Donnerstag, 28. Februar 2013

EP: On a SunDaY - The Beginning

via
On a SunDaY - das sind Katja und Hannes Petri.
Moment! Katja Petri? So manch einer kennt sie noch von "Unser Star für Baku" wo sie den 5. Platz belegte.

Das Acoustic-Pop-Duo aus Berlin hat Ende Januar ihre EP "The Beginning" veröffentlicht und tourt mit dieser gerade durch Deutschland.

Die EP beinhaltet 5 Tracks und wurde in den Dorian Gray Studios gemixt und gemastert und von On a SunDaY in Eigenregie produziert.

Das besondere an der EP ist, dass im Gegensatz zu anderen, hier die Liedtexte auf der Rückseite der CD-Hülle zu finden sind, da kann man gleich von Anfang an mitsingen.

Trackliste:
1. Shook Me Up
2. Keep On Waiting
3. Far Away
4. Beautiful Day
5. The World Unfolds

Los geht es mit "Shook Me Up", welches etwas poppiger ist und mit mit leisem Klatschen aus dem Hintergrund zum rhythmischen Mitklatschen anregt.
Jeder sehnt sich nach jemandem, bei dem man sich geborgen und beschützt fühlt. Dieses Gefühl kann man bei einem Menschen finden, aber auch bei Gott. Manchmal sucht man lange danach, aber dann, wenn man dieses Gefühl von Geborgenheit gefunden hat, es voll ins Herz getroffen hat... genau dieser Moment, wenn alles wieder in Ordnung ist und man sich glücklich fühlt. "Du hast mich erschüttert" - tief ins Herz getroffen.

In "Keep On Waiting" geht es um das Warten. Warten worauf? Das Lied erzählt eine Geschichte. Ob es sich in dieser Geschichte um einen Mann oder eine Frau handelt, geht aus dem Liedtext nicht klar hervor, aber einem jeden von uns kommt diese Geschichte vielleicht auch bekannt vor. Du tippst wie wild auf deinem Handy herum. Versuchst dich mit irgendetwas abzulenken. Von deinen Problemen. Nach außen hin scheint alles in Ordnung. Aber in dir drin stimmt etwas nicht. Und dann ist da jemand, der auf dich wartet, dass du aus dir herauskommst, deine Zweifel beiseite schmeißt und dich ihm oder ihr öffnest. Das kann deine beste Freundin sein, dein bester Kumpel, dein Partner,... Das Lied will Mut machen, sich jemandem anzuvertrauen, wenn man Probleme hat. Wirf deine Zweifel über Bord und lass dich nicht länger von deinen inneren Wunden auffressen.
Ona SunDaY @ Facebook
Musikalisch ist das Lied im Gegensatz zum Opener der EP eher ruhiger. Die Gitarre kommt hier richtig schön zur Geltung.

"Far Away" klingt auch eher nach einer Ballade und Katjas stimme wirkt irgendwie beruhigend. Der Refrain hingegen ist wieder etwas schwungvoller, aber trotzdem lädt der Song zum Träumen ein. Und genau darum geht es. Nach einem stressigen Tag, einfach alles hinter sich lassen, eine Runde durch den Park gehen oder sich bei Kerzenschein in die Badewanne legen und seinen Gedanken freien Lauf lassen. "With my candles I feel safe and I start to drift away / In an open ocean bay / Where I'm far far away." Augen zu und träumen...

... bis man beim vierten Track der EP aus seinen Träumen zurück geholt wird und schon vom ersten Ton ab irgendwie ein Glücksgefühl verspürt. Vielleicht kennst du das Gefühl verliebt zu sein. Du siehst ihn oder sie und fühlst dich einfach glücklich und würdest am liebsten die ganze Welt umarmen. Wie sagt man so schön, Liebe verleiht Flügel. "Beautiful Day" ist ein richtig schöner schwungvoller, fröhlicher Song - genau das Richtige für den bevorstehenden Frühling, wenn vielleicht auch bei dir die Schmetterlinge im Bauch zum Takt tanzen und dich dazu beflügeln, den süßen Typen an der Bar oder das hübsche Mädchen an der Bushaltestelle anzusprechen.

Mit "The World Unfolds" sind wir schon beim letzten Song der EP angekommen. Und auch hier geht es wieder um Träume und Wünsche. Wünsche hat ein jeder von uns viele: so ein schönes neues Handy. Und den neuen Laptop aus der Werbung. Eine Weltreise. Eine Hilfsorganisation für hilfsbedürftige Menschen gründen. Für manche Träume fehlt uns das Geld. Und für andere einfach nur der Mut. In unseren Träumen liegt uns die Welt zu Füßen. Aber: "Es ist für uns an der Zeit uns zu erheben und unsere Träume zu verwirklichen." Dazu will der Song ermutigen und ist somit ein schönes Schlusslied für diese sehr gefühlvolle EP von "On a SunDaY".


"The Beginning"-Teaser




Eine musikalische Umarmung - nicht nur am Sonntag!


"The Beginning" gibt's für 4,99 € auf iTunes oder für 5,99 € hier.

Dienstag, 26. Februar 2013

Musikvideo: Switchfoot - The Original

© Switchfoot @ facebook

“You're the original!“ Du bist das Original. Ist doch schöner ein Original zu sein als eine Kopie, oder? Sei ein Original und lass deine Seele von niemanden stehlen und genau um das geht’s im Song „The Original“ von der amerikanischen Band Switchfoot. Der Song ist auf dem Album „Vice Verses“ zu finden.

Der erste Eindruck des Videos ist kurios. Die Band kommt nicht darin vor, sondern man sieht am Anfang unberührte Natur und Müll in ihr, sowie aufgehangene Kleidung. Jemand legt eine Kassette in ein Radio und das Lied beginnt. Man sieht einen Mann, der  in der Natur wohnt. Er wird von einem anderen Mann mit einem Spiegel geblendet, während er eine Hantel stemmt. Seine Frau schaut ihm dabei zu. In welcher Beziehung die beiden Männer stehen, ist nicht ganz ersichtlich. Doch es wird schnell klar, dass sie eine Art Wettkampf durchführen.
Man sieht den schlanken Mann rennen gehen, danach dehnt er sich. Im Wechsel dazu sieht man den kräftigeren Mann, angefeuert von seiner Frau trainieren in Form von Steine oder Einkaufswagen werfen.

Auf was trainieren beide hin? Auf ein Fahrradrennen, das, wie sich herausstellt, vom zuvor geblendeten Mann gewonnen wird, von dem man es nicht erwartet hätte. Es hat etwas von David gegen Goliath mit knappem Ergebnis. Doch die Freude des einen ist die Niederlage des anderen und der ärgert sich natürlich über den verlorenen Wettkampf und ballt die Faust. Es sieht so aus als würde er den Gewinner K.O. schlagen wollen. Doch er reicht ihm die ausgestreckte Hand hin und beide geben sich die Hände. Das Publikum des Rennens und die 2 Männer laufen jubelnd den Sonnenuntergang entgegen. Happy End.

Wenn man den Songtext und das Video in Verbindung bringt, sind beide Männer ein Original. Beide auf ihrer Art und Weise. Doch der „David“ befreit sich selbst und zeigt, dass er gegen einen scheinbar stärkeren gewinnen kann. Er beweist, dass er ein Original ist.

Der Song macht auch denjenigen Mut, die von sich selbst denken sie seien eine verlorene Seele oder ein Gesicht in der Stadt, das verschwendet ist und krank von allen Dingen. Nichts besonderes und herumgeschubst in der Welt. Switchfoot ruft dazu auf, sich davon zu befreien und seinen Verstand anzusprechen. Lass keinen deine Seele stehlen und sei ein Original, denn du BIST ein Original! Mit dem was du bist und mit dem was du kannst. Jeder ist etwas besonderes und ein Original.


Switchfoot - The Original


Montag, 25. Februar 2013

Impuls für deine Woche

Es ist wieder Fastenzeit! Und das heißt:
pizmiara.de
Endlich weniger Süßigkeiten, Fleisch, Alkohol oder Zigaretten! Zeit zum Abnehmen! Endlich weniger Fernsehen, Internet oder Shopping! Zeit um etwas zu schaffen! Weniger Geld rausschmeißen, was Gutes für sich selbst tun und vielleicht sogar noch ein bisschen Bewunderung einstreichen, dafür dass man es sich ja so schwer macht. Das ist doch der Sinn der Fastenzeit, oder?

Ist das wirklich der Sinn vom Fasten? Sich selbst ein wenig Gutes tun?

Viele Menschen im Alten und auch im Neuen Testament fasteten, um sich mehr auf Gott zu konzentrieren. Und das hieß dann auch: Nulldiät! Sie nutzten die Zeit, die sie mit Essen verbrachten zum Reden mit Gott.
Und das sollten wir auch tun.

