Montag, 30. September 2013

Impuls für deine Woche

© wdr.de
Ich bin doch kein Schaf!

Niemand lässt sich gerne mit einem Schaf vergleichen. Im Volksmund gelten Schafe häufig als Inbegriff der Dummheit. Sie sind Herdentiere und folgen jedem Leithammel, auch wenn dieser sie ins Verderben führt.

Ob wir es nun wahrhaben wollen oder nicht, wir Menschen haben trotzdem einiges mit Schafen gemeinsam. Auch wir folgen einem ausgeprägten Herdentrieb, von dem ganze Wirtschaftszweige profitieren. Denken wir nur einmal an das »Modediktat«. Ein »Trendsetter« führt eine neue Mode ein, und schon suggeriert uns die Werbung, dass wir nur dann »up-to-date« sind, wenn wir die entsprechende Kleidung am besten in den gerade gängigen Trendfarben tragen. Dieses Phänomen zieht sich durch viele Bereiche des Lebens, z.B. bei Brillen: Einmal sind die Gläser so riesig, dass sie das halbe Gesicht bedecken, dann wieder so winzig, dass kaum die Augen dahinter passen.

Weil Gott uns mit diesem Herdentrieb erschaffen hat, weiß er auch, wie nötig wir einen Hirten brauchen, nicht einen, der uns ausbeutet, sondern einen, der uns sicher durch diese Welt leiten will.
Und weil außer ihm kein anderer Hirte das fertig bringt, so sollten wir uns über unseren Tagesspruch freuen; denn Gott selbst will uns sicher nach Hause bringen. Und im Neuen Testament steht sogar, dass er sein Leben für die Schafe eingesetzt hat. Mehr können wir nicht erwarten, und mehr brauchen wir auch nicht. Die einzige Bedingung ist, sich diesem guten Hirten freiwillig zu unterstellen. Dann ist man ganz und gar auf der sicheren Seite.

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Psalm 23,1


Samstag, 28. September 2013

CD: Döhler & Scheufler - So real

via Facebook
Gestern und Vorgestern hat das Dresdner Duo Döhler & Scheufler die Veröffentlichung ihres 4. gemeinsamen Studioalbums gefeiert.

Wie auch auf den 3 vorhergehenden Alben sind auch auf dem Album "So real" gefühlvolle, ehrliche Lieder zu finden. Lieder, die in Zukunft auch in so manchem christlichen Liederbuch stehen könnten.
Aufgenommen wurde die CD in der kleinen Audiowelt in Sandhausen (Samuel Jersak). Für die Platte haben sich die beiden nicht nur ihre Band als Verstärkung geholt, sondern ein ganzes Orchester, das auch bei den Releasekonzerten dabei war. Streicher, Chor und Bläser wurden bei natom productions (Nathanael Wendt) in Dresden aufgenommen.

Das Cover zeigt Frank Döhler und Daniel Scheufler je nur zur Hälfte und ist ansonsten ziemlich schlicht gehalten. Im Booklet sind neben den Texten zu den einzelnen Liedern auch Bilder der beiden Musiker zu sehen.

Tracklist:
01 Bis zur letzten Nacht
02 Wenn nicht jetzt
03 Nur aus Liebe
04 Auferstanden
05 So real
06 Täglich frisch
07 Wirklich wachsen
08 Fach das Feuer an
09 Dicht auf den Fersen
10 Wenn der Himmel
11 Nie gewöhnen
12 Kennst du die Angst
13  Dein Wille

Eröffnet wird das neueste Stück des Duo mit dem Song "Bis zur letzten Nacht". Was mit einem Klaviervorspiel gepaart mit sanften Streichern beginnt, gewinnt von Takt zu Takt an Kraft, die dann vorallem im Refrain ihren Gipfel findet: "Bis die letzte Nacht hereinbricht, verkünden wir die gute Nachricht, dass Jesus lebt und Sünder freispricht!" Wow, schon im ersten Lied geht es um einen sehr zentralen Punkt im christlichen Glauben und die Mission eines jeden Christen, die gute Nachricht weiterzutragen, dass Jesus von Sünden befreit. Im Refrain und in der Bridge ist auch ein Kinderchor zu hören.

"Wenn nicht jetzt" geht musikalisch in eine ganz andere Richtung. Döhler & Scheufler nehmen uns nun mit auf eine jazzige Reise. Nicht nur musikalisch (z.B. mit Saxophon) reißt das Lied mit, sondern auch textlich. Der Refrain verleitet richtig zum Mitsingen: "Wenn nicht du, wer dann? Wenn nicht jetzt, sag wann? Jesus will und kann dein Retter sein!" So dynamisch das Lied so schon ist, der Männerchor am Ende macht es noch einen Ticken dynamischer und fröhlicher. Let's swing!

Der nächste Titel ist im Prinzip wieder das komplette Gegenteil des vorhergehenden Songs. "Nur aus Liebe" ist eine wirklich schöne Ballade. Mehr als Franks Stimme und Daniels Klavierkönnen bräuchte das Lied gar nicht. Ungefähr bei der Hälfte des Liedes kommen dann aber noch die Streicher hinzu, die das Duo auch bei ihren Releasekonzerten dabei hatte.

Nach dieser schönen Ballade "haut" Daniel wieder ordentlich in die Tasten. Mit karibischen Klängen und Trommeln wird die Auferstehung von Jesus gefeiert. "Auferstanden" lässt sich aber mit Sicherheit nicht nur an Ostern gut singen. Mittanzen, Mitsingen und Klatschen erlaubt! ;)

Kommen wir nun zum Titeltrack des Albums: "So real". Die Strophen klingen ziemlich melancholisch, das dürfen sie auch, denn Döhler & Scheufler betrachten hier die Welt um sie herum. "Graue, fahle Gestalten, in Kummer gehüllt. Manch verzweifeltes Auge, mit Tränen gefüllt. Hier und da rohe Flüche, ins Leere gebellt. Lauter hilflose Hände, die keine Hand hält. ... Die Hölle ist so real." Im Laufe des Liedes wandelt sich die Tonart und auch die Betrachtungsweise. Denn nicht nur die Hölle ist real, sondern auch der Himmel, so wie es in dem Lied gesungen wird. Und weil im Himmel weder Trauer, noch Hoffnungslosigkeit, noch Trübsal herrschen, sondern Freude, sprüht der zweite Teil des Liedes, in dem es dann um den Himmel geht, gerade zu vor Vorfreude auf den Himmel und erzählt in den schönsten Farben von der Herrlichkeit.

Der nächste Song ist textlich direkt an seinen Vorgänger angeknüpft. In "Täglich frisch" ist die Rede von der großen Festtafel Gottes, die für uns jetzt schon im Himmel gedeckt ist. Für einen jeden ist ein Platz reserviert. Bei Gott gibt es "Gnade täglich frisch".

via Facebook
Wer kennt das nicht; Überstunden, Arbeitsstress, Verschwendung, ohne Rücksicht auf Verluste... Was wirklich wichtig ist sind volle Kühlschränke und ein prall gefüllter Geldbeutel, ein schickes Auto und ein großes Haus. Aber ist es das, was tatsächlich zählt? Ist es wirklich unser Konto, welches wachsen muss? Gibt es nicht noch wichtigere Dinge im Leben? Liebe, Geborgenheit, Familie, der Blick zum Nächsten, dem ich etwas von meinem Überfluss abgeben kann. Genau darum geht es in dem Lied "Wirklich wachsen". Es ist nicht unsere Bestimmung mit den Ellbogen voran unseren Platz in dieser Welt zu finden ohne Rücksicht auf unser Wohl und das der Anderen. "Ist es uns das wert?" Ist es uns das wert, dass wir uns dabei selbst verlieren?

Jazzig geht es in "Fach das Feuer an" weiter. War gerade noch davon die Rede, im Leben wirklich zu wachsen, geht es jetzt darum, nicht nur das Feuer der Gemütlichkeit zu entfachen, sondern vor allem das in im Herzen. Es gibt viele Dinge, die uns in unserem Alltag stören und irgendwie merken wir, dass das Feuer in unserem Herzen erlischt. "Auf einem kalten Ofen sitzen Fliegen, auf einem heißen nicht." Wenn das Feuer in unserem Herzen wieder entzündet ist, dann haben Sorgen und Zweifel weniger Chancen an uns zu nagen. Im Refrain wird Frank wieder von einem Chor unterstützt.

"Dicht auf den Fersen" ist weniger jazzig, dafür hat der Song aber den Blues. Eine richtige Rocknummer. Textlich nimmt Frank da kein Blatt vor den Mund. Ist anfangs noch der Teufel uns auf den Versen und hetzt uns Gier, Stolz und Neid auf die Pelle, so wendet sich dann die Verfolgungsrichtung, denn wir sind Jesus dicht auf den Versen. Er geht uns voraus und ebnet uns den Weg.

