Freitag, 30. November 2012

Kurfürst im Interview

Kurfürst @ facebook
Moderne Rock-Kreationen, Balladen und fun-punkige Partysongs - kurz Fürstenrock - gepaart mit knackigen Showeinlagen und dem Glauben an Gott - das sind die 6 Jungs von Kurfürst aus Chemnitz.
In letzter Zeit sind sie aus beruflichen und privaten Gründen etwas zurückgetreten und spielen nur noch hier und da ein Konzert, aber mehr dazu erfahrt ihr im Interview.


CDs:
Neuanfang (EP, 2007)
Vorspeise (Download-EP, 2010)
Es ist angerichtet (Album, 2010)
Kompott (Download-Single, 2011)


Beim Rock am Pleißenbach haben wir mit Sänger Dirk geprochen.


Wer verbirgt sich hinter Kurfürst, wer seid ihr?
Also Kurfürst, das sind 6 - mehr oder weniger - Musiker Tommy, Christoph, Lucas, René, Falk und Dirk aus Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) – Leute, die Spaß an Musik, an Party und stimmungsvollen Konzerten haben. Wir machen seit vielen Jahren Musik zusammen. Letztendlich leben wir diesen ewigen Klassenfahrtentraum, weil wir total oft die Möglichkeit haben verschiedenste Orte in ganz Deutschland und über die Grenzen Deutschlands hinweg zu besuchen, in diesem Klassenverbund. Das ist halt so ähnlich wie Jugendherberge, jedes Mal total spannend und aufregend. Wir sind so die Exkursionsgruppe.


Wann habt ihr angefangen Musik zu machen?
Der Grundstein für die Band Kurfürst wurde mit einer Vorgänger-Band gelegt. Das war 2002. Wir, also Christoph, Tommy und ich, haben uns damals „Fearless“ genannt, das englische Wort für furchtlos. 2001 haben wir uns Silvester kennengelernt und 2002 am 1. Januar war dann offizieller Start für „Fearless“. Wir haben auch mal wieder getrennt gespielt und uns dann aber wieder „neu“ gefunden. Wir sehen darin auch ganz klar die Führung Gottes, sonst wäre das nicht möglich gewesen, wie wir auf diesem Weg mit auseinander und zusammen dann trotzdem Kurfürst ergeben haben. Wir wissen, dass das unsere Band ist. Das ist wie die erste Liebe. Das hatten wir auch in keiner anderen Band so in dem Maße. Aber so richtig mit Kurfürst ging es 2005 los.

Ihr habt vor kurzem verkündet, dass es in nächster Zeit etwas ruhiger um euch wird. Kannst du nochmal kurz den Grund dafür nennen?
Im Prinzip sind wir mittendrin. Wir haben ja im vergangenen Jahr echt viele Konzert gespielt, waren überall, Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg (da waren wir letztes Jahr zum ersten Mal). Dieses Jahr können wir das leider nicht mehr machen, da Christoph seine Wohnung ausbaut. Das ist ein ganz simpler Grund, aber da er arbeitet und Familie hat, geht das nur am Wochenende mit dem Ausbauen und da hat er gesagt: „Sorry Jungs, hier muss ich halt meine Prioritäten anders setzen.“ Zu dem Zeitpunkt war aber auch noch nicht klar, dass ich für ein Jahr nach England gehen würde. Wir haben uns aber dann gesagt, dass wir da jetzt nichts machen können und so haben wir uns auf ein Konzert pro Monat geeinigt. Da haben wir jetzt das Glück uns die Rosinen herauspicken zu dürfen. Das sind meist die größeren Konzerte, wie zum Beispiel „BAM“. Ich geh ab September für ein Jahr nach England (Anm. d. Red.: Dirk ist mittlerweile schon in England), das ist aber wirklich nur für das eine Jahr. Ich war auch schon 2006 für ein Jahr in Israel. Da haben wir auch mit der Band pausiert. Das ist nicht das Ende für Kurfürst, im Gegenteil, wir werden jetzt nach dem Jahr mit Kurfürst neu durchstarten, mit neuem Konzept, frischen Sounds, neuen Liedern. Wir hoffen, dass wir damit das Publikum neu überraschen können.

Was war euer coolstes oder peinlichst oder lustigstes Erlebnis als Kurfürst?
Also ich finde, das peinlichste was uns ab und zu passiert (ist), ist wenn du in einem anderen Bundesland oder in irgendeiner Ortschaft bist, nicht weißt wo diese Region geografisch einzuordnen ist und dann was falsches sagst. Wir hatten zum Beispiel den Fall, dass wir in Sachsen gespielt haben und eines unserer Bandmitglieder dann während des Konzertes gefragt hatte „Versteht ihr uns überhaupt? Wir reden sächsisch.“ Aber wir waren halt mitten in Sachsen. Das war sehr peinlich. Wir haben auch einmal in Rheinland-Pfalz gespielt und besagtes Mitglied hat dann gesagt, „Es ist sehr schön hier im Schwabenland.“ Aber wir wissen mittlerweile, dass es anderen Bands auch so geht. Ansonsten hat Tommy hier in Röhrsdorf vor 2 Jahren fast nackt gespielt, weil er als Indianer verkleidet war. Im Prinzip ist uns nichts peinlich.

Habt ihr vor euren Auftritten ein Ritual? Irgendwas, was ihr immer macht?
Ich würde jetzt gern was Witziges antworten, aber ich glaube, ich nenne es einfach so beim Namen wie es ist: Wir stellen uns vor dem Konzert im Kreis zusammen und beten. Also beten für den Abend, für die Leute, die kommen, für die Technik, dass die Abläufe klappen, für die anderen Bands, die eventuell mit auf dem gleichen Gig spielen, dass wir Instrumente für Gott sein können, mit unserer Stimme, unseren Fähigkeiten und unseren Talenten.

Unser Blog heißt ja „Burnin‘ Heart Reports“, was bedeutet euch euer Glaube im Alltag?
Mein Glaube ist das Fundament, das unter allem steht. Es gibt einfach keine bessere Metapher, als die mit dem felsigen Untergrund - oder mit dem sandigen Untergrund, wenn man es eben nicht hat. Ich weiß einfach, dass Gott mich trägt. Ich hab ihm mein Leben gegeben. Wir alle aus der Band haben unser Leben Gott gegeben und wissen, dass er mit uns diesen Weg geht. Wir haben uns ihm anbefohlen. Gott hat alles ins Gute gewendet. In unserem Song „Alarmsignal“ geht es auch genau darum. Du hast ganz oft Angst vor der Zukunft und glaubst gar nicht daran, was Gott eigentlich machen kann mit deiner Zukunft, mit deinem Leben. Du verlierst den Glauben, du zweifelst und denkst: „Wer weiß, ob das gut geht.“ Aber bei allen Fehlschlägen, die ich bis jetzt hatte, ist immer was Gutes daraus gewachsen. Und warum? Weil ich mein Leben Gott in die Hand gegeben habe. Weil ich gesagt habe: „Herr nimm dieses Leben, mach du das Beste daraus, weil ich es nicht kann.“

Da sind wir auch schon bei der letzten Frage, was möchtet ihr unseren Lesern noch mit auf den Weg geben?
Kommt zu unseren Konzerten. Stellt euch möglichst weit vor. Erlebt das Kurfürst-Phänomen. Geht ab, fangt an zu schwitzen und lasst euch von uns kurfürstlich verwöhnen. :)


In diesem Sinne, schaut mal bei einem Kurfürst Konzert vorbei und lasst euch und eure Ohren kurfürstlich verwöhnen! Infos gibt's auf Facebook oder auf der Homepage von Kurfürst.



Kurfürst - Schrei vom Balkon




Kurfürst - Golgatha (unplugged)



Kurfürst - Am Rand (WalnutTV unplugged)


Donnerstag, 29. November 2012

Wir sind wieder unterwegs

Auch in der Adventszeit gibt es bei uns keinen stillstand. Wir sind für euch wieder auf Deutschlands Autobahnen unterwegs, um für euch von den diesjährigen Christmas Festivals zu berichten.

