Samstag, 31. August 2013

Staryend im Interview

Staryend @ facebook
Anfangs traten sie noch unter den Namen "Death Has Lost"auf, was jedoch mehr nach Metal- oder Hardcoreband klang als eine Band die mit einer Mischung aus Rock, Pop, Synthrock und Worship zu überzeugen weiß.
Die Rede ist von der jungen Band Staryend, die aus Amos (Gesang, Gitarre), Jonas (Gitarre, Gesang), Benny (Keyboard, Gesang), Chris (Bass) und Steffen (Schlagzeug) besteht.

CD:
Always With You (2012)

Beim 34.Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hamburg haben wir Jonas und Benny getroffen und mit den beiden über ihre Musik und ihren Glauben gesprochen.


Beschreibt die Band mit drei Eigenschaften. Wer ist Staryend?
Benny: Verrückt.
Jonas: Leidenschaftlich.
Benny: Chaotisch.

Seid wann gibt es euch? Wie habt ihr euch zusammengefunden?
Jonas: In der Besetzung seit Ende 2012 und sonst gibt es die Band seit Anfang 2012. Davor gab es diverse andere Bandprojekte.

Wie läuft bei euch eine Probe ab?
Jonas: Eine normale Probe… Wir versuchen ziemlich häufig, also eigentlich jeden Samstag zu proben. Wir spielen eben auch sehr viel auf Gottesdiensten und da müssen wir immer wieder neue Worship-Songs am Start  haben, damit das auch nicht so schnell langweilig wird.
Wie läuft das ab… Wir spielen die ganze Setlist oft mehrmals durch und versuchen alles gut durchzusprechen und zu planen. Und danach setzen wir uns manchmal noch zusammen und machen einfach noch eine kleine Besprechung wegen den ganzen anderen Sachen, der ganzen Planung und dem Zeug.

Wo seht ihr euch in 5 Jahren?
Jonas: In 5 Jahren…
Benny: Irgendwo auf derMainstage.
Jonas: Oder wir touren durch Amerika.
Benny: Auf jeden Fall.
Jonas: Ist ein bisschen unrealistisch, aber wir hoffen auf jeden Fall, dass wir weiterhin Musik machen und in der Band zusammen spielen können. Aber auch, dass wir die Chance bekommen auf größeren Konzerten zu spielen. Wir wollen auf jeden Fall weiterhin Musik machen, weil es auch unser größtes Hobby ist.

Welchen Song einer anderen Band findet ihr so genial, dass ihr ihn am liebsten selbst geschrieben hättet?
Jonas: Ich glaub das ist für uns alle ein bisschen der Song „Mit allem was ich bin“ von der Outbreakband. Den finden wir ziemlich cool und spielen ihn auch bei eigentlich jedem Konzert, egal ob es ein Gottesdienst ist oder ein normales Konzert. Der bringt eine ziemlich gute Message rüber und ist auch so richtig rockig und einfach cool.

Wer waren die Helden eurer Kindheit?
Jonas: Das hat bei mir ein bisschen von meinem Bruder abgefärbt. Das sind nämlich die Klostertaler, die fanden wir früher richtig klasse. Wir saßen da immer bei meiner Oma auf dem Sofa und haben eine DVD von denen angehört. Die haben wir rauf und runter gehört, aber da bin ich heute nicht mehr wirklich stolz drauf. Da gibt’s heute andere Helden. Und bei dir Benny?
Benny: Ich füg da nichts mehr hinzu. Das passt schon.
Jonas: Du warst auch voll auf dem Klostertaler-Trip?
Benny: Ich kenne die gar nicht.
Jonas: Da hast du was verpasst.

Worum geht es in der neuen Single und wie kam es zum Feature mit Flo von Good Weather Forecast?
Benny : In der ersten Strophe heißt es ja „The beat of my heart is gone“ also das jemand fühlt wie er ausgebrannt, leer und nicht mehr wirklich begeistert ist. Im Refrain wendet er sich zu Gott und sagt „hey jetzt füll mich mal wieder, ich will neu anfangen und dich dabei an meiner Seite haben“ so ungefähr.
Jonas: Wir sind schon länger mit den Jungs von GWF befreundet und haben eh schon an ein Feature in dem neuen Song gedacht. Bei der Bridge passt die Stimme von Flo perfekt rein. Dann haben wir ihn gefragt und er hatte echt Bock drauf. War eine schöne Zeit und hat echt Spaß gemacht das mit ihm im Studio aufzunehmen.

Was plant ihr für die Zukunft?
Benny: Ich meine, dass es immer ein großes Ziel von jeder Band ist die nächste CD in Angriff zu nehmen. Aber da steht noch nichts Konkretes. Ich denk das nächste Ziel wird einfach sein, immer mehr auf Konzerten zu spielen, immer weiter zu kommen und vor allem neue Songs  zu schreiben, das ist das nächste Projekt. Einfach weiter kommen.
Jonas: Wir haben auch schon lange überlegt, mal ein richtiges Musikvideo zu machen. Das könnte dann auch erst kommen wenn wir eine neue CD haben. Es läuft eigentlich alles darauf hin, dass wir erst einmal neue Songs schreiben und da sind wir auch schon dran.

Unser Blog heißt Burnin‘ Heart Reports – was bedeutet euch eure Glaube im Alltag?
Benny: Ich denke, wir werden davon echt voll geprägt. Wie eben ein normaler Christ lebt. Ich meine, es hat schon eine Bedeutung, einfach auch zu wissen, dass wir nicht nur für die Sachen auf der Welt leben, sondern dass alles einen Sinn dahinter hat. Da geht man auch mit einer anderen Einstellung an die Sachen ran und das wirkt sich auf die Texte und auf das Leben aus.
Jonas: Ich bin auch ziemlich froh, dass ich die Möglichkeit habe mit Staryend zu spielen und auf Konzerten und Gottesdiensten einfach auch  die Message weiterzubringen, dass man anderen zeigen kann wie groß Gott wirklich ist. Es ist wirklich cool, dass man da auch andere Leute bewegen kann oder denen einfach ein Stück vom Glauben näher bringen kann.

Was wollt ihr unseren Lesern zum Schluss noch mitgeben?
Jonas: Danke fürs Lesen, wir würden uns echt freuen, euch mal auf einem Konzert zu sehen und sind danach natürlich noch gern für ein Gespräch zu haben. Checkt auf jeden Fall auch noch unsere neue Single auf Youtube aus und besucht uns auf Facebook.

Vielen Dank für das Interview!


Staryend - Heartbeat ft. Flo Stielper (GWF)


Mehr Infos über Band gibts auf Facebook.

Freitag, 30. August 2013

CD: August Burns Red - Rescue & Restore

bravewords.com
"I don't want to tell people there is a world-music influence on this album, but there are certainly more 'Internal Cannon'-esque interludes across the album. / Ich möchte nicht sagen, dass Weltmusik-Einflüsse das Album prägen, aber es sind sicherlich mehr Internal Cannon-ige Zwischenspiele auf dem Album."
Das sagte J.B. Brubaker, der Gitarrist der bekannten Metalcore-Band August Burns Red, in einem Interview mit Altpress.com über "Rescue & Restore", dem neuen Album der Band, das am 25. Juni diesen Jahres erschienen ist.

Wir haben natürlich für euch reingehört und untersucht, ob das auch stimmt.

Trackliste
1. Provision
2. Treatment
3. Spirit Breaker
4. Count it all as lost
5. Sincerity
6. Creative Captivity
7. Fault Line
8. Beauty In Tragedy
9. Animals
10. Echoes
11. The First Step

Schon am ersten Track "Provision" erkennt man, welche Band man da vor sich hat. Nach einem kurzen Gitarren-Fade-In geht es ordentlich zur Sache: Komplexe Gitarrenriffs und akrobatische Meisterleistungen am Schlagzeug harmonieren perfekt mit Shouts, Growls, Screams und sonstiger Stimm-Akrobatik von Vocalist Jake Luhrs. Von oben genannten Zwischenspielen ist aber in diesem Lied leider noch nichts zu hören. Der Text des Liedes ist quasi der resignierende Rückblick eines Mannes, der alles verloren hat und erkennt, dass er selbst der Grund dafür war: "Losing it all made me realise I am the victim, the culprit, the casualitiy and the cause (...) I'm the thief, the whore, the murderer (…) I'm just as much the problem as the man behind bars. He did with his business what I do in my heart. / Weil ich alles verloren habe, erkenne ich, dass ich das Opfer bin, der Täter, der Unfall und der Grund. (...) Ich bin der Dieb, die Hure, der Mörder. (…)Ich bin genauso ein Problem wie der Mensch hinter Gittern. Er hat getan, was ich in meinem Herzen tat." Doch er erkennt auch, dass er nur dadurch zu Gott gefunden hat: "Losing it all lead me to you. (…) You've given me this nightmare to wake me up. / Weil ich alles verloren habe, kam ich zu dir. (…) Du gabst mir diesen Albtraum um mich aufzuwecken."

Beim 2. Song "Treatment" wird ziemlich schnell klar, wer die Angesprochenen sind: Religiöse Fanatiker, Traditionalisten und Große-Reden-Schwinger. Sie sollen aufhören, nur zu reden und anfangen zu handeln: "Stop dwelling on what happens when we die. Start helping others while we're still alive. / Hört auf, euch damit aufzuhalten, was passiert, wenn wir sterben. Beginnt, anderen zu helfen, wenn ihr noch am Leben seit." Am meisten bleibt aber wohl eine Textzeile im Sinn, da sie sehr deutlich ist und langgezogen wird: "You crown your religion instead of your king. / Ihr krönt eure Religion anstatt euren König." Musikalisch unterscheidet sich "Treatment" leider nur so wenig von "Provision" (abgesehen vom ersten Einsatz der Streicher), dass man gar nicht richtig merkt, ob man jetzt schon bei Nr. 2 ist oder erst bei Nr. 1.

Amazon.de

Dies kann man von "Spirit Breaker" nicht behaupten. Ein ruhiges Streicher-Intro leitet ein ohrenbetäubendes Getöse ein, so plötzlich, dass man beim ersten Mal hören fast vom Stuhl kippt. Breakdown folgt auf Breakdown und die Vocalisten schreien sich die Seele aus dem Leib und dann.... Ruhe! Ein ganz entspanntes Gitarren-Spiel untermalt ein schon fast lyrisches Vortragen eines Briefes einer Person, die weit weg von Zuhause ist und sich danach sehnt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Person Soldat ist, denn der ganze Lied-Text ist von kriegsähnlicher Trostlosigkeit geprägt! Doch ein Sonnenstrahl bringt neue Hoffnung.