Der nächste Track wird wieder etwas ruhiger, fast schon eine Ballade. "Wenn der Himmel", ja wenn der Himmel... jeder hat so seine eigenen Vorstellungen davon. Für manchen hat er etwas weites, für andere etwas tröstendes und wieder andere fühlen sich beim Betrachten des Himmels Gott besonders nah.

Im nächsten Lied "Nie gewöhnen" geht es thematisch um Leid. Leid, welches wir anderen, aber auch uns selbst zufügen, aber auch darum, dass wir Menschen versuchen Gott zu spielen und über Leben und Tod entscheiden. Besonders das Thema Abtreibung wird in diesem Lied angesprochen. Ein sehr nachdenkliches Lied, in dem Missstände unserer Gesellschaft thematisiert werden und welches unser Denken umlenken soll. Wir setzen uns für viele Dinge ein, aber wenn es um das Leben eines Menschen geht, dann "bleiben unsere Herzen hart und kalt." Der Synthesizer hat hier seinen großen Auftritt.

Auch in "Kennst du Angst" geht es nicht so hart zur Sache, zumindest musikalisch. Textlich wird ein Tabuthema aufgegriffen: Angst. Wer spricht schon gern darüber oder lässt sie sich anmerken?! Aber Gott kennt auch deine Ängste, die dich beschleichen und er reicht dir die Hand. "Dann schaut dir Panik ins Gesicht und sagt: 'Du schaffst das nicht!' Wenn du schon nicht mehr an dich glaubst, sagt Gott zu dir: 'Komm, glaub' an mich!'" Der Kinderchor am Ende des Liedes ermutigt nochmal "Ich glaub an dich!"

Wie im Flug vergeht die Zeit, wir sind schon beim letzten Lied angekommen. Anfangs noch ziemlich ruhig und gediegen, gewinnt das Lied an Dynamik und Kraft. "Dein Wille" ist ein schöner Abschluss für das Album.

Jeder einzelne Song des Albums lädt zum Mitsingen ein. Franks klare und leidenschaftliche Stimme und Daniels Können am Klavier tun ihr Übriges.
Alle Liedtexte, bis auf "Auferstanden", "Wenn der Himmel" und "Nie gewöhnen" (Jörn Philipp), stammen von Döhler & Scheufler. 

Diese Neuerscheinung ist somit sehr zu empfehlen, nicht nur für Liebhaber deutscher Musik. Hier kommen Lobpreisfans und Deutschpop-Fans voll und ganz auf ihre Kosten.

Reinhören und die CD bestellen könnt ihr bei SCM Hänssler.



Außerdem verlosen wir 1x die CD "So real" (handsigniert) an einen von euch!

Beantwortet uns einfach folgende Frage:
Welche Liedtexte stammen nicht direkt von Döhler & Scheufler?

Schickt eure Antwort bis 4. Oktober 2013 (22.00 Uhr) an folgende Email-Adresse burningheartreports[at]yahoo.de und hüpft mit einem Los in unseren Lostopf.

Das Los entscheidet dann über den Gewinner, welcher am 5. Oktober auf Facebook bekannt gegeben und auch per Email über den Gewinn benachrichtigt wird. Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook. E-Mailadressen und Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben oder zu Werbezwecken verwendet, sondern dienen nur der Benachrichtigung des Gewinners und der Zusendung des Gewinns. Sollte der Gewinner / die Gewinnerin sich nicht bis 11. Oktober 2013 bei uns melden, wird ein neuer Gewinner ermittelt. Gewinne werden nicht in Bar ausgezahlt! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Freitag, 27. September 2013

D:Projekt in Chemnitz

Am 21.September hat die Dresdner Band D:Projekt in der New Generation in Chemnitz bei der JesusParty WorshipNight gerockt.

Pünktlich betraten die 4 Herren die Bühne und begrüßten das zaghafte Publikum. Die Tanzfläche vor der Bühne wurde eher gemieden und nur einzelne Besucher wagten sich darauf.
Aber es war schließlich auch kein „normales“ D:Projekt Konzert, wie man es erwartet hat bzw. wie manche die Band live kannten.

So wurde der Abend mit „Komm heraus“ und „Rettet die Welt“ begonnen und damit versuchten sie das Publikum zum Mitzusingen zu animieren. Der Text dafür wurde extra mit Hilfe eines Beamers hinter der Band an die Wand geworfen. Dadurch brach das Eis langsam und das Publikum sang mit. Es blieb aber trotzdem eher verhalten.
Neben wenigen eigenen Songs wie „Du fliegst“ oder „So froh“ war der Abend eher von bekannten Worshipsongs geprägt. Schließlich war es eine JesusParty.
Nach der ersten Stunde bekam die Band eine kleine Pause, denn Tilo Reichold, der Begründer der New Generation in Chemnitz, erzählte wie er zum Glauben gefunden hat und im Glauben gewachsen ist. Vom Hooligan zum Musiker zum Christ. „Spielst du noch oder liebst du schon?“  war der Satz, der aus der kurzen Predigt wohl bei vielen hängen geblieben ist.

Danach betraten D:Projekt noch einmal die Bühne und spielten noch ein paar Songs. Mit „Your Love never fails“, „Our God“ oder dem Outbreakband Klassiker „Mit allem was ich bin“ brachten sie das Publikum zum Mitsingen und jeder ließ sich von den Songs ansprechen.
Als Zugabe durfte „Fühlst du denn nichts mehr“ nicht fehlen. Danach aber war die JesusParty noch nicht zu Ende. So konnte man sich noch zusammensetzten und reden. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt.

Auch wenn der Eine oder Andere vielleicht etwas enttäuscht war, weil er ein richtiges D:Projekt Konzert erwartet hatte, war es trotzdem ein gelungener Lobpreis-Abend mit viel Input und guter Atmosphäre.
So konnte man die Band auch mal anders erleben.

Donnerstag, 26. September 2013

Musikvideo: Abandon Kansas - You+Me+The Radio

Abandon Kansas @ facebook
"All the way back home it’s you and me and the radio. – Den ganzen Weg zurück nach Hause gibt es dich und mich und das Radio." heißt es im Song "You+Me+The Radio" von Abandon Kansas.
Dazu gibt es seit Mitte Mai auch ein Musikvideo auf YouTube.

Am Anfang sieht man 2 Personen, die vor einem Radio sitzen. Das Radio stammt aus einer Zeit, wo die Musikkassette noch das gebräuchlichste Medium war. Danach wird ein typisches amerikanisches Familienhaus gezeigt. 2 Kinder laufen heraus mit Stift und Papier in der Hand. Man sieht sie auf eine Landkarte malen und mit kleinen Spielzeugautos die Straßen verfolgen. Die Bilder der Kinder wechseln mit dem eines fahrenden Autos, das an den verschiedenen Landschaften vorbeizieht.
Danach sieht man den jungen Mann aus dem Auto steigen und seine Freundin abholen. Die beiden Kinder in der Zukunft? Das Pärchen hat auf ihrer Reise ein altes Kassettenradio und eine Sofortbildkamera dabei. Es ziehen Landschaften und kleine Momente vorbei und dann wieder die malenden Kinder auf der Terrasse. Das Bild entfernt sich von ihnen und schwenkt auf die Fotos des Pärchens, die verstreut auf dem Boden liegen. Ein älterer Mann hebt ein Foto auf. Es ist der Mann von den Fotos. Er schaut seine Kinder an und hebt die Sachen auf. Die kleine Kiste mit den Fotos und der Karte stellt er vor das Radio. Zum Schluss sieht man das Paar vor dem Haus, dass man am Anfang sieht.

Und die Geschichte, die gezeigt wird, wird auch textlich wiedergeben. Der Song handelt vom gemeinsamen "Roadtrip", also der Reise im Auto zu verschiedenen Orte. "We don't care where we go as long as there's an open road... - Wir sorgen uns nicht, wohin wir fahren so lange es eine freie Straße gibt..."
Auch Künstler der 80er Jahre werden erwähnt, die zu der Zeit auf vielen Tapes waren.
Das Paar fährt im Video zu ihrem neuen Zuhause, wo sie eine gemeinsame Zukunft beginnen. Auch hier passt das Zitat "Home is where your heart is – Zuhause ist wo dein Herz ist".

In diesem Sinne, viel Spaß bei "You+Me+The Radio" von Abandon Kansas.


Abandon Kansas - You+Me+The Radio

Es lohnt sich auch in das aktuelle Video von Abandon Kansas "Marching Around Me".

