Freitag, 31. Mai 2013

Hillsong Live in Stuttgart

Am 24.5.13 wunderten sich wohl die ein oder anderen Autofahrer, die an den Wegweisern zur Schleyerhalle in Stuttgart vorbeigefahren sind. Überall stand geschrieben Hillsong. Einige werden sich wohl gefragt haben, was ist denn das für ne Band, denn in der Schleyerhalle ist man sonst allgemein bekannte Größen des Musikbusiness gewohnt.

Also muss diese Band ja auch halbwegs bekannt sein, wenn sie die Schleyerhalle füllen kann.

Vor der Halle bildet sich schon eine halbe Stunde vor Einlass eine riesige Schlange vor der Halle und der Abendkasse. Das ein oder andere bekannte Gesicht erkennt man schon von weitem und alle warten gespannt auf den Einlass.

Als um 18:30Uhr die Türen aufging strömten die Massen nur so in die große Halle. An manchen Stellen hatte man das Gefühl, die Gänge zur Halle platzen. In der Halle angekommen teilten sich die Massen in Sitzplatz und Stehplatz Publikum. Unter den Stehplatzkandidaten gab es zusätzlich einen kleinen Wettbewerb, wer jetzt noch ein rotes Bändchen für den vorderen Abteil, wer ein grünes Bändchen für den mittleren Abteil und wer gar keines bekommt. Die Ordner hatten ganz schön viel zu tun! So füllte sich nach und nach die Halle und der Platz um einen herum wurde immer kleiner. Hier und dort sah man Grüppchen die lachend, plaudernd zusammen standen.

Kurz vor 20 Uhr steigerte sich die Spannung nach und nach. Einige verrückte Hühner klatschten, kreischten und machten Lärm. Einfach mal vorsorglich. Was eine Stimmung.
© Burnin' Heart Reports

Gegen 20 Uhr kam der Pastor der Hillsong Church mit einem der Hillsong Live Sänger auf die Bühne. Sogleich ging das Gekreische um weiten nach oben und das Publikum feierte. Man könnte meinen zwei Popstars seien auf die Bühne getreten. Doch eigentlich wollten die Beiden nur Shirts und CDs verschenken. Nach dieser Aktion wurde noch kurz gebetet und dann durfte die Band samt Sänger auf die Bühne.
Die Sänger um Reuben Morgan lieferten ein knapp zweistündiges Konzert. Für jeden war etwas passendes dabei. Die Band gab alte Lieder wie „Mighty to Save“ bis hin zu neueren Lieder wie „God is Able“ zum Besten. Natürlich durften auch brandneue Titel wie „Cornerstone“ nicht fehlen.
Das Publikum war wie gebannt, sang sich mit der Band die Kehle aus dem Leib, betete Gott an. Es herrschte eine richtig elektrisierende Stimmung.

Nach ca. einer Stunde wurde das Konzert für eine kurze aber sehr eingängige Predigt unterbrochen. Peter Wilson von der Hillsong Church London predigte. Die Predigt war kurz und knackig, trotzdem war einfach alles und jeder inbegriffen. Gegen Ende der Predigt forderte er das Publikum auf die Augen zu schließen um Privatsphäre zu schaffen, damit die Menschen sich nicht scheuten sich zu outen. Danach wurde gefragt wer denn zu Gott kommen möchte, bzw. seine Beziehung zu Gott auffrischen möchte. Nach einem sehr eingängigen Gebet, das das gesamte Publikum gemeinsam betete waren einige Menschen tief gerührt.
So durfte in dieser Stimmung die Band wieder auf die Bühne und erneut loslegen. Man merkte wie die Menschen jetzt noch mehr feierten.

Nach gut zwei Stunden aber verabschiedete sich die Band von der Bühne. Einige Fans waren enttäuscht, dass die Band nicht noch für eine Zugabe auf die Bühne zurückgekommen ist. Doch die Band betonte vor einigen Jahren mal, dass sie keine Superstars seien, sondern Diener Gottes und deswegen keine Zugaben spielen.

So strömten die Menschenmassen Richtung Ausgang oder Merchandise. Dort hatten einige der Verkäufer aller Hand etwas zu tun und kamen eigentlich nicht mehr hinterher. Außerdem mussten die Fans enttäuscht feststellen, dass die neue „Cornerstone“ CD ziemlich schnell ausverkauft war.

© Burnin' Heart Reports
Reflektierend kann man sagen, das Konzert war genial um mal wieder aufzutanken. Eine riesige Portion geistlichen Input einzufangen und einfach einen Abend lang sonst alles zu vergessen. Trotzdem hat man immer mehr das Gefühl, dass da Popstars auf der Bühne stehen, die vom Publikum vergöttert werden und nicht mehr als Botschafter für Gott angesehen werden. Bei einigen im Publikum hatte man das Gefühl sie sind nur wegen der Band da und nicht wegen dem Inhalt der Texte und dem restlichen Input.
Trotzdem sollte jeder, der die Chance hat, einmal ein solches Konzert zu besuchen, diese Chance nutzen und sich berühren lassen.

Donnerstag, 30. Mai 2013

20 Jahre Meisterhaus - Jubiläumsveranstaltung

Schon 20 Jahre gibt es das Jugendzentrum Meisterhaus der evangelischen Jugend Annaberg-Buchholz.
Das sind 20 Jahre, in denen viel geschehen ist. 20 Jahre, in denen sich Freundschaften gegründet haben, Menschen zu Jesus gefunden haben, Pärchen gefunden haben und vielleicht auch das eine oder andere davon geheiratet hat. Und 20 Jahre in denen schon zahlreiche Veranstaltungen stattgefunden haben; von XXL-Jugendstunden über Konzerte bis hin zu Jesus House Lokal.

'So etwas muss natürlich gebührend gefeiert werden' dachten sich die Mitarbeiter des Meisterhauses und veranstalteten eine Art Festjahr mit Wiedersehensfeiern und natürlich einem super Konzert.
Für eben dieses luden sie sich 3 verschiedene Bands ein, die sich die Ehre nicht nehmen ließen.