Der 4. Track "Count it all as lost" fällt vor allem dadurch auf, dass man den Text nicht erst mehrmals lesen muss, um ihn zu verstehen. Denn selbst, wenn man nur schlecht Englisch spricht und Geschrei nicht gewohnt ist, versteht man die eine zentrale Zeile und Aussage: "I can't do this on my own. I need you here. / Ich kann das nicht alleine. Ich brauche dich." Ein Mensch hat sich mal wieder für seinen eigenen Weg entschieden und erkannt, dass Gottes Wege die besseren sind. "Take the lead and reign over me. / Übernimm die Führung und regiere mich."

"Sincerity", zu Deutsch "Aufrichtigkeit", ist der Name des 5. Liedes. Man könnte es quasi als das Gegenteil von "Treatment" bezeichnen, denn auch hier geht es um Reden-Schwinger, allerdings solche, die die Gute Nachricht als Grundlage gebrauchen und den Menschen Hoffnung und Liebe bringen. Man kann auch vermuten, dass mit dem ganzen Text Jesus selbst gemeint ist. Musikalisch fällt vor allem eins auf: "He will remain / Er bleibt" könnte der Refrain des Liedes sein, denn an allen Ecken und Enden taucht diese Zeile auf, gesungen von einem kleinen Chor.

Mit "Creative Captivity" kommt man gleichzeitig bei der Mitte der CD, dem inoffiziellen Titeltrack und dem textärmsten, abwechslungsreichsten Lied des Albums an. Es kommen nicht nur wieder die schon fast für dieses Album typischen Streicher vor, sondern auch ein Guzheng, Conga-Trommeln und eine Trompete. Alles zusammen ergibt ein wunderbares Instrumental, das dem Namen des Liedes alle Ehre macht. Doch es steckt nicht nur Kreativität in diesem Lied, sondern auch Captivity - Gefangenschaft. Dies verdeutlichen die Lyrics: "This is a barren wasteland, a lonely place, where inspiration goes to die. Rescue the beauty that's left. / Das ist unfruchtbare Wüste, ein einsamer Ort, wo Inspiration sterben wird. Rettet die Schönheit, die übrig ist." Creative Captivity - Kreative Gefangenschaft.

Wer sich schon mit dem Album beschäftigt hat, ist um "Fault Line" nicht herumgekommen. Wir haben bereits hier über das zugehörige Lyric-Video berichtet.


gruenspan.de
"There is beauty in tragedy. / Es gibt Schönheit in Tragödien."
So beginnt "Beauty in Tragedy". Im Stil so ähnlich gehalten wie "Spirit Breaker", mit ruhigem Zwischenspiel zu gesprochenem Wort, ist dieses Lied eine wunderbare Ermutigung für Menschen, die jemanden verloren haben. Es ist mit der Hoffnung geprägt, diese Person einmal im Himmel wieder zu sehen. "One morning I'll wake up to you, one morning I'll hear the angels sing / Eines Morgens wache ich bei dir auf und höre die Engel singen."

"Animals" zeigt auch wieder den Einfluss der Weltmusik auf und beginnt mit einem sehr arabisch klingenden Gitarren-Intro, das sich noch mehrmals im Lied die Ehre gibt. Ganz klar befasst sich dieses Lied mit Vorurteilen und voreiliger Einschätzung. Egal wer wir sind, Gott vergibt jedem und keiner hat das Recht, uns das abzusprechen. "We are not animals."

"Echoes" ist, wie es heißt. Ein Echo, eine Reflexion des Tour-Lebens: Druck, Spannung, wenig Schlaf und noch weitere unangenehme Dinge kommen zur Sprache und doch: "The open road is what I need to breathe freely. Free me. / Die Straße ist, was ich brauche um frei zu atmen. Befreit mich." Trotz allem Stress ist das ihre Heimat, weit weg von zuhause.

Der erste Schritt ist der letzte Track: "The First Step". Und darum geht es auch. Wenn wir etwas bewirken wollen, müssen wir einen ersten Schritt tun, doch wir fürchten uns davor.

Langsam und leiser werdend verklingen die letzten Töne und wer es zum ersten Mal hört, findet das ganze Album erst einmal wahrscheinlich nicht so toll, doch mit mehrmaligem Hören frisst es sich immer mehr ins Ohr und die Lyrics beginnen, zum Herz zu sprechen. Auch wenn die ersten 2 Tracks eher einer langgezogene Einleitung gleichkommen, kann man bald nicht mehr genug davon bekommen. Das Album sprüht praktisch von dem musikalischen Charme August Burns Reds und ist deshalb für Fans der Band und der harten Musik ein absolutes Muss. Aber auch für Freunde musikalischer Experimente, komplexer Gitarrenriffs und ermutigender Texte ist es ein Anhören wert. Und das Album-Cover ist für Kunstfreunde einen definitiven Blick wert.
Hier könnt ihr euch schon mal ein Bild von einigen Songs des Albums machen (und gleichzeitig die Geschichte des Album-Covers genießen):

August Burns Red - Fault Line
 

August Burns Red - Spirit Breaker





August Burns Red - Count it all as lost




Und jetzt haben wir noch etwas für euch:

Die Chance dieses Album zu gewinnen und selbst zu genießen.

Ihr müsst dafür nur bis 07. September 2013 (23.00 Uhr) eine Mail an burningheartreports@yahoo.de schicken und uns diese Frage beantworten: Worum geht es deiner Meinung nach im Text von Fault Line?

Der Gewinner wird wie immer auf Facebook bekanntgegeben und per Email benachrichtigt! Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook. E-Mailadressen und Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben oder zu Werbezwecken verwendet, sondern dienen nur der Benachrichtigung des Gewinners und der Zusendung des Gewinns. Sollte der Gewinner / die Gewinnerin sich nicht bis 14. September 2013 bei uns melden, wird ein neuer Gewinner ermittelt. Gewinne werden nicht in Bar ausgezahlt! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Donnerstag, 29. August 2013

MissioCamp Erzgebirge

Vom 16. bis 23. August 2013 fand auf dem Gelände der Strobelmühle Pockau das alljährliche MissioCamp wieder statt.

Auch wir waren in diesem Jahr wieder dabei.

Zur Anreise am Freitag fanden sich ab 16 Uhr nach und nach die gut 230 Teilnehmer ein, um sich nach der Anmeldung entweder in den Pipes oder im Haus einzurichten. Die Pipes sind containerähnliche Behausungen, die praktisch nur aus einigen Stangen, Planen, zwei Pritschen und Plastikwänden bestehen - auf großen Europaletten aufgebaut bildeten sie für gute zweihundert der Teilnehmer für sieben Tage eine mehr oder weniger bequeme Schlafstätte. Für alteingesessene Missiocamper gehört das Schlafen in der Pipe einfach dazu, für Jungs war sie Pflicht und kälteempfindliche Mädels konnten sich schon im Vorfeld ein Bett im Haus reservieren. Bei einem kurzen Begrüßungstreff im sogenannten "Glashaus" am frühen Abend bekam man alle wichtigen Infos noch einmal erklärt und der weitere Ablauf wurde bekanntgegeben: Es sollte wieder einen "Dorfabend" geben. Die Pipes waren in Gruppen von jeweils etwa 8 Stück zu kleinen Gemeinschaften zusammengestellt und bekamen für ein erstes Kennenlernen Grillsachen, Getränke und Dekomaterial bereitgestellt. Die Mädelsetage im Haus wurde noch einmal durch zwei geteilt und so waren die 12 Dörfer schnell gefunden und das gemeinsame Essen konnte vorbereitet werden. Gestärkt und schon einmal mit den Namen der anderen Mitbewohner vertraut gemacht, begann die Suche nach einem Dorfnamen.
Dieser wurde beim Mini Ev'Event am späteren Abend bekannt gegeben. Da lernte man auch die Moderatoren Miri und Jonas aus dem Planbüro MissioCamp schon einmal kennen und erkannte gleich, dass diese beiden ungleichen Charaktere im Laufe der Woche noch viel Freude verbreiten würden - schon allein deshalb, weil Chef Jonas sich mehr um seine Pflanze Olga sorgte als um das Wohl seiner Angestellten. Aber zurück zu den Dorfnamen, denn diese zeugten von der unglaublichen Kreativität der Camper. Beispiele dafür waren "Village2Heaven", ehemals Dorf 2 oder "Weibsendorf" - ein Mädchendorf, das seinen Namen logischerweise den vielen "Weibsen"* verdankte. Auch "Hogans Heros" oder das Dorf 8 (ehemals Dorf  7) waren mit von der Partie. "Mach's mit" entstand aus einer im Vorjahr aufgekeimten Debatte: Nutella aufs Brot mit oder ohne Butter? Die Dorfbewohner bekannten eindeutig Farbe. Die "Black Potatoes" hatten wohl keine Ahnung vom Folienkartoffeln machen, in der Tat war das Maskottchen Edeltraud ziemlich verbrannt. Man könnte jetzt noch alle weiteren Dorfnamen aufzählen, doch das würde mit den dazugehörigen Geschichten zu viel Zeit in Anspruch nehmen.
Die Campband gab schon am ersten Tag alles und auch der Campsong "Get Up" von den Planetshakers erklang an diesem Abend zu ersten Mal. Prediger Frank Döhler hielt eine kurze Andacht zum Start ins Camp und dann war der erste Abend auch schon vorbei.
Es galt noch, sich einen Platz in den Seminaren zu sichern und schließlich nach einem ereignisreichen Tag erschöpft in den Schlafsack zu kriechen bzw. ins Bett zu fallen.
*Weibsen = Mädchen, 'Weiber'

