Sonntag, 31. März 2013

Winery Accoustics

Foto: Fam. Gemmrich
Am Sonntag, den 24.3. fand ein unplugged Konzert der ganz besonderen Art statt. Das erste Mal hieß es „Herzlich Willkommen“ zu Winery Accoustics im Weingut und der Edelbrennerei Gemmrich in Beilstein.

Doch was muss man sich darunter vorstellen?! Zwei hochkarätige Amibands, ein Konzert unplugged und hautnah, viele Menschen auf kleinem Raum, in der Weinstube und eine geniale Stimmung.

Pünktlich um 18:30 Uhr waren die Gäste da, wurden bewirtet mit den unterschiedlichsten Getränken, dazu gab es Knabberzeug und Pizzabrötchen.

Gegen 18:45 Uhr betrat dann mit Write This Down die erste Band die Bühne. Da das ganze Konzert vollkommen ohne Technik von statten ging, durften hier nur die beiden Gitarristen und Sänger Nate und Michael auf die Bühne. Die andern beiden Bandmitglieder rockten das Konzert von ihrem Sitzplatz aus. Mit ihren Songs wie „Crash and Burn“ brachten sie die Zuschauer in ihren Bann, die sofort Feuer und Flamme waren.

Foto: Fam. Gemmrich
Nach der energiegeladenen Show von Write This Down durfte die nächste energiegeladene Band Kingsdown auf die Bühne. Krass, diese Band lebt für ihre Musik, mit allen Sinnen stehen diese vier Jungs auf der Bühne. Noch selten habe ich einen Menschen so auf ein Cajon eindreschen sehen. Die Zuschauer waren begeistert.

Auch diese Band kam nach einem ca. 45 minütigen Programm zum Ende. Doch dabei wollten es die Zuschauer nicht belassen. Sie fragten die Bands, ob sie nicht bereit wären noch einige weitere Songs zu spielen, denn es wäre ja noch viel zu früh nach Hause zu gehen. Nach einer kurzen Diskussion unter den Bands war klar: sie waren natürlich bereit noch weitere Songs zu spielen. Doch vorher brauchten auch die Bands eine kurze Verschnaufpause.

Nach einer knapp 20 minütigen Pause enterte Write This Down erneut die Bühne. Diesmal überraschten sie damit, dass die ganze Band nach vorne ging. Chad, der Schlagzeuger, traute sich an das Cajon und merkte schon bald, dass er dieses Holzteil einfach nicht gewohnt war. :D Trotzdem spielte er tapfer weiter und meisterte das Ding gekonnt. Auch King saß mit vorne und unterstützte die beiden Sänger lautstark. Die Atmosphäre wurde immer entspannter und verrückter, auch die Zuschauer trauten sich langsam leise mitzusingen. Außerdem hatte man den Eindruck, dass die Band die Show immer mehr zu lieben wagte. Nach 5 Songs durfte auch Kingsdown nochmal ran an den Speck. So konnten die Zuschauer Kingsdown mal noch einiges ruhiger erleben. Sie spielten auch noch 5 Songs darunter einige ihrer Balladen und ein sehr genialer und berührender Worshipsong. Die ruhigen Songs waren ein genialer Abschluss für den gelungenen Abend.

Nachdem auch Kingsdown ihre Show beendet hatten, ernteten die Bands tosenden Beifall. Die Zuschauer waren begeistert. So konnte der Abend ausklingen. Bei Gesprächen mit den Bands, CDs kaufen und signieren lassen und natürlich einer gelassenen Atmosphäre.

Foto: Fam. Gemmrich
Die Rückmeldungen der knapp 35 Zuschauer und der Bands waren grandios. Die Bands haben die entspannte, hautnahe Atmosphäre sehr genossen und wollen solch ein Konzert gerne einmal wiederholen. Auch die Zuschauer geben Feedback wie „grandios“ und „was will man mehr als guten Wein, gute Musik und eine geniale Stimmung“. Außerdem meinten die Zuschauer, dass solch ein Event definitiv öfter veranstaltet werden müsse, gerne auch mit deutschen Bands. Wer weiß was sich im nächsten Jahr daraus ergibt.

Auf jeden Fall kann man sagen, dass der Abend für alle Beteiligten genial war und definitiv nach einer Wiederholung schreit.

Ostern - eine Liebesgeschichte

Ja, Ostern ist eigentlich eine Liebesgeschichte. Nicht so schnulzig wie die Liebesfilme, die du vielleicht kennst, und auch nicht so vorhersehbar, aber viel ergreifender und persönlicher als du denkst.

t-online.de
Was alles ziemlich heftig und blutig und brutal begann (klick), hat wie in den meisten Liebesgeschichten auch ein Happy End.
Und diese Liebesgeschichte hat ein besonderes Happy End. Und dieses Happy End hat was mit dir zu tun.

Denn mit dem Tod von Jesus am Karfreitag ist nicht alles vorbei gewesen.
Die Geschichte hat an diesem Tag nicht aufgehört, sie hat an diesem Tag erst richtig angefangen.

Er war ja die Rede davon, dass Jesus mit einer Mission auf die Erde kam. Seine Mission lautete: Rette die Menschen.

Und das tat er!

Nachdem er gegen 15 Uhr am Kreuz verstarb und der Vorhang im Tempel zerriss, seine Jünger flohen und trauerten, bat ein reicher Mann aus Arimathäa mit Namen Josef darum, den Leichnahm mitnehmen zu dürfen. Josef ließ für sich ein Grab bauen und nun brachte er den Leichnahm in dieses Grab und sorgte dafür, dass Jesus eine ordnungsgemäßige Beerdigung erhielt. Sein Leichnahm wurde einbalsamiert und im Grab zurückgelassen, welches mit einem großen und schweren Stein verschlossen wurde. Maria, die Mutter von Jakobus, Salome und Maria aus Magdala waren auch dabei und blieben am Grab zurück.
Am nächsten Tag fiel den Pharisäern ein, dass Jesus einmal sagte, dass er am 3. Tage von den Toten auferstehen würde. Deshalb baten sie Pilatus darum, dass das Grab Jesu bewacht werden sollte, denn sie befürchteten, dass die Jünger den Leichnahm stehen würden um zu behaupten, dass Jesus von den Toten auferstanden sei.
Was für ein Schwachsinn, wie sollte ein toter Mann aus seinem Grab verschwinden?
Jesus war schließlich tot!
Und die Jünger wären wahrscheinlich auch nie auf die Idee gekommen, den Leichnahm Jesu zu stehlen. Sie waren viel zu sehr damit ebschäftigt, zu trauern und sich Sorgen zu machen. Was soll denn nun aus ihnen werden, jetzt wo ihr Anführer tot war. Würden sie jetzt verfolgt und gefoltert werden? Wird man sie einsperren? Wer soll ihnen denn nun sagen, was sie tun sollen?
Der Sabbat war vorüber. Maria und Maria aus Magdala gingen deshalb am frühen Sonntagmorgen zum Grab, um nach dem Rechten zu sehen. Plötzlich begann die Erde zu beben und ein Engel wälzte den schweren Stein vom Grab. Die Soldaten vor dem Grab waren so erschrocken, dass sie erstarrten und zu Boden fielen. Zu den beiden Frauen aber sprach der Engel: "Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht mehr hier. Er ist auferstanden, wie er es vorhergesagt hat. Kommt und seht euch die Stelle an, wo er gelegen hat." (Mt. 28, 1-10)

Wie geht das denn? 
Jesus war doch tot!

Jesus war kein gewöhnlicher Mensch! Er war Gottes Sohn. Und Gott hat das Unmögliche möglich gemacht. Er hat seinen Sohn nicht bei den Toten gelassen, er hat ihn auferstehen lassen.

Das ist so unglaublich, dass es schon wieder wunderbar ist.

Was wäre der Tod Jesu ohne die Auferstehung gewesen?
Er wäre ein ganz normaler Tod gewesen. Jesu Tod wäre sinnlos gewesen, denn er hätte nichts für uns geändert. Kein Mensch hätte wahrscheinlich mehr darüber gesprochen.

Es hätte auch alles anders kommen können. Jesus hätte schließlich auch sagen können: "Schön, was du dir da ausgedacht hast, Gott, aber ich hab keinen Bock drauf. Ich will nicht sterben und erst recht nicht so grausam." An Jesus ging das gewiss nicht spurlos vorbei. Jesus hatte so eine Scheiß Angst davor (Mt. 26, 42). Aber er wusste, dass es nötig war.

Aber so war es nicht gedacht. Wenn Jesus schon sterben musste, dann sollte sein Tod nicht sinnlos gewesen sein!
Jesu Tod hatte einen Sinn. Jesus starb, weil Gott jeden einzelnen Menschen so sehr geliebt hat und auch jetzt noch jeden einzelnen von euch so sehr liebt, dass er dieses Opfer bringen musste (Joh. 3,16)!

Welcher Vater opfert schon sein eigenes Kind, damit jemand anderes, der es vielleicht nicht mal zu schätzen weiß, dafür lebt?
Eigentlich keiner.
zeit.de

Aber bei Gott ist das anders!
Obwohl wir ihn vergessen und vielleicht nur dann an ihn denken, wenn wir in Not sind, er hat seinen Sohn sterben lassen. Er hat deinetwegen seinen Sohn einen grausamen Tod sterben lassen. Weil er dich über alles liebt! Jesus opferte sein Leben aus Liebe zu DIR!

Jesus starb, damit du leben kannst und damit du nicht von Gottes Liebe getrennt leben musst.

This is how Loves wins the Story!