Los geht's nächstes Wochenende mit der Christmas Rock Night in Ennepetal. Die CRN beginnt am Freitag den 7.12. um 17.00 Uhr im Haus Ennepetal. Und weiter geht es dann am Samstag, den 8.12., mit dem zweiten Teil der CRN.

Mit dabei sind dieses Jahr:


Thousand Foot Krutch (Rock, USA)
Fireflight (Rock, USA)
warumLila (Pop Punk, D)
In God We Trust (Hardcore Pop, D)
Good Weather Forecast (Electro Party Pop, D)
Sacrety (Electro Rock Core, D)
Icon For Hire (Rock, USA)
Wolves At The Gate (Alternative Post Hatdcore, USA)
Manafest (Post Rock, Kanada)
Arbaitnehmer (Alternative Indie Rock, D)
Disciple (Rock, USA)
Children 18:3 (Punk Rock, USA)

u.v.m.


Tickets für dieses musikalische Highlight gibt es für 37,00 € als Tagesticket oder als Kombiticket für schlappe 67,00 € im Ticketshop. Mit ein bisschen Glück kann man vielleicht noch einen der begehrten Schlafplätze bekommen (die Turnhalle ist bereits ausgebucht, aber die Jesus Freaks Hagen haben Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt). In der näheren umgebung gibt es aber auch ein Freizeitheim und andere etwas kostenintensivere Schlafmöglichkeiten.

In der CRN - Fangruppe auf Facebook werden auch immer wieder Tickets oder Mitfahrgelegenheiten angeboten - einfach mal vorbei schauen.


***


Ebenfalls am 08.12.2012 findet der Christmas Rock in Weinstadt statt. Das Festival gibt es immer im Abstand von 2 Jahren.

Dieses Jahr ist definitiv für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Live on stage:

My little rockstar dream [Rock]
Andi Knister macht Magister [Hip/Hop]
Lifetape [Pop/Rock/Alternative]
October Light [Ska aus Kroatien]
Draw The Parade [SkaRock aus Holland]

Tickets bekommt ihr im VVK für 10€ und an der AK für 14€. Desweiteren gibt ein special Gruppenrabatt, 10+1 Ticket.

Einlass im Zentrum der Missionsgemeinde, Veranstaltungsort, ist um 16:30 Uhr und los geht es 17 Uhr.

Alle weiteren Infos findet ihr HIER.


Mittwoch, 28. November 2012

+ NEWS + + Weihnachten + + NEWS + + Gewinnspiel + + NEWS +

Die Weihnachtszeit steht vor der Tür und wir haben uns etwas ganz Besonderes überlegt, um euch für eure Treue Danke zu sagen.

www.br.de
Lange und eifrig haben wir an einem Adventskalender für euch gebastelt.
Den Adventskalender findet ihr natürlich hier auf Burnin' Heart Reports.
Der Adventskalender ist aber auch auf Facebook zu finden. Klickt euch doch jeden Tag mal rein und seht, was wir für euch vorbereitet haben!

Nun kommen wir zu unserem kleinen Dankeschön an euch!
In den nächsten Wochen wird es 4 Gewinnspiele geben. Um zu gewinnen müsst ihr zum Beispiel Bilder erraten, Fragen beantworten oder eine kleine Aufgabe erfüllen.
Immer mittwochs veröffentlichen wir die Aufgaben. Um diese zu erfüllen, habt ihr ein paar Tage Zeit und schickt uns dann eure Lösung der Aufgabe bis Sonntagmittag an uns per Email an burningheartreports@yahoo.de.


Um immer up-to-date zu bleiben, könnt ihr uns auf Facebook liken, auf Twitter folgen oder auf Blogger Mitglied des Blogs werden.








* * *







Und hier geht es nun schon los mit dem ersten Gewinnspiel!!!

Auf unten stehendem Bild ist ein Gegenstand in Vergrößerung abgebildet.
Wenn ihr wisst, was das für ein Gegenstand ist, dann schickt eure Lösung bis Sonntag Mittag 12.00 Uhr (UTC +1) an burningheartreports@yahoo.de. Und mit ein bisschen Glück gewinnst ja vielleicht DU das erste kleine Advents-Weihnachts-Geschenk!




Also viel Spaß beim Raten!

Dienstag, 27. November 2012

CD: Anberlin - Vital

Anberlin @ Facebook
Am 16. Oktober hat die Alternative Rockband Anberlin ihr neues Album veröffentlicht. "Vital" ist das nun mehr 6. Album der Amerikaner.

Gegenüber Billboard sagte Drummer Nathan Young über das neue Album: "Als wir angefangen haben, dieses Album zu schreiben, wussten wir alle irgendwie, dass wir uns verändern mussten und aus unserer Schublade raus mussten und es ändern mussten. ... Wir sind eine Rockband, aber mit dem 6. Album müssen wir auch wachsen. Wir wollten es rockig lassen, aber es auch abändern."

Und Sänger Stephen Christian fügt hinzu: "Ich wollte, dass es elektrisierend, einfach lebendig wird - so kamen wir auf den Titel. Ich wollte diese fast jugendliche, dynamische Energie. An unseren Shows geällt uns am meisten der Teil, wenn die Leute "ausrasten" und aus vollen Herzen schreien und zusammen tanzen und einfach die beste Nacht ever haben. Wir spüren, dass es das ist, was uns ausmacht, uns aufgeregt werden lässt zu spielen, warum wir nicht einfach eine Platte wie diese machen. Die gesamte Platte ist zwar nicht so, aber das hat uns dazu motiviert und inspiriert."

Und so folgen auch Anberlin dem aktuellen Trend mehr elektronische Elemente in ihren Songs einzubauen, wie man auf "Vital" auch hören kann.

Als Vorgeschmack auf das Album veröffentlichten sie bereits vor einiger Zeit den Song "Self Starter".

Anberlin @ Facebook
Und auch wenn Drummer Nathan Young anfangs dachte, der Song sei "zu anders", flippte Sänger Stephen Christian aus, als er ihn das erste Mal spät abends noch hörte und war vollkommen begeistert davon.

Das Besondere an "Self Starter" ist, dass zum allerersten Mal eine weibliche Stimme in einem Anberlin-Song zu hören ist, und zwar die der Sängerin Julia Marie aus Nashville. Und auch auf 2 weiteren Songs ist eine weibliche Stimme zu hören.

Das Lied "Someone Anyone"  wurde inspiriert von der ägyptischen Revolution 2011, aber die meisten Songs des Albums handeln von Beziehungen und Freundschaften und die üblichen Erfahrungen, die man im Leben macht.

Reinhören in das Album könnt ihr HIER.

Das vorherige Album "Dark Is The Way, Light Is A Place" war ihr erstes Album, welches in den Top 10 der Billboard Charts landete (Platz 9 im Jahr 2010).

Ob Sie mit "Vital" wohl ähnliche Erfolge erzielen können?

Mehr Infos und Tourdaten gibt es auf Facebook und ihrer Homepage.

Montag, 26. November 2012

Impuls für deine Woche

www.abtei-muensterschwarzach.de

Anerkannt zu werden, ist eines der stärksten menschlichen Bedürfnisse. Das Buhlen um Anerkennung kennzeichnet das Miteinander in Schule und Beruf und wird nicht selten zum Kampf mit allen Mitteln. Immer mehr Frauen auch reiferen Alters verfallen der Magersucht, weil sie dem modernen Schönheitsideal genügen wollen. Um mithalten zu können, pilgern Scharen in Fitness- und Sonnenstudios.

Doch viele Menschen verlieren diesen Kampf um Anerkennung. Zurück bleiben seelisch und körperlich Kranke, die sich zurückziehen und vereinsamen. Der Mangel an Anerkennung ist ein wesentlicher Grund für die vielen Alkohol-, Drogen- und Tablettensüchtigen in unserem Land.

Jesus Christus war frei und unabhängig von menschlicher Anerkennung und menschlichem Lob. Wenn es nicht so gewesen wäre, dann hätte er viele Worte nicht gesprochen und viele Dinge nicht getan. Wenn er die Anerkennung von Menschen gesucht und gebraucht hätte, wäre er nicht ans Kreuz gegangen. Jesus Christus wusste sich von seinem himmlischen Vater geliebt und anerkannt. Er wusste, dass er nicht um die Liebe des Vaters buhlen musste. Der Vater liebte ihn. Er hatte es gesagt, das war genug. Von dieser Liebe ließ sich der Sohn Gottes umgeben und tragen, und aus ihr schöpfte er täglich neue Kraft.

