Dienstag, 30. Juli 2013

Musikvideo: Everyday Sunday - The Spark

© Everyday Sunday
"Das ist doch niemals Everyday Sunday!" Genau das denken vielleicht einige von euch wenn sie die neue Single "The Sparks" das erste Mal hören. Der Song hat nichts mehr mit dem guten alten Everyday Sunday Pop/Rock zu tun. Eher geht er in die Richtung Dance-Pop.

Zum Änderung des Musikstils hat Sänger Trey Pearson mal gesagt: "Everyday Sunday ist mein Musikprojekt seit dem ich 16 Jahre alt bin. Seitdem habe ich mit vielen verschiedenen Musikern zusammengearbeitet und war auch mit einigen von ihnen auf Tour. So wie ich mit verschiedenen Musikern arbeite, so arbeite ich auch an meiner Musik und so kam es, dass sich der Musikstil in die Richtung Dance-Pop entwickelt hat."

Im Song geht es um Gott, darum was er alles gemacht und geschaffen hat. "I set the sun for you; build up the mountains too. Laid out the stars in the sky, made it all for you." Auch dass Gott seinen einzigen Sohn gesandt hat, damit wir ein neues und besseres Leben haben. Everyday Sunday wollen mit dem Song vermitteln, dass wir einzigartig und wunderschön sind - beautiful.

Rundum ein echter Lobpreissong, gerade im Refrain kommt das besonders zur Geltung.
"Let me show you that you are the spark, that sets fire to my heart. You are loved, you are mine, I'm the one that makes you shine."
Und zum Ende hin gibt es wie eine kleine Aufmunterung. "You feel like you can't win, because of where you've been. But, oh my love goes to where the horizon ends."

Übrigens gehen die kompletten Einnahmen an einen guten Zweck. 100% des Erlöses aus diesem Song wird an One Child Matters gespendet, um Kindern in Not sauberes Wasser, Nahrung und vieles mehr zu ermöglichen.

Den Song könnt ihr u.a. bei iTunes downloaden. Dort bekommt ihr auch die komplette EP "A New Beginning".

Und hier nun das Musikvideo zum Song:

Everyday Sunday - The Spark

Montag, 29. Juli 2013

Impuls für deine Woche

via Jesus24.de
Die 10 Gebote. Jeder hat sie schoneinmal gelesen - jeder kennt sie. Tu dies nicht, mach das nicht,... Eine ganze Reihe von Dingen, die oft nicht einfach einzuhalten sind. Aber warum gibt uns Gott diese Gesetze, wenn es so oft doch scheinbar viel einfacher wäre ohne Vorgaben, die man einhalten soll?

Eltern geben ihren Kindern Regeln, um sie vor Gefahren zu schützen. Zum Beispiel "Fass nicht an die Herdplatte Kind, du verbrennst dich sonst und das tut sehr weh!" Warum tun Eltern das? Weil sie ihre Kinder lieben, sie schützen und nur das Beste für sie wollen.

Genauso ist es zwischen Gott und seinen Kindern. Er gibt uns seine Gesetze um uns zu schützen, weil er uns liebt. Er möchte sein Gesetz in unser Herz schreiben. Bist du bereit dies zuzulassen und dich in deinem Denken und Handeln von ihn verändern zu lassen?

Ein Gebot ist z.B. "Du sollst nicht lügen." Warum dieses Gebot? Wenn andere herausfinden, dass wir lügen, hat das zur Folge, dass sie uns nicht mehr vertrauen. Gott möchte uns davor bewahren. Wenn wir jedoch Gottes Gesetze befolgen, reifen seine Früchte in unserem Leben und Gottes Charaktereigenschaften werden ein stückweit an uns erkennbar.

Manchmal sagt Gott nein zu etwas, was wir gerne möchten, weil wir noch nicht bereit dazu sind. Traust du ihm dann? Oder hörst du auf Gottes Gegenspieler, der dich versucht genau das zu tun, was Gott nicht möchte, der dir einredet: "Das ist schon nicht so schlimm!"; "Das tun alle"; "Gott meint es nicht so streng!" Auf wessen Stimme hörst du dann? Vertraust du dann auf Gott, der nur das Beste für dich möchte? Nur unter Gottes Gesetz hast du den absoluten Schutzraum für dein Leben. Sein Gesetz zeigt uns eine bessere Art und Weise und den Weg zur Freiheit. Somit ist das Gesetz ein Teil von Gottes Gnade. Gnade und Gesetz gehören untrennbar zusammen.

Also lasst uns, die wir Jesus nachfolgen, das Gesetz wahrnehmen als etwas was wir lieben können, was uns das wahre Leben gibt und an dem wir Freude haben können.

"Glücklich ist, wer nicht lebt wie Menschen, die von Gott nichts wissen wollen.
Glücklich ist, wer sich kein Beispiel an denen nimmt die gegen Gottes Willen verstoßen.
Glücklich ist, wer sich fernhält von denen, die über alles Heilige herziehen.
Glücklich ist, wer Freude hat am Gesetz des Herrn und darüber nachdenkt - Tag und Nacht. Er ist wie ein Baum, der nah am Wasser steht, der Frucht trägt jedes Jahr, und dessen Blätter nie verwelken. Was er sich vornimmt das gelingt."
Psalm 1,1-3

Samstag, 27. Juli 2013

EP: The Steels - Luminous

via The Steels
Ende letzten Jahres hat die britische Pop-Rock-Band The Steels ihren zweiten Silberling, die  EP "Luminous", veröffentlicht.
In den letzten Monaten waren sie dann auf "Luminous"-Tour, darunter befanden sich auch 2 Shows in Deutschland (Jesus Rock Night und 20 Jahre Meisterhaus). Noch während der Tour gaben Sie dann das Ende der Band bekannt. Das Abschlusskonzert findet am 16. August in der O2 Academy in Newcastle statt.

Trackliste:
01  Light Up
02  What The World Knows
03  Universal Song
04  Wonder In My Heart
05  All My Life
06  Break Down The Walls
07  The Finish

Für eine EP sind auf "Luminous" schon - im Vergleich zu anderen - viele Songs drauf. Aber das ist ja nichts schlechtes! ;)

Die EP beginnt mit den eher mystischen, geheimnisvollen Klängen des Songs "Light Up". Was anfangs noch geheimnisvoll klingt, entwickelt sich zu einem tanzbaren Song. Der Song lädt nicht nur zum Tanzen ein, auch der Refrain geht schnell ins Ohr und es braucht nicht lange bis man mitsingt. Jesus ist das Licht dieser Welt und er ist derjenige, der auch die dunkelsten Orte erhellen kann.

Der nächste Song, "What The World Knows", handelt von dem, was die Band sich als Ziel, als Aufgabe, gesetzt hat: Das Bild, welches die Welt von Jesus hat, zu verändern. Sie wollen den Menschen zeigen, wie Jesus wirklich ist. "What they think is just not true. They don't know you like we do. If we let your love shine through, We'll change what the world knows about you."

Weiter geht es mit "The Universal Song", der zu Beginn auch etwas mysteriöses an sich hat. Aber der Schein trügt, nach wenigen Sekunden wird auch dieser Song zu einem fetzigen Lobpreis-Song.

"Wonder In My Heart" ist auch ein Lied, um mit Gott in Kontakt zu treten. Es geht darum, vor ihm nieder zu knien, still zu werden und auf seine Worte zu hören. Eine schöne kleine Lobpreis-Ballade. Vor allem die Gitarre und das Glockenspiel stechen bei diesem Song heraus. Der Song lädt dazu ein, mal ganz tief in den Erinnerungen zu kramen, was man so mit Gott erlebt hat, über die vielen kleinen und großen Wunder nach zu denken und damit vor Gott zu treten und ihm zu danken "I worship you my God with wonder in my heart."

Weiter geht es mit einem rockigeren Song. "All My Life" hat ein paar richtig gute Gitarrenriffs zu bieten. So kann auch ein Song klingen, in dem man die Beziehung zu Gott ausdrücken kann. Der Song beinhaltet die Bitte an Gott, dass er unser ganzen Leben bekommen soll, damit er an uns wirken kann und wir somit ein Segen für unsere Umwelt sein können.

Der Titel des nächsten Tracks "Break Down The Walls" klingt als würde es jetzt richtig kräftiger Song kommen - schließlich benötigt man einiges an Kraft um Mauern niederzureißen. ;) Aber musikalisch gesehen klingt der Song gar nicht kräftig, sondern eher so ein bisschen nach Brit-Pop. Trotzdem kommt hier im Gegensatz zu "Wonder In My Heart" das Schlagzeug wieder mehr zur Geltung. Im Refrain hingegen steht die Gitarre wieder im Vordergrund. Genau an dieser Stelle gewinnt der Song dann auch an Kraft.

