Dienstag, 30. Dezember 2014

Musikvideo: PaperClip - An dich

via Facebook
Die erzgebirgische Deutsch-Pop-Band PaperClip gibt es schon seit 2010 und besteht aus Samuel Rösch (Gesang), Kevin Rau (Klavier/Keyboard, Gesang), Sophie Landgraf (Bass, Gesang), Samuel Tiede (Gitarre) und Johannes Landgraf (Schlagzeug).
Vor einigen Wochen haben die 5 Musiker bei einem Wettbewerb der Werbeagentur POSTYOU aus Burkhardtsdorf mitgemacht und mit einem großen Vorsprung einen Musikclip-Videodreh im Wert von 4.500 € gewonnen. Aus über 40 Bewerbern kam die Pobershauer Band unter die Top 5. Anfang Dezember war es dann endlich so weit: der Dreh des ersten Musikvideos stand an.
Gedreht wurde zum einen in der Thumer Annen-Kirche und zum anderen  in Burkhardtsdorf und Umgebung.
Pünktlich zu Heilig Abend präsentierte die Band und das Werbeagentur das Video als Weihnachtsgeschenk.

Auch wenn die Erzgebirger des öfteren bei Jugendabenden und Jugendgottesdiensten spielen und überwiegend da auch bekannte Lobpreislieder zum Besten geben, so stammen doch auch einige Songs aus ihrer eigenen Feder. Wie zum Beispiel "An dich", zu dem auch das Musikvideo gedreht wurde. Für die Band war so ein Musikvideodreh etwas vollkommen Neues. Aber "es hat sau viel Spaß gemacht", verriet uns Samuel. "Wir sind sehr stolz auf dieses geniale Video und danken der Werbeagentur, Daniel Brand von db Events für die Tonspur und natürlich unseren ganzen Unterstützern, die so fleißig abgestimmt haben, vor allem aber Jesus Christus für alles, was er uns geschenkt hat."

Im Video sind nur die 5 Musiker zu sehen. Es gibt 3 verschiedene Einstellungen: die Band im Altarraum der Kirche, der Sänger im Kirchenschiff und der Sänger, wie er scheinbar ziellos durch die Gegend rennt.
Zu Beginn betritt Gesangstalent Samuel die Kirche und das Lied beginnt mit einem Klaviervorspiel. Danach wechseln die verschiedenen Einstellungen. Auf der Suche nach einem Sinn läuft der Protagonist ziellos durch die Straße und landet schlussendlich an einer Kirche. In der Bankreihe sitzend und sehr nachdenklich gestimmt, erzählt er seine Geschichte. Und wer kennt sie nicht? Auf der Suche nach Anerkennung probiert man vieles aus, um von anderen gesehen zu werden und macht sich von den Meinungen anderer abhängig. Mehr und mehr kreiert man sich eine Fassade, um es jedem Recht zu machen. Letztendlich stellt man fest, dass man sich selbst verloren hat und innerlich völlig leer ist. Genau an diesem Punkt stellt der Hauptdarsteller fest, dass er bei Gott das findet, wonach er die ganze Zeit gesucht hat. "Ich geh auf vielen Straßen, auf jeder nur ein Stück. Lauf den Menschen nur nach, doch es bringt mir kein Glück. [...] Auf dem Weg zur Erkenntnis, doch ich komm nicht voran. Ich such bei andern Liebe und höre nicht auf mich. In Sehnsucht so verzweifelt. Jetzt ist Schluss, ich zieh 'nen Strich."
Im Refrain heißt es dann: "Werd das Ziel so nie erreichen. Eines fehlt in meinem Plan. Mein Herr, der mich erlöst hat, hat doch schon alles getan."

Geschrieben hat das Lied Samuel Rösch. "Das Lied „An Dich“ entstand im Sommer 2012 bei mir zu Hause und war überhaupt das erste Lied, was ich jemals geschrieben habe. Da war ich noch gar nicht bei PaperClip dabei."
Entstanden ist es zu einer Zeit, in der Samuel an seine Grenzen gekommen ist. Er stellte fest, dass wir Menschen oft eigenen Wege gehen und denken, alles aus eigener Kraft schaffen zu können - so auch er.
"Ich bin in der Zeit, als ich das Lied geschrieben habe, oft an meine Grenzen gestoßen, bei Freunden, in der Schule, als JG Leiter, weil ich alles aus eigener Kraft schaffen wollte. Dann ist mir erst bewusst geworden, wie weit ich doch schon falsche Wege gegangen war. Ohne Jesus läuft mein Leben nicht und gerade der Refrain reflektiert in der ersten Hälfte all die Dinge, die schief gelaufen sind, gerade ohne ihn. Der zweite Teil soll einfach nur Dankbarkeit und Erkenntnis zum Ausdruck bringen und den Fokus darauf richten, dass Jesus am Kreuz schon alles getan hat. Das gerät mir viel zu oft und zu schnell aus den Augen."
Als das Lied dann 2013 seinen Weg in die Band fand, erhielt der junge Musiker auch Unterstützung von Frank Döhler (bekannt von der christlichen Deutsch-Pop Band Döhler & Scheufler). Gemeinsam überarbeiteten die beiden das Lied. Das Ergebnis hört man im Musikvideo. Und wenn man genauer hinhört, dann hört man das Coaching von Frank Döhler auch ein bisschen raus, denn irgendwie "kopiert" jede Band, die von einer anderen Band gecoacht wird, ein bisschen was von der Band - aber das ist gar nicht so schlimm.

Sehr markant ist aber auch der Gesang, denn Samuels Stimme erinnert ein bisschen an Johannes Falk. Er ist auch der einzige, der mit niemandem aus der Band verwandt ist, alle anderen 4 sind mit einander verwandt.

Man darf gespannt sein, was man so in nächster Zeit noch von der Band hören wird. Verraten wird erstmal nur so viel, dass die 5 im Herbst auch ein paar Tage im Studio von db Events and Audio Engineering verbracht haben...

Aber nun erstmal das Video hier für euch zum Ansehen, damit ihr auch hört uns seht, wovon wir schreiben:

PaperClip - An dich

Montag, 29. Dezember 2014

Impuls für deine Woche

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Da schaut man gerne auch mal auf das Jahr zurück, das nun hinter einem liegt.

Es gab gute Dinge und es gab Dinge, die nicht so gut waren. An manchen Stellen hat man Gott erlebt und manche Gebete scheinen ungehört zu sein. Doch im Rückblick auf das (fast) vergangene Jahr stellt man vielleicht doch noch fest, dass das eine oder andere Gebet doch erhört wurde, nur vielleicht anders als erhofft. Im Nachhinein sieht man meist, dass unvorhergesehene Ereignisse, Wege, die so nicht geplant waren, vielleicht doch besser waren.

Am Ende eines Jahres schaut man aber meist auch nach vorne. Die Zeit kann man ja schließlich nicht zurückdrehen und die Vergangenheit kann nicht mehr verändert werden.

Man fragt sich, was kommen wird. Vielleicht stehen wichtige Entscheidungen im neuen Jahr an. Wie diese ausfallen werden ist noch nicht sicher. Manche dieser Entscheidungen machen wahrscheinlich Angst. Die Zukunft kann manchmal echt beängstigend sein. Schließlich weiß keiner, was noch kommen wird.

Da ist doch folgender Vers aus Jesaja sehr tröstlich und vor allem mutmachend:
"Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst;
ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!"

Bei allem, was im neuen Jahr passiert, bist du nicht allein! Gott, der Herr, der Schöpfer der Welt, will mit dir zusammen in das neue Jahr starten und dich begleiten. Er kennt deinen Namen und weiß, was dir Angst macht und was dir Sorge bereitet. Er will dir die Angst nehmen und dir Frieden (über deine Entscheidungen) schenken.

Samstag, 27. Dezember 2014

CD: WOW Hits 2015

via Gerth Medien
In jedem Jahr werden die besten Songs der besten Künstler von der Capitol Christian Music Group auf einer bzw. auf eine Doppel-CD gepresst. Bei den WOW Compilations geben sich namhafte Künstler von A bis Z, wie NEEDTOBREATHE, Hillsong, Newsboys, Chris Tomlin und Switchfoot, um nur einige zu nennen, die Klinke in die Hand. Sozusagen die Crème de la Crème der christlichen Musikszene. Über einige dieser Bands und Solokünstler und deren Alben auf denen die Songs zu finden sind, haben wir ja bereits schon berichtet. Deshalb wollen wir hier nicht näher auf einzelne Lieder eingehen.
Es handelt sich bei den Songs auf der CD "WOW Hits 2015" aber auf jeden Fall um 33 Songs, die man in seiner Liederdatenbank nicht missen sollte, also definitiv eine CD, die im CD Regal nicht fehlen darf.
Die Doppel-CD enthält insgesamt 33 Lieder:

CD 1
01   Newsboys - We Believe
02   Big Daddy Weave - The Only Name (Yours Will Be)
03   Hillsong UNITED - Oceans (Where Feet May Fail)
04   Casting Crowns - Thrive (link)
05   Matthew West - Do Something
06   Mandisa - Back To You
07   Sidewalk Prophets - Keep Making Me (link)
08   Crowder - I am
09   Chris Tomlin - Waterfall
10   Matt Maher - All The People Said Amen
11   MercyMe - Shake (link)
12   Michael W. Smith - You Won't Let Go
13   Passion (feat. Kristian Stanfill) - My Heart Is Yours
14   Steven Curtis Chapman - Glorious Unfolding
15   Kari Jobe - Forever

Bonus Tracks:
16   Jon Guerra - I Will Follow
17   Dan Bremnes - Beautiful

CD 2
01   Phil Wickham - This Is Amazing Grace
02   For King & Country - Fix My Eyes
03   TobyMac - Speak Life (link)
04   Jamie Grace - Beautiful Day
05   Needtobreathe - Multiplied
06   Colton Dixon - More Of You
07   Francesca Battistelli - Write Your Story (link)
08   Tenth Avenue North - No Man Is An Island
09   Building 429 (feat. Blanca Callahan) - Press On
10   Jeremy Camp - Come Alive
11   Young & Free - Alive
12   Switchfoot - Love Alone Is Worth The Fight (link)
13   Plumb - Don't Deserve You
14   Third Day - Your Love Is Like A River
15   Love & The Outcome - He Is With Us

Bonus Tracks:
16   About A Mile - Satisfied 

Kaufen könnt ihr die "WOW Hits 2015" für 19,99 € bei Gerth Medien.

