Montag, 6. Oktober 2014

Impuls für deine Woche

via fotocommunity.de
Enttäuschung. Jeder hat sie schon einmal in irgendeiner Form erlebt.   
Ob man nun von sich selbst enttäuscht ist oder von anderen Menschen enttäuscht wird.        
Aber was ist Enttäuschung?  Bei einer Enttäuschung wird die Täuschung enttarnt und die Wahrheit kommt ans Licht. Wir werden enttäuscht, weil wir falsche Bilder vom Leben, von Gott und der Welt, Ehe, Arbeit oder unseren Mitmenschen haben.     

Besonders die Enttäuschung durch Mitmenschen kann einen sehr belasten und man zieht sich zurück, geht der Person aus dem Weg und schmollt. Wir müssen lernen, dass keiner von uns vollkommen ist - wir nicht und die anderen auch nicht, denn Vollkommenheit gibt es erst im Himmel.  

Einer hingegen enttäuscht uns nur, wenn wir von ihm etwas anderes erwarten oder vielleicht sogar zu ungeduldig sind. Im Gegensatz zu uns Menschen hält Gott sein Wort und seine Zusagen, denn er ist immer der gleiche, ob in der Vergangenheit, der Gegenwart oder der Zukunft.  
Wir können Enttäuschungen und Niederlagen aber auch etwas abgewinnen. Sie gehören zum Leben dazu, denn sie machen uns reifer und stärker. Egal ob wir von uns selbst enttäuscht sind, weil die letzte Prüfung nicht so lief oder ob wir von anderen enttäuscht sind, weil sie ein Versprechen nicht gehalten haben. Nach einer Enttäuschung können wir auch nach der Wirklichkeit fragen: Warum hab ich das und das erwartet? Wer ist Gott wirklich? Wer sind die anderen und warum haben sie so gehandelt?

Wenn wir in die Bibel schauen, könnten wir uns vielleicht manchmal fragen, warum Jesus nie enttäuscht war. Besonderes von seinen Jüngern, die ihn missverstanden, verraten und verleugnet haben. Die Antwort: Jesus hat sich über sie nicht getäuscht, denn er hatte kein falsches Bild von ihnen. Er wusste um den wirklichen Menschen und seine Begrenztheit, seiner Unvollkommenheit und sein durch Sünde beschädigtes Leben.
Gott kann uns bei einer Enttäuschung helfen, wenn wir sie ihm abgeben. Er nimmt sie uns, wenn wir ihn darum bitten. Doch manchmal brauch es erst gar nicht so weit kommen, wenn wir uns nicht täuschen lassen und uns immer wieder vor Augen führen, dass niemand perfekt ist und wir alle fehlbar sind.

"Gott gebe mir die Gelassenheit Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden."
(Quelle unbekannt)

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