Dienstag, 24. September 2013

Musikvideo: SOLARJET - Fragenmeer

via Facebook
Lange wurde es angekündigt, das neue Musikvideo der österreischischen Rockband SOLARJET.
Am 15. September war es dann endlich so weit und das Video zu "Fragenmeer" wurde auf YouTube gepostet.

Im Trailer und auf Facebook machten die Jungs ja schon sehr neugierig auf das Video.

3 junge Männer in schwarzen Anzügen laufen mit großen Koffern einer Straße entlang. Was da wohl drin ist? Klar Musikinstrumente.
Im nächsten Moment sieht man eine Glasflasche mit einer Nachricht, die auf dem Wasser treibt. Vielleicht mit der Antwort im "Fragenmeer"?
Fragen gibt es viele in unserem Leben. Wer bin ich? Wo geh ich hin? Was kommt als nächstes? Warum geschieht das? Was zieh ich an? Was esse ich heute? Manche Sachen, die so klar schienen, werfen plötzlich Fragen auf. Manche Ansichten muss man plötzlich über Bord werfen, vielleicht auch um die Antwort auf die Fragen zu erkennen. "Ich bin beschenkt mit einem Land, wo Milch und Honig fließen. Doch ich seh es nicht. Ich frage mich, vielleicht ist es besser, wenn das alles hier zerbricht, damit ich's versteh."
Die jungen Männer im Anzug betreten einen pompösen Raum, wo auch schon das Schlagzeug bereit steht. Doch es fehlt jemand. Während die Anderen mit ihren Instrumenten den luxuriösen Raum beschallen, nimmt Sänger René ein Bad.
Immer wieder werden kurze Sequenzen mit der Glasflasche gezeigt, die weiter im Wasser treibt, bis sie irgendwann ans Ufer gespült wird, wo sie auch von jemanden gefunden wird. Er schlägt die Flasche kaputt, um an die Nachricht im Inneren der Flasche zu gelangen. Auf dem Zettel steht keine Nachricht. Zu sehen ist ein großes wunderschönes Anwesen. Der Finder der Flasche scheint zu wissen, wo sich dieses Anwesen befindet, denn er steigt sofort in ein Boot und rudert über den See. Er hat es tatsächlich gefunden.
War die ganze Zeit das Gesicht des jungen Manner nicht zu erkennen, so sieht man jetzt, dass es der Sänger der Band ist.
Plötzlich befindet er sich in einer anderen Welt. Es ist dunkel und verwüstet. Auf dem Boden liegen viele Scherben. Und auch der Rest der Band befindet sich plötzlich an diesem Ort. Schmutz im Gesicht und auf der Kleidung.

Ach übrigens, das Anwesen ist Schloss Heroldeck am Millstädter See. ;)

Nun aber zum Video:

SOLARJET - Fragenmeer



Montag, 23. September 2013

Impuls für deine Woche

via fertig-reisen.de/
Hast du auch einen Salomo an deiner Seite? Einen Johannes der Täufer oder vielleicht einen Paulus als guten Freund? Vielleicht verstehst du gerade auch nicht, was ich damit meine. Das ist nicht schlimm. Es geht nämlich um die Eigenschaften, die sich auf die Personen aus der Bibel zurückführen lassen. Freunde mit
solchen Eigenschaften sollte jeder haben.

Salomo ist der Lebensfrohe, der mit seinem Optimismus und Spontanität einen zu unkonventionellen Aktionen ermuntern kann. Er macht einem Mut, die positiven Dinge im Leben zusehen, weil er den inneren Reichtum eines wissenden Herzens hat, das auf Gott gerichtet ist. Gott ist in seinem Leben die Mitte und dadurch kann er gut beurteilen, was wirklich wichtig ist.

Ein Freund wie Paulus ist wie ein guter Reisebegleiter. Er ist flexibel und unkompliziert und kann eine scheinbar katastrophale Reise noch retten. Doch nicht nur reisen können sie mit ihrem Paulus, sondern auch andere Projekte können mit ihm bestritten werden.

Einen Verlässlichen an der Seite zuhaben ist auch gut, so einen wie Josef aus dem Neuen Testament.
Er hat im Traum die Wahrheit über sich und seine Lebensaufgabe von einem Engel erhalten und vertraut ihm.
Ein Freund wie Josef kann uns die ungeschminkte Wahrheit sagen aus Zuneigung, weil er uns mag. Von ihm können wir auch unangenehme Sachen über sich selbst hören und annehmen. Der Josef selbst erträgt auch immer die Wahrheit und so können sie ihren Josef finden.

Auch einen verschwiegenen und geheimen Freund wie Nikodemus zu haben schadet nicht. Bei ihm können sie ihre intimsten Problem, die verrücktesten Pläne und größten Träume frei aussprechen und ihm anvertrauen. Dein Nikodemus sollte aber nicht in deiner unmittelbaren Umgebung leben. Der Kontakt über E-Mail oder Brief reicht manchmal schon aus.  Mit so einem Freund können sie über alles reden, was ihnen auf dem Herzen liegt.

Und dann gibt es da noch Johannes der Täufer. Er ist ganz anders als man selbst. Freundschaften entstehen häufig durch Gemeinsamkeiten wie Alter, Hobby, Beruf oder Lebensstil. Aber durch einen Menschen wie Johannes der Täufer kann man seinen Horizont erweitern. Der Rat: pflege genauso eine Freundschaft, obwohl ihr euch unterscheidet in Alter, soziale Schicht, Lebenseinstellung oder Kulturkreis. Durch den Blick in eine fremde Welt ändert sich auch die Sicht auf die eigene Welt.

Man könnte noch andere Personen aus der Bibel aufzählen, von denen man Eigenschaften nennen könnte, die sich gut machen bei einem Freund. Doch es gibt auch Freunde die verbinden diese Eigenschaften. So kann man einen Paulus und einen Salomo in einem Freund haben.
Schau dir doch mal deinen Freundeskreis genauer an und danke ihnen diese Woche dafür, dass sie für dich da sind und für die Dinge die sie für euch tun.
(Quelle: „biblify your life“ von Werner Tiki Küstenmacher)


„Dies ist mein Gebot: Ihr sollt einander so lieben, wie ich euch geliebt habe.  Niemand liebt mehr als einer, der sein Leben für seine Freunde opfert. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr mein Gebot befolgt.“ 
[Johannes 15, 12-14]

Sonntag, 22. September 2013

Wir sind wieder unterwegs: Jugendfestival Buchholz

Das Warten hat ein Ende, in weniger als 2 Wochen findet endlich wieder das Jugendfestival Buchholz in Annaberg-Buchholz statt.

In diesem Jahr gibt es erstmals ein musikalischen Highlight aus Übersee auf dem Jugendfestival zu erleben, aber auch noch andere tolle Bands und Sachen.

In diesem Jahr werden folgende Bands das Zelt und die Leute im Stadtteil Buchholz zum Kochen bringen:

denKmal - die beste Band aus Buchholz. Nachdem sie im Sommer ihr erstes Album veröffentlicht haben, sozusagen als Abschiedsgeschenk, geben sie - wie es sich für eine Buchholzer Band gehört - ihr letztes Konzert natürlich auf dem Jugendfestival. Was sich hinter Happy Metal verbirgt, erfahrt ihr spätestens an diesem Abend. Es sei nur so viel gesagt, es macht 'ne Menge gute Laune und ist tanzbar.

My Little Rockstar Dream - 4 Stuttgarter mit dem Traum Rockstar zu werden. Sie sind das erste Mal beim Jugendfestival. Wer sie schon einmal live erlebt hat, weiß, es geht hart zur Sache, aber auch das Tanzen kommt nicht zu kurz.

Rudi o & die Beatzeps - auch sie geben ihr Debüt auf dem Jugendfestival. Für so manche erzgebirgischen HipHop Fans sind sie allerdings kein unbeschriebenes Blatt mehr (Rudi durfte schon 2 Shows in Schwarzenberg spielen). An diesem Abend sorgen sie für Abwechslung mit "rudimentären Rapskills", ein wenig Electro und ein paar sanften Klängen.

Good Weather Forecast - sie sind hingegen nicht mehr so unbekannt bei treuen Jugendfestival-Besuchern. Nach 3 Jahren Jugendfestival-Abstinenz bringen sie so einige neue Klänge mit aufs Festivals. Einen kleinen Vorgeschmack auf den bayerischen Party-Pop-Power-Rock von GWF gab's ja schon beim Tag der Sachsen.

