Freitag, 30. Januar 2015

Download: Hello Industry - Matter

via noisetrade
Immer wieder stellen wir euch EPs und Alben zum Download vor, die man auf NoiseTrade finden kann. Manchmal entdeckt man sofort ein Schätzchen, weil es eins der empfohlenen Platten ist oder man sucht sich durch die Neuerscheinung und findet nach etwas suchen einen Künstler dessen Musik einen anspricht. Fall 1 war bei der heutigen Vorstellung der Fall.

Die Band Hello Industry gibt es seit 1999 und ihre Musikrichtung lässt sich grob in die Schublade "Alternativ Rock" einordnen. Ihre Songs sind ehrlich und direkt.
Sie gehen einen sofort unter die Haut und reißen einen mit. "Matter" bietet 11 Songs, die einen zum träumen anregen, zum durchatmen, zum nachdenken und zum loslassen.
Das Album ist bereits 2013 erschienen, aber es ist ein Album für Menschen, die gerade kämpfen egal mit was oder gegen wen. Damit kann man kurz abtauchen und mit Abstand auf seine Probleme schauen. "Matter" deckt eine breite Spane von Themen und Emotionen ab, mit denen jeder in seinem Alltag zutun hat und das musikalisch mal schnell oder langsam, hoch oder niedrig, laut oder leise ist.

Mit "When The Going’s Bad" startet das Album und ist ein Song den man hören sollte, wenn man am Boden ist, denn er ermutigt einen wieder aufzustehen und weiterzumachen. "No one like you could start a breakthrough, but you know you could be the only one to."
"Easy" dreht sich darum sich selbst zufinden. Besonders Menschen mit wenig Selbstwertgefühl könnte dieser Song auf die Sprünge helfen, denn er ist voll mit Komplimenten und Motivation.
Wir können uns selbst finden und zwar mit Gott, denn er hilft uns dabei. Schließlich hat er uns gemacht und hat unsere Leben in eins seiner Bücher geschrieben. Er kennt uns und zeigt uns unsere Identität, wenn wir uns darauf einlassen. Schließlich ist es "so easy".

"Blind" erzählt davon, dass wir Blind sind. "I think you're blind in at least one eye, your perception running dry. And if you see what I can see I bet that you'd agree with me." Wer das zu uns sagt und warum wir Blind sind, wird nicht konkretisiert. So lässt es platz für die eigene Interpretation. Wer könnte das zu mir meinen? Warum bin ich blind und was möchte ich nicht sehen oder kann ich nicht sehen?

Bist du schon einmal morgens aufgewacht und der Traum fühlte sich so echt an, dass du dachtest er sei es? Vielleicht hat er auch was gezeigt, worüber du schon lange grübelst und der Traum wollte dir vielleicht auf deine Frage eine Antwort geben, doch davor bist du aufgewacht?
Oder der Traum war einfach schön und dann bist du einfach aufgewacht? Aber es war eben nur ein Traum und soviel bedeuten Träume doch nicht, oder? Genau darum dreht sich der Song "Dream" und wie ein Traum klingt er auch - leicht und verträumt.

Nun wird es dunkler und schwerer mit "Stop The Rain". Das zeigt die vielen Facetten der Band, denn nicht nur durch die Bassline wirkt der Song finster, sondern auch der Gesang ist etwas kantiger. Auch textlich gehts eher um die Schattenseiten des Lebens "Who can stop the pouring rain?" Wer stoppt in deinem Leben den Regen und lässt dich die Sonne wieder spüren?

Nach diesem kurzen Exkurs ins Dunkel, fallen einem sofort die höher getönten Gitarren auf. "When I Was Young" hat eine bluesige Note und stellt uns die Frage wie es unserem Herzen geht. Ist es immernoch so wie es war als wir jung waren? Schlägt es noch so? Und wie ist es mit unsere Seele? Hat es immer noch Hoffnungsschimmer, wenn Dinge kalt sind? Oder sind wir wirklich alt geworden und es hat sich alles geändert?

"Manipulator" handelt einwenig davon, wie man in dem einen Moment von anderen bewundert wird und im nächsten Moment wird man von den gleichen Leuten verflucht. Das kann passieren und man hat sich in Menschen getäuscht. Das ist normal und passiert jedem einmal. Es ist ein sehr lauter und energiegeladener Song.

Danach wird es wieder etwas ruhiger und vor allem traurig mit "So Much For Love". Die Klavierakkorde sind melancholisch und es steigert sich mit einer begleitenden Akustikgitarren und danach mit E-Gitarre und Schlagzeug, aber das nimmt keines Falls die Traurigkeit aus dem Lied.

"The Innocent Will Die (Anything Is Possible)" spricht an das unsere Leben irgendwann vorbei ist und wir es nicht mit Geld verlängern können oder uns einfach ein neues kaufen könne.
"Please don't leave me alone. Anything is possible. - Bitte lass mich nicht alleine. Alles ist möglich." Mit Jesus an unsere Seite, der uns nicht allein lässt, ist alles möglich. Denn nach dem irdischen Leben folgt für uns Christen ein Leben nach dem Tod im Himmel.

Beim nächsten Song findet man sich im Weltall wieder mit spacigen Sounds. Aber so spacig ist das Thema des Liedes gar nicht. Es handelt von Jesus, was er tat und was das mit unserem Leben zutun hat. Vor allem aber ist es mal ein etwas anderes Lobpreislied, in das man auf alle Fälle reinhören sollte.

Das Album schließt mit "Done" ab. Er ist wieder ruhiger und rundet "Matter" gut ab. Der Song setzt sich mit der Tatsache auseinander, was ist wenn man von der Welt gegangen ist. Wird sich jemand an einen erinnern, wird von einem gesprochen und wird auf die gemeinsame Zeit zurückgeblickt? Und was hat man erreicht? Hat man etwas in der Welt verändert oder nur sich selbst?

Fans von Switchfoot, Radiohead, Muse oder Coldplay sollten unbedingt in das Album reinhören, denn es ist ein starkes Stück mit viel Inhalt und einer musikalischen Vielfalt.
Man sollte sich aber nicht wundern, wenn ein Song oder sogar mehrere einen Nerv treffen und einen Punkt im Leben, mit dem man gerade zu kämpfen hat. Oder man lauscht einfach und denkt über sein Leben nach und träumt etwas. Es wirft stellenweise auch mehr Fragen auf, als das das Album beantwortet. Aber Antworten will das Album auch gar nicht konkret geben, sondern nur die eine: wenn du eine Antwort suchst, such sie bei Jesus.


Donnerstag, 29. Januar 2015

Musikvideo: Gideon - Survive

via Facebook
Gestern erst wurde das neue Musikvideo der Hardcore/Metal Band Gideon aus Tuscaloosa, AL, zum Lied "Survive" veröffentlicht. "Survive" ist auf dem Album "Calloused" zu finden, welches im letzten Jahr releast wurde.

Als Unterstützung hat sich die Band Caleb Shomo, den Frontman von Beartooth, geholt.

"Survive" ist ein sehr ermutigendes Lied. So heißt es zum Beispiel in der Bridge "Fall. Get Up. Repeat. - Hinfallen. Aufstehen. Wiederholen." Zeilen, die Mut machen, auch wenn es mal nicht so gut läuft, nicht aufzugeben, sihc nicht unterkriegen zu lassen und es immer wieder zu versuchen, bis es klappt.
Diese Worte werden im Video nicht nur als Text gezeigt, sondern auch mit 4 verschiedenen Menschen verbildlicht: ein Boxer, ein Skater, ein Marinesoldat und ein Feuerwehrmann. Aber auch die Band selbst ist im Video zu sehen.

Bei all dem "Geschrei" bilden die cleanen Parts im Refrain einen kleinen Kontrast. "Breathe life breathe life / Survive / Are you afraid to die? Afraid to be alive? / This time I've made up my mind and I'm not wasting time / Survival of the fittest / Survive! Survive!"


Gideon - Survive

Dienstag, 27. Januar 2015

Film: HOLOCAUST light - gibt es nicht!

via SCM Hänssler
Heute, am 27. Januar 2015, ist der 70. Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus. Am 27. Januar 1945 wurden die Gefangenen von der Roten Armee aus dem Konzentrationslager Auschwitz befreit. Seit 1996 ist dieser Tag ein gesetzlich verankerter Gedenktag und im Jahr 2005 erklärten die Vereinten Nationen diesen Tag zum Internationalen Gedenktag an die Opfer des Holocaust.

Es gibt viele Menschen, die den Holocaust, also die Ermordung von 5,6 bis 6,3 Millionen Juden im Zweiten Weltkrieg, leugnen und sagen, dass es so etwas nicht gab. Andere hacken auch heute noch darauf rum und machen die Nachkommen noch immer für die Ermordungen schuldig. Und diese wiederum fragen sich, warum sie für etwas beschuldigt werden, dass nicht sie, sondern ihre Vorfahren taten. Viele Deutschen meinen, dass doch endlich mal Schluss damit sein sollte!
Haben wir wirklich daraus gelernt? Ist wirklich Schluss mit dem Holocaust-Gerede?

Fakt ist allerdings, dass laut einer Forsa Studie jeder 5. junge Erwachsene in Deuschland nichts mehr mit dem Begriff "Auschwitz" anfangen kann. Und auch wenn man meint, dass wir Menschen aus dem Holocaust gelernt hätten, muss man zunehmend feststellen, dass auch heute noch bzw. wieder der Antisemitismus auf fruchtbaren Boden gelingt.
Genau aus diesem Grund, weil Auschwitz in Vergessenheit gerät, gibt es diesen Film von Ilona Rothin.