In der gleichen Weise hat Gott sich jedem Menschen in Liebe zugewandt. Diese Liebe Gottes brauchen wir uns nicht zu verdienen. Gott liebt uns vorbehaltlos und uneingeschränkt. Für Gott sind wir wertvoll, denn er hat das Leben seines geliebten Sohnes für uns eingesetzt. Er will uns gewinnen, und er freut sich, wenn wir seine Liebe erwidern.

"Wie der Vater mich geliebt hat, habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe!"
Johannes 15,9   

Samstag, 24. November 2012

Soundbar im Interview

Soundbar @ Facebook
Soundbar - das sind 7 junge Musiker aus der Nähe von Köln. Mit ihrem Mix aus Reggae, HipHop und Dancehall bringen sie das Soundbar-Sommer-Feeling auf jede Bühne.


CDs:
Liebe zur Musik (Album, 2011)


Beim Jugendfestival in Annaberg-Buchholz haben wir mit Andy und Harry von Soundbar gesprochen.


Wer ist Soundbar in drei Worten?
Andy: Chaotisch, gut drauf und kreativ

Euer Album heißt ja „Liebe zur Musik“, wie ist bei euch die Liebe zur Musik entstanden?
Harry: Die Liebe zur Musik war schon immer da. Ich weiß noch, ein einschlagendes Erlebnis in meinem Leben war der erste Lohn von meinem Azubigehalt, davon habe ich mir gleich mal Plattenteller gekauft. Das war der erste Schritt wo man halt selber Musik gemacht hat. Das fing mit DJing an, da hat es begonnen und seitdem hat mich das nicht mehr losgelassen. Grade deutsche Musik. Ich war nie der Rocker oder hab so Heavy Metal Sachen gehört, für mich gab es damals nur die Fanta 4 und Samy Deluxe.
Andy: Bei mir war das bisschen anders. Ich habe viel Radio gehört. CDs und Kassetten konnten wir uns damals nicht leisten. Und abends gab es dann immer eine Sendung, da haben wir Kassetten dann aufgenommen. Das war dann so stundenlang vorm Radio sitzen, Lieder aufnehmen, record/ stop drücken. Mist zwei Sekunden zu spät - hoffentlich kommt das Lied in den nächsten zwei Stunden nochmal. Später hab ich dann Musik selber am Computer gemischt und Remixe daraus gemacht. Also ich hab schon sehr früh damit angefangen mich mit Musik zu beschäftigen.

Seit wann macht ihr zusammen Musik?
Harry: Also wir haben schon Musik zusammen gemacht, da gab es noch kein Soundbar. Das war so zwischen 2005 und 2007. Da haben wir uns zum Spaß mal getroffen und in einem Café ein kleines Set von einer halben Stunde gespielt.
Andy: Da haben wir eigene Texte auf Beats geschrieben, das war unsere erste Erfahrung zusammen was zu machen.
Harry: Vorher hatten wir uns mal spontan getroffen auf einem Konzert der Band „Schichtwechsel“. Da war ich der DJ, und auf einmal stand der Andy da und wollte mit den Jungs mit rappen. Eigentlich müsste ich das ja wissen weil er (Andy) ist ja mein Cousin. Also wir kannten uns vorher schon.
Andy: Also ich wusste nicht, dass er Musik macht und er wusste nicht, dass ich Musik mache. Und plötzlich standen wir auf einer Bühne und machten zusammen Musik.
Harry: Wir hatten und damals leider so ein bisschen aus den Augen verloren gehabt.

Und jetzt als Soundbar macht ihr seit wann Musik?
Harry: 2008.
Andy: Ja, 2008 hat das angefangen.
Harry: Dann haben wir gesagt: „Komm wir schreiben Texte, machen was Vernünftiges draus und haben ein Album aufgenommen.“ Das hat auch ein bisschen gedauert, aber dann kam das Album und das war gut, fanden wir und dann haben wir so langsam angefangen zu performen und haben uns eine Band gesucht.
Andy: Das war schon alles sehr spontan. Wir hatten halt Bock auf Musik und wollten nicht warten oder irgendwie was planen. Wir wollten einfach Musik machen. Wir hatten Lust auf Studio, auf Texte schreiben. Wir wussten nicht, wie das ist ein Album aufzunehmen oder was für Kosten da auf uns zu kommen. Wir hatten kein Studio, wir haben einfach angefangen Texte zu schreiben und Beats zu holen. Ahnung von Rechten hatten wir auch nicht. So entstand das Album, wo wir dann auch selber gesagt haben „Wow.“ Eigentlich war das nicht so geplant, aber es war cool.

Warum heißt ihr Soundbar, und nicht zum Beispiel Musiktheke?
Harry: Andy hatte die Idee.
Andy: Wir hatten viele Namen und haben hin und her überlegt. Irgendwann fuhr ich dann mal von der Arbeit nach Hause und hab überlegt, schon zwei Wochen ging es nur Bandname, Bandname. Wir hatten alles durch und nichts hat uns gefallen.
Harry: Angefangen hat es mit Doppelkopf. Da hatten wir sogar schon T-Shirts drucken lassen.
Andy: Schrecklich. Auf jeden Fall fuhr ich so im Auto und musste an einer roten Ampel stehen und da hab ich einen Flyer von einer Disko gesehen. Da stand halt drauf Bier für 1€ und noch so andere Sachen. Und da kam mir das in den Kopf: „Hey, bei den gibt’s Alkohol an der Theke und bei uns gibt es Musik.“ Zu uns kommt man halt nicht, um ein Getränk abzuholen, sondern um zu entspannen und einfach Musik zu hören. Und da hab ich gedacht: warum nicht einfach Soundbar?!

Mit wem würdet ihr gerne mal auf einer Bühne stehen und wo?
Harry: Schwierig. Ich hab keine Ahnung.
Andy: Es gibt halt viele Bands und es wäre zu hoch gegriffen, wenn man jetzt sagt, man will mit Fettes Brot oder Jan Delay auf der Bühne stehen. Wir freuen uns zum Beispiel sehr darauf mit Good Weather Forecast spielen zu dürfen. Das sind sehr coole Jungs, die wir jetzt kennen lernen durften. Wir mögen die Musik und verstehen uns mit ihnen. Das ist so eine Sachen, die uns musikalisch und menschlich weiterbringt und wo wir uns mega drauf freuen mit ihnen gemeinsam zu spielen.

Was plant ihr für die Zukunft?
Harry: Wir haben viele Pläne, viele lassen sich nicht realisieren, wie zum Beispiel ein Nightliner usw. Nein Spaß. Wir wollen auf jeden Fall dieses Jahr noch so viel wie möglich spielen, egal wo, denn wir wollen alle erreichen, wollen in alle Ecken kommen. Das nächste Jahr wird dann genauso aussehen, ganz viel live spielen. Und Ende nächsten Jahres kommt dann ein neues Album. Das sind unsere Pläne.

Wenn ihr eine Comicfigur sein könntet, welche wäre das und warum?
Andy: Bart Simpson.
Harry: Nein, du bist Pumba und ich bin Timon.
(beide lachen)
Andy: Auf den Punkt getroffen.