Mit einer kurzen Verspätung begann die Alternative Rock Band Normal ist anders. Nach anfänglicher Skepsis des Publikums taute dieses jedoch relativ schnell auf und ließ sich von den Klängen der Sauerländer mitreißen. Ihr musikalisches Repertoire ist vielfältig; mal etwas ruhiger und im nächsten Moment wieder etwas schneller, mal eher rockig und dann wieder etwas electrolastiger und im nächsten Moment richtig schön zum Lobpreisen, aber immer mit deutschsprachigen Texten. Mit dabei hatten sie ihr aktuelles Album "Freiheit", von dem auch einige Lieder wie der Titeltrack "Freiheit" aber "Glorreich" und "Es gibt mehr" zum Besten gegeben wurden. Sänger Chris sprach davon, dass man als Christ einen Marathon laufen muss, manchmal mit mehr Hindernissen, manchmal mit weniger Hindernissen. Passend dazu hatte die Band natürlich auch ein Lied auf Lager. Eine echte musikalische Überraschung, die man unbedingt mal Live erleben sollte - mit der Garantie zum Mitreißen!

Nach einer kurzen Umbaupause, während der es die Möglichkeit gab schon mal an den Merchständen vorbeizuschnuppern und zu schauen, was es denn alles so zu kaufen gibt, betrat die einzige ausländische Band des Abends die Bühne: The Steels. Ein weiterer musikalischer Leckerbissen. Sie selbst beschreiben ihren Musikstil als Pop/Rock Worship. Der ging richtig ab und wurde vom Publikum super angenommen. Frontman Adam verstand es, das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Auch sie hatten an diesem Abend Songs ihrer aktuellen EP "Luminous" dabei. Und auch wenn das Publikum die Texte noch nicht ganz kannte, animierte die Band aus Newcastle das Publikum, mit einzustimmen und mit ihnen gemeinsam zu singen und zu tanzen, wie zum Beispiel bei Songs wie "What the world knows" und "Light up". Aber auch der Lobpreissong "How great is our God" durfte nicht fehlen. Da ist es ja umso trauriger, dass die Band kurz vor ihrem Ende steht, wie sie im Februar auf ihrer Homepage verkündeten - das letzte Konzert wird am 16. August in Newcastle stattfinden.

Während des Auftritt der Britten gab es noch ein paar kurze Gedanken von Matthias Richter von der Evangelischen Jugend Annberg: Du bist ein Meisterwerk Gottes!

Dann war es endlich an der Zeit für eine Band, die schon sehnlichst erwartet wurde. Über 1 Jahr waren sie schon nicht mehr im östlichen Teil Deutschlands: Sacrety. Das Meisterhaus kochte und die Schwaben legten richtig los. Die Luft wurde immer dünner und schweißhaltiger, aber das störte niemanden. Alle tanzten und sangen ausgelassen mit der Band mit. Nicht nur das Publikum freute sich nach so langer Zeit, mal wieder Sacrety live zu sehen, auch die Band freute sich, endlich mal wieder hier zu sein. Neben bekannten Songs präsentierten sie auch ihren neuen Song "Shut up". Überraschenderweise traten sie nicht nur wie angekündigt unplugged auf, sondern hatten zur Freude aller auch ihr Hard Set im Gepäck. So konnten sich zum Beginn der Show alle richtig auspowern, während es als krönenden Abschluss noch einige Songs der Acoustic EP zu hören gab und einen entspannten Ausklang eines wundervollen Abends. Die halb-acoustic/ halb laut Show war wohl auch für Sacrety selbst eine Premiere. Damit dürfte dieser Abend wohl allen Beteiligten in lebhafter Erinnerung bleiben.

Zum Schluss würde über alle Besucher noch Gottes Segen gesprochen, was dem Abend einfach einen perfekten Abschluss gab.

Alles in allem ist zu sagen, dass der Abend definitiv rundum gelungen war.
Ein herzliches Dankeschön gilt hierbei den Mitarbeitern des Meisterhauses und allen anderen, die den Abend vorbereitet haben. Und natürlich den Bands und dem Publikum, die den Abend erst zu dem machten, was er wurde: in Erinnerung bleibend. Wir wünschen dem Meisterhaus weiterhin zahlreiche Besucher bei den vielen Veranstaltungen in den nächsten mindestens 20 Jahren.

Dienstag, 28. Mai 2013

Musikvideo: August Burns Red - Fault Line

via August Burns Red
Am 25.Juni wird das von den Fans sehr heiß erwartete neue Album der Metalcore-Band August Burns Red, „Rescue & Restore“ veröffentlicht. Damit man sich schon einmal darauf einstellen kann, hat die Band schon ein Lied mit zugehörigem Lyric-Video veröffentlicht: „Fault Line“.

Im Video gibt es sogar eine kleine Handlung: Die Cover-Figur des Albums, ein orangefarbenes Männchen, läuft sehr deprimiert durch einen Park und setzt sich dort auf eine Bank. Als es nun über ihm zu regnen beginnt, erhebt er sich und geht weiter, bis er (wahrscheinlich unter der Last seiner Gefühle) zusammenbricht. Doch dann hebt sich sein Blick, er entdeckt etwas am Himmel und läuft immer weiter darauf zu. Das Video endet damit, dass vor seinen Füßen etwas zu Boden fällt.
Wenn man das Cover betrachtet, bestärkt sich die Vermutung, dass es die dort abgebildete Taube ist. „To be continued“ - Fortsetzung folgt.

Die Problematik dieses Lyric-Videos besteht jedoch tatsächlich in dem Text, denn selbst, wenn man des Englischen mächtig ist, lässt sich nur schwer eine zentrale Aussage finden. Es handelt sich mehr um eine Aneinanderreihung ermutigender oder verstehender Aussagen, die, kombiniert mit der Musik, trotzdem unter die Haut gehen können. Und gerade deshalb und wegen der Handlung an sich (was ja für Lyric-Videos eher untypisch ist) ist das Video sehr zu empfehlen, auch wegen der musikalischen Finesse, für die August Burns Red trotz dem Geschrei von Jake Luhrs bekannt und beliebt sind.

Hier geht es zum Video:

August Burns Red - Fault Line


Vorbestellen kann man sich das Album HIER.

Montag, 27. Mai 2013

Impuls für deine Woche

fotocommunity.com
Du kennst sicherlich das Spiel "Mensch ärgere dich nicht".
Manchmal ist das echt zum Haareraufen, wenn man kurz vorm Ziel "rausgeschmissen" wird und die Runde nochmal von vorne beginnen darf. Und gerade dann, wenn man sie braucht, würfelt man keine 6 Augen.

Damit sich der Mensch in diesem Spiel nicht ärgert, gibt es sogenannte Spielregeln, wie bei anderen Gesellschaftsspielen auch. Sie sorgen dafür, dass der Spielverlauf fair von Statten geht und keiner schummelt.