 

Needtobreathe - Multiplied





Love & the Outcome - He Is With Us





Hillsong UNITED - Oceans (Where Feet May Fail)




Freitag, 26. Dezember 2014

Christmas Rock with Friends Neuffen

Alle Jahre wieder... und genau das ist das Schöne an den vielen Festivals.
So auch das Christmas Rock in Neuffen, das dieses Jahr unter der "Christmas with Friends Tour" stand und einiges zu bieten hatte. Rund 600 junge Leute haben sich einen Tag vor Heilig Abend in der Stadthalle von Neuffen eingefunden, um einen tollen Abend mit Musik und ihren Freunden zu verbringen.

Den Anfang haben Andi Knister macht Magister gemacht und die Bühne nach einer kleinen Moderation von Patrick Reusch gestürmt. Die lustige Kombo schaffte es das Publikum ab dem ersten Song zum Mitmachen zu animieren. Ob es springen, mitsingen oder den Arm nach Hip Hop Manier zu bewegen war, alles machte das Publikum mit und hatte dabei sichtlich Spaß.
Das typische Konfetti, was am Ende des ersten Liedes verstreut wird, musste leider zu Hause bleiben.
Mit ihren Liedern nimmt die Band die Hip Hop Szene auf die Schippe und jeder nahm mindestes einen Ohrwurm mit nach Hause. Andi Knister heizte dem Publikum ordentlich ein und das auch etwas länger als eigentlich geplant.

My Little Rockstar Dream saßen schon auf heißen Kohlen, denn sie wollten endlich auf die Bühne, um ihr vorletztes Konzert in ihrer Bandgeschichte zu spielen. Wenn man die 4 jungen Männer aber dann auf der Bühne gesehen hat wie viel Spaß sie hatten, kann man kaum glauben, dass sie zum One Rock das letzte Mal auf der Bühne stehen werden. Dafür wurden auch ein paar Tickets verschenkt, die ein Mädchen beim Stage Diving mit ins Publikum nahm, wo die Tickets schnell neue Besitzer fanden.
Mit ihren Songs wie "Promises" oder "When I was Thirteen" brachten sie das Publikum zum Tanzen und Springen. Auch eine kleine Zugabe war drin und das vorletzte Konzert wird sowohl dem Publikum als auch der Band in Erinnerung bleiben.

Mehr Fotos auf Time Passed By Photography
Als nächstes brachten Good Weather Forecast die Leute zum Tanzen und Mitsingen. Letztes Jahr hatten sie die Idee für die Christmas with Friends Tour und weil sie so gut ankam, gab es sie dieses Jahr auch wieder. Ganz festlich in weißen Hemden und mit kleinen Tannenbäumen auf der Bühne, überzeugten sie mit ihrem fröhlichen Elektro-Pop die Zuhörer. Und wie es bei GWF üblich ist, kam auch die Gute Nachricht nicht zu kurz und so erzählte Flo unter anderem auch von der letzten Christmas with Friends Tour und ihrem Auftritt in Bethlehem, was eins der Highlights ihrer Bandgeschichte ist.

Dann wurde es Zeit für das Highlight des Abends, denn das Release der neuen Sacrety Scheibe im Süden stand endlich an. Die neue Setliste und die neue Show überzeugten auch bei der Releaseshow in der Heimat. Mit den Bühnenoutfits, die zu "Untamed" passen und der Farbe im Gesicht rockten sie die Bühne. Die neuen Songs wie "Heave - Ho! Here We Go!" als Opener oder "Get A Wiggle On It!", bei dem die 5 Schwaben Glitzerjackets tragen, kam gut an und fast jeder ging mit dem neuen Album im Gepäck nach Hause - außer vielleicht die, die es schon auf der CRN oder im Onlineshop erworben haben.

Die Merchstände wurden ordentlich geplündert um sich selber noch ein Weihnachtsgeschenk zu machen oder um für jemand anderen noch ein Geschenk zu besorgen. Es wurden fleißig Fotos mit den Bands gemacht, geredet und für das leibliche Wohl war auch gut gesorgt.
Die Atmosphäre einen Tag vor Heilig Abend war weihnachtlich und rockig zugleich. Wir kommen nächstes Jahr gerne wieder und können es jeden ans Herz legen zum Christmas Rock nach Neuffen zu gehen.

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Frohe Weihnachten

Ho, Ho, Ho!

Die Zeit des Wartens ist vorbei! Heute ist Heilig Abend.

Weihnachten hat für jeden Menschen eine andere Bedeutung.
Wir als Christen feiern an Heilig Abend eigentlich den Geburtstag von Jesus. Viele Menschen wissen das gar nicht so wirklich. Für sie bedeutet Weihnachten, dass der Weihnachtsmann kommt und Geschenke mitbringen, die Familie beisammen sitzt und sich den Bauch vollschlägt. An Geschenken und Essen ist ja auch nichts Schlechtes.

Aber wenn wir an Jesus und an Gott, seinen Vater, glauben, dann verlieren all diese Geschenke ihre Bedeutung, denn als Christen haben wir das größte und beste Geschenk schon bekommen. Gott hat seinen Sohn in die Welt gesandt, damit wir leben können und unser Leben genießen können. Und damit wir mit Gott Gemeinschaft haben können.

Ein Weihnachtsgeschenk haben wir trotzdem für euch. Oder besser gesagt 2 Weihnachtsgeschenke.

Wir haben den Teilnahmeschluss unseres aktuellen Gewinnspiels verlängert. Noch bis 3. Januar könnt ihr an unserem 4. Advents-Gewinnspiel teilnehmen und 2 Tickets für 1 von 4 tollen Festivals gewinnen - und die Lineups dieser Festivals sehen gut aus.

Beim 2. Geschenk haben wir uns ein bisschen Unterstützung geholt, aber seht selbst:




So, dann habt alle ein feines und vor allem gesegnetes Weihnachtsfest!
Wir sehen uns bzw. ihr lest von uns.

Dienstag, 23. Dezember 2014

Wir sind wieder unterwegs: GWF's World White Winter Tour

Das neue Jahr wird im erzgebirgischen Mildenau gleich mit einem super Event begrüßt.
Die bayrische Power Pop Party Rock Band Good Weather Forecast touren auf ihrer World White Winter Tour durch die Lande und legen in Mildenau einen Stop ein.
Mit dabei haben sie die Electro Rock / Crossover Band normal ist anders, die im Erzgebirge auch keine Unbekannten mehr sind.

2 tolle Bands, die sich darauf freuen, das neue Jahr einzuläuten und Party zu machen.

Die Party steigt am 3. Januar 2015 ab 20.00 Uhr im Gasthof Mildenau.
Einlass ist ab 19.00 Uhr.

Tickets bekommt ihr für 8,00 € in der Bäckerei Wolter in Mildenau und im Autohaus Buschmann in Mildenau. Alle, die nicht aus Mildenau kommen, ihr Ticket aber schon vorher kaufen wollen, können dies auch im GWF Online Shop tun (den Ticketbeleg nicht vergessen!). Oder aber ihr kauft euch an der Abendkasse Karten für 10,00 €.

Montag, 22. Dezember 2014

Impuls für deine Woche

via picpicx.com
Winter 2012. Draußen ist es knackig kalt. Die Temperaturen sind bei uns nachts bei minus 15-17 Grad. Anderswo ist es sogar noch kälter. Zeitweise bleiben die Temperaturen auch tagsüber im Minusbereich. Nur der Schnee fehlt. Doch dann beginnt es zu schneien und das Land wird wie mit einem zarten Zuckerguss überzogen.