Unser Blog heißt „Burnin‘ Heart Reports“, was bedeutet euch euer Glaube im Alltag?
Harry: Glaube ist ja real, nichts was irgendwie im Raum steht, wo man sagt „Ich bin Christ und ich bin das halt, weil meine Eltern das gesagt haben.“ Glaube ist für uns im Leben sehr real. Wir gehen alle in Gemeinden und leben unseren Glauben offen. Glaube fängt bei mir da an, wo ich wirklich Gott in manchen Sachen voll erleben kann. Also im Gebet, Gebetserhörung, da erlebe ich Gott sehr stark. Genauso in der Gemeinschaft mit anderen Christen. Glaube bedeutet für mich, ich darf - ich muss nichts tun - ich darf aus Freude mit Gott leben. Ich muss nicht irgendwas tun, was mir einer vorschreibt. Ich darf das machen.
Andy: Für mich ist das ganz einfach. Glaube heißt für mich Gott vertrauen. Egal wo man ist, egal was man hat, egal wie klein oder groß die Sache ist. Die Sicherheit zu haben, dass - egal in welcher Situation - Gott bei mir ist. Manchmal ist es erschreckend wie nah er einem ist, dann denkt man wieder er ist so weit weg. Gerade wenn man nur eine kleine Sache hat, denkt man, er hört es vielleicht nicht und plötzlich darf man dann wieder eine Gebetserhörung erleben. Gott hat uns als Band auf Wege geführt, wo wir uns gedacht haben: „Krass, wir hätten uns alles vorstellen können aber das nicht.“ Und er hat uns geführt, das ist Glaube, hundertprozentiges Vertrauen, dass Gott, wenn er das für uns als richtig sieht, dass er das machen kann. Und da das Vertrauen zu haben, egal was passiert, dass es Gottes Wille ist.

Was wollt ihr zum Schluss noch unseren Lesern mitgeben?
Andy: Lest Burnin' Heart Reports! Das ist sehr interessant, baut auf und motiviert. Und wenn ihr dort drauf gewesen seid, dann kommt auf unsere Seite www.soundbarcity.de.



Soundbar - Intro




Soundbar - Mit dir (live)




Infos und Tourdates findet ihr auf ihrer Homepage oder bei Facebook.

Freitag, 23. November 2012

Tobias Hundt & Band im Erzgebirge

Vergangenes Wochenende waren Tobias Hundt & Band in Sachsen zu Gast.

Am 17. November spielten sie in Chemnitz, wo der Verein New Generation mit kostenlosem Eintritt zum Konzert lockte. Einlass war 19.30 Uhr und das Konzert begann dann 20.00 Uhr.

Gleich zu Beginn fiel auf, dass das Konzert kein gewöhnliches Tobias Hundt & Band-Konzert werden würde, denn auf der Bühne versammelten sich nur 4 Musiker.
Keyboarder Jonas wurde krank zu Hause im Bett gelassen und das Repertoire kurzerhand umarrangiert.
Tobias Hundt fand, dass dies noch nicht genug sei und zog sich kurz vor der Tour ins Erzgebirge einen Kreuzbandriss zu.

Begonnen haben die 4 mit einem englischsprachigem Song.
Mit viel Humor und und tiefgehenden Geschichten und Songs ging der Abend voran.
Neben Liedern seines aktuellen Albums "Am Leben" gaben Tobias Hundt und seine Band auch Lieder des vorhergehenden Albums "Teil von dir" zum Besten.


Zwischen den einzelnen Liedern teilte Tobias immer wieder kurze Gedanken oder Geschichten zu den Liedern mit dem Publikum. So erzählte er zum Beispiel von seinem ersten Auftritt in einem Gefängnis. "Ich sage manchmal schneller ja als ich mir überhaupt Gedanken darüber gemacht habe wozu ich ja gesagt habe. Manchmal sage ich dann auch zu Sachen zu ohne dass ich weiß, was auf mich zu kommt." Ohne zu wissen was im Gefängnis auf ihn zukommen wird, nahm er auf seinem Klappstuhl Platz und versuchte zum ersten Mal ein Lied mit Kapodaster zu spielen. Nur wusste er damals noch nicht, wie man diesen benutzt und voller Aufregung spielte er das komplette Lied mit Kapodaster und fürchterlichen Klang zu Ende - mittlerweile kann er perfekt damit umgehen.



Mit Geschichten wie dieser lockerte er das zu Beginn doch sehr verhaltene Publikum auf.
Hin und wieder nahm Tobias Hundt auch den Platz hinter dem Keyboard ein. Da er aufgrund seiner Verletzung nicht so schnell zu Fuß war, bat er das Publikum nach den Liedern ein bisschen länger zu klatschen, damit es nicht so peinlich sei.

Egal ob mit ruhigen Liedern wie "Noch nichts verloren", "Gethsemane" und "Bei dir zu sein" oder ob mit rockigeren Liedern wie "Du und ich" und "Alles dreht sich" - Tobias Hundt & Band holten das Publikum genau da ab, wo es sich befand: im Alltag. Sie luden das Publikum zum Träumen und zum Nachdenken ein. Seine Lieder drehen sich um das Leben, die Liebe und den Glauben. Natürlich durfte auch der Titeltrack seines aktuellen Albums "Am Leben" nicht fehlen.

Vor dem Lied "Gnade" erzählte Tobias Hundt von seiner Reise nach Kibera in Kenia. Gemeinsam mit Drummer Markus war er dort im Namen von Compassion und besuchte dort Brian. Er erzählte, von dem, was er dort erlebt hatte und was ihn zutiefst beeindruckt hatte: Obwohl es die Umgebung den Kindern in den Slums von Nairobi nicht erlaubt zu träumen, haben Kinder wie Brian große Träume, die mit Hilfe von Compassion wahr werden können.

Nach fast 2 Stunden Konzert, war es zum letzten Lied zu kommen: "Danke sagen". Tobias Hundt vergass hier zwar kurzzeitig den Text, doch improvisierte an dieser Stelle ganz gekonnt.

Das Publikum war so begeistert von Tobias Hundt, dass er noch 2 Zugaben spielte. Eine davon war das Lied "Das ist mein König", das er an diesem Abend somit gleich 2 Mal spielte. Er forderte das Publikum dazu auf, das Lied mit ihm gemeinsam dem, dem es gebührt, zu singen: Gott, der König der Herrlichkeit.



Ein kleiner Geheimtipp war das Konzert am Tag darauf im erzgebirgischen Königswalde. Für die Königswalder waren Tobias Hundt & Band keine Unbekannten mehr, denn sie waren bereits im Gottesdienst am Vormittag mit dabei. Rasch füllte sich die Kirche mit einem bunt gemischten Publikum zum Sonntagnachmittag - Groß und Klein aus der näheren Umgebung machten sich auf den Weg in die St. Trinitatiskirche. Und auch hier überzeugte Tobias Hundt mit Witz und Charme und Texten, die ans Herz gingen.

Spielen Tobias Hundt und Band also mal in deiner Nähe: Lass es dir nicht entgehen und schau vorbei!

Donnerstag, 22. November 2012

Wir sind wieder unterwegs!

Am Samstag, den 24.11, findet zum fünften Mal das Church of Rock in Gronau statt.
Zu diesem Jubiläum hat das Church of Rock Team ein geniales Line-up auf die Beine gestellt.

Mit dabei sind:
Superwiser
First Class Ticket
Piece of Heaven
My Little Rockstar Dream
und natürlich wie jedes Jahr Sacrety.

Eintritt kostet das ganze schlappe 8€ im Vorverkauf, 10€ an der Abendkasse und es beginnt 17.30 Uhr.
Die Location ist eine alte Kelterei (bringt also auch warme Kleidung mit), am Rathaus 2 in 71720 Oberstenfeld - Gronau.

Wer davon nicht genug hat ist auch am Sonntag Morgen in den Gottesdienst eingeladen. Musikalisch wird der Gottesdienst von Sacrety begleitet.


***


Was haben Abenteuer, Advent und gute Musik gemeinsam? Das ADVENTureRock vereinigt alle drei Dinge in seinem Namen. In der Lutherstadt Wittenberg findet die Veranstaltung am 30. November mit 3 erstklassigen Bands statt. Die sonst ruhige und besinnliche Adventszeit erlebt damit einen etwas anderen Einstieg. Und wie im Jahr zuvor wurden natürlich keine Kosten und Mühen gescheut tolle Acts auf die Bühne des KTC (Kultur und Tagungszentrum) Wittenberg zu stellen.

warumLila: Die 4 jungen Mindener kommen mit ihren Songs, die vom Leben erzählen, und ihrer neuen EP nach Wittenberg. Mit ihrem Pop-Punk-Rock sind sie mal laut und tanzbar, können aber auch ruhige Töne erklingen lassen.

Good Weather Forecast: Mit ihrem neuen Longplayer "Dreamcity" werden sie den Zuschauerraum in eine Tanzfläche verwandeln. Bei ihrem Power Pop - Party Rock werden keine Füße ruhig stehen bleiben.