Und noch gibt es (zum Glück) Menschen, die davon berichten können. Überlebende, die uns ihre Geschichte erzählen, um uns daran zu erinnern, wie grausam es war und dass so etwas Schreckliches wirklich nicht mehr passieren darf!

Eine ist Sara Atzmon, die als 12-jährige das Ghetto, Arbeitslager und auch das KZ Bergen-Belsen überlebte.

Fast 70 Jahre später kehrt sie zurück nach Deutschland und besucht mit ihrer Enkelin die Orte ihres Leidens. Sie begegnen dort jungen Menschen und Erwachsenen, die entweder nichts über den Holocaust wissen oder nichts mehr darüber hören möchten.

Sara Atzmon reist durch die Welt und erzählt ihre Geschichte. Und genau diese Geschichten sieht man im Dokumentarfilm "HOLOCAUST light - gibt es nicht!". Sara Atzmon erzählt nicht nur von der Zeit im Zweiten Weltkrieg, sondern auch von der Zeit nach dem Krieg, wie der Holocaust für sie weiterging.

Die Malerin und KZ-Überlebende zieht aber auch den Bogen in die heutige Zeit. Bei einem Besuch in Chemnitz muss sie erschüttert feststellen, wie viel Antisemitismus es auch heute noch gibt, als sie die Geschichte eines Gastronomen hört, der ein jüdisches Restaurant leitet.

Ein sehr spannender, bewegender, teilweise auch schockierender, vor allem aber sehenswerter Dokumentarfilm mit Erzählungen aus dem Leben der Jüdin, aber auch mit Bilder und Szenen von damals und natürlich heute. Der Film möchte uns wachrütteln und ermahnen. Gelingt der Kampf gegen das Vergessen?

Den Film gibt es für 14,95 € bei SCM Hänssler.



Titel: "HOLOCAUST light - gibt es nicht!"
Genre: Dokumentation
Länge: 92 Minuten
FSK: 12 Jahre
Veröffentlichung: 2013
Preis: 14,95 € bei SCM Hänssler

Montag, 26. Januar 2015

Impuls für deine Woche

via
Heute ist schon wieder Montag, das Wochenende ist vorbei und die neue Woche hat begonnen. Es gibt ja so diese typischen Montage, die einfach bescheiden beginnen.
Dein Wecker klingelt nicht, du verschläfst und verpasst den Bus. Dein Auto springt nicht an und als es dann endlich angesprungen ist und du losgefahren bist, kommt dir plötzlich einer auf deiner Spur entgegen, weil er die Kurve schneidet. Immer diese seltsamen (Mon)Tage!

In solchen Momenten sehe ich mich meist am Rummotzen. Da macht sich schlechte Laune breit. Und wehe mir kommt jemand entgegen... Ich ertappe mich dann immer wieder, wie das meinen Tag und mein verhalten anderen gegenüber beeinflusst. Da fällt es mir schwer, da noch etwas Gutes darin zu erkennen.

Vor ein paar Tagen habe ich ein Video gesehen, das mich zum nachdenken gebracht hat. Dem Mann in dem Video geht es ähnlich. Ihm passieren Dinge, die man nun wirklich nicht haben muss - erst Recht nicht an einem Montagmorgen. Aber er reagiert ganz anders, ganz unerwartet. Er versucht das Positive, das Gute darin zu sehen.
Er selbst hat nicht viel, gibt aber von dem Wenigen noch etwas ab und erntet von vielen Menschen nur ein Kopfschütteln.




Auch wenn es mir jetzt immer noch schwerfällt in allem etwas Gutes zu erkennen, so wird mir doch bewusst, dass es mich nicht voranbringt und mir auch nicht gut tut, wenn ich mich an den Dinge festhalte, die schief laufen, die nicht gut waren.
Das Video macht mir wieder ein Mal mehr bewusst, wie wichtig es ist, sich nicht vom negativen beeinflussen zu lassen, sondern damit abzuschließen und das Beste aus allem zu machen.
An jedem neuen Tag hast du die Möglichkeit, das Beste aus deinem Tag zu machen, neu zu beginnen - und das nicht nur ein Mal am Tag, sondern jederzeit!

Wenn deine Woche heute also vielleicht auch nicht so gut begonnen hat, dann ist es jetzt an der Zeit, abzuschließen, den Reset-Knopf zu drücken und neu zu beginnen bzw. das Beste aus dem Tag zu machen. Die Veränderungen wirst du, wie der Mann im Video, vielleicht nicht immer gleich sehen, aber es verändert sich etwas.

Samstag, 24. Januar 2015

Buch: Der Weg von William Paul Young

© uth.hn
"Der Weg - Wenn Gott dir eine zweite Chance gibt", ist nach "Die Hütte" der zweite große Bestseller von Autor William Paul Young.

Young arbeitete viele Jahre als Büroangestellter und Nachtportier in Hotels. Der gebürtige Kanadier wuchs als Sohn von Missionaren in Papua-Neuguinea auf, war selbst viele Jahre lang Mitarbeiter einer christlichen Gemeinde. Mit seiner Frau Kim, sechs Kindern und drei Enkelkindern lebt er im US-Bundesstaat Oregon.

Im Buch "Der Weg" zieht Autor William Paul Young, wie bereits in "Die Hütte", seine ganz speziellen literarischen "Tricks".
Eine Hirnblutung lässt den egozentrischen Multimillionär Anthony Spencer ins Koma fallen. Er "erwacht", nur um sich selbst in einer surrealen Welt wiederzufinden. 
Anthony trifft in einer Welt zwischen Himmel und Erde auf Jesus und auf den Heiligen Geist. Von zwei Personen werden diese verkörpert. Was zu Anfang wie Fantasy klingt wird für Anthony zur Realität. Er bekommt eine zweite Chance. Wenn er sie nutzt, kehrt er zurück zur Erde. Und er kehrt auf die Erde zurück, mit der Möglichkeit, seine Vergehen zu sühnen. Dazu darf er sich allerdings nur der physischen Augen verschiedener Menschen bedienen, durch die er die Welt in einem ganz anderen Licht sieht. Er erfährt nicht nur die Hoffnungen und Träume dieser Menschen, sondern auch ihre Sorgen und Prüfungen.

© Gerth Medien
Jeder dieser Erfahrungen unterscheidet sich völlig von der nächsten. Und jede hat auf ihre ganz eigene Art das Potential, seine Erlösung herbeizuführen.

Aber es gibt einen Haken: Anthony muss seine besondere, ihm verliehene Gabe nutzen, um einen Menschen körperlich zu heilen. Nur einen. Er wäre sogar in der Lage, sich selbst zu heilen.
Wird er den Mut haben, die richtige Entscheidung zu treffen, um dadurch die große Ungerechtigkeit, die er in seinem bisherigen Leben zu verantworten hat, ungeschehen zu machen?
Ihr erfahrt es im Buch.

Erschienen ist das Buch im Allegri Verlag. Erhältlich, unter anderem, bei Gerth Medien.


Freitag, 23. Januar 2015

Film: Der Preis des Glaubens

via SCM Hänssler
Wenn das Schicksal Menschen zueinander stellt, die mit der Frage kämpfen, ob sie Gott wirklich vertrauen können, dann passiert einiges in ihren Leben.
So könnte man im groben den Film Der Preis des Glaubens zusammenfassen.
Eine der Personen ist Brendan, der die Hauptperson im Film ist. Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis kommt er in seine 18. Pflegefamilie und hat während seiner Haft zum Glauben gefunden. Er hat mit seiner Vergangenheit abgeschlossen und möchte ein neues Leben beginnen. Am Anfang sieht alles gut aus. Er findet Anschluss in der Schule, findet Freunde und besucht eine Junge Gemeinde, in der er sich mit anderen Jugendlichen trifft, die an Gott glauben und etwas bewegen wollen.
Aber so harmonisch bleibt es nicht und sein altes Leben holt ihn wieder ein. Seine alte Gang taucht auf und möchte, dass er wieder zu ihnen zurückkommt, schließlich seien sie eine Familie. Außerdem möchten sie den Ort einer Kiste erfahren, die Brendan und der verstorbene Freund vor der Festnahme versteckt haben.
Dann gibt es noch die Pflegeeltern von Brendan, die ihren Sohn verloren haben. Der Mann hat den Verlust verarbeitet und versucht an das Gute zu glauben, was Gott damit bewirken wollte, während die Frau nicht verstehen kann wie Gott das zulassen konnte und an ihrem Glauben zweifelt.
Nicht nur Trauer, Verlust und Vergebung sind Themen des Films, sondern auch Schuld. So hat nicht nur Brendan mit Schuld zu kämpfen, sondern auch Natalie, die er aus einem brennenden Auto rettet.
Während die Geschichten ineinander greifen, zeigt der Film beeindruckend, wie es ist, wenn man mit seinem alten Leben abschließt und Jesus nachfolgt. Wie man sich immer und immer wieder aufs Neue für Jesus entscheiden muss, während einen seine Vergangenheit einholt und zurückziehen möchte.

Der Film wirft auch Fragen auf. Ist es wirklich möglich einen Neuanfang im Leben zu haben mit Gott? Was macht gelebten Glauben aus und sollte man immer auf Gott vertrauen egal was passiert?
"Der Preis des Glaubens" bringt einen zum Nachdenken, rüttelt auf und ist ein spannender und Mut machender Film, der zeigt, was Gott aus unserem Scherbenhaufen "Leben" machen kann, wenn wir uns ihm anvertrauen und er die Scherben von uns bekommt, um unser Leben wieder zu richten.