Ich fahre ein Auto mit Dieselmotor und diese niedrigen Temperaturen machen dem Wagen zu schaffen. Trotz Winterdiesel bilden sich im Kraftstoff Paraffinkristalle und verstopfen die Leitungen. Am Anfang läuft der Motor stotternd und ich habe das Gefühl, »Känguruhbenzin« getankt zu haben. Später gibt sich das wieder und erleichtert kann ich meine Fahrt wie gewohnt fortsetzen.
Winter! Für die einen pures Vergnügen, Skifahren, Rodeln, Schlittschuhlaufen, Schneeballschlacht. Andere dagegen stöhnen nur. Schneeschaufeln, hohe Heizkosten, Probleme mit dem Auto, Schlitterpartie auf den Straßen. Viel Grund, um sich aufzuregen!

Warum haben wir eigentlich diese wechselnden Jahreszeiten? Als Bibelleser habe ich auf diese Frage eine wunderbare Antwort gefunden. Gott schenkt uns sie! Jede Jahreszeit hat ihren Sinn und ihren Nutzen. In der Kälte des Winters gehen die Pflanzen in eine Ruhephase und auch die Tierwelt regeneriert sich. Im Frühling erwacht wieder alles und erfreut Herz und Sinne. Gott, der Schöpfer hat sich etwas dabei gedacht, als er alles so wunderbar eingerichtet hat. Er sagt in seinem Wort, der Bibel, dass es diesen Kreislauf geben wird, solange die Erde besteht.
Wenn Gott der Natur eine nützliche Ordnung gegeben hat, hat er dann vielleicht auch für mein persönliches Leben einen Plan, nach dem ich mich richten sollte?

Von nun an soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht, solange die Erde besteht!1. Mose 8,22

Sonntag, 21. Dezember 2014

Advents-Gewinnspiel Nr. 4

Da ist er nun, der 4. Advent!
3 Adventssonntage liegen bereits hinter uns. 3 Adventssonntage und auch 3 großartige Gewinnspiele. Heute nun am 4. Advent haben wir für euch das 4. und letzte Gewinnspiel für euch.
Und da haben wir uns was wirklich cooles für euch überlegt und verschiedene Hebel in Bewegung gesetzt.

Gleich 4 super tolle Festivals haben uns je 2 Tickets zur Verfügung gestellt.
An dieser Stelle vielen Dank an die Veranstalter für die Unterstützung!

Und zwar gibt es Tickets für:


ONE Rock
am 17.01.2015
in Rutesheim
Link: www.one-rock.com


 


InSpirit Rockfest
am 21.02.2015
in Blaufelden





Sound of Truth
21.02.2015
in Bad Urach
Link: www.soundoftruth.de







Balinger Rockfestival
am 28.03.2014
in Balingen
Link: www.balinger-rockfestival.de







Und so ein besonderes Gewinnspiel erfordert natürlich auch eine besondere Aufgabe an euch:

Schickt uns ein kleines weihnachtliches Gedicht - es muss nicht lang sein.
Erzählt uns welche Tickets ihr haben möchtet und wen ihr gerne noch mitnehmen wollt (und warum)!

Euer Gedicht und den Ticketwunsch samt Begleitung schickt ihr bis 27.12.2014 03.01.2015 (23.00 Uhr) an burningheartreports[at]yahoo.de.

Ist das ein tolles (verspätetes) Weihnachtsgeschenk oder ist das ein tolles (verspätetes) Weihnachtsgeschenk?


Das Los entscheidet über den Gewinner, welcher am 28. Dezember 04. Januar 2015 auf Facebook bekannt gegeben und auch per Email über den Gewinn benachrichtigt wird. Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook. E-Mailadressen und Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben oder zu Werbezwecken verwendet, sondern dienen nur der Benachrichtigung des Gewinners und der Zusendung des Gewinns. Sollte der Gewinner / die Gewinnerin sich nicht bis 02. Januar 2015 07. Januar 2015 bei uns melden, wird ein neuer Gewinner ermittelt. Die Tickets werden entweder an den Gewinner verschickt oder der Gewinner erhält einen Gästelistenplatz und muss sich dann am Eingang ausweisen. Gewinne werden nicht in Bar ausgezahlt! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Samstag, 20. Dezember 2014

35. Christmas Rock Night in Ennepetal

via Christmas Rock Night
Am vergangenen Wochenende war es wieder so weit: zum bereits 35. Mal fand die Christmas Rock Night statt. Ganze 17 Bands hatten die Ehre im Haus Ennepetal zu spielen.
Bei strömenden Regen suchten am Freitag die meisten Besucher der CRN schnell das Trockene.

Die Mainstage wurde von Aliens Ate My Setlist eröffnet. Sie durften 2012 schon einmal auf der CRN spielen, aber seitdem hat sich die Besetzung der Post-Hardcore Band etwas geändert. Seit Frühjahr diesen Jahres stehen sie mit neuem Shouter und Gitarristen auf der Bühne und auch in dieser Besetzung konnten sie das Publikum der Christmas Rock Night mit ihrer Musik zum Tanzen bringen.

Im Anschluss spielte auf der Mainstage die schwedische Metalband Safemode. Es blieb also im harten Musikbereich und es füllte sich auch der Zuschauerraum. Die Schweden heizten dem Publikum ordentlich ein mit Songs wie "Another Day Will Haunt You". Dass die schwedische Metalcoreband aber auch andere Musikrichtungen beherrschte, zeigten die Musiker als ihr Frontman Werbung für den Bandmerch macht.

Das Konkurrenzprogramm bildeten die 4 Herren von The Circle Ends, einer niederländisch-schweizerischen Nu-Metal-Band. Aufgefallen sind die 4 vorallem mit mit ihrem schwarzen Make-up. Neben den härteren Klängen, konnte die Band auch mit feinen Gesangsparts des Frontmans Steff aufwarten, wie zum Beispiel bei dem Song "We Believe", bei dem sich das Publikum schnell begeistern ließ und mitsang.

Nach einer kurzen Umbaupause auf der Mainstage wurde es dort ganz schön ruhig. Es war Zeit für das angekündigte Special-Set und das kam von den Wölfen. Dass WATG auch anders können, ist ja schon bekannt und auch eine kurze Predigt musste da mit rein. Auf der CRN gaben die 4 einfach mal unplugged einen Vorgeschmack auf die im Frühjahr erscheinende Acoustik-EP.

Wer einfach mal eine musikalische Pause brauchte, der konnte den Fluren entlang schlendern, sich mit neuen Bandmerch eindecken oder einfach mal bei Gerth oder anderen Ständen vorbeischauen. Und auch wir hatten in diesem Jahr wieder einen Stand, auf dem leckere Kekse und Gummibärchen darauf warteten gegessen zu werden. Aber auch die Talkstage durfte in diesem Jahr nicht fehlen. Pünktlich zum Special-Set von Wolves At The Gate öffnete auch diese Bühne und lud die Besucher des Festivals dazu ein, zu zu hören, wie die Bands den Fragen der Talkstage-Moderatoren Rede und Antwort standen.

Danach ging es sowohl auf der Sidestage, die in diesem Jahr in einem anderen Teil des Gebäudes war, als auch auf der Mainstage wieder richtig los. Das regnerische Wetter machte es allerdings sehr unangenehm von der einen Stage zur anderen zu gehen.

Während Sacrety auf der Sidestage mit einem verkürzten Set die Vorfreude auf ihren Auftritt am nächsten Tag steigerten, konnte auch Manafest auf der Mainstage überzeugen. An diesem Wochenende schien es allerdings im Trend gewesen zu sein, sich geschminkt auf die Bühne zu stellen, denn auch Sacrety hatten sich Farbe ins Gesicht geschmiert. Hinzu kam bei den Schwaben auch ein neues Bühnenoutfit, welches auch am Samstag zur Releaseshow des neuen Albums "Untamed" nochmal ausgeführt wurde.

Sowohl auf der Main- als auch auf der Sidestage war es dann an der Zeit, dass auch mal Frauen auf der Bühne zu sehen waren.
Nach einigen Veränderungen bei der skandinavischen Metalband HB stand an diesem Wochenende endlich Johanna, die für einige Zeit der Band fern blieb, wieder mit der Band auf der Bühne.
Viele Besucher der CRN freuten sich auf Johanna und ihre Bandcollegen, aber auch auf die amerikanische Rockband Children 18:3, die derzeit an ihrem letzten Album arbeiten, welches durch Kickstarter vorfinanziert wurde und im nächsten Jahr erscheinen soll.
Es war nicht nur für die Ohren eine Freude der Musik der 3 Geschwister zuzuhören, sondern auch für die Augen. Die 3 rockten die Bühne, was das Zeug hielt. Es gab eigentlich kaum ein Lied, beim dem das Publikum nicht mitsang und dazu abging.

Richtig laut und verrückt wurde es auf beiden Bühnen aber erst danach.
Auf der Mainstage spielte die Metalband Sleeping Giant. Die schlafenden Giganten wachten auf und legten so richtig los. Frontman Tommy predigte und sprach dann zusammen mit dem Publikum ein Gebet.
Angst um die Bühne bekam man allerdings dann auf der Sidestage, denn dort waren The Ongoing Concept kurz davor, die Bühne auseinander zu nehmen. Die Security vor der kleinen Bühne hatte da alle Hände voll zu tun. Das geforderte Drumsolo bekamen die Zuschauer zwar nicht, dafür wurden sie Zeugen, wie Parker eine Runde Parkour durch den Raum drehte. Spätestens bei "Cover Girl" hatten die 4 Herren den ganzen Raum dazugebracht mitzusingen.