Am nächsten Tag wurde pünktlich um acht geweckt, allerdings hatte die beinahe frostige Kälte der Nacht einigen den Schlaf verweigert. Ein Umzug in den Flur der Mädelsetage war somit die einzige Lösung für die weniger hartgesottenen, während der Rest einfach zwei Decken und einen Schlafsack mehr zum Schlafen nutzte. Nach dem Frühstück, der stillen Zeit, die dorfweise gemeinsam gehalten wurde und dem gemeinsamen Start in den Tag ging es auch schon weiter mit den Seminaren. Zu den unterschiedlichsten Themen boten die Mitarbeiter geistlichen Input an. Mit großem Interesse nahmen die Camper daran teil und diskutierten fleißig mit - Notizen und Gedanken konnte man sich jederzeit in seinem ganz persönlichen Campbook notieren.
Gegen Ende der Seminare wurden am Service Point die Workshop- Listen ausgehangen. Vom Kreativnachmittag bis hin zum Besuch der Kletterhalle oder des Schwimmbades wurde hier jedem eine Möglichkeit geboten die freie Zeit mit Aktivitäten auszufüllen. Bevor die Nachmittagsgestaltung jedoch begann, gab es erst einmal eine gemeinsame Stärkung beim Mittagessen. Dieses war (wie alle Mahlzeiten) hart umkämpft - obwohl mehr als genug für alle da war, standen schon 15 Minuten vor der Essensausgabe die ersten an. Schließlich reichte die Schlange über den ganzen Hof. Trotzdem wurden alle satt, und wer im Saal keinen Platz fand, setzte sich einfach nach draußen, denn das Wetter zeigte sich noch einmal von der besten Seite.
Die Nachmittagsgestaltung war, wie schon erwähnt, jedem selbst überlassen. Die Workshops erfreuten sich allesamt großer Beliebtheit. So verging der erste richtige Camptag wie im Flug, und schon stand das Abendprogramm auf dem Plan. An diesem Tag war das Ev'Event zum ersten Mal für "Nicht- Camper" geöffnet, und so zog nicht nur die Band neue Gesichter ins Pockautal, sondern auch das einmalige MissioCamp- Feeling.
Nach dem Ev'Event zum Thema "Plan B" war es dann Zeit für das erste große abendliche Highlight des Camps. Die schwäbische Electro-Rock-Core Band Sacrety durfte nicht nur den Campteilnehmern so richtig einheizen, sondern auch allen anderen, die nur für dieses Konzert anreisten. Eigentlich sollte es schon 22.00 Uhr losgehen, aber der Beginn des Konzerts verzögerte sich um eine gute halbe Stunde - jedes gute Rockkonzert fängt ja bekanntlich mindestens eine halbe Stunde später an. ;) Das Publikum war zu Beginn noch ziemlich zurückhaltend, ja fast schüchtern, aber die 5 Schwaben schafften es im Handumdrehen, die Leute zu begeistern und in ihren Bann zu ziehen. Mit dabei hatten sie nicht nur altbekannte Songs wie "Bounce, Move, Shout" und "Just Be Yourself", sondern auch den neuen Song "Shut Up". Viel zu schnell ging das Konzert vorüber, aber eingefleischten Fans wird sicherlich die ungewohnt volle Gesichtsbehaarung mancher Bandmitglieder in Erinnerung bleiben. ;) Natürlich gab es auch wieder die Möglichkeit sich am Merch mit neuen T-Shirts oder brandneuen Caps einzukleiden oder aber sich mit  CDs und Stickern einzudecken.

Die Nacht selbst verlief ruhig - das Wecken am nächsten Morgen jedoch wurde seinem Ruf gerecht. Derjenige, der schon eher zum Duschen aufgestanden war, konnte sich glücklich schätzen, nicht unsanft von einem der 7:50 Uhr gezündeten Chinaböller (in den nächsten Tagen folgten ein Motorrad, Glockenläuten, Megafon, Feuerwehrsirene und Band) aus dem Schlaf gerissen geworden zu sein.
Dieser Weckruf war zwar vielleicht nicht sanft aber effektiv. Zum Frühstück waren die meisten Gesichter schon recht aufgeweckt und an die Zeilen der täglich erscheinenden MissioTimes geheftet. Die Campzeitung bot noch einmal einen Rückblick auf den Vortag, aktuelle News aus dem Camp und auch international, sowie einen Wetterbericht - der ist schließlich immer wichtig. Vor allem aber stellt die MissioTimes eine bleibende Erinnerung ans MissioCamp dar.
Die stille Zeit, die Texte aus dem zweiten Buch Könige behandelte, brachte neue Erkenntnisse, genauso wie der Start in den Tag. Zur kurzen Erklärung: beim Start in den Tag hielt ein Mitarbeiter eine kurze Andacht zu einem bestimmten Thema, um den Campern einen guten Satz für den Tag und das Leben mitzugeben. Auch der Campsong durfte natürlich nicht fehlen. Außerdem wurde noch einmal aufgerufen, aus jedem Dorf eine Spielergruppe von zwei Personen für die abendliche Gameshow aufzustellen.
Anschließend ging es wie gewohnt weiter mit den Seminaren, die auch heute wieder zu den unterschiedlichsten Themen gehalten wurden. Selbstverständlich wurden auch wieder Workshops angeboten, und die Vorbereitungen für die Game Show liefen ebenso auf Hochtouren. Wie jeder Camptag verging auch dieser rasend schnell und so stand im Nu schon das nächste Ev'Event zum Thema "Und wer bin ich?" auf dem Plan. Frank Döhler hielt auch heute nach dem passenden Anspiel durch die Moderatoren wieder eine einprägsame Predigt, die vielen neue Impulse ins Herz gelegt hat.
Nach der Umbauphase, in der sich die Camper die Zeit mit dem Spiel "Ninja" vertrieben, begann die Gameshow. Die Mannschaften der Dörfer hatten sich jeweils noch einmal einen tollen Namen einfallen lassen. Nach spannenden Spielen, die zum Teil aus einer bekannten Fernsehsendung abgeleitet wurden, und interessanten Quizfragen standen schließlich die Gewinner fest: die jüngsten Gamer aus dem Team "Johistan", Dorf Bett-ritz sicherten sich im Finale den Sieg.

Für den nächsten Tag war nun Kraft tanken angesagt, denn das große MisterX Stadtspiel stand bevor!
Bevor dieses startete, begann der Camptag wie üblich, doch diesmal wurden vier Großseminare statt vieler kleiner angeboten. "Mitten im Sturm - wie der Glaube hilft" waren sie überschrieben und befassten sich mit den Themen Konfliktbehandlung, Glauben in der Politik, Brennpunkt Israel und Liebe. Letzteres lief anders ab, als erwartet, aber trotzdem konnte sich jeder aus seinem gewählten Thema etwas mitnehmen.
Nach dem stärkenden Mittagessen herrschte dann Aufbruchsstimmung. Obwohl das Wetter sich mit Regen und Kälte nicht von seiner besten Seite zeigte, wurden die 230 Camper in bunten Gruppen zusammengewürfelt auf das beschauliche Marienberg losgelassen. Vor Spielbeginn bekam jeder noch ein MissioCamp T- Shirt, als Markenzeichen sozusagen. Um das Spiel zu erklären, es ging darum, unterschiedliche Banden zu stellen und damit Punkte zu sammeln; Die Autoschieber, Kunstdiebe, Geldfälscher und die Mafia machten die Stadt unsicher. Der schlimmste unter ihnen aber war "Der Onkel", ein entfernter Verwandter des berühmten Paten. Dieser hatte es nicht nötig, wie die anderen Verdächtigen (die im übrigen sehr amüsante Namen trugen) davonzulaufen, sondern machte es sich aufgrund mangelnder Beweislage in seinem Stammcafé bequem. Mit jedem gestellten Bandenmitglied (zur Kennung trugen diese gelbe T-Shirts) erhielt man Punkte, Hinweise und vor allem Beweise. Nach zwei Stunden wilder Hetzjagd durch ganz Marienberg und seine Randbezirke waren nicht nur die Detektive völlig kaputtgespielt, sondern vor allem die Verdächtigen. Einer Gruppe war es sogar gelungen, den Onkel zu stellen, doch wie das Spiel am Ende ausging, erfahren wir später.
Zurück im Camp bemühten viele erst einmal die Dusche, nach dem Abendbrot ging es weiter mit dem Ev'Event. Auch von Außerhalb strömten viele wieder ins Glashaus, um Frank Döhler predigen zu hören. Im Abendprogramm wurde diesmal ein Film gezeigt: "Der Plan"; Passend zum Thema der Woche.

Der Dienstag bot wie jeder Camptag viel neues. Seminare und Workshops erfreuten sich wie immer großer Beliebtheit und forderten wieder die sportlichen und kreativen Gemüter der Camper heraus. Vor allem die "Dummen Spiele" zogen viele Begeisterte an. Nach dem Ev'Event zum Thema "Wie beruhige ich mein Gewissen?" war das KERIJAtheater zu Gast und versüßte den Gästen und Teilnehmern mit dem gewitzten Spiel den Abend. Zuvor jedoch hatte "Der Onkel" seinen Auftritt und lud die drei besten Mannschaften des Stadtspiels auf ein Eis in sein Stammcafé ein.

Am Mittwoch stand das nächste Special auf dem Programm: Nach den gewohnten ersten Punkten auf dem Tagesablauf gab es das Angebot, mit Mitarbeitern ein Seelsorgegespräch zu führen. Seminare fanden an diesem Vormittag keine statt, da die Teilnehmer die Möglichkeit haben sollten, sich ungestört einmal alle Sorgen vom Herzen zu reden. Viele nahmen diese Zeit dankbar in Anspruch.
Am Nachmittag wurde der "normale" Tagesablauf fortgesetzt, Workshops wurden wie jeden Tag angeboten. Dabei gab es auch einige Besonderheiten, zum Beispiel einen Kanu- und Floß-Workshop in Zschopau, der auch schon am Vortag angeboten wurde und natürlich wieder viele kreative und herausfordernde Angebote. Das Ev'Event drehte sich um das Thema "Soll das dein Leben sein?". Der CampChor gab das über die Woche gelernte mit Bravour zum Besten und unterstützte so die Band musikalisch. Im Anschluss zum Nachtprogramm waren wieder Gäste angekündigt: Das Trommel- und Schlagzeug- Trio DoubleStroke brachte Schwung und Rhythmus in den Abend. Am Nachmittag hatten sie auch einen Workshop gehalten und boten ihren Schützlingen während ihres Auftrittes am Abend die Möglichkeit, die erarbeiteten Stücke vorzutragen.

Nun brach auch schon der Donnerstag an - und somit der letzte lange Tag im MissioCamp. Nach den Seminaren am Vormittag stand der Rest des Tages ganz im Zeichen der abendlichen CampGala. Die Vorbereitungen zum Thema "Colourful!" liefen auf Hochtouren: Snacks zubereiten, Plakat malen, Moderation ausarbeiten, Deko basteln, Beiträge proben. Jeder Camper trug so seinen Teil zum Nachtprogramm bei. Die Jungs, die so nicht ausgelastet gewesen wären, konnten am Strong- Man Workshop teilnehmen. Dort wurden sie bis zur äußersten Grenze gedrillt und das MissioCamp bei deren Rückkehr im Gleichschritt und mit Motivationsspruch für einige Zeit in ein Drill- Camp verwandelt. Für schwache Nerven war das nichts - doch die Jungs bewiesen, dass richtig etwas in ihnen steckte. So rückte der Abend immer näher und das letzte Ev'Event diesen Jahres stand an. Es ging um Konsequenz im Glauben, entweder ganz oder garnicht, ohne Ausreden. Dieser eindrucksvolle Abschlussabend gab den Campern und Besuchern noch einmal einen super Input für die Zeit nach dem Camp.
Pünktlich um 22.00 Uhr erklang der Campsong und die Campgala begann. Die Camper waren kunterbunt gekleidet, ebenso die beiden Moderatoren, die flott und kreativ durch den Abend führten. So farbenfroh wie die Kleidung waren auch die Beiträge, mit denen die Teilnehmer den Abend ausgestalteten. Vom mehrstimmigen Lied über Improvisationstheater bis hin zum gespielten Witz oder Spaziergängercrashkurs war alles dabei und sorgte für viel Staunen und gute Laune. Für Zwischendrin gab es leckere farbenfrohe Cocktails. So wurde die Campgala dem Thema voll und ganz gerecht und bildete wie schon so oft die Krönung des Camps. Nach dem eigentlichen Programm, das sich wieder wirklich sehen lassen konnte, legte ein DJ noch eine Stunde Musik auf und fachte die gute Stimmung noch einmal richtig an.

