Donnerstag, 31. Oktober 2013

Musikvideo: Demozion - Lauf weit weg

Demozion @ Facebook
Bereits im September haben Demozion ihr neuestes Musikvideo veröffentlicht.

Hinter Demozion verbergen sich 2 junge Rapper, Son Lio und MC Fehl, die seit 2009 gemeinsam Musik machen. In den Songs des HipHop-Duos aus Köln geht es um das, was sie erleben, was ihnen durch den Kopf geht und was sie beschäftigt.

Sie sagen von sich selbst: "Wir kamen noch nie klar auf diesen Planeten und deshalb suchen wir das Paradies in unserem Innenleben." Und diese Suche thematisieren sie auch in ihren Songs.

In "Lauf weit weg" geht es um eine junge Frau, die auf der Flucht ist, auf der Flucht vor sich selbst. Aber warum? Wer kennt das nicht, es gibt Zeiten im Leben, wo alles schief geht, wo man am liebsten weglaufen würde. Es gibt aber auch Probleme und Konfrontationen, denen man ausweichen will. Probleme, die man am liebsten vergessen und ignorieren würde. Einfach nicht dran denken. Wird schon von alleine verschwinden. Aus den Augen, aus dem Sinn. Aber auch manchen Streitigkeiten versucht man aus dem Weg zu gehen. Man frisst Probleme in sich hinein, nur um sich nicht mit sich selbst und dem Problem auseinandersetzen zu müssen. Aber das funktioniert nicht immer. Wegrennen bringt auf lange Sicht nichts. Probleme, die man in sich hineinrisst, fressen einen irgendwann innerlich auf.

Mit dem Song geben Demozion sozusagen einen Rat, wie man aus dem Gefängnis von Gefühlen und Problemen entfliehen kann. Du bist nicht allein...
Hört mal rein:

Demozion - Lauf weit weg


Dienstag, 29. Oktober 2013

Wir sind wieder unterwegs: Rock The North 2013

Rock The North @ Facebook
Auch 2013 findet wieder das Rock The North im Reitsport und Touristik Centrum in Großefehn statt - und wir sind dabei! Alle Musikrichtungen von Power Pop/ Party Rock bis hin zu bestem Hardcore sind bei dieser 6. Ausgabe des Konzerts vertreten und werden den Norden ordentlich beben lassen.

Sieben Bands, nationale und internationale, rocken auch dieses Jahr wieder das beschauliche Großefehn in Ostfriesland. Karten gibt es an den bekannten örtlichen Vorerkaufsstellen und zum Beispiel bei cvents.de. Um 16.00 Uhr geht es im RTC los, zeitiges Kommen sichert aber gute Plätze: Der Einlass beginnt schon um 15.00 Uhr.

Den Anfang machen die Lokalmatadoren von End- Sequenz, die sich beim Bandcontest behauptet haben und somit dieses Jahr die Ehre haben mit Alternative Hard Rock das Publikum in Schwung zu bringen! Seit 2011 sind sie als Band unterwegs und spielen jetzt mit neuem Namen (bis vor einiger Zeit hießen sie noch Leuchtfeuer) vor dem Großefehner Publikum auf.

Trip To Dover wird die erste internationale Band an diesem Abend sein. Feinster Rock gepaart mit Electro- Elementen wird den Zuschauern einheizen. Die rauchige Stimme von Frontfrau Olga und das sympathische Auftreten der dreiköpfigen Band wird das Publikum wie so oft begeistern.

Um auch den Freunden der ganz harten Musik etwas anzubieten, werden in diesem Jahr Aliens Ate My Setlist mit von der Partie sein! Mit neuen Songs und vor allem vielen Energydrinks im Gepäck werden sie den Abend mit bestem Hardcore unvergesslich machen. Moshen und Circlepits erwünscht!

Dass dieser Musikrichtung auch paroli geboten werden kann, beweisen die vier Jungs von warumLila. Mit ihrem Pop/Rock begeistern sie Menschen in ganz Deutschland und sind gefühlt seit einem Jahr pausenlos auf Tour. Dass sie da auch beim Rock The North nicht fehlen dürfen, versteht sich von selbst! Es wird kein Fuß mehr still stehen, das sei im Voraus gesagt.

Wenn es im Norden dem Klischee nach auch allzu oft regnet: Good Weather Forecast lassen sich davon nicht in ihre Show reden und bringen Sonnenschein ins RTC! Jedes mal aufs Neue überzeugen sie mit Power Pop/ Party Rock und bringen selbst die größte Halle zum Kochen. Die energiegeladene Show ist ihr Markenzeichen, und mit Sicherheit werden sie dem beim Rock The North treu bleiben.

Die nächste Band ist fast schon ein Dauergast beim Rock The North: Sacrety!
Die Schwaben werden mit ihren brandneuen Songs den Norden rocken - schon das 5. mal sind sie zu Gast. Seit dem letzten Jahr hat sich viel getan bei den Jungs und so werden sie das Publikum aufs neue begeistern und mit Electro Rock Core das RTC ins Wanken bringen!

Der Headliner dieses Abends war auch schon im Vorjahr zu Gast und kam bestens an: Nine Lashes! Die Amerikaner haben letztes Jahr überzeugt wie kaum eine andere Band zuvor und so ist es nur richtig, dass sie das RTC wieder rocken! Auch sie haben neue Songs dabei und werden mit Rock bester Manier den Abend gebührend abschließen!

Mit diesem Line Up ist ein Abend vollgepackt mit super Musik und toller Athmosphäre vorprogrammiert. Wir freuen uns darauf, und vielleicht trifft man sich ja! (:

Montag, 28. Oktober 2013

Impuls für deine Woche

© http://www.sueddeutsche.de
Im Internet gibt es heute viele soziale Netzwerke, in denen der Einzelne sein Leben mit anderen Menschen teilen kann. Alles, was ich erlebe, kann ich dort einstellen: meinen Urlaub, das Essen am gestrigen Abend, Feste, Gefühle, Schicksalsschläge. Immer mehr Menschen - Facebook z. B. hat derzeit rund 900 Millionen Teilnehmer - nutzen das weltweite Netz, um auch die intimsten Details ihrer Privatsphäre publik zu machen. Manches daran ist interessant, manches witzig - und manches auch ganz und gar peinlich. Doch was ist der Antrieb?

Ich denke, es ist der tief im Menschen verwurzelte Wunsch nach Gemeinschaft. Ich möchte in meiner Einzigartigkeit von möglichst vielen Menschen wahrgenommen werden. Ich möchte, dass die eigenen Erlebnisse, mein persönliches Leben und meine Meinung endlich Bedeutung erhalten und Wertschätzung erfahren. Denn in unserer Zeit der zunehmenden Individualisierung geht die reale Gemeinschaft unter den Menschen mehr und mehr verloren. Und es bleibt nur noch die virtuelle Gemeinschaft. Doch wer achtet bei der Flut von Informationen im Netz gerade - auf mich?
Dabei hätte der Mensch diesen Ersatz für echte Wahrnehmung gar nicht nötig.

Auch dem einsamsten, scheinbar unbedeutendsten Menschen sagt Gott, der Schöpfer des Universums, seine völlige, ungeteilte Aufmerksamkeit zu, wenn er sich Gott zuwendet. Gott kennt mich besser als ich mich selbst. Gott sieht mich in meiner Einzigartigkeit. Gott hört meine Sorgen - auch die kleinsten. Gott ist immer online. Denn Gott liebt mich, wenn ich nur diese Liebe entdecken und in Anspruch nehmen will. Welche echte Aufmerksamkeit geht mir verloren, wenn ich die meines Schöpfers ignoriere?!


Werden nicht fünf Sperlinge für zwei Münzen verkauft? Und nicht einer von ihnen ist vor Gott vergessen. Aber selbst die Haare eures Hauptes sind alle gezählt. Fürchtet euch nicht! Ihr seid mehr als viele Sperlinge.
Lukas 12,6-7

Samstag, 26. Oktober 2013

CD: Debby Van Dooren - Not Afraid

Am 28. September releaste die Sängerin Debby Van Dooren ihr erstes Studioalbum "Not Afraid".
Nachdem sie schon in jungen Jahren in Fernsehproduktionen vielen Zeichentrickfiguren ihre Stimme lieh, mit der Girlgroup Sista Sista musikalische Erfolge einfuhr und später mit den Van Dooren Sisters auf der Bühne stand, bringt sie nun ihr erste Solo-Album auf den Markt.

Wenn man das so hört, könnte man meinen, Debby's Leben sei schon immer von Erfolg, Ruhm und Sonnenschein geprägt gewesen, doch das täuscht gewaltig: Die junge Frau hat auch viel erlebt, was nicht einfach mal so nebenbei verarbeitet werden kann. Ihr Vater stirbt an Krebs, als sie gerade 13 ist. Dieses Erlebnis belastet sie schwer, sie verliert den Kontakt zu ihrer Gemeinde und entfernt sich auch zunehmend von Gott. Erst, als sie mit 18 Jahren ungewollt schwanger wird, merkt sie, dass zu viel schief gelaufen ist. Sie findet auf einem ganz neuen Weg zurück zu Gott und lebt heute gemeinsam mit ihrem Mann und zwei Töchtern in der Nähe von München.