Fasten wir für uns oder fasten wir für ihn?

Samstag, 23. Februar 2013

CD: Rend Collective Experiment - Campfire

Rend Collective Experiment @ Facebook
Bio ist in. Bio ist nachhaltig. Bio ist gesund. Und immer mehr Menschen steigen von Discounter-Lebensmitteln um zu Bio-Lebensmittel.

Seit 2004 gibt es die irische Electronic Folk Rock Band Rend Collective Experiment (oder auch bekannt als Rend Collective, wie sie sich früher nannten).
Und wenn man sie kennt, könnte man glatt meinen, sie wären das Bio-Produkt unter den Bands der christlichen Musikszene.
Sie machen Lobpreis und bezeichnen das als "Organic Worship". Sie wollen keine Musik mit zahlreichen E-Stoffen machen, kein Massenprodukt. Nein, sie wollen natürliche Musik machen. Musik, die echt ist. Musik, die aus dem Herzen spricht und die versucht, dem Herzen Gottes zu folgen. Wenn sie Songs schreiben, dann sollen diese der Ausdruck ihrer Liebe zu Jesus zeigen.
Ende Januar diesen Jahres haben sie ihr mittlerweile 3. Album "Campfire" veröffentlicht.
Und auch auf dem 3. Album wollen sie uns Teil des Kollektivs sein lassen, ein Teil der Familie.
Der Gedanke, der hinter "Campfire" und auch hinter den anderen beiden Album steckt, ist der Gedanke, der auch hinter dem Namen der Band steckt: das kollektive Zusammenleben. Und wo könnte das besser stattfinden als an einem Lagerfeuer am Strand Irlands mit gutem Essen, guten Gesprächen, einem Akkordeon und einer Gitarre. Das Feuer knistert. Geschichten werden sich erzählt. Es wird gemeinsam gesungen. Das bildet Gemeinschaft.
Und genau auf diese Weise ist das Album aufgenommen worden. Auch wenn es nicht sofort danach klingt, "Campfire" ist ein Live-Album.
Die Idee für dieses außerordentliche Live-Album entstand schon vor vielen Jahren, wurde aber jedoch wieder verdrängt. Je mehr sie aber darüber nachdachten, um so wichtiger schien es ihnen, dieses Projekt in Angriff zu nehmen und Lobpreis wieder zu dem zu machen, was es ist.
Rend Collective bleibt seinem Stil treu und geht auch bei diesem Album nicht nach kommerziellen Gesichtspunkten.
Die CD beinhaltet 12 Songs, die schon auf den beiden vorhergehenden Alben zu finden sind, aber für dieses Werk umarrangiert wurden. Bei diesem Album durften Freunde und Fans von Facebook und Twitter Teil der Aufnahmen sein.

Trackliste:
Rend Collective Experiment @ Facebook
01 Kumbaya
02 Come On
03 Desert Soul
04 Build Your Kingdom Here
05 Movements
06 You Are My Vision
07 You Bled
08 The Cost
09 Alabaster
10 Second Chance
11 10,000 Reasons
12 Praise Like Fireworks

Eröffnet wird das Album mit einem Klassiker als Intro, den jeder schon mal irgendwo gehört hat: "Kumbaya" gefolgt von "Come on".

"Come on" beginnt mit einem Gebet, in dem Jesus zum Lobpreis eingeladen wird. Und auch als Zuhörer muss man sich nicht lange bitten lassen, in den Lobpreisreigen einzusteigen. Der Refrain geht sofort ins Ohr und begibt sich von dort auf den Weg zum Herzen. "Come on my soul. Let down the walls. And sing my soul." Textlich liegt der Schwerpunkt dieses Liedes nicht auf der Quantität der Worte, sondern auf der Qualität.

Flott geht es weiter mit "Desert Soul". Jeder von uns hat Wüstenzeiten in seinem Leben. "I am desperate for a desperate heart." Der Kopf weiß, dass man Gott braucht, aber dieses Wissen will unser Herz noch nicht so richtig erreichen. Aber genau in diesen Zeiten kommt es darauf an, Gott zu suchen und ihm Dank zu bringen. "All that I am is dry bones without you Lord, a desert soul."

"Ich bin gekommen, um auf der Erde ein Feuer zu entfachen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen." Das sagte Jesus in Lukas 12, 49. Jesus kam auf die Welt, um das Reich Gottes zu errichten. In dem Lied "Build Your Kingdom Here" laden die Musiker von Rend Collective Jesus ein, das Reich Gottes zu errichten. "We are your church. And we are the hope of the earth." In diesem Lied merkt man die Sehnsucht der Band nach Gottes Liebe, nach Jesus, besonders. Und man kann irgendwie nicht anders, als diesen Song mitzusingen.

Das Lied "Movements" spricht davon, wie schwer es manchmal ist, im Alltag echt zu sein und läd Gott ein, an uns zu arbeiten, in uns zu arbeiten, uns zu verändern, uns näher zu ihm zu bringen. Auch dieser Song macht Lust auf mehr.

Und es geht weiter mit "mehr". Mehr Lobpreis. "You Are My Vision" beginnt zwar etwas ruhiger und ist von den Instrumenten her gesehen etwas reduzierter, verliert dadurch jedoch nicht an Intensität. Besonders signifikant in diesem Lied ist das Banjo und das Klatschen im Rhythmus. Hier kommt der Lobpreis zu seiner eigentlichen Bedeutung: Gott allezeit zu loben und zu preisen, egal welche Umstände unser Leben beeinflussen. Er ist derjenige, der uns den wahren Sinn unseres Lebens zeigt, der eine Vision in uns hineinsetzt.

"You Bled" ist auch ein etwas ruhigeres Lobpreislied - aber mit einem leichten Hauch von Country - im Vergleich zu manch anderen Liedern des Albums. Aber auch dieses Lied reißt mit. Auch hier kommt vor allem das Banjo gut zur Geltung. Besonders textlich nimmt das Lied uns ernuet voll mit in den Lobpreis Gottes und lässt uns daran denken, dass Jesus für uns starb, dass er für uns blutete.

Das nächste Lied verdeutlicht dies noch mehr: Jesus hat sein Leben gelassen... für uns. Er hat Ja zu uns gesagt. Nun liegt es an uns, Ja zu ihm zu sagen. Doch die Nachfolge ist nicht immer leicht. Das wird in dem Lied "The Cost" deutlich. "I'll walk the narrow road 'cause it leads me to You. I'll fall but grace will pick me up again. [...] I'll chase you through the pain. I'll carry my cross 'cause real love is not afraid to bleed." Wenn wir Jesus nachfolgen, müssen wir die Kosten überschlagen. Nachfolge fordert Opfer. Aber er ist es wert, da sind sich Rend Collective Experiment einig.

"Alabaster" ist textlich gesehen ein typisches Lobpreislied und auch musikalisch ist dieses Lied wieder etwas ruhiger gehalten. Vor Gott können wir die Bruchstücke unseres Lebens hinlegen. Im Lobpreis kommt es darauf an, demütig vor Gott zu sein, das "Ich" zurückzunehmen, um Gott groß machen zu können. Darum geht es in diesem Lied. Das Banjo (oder auch eine Ukele) ist ein ständiger Begleiter auf dem Album.

Jeder hat eine zweite Chance verdient. In "Second Chance" geht es um Schuld, Vergebung und die 2. Chance. Die Entscheidung, dir zu vergeben hat Gott bereits vor 2000 Jahren getroffen, als sein Sohn Jesus am Kreuz starb. Dass du eine zweite Chance bei Gott bekommst, wurde damals am Kreuz entschieden. "Countless second chances we've been given at the cross." Gott gibt jedem von uns immer eine zweite Chance.

Die Sonne geht auf. Ein neuer Tag beginnt. Ein neuer Tag, an dem man Gott schon bei Sonnenanbruch danken kann und ihn mit einem Lied preisen kann. Es gibt "10,000 Reasons" um Gott schon beim Aufstehen zu preisen. "Sing like never before, oh my soul." Dem einen oder anderen dürfte der Song vielleicht bekannt vorkommen. Hier haben Rend Collective Experiment den Matt Redman Song auf ihre eigene Art und Weise gecovert.

Der Lobpreis Gottes am Lagerfeuer endet mit dem Lied "Praise Like Fireworks". Zum Schluss wird es nochmal richtig rockig für Rend Collective Experiment Verhältnisse mit Geigen, Glockenspiel, Gitarre und Schlagzeug. Ein richtig tanzbarer Song mit eingängiger Melodie und einem Text, der sich schnell Zugang zu uns verschafft. Und so stimmen zum Schluss nochmal alle mit in den Refrain "You've given us a heart. You've given us a home. You've given us a heart. You've given us a home. You've given us a heart. You've given us a home with you. We're bringing you our praise, bringing you our lives. We're bringing you our praise, bringing you our lives. We're bringing you our praise, bringing all our lives to you."

