Samstag, 29. Juni 2013

CD: Glaubenszentrum Live - Gott & König

Christliche Rockgruppen gibt es wie Sand am Meer, aber die Songs singt man selten im Jugendkreis oder der Jungen Gemeinde. Dort erklingen Songs von Hillsong oder der Outbreakband.
Deutscher Lobpreis vom feinsten liefert die Outbreakband auf der aktuellen CD „Gott und König“. Auf ihr steht zwar „Glaubenszentrum live“, aber die Outbreakband ist die Band des Glaubenszentrums. Ja und man hat richtig gelesen: live. Die CD beinhaltet nur Liveaufnahmen, die die Energie der „Auftritte“ der Band oder gesungene Gottesdienste, was eher zu trifft, gut auf Platte bannt. Natürlich ist diese nicht so stark, als wenn man live dabei ist, und die Atmosphäre bei den Veranstaltungen kann man auch nicht auf der CD festhalten, aber das tut dem Album keinen Abbruch in seiner Aussage.


Tracklist:
01. Preis sei Gott
02. Frei sein
03. Sein wie Du
04. Versöhnt
05. Die Liebe selbst
06. Was noch bleibt
07. Gott und König
08. Sela
09. Mehr von Dir
10. Ich bin Dein
11. Mittelpunkt
12. Sinfonie der Herzen
13. In Deinem Arm
14. Ich liebe Dich, Herr

Wie es beim Lobpreis so üblich ist drehen sich alle Songs um den Herrn, den Glauben und die Beziehung zu Jesus. Das soll aber nicht heißen, dass die 14 Tracks gleich klingen oder gar langweilig werden. Das ist nicht der Fall.

So sticht beim ersten Hören „Frei sein“ hervor, der mit einem sehr elektronischen Keyboardpart beginnt, der den Song dynamisch und tanzbar macht.
Der vorhergehende Song „Preis sei Gott“ ist dagegen ein ruhiger, gefühlvoller und danksagender Track. Ein perfekter Opener, der aufzählt, was Jesus für uns getan hat und die Gründe zeigt, warum die Band singt „Nun will ich für dich singen: Halleluja!“.

„Sein wie Du“ ist ein Song über das Nachfolgen, der auch wieder rockig ist. „Versöhnt“ hingegen ist ein ruhig beginnender Titel, der gegen Ende mächtiger wird, wie es häufig bei Lobpreis üblich ist.
Der nächste Track auf dem Album ist „Die Liebe selbst“, der die Fragen nach den Gründen stellt, warum Jesus auf die Erde kam, warum er für uns ans Kreuz ging oder warum er sich an uns erfreut.
Die Antwort die das Lied gibt: „Seine Motivation ist Liebe, denn der Ursprung der Liebe ist Er selbst“

Nach dem Song „Was noch bleibt“ kommt „Gott&König“ und damit der Titeltrack des Albums, der sich durch seine eingängige Melodie und Text in den Gehörgängen einnistet, was ganz und gar nicht negativ ist. „Wir singen: Majestät, Du thronst in Herrlichkeit. Deine Güte währet ewig. Wir verehren Dich, denn niemand kommt Dir gleich. Du bist unser Gott und König.“

„Sela“ fällt aus dem Muster der anderen Songs heraus. Es ist ein sehr ‚offener Song‘, der die Bridge von "Gott&König" wiederholt aber auch noch andere Textzeilen hat. Live hat dieses Lied eine einzigartige Magie. „Mehr von dir“ schließt sich an und hat etwas von einem „Wunschlied“ in der Form, dass wir uns nach Jesus sehnen und er uns neu berühren soll oder der Wunsch nach dem Sehen seiner Wunder bzw. das Bewusstere Wahrnehmen dieser, denn das verändert unsere Herzen. „Erwecke Du in dieser Welt einen Schrei nach Dir“

Der nächste Song dürfte vielen bekannt sein: „Ich bin Dein“. Es ist, wie der 2.Track des Albums, eine rockigere Nummer als die anderen. Das Lied ist wie eine Zusage an Gott, dass wir sein sind und dies auch so fühlen „Ich bin Dein, Herr, ich bin Dein“. Wir sind Gottes Kinder und das wird im Song angenommen und auch konkret ja dazu gesagt. „Du und ich sind unzertrennlich bis in alle Ewigkeit. Erst durch dich bin ich lebendig und von aller Schuld befreit“

„Mittelpunkt“ sagt eigentlich schon der Name um was sich der Song dreht, dass der Herr der Mittelpunkt im Leben, im Herzen, in der Schwäche und in der Stärke sein soll. Bei der Liveaufnahme hört man auch das Publikum mitsingen, was einen besonderen Flair gibt. Es schließt sich „Sinfonie der Herzen“ an.

„Vater, ich lege, was ich bin, in Deine Hand. Ich sage meinen Zweifeln: Du hast den besten Plan. Vater, ich liege, was ich bin, in Deine Hand, denn der beste Ort für mich ist in Deinem Arm.“ Ist der Refrain des nächsten Songs „In Deinem Arm“, der wie der Großteil des Albums ruhig arrangiert ist.

Das letzte Lied „Ich liebe Dich, Herr“ beginnt mit einem Klavier-Solo bis das Schlagzeug einsetzt und  der Gesang vorsichtig beginnt. Ein passendes Abschlusslied, das einen Rahmen mit dem Anfang schließt. „Mein König, Gott, nimm dies Lied von mir. Lass mich, Herr, ein Wohlklang sein vor Dir“

Die meisten Songs stammen aus eigener Feder, nur „Preis sei Gott“ und „Ich liebe Dich, Herr“ sind Songs, die aus dem Englischen übersetzt und neu arrangiert wurden.
Diese CD ist Lobpreis in Reinform und auf hohem Niveau. Zwar nicht mit der Magie wie es Live der Fall ist, aber es macht Freude, das Album zu hören und dabei Stille Zeit mit Jesus zu haben. Die Songs laden schnell zum Mitsingen ein und die Noten sind kostenlos hier erhältlich. Es steht einem also nichts im Wege die Songs der Outbreakband im eigenen Jugendkreis einzubringen.



Wir verlosen 1x das Album "Gott & König" von Glaubenszentrum Live/Outbreakband!

Beantwortet uns folgende Frage:

Welche Songs sind nicht aus der Feder des Glaubenszentrums/Outbreakband?

Schickt die Antwort per Email an burningheartreports@yahoo.de.

Einsendeschluss ist der 6.Juli 2013 um 20.00 Uhr. Der Gewinner wird wie immer auf Facebook bekanntgegeben und per Email über den Gewinn benachrichtigt.

Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook. E-Mailadressen und Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben oder zu Werbezwecken verwendet, sondern dienen nur der Benachrichtigung des Gewinners und der Zusendung des Gewinns.
Sollte der Gewinner / die Gewinnerin sich nicht bis 20. Juli 2013 bei uns melden, wird ein neuer Gewinner ermittelt. Gewinne werden nicht in Bar ausgezahlt!

Freitag, 28. Juni 2013

Open Air Offener Abend "Nix zu verlieren"

Jugendkirche Chemnitz
Am vergangenen Samstag war es mal wieder soweit. Der jährliche Open Air Offene Abend in Chemnitz lockte rund 200 Jugendliche in den Siegmarer Park. Bei sommerlichen Wetter breiteten die meisten ihre Decken auf der Wiese aus, um es sich während des Gottesdienstes bequem zu machen.

Zu Beginn des Abends spielte die Mindener Band warumLila. Wahrscheinlich war es die enorme Sonneneinstrahlung auf die Jungs, die Sänger Vita kurzzeitig seinen Text vergessen ließ. ;)
Danach gab es die "Spielregeln" des Abends, die durch beiden Moderatoren bekannt gegeben wurden. Besonderheit des Abends, es war auch eine Gruppe Gehörloser zum Gottesdienst gekommen und so wurde alles in Gebärdensprache übersetzt. Nach einem kurzem Anspiel zum Thema des Abends "Nix zu verlieren" gab es nocheinmal kurz Musik von warumLila auf die Ohren bevor Gastprediger Martin Dreyer die Bühne betrat.

Bekannt ist Martin Dreyer u.a. als Gründer der Bewegung Jesus Freaks, wovon es auch eine Gemeinde in Chemnitz gibt. Er ist aber auch Buchautor und Prediger. Im Predigttext ging es um die Geschichte vom verlorenen Sohn, die die meisten wahrscheinlich schon kannten. Da Martin aber seine Predigt nicht nur runterratterte, sondern sie ganz unverblümt und ohne geschönte Worte den Besuchern darlegte und dabei auch aus seinem Leben erzählte, wirkte der Bibeltext gleich ganz anders. Denn auch er war wie der verlorene Sohn. Er erzählte von seiner Drogenkarriere, wie er Gott kennenlernte und wie er nach einem Rückfall wieder zu Gott zurückkehren durfte, so wie der Sohn in der Geschichte, der sein Erbe auf den Kopf stellte um dann zu merken, dass er es bei seinem Vater eigentlich ganz gut hatte.