Das Cover der frisch erschienenen CD zeigt Debby selbst und den Titel des Albums sowie ihren Namen in Blockschrift. Das Booklet beinhaltet die ansprechend gestalteten Songtexte und Bilder der Sängerin.
via SCM Hänssler

Die CD selbst bietet insgesamt 13 Lieder:

1 Precious
2 You Give Me Music
3 Not Afraid
4 Author Of Love
5 P.R.I.N.C.E.S.S
6 Scream
7 Biggest Fan
8 Women Of God 
9 Wake Me Up
10 Food For My Soul
11 Flawless
12 Eternal Home
13 Wertvoll (Bonus Track)

Schon von den ersten Tönen an hört man, dass man es mit feinster Pop-Musik zu tun hat, mit dem großen Unterschied allerdings, dass hier auch die Texte durchgängig Zusagen und tiefe Botschaften enthalten.

"Precious" behandelt eine der größten Lebenslügen unserer heutigen Zeit: Die Lüge, dass du es nicht wert bist, geliebt zu werden. Und dann schaust du dich um und stellst fest, dass du nicht der einzige Mensch bist, der vergessen hat, dass Leben aus Liebe geschieht und diese Lüge nicht wahr ist.
Du bist wertvoll, hast nur ein Leben und lebst auf dieser Erde, weil jemand es wollte. Debby schreibt das Lied aus ihrer Sicht, denn auch sie stand in ihrem Leben schon an diesem Punkt. Jetzt möchte sie weitergeben, dass sie gelernt hat, sich unendlich geliebt zu wissen und keine Lebenslüge der Welt ihr diese Gewissheit nehmen kann.

Der zweite Song "You Give Me Music" schlägt optimistischere Klänge an, und wendet sich an alle Musikliebhaber dieser Welt. Es ist ein Dankeschön an Gott, dass er dieser Welt Musik geschenkt hat, uns Lieder ins Herz legt, die genau zu unserer Situation passen und auch eigene Texte schreiben lässt.

Als drittes folgt "Not Afraid", der Titeltrack des Albums. Wie der Titel schon sagt: es geht darum, keine Angst zu haben obwohl man vielleicht schon viel Schlimmes erlebt hat und täglich viel Schlimmes passiert. Gott schenkt Frieden, Glauben und Mut. Vertrauen wir ihm, müssen wir keine Angst haben.

"Author Of Love" beschreibt die unendliche Liebe, die Gott für uns empfindet. In allen Facetten und mit freudigen Tönen hinterlegt, besingt Debby ein Leben, das von der Liebe Gottes geprägt ist.

"P.R.I.N.C.E.S.S" behandelt nicht etwa eine romantische Märchengeschichte, sondern noch einmal die Liebesgeschichte zwischen Gott und den Menschen, besonders seinen Königstöchtern. So kann jedes Mädchen und jede Frau, die sich zu Gott bekannt hat, von sich sagen: "I am a princess, my daddy's a king!" - "Ich bin eine Prinzessin, mein Papa ist ein König!" Und das völlig ohne schlechtes Gewissen, sondern mit dem Bewusstsein, unendlich wertgeschätzt zu sein.

Immer stark sein, niemandem mit seinen Gefühlen in die Quere kommen, Gefühle verstecken um ja nicht aufzufallen... Kennst du das? Irgendwann kommt man an den Punkt, wo man nur noch schreien möchte. Debby tut das - im sechsten Song der Platte, "Scream". Es drückt den Wunsch aus, nicht immer in sich selbst eingesperrt zu sein, sondern einfach mal zu schreien, wenn es notwendig ist.

via Debby Van Dooren
"Biggest Fan" erzählt offenbar auch eine Geschichte aus Debby's Leben. Es geht um einen Mann, den sie nach langer Suche gefunden hat - mit Sicherheit ihren jetzigen Ehemann. Sie dankt ihm für alles, was er ihr gibt und vor allem dankt sie auch Gott, dass er die beiden so gesegnet hat. Sie ist der größte Fan dieses Mannes: Aus dem Traum, ihn kennenzulernen, wurde Wirklichkeit.

Der achte Song behandelt ein weitgehend ungern angesprochenes Thema: Warten. Und zwar bis zur Hochzeit. Der Titel "Women Of God" stellt klar, an wen sich das Lied richtet, und zwar mit der Aussage: "It is worth the wait/ keep the faith/ 'til that ring is on your finger", die sehr eindeutig zu verstehen ist. Auch hier baut Debby eigene Erfahrungen mit ein, die dem Song allerdings nicht wie zu erwarten den Charakter einer Moralpredigt aufhalsen, sondern wirklich lediglich als Ermutigung erscheinen, auf das Wort Gottes zu hören und sich auch seine Jungfräulichkeit bis zur Ehe aufzuheben.

"Wake Me Up" handelt von Möglichkeiten, von Gott zu erzählen, die man allerdings verpasst hat. Logischerweise kann man diese  Situationen nicht einfach wiederholen, dabei ist die Verbreitung der Botschaft Gottes das Wichtigste überhaupt. Deshalb kommt im Refrain die Bitte: "Wake me up/ before it is too late / wake me up/ before I see his face/ wake me up/ I need to take a few more to his place". "Weck mich auf, bevor es zu spät ist, bevor ich sein Gesicht sehe, ich muss noch ein paar Menschen mit in sein Reich nehmen." Ein Aufruf, von Gott zu erzählen; Und wenn es nur oder gerade im engen Kreis der Freunde geschieht.

Das nächste Lied baut direkt darauf auf: "Food For My Soul", Nahrung für die Seele, womit nichts anderes als Gottes Word, die Bibel gemeint ist. Das Zitat aus der Bibel: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein..." findet hier gekonnt seinen Einsatz - denn zu wahrem, unendlichem Leben gehört das Wort Gottes untrennbar. Und sich damit zu beschäftigen, ist keine Zeitverschwendung, sondern es schenkt Kraft, durch das tägliche Leben zu gehen und den Wert für das wirklich Wichtige zu erkennen.

Der bereits drittletzte Song handelt von einem weiteren alltäglichen Problem: die Sehnsucht nach Perfektion. Eigentlich weiß man ja, dass es nicht gut ist jemand zu sein, der man eigentlich nicht ist. Und weil es unglaublich anstrengend ist, diese Maske aufrecht zu erhalten, will man eigentlich nur noch relaxen.
Im Refrain kommt dann die erlösende Erkenntnis: "I will never be flawless" - Ich werde nie perfekt sein, nie fehlerlos, denn nur Gott ist perfekt und er akzeptiert mich genauso wie ich bin, mit jeder einzelnen Macke. Wir müssen nicht immer alles daran setzen, allen anderen zu gefallen, weil Gott uns liebt und akzeptiert.

"Eternal Home" legt noch einmal mit tiefen Bässen vor. Dieses Lied bietet den offiziellen Abschluss des Albums, danach folgt "nur noch" der Bonus Track. Passend dazu geht es um die Ewigkeit - das Leben bei Gott, das für immer währt. Dabei beschreibt Debby den Tod nicht als etwas furchteinflößendes, sondern aus der optimistischen Perspektive mit der Gewissheit, eines Tages nicht im Nichts zu landen, sondern eine wundervolle, ewige Bleibe zu haben und ein zweites Leben zu beginnen.

Der Bonustrack rundet die Sache endgültig ab: Es ist der erste Song "Precious" auf deutsch (also "Wertvoll"), allerdings nur durch ein Piano begleitet, ruhiger, getragener. Somit kommt der ergreifende Text noch einmal richtig zum Tragen, Debby's berührende Stimme geht unter die Haut.

Alles in allem hat Debby Van Dooren mit ihrem Debütalbum ein ganzes Stück vorgelegt, das Lust auf mehr macht. Vor allem die tiefgründigen Lyrics der Songs heben diese Platte aus dem großen Einheitsbrei der Popmusik nur allzu deutlich hervor, und zwar im positiven Sinne.
An mancher Stelle hat man zwar das Gefühl, dass die Produzenten Angst hatten, die Stimme der Sängerin könnte der Musik die Show stehlen, genauso auch umgekehrt die Musik der Stimme, weshalb gefühlsmäßig manchmal die "Soundtiefe" etwas zu kurz kommt. Doch wer sich daran aufhält, hat nicht verstanden, was dieses Album eigentlich bedeutet.

Debby erzählt damit ihre ganz eigene, persönliche Geschichte, ein vergleichbar individuelles Werk dürfte
ausgesprochen schwer zu finden sein. Wegen dieser teilweise sehr subjektiven Texte ist die CD wohl eher etwas für Mädchen, trotzdem kann man eine klare Empfehlung aussprechen.
Ein Album mit einer ähnlich klaren Botschaft findet man heutzutage selten, deshalb ein großes Lob!


Freitag, 25. Oktober 2013

Loud and Proud Festival 2013 in Daaden

Am 19. Oktober war es endlich so weit, die Türen des Loud and Proud Festivals in Daaden (bei Siegen) wurden schon zum 5. Mal geöffnet.