Auf der DVD ist ein umfangreiches Bonusmaterial mit weiterführenden Gedanken, Fragen und Bibelstellen rund um die Themen des Films.



Hier ein kurzer Ausschnitt aus dem Film:






Titel: Der Preis des Lebens
Original: King’s Faith
Veröffentlichung: 2014
Länge: 104 Minuten
FSK: 12 Jahre
Preis: 15,95 bei SCM Hänssler

Die DVD gibt es unter anderem bei SCM Hänssler für 15,95€ oder in jeder gut sortierten
christlichen Buchhandlung.

Donnerstag, 22. Januar 2015

ONE Rock 2015

Am 17.Januar wurde ein runder Geburtstag gefeiert und zwar der vom ONE Rock Festival in Ruteheim in der Nähe von Stuttgart. Zum Jubiläum haben sich die Veranstalter einiges einfallen lassen und ein buntes Line Up zusammengestellt, damit für jeden etwas dabei war.

Pünktlich begann der Einlass, aber eine lange Schlange wartete darauf in die Halle Bühl zu dürfen und bis die vielen Leute in der Halle waren, vergang einiges an Zeit und der Startschuss für einen ereignisreichen Abend verschob sich nach hinten.
Mit ein paar Minuten Verspätung kam der Detmolder Rapper Rudi O auf die Bühne in Begleitung seiner Band Die Beatzeps. Sie waren die einzige Band, die das erste Mal auf dem ONE Rock spielten. Das erklärte auch das noch zurückhaltende Publikum, was sich aber trotzdem zum Bouncen animieren ließ. Es erklangen ältere Songs wie "Segel davon" oder "Eingebildet", aber auch neue Lieder wie "Kapitän", das etwas melancholischer und schwere ist, als die davor genannten.
Rudi erzählte, dass es das bisher größte Publikum war vor dem er seine Songs präsentierte.

Danach kamen die ersten alten Bekannten auf die Bühne, denn die 5 Schwaben von Staryend durften im letzten Jahr das ONE Rock eröffnen. Dass sie dem Publikum bekannt waren, merkte man sofort, denn es wurde eng vor der Bühne und der Raum bis zum Mischpult war gut gefüllt.
So wunderte es auch nicht, dass Lieder wie "Heartbeat" natürlich kraftig mitgesungen wurden. Aber auch die neue EP hatten sie mit im Gepäck und haben kurzerhand ein paar Exemplare von der Bühne ins Publikum geworfen.
Aber "On Now Forever" lernte nicht nur fliegen, sondern Staryend spielten auch einige der Songs aus der EP. Auch die neuen Songs konnten das Publikum überzeugen und so wurde getanzt, gesungen, gesprungen und die Arme rhythmisch in der Luft bewegt.

So wurde die Stimmung für den nächsten Act angeheizt und dieser Auftritt war nicht leicht. My Little Rockstar Dream dürften danach auf die Bühne und bei ihnen war es kein normaler Auftritt, denn es war ihr Abschiedskonzert. Wie vor 2 Jahren wurde wieder ein weißer Vorhang vor die Bühne gehängt und damit begann das letzte MLRD Konzert. Mit einem kleinen Video ging es los, dass Sequenzen aus der Bandgeschichte zeigte. Danach hieß es unter anderem ein letztes Mal "Jessica, Jessica …". Aber was wäre ein Abschied ohne ein paar Besonderheiten.
So wurde "High and Low" unplugged gespielt, bei "Jail", dem 1. Song den die Band geschrieben hat, kam die Urbesetzung von MLRD auf die Bühne, denn vor Dani und Toby waren 3 andere in der Band und 2 von ihnen gaben sich noch einmal die Ehre. Ein letztes Video wird es zu "You're gettin' laid, I'm gettin famous" geben mit den Aufnahmen die das Publikum gemacht hat.
Mit "In The End" und "Memories" erklangen die letzten Töne der Rockband My Little Rockstar Dream und das Publikum hat nochmal alles gegeben, um den letzten Auftritt besonders zu machen.

Nach diesem emotionalen Auftritt ging die Geburtstagsparty mit Good Weather Forecast weiter.
Schon mit ihrem Opener "Let It Shine" hatten sie das Publikum auf ihrer Seite und wie gewünscht gingen da auch alle in die Hocke. Die Elektro-Pop Band lieferte wie immer einen soliden Auftritt ab.
Weitere Fotos gibts auf Time Passed By Photography
Spätestens als Sänger Flo in einer großen Kugel auf der Bühne stand und damit ins Publikum bei "Play This Forever" rollte, tobten die Zuschauer. Sowas hatte man höchstens schon einmal bei internationalen Bands wie "A Day To Remember" gesehen oder auf irgendwelchen Stadtfesten im Wasser. Aus zeitlichen Gründen fiel die gewünschte Zugabe leider ins Wasser und auch die kleine Predigt des Sängers fiel kürzer aus als sonst.

Den Abschluss machten Sacrety. Die Bühnenoutfits der Releasetour blieben erhalten, so auch die Glitzerjackets ab "I'm In Love". Der Zuschauerraum war schon etwas leerer, was der fortgeschrittenen Uhrzeit geschuldet war. Die Stimmung aber war immer noch so gut wie bei den Bands zuvor.
Es kam auch über den ganzen Abend Konfetti und Nebelmaschinen zum Einsatz, so auch bei Sacrety. Warum aber Schaumküsse geschossen wurden, war nicht ganz klar. Eine klebrige Angelegenheit war das. Das war aber schnell vergessen, denn wie bei MLRD wurde im Pit ordentlich abgegangen und Circel Pits, Wall Of Deaths und allgemeines Pogen stand hoch im Kurs.
Das Tanzen zu "Get A Wiggle On It" oder "Dance" fiel auch nicht schwer, da man schon bei Staryend und Good Weather Forecast warm geworden war.
Bei der Zugabe "Hold On Tight" standen My Little Rockstar Dream noch ein letztes Mal mit Sacrety auf der Bühne, um den gemeinsamen Touren die Ehre zu geben und am Ende wurden die MLRD Jungs noch einmal auf Händen bis zum Mischpult getragen.

Und dann war das ONE Rock 2015 auch schon zu Ende und die Geburtstagsgäste verließen langsam die Halle nachdem die letzten Gespräche mit den Bands beendet waren. Am Ausgang wurde man zu den nächsten anstehenden Events wie Sound Of Truth, InSpirit oder dem Balinger Rockfestival eingeladen. Über den Abend war für das leibliche Wohl gut gesorgt und die Atmosphäre war im Großen und Ganzen super und ausgelassen.
Da hat der Veranstalter mit dem Line Up alles richtig gemacht und vorallem der Abschied von My Little Rockstar Dream wird von dem Abend in Erinnerung bleiben.
Man darf gespannt sein, was sich die Veranstalter für nächstes Jahr einfallen lassen und sagen an dieser Stelle vielen Dank an den Veranstalter für einen tollen und ereignisreichen Abend.

Wer das ONE Rock in bewegten Bildern Revue passieren lassen möchte, kann sich den Konzertmitschnitt anschauen:



Dienstag, 20. Januar 2015

Musikvideo: MxPx - Stay On Your Feet

via Facebook
Anfang des Jahres hat die Punkrock Band MxPx aus Bremerton im Bundesstaat Washington ein Musikvideo zu ihrem Song "Stay On Your Feet" veröffentlicht. Zu finden it das Lied auf dem Album "Plans Within Plans", welches bereits im Frühjahr 2012 veröffentlicht wurde.
Da man in Deutschland schon länger nichts mehr von bzw. über die Band gehört hat, finden wir, dass es mal wieder an der Zeit ist, die Band in Erinnerung zu rufen!

Das Video ist eine Mischung aus Musikvideo und Lyricvideo und beginnt wie eine Filmvorführung. 
Neben Liveaufnahmen von Auftritten der Band enthält das Video auch Schwarz-Weiß-Filmszenen. Diese Filmszenen sind Outtakes oder unveröffentlichtes Filmmaterial auf der 35mm Stock Footage von archive.org.
Gemacht wurde das Video zusammen mit Bryan Buchelt von Snaproll Studios, der auch das Musikvideo von 6'10 - über das wir letzte Woche berichtet haben - produziert hat.


Im Lied geht es um gute und um schlechte Zeiten, die wohl jeder mal im Leben hat oder haben wird. Und meistens sind es gerade die schlechten Zeiten, die uns noch weiter herunter ziehen und uns manchmal den Boden unter den Füßen wegziehen. Und dann kommt das Lied von MxPx mit der Aufforderung "Stay On Your Feet - Halte dich auf den Beinen."
In den meisten Fällen, kann man aus solchen Tiefs und Fehlern, die man macht lernen, und das besingt die Band auch in diesem Lied. Es geht nicht darum, stehen zu bleiben, zu stagnieren, sondern nach vorne zu sehen und das Vergangene, vor allem all das Negative hinter sich zu lassen.
Im Refrain heißt es dann: "Stay on your feet. Take it as it comes but don't retreat. Stay on your feet. You gotta take a risk and face the heat. - Halte dich auf den Beinen. Nimm es, so wie es kommt, aber zieh dich nicht zurück. Halte dich auf den Beinen. Du musst das Risiko eingehen und der Tatsache ins Auge blicken."
Der catchy Refrain bleibt einem noch lange im Gehörgang. Der Song hat echtes Ohrwurmpotential, so wie auch andere, ältere Songs der Punkrocker. Um nur einen zu nennen: "Punk Rawk Show".

