe abgeliefert.

Der Abend war inzwischen auch schon etwas weiter fortgeschritten und es wurde Zeit für die letzte October Light, die den weiten Weg aus Kroatien auf sich genommen hatten, wussten noch einmal richtig Stimmung zu machen. Von Müdigkeit war da beim Publikum keine Spur. Zu den Ska Beats wurde getanzt und teilweise sogar gemosht, als hätten die Zuschauer nicht schon den ganzen Abend getanzt wie wild. Das spricht doch eindeutig für die Kroaten. Auch sie hatten neue Songs im Gepäck, die es sogar schon ins kroatische Radio geschafft haben. Mit ihrem überzeugenden Bühnenauftritt, der crazy Tanzeinlagen genauso beinhaltete wie ein Saxophon- Gitarren- Battle, werden sie sicherlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben und gern wieder einmal in Sersheim vorbei kommen.
Band, die Bühne zu betreten.

Alles in allem war auch die 15. Auflage des music + message  als kleines Jubiläum rundum gelungen und schreit regelrecht nach einer Wiederholung. Wir bedanken uns bei den Veranstaltern und allen Mitwirkenden und freuen uns auf ein nächstes Mal!

Montag, 19. Oktober 2015

Impuls für deine Woche

via
Mist, schon wieder vergessen den Schlüssel  einzupacken! Wer kennt sie nicht, die gute alte Vergesslichkeit. Ob es eben der Hausschlüssel ist, die Wäsche in der Maschine die aufgehangen werden will oder der Brief, der eigentlich dringend noch in den Briefkasten müsste.
Manchmal ist es nicht so schlimm, etwas zu vergessen, aber manchmal denkt man sich nachher wenn man sich erinnert "Oh nein!" weil verpasste Chancen oder der teure Schlüsseldienst die Folge sind.
Und wie oft vergisst man eigentlich, mal ganz einfach Danke zu sagen? Oder man vergisst, zu beten? Und das kann früher oder später wirklich negativ auffallen. Im ersten Moment macht es ja eigentlich keinen Unterschied, aber Gebete werden erhört - was also, wenn du nicht betest und deswegen auch keine Gebete erhört werden können? Und überlege mal was es für einen Unterschied machen würde, wenn jedes deiner Gebete früher oder später erhört werden würde?
Ich möchte dich heute daran erinnern, zu beten und im Dialog mit Gott zu stehen. Er erhört Gebete - vielleicht nicht auf der Stelle und sofort, aber genau dann, wenn es der richtige Zeitpunkt ist. Gebet und Dank - das sind wichtige Elemente die man in den Alltag einbauen sollte. Denn das nimmt einem viel der Sorge, die man sonst allein tragen würde.
Hab eine gesegnete Woche!

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Buch: Jack Levison - Der Atem Gottes

vai Gerth Medien
Der Heilige Geist - hast du dich mit ihm schon einmal ausführlich beschäftigt? Falls nicht oder es
vielleicht noch nicht intensiv genug für dich war, gibt es von Jack Levison ein Buch. Der Atem Gottes versucht dem Leser den Heiligen Geist vorzustellen. Dabei wird auf bekannte und eher unbekanntere Geschichten der Bibel zurückgegriffen.

Mit den Bibelstellen erfährt der Leser viel Grundwissen über den Heiligen Geist und auch Dinge, die man gar nicht sofort mit ihm in Verbindung bringt. Auf den Spuren des Heiligen Geistes nimmt der Autor einen anhand von Personen wie Hiob, Daniel, Joel, Hesekiel, Petrus und natürlich Jesus mit. So erfährt man auch wie der Geist zu biblischen Zeit gewirkt und wahrgenommen wurde.
Auch Geistes Gaben, auf die in Gemeinden selten eingegangen wird, sind Thema im Buch und werden am Beispiel der Schilderung der ersten Gemeinde im Korintherbrief verdeutlicht.

Während man das Buch liest, sollte man eine Bibel griffparat haben. Der Autor gibt am Anfang des Kapitels die Bibelstellen an, mit denen man sich auseinandergesetzt haben sollte.
Fragen zur Vertiefung findet man am Ende des Buches, die man alleine aber auch gut in einer Gruppe bearbeiten kann.