Und am liebsten möchte man mit den bis zu 15 Leuten, die Teil der Band sind, zusammen am Lagerfeuer sitzen und Gott preisen.

Moderner Worship vom Feinsten voller Lebensfreude und Liebe zu Gott. Diese Songs sprechen wirklich aus dem Herzen und laden dazu ein gemeinsam den Erfinder der Musik zu loben und zu preisen: Gott. Rend Collective Experiment haben definitiv Lobpreismusik neu definiert.

 The Campfire Story



Reinhören in die Songs könnt ihr auf dem Youtube Kanal der Band, denn sie haben in den letzten Wochen alle Lieder des Albums dort hochgeladen.
Zu kaufen gibt es das Album über die Homepage von Rend Collective Experiment, aber leider noch nicht in Deutschland. Als MP3 ist das Album auf iTunes und Amazon erhältlich.

Auf ihrer Homepage haben Rend Collective Experiment noch eine kleine Überraschung für ihre Fans. Hier kann man sich nämlich ein "Resource Pack" kostenlos downloaden. Dieses beinhaltet ein Heft, welches definitiv bei keinem Lagerfeuer fehlen darf! Was genau sich in dem Heft befindet, müsst ihr natürlich selbst rausfinden!

Freitag, 22. Februar 2013

Film: Butterfly Circus


The Butterfly Circus
Im Zirkus war wahrscheinlich jeder von euch schon mal.
Da sieht man Clowns, die sich derartig dumm anstellen, Artisten, die in einigen Metern Höhe turnen und Tiere, die Kunststücke machen müssen.

Butterfly Circus ist die Geschichte von Will (gespielt von Nick Vujicic).
Will ist ein junger Mann ohne Arme und Beine und eine der Hauptattrraktionen in der Carnival Side Show (Circus). Denn hier gibt es keine gewöhnlichen Artisten und Clowns. Hier gibt es besondere Attraktionen. Welcome to the Freak Show.
Diese Freak Show ist ein Menschen-Zirkus in dem die Menschen nicht wegen ihres Könnens die Hauptattraktion sind, sondern wegen ihres Aussehens.
Hier treten nur Menschen auf, die normalerweise von anderen Menschen gemieden werden. Weil sie anders aussehen. Weil sie behindert sind. Hier sind sie die Attraktion. Zumindest für die Zuschauer.
Denn vom Zirkusdirektor werden sie wir Tiere, wie Dreck behandelt - eben weil sie behindert sind, weil sie "Abschaum" sind.
Voller Entsetzen bestaunen und verlachen nun die Zuschauer die Attraktionen, vorallem Will, den Mann ohne Glieder. 
Und so leben diese besonderen Menschen im Zwiespalt zwischen Anerkennung als Attraktion und Verabscheuung und Misshandlung.
Bis...
... ja bis Will auf Mr. Mendez trifft. Er ist der Showman vom Butterfly Circus. Und dieser gibt ihm das Gefühl wirklich etwas Besonderes zu sein - trotz seiner Behinderung.
Hier erlebt Will ein anderes Zirkusleben.

Butterfly Circus ist ein großartiger amerikanischer Kurzfilm von Regisseur Joshua Weigel (Erscheinungsdatum 2009).
Ein trauriger, aber sehr bewegender Film über den Wert des Menschen.
Gedreht wurde der Film in nur 12 Tagen mit über 150 Personen.

Der Film wurde in 4 Kategorien mit dem Clint Eastwood Filmmaker Award auf dem Carmel Art & Film Festival im Jahr 2010 ausgezeichnet.


Trailer: Butterfly Circus



Den Film gibt's für 9,95 € bei SCM Haenssler.

Donnerstag, 21. Februar 2013

Musikvideo: Port London - Jedes Wort

Port London @ Facebook

Brit-Pop mit tiefgehenden deutschen Texten - die 5 machen zwar erst seit 2012 zusammen Musik unter dem Namen Port London (vormals h.o.p.e.), aber dafür haben die meisten das Lied "Jedes Wort" wahrscheinlich schon ab und an mal gehört. Wo? Im Fernsehen. Denn "Jedes Wort" ist der Sound zur neuen Mitsubishi Werbung.

Am 15. Februar haben die 5 Hessen ihr erstes Musikvideo veröffentlicht.

Das Video zeigt einen leeren und anfangs ziemlich sterilwirkenden Raum. An der Decke hängt eine Discokugel. Eine Band ist in diesem Raum zu sehen: Port London. Und sie beginnen zu spielen. Eine sehr gefühlvolle Nummer. Das lyrische Ich beginnt seine Geschichte zu erzählen. Plötzlich ist auch ein Mädchen zu sehen, die Adressatin seiner Worte. Es ist ihrer beiden Geschichte. Eine Liebesgeschichte. Eine Fernbeziehung. Denn genau damit setzt sich das Lied auseinander: Fernbeziehungen und Worte, die aufgrund der Distanz eine besondere Bedeutung bekommen. Eine Fernbeziehung aufrecht zu erhalten ist nicht immer einfach. Manchmal geht es gut. Manchmal kann eine Fernbeziehung aber auch scheitern - wie im Fall des lyrischen Ichs.
Die Band erzählt mit dem Song von ihren eigenen Erfahrungen und will damit Mut machen, das Positive aus solchen Beziehungen mitzunehmen und sich an die schönen Seiten zu erinnern, auch wenn die gescheiterte Beziehung auch Schmerzen mit sich bringt.

Genug dazu, schaut einfach selbst mal rein:


Port London - Jedes Wort



Mehr Infos über Port London gibt's auf Facebook oder hier.



Dienstag, 19. Februar 2013

CD: Emily Still Reminds - There is Hope

"We believe in a better world - let's go and fight for." - Emily Still Reminds

Am 23.Februar werden Emily Still Reminds ihr erstes Album mit dem Titel "There is Hope" beim InSpirit Festival in Blaufelden releasen. Die Platte beinhaltet 10 Tracks, die den energiegeladenen und aggressiven Sound von Emily in die Welt hinaustragen. Der Traum nach einer besseren und gerechteren Welt spiegelt sich in jedem einzelnen Song von "There is Hope" wider.
© Emily Still Reminds
Auf dem Album Cover sieht man ein großes Schiff im wellenschlagenden Meer. Auf hoher See, um nach der Hoffnung zu suchen? Wie viele Künstler in der letzten Zeit haben sich auch ESR dem Matrosen-, Schiffs- und Hochseemotiv bedient, das Freiheit symbolisiert.

Trackliste:
01. There Is Hope
02. Home Is Where Your Heart Is
03. Voice Of Tomorrow
04. Not Ashamed
05. One Of A Kind
06. The Change Is In Me
07. Times Of My Life
08. Can You Hear Me feat. Jon Pepper
09. Better Days
10. Path

Die Platte beginnt mit dem ruhig beginnenden Titelsong "There is hope" der sich aber schnell in eine rockige Nummer entwickelt. Der Song bündelt die Hauptaussage des Albums - There is Hope - es gibt Hoffnung. Das Lied fließt in den nächsten aussagekräftigen Song "Home is where your heart is" - zu Hause ist, wo das Herz ist. Wer kennt diesen Spruch nicht?

Auch im nächsten Track nimmt die Energie der Schwaben nicht ab. Ganz im Gegenteil. "Wir sind die Stimme von Morgen." Wenn wir unsere Welt nicht in die Hand nehmen und etwas ändern, wer dann? "Take my hand we are not alone / There is one above us all / There is one who will care for us"

Auch "Not ashamed" kommt mit guter Botschaft und harten Gitarrenriffs um die Ecke. Der Song handelt davon, zu seinen Träumen und seinem Glauben zu stehen. Diese beiden Dinge können uns leiten den richtigen Weg zu beschreiten.

"One of a kind" ist wieder eine rockige Nummer und nach ihr folgt "The change in me", welche sich nach der Nähe zu Gott sehnt und erzählt wie die Gottesbeziehung einen Menschen verändern kann. Diese Veränderung kann aber nicht durch Hass und Gewalt entstehen, sondern nur durch die Liebe und besonders durch die Liebe Gottes.

Emily Still Reminds @ facebook
Auch "Times of my life" erzählt, wie jeder Track der Platte, seine ganz persönliche Geschichte. "Four guys three years two lost one family" heißt es im Song. Ein Track der Emily als Band widerspiegelt. Sie sehen sich nicht nur als Band, sondern auch als Familie und diese Harmonie hört man in den Liedern der Jungs.