Nach dem Gottesdienst gab es Gelegenheit zum gemeinsamen Quatschen und Zusammensein. Auch gab es kostenlos Hot Dogs und Fassbrause für alle Besucher. Aber bald sollte es dann mit dem Konzert von warumLila weitergehen.

Schneller als gedacht standen die Jungs auf der Bühne. Für Schlagzeuger Frido ging das wohl alles etwas zu schnell und so musste er sein Stück Kuchen noch während des ersten Songs aufessen. Gewohnt lässig spielten die Jungs ihre Setlist und überzeugten das Publikum. Zwar standen nur ca. 1/3 der Besucher vor der Bühne, die Stimmung war aber trotzdem ausgelassen. Der Rest der Besucher machte es sich wieder auf den Decken oder Bänken bequem und genossen von dort aus das die Musik. Das gute Wetter gab sein Bestes dazu. Außerdem wurde das komplette Konzert in Gebärdensprache übersetzt - wirklich interessant, sich die Songs mal "ohne Worte" anzuhören, beziehungsweise anzusehen. Natürlich ließen es sich die Jungs nicht nehmen, wie üblich ihre Zugabe zu spielen. Mit dem Song "Danke" verabschiedeten sie sich.
Nach dem Konzert gab es großen Andrang am Merchtisch der Jungs. Diejenigen, die sich nicht unbedingt mit neuen Sachen eindecken wollten, ließen den Abend ruhig ausklingen. Allerdings wurde der Park dann relativ schnell leer. Hierzu taten die Mücken ihr übriges.

Alles in allem war es ein wirklich schöner Offener Abend in Chemnitz.

Donnerstag, 27. Juni 2013

21/06/2013

Eine Veranstaltung mit dem Namen 21/06/2013. Da hat es sich der Veranstalter leicht gemacht und das
Datum als Veranstaltungsnamen verwendet.  An dem genannten Abend fand im Schlachthof in Stollberg ein Konzert mit 3 Bands der härteren Musikrichtung statt.

Den Abend haben I Watched Myself Sleep eröffnet. Die junge Band aus Zschorlau überzeugte das kleine Publikum mit ihrem Metalcore/Deathcore und so blieb die „Tanzfläche“ nicht leer. Die Besucher tobten sich aus oder hörten der Musik einfach nur zu. Man sah der Band nicht an, dass sie noch nicht so häufig auf einer Bühne gestanden haben.  Aber was man ihnen ansah war, dass sie es genossen zu performen und ihre Songs dem Publikum zu präsentieren.
Das Nesthäkchen des Abends hat die Besucher schon gut auf Touren gebracht und aufgewärmt für das, was folgen sollte.

Weiter ging es nach einer kleinen Umbaupause mit Heaven Has No Horizon. Die Pause nutzen viele, um an der frischen Luft zu verschnaufen,  über das eben Gehörte zu reden oder sich zu stärken für die 2 Bands, die an dem Abend folgten.
Die Musikrichtung änderte sich nur gering, es blieb bei Metalcore. Doch anders als bei I Watched Myself Sleep, die an dem Abend als einzige säkulare Band auftrat,  stand bei HHNH Gott im Mittelpunkt der Musik und das hörte man auch. So stach besonders der Psalm heraus, bei dem sich die Band voll auf Gott konzentrierte.
Auch eine Zugabe spielte die Band und erfüllte damit den Wunsch des Publikums, noch einen Song zu hören bevor die Pause vor der letzten Band folgte.

Der Headliner des Abends war In God We Trust, die den längsten Anfahrtsweg des Abends hatten, der sich aber durchweg gelohnt hat für die Band und das Publikum.  Die aus Münster stammende Band brauchte nicht lange bis sie die Besucher überzeugt hatten und so wurde auch hier manch akrobatische Tanzeinlage geboten.
Selbst der Bassist verließ ab und an die Bühne und lief bzw sprang durch den Zuschauerraum.
Mit ihrem Mix aus Hardcore und Popmusik wurde der Schlachthof mit neuen Tönen für den Abend beschallt und so gewann die Band den einen oder anderen Fan hinzu.

Nach gut 3 Stunden lauter und harter Musik neigte sich der Abend langsam dem Ende zu. Der Schlachthof leerte sich und vor dem Gebäude tummelten sich noch einige Besucher und redeten über das eben Erlebte und Gehörte. Rundum war es ein gelungenes Konzert, das mit besseren Sound, besserer Abmischung und Lautstärke sicherlich noch mehr Freude bereitet hätte. Denn das ab und an auftretende Pfeifen aus der Anlage unterbrach den Musikgenuss für einen kurzen Moment, was sehr schade war.
Der familiären guten Stimmung des kleinen Publikums tat das keinen Abbruch und auch die Bands ließen sich davon nicht stören. Der Schlachthof und seine Besucher werden den Abend noch eine Weile in guter Erinnerung behalten.

Mittwoch, 26. Juni 2013

Wir sind wieder unterwegs

via Volxcamp
Am Wochenende findet in Reichenbach im Vogtland das Volxcamp für Jugendliche ab 14 in der cvjmfabrik statt.

Das Camp geht für die Vollzeit-Teilnehmer über das komplette Wochenende, also von Freitag bis Sonntag.

Für alle anderen besteht jedoch die Möglichkeit an den Abendveranstaltungen teilzunehmen. Hierfür gibt es dann Tages- oder Halbtageskarten.

Hier die Abendveranstaltungen:

Freitag, 28. Juni:
22.00 Uhr wird die Power-Pop-Party-Rock Band Good Weather Forecast den Campteilnehmern so richtig einheizen.
Außerdem ist auch Martin Dreyer, der Gründer der Jesus Freaks zu Gast. Gegen 23.30 Uhr wird er aus seinem Buch lesen.
Die Abendkarte kostet 9,00 €.

Samstag, 29. Juni:
Der Samstagabend steht ganz unter dem musikalischen Stern:
Um 18.30 Uhr beginnt der Konzertabend mit den Bands Burn The Christmastree (Ska-Punk), Ms. Erfolg (Flow'n'Roll) und warumLila (Indie-Pop).
Um den Abend noch schön ausklingen zu lassen, folgt im Anschluss ein Worshipkonzert mit Groundstaff aus Hof.
Die Halbtageskarte gibt es für 15,00 € (gültig ab 14 Uhr).

Mehr Infos gibt es unter www.volxcamp.de.

Dienstag, 25. Juni 2013

Download: Facedown Records Sampler

via Facedown Records
Der Frühling neigt sich dem Ende und (endlich) kündet sich der Sommer an.

Da wird es Zeit, dass man sich noch den Frühlingssampler des Metal-Labels Facedown Records unter den Nagel reißt, bevor es zu spät ist.

Für Freunde, die es gerne hart auf hart mögen, ist dieser kostenlose Sampler genau das Richtige. 11 Lieder lang wird ohne Rücksicht auf Verluste gegrowlt, gescreamt, gebreakdownt, ge-double-basst und so weiter und so weiter.
 Wer allerdings auch mal ganz normalen Gesang haben möchte, sucht danach fast vergeblich. Die cleanen Gesangsparts gehen an die 0 % ran.

Ganz besonders auffällig zwischen den ganzen gitarrenlastigen Stücken ist der ungefähre Mittelpunkt des Samplers: "Acceptance" von der Band Hope For The Dying. Im Gegensatz zu allen anderen Stücken beginnt dieses nämlich ruhig und entspannt, um dann an Power zuzulegen und wieder zu entspannen. Außerdem ist der Track leicht arabisch angehaucht und sticht somit heraus.

Für Leute, die es eher melodisch mögen, ist es aber, von oben erwähntem Lied mal abgesehen, eher nichts.

Hier noch die Tracklist:

 1. Ark Of The Covenant - Transgressor
 2. Altars - Eternity
 3. Colossus - Superficial Saviour
 4. Fallstar - Drags, Drugs and Bones
 5. Hope For The Dying - Acceptance
 6. Letter To The Exiles - Step Away
 7. Everything In Slow Motion - Red
 8. Those Who Fear - Burn
 9. Dynasty - Explicit Method
10. Overcome - Verum
11. Onward To Olympas - Wolf's Jaw

Downloaden könnt ihr euch den Sampler HIER.

Montag, 24. Juni 2013

Impulse für deine Woche

www.religioese-geschenke.de

In einem Geschäft für Schreibwaren stehe ich vor der Kasse. Wie üblich gibt es im Kassenbereich einige Ständer mit Geschenkartikeln und anderen Dingen. Kaum zu glauben, was ich da sehe! »Dein persönlicher Schutzengel«. Es ist ein Metallanhänger, den man für 4,95 Euro kaufen kann. So einfach ist das! Schneller Schutz für wenig Geld. Anscheinend lassen sich mit dem Aberglauben der Menschen gute Geschäfte machen. Als könnte man Glück, Bewahrung und Schutz mal eben im Vorbeigehen kaufen.