Und schon sind wir auch schon beim letzten Lied der CD angekommen, welches den passenden Titel "The Finish" trägt. Der Song hat wieder Balladen-Charakter, das merkt man schon bei den ersten Tönen. Der Song handelt von der Liebe Gottes, die sich darin gipfelte, dass er seinen Sohn Jesus für uns hingegeben hat. Jesus hat am Kreuz gelitten und bevor er starb, sagte er die Worte "Es ist vollbracht". In den Lied heißt es: "God I'm ashamed of how I feel. How could I abuse your love? And choose to do what's wrong. How could I not realise the depth of what you've done. When you died to save the world. You whould have done it just for me. Pride condemned my soul. You said it is finished. I am free."


HIER gibt es übrigens die Texte zu den Songs der EP und die dazugehörigen Gitarrenchords.



The Steels - Luminous EP Trailer





Freitag, 26. Juli 2013

Interview: In God We Trust

(c) In God We Trust
Ein provozierender Name, lauter, harter Rock mit Einflüssen aus der Popmusik - das sind In God We Trust aus Münster. Im Juni haben wir zum 21/06/2013 die weit nach Stollberg im Erzgebirge gereiste Band interviewt und Timo, Ansgar, Julius, Timmy und Jonas standen uns Rede und Antwort.


CDs:
no land in sight (EP, 2011)



Wie habt ihr euch als In God We Trust zusammengefunden, und wer hatte die Idee für den Bandnamen?
Ansgar: Naja, wir sind alle zusammen zur Schule gegangen und haben zusammen Abitur gemacht, kennen uns also schon über Jahre.
Timo: Zum Bandnamen vielleicht noch so viel, wir haben vor etwa fünf Jahren angefangen, da war Ansgar noch nicht dabei und wir noch in einer anderen Komposition. Wir haben da auch mit einer anderen Musikrichtung angefangen. Das hat sich erst langsam so entwickelt, damals hießen wir auch anders. Dann gab es diesen Namenswechsel.
Zu dieser Zeit waren wir viel in unserer Gemeinde unterwegs und hatten da auch ein Bedürfnis danach, dies in unserer Musik auszudrücken und vielleicht auch ein wenig zu polarisieren.
Es sollte in gewisser Weise auch eine Provokation darstellen, da es ja schon ein sehr direkter Name ist.
Wann war das genau?
Julius: 2010.

Gibt es bei euch eine klare Aufgabenverteilung? So, dass einer die Songs schreibt, ein anderer das Artwork übernimmt...
Timmy: Eigentlich eher nicht. Was das Songs schreiben betrifft, da hat jeder mal eine Idee. Die wird dann notiert und vorgestellt. Wir schicken das dann per Internet rum, dass sich das jeder angucken kann. Dann wird diskutiert: Ja - Nein. Wenn ja, dann wird drüber gesprochen, wie man das Grundgerüst weiter verbessern kann, und so fügt sich das alles zusammen. Dadurch reift das Lied immer mehr und mehr. So trägt jeder etwas zum fertigen Song bei.
Das Artwork und solche Sachen lagern wir eher auf andere Leute aus, die vielleicht ein bisschen mehr Ahnung davon haben. Eine feste Einteilung gibt es so unter uns nicht.
Jonas: Ja, wir schreiben alle Texte und die Gitarrenriffs kommen so auch dazu.

Ihr nehmt zur Zeit ein Album auf. Was erwartet uns darauf?
Timo: Auf jeden Fall 10 Lieder, das ist auf jeden Fall der Rahmen.
Timmy: Vielleicht auch mehr.
Timo: Ja, aber zehn Lieder sind erstmal angestrebt. Wir haben auch heute einiges davon gespielt, es wird eine Mischung aus Hardcore und Pop. Wir legen da auch viel Wert auf melodische Gesangsparts, trotzdem aber auch viele Breakdowns, wir wollen das Ganze sehr abwechslungsreich gestalten. Wir sind damit noch sehr am Anfang, haben vier Lieder drin und sind auch noch am Schreiben. Acht oder sechs Lieder haben wir da schon komplett fertig geschrieben, der Prozess geht aber weiter. So richtig können wir das auch noch nicht definieren.
Jonas: Insgesamt sind die Lieder viel reifer geworden. Die Aufnahme klingt strukturierter und in sich ruhiger und abgeschlossener. Wir haben viel Wert darauf gelegt, ein vernünftiges Album aufzunehmen. Wer unsere alten Aufnahmen kennt, empfindet uns wahrscheinlich als eher brutale Metalcore Band. Wir haben schon oft gehört, dass wir als Metalcore Band eingestuft werden, da sehen wir uns aber eigentlich nicht. Auf dem neuen Album distanzieren wir uns davon wohl noch ein bisschen mehr und haben da eher sehr harte Popmusik geschrieben, die uns so am Nächsten liegt.

Woher nehmt ihr die Ideen für eure neuen Songs?
Timo: Was den Inhalt angeht, jeder bei uns schreibt eigene Texte. Bei mir ist es so, dass ich mich nicht einfach hinsetzen kann und dann einen Text schreibe, ich kann mir das nicht einfach vornehmen. Wenn ich eine Idee habe, entwickelt sich daraus meist ein ganzer Text. Diese idee kommt einfach irgendwie, meistens in irgendwelchen Alltagssituationen, wo man über etwas nachdenkt. Mein Opa hat da mal etwas gesagt, daraus habe ich einen Songtext gebastelt. Aus zwischenmenschlichen Situationen kann man ganz viel machen, das ist alles relativ spontan.
Jonas: Das Leben schmeißt einem da genug vor die Füße.
Timmy: Musikalisch gesehen wird man ja von allem, was man hört irgendwie unbewusst oder auch bewusst beeinflusst, da gibt es einiges.
Ansgar: Wir sind da auch sehr offen geworden in dem, was wir privat hören, und versteifen uns nicht auf irgendeine Musikrichtung so dass wir sagen: "Wir wollen jetzt ein perfektes hardcore Album machen." Das ist garnicht unsere Art. Wir haben viele Einflüsse, probieren viel aus und machen immer wieder neue Sachen, von denen wir selber niemals dachten, dass wir sie je machen würden.
Timmy: Ich habe früher sehr, sehr viel harte Musik gehört. Mittlerweile ist das im Alltag vielleicht sogar ein Stück weit anstrengend, weil man bei solcher Musik aktiv zuhören muss. Ich persönlich stöbere auch gern so auf Spotify und schau einfach mal quer durch die Gegend.

Könnt ihr in diesem Zug gleich noch eine Musikempfehlung abgeben? Was läuft bei euch zurzeit rauf und runter?
Timmy: Bring Me The Horizon.
Timo: Macklemore.
Timmy: The Lumineers.
Jonas: BMTH würde ich auch sagen. Außerdem im Moment viel Nirvana. Ich bin auf den Geschmack gekommen. (;
Julius: Ich hör K.I.Z.
Timo: Sehr mutig, wie du hier zu deinem schlechten Musikgeschmack stehst  (alle lachen).

Durch welche anderen Bands bzw. Musikrichtungen werdet ihr beeinflusst? Was ist euer persönliches musikalisches Markenzeichen?
Timo: Bei uns im Ruhrgebiet gibt es eine riesige Bandszene und die Konzerte, wo diese Bands spielen, klingen einander oft relativ ähnlich, wir selbst schätzen uns von der Art Musik her, die wir machen, noch ein bisschen anders ein. Was das genau ist, lässt sich schwer beschreiben. Im Endeffekt ist es diese Hardcore- Pop- Kombination.
Ansgar: Wir gehen da ein bisschen gegen den Strom, in letzter Zeit hat sich das bei anderen Bands so entwickelt, dass die die Saiten immer etwas tiefer gestimmt haben und alles immer etwas härter gemacht haben. Bei uns ist das auch ein bisschen so, aber wir sind doch in eine andere Richtung gegangen, haben es hier und da ein bisschen höher gestimmt, um etwas eigenes zu machen und gegen den Strom zu schwimmen. Sich von der Masse abzuheben ist gerade im Ruhrgebiet total wichtig.
Timmy: Es ist schon auch ein wenig ironisch mit dem Pop, so mainstreammäßig und so.
Ansgar: Naja, heutzutage ist eher harte Musik Mainstream geworden. Vor zehn Jahren war das anders.
Timmy: Wir machen auch Musik, die eigentlich leicht ins Ohr geht, finde ich. Das empfinde ich immer als angenehm, und da würde ich mich auch gern weiter hinbewegen.
Jonas: Unsere live- Performance ist auch nicht so glattgebügelt wie die von anderen Bands. Wir haben immer noch Ecken und Kanten und haben halt eine Show, die jedes Mal ein bisschen anders ist. Bei vielen Bands hört man heute diese Playbacks, wo im Hintergrund die ganze Zeit gewisse Tracks mitlaufen. Und das machen wir bewusst nicht. Wir wollen eine authentische Live- Show machen, die rüberkommt, als würde wirklich was passieren und nicht, als würde irgendeine Band abgespielt werden.