Den Abschluss auf der Mainstage machte am Freitagabend dann Disciple, die auf der Christmas Rock Night keine Unbekannten mehr sind, ganz im Gegenteil, sie gehören schon fast zum Inventar. Dass die Stimmung spätestens hier ihren Höhepunkt erreichte, war nicht anders zu erwarten. Denn die Songs aus dem aktuellen Album "ATTACK" erklangen in Deutschland das erste Mal live, aber die Zuschauer waren textsicher, was nur die große Fanbase der Band in Deutschland zeigt.

Wem die vorherigen Bands zu hart waren und wer Lust auf Party hatte, der fand sich im Anschluss vor der Sidestage ein, denn dort wurde zur Aftershowparty mit LZ7 gerufen. Mit fetten Beats heizten dort Lindz und der DJ der Band nochmal richtig ein, nur leider war die Musik für den kleinen Raum doch etwas zu laut.

Nach einem vollen Programm am Freitag war es nun endlich Zeit für die Nachtruhe, die sich jeder redlich verdient hatte. Viel Zeit zum Schlafen blieb dann aber doch nicht, denn am Samstagmittag stand in der nahegelegenen Kirche der Gottesdienst an, der bei einer CRN natürlich nicht fehlen darf. Die Reutlinger Pop-Rock Band Staryend holte die Gottesdienstbesucher zum Lobpreis ab. Kevin Young von Disciple war für die Message zuständig.

Um 15.00 Uhr ging es dann aber auch schon wieder im Haus Ennepetal los.

Die italienische Symphonic-Metal-Band Sleeping Romance eröffneten die Mainstage. Fans von Nightwish und Within Temptation waren hier genau richtig, auch wenn das Outfit von Sängerin Federica an diesem Tag noch so einige Diskussionen auslöste. Einige Tage bevor die Italiener sich mit dem Auto auf den Weg nach Ennepetal gemacht hatten (ihr Flug fiel aus), veröffentlichten sie ihre neue Single "Fire & Ice", die natürlich auch nicht auf der Setlist für den Nachmittag fehlen durfte, genauso wie der Song "The Promise Inside", zu dem es seit Ende April auch ein Musikvideo gibt.

Burning Nations eröffnete derweil die Sidestage. Die Freiburger Metalcoreband steckt gerade im Studio, wo sie ihr erstes Album aufnehmen. Sie standen das erste Mal bei der CRN auf der Bühne und erzählten, dass sie die Jahre davor als Besucher da waren und es für sie etwas besonders ist, nun selbst einmal hier gespielt zu haben.

Und dann war es auf der Mainstage endlich so weit! Sacrety releasten endlich ihr brandneues Album, auf das ihre Fans so lange warten mussten. Sie begeisterten nicht nur mit ihren neuen Bühnenoutfits, sondern und vor allem auch mit ihren neuen Songs. Der Zuschauerraum war sehr gut gefüllt und es wurde mit den Jungs auf der Bühne das Release der neuen Scheibe ordentlich gefeiert.

Der Platz vor der Sidestage füllte sich dann auch wieder so langsam, denn dort wurde es nun auch international. Die Electronic Alternativ Rock Band Trip to Dover aus Holland war zum ersten Mal auf der Christmas Rock Night, zogen aber dennoch viele Fans vor die kleine Bühne. Mit einigen neuen Songs ihrer kürzlich releasten EP, aber ohne Schlagzeuger, zogen die beiden Musiker die Leute in ihren Bann und ließen sie auch an ganz privaten Erlebnissen teilhaben.So erklärte Frontfrau Olga unter anderem, was sich hinter "Kiss.Fight.Dance", dem Namen der neuen EP verbirgt. Da noch eine Zugabe gewünscht wurde, durfte sich das Publikum auch noch aussuchen, welcher Song nochmal gespielt werden sollte. Die Wahl fiel auf "Where Was I".

Wem Trip to Dover nicht hart genug war, der konnte sich derweil auf der Mainstage über The Ongoing Concept amüsieren, die mit ihrer verrückten Show immer wieder für Staunen sorgen. Einen Vorgeschmack davon gab es ja schon am Freitag auf der Sidestage.

Nach TOC spielten Disciple das 2. Special-Set auf der CRN. Und auch da ließ es sich Frontman Kevin nicht nehmen, zum Publikum zu predigen.

Auf der Sidestage war währenddessen schon mal tanzen angesagt, denn dort spielten Staryend aus Reutlingen auf. Während den ersten 2 Songs sah es vor der Bühne noch etwas mau aus, aber nach und nach füllte sich der Zuschauerraum und es wurde ausgelassen getanzt und mitgesungen.

Währenddessen fand sich das holländische Duo Trip to Dover auf der Talkstage ein. Sie erzählten von ihrem Umzug von Holland nach Großbritannien und zurück nach Holland, aber auch von ihrer neuen EP.

Im Anschluss an diese kleinen Talkrunde fanden sich The Ongoing Concept auf der Talkstage ein, die gleich mal noch eine Runde "Parkour" auf's Parkett legten, was jetzt nichts besonderes war, aber trotzdem irgendwie typisch für TOC ist.

Für die gehörige Partystimmung auf der Mainstage sorgten im Anschluss an Disciple LZ7. Da blieb einfach kein Bein still. Man wurde nur so von dem Beat mitgezogen und musste einfach tanzen! Egal ob bei "27 Million" oder "Aftershow", das Quartett legte richtig los. Und wer nicht wusste, wie er sich zur Musik bewegen sollte, der bekam spätestens bei "Strobot" eine kleine Anleitung. Einfach mal richtig die Sau rauslassen und keiner schaut dich doof an. Aber auch die Botschaft kam bei der Dancehall-Formation aus Manchester nicht zu kurz. Trotz Unterbrechung durch sein Patenkind (Jorges 2-jährige Tochter wartete hinter der Bühne auf ihren Papa), erzählte Lindz von einem Erlebnis in Australien, welches das Publikum voll traf.

Pünktlich zur Primetime spielten dann Children 18:3 auf der Mainstage und Safemode auf der Sidestage. Children 18:3 rockten die Mainstage vor einem gutgefüllten Saal, aber auch bei Safemode war der Zuschauerraum gut gefüllt nochmal gutgefüllt.

Samstagabend musste man einfach zu viele Entscheidungen treffen, wie zum Beispiel auch die zwischen Wolves At The Gate und Manafest. Der Kanadier und seine Band spielten auf der Sidestage. Der Raum war bis auf den letzten Platz gutgefüllt.
Mehr Fotos auf Time Passed By Photography
Bei den Wölfen war es ähnlich. Sie gehören wie Disciple fast zum Inventar der CRN und sind aus dem Line Up fast nicht wegzudenken. Mit älteren Songs wie "Heralds" aber auch neuen wie "Dust to Dust" brachten sie das Publikum zum Mitsingen und Abgehen.

Als letzte Band stellten sich die 3 Geschwister von Children 18:3 den Fragen der Moderatoren auf der Talkstage. Jede Band musste sich eine Frage für die darauffolgende Band überlegen. Das entfiel natürlich bei Children 18:3, dafür aber gab es für die Leute vor der Talkstage gleich 3 unplugged Songs: ein Song des neuen Albums ("Big Life"), ein Cover des Songs "Bethlehem" von The Wedding und dann noch "Samantha", ein Wunschlied aus dem Publikum. Mit diesen 3 Songs konnte sich die Band gleich 3 Tafeln Schokolade verdienen.

Den Abschluss des Abends bildeten RED auf der Mainstage und Sleeping Giant auf der Sidestage.
Der Auftritt des Mainstage-Headliners kam etwas holprig daher. Die vielen langen Pausen zwischen den Liedern machten das Publikum leicht unruhig, weil da einfach mal gar nichts passierte. Er war dunkel auf und vor der Mainstage und vor allem still. Für einen Headliner und einer Band wie RED, kein wirklich gelungener Auftritt.

Sleeping Giant begannen ihre Show auf der Sidestage mit einem Gebet, zu dem die Leute vor der Bühne eingeladen wurden. Das Gebet war aber nicht alles bei der Band aus Salt Lake City. Frontman Tommy predigte zudem noch über das Thema Vergebung und ließ dabei das Publikum an einem sehr intimen Erlebnis teilhaben.

Und dann war sie schon wieder vorbei, die 35. Christmas Rock Night. 17 Bands, die in 2 Tagen das Haus Ennepetal rockten. Auch wenn der Regen am Freitag ein bisschen lästig war, der guten Stimmung bei den Bands und den Besuchern konnte er nichts anhaben. Und obwohl die 35. Auflage des Festivals sehr metallastig war, schien sie doch gut besucht zu sein - vielleicht sogar gerade deswegen.

Freitag, 19. Dezember 2014

CD: Trip to Dover - Kiss Fight Dance

© Trip to Dover
Melodische Songs mit Elementen aus Rock, 80er Synthie-Pop und DJ-Elektronik. So kann man die Musik beschreiben, die Olga und Johannes Taal von Trip to Dover machen. Die beiden Holländer haben vor gut einen Monat Ihre neue EP "Kiss Fight Dance" released. Normalerweise sind die 2 gemeinsam mit einem Schlagzeuger unterwegs. Doch durch verschiedene Dinge haben sich die beiden dazu entschlossen erstmal ohne Schlagzeuger zu touren. Dies merkt man natürlich, aber es bringt der Stimmung keinen Abbruch, wenn man die beiden live sieht.