Habt alle ein frohes und gesegnetes Osterfest und vergesst bei all den Ostereiern und Schokohasen nicht, worum es an Ostern wirklich geht!

"Für dich am Kreuz hing nicht der Osterhase."

[Andreas "Boppi" Boppart]



Tobias Hundt & Band - Das ist mein König


Samstag, 30. März 2013

19. Balinger Rockfestival

Am 23. März war es wieder so weit: die Messehalle in Balingen öffnete ihre Tore für das inzwischen 19. Balinger Rockfestival. Auch dieses Jahr ließen sich die Veranstalter nicht lumpen was das Line-up anging: Mit Write This Down, Kingsdown und LZ7 rockten neben den deutschen Bands Sacrety, SoundbarGood Weather Forecast und Aliens Ate My Setlist auch wieder hochkarätige internationale Acts die Bühne.

Pünktlich um 15 Uhr wurden die schon ungeduldig wartenden Besucher eingelassen. Eine halbe Stunde
später ging es dann auch schon offiziell los: Nach einer kurzen Begrüßung durch Patrick Reusch wurde die Bühne für Aliens Ate My Setlist freigegeben.
In gewohnt lauter Manier rockten sie die Messehalle. Vor der Bühne hatte sich schon eine beachtliche Menschenmenge versammelt, die den Aliens durchweg positives Feedback gaben: Die Masse pogte, sprang, und sang (wo es ging) mit was das Zeug hielt. Nach einer Woche in Italien, wo die Jungs einige ihrer neuen Songs aufgenommen hatten, freuten sie sich sichtlich, vor so einem großen Publikum wieder live zu spielen. Das i-Tüpfelchen setzten sie ihrer Show mit dem Feature mit Kilian von My Little Rockstar Dream bei "To Be Honest - I Haven't Been On Apollo 13" auf, den unglaublich großen Circle Pit nicht zu vergessen.

Nach diesem lauten, energiegeladenen Auftakt ging es auf der Unplugged-Bühne in akustischen, aber nicht weniger energischen Klängen weiter, denn Kingsdown wussten auch ohne E- Gitarren ordentlich zu rocken. Nach einem kurzen informativen Talk gaben die vier Amerikaner drei ihrer Songs zum Besten, die direkt ins Ohr gingen und sogar im Sitzen zum Abgehen animierten. Die Bandmitglieder selbst hatten auch sichtbar Freude an ihrer Akustik Performance und dem Publikum.

Nach dieser halben Stunde Entspannung war es wieder Zeit, den Platz vor der Mainstage zu füllen, denn dort spielten jetzt die David Award Gewinner von Soundbar. Mit neuer Show und den eingängigen Hip Hop - Dance Melodien hatten sie das Publikum ohne lange Vorrede auf ihrer Seite. Besonders der Song "Sonne" begeisterte, da außerhalb der Messehalle noch trübes Wetter und eisige Temperaturen herrschten. Kalt war nach dem Auftritt der 7 Gummersbacher garantiert niemandem mehr und spätestens als sie sich eine junge Dame aus dem Publikum auf die Bühne holten, hatten sie alle Herzen erobert.

Haben Aliens Ate My Setlist kurz vorher noch an der oberen Dezibelgrenze gekratzt, schlugen sie nun in der Acoustic Lounge ganz andere Klänge an. Auch hier wurde die Band erst kurz interviewt, über Studienfach bzw. Arbeit oder wer als Frau gerne mal bei H&M einkaufen gehen würde. Nach dieser erheiternden Gesprächsrunde spielten Nick, Hans und Chris noch zwei Songs, und das zuvor laute "To Be Honest..." erlebte man nun auf eine völlig neue, irgendwie rührende Art und Weise.

Genau im Zeitplan stürmte dann Good Weather Forecast die Mainstage. Mit ihrem inzwischen international bekannten Power Pop- Party Rock brachten sie die Menge richtig zum Abgehen. Mit den ersten Tönen hatten sie das Publikum wie gewohnt auf ihrer Seite, feierten eine große "Springparty" und brachten die Wärme durch ihre Musik in den Zuschauerraum. Bei "Club Awakening" ließ es sich Lindz von LZ7 nicht  nehmen sein Feature mitzusingen, was leider mit dem einen oder anderen Texthänger befangen war. Das störte die Stimmung jedoch nicht und die Masse sprang, tanzte und sang zu den Songs von "Let it Shine" bis "Electric Summer" kräftig mit.

Die Sidestage wurde danach von Sacrety übernommen, die inzwischen so oft auf dem BRF waren, dass sie sich dort richtig zuhause fühlen. Mit "It's Gonna Be Good" überraschten sie das Publikum, das sich vor der Bühne verteilte. Im Talk mit Patrick erzählten sie von ihrer "Hau den Nachbar tot"-Musik und einem neuem Song, der später am Abend auf der Mainstage erklang. Diese Ankündigung machte die Fans natürlich schonmal richtig heiß auf die Show mit Hard Set. Außerdem sprachen sie über den Videodreh im vergangenen Herbst und dass einige neue Sachen im Proberaum entstehen, auf die sich die Fans freuen dürfen.

Pünktlich 18:40 Uhr betrat die erste internationale Band die Mainstage und legten ihren Songs, die bereits auf der Unplugged erklangen, noch eine Schippe drauf: die Rede ist von Kingsdown. Wie schon zu vor akustisch ließen sie es richtig krachen. Die Amerikaner lebten  ihre Musik mit Leib und Seele, und nicht zuletzt das riss das Publikum völlig mit. Ihr Rock'n'Roll Sound aus dem Süden der USA gefiel auf Anhieb und brachte die  Zuschauer ordentlich in Fahrt. Besonders der zuvor schon akustisch gespielte Song "Calling Everybody" ging richtig los.

Auch Write This Down schauten auf der Unplugged-Bühne vorbei und ließen sich ausfragen über ihre Musik und wurden im schwäbisch getestet. Danach spielten sie noch 2 Songs akustisch, mit denen sie das sitzende Publikum in ihren Bann zogen und zum Mitwippen brachten.

Nach Write This Down auf der Sidestage wurde die Main jetzt für Sacrety freigegeben. In gewohnter Manier brachten sie die Halle gehörig zum Kochen. Der angekündigte neue Song "Shut up" stieß auf offene Ohren und ließ die Massen genauso abgehen wie bei den altbekannten Liedern. Nach mehr als einem Jahr nach "Alive" wird es zugegebenermaßen auch Zeit für die Jungs, den Fans etwas neues zu bieten. Das ist ihnen definitiv gelungen, denn durch die frischen Klänge wurde die Setlist wiedereinmal richtig aufgepeppt. Auch den 5 Schwaben machte es wieder einmal richtig Spaß, dieses Heimspiel zu bestreiten, und die lautstark geforderte Zugabe spielten sie mit "Dance" natürlich gern. Dabei wurden im Rahmen der Tanzeinlage einige der neuen T-Shirts ins Publikum geworfen, was 5 der Fans sicher große Freude bereitet hat.

Nach dieser knappen Stunde ging es auf der Unplugged- Stage mit LZ7 weiter. Die Briten wussten das Publikum ordentlich mitzureißen, nach der informativen und heiteren Talkrunde gaben sie noch "This Little Light" zum Besten, und animierten nicht nur das begeisterte Publikum, sondern holten sich direkt noch den mitgebrachten Nachwuchs als Unterstützung mit dazu. Gute Stimmung hatten LZ7 damit auf jeden Fall unters Publikum gebracht.

Nach dieser heiteren halben Stunde ging es an der oberen Dezibelgrenze weiter: Write This Down brachten die Messehalle richtig zum Beben. Das super aufgewärmte Publikum ließ es sich auch hier nicht nehmen, zu pogen und zu headbangen. Die Amerikaner hatten selbst auch riesigen Spaß an ihrer Performance und versprachen, wiederzukommen. Dem Publikum erfüllen sie damit definitiv einen Wunsch.

Auf der Sidestage waren nun Good Weather Forecast zu hören. Auch hier ging das Publikum voll mit und blieb trotz der sitzenden Position super aufgewärmt. Dem GWF-Feeling kann man sich wirklich erfahrungsgemäß nur schwer entziehen.

Auf der Mainstage wurde es nun endlich Zeit für den heiß erwarteten Headliner: LZ7! Mit ihrem Pop- House/Electro- Hip Hop ließen sie die Halle nochmal richtig aufbeben und animierten das gesamte Publikum erfolgreich zum Mittanzen. Auch hier wurde bei "This Little Light" wieder Julian als "Youngster" auf die Bühne geholt und ordentlich gefeiert. LZ7 bot definitiv eine super energiegeladene Show. Das Publikum konnte nochmal richtig abgehen, feiern und tanzen, was das Zeug hielt.

Als letzter Act auf der Unplugged-Bühne waren Soundbar an der Reihe: mit Knicklichtern begeisterten sie die inzwischen ziemlich ausgepowerte Crowd und zeigten ihre Liebe zur Musik. Im Talk ging es um die JVA-Tour, die Soundbar zurzeit spielt. Mit ruhigen, aber ehrlichen Tönen beendeten sie den BRF- Tag auf der Sidestage.

Good Weather Forecast betraten zu fortgeschrittener Stunde noch einmal die Mainstage zum Worship. Als ruhigen Ausgang für einen super Tag war das genau das Richtige: man konnte nochmal in aller Ruhe reflektieren und Gott für das tolle Festival danken.