Unser Blog heißt Burnin' Heart Reports. Was bedeutet euch euer Glaube im Alltag?
Timo: Wir alle studieren derzeit und sind deshalb zuhause ausgezogen, so ging der Weg halt auch ein Stück von der Gemeinde weg. Früher war ich da sehr, sehr viel, jetzt zugegebenermaßen fast garnicht mehr. Ich war da auch in der Jugendarbeit tätig, da das wegfällt, gibt es da jetzt auch nicht den riesen Input. Trotzdem war und ist Glauben für mich etwas, das mir auch in ganz alltäglichen Situationen sehr viel Kraft gibt, besonders bei Dingen, wovor ich Angst habe, dass ich weiß, dass jemand mit mir geht. Ich bin auch gerade vielleicht in so einer Phase, wo ich nicht genau weiß, wie es weitergeht mit dem Glauben, wo ich genau stehe, womöglich eben durch die fehlende Nähe zu einer Gemeinde. Trotzdem ist Glaube immer ein fetter Support.
Julius: Der Meinung bin ich auch, ich finde es immer schwierig, so knapp zu sagen, was Glaube bedeutet, aber so wie Timo würde ich das auch sehen.
Ansgar: Wie ihr schon sagt, es ist schwierig, das so kurz zusammenzufassen. Bei mir ist es so ähnlich wie bei Timo, ich bin zwar in einer anderen Gemeinde aufgewachsen, ich bin katholisch, habe aber nicht mehr sehr viel Kontakt zu dieser Gemeinde. Am Wochenende bin ich zwar da und gehe auch zur Kirche, aber die Gemeinschaft ist nicht wirklich präsent und man wird sozusagen ein "Christ für sich". Manchmal hat man halt noch Freunde, mit denen man sich austauschen kann, aber letztendlich bleibt einem nur die persönliche Beziehung zu Gott. Das ist für mich so der Rückhalt.
Jonas: Ich bin Naturwissenschaftler, ich studiere Physik. Mein Glaube an die Welt, die Natur und an viele wichtige Dinge hilft mir, gewisse Sachen besser zu verstehen und nachzuvollziehen, manche Sachen auch wertzuschätzen, schön zu finden. Das ist wirklich etwas, was man sich als Naturwissenschaftler beibehalten sollte, die Schönheit der Natur zu sehen. Da hilft mir auf jeden Fall mein Glaube.
Timmy: Bei mir ist der Glaube so etwas begleitendes, er lässt Hoffnung schöpfen, aber auch zweifeln, nachdenken und vor allem reflektieren. Es beschäftigt einen halt. Ich könnte mir nicht vorstellen, durch die Welt zu latschen und mich mit nichts zu beschäftigen oder nichts zu denken.

Was wollt ihr unseren Lesern Zum Schluss noch mitgeben, irgendwelche letzten Worte?
Timmy: YOLO. (alle lachen) Seid authentisch in dem was ihr macht und wie ihr euch gebt.
Timo: Ja, sowas wie Authentizität im Leben ist echt wichtig.
Ansgar: Man sollte ehrlich sein. Und man selbst sein. Man sollte nichts nachäffen. Authentizität passt da ganz gut.

Vielen Dank für das Interview!


Als kurzen Vorgeschmack auf das Album, dass die Band gerade aufnimmt, haben wir hier für euch noch ein Preview:

In God We Trust - Album Preview




Donnerstag, 25. Juli 2013

Specials: Gott im Supermarkt

Ist dir Gott eigentlich schon mal im Supermarkt beim Einkaufen begegnet?

Zur Zeit ist er dort ziemlich oft unterwegs, nicht nur in Deutschland, sondern auch außerhalb Deutschlands.
Nicht körperlich, wie du jetzt vielleicht denkst, aber er ist im Einkaufswagen. Genau IM Einkaufswagen.

Aber wie kam Gott da rein?

Ganz einfach:
Mandy von gekreuz(siegt) wurde auf die Idee gebracht, Einkaufswagenchips machen zu lassen. Damit diese nicht einfach nur Werbung in eigener Sache sind, hat sie sich was besonderes überlegt. Die Menschen, die diese Einkaufswagenchips in den Händen halten, sollen wissen, dass sie unendlich geliebt sind, dass Gott sie unendlich liebt.
Auf der Rückseite der Chips steht die Internetadresse von gekreuz(siegt).

Die Idee mit den Einkaufswagenchips schlägt voll ein. Innerhalb weniger Tage hat sie über 70.000 Chips drucken lassen und an Leute in Deutschland und außerhalb Deutschlands versendet, die diese Chips verteilen wollen. Da ist es auch nicht ganz so schlimm, wenn man mal seinen Chip im Einkaufswagen vergisst.

Immer wieder finden dadurch Leute auf den Blog von Mandy, freuen sich darüber zu lesen, dass sie unendlich geliebt sind und kommen teilweise auch zum Nachdenken über ihr Leben und Gott.

Wo die Chips überall schon gelandet sind und was Menschen damit erlebt haben, erfährst du hier.

Wenn du auch Chips haben möchtest und sie ganz versehentlich im Einkaufswagen vergessen magst, dann kannst du hier welche bestellen.

Dienstag, 23. Juli 2013

Musikvideo: Cardiac Move - Woman of Samaria

Cardiac Move
Am 18. Januar hat die österreichische Pop-Rock Band Cardiac Move bereits ihre neue Single "Woman of Samaria" veröffentlicht. Nun folgt dazu das passende Musikvideo.

Aufgenommen und edidiert wurde es vom E-Gitarristen der Band in Zusammenarbeit mit dem palästinensischen Fotografen Elias Halabi und dem brasilianischen Fotografen Firas Mukarker, die beide Fotos vom Video-Shoot gemacht haben.

Und Palästina ist auch schon das nächste Stichwort, denn dort wurde das Video zum Teil aufgenommen, in der judäischen Wüste in Palästina. Der andere Teil des Videos, in denen die Band beim Spielen zu sehen ist, wurde in Salzburg gedreht.

Zu sehen ist eine junge Frau, ein arabisches Pferd, ein Esel und ein schicker US-Flitzer. Aber natürlich ist auch die Band selbst im Video zu sehen, wie sie das Lied in voller Montur spielen.

Das Video erzählt die Geschichte dieser jungen Frau, die in der Wüste einen Mann trifft, der sie so zu sehen scheint, wie sie wirklich ist. Sie fragt sich, wie das sein kann, dass er alles von ihr weiß. Aber auch sie hat das Gefühl ihn zu kennen, obwohl sie ihn noch nie zuvor gesehen hat. So fragt sie ihn "Wer bist du, dass du mit mir sprichst, ich habe mich zu Tode erschrocken. Ich hab dich hier noch nie gesehen. Wieso nennst du mich bei meinem Namen? Ich bin doch nur eine ganz gewöhnliche Frau." Dieser Mann sieht mehr in ihr, als man auf den ersten Blick erkennen kann.

Es geht um Oberflächlichkeiten und wie diese überwunden werden können.Viele sehen nur das Äußere und beurteilen Menschen danach. Genauso ging es auch der Frau aus dem Video, die Frau aus Samarien. Die Menschen sehen nur ihr Äußeres und beurteilen sie danach und nach ihrer Herkunft. Und dann kommt da jemand, der ihr wirkliches Wesen sieht, der sieht, wie sie wirklich ist, was sie fühlt und was sie denkt.

Cardiac Move
Und irgendwie fühlt sie sich im ersten Moment ertappt "Du weißt alles über mich und alles was war", aber sie merkt im nächsten Moment, dass das gar nicht so schlimm ist und dass es da jemanden gibt, der sich wirklich für sie und für ihr Leben interessiert und beginnt sich ihm zu öffnen. 

Wenn du dir jetzt denkst, das kommt dir doch bekannt vor, dann liegst du da richtig, denn die Geschichte ist auch in der Bibel zu finden. In Johannes Kapitel 4 findest du die Geschichte von der samaritischen Frau und Jesus.

Und vielleicht findest du dich an irgendeinem Punkt dieser Geschichte wieder...
Ist nicht jeder auf der Suche nach wahrer Liebe und Akzeptanz? So angenommen werden, wie man wirklich ist, ohne all die oberflächlichen Äußerlichkeiten... Und auch das ist die Botschaft, die die Band mit diesem Song vermitteln will: Dein wahrer Wert ist nicht von deinen äußeren Umständen abhängig. Du bist geliebt und angenommen, so wie du bist.

Das Lied an sich ist relativ einfach gehalten, ist aber vielleicht auch gerade deshalb sehr eingängig, berührend und hat vorallem auch Ohrwurmpotential.

Mit dieser Singleauskopplung wollen die Gewinner des Ö3-Soundchecks aber auch ein Zeichen setzen; ein Zeichen für mehr Mitmenschlichkeit und gegen die Ausbeutung von Frauen. Der Gewinn aus dem Verkauf der Single wird an bedürftige Frauen in Ruanda gespendet. Mit dem Geld wird den jungen Frauen dort eine solide Ausbildung ermöglicht, mit der sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen und ihre Zukunft selbst bestimmen können.
"Wir wurden als Band sehr beschenkt. Deshalb möchten wir etwas zurückgeben. In unserem Song ‚Woman of Samaria’ geht es um eine Geschichte, die ursprünglich in der Bibel zu finden ist. Die Samariterin ist eine Frau, die viel zu oft ausgenutzt und aufgrund ihrer Herkunft verstoßen wurde. Aber deshalb war ihr Leben noch nicht vertan und sinnlos. Ich glaube, es geht vor allem vielen Frauen in ärmeren Ländern so wie jener Samariterin. Was sie brauchen, ist jemand der an sie glaubt, auf sie zugeht, eine Chance gibt", so Sänger Johnny.