Einlass war ab 15.30 Uhr. Schon früh tummelten sich die ersten Besucher vor dem Bürgerhaus.

So beschaulich die Ortsgemeinde im Westerwald auch ist, umso lauter begann des Festival. Eröffnet wurde die Veranstaltung von der Metalcore-Band Raised from Death aus dem Rheinland-Pfälzischen Andernach.
Sie hatten den zahlreichen Bandshirts zufolge ihre gesamte Fanbase im Gepäck, die schon von Beginn an ordentlich rockte und den Saal gut füllte. Beatdown, Moshen und Pogen war die Devise, die voll zum Musikstil passte und eine super Erwärmung bot.


Sie übergaben nach einer kurzen Pause an Staryend, die nicht ganz so laut und hart weitermachten, aber dennoch die Westerwälder und ihre Gäste mit ihrem Pop-Synth-Rock in den Bann zogen. Gleich zu Beginn ihres Auftrittes lenkten Sie die Aufmerksamkeit mit einem Trommelintro à la Blue Man Group (mit dem Unterschied, dass sie keine Farbe, sondern einfach Wasser auf die Drums gaben) auf sich. Mit im Gepäck hatten sie aber auch Songs wie "Never Ends" und "Heartbeat". Aber auch ein Cover des Songs "Don't You Worry Child", im Original ein Dance-Hit der Swedish House Mafia, durfte nicht fehlen. An mancher Stelle kam durch, dass die Jungs ein Coaching von Good Weather Forecast erhalten hatten - besonders Sänger Amos hatte sich die Tipps offenbar sehr zu Herzen genommen, so dass streckenweise GWF- Moves wiederzuerkennen waren.


Nun war es Zeit für Piece of Heaven, die vor einigen Tagen erst ihr erstes Musikvideo zu ihrem Song "Ready" veröffentlichten. Mit rockigen Klängen hielten sie das Publikum weiter warm und ließen keinen Fuß still stehen. Erst, als der Sänger sich freute, in Gronau spielen zu dürfen, kam der eine oder andere etwas ins stutzen. Die Daadener verzeihen den 5 Schwaben aber bestimmt ihre mangelnden Geografiekenntnisse. ;)

Während der Umbaupausen gab es ausreichend Zeit an den Merchtischen der Bands zu stöbern, sich ein Loud and Proud T-Shirt zu kaufen oder auch mal bei uns am Burnin' Heart Reports Stand vorbei zu schauen. Zur Stärkung konnte man sich zudem einen der leckeren Döner zu leisten. Ein Teil des Erlöses aus dem Verkauf der Döner kam dem Loud and Proud Festival noch zugute. Die meisten werden die Pausen wohl aber vor allem zum Luft schnappen genutzt haben, denn in dem Saal herrschte schon von der ersten Band an "dicke Luft" - was jedoch lediglich von der guten Stimmung der Zuschauer zeugte.

Für manche fiel diese Umbaupause allerdings doch etwas kürzer aus, denn es war an der Zeit, dass warumLila ihr Können zum Besten geben durften. Mit Songs wie "Liebe Grüße aus Paris" und "Papalapap" schafften sie es, dem Publikum noch mehr einzuheizen. Dass warumLila aber auch ruhig können, weiß man seit der Ballade "Du", die an diesem Abend auch zum Worship einlud. Zudem konnte sich wieder jemand aus der Crowd über eine Mütze freuen, die nach einem durchtanzten Song von Sänger Vita ins Publikum geworfen wurde.

Nun kamen die Fans der härteren Musik wieder auf ihre Kosten, denn auch Aliens Ate My Setlist durften beim LAP-Festival spielen. Gleich zu Beginn gaben sie ihre beiden neuen Songs zum Besten, "Silver Sea Of Lights" und "Welcome To War". Natürlich durften aber auch die Klassiker nicht fehlen: bei "The Difference Between KO and OK" und spätestens bei "Sodium Chloride Is Not The Name Of My Family Doctor" gab es kein Halten mehr. Einzelnen waren die fünf Jungs schon von ihrem Auftritt zur Jesus Rock Night bekannt und hatten dem heutigen Tag schon lang entgegengefiebert. Ihre Geduld wurde mit einer soliden Show der Aliens belohnt.

Es war nun an der Zeit für die erste ausländische Band des Abends. Draw the Parade nahmen den weiten Weg aus Holland auf sich, um hier beim Loud and Proud Festival, bei dem sie schon einmal spielen durften (damals noch als Make Up Your Mind), einen Mix aus alten Liedern und neuen Songs darzubieten. Die neuen Songs "I came here to dance" und "Tricks and Traps" kamen genauso gut an wie "Break the Plank", welches noch aus MUYM-Zeiten stammt. Neben dem Cover des bekannten Bastille-Songs "Pompeji", hatten sie aber auch einen brandneuen Song im Gepäck. Trotz des spontanen Ausfalls des Posaunisten, der aus persönlichen Gründen kurzfristig nicht mitspielen konnte, legten sie einen astreinen Auftritt hin, Tanzeinlage inklusive. Dem schwungvollen Parade-Pop kann sich halt keiner entziehen.

Mit der fortschreitenden Zeit verkleinerte sich auch das Publikum, denn einige der Jüngeren, die ohne Eltern da waren, mussten gemäß des Jugendschutzgesetzes pünktlich nach Hause - damit das auch funktionierte, hatte die Security eine Auge darauf.

Denen, die bei Draw The Parade alles gaben, blieb wenig Zeit um zu verschnaufen, denn Sacrety stand schon in den Startlöchern. Wie angekündigt, gab es Neues von Sacrety zu hören und das gleich vier Mal. "Give What You Got" erklang erst zum zweiten Mal überhaupt auf einer Bühne, während man auf YouTube schon vor einiger Zeit in die Produktion des Songs "We Are The Ones" hineinschnuppern konnte. "Freestyler" dürfte einigen noch als Intro bekannt sein - jetzt performt die Band den Track komplett auf ihre Art und Weise interpretiert. Für alle, die noch ein Konzert der Voices of Tomorrow Tour besuchen: freut euch auch auf weitere neue Songs!
Da Frontman Fabi Ende letzten Jahres eine Wette verloren hatte, musste er einen Song im Bayern-Trikot performen - des einen Freud ist des anderen Leid. Als letzter Song durfte natürlich auch "Dance" mit der kleinen Tanzeinlage nicht fehlen - in Anbetracht dessen, dass ein Teil der Band leicht angeschlagen war, eine kleine Meisterleistung.

Jeder gute Konzertabend muss auch mal ein Ende finden und so war es nun an Children 18:3, den Abend gebührend abzuschließen. Für die amerikanische Punkrock-Band war es gleichzeitig auch der Abschluss ihrer 2-wöchigen Europatour. Sie gaben noch ein Mal alles und ließen so manchen voller Erstaunen und mit offenem Mund vor der Bühne stehen. Drummer Seth zeigte sein Können in einem ausgedehnten Drumsolo, bei dem er die Sticks nur so fliegen ließ. Auch die Körperbeherrschung von Lee-Marie, die zwischenzeitlich halb kopfüber Bass spielte, sorgte für Begeisterung - wobei natürlich in jedem Fall die Musik und deren Botschaft im Vordergrund stand. Dass es auch hier Fans der Band gab, zeigte sich vor allem daran, dass so einige bei den Liedern mitsingen konnten. Die Amerikaner spielten einen guten Mix aus Liedern aller bisher veröffentlichten Alben. Von "My Ballons" bis hin zu "We'll Never Say Goodbye" und "Holding On" war die ganze Bandbreite abgedeckt. Dem Aufruf zum Stagediving wurde ausgiebig Folge geleistet. Auch an diesem Abend gaben sie den Leuten im Publikum die Möglichkeit, für sich beten zu lassen.

Alles hat ein Ende, auch das Loud and Proud Festival 2013. Alles in allem war es ein schöner Abend. Und bei 8 Bands war mit Sicherheit auch für jeden das Passende dabei gewesen. Schade war, dass den ersten Bands jeweils nur eine halbe Stunde Spielzeit vergönnt war; anders bekommt man ein solches Line Up offen gesagt aber einfach nicht in den Zeitplan. Auch die Veranstalter waren mit dem Abend vollends zufrieden und planen schon wieder die Fortsetzung des Festivals fürs nächste Jahr.
Wir waren gerne dabei und können nur jedem dieses Event ans Herz legen.

Bilder vom Festival findet ihr HIER.

Einen kleinen Einblick in das Festival bekommt ihr in diesem Video:




Donnerstag, 24. Oktober 2013

Wir sind wieder unterwegs: Kieler Nachtschicht 2013


Am 8.November geht die Kieler Nachtschicht in die 7. Runde. Dieses Jahr wieder mit 12 Bands auf 2 Bühnen, wo internationale Topbands, Festival-Kult-Bands und Newcomer das Publikum mit einem vielfaltigen musikalischen Programm unterhalten werden. Von Rock, Pop, Metal, Hardcore, HipHop über Indie ist für jeden etwas dabei.


Tickets gibt es für 18€ (zzgl. VVK-Gebühr) HIER, und für 22€ an der Abendkasse.