Children 18:3 - der Headliner des Abends. Die legen den weitesten Weg in der Jugendfestival-Geschichte zurück. Die 3 Geschwister reisen extra aus Minnesota (USA) an, um den Leuten beim Jugendfestival ordentlich Punkrock auf die Ohren zu geben. Auch wenn sie nur zu dritt sind, sie machen Krach für 7 Leute oder mehr. Punkrock vom Feinsten!

Tickets gibt es für 11,00 € unter cvents oder für 10,00 € an den bekannten Vorverkaufsstellen und per Mail. Die per Mail bestellten Karten müssen bis 16.00 Uhr abgeholt werden.
Natürlich gibt es auch an der Abendkasse noch Tickets für 14,00 €.

Der Einlass findet ab 17.30 Uhr an. Ab 18.00 Uhr spielen dann die Bands.

Damit es euch in den Umbaupausen nicht langweilig wird, gibt es in diesem Jahr erstmals eine Talkstage auf der ihr mehr über die Bands erfahren könnt.



Wir haben da noch was für euch!



Wir verlosen nämlich 2 x 2 Tickets für's Jugendfestival.

Alles was ihr tun müsst, ist folgendes:

Da die Talkstage von Burnin' Heart Reports geleitet wird, bekommt ihr hiermit die Gelegenheit, den Bands eine Frage stellen zu dürfen.

Schickt uns also eine Frage an welche Band auch immer mehr Mail zu.

Mit ein bisschen Glück wird genau deine Frage ausgewählt und der Band gestellt. Und du gewinnst dabei ganz leicht 2 Tickets und bekommst auch noch eine Antwort auf deine Frage.

Eure Fragen an die Bands schickt ihr bis 29. September 2013 (18.00 Uhr) an burningheartreports[at]yahoo.de.

Die beiden Gewinner werden wie immer auf Facebook bekannt gegeben und per Email über den Gewinn benachrichtigt. Eure Tickets bekommt ihr an der Abendkasse. Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook. E-Mailadressen und Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben oder zu Werbezwecken verwendet, sondern dienen nur der Benachrichtigung des Gewinners und der Zusendung des Gewinns. Sollte der Gewinner / die Gewinnerin sich nicht bis 02. Oktober 2013 bei uns melden, wird ein neuer Gewinner ermittelt. Gewinne werden nicht in Bar ausgezahlt! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!


Samstag, 21. September 2013

CD: The Advent Of A Miracle - Give It Up For Freedom

The Advent Of A Miracle – Give it up for freedom

Wie schon im Interview von Februar angekündigt haben The Advent Of A Miracle vor einiger Zeit ihr erstes offizielles Album "Give it up for freedom" veröffentlicht.
Das dunkel gehaltene Papercase zeigt auf der Vorderseite in weißen Buchstaben den Albumtitel, im Hintergrund sieht man die Band selbst in Action. Auf der Rückseite sind die 10 Titel:

01 Intro
TAOAM @ Facebook
02 No Way Back
03 Hand In Hand
04 Back To Back
05 Last Call
06 Companion
07 With Love And Faith
08 Hope
09 Day In Day Out
10 Outro

aufgeführt. Öffnet man die Hülle, fällt einem als erstes das ansprechende Aussehen der CD selbst auf, denn diese sieht aus wie eine kleine Schallplatte. Ein Booklet gibt es (leider) nicht, dafür ist auf der linken, schwarzen Innenseite der Hülle ist ein zartes, weißes Kreuz zu sehen. Ein erstes Indiz für den Glauben der Jungs, das trotz seines filigranen Erscheinungsbildes durch den schwarz- weiß Kontrast auffällt.
Also, nichts wie rein in den CD- Player damit und auf Play gedrückt.

Die ersten Töne klingen noch relativ sanft: nur eine E- Gitarre ist zu hören, später kommt die Stimme von Sänger Micha und das Schlagzeug dazu. Der anfängliche Sprechgesang geht langsam in Shouts über, die von einem Satz geprägt sind: "Your heart remains". Dein Herz bleibt.

Kaum ist das Intro vorbei, wird klar, welche Musikrichtung die Jungs eigentlich für sich entdeckt haben: Hardcore. Die E- Gitarre wird lauter, der Bass vibriert, das Schlagzeug trommelt schneller und die Shouts werden extremer. Diese Klänge ziehen sich durch das ganze Album, ein eindeutiges Markenzeichen von TAOAM: sie bleiben ihrer Linie treu.

Das schöne an der Sache ist, vom ersten Lied an, dass das Hören trotz dem klaren Genre nicht langweilig wird. Abwechslungsreich gestaltet mit melodischen Gitarrenakkorden, auf die disharmonische, harte Riffs folgen, Solo- Shouts gepaart mit Schreichören und vor allem viele unterschiedliche Rhythmen, die zusammenzubasteln man als kleines Meisterstück bezeichnen kann. Dem Drummer wird bei Live- Auftritten auf jeden Fall nicht langweilig. "No Way Back" ist hierfür schon ein erstes eindrucksvolles Beispiel.
Nach diesem harten Track folgt ein etwas ruhigerer. "Hand in Hand" Das hält Sänger Micha nicht vom Shouten ab, doch vor allem die Klavierakkorde bringen dennoch Ruhe in den Song. Er handelt vom "sich erinnern". Der Rückblick auf alles, was schon geschehen ist. Das Lied ist an das Intro angelehnt und führt somit den roten Faden des Albums weiter.

Gerade schwelgt man selbst ein wenig in Erinnerung und schon wird man mit dem lauten, energischen Lied "Back to Back" wieder in die Realität geholt. Der bereits erwähnte gekonnte Mix aus Melodie und "systematischem Krach" bringt auch hier wieder viele Hörüberraschungen mit sich. Der Inhalt dieses Songs dreht sich ums Kämpfen – gemeinsam Rücken an Rücken gegen den, der einem schlechtes will.
Nicht weniger energiegeladen geht es mit "Last Call" weiter. 'Feel your heart' ist der prägende Satz dieses Liedes, es geht um die Ehrlichkeit gegenüber sich selbst, auf sein Herz zu hören, dem Lügner den Rücken zuzukehren. Es könnte die letzte Chance dazu sein.

Der nächste Song scheint die Geschichte des vorherigen weiterzuführen: "Wir hatten einen Traum, einen Traum vom Leben, einem Leben mit Hoffnung und Gefühlen, und wir waren sicher, dass wir ihn nie verlieren würden. Du hattest einen Traum, einen Traum von Freiheit, und du hast ihn aufgegeben. Warum hast du ihn aufgegeben? Er hängt dir immer noch nach. Ich suche nach mehr, mehr dieser Visionen, mehr von Hoffnungen und Gefühlen, ich war sicher, dass ich das nie verlieren würde. Ich habe die Kraft der Träume gespürt. Warum habe ich das aufgegeben? Es hängt mir immer noch nach." Ein ernstes Thema, womit sich The Advent of a Miracle hier beschäftigen. Der resignierende Rückblick ist ein Motiv des Albums, der allerdings durch die Hoffnung in anderen Songs in eine Vorausschau in die Zukunft verwandelt wird. "With Love and Faith", ein Instrumentalstück, zeigt, dass das auch ohne Text funktionieren kann. Es fasst die düstere Stimmung des vorherigen Tracks auf und geht im Laufe der Spielzeit in optimistische Klänge über.

Passend dazu folgt das lied "Hope". Auch, wenn man denkt, dass das Leben total den Bach runter ist, und man keine Hoffnung mehr sieht, geht es weiter. Nur, wenn man diese Negativ- Einstellung beibehält, macht sie einen fertig. Das ist die Aussage dieses Songs, und kann praktisch als kleiner Tritt in den Hintern gesehen werden, etwas optimistischer zu werden.

"Day In Day Out" behandelt das Gefangensein in den eigenen Gedanken. Den sich stets wiederholenden Trott, und den innigen Wunsch, auszubrechen aus den Fesseln des Alltags. Die energische Musik passt hierbei sehr gut zum Inhalt, denn sie drückt die Sehnsucht nach Veränderung und die eigentliche innere Unruhe aus, um die es im Song geht.

Das Outro ist dem Intro sehr ähnlich, der entscheidende Unterschied liegt jedoch darin, dass das Outro einen positiven Unterton hat, und eben nicht resigniert klingt. Somit wird das Album und die Geschichte, die darin steckt, die Geschichte von Träumen, Resignation und Erinnerungen und Hoffnung, abgerundet. Keine Tat wird bereut. Man schaut mit einem Lächeln auf alles zurück, selbst wenn es Veränderungen gab. Der letzte Satz auf der CD lautet: "Your heart remains." Dein Herz bleibt.