Wenn man bedenkt, wie schnelllebig die Musikindustrie heutzutage ist, dann kann man der Band für ihr fast 23-jähriges Bandbestehen Respekt aussprechen! In den 23 Jahren haben sie über 10 Alben, sowie einige EPs veröffentlicht. Zu ihrem 22. Band-Geburtstag veröffentlichten sie ein Acoustic Album. Auch wenn man sich das kaum vorstellen kann, wie die Lieder einer Punkrock & Skatepunk Band akustisch klingen mögen, aber das Album kann sich echt sehen lassen.

Im März sind die Punkrocker mit Five Iron Frenzy auf "Tour".

Hier nun aber das Video:

MxPx - Stay On Your Feet



Mike Herrera, Bassist und Sänger der Band, hat das Lied auch schon acoustic gespielt:


Montag, 19. Januar 2015

Impuls für deine Woche

via
Hast du auch Angst vorm Zahnarzt?
Ich kenne nicht wenige, denen es vor jedem Zahnarztbesuch so richtig schlecht geht. Ein mulmiges Gefühl, Herzrasen, nasse Hände.
Ein anderer geht vielleicht wieder gern zum Zahnarzt und hat dafür vor etwas anderem Angst. Vor Spinnen zum Beispiel.

Manch einer hat Angst im Dunkeln oder Angst vor Gewitter. Flugangst. Prüfungsangst.
Platzangst oder Höhenangst. Zukunftsangst.

Wusstest du, dass es eine Angst vor Gemüse gibt? Oder eine Angst vor der Farbe Gelb (Xantophobie)? Manche Menschen haben Angst vor Verwandten (Syngenesophobie) oder vor ihrem eigenen Spiegelbild. Es gibt sogar eine Angst, dass Erdnussbutter am Gaumen kleben bleibt (Arachibutyrophobie). Einige fürchten sich vor Hühnern oder vor Clowns, vor Musik (Musicophobie) oder vor Wissen und vor Arbeit (Ergophobie).
Es gibt Menschen, die haben Angst vor Bärten (Pogonophobie) oder Angst vor Papier.

Als Kinder hatten einige von uns Angst vor dem Gespenst unterm Bett. Später haben wir vielleicht Angst vorm Älterwerden, vorm Sterben.
Aktuell haben viele Menschen Angst vor Terror und Krieg.

Wir haben doch alle einmal Angst, auch wenn wir es nicht immer zugeben. Wir denken Angst ist eine Schwäche und wer gibt die schon gern zu.

Egal, vor was du auch Angst hast, Jesus hat einmal gesagt: „In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“
Dass wir Angst haben ist ganz normal, aber wir sollen uns nicht entmutigen lassen.
Unser Vater im Himmel ist es, der über allem steht und alles in der Hand hat.

Und wenn du nachts vor Angst nicht mehr schlafen kannst, oder auch wenn es nur „ein klein bisschen Bammel“ vor der nächsten Klausur ist, dann bring es vor Gott. Er kann dir die Angst nehmen.


In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.
Johannes 16,33

Samstag, 17. Januar 2015

Buch: Katja Flohrer & Nicole Hauser - Lautstark 2

via buch+musik
Wenn man in der Jugendarbeit tätig ist und dort mit Jugendlichen bzw. Teens arbeitet, dann muss man sich manchmal schon ganz schön was überlegen, um die bei Laune zu halten. Und das nicht nur bei Aktionen und Spielen, die Spaß machen sollen, sondern auch bei den Andachten. Die dürfen selten lang sein und sollen dazu auch noch interessant sein.

Musikandachten sind da zum Beispiel eine gute Möglichkeit. Musik hören eigentlich die meisten Teens, eigentlich fast jeder. Auch wenn man es nicht immer denken mag, aber viele Lieder eignen sich gut dazu, dass man eine Andacht daraus machen kann und Jesus dabei ins Spiel bringt.
Die buch+musik ejw-service gmbh hat da ein ganz gutes Andachtsbuch herausgebracht mit vielen aktuellen Liedern. In "Lautstark 2" findet man 52 Songandachten, die nicht nur von den beiden Autorinnen Katja Flohrer und Nicole Hauser ausgearbeitet wurden, sondern u.a. z.B. auch von Flo Stielper von Good Weather Forecast, Klaus Göttler oder Mischa Marin.

Mit dabei sind Lieder von Casper, Mumford & Sons, Coldplay, Max Herre und sogar von Pur.
Eine Spotify Playlist mit den 52 Songs gibt es hier zu finden.

Die 52 Andachten sind kurz, denn sie wollen ja nur "andenken". Sie sind ein guter Anstoß um sich selbst noch weitere Gedanken dazu zu machen, die man dann ausbauen kann zu einer eigenen Andacht für den Teen- oder Jugendkreis, für Jungschar oder Junge Gemeinde.

Wie der Titel des Buches schon vermuten lässt, gibt es zu diesem Buch auch noch einen Vorgänger. "Lautstark" enthält 53 Songandachten. Die Playlist zu diesem Buch und eine Leseprobe findet ihr hier, wo ihr das Buch auch kaufen könnt.

"Lautstark 2" gibt's für 9,95 € u.a. auch direkt bei buch+musik zu kaufen.

Donnerstag, 15. Januar 2015

Musikvideo: 6'10 - Backpack

via Facebook
Die in Chicago ansässige Americana-Folk-Band 6'10 haben Anfang der Woche ein neues Musikvideo veröffentlicht. Der Song "Backpack" ist auf ihrem Debütalbum "The Humble Beginnings Of A Rovin' Soul" zu finden. Das gesamte Album ist in Eigenregie entstande und so auch das 2. Musikvideo der Band rund um Tobin Bawinkel, seines Zeichens Frontman der Celtic Punk Band Flatfoot56.

Im neuen Musikvideo der vierer Kombo geht es um eine umherirrende Seele, die auf der Suche ist nach einem Sinn, nach einem Zuhause ist. Von dieser umherirrenden Seele ist zumindest im Refrain die Rede "I found the peace of a rovin' soul - Ich fand den Frieden einer umherirrenden Seele."
Das Musikvideo erzählt diese Geschichte ziemlich bildhaft.
Man sieht einen Mann, der an einem Schreibtisch sitzt. Neben ihm sieht man viele Bilder von ihm und seiner Frau, wie sie auf Reisen waren. Von Beginn an wird man das Gefühl nicht los, dass dahinter mehr steckt. Auch wenn die Americana Musikrichtig von Grund auf eine melancholische Stimmung fordert, in diesem Lied spürt an diese nicht nur musikalisch, sondern man sieht sie auch im Laufe des Videos. Die Melancholie ist vor allem im Nachspiel zu hören.
Denn der Mann packt seinen Rucksack und begibt sich auf seine Reise. Manche Strecken fährt er mit dem Auto. Schöne Sonnenuntergänge und teilweise auch auch Hauch des amerikanischen Indian Summers. Andere Strecken legt er zu Fuß zurück. Letztendlich kommt er am Ziel seiner Reise an: das Grab seiner Frau. Doch der Grabstein ist nicht sein entgültiges Ziel. Mit einem Blatt im Gepäck kommt er schließlich zu Hause an, wo seine kleinen Tochter bereits sehnsüchtig auf ihn wartet. Ihr schenkt er das Blatt.

Hier nun aber endlich das Musikvideo:

6'10 - Backpack


Dienstag, 13. Januar 2015

Musikvideo: JJ Heller - This Year (Happy New Year)

via Facebook
Das neue Jahr ist gerade mal 13 Tage alt, und sicherlich hat sich jeder den ein oder anderen guten Vorsatz überlegt. Neben den typischen wie "Gesünder leben" und "Zeit besser einteilen" gibt es
vielleicht auch Dinge, die nicht so alltäglich sind.
Aber mal ehrlich: Wie lange hält man gute Vorsätze schon ein? Die meisten gehen doch noch im Januar im Alltag unter.
Auch die Singer/ Songwriterin JJ Heller hat sich einige Vorsätze für dieses Jahr vorgenommen, aber ihre sehen so ganz anders aus. Und um sie mit allen zu teilen, hat sie sie am Neujahrstag, direkt nachdem der Song fertig geworden ist, auf Facebook und YouTube mit allen geteilt.
Nach einer kurzen Erklärung folgt dann direkt der Live eingespielte Song.
Gemeinsam mit ihrem Ehemann gibt JJ den Song wieder und legt damit allen ans Herz, nicht auf die Fehler des vergangenen Jahres zurückzublicken, sondern mit einer guten Einstellung in das Neue Jahr zu starten. "Es macht keinen Sinn, bereuend zu leben", singt sie. "Lass uns den guten Kampf kämpfen, unsere Augen darauf trainieren, das Licht zu sehen, lass uns dieses Jahr zum besten bis jetzt machen." In den Strophen gibt sie Anregungen dazu, wie man genau das alles umsetzen kann.

Und, wie es manchmal mit YouTube Videos oder Facebook  Posts passiert, hat sich der Song "verselbstständigt" und ist innerhalb von weniger als zwei Tagen über eine Million mal angeklickt worden. Davon war sicherlich nicht nur JJ überwältigt. Andererseits ist es auch keine Überraschung, ist dieser Song doch eine Hymne für den Neustart zum neuen Jahr.
Da das Video aus welchen Gründen auch immer über YouTube gesperrt ist gibt es hier den Link zum Facebook Beitrag. Dort müsstet ihr es problemlos anschauen können (auch wenn ihr nicht bei Facebook seid (; ):

Montag, 12. Januar 2015

Impuls für deine Woche

© goodreads.com
»Mein fehlerhafter Körper ist zu einem richtig guten Werkzeug geworden.
Ich habe das Talent, andere aufzubauen, ihnen Mut zu machen,
Gott sei Dank!« 

Das schreibt ein Mann mit 28 Jahren, dem von Geburt an Arme und Beine fehlen. Als ich die 280 Seiten seines Buches »Mein Leben ohne Limits« gelesen habe, war ich tief beeindruckt. Als Kind wurde er von anderen Kindern als »Monster« bezeichnet. In dieser Zeit wurde Nick Vujicic von Selbstmitleid und Depressionen überrollt. Und die Frage, welchen Sinn das Leben für ihn überhaupt hat, bedrängte ihn so sehr, dass er sich in einer Badewanne ertränken wollte.
Was brachte die Wende in seinem Leben?  

