Dienstag, 30. April 2013

Musikvideo: warumLila - Wenn alles so leicht wär (Offical Promo Video)


Lange angekündigt, nun ist es endlich da. Das Video von warumLila zum Song "Wenn alles so leicht wär".

Gedreht wurde das Video von Jon Pride, der u.a. auch schon Musikvideos mit Spoken und Draw The Parade gedreht hat. An nur einem Tag ist ein wirklich gutes und echt lustiges Video entstanden.

Da es sich um ein Promovideo handelt, werden zu Beginn des Videos erstmal die Highlights der Tour aufgezählt, u.a. die JesusNight Hassloch, Maiday und das Himmelfahrt-Festival.
Danach geht das eigentliche Video sehr verhalten los.
Frontmann Vita steigt in ein Auto ein und beginnt den Song "Wenn alles so leicht wär" zu singen. Zu ihm gesellen sich dann aber auch die anderen drei Jungs der Band, Frido, Eric und Anton. Man merkt ihnen an, dass es zu viert in einem Auto auf der Rücksitzbank sehr eng sein kann. Passend zu den einzelnen Passagen des Songs sieht man zum Beispiel, wie Sänger Vita seinem Schlagzeuger Frido die Harre abrassiert oder wie auch Jon Pride als Frauenheld ins Video mit eingebunden wird.
Auf jeden Fall ist es den Jungs anzumerken, dass sie bei allem was sie in dem Auto machen wirklich viel Spaß haben und sei es noch so eng. Auch sind einige Freunde der Band am Schluss des Videos im Kofferraum zu sehen, wie sie Seifenblasen machen und Luftballons durch das Auto „werfen“.

Zum Abschluss lässt sich sagen das es ein rundum gelungenes Video ist, welches sehr passend zur Band und ihrem noch nicht ganz fest gefundenen Style ist.


warumLila - Wenn alles so leicht wär

Klicke auf's Bild, um dir das Video anzusehen


Montag, 29. April 2013

Impuls für deine Woche

knittingmneme.blogspot.de
Verstrickte Sache - Neuerdings ist handarbeiten wieder ganz hoch im Kurs: Ob Stricken, Häkeln, Nähen oder Sticken, selbst machen ist die Devise. Wenn man vom Handarbeitsfieber gepackt wurde und sich Stricknadeln und Wolle schnappt, will man am liebsten sofort anfangen - und stellt fest, dass das alles nicht so einfach ist. Die ganze Koordination mit den Fingern klappt manchmal einfach nicht so, wie man es will. Da ist dort mal irgendwie die Wolle weggerutscht und plötzlich sieht das ganze ziemlich merkwürdig aus. Hat man den Dreh dann aber irgendwann raus, traut man sich an schwierigere Muster heran und das, was man mit etwas Geduld zustande bringt, sieht wirklich gut aus und bildet mit den vielen verknüpften Maschen ein stabiles Ganzes.
Allerdings passiert es selbst dem Geübtesten, dass hin und wieder mal eine Masche abrutscht. Mit der richtigen Technik und etwas Geschick bekommt man sie wieder aufgenommen - Hat man allerdings Pech, so fällt sie ganz herunter und zieht eine Laufmasche vom feinsten.
Ist es so nicht auch manchmal in unserem Leben? Eigentlich wissen wir, wie das mit dem Leben und vor allem auch dem Glauben funktioniert, besonders wenn man schon länger Christ ist. Doch trotzdem passiert es immer wieder, dass man mal daneben tritt und so richtig Mist baut. Sozusagen ist uns eine Masche von der Stricknadel abgehauen und das ganze Geflecht unseres Lebens kommt irgendwie aus dem Gleichgewicht und sieht ganz schön verdreht aus.
An diesem Punkt kommt Gott ins Spiel: denn er hilft uns nicht nur, die nötige Konzentration für ein vernünftiges Muster zu behalten, sondern nimmt uns auch die heruntergefallenen Maschen wieder auf. Sogar aus den vielleicht schon entstandenen Laufmaschen weiß er noch etwas schönes zu machen, das gut ins Muster unseres Lebens passt. Es muss auch nicht alles perfekt aussehen. Gott nimmt uns das nicht übel und hilft uns dabei, das Gestrickte am Ende gelingen zu lassen. Und das ist Gold wert.
Also, lass Gott deine heruntergefallenen Maschen aufheben und die Laufmaschen ausbessern. Verstrick ihn einfach ganz fest in dein Leben - dann sieht das Gestrickte am Ende trotz der einen oder anderen Laufmasche mit Sicherheit sehr gut aus. (;

Samstag, 27. April 2013

Musikvideo: John Coffey - Dirt & Stones

John Coffey @ Facebook
Schlamm. Pfützen. Steine. Als Kinder eines unserer liebsten Spielzeuge. Daran erinnerte sich wohl auch die niederländische Punkrock-/Post-Hardcore-Band John Coffey, als sie das Musikvideo zu ihrem Lied "Dirt &Stones" drehten.

In dem am 4. April veröffentlichten Video geht es nämlich sehr schlammig zu!
Man sieht 4 Jungs auf einer Bank im Wald sitzen, 2 andere kommen mit dem Fahrrad vorbeigefahren, fühlen sich aus irgendeinem Grund provoziert und verfolgen die 4. Einen bekommen sie sogar zu fassen und werfen ihn in eine große Schlammpfütze. Die 4 Jungs beschließen, sich zu rächen und sammeln selbst eine große Schubkarre voll Dreck und Schlamm.
Durchzogen wird das ganze immer wieder durch Szenen, in denen die Band in einem kleinen Hinterhof vor einer kleinen Menge Fans den Song spielt. Hier kommt es dann auch zum Showdown: Die Jungs stürmen das Konzert und fallen über den Schlagzeuger der Band her, der einer der Schuldigen war. Was folgt ist die wohl größte Schlammschlacht, die es je in einem Musikvideo gab.

Die selbe Verwirrung, die das Video nach dem ersten Anschauen hinterlässt, gibt einem auch der Text des Liedes beim ersten Lesen auf. John Coffey benutzen eine sehr bildhafte Sprache, sodass jeder den Inhalt des Liedes anders verstehen kann. Zum Glück findet man den Text ja unter dem Musikvideo auf Youtube.

John Coffey - Dirt & Stones

Freitag, 26. April 2013

Claas P. Jambor im Interview


Claas P. Jambor @ Facebook
Schleswig, Deutschland - Houston (Texas), USA - Deutschland - USA - Deutschland - Welt. So in etwa könnte die Route aussehen, die Claas P. Jambor in seinem Leben schon zurückgelet hat, nur mit vielen weiteren Zwischenstopps. Der Singer/ Songwriter hat schon viel erlebt, und das spiegelt sich auch in seinen Texten wieder. Seine unverkennbare Stimme und die eingängigen Melodien verpassen seiner Musik einen einzigartigen Stempel. Einmal in der Stereoanlage drin, will man seine CDs auch so schnell nicht wieder rausnehmen.

CDs:
Exceptional ( Album, 2001)
one day recordings (Album,2004)
Paradise Lane (Album, 2010)
Piano Album (2012)

Inzwischen ist er mal wieder in den USA, aber zum Rock Without Limits 2012 haben wir Claas nach seinem Auftritt auf der Unplugged- Stage abgepasst und ihm einige Fragen zu seiner Musik, seinen Plänen und natürlich zu seinem Glauben gestellt.

Wie bist du persönlich zur Musik gekommen?
Oha. Meine Mutter hat mich damals gezwungen, Klavierunterricht zu nehmen. Ich hab es absolut nicht gemocht, aber inzwischen bin ich ihr doch sehr dankbar.

Hast du ein Lieblingslied, das du gerne und imer wieder auf Konzerten spielst?
Lieblingslieder sind tatsächlich bei mir fluktuierend, das heißt es ist mal das, mal dieses. Ich muss sagen, zurzeit sind wahrscheinlich "Open Skies" und "Friend In Need" die, die ich am häufigsten spiele.

Mit welchem Produzenten, Musiker oder mit welcher Band würdest du gern einmal zusammenarbeiten?
Witzigerweise hab ich eigentlich immer auf so einen Produzenten in den USA geschielt, der heißt Teddy T. und mit dem arbeite ich jetzt auch zusammen an der neuen Platte. Der hat von Mutemath bis Delirious und TobyMac, Faith Hill, Stacy O'Rico alle möglichen gemacht und mit dem darf ich jetzt zusammenarbeiten. Ein Sensationstyp, wir haben sehr viel Spaß.