Noch mehr Bilder vom MissioCamp gibt
es auf der 
Internetseite vom Missiocamp oder auf Facebook.
Die kurze Nacht war dann auch schon die letzte. Für manchen überwog die Freude aufs eigene warme Bett, für den anderen hingegen die Trauer über die Trennung von neu gewonnenen Freunden und vom geliebten MissioCamp- Feeling. Die Koffer wurden gepackt, der letzte eindrucksvolle Gottesdienst mit einer starken Gebetszeit wurde gefeiert. Frank gab den Jugendlichen einen Leitsatz für die Zeit nach dem Camp mit auf den Weg: "Jesus - hier bin ich. Was kann ich tun?" Wenn man diesen Satz im Alltag einfach mal sagt und ernst meint, so erlebt man Dinge mit Jesus, auf die man sonst nie gestoßen wäre.
Somit ging ein weiteres, wundervolles MissioCamp im schönen Pockautal zuende. Die Camper wurden nach und nach abgeholt, manche halfen noch beim Abbau. Gemeinschaft bis zur letzten Minute war spürbar, und mit dem Leitsatz und vielen guten Erinnerungen und Impulsen im Herzen wird diese auch jetzt, nach dem Camp, weiter hinausgetragen werden.

Alles in allem kann man das Camp nur loben: Super organisiert, abwechslungsreiches Programm und viel Spiel und Spaß - doch ganz klar im Vordergrund steht die Botschaft von Jesus. Das Camp ermutigt, nicht nur ein Fan, sondern ein Nachfolger und Freund von Jesus zu sein.

Danke an alle, die mitgearbeitet und organisiert haben, an die Küche, die Techniker, die Mädels im ServicePoint und natürlich an die Camper selbst! Der größte Dank gilt jedoch dem Herrn selbst, dass er Jahr für Jahr seinen Segen auf das Camp legt.
Der Termin für's nächste mal steht schon fest: 22. - 29. August 2014 wird DIE Woche!
Und wir sind mit Freuden wieder dabei!


Der Campsong: Get Up von den Planetsharkers


















Dienstag, 27. August 2013

Buch: Martin Dreyer - Jesus rockt

gerth.de
Jesus rockt.
Das ist doch mal eine Aussage!
Jesus rockt!

Und weil Jesus eben rockt, hat Martin Dreyer, der Autor der Volxbibel, auch ein Buch über Jesus geschrieben.
Das Buch heißt "Jesus rockt." und ist für 14,99 € in jeder gut sortierten Buchhandlung oder online erhältlich.

Aber worum geht es in dem Buch eigentlich?
Klar, um Jesus, sonst würde es ja wahrscheinlich einen anderen Titel tragen. ;)

Martin Dreyer befasst sich im Buch ziemlich ausführlich mit der Person Jesus. Er setzt sich damit auseinander, wer Jesus war, was er gemacht hat, wie er gelebt habt. Dabei spielen die Aussagen in der Bibel eine große Rolle. Im Neuen Testament stehen viele Begebenheiten von Jesus und seinen Freunden. Aber auch im Alten Testament ist von Jesus die Rede. Das Buch ist aber nicht nur eine reine theologische Beleuchtung von Jesus als Person, Martin Dreyer berichtet auch über eigene Erlebnisse, die er mit Jesus hatte, Begebenheiten, wo er mit Jesus in Kontakt gekommen ist.
Am Ende des Buches kann man Geschichten von Leuten lesen, die auch heute noch Sachen mit Jesus erlebt haben. Es ist Martin Dreyer aber in diesem Buch auch wichtig, dass du eine Rolle spielst und so lädt er dich dazu ein, Jesus kennen zu lernen - und dabei ist "Jesus rockt." eine ziemlich gute Hilfestellung.

Das Buch hat auch 2 Bonustracks. Zum Einen gibt er Hinweise auf einige wichtige Bibelstellen und Jesu Reaktion in bestimmten Situationen. Zum Anderen gibt er dem Leser auch noch eine Listen mit interessanten Büchern und Links mit auf den Weg.

Toll an dem Buch ist, dass man es nicht unbedingt von vorne nach hinten lesen muss. Das Buch wurde so aufgebaut, dass man die einzelnen Kapitel separat von einander und auch durcheinander lesen kann.

Mehr über Martin Dreyer erfahrt ihr im Interview, welches wir vor einiger Zeit mit ihm geführt haben.

Eine Leseprobe des Buches gibt es hier.



Wir haben ein handsigniertes Exemplar des Buches für euch.

Beantwortet uns einfach folgende Frage:

Martin Dreyer ist der Gründer einer Jugendbewegung. Wie heißt sie?

Schickt eure Antwort bis 06.09.2013 (20.00 Uhr) an burningheartreports@yahoo.de. Der Gewinner wird wie immer auf Facebook bekanntgegeben und per Email benachrichtigt.

Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook. E-Mailadressen und Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben oder zu Werbezwecken verwendet, sondern dienen nur der Benachrichtigung des Gewinners und der Zusendung des Gewinns. Sollte der Gewinner / die Gewinnerin sich nicht bis 14. September 2013 bei uns melden, wird ein neuer Gewinner ermittelt. Gewinne werden nicht in Bar ausgezahlt! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Montag, 26. August 2013

Impuls für deine Woche

via 
Die Geschichte von David gegen Goliath dürfte jedem bekannt sein. Ein ungleicher Kampf zwischen dem erfahrenen Krieger und Riesen Goliath und dem jungen Hirten David ohne jegliche Kriegserfahrung. Einzig mit einer Steinschleuder bewaffnet tritt David dem Riesen gegenüber. Auf den ersten Blick ist klar, wer gewinnen wird.

Aber die Geschichte ist sicherlich nicht dafür bekannt, dass sie so ausgeht wie man denkt. David hat Gottvertrauen, Mut und den Willen gegen Goliath zu gewinnen, damit das Volk Israel nicht als Sklaven gefangen genommen wird. Er kann den großen Goliath besiegen.
Dabei hat ihn keiner ermutigt und daran geglaubt, dass er das schaffen kann. Aber jeder von uns braucht Ermutigung. David bekam diese von Gott.

Sei du jemand, der andere ermutigt und zeig ihnen, wie sie ihr Potential ausschöpfen können. Neuen Mut und Unterstützung braucht jeder von uns, wenn man mal wieder nicht an sich selbst glaubt.
Wenn du selbst Ermutigung brauchst kannst du zu Gott gehen. Er kann uns jeden Tag aufs Neue Mut, Kraft und Hoffnung schenken. Egal gegen welchen Riesen du vielleicht kämpfen musst, Gott ist nur ein Gebet von dir entfernt und kann dich ermutigen und dir beistehen bei den kleinen und großen Kämpfen in denen du als Sieger hervorgehen wirst.

"Sei mutig und stark! Fürchte dich also nicht, und hab keine Angst; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir bei allem, was du unternimmst."
[Josua 1,9]

Samstag, 24. August 2013

CD: We As Human - We As Human

Sie waren bereits mit Skillet und RED auf Tour und haben sich mittlerweile einen eigenen Namen in der
christlichen Rockszene gemacht. Am 25.Juni haben sie das gleichnamige Debüt-Album auf den Markt gebracht. Die Rede ist von We As Human. Die fünf Musiker haben ihre Platte von Howard Benson produzieren lassen, der bereits seine Finger bei Alben von P.O.D., Three Days Grace, RED oder Skillet im Spiel hatte. John Cooper von Skillet singt nicht nur bei Zombie Gastvocals, sondern hat auch weiteren Einfluss an dem Album. Ebenfalls half er der Band bei Atlantic Records unter Vertrag zu kommen.

Auf dem Cover ist eine überdimensionierte alte Holztür in einer Wüstenlandschaft mit Skyline im Hintergrund zusehen. Rechts daneben ist ein winziger Mensch im Vergleich zur Tür. Die Stimmung auf dem Cover hat etwas Endzeitmäßiges, Verlassenes und Hoffnungsloses. Wohin führt die große, verschlossene Tür?
We As Human @ facebook

Trackliste
01 Strike Back 
02 Dead Man 
03 Bring To Life 
04 Let Me Drown 
05 Zombie (feat. John Cooper) 
06 We Fall Apart 
07 Take The Bullets Away (feat. Lacey Sturm) 
08 Taking Life 
09 Sever
10 I Stand 

Das Album eröffnet mit der soliden Rocknummer "Strike Back", die die Aufmerksamkeit des Hörers auf sich zieht. In dem Song geht es um das wehren und zurückschlagen, wie der Titel schon sagt. Ob es sich dabei um das wehren gegen den Teufel und das Böse handelt, wird nur durch eine Zeile deutlich "You are the fallen and Heaven don't lie". Es schließt sich "Dead Man" an. Der Song spricht einen Wandel des Ich an. Der Kampf zwischen dem alten Ich und dem neuen Ich.  "Sitting here at my graveside I've never been so alive / You pulled the dead man out of me" Das alte Ich wird begraben mit der Hilfe von Gott, damit das neue Ich ein Leben mit Jesus führen kann.

"You bring to life all that is broken / You can turn the tide before it's too late" ist ein Teil des Refrains von "Bring To Life". Ein Song der Mut machen soll zu Gott zu gehen, denn er bringt alles zum Leben und kann einen heilen und neue Kraft geben. Mit "Let Me Drown" schließt sich eine rockige Ballade an, die inhaltlich ähnlich dem Song davor ist. Das Wasser soll das lyrische Ich reinmachen und alles Alte und Kaputte wegspülen. Eine Taufe also, die zur Reinigung von der Schuld und dem alten Leben da ist und ein Glaubensbekenntnis darstellt.

Mit dem 5.Song folgt das erste Feature des Albums und zwar mit John Cooper von Skillet. "Zombie" erinnert stark an Skilletsongs wie "Monster" und ist ein energiegeladener Rocksong der zum Abgehen einlädt. Und wie sollte es auch anders sein, ist der nächste Song "We Fall Apart" eine Ballade. Hier kommt die markante Stimme des Sängers Justin Cordle sehr deutlich zur Geltung. "But isn't it beautiful / The way we fall apart" Der Song beschreibt wie viele innerlich zerbrochen sind und Dinge tun, die nicht gut sind, bzw Dinge nicht tun, weil der Mut fehlt. Wir sind alle unvollkommen, aber wir denken wir seien unzerbrechlich.