Das passt in das Bild, das ein Umfrageergebnis in einer Zeitschrift zeigt. Demnach glauben mehr Deutsche an Schutzengel als an Gott. Dem modernen Menschen reichen wissenschaftliche Erklärungen der Welt nicht mehr aus. Er versucht im Glaubensvielerlei und -allerlei etwas zu finden, das dem Leben eine gewisse Geborgenheit verleiht.

Es verwundert aber, warum Engel so hoch im Kurs stehen, denn über Engel berichtet die Bibel relativ wenig. Wenn man nicht viel über sie wissen kann, dann wird eben viel Phantasie vermarktet. Über Gott selbst aber berichtet die Bibel sehr viel. Engel sind Diener Gottes, die in seinem Sinn handeln. Man kann nicht über sie verfügen. Engel wären auch schwache Trostpflaster im Vergleich zu dem, was Gott alles in Jesus für uns bereithält.
Gott möchte, dass wir auf ihn ausgerichtet leben. Er kann uns bewahren und den nötigen Schutz geben. Wir können ihn darum bitten. Er möchte, dass wir unsere Sorgen ihm sagen. Wir können neu anfangen, wenn wir ihm unser Versagen bekennen. Nicht umsonst lässt er sich »Gott allen Trostes« nennen. Warum also sollten wir uns an leere Trostspender wenden, statt an Gott selbst, der wirklich für uns handeln kann.


Denn die Hausgötzen haben Trügerisches geredet, und die Wahrsager haben Lüge geschaut; und sie erzählen nichtige Träume, trösten mit Dunst.
Sacharja 10,2

 

Samstag, 22. Juni 2013

Interview: The Steels

The Steels / Facebook
Click here to read in English.
 
The Steels ist eine britische Pop-Rock Band. Die Band besteht aus Adam (Gesang, Gitarre), Simon (Bass) und Matt (Schlagzeug). Mit ihrer Musik wollen sie Gott die Ehre geben.
Nach zahlreichen Shows und 13 Jahren Bandgeschichte haben sie sich nun dazu entschieden, die Band aufzulösen. Das Abschiedskonzert findet am 16. August in der O2 Academy in Newcastle statt.
Bevor es aber so weit ist, haben wir in Annaberg-Buchholz die Gelegenheeit genutzt und mit Adam über die Band, ihre Musik und den Glauben gesprochen.

CDs:
My Energy (Album, 2005)
Your Name In Lights (Album, 2007)
Supreme (Album, 2010)
Luminous (EP, 2012)



Stell doch mal kurz die Band vor, wer sind The Steels?
The Steels das sind 3 Typen aus Newcastle in England. Wir spielen eingängige Rockmusik mit einer christlichen Botschaft. Ich bin Adam und spiele Gitarre. Dann haben wir da noch Simon am Bass und Matt am Schlagzeug.

Hat euer Bandname eine besondere Bedeutung? Was steckt dahinter?
Nicht wirklich. Wir werden das immer wieder gefragt. Als wir mit der Musik angefangen haben, da haben wir uns Steel Machine genannt. Aber uns hat der Name nicht so wirklich gefallen. Die Leute haben dann angefangen uns den Spitznamen "The Steels" zu geben. Das hat aber nicht wirklich einen tieferen Sinn.

Wie habt ihr euch als Band zusammengefunden?
Wir spielen schon seit über 10 Jahren zusammen als Band. Wir haben als Kinder angefangen als wir zusammen zur Schule gingen. Wir haben bei Matt (Drummer) zuhause im Keller gespielt. Und wir haben während der Schulzeit zusammen gespielt. Dann sind wir zur Uni gegangen und nun machen wir schon seit 4 Jahren hauptberuflich Musik.

Letztes Jahr habt ihr eure EP "Luminous" mit 7 Songs veröffentlicht. Wo bekommt ihr die Inspiration für eure Songs her?
Ich denke, auf "Luminous" gibt es Lieder, die uns sowohl erstaunen als auch inspirieren, wie zum Beispiel "Universal Song". Da geht es darum, wie großartig Gottes Schöpfung ist. Es gibt dort aber auch Lieder über Sachen, die in unseren Leben gerade los sind. Wir wollen damit Gott Danke sagen oder anderen Leute helfen mit den Kämpfen, die wir in unseren Leben hatten.

Seid ihr jetzt zum ersten Mal in Deutschland?
Ja, das ist unsere erste Reise nach Deutschland. Während der Zeit jetzt waren wir aber schon an anderen Orten in Deutschland. Gestern hatten wir schon einen Auftritt und morgen spielen wir noch auf der Jesus Rock Night. Wir sind den ganzen Weg selbst gefahren, von England bis hierher.

Gibt es an eurem zweiten Tag hier schon etwas, das euch besonders gut gefällt?
An Deutschland? Die Autobahnen. Da kann man schnell fahren und kommt zügig von einem Ort zum nächsten.

Gibt es Untersschiede zwischen dem Publikum in Deutschland und eurem Publikum zu Hause in England?
Ich glaube, der einzige Unterschied ist, wie viel von unserem Englisch die Leute verstehen. Aber davon mal abgesehen, sind die Deutschen ein richtig gutes Publikum - an beiden Abenden, die wir bisher gespielt haben und morgen hoffentlich auch.

Was habt ihr euch für die Zukunft vorgenommen?
Morgen spielen wir erstmal auf der Jesus Rock Night und dann fahren wir zurück noch England. Da haben wir Sonntag schon wieder ein Konzert. Da werden wir morgen nicht sehr viel Schlaf haben. Und dann werden wir auch noch einige andere Shows haben.

Unser Blog heißt Burnin' Heart Reports, was bedeutet dir (euch) dein (euer) Glaube im Alltag?
Im Alltag... ich dneke, es bedeutet aufzuwachen und zu wissen, dass es einen Sinn im Leben gibt. Und zu wissen, dass - egal was passiert oder in welche Situation du gerätst - du nie allein bist. Da ist immer jemand bei dir, jemand an den du dich wenden kannst. Das bedeutet mir mein Glaube.

Wir sind schon bei der letzten Frage, was möchtest du unseren Lesern noch mit auf den Weg geben?
Ich möchte euch ermutigen, ein Licht in der Dunkelheit dieser Welt zu sein.

Vielen Dank für das Interview!

Schaut doch auch mal auf Facebook vorbei.


Hier ist ein Video zum Abschiedkonzert von The Steels:



The Steels - Light Up



The Steels - Sing If You're With Me


Freitag, 21. Juni 2013

ec:fresh

Vom 14.-16.Juni hieß es wieder ec:fresh im Waldbad Neuwürschnitz. Aller 2 Jahre treffen sich Jugendliche und junge Erwachsene aus den sächsischen EC (Entschieden für Christus) Jugendkreisen, um gemeinsam eine gute Zeit zu haben und auf Gottes Wort zu hören. Dieses Jahr stand es unter dem Motto "Was hast'n da?".

Der Freitag begann damit, sein Zelt aufzubauen. Wenn das soweit geschehen war, wartete 19.30 Uhr der Eröffnungsabend auf einen, bei dem man einen kleinen Handspiegel als Geschenk erhielt, der zu jeder Veranstaltung mitgebracht werden sollte. Neben der ec:fresh Band, die den Abend musikalisch begleitete, wurde der Referent des Wochenendes Christhard Bidlingmaier (Chris) vorgestellt, der mit seiner Predigt den Eröffnungsabend vervollständigte.

Nach diesem Start in ein gutes Wochenende war der Freitagabend aber noch jung und so wurde noch im See gebadet, Volleyball gespielt, ein Film im Kino auf der Waldbühne geschaut oder bei Sacrety abgegangen.
Das Zelt war gut voll und nicht nur Campbesucher fanden den Weg nach Neuwürschnitz.
Sacrety heizte dem Publikum wie immer gut ein und so wurde viel getanzt, geheadbangt, gepogt und laut mitgesungen.

Viel zu früh begann dann der Samstag für die Langschläfer unter den Teilnehmern: um viertel acht morgens wurde die Zeltstadt durch christliche Musik von Crosschannel.de geweckt - der Radiosender war das ganze Wochenende über im Waldbad zu Gast und sorgte für tolle Hintergrundmusik. Einige waren dennoch schon zeitiger auf den Beinen, um schon am frühen Morgen dem See einen Besuch abzustatten, um dann gleich erfrischt in die "Stille Zeit - Angebote" zu gehen: vom offenen Lobpreis- Singen über stilles Bibellesen und den Text reflektieren bis hin zu sportlicher Betätigung mit geistigem Input war für jeden etwas dabei.

