Montag, 30. Dezember 2013

Impuls für deine Woche

via gemeinde-voewa.de
Wie schnell die Zeit vergeht. Morgen ist schon wieder Silvester.
Schon wieder ist ein Jahr rum...
Ein Zeitpunkt auf das Jahr zurück zu schauen oder Pläne für das neue Jahr zu schmieden...
So ziemlich überall im Netz findet mal jetzt irgendwelche Neujahrs-Posts, Jahresrückblicke und Vorsätze für's neue Jahr.
Das mit den Vorsätzen ist so eine Sache.
So manch guter Vorsatz ist schon wenige Tage später verflogen. Andere hängen uns etwas länger an, aber nur die wenigsten werden durchgezogen bis man am Ziel seines Vorsatzes angekommen ist.
So sehr man sich auch die größte Mühe dabei gibt, das neue Jahr mehr oder weniger zu beeinflussen und in die Bahn zu lenken, die wir für perfekt halten, so oft passiert es dann auch, dass die Dinge anders kommen.
Letztendlich ist es doch so, dass wir den Lauf der Zeit nicht ändern können.
Bestimmte Dinge stehen vielleicht schon für das nächste Jahr fest, bestimmte Festlichkeiten, die Konfirmation, eine Hochzeit, eine Geburtstagsfeier oder bestimmte andere Termine.
Andere Dinge ergeben sich spontan, aus unseren Handlungen heraus.
Was auch immer das neue Jahr für uns bereithält, wie groß die Ungewissheit auch sein mag, Gott möchte bei dir sein und dich auf deinem Weg in neuen Jahr begleiten. Nur nur am Sonntag im Gottesdienst, sondern auch in der Schule, auf Arbeit, im Urlaub oder in den Ferien, in Zeiten der Freude, in Zeiten der Trauer oder in Zeiten der Bedrängnis und Ungewissheit.
"Mein Plan für euch steht fest:
ich will euer Glück und nicht euer Unglück.
Ich habe im Sinn euch eine Zukunft zu schenken, wie ihr sie erhofft.
Das sage ich, der Herr."
(Jeremia 29, 11)

Samstag, 28. Dezember 2013

Raised From Death im Interview

Raised From Death @ Facebook
Harte Riffs, krachende Breakdowns, ein lautes Schlagzeug und viel Shouting - das sind Raised From Death. Zum Loud and Proud Festival in Daaden haben sie begeistert und wir haben die Chance ergriffen und ein kleines Interview mit ihnen geführt.


CDs:
Raised From Death (2013)


 
Beschreibt euch als Band und eure Musik in wenigen Worten.
Eddy: Als Band sind wir Raised From Death - Auferstanden vom Tod, weil wir daran Glauben, dass Christus auferstanden ist vom Tod und dass er genau dieses Geschenk weitergibt. Unsere Musik ist musikalisch gesehen in der harten Musikschiene mit Hardcore-, Metalcore- und Deathcoreelemente drin, aber wenn man darüber noch hinausschauen möchte und man unsere Musik beschreibt ist es für uns auch eine Form von Lobpreis und Anbetung.
Musik ist immer ein Ausdruck und dieser Ausdruck ist immer individuell. Jeder Mensch drückt sich anders aus und so ist auch unsere Musik, würde ich sagen, einerseits ein Musikgenre von den Elementen her und anderseits ist es Lobpreis und Anbetung - ein Ausdruck.
Delta: Wir sind auch ein Hauskreis.
Stefan: Bestfriends, Hauskreis, Familie und unsere Musik als Mittel, um das auszudrücken, was wir auf dem Herzen haben; und das ist Gottes Liebe.

Wie läuft bei euch eine Probe ab? Und wie sieht das mit dem Songwriting bei euch aus?
(alle lachen.)
Domme: Ich war seit einem 1 Jahr nicht mehr bei der Probe, seit ich in Essen wohne. Aber ich erzähle trotzdem, wie eine Probe abläuft.  Es ist lustig, es gibt einiges zu lachen. Manchmal ist es sehr anstrengend, vorallem wenn es ums Songwriting geht.  Es gibt teilweise verschiedene Meinungen in der Band. Natürlich haben wir es bisher immer geschafft, alles in einen coolen Song reinzupacken und so, dass es auch jedem gefällt. Proben macht immer Spaß. War früher zumindest so, ich hoffe jetzt auch noch.
Eddy: Jetzt ist der Ablauf auch nicht groß anders. Wenn wir uns treffen, spielen wir meistens das Set, was wir haben und dann schauen wir, welchen Fokus wir in der Probe haben. Entweder wir haben eine Probe mit dem Fokus Liveperformance, da wird dann halt  größtenteils nur geübt wie man spielt und sich maximal bewegt, dass man eine Balance findet dazwischen. Manchmal ist der Fokus Songwriting, was jetzt aktuell ist, denn wir haben lange an der Performance geübt und Gigs gespielt und die erste CD kam dieses Jahr auch schon. Momentan ist es so, dass wir schon neuen Kram schreiben, da liegt jetzt der Fokus drauf. Es gibt auch Proben da legen wir die Instrumente bei Seite um einfach gemeinsam unser Leben zu teilen, Glauben zu teilen, einfach einen Raum zu schaffen um über Probleme zu reden, einfach einmiteinander, das man Sünden bekennen kann, füreinander zu beten und anzubeten und für Leute mit denen wir im Kontakt stehen zu beten. Das sind so die drei Überschriften wo der Fokus drin liegt. Mal so mal so.

Was steht in nächster Zeit so an? Was plant ihr für die Zukunft?
Stefan: Erstmal viel Songwriting. Uns einfach inspirieren lassen durch das, was der Herr für uns vorgesehen hat, was er für uns vorbereitet hat und darauf gespannt sein, das ist der Hauptfokus im Moment, der absehbare. Wir sind keine Band, die langfristig plant und denkt, sondern wir wollen auch Raum dafür lassen, dass Gott uns ganz spontan eine Richtung geben kann oder uns etwas neues zeigen kann, dass wir etwas neues entdecken können. Und deshalb denken wir nie sehr langfristig, sondern glauben, dass der Herr uns die Dinge offenbaren wird zu der Zeit, wenn er denkt, dass es die beste Zeit ist.
Eddy: Ganz konkret musikalisch haben wir schon einige Ideen und Wünsche. Weil wir jetzt im Songwriting drin sind, haben wir uns so überlegt, wir haben so viele treue Leute und uns brennt es auf der Seele ihnen etwas neues zu geben. Wir sind jetzt gerade dabei, den ersten neuen Song nach der CD zu schreiben und wir gucken, wie es finanziell aussieht, aber wenns passt wäre es geil wenn wir den aufnehmen und ein Musikvideo machen könnten.
Wir haben noch kein richtiges Musikvideo, sondern nur so ein Lyricvideo. Das wäre ziemlich cool, denn dann hätten wir direkt einen neuen Song und ein Musikvideo, was es bei uns noch gar nicht gab. Natürlich mit dem Ziel, den Prozess weiterzuführen und geil wäre, ein Album zu haben. Ich weiß nicht, wie schnell das geht, aber es wäre cool so 10,11 oder  12 Tracks zu haben für die nächste CD.

Habt ihr musikalische  Vorbilder die eure Musik beeinflussen?
Delta: Bei mir ist es The Ghost Inside, For Today und etwas ruhigere wie The Digital Age und noch so bisschen Ambiente-Zeug. Das sind so meine Einflüsse und davon versuche ich ein paar Elemente in unseren Songs anzubringen.
Eddy: Ich mag sehr viel. Besonders Gitarrenlastigen Kram. Ich mag Blues, ich mag Jazz und über die Jahre halt immer mehr. Was ich auch gerne mag ist so Singer/Songwriter Musik mit der Akustikgitarre und da kanns dann auch gern Klassik sein. Ich mag Lobpreis und Anbetungsmusik sehr, da  gibt es sehr sehr coole Bands. Ich mag auch teilweise Dupstep und Elektroniksachen. Ich mag, muss ich ehrlich sagen, immer weniger die Hardcore und Metalcore Sachen, die großen Vorbilder in unserer Musikrichtung suche ich immer ein bisschen. Ich freu mich immer, wenn ich neues höre, also individuelle neue Sachen im unseren Genre, die finde ich dann attraktiv.
Ich bin da breit gefächert und das ist auch immer mein Ziel, bei Raised From Death auch durch andere Elemente z.B. aus Lobpreis und Anbetung und Ambiente und so weiter einzuarbeiten, dass man noch mehr reinholt in unsere Musik, um einen eigenen Sound zu kriegen. Dass man nicht wie eine weitere Hardcoreband klingt, sondern dass irgendwann der Moment kommt, wo jemand sagt: "Hey das ist doch Raised From Death vom Sound her."
Stefan: Bei mir ist es so ähnlich wie bei Eddy, ich schau halt immer gerne nach neuen Sachen. Ich hör immer gerne, dass was neu rauskommt. Deswegen hab ich auch die ganzen Channels abonniert, wo dann neue Bands gepostet werden und bin immer wieder gespannt, was es neues gibt und wie sich die Musik weiterentwickelt. Das was vor einigen Jahren rauskam ist eben ziemlich tot gehört, ich glaube das geht uns allen so. Die Bands, die ich zur Zeit gerne höre sind Volumes, Elitist und mein absolutes Vorbild in dem Genre, was mich da hin gebracht hat, war damals August Burns Red.
Eddy: Ja genau, von denen ist auch mein Lieblingsalbum.
Stefan: Damals, Messengers. War damals das dickste Album.
Dave: Meine Lieblingsband, Centuries Apart, sind sehr prägend für mich, genauso wie andere ähnliche Hardcorebands. Auch ein spezieller Schlagzeuger, Matt Greiner von August Burns Red. Das ist das, was mich beeinflusst, aber ich hör auch andere Sachen nur so zum Spaß, Balkan Musik, russische Balkan Musik oder Reggae und alles Mögliche.
Domme: Ich höre hauptsachlich ruhige Töne.
Stefan: Du magst es sanft.
Eddy: Und noch so bisschen moll.
Domme: Aber wenns Hardcorebands sein müssen, ich mag Oh Sleeper, Architects, halt bisschen was klassisches.