Einlass ist ab 17 Uhr und 18 Uhr beginnt die erste Band in der Pumpe.

Mit dabei sind:

Manafest - seit 12 Jahren ist der kanadische Rapper schon mit seiner Rockband unterwegs und fackelt mit seinem CrossoverRock die Bühnen dieser Welt ab. In seinem Leben hat er schon viel erlebt - davon zeugen seine 5 Alben, vor allem aber sein aktuellstes Album "Fighter" zeigt, was für ein Kämpfer er ist.

Good Weather Forecast - mit ihrem Power-Pop Party-Rock bringen die 6 Bayern jedes Bein zum Tanzen und Party machen. Falls an dem Tag schlechtes Wetter in Kiel sein sollte, dann liegt das bestimmt nicht an GWF, denn sie haben eine sonnige Schönwettervorhersage im Gepäck und holen den Sommer zurück.

Trip To Dover  - bereits im letzten Jahr sorgten sie bei der Kieler Nachtschicht für gute Stimmung und hinterließen mit ihrem Electro-Rock Eindruck. Frontfrau Olga gibt mit ihrer rauen und kraftvollen Stimme den Ton an. Sie selbst bezeichneten ihren Musikstil uns gegenüber als "Electronic Foo Fighters".

My Endless Wishes - sie sind aus Schweden und haben eine gehörige Portion SymphonicMetal im Gepäck. Mit dabei haben sie aber auch Songs ihres Debütalbums, welches erst in diesem Jahr erschien. Für Freunde von Nightwish, Evanescence und Within Temptation genau das Richtige.

Tadday - er sorgt für den souligen Rockpart an diesem Abend. Mit seinem Mix aus lauten und leisen Liedern, die aber auch partytauglich sind, will der Hamburger Singer/Songwriter auch die Herzen der Kieler berühren. Mit dabei hat er sein erstes Album "Höhere Gewalt".

Fred Adrett - so stilvoll wie sein Name klingt, so stilvoll ist auch sein Markenzeichen: stylische einfarbige Anzüge. Eine Mischung aus Rock, Folk und Indiepop, die auch auf seinem mittlerweile 3. Album "Her mit dem schönen Leben" zu finden ist, wird auch er bei der Kieler Nachtschicht ein Ständchen geben.

A Sickness Unto Death - Freunde des EpicDoomMetal kommen auch hier voll auf ihre Kosten. Anfang Mai erschien das erste Album "Despair" der beiden Nordlichter.

Skunique - HipHop darf bei der Kieler Nachtschichten auch nicht fehlen. Letztes Jahr waren die beiden Musiker Veronique und Sku noch als weLoveMusic bei der Kieler Nachtschicht dabei. In diesem Jahr dürfen sie auf der großen Bühne spielen und von ihrem Glauben erzählen.

Yonatan Pandelaki - der gebürtige Indonesier, der nun in Kiel zu Hause ist, hat bereits im Teenageralter angefangen seine ersten Instrumentalstücke zu komponieren. Pünktlich zur Kieler Nachtschicht soll das erste Album fertig sein, welches über Startnext finanziert wurde.

I Am The Deceiver - sie reihen sich in die Riege der Metalbands an diesem Abend ein. Die noch recht junge Metalcore-Band aus Hamburg arbeitet gerade an ihrer ersten EP und wird auf der Kieler Nachtschicht ihren ersten Auftritt außerhalb Hamburgs spielen.
f.a.t. - ist die Abkürzung für Feel and Think. Der Halbperuaner aus Bremen wird an diesem Abend Popsongs zu Themen zum besten geben, die mit seinem Glaubensleben, mit Zweifeln oder auch mit besonderen Erlebnissen zu tun haben. Die Sachen, die er fühlt und erlebt, regen ihn zum nachdenken an und dies möchte er mit seinen Liedern weitergeben.

Kahuna - sie sind noch eine recht junge Band, nicht nur von ihrer Bandentstehung her gesehen, sondern auch vom Alter der einzelnen Bandmitglieder. Die 5 Musiker sind alle noch unter 18. Wer denkt, sie hätten noch keine große Rockshow zu bieten, wird sich wundern, denn Kahuna haben es schon 2 Mal in das norddeutsche Halbfinale des Emergenza Bandwettbewerbs geschafft.


Weitere Infos zu Kieler Nachtschicht findest du hier.



Dienstag, 22. Oktober 2013

Musikvideo: Christafari - Hosanna

Christafari via Facebook
Es gibt neues von Christafari.

Wie der Name schon vermuten lässt, erwartet dich hier Reggae vom Feinsten.

Schon bei den ersten Textzeilen hat man das Gefühl, dass einem das Lied doch bekannt vor kommt. Und so ist es auch. "Hosanna" ist ein bekanntes Lobpreislied, welches hier von Christafari neu interpretiert wurde. Zu finden ist das Lied auf dem Album "Reggae Worship: A Roots Revival".

Aufgenommen wurde das Video in den Wüsten von New Mexico und Colorado.

Man sieht die Bandmitglieder wie sie durch die Wüste und die Felsformationen laufen und dabei kleine Tonscherben finden. Diese setzten sie Stück für Stück zusammen, sodass sie am Ende ein Bild ergeben.

"Hosanna in the highest" gebührt natürlich dem allmächtigen Gott, der die Welt geschaffen hat und das wird in dem Musikvideo auch deutlich.

Produziert wurde das Video vom Frontman der 8-köpfigen Reggaeband, Mark Mohr.

Laut Christafari ist "Hosanna" das am meisten angesehene Reggae Lobpreis Musikvideo des Jahres.

Das Musikvideo kann man übrigens auch auf der Homepage von Christafari downloaden.


Christafari - Hosanna


Montag, 21. Oktober 2013

Impuls für deine Woche

via
Kennst du auch diese Tage? Es geht mal wieder alles schief was schief gehen kann. Nichts läuft wie geplant.

Erst verpasst du die Bahn. Um doch noch pünktlich zu sein, entscheidest du dich doch das Auto zu nehmen und merkst dann, das Auto will nicht anspringen... Und das ausgerechnet heute an diesem wichtigen Tag, der über deine Zukunft entscheiden soll. Das Bewerbungsgespräch ist eigentlich schon gelaufen. Und das alles vielleicht auch noch am Montag...

Das kann ja eine Woche werden. Die kann doch eigentlich nur noch besser werden, oder?

Aber irgendwie scheint da der Wurm drin zu sein, denn die nächste Hiobsbotschaft lässt natürlich nicht auf sich warten.

Und irgendwie ist dir einfach nur noch zum Schreien oder zum Weglaufen zumute...

Gott, warum gerade jetzt? Warum gerade ich? Und warum alles auf einmal? Gott wo bist du?

"Und werft in Demut alle eure Sorge auf ihn, denn er sorgt sich um alles, was euch betrifft."

 Ist das nicht ein schöner und Mut machender Zuspruch, der da in 1. Petrus 5,7 steht?

Egal, was dich gerade bedrückt, egal was gerade schief geht, du kannst das alles auf ihn, auf Jesus werfen.

Auch wenn Gott weit weg zu sein scheint und du denkst, er hätte dich vergessen, ist er trotzdem für dich da. Er interessiert sich für das, was schief geht. Und das schönste daran, er will es wieder gerade rücken.

Ich wünsche dir eine gesegnete Woche in dem Wissen, dass du mit allem, was dich belastet zu Gott kommen darfst und du ihn dich und deine Situation verändern lässt!

Samstag, 19. Oktober 2013

Wir sind wieder unterwegs: Jugendwoche Königswalde

via Facebook
Ende des Monats, um genauer zu sein vom 30. Oktober bis 3. November findet im erzgebirgischen Königswalde (bei Annaberg-Buchholz) eine Jugendwoche statt.

Die Jugendwoche steht unter dem großen Thema "Wenn alles so leicht wär".
Es wird um Themen wie Beziehungen, Beziehungsstress, Schule, Arbeitslosigkeit, Mobbing, Armut, Krankheit und Zukunft gehen. Gedanken zu diesen Thema hat Prediger Ronny Kropf aus Ilmenau.

Beginn ist jeweils 19.00 Uhr und zwar in der alten Turnhalle am Sportplatz in Königswalde (der Weg dahin ist im Ort ausgeschildert).

Normal ist Anders werden die Jugendwoche musikalisch begleiten.
Sie sind aber nicht der einzige musikalische Gast.


via Facebook


Am 31. Oktober, also zum Reformationsfest, werden Sacrety und Emily Still Reminds einen Tourstopp der Voices of Tomorrow -Tour in Königswalde einlegen.
Der Konzert findet im Anschluss des Jugendwochenabends statt (Beginn 21.00 Uhr).

Also packt eure Freunde ein und lasst euch diesen Abend nicht entgehen. Eintritt ist FREI!

Und wenn's euch gefallen hat, könnt ihr ja auch die restlichen Abende besuchen, an denen es natürlich auch das Eine oder Andere Highlight geben wird. Die bleiben allerdings noch geheim. :)









Weitere Videos zur Jugendwoche findet ihr hier.