So ist das auch in unserem Leben. Da gibt es auch Regeln, Gebote, Verbote, Gesetze.
Sie sind nicht immer unser bester Freund, aber wenn es drauf ankommt, sind wir froh, dass es sie gibt. Was wäre das auch für ein Chaos auf unseren Straßen, wenn es die StVO nicht gäbe (auch wenn sich nicht immer alle daran halten)?

In unserem Leben als Christen gibt es neben den Gesetzen, die uns der Staat für ein besseres Zusammenleben gibt, auch noch andere Gebote, die in der Bibel stehen. So zum Beispiel die 10 Gebote und die Bergpredigt.
Diese setzen für uns nicht die staatlichen Gesetze außer Kraft, nein, sie beinhalten im Prinzip die gleichen Themen und haben das gleiche Ziel.
Sie dienen dazu, unser Zusammenleben mit unseren Mitmenschen zu regeln und zu verbessern.
Gott will uns mit den 10 Geboten nichts Böses. Er will unsere Lebensqualität verbessern. Er wünscht sich, dass wir mit unseren Mitmenschen klarkommen, und dass Zusammenleben funktioniert.

Manchmal ist es gut, seinen Blickwinkel zu ändern; die 10 Gebote nicht als Gesetz zu sehen, sondern als Richtlinien oder Weisungen, die dein Leben und das Zusammenleben mit anderen verbessern.

Samstag, 25. Mai 2013

Bundesjugendtreffen der EMK in Volkenroda

BUJU @ Facebook
Es ist Samstag der 18. Mai, der erste Tag des Bundesjugendtreffen der Evangelisch- methodistischen Kirche steht an. Und in Volkenroda (Thüringen), dem Veranstaltungsort, regnet es und regnet und regnet...
Die ersten Teilnehmer, die um die Mittagszeit ankamen, waren nun vor die herausfordernde Frage gestellt: "Zeltaufbau im Regen oder abwarten in der Hoffnung, dass es später aufhört zu regnen?"
Jeder, der sich für erstmal Mittag essen und abwarten entschied, konnte sich am Nachmittag über aufziehende Wolken, Sonnenschein und Zeltaufbau im Trockenen freuen. Mit zunehmender Sonnenstrahlung stieg die Stimmung aller Teilnehmer und Mitarbeiter und das BUJU konnte in eine neue Runde starten.
Während am Nachmittag nach und nach die Jugendlichen aus ganz Deutschland ankamen, nutzte man nach Anmeldung und Zeltaufbau die Zeit bis zum Auftakt um das Gelände zu erkunden, denn der Veranstaltungsort ist alles andere als gewöhnlich; das BUJU wurde nämlich in einer Klosteranlage gerockt.
Im 12. Jahrhundert wurde auf den Grundmauern einer ehemaligen Pfalzburg das Kloster Volkenroda gegründet. Im Laufe der Zeit erlebte es wirtschaflichen und politischen Aufschwung, sowie auch Zerstörung und Zerfall durch Kriege und Wiederaufbau. Heute ist es eine äußerst sehens- und erlebenswerte Anlage, welche von ihrem Baustil geprägt ist, von viel modernen Elementen, verbunden mit originalen Bausubstanzen. Eigentlich der perfekte Ort, um mal zur Ruhe zu kommen, wäre da nicht das BUJU... denn spätestens um 16.00Uhr wurde es laut im Kloster Volkenroda mit der Lobpreisband Snyders of Südwest, welche die Auftaktveranstaltung im Stall mit zwei energiegeladenen Songs eröffneten und die Freude auf die kommenden Tage ansteigen ließ. Nicht fehlen als Einstieg durfte der BUJU Trailer, ohne den keine erste Plenumsveranstaltung eines jeden neuen BUJU Tages läuft, mit Videoschnitten vom Vortag. Mit einem Anspiel wurden die Teilnhmer eingestimmt auf das Thema der nächsten Tage. Es ging um Irrwege, Fehler, sich zu verlaufen und die Frage: " Wo sind meine Baustellen meines Lebens?", " Wo komme ich nicht weiter?". Nach der Vorstellung der "wichtigsten Mitarbeiter" und des Seelsorgeteams, ging es in Kleingruppen weiter, in denen man erstmal die Zeit bis zum Abendbrot verbrachte um abzuchecken, mit welchen interessanten Persönlichkeiten man es da eigentlich zu tun hat.
Am Abend stand das 2. Plenum des Tages im sogenannten Christuspavillon, einem würfelförmigen Glasbau mit Kreuzgang, an. Wie zu jeder Plenumsveranstaltung konnten wir musikalisch mit den Snyders of Südwest in Gottes Gegenwart eintauchen. In der Predigt wurden wir ermutigt zu unseren Fehlern zu stehen, sie als Teil zu betrachten, der zu unseren Leben und zum Menschsein gehört und uns immer wieder bewusst zu machen, dass wir geliebt sind, auch (oder gerade in den Momenten), wenn wir uns so gar nicht liebenswürdig fühlen. Kein Nachfolger Jesu in der Bibel war perfekt, dies wurde ganz konkret am Beispiel von Petrus gezeigt. Im Anschluss an die Predigt gab es 4 verschiedene Angebote - Agapemahl, Sündenbekenntnis, Tauferinnerung oder Meditation um nocheinmal über Gehörtes nachzudenken, Zeit mit Gott zu verbringen und ihm neu zu sagen, dass man mit ihm das Leben bestreiten will. Nach Abschluss des Plenums war es nun an der Zeit, den ersten Tag, je nach Geschmack, ausklingen zu lassen bei einem Guiness im Irish Pub, am Feuer mit Flammkuchen bei den Wesley Scouts (dies sind die Pfadfinder der Evangelisch- methodistischen Kirche), mit (alkoholfreiem) Cocktail in der Lounge, bei einem Nachtgebet in der Klosterkirche oder im EmK Mobil mit leckerem Kaffee und liebevoll, umsorgender Bedienung.