Wenn ihr als Band einen Tag König bzw. Bundespräsident sein könntet, was würdet ihr tun?
(alle lachen.)
Delta: Das Problem ist, dass wir jetzt einen Aufsatz zu hören bekommen.
Eddy: Eigentlich hättest du das nicht fragen dürfen.

Wir können die Frage auch wechseln gegen: Welche Comicfigur wärt ihr gerne?
Eddy: Jetzt haben wir die Frage….
Stefan: Immer diese Politik und alles… Steuersystem, Zukunftspolitik, Europapolitik…

Moment, wir wechseln, welche Comicfigur?
Domme: Ich find Spiderman voll cool.
Eddy: Comicfigur oder Superheld?

Das ist egal.
Eddy: Dann Jesus, ist ein Superheld.
Stefan: Ich wöllte gern Batman sein.
Domme: Donald Duck oder so?
Dave: Iron Man
Domme: Ah, der ist auch cool. An den hab ich nicht gedacht. Der hat viel Geld und Frauen.
Eddy: 2. Wahl von mir ist Chuck Norris.
(alle lachen.)
Stefan: Das ist doch keine Comicfigur.
Eddy: Ich hab den noch nie in echt gesehen.
Domme: Wirklich nicht Eddy?
Delta: Ich wäre gerne Wolverine.

Unser Blog heißt Burnin’ Heart Reports - was bedeutet euch eure Glaube im Alltag?
Domme: Ich denke, ich kann sagen, dass uns das schon extrem wichtig ist. Ich spreche einfach mal für alle.
Wir finden es wichtig, den Glauben auch einfach im Alltag zu leben, weil das einfach eine Entscheidung ist. Jesus Christus kennen zu lernen, sich für Jesus zu entscheiden und Christ zu werden ist eine Lebenssache, das ist ein komplett neuer Lifestyle und eine lebensveränderte Sache. Dementsprechend versuchen wir auch voll und ganz, wo es uns möglich ist und wo wir es hinbekommen, wirklich danach zu leben. Gott etwas gutes zu tun, Gott zu lieben, anderen Menschen etwas gutes zu tun. Das versuchen wir letztendlich auch mit unserer Musik, das ist auch ein Grund, weshalb wir RFD damals gestartet haben. Um auch mit der Musik den Leuten etwas mitzugeben wo es geht.
Ich denke ich kann sagen, dass uns Glaube extrem wichtig ist.
Stefan: Wenn man Raised From Death wirklich ernst nimmt, dann muss es lebensverändernd sein und auch das Leben bestimmen.
Eddy: Ich denke auf das "Burning Heart" bezogen, das beutetet ja brennendes Herz und man verbindet es so mit Leidenschaft. Das ist auch unser Anliegen, dass wir ein brennendes Herz haben für Gott, für den Glauben. Denn wir glauben, dass Gott da ist und dass auch er ein brennendes Herz hat. Und er ist auch da, wo Leute durch Glauben schlechte Erfahrungen gemacht haben oder ausgegrenzt werden und sagen "Ey, ich hab keinen Bock auf Gott"  und sie Gott nicht ganz erkennen. Denn wir glauben, dass jeder, der Gottes Liebe in seinem Leben erkennt in einem gewissen Maße, der wird ein Burning Heart bekommen.
Das möchten wir auch kommunizieren und dafür möchten wir selber im Alltag kämpfen, dass das mehr und mehr Teil unseres Alltags ist. Wir haben auch damals gesagt, wir wollen nicht nur Raised From Death sein in den Proben und bei den Shows, sondern auch im Alltag Raised From Death sein.

Was wollt ihr unseren Lesern zum Schluss noch mitgeben?
Dave: Ganz viel Liebe.
Delta: Dass ihr auf jeden Fall sehr gespannt sein könnt auf neues Zeug von uns. Und dass ihr auch Raised From Death sein könnt, ein Teil von Raised From Death.

Mehr von Raised From Death gibt's auf Facebook oder hier.


Raised From Death - When Love Gave Hate A Headshot

Freitag, 27. Dezember 2013

CD: The Ongoing Concept - Saloon

Heiß erwartet wurde sie in Deutschland: die Platte von The Ongoing Concept. Zum MWL hatte die amerikanische Band ihren Silberling mit im Gepäck und wir haben für euch mal ganz genau in "Saloon" reingehört.

via theongoingconcept.com
Allein das Artwork der CD ist ziemlich hinreißend: Das Cover zeigt neben dem, passend in Westernschrift geschriebenen, Bandname und Albumtitel, wie sollte es anders sein, einen Saloon. Der Titel ist direkt mit in das Bild eingearbeitet. Das verleiht dem Album schon vorm Hören einen gewissen Charme - und könnte den in die Irre führen, der nicht weiß, was The Ongoing Concept für eine Musikrichtung einschlagen.
Schlägt man dann das Booklet auf, wird der erste Eindruck bestärkt. Auf der ersten Seite prangt ein gezeichnetes Saloon- Klavier, stilecht mit leerem Glas obenauf stehen und dem umgekippten Klavierhocker davor. Die letzte Seite zeigt einen ziemlich verwüsteten Saloon - und den dazugehörigen Barkeeper, der gelassen die Bar abwischt.
Die Songtexte sind allesamt mit sehr viel Liebe in verschnörkelter Schrift gestaltet. Das macht zwar das Lesen hier und da etwas schwer, verstärkt aber den Charme des Albums um ein Vielfaches. Neben den Songtiteln steht jeweils ein Datum - Die Jahreszahl bewegt sich dabei stehts um das Jahr 1881. TOC scheinen ihre eigene Zeitrechnung zu haben (;

Nun aber zum Album selbst: Es enthält elf Titel:

01 Let's Deal The Cards Again
02 Saloon
03 You Are The One 
04 Cover Girl
05 Little Situation
06 Sunday's Revival
07 Sidelines
08 Failures & Fakes
09 Like Autumn
10 Class Of Twenty- Ten
11 Goodbye, So Long My Love

Der erste Track ist nicht direkt ein Song. Es herrscht Stimmengewirr, im Hintergrund leiert ein verstimmtes Klavier die immergleiche Melodie. Offenbar eine Szene aus einem Saloon - diese Vermutung bestätigt sich, als einige Stimmen deutlicher werden und man denen entnehmen kann, dass jemand Karten spielt - die Spieler haben das Klavierspiel dem Dialog nach auch satt. Plötzlich zerbricht ein Glas, das Klavier verstummt, die Schwungtür des Saloons knarrt. Man fühlt sich, als wäre man dabei. Die Sporen des Eintretenden klirren auf dem Boden. Der Stimmführer des Kartentischs scheint ihn zu verspotten: "Well, look who it is! Back for another game now, are we? We all know how that went last time" Der pure Spott trieft aus diesen Worten. Der Angesprochene scheint etwas zu werfen, es klirrt...

...und schon geht es richtig los. "Saloon" beginnt laut und scheinbar ziemlich durcheinander. Erst nacheinander ordnen sich Geschrei, Drums und E- Gitarre in ein wirklich erkennbares Schema - und dann kommt das Saloon- Klavier. Innerhalb von 15 Sekunden schafft es The Ongoing Concept, dass einem in Anbetracht dieser musikalisch total gegensätzlichen Verknüpfung der Mund offen steht und man eigentlich nur noch auf den Song abgehen möchte. Die Variation aus richtig hartem Rock und beinahe schon ironischer Westernmusik zieht sich durch den ganzen Titel, im Hintergrund ertönt immer wieder das Klavier und unterschiedlichste rhythmische Variationen machen den Song verdient zum  Titeltrack des Albums.
Textlich steckt da ebenfalls sehr viel dahinter: Es geht darum, seinen Platz zu finden - und um die Menschen, die einem das schwer machen wollen. Am Ende steht die Aussage: "Hey Y'all, we've got a cheater in the house. You're not getting away with your trickery". Wir haben einen Betrüger im Haus. Aber du wirst mit deinen Tricks nicht so einfach davon kommen. Kurzum: Der Song ist eine Aufforderung und Ermutigung, sich nicht von "Cheatern" unterkriegen zu lassen, mit einer Warnung an genau diese: "Don't mess up one single time" - Mach keinen Stress!

via Time Passed By Photography
Nachdem schon in Saloon zum dritten Track angestimmt wurde, beginnt "You Are The One" sehr langsam, recht bedächtig, ein Chor singt etwas schief: "You Are The One, I can't find another". Dann stimmt die E- Gitarre ein. Von diesem Punkt an gewinnt die Sache schlagartig an Schwung. Auch hier sind rhythmische Finessen eingebaut, die diesen Song zu einem wahren Hörgenuss machen. Durch das ganze Album zieht sich, dass jeder Song zumindest in Teilen ein eigenes Thema hat - in anderen Liedern wird das noch deutlicher. Der Song an sich handelt vom Falsch verstanden werden: "All the coaches thought that I was the crazy one. When you're old and frail, six concussions past, I'll still be playing my guitar all the while." Alle dachten, ich sei der Verrückte. Aber wenn du alt und gebrechlich bist, sechs Gehirnerschütterungen später, werde ich immer noch die ganze Zeit Gitarre spielen. Das Leben eines Musikers - Gefühle durch Musik ausdrücken.

"Cover Girl" dürfte wohl vor dem Release des Albums der bekannteste Song gewesen sein. Das
Musikvideo hat im Internet die Runde gemacht und für Furore und Rummel um TOC gesorgt.
In dem Song geht es um "Originality". Sei nicht die Kopie eines Gemäldes, keine Fälschung, sei selbst das Gemälde. Wenn man immer nur andere kopiert, ist man nicht mehr man selbst - und das geht schief. Die Welt ist schon voller Kopien, wo findet man da noch Individuen?
Das Musikalisch charakteristische dieses Songs ist eindeutig das Banjo - am Anfang würde man nicht denken, dass man es hier mit einer Hardcore Band zu tun hat. Das Thema des Banjos zieht sich auch hier durch den ganzen Song. Alles in allem eignet er sich bestens zum Abgehen und mitgrölen.