Sacrety: Eine Band wie eine Metropole: mal laut pulsierend, voll unbändiger Energie, dann wieder leise und fast melancholisch. Die Message ihrer Songs, die sie am liebsten an jeden Wolkenkratzer heften würden, verpacken sie im feinsten Elektro-Rockcore.

Im Vorverkauf kostet der Eintritt 10€, an der Abendkasse 12€. (Vorbestellung/Vorverkauf über E-Mail an adventurerock@web.de mit Namen und Anzahl der Karten oder eine Nachricht an ihrer Facebookseite)
Eine Gruppenermäßigung gibt es ab 7 Personen, muss aber vorher angekündigt sein.
Einlass ist 19 Uhr und 19.30 Uhr wird die erste Band den Abend eröffnen.
Vorbei schauen lohnt sich.

Mittwoch, 21. November 2012

Woke Up In Hospital im Interview

Woke Up In Hospital @ facebook
Schon mal nach einem Konzertbesuch im Krankenhaus aufgewacht? Hoffentlich nicht.
Die im Mai 2010 umbenannte Band Woke Up In Hospital (ehemals done to the wide) aus Dresden spielt eine Mischung aus Metalcore und Deathcore, bei der man beim Durchdrehen etwas Rücksicht nehmen sollte, sonst: siehe Bandname.
WUIH besteht aus Dani (Gesang), Chris (Gitarre), Alex (Gitarre), Thomas (Bass) und Benni (Drums).


CDs:
Self-Made Man (EP, 2012)


Bei STEREO music&message in Lauter haben wir mit Dani und Thomas gesprochen.

Was war der Auslöser um gemeinsam Musik zu machen? Seit wann macht ihr Musik?
Dani: Wir haben uns mal so getroffen... (lacht) Wir waren vorher schon eine Band und haben neue Leute gesucht. Gitarrist und Bassist haben uns eben gefehlt und da kamen dann Thomas und Chris dazu. Vor 2 Jahren zum Freakstock haben wir dann das erste Mal zusammen gespielt und danach haben wir neue Lieder geschrieben. Die Band vorher war eigentlich der Auslöser dazu, dass wir Musik gemacht haben und wir wollten eben weiter machen, mit neuen Leuten und mit neuem Namen. So war Woke Up In Hospital geboren.
Thomas: Wir sind alle aus anderen Bands gewesen und waren alle keine Anfänger sozusagen. Wir hatten alle schon ein wenig Erfahrung und so hat das dann ganz gut gepasst.

Was ist die Geschichte hinter eurem Bandnamen?
Thomas: Die allgemeine Version ist natürlich, dass wir alle in einem Krankenhaus zur Welt gekommen sind und jeder mal im Krankenhaus ist. Die Bandbeschreibung damals zum Freakstock hat eigentlich ganz gut gepasst, das wir so viel Gedresche machen, dass man aufpassen muss, dass man nach unserem Konzert nicht im Krankenhaus aufwacht. Aber so eine richtige Geschichte gibt's eigentlich nicht.
Dani: Ich hatte einen Unfall damals. Einen Motorradunfall, wurde eingenebelt und bin im Krankenhaus aufgewacht. Thomas hatte dann die Idee, lass uns doch Woke Up In Hospital nehmen. Und unser Bandkollege hatte auch einen kleinen Unfall gehabt und ist dann auch im Krankenhaus aufgewacht.
Thomas: Und das hat dann eben alles so zusammen gepasst.
Dani: Zur Musik passt's halt irgendwie, ist halt stimmig.
Thomas: Und ist auch ein lustiger Name.

Woher nehmt ihr die Ideen für eure Songs? Wer oder was inspiriert euch?
Dani: Rein von der musikalischen Seite schreiben die Gitarristen die Lieder. Über die Bands die wir hören, bekommen wir neuen Input.
Thomas: Die Texte schreibt eben Dani, der Sänger.

Gibt es erwähnenswerte Dinge oder Aktionen, die eure Fans für euch gemacht haben?
Thomas: Wir hatten mal einen, der wollte mal mit auf die Bühne zum Festival. Der war immer mit dabei. Er war auch mit bei der Probe, war ganz lustig drauf und hat dann auf der Bühne mitgemacht.
Dani: Was auch cool war...Wir haben vor kurzer Zeit bei einem Bandcontest mitgemacht. Gab ein Voting bei Facebook, das wir sogar gewonnen haben. Aber dann hat unser Drummer sich das Handgelenk gebrochen, weshalb wir das Konzert leider absagen mussten. Es war cool von den Leuten, dass sie uns so unterstütz haben, das wir so viele Vots bekamen und gewannen. Und danach mussten wir leider absagen, was eigentlich recht witzig war.
Thomas: Da hat man mal gesehen, dass wir auf unsere Fans setzten können. War richtig cool.

Wie bringt ihr Band & Ausbildung/Uni/Beruf unter einen Hut?
Dani: Gar nicht. (lachen)
Thomas: Ist nicht ganz einfach bei uns, weil jeder was anderes macht. Arbeit, Studium, Kind, Frau, alles. Dadurch ist es halt schwer, immer Termine zu finden und eine einheitliche Reglung, aber es geht schon.
Wir können trotzdem Konzerte spielen. Unter einen Hut...man muss sich halt absprechen. Facebook dient da auch ganz gut dazu sich immer mal hin und her zu schreiben.
Dani: Wir standen auch schon öfters vor unserem Bandraum und es haben paar Leute gefehlt, weil's nicht geklappt hat. Da treffen wir uns das nächste Mal wieder und dann klappt's. Also vor den Gigs spielen wir meistens noch mal eine Probe und dann funktioniert das.

Wer waren die Helden eurer Kindheit?
Thomas: Bud Spencer. Igzorn von der Gummibärenbande mit der großen Nase. Bugs Bunny, die ganzen Comicfiguren eben. Kickers natürlich.

Eure Self-Made Man EP kam im Juni heraus. Worum geht es inhaltlich und was bedeutet euch die EP?
Dani: Wir haben es endlich mal geschafft unsere Songs auf eine Platte zu bekommen. Ist auch ganz cool für uns als Band, die Sachen mal zu hören. Es hilft für das zusammenspielen und zeigt auf welchem musikalischen Stand wir sind. Und dann wollten wir natürlich auch endlich mal unseren Fans etwas zum Hören in die Hand geben. Wir haben das jetzt übers Internet gemacht. Sie haben das jetzt auf ihrem iPod oder MP3-Player.
Inhaltlich geht's viel um Identitätssuche. Überhaupt seine Identität zu finden in der Welt und mit Gott.

Unser Blog heißt Burnin' Heart Reports - was bedeutet euch euer Glaube im Alltag?
Dani: Viel. Wir sind eine gemischte Band - 3 von uns sind Christen, 2 von uns sind keine Christen und uns dreien bedeutet der Glaube viel. Da kann ich für alle sprechen. Im Alltag beziehen wir immer wieder Gott mit ein und versuchen jeden Tag so zu leben und uns auf Gott auszurichten und von ihm weiter zu erzählen. Ich schreibe die Texte und versuche immer eine Stück vom Glaube mitzugeben.
Thomas: Kann ich nur bejahen. Glaube bedeutet mir alles. Sein Wille geschehe, auch wenn's manchmal nicht einfach ist, dass zu verstehen. Sich bei ihm fallen zulassen und zu wissen, dass er für einen sorgen wird. Das jeden Tag immer mehr zu erkennen und rückblickend wiederzusehen, dass er für einen sorgt und das zu vermitteln.

Woke Up In Hospital @ facebook
Was wollt ihr zum Schluss unseren Lesern noch mitgeben?
Thomas: Schön das ihr euch für Woke Up In Hospital entschieden habt. Nein, bleibt dran und unterwegs für Gott.
Dani: Was auch wichtig ist, was mir immer wieder bewusste wird, ist, dass nicht jeder nur in seinem eigenem Umfeld schwimmt, sondern auch immer mal wieder raus zugehen  Leute zu treffen, in Säkulare Clubs zugehen und da etwas von Gott weiterzugeben.

Vielen Dank für das Interview!