Bilder vom Videodreh gibt es hier und hier auf Facebook.

Zu kaufen gibt es die Single "Woman of Samaria" auf iTunes.

Aber nun endlich zum Video:


Cardiac Move - Woman of Samaria


Montag, 22. Juli 2013

Impuls für deine Woche

© fotocommunity.de
Es fällt auf, dass die Werbung besonders häufig mit der Vorsilbe »Traum« arbeitet. Damit wird gesagt: Wir haben es nicht, aber wir wünschen es uns sehnlichst. Ein Reiseunternehmen bietet eine Traumreise an; natürlich an einem Traumort in einem Traumhotel, und das in einer Traumlage auf einer Trauminsel. Junge Leute träumen von dem Traummann oder der Traumfrau mit traumhaft gutem Aussehen. Wenn derartige Traumleute heiraten, dann muss das ja ein Traumpaar sein! Gefeiert wird dann die Traumhochzeit am Ort der Träume. Später träumt man vom Traumhaus, einer unerschwinglichen Traumvilla. Bezahlen kann das allerdings nur jemand, der nicht nur einen Traumberuf, sondern bereits eine Traumkarriere hinter sich hat. Hoffentlich gilt nach einiger Zeit des Verheiratetseins dann nicht der Satz: »Aus der Traum.«
Viele träumen vom großen Glück.

Nach all den Überlegungen kam mir der Gedanke: Wird im Himmel wohl auch noch geträumt? Ich kam zu der Erkenntnis: Im Himmel wird nicht mehr geträumt! Mehr noch: Es ist der einzige Ort ohne Träume! In dieser Welt haben auch die schönsten Dinge nur ihre ihnen zugemessene Zeit. Nichts ist bleibend, alles fällt dem Zeitlichen anheim; alles zerbricht an der Vergänglichkeit.

Widerfährt uns Gutes auf der Erde, dann wünschen wir: »Das müsste immer so bleiben!« Bei Schlechtem klagen wir: »Wann hört das endlich auf?« Im Himmel werden wir ausschließlich Schönes erleben, und das wird zudem immerwährend sein. Nichts ist mehr der Vergänglichkeit unterworfen. Auch alle unsere irdische Hoffnung im Glauben ist Wirklichkeit geworden. Der Glaube ist zum Schauen gekommen.

"Unsere Heimat aber ist im Himmel."
Philipper 3,20

Samstag, 20. Juli 2013

normal ist anders im Interview

nia @ facebook
Sie sind normal, aber trotzdem irgendwie anders. Klar, die Rede ist von der Sauerländer Band normal ist anders. Und ein bisschen "anders" ist auch ihr Mix aus Alternative Rock und Crossover. Und in ihrer Normalität wollen sie natürlich auch mit ein bisschen Andersartigkeit auffallen. Und genau darüber haben wir mit ihnen in Annaberg-Buchholz bei der Veranstaltung 20 Jahre Meisterhaus gesprochen.


CDs:
Freiheit (Album, 2013)


Stellt euch doch mal vor. Jeder stellt ein anderes Bandmitglied vor.
Simeon: Das ist der Pioch, 19 Jahre alt, macht momentan ein FSJ, hört sehr gerne August Burns Red und spielt Gitarre.
Chris: Simeon sitzt am Schlagzeug, 21, glaube ich, studiert gerade in Ludwigsburg Grundschul-Lehramt.
Fred: Chris ist 25, ist unser Sänger und macht die Texte und die Songs und ist jetzt bald ausgebildeter Jugendpastor und Pädagoge.
Alisa: Fred ist 23, studiert wie Simeon auch an der PH in Ludwigsburg Realschul-Lehramt, spielt bei uns die erste E-Gitarre, macht die Samples und ist unser Home-Studiomann.
Alex: Alisa ist auch 23, wohnt in Köln, studiert dort Sport und ist wahrscheinlich die Sportlichste von uns. Sie spielt Bass.
Pioch: Alex ist 25. Macht Keys und Backing Vocals und macht immer den geilsten Soundcheck. Er ist auch in Ludwigsburg und macht dort Musik als freiberuflicher Musiker.

Wann habt ihr angefangen zusammen Musik zu machen?
Fred: Chris und ich haben schon immer zusammen Musik gemacht. In unserer Jugend haben wir auch in einer Lobpreis-Band gespielt. Wir haben dann angefangen selber Songs zu schreiben und haben dann auch mal 10 Songs aufgenommen, die ganz gut funktioniert haben. Aus diesem CD-Projekt wollten wir dann eine richtige Band machen und haben Freunde, die eigentlich alle bis auf Alex damals schon in der Jugend-Band gespielt haben, geholt und uns zur heutigen Band formiert.
Chris: Das war ungefähr vor 4 Jahren.

Was bedeutet euer Bandname?
Chris: Als wir den Bandnamen erfunden haben, hatten wir uns eigentlich gar nicht viel dabei gedacht. Wir haben irgendwie eine Mindmap gebaut und haben viel über unseren Charakter nachgedacht und wie wir so drauf sind, dass wir anders sein wollen und nicht normal und so kamen wir eben auf den Namen. So grob ist unsere Bedeutung eigentlich immer: Wir sind anders in unserem Normal-Sein.

Woher nehmt ihr die Inspiration für eure Lieder?
Chris: Das ist unterschiedlich. Die meisten Lieder kommen aus eigenen Erfahrungen und von dem, was ich persönlich mit Gott erlebe. Aber oftmals kommt auch Inspiration von Freunden, Bekannten oder Menschen, die ich einfach sehe, die etwas mit Gott erleben. Manchmal reichen auch einfach nur Stichworte. Wenn ich ein Stichwort höre, dann entwickelt sich bei mir quasi ein ganzes Weltall im Kopf.
Pioch: Fischstäbchen!
Chris: Genau, sowas in der Art.

Was wollt ihr mit der Band erreichen?
Chris: Wir sind zu leidenschaftlich und engagiert dabei, um zu sagen, dass große Festivals und Bühnen nicht auch unser Ziel ist. Aber wer uns kennt, weiß, dass wir nicht nur mit den Leuten abgehen, nicht nur Spaß vermitteln wollen. Auf unserer Setlist sind auch ruhigere Tracks, in denen der tiefgehende und teils krasse Text im Vordergrund steht. Herzen sollen bewegt und verändert werden, das ist auch ein Grund, weswegen wir nur noch deutsche Musik machen, es ist unser größtes Anliegen. Ob das auf großen oder kleinen Bühnen ist, ist uns nicht so wichtig.
Fred: Unser Ton-Ingenieur im Studio ist Atheist und der hat uns letztens gesagt: „Jungs, wenn eure Mucke und eure Texte ein bisschen säkularer wären, dann könnte ich mir das ganz gut anhören und würde das auch meinen Freunden geben.“ Es stimmt zwar, es könnte vielleicht mehr gehen, es könnte alles größer werden, wenn wir säkulare Texte nehmen, aber das wollen wir einfach nicht. Wir geben nicht wie manch andere christlichen Bands nach, wir wollen wirklich bewusst Worte wie „Jesus“ in unseren Texten beibehalten.

Habt ihr ein Lieblingslied, das ihr immer gerne spielt?
Alex: Ich glaube „Lauf“, als Neuer.
Alisa: Ich denke, da hat jeder seinen Favoriten, die Geschmäcker sind da ganz verschieden.
Pioch: Ich steh auf „Feuer“.
Chris: Ich glaube, ein Song, den wir alle ganz cool finden und den wir auch gerne spielen, ist „Freiheit“, also auch der Titelsong der aktuellen Platte. Als der Song kam, hat er ein bisschen was durchbrochen, es war mal was anderes.
Alex: Welcher natürlich immer geil ist, ist der letzte, „Spring“, der ist live unheimlich cool und macht richtig Laune.

Euer Album heißt „Freiheit“. Warum trägt es diesen Titel?
Chris: Wenn man sich das Cover mal anguckt, ist das so eine Wort-Wolke mit verschiedenen Begriffen, mit denen man im Alltag irgendwann mal was zu tun hat. Wenn der Alltag dich einsperrt, dann hast du den Wunsch, Ketten zu sprengen und rauszukommen. Wir wollten, dass die Leute checken, dass wir uns nicht einengen lassen müssen von Zwängen oder Ängsten. Wenn wir mit Gott gehen, dann haben wir schon hier auf der Erde Freiheit.