Lange Rede, kurzer Sinn: Das Balinger Rockfestival war auch dieses Jahr wieder super organisiert und ließ beim Publikum keine Wünsche offen. Ein großes Lob ist hierbei an die Techniker auszusprechen: Die Shows sämtlicher Bands waren durch die Bank super abgemischt und boten einen super Sound. Tolle Arbeit!
Das BRF ist definitiv ein Festival, das zu besuchen sich lohnt - super Line-up gepaart mit eins A Organisation machen das Konzert wirklich empfehlenswert!
Also, wer sich jetzt ärgert, dass er dieses Jahr nicht zum Balinger Rockfestival war, sollte sich schonmal den 11. und 12. April 2014 im Kalender rot anstreichen: Denn da feiert das BRF 20-jähriges Jubiläum! Darauf kann man sich wirklich freuen!

Freitag, 29. März 2013

Ostern : Karfreitag

Heute ist Karfreitag.

Aber was war eigentlich an Karfreitag? Und warum feiern wir eigentlich Ostern?

Ich kann dir schon mal so viel verraten, dass es nichts mit Ostereier oder Osterhasen zu tun hat.

Aber was hat es denn nun mit Ostern auf sich?

Angefangen hat alles mit... keine Angst, jetzt kommt keine Märchen- oder Geschichtsstunde.

So viel ist schon mal klar, es geht um Jesus.

Er starb vor fast 2000 Jahren. Nicht einfach so.
(Klick auf das Bild, um den Film anzuschauen
ACHTUNG: nichts für zartbesaitete)
Im Prinzip war er unschuldig und musste dennoch einen der grausamsten Tode sterben, die es damals gab.
Aber warum, er war doch unschuldig?!
Man könnte jetzt sagen, es war alles vorherbestimmt, geplant. Das war es eigentlich auch. Denn Jesus war nicht einfach so auf dieser Welt. Er wurde von seinem Vater gesandt, um eine Mission zu erledigen.
Seit Eva und Adam im Paradies gesündigt hatten, zog sich dieser Vorfall wie ein roter Faden durch die Geschichte. Die Menschen entfernten sich immer weiter von Gott und vergaßen ihn. Das machte Gott sehr traurig, denn er liebte jeden einzelnen von ihnen. Also schmiedete er einen Plan (Jes. 7, 10-25), um die Menschen zu retten. Und so kam Jesus auf die Welt, mit dem Ziel, die Menschen von ihren Sünden zu retten (Mt. 1, 21, Mt. 8, 16). Wie das alles von statten gehen sollte, wurde schon viele Hundert Jahre zuvor vorhergesagt (Jesaja, Psalm 69, ...). Jesus wusste von Anfang an, was geschehen wird.

Jeder einzelne Tag der Ostertage erinnert an die letzten Tage bevor Jesus starb.

An Gründonnerstag feiert man in den Kirchen das letzte Abendmahl Jesu. Bevor er starb, lud er seine Freunde, die Jünger, die ihn in den letzten 3 Jahren begleiteten, ein, um mit ihnen gemeinsam ein letztes Mal das Passahmahl (letztes Abendmahl) zu halten - im Prinzip erinnert jedes Abendmahl daran. Jesus erklärte, seinen Jüngern, wie es jetzt weitergehen sollte und dass einer unter ihnen ihn verraten würde (Mt. 26, 17-25). Wie grausam muss es sein, zu wissen, dass einer deiner engsten Verbündeten dich verraten wird und dafür sorgt, dass du stirbst?! Ein anderer verleugnet, dich zu kennen (Mt. 26, 31). Und wieder andere lassen dich in den letzten Stunden einfach allein (Mt. 26, 40). Nachdem sie das Abendmahl feierten, gingen sie an den Ölberg, denn Jesus wollte dort im Garten Gethsemane beten. Und dort geschah es dann, dass er festgenommen und vor Gericht geschleppt wurde. Dort hatte er ein ganz und gar ungerechte Verhörung. Im Anschluss wurde er bespuckt und misshandelt.

idealisten.net
Am nächtsten Morgen, dass wäre jetzt Karfreitag, lieferten die Hohenpriester ihn an die Römer aus. Dort wurde Jesus erneut verhört, dieses Mal von Pilatus, dem römischen Statthalter. Pilatus wusch seine Hände, denn er war von der Unschuld dieses Mannes überzeugt. Er wusste, dass die führenden Männer des Volkes dieses Verfahren nur aus Neid anzettelten. Pilatus versuchte noch die aufgehetzte Menge zu beruhigen und Jesus eine faire Verhandlung zu ermöglichen, aber es gelang ihm nicht. Das Volk verlangte seinen Tod. Und so wurde Jesus erst ausgepeitscht. Die Peitsche bestand aus Lederriemen an deren Enden sich Knochen- und Eisenstückchen befanden. Soldaten verhöhnten ihn, setzten ihm eine Krone aus Dornen auf und zogen ihm die Kleider aus. Sie drückten ihm die Krone noch einmal richtig fest auf den Kopf, sodass ihm das Blut nur so vom Kopf lief. Danach führten die Soldaten ihn zur Kreuzigungsstätte. Auf dem Weg dorthin brach Jesus zusammen. Die Soldaten zwangen einen Mann, der am Rande des Weges stand, das Kreuz für Jesus weiterzutragen. Auf dem Berg Golgatha angekommen, gaben die Soldaten Jesus Wein mit einem bitteren Zusatz, um ihn zu betäuben, doch Jesus wollte nichts davon trinken. Sie nagelten ihn ans Kreuz und losten seine Kleider unter sich aus. Die vorübergehenden Menschen verspotteten ihn und meinten, er solle sich doch selbst helfen (Mt. 27, 40). Gegen Mittag verdunkelte sich der Himmel für ca. 3 Stunden. Jesus flehte Gott, seinen Vater an: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" (Mt. 27, 46) und verstarb. Im selben Augen zerriss der Vorhang im Tempel und die Erde bebte...


Tobias Hundt & Band - Gethsemane




Donnerstag, 28. März 2013

MEKMC im Interview

crosschannel.de
Seit 1999 ist MEKMC als Rapper unterwegs, manchmal alleine, manchmal aber auch mit Band.
2007 gewann er den Austrian Newcomer Award für seine kontinuierliche musikalische Leistung. Nur 1 Jahr später gewann MEKMC für das Musikvideo zu "Der Song hier bleibt unrockbar" den David-Award. In Österreich und in der Schweiz hat er es mit seinem Musikvideo zu "So normal" sogar ins Fernsehen geschafft.


CDs:
Tiefsinn im Text (Album, 2004)
Es wird Zeit für Metanoia (Album, 2006)
Vom Streben nach Glück (EP, 2008)
Das Metanoia Movement (Album, 2009)

Bei einem Konzert in Chemnitz haben wir mit ihm gesprochen.


Wo kommt ihr her?
Wir sind aus Kärnten aus Österreich ,aus dem wunderschönen Süden.

Seit wann macht ihr Musik?
Seit der Jahrtausendwende, habe 1999 angefangen. Ich war damals fasziniert von Breakdance und habe dann über das Breaken angefangen Hip Hop zu hören. Ich hatte dann - was war das - „I see you when you get there“ von Coolio - meine erste Hiphop CD. Irgendwie über Zufall ist dann ein Musikprogramm in meine Hände gelangt, dass ich von einem Freund gekauft hatte. Daraufhin habe ich den ersten Rap geschrieben und seitdem einfach nicht mehr aufgehört. Das ist das große Geheimnis von MEKMC. (lacht)

Man hat euch auf der Bühne gesehen. MEKMC bedeutet du und DJ oder du als Solokünstler?
Ich habe als Solokünstler angefangen. MEK MC ist mein Künstlername. In dieser Kombination heißt es einfach MEKMC und meine Djane Miss Mensee.


metanoiamusic.com
Die Texte in eurer Musik sind sehr tiefgreifend und gehen sehr ans Herz.
Was sind eure Beweggründe bzw. was ist eure Motivation der Texte?
Für mich ist es wichtig, einfach ehrliche Musik zu machen. Und für mich als Künstler will ich auch über alles schreiben können. Ich spreche auch viel über Dinge, die mich bewegen. Es kommt auch immer darauf an, in welcher Lebensphase man ist. Viele der tiefgründigen Dinge haben sehr viel zu tun mit meinem Glauben an Gott, wobei ich mich als Künstler nicht darauf limitieren möchte. Ich mache genauso Musik, die man säkular nennen könnte, aber ich persönlich glaube, dass Gott alles geschaffen hat und ich als Künstler genauso über alles schreiben kann.

Was habt ihr für Ziele? Sagt ihr, ihr wollt Menschen mit eurer Musik erreichen oder geht es euch mehr darum, etwas zu produzieren?
Für uns ist momentan wirklich der Weg das Ziel. Wir genießen es, wir lieben es, beruflich Musik machen zu können, das Privileg zu haben, von der Musik zu leben, das heißt dass ich wirklich Zeit habe, im Studio zu sein, Songs zu produzieren, mir nicht immer Gedanken machen muss, von wegen „Okay wie viel kann ich wirklich verkaufen“, sondern dass ich mein Herz reinpacken kann. Das fasziniert mich und motiviert mich. Und wenn ich natürlich Feedback von Leuten höre, dass meine Musik Menschen berührt, gibt mir das sehr viel und erfüllt uns auch mit Sinn - das, was wir tun mit Sinn.

Wie viele Alben hast du schon rausgebracht?
Ich habe bei MEKMC 3 Alben und eine EP. Es ist eine neue CD für 2013 geplant, wobei die kein Soloprojekt wird, sondern es wird in einer Bandformation entstehen, dem Superstyler Soundsytem. Es wird dieses Jahr noch einige nicht-MEKMC-Veröffentlichungen geben. Wir sind begeistert, es entsteht momentan richtig viel und wir freuen uns auf die Konzerte die kommen. Aber MEK ist noch lange nicht Tod, er riecht bloß komisch, um mich selbst zu zitieren.