Denkt man. Nach diesem letzten Shout herrscht Stille, und man ist kurz davor, die CD herauszunehmen, stellt aber fest, dass die Spielzeit noch nicht vorbei ist. Man wartet kurz und auf einmal ertönen Electro/ Dubstep- Klänge. Ein gekonnter Remix, der in seinem Genre genauso Hardcore ist, wie der "eigentliche" Musikstil von TAOAM. 'Don't let them go' kann man zwischen den Beats heraushören. Ein letzter Aufruf an die Hörer, die Menschen, die einem viel wert sind, nicht einfach loszulassen, sondern sie zu begleiten. Vielleicht auch ein Appell, an seinen Träumen festzuhalten.

Fest steht, The Advent Of A Miracle gehören nicht zu den Bands, die einfach Texte schreiben um Songs zu erarbeiten – da stecken echt Gedanken dahinter, die es wert sind, zweimal gedacht zu werden. Musikalisch sind sie trotz des klaren Genres unglaublich vielfältig und immer wieder für Überraschungen gut (der beste Beweis dafür ist wohl das Outro). Man hört der CD an, dass sie Do- it- yourself entstanden ist, das tut allerdings dem Gesamtwerk keinerlei Abbruch. Dass es kein Booklet gibt, ist hingegen ein kleines Manko, denn mit den Texten in der Hand, die aufgrund der Shouts teilweise nur schwer verständlich sind, würde man die durchdachte Struktur des Albums noch besser verstehen.

Trotzdem haben The Advent Of A Miracle mit diesem ersten Longplayer ganz schön vorgelegt. Ein Song baut auf den anderen auf und die Mischung aus ruhigen Liedern und lauten, schnellen Tracks begeistert auf ganzer Linie. Somit ist die Platte für Freunde der härteren Musik nur zu empfehlen.

Hier der Teaser zum Album - als kleiner Einblick. 








Wer jetzt neugierig geworden ist, hat auch gleich die Chance, das gute Stück bald selbst in Händen zu halten, denn wir verlosen ein Exemplar! Alles, was ihr tun müsst, ist folgende Frage zu beantworten: Was fällt als erstes auf, wenn man die CD- Hülle öffnet?
Wenn du die Antwort weißt, sende sie per Mail bis zum 27. September 2013 an
burningheartreports@yahoo.de .
Also, viel Glück!

Der Gewinner wird wie immer auf Facebook bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Dieses Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook. Namen, Adressen und E-Mail- Adressen werden nicht an dritte weitergegeben oder für Werbezwecke verwendet, sondern dienen lediglich der Benachrichtigung des Gewinners sowie der Zusendung des Gewinns. Sollte sich der/ die Gewinner/in nicht bis zum 4. Oktober 2013 melden, wird ein neuer Gewinner ermittelt. Gewinne werden nicht in Bar ausgezahlt! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Freitag, 20. September 2013

Martin Smith im Interview

via Facebook
Click here to read in English.

Martin Smith hat mit Delirious? viele Menschen mit der Musik erreicht. So kennt jeder die Songs "History Maker" oder "Inside Outside". Auch mit seinem Soloprojekt begeistert er seine Zuhörer mit dem Mix aus rockigen Worshipsongs und ruhigen Balladen. 


CDs:
God's Great Dance Floor - Step 1 (Album, 2013)
God's Great Dance Floor - Step 2 (Album, 2013)


Beim Himmelfahrt Festival in Heilbronn haben wir die Chance genutzt und ihm ein paar Fragen gestellt.

Martin, beschreibe dich doch mal in 3 Worten, wer bist du?
3 Worte? Abenteuerlustig, gewissenhaft und verträumt.

Wie hast du angefangen Musik zu machen?
Ich war 12 Jahre alt und wir sind damals in eine neue Kirche gegangen. Mein Vater hat die Jugendgruppe geleitet, aber es gab dort niemand, der Gitarre spielen konnte. Da sagte mein Vater zu mir: "Du musst das bis Sonntag lernen. Du bist für das Singen verantwortlich." Und das habe ich getan, ich habe 3 Akkorde gelernt und gespielt.

Viele Leute kennen dich noch von Delirious?. Ist das für dich jetzt eine besondere Herausforderung ohne sie aufzutreten?
Ja, es ist eine total neue Sache. Eine richtige Herausforderung. Delirous? war ein großartiges Team voll großartiger Leute. Aber jetzt ist es ein ganz neuer Weg. Ganz neue Songs. Ich liebe diese Zeit, diesen neuen Abschnitt jetzt. Es ist toll.

Du machst ja Lobpreismusik. Was war dein Ziel für das Album "God's Great Dance Floor", welches du jetzt aufgenommen und veröffentlicht hast? Was verbindest du mit dem Titel? Ist es irgendwie so, als wäre es eine neue Art von Lobpreis, die du da machst?
Ich denke nicht, dass ich eine neue Art von Lobpreis kreiere. Ich denke, "God's Great Dance Floor" hat ganz viel mit der Geschichte vom verlorenen Sohn zu tun. In Lukas Kapitel 15 steht: "...und als er nach Hause kam, gab es ein großes Fest." Und ich denke, Kirche sollte genau so sein! Kirche sollte ein Fest unseres Glaubens sein. Ein Ort, wo Leute heim kommen und dankbar sind, dass Gott ein lebendiger Gott ist.

Wenn du an Deutschland denkst, was kommt dir da in den Sinn? Gibt es etwas, was du wirklich an Deutschland magst?

Es ist einfach großartig wieder hier zu sein und alte Freunde wieder zu treffen. Ich liebe die Menschen hier und ich liebe deutsche Bratwurst!

Wenn du eine Comicfigur sein könntest, welche wärst du? Und warum genau diese?
Spiderman. Ich würde gern mal kopfüber rumhänge wie er.

Unser Blog heißt Burnin' Heart Reports, was bedeutet dir dein Glaube im Alltag?
Ich glaube, es ist einfach wundervoll jeden Morgen aufzuwachen und zu wissen, dass Jesus auferstanden ist und lebt. Und zu wissen, dass er an uns interessiert ist. Er hat eine Bestimmung für unser Leben. Er glaubt an uns und er ist für uns. Und deshalb glaube ich daran.

Letzte Frage: Gibt es etwas, was du unseren Lesern noch mit auf den Weg geben willst?
Ja. Es ist großartig zurück zu sein mit einer Menge neuer Musik. Ich hab jetzt schon ein paar Shows in Frankreich gehabt und es war einfach toll. Und da war ich ziemlich aufgeregt dann wieder nach Deutschland zu kommen. Im Oktober bin ich dann wieder zurück in Deutschland und werde dann hoffentlich den einen oder anderen auf "God's Great Dancefloor" wiedersehen.

Vielen Dank für das Interview!


Ja, wer ihn beim Himmelfahrt Festival vielleicht verpasst hat, der hat jetzt im Herbst nochmal die Chance Martin Smith live auf "God's Great Dance Floor" zu erleben.

Hier die Tourdaten für die Herbst-Europa-Tour mit Matt Redman:
09. Oktober - Vsetìn/Tschechien
10. Oktober - Ruzomberok/Slowakei
11. Oktober - Zagreb/Kroatien
12. Oktober - Budapest/Ungarn
16. Oktober - Köln/Deutschland
17. Oktober - Fontenay-le-Fleury/Frankreich
18. Oktober - Heilbronn/Deutschland
19. Oktober - Amsterdam/Niederlande



Martin Smith - Back To The Start



Martin Smith - Waiting Here For You



Auf der Homepage von Martin Smith könnt ihr auch in "God's Great Dancefloor" reinhören! Dort und auf Facebook könnt ihr auch mehr über ihn und seine Musik erfahren.

Donnerstag, 19. September 2013

Wir sind wieder unterwegs: Döhler & Scheufler Album Release

via Döhler & Scheufler
Das Dresdner Duo Döhler & Scheufler hat ihr nun mittlerweile viertes Album aufgenommen.
Nun ist es endlich fertig und wird mit gleich 2 Releasekonzerten, großer Band und einem Streichquartett gefeiert.

Am 26. September wird die Platte in Dresden zum ersten Mal vorgestellt.
Und gleich einen Tag später, am 27. September nochmal im erzgebirgischen Eppendorf.

Hier die genauen Veranstaltungsdetails:

26. September 2013 - Goldenes Lamm in Dresden
Support: Traum von Eden
Einlass: 19.00 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr
Erwachsene: 7,00 €
Ermäßigt: 5,00 €

27. September 2013 - Kirche in Eppendorf
Einlass: 19.00 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr
Erwachsene: 8,00 €
Ermäßigt: 5,00 €

Mehr Infos gibt's auf der Homepage.