Freitag, 18. Oktober 2013

Interview mit Heaven Has No Horizon

Heaven Has No Horizon @ Facebook
Schon im Juni haben wir zum 21/06/2013 mit Heaven Has No Horizon gesprochen, und sie über ihre Musik und ihren Glauben befragt. Die bisher hauptsächlich lokal bekannte Band hat zwar noch keine eigene CD herausgebracht, spielt aber immer wieder Konzerte in ihrer Heimat, dem sächsischen Erzgebirge.
Im folgenden Interview erfahrt ihr etwas mehr über Aaron, Chris, Nana, Juri und Korni.

Stellt die Band mit ihren drei wichtigsten Eigenschaften vor.
Aaron: Wir haben da noch nie so drüber nachgedacht. Auf jeden Fall sind wir laut.
Chris: Wir sind hart, und erfüllt... und hart erfüllt (: Und ja, laut.

Wie habt ihr euch als Band zusammengefunden? Seit wann gibt es euch?
Aaron: Uns gibt es seit 2011. Es war so, dass die alte Band unserer Bassistin aufgelöst wurde, sie und der Gitarrist dieser Band wollten gern eine neue Band gründen, weil sie beide Bock darauf hatten, weiter Musik zu machen. Sie haben dann mich und Chris gefragt, ob wir vielleicht eine Band gründen wollen. Also haben wir uns eben Anfang 2011 getroffen und zusammen ein bisschen Musik gemacht, Allerdings ist dann schon im April der Gitarrist ausgestiegen, weil ihm die Musik, die wir machen wollten, zu krass war. Juri kam dann in die Band, wir kannten ihn schon sehr lange und er äußerte dann im Juli den Wunsch, noch einen Gitarristen aufzunehmen, und somit ist dann Korni noch mit in die Band gekommen.

Wie seid ihr persönlich zur Musik gekommen?
Chris: Ich durch meinen Cousin John.
Aaron: Und ich durch meinen Bruder, der neben mir sitzt.
Korni: Und ich durch meinen Vater, schon vor vielen Jahren, wo ich sechs Jahre alt war oder so.
Chris: Wir sind in einer Familie aufgewachsen, wo Musik schon immer eine große Rolle gespielt hat.

Gibt es einen Song, der euch als Band sehr wichtig ist und der euch viel bedeutet?
Chris: 'Psalter'. Das ist ein Psalm, den ich geschrieben habe. Das ist bei uns das Lied, zu dem man am besten beten kann, wo sich alle weniger aufs spielen als auf Gott konzentrieren. So können wir IHN während des Liedes anbeten.

Habt ihr ein Ritual vor euren Auftritten?
Aaron: Wir beten gemeinsam.

Wo seht ihr euch in fünf Jahren?
Chris: Das kann man überhaupt nicht sagen... Wir sind total offen für das, was Gott mit uns vorhat und was er mit uns machen wird. Wir versuchen eigentlich, ihn immer zu fragen, was er mit uns vorhat und wie es weitergehen soll.
Korni: Ich glaube aber, wir hoffen alle, dass wir dann noch in der Band sind.
Chris: Wenn es für uns und andere Leute gut ist und Gott das so will, wird das auch so werden.

Unser Blog heißt Burnin' Heart Reports. Was bedeutet euch euer Glaube im Alltag?
Aaron: Dass man versucht, so viel wie möglich mit und für Gott zu machen und einfach mit ihm Zeit zu verbringen und mit ihm abzuhängen. Ob im Alltag, zu bestimmten Zeiten, oder mit der Band.
Chris: Für mich bedeutet es, Gottes Reich schon hier zu bauen und etwas dazu beizusteuern, dass es größer wird.
Korni: Das würde ich auch so sagen.

Was wollt ihr unseren Lesern zum Schluss noch mitgeben?
Korni: Macht keinen Scheiß. (:
Chris: Seid gesegnet.

Vielen Dank für das Interview!

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Wir sind wieder unterwegs: Music Without Limits 2013

Dieses Jahr hat das Rock Without Limits Festival nicht nur einen neuen Namen, sondern findet auch in einer neuen Location statt.
Wir werden dabei sein beim Music Without Limits am 16. November in der Carl- Benz- Arena in Stuttgart! Starten wird das Festival ca. 15.00 Uhr und dann bis etwa 24.00 Uhr volle neun Stunden lang beste Musik auf drei unterschiedlichen Bühnen anbieten:

Auf der Mainstage spielen:
Jeremy Camp (USA)
The Letter Black (USA)
Nine Lashes (USA)
Manafest (CAN)
Transform DJ's (USA)
Sacrety (D)
Good Weather Forecast (D)
Staryend (D)
Piece of Heaven (D)

Die Alternastage bietet:
The Ongoing Concept (USA)
Today Forever (DE)
My Endless Wishes (SWE)
Emily Still Reminds (D)
Theocracy (USA)
Aliens Ate My Setlist (D)
Kingsdown (USA)

Zum "Ausruhen" geht es auf der Unplugged Stage akustisch aber kein bisschen langweilig weiter mit:
Adam Cappa (USA)
My Glorious (A)
St. Zion (D)
Maskil (D)
Lifetape (D)
For Me And My Sons (D)

Somit ist dieses Jahr für wirklich jeden Musikgeschmack etwas dabei auf dem Music Without Limits und kommen lohnt sich auf jeden Fall. Dieses internationale Line Up wird die Arena gewaltig rocken!
Tickets gibt's für ab 24,00€ an den lokalen Vorverkaufsstellen, auch bei persönlichen Vorverkaufsstellen kann man sich melden (mehr Infos dazu auf der Website) oder die Tickets bequem über cvents.de  oder maratix.de bestellen.

Wir freuen uns auf das diesjährige Music Without Limits und vielleicht sieht man sich ja?

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Dove Awards 2013

Letze Nacht war es wieder so weit.


Zum 44. Mal wurden im amerikanischen Nashville die Dove Awards vergeben.


Viele bekannte Produzenten, Filmemachen und Musiker waren mit ihren Alben, Musikvideos und Filmen in den 42 Kategorien nominiert.



Gewonnen haben:

Song of the Year:
"10.000 Reasons (Bless the Lord)" von Matt Redman

Songwriter of the Year:
Matt Redman

Contemporary Christian Performance of the Year:
"10.000 Reasons (Bless the Lord)" von Matt Redman

Southern Gospel Performance of the Year:
"What the Blood is for" von Jason Crabb

Gospel Performance of the Year:
"Break every Chain" von Tasha Cobbs

Artist of the Year:
TobyMac

New Artist of the Year:
For King & Country

Producer of the Year:
Ed Cash

Rap / Hip Hop Song of the Year:
"Tell the World" von Lecrae feat. Mali Music

Rock Song of the Year:
"Sick of it" von Skillet

Rock / Contemporary Song of the Year:
"Keep your Eyes open" von NEEDTOBREATHE

Pop / Contemporary Song of the Year:
"10.000 Reasons (Bless the Lord)" von Matt Redman

Inspirational Song of the Year:
"Satisfied" von Jason Crabb

Southern Gospel Song of the Year:
"What the Blood is for" von Jason Crabb

Bluegrass Song of the Year:

"He washed my Soul" von The Little Roy & Lizzy Show

Country Song of the Year:
"From my Rags to His Riches" von Devin McGlamery

Contemporary Gospel / Urban Song of the Year:
"Break every Chain" von Tasha Cobby

Traditional Gospel Song of the Year:
"Take me to the King" von Tamela Mann

Praise & Worship Song of the Year:
"10.000 Reasons (Bless the Lord)" von Matt Redman

Rap / Hip Hop Album of the Year:
"Gravity" von Lecrae

Rock Album of the Year:
"Release the Panic" von RED

Rock / Contemporary Album of the Year:
"A Messenger" von Colton Dixon

Pop / Contemporary Album of the Year:
"Eye on it" von TobyMac

Inspirational Album of the Year:
"Classic" von David Phelps

Southern Gospel Album of the Year:
"Canton Junction" von Canton Junction
"Pure and Simple" von Gaither Vocal Band

Bluegrass Album of the Year:
"The Gospel Side of Dailey & Vincent" von Dailey & Vincent

Country Album of the Year:
"Eyes wide open" von Jeff & Sheri Easter

Contemporary Gospel / Urban Album of the Year:
"Grace" von Tasha Cobbs

Traditional Gospel Album of the Year:
"Best Days" von Tamela Mann

Instrumental Album of the Year:
"Glory" von Michael W. Smith

Children's Music Album of the Year:
"Look Up" von Gateway Next

Spanish Language Album of the Year:
"Donde Te Encuentro" von Kari Jobe

Special Event Album of the Year:
"Passion: Let the Future begin" von Chris Tomlin, Kristian Stanfill, Matt Redman,
Brett Younker, Kari Jobe, Crowder und Christy Nockels

Christmas Album of the Year:
"JOY" von Steven Curtis Chapman

Praise & Worship Album of the Year:
"Burning Lights" von Chris Tomlin

Musical of the Year:
"Christ the Redeemer" von Joel Lindsey, Jeff Bumgardner und Daniel Simpson

Youth / Children's Musical of the Year:
"Blast Off!" von Celeste Clydesdale und David T. Clydesdale

Choral Collection of the Year:
"A Merry Clydesdales Christmas" von David T. Clydesdale

Recorded Music Packaging of the Year:
"Eye on it" von Toby Mac

Short Form Video of the Year:
"Eye on it" von Toby Mac feat. Britt Nicole

Long Form Video of the Year:
"Hillsong UNITED: Live in Miami" von Hillsong UNITED

Inspirational Film of the Year:
"Courageous" von Alex Kendrick


Die großen Abräumer in diesem Jahr sind definitiv TobyMac (4 Awards) und Matt Redman (5 Awards).