Was war dein bisher größter Gig?
Mein größtes Konzert war vor 1 Million Leute auf dem Weltjugendtag in Köln nach dem Papst. Das war 2005.

Auf welcher großen Bühne würdest du gern einmal spielen?
Oh. Eine schöne Frage. Ich glaub ich hätte Lust, mal Rock am Ring oder sowas zu spielen. Das wäre schön. Ich war auch noch nie als Gast da, aber ich habe von einigen Freunden viel Gutes gehört, die da waren. Das wär schon echt eine Sensation.

Claas P. Jambor @ Facebook
Erwartet uns in nächster Zeit etwas neues, eine Tour, ein Album oder ein neues Musikvideo?
Ja, also wahrscheinlich alles davon. Dieses Jahr (2012, Anm. d. Red.) spiel ich jetzt noch durch, was ich so hab und dann werd ich zurück nach Amerika gehen und die Platte fertig machen. Ich soll da für die Vineyards und ein paar weitere Bands nächstes Jahr Alben produzieren. Ich würde gern wiederkommen, mit einer neuen Platte und dabei wird dann auch ganz bestimmt eine Tour dazu stattfinden. Ich habe ja auch gerade diese Piano- CD rausgebracht - exklusiv für den Live- Verkauf, deswegen machen wir im Mai eine Tour dazu! Es wird auch nur 2013 dazu Konzerte geben - wahrscheinlich in 2 Touren aufgeteilt. Offensichtlich spiele ich ja eher Klavier (: Mit dabei wird
Sebastian Cuthbert sein - vielleicht sagt der Name ja noch einigen Leuten was.

Du warst vor einiger Zeit Worshipleiter in einer Gemeinde in Georgia. Wie hat dich diese Zeit geprägt und was konntest du von den Leuten in der Gemeinde lernen?
Das ist ja schon sehr lang her. Was dadurch passiert ist, ist, dass ich sehr viel rundherum eingeladen wurde, erst regional in Georgia, dann überall in den USA. In der Zeit hab ich auf jeden Fall gelernt, dass es sehr viele unterschiedliche Persönlichkeiten gibt, und sehr viele verschiedene Ansätze im Glauben. Da wir als Christen an der Liebe untereinander erkannt werden sollen ist es wichtig, dass wir uns diesen verschiedenen Ansätzen nicht vor einander abschotten und denken, dass nur "wir" alles richtig machen. Gott ist größer als wir.

Durch was ist deine Musik heute beeinflusst? Gibt es irgendeine Band oder bestimmte Instrumente?
Oh, durch viele. Meine Musik ist immer durch alles mögliche beeinflusst. Ich hab in den letzten Jahren sehr viel mit elektronischer Musik gearbeitet, vor allem auch für andere Künstler. Ich glaube, das beeinflusst schon viel. Wobei, die allerletzten paar Sachen waren wieder sehr akustisch - eine Singer/ Songwriter und eine Blues- CD... Aber mal sehen, vielleicht passiert da ja noch mehr. Vielleicht machen wir nochmal ein Seitenprojekt, das ganz auf Electro/ House basiert. Es sind auch ein paar Angebote von einer Plattenfirma auf dem Tisch. Wir werden sehen.

Unser Blog heißt Burnin' Heart Reports. Was bedeutet dir dein Glaube im Alltag?
Wenn Glaube nicht im Alltag stattfindet, finde ich das ziemlich albern, denn sonst ist es doch nur aufgesetzt und etwas, das man auf irgendeinem Event macht. Das Fundament des Glaubens ist meiner Meinung nach tatsächlich zuallererst mal, dass man davon überzeugt ist, dass Gott existiert. Wenn dieser Gott also echt ist, dann darf ich ihn auch außerhalb religiöser Übungen ansprechen und hoffentlich erleben. Und dann versucht man, diesen Gott zu suchen und ihm nachzujagen. Auch hier darf ich das auf eine natürliche Art und Weise tun. Ich glaube, wenn ich versuche all die Dinge, die ich eh in meinem Alltag mache - Schule, Studium, Arbeit, mein Verliebtsein, meine Wut, was auch immer - in einem Bewusstsein mache, dass Gott mit mir ist. dann ändert das s Ziel,chon oft die ganze Perspektive. Und wenn wir mal nicht alles auf die Reihe bekommen, dann weiß Gott auch, dass wir Stress hatten... alles nicht so schlimm!
Grundsätzlich bedeutet für mich Glaube, dass man in allem, und wenn es noch so alltäglich ist, als Nachfolger Jesu lebt und sich dessen bewusst ist.

Kommen wir zur letzten Frage: was möchtest du unseren Lesern zum Schluss noch mitgeben?
Interessiert euch für die Welt, interessiert euch für das, was da draußen ist. Und wenn ich sage "die Welt", dann meine ich das wörtlich: also für die Dinge, die global passieren. Andere Länder, andere Kulturen. Interessiert euch für das, was andere Leute denken und glauben, für Dinge, die andere menschen beschäftigen und was sie für Probleme haben. Das Umfeld, in dem man sich aufhält, ist ja immer nur ein ganz kleiner Teil der Wahrheit. Wenn man in ein paar Jahren auf die Probleme, die man hat, den Freundeskreis, in dem man sich bewegt, zurückblickt, dann wird man oft merken, was das für ein Mikrokosmos war. Man wird merken, dass das alles garnicht so wichtig war, sondern dass es viel interessanter ist, mal raus zu gucken und über den Tellerrand zu sehen und zu schauen, was es da draußen noch alles gibt. Man sollte eine Begeisterung für eine Sache finden können und sagen können: "Ja, ich bin total begeistert für einen gewissen Aspekt des Lebens, für eine gewisse Sache". Eine Leidenschaft, ein Ziel, irgendwas, was man erreichen will im Leben. Vielleicht sagst du: "Ich liebe Autos" - aber kein Mensch in deinem Freundeskreis interessiert sich dafür. Dann sollte man sagen "Es ist mir egal, ich werde trotzdem darüber hinaus meinen Weg gehen. Und Rennfahrer oder Mechatroniker werden". Man sollte ein Ziel haben und diesem Ziel nachgehen. Wenn man das versucht und das tut, dann wird man darin auch erfolgreich sein und seinen Weg gehen und einen Weg finden. Man wird dann auch eine Anerkennung darin bekommen, die vielleicht außerhalb der fünf, sechs Leute ist, die vielleicht jetzt gerade neben dir sitzen und denken 'Mann, ist das uncool'. Ja.

Vielen Dank für das Interview!


Und hier jetzt noch eine kleine Kostprobe seiner Musik:
 
 
Claas P. Jambor - Stars
 

Donnerstag, 25. April 2013

Musikvideo: Joel Strauss - The Roads

www.joelstrauss.bandcamp.com

Joel Strauss, ein Multi-Instrumentalist und Singer/Songwriter aus Kelowna, British Columbia. Ausgestattet mit einer markanten Stimme, verbindet seine Musik ergreifend aufschlussreiche Texte mit einer Vielzahl von Stilen, einschließlich des traditionellen Pop, Hard Rock und Folk.

In seinem aktuellen Video zu dem Song "The Roads" sieht man Joel in einer U-Bahn Station sitzen. Teilweise wartet er einfach nur, manchmal spielt er aber auch auf seiner Gitarre. Auch sieht man andere Straßenmusiker, die kommen und gehen. Dann schwanken die Bilder zwischen total unscharf, wo man garnichts erkennt, Bildern von einem bewölkten Himmel und Joel selbst hin und her. Aber natürlich sieht man den jungen Joel auch selbst Gitarre spielen und seinen Song singen. Das komplette Video ist in schwarz/weiß, naja, eher einem blau/weiß gehalten. Sehr passend zum Song, der durch die eingängige Stimme und den seichten Gitarrenklängen besticht.

Auf jedenfall zu empfehlen.

Joel Strauss - The Roads 

Klicke auf das Bild, um das Video anzusehen.


HIER findet ihr weitere Infos zu Joel Strauss.