»Es ging mit mir bergauf, als mir klar wurde:
Obwohl ich alles andere als perfekt bin,
bin ich trotzdem der perfekte Nick Vujicic.
Ich bin ein Gedanke Gottes!« 

Er begriff, dass er genauso war, wie Gott es wollte. Dann musste er auch alles können, was Gott von ihm getan haben wollte.
Ich halte das für eine großartige Einsicht, weil sie ihn nicht nur vor Verzweiflung bewahrte, sondern ihn sogar befähigte, anderen Menschen Mut zu machen, ihr Vertrauen auf Gott zu setzen und ihm zuzutrauen, dass er keine Fehler macht und dass ihm auch nichts unmöglich ist.

Alle Schwächen unserer Seele und unseres Körpers hat Gott doch nur zugelassen, damit wir unsere Abhängigkeit von unserem Schöpfer sehen lernen. Sie ist immer da; aber leider übersehen wir sie, solange wir scheinbar ohne Gott fertig werden. Welche Kraft liegt doch in dem Bewusstsein, den großen Gott zum Freund zu haben! Und das will er gern sein, wenn wir an Christus als an unseren Erlöser glauben. Dann können auch wir Mutmacher für andere werden.


Weil Gott uns getröstet und ermutigt hat, können wir andere trösten und ermutigen.
2. Korinther 1,4

Samstag, 10. Januar 2015

CD: Remedy Drive - Commodity

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Im Herbst hat die amerikanische Alternative Rock Band Remedy Drive ihr neues Album veröffentlicht. Für die Band war es das erste Album in 7 Jahren, dass sie selbst aufgenommen haben. Finanziert wurde "Commodity" mit Hilfe der Fans. Über ein Drittel mehr haben die Fans bei der Kickstarter Kampagne gesammelt.
Auch wenn sich Remedy Drive selbst als Alternative Rock Band bezeichnen, so stehen bei diesem Album doch eher poppige Klänge im Vordergrund.

Ziel des Albums ist es, Lieder der Freiheit zu veröffentlichen, die ein Licht sein sollen, das über den Handeln mit Seelen, mit Menschen, scheint. So formuliert es zumindest die Band in ihrer Crowdfunding Kampagne. Das ist auch der Grund, warum das Album "Commodity" heißt.

"Unser Traum ist es, eine Sammlung von Melodien aufzunehmen, die die Dunkelheit wie Laser durchtrennen wird, um unsere Seelen an die Freiheit zu erinnern. Freiheit - der Schrei aus der Tiefe meines Herzens und das Thema des gesamten Albums - welche durch die Liedtexte, die Melodien und die Klanglandschaft imaginiert werden soll." Das Album ist ein Konzeptalbum, also ein Album durch welches sich textlich, aber auch musikalisch ein roter Faden zieht, bei dem ein Lied auf dem nächsten aufbaut. Es soll Sklaverei beleuchten, gegen Unterdrückung protestieren und zur Hilfe befähigen.

Trackliste:
01   Commodity
02   Dear Life
03   Under the Starlight
04   June
05   Take Cover
06   The Wings of the Dawn
07   The Cool of the Day
08   The Sides of the North
09   Throne
10   Love is our Weapon
11   King of Kings
12   When a Soul's Set Free
13   Commodity (Radio Edit)

Eröffnet wird das Album gleich mit dem Titeltrack "Commodity", welcher übersetzt so viel bedeutet wie "Handelsware". Der Song thematisiert Menschhandel und Sexversklavung. Das Lied beginnt mit einem ziemlich dramatischen Intro und bietet gegen Ende nochmal eine berührende Bridge. Im Refrain heißt es "I'm a soul inside a body - ich bin eine Seele in einem Körper." Genau das ist der Punkt. Die jungen Frauen, die in vielen Ländern, vor allen in Osteuropa und Asien, wie Handelsware über den Tisch gehen, sind trotzdem noch Menschen und sie verdienen es, als solche gesehen zu werden. Das Thema Menschenhandel wird derzeit von vielen Seiten her thematisiert, nicht nur von Bands wie Remedy Drive oder LZ7 ("27 Million"). "Commodity" gibt es am Ende nochmal als Radio Edit, sozusagen als Reprise.

via Remedy Drive
Der Übergang zu "Dear Life" ist kaum spürbar. Das Lied ist sozusagen eine Ode an das Leben. Es bietet im letzten Drittel ein dramatisches, fast orchestrales Zwischenspiel, bevor es nochmal kurz etwas leiser und dann wieder sehr intensiv zur letzten Wiederholung des Refrains geht.

Die ersten Takte von "Under the Starlight" erinnern ein bisschen an den Kanon "Frere Jaque", aber das täuscht. Textlich spricht das Lied von einer Ohnmacht, die man in manchen Situationen verspührt. "I feel so small under the starlight / hear me - I call from under the starlight - Ich fühle mich so klein unter dem Sternenlicht / Hörst du mich, ich rufe zu dir von unter dem Sternenlicht." In diesem 3. Lied kommt die besondere Stimme von Frontman und Keyboarder David sehr gut zur Geltung. 

"June" ist ein kurzes Instrumentalstück.

"Take Cover" könnte sich einerseits an alle richten, die dem Menschenhandel zum Opfer gefallen sind. Andererseits könnte sich das Lied auch an alle anderen Menschen richten, die nach Schutz suchen. Nicht nur mit seinem Balladencharakter, sondern auch textlich ist das Lied ein sehr mutmachendes Lied, wie als würde Gott selbst seinen geliebten Kindern Mut machen wollen und sagen wollen, dass er für sie sorgt.

Das nächste Lied, "The Wings of the Dawn", ist für Remedy Driver Verhältnisse schon sehr rockig, wird aber durch einen zarten, chorähnlichen Gesang im Refrain unterbrochen. David Zach, der die meisten Lieder der Band schreibt, war im letzten Jahr unter anderem auf einem Asientrip, wo er sich besonders mit dem Thema Menschenhandel und Sexversklavung konfrontiert sah. Die Wünsche und Sehnsüchte, aber auch den Schmerz der jungen Mädchen hat er gut in diesem Lied zusammengefasst. Das Lied endet mit einem längeren Instrumentalteil, der erst ziemlich ruhig beginnt, dann aber zum Höhepunkt hin immer dynamischer wird, um dann wieder zurück zu den zarten Klängen zu kommen.

Bei "The Cool of the Day" kommt der Verzerrer und andere elektronische Hilfsmittel zum Zuge. Alle anderen Instrumente halten sich hier eher zurück. In dem Lied geht es um das große "was wäre wenn". Die Antwort auf die Frage "Wie wäre es, wenn..." bleibt hier der Fantasie des Hörers übergeben.

"The Sides of the North" ist eigentlich wieder ein Instrumentalstück und wird lediglich von einem gesungenem bzw. gesummten "He" unterbrochen.

Das nächste Lied ist "Throne" und es wirkt fast schom wie eine Hymne. Es wird von einem König gesungen, der auf dem Thron ist und alle Menschen wieder nach Hause bringt, dorthin, wo sie hingehören.

In "Love is a Weapon" geht es, wie der Titel schon vermuten lässt, um die Liebe, die unsere stärkste Waffe im Bezug auf Ungerechtigkeit ist. Heraussticht bei diesem Lied wieder die klare und vorallem hohe Kopfstimme des Sängers.

Bei "King of Kings" hat die Band aus Nashville Unterstützung von All Sons & Daughters bekommen. Der weibliche Gesang bei diesem Lied ist mal eine schöne Abwechslung. In dem Lied dreht es sich natürlich um den König der Könige, Gott. Es erzählt von Gottes Größe und Macht, ein richtiges Lobpreissong.

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Der letzte Track des Albums beginnt mit einem orchestralen Vorspiel bevor der Gesang einsetzt. Zum Refrain hin gewinnt das Lied, welches doch eher eine Ballade ist, an Dynamik. "When a Soul's Set Free" spricht von befreiten Seelen und der Party, die im Himmel steigt, wenn sich jemand für Jesus entscheidet und errettet wird. "You can hear the melody / in the city of the king / oh - angels sing / when a soul's set free - Du kannst die Melodie hören / in der Stadt des Königs / Oh, Engel singen / wenn eine Seele freigesetzt wird."

Wie bereits am Anfang erwähnt, endet das Album mit dem Radio Edit des Titeltracks, der nochmal das komplette Album zusammenfasst. Nicht nur bei diesem Lied kann man sich vorstellen, mit welcher Freude und Überzeugung, die Band hinter ihren Songs steht.
Wer Remedy Drive schon mal live gesehen hat, ist sowohl fasziniert als auch leicht geschockt, weil man irgendwie ständig darum bangt, dass sich David nichts bei dem Auftritt bricht, so wie er von einem Instrument zum nächsten springt oder besser gesagt "turnt".