Hier könnt ihr die EP Self-Made Man downloaden.




Woke Up In Hospital / Self-Made Man EP Teaser




Woke Up In Hospital - Counting backwards



Dienstag, 20. November 2012

Showbread - Cancer [Free Download]

whitemetal.it
Am 24. Februar veröffentlichte die amerikanische Punkrock/Hardcore Gruppe Showbread ihr neues Album "Cancer" und gaben es zum kostenlosen Download frei.

Mit "Cancer" begibt sich die Band auf ein neues Gebiet, denn es handelt sich um ein Konzept-Album, dass die Geschichte aus dem zukünftigen Amerika erzählt.
Wir schreiben das Jahr 2015. In Amerika ist die Demokratie am Zusammenbrechen, denn die "Institution of Principalities", eine demokratiefeindliche Partei, haben die absolute Mehrheit im Palament erlangt.
Hier setzt die "Handlung" des Albums ein. Erzählt wird die Geschichte vom Auf- und Abstieg der erfundenen Untergrund-Band "ProtoZoa", die sich gegen die Regierung auflehnt und sich für den einzig wahren König aussprechen: Jesus.

Das Album ist ein besonderes Konzept-Ablum, denn die Geschichte ergibt nur durch das im Download enthaltene Buch einen Sinn, welches die Lieder in die "richtige" Reihenfolge bringt und einige Bilder hinzufügt, um die Geschichte zu vervollständigen.

Außerdem hat die Band für 2013 einen Film angekündigt, der die (noch unabgeschlossene) Gesichte abschließen wird.

showbread.net
Musiktechnisch bleiben Showbread ganz ihrem Stil treu: Melodische Gitarrenriffs, ein bisschen Punkrock, ein bisschen Rock'n'Roll, manchmal auch etwas Off-Beat, hier und da ein Lied gescreamt und fertig ist der "Raw Rock". Natürlich wird, wie für Konzept-Alben üblich, auch versucht, die Musik der im Text beschriebenen Situationen anzupassen.

Insgesamt kann man sagen: Wer sich für Konzept-Alben im Punk/Hardcore-Stil und Science-Fiction-Geschichten begeistern kann, dem ist "Cancer" von Showbread wärmstens zu empfehlen.

HIER kann das Album heruntergeladen werden.

Montag, 19. November 2012

Impuls für deine Woche

www.erf.de
Kennst du nicht auch diese Situationen? Für dich liegt etwas Wichtiges an, vielleicht eine wichtige Prüfung oder ein Bewerbungsgespräch und du hast eine Riesen-Angst, dass du es vergeigst.
Du hast nur noch 10 €, aber musst damit noch den Rest des Monats zurechtkommen.
Du hast eine Verabredung und hast keine Ahnung, was ihr machen oder worüber ihr reden wollt.
Du hast nur noch einen Tag Zeit, um etwas auszuarbeiten, vielleicht ein Referat (oder einen Impuls) und weißt nicht wie du das in der kurzen Zeit noch schaffen sollst.

Jesus fragte seine Jünger einmal, warum sie sich ständig sorgen, woher sie zu Essen oder Kleidung bekommen sollen und sagte zu ihnen:

"Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?
Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht."

(Mt. 6, 26 + 28)

Wenn Gott sogar die Tiere und Pflanzen mit allem versorgt, was sie brauchen, warum sollte er uns uns selbst überlassen? Schließlich liebt er uns, mehr als wir uns vorstellen können!

Und auch Petrus rät in einem seiner Briefe dazu sich nicht zu sorgen:

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.
(1. Petr. 5, 7)

Vielleicht könntest du das diese Woche einmal probieren: Schreib einfach jede Sorge, die dich bedrückt, auf ein Blatt, zerknülle es und wirf es „auf ihn“ oder vielleicht besser in eine „Sorgentonne“ oder einen „Sorgenkarton“.
Wirf deine Sorgen dort hinein und mach dir bewusst, dass Gott sich darum kümmern wird, denn genau das wird er tun.

Samstag, 17. November 2012

Cardiac Move im Interview

Cardiac Move / Facebook
Sie spielen Pop-Rock im Stil von Coldplay, Muse und Jamie Cullum - die Rede ist von den 5 Österreichern von Cardiac Move.
Begonnen haben sie schon 2002 als Schulband. 2005 nahmen sie sich eine Auszeit vom Studium und legten ein Bandjahr ein. Dann wurden sie vom Hamburger Produzenten Franz Plasa entdeckt, der sie weiter nach oben katapultierte in der österreichischen Musikszene. 2008 gewannen sie dann  den Ö3-Soundcheck und bewegten sich immer weiter nach oben.


CDs:
Running In Your Mind (Single, 2008)
Head Over Heals (Single, 2009)
This Could Be (Single, 2009)
Fishermen (Single, 2010)
The Sixth Seal (Album, 2010)
What I Feel (Single, 2010)


Bei ihrem Auftritt auf dem KEY2LIFE in Marchegg (Österreich) haben wir die Jungs getroffen und mit Ihnen gesprochen.


Stellt euch kurz zu Beginn vor, wer seid ihr?
Emmanuel: Wir sind Cardiac Move, eine Rockband aus Österreich. Uns gibt es schon seit 2002.

Wie habt ihr euch zusammengefunden als Band?
Johannes K.: Ursprünglich wurde die Band in Salzburg von den beiden Bandmitgliedern, die wie ich aus Salzburg sind, gegründet: Unser Schlagzeuger Kuri und Emanuel, genannt Emi, gelten eigentlich als Gründungsmitglieder von Cardiac Move. Kurz darauf kam ich als Sänger und Pianist dazu. Das war 2002. Wir drei besuchten auch die gleiche Schule, haben also als klassische Schulband angefangen. Danach ging’s zum Studieren nach Wien, wo wir dann auch Manu (Gitarrist) und Josh (Johannes), unseren heutigen Bassisten, kennenlernten. Seit 2004 sind wir nun in dieser Besetzung aktiv und feiern heuer (2012) offiziell unser 10-jähriges Band-Bestehen.
Emmanuel: Das Rosenjubiläum. :)

Woher nehmt ihr die Inspiration für eure Songs?
Johannes K.: Die Inspiration kommt eigentlich daher, wie das Leben spielt. Es sind Songs, die auch aus dem Alltag, aus dem Leben gegriffen sind und in die Tiefe gehen sollen. Wir wollen Fragen stellen; es geht nicht um vorgefertigte Antworten, die wie Masken erscheinen, die jemandem “auf das Gesicht gedrückt” werden könnten. Es sollte authentisch sein und das kann, glaube ich, nur passieren, wenn sich der Zuhörer selbst Fragen stellt zu den Themen, also in die Songs mit einbezogen und berührt wird. Thematisch geht’s auch um Sachen, die uns gerade selbst beschäftigen. Auch diese Grundfragen „Wo komme ich her? Was/wer sind wir? Wo geht es hin? Was ist so der Sinn unseres Lebens?“, sollen Beachtung finden. Mit alldem, was uns am Herzen liegt, möchten wir die Leute auch direkt im Herzen treffen. Und deshalb auch der Name „Cardiac Move“, frei übersetzt: Herzensbewegung oder Herzschlag.

Was läuft bei euch privat grad so für Musik? Läuft bei euch auch manchmal eure eigene Musik?
Emmanuel: Ja, ich meine jetzt mit der neuen Revolution der Musik, sprich alles ist in den Wolken -Clouds, Spotify und Co - da hört man alles Mögliche. Da werden dann ja auch Playlists vorgeschlagen und dann stöbert man herum. Ganz aktuell ist jetzt natürlich das neue Album von Muse, das bald rauskommt. Die neue Single ist bereits veröffentlicht. Einige von uns werden beim Konzert von Muse in Wien dabei sein.