Nach einer (vor allem für viele Mädchen) kalten Nacht im Zelt, konnte wer wollte, mit einer Morgenandacht in der Klosterkirche in den Tag starten. Um 10.00Uhr wurde es Zeit für die erste Plenumsveranstaltung des Tages, welche sich mit den Fragen beschäftigte wofür wir brennen und was unsere "Herzensanliegen" sind. Es wurden 4 Fragen gestellt, welche anschließend Thema in den Kleingruppen waren. Es ging darum, was für mich eine Herzenssache ist, wer Jesus für mich ist und was er in meinem Leben bewirkt hat. Am Nachmittag war es Zeit, seinen individuellen Interessen in zwei verschiedenen Workshops nachzugehen. Wer sich körperlich ertüchtigen wollte, spielte Riesen-Twister, paddelte mit Kanus auf dem Löschteich, baute ein Floß, spielte Volleyball, Frisbee oder kletterte bei den Wesley Scouts auf Bäumen rum. Auch bei den thematischen Workshops gab es geradezu für jede "Herzensangelenheit" das passende Angebot- Nachhaltigkeit- Homosexualität- christliche Leiterschaft- Herstellung von Kleidung- Klosterführung- Gestaltung einer Beziehung- Bedeutung Jesu Tod für mein Leben- nur um ein paar Beispiele zu nennen.
Nach Austausch und Diskussionen zum Abendbrot über die besuchten Workshops, war es nun soweit, das eingentliche BUJU Highlight stand an. Der lang ersehnte und mit Spannung erwartete BUJU Contest ging in eine neue Runde.
Jeder, der etwas Interessantes, Aufregendes, Tolles kann, hat dort die Möglichkeit, seine Fähigkeiten bei der Jury und dem impulsiven Publikum unter Beweis zu stellen. Aber zuerst wurde die Bühne frei für Face, das Gewinnerteam des letzten BUJU Contest, bei denen eine deutliche Steigerung in ihrer neuen Performance zu sehen war. Die Jugendlichen waren nun in bester Contest Stimmung - die Party konnte steigen. Das Programm bestand aus einem Mundschlagzeuger, einem Keyboardstück, Gesang, einem Beatboxer und einem Justin Bieber Imitator - die Zuschauer strömten nach vorne an die Bühne und man hatte vor lauter Fanplakaten kaum noch Freiblick auf die Bühne... Am Ende gab es einen Punktegleichstand zwischen Florian, der mit dem Song der Sportis "Ein Kompliment" die Zuschauer zum Abgehen brachte und dem Beatboxer, bei dem man bei seinen Dubstep Mix nicht wusste, ob man nun im Club ist oder wirklich in Volkenroda. Am Ende gewann dieser auch zusammen mit seinen Freund, der ihn mit Gitarre und Gesang begleitete. Nach einem ausgelassenen, lautstarken Contest war es für D:Projekt im Anschluss eigentlich gerdezu unmöglich diese Stimmung noch zu toppen.
Doch auch sie brachten das teilweise schon ermüdete Publikum mit ihrem Deutschrock noch einmal zum Tanzen und Feiern. Zauberwort des Abends: " Guten Abend, BUJU!" Und die Menge tobt. Ganz einfach.
Wer nach einem aufregenden BUJU Contest erstmal wieder runterfahren wollte, der war im Christuspavillon genau richtig, denn dort spielten die Snyders, die diesmal eher ruhigereTöne anschlugen. Der Abend klang wie am Vortag mit den verschiedenen Nachtcafé-Angeboten aus. Im Irish Pup ging noch einmal richtig die Post ab, es wurde getanzt, gesungen und niemand wollte sich nach Schließung auf den Weg in seinen Schlafsack begeben.

Am Montagmorgen war noch einmal Zeit für ein letztes gemeinsames Plenum im Christuspavillon, in dem es darum ging, wie wir gesunde Beziehungen führen und wie der Perspektivwechsel auf eine Person gelingen kann, wenn Jesus in dieser Beziehung mit dabei ist. Nach dem Mittagessen und der Abschlussveranstaltung im Stall mit Danksagungen, Segen und ein letztes Abgehen mit den Snyders, endete das BUJU 2013.

Rundum ein gelungenes Wochenende mit vielen neuen Begegnungen, Möglichkeiten intensiv Gott zu begegnen, auftankender Musik, neuen Impulsen und Spaß, freuen wir uns, wenn es in zwei Jahren wieder heißt: "BUJU, seid ihr da?".

Freitag, 24. Mai 2013

warumLila im Erzgebirge

Am vergangenen Wochenende war im Erzgebirge mal wieder etwas los. In der Arche "New Generation" in Chemnitz gaben die Jungs von warumLila ein Konzert. Leider fanden an diesem Abend nur 30 Leute den Weg in die Location.
Doch davon ließ sich niemand den Abend vermiesen. Weder die Zuhörer noch die Band brach in Trauerstimmung aus. Ganz im Gegenteil, es wurde ausgelassen getanzt und abgerockt. Die Jungs spielten sowohl alte Klassiker wie "Wenn alles so leicht wär" oder "Danke" und neue Songs wie "Marionette".
Die Zeit verflog wie nichts und so war nach 1 1/2 Stunden schon wieder alles vorbei.

Für alle, die hier noch nicht genug bekommen haben, luden die Jungs zu ihrem unplugged Konzert ins erzgebirgische Arnsfeld ein.

Bereits halb sieben, also eine halbe Stunde vor Beginn, fanden sich die ersten Musikbegeisterten, überwiegend Mädels, vor der Kirche ein. Kurz nach 19 Uhr, nach einer kurzen Moderation, legten die Jungs dann los. Nicht laut und rockend wie sonst. Nein, eher leise und halt unplugged. Aber es sollte kein normales Akustik- Konzert werden. Die Jungs hatten sich etwas besonders ausgedacht. Sie wollten, dass die rund 50 Besucher ihnen Fragen stellen, um so mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Nach kurzem Zögern schnellten die Arme in die Luft und die Besucher ließen ihrer Kreativität freien Lauf. So entwickelte sich ein tolles und auch interessantes Gespräch. Auch musikalisch ließen es die Jungs krachen. Natürlich spielten sie Songs ihrer aktuellen EP, aber auch entstaubten sie ältere Songs wie den "Radiosong". Zum Ende hin spielten sie ihren Song "Wenn alles so leicht wär" zum ersten Mal unplugged.

Rundum war es ein sehr gelungenes Wochenende für die Jungs im Erzgebirge. Dazu muss man sagen, es kommt nicht auf die Anzahl der Besucher an, sondern auf die Stimmung und die Atmosphäre.

Ihr wollt die Jungs auch in naher Zukunft mal live sehen? HIER gibt es alle Tourdaten und dazu ein kleiner Vorgeschmack.




Donnerstag, 23. Mai 2013

CD: Feiert Jesus! Fresh Summer feat. Daveman

"Musik ist die Sprache des Himmels, weil sie unsere Seelen an das Paradies erinnert und darum unser tiefstes Inneres berühren kann, mehr als irgendetwas Anderes.“ Daveman

Seit März gibt es eine neue Feiert Jesus! CD auf dem Markt: Fresh Summer von Daveman. Die Worship-Songs erklingen alle in einem neuen poppigen Reggae/Hip-Hop Stil und so verschmelzen die Originalmelodien und –texte mit den Klängen der Karibik.