Beim Hören von "Can you hear me" wundert man sich über den Rap-Part, wenn man nicht weiß, dass es ein Feature mit Jon Pepper ist. Das überrascht den Hörer beim ersten Mal hören völlig. Von der inhaltlichen Seite passt der Song super zu "There is Hope", denn auch hier wird eine Hoffnung ausgedrückt. Von der musikalischen Seite sticht er, im Vergleich zu den anderen, heraus durch das Feature mit Jon Pepper, der eigentlich Jonas Schneider heißt und die Videos von Emily produziert.

Der vorletzte Song auf dem Album ist "Better Days", das durch ein Live-Video im Internet schon bekannt ist. Es ist ein sehr motivierender Song, besonders der Refrain gibt einem neuen Mut, egal was einen gerade belastet. "Break through these chains / And break down these walls / I promise you bettter days will come" Es ist ein Song der auffordert nicht aufzugeben, auch wenn dein Leben gerade nicht so läuft wie es soll. "Path" ist der letzte Song auf der Platte und er schließt das Album ausgeglichen ab. Er wirkt durch seine Melodie etwas freundlicher als die anderen Songs des Albums, hat aber ebenso einen aussagekräftigen Inhalt.

Alles in allem ist "There is Hope" ein gelungenes Debüt-Album von Emily Still Reminds in dem sich die Jungs vom Stil treu geblieben sind im Vergleich zu den Vorgänger-EPs. Sie haben auch neue Sachen probiert, wie in "Can you hear me". Es schenkt Hoffnung und geht von den Ohren ins Herz, in den Kopf und in die Beine. Freunde des Hardcore werden von den Songs nicht enttäuscht sein. Inhaltlich weiß es zu überzeugen, musikalisch typischer Post-Hardcore, der dazu führt, dass manche Songs beim oberflächlichen Hören gleich klingen, aber durch kleine Details ihre Andersartigkeit gewinnen und sie eben nicht gleich sind.

Kaufen könnt ihr die Platte bei einem Auftritt der Jungs oder ihr schaut hier vorbei.
Wenn ihr euch noch nicht sicher seid, ob es was für euch ist, könnt ihr 3 Songs der Platte hier herunterladen.


Emily Still Reminds - There is Hope


Emily Still Reminds - CD Release Konzert InSpirit Festival 2013


Im Interview mit den 4 Herren aus Herrenberg könnt ihr auch noch einmal nachlesen, was sie selber über das Album verraten haben.






Wir verlosen 1x das Album "There is Hope" von Emily Still Reminds!

Beantwortet uns folgende Frage:

Wo und wann werden die 4 Herren ihre CD releasen?

Schickt die Antwort per Email an burningheartreports@yahoo.de

Einsendeschluss ist der 24. Februar 2013 um 17.00 Uhr. Der Gewinner wird wie immer auf Facebook bekanntgegeben und per Email über den Gewinn benachrichtigt.


Montag, 18. Februar 2013

Impuls für deine Woche

livenet.de
Fehlen dir auch manchmal Gebetserhörungen?
Du wartest auf Antwort, aber nichts passiert? Und dann zweifelst du an deiner Beziehung zu Gott, weil es grad nicht so gut läuft, zwischen euch?

Jesus hat einmal gesagt: „Alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubt nur, dass ihr´s empfangt, so wird´s euch zuteilwerden.(Markus 11, 24)
Ist das nicht super? Was für eine Ermutigung weiterzubeten und nicht einfach aufzugeben!

Den Satz hat Jesus gesagt, als er gerade wieder einmal mit seinen Jüngern unterwegs war. Petrus hatte sich gewundert, dass der Baum, der von Jesus verflucht worden war, tatsächlich vertrocknet ist.
„Sagt mal, Jungs, vertraut ihr Gott eigentlich?“, fragte Jesus. „Eins kann ich euch versprechen: Wenn ihr zu diesem Berg sagen würdet: ,Ab mit dir ins nächste Meer’ , dann würde das auch passieren. Mörderwichtig dabei ist, dass ihr das auch glaubt und da dran kein bisschen zweifelt.“ (Volxbibel – Markus 11,22-23)

Jesus wollte damit klar machen, was für eine große Rolle der Glaube spielt.
Ihm war es wichtig, seinen Jüngern beizubringen, wie man richtig betet, dass Probleme verschwinden und Bitten sich erfüllen.
Und das gilt auch für uns heute: Mit dem richtigen Glauben können wir alles anpacken. Wir müssen Gott einfach vertrauen. Zuversichtlich mit seinem Handeln rechnen. Dann werden unsere Bitten erfüllt.

Natürlich wird nicht immer jedes unserer Gebete erhört werden, weil bestimmt nicht immer alles was wir so wollen mit Gottes Willen übereinstimmt. Und Gott ist ja schließlich kein Wunschautomat, wie man so schön sagt.

Aber: Er weiß, was gut für uns ist.
Auch wenn wir sein Handeln manchmal nicht verstehen, dürfen wir darauf vertrauen, dass das was passiert, einen Sinn hat.

Unsere Gebete müssen nicht mega-lang und toll sein, dass sie erhört werden, sondern echt und ehrlich.

Was erwarten wir von Gott?

Herr, lehre uns beten.Lukas 11,1

Samstag, 16. Februar 2013

CD: Spoken - Illusion


Lange haben die Fans darauf gewartet.
Das letzte Album der Band um Frontman Matt Baird ist schon ganze 9 Jahre her und schon seid 2009 ist klar, dass die Band an einem neuen Studioalbum arbeitet. Doch sie ließen die Fans ganz schön zittern.
Am Dienstag den 12.2. war es endlich so weit, das neue Album von SpokenIllusion“ kam auf den Markt.
© Spoken

Illusion beinhaltet 12 Songs:
01. Stand Alone
02. Beneath The Surface
03. Don’t Go
04. Through It All
05. More Than You Know
06. Remember The Day
07. Shadow Over  Me
08. Accuser
09. Take Everything
10. Tonight
11. Calm The Storm
12. Illusion

Gespannt hörte auch ich in das neue Album der Jungs und musste feststellen, dass es der Band selbst nach neun Jahren gelungen ist ein mit Spoken typischen Songs ausgestattetes Album auf den Markt zu bringen. Es ist gespickt mit für Spoken gewöhnlichen Hardrock und der unverkennbaren Stimme Matt Bairds. Trotzdem ist das Album nicht langweilig, denn es überrascht immer wieder mit Screams, harten Tönen, ungewohnten Sounds, Ohrwürmern, triefgründigen Texten  und auch etwas ruhigeren Nummern.

Legt man die CD in den CD-Spieler ein, kann man sich auf eine rasante und geniale Achterbahnfahrt freuen.
Stellt euch vor, ihr steigt in eine Achterbahn ein, die mit einem Kanonenstart loslegt. So passiert es auch bei dieser Platte.

Mit den Songs „Stand Alone“ und dem relativ kurzen Song „Beneath The Surface“ legt die Platte los, wie eine Kanone. Hier gibt es Hardrock vom feinsten auf die Ohren. Die Songs sind gespickt mit Shouts, melodischen Refrains und harten Riffs. Sie laden zum Mitgehen und Tanzen ein.

Dann geht die harte Beschleunigungsphase langsam über in eine rasante Abfahrt. Mit „Don’t Go“ kommt ein sehr melodisches Stück, mit der gewohnten prägnanten Stimme Matt Bairds und den Spoken typischen Sounds.

Weiter geht es mit dem uns schon bekannten Song „Through It All“, er endet in einer Schraube der Achterbahn, denn dieser Song hat Ohrwurmqualitäten. Nach ein bis zweimal hören ist er im Ohr und will nicht mehr aus dem Kopf heraus und vor allem will er immer und immer wieder angehört werden.

Spoken @ facebook
Weiter geht es mit einer Auffahrt  und man kann bei den etwas ruhigeren Songs „More Than You Know“ und „Remember The Day“ entspannen und Energie tanken.

Mit „Shadow Over Me“ kommt die Achterbahn so langsam zu einer erneuten Abfahrt. Das Stück beginnt mit einem Spannungsaufbau, durch die Gitarren und wird im Verlauf immer rasanter.  Der Höhepunkt dieser Abfahrt liefert „Accuser“ der mit seinen Shoutings an die beiden ersten Songs der Platte erinnert.

Take Everything“ leitet mit seinen melodischen Gitarrenriffs über zum letzten Aufstieg der Fahrt. Der Song ist gut tanzbar, aber dennoch einiges ruhiger und klingt sehr viel ernster, als die vergangenen Songs.