Das nächste Lied, "Little Situation", beginnt nicht nur ruhig, sondern setzt sich auch so fort. Anfangs ist nur die Stimme des Sängers und eine Akustikgitarre zu hören, dann kommen Percussionsounds dazu. erst später wird es noch etwas rockiger. Durch den Inhalt durchzusteigen ist anfangs gar nicht so einfach. Das erzählende Ich hat auf einer langen Straße jemanden gesehen, der wohl in einer ziemlich prekären Situation steckt. Es beschließt sich zur Rettung dieser Person, egal was diese denkt. Offenbar will sich der Protagonist dieses Songs auch selbst beweisen, dass er in der Lage dazu ist, jemandem zu helfen und dass diese Hilfe seine Bestimmung ist. Man könnte den Song auch als Aufruf zur Zivilcourage sehen: selbst denen helfen, die man nicht kennt, wenn man bemerkt, dass jemand in einer heiklen Situation feststeckt oder Probleme hat. Man muss nicht mal genau wissen, wie man helfen kann - Hauptsache, man hilft überhaupt.

"Sunday's Revival" hat schon wieder weit mehr Rock'n'Roll in den Takten stecken. Am Anfang spielt die E- Gitarre eine Tonfolge, die sich im ganzen Song wiederfindet. Musikalisch finden sich die typischen rhythmischen Feinheiten wieder, ebenso wie die Art, wie TOC seine Gitarrenriffs einbaut und spielt.
Textlich geht es zum einen um eine Frau, die zwei Leben lebt: Eins für Sonntags, wenn sie in die Kirche geht und eins, sobald sie sie wieder verlässt. Sie genießt die Vorzüge des Glaubens, die Vergebung der Sünden, doch sobald sie aus dem Gotteshaus heraustritt ist sie von Grund auf wieder die Alte.
via The Ongoing Concept @ Facebook
Zum anderen wird das Leben eines Pfarrerssohns beschrieben, der die Bibel zwar kennt, aber sich eigentlich keinen Deut darum schert. Er spielt die Rolle des Christen gut, keiner in der Öffentlichkeit sieht sein eigentliches Gesicht. "But the public eye is not the only eye that's watching you. Sunday's revival, let's see how much you've changed." Nicht nur die Öffentlichkeit schaut ihm zu, sondern natürlich auch Gott. In diesem Song kommt der Glaube der vier Amerikaner zum Ausdruck. Ein Aufruf, mal das eigene Leben anzuschauen. Sind wir nicht auch manchmal "Sonntagschristen"?

Das nächste Lied, "Sidelines", ist wieder sehr ruhig: nur ein Klavier spielt das Thema des Songs, und wie es Balladen so an sich haben, handelt dieser Track - natürlich - von Liebe. Dadurch, dass er musikalisch sehr zurückhaltend ist, es kommen ein paar Streicher dazu, das Schlagzeug setzt nur Akzente, eine Rassel gibt den Takt an, sticht "Sidelines" deutlich aus dem Album hervor. Gegen Ende des Songs wird es auch hier noch einmal etwas rockiger, jedoch immer noch sehr dezent für The Ongoing Concept.
Inhaltlich geht es um eine unerwiderte Liebe: Sie sind Freunde, er wünscht sich eine Beziehung, sie glaubt, durch die Freundschaft kennen sie sich "zu gut". Träume verfolgen ihn. Er macht ihr klar, dass sie lediglich denkt, dass sie ihn kennt. Sie weiß, was seine Lieblingsband ist, wann er zu Bett geht, dass sie ihn mitten in der Nacht anrufen kann und er ans Telefon geht, doch schlussendlich kennt sie ihn doch nicht, denn wenn sie es täte wüsste sie, dass sie so vieles in diesem jungen Mann noch nicht gesehen hat. "You haven't seen nothing yet" - du hast noch garnichts gesehen - sind die letzten Worte dieses Songs.

"Failures & Fakes" reißt den Hörer des Albums sofort wieder aus der ruhigen Stimmung heraus: Eine völlig andere Tonart, voller Leidenschaft schmettern die Vocals "Failures and Fakes, and those who don't get their way" aus dem Player, Auch hier hat das Klavier seinen Auftritt, im Hintergrund eine Orgel. Schließlich kommen wieder die TOC- typischen Gitarrenriffs und Rhythmus- Spielereien voll zum tragen und machen den Song zu einem weiteren Charakterstück des Albums. Die Band schafft es tatsächlich, dass man den Rhythmuswechsel innerhalb des Songs erst richtig mitbekommt, wenn er eigentlich schon vorbei ist - was bei vielen Bands einfach nur unbeholfen klingt, wird hier als Selbstverständlichkeit mit großartigem Taktgefühl in den Song eingebracht.
Textlich geht es um die Sorte Menschen, die sich für unfehlbar hält, niemals in ein Fettnäpfchen tritt, alles besser macht und weiß und vor allem immer alle korrigiert. Wer kennt sie nicht, solche Typen? Der Fazit des Songs: Die sind auch nicht besser als jeder alle Mensch. "We're all failures and fakes."

"Like Autumn" legt noch ein flotteres Tempo an den Tag und das ist wohl der Song, in dem die Verwendung des musikalischen Themas am meisten hervorsticht. Zu beginn spielt ein Klavier die Leitmelodie des Lieds, gleiche darauf übernimmt eine E- Gitarre und das alles in einer doch recht atemberaubenden Geschwindigkeit. Auch hier sind die Wechsel von einem Rhythmus in den nächsten ausgesprochen gut gelungen.
Im Text geht es um eine Person, die, ohne selbst etwas zu tun, reich, berühmt und verehrt werden will. Doch sie hatte keinen festen Grund unter den Füßen, es war so einfach, ihr die Argumente zu nehmen. Sie hat sich zum negativen verändert. "You changed like autumn". Am Ende steht sie allein da - völlig auf sich selbst gestellt.

Auch "Class Of Twenty- Ten" legt mit einer ordentlichen Geschwindigkeit vor. Auch hier ist anfangs eher
das Chaos der Herr über die Musik, doch das macht den Song gewissermaßen aus. Die Strukturen klären sich irgendwann, dennoch wird der Song durch die variierenden Takte alles andere als langweilig. Ganz am Ende wird er fast noch einmal ruhig: eine verstimmte Drehorgel leiert ihre Melodie und scheint schlussendlich ganz auszuhauchen. In dieser letzten halben Minute kommt man sich vor wie in einer schlechten Zirkusshow.
Auch das Lied handelt gewissermaßen von einer Art Scharade: Jahrelang haben Freunde einen auf dem Weg begleitet, doch nach der Schule verliert man sich einfach aus den Augen. Man entfremdet sich, ohne dass man das vielleicht wollte. Und irgendwann stellt man fest, es wäre doch schön gewesen, mit den Leuten in Kontakt geblieben zu sein. Gleichzeitig steckt in dem Song eine Warnung vor einseitigen Freundschaften: Diese mögen zwar vielleicht lange halten, sind aber einem Ungleichgewicht unterworfen: einer gibt immer, der andere nimmt immer. "Wake up class of twenty- ten" - Wach auf, Abschlussklasse 2010. Vielleicht ist dieser Song auch für den Hörer ein Anreiz, mit den Schulfreunden auch noch nach dem Abschluss in Kontakt zu bleiben.

Nun folgt auch schon der letzte Song: "Goodbye, So Long My Love". Beinahe etwas jazzig ist der erste Eindruck, den man von diesem Lied bekommt. Das Klavier spielt eine Melodie, Schlagzeug und Bass steigen ein. Die Background Vocals erinnern auch etwas an die Klänge des Jazz, das Schnipsen macht den Eindruck komplett. Das alles dominiert die erste Hälfte des Songs - der zweite Teil wird geprägt von fast verzweifelt klingenden Schreien. Kein Wunder: Der Song handelt von einem alten Ehepaar, Sie glaubt nicht an Gott - Er schon. Sie liegt auf dem Sterbebett, die erste Strophe ist aus ihrer Sicht geschrieben: Sie glaubte nie an ein Leben nach dem Tod, hat jetzt aber keine Zeit mehr, sich zu entscheiden. Die Verzweiflung des Mannes steckt im Text der zweiten Strophe: "Don't leave me knowing I'll never see you on the other side". Lass mich nicht allein mit dem Wissen, dass ich dich auf der anderen Seite nie wieder sehen werde. Du bist doch die Liebe meines Lebens.
Lässt man sich diesen Inhalt einmal mehr durch den Kopf gehen, wird man sich erst der Tragik des ganzen bewusst: Was muss es für den Ehemann bedeuten, seine Frau gehen zu lassen, ohne dass sie die Gewissheit auf in zweites Leben hat?
Schließlich ist nur noch leise das Klavier zu hören und ein Dialog zwischen dem Mann und der Frau: Ein letzter Abschied. Ein letztes "Ich liebe dich". Und am Schluss die Stimme der Frau, die traurig singt: "Goodbye, so long, I'm leaving".
Die letzte Zeile des Songs verblasst auch im Booklet zunehmend. Ein sehr trauriger Abschluss für das Album.

Alles in allem ist dieses Album wirklich ein kleines Meisterwerk. Hat man es sich einmal angehört, so wundert es nicht, dass die vier Herren von The Ongoing Concept dieses Jahr einen rasanten Karrierestart unter dem Label Solid State Records hingelegt haben. Die rhythmischen Feinheiten findet man so auf kaum einer CD je wieder. Die Mischung aus harten, schnellen Songs und eher ruhigen Liedern macht die Platte neben den vielen verarbeiteten Musikstilen zu einem wahren Hörgenuss.
Mit solchem technischen Können werden es TOC noch weit bringen! In diesen Songs steckt sowohl musikalisch als auch textlich viel Überlegung. Welcher Hardcore- Fan, der auch etwas offener für Einflüsse anderer Musikrichtungen ist, die Platte noch nicht im Regal stehen haben sollte, muss sie sich einfach zulegen!

Zu kaufen gibt es sie u.a. bei Amazon und bei iTunes.

Dienstag, 24. Dezember 2013

Frohe Weihnachten!

Nach dem 24- tägigen Countdown ist es heute endlich so weit: Heilig Abend! Besonders die Kleinen können es kaum erwarten, bis heute Abend der Weihnachtsmann an die Tür klopft oder das Christkind die Geschenke bringt. Bei einigen ist es vielleicht auch erst am Morgen des 1. Weihnachtsfeiertages soweit mit den Geschenken.