Auf dem Album sind folgende Worship-Klassiker:
01. Oh Happy Day
02. Blessed Be Your Name
03. Du bist das Licht der Welt
04. Mighty To Save
05. Holy/Heilig
06. I Can Only Imagine
07. Majesty
08. Holy Is Your Name O Lord
09. Freude
10. He Is Yahweh
11. I Could Sing Of Your Love Forever
12. Days Of Elijah

Daveman, der mit bürgerlichen Namen Davis Adedayo Eisape heißt,  kleidete nun schon zum 2.Mal Lobpreissongs in den typischen Reggaestil für Feiert Jesus!. Der Sänger ist in Berlin geboren und aufgewachsen, aber seine Wurzeln liegen in Nigeria, wo er auch einige Jahre seiner Kindheit verbrachte.

Ein Album voller Sonne, Sommer und Sonnenschein. Man hört die bekannten Lieder wie „Mighty To Save“ oder „I Could Sing Of Your Love Forever“ und schließt man dazu die Augen, könnte man schwören man liegt in der Karibik unter einer Palme und lauscht den Klängen der Musik.
Neben dem Karibik-Flair sind auch afrikanische Einflüsse durch die Chöre und die Harmonien zu spüren.

Wir verbinden mit Reggae Sommer, Sonne und Strand, wie bereits angesprochen,  aber die
Entstehungsgeschichte des Reggaes hat nichts mit Urlaubsfeeling zu tun. Das Gegenteil ist der Fall. Die ursprüngliche Form des Genres hat viel mit Sehnsucht und Hoffnung zu tun. Die ersten Sklaven, die von Afrika in die Karibik verschleppt wurden, sangen sich damit den Schmerz der Unterdrückung von der Seele. Durch die Kommerzialisierung wurde Reggae zur Sommermusik und die Verbindung des Reggaes mit Sommer, Sonne und Strand prägte sich in die Köpfe der Menschen ein.

Und doch kann man prima zu den deutschen und englischen Worshipliedern chillen und den Sommer genießen. Ob die Sonne scheint oder nicht, mit diesem Soundtrack wird der Sommer gezaubert. Die Botschaft der Songs geht keines Falls verloren und auch wer skeptisch ist, ob Reggae und Songs wie „Blessed Be Your Name“ oder „He Is Yahweh“ wirklich zusammenpassen, kann bei SCM Hänssler  hier  in die CD reinhören und für 12,95€ käuflich erwerben.

Mittwoch, 22. Mai 2013

10th AnniverCeily

© Ceil
Sind Ceil schon sooo alt?


Man mag es kaum glauben aber, am Samstag durften Ceil ihren 10. Geburtstag feiern.
Zu diesem Fest haben die Jungs nicht nur sämtliche hochkarätige Bands, viele Freunde und Fans eingeladen, sogar 2 Bands, die eigentlich schon längst von der Bildfläche verschwunden waren feierten mit Ceil. Die Bands „Freequency“ und „Issue“ haben sich extra zu diesem Fest noch einmal zusammen getan und fröhlich ihre Konzerte geträllert.
Es gab 2 Bühnen, die Rockstage, auf der The Rolacas, My little Rockstar Dream, CEIL, Freequency und Sacrety spielten, sowie die unplugged Stage mit Kashew, Lifetape, Issue und CEIL.
Als um 18 Uhr die Türen aufgingen, dachte man noch dass der Andrang doch relativ verhalten wäre. Doch bis zum Beginn des kleinen Geburtstagsfestivals um 19 Uhr hatte sich das Bild schlagartig verändert und die Räumlichkeiten waren voll.

Beginnen durfte auf der Rockbühne eine etwas unbekanntere Band The Rolacas. Die Waiblinger Rockband Band gibt es seit 2010 und legte einen guten Start für das Festival hin. Nicht zu hart, aber auch nicht zu soft. Trotzdem merkte man dem Publikum an, dass sie auf die etwas bekannteren Bands und vor allem CEIL warteten.

Nach diesen 4 Herren, legten die nächsten 4 Herren los. Die mittlerweile doch sehr bekannte Band My Little Rockstar Dream durfte die Bühne rocken. Mit ihrer gewohnten Power begeisterten die Jungs ihr Publikum. Mit auf der Bühne waren natürlich die Jungs von Ceil. Nein, nicht so live und in Farbe. Oder doch in Farbe. Zumindest auf einem Blatt Papier und vor den Köpfen der MLRD Jungs. Sie sind halt einfach doch immer wieder für eine Überraschung gut.

Des Weiteren ging es nun auch endlich auf der unplugged Bühne los. Denn Kashew legte los. Zu diesem Gig holte er sich tolle Unterstützung von Tobi Kurrle. Die Beiden rockten die unplugged Bühne, mit ihrem an Country erinnernden Sound. So füllte sich der Zuschauerraum zwar nur zaghaft, doch mit der Zeit wurde der freie Platz immer weniger.

Weiter ging es mit Ceil auf der Rockstage. Sie rockten die Bühne wie eh und je. Zu hören gab es alte, aber auch neue Songs, außerdem eine Premiere, die vermutlich jeden im Raum bewegte. Denn Ergi, der Sänger der Band, erzählte dass er diesen Song nicht selbst geschrieben habe, sondern nur vertont. Er erzählte die Geschichte dazu, dass der Text von einem 13jährigen Mädchen geschrieben worden ist, das an Leukämie erkrankt war, und vor einigen Wochen gestorben ist. Sie hat im Song „Butterflies“ all ihre Gefühle niedergeschrieben und Ergi durfte den Song zum Geburtstag ihrer Schwester vertonen. Er betonte mehrmals was für eine Ehre es für ihn gewesen war, diesen Text vertont haben zu dürfen, sowie dass der Song auf keinen Fall ein trauriger sei, sondern ein fröhlicher. Denn das Mädchen war immerzu ein ganz fröhliches Mädchen. Ein sehr schönes und emotionales Lied!

Nach Ceil durften sich die Fans auf Lifetape freuen, die mal ganz ungewohnt leise Töne spielten. Denn die Band spielte auf der unplugged Stage. Mit altbekannten Songs wie „Wohin sind die Tage“ konnten auch sie das Publikum in ihren Bann ziehen.