Unser Blog heißt Burnin' Heart Reports. Was bedeutet euch Glaube im Alltag?
Chris: Simeon ist unser Apostel.
Simeon: Glaube ist was ganz wichtiges, vor allem der Glaube zusammen mit anderen Menschen, der Gemeinde also. Ich studiere gerade Theologie und gerade da hinterfragst du deinen Glauben und viele Dinge im Studium erschüttern dich erst mal. Die persönliche Beziehung zu Jesus im Alltag ist das, was am wichtigsten ist. Es bringt nichts, wenn man auf der Bühne von Gott erzählt und das im Alltag nicht lebt. Da ist es für jeden von uns ganz wichtig, dass wir den Kontakt zu Jesus pflegen und dort wachsen und diese Erfahrung dann auf die Bühne bringen.
Fred: Gott gibt mir in allem immer ein letztes Ziel. Egal, ob es ein Fußball-Verein ist oder die Musik oder das Durch-die-Gegend-fahren, man ist oft irgendwie unzufrieden und will immer mehr. Jesus steht trotzdem über allem. Egal, wo ich hingehe, im Fußball oder in der Uni, ich gehe zu und mit ihm, da ist Ende, da ist der Ruhepol. Weiter muss ich gar nicht gehen.

Wollt ihr zum Abschluss noch irgendwas an unsere Leser mitgeben?
Pioch: Fischstäbchen!
Alex: Wie kommst du eigentlich auf Fischstäbchen?
Pioch: Wenn Chris irgendein Stichwort hört, dann geht die Gedankenwolke los.
Fred: Was wir mitgeben wollen... ?
Alex: Alisa!
Alisa: Nä.
Chris: Eins vielleicht noch: Ich fänd's cool, wenn die Leser sich bewusst machen, dass da Menschen sind, die ernsthafte Aussagen in ihrer Musik haben und die Menschen erreichen wollen. Wenn ihr hinter Bands steht, die ihr richtig geil findet, dann untertützt sie, helft ihnen auf ihrem Weg. Ganz konkret: Kauft euch eine CD und brennt sie nicht, das ist schon ein leichter Anfang.
Fred: Das ist echt so eine verrückte Selbstverständlichkeit geworden. Wir waren letztens in Frankfurt und da hat ein Mädel gesagt: „Wow, voll cool! Ich gucke direkt mal bei Youtube, welche Songs ich mir von euch ziehen kann.“

Danke für das Interview!


Auf Youtube gibt's natürlich einiges von normal ist anders, was ihr euch aber nicht ziehen müsst. Unterstützt die Band, kauft euch eine CD oder scrollt noch ein Stück nach unten, da gibt's noch eine Überraschung.



normal ist anders - Ich flieg

 
normal ist anders - In goldenen Lettern (unplugged)    

 



Wenn ihr mehr über normal ist anders erfahren wollt, dann schaut doch einfach mal auf Facebook vorbei.
 
 

Wir verlosen 1 x das Album "Freiheit" von normal ist anders.
Was ihr dafür tun müsst?
Ganz einfach: Beantwortet uns untenstehende Frage und schickt eure Antwort bis 27. Juli 2013 (20.00 Uhr ist Deadline) an unsere Emailadresse burningheartreports@yahoo.de.
Der Gewinner, welcher per Losverfahren ermittelt wird, wird am 28. Juli wie immer auf Facebook bekannt gegeben und per Email über den Gewinn benachrichtigt.
Und hier nun die alles entscheidende Frage:
Welcher Song der Band ist "live unheimlich cool und macht richtig Laune"?
Wir sind gespannt auf eure Mails! Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook. E-Mailadressen und Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben oder zu Werbezwecken verwendet, sondern dienen nur der Benachrichtigung des Gewinners und der Zusendung des Gewinns. Sollte der Gewinner / die Gewinnerin sich nicht bis 03. August 2013 bei uns melden, wird ein neuer Gewinner ermittelt. Gewinne werden nicht in Bar ausgezahlt!

Freitag, 19. Juli 2013

Rock am Stein 2013

Dieses Jahr fand schon zum 13. Mal das Rockkonzert Rock am Stein auf dem Theresienstein in Hof statt. Das Datum, der 13. Juli 2013, passte deshalb ziemlich perfekt. Am Abend sollten sich Kurfürst, Soundbar und My Little Rockstar Dream die Ehre geben, neben diesen drei deutschen Bands war Trip To Dover aus Großbritannien der Headliner des Abends.

Das Wetter zeigte sich im Gegensatz zum Vorjahr beständig gut, und so konnte um 19 Uhr der Einlass zum Open Air bei Sonnenschein gut organisiert und vorbereitet beginnen.
Der Platz vor der nostalgischen Bühne füllte sich nach und nach. Bis zum Beginn des Konzertes konnte man sich noch etwas zu essen holen oder schon mal bei den Merchandise-Ständen vorbeischauen. Auch wir hatten wieder Kekse, Aufkleber und sogar ein Gewinnspiel im Gepäck und einen kleinen Stand aufgebaut.

Kurz nach halb acht ging es nach einer kurzen Begrüßung durch die Moderation auch schon los mit Kurfürst. Nach einer längeren Pause war Rock am Stein das erste Konzert für die Chemnitzer Band. Mit neuem Style spielten sie neben alten Klassikern wie "Am Rand" oder "Schrei vom Balkon" auch neue Songs. Trotz leichter technischer Probleme, konnten die Sachsen das Publikum für sich gewinnen und starteten energiegeladen in den Abend. Bühnenerprobt wie sie sind, haben Kurfürst sich von den Schwierigkeiten mit der Technik absolut nicht den Spaß verderben lassen und eine super Show abgeliefert, die Abwechslung bot und die Zuschauer gehörig in Schwung brachte.

Die Umbauphase wurde durch das Interview mit My Little Rockstar Dream auf der Talkstage überbrückt, wer darauf keine Lust hatte, konnte sich inzwischen ein Airbrush-Tattoo machen lassen. Natürlich waren auch die Merchstände stets gut besucht.

Zügig ging es dann auch schon weiter mit der zweiten deutschsprachigen Band des Abends: Soundbar! Die David Award Gewinner hatten feinsten Hip Hop im Gepäck, überraschend dabei ist immer wieder, dass sie ihre abwechslungsreiche Musik durchgängig live spielen und fast vollständig auf "Sounds aus der Dose" verzichten. Die beiden Frontmänner Harry und Andy rappten was das Zeug hielt, sodass man Mühe hatte bei den Texten nachzukommen. "Liebe zur Musik", der "Busfahrersong" und vor allem das zum Wetter passende Lied "Sonne" brachten die Menge zum Tanzen. Die eingängigen Melodien in den (teilweise englischen) Refrains wurden wie gewöhnlich von Liss gesungen, die nach einiger Zeit tatkräftig vom Publikum unterstützt wurde. Beim Song "Spring" holten sich die sieben Gummersbacher sogar direkt einen jungen Herrn aus der Zuschauermenge auf die Bühne, der vormachte, was alle anderen nachzumachen hatten. Damit machte sich Soundbar selbstverständlich beliebt und wird zweifelsohne mit dieser Show in die 13jährige Rock am Stein-Geschichte eingehen.

Während der Pause zur "Halbzeit" konnte man sich auf der Talkstage schonmal mit Trip To Dover bekannt machen oder sich etwas zu essen besorgen.

Ohne sich lange mit dem Umbau aufzuhalten, war es nun an My Little Rockstar Dream, den Stein zu rocken. Dazu haben die vier Schwaben nur einige Riffs spielen müssen, schon hatten sie das Publikum auf ihrer Seite. Auch wenn noch nicht jeder alle Texte kannte, so gingen doch vor allem die Refrains von beispielsweise "Something Sweet" oder "Memories" schnell ins Ohr und auch ins Herz. Die gute Mischung aus älteren und neueren Songs wie auch einem Cover von "Teenage Dirtbag" brachte MLRD die Massen ordentlich zum Kochen. Bei dem erwähnten Cover gab es sogar einen richtigen Circle Pit, an anderer Stelle wurde gerudert und springen und pogen stand sowieso ganz hoch im Kurs. Sänger Kilian sagte zwischendrin immer mal ein paar Worte zu den Songs, was eine super Verbindung zum Publikum aufbaute. Die heiß geforderte Zugabe spielten die vier Jungs mit größtem Vergnügen und setzten mit dem "We found love"- Cover nochmal richtig einen drauf.

Während der Umbaupause wurden Kurfürst und Soundbar interviewt. Auch der Stand von My Little Rockstar Dream erfreute sich großer Beliebtheit, ohne Zweifel können sich die Jungs über neue Fans freuen.

Dann wurde es auch schon Zeit für den letzten Gig des Abends: Trip To Dover stürmte als Headliner die Bühne. Das Publikum ging noch einmal richtig gut ab, was bei der Show und der Musik der britischen Band kein Wunder war. Eine super Mischung aus elektronischen Klängen und Gitarrenriffs brachte die Menge zum Tanzen, aber auch zum Springen und Headbangen. Die guten Deutschkenntnisse von Sängerin Olga begeisterten das Publikum ebenso wie die Musik, und so hatten sowohl Band als auch Zuschauer großen Spaß an dem Auftritt. Die Zugabe spielte Trip To Dover gern, somit erklang mit "Where Was I" der letzte Song des Abends und ein weiteres Mal Rock am Stein ging vorüber.