Dienstag, 23. April 2013

CD: Staryend - Always with you

staryend.de
Gewonnener Bandcontest, Radioauftritte und in den Crosscharts auf Crosschannel vertreten: Staryend. Die junge Band aus Reutlingen haben letztes Jahr im Mai eine EP mit dem Titel: „Always with you“ veröffentlicht. Wir haben in die EP reingehört, die 5 Tracks beinhaltet:

01. Love never fails
02. Hear my word
03. Come back again
04. Broken
05. Never ends

Das CD-Cover schmückt eine Straße, die hinterm Horizont weiterführt ins Licht weg von den dunklen Wolken. Auf der rechten Seite der Straße laufen ein kleiner Junge und ein Erwachsener Hand in Hand dem Horizont entgegen zum Licht. Always with you, es ist immer jemand bei dir wurde hier gut dargestellt.

Im 1. Song der EP geht es um die Suche nach der Liebe, die für immer ist. Diese Liebe finden wir beim Vater. „He gave us the promise that this love will never end. His love never changes, he will always be our friend” Familien können zerbrechen, Beziehungen können vergehen, aber die Liebe des Herrn vergeht nie und ist kein Reinfall.

„Hear my word“ ist ein freudiger Song, der sich um das Hören von Gottes Wort dreht. „Hear my word. Believe and cross over from death to life”-ein Refrain der sich nach dem ersten Hören sofort im Ohr festbeißt und dort nicht so schnell wieder weg möchte.

Der nächste Track der EP „Come back again“ handelt davon das man immer zu Gott kommen kann, zu seinen „offenen Händen der Liebe“. Immer dann wenn man sich selbst ein Stück verliert, man kein Licht sieht oder man seine Sünden erkennt und diese einen traurig machen, kann man zum Herrn kommen. „I’m your father and your my child. With open hands I’m standing there and wait.“

Das 4.Lied der Platte ist “Broken” ein sehr trauriger und melancholischer Song. Doch wie traurig er auch ist, schenkt er auch neuen Mut und Hoffnung. Wenn man das Gefühl hat gebrochen, verloren oder einfach nichts zu sein, erinnert das Lied einen daran, dass man auf Gott vertrauen soll. Wenn du im Team für Gott spielst, ist man nicht alleine, denn Gott ist immer da. „I am always with you, to the very end.“- bis zum bitteren Ende.

Der letzte Song von “Always with you” trägt den Titel “Never ends”. Er ist vom Inhalt eine Mischung aus “Broken” und “Love never fails“. Das Herz ist mit Schmerz gefüllt, man fühlt sich weit weg und wünscht sich die Nähe Gottes, weil diese „versprochen“ wurde und im Gebet eintritt. Der nächste Tag kommt und geht, aber Gottes Liebe bleibt und es wird einen Tag geben wo kein Schmerz mehr ist, aber der Herr bleibt der selbe.

Alles in allem ist „Always with you“ ein gelungenes „Erstlingswerk“, dass guten Poprock und Worship beinhaltete und viel Hoffnung und Freude spendet. Mitsingen ist vorprogrammiert wie es bei Worship häufig der Fall ist.

Und wäre das noch nicht genug, haben die Jungs Anfang März eine neue Single aufgenommen, die sie am 21. April veröffentlicht haben und ihr euch auf ihrer Homepage kostenfrei downloaden könnt.
Der Song heißt "Heartbeat" und hat wie die Lieder der EP Ohrwurmpotenzial. Es ist ein Feature mit Flo von Good Weather Forecast und ein Video mit Studioaufnahmen gibt es auch noch.
Viel Spaß!

Staryend - Heartbeat ft. Flo (GWF)



Montag, 22. April 2013

Impuls für deine Woche

123rf.com
"Ich hab da so ein Problem....."
"Der Mangel an Nächstenliebe kommt daher, daß man zuviel fern- und zu wenig nahsieht." Hellmut Walters

"Wir fliegen heute über den Ozean, aber zu uns selbst und unseren Nächsten ist es sternenweit." Max Reinhardt

"Liebe deinen Jetzigen und nicht erst deinen Nächsten." Peter Hille (1854 - 1904)

"Menschenliebe ist nicht so vom Zaun zu brechen, auch sie erfordert Anstrengung." Bettina von Arnim (1785 - 1859)

"Es ist leichter, alle zu lieben als einen. Die Liebe zur ganzen Menschheit kostet gewöhnlich nichts als eine Phrase. Die Liebe zum Nächsten fordert Opfer." Peter Rosegger (1843 - 1918)

"Mit der Liebe zu Gott steigert sich die Liebe zum Nächsten. Beide entspringen der selben Qualität."


Nächstenliebe. Viele Zitate könnte man darüber noch anfügen.  Ein Thema was auch in der Bibel regelmäßig angesprochen wird - Gott erinnert uns immer wieder daran wie wichtig es ist seinen nächsten in Liebe zu begegnen.

Und ja es ist ein Thema über was man sicher schon viel gehört hat, aber bitte lese den Impuls weiter, denn Gott scheint es sehr wichtig zu sein dass wir immer wieder darüber nachdenken und unser handeln (auch da wo wir nicht in Liebe agieren), zu reflektieren. (Sonst würde es in seinen Wort nicht so oft angesprochen werden).

"Bleibt niemand etwas schuldig; nur die Liebe schuldet ihr einander immer."
Römer 13,8

"Jesus antwortete ihm: "Liebe Gott, den Herrn, von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe und mit deinem ganzen Verstand". Das ist das erste und wichtigste Gebot. Ebenso wichtig ist aber das zweite: "Liebe deinen Mitmenschen, so wie du dich selber liebst!" Alle anderen Gebote und alle Forderungen der Propheten sind in diesen Geboten enthalten."
Matthäus 22, 37-40

An dieser Stelle wird sozusagen das Gesetz der Nächstenliebe gleichgesetzt mit dem Gebot Gott an erster Stelle zu lieben.  Es scheint schon eine gewaltig große Lebensaufgabe zu sein Gott zuallererst zu lieben und dann auch noch meinen Mitmenschen genauso?!

"Meine Freunde! Lasst uns einander lieben, denn die Liebe kommt von Gott. Wer liebt, ist ein Kind Gottes und kennt Gott. Wer aber nicht liebt, der weiß nichts von Gott; denn Gott ist Liebe. Gottes Liebe zu uns ist für alle sichtbar geworden, als er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, damit wir durch ihn leben können. Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns seine Liebe geschenkt. Er gab uns seinen Sohn, der alle Schuld auf sich nahm, um uns von unserer Schuld freizusprechen. Meine Freunde, wenn uns Gott so sehr liebt, dann müssen auch wir einander lieben."
1. Johannes 4, 7-11

Gott hat aus Liebe seinen Sohn am Kreuz sterben lassen, damit wir frei werden können von Sünde. Was ist das nicht schon für ein Riesen Geschenk an uns? Eigentlich müssten wir aus Dankbarkeit und Freude gar nicht anders können als diese Liebe endlos weiter zu geben.

Doch wie sieht die Realität aus? Wie oft kommen wir in Kontakt mit Menschen die wir komisch finden, die uns nerven mit ihrer Art, wo wir meinen ein Problem mit ihnen zu haben weil sie anders sind? Schnell neigt man dazu solche Leute auszugrenzen, weil sie "nicht in den Rahmen passen", man hält sie sich lieber auf Distanz und versucht Gespräche mit ihnen möglichst kurz und oberflächlich zu halten.

Warum fällt es uns so schwer solchen Menschen zu begegnen, wie Jesus ihnen begegnet? Gott liebt diese "Anderen" kein Stückchen anders als wie er mich oder dich liebt. Und wir sind nicht mal ansatzweise in der Lage sie so zu sehen wie unser Schöpfer sie sieht...

Vielleicht ist es nötig hin und wieder mal unsere beschränkte Welt in der wir leben zu verlassen, den Stolz und Egoismus abzulegen und durch Gottes Kraft einfach mal die Mauern die uns eingrenzen und hemmen, zu brechen.

Natürlich sollte man das Gebot der Nächstenliebe nicht aus Zwang leben - aber wir können es vor Gott bringen, ihn sagen was uns schwerfällt und bitten dass er uns hilft unsere Herzen zu verändern.
Vielleicht sollte dies dein Opfer für Gott sein. Sich den Schwierigkeiten, die man so dabei hat seinen nächsten zu lieben, zu stellen und sie für und mit Gott bewältigen. 