Danach füllte sich die Rockstage wieder mit Fans und das erste Special des Abends wurde mit Freequency präsentiert. Sie rockten die Bühne mehr denn je. Abgesehen von ein paar wenigen Texthängern, die allerdings mit einem Text auf dem Bühnenboden schnell wieder behoben werden konnten, sind Freequency noch immer die alten rockenden Typen. Es war echt schön mal wieder Lieder wie „Turn off the Stars“ usw. live hören zu können. Außerdem durften wir Kindergeburtstag feiern. Na klar, Ceil wurde ja immerhin 10 Jahre alt. Also haben die 4 Älbler sich etwas ganz Besonderes ausgedacht und viele Geburtstagströten mitgebracht. So durfte das Publikum gemeinsam mit den Altrockern „Happy Birthday“ singen und tröten.  Was eine fröhliche Geburtstagsparty!

Direkt nach den Herren von Freequency, durfte die nächste Band, die es nicht mehr gibt auf die Bühne. Issue war an der Reihe. Die Band die sich vor 5 Jahren aufgelöst hat, war für mich die Überraschung des Abends. Eine hammer Band, mit hammer Songs und sehr sympatischen Menschen auf der Bühne. Sie hörten sich an, als hätten sie nie der Bühne den Rücken gekehrt. Einfach fantastisch.

Gegen halb 12 durfte dann auch die vorletzte Band des Abends auf die Bühne. Eine altbekannte und auf fast jedem Festival spielende Band, namens Sacrety. Die Jungs hatten neben ihrem bekannten Set doch auch einige Überraschungen zu bieten. So durfte Ergi, von CEIL, bei „Lost in you“ fröhlich mitträllern, denn wie fleißige Christmas Rock Gänger wissen haben Ceil vor einigen Jahren diesen Song gecovert. Auch zum Abschluss des Konzertes durfte die ganze Band Ceil noch einmal zu den Herren von Sacrety auf die Bühne und durfte mit Ihnen rocken. So flogen 7 Shirts in die Menge und die Fans konnten sich freuen.

Nach dieser Party sprinteten die Herren CEIL zur anderen Bühne um ihr Geburtstagsfestival, bis tief in die Nacht ausklingen zu lassen. Naja tief in die Nacht ist vielleicht übertrieben. Trotzdem spielten sich ein echt sehr schönes Unplugged Set. In der ersten Reihe sitzend natürlich die Familie MLRD.
Doch irgendwann hat leider jedes Geburtstagsfest ein Ende und so erklangen gegen 1 Uhr die letzten Töne von der Bühne.

Es war ein sehr geniales Festival und Geburtstagsfest, mit all den genialen Schwäbischen Bands, die Württemberg zu bieten hat.
CEiL wünschen wir natürlich auch noch einmal alles Gute nachträglich, Gottes Segen und viel Erfolg auf einem hoffentlich noch langen Weg gemeinsam mit der Band.

Dienstag, 21. Mai 2013

Wir sind wieder unterwegs

Seit 2002 spielen Musiker aus aller Welt beim MAIDAY und locken somit zahlreiche Besucher in die Mindener Kampa-Halle.

In diesem Jahr sind folgende Künstler mit dabei:

warumLila - mit neuer Setlist touren sie mittlerweile schon 1 Monat durch Deutschland und haben einiges an neuen Sachen mit dabei. Als Lokalmatadore eröffnen Sie den Abend.

Samuel Harfst - er ist nicht nur Straßenmusiker, sondern hat schon Musiker wie Marit Larsen und Whitney Houston supportet. Mit im Gepäck an diesem Abend: sein aktuelles Album "Schritt zurück".

Johannes Falk - vom Chemiker zum Top-Solokünstler. Auch er hat sein neues, hochgelobtes Album "360°" mit dabei.

Fireflight - mit ihnen betritt die erste ausländische Band des Abends die Bühne. 2007 waren sie bereits schon mal beim Maiday und dürfen nun die Bühne mit ihrem aktuellen Album "Now" rocken.

Martin Smith - Worship vom Feinsten gibt es vom ehemaligen Sänger der Band Delirious?, der nun als Solokünstler sein Können unter Beweis stellt. Da gibt es sicherlich auch einige Songs seines neuen Albums "God's Great Dancefloor" auf die Ohren.

Skillet - sie sind der Headliner des Abends und werden dem Ganzen einen gebührenden Abschluss geben mit Songs ihres neuen Albums "Rise".

Einlass ist 16.30 Uhr. Los geht es um 17.00 Uhr.

Karten gibt's an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder bei cvents für 26,00 €.

Hier noch der offizielle Trailer:

Montag, 20. Mai 2013

Wir sind wieder unterwegs ...

© www.himmelfahrt-festival.de
Dieses mal geht es zum Himmelfahrt-Festival nach Heilbronn. Am 30.05. - Achtung Frohnleichnam - steigt eines der größten christlichen Festivals in Deutschland.

Mit zwei Bühnen und 12 Künstlern und Bands lockt die 14. Ausgabe mit einem sehr interessanten Line-Up.

Mit Skillet (USA) kommt eine der angesagtesten Bands nach Deutschland. Sie machen bereits seit 1996 zusammen Musik und gehören damit zu den erfahrensten Bands unserer Zeit.
Martin Smith (UK) ist den meisten unter euch eher bekannt von der Band Delirious?. Solo unterwegs begeistert er seine Zuhörer mit einem Mix aus Gitarren-Rock, Worship und Balladen.
Emocore gepaart mit Progressive-Rock. Dies vereint die Band Fireflight (USA) in ihren eigenen und unverkennbaren Musikstil. Sie werden den Zuhörern richtig einheitzen.
Grammy-nomminiert und Dove-Award Gewinner Gungor sorgt für den musikalischen Feinschliff im Line-up. Musik für Feinschmecker. Unterhaltung mit Tiefgang für jedermann!

Außerdem mit dabei:

Outbreakband (D)
Trinity (NL)
Johannes Falk (D)
Good Weather Forecast (D)
warumLila (D)
Claas P. Jambor (D)
for me and my sons (D)
Yasmina Hunzinger (CH)


(Klicke auf das Bild um dir den Trailer anzuschauen.)


Alle weiteren Infos und Karten im VVK findet ihr HIER.