"Kiss, Fight, Dance" haben die beiden geschrieben, als sie nach Holland zurückgekehrt sind, nach dem Verlust von 3 sehr engen Verwandten, die an Krebs gestorben sind. Jedes der drei Wörter hat seine Bedeutung. "Es gibt Dinge im Leben, die sind gut, die sollte man umarmen und sich darüber freuen, sie küssen. Aber auch Dinge wo genau das Gegenteil passiert, wo man kämpfen muss um Sachen und Menschen, wo man mit Schwierigkeiten umgehen muss. Aber, und so steht es auch in der Bibel, es gibt eine Zeit für alles. Also auch eine Zeit zum Tanzen. Es gibt Sachen im Leben wo man nichts dran ändern kann, die passieren einfach. Leute, die wir lieben, zu verlieren und damit umzugehen muss man lernen. Im übertragenen Sinne muss man lernen zu tanzen," so Olga über den Hintergrund zum EP-Titel.

Die EP selber enthält 6 neue Songs. Drei davon sind sogenannte Metropolitan Mixes:

01 Lifelong Lovesong
02 Monochrome
03 In This Rain

Metropolitan Mixes

04 London // "Monochrome" Remix by Fear Lab
05 Amsterdam // "In This Rain" Remix by The Bells
06 Rome // "Bitter or Better" Remix by Fear Lab ft. Polymore


Den ersten Song "Lifelong Lovesong" spielen die beiden schon relativ lange. Es ist ein sehr positiver Song. Der Text des Liedes regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Wenn das jetzt dein letztes Konzert, das letzte Lied, deine letzte Nacht, deine letzte Chance wäre, könntest du dann sagen, dass du zufrieden auf dein Leben zurückblicken kannst und sagen kannst: 'Ich habe alles gemacht, was ich mir vorgenommen habe'? Denn genau diesem Gedanken geht die Band mit "Lifelong Lovesong" auf die Spur. "Did we fight for the right thing / Did we write the song we wanted to sing / Our lifelong lovesong." Hast du für das Richtige gekämpft?
Musikalisch vermischen die beiden hier genialen Synthie-Pop mit rockigen Gitarren-Riffs. Live ist das Lied perfekt zum Abgehen geeignet und auch ohne Schlagzeuger bleibt kein Bein stillstehen.

© Trip to Dover
"Monochrome" ist ein sehr melodischer Song, aber auch ein sehr insich gekehrter Song, der auch textlich gradlinig ist. Die Hauptaussage ist relativ einfach "we're the ones, we're the zeros, we are in monochrome". Nachts sind wir Helden und am Tag eher unscheinbar. Wir sind einfarbig. Der Song ist nicht so lebensfroh wie der erste, doch erzählt er auch wie ein Leben sich drastisch verändern kann. Musikalisch ist er wie bereits erwähnt sehr melodisch und auch anfänglich eher ruhig. Aber auch hier spielen Syhnties eine wichtige Rolle. Dezenter eingesetzt als im ersten Lied, aber doch bestimmend.

Der letzte Hauptsong, "In This Rain", kommt dann schon eher einer Ballade gleich, zurückgezogen und ruhig beginnend. Dann setzt zur zweiten Strophe das Schlagzeug mit ein und zum Schluss kommt alles zusammen was die Band ausmacht. Olgas Stimme, Johannes Synthies und ein Gitarrenriff vom allerfeinsten. Das, was die beiden da machen, kann man schon als Kunst bezeichnen. Das ist keine Musik, die man vergleichen kann mit anderen Bands. Die beiden haben einfach was Eigenes. Textlich geht es darum, auch wenn du im Regen stehst, für das was du liebst zu kämpfen, denn niemand kann es so wie du. "In this rain, stay, no one can kiss like you do."
Sei wie du bist. Lerne aber auch Dinge, die passiert sind, zu akzeptieren und damit zu leben.

Abschließend muss man sagen, das was die beiden da auf eine CD gepresst haben, ist wirklich etwas Eigenes, was man mit keiner Band vergleichen kann. Hierfür 7 Euro auszugeben lohnt sich auf jedenfall. Genauso wenn du die Chance hast, die beiden mal live zu sehen, dann nutze dies. Live ist immer etwas anderes, als sie nur von der Platte zu hören, denn dort strahlen die beiden eine Leidenschaft aus für das was sie machen, was seines gleichen sucht.

Kaufen könnt ihr euch die Platte bei jedem Live-Konzert und unter triptodover.com.



Trip to Dover - Lifelong Lovesong


Donnerstag, 18. Dezember 2014

Download: HGTV + NoiseTrade Ultimate Holiday Soundtrack

via noisetrade
In Zusammenarbeit mit HGTV hat Noisetrade einen Weihnachtssampler veröffentlicht, den es kostenlos auf Noisetrade zum Download gibt.
Der "HGTV + NoiseTrade Ulimate Holiday Soundtrack" beinhaltet sage und schreibe 30 Songs, u.a. auch von der einen oder anderen christlichen Band bzw. Singer/Songwriter, wie Jars of Clay, Smalltown Poets, Josh Garrels und Ellie Holcomb.
HGTV ist ein amerikanischer Fernsehsender rund um die Themen Wohnen, Dekoration, Garten und Essen. Die Abkürzung steht für "Home and Gardening Television"

Tracklist:
01   Hill and Hale and their Merry Friends - Christmastime
02   Andrew Ripp - Joy To The World
03   Ben Woodward - It's Christmas
04   Brooke Waggoner - O Christmas Tree, O Christmas Tree
05   Jars of Clay - Hibernation Day
06   Butterfly Boucher - Cinnamon & Chocolate
07   Abigail York - Holiday At Home
08   Dave Barnes - So, Santa
09   Roses & Revolutions - It's Christmas Time
10   Ellie Holcomb - Christmas For You And Me
11   Trent Dabbs - Raise The Tree
12   Jillian Edwards - All My Christmasses
13   Wes Cunningham - Merry Christmas Baby
14   Over The Rhine - Blood Oranges In The Snow
15   Beta Radio - Winter Eclipse
16   Tommy Busby - One Little Xmas Tree
17   The Bergamot - Winter Anthem
18   Drew Holcomb - Everything's Changed At Christmas But You
19   Smalltown Poets - The Wassail Song
20   Maggie Chapman - Make It Rain, Dear
21   Matt Wertz - O Holy Night
22   FUE - Winter Wonderland
23   Young Oceans - All Who Hear
24   Track 45 - Jingle Bells
25   Wild Season - Christmas Every Day
26   Katrina Stone - Deck The Halls
27   Sleeping At Last - I Heard The Bells
28   Canaries In the Coal Mine - Falling Like Snow
29   Katey Laurel - Two Birds
30   Josh Garrels & Mason Jar Music - Silent Night

Hier könnt ihr euch den Sampler downloaden und in den Songs reinhören.


Dienstag, 16. Dezember 2014

CD: Sacrety - Untamed

PR Sacrety
Lange, sehr lange wurden die vielen treuen Sacrety Fans auf die Folter gespannt, doch nun, am 12.12. 2014 auf der Christmas Rock Night in Ennepetal, wurde es endlich mit Glanz und Gloria veröffentlicht: Das neue Album "Untamed".
Mehr als drei Jahre nach dem letzten Full Length Album konnten es die meisten kaum mehr erwarten, die neuen Songs, die teilweise schon länger live auf der Bühne erklangen, auch aufgenommen zu hören.

Dementsprechend mussten sich die fünf Jungs an beiden Tagen der CRN einem Ansturm von Fans am Merch Stand stellen, die natürlich alle die neue CD haben wollten, die 13 Titel enthält:

01 Heave- Ho! Here We Go!
02 We Are The Ones
03 Give What You Got
04 Freestyler
05 Colourful Rainbow
06 Get A Wiggle On It!
07 Pull Ourselves Together
08 I'm In Love
09 Crown Of Creation
10 Take Me Home
11 Shut Up
12 Beyond The Surface
13 Goodbye

Der erste Song, "Heave-Ho!" beginnt eher elektronisch, und eine verzerrte Stimme leitet den Song ein, der vorerst viele Electro- Elemente im Vordergrund stehen hat, aber schon bald mit vollen Gitarrenriffs aufwartet. Im Text geht es darum, die Segel zu setzen - Sei der Kapitän für dein Schiff, lass dich nicht von der Vergangenheit unterkriegen, schau in die Zukunft und lebe ihr entgegen. Es kann nur einen Kapitän geben. In der Bridge kommt sogar regelrechter Dubstep zum Einsatz, womit Sacrety sich definitiv in neue Gefilde bewegt haben. Auch wenn das Vorgängeralbum "Alive" schon mehr Electro Elemente beinhaltete als das Debütalbum, so ist doch "Untamed" noch experimenteller - was dem ganzen aber absolut keinen Abbruch tut!