Jack Levison ist Bibelschullehrer, was man dem Buch an einigen Stellen anmerkt. Er ist sowohl in den eher gesetzteren pietistischen Kreisen, als auch in der charismatischen Bewegung zu Hause.
Er versucht zwischen den unterschiedlichen Auffassungen zum Thema zu vermitteln und beide Ansichten dem Leser näher zubringen.
Levison fordert seine Leser heraus. So auch die verschiedenen Bewegungen. Leute, die eher weniger mit den charismatischeren Auswirkungen des Geistes anfangen können, sollen versuchen sich darauf einzulassen und mit dem außergewöhnlichen Wirken des Geistes zu rechnen. Der Verstand soll dabei keinesfalls abgeschaltet werden. Aber auch die einen sehr emotionalen Zugang haben, werden aufgefordert, Auswirkungen zu hinterfragen. Nicht alles kommt vom Heiligen Geist.

Das Buch geht ins Detail und lässt sich gut lesen. Der Autor braucht aber an manchen Stellen sehr lange, um auf den Punkt zu kommen und wiederholt einige Aussagen innerhalb eines Kapitels mehrfach.
Lebensnah und praktisch den Heiligen Geist im Alltag zu erleben, schafft das Buch nicht 100%. Zwar bringt Jack Levison immer wieder Beispiele aus seinem persönlichen Alltag, aber wirkliche Tipps um dem Geist mehr Raum im eigenen Leben zu geben fehlen leider.

Abschließend lässt sich sagen, dass dieses Buch empfehlenswert ist, wenn man mehr über den Heiligen Geist erfahren möchte. Besonders wenn man Bibelwissen dazu gewinnen möchte.
Das Buch bringt einen etwas näher an den Geist Gottes und versucht aufzuzeigen, wo man im Alltag aus ihm Kraft schöpfen kann.

Das Buch gibt es für 14,99€ bei bei Gerth Medien zu kaufen.  Dort gibt es auch eine Leseprobe des Buches.

Dienstag, 13. Oktober 2015

Film: Freiheit

via Gerth Medien
Eine Geschichte von 2 Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der eine ist ein Sklave, der andere der Kapitän eines Sklavenschiffs. Und doch verbindet sie etwas.
Im Film "Freiheit" wird die Geschichte der beiden Männer erzählt.
100 Jahre liegen zwischen den beiden Geschichten.
John Newton war im 18. Jahrhundert Sklavenhändler und Kapitän eines Sklavenschiffs, welches Sklaven nach Amerika brachte. Während einer dieser "Schiffsreisen" geriet das Schiff in einen Sturm, der Newton aus dem Schlaf riss. Während des Sturms begegnete ihm Gott. Dieses Erlebnis veränderte sein Leben so sehr, dass er sich später gegen den Sklavenhandel einsetzte. Zudem schrieb er ei Lied, welches seine Lebenswende gut widerspiegelte und heute auf der ganzen Welt bekannt ist: "Amazing Grace".
Ganze 100 Jahre später spielt sein Leben und seine Bekehrung im Leben von Samuel Woodward eine große Rolle. Sein Großvater war einer der Sklaven auf Newtons Schiff. Der damals 12-jährige Junge überlebte wie Newton den Sturm. Weil Newton Mitleid mit dem Jungen hatte, schenkte er ihm eine Bibel. Diese wurde innerhalb der Familie weitergereicht und erreichte nach 100 Jahren auch Samuel, der gerade mit seiner Familie von der Farm seines Sklavenhalters floh und nun von einem Sklavenjäger verfolgt wird.
Die Flucht ist gefährlich und der Weg beschwerlich und eine Zerreißprobe für die Familie.
Werden sie den Weg in die Freiheit schaffen?

Auf eindrucksvolle und berührende Weise erzählt der Film die Geschichte zweier Menschen, deren Leben nicht unterschiedlicher sein könnte und die doch miteinander verbunden sind in ihrer Suche nach Freiheit. Zudem erzählt der Film die Entstehungsgeschichte des Liedes "Amazing Grace", was den Film noch interessanter macht.

Den Film gibt es für 14,99 € bei Gerth Medien.

Mehr Infos zum Film gibt's hier.



Originaltitel: "Freedom"
Genre: Spielfilm
Sprachen: Deutsch, Englisch
Länge: 95 Minuten
FSK: 12 Jahre
Veröffentlichung: 2015 (deutsch)
Preis: 14,99 € bei Gerth Medien

Montag, 12. Oktober 2015

Impuls für deine Woche

© BBV
Das müsste zu schaffen sein, dachte man und begann mit dem Aufstieg. Aber das Unternehmen gestaltete sich schwieriger als erwartet. Nun hängt man da oben in einer unmöglichen Verrenkung. Der Atem geht stoßweise. Langsam schiebt man sich höher, immer hart an der Sturzgrenze. Das Ziel ist zum Greifen nah. Nochmals den malträtierten Körper ganz lang gemacht; man muss, muss, muss ihn zu fassen kriegen. Ein Wadenkrampf kündigt sich an, unter den Füßen knackt es. Jetzt! Ein hastiger Zugriff. Aber ach, faul ist er, der Apfel!