Doch neben all diesen schönen Traditionen sollten wir nicht vergessen, weshalb wir eigentlich Weihnachten feiern: Jesus Christus hat Geburtstag! Und ein Geburtstag ist nicht mal eben Routine. Da wird gefeiert und alle Freunde eingeladen! Genauso freut sich auch Jesus, wenn wir heute Abend und in den kommenden Tagen oft an ihn denken. Sei es beim alljährlichen Krippenspiel, im Gottesdienst, bei der Bescherung oder beim Familienessen.

Denn eins ist gewiss: Gott hat uns mit Jesus das größte Geschenk aller Zeiten beschert.

In diesem Sinne wünschen wir von Burnin' Heart Reports euch ein gesegnetes Weihnachtsfest! Und wenn wir einmal dabei sind, hier sind auch noch ein paar andere, die euch was sagen möchten:





PS: Noch bis 28.12.2013 habt ihr die Chance auf ein verspätetes Weihnachtsgeschenk :)

Montag, 23. Dezember 2013

Impulse für deine Woche

Eine wichtige Botschaft vom Himmel: »Keine Furcht mehr - stattdessen große Freude!« Und dann noch: »Für das ganze Volk«. Diese Eilmeldung müsste doch direkt an die Regierung in Jerusalem gerichtet werden! Auch die Presse wäre zu benachrichtigen, um dies als Sondermeldung über alle Fernsehkanäle der Welt zu verbreiten!

Ach ja! Fernsehen gab es damals noch nicht. Aber warum nur wandten sich die Engel an diese unqualifizierten Leute: einfache Hirten, ohne Rang und Namen? Die sind doch vom untersten Niveau. Kannten sie überhaupt das Gesetz? Und von Theologie hatten sie sowieso kaum Ahnung. Über himmlische Dinge wusste doch nur der etablierte Klerus Bescheid. Waren nicht die Hirten die falsche Adresse? - So haben wohl manche gedacht. Und ... heute?
Auch heute setzen wir gerne auf große Namen, die man als Aushängeschild für alles Religiöse nutzen möchte. Wir denken oft, wenn die Großen aus Politik, Sport und Show etwas Frommes reden, dann wird Gottes Sache groß herauskommen.

Wer aber die Bibel kennt, weiß: Gott vertraute immer wieder schlichten Leuten und Randfiguren seine weltbewegenden Botschaften an: Mose und David waren einfache Hirten. Der Herr Jesus dankte seinem Vater, dass er es den Weisen verborgen hat, um es den Kindern und Unmündigen zu offenbaren, denen, die so wenig gelten, die die Letzten sind und nicht in der Zeitung stehen. Sie aber werden zu seinen Herolden. Sie dürfen das rettende Wort vom Kreuz bezeugen. Sie schämen sich nicht der Niedrigkeit ihres Erlösers. Deshalb gehören sie zur Elite in Gottes Reich. Sie können sich kindlich freuen über die Herrlichkeit ihres Erlösers und die Botschaft unbefangen weitergeben.

"Und der Engel sprach zu ihnen (den Hirten): Fürchtet euch nicht! Denn siehe, ich verkündige euch große Freude, die für das ganze Volk sein wird."
Lukas 2,10
 

Sonntag, 22. Dezember 2013

Advents-Gewinnspiel Nr. 4

Nun ist doch tatsächlich schon wieder der 4. Advent und wir kommen zum letzten Advents-Gewinnspiel.

Hierfür haben wir etwas ganz besonderes für euch, das ihr gewinnen könnt.


Und zwar gibt es 2 Tickets für das Sound of Truth Festival am 22. Februar 2014 in der Festhalle in Bad Urach!


Spielen werden an dem Abend u.a. Sacrety, warumLila, Emily Still Reminds, Infinite Faith und viele andere mehr.

Eure Aufgabe um die 2 Tickets zu gewinnen lautet:
Schickt uns ein Bild zum Thema "rockige Weihnachten" und sagt uns, warum gerade ihr die Tickets bekommen solltet!

Euer Bild und eure Antwort schickt ihr dann bis 28.12.2013 (23.00 Uhr) an burningheartreports[at]yahoo[dot]de.


Das Los entscheidet dann über den Gewinner, welcher am 29. Dezember auf Facebook bekannt gegeben und auch per Email über den Gewinn benachrichtigt wird. Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook. E-Mailadressen und Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben oder zu Werbezwecken verwendet, sondern dienen nur der Benachrichtigung des Gewinners und der Zusendung des Gewinns. Die gewonnenen Tickets, werden direkt vom Veranstalter zugeschcikt. Sollte der Gewinner / die Gewinnerin sich nicht bis 01. Januar 2014 bei uns melden, wird ein neuer Gewinner ermittelt. Gewinne werden nicht in Bar ausgezahlt! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen! Das Gewinnerbild wird dann auf Facebook gezeigt.

Natürlich haben wir auch den Gewinner des Gewinnspiels von letzter Woche ausgelost.
Herzlichen Glückwunsch, liebe Yvonne B., du darfst dich über die zwei CD's "God's Great Dancefloor" Step 01 und 02 von Martin Smith freuen!
Die richtige Lösung war natürlich "Ihr Kinderlein Kommet". Allen, die dieses Mal kein Glück hatten, wünschen wir selbstverständlich viel Erfolg bei diesem Gewinnspiel! Wir freuen uns auf eure kreativen Einsendungen (:

Samstag, 21. Dezember 2013

CD: WOW Christmas Blue

via SCM Hänssler
WOW CDs gibt es viele. Aber was wäre dieser Sampler ohne eine Weihnachtsausgabe. Schon zum 3. Mal gibt es eine WOW Christmas CD, wie hier die "WOW Christmas Blue" - eine der neuesten Veröffentlichungen.
30 Topacts der christlichen Musikszene geben hier ihre Lieblingsweihnachtslieder zum Besten.
Manche dieser englischsprachigen Lieder sind uns wohlbekannt, wie "Angels We Have Heard On High", "Have Yourself A Merry Light Christmas", "The Little Drummer Boy" oder "Jingle Bells".
Auf dieser Compilation ist für so ziemlich jeden Musikliebhaber etwas dabei; von Rock bis Pop über Jazz und Swing. So bunt wie Weihnachten nun mal ist.
Eine schöne Compilation mit den schönsten international bekanntesten Weihnachtsliedern, interpretiert von Künstlern wie Casting Crowns, Hillsong, Amy Grant, TobyMac und die Newsboys.
Und wer weiß, vielleicht entdeckt der Eine oder Andere hier auch so manch neue Band...

Trackliste:

CD 1:
1.   Sanctus Real - Angels We Have Heard On High
2.   Casting Crowns - I Heard The Bells On Christmas
3.   Francesca Battistelli - The Christmas Song
4.   Matt Maher - O Come, O Come Emmanuel
5.   Tenth Avenue North - We Three Kings
6.   Sidewalk Prophets - Have Yourself A Merry Little Christmas
7.   Britt Nicole - O Come All Ye Faithful
8.   Chris Tomlin - Joy To The World (Unspeakable Joy)
9.   Nichole Nordemann - Real
10. Matthew West - The Heart Of Christmas
11. Hillsong -  God Rest Ye Merry Gentlemen (Tidings)
12. Amy Grant - Rockin' Around The Christmas Tree
13. Jeremy Camp - Away In A Manger
14. Brandon Heath - In The Bleak Midwinter
15. Big Daddy Weave - Silent Night

CD 2:
1.   Steven Curtis Chapman - Christmas Time Again
2.   Mandisa - It's Christmas
3.   For King & Country - Little Drummer Boy
4.   TobyMac (feat. Owl City) - The First Noel
5.   Colton Dixon - Jingle Bells
6.   Building 429 - Hark! The Herald Angels Sing
7.   Chris August - I'll Be Home For Christmas
8.   Third Day - What Child Is This?
9.   Newsboys - All I Want For Christmas Is You
10. Kutless - It Came Upon A Midnight Clear
11. Group 1 Crew - Holly Jolly Christmas
12. Kari Jobe - O Holy Night
13. David Crowder Band - Go, Tell It On The Mountain
14. Natalie Grant - O Little Town Of Bethlehem
15. Michael W. Smith (feat. Mandisa) - Christmas Day

Wem 30 Lieder noch nicht genug sind, der kann auf der "Deluxe Edition" noch 6 weitere Songs finden.

CD 1:
16. Josh Wilson - Jesus Is Alive
17. Meredith Andrews - Mary Did You Know?
18. Anthem Lights - Do You Hear What I Hear?

CD 2
16. Dara Maclean (feat. Dave Barnes) - Bethlehem Skies
17. Thett Walker Band - Silver Bells
18. City Harbor - It's The Most Wonderful Time Of The Year 

Die CDs gibt es für 14,95 € bzw. 18,95 € zum Beispiel bei SCM Hänssler.



 

Mehr zum Reinhören gibt es hier.

Freitag, 20. Dezember 2013

Happy Christmosh III

Am 14. Dezember fand schon zum dritten Mal das Happy Christmosh in Albernau im Erzgebirge statt.
Worauf man sich bei dem Besuch eines Konzertes im Erzgebirge einstellen muss, das dann auch noch "Happy Christmosh" heißt, dürfte klar sein: Der Geruch von "Raacherkerzln", etwas weihnachtliche Deko, ziemlich harte Musik und viele junge Männer in kurzen Hosen - Ja, echte Erzgebirger jucken auch Schnee und Minusgrade nicht. (;
Das wunderbar familiäre Konzert zog knapp 100 Mann ins CVJM Haus in Albernau, das an diesem Abend von Heaven Has No Horizon, Raised From Death und Maleachi gerockt werden sollte. Letztere nutzten das von ihnen veranstaltete Event gleich noch für den Release der neuen EP und so durfte man gespannt sein.

