Samstag, 11. Oktober 2014

9. Jugendfestival Buchholz

Am 4. Oktober war es mal wieder Zeit für das Jugendfestival Buchholz und dieses Jahr füllten über 700 Leute das Festzelt an der Mühle.

Los ging es wie jedes Jahr mit einem Jugendgottesdienst. Dieses Jahr predigte Chris, Frontmann der Band normal ist anders, die auch musikalisch den JuGo ausgestalteten.

Ab 18 Uhr wurde es dann laut im Zelt, denn die erste Band des Abends betrat die Bühne. Vor selbiger drängte sich auch schon das Publikum, was man sicherlich auf die erfolgreiche Schultour der Band die Tage vor dem Festival zurückführen kann. Staryend eröffneten das Jugendfestival und kamen ganz schön ins Schwitzen. Aber natürlich nicht nur die Band, denn auch im Zuschauerraum wurde getanzt, gesprungen und gesungen was das Zeug hielt.
Neben den bekannten Songs wie "Heartbeat" erklangen auch neue Lieder aus der bald erscheinenden EP, die eindeutig Lust auf mehr machten.
Manchen dürfte auch aufgefallen sein, dass der Bassist nicht der gleiche war wie im Mai, als Staryend bereits einmal zu Besuch im Erzgebirge waren, oder auch den Besuchern, die im Jahr zuvor beim Jugendfestival waren. Denn der Aushilfsbassist war der Leadgitarrist von My Little Rockstar Dream.

Die 2. Band des Abends haben einige an dem Tag schon hören dürfen, denn es handelt sich um normal ist anders. Für sie war es ein besondere Abend, denn es war die Releasparty ihres neuen Albums "Schlafende Giganten". Und auch hier war die Stimmung ab dem ersten Ton auf hohem Niveau. Es tropfte von der Zeltdecke und jeder kam ins schwitzen. Einfach kein Bein stand still, wenn Songs wie "Ich Flieg", "Boom" oder "Willkommen im Club" das Festzelt erbeben ließen.

Danach wurde es laut und hart auf der Bühne, denn About an Author übernahm die Bühne und gaben den Freunden der härteren Musik was sie wollten, nämlich Hardcore vom feinsten. Das Set begann mit "My Honesty", was natürlich gleich für einen Pit genutzt wurde. Auch die Songs des Albums "Where The Wild Things Aren’t" kamen beim Publikum gut an. Nicht jedermanns Geschmack aber dafür gab es nebenbei die Möglichkeit das Clubbing Zelt zu nutzen welches zum ersten mal in der Geschichte des Jugendfestivals für die Besucher bereitstand. 3 DJ's aus Chemnitz und Umgebung sorgten dort während des gesamten Festivals für Abwechslung.
Außerdem hatten wir die Möglichkeit, im Rahmen einer Talkstage mit allen Bands zu sprechen und Ihnen das ein oder andere Geheimniss zu entlocken. Auch dies fand bei vielen Besuchern einen guten Anklang.

Die 4. Band des Abends war die österreichische Band Solarjet. Die Jungs hatten bei weiten keine leichte Anreise. Auf dem Weg nach Buchholz ist erst der Keilriemen gerissen und dann mussten sehr schnell ein Ersatz-Bus her. Dank der Band Lokomotor aus Hof ging dies auch relativ zügig, erzählte uns Rene von Solarjet. Mit einiger Verspätung kamen die Jungs dann an. Ohne großen Soundcheck ging es dann auf die Bühne jedoch merkte man Ihnen dies nicht an. Sie rockten die Bühne und kein Bein blieb still stehen. Auch hatten sich die Jungs eine kleine Überraschung für das Publikum ausgedacht. Während einem Lied flogen viele Lufballons in die Menge und nicht zuletzt mit dieser sympathischen Aktion fanden sie großen Anklang.

Der Headliner des Abends waren für das Publikum keine Unbekannten, denn Sacrety beehrte das Jugendfestival bereits 2011. Doch vor der Tour mit Spoken, die am 17. Oktober startet, überraschten die 5 Schwaben mit einem neuen Bühnenprogramm und zeigten dem Erzgebirge die Ergebnisse der Liveproben der letzten Wochen. Mit kleinen Choreografien, die dem i das Pünktchen aufsetzten, lockerten sie ihr Set etwas auf. So wurde unter anderem Dave Luft zugewedelt. Neben der neuen Bühnenshow gab es auch eine aufgepeppten Setlist mit einigen neuen Songs des kommenden Albums. Auch wenn die Songs noch keiner kannte, blieb kein Bein still stehen und es wurde getanzt und gesprungen was das Zeug hielt. Auch Stage Dives und Crowdsurfing fanden Anklang.

Abschließend lässt sich sagen, dass das Jugendfestival seinem Namen wieder alle Ehre gemacht hat. Ein großer Dank gilt den Veranstaltern, den Mitarbeitern und vor allem den Mädels vom Catering die auch wie jedes Jahr echt leckere Kleinigkeiten gezaubert haben.

Mehr Bilder vom Jugendfestival findet Ihr bei Time Passed by Photography.

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