Mit „Tonight“ und „Calm the Storm“ begibt sich die musikalische Achterbahnfahrt langsam dem Ende entgegen. Sie sind die ruhigen Vertreter des Albums und sind sehr melodisch, eingängig und mit den ruhigen Melodien auch sehr rührend. Wozu allerdings nicht nur die Melodie sondern auch der Text beiträgt. Im Song „Calm The Storm“ heißt es im Refrain „ Wipe away the tears and never let me go, be the hope when the world is crushing down, come wrap your arms around me, calm the storm inside my heart, I need to feel you standing close to me, be the hope when the world is crushing down, come wrap your arms around me, calm the storm inside my heart“.

Zum glanzvollen Abschluss gehört der letzte Song “Illusion”.  Er ist nochmal ziemlich hart und treibend, trotzdem klingt er mit sehr ruhigen Tönen aus. Er ist die letzte rasante Abfahrt hin in das sanfte Ende einer Achterbahnfahrt.

Alles in Allem ist dieses Album ein sehr gelungenes und abwechslungsreiches Werk. Es lohnt sich auf jeden Fall reinzuhören und die Musik zu genießen.

Spoken - Through It All

Freitag, 15. Februar 2013

JJ Heller - Who You Are

JJ Heller @ Facebook
Vor etwa einer Woche veröffentlichte die US- Singer/Songwriterin JJ Heller ein Musikvideo zu einem ihrer neuesten Songs 'Who You Are'.
In dem Song werden die Geschichten zweier Menschen erzählt. Das Video beginnt damit, dass man die Sängerin selbst sieht - zuerst auf einem dunklen Dachboden, dann allein in einer Küche beim Kochen. Die nächste Einstellung zeigt ein Auto, dass vor einem Haus vorfährt, und damit beginnt die Erzählung über das Schicksal einer Frau.
Sie wünscht sich nichts mehr als ein Kind, wartet schon seit Jahren darauf, schwanger zu werden, aber ist schon 41 Jahre alt. Während JJ im Hintergrund über die Geschichte dieser Frau singt, sieht man sie aus dem Auto aussteigen und vor der Tür des Hauses stehen bleiben. Sie scheint mit sich selbst zu hadern. Man spürt, dass sie am Ende ist. Ihr Schicksal hat sie beinahe schon in die Knie gezwungen, und sie muss tief durchatmen, um sich zu einem Lächeln durchzuringen. Dann wird die Tür geöffnet und die Frau tritt ein, scheint vorerst all ihre Trauer zu vergessen und glücklich zu sein.

Darauf folgt die Geschichte über das Schicksal eines Mannes. Er kommt gelaufen und bleibt, genau wie die Frau zuvor, vor der Tür stehen. Im Hintergrund das Lied über sein Leben: Es war schon spät in der Nacht, als er ans Telefon ging. Am anderen Ende der Leitung war ein Arzt, und der sagte ihm, dass seine Tochter nie wieder nach Hause kommen wird. Nun steht er vor JJ's Tür, ringt sichtbar mit sich und klopft schließlich an die Tür. Man sieht ihm an, wie schwer es ihm fällt, doch trotzdem scheint er sich schließlich willkommen zu fühlen.

Diese Geschichten bieten jeweils eine tiefgründige Grundlage für den berührenden Refrain: in der Bridge heißt es noch, dass das Leben nicht immer Sinn macht. Und dann der entscheidende Satz aus Sicht der beiden gebrochenen Menschen: "I don't know what you're doing. But I know who you are." Ich weiß nicht, was du tust, Herr, aber ich weiß wer du bist. Um zu dieser Einsicht zu kommen, braucht es viel Kraft, Größe und einen festen Glauben. Die beiden Menschen im Video haben trotz ihres harten Loses ihren Glauben nicht verloren, im Gegenteil: sie klammern sich daran.
Besonders das Gebet des trauernden Vaters berührt ganz tief im Herzen: "You know what it's like to lose a child.". Du weißt wie es ist, sein Kind zu verlieren.
Die letzte Einstellung des Videos zeigt noch einmal den geschmückten Esstisch, an dem JJ, die Frau, der Mann und viele andere Freunde gemeinsam essen, lachen und für einen kurzen Moment ihr Schicksal vergessen.
Einen so schönen, tiefgründigen Song sucht man selbst in der Singer/Songwriter - Sparte der christlichen Musik sonst lang, doch JJ Heller hat mit diesem Video nicht das erste Mal bewiesen, dass sie weiß, wie man direkt ins Leben eines Menschen spricht. Ihre gefühlvolle Stimme und die gut verständlichen Texte gehen dabei nicht nur ins Ohr, sondern auf direktem Weg ins Herz. Der Song ist eine Aufforderung, Gott selbst im schwersten Schicksal zu vertrauen - bedingungslos. Wir können seine Wege nicht immer verstehen, aber wenn wir uns bewusst machen "Er ist Gott!", dann haben wir unser Leben mit allem, was darin passiert, in die besten Hände gelegt. Denn wenn wir nicht wissen, was Gott tut - er weiß es.
"Who You Are" erscheint in Kürze auf JJ's neuem Album "Loved". Sollte dieser Longplayer einem irgendwie in die Hände geraten, so lohnt es sich definitiv. Ihre zarte Stimme berührt im tiefsten Innersten, wirkt nicht gekünstelt, ihre Texte sind ehrlich und direkt aus dem Leben gegriffen. Das Video und generell die Musik der Sängerin sind nur zu empfehlen.
Doch nun ist hier das Video "Who You Are" - tiefgründiger Text von einer wunderschönen Stimme gesungen.

  

Mittwoch, 13. Februar 2013

Musikvideo: Draw The Parade - I came here to dance

Groß wurde das neue Video von ihnen angekündigt, Montagabend war es dann soweit. Die 6 Herren von Draw The Parade veröffentlichten ihr Video zum aktuellen Song "I came here to dance".

Der Anfang lässt noch gar nicht vermuten, was das Ende letztlich bringt. Sehr geheimnissvoll, wie 2 Jugendliche eine Staße entlanglaufen und durch ein knarrendes Tor gehen. Dort entdecken sie eine Kiste in die sie hinein steigen. Schon erstaunlich wie da 2 Personen reinpassen. Sie landen in einem Gang und laufen auf 2 Kinosessel zu. Dort nehmen sie platz und ein Film wird gestartet. Der Vorhang geht auf und die Herren von Draw The Parade stehen auf der "Bühne" und spielen ihren neuen Song.

Im Video tauchen auch verschiedene Gäste und Freunde der Band auf. Die heimlichen Stars des Videos sind aber die kleine Amy und der kleine Sam.

Wir haben mit Nicky, Leadvocals, gesprochen und mal nachgefragt wie der Song und das Video entstanden sind.

"Wir haben angefangen den Song zusammen zu schreiben in unserem Proberaum. Er hatte noch keinen Namen, aber wir merkten, als wir die Chords zu den Strophen und dem Refrain hatten, dass es ein Lied wird zu dem wir tanzen wollen. So entstand dann der Titel "I came here to dance". Wir sind oft so beschäftig als Band, aber auch als einzelne Person, mit vielen wichtigen Dingen, dass wir völlig vergessen einmal abzuschalten, zu entspannen oder eben einfach Mal auf eine Party zu gehen und zu tanzen. 
Wir wollten, dass das der beste Song wird, den wir seit langem produziert haben. Was wir also gemachten haben ist, wir sind zu einem Produzenten, Theo Nap von Wooden Cup Productions, gegangen. Er ist ein Freund von uns, er hat schon bei dem letzten Album von Make up your Mind und bei dem Song Tricks and Traps mitgewirkt. Mit ihm haben wir dann eine Woche an dem Song gearbeitet, haben verschiedene Sounds ausprobiert, Sachen hinzugefügt und wieder entfernt, haben uns den Song immer wieder anghört, um einfach Sounds, die uns nicht gefallen zu ändern. Wir wollten einen sehr eingängigen Sound haben. Einen Ohrwurm, den du nicht so schnell vergisst. Als wir fertig waren haben wir für das eigentliche Aufnehmen nur 2 Tage gebraucht. Der Song war so in unseren Köpfen drin, dass es einfach so schnell ging. Der Song war fertig und wir haben ihn uns dann anghört und merkten, da fehlt noch was. Etwas, was den Song einzigartig macht. Wir wollten jemanden, der über unserem Level ist, jemand mit dem wir nicht konkurrieren können. Wer ist jemand zu dem wir aufblicken, dessen Arbeit uns sehr gefällt und der uns weiterhelfen kann? Wir sind dann bei Songs hängen geblieben von Panic! at the Disco, Muse, Kaiser Chiefs. Also haben wir geschaut, wer hinter diesen Songs steckt. Sein Name ist Claudius Mittendorfer, und wir haben ihm einfach eine Mail mit unserem Song geschickt und ihn gefragt, ob er diesen nicht mixen würde. Und er hat es getan. In nur 2 Tagen bekamen wir unseren Song zurück und waren beim ersten Mal anhören alle komplett sprachlos. 
Jetzt wollten wir ein Video dazu drehen. Wir hatten nur drei Tage für diesen Dreh. Das Drehbuch habe ich mit einem guten Freund, Dirk Jan Verkuil, geschrieben. Wir brauchten für dieses Video auch eine Halle, wo wir drehen konnten und haben die über einen Radiosender bekommen. Mit dem Dreh haben wir drei Tage vor Silvester angefangen und es war so entspannt und eine gute Zeit mit all den Tänzern und Helfern. Wir waren immer so 20-30 Leute am Set. Es haben soviele Menschen mitgeholfen. 
Im Video tragen wir ja auch diese Masken. Wir haben diese benutzt damit der Focus nicht auf uns liegt, sondern mehr auf dem Song und den Text gerichtet ist. Und eigentlich haben wir diese benutzt, damit man unsere Augenringe nicht sieht. Sie sollen den Song auch in seiner geheimnissvollen Art unterstreichen."