Daraufhin war derjenige gut dran, der am Anfang der Schlange vorm Essenszelt stand, denn diese erstreckte sich schon wenige Minuten nach Ende der stillen Zeit über den halben Zeltplatz. Ohne dieses fröhliche Miteinanderanstehen würde allerdings auch ein beträchtlicher Teil des ec:fresh- Feelings fehlen.
Nach dem guten Frühstück ging es schon weiter mit der ersten Bibelarbeit zum Thema "Was hast'n da? - Verantwortung", die von Referent Chris kreativ und ansprechend ausgestaltet wurde. Auch die ec:fresh- Band zeigte wieder, was sie musikalisch drauf hat. Der Vormittag war alles in allem relativ voll gepackt mit geistlichem Input; direkt auf die Bibelarbeit folgten die Seminare und Workshops. Auch da konnte jeder Teilnehmer etwas für sich entdecken: von der Straßenkunst und Gitarrenworkshop bis hin zu geistlich informativen Seminaren über Berufung und Bibeltexte konnte sich jeder in seinem eigenen Interessenbereich bereichern.

Das wohlverdiente Mittagessen bildete eine gute Grundlage für das Geländespiel am Nachmittag: an unterschiedlichsten Stationen, wo jeder sein Talent (was ein großer Teil des Themas war) zum Einsatz bringen konnte und sein "Geld" vermehren konnte. Da das ganze auf Freiwilligkeit beruhte, nutzen viele das schöne Wetter auch einfach, um sich im See abzukühlen. Nach der Auswertungsphase gab es noch mehr Freizeit, die zum Volleyballspielen, baden und auch zum Schlafen genutzt wurde, da die Nacht für viele doch sehr kurz war, woran nicht zuletzt die im See beheimateten Frösche schuld waren.
Nach dem Abendessen ging es im großen Veranstaltungszelt mit dem Ich glaubs Abend, der zweiten Bibelarbeit unter dem Thema "Was hast'n da? - großen Wert" weiter. Chris sprach sehr berührend über die Fäden, an die wir unser Leben oftmals hängen, und zeigte anhand einer riesigen aufgehängten Tasse, was passiert, wenn alle diese unsicheren Stricke reißen. Dieser Impuls brachte viele zum Nachdenken und sogar zum Neustart mit Jesus.

Nach dieser tiefgründigen und gelungenen Bibelarbeit war es Zeit für die ec:fresh- Show: Ähnlich wie "Wetten, dass..?" aufgemacht konnten sich im Vorfeld Teilnehmer mit einer Wette bewerben, die von auf leeren Dosen stehend gespielten Liedern bis hin zum Länder anhand ihrer Grenzen erkennen alles beinhalten durfte. Zwischen den Wetten gab es Showacts, die am Nachmittag gecastet wurden und das Publikum am Abend begeistern durften. Ganz in Wetten, dass..? Manier erschien ab etwa der Hälfte der Show auf den Leinwänden der Satz "Der Kinofilm verschiebt sich um 15 Minuten nach hinten.", was unter den Zuschauern zu allgemeiner Erheiterung führte.

Nach dieser gelungenen Show konnte man sich im Nachtcafé noch etwas Gutes tun: dort wurden Kuchen, selbstgebackene Waffeln und Getränke zum kleinen Preis angeboten. Dann hieß es auch, wieder ins Zelt zu kriechen und die letzte Nacht auf der Isomatte zu ruhen.

Am Sonntag morgen wurde den Teilnehmern etwas mehr Zeit zum Ausschlafen gegeben, auf die Stille Zeit folgte wie am Vortag das Frühstück, daraufhin wurde die dritte Bibelarbeit als Weihestunde unter dem Thema "Was hast'n da? - mein Versagen" gehalten. Aufgrund von Müdigkeit und schlechter Sauerstoffversorgung im Zelt erschien diese einigen sicher relativ lang, nichtsdestotrotz fesselten Chris' lebendige Worte alle am Thema. Für die Teilnehmer bestand die Möglichkeit am Abendmahl teilzunehmen und sich von Mitarbeitern segnen zu lassen bzw. für sich beten zu lassen.
Nach dem Mittagessen merkte man schließlich, dass sich dieses wunderbare Wochenende langsam dem Ende entgegenneigte: die Zahl der Zelte sank, Aufbruchsstimmung erfasste die mehr als 700 Jugendlichen. Die Abschlussveranstaltung unter dem Thema "Was hast'n da? - eine Aufgabe" bildete einen runden Abschluss für das Wochenende, eine Bildershow wurde eingeblendet und ein letzter Segen wurde gesprochen. Die Band spielte ein letztes Lied und damit war das ec:fresh 2013 leider auch schon wieder vorbei.

Wir blicken zurück auf ein tolles, super organisiertes Wochenende. Vielen Dank an die Mitarbeiter, die viel Zeit und Kraft in die Ausgestaltung dieser erfüllten Zeit investiert haben und sie damit unvergesslich gemacht haben.
Das Wort des Sendungsgottesdienstes behalten wir im Ohr: ec:fresh geht weiter. Bis zum nächsten Mal fragen wir unseren Nächsten vielleicht öfter einmal "Was hast'n da?" - denn durch so eine einfach Frage können sich viele neue Sichtweisen eröffnen.

Donnerstag, 20. Juni 2013

Musikvideo: Kingsdown - Electric Ladyland

Kingsdown @ facebook
Im Frühjahr diesen Jahres war die US-amerikanische Band Kingsdown in Deutschland und haben nicht nur Straßenmusik gemacht und Konzerte wie das Balinger Rockfestival gespielt, sondern nebenbei auch noch ein Video gedreht.

Das Video hat Jan Stolz von Jon Pride Photography gefilmt und produziert und geschnitten wurde es Felix Kolbow. Doch dabei ist nicht nur das erste Musikvideo der Band entstanden, sondern auch gleich neue Promobilder, die ihre Facebookpage schmücken und in Zukunft die Plakate und Flyer der nächsten Konzerte.

Aber nun zum Video. Die Aufnahmen sind in Holzmaden im Wald entstanden, jedoch ist es nicht so langweilig wie es vielleicht beim Lesen erscheint. Die Band steht nicht nur an einem Platz und spielt den Song, sondern durch die Kameraführung, dem Spiel aus Schärfe und Unschärfe, den Platzwechsel im Wald oder dem Wechsel von bunt zu schwarz-weiß in der Bridge, machen das Video einzigartig.
Durch die verschiedenen Kamerapositionen und dem Schnitt, der das ganze harmonisch zusammenfügt, schaut man sich das Werk gerne an. Die Energie, die die Band auf die Bühne bei Auftritten bringt, spiegelt sich auch im Video wider.

Der Inhalt des Songs findet sich jedoch nicht so konkret im Video wider, was aber keinen Abbruch tut. Im Groben handelt der Song von dem Leben in der Großstadt mit den Vor- und Nachteilen.
Alles in allem ein rundum gelungenes Video, was trotz seiner Einfachheit etwas Besonderes an sich hat und demzufolge in Erinnerung bleibt. Eine amerikanische Rockgruppe im deutschen Wald.

Viel Spaß beim Anschauen.


KINGSDOWN - Electric Ladyland



Mittwoch, 19. Juni 2013

Good Weather Forecast - Play This Forever

GWF / Facebook
Uns in Deutschland geht es eigentlich ziemlich gut. Wir haben ein Dach über den Kopf, fließend Wasser, Kleidung (manchmal können wir uns gar nicht entscheiden vor lauter Klamotten, was wir anziehen sollen) und auch an Essen fehlt es uns nicht unbedingt. Jeder einzelne von uns hat die Möglichkeit eine gute Ausbildung zu erhalten und etwas für seine Gesundheit zu tun.
Leider geht es nicht allen Menschen auf dieser Welt so gut wie uns.

Die PowerPop-PartyRock Band Good Weather Forecast hat sich überlegt, einen Song zu veröffentlichen und den Erlös aus dem Verkauf des Songs einem guten Zweck zukommen zu lassen.

Der Verein WEG e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, die Missstände in Afrika zu bekämpfen.
Und GWF will mit ihrem Song "Play This Forever" genau diesen Verein unterstützen und stellt den Erlös für den Bau eines Brunnens in Mali zur verfügung.

Leider vergessen wir viel zu oft, dass wir mit all dem, was wir haben so überaus reich beschenkt und gesegnet sind... und dass wir etwas von diesem Segen weitergeben sollen.

Sei ein Teil dieses Segens und unterstütze das Projekt.

"Play This Forever" kannst du dir auf iTunes oder auf Amazon kaufen. Der Download kostet nur 0,99 € und dieses Geld wird im vollen Umfang eben für diesen Bau des Brunnens in Mali verwendet, damit die Menschen dort Wasser haben.





Sei ein Segen für Afrika!
 And "Play This Foreever" ;)

Dienstag, 18. Juni 2013

Musikvideo: Leeland - Refresh Me

Leeland @ facebook
Deine Apps auf deinem Smartphone rufen nach einem Update, nach einer Datenerfrischung könnte man sagen. Der Akku ruft regelmäßig nach Stromzufuhr. Aber wo gehst du hin wenn DU eine Aktualisierung oder neue Power benötigst? Wir können uns an keine Steckdose stecken oder einen einfachen Knopf drücken und uns aktualisieren lassen.

Genau das greift der Song "Refresh Me" von Leeland auf. Das Video zeigt die 5-köpfige Band in einem warmen Licht und Kerzenschein. Diese ruhige Atmosphäre unterstreicht den Song, der gegen Ende etwas lauter wird. Mehr braucht das Video auch nicht als die musizierende Band, weil der Song so berührend ist.