Der Band ist es definitiv gelungen, mit diesem Album auf die Zustände in dieser Welt, vorallem auf Menschen- und Sexhandel hinzuweisen und die Zuhörer für die Nöte der Opfer empfänglich zu machen.
"Commodity" ist nicht nur ein Album, dass von Leid spricht, sondern vorallem auch von Wünschen, Sehnsüchten und von der Hoffnung auf eine bessere Welt.

Kaufen kann man sich das Album u.a. bei iTunes für $ 9,99, bei Amazon für 8,99 € oder über den Online Fan Shop der Band.

Dieser Clip zeigt nicht nur Szenen aus dem Studio, sondern auch von David Undercover Aufenthalt in Asien und was wir mit Davids ekstatischer Bühnenshow meinen:



Das Musikvideo zu "Commodity" könnt ihr euch hier ansehen:



Ein Lyric Video gibt es z.B. zu "Under The Starlight":


Freitag, 9. Januar 2015

Andreas "Boppi" Boppart im Interview

via Facebook
Andreas Boppart, meist nur "Boppi" genannt, ist ein schweizer Prediger. Bevor er allerdings Prediger wurde, war er Sekundarlehrer. Er wohnt in Jenins in der Schweiz, ist verheiratet und hat 4 Kinder.
Was hier so ein bisschen wie ein Traumleben klingt, war nicht immer so. Sein Start ins Leben war ziemlich holprig. Als Baby hatte er beispielsweise Bewegungsstörungen. Doch er wurde geheilt und konnte ein ganz normales Leben führen, auch wenn das anfangs undenkbar gewesen wäre. Die ganze Geschichte kannst du z.B. hier nachlesen.
Heute scheint Boppi nur so vor Energie zu strotzen. Er ist nämlich nicht nur Prediger, sondern auch Buchautor und Leiter von Campus Generation Ministry / Campus für Christus Schweiz.
Bereits vor einiger Zeit haben wir über sein Andachtsbuch "Voll in die Birne" und DIE4PUNKTE Aktion berichtet, die es jungen Menschen erleichtern soll, von ihrem Glauben zu erzählen.


Letztes Jahr haben wir ihn beim Balinger Rockfestival getroffen. Auch wenn das schon eine Weile her ist, wollen wir euch das Interview nicht vorenthalten.

Stell dich doch mal kurz mit 3-4 Worten vor, wer bist du?
Nur 3-4 Worte? Dann müsste ich sagen: Juna, Lynn, Nele und Mavi - das sind meine vier kleinen Prinzessinnen zu Hause. Aber es ginge auch so: Boppi, Schweiz, Weltbeweger und Windelwechsler.

Du bist ja nicht zum ersten Mal beim BRF, was verbindet dich mit dem BRF?
Das ist vor allem das Familiäre. Das erste Mal wurde ich mit meiner Band eingeladen. Wir haben da aber gerade mit der Band aufgehört und dann haben Wilfried und Karin, die das BRF leiten, gesagt "Ach, komm einfach so." Ich habe darauf begonnen, bei den Mitarbeitern einen Input zu machen und daraus wurde dann immer mehr. Es kam die Moderation dazu und später wurde ich dann auch für die Message angefragt. Für mich ist es schon jedes Mal ein bisschen so, als würde ich einfach Wilfried und Karin besuchen. Und natürlich auch all die anderen Leute, die Freunde, die ich dazugewonnen habe. Und dann gibt’s nebenbei ja auch noch so ein Festival.

Du bist ja nicht nur Eventprediger, sondern seit November 2013 auch Leiter von Campus für Christus Schweiz. Und dann auch noch Buchautor. Was gefällt dir an deiner Arbeit besonders?
Mir gefällt vor allem, dass ich da zu 100 Prozent in meinen Begabungen laufen kann. Ich liebe strategisches Denken, ich liebe es Visionen zu haben, Leute zu inspirieren und das kann ich in allen Projekten machen, ohne mich dabei um Details zu kümmern. Darin bin ich nämlich ganz schlecht, weshalb es mich unnötig viel Energie kostet. Meine Vision ist es immer, Leute zu positionieren, damit sie in ihren maximalen Begabungen laufen. Wenn jemand mit seinen Stärken so in meine schwachen Bereiche hineinsteht, setzt es mich selber wieder frei, in meinen Begabungen zu laufen.

Du hast vorhin in deiner kurzen Predigt von Träumen erzählt. Gibt es da bei dir noch irgendwelche Träume, die du dir noch erfüllen möchtest oder sind schon alle Träume in Erfüllung gegangen.
Ich wünsch mir 4 absolut top Schwiegersöhne. Die werde ich dann natürlich stark mitprägen. :) Im Moment träume ich mit meinem Team von einer ganz großen Veranstaltung, einer Konferenz. Wir nennen sie EXPLO. Gemeinsam träumen wir davon, dass wir Christen aus allen Kirchen, katholisch, reformiert, freievangelisch, charismatisch, mehrcharismatisch, supercharismatisch – alles zusammen nehmen, um zusammen Gott zu begegnen und miteinander unser Land zu prägen. An der Einheit untereinander wird man uns erkennen – und Gott in uns. Es gibt kein größeres Zeichen, als Christen, die in Einheit für den gemeinsamen Vater im Himmel hinstehen.

Es gibt da unter anderen so Armbänder, auf denen 4 Symbole abgebildet sind. Ihr nennt das DIE4PUNKTE. Du warst daran ja maßgebend beteiligt. Wie kommt man auf so eine Idee?
2008 war ich in Äthiopien, da hat Gott mein Herz ganz stark bewegt, dass ich nicht nur  Menschen in den Himmel, sondern auch den Himmel zu den Menschen bringen soll. Deshalb habe ich soziale Projekte gestartet. Gott hat damals aber auch ganz stark gesagt: „Wenn du das machst, dann predige auch ganz klar das Evangelium.“ Und ich hab gemerkt, dass ganz viele Leute, gerade junge Leute, große Mühe haben zu formulieren, was sie eigentlich glauben. Ich habe dann 3 Jahre lang nach etwas gesucht, das ganz simpel ist und was sogar ich versteh. Dabei bin ich auf DIE4PUNKTE gestoßen, die 2 Freunde in England gezeichnet haben. Die hatten es wieder von Bill Wilson (Metro Ministries) und der hatte es von Bill Bright, das ist der Gründer von meinem Missionswerk international. Vor 50 Jahren hatte er das mal aufgeschrieben, da hieß das „die 4 geistlichen Gesetze“. Das sind genau die 4 Punkte und die Engländer haben es dann in die grafische, optische Form gebracht. Ich hab das dann mit meinem Team in die Schweiz, nach Deutschland und Österreich geholt und in verschiedenen anderen Ländern gestartet. Glaube ist komplex und wir werden nie alles verstehen. Aber wenn Gott Menschen inspiriert, dann werden Dinge einfach. Immer wenn’s einfach wird, nicht billig einfach, sondern einfach und stark, dann sehe ich Gottes Handschrift dahinter.

Inspiration ist ein gutes Stichwort. Bei Campus für Christus macht ihr ja auch Podcasts bei denen du auch dabei bist. Woher bekommt ihr dafür eure Inspirationen für eure Inputs?
Bei mir ist es aus dem Alltag. Meistens sehe ich etwas, oft sind es simple Gegenstände, wie z.B. heute mit der Polaroidkamera. Da drückt man drauf, etwas kommt raus und ich merke "Ah, so funktioniert’s." Und oft kommt mir dann eine parallele zu meinem Leben oder meinem Glauben. Im Glauben ist es eigentlich ähnlich wie hier mit der Ammoniumthiosulfatlösung, die fixiert. Kein Mensch kann vor Gott bestehen, wie ein Foto, das du ins Licht trägst oder einen Film, der nicht fixiert ist. Das Foto oder dieser Bildstreifen, das Negativ, geht kaputt. Und ich geh auch "kaputt" in Gottes Licht, kann vor ihm mit meiner Sünde nicht bestehen. Niemand kann bestehen, sagt die Bibel, aber wenn ich Jesus habe, dann bin ich "fixiert". Und das ist so ein ganz simples Bild. Da kann jeder drauf kommen. Man muss nur den Alltag beobachten, wie Dinge funktionieren, und dann die Brücke schaffen zu biblischen Prinzipien, zur Bibel und dazu, wie der Mensch, die Welt oder eben auch christlicher Glaube funktioniert.

In den letzten Monaten und Wochen gibt es ja viele Diskussionen in der Kirche, dass Gemeinde tot ist, dass immer mehr junge Menschen gar keinen Bezug mehr zum Glauben haben und mit dem Glauben nichts mehr zu tun haben wollen. Wie siehst du das Ganze?
Glaube ist nicht tot. Kirche ist nicht tot. Was vielleicht stirbt ist das, was an Glaube und Kirche schon immer tot war und nie leben wird; nämlich Institutionen, tote Religionen, irgendwelche Konstrukte, Machtgefüge – das sind Dinge, die sterben. Das riecht schon nach Tod. Ganz klar: Kirche muss sich strukturieren. Denn wo viele Menschen zusammen sind, braucht es nun mal eine gewisse Struktur. Meine Familie, wir sind nur zu sechst, aber wir brauchen auch eine Struktur. Strukturen sind wichtig, aber sie dürfen nicht bestimmen, was in einer Gemeinschaft läuft, sondern müssen der Vision dienen. Was bestimmen muss, ist das, was lebt, dass Gott drin ist. Wenn Gott drin ist, dann ist Kirche nie tot. Und er lebt in uns, wenn wir das zulassen. Viele Jugendliche wollen zwar Jesus, aber sie wollen nichts mit seiner Frau zu tun haben, mit der Braut, der Gemeinde. Die stößt sie ab, manchmal zurecht. Denn was wir aus Gottes Idee von Kirche gemacht haben, ist nicht immer sehr attraktiv. Aber Kirche wird nicht sterben. Immer wieder wird es Menschen geben, die aufstehen. Es werden sich andere um sie herum sammeln – entweder in der Kirche drin, oder sonst irgendwo drum herum. Kirche lebt dort, wo wir Menschen Gott Raum geben. Das passiert überall und es passiert auch heute immer wieder.