Eine Viertausender-Besteigung in den Alpen ist natürlich eine ganz andere Sache, ein ungleich »höheres Ziel«. Aber wie groß ist die Enttäuschung, wenn man nach mehrstündiger Schinderei oben im Nebel steht ... Oder man denke an die Gipfelstürmer im Berufsleben. Da hat einer alles der Karriere geopfert und dabei aufs falsche Pferd gesetzt. Jetzt machen die körperlichen Alarmsignale zunehmend Angst, und nachts kreist das Wort Insolvenz ums Bett. Und wer hatte nicht schon den leisen Verdacht, dass dieses Leben eine gigantische Mogelpackung ist?

Unsere Lebenskraxelei nach höheren Zielen wird bei Missachtung höherer Werte immer in Frust und Ernüchterung enden. Denn alles, was auf Erden »zu holen« ist, ist endlich und vergänglich und kann das wahre Verlangen der Seele niemals stillen. Wir wünschen uns paradiesische Zustände, aber für die Herrlichkeit des Himmels haben wir nichts übrig. Jesus Christus kam von dort in die Niederungen dieser Welt, um durch seinen stellvertretenden Sühnetod den Weg dorthin freizumachen. Nun kann jeder, der sein Vertrauen auf den Erlöser setzt, dieses allerhöchste Ziel erreichen. Was hindert uns noch?

Was wird es einem Menschen nützen, wenn er die ganze Welt gewönne, aber sein Leben einbüßte?Matthäus 16,26

Samstag, 10. Oktober 2015

10. Jugendfestival Buchholz

Es war einmal vor langer Zeit... So fangen so ziemlich alle Märchen an.
Im Fall des Jugendfestivals war es vor 9 Jahren, also im Jahr 2006. Denn da fand das erste Jugendfestival in Annaberg-Buchholz statt. In dem Jahr feierten die Annaberg-Buchholzer nämlich das 500-jährige Jubiläum der kleinen Kirche St. Katharinen im Stadtteil Buchholz. Die Evangelische Jugend überlegte damals, was man anlässlich dieses Jubiläums für die Jugend machen könnte. Aus den Überlegungen entstand ein buntes Programm mit LAN-Party, Filmnacht und einer Musikveranstaltung in einem nahegelegenen Zelt. Das war die Geburtsstunde des Festivals, welches seitdem jährlich stattfand. Die Veranstaltung zog von Jahr zu Jahr immer weitere Kreise, es wurden Bands aus dem Ausland eingeladen und auch die Besucherzahlen wuchsen stetig.
Wie ein Märchen fühlte sich das Festival in diesem Jahr auch für die Organisatoren an. Wer konnte damals schon erahnen, dass sich aus diesem kleinen Konzert mit überwiegend lokalen Bands eins der größten Festivals im Osten der Republik entwickeln würde. Auch die diesjährige Besucherzahl fühlte sich märchenhaft für alle Beteiligten an: rund 1100 junge Leute feierten zusammen das 10-jährige Jubiläum.
Anlässlich der 10. Auflage des Festivals fand es erstmals auch nicht im Festzelt im Stadtteil Buchholz, sondern in der größeren Festhalle der Kreisstadt statt.
Mit den 1100 Besuchern feierten 8 Bands aus ganz Europa. Sie alle zusammen brachten die Halle zum Beben!

Den Anfang machten die 3 Rapper von Capo di Capi aus Augsburg. Die Besucher, die schon recht zahlreich für die frühe Stunde den Weg in die Location gefunden hatten, ließen sich auf den Hip Hop ein und es wurde gebounct was das Zeug hielt. Obwohl die Rapper Neulinge auf dem Festival und allgemein in der Region waren, wussten sie mit ihren Texten und Beats zu begeistern. Mit großer Sicherheit haben sich die Bayern an diesem Abend als Opener bewiesen und etliche neue Fans dazu gewinnen können.