Matt Redman - 10.000 Reasons (Bless the Lord)





TobyMac - Eye on it




Wer sonst noch alles nominiert war, könnt ihr HIER nachsehen.

Dienstag, 15. Oktober 2013

Musikvideo: LZ7 - Give Out The Love

via LZ7 @ Facebook
Vor einigen Wochen hat die britische Electro-Dance-HipHop Formation LZ7 ein neues Musikvideo veröffentlicht.

Das Video gehört zu ihrer aktuellen Single "Give Out The Love".

Anfang des Jahres flogen LZ7 mit Compassion International für den Dreh des Musikvideos nach Port au Prince (Haiti).

Das Video zeigt die Band, wie sie mit einem Auto durch die Slums von Haiti fahren. Man sieht die Behausungen, in denen die Kinder mit ihren Familien leben. Aber auch die Band wird gezeigt, wie sie eine Schule besuchen und mit den Kindern zusammen Spaß haben. Zusammen mit den Kids tanzen sie zur Musik.
"Give Out The Love" ist eine Aufforderung an einen jeden von uns, etwas von der Liebe, die uns Gott entgegenbringt, weiter zu geben und dabei auch an die Armen und Schwachen zu denken, die unsere Hilfe brauchen.
Teile des Videos wurden auch auf dem Dach eines Hotels in Port au Prince gedreht.

"Give Out The Love" ist auf dem neuesten Album "Aftershow" von LZ7 zu finden, welches erst seit ein paar Tagen auf dem Markt ist.

Mit dem Kauf der Single auf Amazon oder iTunes werden über Compassion Kinder in Not unterstützt. Jeder Cent hilft!

Nun aber das Musikvideo:


LZ7 - Give Out The Love


Montag, 14. Oktober 2013

Impuls für deine Woche

Es ist so weit: der Sommer ist vorbei, der Herbst kommt. Und was passiert im Herbst? Richtig: Die Blätter färben sich und fallen.

Hast du in den letzten Tagen mal nach draußen geschaut?

fannys-art-photos.de
Der Ahorn und die Amerikanische Eiche stechen mit ihrer tiefroten Laubfärbung aus der Masse der anderen Laubbäume heraus. Andere Bäume werfen ihre Blätter einfach ab, die sind einfach nur tot, braun oder gelb und werden niemals so eine schöne Farbe bekommen wie Ahorn- oder einzelne Eichenbäume.

Die Blätter werden nur deshalb rot, weil die Stärkemoleküle in den Blättern durch kalte Temperaturen aufgespalten werden. Vorher muss da die Sonne geschienen haben, denn durch die entsteht überhaupt erst die Stärke.
In einer einzigen kalten Nacht können die grün- gelben Blätter in ein Feuerwerk aus Rottönen verwandelt werden. Wenn dann am Tag noch die Sonne scheint, ist das Farbspektakel perfekt.

Gott möchte genau das mit dir tun. Er will, dass du aus der Masse der Menschen hervorstichst. Wenn du ihn als deinen Vater akzeptierst, kann er dich in ein weit scheinendes Leuchtfeuer des Glaubens verwandeln. Damit verbunden sind unter Umständen Trennungen von alten Gewohnheiten, eingefahrenen Verhaltensweisen oder verstaubten Weltanschauungen - die loszulassen kann wehtun und ziemlich frustrieren. Wenn du aber diese eine kalte Nacht hinter dir lässt, wirst du heller strahlen als je zuvor. Deine "Farbe" hat sich verändert, andere sehen dich vielleicht auch anders als zuvor.
Der entscheidende unterschied zwischen uns und den roten Blättern im Herbst ist, dass unser "Feuer" nicht aufhört. Jedes Blatt fällt einmal zu Boden und büßt seine Farbe ein. Wenn unser Herz aber einmal in Brand gesteckt ist von der Liebe Gottes, hält es die Wärme ein Leben lang.

Bleib bei Gott und er wird dich in ein leuchtendes, wärmendes Feuer verwandeln. Sei also ein Leuchtfeuer für diese Welt und trage das Licht in die Dunkelheit.
Scheine! Und hab eine gesegnete Woche.

Samstag, 12. Oktober 2013

CD: Everfound - Everfound

via  facebook
Vor dem Ende der Sowjetunion errichteten amerikanische Missionare Radiostationen entlang der sowjetischen Grenze um das Evangelium in das kommunistische Territorium zu senden.
In dieser empfindlichen Zeit wurde Religion als eine Drohung gegen die sowjetische Führung gesehen.
Durch die Radiosendungen haben die Eltern der Bandgeschwister von Jesus Christus erfahren.
Sie mussten ihren Glauben geheim halten und konnten ihn nicht frei ausleben. So wurde zum Beispiel der Großonkel für 20 Jahre eingesperrt, weil er eine Bibel besaß. Auch ihr Vater erzählte ihnen Geschichten, wie er zum Beispiel mit einer Jugendgruppe im Wald Bibelstunden abhielt und von der Polizei erwischt wurde.
Diese Geschichten beeinflussen die Band und sie wissen zu schätzen, was sie an ihrem Glauben und dem freien Ausleben dessen haben.
Weil Christen es schwer in der Sowjetunion hatten, ist die Familie Odnoralov von Russland nach Colorado ausgewandert. Die 4 Brüder Nikita (Gesang), Ruslan (Gitarre und Keyboard), Illarion (Bass) und Yan (Schlagzeug) Odnoralov waren alle jünger als 8 Jahre, als sie in die USA zogen. Ihre Großmutter brachte den Jungs die Musik näher und sie lernten von ihr alle das Klavier spielen.
Die Geschwister musizierten immer miteinander und nannten sich 2005 Everfound. Zwischen 2007 und 2011 veröffentlichten sie 3 EPs und ein Album ohne Label. Seit 2012 ist die Band bei Word Records unter dem sie nun ihr Album „Everfound“ auf den Markt gebracht haben.


Trackliste:
01 Pyatigorsk 
02 Go
03 Unless
04 Never Beyond Repair
05 Count The Stars 
06 God Of The Impossible 
07 Hallelujah 
08 Somewhere New
09 Hurt 
10 Lubit Lish Hriostos Bezmerna
11 Torch 
12 Take This City 
13 We Are Alive
14 What Love Means


Eröffnet wird das Album mit "Pyatigorsk" einem kurzen Instrumentalstück, das fließend in "Go" übergeht. Der erste Song hat eine gute Mischung aus langsamen und schnellen Beats mit hohem Synthieeinsatz und Britrock-Gitarrenklängen. Die "ooh" vor dem Refrain schaffen ein besonderes Flair. Der Song handelt davon, wie man aus den Trott des Alltags ausbricht und das Leben sucht. Die Flucht aus der Stadt, die einen bricht, in ein Leben gelenkt durch Jesus.

Es schließt sich "Unless" an, der mit vollem Ohrwurmpotenzial um die Ecke kommt. Doch nicht nur das. Er ist ebenfalls wie "Go" mit Synthie-Rock-Beats ausgestattet.  Textlich ist er melancholisch angehaucht. Ein Leben, das aus den Fugen gerät, nur noch Staub und Asche ist und man alles tun würde um es wieder zurückzubekommen.  "Unless a miracle takes control and rescues my fallen world. I confess, I'm such a mess, I'm already dead. – Wenn nicht ein Wunder die Kontrolle übernimmt und meine zerbrochene Welt rettet… Ich gestehe, ich bin ein Wrack, Ich bin bereits tot."

Der nächste Track ist "Never Beyond Repair", der  zwar nicht mit den originellsten Text, dafür aber mit mut- und kraftgebenden Lyrics versehen ist. "The moment you gave up, he gave up his life for you. The savior is able, his forgiveness is the proof. – Der Moment wo du aufgibst, gibt er sein Leben für dich. Der Retter ist fähig, seine Vergebung ist der Beweis."

Ein mutmachender Song schließt sich an. "Count the Stars" möchte einen sagen, dass es immer Hoffnung gibt für das eigene Leben. Egal welchen Schmerz du siehst oder fühlst, welche Lügen du hörst oder was dein Leben gerade aus den Angeln hebt, schau zu den Sternen und mach dir klar, dass das was wir sehen unvollständig ist.
Auch heute können wir noch scheinbar unmögliche Dinge tun mit Gottes Hilfe, so wie David gegen Goliath gewonnen hat. "Just a boy with a sling and a stone, but the heart of a lion dared him to go. To hear the sound of the cynical, die out with the sound of the giant's fall. I dare to believe in incredible things. – Nur ein Junge mit einer Schleuder und einem Stein, aber das Herz eines Löwen hat ihn herausgeordert zu gehen.  Den Ton des Zynischen zu hören, stirbt aus mit dem Ton von dem Fall des Riesen. Ich wage, an unglaubliche Dinge zu glauben."