Mit "We Are The Ones" hatten die fünf Schwaben schon vor gut einem Jahr ein Musikvideo herausgebracht, was seitdem schon mehr als 35.000 mal geklickt wurde. Der Song ist damit nicht mehr unbekannt, zumal er auch schon einige Zeit live auf Bühnen in ganz Europa erklang. Es geht darum, aufzustehen gegen den Hass in der Welt - "We are the ones, we are lost, but we are not broken inside - We are the hope of all the nations, we are the ones" - Frei nach dem Motto 'Wenn nicht wir, wer dann' rufen Sacrety dazu auf, die Welt zu verändern. "Let's be the Bomb in the system"; nicht leise und vorsichtig braucht es Veränderung, sondern jetzt, mit einem lauten Knall der alle aufweckt. Mit diesem Song hätten sie es besser nicht ausdrücken können.

Auch der dritte Song wurde schon länger live gespielt. "Give What you Got" beinhaltet wie alle Songs des Albums markante Electro- Parts, wartet aber ebenso mit harten Gitarrenriffs und extrem eingängigen Texten auf. Textlich get es auch hier um Courage: "Give what you got, Give, give what you got, be the difference in a world of liars" - Gib was du hast, mach einen Unterschied in einer Welt voller Lügner. Außerdem, was bringt es dir, dein ganzes Leben einfach nur unbeteiligt zu bleiben? Wenn dein letzter Tag kommt, wird dir dann niemand beistehen. Stelle neue Regeln auf, hilf anderen, mach dein Leben lebenswert, das ist die Aussage des Lieds, die zu Herzen zu nehmen sich wirklich lohnt.
Auch zu diesem Lied erschien übrigens Anfang Dezember ein beeindruckendes Musikvideo.

via Sacrety
Mit "Freestyler" haben Sacrety ein Cover auf dem Album - das Original von Bomfunk MC  stammt aus den späten 90ern und war wohl für etliche Sacrety Fans sowie für die Jungs selber ein Teil des Soundtracks ihrer Jugend. Sacrety haben diesem Klassiker nun ein ganz neues Gewand verliehen, in dem es natürlich etwas lauter zugeht als im Original. Die prägnante Hookline wurde natürlich beibehalten und etwas gepimpt, auch der Refrain sieht anders aus: Shouts statt Rap und Gitarrenriffs statt Synthesizer. Doch genau mit all diesen Veränderungen haben Sacrety das Lied zu ihrem ganz eigenen gemacht und es eignet sich bestens zum Abgehen.

"Colourful Rainbow" ist zum Anfang so ganz anders als "Freestyler": sehr ruhig, man hört nur Fabi singen, mit Klavierakkorden unterstützt. Im weiteren Verlauf baut sich der Song auf, bis hin zu einer ersten Bridge, die mit catchy Beats und Electro- Klängen richtig zum Tanzen einlädt. Doch genau wenn man denkt, man kann einfach weitertanzen, kommt der Refrain, der mit Gitarrenriffs vom feinsten aufwartet. Und um die Steigerung komplett zu machen folgt auf den Refrain ein Breakdown, der sich sehen lassen kann. Alles in allem ist der Song eine Mischung aus den unterschiedlichsten Stilen, die Sacrety mit Bravour gemeistert hat.

Mit "Get A Wiggle On It!" hat die Platte auch einen "Spaß- Song", der wirklich einfach nur Spaß macht. Er zeigt, dass es manchmal ganz gut ist, sich selbst nicht so ernst zu nehmen. Der Mix aus den Riffs der E- Gitarre und dem "Disco Part" in der Bridge ist das beste Beispiel dafür. Einfach mal abgehen und das Leben genießen, anders geht es bei diesem Lied wirklich nicht. Also: "Take your hand an wave it in the air! Get a wiggle on it! Wave it all around like you don't care!" (:

Ganz im Gegensatz zu "Get A Wiggle" verbirgt sich hinter "Pull Ourselves Together" eine sehr ernste Botschaft. Der Refrain ist da sehr eindeutig: "We have to look at ourselves before we blame the others, we must pull ourselves Together and respect our brothers!" - Wir müssen zuerst auf uns schauen, bevor wir anderen die Schuld geben, wir müssen zusammenhalten und unsere Brüder respektieren. Musikalisch wird die Botschaft ebenfalls sehr effektiv unterstützt: Nicht nur, dass der Refrain im Sprechchor gesungen wird, auch die Riffs setzen Akzente an genau den richtigen Stellen und verleihen dem ganzen noch mehr Nachdruck.

"I'm In Love" ist mindestens genauso rockig wie der vorhergehende Song, trägt aber eine andere, sehr markante zusätzliche Komponente in sich, die man auf Anhieb nicht erwartet: HipHop, und zwar in seiner besten Form. Außerdem handelt es sich bei diesem Lied, wie der Titel im Gegensatz zur Musik auf Anhieb vermuten lässt, um ein Liebeslied. Musikalisch haben Sacrety sich mit diesem Song ein kleines Kunstwerk geleistet, das voller Klangmalerei steckt, wenn man genau hinhört und außerdem ein Crossover der unterschiedlichsten Stile ist. .
Der Text ist auch recht eindeutig: Wer wünscht sie sich nicht, eine Beziehung in der man sich beim anderen so sicher fühlt wie in einem Luftschutzbunker?

via idea
Während "I'm In Love" teilweise fast aggressiv klang, so ist "Crown Of Creation" wesentlich fröhlicher, und erinnert ein wenig an Be Like Kids vom Vorgängeralbum. Hier ist vor allem der Text ausschlaggebend: "Whatever we do, whatever we say, we're still the crown of creation. Oh, wherever we go, which path we take, we'll make our way through history" - Wir sind die Krone der Schöpfung, also sollen wir auch so leben. Spuren hinterlassen, im positiven Sinne.

"Take Me Home" ist wieder etwas melancholischer, dafür aber auch wieder etwas rockiger. Die Strophe ist fast vollständig von Shouts dominiert, der Refrain hingegen lädt zum passionierten mitsingen ein. Hier herrscht Ohrwurmgarantie! Und in der Bridge kommt mal wieder etwas Dubstep zum Einsatz - alles in allem ein Song, der sich nur zu gut zum Abgehen eignet (:

Der elfte Song auf der Platte erklang von allen am längsten live auf der Bühne: "Shut Up" feierte seine Premiere beim Balinger Rockfestival 2013. Damals noch brandneu, hat er auf dem Weg auf die Platte noch einiges an Feinschliff erfahren und ist mitreißend, wie man es von Sacrety Songs gewohnt ist. Auch die Botschaft darf nicht fehlen: "Laber nicht, lebe" ist die Aussage auf den Punkt gebracht. Besser hätte man es nicht treffen können.

Mit "Beyond The Surface" haben Sacrety einen sehr melancholischen Song auf der Platte. Sehr langsam und von Shouts dominiert sticht er aus der Masse heraus. Textlich scheint er mit "Take Me Home" zusammenzuhängen - einerseits wollen wir nach Hause, andererseits sehen wir nicht, dass wir schon so nah dran sind. Wir haben die Augen geschlossen und können nicht sehen, was unter der Oberfläche liegt - in dem Song steckt die Bitte, dass unsere Augen geöffnet werden - wer auch immer bei einem persönlich die Möglichkeit dazu hat.

Der letzte Song auf der Platte trägt gleich noch den passenden Titel: "Goodbye". Wieder etwas schneller und sehr rockig beginnt er, und geht sofort ins Ohr. Auch wenn die Melodie eigentlich heiter klingt, so ist der Song doch bittersüß: Er handelt vom Abschied von Freunden, vom abschließen und weitergehen. Ein Wiedersehen ist nicht unmöglich, aber erstmal ist ein Abschied angesagt. Ein "Goodbye for good" also - und ein guter Abschluss für die Platte.

Wieder einmal haben Sacrety ihre Fans überrascht, da definitiv eine Veränderung zu älteren Songs festzustellen ist, aber hat man sich einmal reingehört, so wird man alles lieben. Allerdings bleibt Sacrety eine Live- Band, und die Songs haben da noch einmal eine ganz andere Kraft als auf der Platte.
Nichtsdestotrotz ein muss für jeden Fan, und nach so langer Wartezeit haben die Jungs auch definitiv nicht enttäuscht.

Erhältlich ist die Platte im Online Shop von Sacrety und natürlich ab jetzt auch auf allen Konzerten.



Montag, 15. Dezember 2014

Impuls für deine Woche

via quotespictures.com
Zur Weihnachtszeit trifft sich die Familie. Wir feiern mit ihnen das Fest der Liebe und wenige Tage
später ist das Jahr auch schon wieder vorbei und Silvester steht an. Den Jahreswechsel verbringen viele mit Freunden - die Familie die wir uns raussuchen.