Tickets für die Releasekonzerte gibt es zu einem Preis zwischen 5,00 € und 8,00 € hier zu kaufen.

Mittwoch, 18. September 2013

Musikvideo: Volplane - Let The Game Start

via Facebook
Die Schweizer Electro-Rockband Volplane hat vor ein paar Tagen ein Musikvideo zu dem Song "Let The Game Start" veröffentlicht.

Wie der Titel des Liedes schon vermutet lässt, könnte es in dem Lied um ein Spiel gehen. Das zeigen auch die Footballspieler und die Cheerleader, mit denen sich die Band den Sportplatz teilte.Entstanden ist das Video auf dem Homefield der schweizer Footballmannschaft Warriors, direkt nach dem Flag Spiel in Winterthur.

Zu Beginn des Videos baut die Band Stück für Stück ihr Equipment auf. Und schon beginnt Sänger Toby auch schon zu singen.

Der Song handelt von den Momenten vor dem Kickoff, dem Spielbeginn. Und auf dem Weg zum Spieleld, werden die Jubelrufe immer lauter, aber vielleicht auch die Gedanken im Kopf der Spieler. Sänger Toby erzählt in dem Lied von den Gedanken, die da durch den Kopf der Spieler schießen: Werden wir gewinnen? Welche Spieltaktik wird die bessere sein? Unter diese Gedanken mischen sich dann auch noch verschiedene Gefühle: Selbstzweifel, Aufregung, Unsicherheit, Lampenfieber, Entschlossenheit,... Noch einmal alle Gedanken sammeln, tief Luft holen und dann raus auf das Feld. Let the game start!

Da bei einem Footballspiel nicht nur die Footballspieler zu sehen sind, bekommen auch die Cheerleader ihren Auftritt im Video. Sie sind dafür zuständig bei einem Spiel, das Publikum zu animieren und die Mannschaft anzufeuern und zu motivieren. Und auch bei ihnen gibt es kurz vor dem Spiel ein Gemisch auch den verschiedensten Gefühlen und Gedanken. Es werden noch einmal die einzelnen Schritte in Gedanken durchgegangen, das Outfit gerichtet.

Diese einzelnen Momente sehr passend im Musikvideo festgehalten.

Den Song findet ihr auch auf der Debüt-CD "Far Beyond Imagination", welche am 24. Oktober veröffentlicht wird.

Nun aber zum Video von Volplane:

Volplane - Let The Game Start



Hier gibt's auch ein Making-of Video:


Dienstag, 17. September 2013

Wir sind wieder unterwegs: D: Projekt in Chemnitz

Diesen Samstag, den 21. September wird wieder die Bühne der New Generation Chemnitz gerockt.
Dieses mal wird die Dresdner Band D:Projekt vorbeischauen und Songs ihrer aktuellen Platte "Nimm dir die Welt", aber auch ältere Songs von "Sofakosmos" oder des gleichnamigen Albums spielen. 

Die Band hat bereits mit Die Happy, Revolverheld oder Silbermond die Bühne geteilt.
Mit ihrem Deutschrock wissen die 4 Dresdner wie sie das Publikum zum Mitsingen und Mittanzen bringen, aber auch zum Nachdenken. 
D:Projekt stechen durch eine abwechslungsreiche Show heraus. Mal laute und popige Songs bis hin zu ruhigen Liedern. Es ist für jeden etwas dabei und man kann sich der Tanzfläche nicht entziehen.

Einlass für D:Projekt in Chemnitz ist ab 19:30 Uhr und 20 Uhr geht das Konzert in der New Generation los.
Eintritt ist frei. Also erzähl deinen Freunden davon und füllt das New Genertion und macht aus dem Konzert eine große Party.

Montag, 16. September 2013

Impuls für deine Woche


Das kleine Menschlein kehrte mit hängendem Kopf nach Hause zurück. Da hatte es nun wieder einmal Mist gebaut, großen Mist und das, obwohl es dem Vater doch ganz fest versprochen hatte, sich brav an die Regeln zu halten. Aber die anderen kleinen Menschlein hätten es sonst ausgelacht. Also ließ es sich darauf ein, den bösen Horrorfilm mitzugucken. Es ging um Zombies, die Dämonen heirateten, damit sie ihre Nachkommen absicherten. Sie wollten die Weltherrschaft übernehmen und schlichen sich leise in die Gesellschaft. Das kleine Menschlein schüttelte sich vor Abscheu, um die ekelhaften Bilder aus dem Kopf los zu werden. Blut, viel Blut war auf den Bildern, die durch sein Gedächtnis schwirrten, zu sehen.  Auch Unzucht, Gewalt und Begierde. Und all das hatte der Vater auf die Verbotsliste geschrieben.
Das kleine Menschlein hatte furchtbare Angst. Wenn es dem Vater davon erzählte, müsste es bestimmt eine harte Strafe einstecken. Deshalb erzählte es dem Vater nichts, in der Hoffnung, die ganze Sache zu vergessen. Doch in der Nacht kamen die Albträume hoch, verfolgten das kleine Menschlein in seinen friedlichen Schlaf. Jagten es, ängstigten es, bis es mit schreckgeweiteten Augen im dunklen Zimmer aufschrie. Der Vater kam und noch immer behielt das kleine Menschlein seinen Regelverstoß für sich.
Am nächsten Tag trafen sich ein paar Freunde des Menschleins, um über ein paar andere Menschleins böse Gerüchte zu verbreiten. Zuerst wollte das kleine Menschlein nicht mitmachen, doch seine Freunde verhöhnten es dafür. Also erzählte es doch herum, dass das Menschlein sowieso am Wochenende mit Menschlein soundso rumgemacht hätte. Menschlein sowieso fühlte sich verletzt und gekränkt. Es unternahm einen Selbstmordversuch, da es seit dem Gerücht von den anderen Menschlein gemieden wurde, scheiterte aber glücklicherweise und landete im Krankenhaus. Der Psychologe fand den Gerüchtetäter schnell heraus. Er ging zu dem Vater des kleinen Menschleins und berichtete alles. Als dann das kleine Menschlein am Abend heimkehrte, sagte der Vater sehr ernst: „Kleines Menschlein, ich muss mit dir sprechen!“ Oh weh! Dachte das kleine Menschlein. Er weiß alles, auch das mit dem bösen Film. Nun kommt meine Strafe. Verzweifelt fing das Menschlein an zu weinen. „Vater, es tut mir so leid. Ich weiß, du kannst mich nicht mehr ansehen. Ich werde jetzt gehen, denn ich kann nicht mehr in deinem Haus sein. Sieh, Vater, meine Seele ist zu schlecht. Ich habe dich schon zu oft enttäuscht.“ Doch der Vater hielt das kleine Menschlein an der kleinen Hand fest und ließ nicht zu, dass es auch nur einen Schritt aus dem Haus setzte.
„Mein liebes Menschlein, ich habe es gesehen und gewusst, was du tun wirst, lange bevor du es getan hast. Ich war sehr traurig darüber. Ich hab gehofft, du würdest es mir sagen, doch du hast nur geschwiegen.Nun ist alles herausgekommen, und dennoch liebe ich dich so sehr, dass ich dich nicht hinaus stoßen werde. Du bist mein Kind, auch wenn du gegen die Regeln verstoßen hast. Du wirst immer mein Kind bleiben. Und ich liebe dich auch dann, wenn du sündigst. Gerade dann, wenn du gefallen bist, strecke ich meine Arme nach dir aus, damit du dich darin bergen kannst. Ich wünsche mir, dass du mir berichtest, was sich zugetragen hat.“
Da fiel dem kleinen Menschlein ein riesiger Stein vom Herzen und es erzählte von dem bösen Horrorfilm und von den fiesen Gerüchten. Es sagte auch, wie Leid ihm das tat. Der Vater hob das kleine Menschlein auf seinen Schoß, drückte es an sein Herz und sprach mit ihm in einem ruhigen, sanften Ton. „Wenn du ehrlich bereust, so will ich dir vergeben und über diese Fehler ein weißes Tuch legen, auch über jeden neuen, den du machst. Denn weil ich dich so sehr liebe, habe ich meinen Sohn Jesus Christus geopfert. Er starb für all deine Fehler und hat sie im Voraus bezahlt. Die ist mein Geschenk an dich, deshalb kannst du immer wieder zu mir kommen, egal, wie schlimm die Dinge sind, die du getan hast.“ Das kleine Menschlein lachte fröhlich und legte seine kleine Hand in die Große des Vaters...