Auch dieses Jahr war das Konzert mit gut 650 Besuchern ein Erfolg, der nicht zuletzt dem tollen Line Up zuzuschreiben ist. Die gute Organisation und die Möglichkeiten, zwischen den einzelnen Auftritten die Zeit zu überbrücken, machen Rock am Stein immer wieder zu etwas Besonderem. Auch die einzigartige Location ist dabei nicht zu verachten.
Ein großes "Dankeschön" somit noch einmal an die Veranstalter des Evangelischen Jugendwerkes Hof auch für die gute Zusammenarbeit.

Aber halt:
Wie einige vielleicht noch wissen, hatten wir ein kleines Gewinnspiel im Gepäck. Dieses Mal musstet ihr ein Rätsel lösen, welches etwas mit Rock am Stein zu tun hatte. Und um euch nicht länger auf die Folter zu spannen, folgen hier jetzt die Gewinner:


1. Preis: Soundbar-Fanpaket ( CD + T-Shirt + Poster)
hat gewonnen:
Tabea S. aus Hof

2. Preis: Kurfürst CD
hat gewonnen:
Tina S. aus Leupoldsgrün

3. Preis: Trip To Dover CD
hat gewonnen:
Niklas A. aus Weißenstadt


Herzlichen Glückwunsch euch dreien!

Sollten sich die 3 Gewinner nicht bis 25. Juli 2013 (23:59 Uhr) melden, werden neue Gewinner ermittelt!

Eure Adressen dienen nur zur Zusendung der Gewinne und werden nicht zu Werbezwecken benutzt oder weitergegeben!

Donnerstag, 18. Juli 2013

CD: Johannes Falk - 360°

© Johannes Falk
1977 geboren. Mit 13 die erste Band gegründet. 1992 Ausbildung zum Chemielaboranten. 2004 Beruf an den Nagel gehängt um an der Popakademie Mannheim Popmusikdesign mit Schwerpunkt Singer/Songwriter zu studieren. Abschluss 2007 mit dem Bachelor of Arts.

Er ist Sänger bei der Band Gracetown (ehemalige Jesus House Band) und als Solo Künstler unterwegs. Sein erstes Soloalbum „Pilgerreise“ brachte er 2011 auf den Markt.

Die Rede ist von Johannes Falk.

2013 brachte er nun sein Zweitwerk „360 Grad“ heraus.

„So versteht sich das neue Album 360° von Johannes Falk als Momentaufnahme seines Lebens: als Rundum blick um seinen aktuellen Lebenspunkt, in dem er Gedanken, Gespräche und Situationen in den Fokus rückt und uns an seinen Empfindungen des Hier und Jetzt teilhaben lässt. Das Ergebnis: melancholische, kraftspendende, aber vor allem durchweg lebensbejahende Songs, die berühren und uns gleichzeitig zum Nachsinnen anregen. Denn es ist gerade dieses persönliche Annähern an die Lebensfragen, die uns auf selbstverständliche Weise Mut macht, unseren eigenen Rundblick auf unser Leben zu wagen – um mit viel Freiheit im Denken und Fühlen unsere individuelle Momentaufnahme zu machen.“ - www.johannesfalk.de




© Johannes Falk
Trackliste:
01 Prélude 1
02 Alles was ich bin
03 Die Letzten
04 Der alte Mann und das Meer
05 Ich kann nicht aus meiner Haut
06 Nasse Füsse
07 Alles fliesst
08 Reprise 1
09 Nocturne
10 Ich bau uns eine neue Welt
11 Fallen lassen
12 Reprise 2
13 Mona Lisa
14 Mein Platz bei dir
15 Prélude 2
16 Liebe unendlich



Wer jetzt denk, wieder ein neues Singer/Songwriter Album, Sänger mit Gitarre und/oder Klavier, der täuscht sich. Zumindest etwas. Johannes Falk überzeugt sowohl bei den leiseren Songs wie auch mit kompletter Band.

Zu Beginn bekommt der Hörer ein Prélude zu hören. Ein schöner Einstieg in das Album.
Mit „Alles was ich bin“ stellt Johannes Falk viele „wenn ich könnte“-Fragen. Diese beantwortet er aber selbstsicher mit „alles was ich bin, bin ich durch dich“. Ein Song der total ruhig beginnt, mit Streichern und Schlagzeug weiter geht und wieder mit leisen Klaviertönen endet.

Auch tanzbare Songs gibt es auf diesen Album. „Die Letzten“ ist so einer. Hier gibt es eine ganz klare Aussage: „Die Letzten werden die Ersten sein“. Ein Song mit einer positiven Ausstrahlung.

Dann wird es wieder etwas ruhiger. „Der alte Mann und das Meer“, „Nocturne“ und „Alles fliesst“ laden den Zuhörer zum Verweilen und Entspannen ein. Johannes Falk fasziniert mit seinen einzigartigen Texten, die wirklich zum Nachdenken anregen. Öfters muss man sich die Songs mehrmals anhören, um den Text interpretieren zu können.

© Johannes Falk
Mit dem Reprise 1 und 2  wird man in eine Art musikalische Warteschleife gewickelt.

Bei „Nasse Füsse“ holt sich Johannes Falk Unterstützung von Samuel Harfst. Er singt bei diesem Song mit. Hier merkt man wieder wie gut diese zwei Stimmen miteinander harmonieren.

Der Song „Ich bau uns eine neue Welt“ lädt wieder zum Tanzen ein. Textlich klingt es wie ein Kindheitstraum „Ich bau uns eine neue Welt, genauso wie es uns gefällt.“ Auch musikalisch einfach schön. Mitsingen und natürlich mittanzen macht man hier ganz automatisch.

„Fallen lassen“, hier ist der Titel Programm. Johannes Falk erzählt, wie der Mensch nun mal ist. Wir schwimmen mit dem Strom um Stärke zu demonstrieren. Wir haben verlernt unsere Schwächen zu zeigen. Wie recht er damit hat. Und wie einfach es doch eigentlich ist sich mal fallen zu lassen.

Zum Abschluss des 360° Albums bekommt man eine Art Liebesbrief zuhören. „Mein Platz bei dir“, ein Liebesbrief an Gott. Lyrisch der vielleicht schönste Song auf dem Album. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Musikalisch wird Johannes Falk hier nur vom Klavier begleitet.

Das letztes Lied des Albums, „Liebe unendlich“, knüpft textlich an „Mein Platz bei dir“ etwas an. Ein durchaus gelungener Abschluss des Albums.

„360°“, ein rundum gelungenes Album, welches Liebhaber von Singer/Songwriter Musik in ihrem CD Regal stehen haben sollten. Man kann übrigens auf www.johannesfalk.de in das Album reinhören und es sich dort auch gleich bestellen.

 
Johannes Falk - Ich bau uns eine neue Welt
 
 

Dienstag, 16. Juli 2013

Musikvideo: stadtklangfluss - 1000schön

stadtklangfluss @ facebook
"1000schön ich kann dich tanzen sehen / wie ein Schmetterling im Sturm / wie eine Blume im Beton
So beginnt der Refrain des Songs „1000schön“ von stadtklangfluss zu dem Anfang Mai ein Video erschien und ist der offizielle Soundtrack zur Kampagne „Gemeinsam gegen Menschenhandel“ (klick hier). Released wurde der Song beim diesjährigen Kirchentag in Hamburg.

Das Video stellt die Geschichte des Songs im Wechsel mit der musizierenden Band vor bunten Blumen dar.  Es wurde in Eigenregie gedreht, aber das heißt nicht, dass es minderwertiger als andere Musikvideos ist.
Der Song greift ein Märchen auf, das von einem Mädchen handelt, welches an ein Monster verkauft wird. Doch so alt das Märchen auch ist, so aktuell ist leider auch das Thema.
Jedes Jahr werden Hunderttausende junger Frauen vor allem aus Osteuropa in die Zwangsprostitution verkauft. Viele davon nach Deutschland“, berichtet Sängerin Lilly. Und ihr Duettpartner Mischa ergänzt: „Menschenhandel ist ein Riesengeschäft, doch es spielt sich im Dunkeln ab. Wir wollen das Thema ans Tageslicht, in die Radiostationen und auf die Tanzflächen der Republik bringen, damit sich was ändert.

Genau das macht der Song auch: er lädt nicht nur zum Tanzen ein, sondern regt auch zum Nachdenken an. Besonders durch die Reporterstimme und die Bilder von Mädchen vor der Bridge wird das Thema des Menschenhandels und der Zwangsprostitution noch einmal deutlich gemacht.

Stadtklangfluss ist keine Band, die nur von einer besseren Welt singt. Sie engagieren sich über die Musik hinaus.

Du magst analoge Synths, eine Melodie, die süchtig macht und einen Elektropop-Song, der zum Tanzen einlädt und eine Message hat? Dann viel Spaß beim Reinhören in "1000schön" von stadtklangfluss.


stadtklangfluss - 1000schön



Mehr über die Kampagne findest du hier.

Montag, 15. Juli 2013

Impuls für deine Woche

Meike's Blog - Netzwerk C
Wir sind alle Kinder Gottes!