In den Umbaupausen konnte man sich entweder an den Merchständen mit neuen Klamotten oder CDs eindecken oder aber an der Talkstage vorbeischauen. Für die waren wir als Burnin' Heart Reports in diesem Jahr wieder verantwortlich. Alle Bands des Abends stellten sich mehr oder weniger bereitwillig und ernsthaft unseren Fragen, sofern sie sich von den Gummibärchen nicht verleiden ließen.

Ihr Debüt in Annaberg-Buchholz feierten auch I am the Deceiver aus dem hohen Norden. Die Jungs waren lediglich zum Freakstock das erste mal weiter von ihrer Heimatstadt Hamburg entfernt. Damit war das Jugendfestival auch für sie ein Debüt im Erzgebirge. Dann noch vor einer Kulisse von mehr als tausend Menschen zu spielen, hätten sie sich wohl nicht träumen lassen; zumal die Hardcore- Fans im Gebirge bekanntlich besonders Hardcore sind (; Auf dieser Grundlage konnten die 5 gut aufbauen und brachten den Moshpit gewaltig zum kochen. Das hatten die Wände der Festhalle wohl auch noch nie gesehen.

Als nächstes betraten nach der Umbaupause warumLila die Bühne. In Annaberg-Buchholz sind sie keine Unbekannten mehr. Vor 3 Jahren waren sie schon mal auf dem Jugendfestival. Und auch in diesem Jahr tourten sie an den Tagen vor dem Festival durch einige erzgebirgische Schulen. Mit dabei auf der Schultour war auch TWELVE24, die das erste Mal in Deutschland waren. Nicht nur auf der Bühne konnte man den einen oder anderen Song des neuen Albums hören, auch auf der Talkstage erzählten sie kurz davon.

Nach 6 Schulkonzerten und einem kleinen abendlichen Konzert in Schwarzenberg hatten TWELVE24 aus Manchester am Samstag immer noch genügend Energie um das Jugendfestival zu rocken. Ihre Mischung aus Rap und Partymusik, gespickt mit tiefgehenden Erzählungen aus ihrem Leben, berührten das Publikum. Ihre Song luden zudem noch zum Tanzen und Abfeiern ein. Die Zuschauer, die auf der Schultour einen Vorgeschmack erhalten hatten und an diesem Abend gekommen waren, wurden definitiv nicht enttäuscht.

Für die zusätzlich Portion harter Musik sorgten Emily Still Reminds, die die erzgebirgische Hardcore-Szene mit ihrem Auftritt glücklich machten. Auffallend war der Nightliner vor der Festhalle mit dem nicht etwa LZ7, sondern ESR angereist waren. Mit dabei hatten sie auch John Pepper, der für etwas Abwechslung sorgten mit seinen Rap- Parts. Die ordentliche Fanbase, die die Schwaben schon bei vorherigen Gigs aufgebaut hatten, war stark vertreten und machte ordentlich Stimmung. Da wackelten die Kronleuchter!

Mehr Fotos auf Time Passed By Photography
Vor 3 Jahren waren auch Draw the Parade das letzte Mal im Erzgebirge. Umso größer war die Freude des Publikums die Band aus den Niederlanden endlich wieder live im Erzgebirge zu sehen. Seit dem letzten Auftritt in Annaberg-Buchholz hatte sich bei der Band so einiges geändert und so hatten sie für viele so einiges an neuem Material dabei, welches man mittlerweile auch auf CD kaufen kann. Mit ihrer sympathischen Art und ihrem Parade-Pop zogen sie die Erzgebirge schnell in ihren Bann, sodass es sich kaum einer nehmen ließ, zu tanzen was das Zeug hielt.

Den gloreichen Abschluss des Jugendfestivals bildete LZ7 aus Großbritannien - auch wenn es sich für viele etwas unwirklich anfühlt, dass so eine große und bekannte Band, die derzeit eigentlich auf keinem christlichen Festival in Deutschland fehlt, dem Jugendfestival-Publikum einheizte. Mit ihren Texten bewegten sie die Leute innerlich und sprachen sie an. Aber auch im Tanzbereich ließen sich die rund 1000 Besucher ansprechen und gaben nochmal alles was ging. Selbst bei "Strobot" machten so gut wie alle mit.

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an alle Organisatoren, Mitarbeiter, Caterer, Sponsoren und Spenden und natürlich auch an die Licht- und Tontechniker, sowie an die Stadt Annaberg-Buchholz.
Dass Gott mit dem Jugendefstival etwas bewegen will und Menschen ansprechen will, hat sich in diesem Jahr ein Mal mehr ganz deutlich gezeigt!