Impuls für deine Woche

Ich möchte dir eine Geschichte erzählen:

via National Geographic
Im Mutterleib wuchsen Zwillinge heran. In dem Maße wie ihr Bewusstsein, stieg auch ihre Freude: "Ist es nicht wunderbar, dass wir leben?", sagte eines Tages der eine zum anderen.
"Oh ja", meinte der Angesprochene, und plantschte ein wenig mit seinen kleinen Händchen durch das Wasser, in dem sie schwammen, so dass es kleine Wellen schlug.
Die Zwillinge begannen im Laufe der Zeit ihre Welt zu entdecken. Dabei fanden sie auch die Schnur, die sie mit ihrer Mutter verband und ihnen Nahrung gab.
Beglückt sagten sie: "Wie groß ist doch die Liebe unserer Mutter, dass sie ihr eigenes Leben mit uns teilt!" So vergingen die Wochen und sie bemerkten, wie sie sich veränderten.
"Was bedeutet es, dass wir uns im Laufe der Zeit so verändern?" fragte der eine den anderen.
Der antwortete: "Das bedeutet, dass unser Aufenthalt in dieser Welt bald dem Ende zugeht."
"Aber ich will doch gar nicht gehen," entgegnete der zweite, und fügte hinzu:
"Glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?"
"Ja, das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir stark genug sind für das was uns erwartet."
"Blödsinn, das gibt es doch nicht. Wie soll denn das überhaupt aussehen, ein Leben nach der Geburt?"
"Das weiß ich auch nicht so genau. Aber es wird sicher heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?"
"So ein Unsinn! Herumlaufen, das geht doch gar nicht. Und mit dem Mund essen, so eine komische Idee! Es gibt doch eine Nabelschnur, die uns ernährt und die ist ja jetzt schon zu kurz zum Herumlaufen."
"Doch es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders!"
"Wir werden unsere Lebensschnur verlieren. Wie aber sollen wir ohne sie leben? Vielleicht haben andere vor uns schon diesen Mutterschoß verlassen, doch keiner von ihnen ist zurückgekommen und hat uns gesagt, dass es ein Leben nach der Geburt gibt. Nein, die Geburt ist das Ende, da bin ich mir ganz sicher!"
"Es ist noch nie einer zurückgekommen von 'nach der Geburt'. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende, danach ist alles dunkel und Quälerei."
So fiel der eine, der Pessimistische von beiden, in einen tiefen Kummer und sagte: "Wenn die Empfängnis mit der Geburt endet, welchen Sinn hat dann das Leben im Mutterschoß? Es ist sinnlos. Vielleicht gibt es gar keine Mutter?"
"Aber sie muss doch existieren," protestierte der andere, "wie sollten wir sonst hierhergekommen sein? Und wie könnten wir am Leben bleiben?"
"Auch wenn ich nicht genau weiß, wie das Leben nach der Geburt aussieht, jedenfalls werden wir dann unsere Mutter sehen und sie wird für uns sorgen."
"Mutter? Du glaubst an eine Mutter? Sag mir, hast du je unsere Mutter gesehen?" fragte der erste, "Möglicherweise lebt sie nur in unserer Vorstellung, und wir haben sie uns bloß ausgedacht, damit wir unser Leben dann besser verstehen können. Wo ist sie denn bitte?"
"Na hier, überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie können wir gar nicht sein."
"Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht."
"Doch manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt…"
So waren die letzten Tage im Schoß der Mutter gefüllt mit vielen Fragen und großen Ängsten. Schließlich kam der Moment der Geburt. Als die Zwillinge ihre Welt verlassen hatten, öffneten sie die Augen und was sie sahen, übertraf ihre kühnsten Träume und Vorstellungen.

www.starline-seminare.de

Vielleicht lässt du dir diese Geschichte in dieser Woche mal durch den Kopf gehen. Möglicherweise spürst du ja auch unseren Vater seine Welt streicheln...

Samstag, 18. Mai 2013

Musikvideo: Fallstar - Drags, Drugs and Bones

Seit dem 16. April ist das neue Album "Backdraft" der Hardcore-Band Fallstar in den Läden.
Jetzt hat die Band aus Portland, Oregon, zu ihrer Single "Drags, Drugs and Bones" ein Video veröffentlicht.

Das Cover des aktuellen Albums zeigt maskierte Männer, die mit Sporttaschen durch die Straße laufen und Zettel verlieren. Diese Bild wird zu Beginn in das Musikvideo übernommen. Von diesen Männern wird einer festgenommen und kann such später Dank der Hilfe eines Schlüssels befreien.
Am Ende treffen sich alle an der Küste, die laut der Band für Freiheit stehen soll.

Auch der Song handelt von immer wiederkehrenden unglaublichen Chancen, die Gott uns schenkt, trotz all unseren Sünden, die wir tagtäglich begehen. Immer wieder wird erwähnt, dass nicht aufgegeben wird, bis man das endgültige Zuhause erreicht hat.

Schaut euch das Video an und lasst den Song auf euch wirken. Es lohnt sich!


Fallstar - Drags, Drugs and Bones

(klicke auf's Bild und schau's dir an)


Wer sie gerne mal Live sehen will, der hat bei der Christmas Rock Night in Ennepetal die Gelegenheit dazu.

Freitag, 17. Mai 2013

The Advent Of A Miracle im Interview

Zum InSpirit 4 am 22. Februar diesen Jahres gaben sich die unterschiedlichsten Bands die Ehre, unter anderem auch The Advent Of A Miracle aus Künzelsau. Mit Micha als Sänger, Jan und Jonas an ihren Gitarren, Normen am Bass und Freedle als Schlagzeuger kreieren die fünf Jungs Postcore der richtig losgeht.

CDs:
Fight the good fight (EP, 2010)
Finish the race (EP, 2011)

Den Auftritt zum InSpirit haben wir genutzt, um den 5 Musikern einige Fragen zu ihrer Musik und ihrem Glauben zu stellen.

Wann habt ihr angefangen Musik zu machen? Seit wann gibt es euch?
Jan: Oktober 2009.
Freedle: Also, angefangen Musik zu machen hab ich vor etwa 22 Jahren. Nein, vor 23 Jahren.
Jan: Die Band gibt es seit Oktober 2009 und Musik macht jeder unterschiedlich langer Zeit. Also seit... was weiß ich.
Freedle: 23 Jahren.
Jan: Genau, maximal. Jonas, so lang lebst du noch nicht mal!

Was ist euer musikalisches Markenzeichen, das euch  unverkennbar macht?
Micha: Freiheit. Herz und Freiheit.
Freedle: Ja. Herz und Freiheit, das ist gut.
Jan: Wartet mal, wir müssen mehr dazu sagen. Sagen wir's so: wir haben nicht unbedingt musikalische Höhepunkte in dem Sinne, aber wir verkörpern das, was wir machen auch mit unserem Menschsein.