Nächstes Jahr wieder in Chemnitz?
Würde uns sehr freuen, vielleicht diesmal mit der ganzen Band, dem Superstyler Soundsystem. Wir haben uns dafür entschieden, ein eigenes Label oder eine eigene Bandplattform zu gründen, haben uns mit ein paar Bands zusammen geschlossen unter Metanoia Music. Wir sagen okay, es ist uns wichtig uns selbst zu vermarkten und selbst was auf die Beine zu stellen. Wir haben einen sehr guten Groove, würde ich mal sagen. Vielleicht sind wir nicht alleine da, sondern bringen noch ein paar Freunde mit.

Cool, dann wünsche ich euch eine gute Heimreise, schön das du, das ihr da wart und wir würden uns freuen, dich hier nächstes Jahr in Chemnitz wieder begrüßen zu dürfen. Würde mich auch freuen, wunderbar. Vielen Dank für das Interview.





MEKMC - Unrockbar


Mittwoch, 27. März 2013

Burnin' Heart Reports feiert Geburtstag


Krass, wie schnell die Zeit vergeht!

Burnin' Heart Reports gibt es nun auf den Tag genau schon 1 Jahr.


In diesem Jahr sind viele Sachen passiert.
Wir haben vieles erlebt. Viele tolle Gespräche geführt. Neue Bands und neue Leute kennengelernt. Haben für euch von zahlreichen Festivals berichtet. Waren stets auf der Suche nach neuen, interessanten Sachen, wie CDs, Bücher, Filme, aber auch tollen Projekten.

Das ist ein Grund zu feiern!




Bevor wir aber näher darauf eingehen, möchten wir erst einmal ein riesiges DANKESCHÖN aussprechen!

Wir möchten euch, unseren Lesern, Danke sagen.
Danke, dass ihr uns die Treue gehalten habt. Danke, dass ihr uns an unserem Stand bei verschiedenen Veranstaltungen besucht habt. Danke, für Gespräche, die dort geführt wurden. Danke, dass ihr uns unterstützt! Danke, dass ihr unsere Posts lest, liked, teilt und uns Feedback dazu gebt. Wir danken euch aber auch dafür, dass ihr uns inspiriert! Ihr seid einfach die Besten! Ohne euch wäre Burnin' Heart Reports nicht das, was es ist!
Wir freuen uns auch weiterhin auf euer Feedback, mit euch an unserem Stand zu quatschen, für euch von Events zu berichten, euch Musik, Bücher und Filme vorzustellen und euch Gott näher zu bringen!
So viel können wir euch ja schon mal verraten, wir haben noch einige tolle Sachen für euch in Planung! Es lohnt sich also, dran zu bleiben, weiter Burnin' Heart Reports zu lesen und euren Freunden davon zu erzählen.
Und eben weil ihr die Besten seid, wollen wir euch nicht nur danke sagen, sondern euch auch etwas Gutes tun - aber dazu später. :)

Außerdem möchten wir aber auch allen Bands, Autoren, Verlägen, Künstlern, Filmemachern und Veranstaltern danken, die uns bei unserer Arbeit unterstützt haben!
Danke, dass ihr uns CDs und Bücher für Rezensionen und Gewinnspiele zur Verfügung gestellt habt. Danke, dass ihr euch unseren Fragen gestellt habt. Danke euch Veranstaltern, dass wir bei euch zu Gast sein durften, aber auch Tickets von euch verlosen durften. Danke für euer Feedback, für tolle Events und für super Musik und tollen Lesestoff. Danke, dass ihr uns unsere Posts ermöglicht habt. Danke, dass ihr uns Gewinne zur Verfügung gestellt habt, die wir hier verlosen durften.
Wir freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit euch!

Last but not least, wollen wir aber auch dem danken, zu dessen Ehre wir das tun. Wir sind Gott dankbar, für alles, was wir in diesem Jahr erleben durften und seinen Segen genießen durften.





Wir schauen heute mit euch nochmal zurück auf das, was in dieser Zeit alles passiert ist:
Es gab 265 Posts bis jetzt (einschließlich dem heutigen).
Wir waren für euch auf 31 Festivals - eigentlich auf 32, denn wir haben 2 Tobias Hundt Konzerte, welche an einem Wochenende stattfanden zu einem Post zusammen gefasst. :)
Seit 27. März 2012 gab jeden Montag einen Impuls für die Woche für euch, der euch die Woche über vielleicht begleitet hat, euch zum Nachdenken angeregt hat oder euch vielleicht sogar zum Handeln animiert hat. Seit mittlerweile 8 Monaten gibt es auch jeden 1. des Monats einen Impuls in englischer Sprache. Wir haben über 49 Musikvideos geschrieben, euch 27 verschiedene CDs, 4 Bücher und 7 Filme, sowie 8 Downloads vorgestellt. Während der olympischen Spiele und der Fußball EM gab es 10 Stories von Sportlern, die an Gott glauben, sowie 2 Stories über Musiker und wie sie zum Glauben an Gott gekommen sind. Außerdem gab es (exkl. dem Heutigen) 12 Gewinnspiele und 1 Verlosung anlässlich 100 Likes auf Facebook mit insgesamt 23 Gewinnern. Von Anfang Dezember bis Heilig Abend gab es für euch auf Burnin' Heart Reports auch einen Adventskalender.



Bis heute wurde der Blog über 30.000 Mal aufgerufen. Die meisten sind über Google und Facebook auf Burnin' Heart Reports gekommen und kommen aus Deutschland, den Vereinigten Staaten oder der Schweiz.



Bevor wir aber sentimental werden, wollen wir das Geheimnis lüften.
Wir haben uns extra für unseren 1. Geburtstag ein kleines Dankeschön für euch überlegt!


Ihr habt die Chance etwas zu gewinnen!!!




Zu gewinnen gibt es:

1. Preis:
1 Sacrety Fanpaket
bestehend aus:
1 T-Shirt, welches erst seit dem BRF käuflich zu erwerben ist
1 EP "Shut up"
1 Armband
1 Plektrum


2. Preis:
CD "Dream City" von Good Weather Forecast


3. Preis:
EP "Wenn alles so leicht wär" von warumLILA


Alles was ihr dafür tun müsst, ist folgendes:

Beantwortet folgende Frage:

Wie viele Posts haben wir in unserem ersten Burnin' Heart Reports Jahr veröffentlicht (27.3.2012 - 27.3.2013)?


Schickt uns bis zum 3. April (bis 23:59) eine Email mit der richtigen Lösung an burningheartreports@yahoo.de.


Wir würden uns auch freuen, wenn ihr uns in eurer Email auch noch ein kleines Feedback zu Burnin' Heart Reports gebt: Was gefällt euch? Was wünscht ihr euch? Worüber sollten wir mal schreiben?
(Das Feedback entscheidet nicht darüber, wer gewinnt und wer nicht gewinnt!)


Die 3 Gewinner werden per Losverfahren ausgelost und am 5. April auf Burnin' Heart Reports veröffentlicht und anschließend per Email über ihren Gewinn benachrichtigt.

Eure Emailadressen (und die Gewinneradressen) werden nur für dieses Gewinnspiel benutzt und nicht an Dritte weitergegeben!

Sollte sich der Gewinner nicht innerhalb von 2 Wochen bei uns melden, wird ein neuer Gewinner ermittelt!

Aber jetzt ran an den Speck und feiert mit uns 1 Jahr Burnin ' Heart Reports!

Dienstag, 26. März 2013

CD: Normal ist anders - Freiheit

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Seit dem 23.2. ist es nun erhältlich: Das neue Album der Rock-Worship-Band Normal ist anders. "Freiheit" heißt das gute Stück und wir haben natürlich für euch mal in die 10 Titel reingehört:

 1. Glorreich
 2. Es gibt mehr
 3. Verirrung meiner Seele
 4.  Dein Lied
 5. Anders
 6.  Marathon
 7. Freiheit
 8. Feuer
 9. Spring
10. Zwischen Kopf und Herz (Electro Version)

Fans der Band werden einige dieser Liedtitel von früheren Veröffentlichungen sehr bekannt vorkommen, doch wird ihnen beim Anhören dieser Titel sofort auffallen, dass die Lieder sich doch verändert haben.

Gleich der erste Titel "Glorreich" zeigt das sehr eindrucksvoll. Er wurde bereits auf der Demo-CD der Band veröffentlicht und war dort noch sehr durch Gitarren begleitet. Diese sind nun mehr in den Hintergrund gerückt und haben Platz für eine etwas elektronischere Begleitung geschaffen, die das Ambiente des ruhigen Songs sehr unterstützt.

Auch der zweite Titel "Es gibt mehr" findet sich auf der Demo-CD, birgt auf dem Album aber eine kurze, für manche sogar schockierende Überraschung inform eines einleitenden „Shout“ von Sänger Chris! Doch hat man den Schreck erstmal überwunden, lädt der Song durch eine kleine elektronische Bereicherung nur noch mehr zum Abgehen ein.

Mit "Verirrung meiner Seele" kommt das erste neue Lied auf der Platte. Das lyrische Ich dieses ruhigen Songs merkt, dass es Gott verloren hat und damit wieder Einsamkeit und Trauer in sein Leben trat. Doch Gott ist höher als all das und gibt uns nicht auf! "Du nimmst meine Hand / Ziehst mich hinauf /  In unfassbare Welten / Bestehst darauf / Dein Gast zu sein / Dein Kind zu sein."