 Und hier ein paar Impressionen des Fetsivals in bewegten Bildern von walnutTV:


Donnerstag, 8. Oktober 2015

Musikvideo: Soundbar - Mississippi

© Soundbar
Soundbar - 6 verschiedene Charaktere, davon 3 Vocals, 1 Gitarre, Bass, Keyboard, Drums und Posaune sorgen nicht nur für neue musikalische Kunst, sondern auch für eine große Portion positives Feeling und Spaß.

Lange war es ruhig um die sechs aus Gummersbach, doch nun präsentieren sie sich im neuen Glanz. Neue Homepage, neuer Style, neues Album und dazu direkt 2 brandneue Musikvideos.

"Mississippi" - So der Titel des ersten Musikvideos der 6. Gedreht am Strand, ohne viel Schnick-Schnack. Den Song in den Vordergrund gestellt. Der Titel ist hier definitiv Programm. Mississippi, ein langer Fluss, eine lange Reise auf die uns auch Soundbar mitnehmen. Es geht darum loszulassen, alles hinter einen zu lassen und sich auf die Reise nach etwas Neuem zu begeben. Auch wenn es weh tut und man Freunde zurücklassen muss, manchmal lohnt es sich um neue Dinge zu entdecken.

Rundum ein gelungenes Musikvideo, welches sehr seicht und entspannt daher kommt. Man darf gespannt sein was die 6 uns in naher Zukunft und vorallem mit Ihrerm neuen Album "AKITA MANI YO" noch präsentieren werden.

Soundbar - Mississippi



Übrigens! Soundbar gehen zusammen mit Culcha Cundela auf große Tour. Alle Daten und Tickets bekommt Ihr HIER.



Dienstag, 6. Oktober 2015

Wir sind wieder unterwegs: Loud and Proud Festival in Daaden

via Loud and Proud Festival
Und der Festivalherbst geht weiter!
Am 17. Oktober findet nämlich wieder in Daaden das Loud And Proud Festival statt.

Mit am Start sind 9 hochkarätige Bands aud Deutschland, Großbritannien, Schweden und den USA.

Mit dabei sind in diesem Jahr:

Harte Gitarrenriffs, Screams voller Leidenschaft und hymnenartige Refrains. Das alles bringt die Metalcoreband Burning Nations aus Süddeutschland mit zum Loud and Proud Festival. Mit dabei haben sie aber auch ihre derzeitig aktuelle EP.

Etwas sanftere, aber richtig tanzbare Klänge kommen da von normal ist anders, die momentan auch auf zahlreichen christlichen Festivals vertreten sind. Mit der Mischung aus Crossover-Rock und Electro kreieren sie ihren ganz eigenen, eben anderen Stil.

Good Weather Forecast sind schon fast alte Hasen im christlichen Musikbusiness. Das merkt man ihnen aber mit ihrem Electro-Pop-Party-Rock gar nicht an. Wie pulsierend, laut und voller Energie ihre Musik ist, kann man nicht nur beim Loud and Proud Festival erleben, sondern auch auf ihrer aktuellen CD "We Glow" hören!

Im Frühjahr waren sie schon mal da und zwar auf dem Balinger Rockfestival. Die Rede ist natürlich von Kingsdown aus Amerika. Auch wenn ihr Rock'n'Roll vielleicht nicht jedermanns Geschmack ist, mit ihrer energiegeladenen Bühnenshow und ihrem charismatischen Frontman Dwain ziehen einfach jeden in ihren Bann.

Vor einiger Zeit haben die 5 Schwaben von Sacrety ihren Fans einen großen Schrecken eingejagt als sie verkündeten, dass sie im Sommer nächsten Jahres als Band getrennte Wege gehen. Das war für die Veranstalter vom LAP ein Grund mehr, sie in diesem Jahr nochmal einzuladen, damit sie mit ihrem Electrocore nochmal die partywütige Menge begeistern und rocken können.

Ziemlich spontan hat sich die Singer/Songwriter Steve Savage noch zum Line-up des Festivals dazugesellt. Der gebürtige Amerikaner (er war früher Frontman der Band Beggars Fortune) lebt nun in Europa, mal in Köln, mal in den Niederlanden und zieht hierzulande die Zuhörer in seinen Bann.

Ebenfalls ziemlich kurzfristig und als Ersatz für HB wurde die schwedische Metalband Safemode dem Line-up des Festivals noch hinzugefügt. Bereits zur Christmas Rock Night im letzten Jahr konnten Sie ihre Fanbase in Deutschland ausbauen und dürfen nun auch den Westerwald rocken!