Das ist die Story hinter dem Song und dem Video.

Und das Video bekommt ihr hier zu sehen:

Draw The Parade - I Came Here To Dance



Weitere Infos, Tour Dates und andere Neuigkeiten findet ihr hier.
Zur offizielen Webseite gelangt ihr hier.

Dienstag, 12. Februar 2013

Brian "Head" Welch

assistnews.net
"Im Gegensatz zu den meisten Menschen ist mein Kindertraum, ein Rockstar zu sein, wahr geworden. Ich konnte tun und lassen, was ich wollte. Ich konnte gehen, wohin ich wollte. Ich konnte kaufen, was ich kaufen wollte. Im Gegensatz zu den meisten Menschen habe ich das aufgegeben..."
Brian Head Welch „Save me from myself

Weltberühmter Rockstar sein, ist das nicht der Traum vieler Menschen? Egal, wo man hinkommt, wird man erkannt, man hat Zeit und Geld in Massen, den ganzen Tag Spaß, Fans, die einen verehren und uneingeschränkte Freiheit, eben Sex, Drugs and Rock'n'Roll.
Brian Welch, der ehemalige Gitarrist und Gründungsmitglied der Nu-Metal-Band KoRn, hatte all das zur Genüge: Geld, Frauen, Party, Drogen, Zeit, Freiheit und Bewunderung.
Und doch hat er all das aufgegeben und ist aus der Band ausgestiegen. Was blieb, war die Frage nach dem Warum. Warum gibt ein Mensch, der eigentlich alles hat, seine Band und damit seinen Lebensinhalt und Unterhalt einfach auf?


Diese Bild wurde während einem Konzert aufgenommen,
als er voll mit allen möglichen Substanzen war.
(musicradar.com)


xlyrics.de
Welch war schon früh davon überzeugt, dass er einmal von der Musik leben würde. Nach mehreren fehlgeschlagenen Bandprojekten mit einigen Freunden gründete er schließlich zusammen mit jenen Freunden und einem neuen Sänger KoRn. Auch wenn ihr Manager davon überzeugt war, dass sie mit diesem Namen keine Plattenfirma überzeugen könnten, ging es doch sehr schnell bergauf für die Band, sodass sie bald mit den Metal-Größen ihrer Zeit, wie zum Beispiel Ozzy Osbourne oder Marylin Manson, auf Tour gingen und irgendwann sogar selbst als Metal-Größe galten.
Doch das Tourleben war nicht immer so toll für Brian, wie es manchem vorkommen mag. Er war, im Gegensatz zu seinen Kollegen, nicht so sehr besessen, auch nach dem Gig noch zu saufen, zu feiern und mit Groupies zu schlafen, auch weil er seine Freundin Rebekah nicht betrügen wollte. Außerdem war er, was er aber gut vor den anderen verbergen konnte, süchtig nach Speed. Mit den Drogen wurde auf Tour meistens sowieso nicht gegeizt.
Diese Umstände und die spätere plötzliche Trennung von Rebekaa stürzten ihn in immer tiefere Depressionen, die er, wie seine Speedsucht, vor allen geheim hielt.

Der einzige noch bleibende Halt war seine Tochter Jennea, für die er alles getan hätte und auch tat.
Doch irgendwann, als er die 5-jährige Jennea das Lied "A.D.I.D.A.S (All day I dream about sex)" von KoRn singen hörte, beschloss er, dass sich etwas ändern muss.


Taufe im Jordan (fok.nl)
Und das tat es: Nach einigen Wochen lernte er den Immobilienmakler Doug kennen und dieser brachte ihn mit Christen zusammen. Brian merkte, dass an diesen Menschen etwas anders war, was er nicht verstand. Und nach einem tiefgehenden E-Mail-Verkehr mit einem jener Christen, dem er alles erzählte, was ihn belastete und mehreren Zeichen von oben beschloss er, sein Leben erneut (er hatte es als Kind schon einmal getan, aber danach weiter so gelebt wie vorher) Jesus zu übergeben. Doch dieses Mal war es ihm ernst und er begann einen harten Entzug, der ihm nicht einmal sehr schwer fiel, denn Gott trug ihn, wie er selbst sagte, durch diese Zeit. „Gott war diesmal stärker als die Drogen“. Außerdem eröffnete Gott ihm in dieser Zeit auch, dass er Brian und seine Musik nun für seine Zwecke nutzen wollte.
Nach dieser Zeit fühlte er sich wie ein neuer Mensch und unglaublich gut und geliebt. Er trat (ohne großen Widerstand) aus KoRn aus, schloss vollkommen mit den Drogen ab, ließ sich im Jordan taufen und ging sogar auf einen Missionseinsatz in Indien.
In dieser ganzen Zeit ließ ihn Gottes Plan für ihn nicht los, also versuchte er, mit seiner Musik Gott zu dienen. Erst mit sanften Klängen, doch er merkte sehr bald, dass Gott mit „seiner Musik“ auch Metal meinte. Gott zeigte ihm dies unter anderem dadurch, dass er ihm ganze Songs eingab: Brian komponierte nicht, er hörte, was Gott ihm ins Herz sang und gab diese Zeilen wieder. Eines dieser Lieder ist zum Beispiel "Washed by Blood".





"Save me from Myself" ist das erste von Brian
veröffentlichte Buch.
(malianteocristiano.com)
Dieses und viele andere persönliche Lieder nahm er auf und veröffentlichte sie auf der CD "Save me from myself" unter seinem früheren Pseudonym und Spitznamen Head.

Inzwischen spielt und singt er wieder in einer Band, "Love and Death", welche erst vor kurzem ihr erstes Album "Between here and lost" veröffentlich hat.
Außerdem hat er 3 Bücher veröffentlicht, in denen er über seine Erlebnisse mit Gott spricht, "Save me from myself", "Washed by blood" und "Stronger".
Wenn du also etwas mehr über sein Leben erfahren willst, kannst du in diesen Büchern viel darüber lesen.



Montag, 11. Februar 2013

Impuls für deine Woche

dreamstime.com
Wer Gott folgt, riskiert seine Träume!

Autsch! Das klingt jetzt aber gar nicht mehr nach dem „lieben“ Gott, den wir so kennen und erzählt bekommen, nicht wahr? Und doch haben Theo Lehmann und Jörg Swoboda, zwei gläubige Musiker, zu DDR-Zeiten dieses Lied geschrieben!

Komisch, dass es heutzutage keiner mehr kennt und auch keiner mehr singt!
Aber damals, als das Lied geschrieben wurde, war das alles noch Wirklichkeit: Christen durften kein Abitur machen, nicht studieren, bekamen nur selten die Arbeit, die sie wollten und wurden von der Stasi überwacht! Man musste sich entscheiden für seine Träume oder für Gottes Weg!
Und heute? Heute leben wir als Christen in Frieden unseren Glauben, werden vielleicht mal ab und zu von Medien und Menschen angepöbelt, aber haben trotzdem überall die gleichen Chancen wie andere und können unsere Träume verwirklichen!
Und damit ergibt sich wieder ein Konflikt: “UNSERE! Meine Träume! Das ist MEIN Leben und ich lasse mir da von niemandem reinreden! Ich werde MEINEN Traum wahr machen! Gott folge ich gerne nach und ich nehme gerne die Vergebung durch den Tod Jesu in Anspruch, aber ich lasse mir von ihm nicht meinen Traum zerstören!“

Man stelle sich vor, Abraham hätte damals so geredet: „Wegziehen in ein anderes Land? Warum denn? Ich meine, ich habe doch hier alles, ich lebe einen Traum! Kinder wie Sand am Meer, ganz schön, aber ich erlebe die doch nicht mehr, wieso dann also Wegziehen?“
Oder Petrus: „Dir nachfolgen? Könnte dir so passen! Ich wollte mit meiner Frau alt werden und mein Leben genießen und nicht irgend so einem Typen hinterher latschen! Der Trick mit den Fischen war ja ganz toll, aber nein danke!
Paulus: „Dann hast du mich eben erblinden lassen und wieder sehend gemacht, na und? Ich werde weiterhin meinen Traum verfolgen, bis alle deine Leute ausgerottet sind und wir endlich wieder eine christenfreie Welt haben!“
Jesus: „Also das Ding mit dem Kreuz finde ich jetzt echt übertrieben, ich lasse es! Ich will noch ein bisschen leben!“

Man stelle sich vor, diese Leute hätten wirklich so reagiert! Wo wären wir dann? Am Abgrund! Aber Gott sei Dank haben sie sich nicht so verhalten! Und all die Träume, die sie aufgegeben haben, haben ihr Leben umso mehr erfüllt!