Mit einer halben Stunde Verspätung begann dann die eher lokal bekannte Band "Heaven Has No Horizon". Mit Metalcore/ Deathcore brachten sie von Anfang an einen ordentlichen Geräuschpegel zustande; Genau das richtige für die von Haus aus eher hartgesottenen Zuschauer. HHNH baut christliche Texte sehr gekonnt in ziemlich harte Musik ein, und brachte die Köpfe im Publikum zum Nicken. Auch zeigt die Band stets, dass Worship auch anders geht - eben laut. Zwischen den Songs folgte immer wieder eine kurze Erklärung zum Inhalt oder eine kleine Andacht. Auch das wurde von der Crowd gut angenommen und stets lautstark beklatscht. Ein Außenstehender hätte die Stimmung vielleicht als eher mittelmäßig bezeichnet, doch wer öfter in der Region zu Gast ist, weiß, dass das Publikum nicht immer einfach zu überzeugen ist - gefällt es aber, beginnt spätestens mit dem Breakdown eine Beatdown- Choreografie, wie man sie so nirgendwo sonst erlebt. So auch bei HHNH: mit dem Breakdown gab es kein Halten mehr.

Nach einer kurzen Umbaupause, in der man sich etwas zu trinken oder etwas für den kleinen Hunger holen konnte, waren auch schon Raised From Death daran, die Bühne zu rocken. Die Weitgereisten hatten sich fest vorgenommen, mit ihrem letzten Konzert für dieses Jahr noch einmal alles zu geben und die Hütte abzureißen. Das sollte ihnen gelingen: nachdem HHNH eine super Grundlage aufgebaut hatten, brachten die Jungs von Raised From Death das Publikum endgültig zum Kochen. Obwohl die Band das erste Mal im Erzgebirge war, hatte sie die Zuschauer sofort auf ihrer Seite. Moshen und Beatdown standen hoch im Kurs und jeder einzelne Song von "Martyr Is A Lifestyle" bis hin zu "When Love Gave Hate A Headshot" wurde gefeiert. Daran zeigt sich erneut, dass man in dieser Gegend mit gutem Hardcore und ähnlicher Musik eigentlich nichts verkehrt machen kann. Auch hier wurde die kurze Andacht am Ende des Sets mit viel Applaus bedacht - ein weiterer Punkt im Erzgebirge, eine gewisse Botschaft darf in der Musik nicht fehlen.

So war es auch schon Zeit für die letzte Band des Abends: Maleachi. Sie sind in der Region eine bekannte Nummer, die sich inzwischen auch einen ansehnlichen Ruf erarbeitet hat. Nachdem sie mit dem Musikvideo zu ihrem neuen Song "A Distressed Man" schon einen Vorgeschmack auf die Platte "Open Your Eyes" geliefert hatten, wurde sie nun komplett releast. Der genannte Song durfte neben den anderen neuen Tracks der Band in der Setlist natürlich nicht fehlen, doch auch die "Klassiker" wie "Rescue Me Father" und, auf vielfältigen Wunsch des Publikums, "Depressed" durften nicht fehlen. Irgendwer hatte ein Schlauchboot aufgetrieben - darin saß ein Weihnachtsmann, der dann ganz im Stil des Crowdsurfings über die Menschen getragen wurde. Nachdem der Mann in rot keine Lust mehr hatte, wurde das Schlauchboot einfach wie ein Luftballon durch den Raum geworfen. Später kam noch ein zweites dazu, wieder machte surfte jemand darin über die Zuschauer, da aber dafür eigentlich ein paar mehr Leute benötigt werden und sich einige der Zuschauer aus dem Getümmel des Moshpits heraushielten, kam es zu einem kleinen Absturz. Auf die Frage hin, wie es dem Gefallenen gehe, wurde nur auf original erzgebirgische Art mit einem trockenen "Wird schon!" geantwortet. Unseren Informationen nach liegen wirklich keine schlimmen Verletzungen vor, also keine Angst (;
Weitere Fotos findet ihr auf Time Passed By Photography
Jedenfalls konnte man an der großen Aktivität des Publikums eindeutig erkennen, was Maleachi für eine Show ablieferten: eine richtig gute. Wer die Band schon länger in ihrer Entwicklung beobachtet, wird bestätigen können, dass sich die Jungs sehr weiterentwickelt und verbessert haben. Leider wurde aber auch bekannt gegeben, dass Gitarrist David aufgrund seines Studiums aus der Band aussteigen wird - ein würdiger Nachfolger ist jedoch schon gefunden.

Mit dieser überragenden Show ging das 3. Happy Christmosh dann auch schon zu Ende. Unser Fazit: wer auf harte Musik vom feinsten steht, kann sich das Event im nächsten Jahr durchaus in seinem Terminkalender vermerken - es lohnt sich! Da bei diesem Konzert auch sehr gut die Möglichkeit besteht, neue Bands für sich zu entdecken, ist es gleich doppelt zu empfehlen.
Vielen Dank an die Veranstalter und die Bands für dieses Vorweihnachtliche Spektakel! Solche Veranstaltungen beweisen immer wieder, dass kleine, familiäre Konzerte mindestens genauso schön sein können, wie große Festivals. Ein großes Lob und wir sind wieder dabei wenn es heißt: Happy Christmosh!

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Film: Das Ultimative Geschenk

via SCM Hänssler
Weihnachten steht vor der Tür und die letzten Geschenke werden eingekauft und verpackt, damit sie dann rechtzeitig unterm Baum liegen.
Über ein Geschenk freut sich eigentlich jeder.
Aber was, wenn dir das ultimative Geschenk, das beste Geschenk von allen versprochen wird?

Der junge, gutaussehende und reiche Jason Stevens bekommt auch ein ultimatives Geschenk versprochen. Aber nicht zu Weihnachten...

Sein vermögender Großvater Howard "Red" Stevens hinterlässt ihm ein besonderes Geschenk als Erbe.
Alle anwesenden Familienmitglieder erhalten Geld, Besitz, Aktien, Firmen oder Grundstücke als Erbe, doch Jason bekommt nichts. Jedenfalls nichts materielles, sondern eine Videobotschaft mit Aufgaben, die er erfüllen muss, um sein Erbe zu erlangen.

Eigentlich will er das Erbe gar nicht antreten, denn er hasst seinen Großvater. Doch die Neugier treibt ihn dann doch dazu, heraus zu finden, was hinter der Botschaft seines verstorbenen Großvaters steckt.
Und so begibt er sich in das Abenteuer seines Lebens.
Eine Reise, um den wahren Wert von Reichtum zu erkennen. Auf dieser Reise begegnet er Menschen, die ihn auf seinem Weg begleiten und ihm bei der Erfüllung der Aufgaben helfen, wie die kleine Emily.
Er entdeckt die wirklich wichtigen Dinge des Lebens, die für ihn bis dato gar keine große Rolle spielten. Und gewinnt so viel mehr als er sich je hätte erträumen können.

"Was wärst du bereit zu tun, um eine Milliarde Dollar zu erben?" Jason Stevens findet es heraus.

"Das Ultimative Geschenk" ist ein sehr bewegender Film über die wahren Reichtümer im Leben.
Auch wenn das Ende des Filmes ein bisschen vorhersehbar ist, wie bei so vielen (christlichen) Filmen, ist der Weg dahin doch interessant und überraschend und regt vor allem auch zum Nachdenken über das eigene Leben an.

Zu kaufen gibt es den Film u.a. bei SCM Hänssler und in jeder gutsortierten christlichen Buchhandlung.

Der Film eignet sich auch gut für Themenabende.

2007 kam er in die amerikanischen Kinos und spielte 3,4 Millionen Dollar ein. Nach bereits 5 Monaten erschien der Film auf DVD. Die DVD-Verkäufe brachten schon innerhalb von 2 Monaten 9,5 Millionen Dollar ein. 2009 erschien der Film dann auch in Deutsch auf DVD.




Titel: Das Ultimative Geschenk (Original: The Ultimate Gift)
Regisseur: Michael O. Sajbel
nach dem Buch-Bestseller von Jim Stovall
Veröffentlichung: 2007, 15. Auflage im November 2013
Länge: 115 Minuten
FSK: 6 Jahre
Preis: 14,95 €

Dienstag, 17. Dezember 2013

Christmas Rock Night 2013

Das wohl begehrteste christliche Rockmusik- Event, die Christmas Rock Night im Nordrhein-Westfälischen Ennepetal ging in eine neue Runde. Zwei Tage voller Adrenalin, inspirierender Impulse, gepflegter Rockmusik und wenig Schlaf.

Pünktlich 17:00 Uhr am Freitag ging es los. Schon die gute Laune der vielen Mitarbeiter am Eingang ließ die Erwartungen auf eine sehr gute Zeit steigen.

Gerockt wurde unter anderem mit warumLila, My Little Rockstar Dream, Fallstar, Fit For a King, Sacrety, Emily Still Reminds, Remedy Drive, Spoken, Flatfoot 56, Project 86, Disciple, Wolves at the Gate und Bloodgood.

WarumLila durften dieses Jahr die CRN eröffnen. Leider hielt sich hier die Stimmung noch in Grenzen, da bisher nicht so viele Besucher den Weg ins Haus Ennepetal gefunden hatten. Das gleiche galt beim Konzert von My little Rockstar Dream und Fallstar, wobei hier auch schon ordentlich gerockt wurde und sich das Publikum vernünftig aufwärmte. Besonders bei Fallstar sah man bereits Haare fliegen - die Amerikaner waren das erste Mal als Band in Deutschland und sammelten vom ersten Betreten der Bühne an nicht nur Sympathiepunkte, sondern sicherten sich auch mit ihrer Musik viele neue Freunde. Damit wurde es langsam voller. Die Räume der Main- und Sidestage füllten sich.

Auf der kleinen Talkstage konnte man sich an beiden Tagen stets über die performenden Bands informieren, die dort über ihre Musik, ihren Glauben und ihr Leben sprachen.

Die Jungs von Sacrety hatten derweil gleich 5 neue Songs im Gepäck und ließen es auf der Mainstage ordentlich krachen. Nach ihrem Auftritt im Vorjahr freuten sich die Besucher nun umso mehr auf die neuen Songs wie "We Are The Ones". Die Ankündigung des Musikvideos verursachte allgemeine Vorfreude. Außerdem wurde geschwitzt und gesprungen als gäbe es kein morgen mehr. Doch musste man sich seine Kräfte gut einteilen, denn es sollten noch einige Highlights folgen.
Paralell zu Sacrety rockten Fit For A King auf der Sidestage.