Um auf die Einleitung zurück zu kommen, in Refrain des Liedes heißt es: „So I lift my hands to you, I lift my heart to you / Refresh me, God refresh me / I raise my weakness high, in it you‘re glorified / Refresh me,  God refresh me”“Also hebe ich meine Hände zu dir, Ich heb mein Herz zu dir / Erfrisch mich, Gott erfrisch mich / Ich heb meine Schwäche hoch, in der du verherrlich bist / Erfrisch mich, Gott erfrisch mich“

Der Song klingt anbetend und bittend, fast flehend nach dem Update von Gott. Nach der Erfrischung die man benötigt, wenn man am Boden ist, der Akku leer ist und man sich ausgebrannt fühlt. Dieses Gefühl kennt mit Sicherheit jeder. Schulstress, Prüfungsstress, Stress mit der Familie oder mit Freunden, oder andere Sachen die einen den „Strom“ stehlen. Der Alltag reicht bei manchen schon aus.

Gott ist für uns eine Aufladestation, sollte aber nicht nur das für uns sein. Es ist ein schöner Nebeneffekt, aber er sollte nicht nur als Aufladekabel genutzt werden, damit wir unser Leben, wenn wir aufgeladen sind, ohne ihn dahin leben und immer erst zu ihm kommen wenn wir leer sind.
„I use my hand take control“ – „Ich nutze meine Hände, übernimm die Kontrolle“ 
Gott möchte nicht nur unsere Stromgeber sein oder der Knopf zum Update, sondern er möchte auch sonst in unserem Leben sein und genau das drückt dieser Song aus.

In diesem Sinne „God refresh me“



Leeland - Refresh Me


Montag, 17. Juni 2013

Impuls für deine Woche

Stadt Schönebeck / Facebook
Land unter! So heißt es jetzt in weiten Teilen Deutschlands. Durch den Dauerregen schwellen alle Flüsse, Bäche, Kanäle, Seen, Teiche Badewannen und Duschen an und richten Schaden an.
Wow, was hat das jetzt mit einem Impuls zu tun, fragst du? Nun, ich weiß es auch nicht genau.
Doch ich finde es interessant, wie die Menschen in solchen Katastrophenzeiten zusammenhalten können, obwohl eigentlich jeder, wenn man die Forschung so betrachtet, nur an sich denken würde.

Doch: In Zeiten der Not teilt man täglich sein Brot.

Die erste Gemeinde hat wahrscheinlich so ähnlich gedacht, weshalb sie immer und alles miteinander teilten. So lebte jeder und gleichzeitig keiner in Not und brauchte die Gemeinschaft.
Und das ist auch der Grund, weshalb Christen Gemeinschaft und Gemeinden haben.
 
In Zeiten der Not
Teilen sie alle die Not
Und geteiltes Leid ist halbes Leid.

Ich arbeite gerade in einer Kommunität (einer christlichen Gemeinschaft, quasi ein evangelisches Kloster) und erlebe gerade hier, dass Gemeinschaft nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen ist. Doch selbst, wenn sich die Schwestern hier mal zoffen (zum Beispiel um den Platz auf einem Sandberg), können sie sich wieder versöhnen und einander oder andere durch Leid und Not tragen und für sie beten (zum Beispiel momentan für die Städte, die vom Hochwasser betroffen sind). Und wen freut es nicht, wenn er weiß, dass andere hinter ihm für ihn vor Gott stehen? Denn das ist Gemeinde.

Samstag, 15. Juni 2013

Download: Noisetrade Summer Mixtape

Die Zeiten, in denen man seine Lieblingssongs noch mit einer Hörspielkassette direkt aus dem Radio aufnehmen musste, sind zweifelsohne vorbei - das Kultige eines sogenannten "Mixtapes" bleibt jedoch erhalten.
Das dachten sich auch die Menschen bei Noisetrade.com, die sich deshalb mit denen von Storyville Coffee zusammengesetzt haben und 65 Sommersoundtrack- taugliche Lieder aller möglichen Künstler zum Summer Mixtape 2013 verbanden.
Von Indie- Rock über Akustik- Stücke bis hin zu Countrysongs ist fast jede Musikrichtung vertreten, eines haben alle Lieder gemeinsam: das Sommerfeeling, dem man sich einfach nicht entziehen kann. Da Noisetrade auch gern für christliche Künstler Musik verbreitet und kostenlos anbietet, dachten wir uns, dass dieses Mixtape den (gratis) Download wert ist und so haben wir mal reingehört.
Schon vom ersten Song an auffällig sind die sommerlichen Klänge: Das Lied beginnt, man hört das Banjo klimpern, das Klavier, und völlig unbewusst beginnt man, zu lächeln. Die Ängste fallen lassen, denn es gibt nochmal einen Neustart. Eine schöne Aussage, die gerade für diejenigen, die Prüfungen geschrieben haben und es langsam hinter sich haben und nun nicht nur einem super Sommer, sondern auch einigen Entscheidungen entgegenblicken, eine wahre Wohltat ist.
Dieses Gefühl der Freiheit, Sorglosigkeit und der Freude zieht sich so weiter durch den Sampler, es macht Freude, ihn zu hören. Beim neunten Song kommt bei genauerer Betrachtung des Texts die christliche Botschaft zum Vorschein: im Refrain heißt es "Always how my story ends feels like I'm slipping from Your Hand/ Try and try, time and time again/ I want to hold on/ I hope I can". Eine alltägliche Geschichte eigentlich, denn wer hat nicht manchmal Angst, von der Hand Gottes wegzudriften? Die Bridge wiederum gibt eine gewisse Entwarnung und Zuversicht: Niemand kann das stehlen, was du in Händen hältst. Was in Gottes Hand liegt, ist sicher. Dessen dürfen wir uns bewusst sein.
 Ähnliche Aussagen kommen an vieler Stelle in dem Mixtape zum Vorschein - ob man sie immer auf Gott beziehen muss, lässt sich anzweifeln, da nicht jeder Künstler zwangsweise einen christlichen Hintergrund hat. Trotzdem geben diese Songs einem das Gefühl von Sicherheit, irgendwie eine Gewissheit, dass alles diesen Sommer gut werden wird. Es macht einfach Laune und bringt die richtige Sommerstimmung. Sogar denen, die normalerweise nicht auf eher akustische Musik stehen, kann ich dieses Tape empfehlen, weil es einfach perfekt für jede Lagerfeuer- Grill- Party geeignet ist. Ruhigere Songs gepaart mit schnelleren Nummern, die allesamt super ins Ohr gehen, bringen die Musik für die Sommermonate diesen Jahres, die nun ja auch wirklich langsam ihrem Namen Ehre machen.
Wer jetzt denkt: "Hey, 65 sommerliche Lieder, kostenlos und ohne schlechtes Raubkopie- Gewissen runterladen... Wieso nicht?" der sollte schnellstens auf der Facebook- Seite von Noisetrade vorbeischauen und diese Liken, dann gibt es dort in der Taskleiste über der Chronik neben Infos und Fotos auch ein Icon "Free Summer Mixtape"  - dieses anklicken und schon geht's zum Download.
Diese genau drei Mausklicks ist das Mixtape wert; hier schon mal zwei Hörbeispiele aus den 65 Songs:

Jenny & Tyler - Little Balloon


 
 
 
Tyrone Wells - A Beautiful Place To Be
 

Freitag, 14. Juni 2013

Norm Strauss im Interview

Bild: Norm Strauss
Click here to read in English.

Er träumte schon früh davon, bei der Hochzeit von Prinz Charles und Lady Diana dabei zu sein. Aus noch ungeklärten Gründen bekam er jedoch nie eine Einladung dazu. So versuchte er es erneut bei Prinz William und seiner Kate - dieses Mal mit einem eigens für die Hochzeit komponierten Song (den gibt es unten zu hören). Aber auch hier bekam Norm Strauss leider nie eine Einladung, obwohl sein Lied gar nicht mal so schlecht ist.
Da es mit den königlichen Hochzeiten nun nicht klappte, tourt der kanadische Singer/Songwriter mit seiner Gitarre und seiner iBand durch die Lande. Dabei machte er auch Halt in deutschen Wohnzimmern. Mit seinem Country-angehauchtem Gitarrensound bringt er sein Publikum zum Mitwippen. Und auch das Mitsingen fällt nicht sehr schwer, da er weiß, wie er sein Publikum mit zu reißen hat.
Wir haben die Chance genutzt und ihn nach dem Wohnzimmerkonzert in Annaberg-Buchholz interviewt.

CDs: (Auswahl) 

Lonely Day (1982)
Search No More (1983)
Homemade (1984)
Black and White (1987)
Much Has Been Given (1988)
Honest Man (1989)
God Rock - Let There Be Dancing (1991)
God Rock - Joel's Place (1993)
Freedom (1995)
Prodigal Daughter (1998)
Live at Cologne Worship Night - mit Lothar Kosse & Noel Richards (1999)
Restore Us (2002)
True to Live (2005)
12 Track Mind (2011)


Beschreib dich selbst in 3 Worte?
In 3 Worte? Ehrlich, strauchelnd, aufgeregt.