"Take The Bullets Away" ist das 2. Feature auf dem Album. Hier singt Lacey Sturm von Flyleaf mit. Im Song wird nach der Hilfe von Jesus gerufen. Er soll die Kugeln für die Waffe wegnehmen. Es könnte um einen Soldaten gehen, der das Töten satt hat. In der Vereidigung eines amerikanischen Soldaten ist auch die religiöse Beteuerung "So help me God." – "so wahr mir Gott helfe" inbegriffen.  Im Song wird das indirekt in der 2. Strophe angesprochen: "I tried to find religion / To see what I'd become". Die Frage ob man wirklich nach dem Willen Gottes handelt wird gestellt und für das lyrische Ich ist das nicht der Fall. Darum die Bitte die Kugeln wegzunehmen und es zu Beenden.

"My eyes are open and my path is straight / you move the mountains so theirs nothing in my way / your love is boundless and forever stays the same / oh I'm on my way" ist die Bridge von "Taking Life".  Der Song handelt davon sein Leben endlich in die Hand zunehmen und es nach Jesus auszurichten. Mit "Sever" folgt wider ein sehr emotionaler Song. Er handelt vom Kampf gegen schwere Krankheiten wie Krebs und ist damit ein Tribut an den Neffen des Sängers, der mit 3 Jahren an Krebs verstorben ist. Der Kampf gegen den Krebs ist ein alltäglicher Kampf und viele kennen jemanden der an Krebs erkrankt ist und damit geht der Song einen sehr nahe. Besonders die Akustik Version auf Youtube ist empfehlenswert.

So energiegeladen wie das Album begonnen hat, so endet es auch mit "I Stand". Zum Glauben stehen und sich dafür nicht schämen, darum geht es im letzten Lied der Platte, auch warum sie als Band Musik machen, wird in der 2 Strophe angesprochen. Ebenfalls wird Kritik laut an der Abtreibung von Babys und wenn wir achtlos Lebensmittel wegwerfen, wo das Verbrauchsdatum abgelaufen ist, obwohl es noch genießbar ist.

Alles in allem ist es ein solides Debütalbum, was jedoch nicht spektakulär ist, aber mit dem sie sich ins Gespräch gebracht haben. Freunde der Rockmusik und Fans von Skillet, Thousand Foot Krutch oder RED wird das Album gefallen und viel Freude bereiten.
Reinhören lohnt sich auf alle Fälle!

We As Human - Strike Back


We As Human - Sever



Kaufen könnt ihr das Album bei SCM Hänssler.

Freitag, 23. August 2013

Ms. Erfolg im Interview


via Facebook
Sie existieren erst gute 8 Monate und haben schon mehrere Bandwettbewerbe mit guten bis sehr guten Platzierungen abgeschlossen. Die Rede ist von der Band Ms. Erfolg, bestehend aus Elli (Gesang, Instrumentierung), Mario (Bass) und den beiden Brüdern Christopher (Cajon) und Ramón (Gitarre, Gesang). Ihren Musikstil bezeichnen sie selbst als Flow'n'Roll.

Wir haben die Gelegenheit genutzt und mit ihnen über ihre Musik und ihren Glauben gesprochen.


Wer ist Ms. Erfolg? Stellt euch doch mal vor.
Ramón: Ich bin Ramón, 24 Jahre alt und Student. Ich wohne in Leipzig, studiere aber in Chemnitz Soziologie. Bei Ms. Erfolg bin ich der Gitarrist und Sänger.
Elli: Ich bin die Elli, bin 19 und studiere in Leipzig Lehramt für Französisch und Italienisch. Ich spiele in der Band Querflöte und singe und manchmal spiele ich auch Ukulele oder Shaker.
Mario: Ich bin der Mario und spiele bei Ms. Erfolg sehr leidenschaftlich und gern Bass. Ich bin alt. Und beruflich bin ich Student der Psychologie und wohne auch noch in Leipzig.
Christopher: Christopher, 29 Jahre alt, studiere auch in Leipzig Lehramt für Gymnasium, Mathematik und Französisch und spiele Cajon bei Ms. Erfolg.
Ramón: Du singst auch.
Christopher: Ja, teilweise.

Was verbirgt sich hinter eurem Namen? Wie seid ihr darauf gekommen?
Ramón: Das ist eine schwierige Frage. Die Sache ist: Wir haben sehr lange nach einem Bandnamen gesucht. Was heißt sehr lange, ich glaube es gibt Bands, die jahrelang nach einem Namen suchen.
Christopher: Die haben dann aber auch einen guten!
Elli: Nein, die heißen dann zum Beispiel „Band ohne Namen“.
Ramón: Jedenfalls haben wir ein paar Monate gesucht, kamen aber auf nichts Richtiges. Es war schwierig, wir hatten irgendwie 10-20 Vorschläge und irgendwann hat dann Christopher halt gemeint: „Wie wäre es mit Ms. Erfolg?“, so aus Spaß heraus und dann haben wir gesagt, dass man das überlegen könnte. Drei aus der Band waren dann dafür und da wir das meist demokratisch entscheiden, ...
Elli: Außer wenn ich dagegen bin. (lacht)
Ramón: … wurde der Bandname gewählt. Also es gibt 80% Zufriedenheit damit.
Christopher: Was man vielleicht noch dazu sagen kann, was dahinter steckt: Wir machen allgemein gern Wortspiele.
Ramón: Genau. Miss Erfolg. Man muss es manchmal aussprechen, um es zu verstehen. Viele haben es nur gelesen und haben es nicht richtig verstanden.

Ihr habt im Mai an einem Bandcontest teilgenommen und den 2. Platz belegt. Hat sich seitdem etwas für euch geändert?
Ramón: Also einerseits hat sich für uns geändert, dass wir eine neue Band kennengelernt haben, SkarabaZZ, die dort gewonnen hat und mit der wir wahrscheinlich auch noch irgendwann im Herbst ein Konzert zusammen spielen werden. Die waren sehr sympathisch. Andererseits war es auch einfach eine sehr gute Erfahrung, mal in der Moritzbastei in Leipzig zu spielen. Das ist einer der größten Clubnamen in Leipzig und wir durften dort unseren ersten richtigen Auftritt spielen, zu dem wir auch eingeladen wurden. Das war so eine Art Feuertaufe.
Elli: Ich glaube, wir sind auch ein bisschen selbstbewusster geworden. Dadurch fällt es einem jetzt einfacher das Publikum mitzureißen oder auch mal mehr auf der Bühne abzugehen, weil es mal ganz anders war als Straßenmusik oder wenn die Menschen vor einem sitzen.
Ramón: Wir haben da auch das erste Mal mit Technik gespielt, so mit Mikro und verstärkt und so. Das war auch eine interessante Erfahrung.

Ihr habt ja schon sehr viele eigene Songs. Wie entsteht so ein Song bei euch?
Christopher: Es kommt eine E-Mail und da ist ein neues Lied angehängt. (alle lachen)
Elli: Für die meisten von uns ist das so.
Ramón: Also die meisten Lieder habe tatsächlich ich geschrieben. Es ist so, dass ich zu Hause sitze und, wenn ich Zeit habe, auf der Gitarre rumspiele. Es gibt zwei Arten, wie Lieder entstehen. Meistens ist es so, dass ich eine schöne Melodie habe und dann den Text mache. Da weiß ich auch nie, worum es in dem Lied geht, das wird erst am Ende schlüssig. Oder ganz selten ist es so, wie zum Beispiel bei Funafuti in Tuvalu, dass ich ein Thema habe und dann denke: „Jetzt baust du da irgendwie ein Lied drum herum!“ Mittlerweile haben wir ab und zu auch Lieder, die ich mit meinen Kollegen zusammen schreibe, die dann sozusagen in Kooperation entstehen. Es ist eigentlich nicht so, dass wir sagen: „Wir brauchen jetzt unbedingt ein Lied und deshalb schreiben wir jetzt eins!“ Das war maximal bei "Schöner als Berlin" so, weil es für die StuRakete – also den Bandwettbewerb – geschrieben wurde. Zumindest als ich die Intention hatte, dachte ich, dass es wirklich hammermäßig wäre, ein Leipzig-Lied für die StuRakete zu schreiben. Aber ansonsten ist es meistens eine Gefühlssache, ohne sich unter Druck zu setzen und eine Zeitfrage natürlich.
Elli: Wir haben auch letztens zusammen eins geschrieben, weil meine beste Freundin 18 geworden ist und jetzt wurden sozusagen die allerpersönlichsten Teile aus dem Lied durch etwas generellen Text ersetzt. Um genau zu sein eine Zeile.

Was wollt ihr mit eurer Musik erreichen? Habt ihr euch ein großes Ziel gesetzt?
Ramón: (lacht) Das ist gut, dass die Frage kommt. Kann das mal bitte Mario beantworten?
Mario: Ja, schon. Bandintern verfolgen wir alle ein gleiches Ziel ...
Elli: Da haben wir noch nicht drüber geredet, ob wir ein gleiches Ziel haben!
Mario: Wir haben drüber geredet. Zumindest steht im Mittelpunkt, dass wir gerne Musik zusammen machen, weil Musik einfach ein großer Teil von unserem Leben ist und es ist einfach viel schöner, das zusammen zu machen. Und wir haben halt am Anfang Coverlieder gemacht, sind aber echt schnell davon abgerückt und haben jetzt eigene Lieder und das ist unser Ding und wir wollen natürlich auch schauen, wie es so ankommt und einfach mal ein paar Lieder schreiben. Das ist so der Kern, glaube ich.
Ramón: Also ich denke, dass wir auch versuchen, eine gewisse Berühmtheit zu erlangen, das sicherlich auch. Also wir haben versucht, uns bei diversen Fernsehshows zu bewerben oder Internetshows, wo vielleicht noch Zusagen kommen, man weiß es nicht. Ein Ziel ist es auch, einmal eine richtig professionelle Platte aufzunehmen. Also wir werden jetzt im Sommer eventuell schon eine CD aufnehmen, sicherlich auch nicht schlecht, aber ich glaube, so einen kleinen Plattenvertrag könnten wir uns schon vorstellen. Und was auch ganz wichtig ist: Wir wollen gerne einen neuen Musikstil etablieren, nämlich Flow'n'Roll, bisher sehr unbekannt, vor allem in Deutschland. (alle lachen) Also, wenn man bei Youtube mal Flow'n'Roll sucht, wird man auf andere Musik treffen als auf unsere, aber wir wollten gerne einen eigenen Stil entwickeln. Wir wollen uns auch nicht in irgendeinen Stil rein pressen lassen. Also wenn man sagt, man macht Rock oder Pop, kann das auch ein bisschen 08/15 klingen. Ich glaube, Pop würde uns auch nicht beschreiben, Rock sicherlich auch nicht und Ska/Reggae mit Sicherheit auch nicht, von daher ist Flow'n'Roll ganz passend.
Christopher: Indie wahrscheinlich!
Ramón: Im Notfall sind wir immer Indie, wenn man Indie-Bands sucht. Weil Indie ja ein bisschen Underground ist, also noch neu und Flow'n'Roll ist auch noch neu. Wir versuchen dahin zu kommen, dass es irgendwann im Saturn ein CD-Regal gibt mit Flow'n'Roll. Aber das ist nicht wirklich ein Ziel, das sich die Band gesetzt hat.