Eins der Hightlights waren beispielsweise die Jungs von Remedy Drive. Die 4 Amerikaner waren bereits 2011 auf der CRN zu Gast, doch für viele waren sie die Entdeckung des Wochenendes. Mit ihrem Mix aus Pop/Rock und einigen Indie-Einflüssen begeisterten sie das Publikum. Auch Sänger David verstand es, die Menge zu unterhalten, indem er auf allem herumsprang was ihm vor die Füße kam.

Auf der Sidestage rockten nun die Jungs von Emily Still Reminds. Neu auf der CRN, aber durch das Feature von Sänger Simon bei Sacrety zumindest schon einmal vorgestellt, schafften sie es, das Publikum nach und nach für sich zu gewinnen. Die Songs wie "There Is Hope" und "One Human Race" überzeugten nicht nur musikalisch, sondern auch mit textlicher Tiefe.


Nach 3 Jahren Pause waren in diesem Jahr auch Flatfoot 56 wieder bei der CRN zu Gast. Sie durften gleich 2 Mal bei der 34. Auflage des Festivals spielen, Freitag auf der Mainstage und Samstag auf der Sidestage. Für die 5 Celtic Punkrock Musiker aus Chicago war das Wochenende in Ennepetal der Auftakt ihrer kleinen Europatour. Mit kräftigen Drums, lauten Gitarren und den für sie typischen Dudelsack- und Mandolinenklängen brachten Sie das internationale Publikum an beiden Abenden zum Abrocken und Mitsingen. Egal ob bei "The Hourglass", "I Believe It" oder ihrer ganz eigenen Interpretation von "Amazing Grace" - das Publikum bewies Textsicherheit und feierte ausgelassen zur Musik.

Spoken rockten inzwischen die Sidestage. Als alte CRN- Hasen hatten sie ein großes Publikum sicher. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass viele sowohl Flatfoot als auch Spoken gern gesehen hätten, da ihre Spielzeiten sich aber leider überlagerten war das nur schwer zu verwirklichen. Trotzdem konnten sich die Amerikaner nicht über einen leeren Zuschauerraum beschweren, im Gegenteil.

Project 86 sind auch keine Neulinge mehr auf der Christmas Rock Night. Ihre Aufmachung mochte zunächst verwirren - die Amerikaner hatten sich ihre Köpfe wie Totenschädel geschminkt. Das brachte einen gewissen Gruselfaktor mit sich, doch nach der Erklärung des Sängers Andrew, die Band wolle damit verdeutlichen, dass wir alle ohne Jesus nach dem Tod kein ewiges Leben hätten und wir vor allem hier auf der Erde nur eine begrenzte Zeit haben, wurde die Maskerade schon etwas klarer. Ihre Performance rockte jedenfalls gewaltig: Mit dem aktuellen Album und dessen Songs wie "Fall, Goliath, Fall" hatten sie einen Großteil des Publikums sofort auf ihrer Seite. Die, die nicht so richtig warm werden wollten, wurden von Sänger Andrew ziemlich harsch angesprochen: "Geht doch mal ab! Ihr habt viel Geld für dieses Konzert bezahlt!" Dieser Ausspruch mag für Diskussionen sorgen, ist aber, mit etwas Humor genommen, ziemlich amüsant. ;)

Mittlerweile rockten die Jungs von Disciple die Sidestage. Sie hatten ein Akustik Set mit im Gepäck, was der sonst so harten Show eine völlig andere, aber sehr schöne Note verlieh.

Der Hauptact des ersten Abend waren die Herren von Bloodgood. Bereits im besten Alter, begeisterten sie eine volle Halle. Man merkt ihnen wirklich nicht an, dass sie seit mehr als 25 Jahren unterwegs sind. Nicht jedermanns Geschmack, aber dennoch sollte man sie mal live gesehen haben. Ein Mix aus Rock, Alternative und Metal.

Gleichzeitig durften Wolves At The Gate die Sidestage abschließen. Wie schon im letzten Jahr fanden die „Wölfe“ hammer Zuspruch. Da das schon ihr dritter Auftritt zur CRN war, konnten sie sich in den vergangenen beiden Jahren eine gute Fanbase in Deutschland aufbauen, die den Auftritt natürlich nicht verpassen durfte. Ihre harte Musik und die geistlich tiefgründigen Texte ließen das Ganze gewaltig abrocken.

Nach einer kurzen Nacht und einem gutem Frühstück fand der gut besuchte CRN- Gottesdienst mit Bloodgood Gitarrist Michael Bloodgood in der heimischen Kirchgemeinde statt.

Nachmittags ging es dann im Haus Ennepetal in die 2. Runde. Draw The Parade durften die Mainstage eröffnen. Es wurde ausgelassen getanzt, gesprungen und mitgesungen. Die Jungs hatten neue Songs dabei und begeisterten so die Menge.

Auch warumLila hatten heute noch einmal die Ehre, spielen zu dürfen, heute jedoch auf der Sidestage. Das Publikum bewies erneut Textsicherheit und ging gut ab.

Fit For A King hatten nach ihrem Debutauftritt am Vortag nun die Ehre, auch auf der Mainstage spielen zu dürfen. Mit ihrem eingängigen Metalcore machten sie dem Namen Christmas Rock Night alle Ehre. Die Band riss das gesamte Publikum mit, es wurde gepogt und natürlich durfte auch der Circle Pit nicht fehlen. Spätestens mit "The Resistance" war die gesamte Zuschauermasse am Abgehen.

Remedy Drive rockten nun schon das zweite Mal an diesem Wochenende - jetzt allerdings auf der Sidestage, aber nicht weniger energiegeladen.

Danach wurde es weihnachtlich auf der Mainstage. Good Weather Forecast hatten 2 Weihnachtsbäume im Gepäck. Die Jungs verstanden es ihre Zuhörer mitzunehmen. Wer Bock auf eine rockige Party hatte, war hier genau richtig. Das neue Cover von "Break Every Chain" begeisterte und lud zum gemeinsamen Worship ein.

Fallstar brachten inzwischen die Sidestage zum Kochen. Nachdem sie schon am Vortag begeistern konnten, war der verhältnismäßig kleine Raum vor der Nebenbühne nun wie erwartet sehr gut gefüllt. Ihre Songs wie "Alexandria 363" und "Shallow Believer" brachten die Masse zum Headbangen und pogen. Nicht zuletzt sind die Jungs einfach wahnsinnig gut drauf - man sah ihnen an, dass sie unglaublich viel Spaß während ihrer Performance hatten und diese Stimmung übertrug sich auch auf das Publikum.

Die Mainstage wurde derweil von HB in Beschlag genommen. Mit altbekannten Songs und neuer Sängerin brachten sie die Masse gewaltig zum Abgehen. Hier und da wurde kritisiert, dass Miia während der Performance recht unsicher wirkte, doch das mag an der noch etwas ungewohnten Situation liegen. Alles in allem legten die Nordlichter eine astreine Performance hin.

Auf der Sidestage rockte inzwischen Flatfoot 56 zum zweiten Mal an diesem Wochenende. Der Sänger hatte zwar auf der recht niedrigen Bühne mit seiner immensen Größe nicht unbedingt die Möglichkeit, selbst ausgiebig abzugehen, das Publikum jedoch war in alter Manier bestens drauf.

Wer die keltischen Komponenten in Flatfoot's Musik nicht mochte, konnte sich auf der Mainstage Spoken anschauen. Mit dem aktuellen Album "Illusions" im Gepäck wussten die Amerikaner auch am heutigen Tag richtig zu rocken und rissen das textsichere Publikum mit.

Project 86 durften ebenfalls noch einmal spielen, nun auf der Sidestage. Einige ihrer Songs gaben sie jetzt akustisch zum Besten, was auch eine Erfahrung wert war. Auch die Schminke fehlte am heutigen Tag. Nach der Hälfte des Sets stiegen die Amerikaner dann aber doch noch auf ihr hartes Set um und brachten die Menge so auch noch einmal ordentlich zum Schwitzen.

Mit LZ7 wurde die Mainstage inklusive Halle zur Partyarena. Musik, die eher untypisch für die CRN ist, aber die Menge begeisterte. Mit ihrem Mix aus Hip Hop/Dancehall/ Elektro brachten sie ihr Publikum zum Abfeiern. Die Jungs um Frontmann Lindz hatten ihr neues Album „Aftershow“ dabei und zeigten, dass sie wissen, wie man eine Party feiert. Trotz der guten Stimmung gab es einige Besucher die der Halle fern blieben. Für sie passte eine Band wie LZ7 nicht zur CRN.

Auf der Sidestage waren nun noch einmal Sacrety dran. Eigentlich hatten sie geplant, ihre Show mal etwas anders zu gestalten, da sie aber mit dem recht großen Ansturm auf die kleine Bühne gerechnet hatten, zogen sie kurzerhand noch einmal das Set vom Vortag durch. Kein Fehler, wie sich zeigte: Das Publikum ließ sich mitreißen wie eh und je, und heute spielten sie auch "Dance". Die Zugabe war ihnen am Vortag verwährt geblieben.

Wolves At The Gate rockten derweil die Mainstage, nachdem sie am Vortag schon eine Steilvorlage hingelegt hatten. Mit ihren Songs wie "Dead Man" und "Slaves" von ihrem aktuellen Album "Captors" rockten sie nun das noch einmal weitaus größere Publikum - wie schon die Jahre zuvor begeisterten die Jungs restlos und immer wieder sehr verdient. Ihre Publikumsnähe ist wieder und wieder total sympathisch.

Auch Bloodgood durften heute noch einmal die Bühne stürmen, und zwar die Sidestage. Sie schlossen das Festival für diese Bühne gebührend ab.

Disciple ließen die CRN 2013 auf der Mainstage ausklingen. Die Halle war bis auf den letzten Platz gefüllt. Von den Strapazen des vorangegangenen Tags bzw. Stunden war bei den Besuchern keine Spur mehr.

Danke an alle Bands und Mitarbeiter, die es zu einem unvergesslichen Erlebnis haben werden lassen. Sehr bereichernd ist auch von vielen Bands gehört und gespürt zu haben, in all der Musik, der tollen Stimmung, der unvergesslichen Zeit: Jesus Christus ist und bleibt der Sinn und das Ziel unseres Lebens als Christen.