Liebe urteilt nicht. Liebe geht tiefer und fragt nach den warum. Vielleicht wäre es an der Zeit die Leute die man als unangenehm empfindet, zu fragen, was sie in ihren Leben erlebt haben. Du wirst sicherlich einiges überraschendes erfahren und vielleicht kannst du dann verstehen warum diese Person so ist wie sie ist. Könnte dies dann sogar der erste Berührungspunkt sein wo du anfängst diesen Menschen zu lieben? Wäre das nicht mal ein Versuch wert?

Jesus lebt es uns vor. Willst du ihn folgen?

Und hier noch ein ein mutmachender, inspirierender Song von Tobias Hundt und Samuel Harfst.


Tobias Hundt - Jetzt und Hier

Samstag, 20. April 2013

Film: Cutback - Dein Leben. Du entscheidest.

SCM Hänssler
Wie es nach der Schule weitergehen soll, diese Frage hast du dir vielleicht schon gestellt oder wirst sie dir irgendwann in nächster Zeit stellen.
Hast du schon eine genaue Vorstellung, welchen Beruf du erlernst? Oder eher doch ein Studium? Oder haben deine Eltern da eher ihre eigenen Vorstellungen, die sich vollkommen von deinen unterscheiden?
Aber eigentlich entscheidest ja du, es ist ja schließlich dein Leben. Also auch deine Entscheidung, oder?
Aber was wird, wenn sich die Pläne schlagartig ändern, von einem Tag auf den nächsten?

Luke, der Hauptdarsteller des Films "Cutback - Dein Leben. Du entscheidest", befindet sich gerade in so einer Situation.
Er ist jung, gutaussehend und steht kurz vorm Highschool-Abschluss.
Schule ist eigentlich nicht so sein Ding. Aber Surfen bedeutet ihm alles!
Am liebsten würde er Profi-Surfer werden.
Doch der Plan seiner Eltern, was sein Leben angeht, sieht ganz anders aus! Sie wollen, dass er auf's College geht. Surfen ist schließlich nichts Solides!
Aber Surfen ist Lukes Leben. Gesponsert werden sein großer Traum.
Dieser Traum rückt in greifbare Nähe: es stehen Tryouts an. Der Beste bekommt den heißbegehrten Platz im Surfteam.
Seine Eltern wollen ihn bei diesem Vorhaben nicht wirklich unterstützen, ganz im Gegensatz zu seinem besten Freund Casey. Sie machen alles zusammen, so wie das nun mal bei Freunden ist. Und Casey unterstützt Luke wo er nur kann.
Aber Luke ist nicht der Einzige, der es auf diesen Platz im Team abgesehen hat. Sein stärkster Konkurrent ist Matt, der Neue an der Schule...
Aber auch zu Hause läuft nicht alles glatt. Lukes Mutter bemüht sich die Familie zusammen zu halten und wünscht sich nichts sehnlicher, als dass auch Luke einen Zugang zum Glauben findet. Seiner Mutter zu Liebe besucht er die Gemeinde, auch wenn der Glaube nichts für ihn ist. Aber wenn er schon mal da ist, dann kann er auch gleich mal die Mädchen in der Gemeinde abchecken. Vor allem die hübsche Emily hat es ihm angetan. 
Doch dann ändert ein tragischer Unfall Lukes ganzes Leben...

Was anfangs wie ein typischer christlicher Jugendfilm wirkt, entwickelt sich mit der Zeit doch zu einem sehr bewegenden Film, der die Fragen des Lebens aufwirft. Von "Was mache ich nach der Schule?" über "Was ist der Sinn des Lebens?" bis hin zum Umgang mit Träumen, Veränderungen, Tod und Trauer.

Zu kaufen gibt es den Film in jeder gutsortierten christlichen Buchhandlung oder bei SCM Hänssler.

Der Film wurde mit dem Peoples Choice Award für den Best Feature Film beim San Diego Christian Film Festival ausgezeichnet.


Cutback - Trailer (deutsch)


Klicke auf das Bild um dir den Trailer anzusehen





Titel: Cutback     Dein Leben. Du entscheidest. (Original: Cutback - One Life, One Direction)
Bestellnummer:  210.210
Veröffentlichung: 2010 (Original), 2012 (deutsche Verfilmung)
Genre: Spielfilm, christlicher Jugendfilm
Länge: 87 Minuten
FSK: 6 Jahre (wobei ich persönlich den Film für 6-Jährige etwas zu heftig finde)
Preis: 15.95 € (SCM Hänssler)

Donnerstag, 18. April 2013

34. Deutscher Evangelischer Kirchentag in Hamburg



www.kirchentag.de
Vom 01.05.-05.05.2013 werden sich ca. 100.000 Menschen in Hamburg treffen. Warum? Genau in dieser Zeit findet der Evangelische Kirchentag statt.
Unter dem Motto "Soviel du brauchst" werden die 5 Tage stehen.

Auf 611 Seiten ist das komplette Programm des Kirchentages nachzulesen. Ganz schön schwierig da das rauszufiltern, was einen auch wirklich interessiert. Teilweise kann man nicht alles besuchen, da sich verschiedene Angebote überschneiden. Praktisch ist aber auch, dass viele Programmpunkte sich wiederholen und man so sich seinen Tag passend zusammenstellen kann.

Wir haben euch mal ein paar tolle und auch interessante Programmpunkte herraus gesucht:

Natürlich wird der Kirchentag mit einem Eröffnungsgottesdienst eingeläutet. Stop! Nicht nur einer, sondern gleich vier Gottesdienste laden zum Beginn ein. Mit dem Abend der Begegnungen und dem Abendsegen mit Lichtermeer wird der erste Tag beendet.

Die nächsten drei Tage laden zu verschiedeste Angebote, Bibelarbeiten, Gottesdienste und Konzerten ein.
So zum Beispiel gibt es Konzerte u.a. mit Tobias Hundt, Wise Guys, D:Projekt, Sacrety, Draw The Parade, Samuel Harfst, SEA + AIR und vielen mehr.
In die Bibel schauen und darüber nachdenken kann man u.a. mit Dr. Eckart von Hirchhausen, Margot Käßmann, Katrin Göring-Eckardt, Dr. Wolfgang Schäuble, sowie Theologen aus ganz Deutschland und teilweise der ganzen Welt.
Auch die Hauptvorträge und Podiumsdiskusionen sind nicht zu vergessen. Zu den verschiedesten Themen rund um das Kirchentagsmotto "Soviel du brauchst" werden Politiker, Theologen, Bekannte aus den Medien, Musiker und Menschen wie du und ich diskutieren.
Mehr zu den Programmpunkten könnt ihr HIER nachlesen.

Noch kann jeder am Kirchentag teilnehmen. Tageskarten gibt es wärend des Kirchtages in Hamburg zu kaufen oder online zu bestellen.

Alle Infos rund um den Kirchentag findet ihr HIER .

Natürlich gibt es zum Motto noch einen passenden Kirchentagssong:


Mic Donet - "Soviel du brauchst"

Klicke auf das Bild, um das Video anzusehen.

 

Mittwoch, 17. April 2013

Musikvideo: Skillet - Sick of it

Bilder zusammengesammelt: Skillet
Was macht dich krank und kaputt? Was bringt dich dazu, dass du sagst, dass du "Sick of it" bist?

Die amerikanische Rockband Skillet hat ein Lyric-Video zu ihrem Song "Sick of it" veröffentlicht.
Es ist aber kein 0815-Video mit dem Liedtext.
Skillet haben vor einiger Zeit ihre Fans gebeten, ihnen Instagram-Bilder zu schicken. Auf den Bildern sollten die Fans zeigen, wegen welchen Dingen sie so richtig "sick of it" sind.

Diese Instagram-Bildern sind nun in das Musikvideo eingeflossen. Die Fans sprechen viele verschiedene Thema an, die sie krank machen: Missbrauch, Hoffnungslosigkeit, Gewalt, Angst, Mobbing, Gruppenzwang, Unsicherheit, Depressionen, Lästereien, Arbeitslosigkeit, Rassismus, das Gefühl ungewollt zu sein usw.

Egal, was du machst, es scheint nichts auszumachen, keiner scheint sich dafür zu interessieren. Jede leere Versprechung ist für dich wie eine Erinnerung. Keiner kann es ändern.

Jeden Tag auf's Neue! irgendwie scheint man machtlos dagegen zu sein... Was kann man dagegen tun?