Worauf dürfen sich eure Fans in nächster Zeit freuen? Gibt es da schon konkrete Pläne?
Emmanuel: Wir haben kürzlich (Februar 2011) ein Album in Kalifornien aufgenommen. Das wird momentan gemixt. Auf das freuen wir uns sehr! Und darauf können sich die Fans auch sehr freuen! Das ist glaube ich das Beste, was wir bis jetzt gemacht haben. Wir haben sehr viel Glück gehabt mit unserem Produzenten. Produzent Robert Caranzza kann 5 Grammys, mehrere Grammy-Nominierungen und viel Lebenserfahrung aufweisen. Wir flogen also im Februar 2011 für knapp zweieinhalb Wochen nach Los Angeles und nahmen im Studio von Jack Johnson auf. Und ich glaube, er (Robert Carranza) hat wirklich die Momente eingefangen, sodass es wohl ein richtig authentisches, rockiges, cooles Album wird.
Johannes K.: Ich glaube, es ist sehr “erdig” geworden und widerspiegelt unseren Ruf als klassische Liveband – einige Songs unserer ersten CD “The Sixth Seal”, sind sehr radiotauglich, sämtliche Singles liefen zum Teil oftmals im Radio. Und dann sagen die Leute „Ihr seid live noch besser als auf CD.“ Da freut man sich auch als Künstler. Und so soll es auch irgendwie sein. Jeder Song hat so seine speziellen Momente, die man auch gut auf CD mitbekommt– aber ich glaube live ist das eine Art Momentaufnahme: Ich nehme mir dann auch immer vor, dass ein Song live so klingen soll, wie wenn jemand den Song zum ersten Mal hört.

Wann wird das Album erscheinen?
Emmanuel: Wenn es fertig ist.
Johannes K.: Wir wissen es leider noch nicht genau- der Veröffentlichungstermin steht noch nicht fest.
Kurosch: Es wird jetzt noch gemischt. Aber das dauert halt ein bisschen länger, weil der Produzent gerade mit Linkin Park im Studio ist. Aber wir sind da dran und hoffen, dass es bald fertig ist und dann wollen wir es an sich auch gleich rausbringen. Hoffentlich noch vor Silvester.
Manu: 2012 ist unser Ziel.

Wenn ihr eine Comicfigur sein könntet, welche wäre das?
Emmanuel: Super Sonic. Oder Super Manu.
Kurosh: Die Frage sollte nur Manu beantworten!
Johannes K.: Oder ein Loriot-Männchen, weil die so aus dem Leben gegriffen sind.
Emmanuel: Der Emi wäre gerne Jesus?
Emanuel: Jesus? Wenn, dann aber ein Comic-Jesus. Oder Pinocchio.
Kurosch: Knecht Ruprecht, der Hund von den Simpsons.
Johannes W.: Keine Ahnung. Ich denke gerade nach. Der Brain vielleicht, von Pinky und der Brain.

Unser Blog heißt „Burnin‘ Heart Reports“, was bedeutet euch euer Glaube im Alltag?
Kurosh: Ich denke, Glaube ohne Anwendung im Alltag ist wie ein toter Glaube, der einem nichts bringen wird und der auch eigentlich nicht da ist. Ich denke, wenn man den Glauben nicht jeden Tag mit in den Alltag reinnehmen kann, dann macht man irgendwas falsch. Für mich ist es das schönste, wenn ich den Tag beginnen kann mit Gott und auch beenden kann mit Gott. Dass man auch tagsüber versucht, einfach oft mit Gott in Kontakt zu treten und dass man da nicht nur eine abstrakte Theorie vor sich hat, sondern eher versucht, es wie eine Beziehung zu führen. Einfach immer wieder mit Gott sprechen, über alles was einen bewegt, was man sich wünscht, wofür man dankbar ist.
Emanuel: Ich kann das auch einfach nur unterstreichen, was Kuri sagt. Glaube ohne Anwendung im Alltag ist etwas Abschreckendes. Und ich möchte gerne immer darauf hingewiesen werden, wenn das bei mir so ist. Und ich ärgere mich selber in der Arbeit und in der Band, wenn ich einfach meine Unzufriedenheit oder mein Nicht-Froh-Sein zeige, wenn Leute nicht mit einem Lächeln weggehen, wenn sie mich treffen. Und ich finde, das ist ein Ausdruck unseres Glaubens und mir tut es leid, wenn ich dann merke, dass ich kein gutes Zeugnis für Christus bin. Und das finde ich schade. Und das hat eigentlich mit dem Alltag zu tun. Man kann die Bibel perfekt auslegen, man kann perfekt Lobpreis machen, aber wenn sich in den kleinen Dingen im Alltag nichts zeigt, dann ist es einfach nichts wert. Und zugleich muss ich sagen, dass das auch sauschwer ist so zu leben! Und ich bin froh, dass unser Gott ein barmherziger Gott ist, der das versteht und sich freut, wenn man sich bemüht.
Johannes K.: Für mich ist Glaube, dem lebendigen Gott alles hinhalten zu können und wirklich für alles dankbar sein zu können, was er schenkt; ihn auch zu bitten und zu ringen. Es ist nicht immer alles “Friede, Freude, Eierkuchen”, das weiß wohl jeder von sich selbst und das ist auch sehr menschlich. Gott weiß das sicherlich am Besten und zeigt auch mir immer wieder, dass er auch voll durch die Schwachheit wirkt. Ich empfinde mich doch auch immer wieder als extrem schwach. Aber das ist auf mysteriöse Art gerade das Schöne, dass er genau das oder vor allem das Schwache berufen hat. Wenn sich dann gute “Früchte” zeigen, sieht man Ihn an der Arbeit, nicht mich; ich glaube, Er lässt gute Früchte nicht selten auf einem Acker wachsen, den er auch wirklich durchpflügt hat - hierbei meine ich die Prüfungen und Herausforderungen, die das Leben an Einen stellt.

Wir sind jetzt schon am Ende unseres Interviews angekommen. Unsere letzte Frage: Was wollt ihr unseren Lesern mit auf den Weg geben?
Johannes K.: Ich kann den Menschen unsere Musik ans Herz legen. Heiße Empfehlung: unser neues Album! Hört Cardiac Move und die vielen anderen coolen Bands auch.



Cardiac Move - What I Feel



Mehr Infos über Cardiac Move, sowie Tourdates bekommt ihr auf Facebook oder auf ihrer Homepage.


Freitag, 16. November 2012

Rock The North 2012


Am 3. November fand bereits zum 5. Mal das Rock The North statt, diesmal im Reitsport-Touristik-Center in Großefehn.

Zum 5-jährigen Jubiläum luden die Veranstalter musikalische Größen aus Deutschland und dem Ausland ein. Mit dabei waren neben Infinite Faith und Arbaitnehmer auch die holländische Band Draw The Parade, sowie Nine Lashes aus den USA. Und auch Sacrety, My Little Rockstar Dream und die Amerikaner von The Almost ließen es sich nicht nehmen, ihrer kleinen Europatour auf dem Rock The North einen krönenden Abschluss zu geben.


Den Anfang machten die Baden-Württemberger von Infinite Faith, die mit ihrem Melodic-Hardcore das Publikum ordentlich auf den weiteren Abend vorbereiteten.

Nach einer kurzen Umbauphasen betraten My Little Rockstar Dream die Bühne, die bereits während der Tage vor dem Rock The North mit Sacrety und The Almost durch Europa tourten. Von Startschwierigkeiten war bei MLRD nichts zu merken. Sie rockten das Publikum und heizten ihnen mt ihrem Mix aus Alternative-Rock, Emo und Punkrock ordentlich ein. Mit im Gepäck hatten sie ihre neue EP "Home". Neben vielen altbekannten Songs spielten sie unter anderem auch den Song "When I Was Thirteen", der nicht nur beim Publikum des Rock The North Festivals für einen Ohrwurm sorgte.

Als nächstes betraten die 4 Frankfurter von Arbaitnehmer die Bühne. Auch sie überzeugten mit einem Mix aus Alternativ Rock und Modern Indie. Neben noch relativ neuen Songs wie "Sorgenlos" und "Lila ist ok"  gaben Sie auch einige Klassiker zum Besten, bei denen das Publikum lautstark mitsingen konnten. Sänger Jonathan erzählte dem Publikum noch eine kleine Begebenheit aus seinem Leben zum Song "Gleis 7". Am Ende ihrer Show verbeugten sich die 4 Musiker und bedankten sich beim Publikum. Für die Fans im hohen Norden war das der vorerst letzte Auftritt der Band, da sie nach 6 Jahren Bandgeschichte beschlossen haben eine Pause einzulegen. Ihr letztes Konzert geben Arbaitnehmer am 8. Dezember bei der Christmas Rock Night in Ennepetal.