Weitere Bilder findet ihr auf Time Passed By Photography.

Montag, 16. Dezember 2013

Impuls für deine Woche

Die Krippe mitten auf dem Weihnachtsmarkt - gehört sie da
nicht auch hin, als Erinnerung?
Foto via holidaycheck.de
Weihnachten rückt immer näher: Gestern war schon der dritte Advent, kaum noch eine Woche bis Heilig Abend. Hast du schon alle Geschenke besorgt, genügend Plätzchen gebacken, allen Freunden gewichtelt, die Weihnachtslieder gelernt? Falls nicht, solltest du dich jetzt ranhalten! Aber halt, hattest du dir nicht auch vorgenommen, dieses Jahr den Stress mal Stress sein zu lassen? Trotzdem geht das Gehetze nun wieder los und schon findest du dich in einem überfüllten Kaufhaus wieder und wirst mit schrecklichen Versionen von Weihnachtsliedern aus aller Welt bedudelt. Wenn dich jemand auf der Straße fragen würde, woran du als erstes denkst, wenn du das Wort "Weihnachten" hörst - Was würdest du sagen? Schon klar, du liest gerade einen Impuls auf einem christlichen Blog, deshalb denkst du gerade als erstes an die Geburt Jesu. Doch wenn dich im Kaufhaus jemand ansprechen würde, würdest du dann auch an Jesu Geburt denken?

Ich gebe zu, bei mir wären es (leider) eher die Geschenke. Vielen anderen geht es vermutlich genauso - bei all der Werbung, die um Weihnachten gemacht wird, verliert man die eigentliche Botschaft dieses Festes nur zu schnell aus den Augen. Wo wird schon mit der Geburt Christi geworben, außer vielleicht im christlichen Buchhandel? Ich glaube, da kann man lang suchen... und das ist ziemlich schade.
Viele sagen es in dieser Zeit, appellieren daran, sich wieder auf den eigentlichen Grund des Weihnachtsfestes zu besinnen, und auch ich stimme da mit ein. Jedoch weiß ich aus persönlicher Erfahrung, dass das von Jahr zu Jahr in unserer kommerziellen Zeit immer schwieriger wird. Doch genau deshalb will ich dich ermutigen, einmal mehr an Jesus zu denken. Ich werde auch genau das versuchen.
Ich wünsche dir noch eine entspannte Vorweihnachtszeit und denk doch einfach mal wieder an Jesus! Er freut sich darüber (:

Sonntag, 15. Dezember 2013

Advents-Gewinnspiel Nr. 3

via netto-online.de
Der 3. Advent klopft an die Tür und auch diese Woche gibt es bei uns eine kleine Überraschung für euch.

Im Radio, auf dem Weihnachtsmarkt, im Fernsehen oder aus dem eigenen CD-Player - Weihnachtslieder ertönen in ihrer vollen Pracht und Vielfältigkeit. Von 'modernen' Weihnachtsklassikern wie "Driving Home For Christmas", "Last Christmas" oder "Thank God It's Christmas" bis zu den altbekannten Weihnachtslieder wie "Oh Tannenbaum", "Stille Nacht, Heilige Nacht" oder "Alle Jahre wieder" ist alles dabei und sie laufen scheinbar in Dauerschleife in der Adventszeit.

Doch was wäre die Weihnachtszeit ohne diese Songs? Richtig, nicht das was sie wäre.

Und was wäre ein Advents-Gewinnspiel ohne Gewinnspielaufgabe?

Für ein CD Paket bestehend aus 2 tollen Alben, die wir dieses Jahr mal vorgestellt haben, müsst ihr folgendes tun:

Erratet, welches Weihnachtslied auf diesem Bild durcheinander geraten ist. 

Eure Antwort schickt ihr bis 21.12.2013 (23.00 Uhr) an burningheartreports[at]yahoo[dot]de.





Das Los entscheidet dann über den Gewinner, welcher am 22. Dezember auf Facebook bekannt gegeben und auch per Email über den Gewinn benachrichtigt wird. Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook. E-Mailadressen und Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben oder zu Werbezwecken verwendet, sondern dienen nur der Benachrichtigung des Gewinners und der Zusendung des Gewinns. Sollte der Gewinner / die Gewinnerin sich nicht bis 25. Dezember 2013 bei uns melden, wird ein neuer Gewinner ermittelt. Gewinne werden nicht in Bar ausgezahlt! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Und hier ist noch, wie versprochen, der Gewinner unseres letzten Adventsgewinnspiels: Herzlichen Glückwunsch, lieber Jakob!
Auch die anderen Einsendungen waren allesamt sehr schön, danke fürs mitmachen an dieser Stelle! Natürlich dürft ihr euer Glück gern wieder versuchen, wir freuen uns über jeden Teilnehmer (:
Jakobs Geschichte zum Thema "Was ist bei dir in der Familie Tradition?" könnt ihr hier lesen.

Samstag, 14. Dezember 2013

CD: Sidewalk Prophets - Merry Christmas To You

Nach ihren ersten beiden erfolgreichen Alben gibt es nun von den Sidewalk Prophets auch ein Weihnachtsalbum.

via Sidewalk Prophets @ Facebook
Auf "Merry Christmas To You" gibt es 12 rockige Songs mit Ohrwurmpotential, die die frohe Botschaft, die hinter Weihnachten steckt, zu euch nach Hause bringen. Es dreht sich alles um den Kern des Weihnachtsfestes; die Geburt eines Kindes, Jesu Geburt.

Bereits das Cover der CD verspricht eine lustige Reise durch die Weihnachtszeit mit der 5-köpfigen Band aus Indiana, denn hier sind die 5 im Cartoon-Stil fröhlich musizierend in Mitten zahlreicher Geschenke vor einem Weihnachtsbaum zu sehen (das Ganze gibt's dann nochmal als Originalbild im Inneren des Booklets, in dem ihr auch die Liedtexte finden könnt).

Trackliste:

01   What A Glorious Night
02   White Christmas (feat. Francesca Battistelli)
03   Give Me Christmas
04   Have Yourself A Merry Little Christmas
05   Hey Moon
06   Merry Christmas To You
07   Holly Jolly Christmas
08   What Child Is This
09   That Spirit of Christmas
10   Silent Night
11   Hope Was Born This Night
12   Because It's Christmas

Eröffnet wird die CD mit dem Lied "What A Glorious Night". Der Track beginnt aber nicht wie vielleicht erwartet mit Gesang und Musik, sondern mit einem kurzen Monolog, welcher ursprünglich aus "Die Peanuts: Fröhliche Weihnachten (A Charlie Brown Christmas)" stammt. Dieser Monolog geht dann über in einen kurzen Instrumentalteil und dann zum eigentlichen Track, welcher sofort zum Mitsingen und Mitklatschen einlädt. Bereits im ersten Lied wird das Anliegen der Musiker mit dieser CD deutlich: "I hear the angels singing, Alleluia. Let the earth receive her King. I know that love has come, sing it out: Jesus Christ is born. - Ich hör die Engel 'Halleluja' singen. Lasst die Erde ihren König empfangen. Ich weiß, dass die Liebe in die Welt gekommen ist, singt es alle: Jesus Christus ist geboren."

Für das Cover von "White Christmas" haben sie sich weibliche Unterstützung in Form von Sängerin Francesca Battistelli geholt. Eine schöne eigene Version haben sie da aus dem Lied gemacht mit einer Mischung aus Swing und Soul. Die E-Orgel darf natürlich nicht unerwähnt bleiben.

Mit Swing geht es weiter mit dem Lied "Give Me Christmas" - erinnert ein wenig an das Weihnachtsalbum von Michael Bublé. ;)

Etwas ruhiger geht es mit dem Weihnachtsklassiker "Have Yourself A Merry Little Christmas" weiter. Im Vordergrund stehen hier Klavier, Glockenspiel und die Trompete, welche vor allem im Refrain zum Einsatz kommt. Das Schlagzeug ist im Vergleich zu den anderen Songs nur ganz leise im Hintergrund zu hören.

Ähnlich ruhig und nachdenklich geht es weiter mit "Hey Moon" in dem sie in Kindheitserinnerungen und vergangene Weihnachten schwelgen. "I remember that newborn baby and the wise men that travelled so far. That's when I knew that I was made for a reason. I feel like the luckiest star, hey moon. - Ich erinner mich an das neugeborene Baby und die Weisen, die so weit reisten. Das war als ich wusste, dass ich aus einem Grund geschaffen wurde. Ich fühle mich wie der glücklichste Stern, hallo Mond."
Dass der Song auch unplugged schön klingt, könnt ihr hier sehen und hören:




Der Titeltrack des Albums "Merry Christmas To You" wird schon wieder etwas schwungvoller. Schön herauszuhören ist die Tröte. Der Song sprüht vor Weihnachtsfreude und erinnert daran, dass Weihnachten eigentlich das Fest der Freude ist und nicht das Fest voller Stress und Hektik. Weihnachten ist doch nur ein Mal im Jahr und dann sollte man sich vorallem auch dann noch etwas mehr Zeit für diejenigen nehmen, die einem am Herzen liegen und zum Beispiel zusammen Kekse backen. Eine Song auch für alle Weihnachtsmuffel, um den Zauber von Weihnachten wieder zu entdecken.

Ein weiterer Weihnachtsklassiker, den man auf dieser CD finden kann, ist "Holly Jolly Christmas" - ein Song, der swingt. Obwohl sie auch hier ihre eigene Note eingebracht haben, geht das Flair und die Romantik vom Original nicht verloren.
via Sidewalk Prophets @ Facebook

"What Child Is This" ist auch wieder ein Coversong und erzählt die Weihnachtsgeschichte, wie Jesus im Stall geboren wurde und die Heiligen 3 Könige ihre Gaben zu dem Kind bringen. Das Banjo passt einfach perfekt zu diesem Lied und nimmt diesem keineswegs die Anmutigkeit, die es hat.

Um den Geist von Weihnachten geht es in dem Lied "That Spirit of Christmas". Weihnachten im Kreis der Familie mit denjenigen, die wir lieben, so sollte Weihnachten sein.