Du bist nun hier mit deiner Gitarre und deiner Stimme und performst überwiegend deine eigenen Songs. Das war aber nicht immer so. Wie hast du angefangen mit der Musik?
Ich hab im Teenageralter angefanger als Schlagzeuger in Rockbands. Als ich mit der Schule fertig war habe ich einen Job als Holzfäller bekommen. Und im kanadischen Winter lebst du als Waldarbeiter (Holzfäller) weit weg im Wald in einem Holzfällerlager. Für gewöhnlich habe ich mich da abends gelangweilt. Da draußen kannst du kein Schlagzeug spielen. Deshalb habe ich mir eine Gitarre gekauft und angefangen Gitarrespielen zu lernen. Ich habe Leute wie Paul Simons (Simon & Garfunkel) und James Taylor gehört. Genauso fing ich auch mit dem Texteschreiben an. Aber so richtig angefangen mit der Musik habe ich als Schlagzeuger.

Ich habe auf deiner Homepage gelesen, dass du bereits 14 Solo-LPs veröffentlicht hast - das ist wirklich viel. Gibt es eins, welches dir am besten gefällt oder welches eine besondere Bedeutung für dich hat?
Das Lieblingsstück ist immer das letzte! Meins heißt "12 Track Mind" und ist auf iTunes und auf meine Homepage erhältlich. Du kannst auch jeden anderen Songwriter diese Frage stellen, sie würden alle sagen, dass es das Letzte Album ist. Für mich ist mein letztes Album aber auch ein besonderes. Es war ein Geschenk eines Freundes an mich. Meine Frau ist Autorin. Sie plante ein Buch zu veröffentlichen und ich eine CD. Es kostet viel Geld beides zur gleichen Zeit zu veröffentlichen. Deshalb entschied ich mich ein Jahr mit meiner Veröffentlichung zu warten. Einige meiner Freunde, die überwiegend Musiker in Kanada sind, erzählten mir, dass sie meine CD kostenlos aufnehmen würden. Sie stellen mir das Studio zur freien Verfügung. Wir glaubten, dass es genau die richtige Zeit war, diese CD aufzunehmen. Diese CD hat also wirklich eine besondere Bedeutung für mich.

Letztes Jahr und dieses Jahr auch hast du viele Konzerte in Deutschland und der Schweiz gespielt. Hast du eine besondere Beziehung zu Deutschland / Europa?
Ja, meine Eltern sind Deutsche. Meine Familie und ich, wir lebten in Deutschland von 1998 bis 2000. Wir haben viele Verbindungen zu Deutschland und diese wurden im Laufe der letzten 10 Jahre immer stärker. Ich liebe Deutschland! Ich liebe deutsches Essen. Wir leben eigentlich in Northern British Columbia. Dort leben viele Deutsche. Ich fühle deshalb eine starke Bindung zu Deutschland - überwiegend weil ich so viele gute Freunde hier habe. Meine Freundschaften hier wachsen zusehends.


Gibt es etwas, was du hier besonders magst oder etwas, dass es hier gibt, aber nicht in Kanada?
Das Publikum in Deutschland ist anders als das in Kanada. Das kanadische Publikum ist großartig. Ich mag sie auch. Aber hier in Deutschland gibt es irgendwie ein anderes Gefühl. Das deutsche Publikum ist ein bisschen zurückhaltender. Sie zeigen ihre Gefühle nicht so sehr. Sie sind aber sehr ernst und ehrlich, Wenn sie nach einem Konzert zu mir kommen, dann gehen sie sicher, dass sie mir in die Augen sehen und sagen: "Ich mag deine Musik und sie hat mich tief gepackt und berührt." Ich weiß dann, dass sie das wirklich so meinen. In Kanada ist das anders. Da sagen sie: "Ich liebe deine Musik. Wir sehen uns das nächste Mal." Wenn jemand aber zu dir sagt, dass deine Musik sie gepackt und berührt hat, dann ist das echt großartig. Wenn mir in Deutschland das jemand sagt, dann weiß ich, dass das wirklich so ist. Sie nehmen sich die Zeit zu mir zu kommen, mit mir zu sprechen und sie vergewissern sich, dass ich auch wirklich verstanden habe, dass mein Song ihr Herz berührt hat. Das ist echt etwas Besonderes. Eine andere Sache ist, dass sie sentimentaler sind. Beispiel: Ich werde oft gefragt ein Autogramm auf meine CD zu geben. In Kanada fragt keiner nach meinem Autogramm. Das deutsche Publikum will sich damit eine Erinnerung an den Abend schaffen. Das ist gefühlsbetont und ich mag das.

Ich denke, du stimmst mir zu, wenn ich sage, dass du schon ein bekannter und erfolgreicher Singer/Songwriter bist. Du bist viel unterwegs, hast viele CDs aufgenommen. Hast du ein paar Ratschläge für junge Bands oder junge Musiker?
Zu allererst, ja, ich habe viel getourt, aber ich würde mich nicht unbedingt als bekannt bezeichnen. ch gehöre zu der Sorte Musiker, die als "blue collar" bezeichnen, das bedeutet, dass sie nicht berühmt sind, aber ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Ich bin stolz darauf da dazu zu gehören.
Eigentlich hätte ich da viele Ratschläge. Aber ich glaube, so viel Zeit haben wir nicht, um über alle zu sprechen. Jetzt da ich in einem Alter bin, wo ich die andere Seite sehe, würde ich sagen, dass die Sachen, die jetzt für mich einen Wert haben, nicht die gleichen sind, die für mich im Alter von 23 Jahren einen Wert trugen. Ich hungere nicht mehr danach. Als ich 23 war ging es nur darum einen Plattenvertrag zu bekommen und berühmt zu werden. Diese Sachen können gut sein, aber es gibt auch wichtigere Dinge wie Familie, eine gesundes Leben zu leben und gefühlsmäßig im Gleichgewicht zu sein. Vor einer kleine Weile wurde ich gefragt, wie ich Erfolg definiere. Ich hab da erstmal kurz drüber nachgedacht. Dann hatte ich dieses Bild im Kopf: Ich sitze als alter Mann im Schaukelstuhl, immer noch zusammen mit der gleichen Frau, die ich geheiratet habe, als ich jung war und unsere Enkel spielen vor uns auf dem Boden.Ich habe auch fie Frage geantwortet: 'Das ist Erfolg!' Ich würde immer noch Gitarre spielen und neue Lieder schreiben. Alles was weg geht von diesem Bild ist ein schlechter Einfluss für mein Leben. Da gehört auch das Touren dazu, denn es kann zu etwas werden, dass nicht gut und egsund ist für mich. Für einen Künstler ist es gut, ein gesundes Gleichgewicht aus all den Sachen zu haben. Erfolg ist nicht ein großartiger Song. Erfolg bedeutet, dass du, wenn du am Ende deines Lebens angekommen bist, du sagen kannst: Ich hatte ein gutes Leben und meinen Kindern geht es gut.

Unser Blog heißt Burnin' Heart Reports, was bedeutet dir dein Glaube im Alltag?
Ich denke, meine Glaube ist für mich wie ein Anker. Er bewirkt, dass ich am Boden bleibe und demütig bzw. bescheiden bin und bleibe. Ohne meinen Glauben hätte ich wahrscheinlich mehr Sorgen.Und ich hätte weniger Frieden. Die Entscheidungen, die ich treffe, wären komplett anders. Nur weil ich Christ bin treffe ich nicht immer automatisch die richtigen Entscheidungen. Aber ich weiß, dass es da jemanden gibt, der mir hilft. Und aufgrund dieses Wissens, dass es jemand größeres gibt, der mir hilft, muss ich mir nicht so viele Sorgen machen. ich weiß, dass mein Leben auf einem Weg ist. Darüber nachzudenken, wo ich den nächsten Gig haben werde oder was der nächste große Hit wird, ist nicht so wichtig. ich muss mir keine Sorgen darüber machen. Es gibt etwas größeres als das. Wenn du einen Glauben an jemanden hast, der viel größer ist als du, dann kannst du ihm auch vertrauen und du musst nicht mehr Sachen hinterher rennen, die nicht wichtig sind. Das ist wahrscheinlich das größte Punkt, wo mein Glaube mir hilft.

Wir sind schon am Ende unseres Interviews. Was möchtest du unseren Lesern zum Schluss noch mit auf den Weg geben?
Es ist wichtig, dass du deinem Herzen folgst! Das unterscheidet sich davon nur deinen Träumen zu folgen. Dein Herz leitet dich an den richtigen Platz während deine Träume sich wie die Jahreszeiten ändern können. Ein weiser Mann erkennt den Untersschied zwischen seinem Herzen zu folgen und seinen Träumen hinterherzujagen. Es ist wichtig authentisch und glaubwürdig zu bleiben. Musik ist am besten, wenn sie aus dem Herzen kommt. Und... lebe gesund.