Sind wir auch dazu bereit, unsere Träume für ein Leben mit Gott zu opfern, wenn er es verlangt?


Wer Gott folgt riskiert seine Träume (instrumental)


Den Liedtext dazu gibt es HIER.

Sonntag, 10. Februar 2013

Musikvideo: SAMESTATE - Upside Down

SAMESTATE @ facebook
Ende November hat die 5 köpfige Band SAMESTATE zu ihrem Song "Upside Down" ein schwarz-weiß Video veröffentlicht. Die Band gibt es seit 2008 und nachdem 2 Musiker die Band verlassen haben, sind sie seit Anfang des Jahres wieder zu fünft unterwegs - deshalb sieht man im Video nur 3 Personen.

Den Song findet man auf ihrem Album "The Alignment", das durch Abwesenheit und Anwesenheit jeglicher Art geprägt ist. Die Tracks vermischen verschiedene Genre und die musikalischen Einflüsse der einzelnen Bandmitglieder miteinander und so entstand ein einzigartiger Sound. Dalton Diehl,  Sänger, Gitarrist und Songwriter von SAMESTATE hat innerhalb von 2 Jahren 3 Familienmitglieder durch Krebs verloren, was die Platte maßgeblich beeinflusste. Nachdem er über den Verlust einigermaßen hinweggekommen ist, konnte er wieder von Hoffnung reden und gab Gott wieder sein volles Vertrauen.

"Es war interessant zu sehen, wie Gott einige dieser Songs verwendete um mit mir zu sprechen. Ich merke oft, wie ich einen Song schreibe und ein paar Wochen später erkenne ich, dass Gott mir etwas sagen wollte in dieser Zeit und es macht klick. Ich hoffe die Fans haben die gleiche Art von Erfahrung" sagte Dalton Diehl über das Songwriting.

Der Song "Upside Down" ist ein ruhiges und melancholisches Lied. Die Lyrics des Tracks sind eingängig.
"And wonder how the world is upside down / There's no upside to going down, down, down." 
Der Song handelt davon, wenn wir unseren Sinn vom Leben verlieren. Wenn wir scheinbar immer tiefer fallen in unser Loch. "Was ist das Defizit und wann kann ich es beheben?" fragt das lyrische Ich des Songs. In der Bridge erfolgt die Wendung im Song. Man ist am Boden des Loches angekommen, aber es ist nie zu spät sich umzudrehen. Auch wenn die Welt mal auf dem Kopf steht, zeigt der Song indirekt, dass es jemanden gibt, dem wir davon erzählen können und der uns am Boden unseres Loches findet und wieder heraus hilft. Der uns hilft unsere Probleme zu lösen und den Lebenssinn wieder zu finden.

"[...] ich wandte mich an die Musik als Flucht. Es war etwas, indem ich gut war und ich fand darin Identität, so dass ich es wirklich als ein Geschenk des Herrn betrachte, dass Er es mich weiterhin auf diesem Niveau tun lässt. Und ich denke, das ist etwas, was wir wollen, dass unsere Fans erkennen, das Gott Sie finden wird, egal wo Sie sind und lässt große Dinge geschehen aus dem, was Sie vielleicht als den schlimmsten Moment ansehen." (Blake Leoni)


SAMESTATE - Upside Down

Samstag, 9. Februar 2013

Wir sind unterwegs: Sound of Truth & InSpirit

In 13 Tagen sind wir wieder für Euch unterwegs: dieses Mal in Baden-Württemberg.


Am 22. Februar findet in der Festhalle von Bad Urach das Sound of Truth statt.

Mit dabei sind folgende Bands:

Epic Holiday aus Villingen-Schwenningen ist eine noch recht junge Pop-Rock Band. Die 4 Jungs aus dem Schwarzwald werden natürlich auch Songs ihrer neuen CD, welche im Oktober 2012 erschienen ist, mit im Gepäck haben.

Auch die 6 Jungs der Post Hardcore Band Aliens Ate My Setlist aus Stuttgart / Nürnberg werden es ordentlich krachen lassen. Obwohl die Band erst 2011 gegründet wurde, haben die Jungs bereits im ersten Bandjahr schon Auftritte mit namhaften Bands wie Oh, Sleeper und Texas In July gehabt und ihre erste EP "Illusions" veröffentlicht. Frontman Nick Mingrone versteht es, das Publikum in seinen Bann zu ziehen.

Volplane (ehemals Mole Affect) - das sind 4 Jungs aus der Schweiz, die sich dem Alternative Pop Rock verschrieben haben. Bis Ende Januar waren sie im Studio, um an ihrer ersten Singleveröffentlichung zu arbeiten.

Einen Heimvorteil an diesem Abend haben die Jungs von Infinite Faith. Die 5 Jungs aus St. Johann bei Bad Urach haben Melodic Hardcore im Gepäck und heizen ordentlich ein.

Etwas weiter ist da der Weg für October Light. Die Kroaten sind in Deutschland keine unbekannten mehr und übernehmen den Ska-Part beim Sound of Truth Festival. Hier bleibt kein T-Shirt trocken!

Letztes Jahr haben sie schon das Sound of Truth ordentlich gerockt und auch dieses Jahr sind sie wieder mit dabei, um die Festhalle zum Beben zu bringen: die 5 Schwaben der Electro-Rock-Core Band Sacrety.

Der Headliner des Abends hat den weitesten Weg. Everyday Sunday aus Amerika werden den Abend gebührend mit energiegeladenem Power Pop Rock abschließen. Sie bringen nochmal richtig Leben in die Bude und heizen diese auch nochmal richtig ein.

An diesem Abend bleibt wirklich keiner still stehen!

Los geht's 17.00 Uhr in der Festhalle. Parkplätze gibt's vor der Festhalle...
Tickets gibt es für 12,00 € bei den bekannten Vorverkaufsstellen oder bei cvents.




* * *


Am 23. Februar geht die Party in Blaufelden weiter.

Da findet ab 18.00 Uhr zum vierten Mal das InSpirit Rockfest statt.

Mit dabei sind folgende Acts:

Er ist jung und rappt: Rudi o. aus Detmold reist mit seiner Crew, den Beatzeps, an und regt dich mit seiner Musik nicht nur zum Tanzen an, sondern auch zum Nachdenken! Mit im Gepäck hat er seine neue EP "Est.2012".

Aus Künzelsau kommt die Band The Advent of a Miracle. Seit 2009 machen sie gemeinsam Musik und sorgen beim InSpirit für den Melodic Hardcore Anteil.

2012 heizten sie schon dem Publikum in Blaufelden ein. Dieses Jahr dürfen warumLila wieder kommen und so richtig Party machen.

Den Hardcore-Anteil beim InSpirit Rockfest steigern die Jungs von Emily Still Reminds mit ihrem Post-Core. Für sie ist der 23. Februar ein ganz besonderes Datum, denn sie werden beim InSpirit ihr neues Album "There Is Hope" releasen - man darf also gespannt sein und das Album mit den Jungs gebührend feiern!

Gerade erst waren diese beiden Bands noch in Bad Urach und nun rocken sie die Markthalle in Blaufelden: Sacrety und Everyday Sunday.

Tickets gibt's bequem für 12,00 € auf der Seite des InSpirit Rockfests zu bestellen.




Man sieht sich! Kommt doch auch mal an unserem Stand vorbei!