Im Video erscheinen immer wieder die Worte "Raise Your Hands".

Es geht darum, sich von all diesen Sachen, die einen bedrücken, die einen krank machen, nicht unterkriegen zu lassen. Es geht darum, die Chance zu ergreifen, all die Sachen abzuschütteln, die einen so belasten, Farbe zu bekennen. "Take a stand, raise your Hands if you're sick of it".

Vielleicht gibt es auch das Eine oder Andere in deinem Leben, das den Titel trägt "Sick of it".
Dann will dir das Lied Mut machen, auszubrechen, die Ketten aufzubrechen, Farbe zu bekennen und anzufangen etwas zu verändern!



Skillet - Sick of it (Fan Lyric Video)



Reinhören in den Song könnt ihr aber auch auf Soundcloud.

Ach übrigens, Skillet sind bald in Europa zu sehen:

30. Mai 2013 Himmelfahrt Festival in Heilbronn, D
31. Mai 2013 MAIDAY in Minden, D
1. Juni 2013 EO Youth Day in Arnhem, NL
2. Juni 2013 Springtime Festival in Frauenfeld, CH

Dienstag, 16. April 2013

Wir sind wieder unterwegs

Eine knappe Woche lang ist Bernloch im Ausnahmezustand: das Maifest.
Den Auftakt dieser Großveranstaltung bildet das Rockfestival Das Maifest rockt am 26. April.

Dieses Mal mit am Start sind:

warumLila - Pop-Rock aus Minden. Für sie ist es der Auftakt ihrer "Wenn alles so leicht wär"-Tour. Man kann also gespannt sein auf die neue Show der 4 Musiker.

Sacrety - Electro-Rock-Core aus dem Süden des Landes. Mal laut und pulsierend wie eine Metropole, dann aber auch mal wieder etwas ruhiger, aber immer wieder für eine Überraschung gut.

Draw The Parade - Parade-Pop aus den Niederlanden. Sie sind der internationale Part des Abends und laden dazu ein, Teil der Parade zu sein.

DJ Alex Arndt - Electro House vom Plattenteller. Er sorgt für noch mehr Partystimmung.

Los geht's 21.00 Uhr im Festzelt in Bernloch (Einlass 20.00 Uhr)
Tickets gibt es für 5,00 € im Vorverkauf (hier) und für 7,00 € an der Abendkasse.



* * *


Zum 3. Mal findet diese Veranstaltung schon in Hermsdorf (bei Jena) statt: WAKE UP.
Die JC Gemeinde Hermsdorf lädt zum Konzert mit warumLila ein.

Wer die Mindener Band schon mal gehört und gesehen hat, weiß, dass sie Live so richtig abgehen und die Bude rocken. Wake Up ist die 2. Show ihrer "Wenn alles so leicht wär"-Tour.

Ab 19.00 Uhr öffnet die JC Gemeinde ihre Türen.

Eröffnet wird die Veranstaltung mit einigen Raps bevor dann warumLila das ehemalige Geschäftsgebäude rockt.

Eintritt ist frei!

Für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt!

Infos gibt's HIER.

Montag, 15. April 2013

Impulse für deine Woche

Wer bin ich eigentlich?

Bei meinem Vorgesetzten möchte ich als dynamischer und ideenreicher Arbeitnehmer gelten.
In meiner Gemeinde will ich als guter und vorbildlicher Christ bekannt sein.
In meiner Nachbarschaft bin ich der nette und gut gelaunte Nachbar, der auch mal Zeit für ein paar Worte über den Gartenzaun hat.
Im Jugendkreis möchte ich, dass mich die Anderen für witzig, tiefgründig und motivierend halten.

Aber:
Wer bin ich wirklich?
Wer bin ich, wenn mich keiner sieht?

Und wenn ich ehrlich bin, dann entdecke ich unter der äußeren Fassade viele Eigenschaften, die mich erschrecken:
Ich bin manchmal richtig neidisch auf andere, die besser sind als ich.
Ich kann mich nicht immer so gut beherrschen, wie ich mir das wünsche.
Wenn ich allein im Auto sitze und es eilig habe, dann verhalte ich mich manchmal nicht besonders christlich.
Wenn ich alleine in meinem Büro sitze und der Berg Arbeit auf mich zurollt – dann ist nur noch wenig zu sehen von dem Menschen, der ich gerne sein würde.

Und dann gibt es noch einige Eigenschaften, die ich hier lieber nicht aufzählen will …

Wer bin ich, wenn mich keiner sieht?
Erwartet Gott nicht von mir, dass ich liebevoll, treu, engagiert und zuvorkommend bin?
Wünscht er sich nicht, dass ich immer mehr so werde wie Jesus?

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr wird mir klar:
Gott erwartet nicht von mir, dass wir immer treu, vorbildlich, gut gelaunt und nett sind.
Er weiß das ganz genau, dass ich das oft nicht schaffe. Und wünscht er sich nicht, dass ich ihm ehrlich sage, wer ich wirklich bin?

Darf ich mich nicht mit allen Kämpfen, mit aller Verzweiflung, mit allen Nöten und Ängsten vor Jesus hinstellen und sagen: „So bin ich. Mit hellen und dunklen Seiten. Mit Augenblicken voller Glück und Zufriedenheit und Augenblicken voller Verzweiflung. So bin ich."
Und schaut mir dann Jesus nicht ganz tief in die Augen und sagt: Ich liebe dich – so wie du bist. Gerade, weil du neidisch, unbeherrscht oder lieblos bist – gerade deshalb bin ich doch in deine Welt gekommen und bin am Kreuz gestorben – weil ich dich liebe.
So – so verbogen wie du bist – liebe ich dich.
Ich glaube daran, dass Jesus so ist.
Und dass er mich kennt und trotzdem liebt.

„Herr ich danke dir, dass du mich kennst und trotzdem liebst.
Und dass du mich beim Namen nennst und mir vergibst.
Herr, du richtest mich wieder auf und du hebst mich zu dir hinauf.
Ja ich danke dir, dass du mich kennst und trotzdem liebst."

Samstag, 13. April 2013

CD: Dennis Maaßen - maaßlos geliebt


© dennis-maassen.de
Maaßlosvoll mit guter Musik ist „maaßlos geliebt“ von Dennis Maaßen, das am 31.Januar
erschien. Maaßlos geht’s aber nicht weiter, sondern wir haben in das Debütalbum des Wuppertalers für euch reingehört und waren maaßlos überrascht.

9 tiefgründige Songs sind auf der Platte enthalten, die da wären:

01. Jetzt bin ich bei dir
02. Königskind feat. Lisa-Ann Kehl
03. Maaßlos geliebt
04. Interludium
05. Du bist
06. Wir wollen mehr
07. Mein größter Wunsch
08. Wieder an dein Herz
09. Alles aus deiner Hand

Dennis Maaßen’s Musik erinnert beim ersten Hören an die Dichter und Denker der christlichen Musik wie Samuel Harfst oder Johannes Falk – tiefgründige und gefühlvolle Popmusik.
Vom ersten zum letzten Song wird es von rockig zu ruhig, was die Facetten des jungen Musikers aufzeigt und zeigt, dass er mit den vorher genannten Künstlern mithalten kann.

Mit „Jetzt bin ich bei dir“ beginnt das Album mit einem tanzbaren Song bei dem man ab dem ersten Takt mitwippt. Der Song handelt von der Ewigkeit und dem Tod, aber nicht traurig und grau dargestellt, sondern eher mit Freude auf das was folgt, dass wir Christen nach unserem Tod die Ewigkeit mit Jesus verbringen dürfen. Aber auch dass Jesus davor schon bei uns ist.

Mit „Königskind“ folgt ein Song, der von der Beziehung zu Gott handelt. Wir sind Kinder Gottes und der Song ruft das stolz aus. „Auf deinem Schoß bin ich zuhause / An deiner Hand geh ich sicher durch die Welt / Aus deinem Mund kommen die schönsten Geschichten / Neben deiner Spur finde ich den richtigen Weg / An deinem Ohr kann ich dir alles sagen / Unter deinem Blick holst du mein Innerstes hervor“ Es ist ein Duett mit Lisa-Ann Kehl, der Sängerin der Outbreakband.