Und weiter geht es mit einem Weihnachtslied, welches auch wir zur Weihnachtszeit singen, nur eben auf Deutsch. Klar, die Rede ist von "Silent Night", welches hier von den Sidewalk Prophets sehr gefühlvoll und ihne viel drumherum interpretiert wird. So kann das Lied richtig auf uns wirken.

Einen kleinen Break schafft "Hope Was Born This Night" gegenüber seinem Vorgänger auf der CD. Eine schöne rockige Nummer. Hier bringen Sie einen wichtigen Part des Weihnachtsfestes auf den Punkt, denn in dieser Weihanchtsnacht ist die Hoffnung in Jesus Christus geboren.

Die CD ended mit einem weiteren selbstgeschriebenen Weihnachtslied. "Because It's Christmas" ist nochmal eine schöne Pop-Rock-Nummer, die nochmal für den Grund von Weihnachten sensibilisieren will. Mit den letzten beiden Tracks zeigen die 5 Musiker, dass sie selbst auch schöne Weihnachtslieder schreiben können.


Zu kaufen gibt es die CD beim SCM Hänssler Verlag für 14,95 € - dort könnt ihr auch mal in die Songs reinhören. Auch auf der Homepage der Band könnt ihr reinhören in die CD.

Wie es war im Mai ein Weihnachtsalbum aufzunehmen erfahrt ihr in diesem Video:


Freitag, 13. Dezember 2013

Musikvideo: Fallstar - Alexandria 363

via Fallstar @ Facebook
Erst vor knapp 1 Woche überraschten sie die deutschen Konzertliebhaber, bei der Christmas Rock Night. Die einst noch relativ unbekannte Band Fallstar überraschte die Fans mit einer energiegeladenen Show und einer sehr sympatischen Art der ganzen Band. Sie gehörten zu einer der Überraschungen der diesjährigen CRN.

Jetzt wollen wir euch ihr neustes Musikvideo zu "Alexandria 363" vorstellen.
Dazu erzählen und erklären wollen wir euch gar nicht viel, denn das Video ist selbstredend.

Dennoch sei angemerkt, dass die Fallstar-Jungs dieses Video allen Freunden und Fans auf der ganzen Welt widmen. Was ich eine sehr geniale Geste finde.

Zu dem Song selbst sei gesagt, es ist einer der eingängigsten Songs des "Backdraft" Albums. Es geht nach vorne, hat viele unerwartete Parts und ist ein klein wenig verrückt. So wie man die Jungs eben auf der CRN kennenlernen durfte. Das Ende des Refrains ist sehr eingängig und läd zum Mitsingen ein "Good to live, good to die".

Was wünscht man sich mehr von einem guten Song.

Seht es euch an!


Fallstar - Alexandria 363

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Buch: Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott

www.allegria-magazin.de
"Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott" ist ein Roman des kanadischen Autors William P. Young. In den USA erschien er 2007 im Selbstverlag Windblown Media als The Shack. Bis März 2009 wurden fast ausschließlich durch Mundpropaganda über 6 Millionen Exemplare der Originalausgabe verkauft.

"Die Hütte" spielt in den USA. Hauptfigur ist Mackenzie Allen Philips, genannt „Mack“. Er ist verheiratet mit Nan, sie haben fünf Kinder, denen Mack ein liebevoller Vater ist.

Vier Jahre vor der eigentlichen Handlung macht Mack mit den jüngeren dreien seiner Kinder Campingurlaub am Wallowa Lake, einem See in der Nähe von Joseph, Oregon. Als die älteren beiden mit dem Kanu kentern und sein Sohn unter Wasser eingeklemmt ist, springt Mack ins Wasser und rettet ihn. Zurück am Lagerplatz stellt sich heraus, dass die sechsjährige Missy innerhalb der wenigen Minuten verschwunden ist. Ein Zeuge hat sie auf dem Beifahrersitz eines Geländewagens gesehen. Die Polizei wird eingeschaltet und findet Indizien dafür, dass Missy von einem bereits bekannten Serienmörder entführt wurde.

Am Anfang der Haupthandlung erhält Mack einen Brief, dessen Absender ihn auffordert, sich am Wochenende mit ihm in eben jener Hütte zu treffen. Der Brief ist nur mit „Papa“ unterzeichnet. Macks Vater war ein Kirchenältester und Alkoholiker, der seine Familie schwer misshandelte. Mack fragt sich nun, von wem der Brief stammt: Von seinem Vater? Von Missys Mörder? Oder gar von Gott selbst, den seine Frau Nan herzlich „Papa“ nennt, zu dem er selbst aber keine richtige Beziehung hat?

Mit einem üblen Scherz rechnend, verheimlicht Mack den Brief vor seiner Familie und begibt sich allein zu der verschneiten und verlassenen Hütte. An der Stelle, wo Missys Kleid gelegen hat, ist der Blutfleck immer noch sichtbar. Der Anblick löst in ihm einen Wutanfall aus, in dem er die Einrichtung kurz und klein schlägt und seinen Hass auf den Gott, der Missys Tod nicht verhindert hat, aus sich herausbrüllt. Frustriert will er wieder gehen, doch da verwandelt sich die umgebende Winterlandschaft plötzlich in eine sommerwarme und paradiesisch schöne Umgebung. Vor der Hütte, die nun ein einladendes, gemütliches Blockhaus ist, begegnet er Verkörperungen der drei Personen der Dreieinigkeit. Gott Vater erscheint als fürsorgliche Afroamerikanerin, die sich von ihm „Papa“ nennen lässt und in der Küche arbeitet, Jesus Christus als hebräischer Handwerker, der oft in seiner Werkstatt zu tun hat, und der Heilige Geist als asiatische Frau mit Namen Sarayu („Wind“), die sich um den Garten kümmert.

Der Hauptteil des Buches gibt die zahlreichen langen Gespräche wieder, die Mack im Laufe des Wochenendes mit „Papa“, Jesus und Sarayu führt. Der in höchstem Grade liebe- und respektvolle Umgang der drei Gottespersonen miteinander beeindruckt ihn tief. Die Gespräche drehen sich zunächst allgemein um das Wesen Gottes und seine Beziehung zur Menschheit, später jedoch zunehmend um Missys Schicksal und Macks persönliche Beziehung zu Gott. Mack bekommt einen Einblick in Gottes Perspektive auf die Welt und beginnt zu verstehen, wieso es gerade ein Ausdruck von Gottes Liebe ist, nicht einfach alles Böse zu verhindern.

Mack wird zuletzt vor die Wahl gestellt, ob er mit Gott ins Jenseits gehen und gleich mit Missy zusammen sein oder aber zu seiner Familie ins irdische Dasein zurückkehren möchte.


Ein wirklich beeindruckendes Buch, was man nur empfehlen kann. Erhältlich in jeder Buchhandlung.

Dienstag, 10. Dezember 2013

Download: Facedown Records Winter Sampler 2013/14

via Facedown Records
Seit einiger Zeit gibt es von Facedown Records einen neuen Sampler.

Auf dem Sampler sind 11 Songs verschiedener Musikrichtungen, von Rock über Hardcore bis hin zu Metal sind sowohl neue Bands als auch altbekannte Bands auf dem "Winter Sampler" zu hören.

Was hier erst einmal relativ und vor allem außergewöhnlich ruhig beginnt, entwickelt sich von Lied zu Lied. Spätestens bei Colossus wird die Ruhe unterbrochen und es geht richtig zur Sache.
Dass sich vor einiger Zeit Extol zurückgemeldet haben, hört man auch auf diesem Sampler.

Trackliste:
01   Everything In Slow Motion – “Most Days”
02   My Epic – “Curse”
03   Colossus – “Beacons”
04   Extol – “Open The Gates”
05   Leaders – “Hell”
06   Hope For The Dying – “Reformation”
07   The Burial – “En-Hakkore”
08   Fallstar – “Shallow Believer”
09   Ark of The Covenant – “Parasite”
10   Altars – “Something More”
11   Those Who Fear – “(Un)Holy Anger”


HIER gibt's den Sampler zum kostenlosen Download.

Montag, 9. Dezember 2013

Impuls für deine Woche

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Stelle dir folgendes vor: Du sitzt im Wartezimmer beim Arzt und dir gegenüber sitzt ein junger Mann mit Make-Up, schwarz gefärbten Haaren, roten Kontaktlinsen und einem dunklen Ledermantel. Das einzige, das irgendwie nicht so recht zu seinem Outfit passen will, ist die Kreuzkette mit dem großen silbernen Kreuz um seinen Hals.
Und jetzt überlege ganz ehrlich: Wie würdest du über ihn denken? Würdest du dich nicht fragen, was so düster in seinem Leben und seiner Seele ist? Ob das Kreuz nur Schmuck ist und wenn nicht, wie soll ein solcher Mensch ein ordentlicher Christ sein, bzw. das mit seinem Glauben vereinbaren kann? Vielleicht hat er einfach nur einen extrem schwachen Glauben, einen Sonntagsglauben?
Und dann kommt der Arzt mit einem kleinen Jungen herein. Der Junge rennt sofort auf den düster aussehenden Mann zu, springt ihm in die Arme und beide strahlen die pure Freude aus.
Der Arzt sagt zu dem Mann: „Herr Pfarrer, ihrem Sohn geht es wie immer prächtig. Sie scheinen ja wirklich einen guten Draht nach oben zu haben.“ „Vielen Dank, Doktor, aber ich glaube, das hat damit nicht viel zu tun. Gott segne sie“

Wie oft machen wir uns viel zu früh ein Bild über andere, nicht nur fremde, sondern auch uns bekannte Personen. Und dann denken wir vielleicht auch noch, dass wir das ändern müssen, dass die Menschen mehr so sein sollten, wie wir es denken.
Das hast du wahrscheinlich schon öfter gehört, aber es ist immer gut, zu versuchen, die Menschen mit Jesu Augen zu sehen und nicht mit menschlichen Augen. Versuche, zu sehen, wie wertvoll sie sind und dass sie, so wie sie sind, in Gottes Augen zu diesem Zeitpunkt genau richtig sind.
Versuche nicht, die Menschen zu ändern, lass Gott sie ändern.

"Der Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an."
1. Sam. 16,7