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Direkt danach folgt mit "Dein Lied" wieder ein neues, gut tanzbares Lobpreislied und mit "Anders" wiederum ein altes Lied von ihrem ersten Album, natürlich wieder neu aufgehübscht. Ohne Jesus ist alles doof, darum geht es in "Anders".

Mit "Marathon" kommt wieder ein neues Lied, das vom ersten Takt an zum Abgehen motiviert. Auch hier überrascht die Band wieder mit einigen Shouts, wodurch das Lied wirklich ein bisschen wie ein Marathon wirkt.

"Freiheit" ist der Titel-Track des Albums. Der entspannente Song zeigt vor allem das große Lungenvolumen des Sängers, denn der Refrain besteht nur aus einer Liedzeile: "Ich bin frei!", welche sich allerdings ohne Atempause über mehrere Takte hinzieht.

Den 8. Track "Feuer" erkennt man erstmal gar nicht. Der bereits auf dem ersten Album enthaltene Titel wurde bis auf den Text fast komplett umgekrempelt, hat dadurch aber nur an Intensität gewonnen.

Mit einem Schlagzeugsolo beginnt der vorletzte Track "Spring" wieder ein etwas schnellerer Song und vielleicht sogar der härteste Song des Albums, allerdings noch nicht zu hart.

Der letzte Track "Zwischen Kopf und Herz" unterscheidet sich komplett von allen anderen Songs des Albums. Hier wurde fast komplett auf die Instrumente verzichtet und mehr auf elektronische Klänge gesetzt.

Warum das so ist und auch über einige andere Fragen haben wir mit Sebastian Pioch, dem Gitarristen der Band, gesprochen:

Warum befinden sich auf dem Album auch Lieder, die schon von anderen CDs bekannt sind?
Sebastian: Ein paar wurden ja schon als Demo-Songs aufgenommen. Das war aber nur, um ein bisschen was auszuprobieren und den Leuten was zu bieten, um zu zeigen: Wir arbeiten gerade an sowas und hier, das sind ein paar neue Songs, das was uns erwartet. Außerdem war das Album ein bisschen sowas wie ein Neustart für uns, weil das erste Album haben Chris und Fred alleine aufgenommen und das war jetzt quasi das erste Album als Normal ist anders, also wo wirklich alle dran mitgearbeitet haben und da wollten wir eben auch coole Lieder drauf haben.

An einigen Liedern merkt man ja, dass es etwas härter geworden ist.
Sebastian: Auf jeden Fall, ja!

Normal ist anders
Warum?
Sebastian: Das ist auch so eine Sache, aller unser Musikgeschmack fließt da mit rein und wir sind viele, die halt schon ein bisschen härtere Musik hören und das ist halt auch was, was uns wirklich allen Spaß macht und da dachten wir uns: Warum nicht? Wir versuchen gerade noch ein bisschen, unseren eigenen Stil zu finden und wollen, dass auch ziemlich viel Variation drin ist. Das zeigt halt, was uns ausmacht, dass wir ziemlich flexibel sind in unserm Stil und auch bei Konzerten ist auch viel mit dabei, zum Beispiel dieser Elektro-Song, Zwischen Kopf und Herz.

Wie kamt ihr darauf, daraus eine Elektro-Version zu machen?
Sebastian: Ja einfach so, Spaß eben! Wir haben gefühlte 50 Versionen fertig gehabt, die schon cool waren, aber wir dachten uns: Für den Song ist das irgendwie nichts Besonderes! Machen wir was Freakiges draus, machen wir eine Elektro-Version draus. Einfach so Just for Fun.

Vielen Dank.

Abschließend lässt sich nur noch sagen: Die CD ist sehr empfehlenswert, sowohl für Fans der Band, als auch für Fans von Worship oder Rock, da für alle etwas dabei ist, egal ob man gerade abgehen will oder sich nur entspannen, für beides ist die CD sehr gut geeignet!

Montag, 25. März 2013

Impuls für deine Woche

arotech.de
Einen Staubsauger hattest du bestimmt auch schon mal in der Hand. Vielleicht hast du damit mal das Wohnzimmer saugen müssen, oder dein Zimmer (vielleicht sollte das auch mal wieder einen Staubsauger zu Gesicht bekommen^^). Vielleicht hast du auch eine eigene Wohnung, da muss man auch ab und an mal saugen.
Das wichtigste an einem Staubsauger ist der Filter.
 Man sieht ihn nicht gleich auf den ersten Blick, aber er ist da und enorm wichtig. Denn ist der Filter mal randvoll, so geht nichts mehr. Da kannst du staubsaugen wie du willst, aber der Dreck liegt immer noch...

Du fragst dich jetzt vielleicht, was der Staubsauger mit dem Impuls für deine Woche zu tun hat...

Ganz viel.
Dein Leben ist nämlich wie ein Staubsauger!
Jeden Tag nimmst du Sachen in dein Leben auf. Du konsumierst - manchmal bewusst, manchmal unbewusst.
Und dein Herz ist der Filter deines Lebensstaubsaugers.

Was stopfst du alles in deinen Filter hinein?


Und von Stein zu Stein wird dein Herz immer schwerer und voller. Und irgendwann streikt dein Lebensstaubsauger, weil dein Filter voll und schwer ist.

"Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben." (Hesekiel 36, 26)

Gib Gott deinen Staubsaugerfilter, damit er ihn austauschen kann und dein Staubsauger wieder richtig funktionieren kann!

Sonntag, 24. März 2013

Claas P. Jambor - Let It Rain (Live)

Wenn Gott es regnen lässt...
Claa P. Jambor @ Facebook

Open Skies“ von Claas P. Jambor - ein kraftvolles, anschauliches Lied, was ruhig und sanft beginnt, sich dann steigert in seiner Energie und man meinen könnte, dass Claas Gott geradezu anfleht den Himmel zu öffnen, seinen Regen auf das durstige Land fallen zu lassen und er seinen heiligen Geist über uns ausgießt, sodass man gerade zu eingebettet ist darin.

„Open skies and let your rain fall down onto this thirsty land
Holy Spirit bathe us in your river. Let it rain.“

Dies ist ein wunderbares Bild dafür, wie Gott seinen Segen auf uns fallen lässt. Man könnte fast meinen, dass dieser sehr anschauliche Vergleich eine tolle Szene aus einen Märchen ist. Aber nein es ist kein Märchen: Gott hat uns versprochen, dass wir dies in unseren Leben auch leben und erfahren dürfen.

Doch wie sieht das konkret aus, wenn der Himmel offen steht?

„This is our song about healing
This is our song about grace
This is our song about redemptive power
God our song for you
This is our song about freedom
This is our song about faith“

In der 1. Strophe des Liedes werden einige dieser Dinge benannt, worin wir Gottes Wirken erkennen können. Wie beispielsweise wenn Menschen geheilt werden, Gott uns etwas schenkt bzw. liebt obwohl wir es eigentlich nicht verdient haben, wo er unsere Schuld wegnimmt, Glauben schenkt oder uns Kraft gibt aus alten, negativen Gewohnheiten auszubrechen, um frei zu werden.
Manche dieser Punkte, wie z.B. Heilung klingen erstmal ganz schön groß. Da denkt man sich: „Klar ist doch logisch dass man da ein Stück von Gottes Größe und Herrlichkeit sehen kann!“
Doch wie sieht es ganz konkret in deinen Alltag aus? Wo kannst du Gottes Segen, den er auf dich regnen lässt, erkennen?
Dies kann zum Beispiel geschehen wenn wir Hilfe bekommen, wo wir sie eigentlich nicht erwartet hätten, eine nette Begegnung, mutmachende Worte von Freunden, wenn Gott Gelingen in unserer Arbeit schenkt, wenn er zu uns redet, Klarheit und Frieden uns ins Herz sät, wo wir seine Gnade erfahren, und, und und.... Dort überall können wir erleben, dass Gott den Himmel öffnet um uns ein Stück von seiner Herrlichkeit zu zeigen.
Doch was ist die Voraussetzung dafür, dass dies ganz praktisch in unseren Leben geschieht?

„And we ask for open
skies and mercy flowing
Yeah upon us Lord
and let it rain."

"Open skies and let your rain fall down onto this thirsty land
Holy Spirit bathe us in your river. Let it rain.“

Klar, wir müssen unsere Augen offen halten, uns danach ausstrecken und fragen, wo Gott uns begegnen möchte. Und vermutlich das wichtigste dafür: wir brauchen seinen Heiligen Geist in uns!
Also lasst uns darum beten, dass Gott seinen heiligen Geist immer wieder über uns ausgießt, sodass wir darin „baden“ können und dort wirkt wo ich bzw. meine Mitmenschen durstig sind.
Leben wir also in den Bewusstsein, dass Gottes Herrlichkeit bereits hier auf der Erde anbricht, wir mittendrin sind und sie irgendwann vollkommen im Himmel erleben werden.

„This is our song to the nations
Set the captives free
Proclaiming freedom into darkness
Through your Spirit in me
Trade my ashes for Your beauty Lord
Give us gladeness for our souls
And we aks for open skies and mercy flowing 
Let it rain, let it rain, let it rain
Let your rain fall (down)"

Damit ihr das ganze nicht nur lest, sondern auch hören könnt, hier gehts zum Video (:

Donnerstag, 21. März 2013

Download: Volplane - A Thousand Colours

Bei einem so langem Winter sehnt sich doch jeder nach ein bisschen Frühling. Der Schnee taut. Die Vögel singen. Die ersten Schneeglöckchen und Krokusse blühen. Die Blüten an den Kirsch- und Apfelbäumen sprießen. Marienkäfer krabbeln über die Wiese. Und Schmetterlinge fliegen nicht nur die die Luft, sondern vielleicht auch in deinem Bauch. Da kommen Frühlingsgefühle auf.