Nach den etwas ruhigeren Songs kommt mit "Hallelujah" wieder ein tanzbarer Track.  Mit dem energischen Pop-Rock wird auch die Message des Songs verstärkt, dass man weiß wer man ist und man sich von Kompromissen und Lügen der anderen nicht beeinflussen lassen soll und auf seinem Weg bleibt mit Gott.

"Somewhere New" beginnt mit einem Klavierintro und das Klavier ist auch das begleitende Instrument. Der Song handelt von einer vergangenen Beziehung und den Orten, die man mit ihr in Verbindung bringt. Sehr melancholisch angehaucht. Zeigt dass Everfound auch sehr gefühlvolle Balladen schreiben können.

via facebook
Bevor mit "Lubit Lish Hriostos Bezmerna" ein weiterer Instrumentaltrack erklingt, kommt mit "Hurt" ein Song ,der einen wieder ins Gedächtnis ruft, dass Gott nur ein Gebet von uns entfernt ist. Besonders in den Zeiten, wo es drunter und drüber geht. "Every single tear you cry, I've cried. Every single dark and lonely night, I've been there, I've been scared, you're not alone. I feel your hurt - Jede einzelne Träne die du weinst, habe ich geweint. Jede einzelne dunkle und einsame Nacht, Ich bin dort gewesen, ich bin erschrocken gewesen, Du bist nicht allein. Ich fühle deinen Schmerz."

"Torch" ist rockiger als die anderen Songs des Albums und spricht an, dass wir zu und für Jesus in unserer Gesellschaft stehen und eintreten sollen. "And if it rains or pours, I'm screaming, "I am yours". And no one will ignore who I'm living for. I'm carrying the torch. - Und wenn es regnet oder strömt, ich schreie, "Ich bin Dein". Und keiner wird ignorieren, für wen ich lebe. Ich trage die Fackel."

Mit "Take This City" schließt sich ein Song an, der ein wenig mehr autobiografisch ist, als die restlichen Songs der Platte.  Es spricht besonders die Gemeinschaft an, welche aus vielen Menschen zusammenwachsen kann durch den gemeinsamen Glauben und die gemeinsam viel erreichen können.

"We are the hope of nations. We are the new creation. We are the chosen sons and daughters through the cross - Wir sind die Hoffnung der Nationen. Wir sind die neue Schöpfung. Wir sind die gewählten Söhne und Töchter durch das Kreuz." Ist die Bridge des Songs "We Are Alive", einem rockigen Song, der die Möglichkeit feiert durch Jesus lebendig zu sein.

Der abschließende Song ist "What love means" mit dem die Band dem Hörer sagen möchte, dass wir Jesus danken sollen dafür, dass er am Kreuz für jeden von uns gestorben ist und wir wissen dürfen „what love means“.

Alles in allem ist das Debut unter Word Records ein gutes Beispiel einer jungen Band, die nach ihrer musikalischen Identität sucht.  14 wundervolle Tracks mit toller Message, die einen näher an Gott bringen. Die 4 Brüder sollte man nicht aus den Augen lassen, weil da noch einiges kommen wird, was einen überraschen kann.
Musikfreunde, die gerne Alternativ, Rock und Pop hören wie Abandon, Thirty Seconds To Mars oder The Killers, werden an dem Album ihre Freude haben. Reinhören lohnt sich!

Reinhören und die CD bestellen könnt ihr bei SCM Hänssler.







Aber man kann die CD nicht nur kaufen, sondern auch ein Exemplar bei uns gewinnen. Alles, was ihr tun müsst, ist folgende Frage zu beantworten:  Wegen welcher Tat musste der Großonkel der Geschwister für 20 Jahre ins Gefängnis?

Schickt eure Antwort bis 23. Oktober (22.00 Uhr) an folgende Email-Adresse burningheartreports[at]yahoo.de und hüpft mit einem Los in unseren Lostopf.

Das Los entscheidet dann über den Gewinner, welcher am 24. Oktober auf Facebook bekannt gegeben und auch per Email über den Gewinn benachrichtigt wird.Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook. E-Mailadressen und Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben oder zu Werbezwecken verwendet, sondern dienen nur der Benachrichtigung des Gewinners und der Zusendung des Gewinns. Sollte der Gewinner / die Gewinnerin sich nicht bis 29. Oktober 2013 bei uns melden, wird ein neuer Gewinner ermittelt. Gewinne werden nicht in Bar ausgezahlt! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!


Freitag, 11. Oktober 2013

8. Jugendfestival Buchholz

Am Samstag, dem 05.10.2013 war es wieder mal so weit. Das von vielen Musikfans lang herbei gesehnte Jugendfestival in Buchholz ging in die 8. Auflage.

Wie gewohnt begann das Festival mit einem Jugendgottesdienst, welcher unter anderem von Good Weather Forecast ausgestaltet wurde.

Danach hieß es nichts wie ab zum Festzelt an der Mühle. Wer noch keine Karte hatte, konnte an der Abendkasse noch eine erwerben, alte Bekannte treffen oder sich einfach nur drauf freuen bis es endlich begann. Viel Zeit zum Quatschen blieb nicht, denn pünktlich 18:00 Uhr klangen neben Schlagzeug und E-Gitarre auch Flöte und Geige aus dem Festzelt. Es waren keine geringeren als die Buchholzer Band denKmal, welche an diesem Tag ihr Abschlusskonzert spielten. Viele tanzfreudige Fans genossen ein letztes Mal diese sehr originelle Musik zu feiern. Nach 10 Jahren Bandgeschichte freuten sich alle Fans und Freunde umso mehr, endlich eine Platte in der Hand zu halten, sofern sie die im Sommer veröffentlichte CD nicht schon vorher erwarben.

Weitere Fragen zu der Band und den, die noch kommen sollten, wurden auf der erstmaligen Burnin' Heart Reports-Talkstage beantwortet. Diese bot den Zuschauern, die Bands noch ein wenig näher kennen zu lernen.

Weiter ging es mit einer weniger heimatnahen Band, nämlich den fünf Schwaben um My Little Rockstar Dream. Auch sie zogen mit ihrer energiegeladenen Show das Publikum von Anfang an mit in ihren Bann. Zur Freude der Zuschauer gaben die Jungs zwei Songs zum Besten, die wohl so ziemlich jeder kennt und mitsingen konnte. Das wäre einmal das Cover von „Teenage Dirtbag“ und den Lobpreissong von Jesus Culture „How he Loves us“ , bei denen jeder mal für einen kurzen Moment in sich gehen und ruhig werden konnte.

Doch so viel mit ruhig werden war nicht drin, denn direkt im Anschluss betrat die als Überraschung angekündigte Band die Bühne. Schon beim betreten der sechs Chemnitzer wurde klar, jetzt ist Zeit für Fürstenrock. Auch wenn es nur ein 20-minütiger Auftritt war, dieser versprach dennoch laut und tanzbar zu werden. Im Rahmen der Aufnahmen des MDR (diese werden in der Sendung "Glaubwürdig" ausgestrahlt) für ein Portrait von Kurfürst, lag es allen „Fürstenfans“ daran, die Zeit umso intensiver zu nutzen und bei Liedern wie „Schrei vom Balkon“, „Am Rand“ oder „Der gute Gärtner“ komplett auszurasten. Unbändige Freude war in jedem der Gesichter abzulesen. Sänger Dirk betonte extra die Entscheidung der Band, es auf dem dem Jugendfestival zu drehen, da ihrer Meinung nach dort die beste Stimmung ist, was sich durchaus bestätigte.

Nach den ersten drei rockigen Bands war es nun Zeit für etwas Rap gepaart mit Rock, es wurde die Bühne frei für Rudi O & die Beatzeps. Die Dank dem Auftritt zum Tag der Sachsen und einem Konzert im letzen Jahr in Schwarzenberg, mittlerweile nicht mehr ganz so unbekannte Band im Erzgebirge, brachte die Jugendlichen von Anfang an mit ihrem abwechslungsreichen Programm aus ruhigen und eher nach vorne gehenden Liedern zum lässigen Durchbouncen.

Zum dritten Mal wieder dabei, die leider nicht ganz vollständige Band aus Bayern namens Good
Weather Forecast. Diesmal ohne den Bassisten Manuel, dafür aber erhielt die Band kurzzeitig Unterstützung von Frieder, dem Schlagzeuger von My little Rockstar Dream, der für einen Song am Bass aushalf. GWF heizten in gewohnter Manier das Publikum mit ihrem Party-Pop-Rock ein. Vorwiegend gaben sie Songs vom neuen Album „Dreamcity“ zum Besten, aber auch Songs vom vorherigen Album wie „Stop Babe“ und der Klassiker „Love Revolution“ durften nicht fehlen.