Freitag, 8. Februar 2013

PROMIKON 2013

Am 2. Februar wurde sie volljährig: die PROMIKON. Zum 18. Mal fand die Musikmesse dieses Jahr inzwischen statt, allerdings zum ersten Mal nicht in Gießen, sondern im Hörsaalgebäude der Uni Marburg. Aus alter Tradition wurde auch dieses Jahr wieder der David Award für den Künstler des Jahres, die Künstlerpersönlichkeit des Jahres, das Album des Jahres und den Newcomer des Jahres verliehen. Die Verleihung fand während der Abendveranstaltung nach dem eigentlichen Messegeschehen statt.
Zu Gast waren namhafte Künstler der christlichen Musikwelt, so zum Beispiel Judy Bailey, Tobias Hundt, Daniel Harter und die Outbreakband. Doch nicht nur für die bereits durchaus bekannten Musiker, sondern vor allem auch für junge Bands wie warumLila oder Soundbar war die PROMIKON eine Chance, sich vor einem breiten Publikum zu profilieren.
Um 12.00 Uhr wurde die Messe offiziell eröffnet und für Besucher freigegeben. Auf der ersten der drei Etagen gab es dieses Jahr eine Besonderheit: die KidsPROMIKON. Hier wurden für die kleineren Gäste neue CD's, Bücher und DVD's vorgestellt. Die christliche Kinderzeitschrift KLÄX hatte sogar den Indianer Mister Kläx mitgebracht und sorgte so für eine farbige Nachmittagsgestaltung für die Jüngsten, während sich die Älteren hauptsächlich auf den beiden Etagen darüber aufhielten.
Dort hatten die Künstler ihre Stände aufgebaut, doch auch Festivalveranstalter, Verläge und Musikanbieter aller Art nutzten den Nachmittag für ihre Promotion. So verteilten sich von 12 Uhr bis kurz vor der Abendvorstellung PROMI-CAST um die 1300-1500 Besucher im Hörsaalgebäude von Marburg und erkundigten sich, was es neues gab. Besonders die 30-minütigen Konzerte der knapp 40 Künstler und Bands waren gut besucht. Es war die Chance für die Newcomer, auf sich aufmerksam zu machen, da die kleinen Shows auch von Bookern und Veranstaltern besucht waren. Viele Musiker konnten sich am Abend über neue Termine im Terminkalender freuen. Die Messe bot außerdem nicht nur die Möglichkeit, sich mit der Musik der Künstler vertraut zu machen, sondern sich auch einmal mit ihnen darüber auszutauschen.
Doch nicht nur Stände unterschiedlichster Art und die Auftritte der Musiker waren Teil der PROMIKON, sondern auch etliche Seminare und Workshops lockten Menschen nach Marburg. So gab es 5 Workshops, die einen von Tipps zum Start einer Konzertarbeit bis hin zu Antworten auf Fragen über die GEMA mit allerlei neuesten Infos versorgten.
Die Krönung des Abends war die Abschluss-Show PROMI-CAST, die unter dem Thema von Casting-Shows stand. In einer Talkrunde erzählten Künstler, die in ihrer Vergangenheit an einer Casting-Show teilgenommen hatten, von ihren Erfahrung und einige von ihnen gaben einen Song zum Besten.
Neben der Verleihung des David Awards in den verschiedenen Kategorien als Highlight des Abends, trat der X-Faktor Gewinner Mrs. Greenbird auf. Sie waren die Stars der PROMIKON.
Judy Bailey eröffnete den Abend und involvierte gleich das gesamte Publikum. Mit ihrer herzlichen Art hatte sie auf der Stelle das gesamte Auditorium auf ihrer Seite und sang gemeinsam mit allen ihren Song "Time For Change". Nach dieser Performance war es auch kein Wunder, dass sie diejenige war, die mit dem David Award für die Künstlerpersönlichkeit des Jahres ausgezeichnet wurde.
Nach dieser ersten Preisvergabe folgte eine kleine Talkrunde, in der die Gäste vorgestellt wurden. Dann war auch schon Soundbar mit ihrer Performance an der Reihe. Denn eine weitere Besonderheit in diesem Jahr war, dass der David Award für den Newcomer des Jahres erst an diesem Abend entschieden wurde und dafür ein finaler Live- Auftritt  zur Entscheidung beitrug. Soundbar brachte den Song "Busfahrer" astrein über die Bühne.
Eine weitere Talkrunde vertiefte das Thema "Casting Shows". Die Gäste erklärten in den kurzen Gesprächen ihre Meinung zu Castingshows und schlossen mit dem Fazit, dass sich am Ende jeder selbst ein Bild darüber machen muss. Zwischen den einzelnen Musikacts waren die kleinen Frage- Antwort- Runden eine sehr gute Möglichkeit zur Überbrückung.
Inzwischen machte sich auch warumLila bereit für den Auftritt, doch zuvor wurde noch der David Award für das Album des Jahres verliehen. Nominiert dafür waren Arne Kopfermann, Tobias Hundt und Samuel Harfst. Bis zum letzten Satz wurde die Spannung aufrecht erhalten, aber dann fielen die Worte: "Der David Award geht an Tobias Hundt!" Verdient hat er den Preis auf jeden Fall.
Nun rockte warumLila die Bühne mit dem Song "Lass nicht los". Ebenso wie bei Soundbar verlief die Performance reibungslos.
Nach dem anschließenden Talk wurde der Award für den Künstler des Jahres verliehen. Dieser ging gerechtfertigt an die Outbreakband.
Nun brachte auch Pamela Natterer noch ihren Beitrag zur Entscheidung über den Award für den Newcomer des Jahres und danach beriet sich die Jury ein letztes Mal. Dieser David war der wohl am heißesten erwartete des Abends. Zur Verleihung fanden sich alle Nominierten noch einmal auf der Bühne ein. Ihnen wurden noch kurze Fragen über die allgemeine Gefühlslage gestellt, deren Beantwortung für Erheiterung beim Publikum sorgte.
Auch dieses Mal war die Spannung kaum zum Aushalten. Bis ganz zum Schluss hätte es jeder sein können, doch dann lüftete die Jury das Geheimnis: "The winner is... Soundbar!"
Die sieben konnten ihr Glück kaum fassen, haben allerdings jetzt noch die Einlösung einer interessanten Wette vor sich - mehr dazu auf ihrer Facebook - Seite (;
Sekt gab es trotzdem für alle, während Mrs. Greenbird ein letztes Abschlusslied zum Besten gaben.

Kurz gesagt ist die PROMIKON für jeden ein Genuss: die Bands können ihr Können zeigen, Unternehmen ihre Leistungen erläutern und Interessierte haben die Möglichkeit, sich auf den neuesten Stand in der Welt der christlichen Musik zu bringen. Ein Besuch im nächsten Jahr lohnt sich auf jeden Fall und ist nur zu empfehlen.

Donnerstag, 7. Februar 2013

CAT - Campaign Against Trafficking

CAT @ Facebook

Die Zahl versklavter Menschen war noch nie so hoch wie jetzt.
Um die 500.000 junge Frauen und Männer aus Europa werden jedes Jahr zum Opfer von Menschenhandel und sexueller Ausbeutung.
Immer mehr Menschen, darunter auch viele Christen, stehen auf und wollen gegen diese Ungerechtigkeit ankämpfen.


Darunter auch CAT.

Gemeinsam gegen Menschenhandel
CAT - Campaign Against Trafficking (jetzt: Gemeinsam gegen Menschenhandel) ist eine deutsche Organisation gegen Menschenhandel, die es sei Ende 2012 gibt.
Getragen wird diese Kampagne von verschiedenen Projekten, u.a. vom Jumpers Netzwerk.
Ziel der Kampagne ist es, Prävention zu bieten, aufzuklären, Opfern zu helfen und die Strafverfolgung zu unterstützen. Sie wollen aber auch zum Umdenken anregen.
Hierfür sammeln sie Spenden, um mit dem Geld einzelne Projekte zu finanzieren. So sollen u.a. Filme und Songs entstehen, die auf Großveranstaltungen wie dem Kirchentag 2013 in Hamburg präsentiert werden. Außerdem sollen Workshops und andere Aktionen stattfinden, die in Schulen und an anderen Stellen angeboten werden, um aufzuklären, vorzubeugen und die Augen für das Leid der Opfer zu öffnen. CAT will mit dem Geld aber auch Organisationen vor Ort unterstützen, die den Opfern praktisch helfen, wie z.B. Mission Freedom (HH), Neustart e.V. Berlin, Alabastar Jar, Solwodi, International Justice Mission, Netzwerk gegen Menschenhandel und noch einige andere in den verschiedendsten Ländern - von Rümänien über Bulgarien und Moldawien bis hin zu Nigeria.
Derzeit werden neben Spendern auch Musiker, Schauspieler und andere Kreativlinge, die die Kampagne unterstützen. Es werden aber auch Gemeinden udn Schulen gesucht, die für Infoveranstaltungen offen sind.
Bei CrossChannel.de gibt es auch ein Interview mit Thorsten Riewesell von CAT.
Weitere Informationen über die Kampagne und wie ihr sie unterstützen könnt, gibt es hier und auch unter Facebook.