Keine Unbekannten in Daaden sind LZ7, die derzeit auch auf keinem christlichen Festival fehlt. Partystimmung garantiert! Hierfür solltet ihr euch jetzt schon mal aufwärmen und die müden Gelenke ölen, den hier bleibt kein Bein still.

Für etwas Abwechlung sorgen in Daaden die Musiker von Flatfoot56. Bereits seit einigen Tagen ist die Chicagoer Celtic-Punk Band mit 6'10, einem Projekt von Frontman Tobin, auf Europa-Tour. Halt machen sie auch in Daaden, aber dann ohne die Americana Folk Band 6'10. Ihre Musik ist sowohl hart, aber auch tanzbar!

Der ganze Spaß beginnt um 15.30 Uhr. Einlass ist ab 15.00 Uhr.

Tickets für's Festival gibt's nur noch an der Abendkasse und zwar für 23 €.

Ihr könnt aber auch bei unserem Gewinnspiel mitmachen, denn dort habt ihr die Chance auf 1 von 2 Tickets! Lest einfach bis zum Schluss!

Falls ihr nicht aus Daaden oder dem näheren Umkreis kommt, dann habt ihr die Möglichkeit, euch im Online Shop des Festivals einen Übernachtungsplatz für 10,00 € zu buchen (inkl. Frühstück). Dort gibt es auch noch andere coole Sachen wie Klamotten oder Armbänder mit deren Kauf ihr das Festival unterstützt.




Nun aber zum Gewinnspiel!

Zu gewinnen gibt es 2 x 1 Ticket.

Beantwortet einfach folgende Frage:

Mit welcher Band tourt zur Zeit Flatfoot56 durch Europa?

Eure Antwort schickt ihr einfach bis 12.10.2015 (23.00 Uhr) an burningheartreports[at]yahoo.de.


Die Gewinner werden am 13.10.2015 auf Facebook bekannt gegeben!

Die beiden Gewinner werden wie immer auf Facebook bekannt gegeben und per Email über den Gewinn benachrichtigt. Eure Tickets bekommt ihr an der Abendkasse. Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook. E-Mailadressen und Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben oder zu Werbezwecken verwendet, sondern dienen nur der Benachrichtigung des Gewinners und der Zusendung des Gewinns. In diesem Fall wird der Gewinn nicht geschickt! Sollte der Gewinner / die Gewinnerin sich nicht bis 15. Oktober 2015 bei uns melden, wird ein neuer Gewinner ermittelt. Gewinne werden nicht in Bar ausgezahlt! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Montag, 5. Oktober 2015

Impuls für deine Woche

via
Manchmal werden wir von anderen Menschen verletzt. Und am liebsten würden wir uns zurückziehen. Uns hinter einer unsichtbaren Mauer verstecken und niemanden mehr an uns heran lassen.
Gibt es solche Menschen in deinem Umfeld? Menschen, die dich einmal verletzt haben und es von Zeit zu Zeit wieder tun? Lässt du deswegen bestimmte Menschen manchmal gar nicht mehr an dich heran?
Aber wenn du dich umsiehst: Gibt es nur solche Menschen? Oder gibt es auch eine andere Sorte von Menschen? Menschen, die erkennen, wenn du eine unsichtbare Mauer um dich aufbaust? Und die alles daran setzen, sie zu durchbrechen?
Und für solche Menschen, die sich um uns kümmern und für uns da sind, selbst wenn wir es vielleicht im ersten Moment nicht sehen oder wahrnehmen können, sollten wir dankbar sein, denn sie sind ein Geschenk Gottes!
Und vielleicht sollten wir es solchen Menschen auch mal sagen, dass wir ihnen dankbar sind und sie gern haben!

"Ein Freund liebt zu jeder Zeit und als Bruder für die Not wird er geboren!"
Sprüche 17,17

Freitag, 2. Oktober 2015

CD: Lutz Scheufler - Nicht ohne meine Gitarre

via SDG Verlag
Lutz Scheufler ist seit Jahren als Evangelist und Musiker in Deutschland und darüber hinaus unterwegs. Wir haben für euch in seine neue CD reingehört.