Vielen Dank für das Interview!

Mehr über Norm Strauss und seine Musik erfahrt ihr auf seiner Homepage und bei Facebook natürlich.

Hier haben wir für euch noch ein paar Video zu seinen Songs:

Norm Strauss @ Ballroom Sessions - Carry On Wayward Son

Klicke auf das Bild, um dir das Lied anzuhören

Ann Vriend - William and Kate (Wedding Song)

(geschrieben wurde der Song von Norm Strauss, Andrew Smith, Zachari Smith und Ann Vriend)

Norm Straus - Playing God


Noch mehr findet ihr auf seinem YouTube Kanal.


Donnerstag, 13. Juni 2013

Wir sind wieder unterwegs

... und zwar die nächsten 2 Wochenenden mal in Sachsen.

Los geht es dieses Wochenende mit dem Landestreffen des sächsischen EC Jugendverbandes - "EC" bedeutet "Entschieden für Christus".


So treffen sich alle 2 Jahre Jugendliche und junge Erwachsene aus den verschiedenen sächsischen EC Jugendkreisen, diesmal unter dem Thema "Was hast'n da?" zum ec:fresh, um gemeinsam auf Gottes Wort zu hören, zu singen und Spaß zu haben. Und das alles an einem See (Waldbad Neuwürschnitz), der natürlich auch zum Baden einlädt.

Neben zahlreichen Workshops und Seminaren erwartet die Teilnehmer ein buntes Programm.
Ein besonderes Highlight des Wochenendes findet schon am ersten Abend statt.
Da spielt die Electro-Rock-Core Band Sacrety aus dem schönen Schwabenland.

Infos für die Abendveranstaltung gibt es per Email.

Einen Trailer zur Veranstaltung findet ihr HIER.



*    *    *


Weiter geht es am 21. Juni im Schlachthof Stollberg.

Dort veranstaltet die Evangelisch-Lutherische St.-Jakobi-Kirchgemeinde einen Konzertabend mit 3 Bands der härteren Musikrichtung von Metalcore bis Hardcore.

Beim 21/06/13 spielen I Watched Myself Sleep (Metalcore/Deathcore), Heaven Has No Horizon (Meatlcore/Deathcore) und In God We Trust (Hardcore/Pop).
Die beiden erstgenannten Bands kommen aus der Region und die dritte Band reist aus dem Raum Münster an.

Einlass ist ab 19.00 Uhr und ab 19.30 Uhr darf dann im Schlachthof in Stollberg getanzt werden.




*    *    *


Am 22. Juni findet in Chemnitz im Siegmarer Park ein Open-Air Offener Abend der Evangelischen Jugendkirche Chemnitz statt.

Zu dem Thema "Nix zu verlieren - Hauptgewinn garantiert" wird Martin Dreyer predigen.

Martin Dreyer wird dem einen oder anderen ja schon bekannt sein. Er ist Begründer der Jesus Freaks und Autor der Volxbibel, hat aber auch andere Bücher wie "Jesus rockt" und "Jesus Freak", in dem er seine Geschichte niederschrieb, geschrieben.

Im Anschluss wird es noch ein Konzert mit der Mindener Indie-Pop-Punk Band warumLila geben.

Los geht es 18.00 Uhr.

Weitere Informationen gibt es HIER.


Dienstag, 11. Juni 2013

New Song: Superchick - This is the time

Superchick @ Facebook
Vor etwa 2 Wochen hat die amerikanische Rock-o-Tronic Band Superchick ein neues Lied auf Soundcloud veröffentlicht. "This is the time" ist nicht nur einfach ein Song. Nein, hinter diesem Lied steckt eine besondere und vorallem ergreifende Geschichte.

Sie begann im Sommer 2012:
Mit schlimmen Magenschmerzen ging Chase Lovelace im Sommer 2012 zum Arzt. Die Ärzte waren ratlos, denn sie wussten nicht, was seine Magenschmerzen verursachte. Nach zahlreichen Arztbesuchen erhielt er dann die schlimme Nachricht: inoperables Gallenwegskarzinom. Ein seltener und bösartiger Tumor befiehl die Gallenwege von Chase Lovelace. Der Krebs war schon im 4. Stadium.

Chase Lovelace, seines Zeichens Drummer von Superchick, wurde 1986 geboren und spielte vor seiner Zeit bei Superchick (2009-2012) auch für die Band Pillar.

Es erwartete ihn ein richtiger Chemotherapie-Marathon. Die Ergebnisse nach dem 2. Behandlungsdurchgang schienen gut. Trotzdem musste er alle 2 Wochen nach Tulsa in Krebszentrum zur Chemotherapie.
Die Chemo, sowie die Nebeneffekte zehrten sehr an seinen Kräften, doch sein Glaube an Gott half ihm im Kampf gegen den Krebs.
Um seine Fans auf dem Laufenden zu halten, wurde ein Blog eingerichtet, auf dem Chase und seine Familie immer mal wieder Updates posteten.

Chase Lovelace
Im April verschlechterte sich dann sein Zustand. Man war sich nicht sich, ob es an der Medikation lag oder ob es Nebeneffekte der Chemo waren. Doch kurzzeitig verbesserte sich sein Zustand wieder.
Ende April wurde er jedoch dann mit einer Infektion wieder ins Krankenhaus eingeliefert. Mehrere Tests ergaben, dass der Krebs nun auch seine Leber angegriffen hatte. Keine Medikamente schlugen mehr an.
Am 3. Mai gab die Familie auf dem Blog bekannt, dass Chase die Nacht nicht überlebt hatte und nun bei seinem himmlischen Vater sei. Er wurde nur 27 Jahre alt...

Über den Blog erreichte die Familie viel Unterstützung und vorallem Gebet. Das stärkte nicht nur Chase im Kampf gegen den Krebs, sondern seine gesamte Familie und seine Freunde.

Chase's Familie verkündete auf dem Blog, dass die Beerdigungsfeier keine normale werden würde. Sein letzter Wunsch war es nicht seinen Tod zu betrauen, sondern sein Leben zu feiern. Er hasste Beerdigungen. Und so wurden die Gäste dazu angehalten nicht schwarzgekleidet zu erscheinen, sondern in normalen Outfits wie Jeans und T-Shirt. Zu seiner "Beerdigung" konnte jeder kommen, nicht nur Familie und Freunde, sondern auch Fans. Wie gesagt, es war keine normale Beerdigung, so wie wir sie kennen, sondern "Rock out". Die "Trauergemeinde" feierte sein Leben und dass er nun bei Gott ist.
Und so spielten nicht nur seine Bandkollegen von Superchick, sondern auch Lester Estelle, der Drummer von Pillar und Brandon Estelle, der nach seiner Zeit bei Superchick Solo unterwegs war. Während des Rock outs (die Beerdigung) stand an einer Leinwand "Celebrating the Live of Chase Lovelace".


via chaselovelace.org
Für seine Bandkollegen war das ein seltsamer Moment auf der Beerdigung ihres Drummers ein Konzert zu spielen, wie Keyboarder Max Hsu auf Facebook schrieb:
"Als ich das erste Mal hörte, dass Chase' Familie wollte, dass Superchick bei seiner Beerdigung "Rock out" spielen sollten, hatte ich Visionen von entstezten Trauernden im Kopf, die damit endeten, dass die Großmutter von jemanden mir ins Gesicht schlug. [...] Da nicht nicht da war, als Chase starb, war das alles sehr abstrakt für mich. Als wir in der Kirche zum Soundcheck waren, sah ich "Celebrating the Live of Chase Lovelace" auf einer Leinwand und sein Schlagzeug dort stehen; die Tränen, die ich nicht geweinte hatten, rollten jetzt einfach an meinem Gesicht herunter. Es war nicht einfach nur der Verlust von Chase, der mich traf, es war vielmehr die Art, wie er wollte, dass wir wieder zusammen spielten. Wir hatten nicht mehr gespielt, seit Chase erkrankte. Die Verärgerungen untereinander ließen wir an uns nagen. Wir redeten nicht viel miteinander. Die wirkliche Tragödie zeigte uns, wie viele Pseudo-Tragödien wir uns selbst in unserem Leben machten. Und so wurde ich demütig und gemäßigter."


Bilder von der "Trauerfeier": chaselovelace.org (Superchick * Lester & Brandon Estelle * Chase' Bruder)


Sein Kampfgeist und Optimusmus bewegten Max dazu, folgende Liedzeilen für ein neues Lied zu schreiben:

Ask anyone whose time is up.
What they've give for what they've got
and how they's live your life
Live like your life's worth dying for
You just walked out that prison door
ad you'll know how to live your life
This is the time

Viele von uns beschäftigt dieses Thema, aber irgendwie ist es nach wie vor fast ein Tabu-Thema in unserer Gesellschaft. Früher oder später kommt jeder von uns mal in eine solche Situation, wenn ein geliebter Mensch von uns geht. Jeder geht anders mit Trauer um.