Habt ihr schon Pläne für die Zukunft?
Ramón: Ich glaube, eine CD ist nur der kurzfristige Zukunftsplan.
Elli: Und ich will mir ein Cello kaufen!
Ramón: Ein Cello, wie willst du das jemals live spielen? Das ist doch ein Klavier.
Christopher: Ein Cembalo!
Ramón: Ach nein, ich denke an Cembalo! Ja, das wünscht sich die Elli. Wer dafür eine Spende aufbringen möchte, kann das machen.

Welche Musik hört ihr privat?
Ramón: Ich antworte jetzt mal nicht als Erster!
Mario: Das ist sehr unterschiedlich. Ich glaube, es gibt keine Band, die wir alle gleichermaßen klasse finden. Das ist sehr individuell. Ramón zum Beispiel ...
Die Anderen: Sag‘s doch einfach von dir!
Mario: Ich mag eher so Rock/Funk-Sachen wie Red Hot Chili Peppers ganz gerne. Das ist so meine Richtung.
Christopher: Ich höre echt querbeet, wie es halt so ist.
Ramón: Ich glaube, er ist der Einzige, der sogar Metal hört.
Christopher: Ganz selten!
Ramón: Also ich bin eigentlich schon immer jemand, der sehr einseitig ist und habe immer die Ärzte gehört. Farin Urlaub ist mein ganz, ganz großes Vorbild. Ich glaube, das spiegelt sich ein bisschen in unseren Auftritten wieder, dadurch, dass ich sehr viel quatsche. Das habe ich mir von ihm abgeguckt. Ich mag auch Ska, aber eigentlich Ärzte! Jennifer Rostock finde ich auch noch sehr, sehr gut!
Elli: Bei mir ist es auch komplett querbeet, also Jennifer Rostock, bei Philip Poisel war ich letztens auf Konzert. Ich höre auch super gern Klassik und oft auch einfach das, was gerade so im Radio läuft.
Ramón: Cro finde ich auch ganz super! Da könnten wir uns fast alle einigen, glaube ich. Und Ed Sheeran hat mich – wenn ich jetzt nach dem gehe, was mich beeinflusst hat – in meinem Liederschreiben neben den Ärzten auch sehr geprägt, also was den schnelleren Gesang angeht.

Unser Blog heißt Burnin' Heart Reports. Was bedeutet euch euer Glaube im Alltag?
Christopher: Ich kann jetzt nur für mich sprechen, dass er mich auf jeden Fall durch meinen Alltag begleitet, dass er mir sehr wichtig ist, dass ich es mir nicht vorstellen könnte, ohne Glauben durch den Tag zu gehen, dass er mir sehr viel Kraft gibt oder auf jeden Fall hilft, alle Dinge irgendwie unter Kontrolle zu haben, was ich sehr wichtig finde. Also dass ich Probleme an Gott abgeben kann und somit jeden Tag wieder ganz neu anfangen kann und so ganz im Reinen sein kann. Ich habe jetzt leider nur kurz drüber nachdenken können. Es ist schwer, da wirklich das zu sagen, was ich meine.
Ramón: Ich denke auch, das ist teilweise schwer zu erklären oder zu beschreiben, aber wenn ich zwei Worte nehme, dann auch Kraft und Sicherheit. Man braucht nicht wirklich Angst zu haben. Es hat irgendwie alles seinen Sinn und ich persönlich habe dadurch, dass ich glaube, keine Angst, völlig verloren zu gehen. Ich denke immer: „Menschen, die keinen Glauben haben, Respekt, wie die das machen!“ Also ich würde auch ganz sehr verzweifeln, wenn ich meinen Glauben nicht hätte und nicht jemanden hätte, von dem ich weiß: Der passt auf mich auf und regelt alles für mich.
Elli: Für mich ist Glaube auch sehr wichtig, in jeder Hinsicht, weil es so vielseitig ist und weil man auch mit Gott über alles reden kann, nicht nur über das Eine. Es ist ja oft bei Freunden so, dass man mit gewissen Freunden nur über gewisse Dinge reden kann und mit Gott kann man halt irgendwie über alles reden. Und wenn ich jetzt noch von der Band aus was sagen kann: Zum Beispiel bei unserem Auftritt in der Moritzbastei war es so: Ich war tierisch aufgeregt und ich glaube, da war ich nicht die Einzige.
Ramón: Wir waren alle aufgeregt!
Elli: Und wir standen dann Backstage und wussten, gleich geht’s los, in ein paar Minuten müssen wir da auf der Bühne stehen und alles geben und dann haben wir halt noch mal kurz zusammen gebetet und ich hab da wirklich gespürt, dass ich total ruhig geworden bin und dass es jetzt eigentlich egal ist, selbst wenn die uns ausbuhen, weil ich ja eigentlich schon das Beste im Leben habe. Und dann war ich halt auch total locker und als wir auf die Bühne sind, war alles ganz easy.

Möchtet ihr unseren Lesern noch etwas mitgeben?
Christopher: Auf jeden Fall Flow'n'Roll groß machen!
Ramón: Flow'n'Roll groß machen! Finde ich eine gute Sache!
Elli: Also man kann gerne unsere Facebook-Seite besuchen.
Christopher: …und uns auch buchen.
Elli: Wer uns auf Youtube oder live gehört hat und wem das einigermaßen gefällt, der kann auf Facebook gerne „Gefällt mir“ drücken, da freuen wir uns alle drüber.
Ramón: Ich weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll... Ich weiß nicht, ob es diese Vorurteile über Unplugged-Bands gibt. So nach dem Motto: Eine Unplugged-Band ist eine Unplugged-Band, ganz ruhig. Also ich habe das Gefühl, dass wir manchmal dieses Vorurteil ein bisschen ausräumen, was ich schön finde und dass man da auch offener sein sollte für so was. Also ich bin teilweise musikalisch auch nicht sehr offen, ich kann mir halt Metal nicht großartig anhören, aber ich glaube, was wir machen, ist ja noch nicht so etabliert und dafür offen zu sein finde ich eine gute Sache! Und wir kommen zu Konzerten auch jederzeit gerne vorbei, wenn uns jemand einlädt.
Elli: Also wir sind immer froh über Gelegenheiten.
Ramón: Genau! Spielen, spielen, spielen ist erst mal so das Hauptding und dann, dass die Menschen unsere CD im CD-Regal von Saturn kaufen. (alle lachen)

Vielen Dank für das Interview!

Hier gibt's noch ein paar Videos von Ms. Erfolg, damit ihr sie auch mal hört und seht und sie vielleicht aucht bucht, wenn's euch gefällt.

Ms. Erfolg - Und wenn ich sing, dann sing ich



Ms. Erfolg - Nur ein Stückchen



Ms. Erfolg - Nirgendwo



Mehr Infos über die Band gibt's auf Facebook.

Donnerstag, 22. August 2013

Download: Red Cord Records Sampler

 Lust auf neue kostenlose Musik?
via Red Cord Records

Dann haben wir hier vielleicht was für euch, denn das christliche Rock-Label Red Cord Records hat einen Sommer-Sampler kostenlos zum Download freigegeben.

Tracklist:
1. Phinehas – Fleshkiller
2. From The Eyes Of Servants - Passion
3. Behold! The City - Muddy York
4. Your Chance To Die – Conscience (The Great I Am)
5. Beward The Neverending - Iron Giants
6. My Ransomed Soul - Dystopia
7. Ace Augustine - Daggerboard
8. Inhale Exhale - Low
9. Sinners To Saints - Fractures
10. Southbound Fearing - Bad Dreams and Melodies
11. At The Wayside - Thanks To You
12. Blank Page Empire - Encluse
13. Foreverlin – Long Lost
14. This Citiy Awaits – Yet, There Is Life
15. Embers in Ashes – Con Man

Wie man sieht, sind hier nicht nur unbekannte Bands vertreten, sondern auch die „Moustache-Metal“-Band Phinehas, die Post-Hardcore-Bands Inhale Exhale und Behold! The City oder die Pop-Rocker von This City Awaits geben sich (und vor allem Gott) die Ehre auf diesem abwechslungsreichen Sampler.

Während bei den ersten Band noch ordentlich rumgeschrien wird und es sogar teilweise richtig düster klingt (Your Chance To Die), wird es ab Nummer 10 (Southbound Fearing) doch eher sanft und um einiges melodischer. Die Gitarren und das Schlagzeug werden etwas sanfter und der Gesang wird deutlich weniger aggressiv.
Aber nicht nur das macht den Sampler abwechslungsreich, sondern auch dass diese 2 Teile in sich Abwechslung bieten, so dass sich vielleicht sogar ein Rock-Fan plötzlich eins der härteren Lieder als Favoriten des Samplers aussuchen könnte oder umgekehrt.

Zu bemängeln ist allerdings, dass manche der Lieder ohne Informationen über Interpreten beinhaltet sind, sodass man diese selber hinzufügen muss.

Insgesamt kann man trotzdem sagen:
In diesem Sampler ist für jeden Rock-Fan was dabei und selbst, wenn man keiner ist: Es ist kostenlos und vielleicht ist auch für dich was dabei. ;-)

Hier geht es zum Download.

Dienstag, 20. August 2013

Wir sind wieder unterwegs

© www.samuelharfst.de

Vom 25.08.13 - 25.09.13 sind Samuel Harfst und Samuel Koch gemeinsam auf ihrer Konzertlesung unterwegs.


Samuel Koch liest aus seinem Buch „Zwei Leben“. Samuel Harfst präsentiert Lieder aus seinem neuesten Album „Schritt Zurück“. Und die beiden werden erzählen, was sie miteinander verbindet.


Samuel Harfst, ein deutscher Singer-Songwriter, der es vom Straßenmusiker zum Major-Deal, zum Weltrekordhalter, in die iPhone Werbung und kurze Zeit später ins Vorprogramm von Whitney Houston geschafft hat. Was sich anhört wie ein modernes Märchen ist die Geschichte eines Musikers, der mit seinen Liedern Alt und Jung bewegt. Sein Name steht für handgemachte Musik mit Charakter. Wer Samuels Lieder hört, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus: aus dem Staunen über die leisen Töne, die ohne Umweg direkt ins Herz wandern, die Nähe schaffen, die berühren und aufwühlen.

Samuel Kochs Schicksal bewegt, obwohl er sich nicht bewegen kann: Er ist vom Hals abwärts gelähmt. Sein Kopf jedoch funktioniert noch. Er kann denken und fühlen. Und er kann hoffen.
In seiner Biografie „Zwei Leben“ erzählt er von seinem Leben vor dem Sprung: Wie er zu „Wetten dass … ?“ kommt. Davon, wie der Unfall geschieht. Das ist der Augenblick, in dem sein zweites Leben beginnt: Schock, Verzweiflung, Schmerz und Wut. Doch er trifft die Entscheidung, nicht aufzugeben. Und an dem Glauben festzuhalten, der ihn trägt. 
Das radikal ehrliche Zeugnis eines jungen Mannes, der nichts mehr zu verlieren hat und nur noch gewinnen kann. Eine Geschichte, die uns lehrt, die Kostbarkeit des Lebens neu zu schätzen.