Schließlich wurde es Zeit für den Headliner aus dem US-Bundesstaat Minnesota. Keine geringeren als die drei Geschwister um Children 18:3 haben den Weg zum Jugendfestival nach Buchholz gefunden. Eine christliche Punkband, die man in der Regel in Deutschland nur auf großen Festivals wie der Christmas Rock Night zu Gehör bekommt. Natürlich ließ sich bei den schnellen Liedern wie „Cover your Eyes“ oder „Oh Bravo“ ordentlich abgehen. Aber auch etwas ruhigere Lieder und einige Dialoge zwischen Sänger und Gittarist David und dem Publikum füllten das Programm mit purer Emotion. Auffällig war, das viele leider die Band nicht kannten, weil sie einfach in Deutschland nicht so oft spielen, dennoch fanden sie gute Anerkennung und der ein oder andere wurde dazu bewegt, sich das Album zu kaufen.

Alles in Allem haben die erzgebirgischen Jugendlichen den Bands mal wieder gezeigt, dass sie rocken können von der ersten Minute an und es hier keineswegs langweilig ist.
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Mitarbeiter, die dieses Event möglich machten und Danke an alle Bands von Nah und Fern. Aber vor allem unserem großen Gott, der dies alles erst ermöglicht, gebührt ein besonderer Dank.

Weitere Fotos findet ihr hier.

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Musikvideo: Wise Guys - Antidepressivum

Wise Guys via Facebook
Bist du nicht auch öfter schlecht drauf, regelrecht depressiv? Wünschst du dir nicht auch manchmal, dass es ein Mittel gegen diese miese Stimmung gibt?

Die A-Capella-Gruppe Wise Guys hat sich darüber auch Gedanken gemacht und dazu den sehr fröhlichen Song "Antidepressivum" geschrieben und ein Video gedreht.

Natürlich hat der Song recht wenig mit wirklichen Antidepressiva zu tun, es geht eher darum, wie Personen uns immer wieder aus diesen Tiefs heraus helfen. "Du bist mein Antidepressivum, mein Stimmungsaufheller. Du schlägst ein wie der Blitz, aber heftiger und schneller. Du rockst meine Welt, wie das sonst keiner tut. Du bist gut." Und natürlich müssen damit nicht nur Menschen gemeint sein. Der gesamte Text des Liedes ist so formuliert, dass man ihn auch sehr leicht als Lobpreis-Lied singen kann. Und schließlich ist das einzig wahre Antidepressivum Gott, unser Vater im Himmel.

Aber nicht nur das Lied, sondern auch das Video ist einen Blick wert, denn anscheinend wollen die Wise Guys damit ihre tollen Smartphones präsentieren. Kulisse sind nämlich nur ihre Gesichter, die an verschiedenen Stellen von Videos auf Smartphones ersetzt werden. So singt plötzlich der eine mit dem Mund eines anderen oder hat seine Augen.

Somit kann man sagen: Das Video zum stimmungsaufhellenden Antidepressivum der Wise Guys ist eine interessante Telefonkonferenz, der man unbedingt einmal beiwohnen sollte.

Hier nun das Musikvideo:

Wise Guys - Antidepressivum

Dienstag, 8. Oktober 2013

Buch: Martin Schott - mov(i)e - Filme, die bewegen

via Born Verlag, Kassel
Bist du in der Teenager- und Jugendarbeit tätig?
Dann kennst du das wahrscheinlich auch:
Du sitzt mit den anderen Mitarbeitern zusammen und ihr überlegt, was ihr denn machen könnt. Es schwirren Themenideen, Aktionen und andere Vorschläge durch den Raum. Plötzlich wirft jemand den Vorschlag ein, dass man doch mal einen Filmabend machen kann. Aber welcher Film ist passend? Es soll ja schließlich kein 0815-Film sein. Der Film soll schon eine tiefere Bedeutung haben... Und war da nicht auch noch was rechtliches? Darf man einfach so einen Filmabend im Jugendkreis / in der Jungen Gemeinde veranstalten?
Was ist denn schon dabei, eine DVD in den DVD-Player zu legen, auf Play zu drücken und den Film dann mit anderen anzuschauen.

Die Filmauswahl ist dabei das Eine. Filme gibt es wie Sand am mehr und irgendwo wird es auch einen passenden für die Vorführung geben.
Aber da war ja noch eine andere Sache und zwar die rechtliche.
Dabei ist natürlich auch immer darauf zu achten, dass die Filme die entsprechende Alterfreigabe haben und bei öffentlichen Vorführungen eine Genehmigung (Lizenz) einzuholen ist. Das gleiche gilt aber auch für Filmmusik.

Wer also mal im Rahmen des Gottesdienstes oder Jugendkreises einen Film schauen möchte sollte sich vorher gründlich damit beschäftigen, nicht nur thematisch, sondern auch rechtlich.
Eine kleine Hilfestellung bietet da das Buch "mov(i)e - Filme, die bewegen - Wie aus Filmen Andachten werden".
Erschienen ist das Buch im Born-Verlag und kostet dort 13,90 €.
Martin Schott, Tobi Liemann und Denis Werth - allesamt in der Kinder- und Jugendarbeit tätig und Filmverrückt - haben sich Gedanken darüber gemacht, wie eben aus Filmen Andachten werden können und wie diese in der Kinder- und Jugendarbeit einsetztbar sind.

Aufgeteilt ist das Buch für Mitarbeiter der Kinder- und Jugendarbeit in 6 Kapitel.
Die Autoren gehen darauf ein, welche Wirkung Filme haben und welche Botschaft Filme vermitteln können. Jeder kann sich in dem einen oder anderen Film wieder finden und zum Nachdenken und / oder vielleicht sogar zum Umdenken angeregt werden.

Aber einen Film nur zu schauen wäre ja langweilig. Viel wichtiger ist es, den Film dann noch auszuwerten, sich Gedanken darüber zu machen und die Jugendlichen zum Mitdenken zu animieren.
Zu 33 Filmen gibt es in diesem Buch Inputs, aber auch teilweise dazu passende Bibelstellen, aber auch Fragestellungen und kreative Methoden zum Weiterdenken.

Für jeden Filmgeschmack ist hier etwas zu finden, egal ob Komödie, Actionfilm, Schnulze oder Horrorfilm. Im vorderen Teil des Buches, gibt es eine Auflistung der Filme in alphabetischer Reihenfolge, aber auch eine nach Themen sortiert. So findet man schnell einen geeigneten Film.

Und wen 33 Filmvorschläge noch nicht genug sind, der kann im hinteren Teil des Buches noch weitere Filmvorschläge finden, die dann allerdings nicht so ausführlich behandelt werden.

Aber, wie vorhin bereits erwähnt, die rechtlichen Angelegenheiten dürfen natürlich auch nicht zu kurz kommen. Alle wichtigen Infos zu Filmvorführungen sind ebenfalls in diesem Buch zu finden. Angefangen bei den Filmvorführrechten, über die GEMA Gebühren für Filmmusik bis hin zur Altersfreigabe.

Ein sehr schönes Arbeitsbuch für Mitarbeiter in der Kinder- und Jugendarbeit, die gerne auch mal mit Filmen biblische Themen aufgreifen und die Jugendlichen ansprechen wollen.

Reinschauen in das Buch könnt ihr hier.

Montag, 7. Oktober 2013

Impulse für deine Woche

© fotocommunity.de
Liebe ist ...

Damit will ich nicht an die netten Bildchen mit den »Liebe ist«-Sprüchen der Neuseeländerin Kim Casali erinnern. Ich möchte dazu anregen, sich Gedanken darüber zu machen, wie die Beziehung zum Lebenspartner, zum Mitmenschen verbessert werden kann. Egal, ob die Beziehung völlig harmonisch verläuft, oder ob es mehr oder weniger stark kriselt, es lohnt, sich neu bewusst zu machen, was Liebe ist.
Wen man liebt, dem will man Gutes tun. Das ist kein Gefühl, sondern eine Entscheidung, die man ganz bewusst getroffen hat. Liebe wächst nach dieser Entscheidung, wenn wir sie leben. Die Bibel beschreibt in kurzen Worten, wie Liebe ist:  

»Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig; sie neidet nicht; die Liebe tut nicht groß, sie bläht sich nicht auf, sie benimmt sich nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet Böses nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sondern sie freut sich mit der Wahrheit, sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.« 
1. Korinther 13,4-7

Also heute gilt es, dem Lebenspartner diese Liebe zu erweisen. Das ist ganz schön heftig, alles auf einmal. Aber warum sich nicht für heute einen ersten Schritt vornehmen, z.B. einfach geduldiger mit dem Lebenspartner zu sein? Nicht gleich zurückzuschießen, wenn etwas Nerviges gesagt wird? Solche Versuche sollten uns die engste Beziehung, die wir haben, wert sein. Wir werden dabei selber glücklich, aber auch an unsere Grenzen kommen und merken: Das schaffe ich sehr oft nicht. Dann dürfen wir uns Kraft von dem erbitten, der uns Liebe am intensivsten vorgelebt hat: Jesus Christus.

Lasst uns einander lieben, denn die Liebe ist aus Gott; und jeder, der liebt, ist aus Gott geboren und erkennt Gott.
1. Johannes 4,7