Sie können ein Zuhause für uns sein. Zuhause sein hat für mich etwas mit Willkommen sein, Vertrauen und Wohlfühlen zu tun. Ich fühle mich bei meinen Eltern Zuhause, aber genau so fühl ich mich, wenn ich mit meinen Freunden Zeit verbringe. Denn wie heißt es so schön: "Home is where your heart is"
Man wird angenommen, wie man ist und darf so sein wie man ist. Verstellen brauch man sich Zuhause nicht. Man kann die Maske ablegen, die man vielleicht in der Öffentlichkeit trägt.
Egal was ist, man kann nach Hause kommen. Denn ob du Familie, Freunde oder beides als dein Zuhause definierst, sie sind für einen da egal was passiert ist oder was gerade in deinem Leben los ist. Sie sind in Sonnenzeiten da, aber auch wenn ein Sturm durch ein Leben weht. Sie lassen dich nicht im Stich. 
Sie geben einen Wärme und Geborgenheit und zeigen, dass man wichtig ist. Man bekommt  Liebe und Respekt, aber man wird auch zurechtgewiesen und wird kritisiert.

Du kennst es hoffentlich wie es ist ein Zuhause zu haben. Ich wünsch es mir für dich, dass du dieses Gefühl von Zuhause kennen darfst.
Christian Morgenstern sagte: "Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern wo man verstanden wird."
Aber Zuhause ist nicht nur Familie und Freunde. Gott schenkt uns ein ewiges Zuhause. Und das Gefühl des Zuhause seins, gibt er uns im „irdischen“ Leben bereits. Zumindest  einen Bruchteil davon. Das was uns Christen im Himmel erwartet, weiß niemand, weil wir es uns nicht vorstellen können und auch weil es einfach unbeschreiblich sein wird. Aber einen kleinen Bruchteil schenkt uns Gott davon schon und zwar ein Zuhause bei sich, als auch in Familie und Freunde mit denen wir Gemeinschaft haben dürfen.

"In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn's nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten?" (Johannes 14, 2)

Sonntag, 14. Dezember 2014

Advents-Gewinnspiel Nr. 3

Heute brennt nun schon die 3. Kerze auf dem Adventskranz und es sind nur noch 10 Tage bis Heilig Abend!
Das hält uns aber nicht davon ab, euch ein 3. Geschenk in der Adventszeit zu machen.

Die lieben Jungs von Sacrety haben uns nämlich für den Gewinner ein Fanpaket zusammengestellt.
Und ein glücklicher Gewinner bzw. eine glückliche Gewinnerin kann dieses bald sein bzw. ihr Eigen nennen.
Was das kleine Fanpaket aber beinhaltet, bleibt vorerst ein Geheimnis. Schließlich gehören kleine Geheimnisse zu Weihnachten dazu.

Nun, um das Fanpaket zu bekommen, müsst ihr natürlich auch etwas tun.
Erzähl uns bis 20. Dezember 2014 (23.59 Uhr) dein tollstes Erlebnis mit einer Band (vielleicht ist das ja auch Sacrety). Was macht deine Lieblingsband so besonders? Und gibt es eine Frage, die du der Band gerne mal stellen würdest?

Euer Erlebnis dürft ihr aber auch gern als Kommentar unter diesem Gewinnspiel posten. Bitte hinterlasst dann aber auch eine Kontaktmöglichkeit für uns (z.B. eine Emailadresse oder einen Link zu eurer Internetseite), wo wir euch dann auch kontaktieren können, wenn ihr gewonnen habt. Oder schreibt uns extra noch eine Email mit dem Hinweis, dass ihr eure Antwort als Kommentar hier gepostet habt, damit wir das dann zuordnen können.


Das Los entscheidet über den Gewinner, welcher am 21. Dezember auf Facebook bekannt gegeben und auch per Email über den Gewinn benachrichtigt wird. Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook. E-Mailadressen und Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben oder zu Werbezwecken verwendet, sondern dienen nur der Benachrichtigung des Gewinners und der Zusendung des Gewinns. Sollte der Gewinner / die Gewinnerin sich nicht bis 26. Dezember 2014 bei uns melden, wird ein neuer Gewinner ermittelt. Gewinne werden nicht in Bar ausgezahlt! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Download: An NRT Christmas - Volume One

via Noisetrade
NewReleaseTuesday (kurz NRT) hat in diesem Jahr zu allerersten Mal einen Sampler mit Weihnachtssongs rausgebracht - und das dann auch noch zum kostenlosen Download.

"An NRT Christmas" beinhaltet 8 bekannte Weihnachtslieder:

1   Aaron Shust - Rejoice
2   Jason Gray - Christmas Is Coming
3   Cloverton - We Sing Joy
4   Scott Riggan - Hark The Herald Angels Sing
5   John Schlitt - Little Drummer Boy
6   Jean Watson - Pat A Pan
7   Jen Haugland - A Still And Quiet Night
8   Joshua Mills - It Snowed

Den Download gibt es - wie gesagt - kostenlos auf Noisetrade.

Da kann Weihnachten jetzt kommen!


Dienstag, 9. Dezember 2014

Musikvideo: Sacrety - Give What You Got

© Sacrety
Diese Woche hat das Warten endlich ein Ende. Sacrety releasen ihre neue Platte, die auf den Namen "Untamed" hören wird.
Mit Hinblick auf die Veröffentlichung des Albums, haben die 5 Schwaben am Nikolaus ein starkes Video auf Youtube veröffentlicht, um die Vorfreude ihrer Fans zu steigern. Und natürlich um Promotion zu betreiben. 

Das Video wurde Anfang des Jahres gedreht und kann sich sehen lassen. Es ist im schlichten Schwarz-Weiß gehalten. Das besondere an dem Musikvideo sind die 5 Tiere, die enthalten sind und es sind nicht etwa Hunde oder Katzen. Hier wurden Theatertiere der Extraklasse ins Video geholt. So darf ein Adler, ein Skorpion, eine Vogelspinne, ein Gepard und eine Schlange ein Teil des Videos sein. 5 Tiere und 5 Musiker - passt oder? Denn jeder hat ein Tier an seine Seite bekommen. 
Sänger Fabi durfte den Gepard an der Leine führen, die Schlange schlängelte sich um den Kopf des Gitarristen Matze, Keyboarder Chris kam der Skorpion aus dem Mund, die Vogelspinne krabbelt auf Schlagzeuger Dave rumher und der Adler sitz auf dem Arm des Bassisten Tobi. 
Aber nicht nur Tierszenen sind zu sehen, sondern neben der musizierende Band auch 2 andere Personen. Eine Frau und ein Mann "singen" die Strophen und ein zittriges Überblenden lässt den eigentlichen Sänger immer mal wieder auftauchen. Besonders die Mimik der Frau wirkt etwas creepy, aber bringt dadurch auch den Inhalt des Songs eindrucksvoll rüber.
"From the first day on we are always told / that we have to take all the things we want"

Was einem beim Anschauen auffällt ist, dass der Hintergrund weiß bzw hell ist, wenn die Tiere im Spiel sind, wenn die Band an ihren Instrumenten ist, dann der Hintergrund schwarz bzw. dunkel und wenn die 2 Personen im Bild sind, dann sieht man einen schwarzen/dunklen Hintergrund mit einem hellen Lichtkegel am unteren Ende. Es erfolgt also eine strikte Abtrennung der einzelnen Teile. Ob das jedoch einen tieferen Sinn hat, können wir leider nicht beurteilen

Inhaltlich kurz zusammen gefasst handelt "Give What You Got" davon, das zu geben was man hat und kann. In einer Welt die unter anderem von Lügen, Hass und Neid geprägt ist, endet man schnell alleine, wenn man diese Dinge annimmt. Da steht am Ende des Lebens keiner an deinem Grab, weint und betet für dich. Deswegen fordert das Lied auf, statt Regeln zu brechen, welche zu machen, einander zu lieben statt zu hassen und statt zu nehmen, etwas zu geben und damit das verrückte Leben lebenswert zu machen. Wir können die Veränderung sein und einen Unterschied machen in dieser Welt. Wir müssen es nur wollen und den Mut dazu haben.


Sacrety - Give What You Got



Montag, 8. Dezember 2014

Impuls für deine Woche

www.etsy.com
»Wir wollen unsere Kunden zu Fans machen«,
so lautet ein Ziel, das viele Unternehmen anstreben. Denn ein Fan ist seiner Lieblingsmarke treu. Der Preis ist für ihn nicht entscheidend. Oft wirbt er sogar kostenlos für das Unternehmen, weil er anderen das Produkt weiterempfiehlt. Erreicht das Unternehmen diese Wirkung nicht, kaufen die Kunden beim nächsten Mal vielleicht woanders. Denn solange ein Kunde nicht von einer bestimmten Marke begeistert ist, entscheidet er nur nach dem persönlichen Nutzen. Wenn ein anderer Hersteller ein vergleichbares Produkt günstiger anbietet, wechselt der Käufer dorthin.

Übertragen wir dieses Konzept einmal auf die Beziehung zu Gott: Wer in Gott nur jemanden sieht, der unsere Bedürfnisse erfüllen und unsere Pläne gelingen lassen soll, degradiert ihn. Er benutzt ihn und wechselt die »Marke«, sobald etwas nicht nach seinem Wunsch ist. Gott sucht aber keine Kunden oder Nutzer, sondern Menschen, die ihn lieben und ihm treu bleiben. Es geht ihm nicht darum, einen Gewinn zu erzielen. Im Gegenteil, indem Gott seinen geliebten Sohn Jesus für uns hingegeben hat, wird deutlich: Er ist derjenige, der uns zuerst geliebt und ein Opfer gebracht hat. Nun wartet er darauf, dass wir seine Liebe erwidern.