© dennis-maassen.de
Anschließend folgt der Titeltrack „maaßlos geliebt“ in dem es im Refrain geht: „Wir sind maaßlos geliebt, von dir maaßlos geliebt, von dir mein Gott“
Es geht um die Liebe im Bezug auf den Glauben. Die Liebe vom Vater, die sich in den kleinen Wundern des Alltags zeigt. Auch beschreibt er, was Gott für ihn ist: Retter, liebender Vater, schützender Freund, Fels in der Brandung, Anker in der Zeit. Ein Song bei dem man mitgrooven kann und der das Album super
zusammenfasst.

Mit dem „Interludium" folgt ein rein instrumentaler Teil der in „Du bist“ mündet. Zu dem Song gibt es ein Musikvideo von dem wir bereits berichteten.
Es handelt sich um eine Trennung, die erfolgen muss, doch die nicht nur das Negative hervorbringt, denn es gibt jemanden, der über allem steht und den Weg zeigt. Der Herr kann uns die Schmerzen nehmen, aber es läuft im Glauben auch nicht immer alles positiv. Auch hier gibt es Auf’s und Ab’s wie im Alltag. „Ich war bereit, gab den Stift aus meiner Hand, dass er sie schreibt, denn sie ist mir unbekannt, seine Gravur, die mein Leben tragen soll“ eine schöne Metapher, wie man den Weg zum Glaubensbekenntnis sehen kann.

In „Wir wollen mehr“  wird die Sehnsucht beschrieben, Gott nahe zu sein und den Weg mit ihm zu bestreiten. Der Song steigert sich langsam in seiner Lautstärke und Dynamik, was den Refrain und die Bridge super unterstreicht.

Der anschließende Song lebt vom Gesang, der leisen Klavierbegleitung und dem leisen Cello. In „Mein größter Wunsch“ wird der Wunsch ausgedrückt, in Jesu Zeit gelebt zu haben und seine Predigten und Wunder miterlebt zu haben. Doch man ist sich nicht ganz sicher, hätte man ihm geglaubt? Lebe ich mein Leben mit Jesus? Der Hörer wird aufgefordert selbst darüber nachzudenken: „Schau auf dein Leben und beurteile selbst /  Kannst du die Liebe in dir spür’n? / Willst du die Liebe in dir spür’n?“

© dennis-maassen.de
Der nächste Song ist sehr melancholisch. Er handelt davon, dass jemand den Weg zu Gott und mit Gott verloren hat. Er ist abgeschottet vom Herrn durch Angst und Einsamkeit. Eine verlorene Seele, dessen Wille gebrochen ist und Schatten über seinem Herzen sind.  „Folge ihm nach, auf die höchsten Berge dieser Welt / Zeige dich ihm und schenke ihm Augen, die dich sehen / Du lässt ihn nicht los, nein, du weinst Meere von Tränen, wenn er geht / Führe ihn wieder an dein Herz“ Das Flehen und Beten danach, dass Gott einer geliebten Person hilft wieder den richtigen Weg zu finden und das ‚Böse‘ das ihn vergiftet und vom Leben abhält zu besiegen.

Das letzte Lied auf dem Album ist „Alles aus deiner Hand“, das einen schönen Abschluss der Platte bildet. Der Song ist wieder sehr ruhig und leise, doch genau das bringt die Atmosphäre, die es ausdrücken möchte. Auch hier ist wieder die Beziehung zu Gott der Mittelpunkt und es wird für die Liebe und allem was Gott einem gibt gedankt. In der letzten Wiederholung des Refrain geht es „Heiliger Geist komm herbei und…“. Das was eigentlich folgt „…führe mich heim“ wurde weggelassen. Ein offenes Ende und jeder kann etwas anderes einfügen.

Alles in allem ist es ein sehr gelungenes Debütalbum an dem man sich nicht satt hören kann. Besonders den Fans von Tobias Hundt, Samuel Harfst oder Johannes Falk wird diese Platte gefallen, aber auch allen anderen kann man empfehlen einmal reinzuhören und sich ein eigenes Urteil zu bilden.

In die CD könnt ihr hier reinhören und auf der Seite auch kaufen.

Oder ihr gewinnt sie hier bei uns.

Wir verlosen 1x das Album "maaßlos geliebt" von Dennis Maaßen!

Beantwortet uns folgende Frage:

Aus welcher Band ist die Sängerin die im Duett "Königskind" mitsingt?

Schickt die Antwort per Email an burningheartreports@yahoo.de.

Einsendeschluss ist der 21. April 2013 um 17.00 Uhr. Der Gewinner wird wie immer auf Facebook bekanntgegeben und per Email über den Gewinn benachrichtigt.


Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook. E-Mailadressen und Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben oder zu Werbezwecken verwendet, sondern dienen nur der Benachrichtigung des Gewinners und der Zusendung des Gewinns.
Sollte der Gewinner / die Gewinnerin sich nicht bis 5. Mai 2013 bei uns melden, wird ein neuer Gewinner ermittelt. Gewinne werden nicht in Bar ausgezahlt!


Freitag, 12. April 2013

Infinite Faith im Interview

Infinite Faith @ facebook
Melodic Hardcore, das sind harte Gitarrenriffs, drückende Bässe und bebende Drums, dazu schneidende Synths. So wird die Musik beschrieben, die Infinite Faith aus St. Johann macht. Mit ihrer Musik wollen sie aussagen "Gib nicht auf, denn Jesus lebt!". Infinit Faith sind 5 junge Männer: David (Gesang), Toni (Gitarre), Fröschle (Keys), Jonas (Bass) und Thorsten (Schlagzeug).


CDs:
Diaries Written In Green Ink (EP, 2011)


Wir haben mit uns mit einem Teil der Band zum Sound of Truth über ihre Musik und ihrem Glauben unterhalten.


Wann habt ihr angefangen, zusammen Musik zu machen?
Jonas: Dave, Toni und ich haben schon länger in unterschiedlichen Besetzungen Musik gemacht. Irgendwann haben wir dann die Band gegründet und dann kamen Fröschle und Thorsten dazu.
Dave: Die erste gemeinsame Probe in dieser Besetzung war am 25.Oktober 2009. Sie war ein paar Tage vor dem RWL.
Jonas: Ich weiß nur noch Ende 2009. Seit da machen wir zusammen Musik.

Was ist euer musikalisches Markenzeichen, das euch unverkennbar macht?
Dave: Schiebt wie n Brett
Jonas: Ich denke, unser Sound setzt sich aus allen Elementen zusammen: aus Daves Stimme, aus Bass und Drums, die fett zusammenspielen, Tonis Gitarrensound und Synthesizer. Das, was wir machen, kann man nicht genau beschreiben. Aber man hört unseren Sound auf jeden Fall heraus. Wenn man‘s hört, dann weiß man, dass wir das sind. Also einfach die Kombination der einzelnen Instrumente und wie sie gespielt werden, macht‘s. Aber das genau zu beschreiben finde ich schwierig.

Wer ist die treibende Kraft bei euch? Gibt es einen „Bandchef“?
Dave: Entscheidungen pflegen wir gemeinsam zu treffen. Was oft sehr lange dauert, aber dadurch schaffen wir immer das Beste für alle. Der, der am meisten Arbeit mit uns hat, ist Jonas. Wir haben vor kurzem den Versuch unternommen, ihm Arbeit abzunehmen, aber das hat nicht so geklappt. Das sollten wir jetzt aber so langsam mal tun.
Fröschle: Jonas organisiert meistens unsere Gigs.
Dave: Er organisiert uns. Und er hat Grund genug, mit mir zu schimpfen, weil ich in letzter Zeit genug verpeilt hab.
Fröschle: An Songs machen wir alle mit und auch sonst.

Welche Eigenschaften der anderen Bandmitglieder hättet ihr gerne?
Dave: Ich denke, das ist echt schwer zu sagen. Ich sehe uns als Ganzes und wir sind total bunt. Jeder ist was anderes und jeder ist das, was er ist, richtig gut. Von daher würde ich nicht sagen: „Ich möchte jetzt so sein wie der, der oder der“, weil so wie ich bin, bin ich gut und das passt so.
Jonas: Genau. Jeder hat seine Stärken und seine Schwächen. Thorsten hat den Überblick für viele Sachen, also nicht mal musikalisch sondern alltagsmäßig, wo man mal an irgendwelche Leute denken kann. Jeder hat da seine Stärken. Wenn ich so viel musikalisches Gehör hätte wie Fröschle, dann fänd ich‘s auch geil. Es gibt bei jedem natürlich irgendwas, was richtig gut ist und was man natürlich gerne selbst auch so hätte oder könnte.
Fröschle: Ist ja auch nicht schlimm, wenn das immer nur einer oder zwei haben. Wenn dann alle das können, dann ist es auch nichts Besonderes mehr. Jeder hat seine Aufgabe.
Dave: Im Prinzip bekommen wir die Gabe, von demjenigen der da ist, quasi mit in die Band rein. Ich sehe uns da als Einheit, deswegen find ich das gut so.