Unser Blog heißt Burnin‘ Heart Reports, was bedeutet dir dein Glaube im Alltag bzw. wie lebst du deinen Glauben im Alltag?
Es wäre jetzt billig zu sagen, Glauben bedeutet mir alles. Aber ich habe gemerkt, dass wenn ich was tun will, das wirklich Bestand hat und das himmlisch gesehen Geschichte schreibt – egal wie klein oder groß – dann brauch ich Gott. Für alles. In Johannes 15 sagt Jesus: "Ohne mich könnt ihr nichts tun." Da geschieht überhaupt nichts, aber wenn ihr in mir bleibt und ich in ihm, dann bringt ihr viel Frucht. Ich kann aus mir heraus reden, weil ich von Gott begabt bin zu reden und die Leute klatschen, aber es wird nichts verändern. Aber wenn ich sage: "Gott, es ist deine Message, die du jetzt geben darfst, ich lass mich brauchen," dann ist eine andere Dimension. Nicht weil ich besser bin, aber weil Gott in mir wirkt bzw. durch mich wirken kann. Ich versuche ganz natürlich und unverkrampft mit Gott unterwegs zu sein. Ich bin nicht ständig am Beten, am Bibel lesen, sondern bin einfach unterwegs und versuche mit offenen Augen zu sehen, wo Menschen sind, zu denen mich Gott schickt, um mit denen zu reden oder etwas für sie zu tun. Ich bin überzeugt, dass ganz viele Begegnungen nicht zufällig sind. Auch nicht, dass wir jetzt hier sitzen. Ich glaube, da redet jetzt Gott zu mir oder zu euch. Das ist, was Gott tut. Und so versuche ich wach zu sein, meine Antennen auszufahren. Ich glaube, das größte Problem ist, dass wir oft Gott nicht hören wollen, ihn einfach im Alltag nicht beachten. Wir leben, weil wir können, aber das ist es dann auch schon. Jedoch plötzlich zu spüren, was Gott sagen will und was er tun will – und dies dann zu sagen und zu tun, genau das löst etwas aus. Das ist kraftvoll.

Kommen wir zur letzten Frage. Was möchtest du zum Schluss unbedingt noch los werden?
Euros würde ich gerne loswerden. Ich hab so viele kleine Euromünzen, die ich in der Schweiz nicht wechseln kann. Die würde ich echt gerne loswerden, das ist so mühsam. Und sonst möchte ich eins platzieren: Christlicher Glaube hat einen Preis und der wird oft vergessen. Wenn wir mit Jesus, mit Gott leben, dann ist es nicht so, dass wir ein bisschen Gott ins Leben kriegen, sondern Gott kriegt uns. Und er hat mich bekommen. Ich habe mich dafür entschieden. Jetzt stellt sich nicht mehr ständig die Frage, was will ich. Das ist heute so ein individueller Mist, das nervt wirklich. Wir wollen permanent bestimmen, wie unser Leben aussehen und wo es hingehen soll. Ich will noch 2 Monate nach Australien, noch 3 Monate in eine Jüngerschaftsschule und noch 4 Monate das und dann mache ich eine dritte Ausbildung,… immer nur ich, ich, ich. Und eigentlich hat Gott, uns gekriegt. Er hat uns gekauft. Jetzt ist die Frage: Was hat Gott mit dir bekommen? Einfach nur einen netten, frommen Typen mehr oder hat er jemanden, der ihm wirklich nachfolgt und bereit ist, bis ans Ende der Welt zu gehen? Vielleicht beginnt das Ende der Welt schon vor deiner Haustür. Bist du bereit, mit Jesus hinzugehen, wo auch immer er mit dir hingehen will? Folge ihm nach und sei bereit, zu tun, was er mit dir tun möchte – zu jeder Zeit, an jedem Ort, um jeden Preis, was immer es sei.

Vielen Dank für das Interview!


Campus für Christus Schweiz veröffentlicht regelmäßig Podcasts mit kurzen Inputs bei denen auch .
Wir haben für euch deshalb mal ein paar Highlights herausgekramt:

Worship Boost


Unzertrennlich



Donnerstag, 8. Januar 2015

World White Winter Tour in Mildenau

Das erste Konzert des Jahres liegt hinter uns.
Umso cooler, dass wir das neue Konzertjahr dann auch noch in der Heimat einläuten durften.
Die Welt war zwar beim World White Winter Tour-Stopp in Mildenau nicht zu Gast, dafür aber viele Leute aus Mildenau und Umgebung und natürlich die Bands normal ist anders und Good Weather Forecast. Und Schnee gab es natürlich auch, und davon nicht gerade wenig.
Bereits um 19.00 Uhr öffnete der Gasthof seine Türen für das musikbegeisterte Publikum aus Nah und Fern. Veranstaltet wurde das ganze Spektakel von den JGs Königswalde und Mildenau.

Gegen 8 Uhr abends ging es dann auch auf der Bühne richtig los. Den Anfang machten normal ist anders. Mit dabei hatten sie einen guten Musik aus Liedern ihrer beiden Alben. Nicht nur mit ihrer Musik, sondern auch mit ihrer sympathischen Art machten sie Stimmung. Da blieb kaum ein Bein still stehen. Fast jeder musste zur Musik tanzen. Ein kurzer Impuls von Sänger Chris durfte an diesem Abend natürlich auch nicht fehlen. Das eine oder andere Lied fehlte zwar, aber man kann ja nicht immer alles haben. Gerockt haben die 4 allemal!

Nach einer Umbaupause - in der NIA nahezu überrannt wurde vom Publikum, welches sich mit CDs und T-Shirts eindecken oder einfach nur Autogramme bzw. Bilder haben wollte - enterten Good Weather Forecast die Bühne. Schon die Anmoderation ließ einiges Ungutes vermuten. Ein Teil der Band musste aus gesundheitlichen Gründen zu Hause bleiben und auch Drummer Dave war sichtlich angeschlagen. Zu viert haben sie aber trotzdem ihr Bestes versucht, auch wenn die Technik anfangs auch nicht so wirklich mitspielen wollte. Die doch relativ lange "Predigt" von Frontman Flo schien aber doch gut angekommen zu sein.


noch ein paar mehr Bilder gibt es bei
Time Passed By Photography
Nach den beiden Auftritten blieb dann noch viel Zeit sich mit den Bands zu unterhalten, das restliche Weihnachtsgeld loszuwerden oder Bilder zu machen.

Auch wenn die Technik und das Licht am Abend nicht so berauschend waren, der Spaßfaktor war hingegen groß und auch die Message stand bei beiden Bands im Vordergrund.

Wer noch nicht genug hatte nach dem Abend, der konnte dann am Sonntagmorgen nach Mildenau in den Gottesdienst gehen, in dem normal ist anders für die musikalische Ausgestaltung verantwortlich waren.

An dieser Stelle geht nochmal ein Dankeschön an die Veranstalter und Gute Besserung an Johnny, Manu und Dave von GWF.

Dienstag, 6. Januar 2015

Wir sind wieder unterwegs ... [ONE Rock]

Das erste Jubiläum in 2015 steht an. Das ONE Rock in Ruthesheim bei Stuttgart findet dieses Jahr zum 10 Mal statt. Die Türen der Halle Bühl II öffnen sich am 17. Januar um 18 Uhr.
Um den Geburtstag gebührend zu feiern, wurde sich auch so einiges überlegt. Was für Überraschungen sich jedoch der Veranstalter ausgedacht hat, wissen selbst wir nicht.
Aber die Bands, welche die Bühne rocken werden, die kennen wir natürlich:

Rudi O & Die Beatzeps sind zum ersten Mal beim ONE Rock. Mit sprachgewandtem Rap, der auch ohne den typischen Hiphopslang auskommt, wird Rudi O auch in Ruthesheim überzeugen können. Ehrlich, direkt und tiefgängig sind die Texte der Songs und die Liveband bringt noch das gewisse Etwas mit.

Staryend waren bereits 2014 auf dem Festival zu Gast. Sie sind damit also keine Unbekannten. Aber mit ihrer neuen EP "Come Alive" werden sie einige neue Songs auch beim ONE Rock präsentieren und damit das Publikum verzaubern.

My Little Rockstar Dream werden auf dem ONE Rock ihr letztes Konzert in ihrer Bandgeschichte spielen. Das Abschiedskonzert wird etwas ganz besonderes, wie es sich für ein letztes Konzert gehört. Mit ihrem Alternativrock und ihrer energiegeladenen Show werden sie in Ruthesheim ein letztes Mal das Publikum zum Tanzen und Mitsingen bringen.

Mit Good Weather Forecast kommt die Party in die Halle, denn mit ihrem Powerpop werden sie das Publikum zum Tanzen bringen und die Halle zum Kochen. Auch die Message kommt bei dieser Band nicht zu kurz.

Sacrety werden mit ihrem Electro-Rock-Core für die härteren Klänge am Abend sorgen. Das neue Album ist natürlich auch mit im Gepäck und die Bühnenshow wird den Zuschauern sicherlich gefallen.