Genauso wunderschön und bunt ist die neue Single "A Thousand Colours" einer noch recht jungen Band. Die 4 Schweizer von Volplane machen modernen, spährischen Pop-Rock.

Allein schon der Titel "A Thousand Colours" klingt nach Frühling.
Auch wenn der Song nicht bewusst für diese Jahreszeit geschrieben wurde, ist er doch nach Ansicht der Bandmitglieder, ein Frühlingslied - der Meinung sind wird auch. :)

"'Cause when the brighter day has come / And the winter time is gone / And the spring brings up / A thousand colours / Tonight we rise up to the sky / To touch the highest cloud / And we dance above of / A thousand colours"

Das Lied bringt das Frühlingsgefühl sehr gut rüber. So wie die Blumen nach der Winterzeit endlich die Schneedecke durchbrechen wollen, so wollen doch auch wir - nicht nur im Frühling - auch mal wieder so richtig ausbrechen, ein bisschen Freiheit schnuppern und uns in allen Farben und Facetten der Natur entfalten.

Doch nun genug über das Lied geredet. In das Lied zu hören sagt mehr als Tausend Worte.

Auf der Homepage der Band könnt ihr euch den Song nämlich kostenlos downloaden.

Also: Song downloaden, Welt ausblenden, Musik abspielen und zumindest schon mal in Gedanken den Frühling genießen!


Dienstag, 19. März 2013

Musikvideo: Sleeping Giant - Tithemi

bravewords.com
Breakdown. Ein schneller Schlagzeug-Rhythmus. Eine moshende Menge. Die Band spielt ihren Song. Eben ein typisches Hardcore-Konzert. So wirkt es jedenfalls, doch: All fear, all pain, all hurt, all grief, all lies, must bow to Jesus' Name.

So beginnt das Musikvideo des Songs "Tithemi" von Sleeping Giant. Und aus nicht viel anderem besteht das Video, das bei einem Live-Konzert der Band in einem wahrscheinlich lateinamerikanischen Land gedreht wurde (verschiedene Banner mit der Aufschrift „Jesus es salvacion“ weisen darauf hin).

Schaut man sich den Text von "Tithemi" an, stellt man sofort fest dass es sich hier auch um ein ganz normales Lobpreis-Lied handeln könnte: Eine einzige, sehr einfache und doch aussagekräftige Strophe, Hallelujah als Refrain und eine ebenso kurze Bridge als Abschluss. Und schon mit dem ersten Satz ist der Inhalt des Textes klar: Jesus ist größer als alle Mächte und alle müssen sich vor ihm beugen, Ängste, Schmerz, Lügen, Könige, Erde, Sonne und Mond.

Natürlich ist der Stil von Sleeping Giant kein Lobpreis-Stil für jedermann, obwohl doch recht viel Gesang und wenig Shoutings dabei sind, aber würde man das Lied auf seine Akkorde herunterbrechen und die geshoutete Bridge außen vor lassen oder mit einer Melodie versehen, wäre das Lied sehr geeignet als Lobpreis-Lied und hätte vielleicht sogar die Möglichkeit, zu einem echten Lobpreis-Schlager wie zum Beispiel „Our God is greater“ oder „Blessed be Your Name“ zu werden. Doch allein die Tatsache, dass es eben nicht so ist, zeigt, dass für Gott nicht der Musikstil zählt, sondern der Inhalt und ob das Gesungene von Herzen kommt.

Warum das Lied "Tithemi" heißt, lässt sich leider nicht herausfinden, wahrscheinlich handelt es sich hier aber um das alt-griechische Wort "tithemi", von dem auch das deutsche Wort "These" abstammt und bedeutet so viel wie "stellen, legen, setzen".

"Tithemi" ist auf jeden Fall ein erfrischend anderer Lobpreis-Song, der vielleicht sogar für Freunde weniger harter Musik geeignet wäre und von Freunden der harten Musik nur geliebt werden kann, gerade weil er so einfach und einprägsam ist.

Hier geht es zum Video:

Sleeping Giant - Tithemi 



Und weil der Text nicht so umfangreich ist, gleich zum Mitsingen:

All fear, all pain, all hurt, all grief, all lies, must bow to Jesus' Name.
All kings, all thrones, everything that breathes life, must bow to Jesus' Name.
The Earth, the sea, the sun, the stars, the sky, must bow to Jesus' Name.
The Earth, the sea, the sun, the stars, the sky, must bow to Jesus' Name.

Hallelujah

Kings, crowns, thrones: bow down!
Fall face down: bow down!
Kiss the ground: bow down!
Jesus, you hold the crown. Bow down!

Montag, 18. März 2013

Impulse für deine Woche

Wie ist das eigentlich mit dem Himmel?

Ja, das möchten manche frommen Leute gerne wissen. Doch wer nicht fromm ist, sucht lieber nach Beweisen, dass es den Himmel gar nicht gibt. Denn es ist nach Ansicht von Kennern dieses Themas durchaus nicht so sicher, dass jeder automatisch hineinkommt. Und da wäre es für einige das Beste, jemand könnte garantiert 100%ige Beweise liefern, dass es weder den Himmel, noch die dann auch unvermeidbare Hölle gibt. Denn wer an den Himmel glaubt, an die Hölle aber nicht, der sieht doch verdächtig nach einem Träumer aus.
Anstatt mich auf menschliche Beweisführungen zu verlassen, würde ich lieber mit dem Schlimmsten rechnen und mich darauf einstellen und vorbereiten; denn man kann ja nie wissen ...
Jesus Christus sagt, er sei der Einzige, der über alles Bescheid weiß, weil er selbst im Himmel war, bevor er auf unsere Erde kam. Und weil er weiß, wie rein und heilig dort alles zugeht, hat er auch viel von dem Ort gesprochen, wohin die gehen, die nicht in Gottes Gegenwart passen, eben von der Hölle. Das ist keine Angstmacherei, genauso wenig, wie wenn der Förster sagt, sein Gewehr sei kein Spielzeug für kleine Kinder. Nein, das ist eine todernste Angelegenheit.
Die gute Botschaft ist nun die, dass Jesus Christus ausdrücklich deswegen gekommen ist, damit kein Mensch ewig verloren zu gehen braucht. Er selbst hat die Sünden aller Menschen getragen, als er am Kreuz gestorben ist. Angerechnet wird sein Rettungswerk allerdings nur denen, die es dankbar annehmen, weil sie merken, wie nötig sie es brauchen. Und die das annehmen, werden dann auch für ewig bei ihm im Himmel sein.

Samstag, 16. März 2013

Planetshakers - Limitless

Planetshakers @ facebook.com
Allein der Name der Band sagt schon viel über die Absicht der Gruppe aus: die Planetshakers wollen unseren Planeten zum Beben bringen. Wenn Gott auf deiner Seite steht, haben du und er automatisch immer die Mehrheit, ist ihre Devise.
Vor einiger Zeit veröffentlichten sie ihr aufwendig gestaltetes Video zu ihrem Song "Limitless".

Eine junge Frau sitzt allein in einem schlecht beleuchteten Raum, sie schaut ausdruckslos in die Kamera. Im Hintergrund die Musik der Band, die sich weiter steigert. Mit den ersten Schlägen der Drums flackert das Licht. Die Frau blickt auf, irritiert fasst sie an die Kanten ihres Stuhls und klammert sich an ihnen fest. Das Flackern wird stärker, sie schaut verwirrt umher.
Mit dem Beginn des Refrains kommt die Band ins Spiel: nach und nach werden alle Mitglieder einzeln in dem gleichen Raum wie die Frau gezeigt, immer allein. Beim Zwischenspiel kommt die Aussage des Liedes das erste Mal richtig zum Tragen: "You're Limitless, nothing's too hard for you". Du bist grenzenlos, Herr, für dich ist nichts zu schwer. Ein Koffer in dem Raum öffnet sich von selbst, es fliegen lose Blätter heraus, und nicht nur die Buchseiten fliegen, sondern auch die Bandmitglieder werden vom Boden gezogen, können sich kaum mehr an ihren Instrumenten halten.
In der zweiten Strophe wieder die junge Frau, allein, sie bekommt eins der herumfliegenden Blätter zu fassen. Im Hintergrund der Text: "I'm saying good bye to any limitations. I'm saying hello to the God of all creations." Tschüss Grenzen, hallo Gott. Dass es keine Grenzen gibt, merkt auch die Frau, vor ihr schwebt ein Stift, der auf das Papier schreibt: "NO LIMITS". Sie ist fassungslos, die Musik bestätigt das Geschriebene: "There are no (no) limits with you". Gott, mit dir gibt es keine Limits.
Die Musik steigert sich wieder, diesmal ist die Band auf einem Dach, die Frau in dem Raum steht auf, um sie herum fliegt alles umher, der Koffer reißt ein Loch in die Wand. Heraus kommt ein orangefarbener Luftballon, an den sie das Blatt bindet. Sie tritt durch das Loch in der Wand, landet in einem Treppenhaus und läuft die Stufen hinauf. Sie kommt auf dem Hausdach an und mit dem letzten Akkord des Songs lässt sie den Ballon mitsamt dem Zettel fliegen.