Auf welcher großen Bühne würdet ihr gerne einmal spielen?
Jonas: Auf irgendeinem richtig großen Festival. Wenn man träumen darf, denkst du in Deutschland natürlich an Rock am Ring oder so. Wenn wir im christlichen Sektor bleiben, denkt man vielleicht ans RWL. Was absolut geil wäre, wo ich einfach mal als Gast gerne wäre, ist das Cornerstonefestival in den USA.
Dave: Ich find’s Himmelfahrts geil.
Fröschel: Flevo.
Dave: Himmelfahrts, Flevo … Mir fallen da viele ein.
Fröschel: Die großen Festivals halt.
Dave: Es gibt noch einige große Bühnen, auf denen wir noch nicht waren. Wir hatten bisher meistens die kleineren, was auch schön ist.

Was plant ihr für die Zukunft? 
Jonas: Wir werden dieses Jahr, das steht eigentlich so gut wie fest, ins Studio gehen. Was genau
rauskommt, wissen wir noch nicht. Vermutlich eine Single, weil zu mehr haben wir gerade kein Geld.
Fröschle: Und die EP, die wir aufgenommen haben, ist auch schon von 2011.
Jonas: Wir würden gerne mal was Neues zeigen.
Dave: Es muss mal was kommen von unserer Seite aus. Das wollen wir einfach persönlich, weil wir Lust darauf haben und dass einfach fürs Publikum mal was Neues auf den Markt kommt.
Fröschle: Und dass wir nicht immer das gleiche machen müssen. Auch, dass wir bei unserer Setlist flexibler sein können.
Jonas: Man kann ankündigen: es wird Ende des Jahres auf jeden Fall was Neues geben. Was, weiß man noch nicht. Wir wissen es selbst noch nicht und selbst wenn wir es wüssten, würden wir es nicht so schnell sagen. Unsere Ideen können wir noch nicht genau sagen, weil wenn nichts daraus wird, wird’s peinlich.

Unser Blog heißt Burnin‘ Heart Reports. Was bedeutet euch euer Glaube im Alltag?
Dave: Ich gebe mir sehr Mühe, dass nach außen hin zu zeigen, dass ich christlich eingestellt bin. Aber ich geh jetzt nicht auf jemanden zu „Hallo ich bin der David und ich bin Christ“.
Wenn du so auf jemanden zugehst, dann denkt der erst mal: weg von mir. Deshalb versuch ich möglichst christlich zu sein, aber ohne das mit einem Stempel draufzudrücken. Ich denke, das so zu zeigen ist der beste Weg.
Fröschle: Und wenn du das authentisch lebst, und das Leute bei dir sehen, dann bewirkt das mehr.
Dave: Im Optimalfall erreichst du ja, wenn du willst, dass Leute es sehen, wenn sie dich darauf ansprechen. Dann kommst du viel besser ins Gespräch, als wenn du es ihnen einfach so sagst.
Fröschle:  Man kann natürlich drüber reden, also wenn mich jetzt jemand darauf anspricht.
Man kann mit Leuten da ins Gespräch kommen, klar, aber ich bin da jetzt genau wie der Dave auch nicht so einer, der dann sofort sagt: „jetzt reden wir mal drüber“, wenn er von sich aus gar kein Interesse daran hat.
Jonas: Ich bin sehr christlich aufgewachsen in einem christlichen Umfeld, also wir alle. Das hat mich schon als Kind sehr geprägt und ich hab einfach, je älter ich wurde, von Zeit zu Zeit mehr gelernt. Ich bin davon überzeugt, dass Glauben eine Sache ist, wo man niemals auslernen kann. Wir Menschen sind einfach manchmal zu kompliziert. Ich kann sagen, dass ich immer wieder im Glauben gewachsen bin. Ich bin froh, dass ich schon in dem Umfeld aufgewachsen bin unglaublich dankbar, dass ich Gottes Liebe erfahren darf. Es ist nicht immer einfach, es im Alltag direkt umzusetzen. Mir hilft es einfach. Ich hatte einige ziemlich stressige Zeiten gehabt wegen unterschiedlichsten Dingen und dann runterzukommen und mich einfach mal hinzusetzen, egal wie gestresst ich gerade bin, und zu sagen: „Hey, Moment mal, worum geht’s in meinem Leben eigentlich?“  In Wirklichkeit ist das wichtigste in meinem Leben Jesus als mein Zentrum.  Das Zentrum sollte nicht sein, was mir andere Leute einreden. Das Zentrum sollte nicht sein, was von mir gedacht werden soll oder was  Leute von mir erwarten, was Leute von mir als Christ erwarten. Ich finde es gibt immer viele Vorurteile und das Christentum wird meistens so als festes Ding gesehen aber sich hinzusetzen und zu überlegen: „Hey was will eigentlich Jesus selbst? Was will er von mir?“ Und zu beten und Gott zu bitten, Kraft zu geben. Das ist das, was mich immer wieder aufstehen lässt in den stressigen Situationen und was immer ist. Mir hilft das einfach. Es gibt mir eine unglaubliche Kraft.
Mir gibt es einfach Kraft im Alltag und es hilft mir, wenn ich mir bewusst mach, wie groß Gottes Liebe ist. Wie unbeschreiblich groß sie ist, hilft mir im Alltag auf Menschen zu zugehen, bei denen ich mich sonst unglaublich schwer tun würde. Wenn ich Gottes Liebe im Herz hab, dann fällt mir das leicht. Die ist nicht immer da. Ich denke, nur viel zu selten geh ich auf Gott und seine Pläne für mich ernsthaft ein. Aber ich versuch mich daran. Ich hab ja gesagt, dass Glauben eine Lernsache ist, man wächst immer im Glauben.
Fröschle: Das können wir auch durch unsere Band, miteinander und mit anderen Bands.
Jonas: Gespräche, Gemeinschaft sind natürlich auch ein wichtiger Bestandteil.

Was wollt ihr zum Schluss unseren Lesern noch mitgeben?
Jonas: Schokolade
Alle lachen.
Jonas: Ach nein Gummibärchen-Herzchen.
Dave: Lest schön weiter. Hier stehen coole Sachen.
Jonas: Guckt auch mal bei unserer Musik vorbei.
Fröschle: Genau. Auf unsere Homepage.
Dave: Die muss ich noch umbauen.
Jonas:  Wenn der Dave sie umgebaut hat. Also die Facebookseite. Ich find so letzte Worte immer grausam. Ich weiß da nie was ich sagen soll.
Dave: Ja was sagst du da?
Fröschle: Oder Michi, der hinter der Kamera hockt, sagt was, der hat bestimmt was.
Michi: Ich sag nix.
Fröschle: Ach doch, letzte Worte.
Michi: Das frag ich die Leute auch immer.
Fröschle: Und was erwartest du dann?
Dave: Jetzt musst du auch mal.
Michi: Der schönste Dialekt ist Sächsisch und dann kommt aber gleich Schwäbisch.
Jonas: Ja das sagst du.
Michi: Das weiß ich. Denkt euch mal was Sinnvolles aus.
Jonas: Das Leben ist schön. Das Leben ist wunderbar. Genießt es und nutz es.
Dave: Lasst eure Herzen brennen für Gott, dass passt zu dem Blog.
Jonas: Macht was aus eurem Leben und lasst euch nicht von irgendwelchen Leuten reinreden.  Weil es wird viel zu viel in irgendwelche Ideale reingeredet und aufgetischt, was sein sollte. Aber das ist ja das, was in unseren Songs rüberkommt und was ich vorhin auf der Bühne gesagt hab.
Dave: Wenn ihr das wissen wollt, dann kommt am besten auf ein Konzert dann bekomm ihr das mit.
Jonas: Wir schwätzen wieder viel zu viel. Macht was aus eurem Leben und lasst euch nicht reinreden.