(aus: Eine Prise Leben – Mimi Rosalie Hosenpeter)

"Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeboren Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat."
Johannes 3, 16 

Samstag, 14. September 2013

STEREO music & message zum Tag der Sachsen 2013

Normalerweise findet das STEREO music & message Jahr für Jahr in Lauter statt, doch da sich 2013 einige Ereignisse überschnitten hätten, taten sich die Veranstalter kurzerhand mit dem in Schwarzenberg stattfindenden Tag der Sachsen zusammen. Somit fand das STEREO music & message auch erstmals Openair statt. Auf der Kirchenbühne hatten so am Freitag und am Samstag etliche Bands die Ehre, ordentlich rocken zu dürfen.

Das Großevent in Schwarzenberg startete am Freitag. Vom späten Nachmittag an konnten die Besucher durch die Stadt schlendern und sich neben Künstlern und Musikern auch die Eigenheiten der Ausrichterregion näher anschauen.

Auf der Kirchenbühne war vor dem Abendprogramm Rups von der Kultband "De Randfichten" zu Gast. Doch hier erklang keine Schunkelmusik, wie man sie von seiner Band gewohnt ist, sondern er vertonte christliche Lieder, alte und neuere, auf seine eigene Art. Doch ab 19 Uhr begann endlich das STEREO music & message.
Zahlreiche Fans und Besucher scharten sich vor der Bühne, denn die Lokalmatadore von wiesooft, die sich eigentlich letztes Jahr auflösten, taten sich kurzerhand noch einmal zusammen und spielten für die Besucher des Tages der Sachsen. Sie konnten so einige Leute vor der Bühne begeistern und zum freudigen Tanz zu Ska-Punk animieren.

Während der Umbaupause gab es zum Beispiel eine kurze Andacht von Andreas "Reeds" Riedel, aber auch ein Interview mit uns.

Es schien schon fast so, als wären die Leute nur wegen wiesooft dagewesen, als dann der Detmolder Rapper Rudi o mit seiner Band, den Beatzeps, die Bühne betraten. Aber auch bei ihm fanden sich einige Leute ein, denn Rudi war in Schwarzenberg kein Unbekannter mehr. Bereits vor über einem Jahr hatte Rudi o schon einen kleinen Gastauftritt im Kreuz und Quer und brachte für seine Fans im Erzgebirge so einige neue Songs mit. Gegen Ende seines Auftritts teilte er die Bühne mit 2 befreundeten Rappern, nämlich den Smash Brothers.

In den Umbaupausen erzählte Moderator Marcus eine Begebenheit aus seinem Leben, um die Zeit zu verkürzen. Da die Umbaupause aufgrund des Soundchecks etwas länger dauerte, gab es noch eine kleine Feuershow und ein kurzes Interview mit dem Feuerkünstler.

Nun war es an der Zeit für Trip to Dover, der einzigen ausländischen Band auf der Kirchenbühne. Auch wenn das Publikum nicht allzu groß war, Trip to Dover genossen sichtlich ihren Auftritt. Mit ihren Elektrobeats konnten sie so einige Leute für sich gewinnen. Und auch wenn so einigen die Songs der niederländischen Band noch unbekannt waren, spätestens beim Cover des Rihanna Songs "Umbrella", stimmten alle mit ein. Da bot es sich für Frontfrau Olga an, ein kleines Bad in der Menge zu nehmen und gemeinsam mit den Leuten vor der Bühne den Refrain zu singen.

Den Abschluss des Freitagabends bildete der Auftritt der Stuttgarter Rockband My Little Rockstar Dream. Auch sie konnten so einige vorübergehende Besucher der Tags der Sachsen zumindest für einen kurzen Moment an der Kirchenbühne verweilen lassen. Da der gesamte Zeitplan leider etwas in Verzug geraten war, konnten die vier Stuttgarter erst verspätet beginnen, sodass vor allem das jüngere Publikum schon zum Heimgehen verpflichtet war. Trotz diesem zeitbedingten Publikumsschwund hatten die Schwaben sichtbar viel Spaß und wussten zu rocken. Sänger Kilian brachte es sogar zustande, rücklings hinzufallen und auch Dani hatte zeitweise leichte Gleichgewichtsprobleme. Aber dieses Menschliche machte die Show authentisch, echt und wirklich gut. Das "We Found Love" - Cover riss alle mit und bestätigte das Motto: "Die Mischung machts". Electro gepaart mit E- Gitarre ließ alle abgehen. MLRD packte auch ältere Songs aus, überzeugte aber ebenfalls mit den Liedern der aktuellen EP "Home".

Mit diesem rockigen Abschluss ging der erste Tag des STEREO music & message zu Ende und bot einen gelungenen Auftakt zum Tag der Sachsen auf der Kirchenbühne.

Der Samstag bot den ganzen Tag über Entertainment für alle Besucher. Die Straße, die von den kirchlichen Organisationen geschmückt wurde, zeigte sich in den unterschiedlichsten Facetten: Für die Kinder gab es Action- Angebote, während sich die Eltern und Erwachsenen inzwischen an den Infoständen anschauen konnten, was die Kirchenarbeit alles beinhaltete.

Auf der Kirchenbühne selbst wurde ebenfalls das jüngere Publikum unterhalten. Eine Zauber- und Spielshow wurde ausgestaltet und die Kinder wurden selbst mit eingebunden. So kam definitiv keine Langeweile auf.

Die erste Band, die dann am frühen Abend die Bühne stürmte, war Burn The Christmastree. Mit Ska- Punk wärmten sie die Zuschauer auf, die sich noch recht verhalten gaben. Die deutschen Texte waren durch das flotte Tempo der Musik zwar nicht immer gut verständlich, aber dennoch rockte die Band zum Auftakt die Bühne und ließ Etliche mit den Rock- und Trompetenklängen sogar schon ins Schwitzen kommen.

Die zweite Band des Abends war Kurfürst. Die Chemnitzer freuten sich genauso wie Burn The Christmastree als Sachsen natürlich, auf dem Tag der Sachsen zu spielen. Seit der längeren Pause waren sie noch nicht sehr viel unterwegs, dafür rockten sie mit einer neuen Show und neuen Liedern. Die Klassiker wie "Schrei vom Balkon" und "Am Rand". Passend zu den noch einmal warmen Temperaturen hatten sie auch ein Sommerlied und die Ukulele im Gepäck. So boten die Kurfürsten ordentlich Unterhaltung und rissen das Publikum mit dem Gute- Laune- Rock richtig mit.

Als nächstes nach der Umbaupause war es an Normal Ist Anders, das Publikum warm zu halten und die Bühne für sich einzunehmen. Sänger Chris kam kurzerhand barfuß auf die Bühne. Da sich die Band schon den ganzen Nachmittag über unter die Zuschauer gemischt hatte, konnten sie erst viele Sympathiepunkte sammeln und nun auch musikalisch voll überzeugen. Deutsche Texte und rockige Beats gepaart mit elektronischen Klängen ließen die Zuschauer springen und tanzen. Wie auch schon die Bands zuvor wussten die Sauerländer, die am Rand stehende Laufkundschaft für sich zu gewinnen. Die noch recht neue Platte verkaufte sich auch nach dem Konzert am Merchstand gut, nachdem viele Songs schon auf der Bühne erklungen waren. Fest steht: Normal Ist Anders haben dir Kirchenbühnenbesucher vernünftig in Schwung gebracht und den Weg für Good Weather Forecast perfekt bereitet.

Denn diese Band war die nächste an der Reihe. Mit Power Pop und Party Rock begeisterten die Jungs und ließen das Publikum tanzen und mitsingen. Das Publikum hatte sich durch die Animationen von Sänger Flo an die am Rand Stehenden noch einmal sichtbar vergrößert. Die Stimmung war bombastisch und schürte die Vorfreude aufs Jugendfestival in Buchholz, wo GWF auch spielen wird. Die ergreifende Geschichte von Manu wurde von Flo erzählt und berührte die Zuschauer zutiefst. Lesen kann man sie zum Beispiel auch im Booklet der aktuellen Platte Dreamcity. Neben Songs dieser CD, zum Beispiel "Let It Shine" oder "Club Awakening" erklangen auch ältere Lieder wie "Love Radiator". Gegen Ende des Auftritts fing sogar noch das Feuerwerk an, das man von der Kirchenbühne aus gut betrachten konnte. GWF ließ sich davon nicht stören und baute das Krachen der Raketen einfach mit in die Bühnenshow ein.