Wie der Titel „Nicht ohne meine Gitarre“ des neuen Albums bereits zu verstehen gibt, wurden alle Lieder auf dieser Produktion nur mit Gitarre und Gesang „live“ in einem Guss im Studio aufgenommen. Bei drei Liedern mischt sich dann noch der angenehme Ton einer Bluesharp (Blues-Harmonika) ein.
Und hier zeigt sich, dass weniger manchmal mehr ist. Durch die minimale Untermalung werden die Texte der einzelnen Lieder auf wunderbare Weise getragen ohne das der unvergleichliche Klang der Gitarre und der Harmonika untergehen.

Songliste:
01. Borderline
02. Ich komme jetzt zu dir
03. Alle Menschen sind doch Fremde
04. Angekommen im Knast
05. Frieden wird werden
06. Mittendrin
07. Falsche Propheten
08. Ausgewurzelt
09. Welch ein Freund ist unser Jesus
10. Stern von Bethlehem
11. Ungeschminkt

Eröffnet wird das Album mit dem Song „Borderline“. Als sehr melancholisch empfindet man dieses Lied im ersten Moment und auch die Westerngitarre unterstützt diesen Eindruck. Der Text ist ebenso schwer zu verdauen, vor allem wenn in der ersten Strophe davon die Rede ist , dass sie „sieht das Blut wie es spritzt“. Allerdings wäre es nur die halbe Wahrheit über dieses Lied, wenn wir es dabei belassen würden. In den folgenden Strophen finden wir im Text einen Grund zur Hoffnung, dort heißt es unter anderem: „So geht es nicht weiter hat der Arzt ihr gesagt. Willst du überleben mach ´nen Lebensvertrag“ oder „Sie faltete die Hände bittet Jesus um Kraft“.

Beim folgenden Lied „Ich komme jetzt zu dir“ hören wir eine deutsche Vertonung des Negro Spiritual „Go Down Moses“. Allerdings beschäftigt sich diese deutsche Fassung nicht mit den Geschehnissen Moses in Ägypten, sondern mit der persönlichen Beziehung bzw. Hinwendung zu Jesus und wesentlichen christlichen Glaubensinhalten. „Den Tod hast du kaputt gemacht. Denn Himmel hast du mir gebracht.“ Auch hier trägt die Westerngitarre den Text auf besondere Weise.

Alle Menschen sind doch Fremde“ heißt der nächste Song. Ehrlich und ohne etwas zu schönen ist hier davon die Rede, dass im Prinzip doch alle Menschen Fremde sind, aber dass wir auch oft gar nicht wissen wie man sich als Fremder fühlt. „Kommst du einmal in die Fremde, weißt du erst wie´s Fremden geht“. Doch wäre das die einzige Botschaft des Textes, dann wäre das ziemlich deprimierend und so ist es äußerst aufbauend, dass es im Refrain immer wieder heißt: „Aber Gott gibt jedem Heimat, der ihn liebt und zu ihm hält“. Ein Wahrheit, die keiner leugnen kann.

Bei „Angekommen im Knast“ haben wir das erste Lied auf der CD, bei dem neben der Westerngitarre auch die Bluesharp zum Einsatz kommt. In diesem Song geht es um den typischen Gefängnisalltag, aber auch die Hoffnung die Jesus selbst im Gefängnis bringen kann. Sicher Erfahrungen von denen Lutz Scheufler selber schon gehört hat, da er in regelmäßigen Abständen auch Konzerte in Gefängnissen gibt.

via SDG Verlag
Darauf folgt der Song „Frieden wird werden“, der ruhige Konzertgitarren-Töne anschlägt und mit dem Text zum nachdenken anregt und einlädt. Im Text spricht Lutz Scheufler davon, dass es keinen Frieden auf der Welt geben kann, wenn nicht vorher Frieden in den Ländern, Städten, Häusern und uns selbst herrscht. Allerdings wird auch klar, dass ich erst Frieden mit mir schließen kann, wenn ich Frieden mit Gott geschlossen habe und zwar durch Jesus. „Frieden wird werden. Frieden auf Erden. Frieden wird sein, lässt du Jesus in dein Leben ein.

„Mittendrin“ erzählt von ganz typischen Alltagsproblemen bzw. erzählt eine Geschichte in sich selbst. Wieder ehrlich und ungeschönt passt der Text perfekt zu den Klängen der Westerngitarre und auch umgekehrt. Um den ganzen Inhalt wirklich zu erfassen hilft nur mehrmals selber hören. Im Übrigen bei diesem Lied schrieb Ulrich Wießner den Text und von Lutz Scheufler stammt die Musik.

