Montag, 29. September 2014

Impuls für deine Woche

Die Chinesische Mauer gilt als das größte Bauwerk der Welt. Jedes Jahr wird sie von zahllosen Touristen aus aller Welt besucht und bestaunt. Ihre Dimensionen sind in der Tat beeindruckend: Sie ist 2450 km lang, bis zu 16 m hoch und 8 m breit. Im dritten Jahrhundert vor Christus wurde mit dem riesigen Bau begonnen, und im 15. Jahrhundert wurde er zum Schutz gegen die Mongolen bis auf die jetzigen Maße ausgebaut. Auch wenn man (nach einem populären Irrtum) die Mauer nicht vom Mond aus sehen kann, ist ihr Schattenwurf von Satelliten aus erkennbar. Tausende von Arbeitssklaven mussten den Bau dieser Mauer mit dem Leben bezahlen - ein wahrhaft hoher Preis!

Unwillkürlich stellt sich die Frage nach dem Warum. War es der Wunsch nach Sicherheit, nach etwas Bleibendem, nach etwas, das ewig besteht? Wollte sich jemand mit dem Bau ein unvergängliches Denkmal setzen? Vielleicht von allem etwas. Wenn wir aber die Bibel befragen, dann bekommen wir eine ernüchternde Antwort: »Ich sah all die Taten, die unter der Sonne getan werden, und siehe, alles ist Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind« (Prediger 1,14). Alles von Menschen Geschaffene ist nur für die Erde bestimmt und vergeht. Früher oder später.

Die Bibel sagt: »Du, Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind Werke deiner Hände; sie werden untergehen, du aber bleibst« (Hebräer 1,11). Und: »Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit« (Hebräer 13,8). Und weiter: »... das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit« (1. Petrus 1,25). Auch heute sollten wir unser Vertrauen auf diesen Herrn setzen, noch dazu, weil er es gut mit uns meint.

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