Ein Großteil der Tour ist schon ausverkauft. Für welche Orte ihr noch Tickets bekommen könnt seht ihr hier:


Wir werden uns die Konzertlesung in Chemnitz ansehen und euch dann davon berichten.

Montag, 19. August 2013

Impuls für deine Woche

asaphshop.de
Arbeiten kann manchmal ganz schön anstrengen, nicht wahr? Egal, ob es jetzt Büro-Arbeit ist oder körperliche Arbeit oder Arbeit mit Menschen. In jedem Fall hat man immer wieder Situationen, wo man sich wünscht, ganz wo anders zu sein. Man wünscht sich, die Arbeit würde sich von selbst erledigen.

Ich war selbst vor kurzem in einer solchen Situation: Wer schon mal im Garten gearbeitet hat, weiß,  was das Lästigste und Nervigste dabei ist: Unkraut! Es wächst überall und ständig muss man dagegen vorgehen. An jenem Tag war es an mir, die Kartoffeln vom Unkraut zu befreien. Und ich hatte natürlich keinerlei Lust (wenn man eine Stunde für eine Reihe braucht, hat man schnell die Nase voll und Rückenschmerzen). Und während dieser nervtötenden Arbeit entstand folgende Konversation in mir:

Ich: Oh Mann, warum kann Gott nicht einfach alles Unkraut hier wegmachen? Dann gäbe es weniger Scherereien!
Gott: Natürlich kann ich das. Ich mache es gerade!
Ich: Achja? Ich merke nichts davon.
Gott: Ich tue es durch dich. Du bist mein Werkzeug, damit das Unkraut verschwindet und die Kartoffeln wachsen können und viele Menschen ernähren werden. Ich gebe dir die Kraft und Geduld, bis zum Ende der Reihe durchzuhalten. Durch dich werde ich hier wirksam.

Und ist das nicht eigentlich eine super Motivation
 Ich hasse die Kartoffeln zwar immer noch, aber ich gehe nicht mehr mit einer absoluten Null-Bock-Stimmung daran, sondern freue mich, dass Gott auch dort durch mich wirkt.

Und wenn du demnächst wieder im Büro sitzt und dir die Arbeit über den Kopf wächst, mache dir bewusst: Durch dich wird Gott wirksam und du tust auch diese Arbeit für und durch ihn. Was kann da noch schiefgehen?

„Oh Herr, mache mich zu einem Werkzeug deines Friedens“ so heißt es in einem Kirchenlied und genau das sind wir: Geliebte, gern genutzte Werkzeuge unseres Vaters!

Samstag, 17. August 2013

Dennis Maaßen im Interview

Dennis Maaßen @ facebook
Von diesem jungen Mann wird man noch viel hören, da sind wir uns sicher. Nachdem bereits sein erstes Album "maaßlos geliebt" gute Resonanz erhalten hat, dürfen wir uns im Frühjahr 2014 auf das neue Werk "Wozu wir sind" freuen. Wir haben Dennis Maaßen auf dem 34. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hamburg getroffen und mit ihm über seine Musik, das Tourleben und seinem Glauben gesprochen.

CDs:
maaßlos geliebt (Album, 2013)
Wozu wir sind (Album, 2014)

Wann hast du angefangen Musik zu machen?
Ich hab angefangen Musik zu machen als ich 6 Jahre war. Damals mit Schlagzeug, Percussion und Pauke und dem ganzen Register an Schlaginstrumenten. Ich habe ganz klassisch angefangen. Mit 16 oder 17 habe ich dann  angefangen mir Gitarre und Klavier beizubringen. Die Musik die ich jetzt mache, mache ich seit ca. 3 Jahren.

Was ist dein musikalisches Markenzeichen, was dich unverkennbar macht?
Mein musikalisches Markenzeichen ist, glaub ich, meine etwas verrauchte Stimme, obwohl ich nicht rauche, aber meine Stimme und die Geschichten, die ich zu erzählen habe, sind meine Kennzeichen.

Was war bis jetzt das schönste Erlebnis auf Tour oder mit deiner Musik allgemein?
Einer der schönsten Erlebnisse bisher war nach einem Konzert in Wiesloch/Walldorf, eine kleine Stadt bei Heidelberg. Eine Frau kam zu mir an den CD-Tisch und hat mir erzählt wie berührt sie war. Das sie eigentlich ziemlich weit entfernt davon war wirklich zu glauben.  Dann hat sie mir erzählt, dass sie sich unsere Musik hörend unter Tränen wieder Gott zugewandt hat. Das sind Sachen, für die ich Musik mache und solche Momente sind einfach ganz besonders..

Woher nimmst du die Ideen für deine neuen Songs?
Ich laufe mit offenen Augen durch die Gegend. Andere Leute schreiben Tagebuch oder malen. Ich schreib Songs und verarbeite damit das was ich persönlich erlebe oder was Freunde und Bekannte erleben.

Gibt es jemanden mit dem du gerne einmal zusammen arbeiten würdest?
Ohja da gäbe es einige. Mit Johannes Falk oder Xavier Naidoo würde ich gerne mal was zusammen schreiben. Es müssen aber auch nicht immer die bekannten Leute sein, sondern einfach Leute in meinem Umfeld mit denen ich schon immer mal was machen wollte.

Wenn du einen Tag lang Bundespräsident oder König sein könntest, was würdest du tun?
Ich würde erst mal das ganze Geld abschaffen und das Tauschen wieder einführen. *lacht* Ich würde das Land Familiengerechter gestalten und versuchen christliche Aufklärung in dem Sinne zu betreiben, das die Freikirchen bekannter werden und bei Menschen, die es nicht besser wissen, nicht als Sekten abgestempelt werden. Ich komm aus einem katholischen Elternhaus und hab gedacht Freikirchen sind Sekten bis ich eben selber Christ und Freikirchler wurde. Das ist ein Bild, das leider viele Menschen haben und daran was zu ändern ,das öffentlicher zumachen und drüber zu reden, das wäre eine gute Aufgabe, denke ich.

Wie war die Tour? Wie sah dein Tag auf Tour aus?
Touren sind immer sehr, sehr schön. Es ist immer stressig, weil man viel fährt und weil man viel erlebt und viele Eindrücke hat die man in kürzester Zeit verarbeiten muss.
Wir stehen früh auf, fahren ein ganzes Stück und haben gute Gemeinschaft. Ich liebe es mit meinen Freunden unterwegs zu sein, Musik zu machen, gute Gespräche zu führen. Nach dem Konzert werden wir meistens von der Gemeinde privat untergebracht und versorgt. Und am nächsten Tag geht’s wieder von vorne los. Jeder packt an und tut seinen Teil dazu und das ist unglaublich schön zu sehen. Wir touren immer Freitag, Samstag, Sonntag  und unter der Woche ist dann wieder der Alltag angesagt.

In Königskind sing Lisa-Ann Kehl von der Outbreakband mit. Wie kam es zu dem Feature mit ihr? Welche Verbindung hast du zur Outbreakband?
Lisa hab ich kennengelernt, als wir im letzten Jahr als Vorband mit der Outbreakband unterwegs waren. Ihre Stimme hat mich fasziniert und ich wollte unbedingt mit ihr zusammenarbeiten. Daraufhin habe ich ihr den Vorschlag gemacht und auch von ihr war Interesse da. Die Zusammenarbeit mit Lisa im Studio war echt super und ich freu mich unglaublich, dass sie bei dem Lied dabei ist und bei den anderen Songs in den Backings singt. Das ist echt klasse.

Unser Blog heißt Burnin‘ Heart Reports-was bedeutet dir dein Glaube im Alltag?
Genau das was euer Projektname eigentlich auch aussagen will. Mein Glaube lässt mein Herz brennen. Brennen für Gott, Brennen für meine Mitmenschen, meinen Alltag, in dem ich Gott erleben will und auch erlebe. Brennen für das was er mir aufs Herz gelegt hat – die Musik und das was ich mit meiner Musik aussagen möchte. Mein Glaube trägt mich und ist die Basis meines Lebens.

Was willst du zum Schluss unseren Lesern noch mitgeben?
Genau das – dass sie sich ebenfalls ein brennendes Herz bewahren. Ich wünsche euren Lesern, dass sie motiviert sind, die Gabe, die Gott ihnen gegeben hat, auch wirklich auszuüben. Selbst wenn es für sie vielleicht peinlich oder auch chancenlos aussieht. Für Gott ist nichts unmöglich, das darf ich immer wieder feststellen.

Vielen Dank für das Interview!

Mehr über Dennis Maaßen und dem kommenden Album erfahrt ihr auf Facebook und seiner Homepage.



Dennis Maaßen - Du Bist




Dennis Maaßen & Band - maaßlos geliebt Tourtrailer 2013




Dennis Maaßen - Jetzt bin ich bei dir (live)


Freitag, 16. August 2013

CD: denKmal - denKmal

via Facebook
Nach langer Wartezeit bringen die Jungs von denKmal endlich ihr erstes Album heraus - eher so als Abschiedgeschenk und Dankeschön an ihre treuen langjährigen Fans. Das Release Konzert fand am 27. Juli in Dresden statt.

So mehr heimlich, still und leise wurde es immer ruhiger um die Rockband aus dem Erzgebirge, die jetzt in Dresden ansässig ist.

Vor etwa 10 Jahren begann die Geschichte der "tollen Band aus Buchholz". Zwischenzeitlich spielten sie z.B. als Vorband von Seekersplanet (heute October Light) im Gasometer in Zwickau, beim "Rock The Cancer" in Berlin, mehrmals beim Jugendfestival in Annaberg-Buchholz, auf der Osterkonferenz in Rathen, als Vorband bei der Meet Ya-Tour von KAT, Verra Cruz, D:Projekt und Crushead in Annaberg-Buchholz, bei EVA rockt in Dresden, beim MissioCamp in Pockau, beim Kirchentag in Dresden und sogar bei einem Jugendevent in Bratislava. Der krönende Abschluss ihrer Bandgeschichte wird der diesjährige Auftritt auf dem Jugendfestival in Annaberg-Buchholz sein.

Für das Ende der Band gab es mehrere Gründe, wie uns Gitarrist Martin verriet: "Uns gibts ja nun schon seit fast 10 Jahren und demzufolge hat sich auch vieles verändert, da ich damals ca. 15 war und die anderen auch nicht viel älter (damals war die Besetzung noch bisschen anders als heute).