Unter dem Titel „Falsche Propheten“ finden wir wieder ein Lied, dass von Westerngitarren- und Bluesharp-Klängen getragen wird. Ehrlich gesagt ist dieses Lied ziemlich wagemutig, aber auch wieder von unerschütterlicher Ehrlichkeit getragen. Inhaltlich finden wir eine Warnung an Falsche Propheten unter den Menschen. „Falsche Propheten verderben unser Land. Falsche Propheten, ihr seid uns wohlbekannt. Falschen Propheten, wir folgen euch doch nicht. Falsche Propheten, es kommt das Weltgericht.“

Der nächste Titel „Ausgewurzelt“ trägt diesen aufgrund der ersten Liedzeile. „Der Baum ist ausgewurzelt.“ Wieder vermittelt Lutz Scheufler die Hoffnungslosigkeit, die oft in unserer Welt vorherrscht und bringt uns dann erneut mit Seiner Hoffnung in Kontakt. „Der Grund für meine Hoffnung ist Jesus ganz allein. Denn ohne ihn wird jede Hoffnung niemals Hoffnung sein!“ Die zarten Klänge auf der Konzertgitarre tragen die einzelnen Worte und verleihen ihnen das ganze Lied über mehr Gewicht.

Mit „Welch ein Freund ist unser Jesus“ finden wir auf der CD auch ein altes, sehr beliebtes Lied wieder, dass aber durch die Interpretation auf einer Resonatorgitarre (eine Gitarre mit einem mechanischem Lautsprecher im Innern) doch in einem ganz neuen Gewand daher kommt und neu mitreißt und begeistert.

Nun folgt „Stern von Bethlehem“, ein Lied das auf den Stern anspielt, der damals in Bethlehem die Weisen zum Stall wies. „Er leuchtet heute auf der ganzen Welt – der Stern von Bethlehem.“ Ein schönes, ermutigendes Lied, dass mit Fröhlichkeit auf Jesus verweist. Auch hier ist die Westerngitarre das begleitende Instrument.

Mit „Ungeschminkt“ sind wir auch schon beim letzten Lied der CD angekommen. Hier stammt der Text von Jörn Phillip und die Musik wieder von Lutz Scheufler. Es verweist mutig darauf, dass wir uns vor Gott nicht verstellen können und ihm doch unser Gesicht ungeschminkt und so zeigen sollen wie es ist. Mit dem letzten Lied finden wir auch das letzte Lied, dass mit Westerngitarre und Bluesharp aufgenommen wurde.

Alles in allem merkt man der ganzen CD die Hingabe von Lutz Scheufler an Jesus an und auch seinen Wunsch, das anderen Menschen zu vermitteln.

Rein hören lohnt sich

Im Übrigen hat die CD selbst einen besonderen Optik-Bonus verdient, denn sie kommt im Aussehen einer Schallplatte daher.

Die CD gibt es beim S.D.G. Verlag für 15 Euro oder als Download bei Amazon und iTunes für 8,99 Euro.

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Impulse for your month

www.weavinggrace.com
Therefore, to you who believe, He is precious. (1 Pet 2:7a)

Peter is talking about the Lord Jesus Christ in this part of his letter, and contrasting the attitude of those that believe with those that have rejected Christ. He says that for believers, Christ is precious or in other words of high worth or value. What is meant by this? We value people to different degrees. Those that are passing acquaintances receive less of our attention than those that are close to us. This is only natural, because we have only limited time and energy to spend on those that we know. To parents, their children are precious. To a spouse, their partner is precious! We spend more time in these relationships than others and rightly so. It is, of course, possible to get these relationships wrong! The children or spouse may not receive the attention they deserve, or, alternatively these relationships can become so consuming that they exclude all others. Returning to Peter’s comment, why is the Lord precious to us as believers? We recognise that work that He has done saving us from sin and the judgement due for our sins, and bring us back into a living relationship with the Father. We have experienced and continue to experience the love that He has for us!

How does the preciousness of someone demonstrate itself? Firstly, we will want to spend time with that person. Secondly, we will want to please them in all we do. Thirdly, we will want to do things for them. What does this mean for us as Christians? We will want to spend time with the Lord praying to Him and waiting on Him to see if He has anything to say to us. We will spend time studying His word to understand what does and does not please Him. We will spend time with other Christians rejoicing together in the love He has for us. We will spend time, as we are able, teaching others about the Lord and how wonderful He is.

When you consider your life, can you say that Jesus is precious, or of great worth, to you? Can this be demonstrated in the priorities that you have and the way you live your life? Will people know that to YOU, ‘He is precious?’