Wer ist die treibende Kraft bei euch? Gibt es einen Bandchef, beziehungsweise eine konkrete Aufgabenverteilung?
Jan: Ja, schon irgendwie. Also der Micha, unser Sänger, ist schon der Bandpapa, unser "Ortsvorsteher" sozusagen. Papa Schlumpf (;
Freedle: Dann bin ich wohl der Bandopa. (alle lachen)
Jan: Der Normen macht die ganze künstlerische Arbeit, zwecks T-Shirt- Druck oder irgendwas, was man halt entwerfen muss. Die Homepage und so. Er ist so der Designermensch bei uns. Wenn es etwas aufzunehmen gibt, dann ist das meine Arbeit. Und der Jonas und der Freedle, die sehen ziemlich gut aus.
Freedle: Wenn es um die Lieder geht, dann sind unsere beiden Gitarristen am Zug, sie liefern da die Riffs.
Jan: Genau, unsere Lieder schreiben wir zusammen. Die entstehen im Prozess. Da hat jeder sein Mitspracherecht, es liefert nicht einer eine Idee und dann wird das gespielt, sondern wir arbeiten aneinander.
Freedle: Miteinander und aneinander.
Jan: Genau. Das ist vielleicht auch ein Markenzeichen von uns. Das gilt sicher auch für andere Bands, aber wir stehen schon füreinander ein.

Was war euer schönstes Banderlebnis?
Jan: Siehst du, gut dass ich vorher gefragt hab!
Micha: Die Fahrt nach Linz.
Freedle: Als Konzert oder allgemein?
Sowohl als auch.
Jan: Wartet, lasst uns mal nachdenken!
Freedle: Das schönste Erlebnis war eigentlich das Freakstock. Zusammen zu zelten, zusammen den Tag zu verbringen...
Jan: Also, das Konzert auf dem Freakstock war schön, letztes Jahr, 2012, weil wir da zusammen gecampt haben und alles, das war schon ein Erlebnis. Aber was auch schön war, wir hatten vor kurzem ein Konzert in Plochingen, wo praktisch keine Gäste da waren und Micha hat gebrochen, Normen hatte eine gebrochene Rippe und irgendwie war wirklich alles katastrophal. Wir haben das Konzert trotzdem gespielt und am Ende war es eins der besten.
(Im Hintergrund klimpern Kronkorken, Fabi und Matze von Sacrety werfen von der ersten Etage aus welche auf die Bandmitglieder und versuchen, sie zu treffen)
Micha: (an Fabi gerichtet) Wie einfach sollen wir es noch machen? Hier sitzen wirklich viele Leute! (: (Das Spiel sorgt weiterhin für Erheiterung)
Jan: (nach oben zu Fabi und Matze) Entschuldigt mal, wir führen hier gerade ein Interview! (lacht) Entschuldigung. Ist ja auch der Fabi schuld.
Freedle: Der Fabi von Sacrety.
Micha: Sacrety mobbt! (alle lachen)

Auf welcher großen Bühne würdet ihr gern einmal spielen?
Freedle: Wir spielen lieber auf kleinen Bühnen.
Jan: So klein als möglich. Je kleiner, desto besser.
Freedle: Am liebsten gar keine Bühne.
Jan: Doch, das ist die volle Wahrheit. Die schönste Bühne ist die, die nicht höher ist als der Boden, auf dem die Zuschauer stehen.

Welchen Song einer anderen Band findet ihr so genial, dass ihr ihn am liebsten selbst geschrieben hättet?
Jan: "Hallelujah" von Sacrety! (alle lachen)
Micha: Wow, wie schnell das kam!
Jan: "Bulls On Parade" von Rage Against The Machine. Oder nein, Norma Jean. Das Lied, das wir gern spielen würden ist von Norma Jean und heißt "Memphis Will Be Late To Waste".

Was plant ihr für die Zukunft, eine neue Single, ein Album, ein Musikvideo...
Freedle: Wir haben das eigentlich fast schon.
Jan: Jetzt im letzten Monat haben wir uns im Keller verkrochen und eine CD aufgenommen. Die muss jetzt halt gemischt und gemastered und alles mögliche werden und dann in ein paar Monaten wird die dann auch rauskommen. Das ist sicherlich ein Höhepunkt.

Was erwartet uns auf dieser CD?
Freedle: Na, unsere neuesten Lieder (;
Jan: Das schöne an dem Album ist, dass es etwas von einer Collage hat. Das Album hat nicht einfach zehn Lieder, die unverbunden nebeneinander stehen sondern es sind in dem Sinne nur fünf richtige Tracks, aber es sind noch fünf weitere dran, die quasi wie Klebstoff die Lieder verbinden. Es wird so ein großes Ding werden. Es lässt sich hoffentlich in einem Fluss hören, es wäre wunderschön, wenn das klappt.

Unser Blog heißt Burnin' Heart Reports. Was bedeutet euch euer Glaube im Alltag?
Micha: Freedle..?
Freedle: Habt ihr denn keinen Alltag?
Jan: Soviel zur Rollenverteilung: Freedle spricht über den Glauben. (lacht)
Freedle: Ich meine, das brennende Herz sagt ja schon alles. Man sollte einfach ein brennendes Herz für Gott haben.
Jan: Ich glaube unser großes Ding ist, den Glaube in Gemeinschaft zu leben, egal wo und wann. Das ist es auch, was vielleicht unsere Musik noch ausmacht.
Freedle: Wir sind auch nicht unbedingt diejenigen, die predigen, wir versuchen einfach, einen Anstoß zu liefern für unser Publikum. Also das, was bei uns im Alltag erleben, mit Jesus, mit Gott, auch rüberzubringen.
Jan: und mehr leben als sprechen.

Hier auch schon die letzte Frage: Was wollt ihr unseren Lesern zum Schluss noch mitgeben?
Micha: Zeigt Herz.
Jan: Ja, das ist gut. Zeigt Herz! Mit Ausrufezeichen!
Freedle: Sie sollen auf ihr Herz hören und mit Jesus gehen.
Micha: Sie sollen sich frei fühlen.
Freedle: Richtig.
Jan: Jetzt haben wir aber viele!
Freedle: Zeigt Herz. Freies Herz.

Vielen Dank für das Interview!

Nachdem die Jungs im Interview bereits ihre neue EP erwähnt haben, gibt es hier noch einen Teaser dazu; mehr von TAOAM findet ihr auch auf Youtube.

The Advent Of A Miracle - Teaser