Einen wichtigen Aspekt der Liebe zu Gott können wir bei treuen Fans entdecken: Sie beschäftigen sich so intensiv mit ihrer Lieblingsmarke, dass sie alle Details kennen. Ähnlich kann auch Ihre Liebe zu Gott wachsen: Nehmen Sie sich Zeit, die Bibel zu lesen! Dort werden Sie Gott immer besser kennen und lieben lernen.
Das höchste Ziel für uns Menschen ist es, Gott zu lieben. Darum sollten wir unsere Beziehung zu Gott prüfen: Wie stehen wir zu ihm? Haben wir eine persönliche Bindung zu ihm, die unser Denken und Handeln bestimmt?

Er aber sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand.«
Matthäus 22,37


Sonntag, 7. Dezember 2014

Advents-Gewinnspiel #2

Das 2. Lichtlein brennt am Adventskranz und das bedeutet auch bei uns, dass es Zeit für das 2. Adventsgewinnspiel ist.

In all dem Weihnachtsgewusel und dem ersten richtigen Schnee, der Mitte der Woche gefallen ist, ist uns doch tatsächlich der Liedtext eines bekannten Weihnachtsliedes durcheinander geraten.




Könnt ihr uns helfen, den Liedtext wieder in die richtige Reihenfolge zu bringen?


Schickt den Liedtext in der richtigen Reihenfolge einfach bis 13.12.2014 (23.59 Uhr) an burningheartreports[at]yahoo.de.


Zu gewinnen gibt es dieses Mal ein CD Paket, bestehend aus CD's über die wir euch hier berichtet haben.


Das Los entscheidet über den Gewinner, welcher am 14. Dezember auf Facebook bekannt gegeben und auch per Email über den Gewinn benachrichtigt wird. Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook. E-Mailadressen und Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben oder zu Werbezwecken verwendet, sondern dienen nur der Benachrichtigung des Gewinners und der Zusendung des Gewinns. Sollte der Gewinner / die Gewinnerin sich nicht bis 19. Dezember 2014 bei uns melden, wird ein neuer Gewinner ermittelt. Gewinne werden nicht in Bar ausgezahlt! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Samstag, 6. Dezember 2014

CD: Rend Collective - The Art of Celebration

via SCM Hänssler
Bereits im März hat die irische Worship Band Rend Collective ihr mittlerweile 4. Studioalbum veröffentlicht. Das Album heißt "The Art of Celebration" und macht seinem Namen alle Ehre! Wer jetzt denkt, dass hier hier jetzt um schnöden Lobpreis geht, der täuscht sich. Denn Rend Collective - jetzt ohne Experiment - sind nicht nur einfach eine Lobpreisband von vielen. Sie vereinen tiefgehende Texte mit außergewöhnlichen Musikinstrumenten.

Das Album enthält 11 verschiedene Lieder, dazu noch einen Remix und einen Livemitschnitt:

1   Joy
2   Burn Like A Star
3   My Lighthouse
4   More Than Conquerors
5   All That I Am
6   Immeasurably More
7   Finally Free
8   Create In Me
9   Strength Of My Heart
10 Simplicity
11 Boldly I Approach (The Art Of Celebration)
12 My Lighthouse (live)
13  Joy (Remix)

Gleich mit dem Opener des Albums zeigt die Band, was sie unter einer "Celebration" ("Feier") verstehen, auch wenn "Joy" im ersten Moment noch gar nicht danach klingt, weil es mit einem Banjo/Mandolinenspiel beginnt. Im Refrain aber gibt es dann eine richtige musikalische Explosion, welche im Zwischenspiel noch unterstrichen wird. Fast überschwänglich singen sie hier von der Freude, die Gott für sie bedeutet. Und es ist ansteckend!

Die Energie, die bereits im ersten Track steckte, findet man auch im 2. Lied. In "Burn Like A Star" hört man neben den Drums auch Gitarren, Banjos und andere für rend Collective typische Instrumente. Und auch schon die erste Zeile "We were born for greater things - Wir wurden für größere Dinge geboren" macht neugierig auf den Rest des Liedes. Ein sehr ermutigendes Lied, loszugehen und wie ein Stern hell zu leuchten.

Vom 3. Lied des Albums hat man schon gehört, denn zu "My Lighthouse" gibt es ein Musikvideo über das wir hier schon mal berichtet haben. Das Bild des Leuchtturms ist ein klassisches Bild für Gott, der uns - wie es Leuchttürme für Schiffe tun - den Weg weisen. Neben den eingängigen Banjoklänger, animiert das Klatschen einfach zum Mitmachen.

"More Than Conquerors" ist eine echter Kämpfersong, nicht nur textlich, sondern auch musikalisch. Dazu trägt nicht nur der keltischanmutende Beat bei. "Nothing is impossible, every chain is breakable, with you, we are are, victorious - Nichts ist unmöglich, jede Kette kann zerbrochen werden, mit dir sind wir siegreich." Mit Jesus an unserer Seite sind wir Eroberer und können alles schaffen.

Der nächste Song, "All That I Am", erinnert sehr an das "Campfire" Album. Es vermittelt das Gefühl, mit der Band zusammen zu sitzen und in einer ausgelassenen und großen Runde gemeinsam Lieder zu singen, Gott zu loben. Mit viel Klatschen und einem gepfiffenem "Zwischenspiel" fühlt man sich gleich ganz familiär vertraut mit dem Lied und der Band. Eine ausgelassene Atmosphäre in der man sich wohlfühlt und vor allem Gott ganz nah.

Fast schon wie eine Ballade, ganz ruhig und sanft, beginnt "Immeasurably More" und steigert sich dann immer mehr in Sachen Dynamik. Man steigert sich aber auch immer mehr in eine kleine Lobpreissession hinein.

"Finally Free" ist ein sehr poetischer Track. Er beginnt mit mit Gitarrenklängen und gewinnt von Takt zu Takt, von Strophe zu Strophe merh Instrumente dazu, wie z.B. Banjo und Panflöte. Man mag einfach nur noch in den Text einstimmen und aus vollem Herzen mitsingen: "My soul cries out, holy, holy".

Energiegeladen geht es weiter mit "Create In Me", welches vom Titel her an das bekannte "Create In Me A Clean Heart - Schaffe in mir Gott ein reines Herz" erinnert. Musikalisch klingt das Lied zwar anders, aber im Kern steckt genau das dahinter, was auch hinter dem bekannten Kirchenlied steckt: die Bitte an Gott, dass er unser Herz reinigt und offen macht für sein Wort. Sehr auffällig ist hier die Banjobegleitung. Und als man denkt, das Lied sei schon zu Ende und das nächste beginnt, genau in diesem Moment geht es nochmal richtig los.

"Strength Of Me" klingt anders als alle bisherigen Lieder des Albums. Es klingt bodenständiger, wahrscheinlich weil man vergeblich auf den Einsatz des Banjos wartet. Das ist aber keineswegs negativ zu sehen, denn der Song zeigt eine andere Seite von Rend Collective, orchestral gepaart mit der starken Stimme von Frontman Chris.

Da nimmt man einfach eine Gitarre und einen herausragender Sänger und lässt sie über Gott philosophieren. Heraus kommt dabei ein sehr bewegender Song: "Simplicity" überzeugt mit seiner Einfachheit. Ohne viel Schnickschnack, aber mit sehr deutlichem Text lädt der Song dazu sein, die Augen zu schließen und Gott anzubeten.

Der Titeltrack des Albums kommt zum Schluss. Ganz ruhig beginnt "Boldly I Approach (The Art of Celebration)" und gewinnt zunehmend an Intensität. Nochmal ein Song, der dazu auffordert, zur Ruhe zu kommen und sich zu besinne, der aber gleichzeitig auch eine Art Hymne ist.

Bevor aber die letzten Töne des Albums erklingen, gubt es noch eine Reprise in Form eines Livemittschnitts des Songs "My Lighthouse" und eines Remixes der ersten Tracks "Joy". Die Live Version von "My Lighthouse" macht zwar musikalisch keinen großen Unterschied, versprüht aber Live nochmal einen ganz anderen Charme. Den Abschluss bildet dann der Remix von "Joy", der den ursprünglichen Charakter des Songs nicht großartig verändert, denn die Remix-Beats stehen nicht sehr im Vordergrund.

Die Nordiren wissen, wie man feiert und dabei auch noch Gott lobt. Die Freude, die sie an der Musik haben, spürt man. Der Funke springt einfach über!
Definitiv eines der besten Lobpreisalben des Jahres. Das zeigt auch, dass das Album gleich nach Veröffentlichung auf Platz 13 der US Charts einstieg und in vielen christlichen Charts ebenfalls zu finden war.
Vom ersten Ton an, weiß man, dass es eine Rend Collective CD ist, aber trotzdem stecken die Iren noch voller Überraschung und vor allem Energie. Ein Album mit viel Leidenschaft, die ansteckend ist.

Hier reden Rend Collective selbst noch über ihr aktuelles Album:




Kaufen könnt ihr es euch z.B. bei SCM Hänssler für 14,95 €.

Hier hier noch ein paar Songs, um Reinhören:


Rend Collective - My Lighthouse (live)






Rend Collective - Joy