Glücklicherweise wohnen wir jetzt alle in Dresden, so dass das mit dem Proben immer noch recht gut ging. Aber auch so hat sich halt bisschen was verändert, vor allem gewisse Ein- und Vorstellungen vom Leben, von Musik, von der ganzen Herangehensweise. Und so hatte ich vor ca. 2 Jahren beschlossen, bei denKmal aufzuhören, da doch Differenzen bestanden. Daraufhin haben wir noch 2 Konzerte gespielt (eins davon zum Kirchentag) und das wars dann eigentlich. Da aber zum Kirchentag ganz viele Freunde nicht konnten, da sie selbst zu tun hatten, dachten wir, dass so ein Ende dann doch sehr schade wäre. Außerdem haben die restlichen Bandmitglieder auch keinen neuen Gitarristen gefunden (und auch gar nicht so richtig gesucht) und somit war eigentlich so halb abzusehen, dass, wenn ich aussteige, denKmal komplett aufhören wird.

Das liegt auch daran, dass viele andere Aspekte in unsere Leben gekommen sind. 3 von uns sind verheiratet, Jones hat sogar 2 Kinder, einer eine Freundin im weit entfernten Ausland. Außerdem Arbeit/Studium usw. - und auch wenn denKmal aufhören wird, werden die meisten von uns wohl keine neue Band gründen (eigentlich bin ich der Einzige)..."

Da ist es dann doch recht unüblich so kurz vor Ende nochmal eine CD rauszubringen. Martin dazu: "...Und dass das dann einfach vorbei ist, das fand ich dann doch auch sehr schade und so haben wir alle nochmal überlegt, was man denn machen könnte, um einen würdigen Abschluss zu finden. Und da wir schon einmal im Studio waren (Pre Production war Mitte/Ende 2011), damals noch mit unserem alten Bassisten, aber nichts so richtig geklappt hatte und wir das Projekt damals einfach abgebrochen haben, haben wir beschlossen, das diesmal ernsthafter anzugehen und haben uns im Prinzip nochmal alle Lieder genommen, die besten rausgesucht, hier und da verändert, dann das alles komplett im Proberaum aufgenommen, damit jeder seinen Teil gut üben kann usw. - dabei haben wir schon oft gemerkt, dass wir bisher live oft über Stellen, die recht unklar sind, einfach drüberweggespielt haben und es war wirklich unglaublicher Aufwand, alles rauszufinden und neu zu lernen. Da wir alle, wie schon erwähnt, inzwischen auch arbeiten, studieren, Familie haben, etc. hat sich das auch sehr lang hingezogen."

So, nun aber endlich zur CD.

Die CD enthält 12 Lieder:
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01 denKmal
02 Drogen
03 Dreh dich um
04 Jesus
05 Zufall
06 Psalm
07 Gute Nacht
08 Kalter Regen
09 Hey Norman
10 Buntes Lied
11 artic martin
12 Segen

Die Lieder auf der CD drehen sich textlich um das Leben mit seinen Höhen und Tiefen, von Trauer, Christsein bis hin zum Partymachen.
Musikalisch betrachtet sind die Songs sehr vielseitig, von einfachem Punk, über Punkrock bis hin zu Songs mit Ska- und Indieeinflüssen.

Eröffnet wird das Album mit dem Song "denKmal". In diesem Song kommt die Botschaft und das Ziel der Band klar raus: mit ihrer Musik wollen Sie die Leute zum Nachdenken anregen - einfach nicht alles blind nachzumachen, sondern zu denken bevor man etwas tut. "Es ist fatal, ja ein Skandal, auf jeden Fall wär's echt genial, es ist banal, ich sag es dennoch: Bitte denk doch mal!"

Der 2. Song "Drogen" ist wie "denKmal" auch etwas überspitzt und ironisch geschrieben und ein Aufruf an die Jugend. Drogen und Alkohol können vielleicht im ersten Moment Dinge schöner machen, aber auf lange Sicht gesehen, sind sie einfach keine Lösung. Wenn man die Welt mit den Augen Gottes sieht, ist sie auch bunt und schön und voller Wunder. Da braucht man keine berauschenden Mittel, um die Welt schöner zu sehen. Musikalisch geht der Song eher in die Synth-Punk-Richtung. Zu hören ist hier auch die Geige/Violine.

"Dreh dich um" war der erste Song, den die Band geschrieben hat (Drummer Jones war's). Der Song ist musikalisch schneller als die vorhergehenden, aber zeitgleich im Refrain wieder etwas melancholisch, hat aber auch was kämpferisches an sich, was nicht zuletzt die Geige mit sich bringt. Und das ist das Stichwort zum Inhalt des Songs: Manchmal ist es wirklich ein Kampf, den man gegen den inneren Schweinehund führt. Aber man muss diesen Kampf nicht alleine führen. "Dreh dich um und komm zurück. Es ist nur ein kleiner Schritt. Dreh endlich um, wach endlich auf, Jesus kämpft mit dir, verlass dich drauf!"

Im Song "Jesus" fassen sie sozusagen ihren Glauben zusammen. Hier kommt jetzt auch die Flöte zum Einsatzund auch eine Trompete bekommt hier einen Gastauftritt. Der Song ist gespickt mit Selbstironie, aber es kommt immer wieder der Grund heraus, warum sie gemeinsam Musik machen und an wen sie glauben.

Das Lied "Zufall" entführt die Zuhörer in die Welt der Medizin. Es geht um die Vorgänge, die in unserem Körper stattfinden, wenn wir unter Stress stehen (in diesem Fall wird der Stress im Körper eines Mannes ausgelöst, der einen hübschen Frau begegnet) und die Frage, ob diese komplexen Vorgänge wirklich nur Zufall sein können. Da muss doch jemand dahinterstehen, der sich das ausgedacht hat. "Doch zufällig gibt's einen auf den der Zufall sich stützt!" Der Musikstil wechselt hier mal wieder, und zwar dieses Mal in die Ska Richtung. Dieser Ausflug liegt wohl an die Vorliebe für Seekersplanet (heute October Light). ;)

Weiter geht es mit "Psalm", welches ein Instrumentalstück auf der CD ist. Harte Gitarrenriffs, verbunden mit Streichinstrumenten, mal schnell und voller Energie und im nächsten Moment wieder gediegen. Hier kann man sich einfach mal nur auf die Musik konzentrieren und seinen Gedanken freien Lauf lassen.

denKmal ziehen sich schön an (Facebook)
"Gute Nacht" ist kein Schlaflied. Nein, der Text handelt von einer ganz anderen Sache: "Bin allein, keiner will mit mir sein. Vom Freund verlassen, ist es Liebe in alle Maßen? Was mir bleibt ist das Leben in meinem Leib, fühl mich zu fett, zu hässlich, zu lästig. Mein Kopf ist voll, weiß nicht was ich tun soll. Keine Menschen, die mich richtig versteh'n. Das beste ist von dieser Welt zu geh'n." Auch wenn der Song textlich jetzt kein sehr fröhliches Lied ist und sehr nachdenklich stimmt, ist er trotzdem musikalisch energiereich. Denn in der letzten Strophe wird wieder deutlich, dass es auch in schier verzwickten und ausweglosen Situationen einen Lichtblick gibt: "Wenn du's zulässt ist es Gott der's lenkt." Gottes Sichtweise auf dein Leben ist eine völlig andere als deine eigene...

Auch "Kalter Regen" beschäftigt sich mit einem ernsteren Thema. Musikalisch gesehen ist der Song etwas drückender und melancholischer. Im letzten Refrain ist dann auch eine weibliche Stimme noch zu hören.
Wie wir alle wissen, muss jeder einmal sterben. Trotzdem ist es für uns nicht einfach, wenn jemand, der uns nahe stand, plötzlich stirbt. Was ist nach dem Tod? Wie geht es jetzt weiter? Für uns Christen gibt der Glaube uns Hoffnung, denn wir wissen, dass es mit dem Tod nicht vorbei ist... Das Lied haben sie Matthias Schumann, ihrem Technik Kollegen, gewidmet, der auf tragische Weise ums Leben kam.

Mit dem Song "Hey Norman" geht es wieder auf eine Reise in einen anderen Musikstil. Rockige Gitarren mit Rapparts. Das Thema des Liedes hat wohl jeder schon einmal am eigenen Leib erfahren: viele haben Christen gegenüber einige Vorurteile, u.a. auch, dass sie langweilig sind.

Jetzt wirds aber bunt und zwar mit "Buntes Lied". Und hier geht es textlich nicht nur darum, wie bunt Gott die Welt schuf. Inspiriert wurde der Song von einer Bekannten der Band, die meinte, dass Christen eigentlich fröhlich sein und tanzen sollen, anstelle in Depression zu versinken. "Buntes Lied" ist auch musikalisch bunt und sprüht nur so vor Lebensfreude und Spaß. Gipsy Style ;) Also auf geht's "bunt und tanzend durch die Welt" - wir haben schließlich allen Grund dazu!

"Artic Martin" ist das Lieblingslied des Gitarristen Martin - ob das nur am Namen liegt? ;)
Das Lied beginnt aber erstmal mit ein paar Worten des Bassisten. Ursprünglich sollte es vom Sound her an die Artic Monkeys erinnern, aber der Sound und der Text sind halt dann doch anders geworden. Drin steckt die Botschaft: Egal wie du bist, du bist ein toller Typ (ist auch an die Mädels gerichtet) und von Gott geliebt! Also, wenn's dir mal nicht so prickelnd geht, dann immer dran denken: Du bist'n toller Typ!

Was könnte passender als Abschluss für diese CD sein, als ein Segen, schließlich kommt der immer zum Schluss. Vorallem im Refrain von "Segen" kommt die Geige sehr gut zum Zug. Musiklisch hat der Track auch ein bisschen was irischen an sich.

Was gäbe es da noch zu sagen?
Ach ja, das Booklet ist vom ersten bis zum letzten Wort handgemacht - im wahrsten Sinne des Wortes.

Zu kaufen gibt es die CD für 10,00 € hier oder beim Jugendfestival in Buchholz.



Reinhören in ein paar Tracks der CD könnt ihr hier:







Und hier gibt's natürlich noch etwas zu gewinnen!

Wir verlosen 1 Exemplar des Albums von Denkmal.

Beantwortet uns einfach folgende Frage:
Denkmal haben vor ein paar Jahren ein Konzert im Ausland gegeben, wo war das?

Schickt eure Antwort bis 23.8.2013 (20.00 Uhr) an burningheartreports@yahoo.de. Der Gewinner wird wie immer auf Facebook bekanntgegeben und per Email benachrichtigt.

Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook. E-Mailadressen und Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben oder zu Werbezwecken verwendet, sondern dienen nur der Benachrichtigung des Gewinners und der Zusendung des Gewinns. Sollte der Gewinner / die Gewinnerin sich nicht bis 30. August 2013 bei uns melden, wird ein neuer Gewinner ermittelt. Gewinne werden nicht in Bar ausgezahlt! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!