Fühlst du dich (grad) als solch eines?

Falls nicht, dann setz dich doch heute oder irgendwann diese Woche (sofern das Wetter mitspielt) mal raus in die Natur. An einen Platz, wo du für dich ganz allein bist, wo dich niemand stört.

Verbring Zeit mit Gott!

Rede mit ihm!

Nimm dir aber auch Zeit auf Gott zu hören!
Denn nur wenn du ihn auch mal reden lässt, kann er zu dir sprechen. Lass ihn dir zeigen, wie sehr er dich liebt.

Entdecke diese Woche neu, dass du Gottes Kind bist und was das für dich bedeutet!



"Denn durch den Glauben an Jesus Christus seid ihr nun alle zu Kindern Gottes geworden."
[Galater 3,26]



Hier noch passend dazu ein Lied von Third Day: "Children of God"



Samstag, 13. Juli 2013

CD: Skillet - Rise

Skillet @ facebook
Das Album wurde lange ersehnt  und nun ist es seitdem 25.Juni in den Läden erhältlich: der neue Longplayer "Rise" von der US-amerikanischen Band Skillet. Es ist das 8.Studioalbum und 1.Konzeptalbum der
Band. Es zieht sich eine Geschichte durch die komplette Platte wie ein roter Faden. Es dreht sich um einen typischen amerikanischen Teenager, der erwachsen wird und mit den Schrecken der Welt konfrontiert wird wie Flut, Bombenanschläge, Erdbeben oder Schießereien in Schulen, aber auch die alltäglichen Probleme im Familien- und Freundeskreis spielen eine Rolle. Das Album behandelt damit das erheben und ausbrechen aus der Finsternis und dem Übel der Welt.
Es war von der Band aber nicht geplant ein Konzeptalbum zu schreiben, es entstand einfach.
Die Geschichte um den Jugendlichen ist geprägt von vielen Aufs und Abs. Die Probleme die ihn umgeben belasten ihn, aber er hält an der Hoffnung fest sein Leben unter Kontrolle zu bekommen, auch wenn er von den Leuten in seiner Umgebung enttäuscht wird und er sich selbst und andere enttäuscht. Er sucht etwas Wahres und Größeres in seinem Leben und findet zu Gott.

Das komplette Artwork ist gezeichnet wurden von Jen Ledger, der Schlagzeugerin der Band. Überall ist ein
kleines Mädchen zusehen, wie auf dem Cover von "Rise". Hier mit dem Rücken zum Betrachter und einer
Steinschleuder in der Hand. Für die bisherigen Singelauskopplung wie "Sick Of It", "Rise", "Not Gonna 
Die" oder "American Noise" gibt es ebenfalls gezeichnete Coverbilder mit dem Mädchen, dass diesen typischen Teenager darstellt mit einem Löwen, einer Hydra oder sich von ihren Fesseln lösend.

skillet.com
Trackliste
01. Rise
02. Sick Of It
03. Good To Be Alive
04. Not Gonna Die
05. Circus For A Psycho
06. American Noise
07. Madness In Me
08. Salvation
09. Fire And Fury
10. My Religion
11. Hard To Find
12. What I Believe


Die Reise beginnt mit einem kraftvollen Auftakt nämlich dem Titeltrack "Rise" der vielversprechend ist. Er gibt die Richtung für die folgenden Songs an und erinnert an die Songs von "Awake".
Der Chor und die Telefonatfetzen am Ende des Songs geben eine drückende Atmosphäre und diese geht auch in "Sick Of It" weiter. Die erste Singelauskopplung der Platte ist ein 'typischer' Skilletsong, sehr rockig, schnell und nach dem ersten Hören schon ein richtiger Ohrwurm. Der Song macht Mut, die Dinge von denen man "Sick of it" ist loszuwerden und sich frei von ihnen zu machen.

So kraftvoll und Energiegeladen das Album begann geht es im 3.Song nicht weiter. Es kommt zum Bruch, denn "Good To Be Alive" ist eine stimmungsvolle Ballade mit lebensbejahenden Lyrics. "This life could almost kill ya / When you're trying to survive / It's good to be here with ya / And it's good to be alive"
Auch hier sticht die Übergang zum nächsten Song "Not Gonna Die" heraus, der von Chorgesang, Elektromusikelemente sowie einer kurzen Lyricvorschau auf das was folgt.
Ähnlich wie "Rise" oder "Sick Of It" gibt dieser Song Mut sich aus seinen Fesseln zu lösen. Vor welchen Monstern des Alltags du auch fliehen willst, du darfst dir sicher sein, dass Gott an deiner Seite ist. Der Song gibt Motivation ein Projekt in die Hand zunehmen und es zu besiegen.

Beim nächsten Song fällt das Gitarren-Intro am Anfang auf. Ein sehr schneller und gitarrenlastiger Song ist "Circus For A Psycho" indem Seth Morrison, der Leadgitarrist sein Können unter Beweis stellt. Ein solide und rockiger Song der sich gut für Circelpits anbietet. "Tonight, get ready for a fight / So now you know it’s time / To ride my circus for a psycho"
Auch hier ist der Übergang zum nächsten Track nicht abrupt, sondern mit Geräuschen von Hubschrauber, dem Piepen vom Telefon oder einer Sirene übergeleitet. Und wieder kommt nach 2 rockigen Songs eine ruhige Ballade. "American Noise" handelt vom Ausblenden der Laute, die uns täglich umgeben, aber auch davon, dass jeder eine Stimme hat die er erheben kann, damit die Liebe durch die "American Noise" 'schneidet'.

Es folgt "The Madness In Me" der indirekt vom alltäglichen Wahnsinn erzählt, der einen wie ein Feuer von Innen verbraucht.  "The voices scream, the enemy takes over everything / This is the madness in me" Der Übergang zu "Salvation" ist mit Klavier und wieder Lyricparts des nächsten Songs arrangiert. Das besondere an dem Song  ist das Jen ihn zum Großteil singt und der Glaube an Gott hier konkret und direkt angesprochen wird. Er hält einen am Leben und ist die Rettung. "My heart will burn for you,  / it's all I can do."  Das Lied ist sehr emotional und man merkt die Liebe mit der Jen ihn singt.

Auch der nächste Song schließt sich dieser Thematik an. "Fire and Fury" ist wieder ein ruhigerer Song, der zusätzlich mit Kesselpauken, Harfe und Glocken daherkommt.  Besonders der 2. Refrain macht die Liebe zu Jesus deutlich. "If I freeze you are the flame / You melt my heart, I washed in your rain / I know you’ll always have the best of me / Destiny’s got a hold of me / Guess I never knew love like love knows me / Because I need to feel you here with me"
Und wäre das noch nicht genug, wird die Beziehung zu Jesus auch in "My Religion" angesprochen, so wie es der Name des Tracks schon verrät. Kein typischer Skilletsound und ein wenig eintönig, aber textlich ein sehr guter Song. Der Song zeigt, dass die Beziehung zum Herren wichtiger ist, als jeden Sonntag in die Kirche zugehen, weil der Glaube nicht an einen Tag oder Ort gebunden ist. Die Beziehung zu Jesus sollte jeden Tag gepflegt werden und das macht dieser Song deutlich.

"Hard To Find" erinnert ein wenig an "The Last Night" oder "Those Nights", eben eine rockige Ballade mit eingängiger Melodie.  Und Skillettypisch mit Lyrics versehen, die einen Mut geben. "You give me faith to believe there’s a way / To put the past finally behind me"
Die Streicher sind natürlich, wie bei "Awake", wieder mit dabei und beim letzten Song des Albums "What I Believe" spielen sie das Intro. Ein schöner rockiger Abschluss des Albums.

Und wer noch mehr möchte, kann sich bei der Deluxe Edition von "Rise" über 3 Bonustracks freuen, die da wären:
13. Battle Cry
14. Everything Goes Black
15. Freakshow

"Battle Cry" ist wie ein Motivationssong in Zeiten der Mutlosigkeit und wenn man "an der Kante vom Aufgeben steht".  Der Refrain ist wie ein Schlachtruf, wie der Titel selbst schon sagt.
Bei "Everything Goes Black" kommt ein Melancholisches Feeling auf. Es ist der ruhigste Song des Albums und handelt vom Vermissen einer geliebten Person oder davon wenn Gott & Jesus aus unserem Leben verschwindet. Ohne sie "verbirgt die Finsternis den Tag". Ohne Gott "stoppt die Blutung nicht". "Es schmerzt bis du zurück kommst / Alles wird schwarz"
Der dritte Bonustrack ist "Freakshow", der die Situation beschreibt, wie die Gesellschaft Christen sieht, als Freaks. Aber es können auch alle anderen angesprochen sein, die sich abheben von der Gesellschaft und der 'Normalität'. Leute die anders sind, anders denken und handeln werden als Freaks angesehen und eben auch in manchen Regionen Christen.