Mit diesem Line Up und dem runden Geburtstag ist ein Abend mit super Musik und einer einzigartigen Atmosphäre vorprogrammiert.
Alle Informationen findet ihr auf der Homepage des ONE Rock oder auf ihrer Facebookseite.
Karten gibt es noch im Vorverkauf hier für 13€ und an der Abendkasse.


Oder ihr habt Glück und gewinnt 2 x 1 Ticket für das ONE Rock bei uns.

Ihr müsst dazu nur diese Frage beantworten:

Wie alt wird das ONE Rock Festival in diesem Jahr?

Eure Antwort schickt ihr bis 11. Januar 2015 (23.59 Uhr) an burningheartreports[at]yahoo.de.

Das Los entscheidet dann über den Gewinner, welcher dann auf  Facebook bekannt gegeben und auch per Email über den Gewinn benachrichtigt wird. Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook. E-Mailadressen und Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben oder zu Werbezwecken verwendet, sondern dienen nur der Benachrichtigung des Gewinners und der Zusendung des Gewinns. Sollte der Gewinner / die Gewinnerin sich nicht bis 13. Januar 2015 bei uns melden, wird ein neuer Gewinner ermittelt. Gewinne werden nicht in Bar ausgezahlt! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!


Montag, 5. Januar 2015

Impuls für deine Woche

via gesund.at
Über jedes Jahr wird ein bestimmter Bibelvers gestellt.

In diesem Jahr ist es folgender Vers:

"Nehmt einander an,
wie Christus euch angenommen hat
zu Gottes Lob"
Römer 15,7
 
Klingt herausfordernd, oder was meinst du?
 
Was bedeutet dieser Vers eigentlich für uns, für dich, heute, diese Woche, in diesem Jahr?
 
Einander annehmen klingt erstmal leicht, wenn es sich zumindest um Menschen handelt, die man mag. Aber in diesem Fall geht das weit darüber hinaus. Es wird schon schwieriger, wenn man dann an die Menschen in seiner Umgebung denkt, die ein bisschen komisch sind, mit denen man nicht so wirklich klar kommt - es müssen ja nicht gleich fremde Menschen sein... Es fängt ja schon mit Nachbarn, Klassenkameraden, Arbeitskollegen an und geht dann weiter mit den Leuten aus dem Jugendkreis oder dem Hauskreis, Leute in der Gemeinde. Es ist klar, dass wir nicht alle Menschen leiden können (müssen), das geht auch gar nicht, aber in diesem Vers werden wir ganz klar dazu aufgefordert, unsere Mitmenschen anzunehmen, zu akzeptieren, zu tolerieren und zu respektieren in ihrer Andersartigkeit.
 
Und warum das Ganze?
Weil Jesus uns angenommen hat! Er kennt uns durch und durch. Er weiß, was wir denken und wie wir uns fühlen. Jesus kennt deine dunkelsten Geheimnisse, die sonst niemand wissen darf! Und er hat dich trotzdem angenommen, so wie du bist! Er liebt dich, so wie du bist! Jesus grenzt dich nicht aus, weil du bist wie du bist! Und weil wir diese Liebe, diese bedingungslose Liebe und diese Gnade erfahren dürfen, macht er uns frei auch unsere Mitmenschen, die komisch sind, so anzunehmen, wie sie nun eben mal sind. Mit ihrer großen Nase, ihren fettigen Haaren, ihren Sprachfehlern, den zerfetzten Klamotten und den komischen Eigenarten, die sie haben. Wir müssen nicht gleich beste Freunde werden, aber durch Jesus und mit seiner Hilfe, dürfen wir sie so annehmen und akzeptieren, wie sie sind.
 
Und das wiederum macht den kleinen aber feinen Unterschied. Wenn wir so handeln, dann loben wir Gott mit unserem Leben. In der Bibel steht z.B., dass unser ganzes Leben ein Lobpreis sein soll. Und das ist ein guter, wenn auch manchmal schwieriger Anfang.

Samstag, 3. Januar 2015

Sacrety CD-Releasetour

Eine Releasetour um die langersehnte neue Platte unters Volk zu bringen, diese Idee hatten Sacrety um Untamed ihren Fans zu präsentieren.
In allen 4 Himmelsrichtungen gab es eine Releaseshow.

Angefangen hat es im Westen bei der Christmas Rock Night am 12. und 13. Dezember. Da Sacrety auf der CRN keine Unbekannten mehr sind, waren auch die Zuschauerräume an beiden Tagen gut gefüllt. Besonders am Samstag, als sie auf der Mainstage gespielt haben, war der Zuschauerraum sehr gut gefüllt für die 2. Band des Abends auf der Bühne. Das zeigt wie groß ihre Fanbase mittlerweile ist und jeder das Release miterleben wollten.
Neue Bühnenoutfits gab es ebenfalls, die den Namen des Albums "Untamed" unterstreichen, weil sie mehrere Risse haben. Eine Art Kriegsbemalung mit Schwarzerfarbe ins Gesicht und Glitzerjackets ab den Song "I’m In Love" gab es extra noch.

Ähnlich war es auch in Plauen beim Release im Osten, nur hier durften die Glitzerjackets im Gepäck bleiben. In der Location mit dem Namen "Alte Kaffeerösterei" spielten 2 Lokalebands als Support bei der Veranstaltung Rock Together. Den Abend eröffnete Destinyday aus Limbach-Oberfrohna. Die junge Band hatte am Anfang mit dem typischen Bühnenabstand zu kämpfen. Das war zum einen den wenigen Menschen geschuldet, aber vermutlich auch dem geringen Bekanntheitsgrad. Doch musikalisch hatte die junge Band mit ihren eigenen Songs einiges zu bieten. Rockig mit englischen Texten über Alltagsprobleme in die sich jeder einfühlen kann, schafften sie es nach wenigen Songs ein paar Füße zum wippen zu bringen.
Lautstark brachten einige Fans mit, die für Stimmung sorgten. Mit ihren deutschsprachigen Texten, auch über politische Themen, gaben sie kleine Anstöße um unteranderem über die Asylpolitik nachzudenken oder über die Gewalt gegen friedliche Demonstranten. Die geforderte Zugabe war natürlich auch drin und danach wurde die Bühne frei für Sacrety.
Auch im Osten Deutschlands konnten die Schwaben mit ihrer neuen Platte überzeugen. So waren auch Fans aus Franken oder dem Erzgebirge nach Plauen gekommen, um das fast private Releasekonzert in kleiner Runde mitzuerleben. Denn mit circa 70 Leuten war es das kleinste der 4 Releaseshows.

Das nächste Konzert stand im Süden an und zwar in Neuffen beim Christmas Rock with Friends. Es war also das Heimspiel der Electro-Rock-Core Band. Das hier die Bude beben würde, war nicht anders zu erwarten. Die rund 600 jungen Leute waren einen Tag vor Weihnachten unteranderem wegen dem Release nach Neuffen gekommen und sie wurden nicht enttäuscht. Die neuen Songs inklusive der neuen Bühnenshow kam auch im Süden gut an und nach dem Konzert wurde der Merchtisch der Band geplündert und sie konnten sich vor Lob zu dem Spektakel kaum retten.

Ähnlich wie Plauen war es auch in Oldenburg beim Release im Norden. Im Amadeus, wo Sacrety zum 4. Mal zu Gast waren, waren wieder 2 Regionale Bands als Support an Board. Den Anfang machten Enter The Fray aus Leer, die in ihrer Musik Hardcore und Punk vereinen. Eingängige Gitarrenriffs, typische Elemente des Melodic Hardcore mit Mischung aus Growls, Shouts und Gesang und vorantreibende Drums lassen sich ihre Songs im groben zusammenfassen. Das Publikum hörten gespannt der Musik zu, aber war noch etwas zurückhaltend.
Mehr Fotos auf Time Passed By Photography
Das änderte sich bei der 2 Supportband Twist Of Fate. Der Band aus Emden hörte man einen musikalischen Einfluss sofort an und zwar den von My Chemical Romance. Ihr Musik ist eine Mischung aus Metal, eine Prise Punk und kräftiger Rockmusik. Das Publikum stand nun näher an der Bühne und ließ sich mehr auf die Musik ein. Was auch zu einer Zugabe führte.
Danach betrat die Band die Bühne, für die die meisten Zuschauer da waren, denn es wurde Zeit für Sacrety ihr Album "Untamed" auch im Norden zu präsentieren. Wie in Plauen blieben die Glitzerjackets in den Koffern, was aber keinesfalls als großer Verlust zu verbuchen war. Auch die Farbe im Gesicht hatten sie sich an dem Abend gespart, aber auch das tat der Stimmung keinerlei Abbruch. Denn das Release wurde im Norden mit circa 150 Leuten ordentlich gefeiert und auch hier kamen die neuen Songs gut an und es wurde mitgetanzt, gesprungen und kräftig mitgesungen.

Und dann war die Releasetour auch vorbei und die Platte wurde in allen Himmelsrichtungen präsentiert. Das lange warten auf das Release hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wer mehr zum Album direkt lesen möchte darf gerne hier weiterlesen.
Abschließend lässt sich sagen, dass die Band damit bei einigen Fans was gutgemacht hat, denn schließlich wurde das Album im Video zu "We Are The Ones" auf den Frühling 2014 angekündigt, aber erst im Winter 2014 wirklich released, aber eben mit 4 Konzerten. Die Stimmung war bei allen Shows super und ausgelassen, egal ob vor der Bühne 70 Leute standen oder mehrere Hundert Leute. Jedem wird das Konzert, auf dem er war, in Erinnerung bleiben, denn ein Release erlebt man selten mit.