Das Feuerwerk war vorbei, der Tag neigte sich dem Ende - doch zuvor rockten Emily Still Reminds die Kirchenbühne noch einmal gewaltig. Mit diesem Act kamen auch die Hardcore Fans auf ihre Kosten. Die Schwaben verstanden es, das Publikum zum Headbangen und Springen zu bringen. "There Is Hope", der Titelsong des aktuellen Albums, ging richtig los. Sänger Simon erzählte zwischen den einzelnen Songs immer, wie sie entstanden waren und was ihre Aussage ist. So kam auch die Message außerhalb der Songs nicht zu kurz. Der sympathische Auftritt der Band überzeugte voll und ganz und hielt an diesem Tag auch mehr Zuschauer vor der Bühne als am Vortag. Mit lauten Tönen wurde somit der Tag auf der Kirchenbühne abgeschlossen und endgültig gebührend gerockt.

Kaum waren die letzten Akkorde verklungen, begann auch schon der Abbau und der Tag der Sachsen war sogut wie vorbei.

Alles in allem kann man nur sagen, dass der Tag der Sachsen alles in allem und vor allem auf der Kirchenbühne voll und ganz gelungen war. Die Organistation war eindeutig sehr gut strukturiert und ließ keine Wünsche offen.
Es wäre schön, wenn es im Nächsten Jahr wieder eine Kirchenbühne geben würde und vor allem ein ähnlich überzeugendes Line Up auftreten könnte. Wir haben uns gefreut, dabei sein zu dürfen und freuen uns auf
 den nächsten Tag der Sachsen!

Donnerstag, 12. September 2013

KEY2LIFE 2013

Was ist dein Schlüssel zum Leben?

Mit dieser Frage lockten die Veranstalter des KEY2LIFE die Besucher auch dieses Jahr wieder in den Schlossgarten nach Marchegg (Österreich).

Los ging das dreitägige Festival am Freitag. Während ab dem Mittag die ersten Teilnehmer ankamen, ihre Zelte aufbauten und sich mit dem Gelände vertraut machten, begannen die ersten Bands, die am Abend spielen sollten, mit den Soundchecks. Nach dem Warm-up mit der Festivalband starteten dann auch gleich die ersten Workshops für die Teilnehmer.



Der Abend begann in einem leuchtgrünen T-Shirt. Der Wiener Beatboxer Fii brachte gleich zu Beginn gute Stimmung auf das Festivalgelände. Wenn man nicht sah, was auf der Bühne vorsichging dachte man eine komplette Band stünde auf der Bühne. Aber nein, tatsächlich war es nur Fii mit seiner Loopstation. Ein kleines Aufnahmegerät, was das Aufgenommene wiedergibt.

Nach einer Raschen Umbaupause ging es dann mit dem Rapper Daveman und seiner Band weiter. Mit guter Laune-Musik im Reaggestyle sorgte er dafür, dass kein Bein still stand. Mit seinem Mix aus eigenen Songs und bekannten Worshipsongs brachte er das Publikum zum Mitsingen. Eine wirklich ausgelassene und tolle Stimmung schon beim zweiten Act des Abends.


Cardic Move durfen als nächstes die Bühne betreten. Die Lokalmatatoren aus Österreich waren gerade frisch vom Weltjugendtag aus Rio zurückgekommen und gaben nun ihr Bestes um das Publikum zu begeistern. Ihre Musik klingt nach einer Mischung aus Coldplay und delirious? Den Zuhörern gefiel es so gut, dass sie am Ende nach einer Zugabe verlangten.

Danach wurde es dann wieder international. Extra aus den USA angereist war Moriah Peters. Die Singer/ Songwriterin, die sonst alleine auf der Bühne steht, hatte sich Unterstützung mitgebracht. Die Musiker der Band Abandon waren mit ihr zusammen auf der Bühne. So wurde es ein grandioses Konzert. Selbst wer die 20-jährige Amerikanerin vorher nicht kannte, hatte sie spätestens zum Ende ihres Konzerts ins Herz geschlossen.

Nun war es Zeit für den Headliner des Abends. Trip To Dover aus Holland enterten die Bühne und brauchten nicht lang um eine tosende Menge vor sich zu haben. Auch ein plötzlicher und ziemlich langanhaltender Lichtausfall hielt die 3 nicht davon ab ihr Konzert weiter zu spielen. Sängerin Olga gefiel es so gut, dass sie neben einem Bad in der Menge sich auch am Crowdsurfing versuchte. Trip To Dover, ein wirklich gelungener Abschluss des ersten Festivalabends.

Für alle Nachtschwärmer gab es dann noch die Möglichkeit beim Nightprayer mit der Worship Revolution Band Gott zu loben. Anschließend konnte man noch an der Cocktailbar verweilen oder den Bands Crossing Flow und Letters for Jonah im Teezelt zuhören.

Der Samstag began für alle Teilnehmer mit einem leckeren Frühstück. Anschließend starteten auch schon die ersten Workshops des Tages und gegen 11 Uhr wurde dann eine Heilige Messe gefeiert. Danach war Zeit für Mittagessen und auch luden die nächsten Workshops zum Besuch ein. Daneben konnte man auch sportlichen Aktivitäten nachgehen. Hierzu wurden verschiedene Dinge wie z.B. eine Kletterwand, Volleyball oder Frisbee angeboten. Auch konnte man seine Zirkustalente entdecken.

16:30 Uhr wurde es dann auch wieder auf der Hauptbühne laut. Letters for Jona eröffneten die Open Stage. Dort hatten die Teilnehmer des Festivals die Möglichkeit ihre Talente, sei es Theater, Musik oder Tanz, den anderen Teilnehmern darzubieten.

18:45 Uhr startete dann das Hauptprogramm des Abends. Die Band The Flu Flow Brothers and Sister Roots Babadonkey Fishaman Soundstystem, oder kurz TFFBASRBFS, durften den Konzertabend eröffnen. Ihre Musik ist schwer zu beschreiben. Vielleicht eine Mischung aus Schweizer Volksmusik, Hip/Hop und Popmusik. Auf jedenfall für alle Nicht Schweizer schwer zu verstehen. Aber sehr amüsant.

Mit Soundbar durfe ein Wiederholungstäter aus dem letzten Jahr die Bühne zum Beben bringen. Dies war angesichts des guten Wetters und der dazu passenden Musik kein Problem. Mit ihrem Mix aus HipHop / Reggae / Dancehall brachten sie die Menge zum ausgelassenen Springen, Mitsingen und Mittanzen. Soundbar hatten eine wirklich gute Zeit auf der Bühne und mit dem Publikum.

Bei Good Weather Forecast wurde es auch wieder voll vor der Bühne. Sänger Flo wusste wie er sich gleich beim Publikum beliebt machte. Er trug eine österreichische Flagge um den Hals und sprang wie Superman über die Bühne. Sofort waren die Zuhörer hin und weg und die Party konnte beginnen. Ein wirklich gelungenes Konzert, auch wenn es hier und da mal ein paar Soundprobleme gab. Dies bekammen die Fans aber kaum mit.

Dann wurde es Zeit zum Tanzen und Abgehen. Mit DJ FreeG kam ein wirklich guter DJ auf die Bühne und heitze der Menge nochmal richtig ein. Mit im Gepäck hatte er den Rapper Saymo'K und die Breakdance-Gruppe Jamming Jabberz. Wahnsinn, was da auf der Bühne und auf der Festivalwiese abging. Er spielte einen guten Mix aus christlichen Worhsipsongs, aktuellen Charthits und eigenen Songs. Ein gelungenes Warm-up für den kommenden Headliner des Abends.

Extra aus den USA eingeflogen durften die Jungs von Abandon nun endlich auf die Bühne. Ihre Musik ist ein Mix aus The Killers, Coldplay und U2. Mit seiner Bühnenpräsenz konnte Sänger Justin das Publikum restlos begeistern. Es wurde nochmal ausgelassen mitgesprungen und getanzt, bevor das Festival so langsam, zumindestens was den rockigen Part angeht, zu Ende ging.

Danach gabs zum Abrunden des Abends den Nightprayer und Vigil mit der Festival Band. Worship und Anbetung standen hier im Mittelpunkt. Ein gelungener Abschluss.

Während die ersten dann bereits am Sonntagmorgen mit packen begonnen hatten, saßen andere noch beim Frühstück. Zum Abschluss des Festivals sollte es noch einmal gute Musik auf der Hauptbühne geben. Mit Judy Bailey stand eine Frau auf der Bühne, die es versteht das Publikum auch nach 2 Tagen Rockkonzerten noch zum Springen und Tanzen zu bringen. Nach dem Konzert blieb noch Zeit sich weiter dem Zeltabbau zu widmen oder sich einen guten Platz für die Abschlussmesse zu suchen. Mit der Heiligen Messe ging dann das KEY2LIFE 2013 zu Ende.

Es war wirklich wieder eine tolle Zeit in Österreich und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und können euch empfehlen dort auch mal hinzufahren.



Weitere Fotos findet ihr HIER.