Einen so ausdrucksstarken Song kann man in verfahrenen Situationen wirklich als Motivation gebrauchen: der Text dreht sich in jedem Wort um Gottes Grenzenlosigkeit. Gott, du bist größer, du bist stärker, bist großartiger als alles andere, heißt es in der Bridge.
Die Planetshakers konnten die Botschaft mit ihrem Song kaum besser ausdrücken. Mit Gott wird man wörtlich zum Überflieger. Es gibt nichts, was mit Gott nicht möglich ist. Geht man mit ihm, so kann man nicht verlieren. Nichts ist mehr zu schwer. Und diese Botschaft will nicht nur die Band verbreiten, ihr Video ist auch eine Aufforderung, es selbst zu tun. Wie die junge Frau mit dem Luftballon.
Mit Gott ist es möglich, den Planeten beben zu lassen. Dieses Wissen sorgt für Auftrieb, Antrieb und nicht zuletzt für gute Laune im Alltag, wo einem ja bekanntlichermaßen nichts geschenkt wird und man sich alles hart erarbeiten muss.
Wenn's also mal nicht so läuft: Mit Gott gibt es keine Limits. Nichts ist für ihn zu schwer. Wenn man daran denkt, ist das vermeintlich schwere Los plötzlich garnicht mehr so schwierig zu tragen.

Planetshakers - Limitless

Freitag, 15. März 2013

Underground - the Movical


Underground @ facebook
„Das Movical ist Teil einer Plattform für junge Menschen, um sich selbst auszudrücken und ihre Kreativität auszuleben, auf Probleme in unserer Gesellschaft aufmerksam zu machen und Lösungen aufzuzeigen“ Gleam Joel

Die Rede ist von Underground - the Movical, ein Projekt, des aus Kenia stammenden Rappers Gleam Joel. Nachdem das Musical erfolgreich in der Schweiz und den USA aufgeführt wurde, kommt es nach Deutschland. Die Rollen sollen von jungen Leuten übernommen werden im Sinne von „Von der Straße auf die Bühne“.
Die Talente werden geschult und gefördert in den Bereichen Tanz, Musik und Schauspiel um ihnen die Chance zu geben ihren Traum vom großen Auftritt erfüllen zu können.

Diese Talente werden die Geschichte um einen jungen Künstler erzählen. Sein Traum ist es in der Musikbranche Fuß zu fassen. In der Inszenierung werden die Tücken und Gefahren der glänzenden Medienwelt aufgezeigt, sowie Auswege aus Gewalt und Drogenkonsum dargelegt.

„Es wird eine bunte Show aus Musik und Tanz, die durch das Entstehen eines Dokumentarfilms zur Vorbereitung und Durchführung des Musicals auch als Film festgehalten wird“ so Gleam Joel. Der erste Schritt des Projekts ist die Suche nach Musikern und Videoproduzenten, die Gleam Joel auf der Promotion Tour und den Castings begleiten. So ist zum Beispiel Walnut Films ein offizieller Filmpartner von UNDERGROUND – THE MOVICAL und wird einen Dokumentarfilm, Musikvideos und Internetvideos drehen und schneiden.

Gleam Joel 
Das Projekt wird durch Spenden, Fördergelder, Sponsoren und Eintrittsgeldern finanziert.
Gleam Joel, der Produzent des Stückes, wurde in Kenia geboren und hatte dort kein leichtes Leben, von Straßenkriminalität, Drogenmissbrauch und Verlust von geliebten Menschen. Die Musik und der Glaube halfen ihm dabei die Schwierigkeiten zu überstehen. Der gefeierte Rapper begann ein Studium an einer Schweizer Musikakademie und änderte sein Leben. Nun hilft er durch die Kraft der Musik anderen zu helfen und sie vor Gewalt, Drogen und anderen Dingen zu retten.

Weitere Infos und News findest du auf der Homepage und der Facebook-Seite.

Donnerstag, 14. März 2013

Wir sind wieder unterwegs: 19. Balinger Rockfestival

Das Balinger Rockfestival geht in die 19. Runde und es verspricht auch 1 Jahr nach der Volljährigkeit kein Stück leiser zu werden.

Auch in diesem Jahr haben die Veranstalter keine Kosten und Mühen gescheut und 7 Topacts in die Volksbank-Messe nach Balingen eingeladen.

Einlass ist 15.00 Uhr.

15.30 Uhr geht's auch gleich schon richtig laut los. Den Auftakt der Veranstaltung übernimmt die Post-Hardcore Band Aliens Ate My Setlist.

Während der Umbauphasen auf der Hauptbühne hat man wieder die Gelegenheit die Bands hautnah in der Acoustic Lounge zu sehen und zu hören. Dort werden sie akustisch etwas darbieten, aber auch im Interview Rede und Antwort stehen.

Das Moderatoren-Duo Patrick Reusch und Jo Koch werden auch in diesem Jahr wieder durch den Abend führen.

Als zweite Band des Abends übernehmen Soundbar aus Gummersbach. Anfang Februar wurden sie zum Newcomer des Jahres 2013 gekürt. Und neben ihrer Gefängnistour finden Sie auch Zeit, um dem Publikum des Balinger Rockfestivals mit ihrem stimmungsvollem und mitreißendem Mix aus HipHop, Reggae und Trompetenklängen einzuheizen. An die "Soundbar" kommen und Frühlings-Sommer-Feeling abholen!

Beim Balinger Rockfestival dürfen aber auch keine altbekannten Gesichter fehlen. Und so rocken auch in diesem Jahr wieder Good Weather Forecast und Sacrety die Bühne in der Volksbank-Messe.
Mit Power-Pop-Party-Rock versprechen Good Weather Forecast eine Monsta-Party und freuen sich sehr in diesem Jahr wieder dabei sein zu dürfen.
Sacrety sind an diesem Abend im Gegensatz zu GWF für den härten Musikpart zuständig und wollen mit ihrem Electro Rockcore die Bude brennen lassen.

Mit Kingsdown und Write This Down stehen gleich 2 amerikanische Rockbands auf der Bühne.
Nachdem Write This Down ihren Auftritt bei der Christmas Rock Night in Ennepetal cancelten, haben sie beim BRF wohl ihren Fans gegenüber einiges wieder gutzumachen. Mit geheimnisvollen Profilbildern auf Facebook lassen sie auch bei so manchem Fan Fragezeichen im Kopf entstehen. Vielleicht lüften sie ja das Geheimnis in Balingen...
Kingsdown hingegen kennen wahrscheinlich noch nicht allzu viele Leute in Deutschland. Seit Anfang März sind sie schon in Deutschland, haben da auch schon in der Stuttgarter Fußgängerzone gespielt, sowie das Eine oder Andere Wohnzimmer-Konzert und außerdem noch ein Fotoshooting mit Jon Pride gehabt. Nun touren sie noch ein bisschen durch Europa (Tschechien, Polen, Ukraine), um dann pünktlich zum BRF wieder in Deutschland zu sein. Wir dürfen also gespannt sein, womit die vier Amerikaner das deutsche (und europäische) Publikum begeistern wollen.

Der Headliner des Abends ist bei treuen Besuchen des BRFs auch kein Unbekannter mehr - zumindest bei denen nicht, die letztes Jahr schon in Balingen waren. Zum Schluss sorgen nämlich LZ7 aus Großbritannien nochmal so richtig dafür, dass die Bude brennt. Bei ihrem Electro Dance HipHop - Mix fällt es einem schwer, sich nicht zur Musik zu bewegen.

Den krönenden Abschluss bilden aber, wie im letzten Jahr, wieder Good Weather Forecast mit einer kleinen, aber feinen Worship-Session.
Wer sich bei LZ7 nochmal so richtig ausgepowert hat, der kann hier wieder ein bisschen runterkommen.

Am Sonntag findet dann wieder in der Erzinger Kirche ein Gottesdienst mit Jo Böcker statt. Den musikalischen Teil werden dort Sacrety übernehmen.

Tickets für das Balinger Rockfestival kann man für 17,00 € im Vorverkauf oder für 19,00 € an der Abendkasse erwerben.
Beim Kauf von 10 Tickets, gibt's das 11. kostenlos dazu.






Dienstag, 12. März 2013

Musikvideo: Dennis Maaßen - Du bist



© dennis-maassen.de
„ER ist die Tinte, die mein Leben fluten soll / ER ist der Pinsel, der mich malt / ER nimmt die Farbe und malt Glück in mein Herz / ER ist der Herr“ singt Dennis Maaßen im Refrain von „Du bist“.
Das Video zum Song wurde am 10. Februar veröffentlicht und ist vom Debütalbum „maaßlos geliebt“.

Die Musik zieht sich durch sein Leben wie ein roter Faden. Neben Schlagzeug spielt Dennis Maaßen auch Gitarre und Klavier und seine Songtexte sind tiefgründig. Im Song „Du bist“ singt er natürlich von Gott, zu dem er 2009 seinen Weg fand.

Das Video beginnt mit einem instrumentalen Teil, der sich steigert in Lautstärke und Melodie. Man sieht die einzelnen Instrumente vom Piano über Schlagzeug zum kleinen Xylophon. Die Gitarre und der Bass fehlen natürlich auch nicht und so fügen sich die einzelnen Stimmen zu einem großen Ganzen und der Gesang setzt ein.

An und für sich bietet das Video nichts Neues – eine musizierende Gruppe, Kameraeinstellung auf die Instrumente, eine junge Frau, die dem Sänger gegenübersitzt  „Diese Wege sind vielleicht nicht zu vereinen / Dieser Weg ist vielleicht nicht für uns zwei bestimmt“ Eine Trennung die erfolgt, aber sie wird nicht nur schmerzhaft gesehen. Schließlich steht jemand über allem und lenkt den Weg.
Der Song greift einige Situationen des Glaubens auf. Der Herr kann uns die Schmerzen nehmen, aber es läuft im Glauben auch nicht immer alles positiv. Auch hier gibt es Auf’s und Ab’s.
„Ich war bereit, gab den Stift aus meiner Hand, dass er sie schreibt, denn sie ist mir unbekannt, seine Gravur, die mein Leben tragen soll“ eine schöne Metapher, wie man den Weg zum Glaubensbekenntnis sehen kann.