Vielen Dank für das Interview!


Infinite Faith - Society Runs Down
 

Donnerstag, 11. April 2013

Musikvideo: Righteous Vendetta - The Fire Inside


Righteous Vendetta @ facebook
Am 23. April ist es soweit und Righteous Vendetta wird die lang erwartete und angekündigte gleichnamige EP herausbringen. Um den Fans schonmal einen kleinen Eindruck zu verschaffen, hat die US- Band nach "Defiance" jetzt ein richtiges Musikvideo zu dem Song "The Fire Inside" veröffentlicht.
An sich kommt schon mit den ersten Gitarrenriffs der unverkennbare "Righteous Vendetta- Sound" um die Ecke. Zu sehen ist die Band, auf dem Dachboden eines alten Hauses, alles ist voller Asche und ziemlich schlecht ausgeleuchtet. Die Bandmitglieder spielen ihren Song in dieser verdreckten Dachstube, Slow Motion- Effekte werden dabei passend und intelligent eingesetzt. RV- Sänger Ryan scheint zeitweise nicht richtig zu wissen, was er mit dem kabellosen Mikro anstellen soll, aber das ändert nichts an der durchschlagenden Botschaft des Songs, die er mit Herz und Seele rüberbringt.
Der Text ist besonders in der Strophe recht agressiv: "Can you feel your heart pounding now? With the fire inside your eyes I can see you running through the battleground." Fühlst du wie dein Herz schlägt? Ich kann dich mit Feuer in den Augen über das Schlachtfeld laufen sehen. In Verbindung mit den Klängen der E- Gitarre klingt der Text auf eine mitreißende Weise provokativ.
In der Bridge zum Refrain singt Sänger Ryan : "Be ready for the fire, be ready for the fight. Be ready for the fire, be ready for the flight" - Mach dich bereit für das Feuer, den Kampf. Sei bereit für das Feuer, die Flucht.
Das Feuer- Thema zieht sich durch den ganzen Song, und erklärt sicherlich die im Video verwendete Asche. Im Refrain heißt es: Diese Wände können das Feuer in mir nicht eingrenzen. Mit oder ohne dich, ich werde weiterkämpfen. Wer genau angesprochen wird, kommt nicht ganz heraus, auf jeden Fall bezieht es sich auf die schon in der Strophe erwähnte Person.
Die Botschaft jedenfalls ist toll: Die Leidenschaft, die man in sich trägt, wofür auch immer, kann nicht eingegrenzt werden. Man soll sie zeigen, andere mit anstecken.
In der zweiten Strophe wird es jedoch wieder etwas düsterer: die Dunkelheit, die in einem aufsteigt, überwältigt einen, der Feind nimmt langsam überhand. Überall um einen herum Lügen, man scheint das Ziel allen Übels zu sein.
Doch dann wieder der ermutigende Refrain. Die Wände können das Feuer in mir nicht eingrenzen.
Der Song und dazu das Video passen wirklich gut in Lebenssituationen, wo man eigentlich keine Lust mehr hat, weiterzumachen, weil man sich unverstanden oder hintergangen fühlt. Nimmt man sich den Text zu Herzen, flammt das Feuer wieder neu auf, und man bekommt bestätigt, dass die Meinungen anderer nicht zählen, wenn es um die eigene Leidenschaft geht. Steht man zu seiner Passion und kämpft für sie, dann kann einem egal sein, was andre davon halten, gewinnt ihren Respekt und gewinnt so Freiheit für sich. Vielleicht entdeckt dadurch auch manch anderer diese Leidenschaft für sich.

Doch nun genug über das Video geschrieben, hier ist für euch "The Fire Inside" von Righteuos Vendetta.


Righteous Vendetta - The Fire Inside

Klicke auf das Bild, um das Video anzusehen



Mittwoch, 10. April 2013

Download: Christian Deathcore - A Hardcore Compilation Volume 1

christiandeathcore.bandcamp.com/
Freunde des Hardcore. Fans der lauten Musik auf Bandcamp gibt es einen Sampler mit 40 Songs zum
Freedownload für euch. Kostenlose Musik vom "seichten" Hardcore für Einsteiger bis halben Deathcore, bietet die Zusammenstellung Songs für jeden Geschmack im Bereich des härteren Rock-Genre.

Jede auf der Platte vertretene Band hat den christlichen Hintergrund.  Durch die Vielfalt der Bands mit ihrer Einzigartigkeit ihrer Musik wird jeder mindestens einen Song finden der einem gefällt. Durch den Sampler kann man neue Bands kennen lernen, von denen man zuvor noch nichts gehört hat.

Es sind Bands wie Emily Still Reminds vertreten, von denen wir bereits berichteten, bis hin zu In God We Trust, This Divided World, Come&Rest oder I am Eternity, um nur einige zu nennen, die wie alle anderen Bands sehr hörenswert sind.

Also hört euch "A Hardcore Compilation" von Christian Deathcore an und lasst euch überraschen von den verschiedenen Melodien und Arten des Hardcores.

Den Sampler findest du hier.

Dienstag, 9. April 2013

Musikvideo: Johannes Falk - Ich bau uns eine neue Welt

© Johannes Falk
Nach dem Album-Release-Konzert am 4. April (das Album ist ab 12. April erhältlich) folgt nun auch das erste Musikvideo zu einem Song des neuen Albums "360°" von Johannes Falk.
Mit dem Song "Ich bau uns eine neue Welt" erfolgte am 22. März die erste Singleauskopplung des neuen Albums "360°".

Und jetzt gibt es dazu das passende Musikvideo.

Gedreht wurde das Video in 2 Tagen, einmal am Grabowsee und einmal im Spreepark in Berlin.

In dem Video wird Johannes Falk gezeigt. Er schlendert durch ein altes, marodes Haus. Die Farbe blättert von den Wänden ab. Überall Staub und Schmutz. Kaputte Fenster. Ein aufziehbares Spielzeug aus Metall - da werden bei dem Einen oder Anderen Kindheitserinnerungen wach. Er sitz auf einem alten Sofa und beginnt eine Geschichte von einer neuen Welt zu erzählen - wer träumt manchmal nicht von einer neuen Welt: "Ich les dir jeden Wunsch von deinen Lippen ab. Statt einem hast du Hundert frei. In meiner neuen Welt sind die dünnen Jahre vorbei. Wir lassen uns fallen und fliegen nach oben. Es gibt keine Grenzen. Alles leicht verschoben. Vom Dach der Welt, mit den Füßen auf dem Boden." Er läuft dabei durch das Gebäude, hin zu einem Flügel, um dort den Refrain anzustimmen: "Ich bau uns eine neue Welt genauso wie es uns gefällt. Ich bau uns eine neue Welt - genauso wie's gedacht war."

Hin und wieder sieht man immer mal wieder die Band von Johannes Falk, welche Tiermasken trägt.

Ortswechsel. Für die 2. Strophe begibt sich Johannes Falk in einen alten, stillgelegten Freizeitpark. Er nimmt Platz in einem alten Riesenrad und geht weiter zu Dinosauriern und anderen Urzeittieren. Immer wieder kommt das Eine oder Andere Spielzeug aus Metall zum Vorschein und flitzt durch das Bild.
Gegen Ende des Videos läuft Johannes wieder durch das abbruchreife Gebäude und über das verlassene Gelände, um dann an eine Wand "Genauso wie's gedacht war" zu schreiben.

Im Prinzip hat der Song etwas verträumtes. Es wird an einigen Stellen mit farbigem Puder gearbeitet, was dem Video etwas märchenhaftes verleiht. Auch die untergehende Sonne trägt ihren Teil dazu bei.
Jedoch fehlt irgendetwas im Video. Auch wenn gegen Ende des Videos ein freundliches Lächeln zu sehen ist, könnten für meinen Geschmack mehr Emotionen, etwas mehr Ausdruck im Gesicht, gezeigt werden, auch wenn es vom Künstler anders geplant war, bzw. "genauso wie's gedacht war" umgesetzt wurde.

Hier nun das Musikvideo, welches auf MyVideo erschien:


Johannes Falk - Ich bau uns eine neue Welt

klick auf das Bild, um das Video anzusehen


Und hier das Ganze nochmal Acoustic:

Johannes Falk - Ich bau uns eine neue Welt (Acoustic)