Montag, 13. Oktober 2014

Impuls für deine Woche

Hast du schon den neuen Werbespot von Hornbach gesehen?



Hinter diesem Werbespot steckt eine ziemlich tiefe Bedeutung, auch wenn man das bei Werbung selten vermutet. Denn in diesem Werbefilm wird Mobbing thematisiert.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Mobbing schon so ein bisschen ein Tabuthema ist. Es wird nicht gern darüber geredet und Mobbingopfern fällt es gerade schwer, darüber zu reden.


Aber bringt ausgerechnet redet etwas?
In Schulen wird es zumindest immer öfters zum Thema gemacht. Es wird darüber geredet und aufgeklärt. Aber sind es nicht gerade die Worte der Mitschüler, der Kollegen, die verletzen? Mobbing beginnt immer mit Worten. Darauf folgen Taten - wie die aussehen, sieht man fast täglich in den Schulen.

via csn-deutschland.de
Selbst zu biblischen Zeiten war Mobbing gang und gäbe. Da gab es Josef, der von seinen Brüdern gemobbt wurde, der verkauft wurde. Paulus, der von jüdischen Gemeindegliedern gemobbt wurde. Jesus, der von seinen Mitmenschen gemobbt wurde, der dogar von seinen Freunden verleugnet wurde. Ihnen allen setzte das Mobbing schwer zu.

Aber trotz allem Widerstand wussten sie, dass sie gut waren, so wie sie waren. Sie wussten sich geliebt. Von Gott. Er nahm sie an, wie sie waren.

Aufgrund ihrer schwarzen Kleidung wird das Mädchen in dem Spot von ihren Mitmenschen gemieden. Ihr Vater leidet mit ihr. Indem er das Haus der Familie schwarz streicht, will er seiner Tochter zeigen, dass er zu ihr hält und sie liebt, so wie sie ist.

Genauso wie der Vater in diesem Spot steht auch Gott zu dir.
Er liebt dich, so wie du bist, mit deiner schiefen Nase, deinen schwarzen Klamotten, deinem Sprachfehler. Er hat dich geschaffen und gewollt.
Lies doch mal Psalm 139.

Wenn du selbst nicht direkt von Mobbing betroffen bist, dann überleg doch mal, was du tun kannst, wenn in deiner Klasse, in deiner Schule, auf deiner Arbeit, in deinem Jugend- oder Teenkreis jemand gemobbt wird. Versetz dich vielleicht auch mal in die Lage der gemobbten Person. Wie würdest du dich an ihrer / an seiner Stelle fühlen?
Du kannst den Unterschied machen! Gott möchte dich heute neu dazu herausfordern, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen!

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