Wer sich wundert, das der Song „Du bist“ heißt, aber im oben zitierten Refrain „ER ist…“ steht, kann beruhigt werden. Es ist kein Schreibfehler, sondern eher ein gekonntes Mittel, denn in der Wiederholung des Refrains erfolgt die Änderung von „ER ist“ zu „Du bist“.
Daraus könnte man schließen, dass beim ersten Mal vom Herrn erzählt wird. Beim 2. Mal redet man mit ihm. Man spricht ihn direkt an „Du bist die Tinte, die mein Leben fluten soll / Du bist der Pinsel, der mich malt / Du nimmst die Farbe und malst Glück in mein Herz / Du bist der Herr, der Herr / Dein Licht strahlt auch durch die dunkelste Nacht / Jeder Winkel unseres Herzens scheint / Das Feuer für dich brennt tief in unserer Brust, weil du heilst / Du bist Herr, Du bist der Herr“
Vielleicht auch ein Wandel im Glauben vom „unbekannten“ Gott, zum Freund den man duzt.

Schaut euch das Video zum gefühlvollen Song „Du bist“ an.


Dennis Maaßen – Du bist 

Montag, 11. März 2013

Impuls für deine Woche

jaztoons.de
Jetzt mal ehrlich?!
Hast du diese Phrase auch schon mal verwendet?
Meist benutzen wir sie, wenn wir etwas, das uns erzählt wird, nicht so ganz glauben können, wenn es unwirklich klingt, wenn wir an dem Gesagten zweifeln.

Aber jetzt mal ehrlich...

... wie ehrlich bist du gegenüber anderen (Freunde, Familie, Gemeinde, Fremde)?
Gibst du offen vor anderen zu, dass du an dem einen oder anderen Punkt nicht weiterkommst, gar gescheitert bist? Ist es dir peinlich? Hast du Angst vor der Reaktion der Anderen oder wie sie mit deiner Offenheit und Ehrlichkeit umgehen, es gar gegen dich verwenden oder dich verurteilen? Nur keine Schwäche zugeben...
Vielleicht reagieren sie aber auch ganz anders auf deine Ehrlichkeit. Ja, vielleicht reagieren sie sogar mit Verständnis. Und manchmal - nein, meistens -  tut es einfach nur gut, sich mit seinen Problemen, mit den Dingen, die einen belasten, jemanden anzuvertrauen. Und vielleicht kann derjenige, dem du dich anvertraut hast, dir sogar helfen...

... wie ehrlich bist du zu dir selbst?
Um sich aber erstmal jemand anderen anvertrauen zu können, muss man sich selbst eingestehen können, dass man an einem Punkt gescheitert ist, nicht weiter kommt. Das ist schwer. Wer gesteht sich schon gern selbst ein, versagt zu haben, machtlos zu sein, hilftlos zu sein? Man muss doch sein Gesicht nach Außen hin wahren! Muss man das? Es bringt dir selbst nichts, wenn du dir etwas vormachst, dir vorgaukelst, dass alles in Ordnung sei. So belügst du sich nur selbst. Du verstrickst dich immer mehr. Und es wird nur noch schlimmer. Habe den Mut, dir Fehler einzugestehen, es ist nichts Verwerfliches daran!

... wie ehrlich bist du gegenüber Gott?
Fällt es dir schwer oder nicht so schwer, Gott gegenüber ehrlich zu sein? Mir fällt es eigentlich einfacher vor Gott ehrlich zu sein, als mein Scheitern vor anderen preiszugeben. Warum? Vielleicht, weil Gott so wie so alles weiß. Vielleicht, weil es wenig Sinn macht, Gott etwas vorzugaukeln. Vielleicht, weil ich seine Reaktion auf meine Ehrlichkeit und Offenheit nicht sehe. Vielleicht, weil mich Gott nicht verurteilt.

Was sind deine Herausforderungen? Was erschwert es dir ehrlich zu sein vor Gott, vor dir selbst, vor anderen?

Im 1. Johannesbrief, Kapitel 1, Vers 9 steht: "Wenn wir aber unsere Schuld eingestehen, ist Gott treu und gerecht: Er vergibt uns die Schuld und reinigt uns von allem Unrecht."

Gott möchte, dass du mit deiner Schuld und mit deinem Versagen zu ihm kommst. Er will dir helfen und dir ein neues Leben schenken! Er möchte nicht, dass du deine Probleme in dich hineinfrisst und dass du dich von deiner Schuld kaputt machen lässt.

Und manchmal hilft es dir wirklich, wenn du deine Schuld nicht nur vor Gott bekennst, sondern auch vor einem anderen Menschen, der dir auch nochmal Vergebung zusprechen kann.

Samstag, 9. März 2013

CD: Write This Down - Lost Weekend

Write This Down @ Facebook
In zwei Wochen dürfen wir Write this Down in Balingen beim Balinger Rockfestival „Herzlich Willkommen“ heißen und dachten das ist Anlass genug euch die Jungs mal etwas näher zu bringen. Wir möchten euch Ihr Album „Lost Weekend“, das im Juni 2012 erschienen ist, vorstellen.

Lost Weekend“ ist das zweite Album der Hardcore Band aus Minnesota. Bekannt sind sie bei uns in Deutschland durch das Rock Without Limits 2011 und die folgende Tour mit der Augsburger Band About An Author. Nachdem die Band im Dezember 2012 die Christmas Rock Night abgesagt haben, freue ich mich besonders die Jungs auf dem Balinger Rockfestival dieses Jahr mal wieder live zu sehen.

Mit „Lost Weekend“ liefert die Band ein zweites hochkarätiges Album ab, das geprägt ist von ihrem unverkennbarem leicht aggressiven Sound, den melodiösen Parts, sowie den nicht zu kurz kommenden Screams. In Ihren Songs erzählt die Band von dem Leben als Band, Erlebnissen auf Tour sowie Fans und auch der Beziehung zu Gott.

Das Album beinhaltet zwölf Songs die sowohl musikalisch wie auch inhaltlich unterschiedlicher nicht sein können:

1. The Older I Get, The Better I Was
2. See Ya Never
3. I'll Make You Famous
4. Red 7
5. Crash and Burn
6. Don't Speak
7. Cheap Affair
8. The Florida Rage
9. Lost Weekend
10. Touch and Go
11. Minnesota Interlude
12. Song and Dance

Hört man das Album “Lost Weekend” wird man eingeladen zu einer Reise durch Impressionen einer Band, wie sie das Bandleben erleben, mit Schwierigkeiten, Glaube, einzelnen Personen und auch den Fans.

See ya Never“ und „I’ll make you nervous“ erzählen vom Alltag als Band, vom immer wiederkehrenden Alltag. Dass jede Nacht und jeder Song jeden Abend dieselben sind. In „Cheap Affairs“ erzählen die Jungs über das Touren und Probleme, was sie wärend der Zeit des Tourens zu Hause verpassen.

Write This Down @ Facebook
Das Album ist gespickt mit harten Songs. Das härteste ist „Red 7“, neben rockenden Gitarren und den Screams von Sänger Johnny, kommen immer wieder melodiöse Parts durch. Neben „Red 7“ gehören „The older I geht, the better I was“, „I’ll Make you Famous“, „The Florida Rage“ und „Song and Dance“ zu den härtesten Songs des Albums. Durch die echoartigen Stellen in den Songs erinnern sie auch leicht an Bands wie Emery.

Außerdem beinhaltet das Album die beiden sehr gelungenen Balladen „Cheap Affairs“ und „Minnesota Interlude“. Letzterer Song wird allein durch eine Akustik-Gitarre begleitet und bietet Abwechslung zu den harten Sounds des Longplayers.

Die beiden bekanntesten Songs des Albums sind der Titeltrack „Lost Weekend“ und „Crash and Burn“. „Crash and Burn“ ist mein persönlicher Favorit auf dem Album. Der Song ist einfach nur melodiös, eingängig und hat meiner Meinung nach sehr hohes Ohrwurmpotential. Außerdem ist er der einzige Song der Platte, der mit einem Musikvideo gesegnet ist.

Auf dem Album gibt es auch zwei Überraschungen.

Beim Song „Touch and Go“ wurde die Band von keinem geringeren als Matt MacDonald von The Classic Crime unterstützt. Er hatte zwar keine große Aufgabe, doch passt man in der Bridge auf, erkennt man seine Stimme.

Außerdem wird man bei Track 6 hellhörig, wenn man die CD hört. Irgendwie kommen einem die Zeilen bekannt vor, aber irgendwie auch wieder nicht. Doch der erste Eindruck täuscht nicht. „Don’t speak“ ist ein sehr gelungenes Cover, der Band No Doubt, das einst zumindest in Deutschland sehr erfolgreich war.

Zusammenfassend würde ich sagen, ist das Album „Lost Weekend“ ein sehr gelungener Longplayer. Meiner Meinung nach einer der besten, den Tooth and Nail 2012 herausgebracht hat. Das Album beinhaltet sehr viele harte und nachdenkliche Songs. Trotzdem kommen die Balladen nicht zu kurz. Mir persönlich gefällt das erste Album der Band ein klein wenig besser, dennoch ist es auf jeden Fall ein Pflichtalbum im CD Regal, für jeden der Rockmusik liebt!