Alles in allem ist es ein solides Album, dass den Fans von Skillet und guter Rockmusik gefallen wird. Die Geschichte des Heranwachsenden, der den Terror des richtigen Lebens erkennt, zieht sich super durch das Album, obwohl es nicht von Anfang an geplant war. Leider kam manchmal das Gefühl auf man hört das Zwillingsalbum von "Awake" oder "Comatose". Skillet ist sich seinem Stil treugeblieben und haben in ein paar Songs auch neue Einflüsse eingebunden wie in "Good To Be Alive" oder "Fire And Fury", was die Platte dann doch von den letzten unterscheidet. Textlich ist das Album tiefgründiger und durchdachter als die Vorgängeralben und der Wechsel aus tanzbaren Rocksongs und ruhigen Balladen ist eine gute Mischung.



Skillet - Rise

Skillet - Not Gonna Die

Freitag, 12. Juli 2013

Buch: Michael Stahl & Rainer Zilly - MutMacherKiste

MutMacherKiste
Wer kennt das nicht?

Klassenarbeit verhauen. Durch die Prüfung gefallen. Job verloren. Bewerbungsgespräch versemmelt. Es kriselt in der Beziehung oder in einer Freundschaft. Die Eltern machen mal wieder Stress. Die Diagnose einer Untersuchung beim Arzt fiel nicht so aus, wie erhofft.

Jeder hat schon mal so Situationen erlebt, wo man einfach den Mut verliert. Das Licht am Ende des Tunnels scheint noch Meilenweit entfernt. Und irgendwie hat man das Gefühl, man steht mit seinen Problemen allein da.

Vielleicht ist genau dann die MutMacherKiste von Rainer Zilly und Michael Stahl das Richtige für dich.

Mit in der "Kiste" sind u.a. Mandy von gekreuz(siegt), Gotthilf Fischer, Sängerin Déborah Rosenkranz und natürlich auch Rainer Zilly und Michael Stahl.

So erzählt z.B. Bloggerin Mandy von ihrem Hirntumor und ihrer schweren Entscheidung - OP oder nicht.
Simon Gühring, Kapitän der deutschen Baseball-Nationalmannschaft, erzählt wie er mit Drucksituationen umgeht.
Die Sängerin und Autorin Déborah Rosenkranz erzählt dir in der MutMacherKiste von Höhen und Tiefen im Leben, wie sie als Teenager fast an Magersucht starb und wie sie da wieder raus kam.
Aber auch Michael Stahl, seines Zeichens Personenschützer (z.B. für Nena, US5, Dirk Nowitzki, Muhammad Ali,...), Fachlehrer für Selbstverteidigung, Gewaltpräventionsberater und Buchautor, hat einiges zu erzählen. Seine Kindheit war für ihn die Hölle. Von seinem Vater, einem Alki, wurde er erniedrigt und bespuckt. Dann fand er Jesus. "Im Alter von fünf Jahren wurde ich auf Gott aufmerksam, durch ein DIN A5 großes Jesusbild. Damals fragte ich mich, warum mich dieser Jesus auf dem Bild so liebevoll ansah, warum er Löcher in den Händen hatte. Je mehr ich von diesem Jesus erfuhr, desto mehr liebte ich ihn und vertraute ihm. Ich fing an zu beten, ihm alles zu erzählen, ihm zu vertrauen." Im Alter von 37 Jahren ging er zu seinem Vater mit der Sehnsucht nach Frieden und Versöhnung.

Diese und viele andere mutmachende Geschichten findest du neben kurzen Impulsen, bewegenden Geschichten und aufbauenden Bibelstellen in der MutMacherKiste.

Die Kiste fordert aber auch dich heraus: mit Fragen, die dich zum Nachdenken anregen und mit noch leeren Zeilen, die du selbst beschreiben kannst mit Dingen, für die du dankbar bist, die dir wichtig geworden sind, aber auch mit Dingen, die du anpacken willst.

Ein sehr schönes "Buch" in Ringform voller mutmachenden Erlebnissen, Geschichten und Impulsen.

Eine Leseprobe gibt es HIER.

Bestellen kannst du das Buch z.B. hier.


Du kannst dein Glück aber auch bei uns versuchen, denn wir verlosen ein 1 Exemplar der MutMacherKiste.


Erzähl uns einfach, was dir Mut macht, wenn du dich in einem Tief befindest und neuen Mut schöpfst.

Deine Antwort kannst du bis 20. Juli 2013, 20.00 Uhr, an burningheartreports@yahoo.de schicken.
Der Gewinner wird wie immer auf Facebook bekanntgegeben und per Email über den Gewinn benachrichtigt.

Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook. E-Mailadressen und Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben oder zu Werbezwecken verwendet, sondern dienen nur der Benachrichtigung des Gewinners und der Zusendung des Gewinns.
Sollte der Gewinner / die Gewinnerin sich nicht bis 27. Juli 2013 (23.00 Uhr) bei uns melden, wird ein neuer Gewinner ermittelt. Gewinne werden nicht in Bar ausgezahlt!

Donnerstag, 11. Juli 2013

Musikvideo: Stellar Kart - All In (Apologize)

Stellar Kart @ facebook
Stellar Kart melden sich mit neue Single zurück, die einen Vorgeschmack auf das neue Album gibt, dass Ende August erscheint. Das Video zu „All In (Apologize)“ wurde am 13.06. veröffentlicht und behält den typischen Sound der Pop-Punk Band aus Phoenix bei. Gedreht wurde es in Nashville am 14.Mai und 10 Fans dürften dabei sein.

Die ersten Sequenzen des Videos ist ein morgendlicher Himmel, Bahnarbeiter und ein wartender Adam Agee, der sich cool auf seinen Gitarrenkoffer stütz bis das Auto mit seinen Bandkollegen ihn ‚einsammelt‘. Danach holen sie noch Aliegh Shield, die Bassistin der Band, von einem Café ab. Sie fahren durch die Stadt, spielen den Song in der Nachmittagssonne und abends auf einer Terrasse, die von Lichterketten beleuchtet ist.

Zu der Gitarrenbegleitung gesellt sich in der 2. Strophe die Bassdrum hinzu bis sich im Refrain alle Instrumente einbinden.
Der Song handelt davon, dass jeder in seinem Leben Entscheidungen trifft. Für manche scheint es einfacher in der Masse unterzugehen und kein Risiko einzugehen, aber selbst das ist eine Entscheidung die man für sein Leben getroffen hat.  Egal wie man sein Leben lebt, man sollte sich dafür nicht schämen oder sich verstecken.
Wenn man also nicht mit der Masse schwimmt, sondern einen Weg geht, der eng ist und du vielleicht der einziger bist der diesen geht , sollte man ihn bis zum Ende gehen.
„the reason that i choose to be a fool / for the one who saved my life / i won't apologize”
Diese Entscheidung trifft ein Christ auch nicht alleine, sondern der kann sich darauf verlassen das er den schmalen Weg nicht alleine geht, sondern das Jesus bei ihm ist. Auch wenn man von manchen als Idiot dargestellt wird, weil man gläubig ist, sollte man sich dafür nicht entschuldigen,  sondern zu dem stehen, was man glaubt und zu dem, der einem das Leben gerettet hat.

Hier nun das Video :

Stellar Kart - All In (Apologize)



Dienstag, 9. Juli 2013

Download: Ska Lives Vol. 3

Zum Sommer gehört natürlich auch gute Musik.
Und Ska gehört dazu!

via Ska Lives
Der Sampler Ska Lives Vol. 3 ist in Zusammenarbeit von Indie Vision Music und Ska Lives entstanden und geht nun in die 3. Runde.

Auf dem Sampler findet ihr die neueste christliche Skamusik aus aller Welt, aber auch alte Bekannte wie die O.C. Supertones und The Insyderz. Und das Beste ist, die 28 Songs gibt es als kostenlosen Download.

Skamusik hat viele verschiedene Facetten. So findet ihr auf dem Sampler z.B. traditionellen Ska, Two Tone, Ska Core, Ska Punk, Reggae, aber auch Ska mit Electroeinflüssen.

Auf dem Sampler befindet sich aber auch ein Track, der bislang noch nicht veröffentlicht wurde: "Restoration" von The Dingees.

Mit dabei sind:
The Big Fix – (Ex-The W’s)
CodeName: Rocky
The Dingees
May Weather
The Anchorage
Soul Radics
Solomon Jabby
October Light
Rude King
Christafari
No Lost Cause
The Shindig – (Ex-Send Out Scuds)
Good Weather Forecast
Bombshell Academy
Retroaudio
Draw the Parade
The Funaddicts
One Line Short
Avion Blackman
Los Hijos del Santo
Atombender
Reobote Zion


Sehr zu empfehlen für alle Ska-Liebhaber, aber auch für die, die bisher noch nichts mit Ska anfangen konnten und einfach mal reinhören wollen, was sich denn dahinter verbirgt.

Lasst euch in den Bann ziehen von Ska Lives und holt euch den Sampler.

Einfach E-Mailadresse und Vorname hier eintragen und auf "submit" klicken. Du erhälst dann eine Email mit dem Download-Link.

Ska Lives Vol. 1 und Ska Lives Vol. 2 gibt es nach wie vor auch noch als Download.