Es kommt nicht darauf an, wie man gestorben ist, sondern wie man gelebt hat.

Und wenn man mit Christus gelebt hat, dann hat man die Hoffnung, dass es nach dem Tod nicht aus und vorbei ist, sondern dass nach dem Tod noch etwas kommt.
Wir als Christen glauben an ein Leben nach dem Tod, ohne Schmerzen, ohne Leid und ohne Geschrei.
Diese Gewissheit hilft auch den Freunden und der Familie von Chase Lovelace mit ihrer Trauer umzugehen.

"Auf der Zielgeraden, als wir das Leben con Chase feierten, wurde mir klar, dass ich aus den Augen verloren hatte, was wirklich zählt. Ich entschied mich Sorgen dem Glauben vorzuziehen und tauschte Freude mit der Illusion von Kontrolle. Und ich hatte vergessen, dass die Zeit, die wir haben, ein Geschenk ist. Chase hat mich daran erinnern, wie man leben sollte." Max Hsu

Dies erinnert mich an ein anderes Lied der Band, welches sehr gut dazu passt:

Superchick - We live

(klicke auf das Bild, um dir das Video anzusehen)

Nun aber zum eigentlichen Lied "This is the time" von Superchick:



Montag, 10. Juni 2013

Impuls für deine Woche

Bild: To Safe A Life
Es ist Montag. Der Ernst des Lebens stand heute früh schon wieder vor deinem Bett und hat dich aus dem Schlaf und vor allem aus dem schönen Wochenende gerissen.

"Es ist MONTAG, raus aus den Federn und ab in die Schule oder auf Arbeit!"
"Aber es ist doch so schön warm und kuschelig im Bett! Maaaaaaaaan, ich will noch nicht aufstehen, ich will noch ein bisschen schlafen!"

Aber nein, die Pflicht ruft und du quälst dich mal wieder aus dem Bett um das zu tun was du eben tun musst: in der Schule sitzen und lernen; auf Arbeit eine Akte auf eine andere legen oder einen Ziegelstein auf einen anderen legen...

Die meisten gehen einfach mit Unlust in die neue Woche und freuen sich schon wieder auf's nächste Wochenende: lang schlafen, Party machen.

Aber manche haben wirklich echt Panik, nicht nur vor dem Montag, sondern allgemein vor Schule oder Arbeit, weil sie vielleicht gemobbt werden, Außenseiter sind oder eine schwierige Aufgabe vor ihnen liegt, die sie bewältigen müssen und vor der sie ein bisschen Schiss haben oder weil eine Prüfung ansteht.

Irgendwie hat jeder vor etwas Angst. Und manchmal lähmt einen die Angst. Sie lähmt uns so sehr, dass wir nicht einmal mehr im Stande sind, etwas zu tun oder dagegen anzukämpfen.

Es gehört viel Mut, Kraft und Geduld dazu, seine Ängste zu überwinden. Aber es funktioniert und es lohnt sich vor allem.

"Auf der anderen Seite von Angst liegt Freiheit."

Wer schon mal eine Angst überwunden hat, der weiß, wie befreiend es ist und wie gut man sich dann fühlt.
Diese Freiheit wartet auf einen jeden von uns, wenn wir unsere Angst überwinden.
Den Weg dahin müssen wir aber nicht alleine gehen. Freunde und Familie können diesen Weg mit uns bestreiten. Aber auch Gott ist bei dir. Er lässt dich diesen Weg nicht alleine gehen.

"Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch." (1. Petrus 5,7)

Er gibt dir Kraft und Geduld, wenn du ihn darum bittest!

"Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan." (Matthäus 7,7)

Mit Gott an deiner Seite brauchst du dich nicht mehr vor den Herausforderungen des Alltags fürchten:

"Fürchte dich nicht, ich bin bei dir." (Jesaja 41,10 b)

Geh deinen Weg positiv in die neue Woche, denn du hast einen großen Gott an deiner Seite, der immer für dich da ist und deine Hand hält, damit du nicht absäufst.

Hier noch ein kleines Liedchen dazu: "Wer bittet dem wird gegeben".

Samstag, 8. Juni 2013

Maiday 2013 in Minden


© Maiday

Maiday, Maiday hieß es letzten Freitag wieder in der Kampa-Halle in Minden nahe Hannover. Über 1000 Besucher erwartete dort ein Cocktail der verschiedensten Musikstile.

Den Anfang machten die Lokalmatadoren warumLila, die, obwohl sie die ersten waren, die Menge mit ihrem Pop-Punk sofort mitrissen und für sich begeisterten. Das konnte man auch an der Menschenmenge erkennen, die quasi den ganzen Abend über an ihrem Merchandise zu Besuch kam. Für Frido und Anton, Schlagzeuger und Gitarrist, war der Abend besonders, da sie auch noch Geburtstag hatten und mit einer Riesenmenge feiern konnten. Und da er gerade in der Gegend war (beziehungsweise aus der Gegend kommt) ließ es sich auch der Rapper Rudi O nicht nehmen und unterstützte die Lilas auf der Bühne bei dem Song "Danke".

Nachdem warumLila die Menge ordentlich eingestimmt und ausgepowert hatte, war nach einer kurzen Umbaupause die Bühne frei für Johannes Falk und seine Band. Der Singer/Songwriter spielte einige Lieder seines neuen Albums "360°" und bot damit eine gute Gelegenheit für das Publikum zur Ruhe zu kommen und regte mit seinen Texten zum Nachdenken an.

Burnin' Heart Reports
Wieder gab es eine Umbaupause, die man sich  mit Essen und Trinken oder auch Verfolgen der Werbespots und Trailer auf der Videoleinwand neben der Bühne füllen konnte. Und dann war es Zeit für Samuel Harfst.
Der ohnehin schon bekannte Singer/Songwriter war auch auf dem Maiday schon bekannt, quasi ein "alter Hase". So war es kein Wunder, dass viele der Besucher seine Lieder bereits kannten und spätestens bei "Ein Privileg zu sein" fast alle mitsangen. Auch er sagte, wie Johannes Falk, viel zu dem Inhalt seiner Lieder und las so zum Beispiel auch das Gedicht "Wendepunkt" vor, in dem es auch um einen solchen ging.

Nun war es an der Zeit für die erste US-Band: Fireflight. Sie präsentierten eine energiegeladene Show mit (den wahrscheinlich beliebtesten) Lieder aus allen bisher veröffentlichten Alben, die das Publikum langsam, aber sicher in ihren Bann zog, so dass am Ende doch eine beträchtliche Menge es sich nicht nehmen ließ, zu pogen, zu springen und einfach abzugehen. Besonders fiel auf der Bühne der Schlagzeuger auf - spätestens bei seinem Dubstep-Schlagzeug-Solo - der anscheinend eine Menge Spaß mit seinem Schlagwerk hatte.

So gut eingestimmt konnte sich die Menge beim nachfolgenden Martin Smith wieder erholen und bei seinem ruhigen Worship ganz auf ihren Herrn konzentrieren. Der ehemalige Sänger von Delirious? spielte einige Lieder seines Albums "God's Great Dancefloor", aber auch einige gut bekannte Delirious-Lieder, wie "History Maker" und "Obsession". Außerdem spielte er einen etwas vom Country angehauchten Song, bei dem sich eine lange Polonaise-Schlange bildete und durch die Menge glitt. Die größte Überraschung kam aber wohl, als Martin Smith einen jungen Mann aus dem Publikum direkt von der Bühne aus zusprach, dass er mal Leiter einer Gemeinde werden würde.

Burnin' Heart Reports
Frisch mit Energie aufgetankt konnte man sich nun ganz sehr auf den Hauptact des Abends freuen: Skillet. Allerdings war davor eine etwas längere Umbaupause angesetzt, die aber auch schnell verstrich. Dann war es soweit: Skillet eröffneten mit einem Dubstep-Remix von "Hero". Das Publikum war von der ersten Note an dabei, sodass die Band kaum noch etwas tun musste, um sie zu animieren. Eher andersherum: Das Publikum animierte Skillet mit ihren Monster- und Zugabe-Rufen. Erwähnenswert sind auch der Cellist und Violinist, die die Band bei einigen Liedern tatkräftig unterstützten, so tatkräftig, dass dem Violinisten der Bogen beinahe riss. Doch trotz allem Rock'n'Roll und obwohl John Cooper sagte, er wolle nicht so viel reden, kam auch die Message nicht zu kurz und er erzählte den Hintergrund des Liedes "Last Night", dass immer jemand da ist, der mehr in uns sieht als der Rest der Welt: Gott.

Doch auch dieser Abend musste enden, selbst wenn das Publikum nicht aufgeben wollte, nach "One more song" zu rufen. Nach und nach leerte sich die Halle dann doch und nur noch wenige kamen in den Genuss eines spontanen Chor-Liedes, dass die Leute am Ausgang der Halle entließ.

Insgesamt war der Maiday auf jeden Fall ein voller Erfolg und wir freuen uns schon darauf, wenn es das nächste Mal heißt: Maiday, Maiday.