The Parade is coming to your town: die 4. Band des Abends war Draw The Parade aus Holland. Hier stand kaum ein Bein still, denn das war bei den mitreißenden Klängen fast nicht möglich. Mit Liedern wie "Break The Blank" und "Broken Van" aus MUYM-Zeiten oder den neuen Liedern der 6 Holländer "I Came Here To Dance" und "Tricks And Traps", mit dem sie ihren Auftritt starteten, animierten Sie die Leute in Ostfriesland zum "abdancen". Mit dabei hatten sie auch ihre brandneuen Bandbanner. Sie selbst bezeichnen ihre Musik als "Parade-Pop" - Partymusik vom feinsten. Frontman Nicky versteht es das Publikum um den Finger zu wickeln. ;)

Mit Nine Lashes betrat die erste Ami-Band die Bühne. Obwohl sie noch relative Newcomer in Deutschland sind, sang das Publikum bei Liedern wie "Anthem Of The Lonely", "Get Back" und "Believe Your Eyes" lautstark mit. Besonders begeistert war das Publikum vom Drumsolo des Drummers Noah, welches von diversen Filmtracks und bekannten Songs aus den Charts unterlegt war (Haddaway "What is Love", Star Wars Soundtrack,...). Ein weiteres Highlight des Abends und des Nine Lashes Auftritts war das Zeugnis von Frontman Jeremy. Er erzählte von seiner Kindheit und Jugend, dass er ohne seinen Vater aufwuchs, er in der Schule gemobbt wurde und wie er dann Jesus kennenlernte, der ihm durch diese schwere Zeit hindurch half. Im Anschluss konnte das Rock The North-Publikum mit ihm ein Lebensübergabegebet sprechen. Das lautstarke Schreien des Publikums nach einer Zugabe wurde natürlich auch von der Band belohnt.

Weiter ging es mit einer Band, die beim Rock The North Jubiläum natürlich nicht fehlen durften: Sacrety. Und diese schockten gleich zu Beginn mit ungewöhnlichem Gesichtsschmuck: Matze und Chris betraten die Bühne mit todschicken Oberlippenbärten. Ihre Show begannen sie mit ihrem "Freestyler"-Cover der Boomfunk MCs. Bei "Rise Again" wurden Sie vom MLRD-Frontman Kilian untertsützt. Und auch Sacrety hatten etwas ganz Besonderes für ihre Fans auf dem Rock The North vorbereitet: Zum Schluss gaben sie "Tonight" a capella zum Besten. Hierfür baten Sie das Publikum richtig leise zu sein, damit man auch in der letzten Reihe ihre Stimmen ohne großartige Verstärkung hören konnte. Gänsehaut-Feeling pur!

Der Abend schritt voran und so betraten nun die Headliner die Bühne: The Almost. Frontman Aaron Gillespie, der dem einen oder anderem noch von Underoath ein Begriff sein dürfte, heizte mit seiner neuen Band das Publikum nochmal richtig ein. Und wer von den anderen Bands noch nicht geschafft war, gab nochmal alles! Da das Rock The North Tourabschluss der kleinen Europatour von Sacrety, My Little Rockstar Dream und The Almost war, bedeutete dies auch Prank-Night-Time: zu einem gelungen Abschluss einer Tour gehört es dazu, dass sie sich Bands gegenseitig einen Streich spielen oder sich etwas besonderes für das Publikum einfallen lassen. So stürmten nicht nur die Musiker von Sacrety und MLRD mit dem Motto "Just grab a guitar and act stupid" die Bühne beim Song "Monster Monster", sondern gleich die gesamte Tourcrew. Und hier hieß es auch wieder "It's mustache time". Wer nicht schon einen Oberlippenbart trug, malte sich kurzerhand einen eins Gesicht.

Mit ca. 450 Besuchern war die Halle ganz gut ausgefüllt, auch wenn sich die Veranstalter noch ein paar mehr Leute erhofft hatten. Dennoch waren die Veranstalter sehr zufrieden und bestätigten uns, dass es das beste Rock The North bis jetzt gewesen sei, weil einfach jede Band voll überzeugt hat, die Bühne auch größer war und auch die Location dem Orga-Team voll und ganz zugesagt hat.

Alles in Allem ist zu sagen, dass es ein echt gelungenes Rock The North war. Auch für das leibliche Wohl sorgten die Veranstalter am Hallenrand. Neben leckeren Sachen, konnten sich die Besucher auch mit Rock The North Shirts eindecken. Außerdem hatte der Veranstalter eine kleine Tombola für die Besucher vorbereitet, wo CDs und andere coole Sachen gewonnen werden konnten.

Als besonderes Highlight nach dem Rock The North, kann man auf ebay T-Shirts und diverse CDs ersteigern.

Donnerstag, 15. November 2012

Schreibe einen Weihnachtsbrief

www.gekreuzsiegt.de
"Bald nun ist Weihnachtszeit, fröhliche Zeit..."

In weniger als 6 Wochen ist Weihnachten - wie schnell die Zeit doch vergeht!

Weihnachten ist die Zeit der Besinnlichkeit, der Freude, der Liebe und der Familie. Weihnachten ist aber wohl auch die stressigste Zeit im Jahr. Hast du schon angefangen Weihnachtsgeschenke zu besorgen? Wie viel Mühe und Gedanken wir uns doch über Weihnachtsgeschenke machen - oder auch nicht.

Aber hast du schon mal daran gedacht, dass es Menschen gibt, die Weihnachten ganz alleine zu Hause sitzen?

Und irgendwie freut sich doch jeder über ein bisschen Gesellschaft oder über liebe Weihnachtsgrüße.

Aus diesem Grund möchten wir euch heute die Aktion "Schreibe einen Weihnachtsbrief" von gekreuz(siegt) vorstellen.

Die Weihnachtsbrief-Aktion hat Frau Punk von gekreuz(siegt) schon vor einiger Zeit ins Leben gerufen.

Was steckt hinter dieser Aktion?
Weihnachtsgrüße an Menschen schreiben, die man kennt, kann jeder. Frau Punk möchte mit dieser Aktion, dass sich Menschen Weihnachtsgrüße schreiben, die sich überhaupt nicht kennen.

Was ist zu tun und wie läuft das ab?
Melde dich bis 18. Dezember über das Anmeldeformular auf gekreuz(siegt) an. Nimm bitte nur teil, wenn du auch wirklich einen Weihnachtsbrief schreiben willst und kannst und auch das Geld für das Porto übrig hast.  Leider gibt es jedes Jahr immer wieder Leute, die keinen Brief bekommen - das ist wirklich sehr schade. Frau Punk sammelt alle Adresse und verteilt diese dann an die Leute, die an der Aktion teilnehmen. Jeder bekommt eine Adresse. Die Adressen werden nicht an irgendwelche Werbefirmen oder dergleichen weitergegeben, nur Frau Punk und die Person, die dir einen Brief schreiben wird, erfahren deine Adresse. Dann hast du noch ausreichend Zeit, um deinen Brief zu schreiben. Dein Brief sollte aber spätestens Heiligabend bei deinem Briefpartner ankommen.
www.gekreuzsiegt.de

Was soll im Brief stehen?
Du überlegst vielleicht gerade, was du denn schreiben sollst, wenn du an dieser Aktion teilnehmen willst? Schreibe ein paar nette Worte, Weihnachtswünsche, Bibelzitate, Geschichten. Überlege dir, über was sich der oder die andere freuen würde.


HIER geht's zum Anmeldeformular.


Erzähl uns doch nachdem du deinen Brief abgeschickt und deinen eigenen, ganz persönlichen Brief erhalten hast, was du erlebt hast!

Mittwoch, 14. November 2012

My Little Rockstar Dream im Interview

My Little Rockstar Dream

"Wenn ich groß bin, will ich mal Rockstar werden". Die 4 jungen Musiker aus dem Raum Stuttgart - Kilian (Gesang & Gitarre), Daniel (Gesang & Gitarre), Toby (Bass) und Frieder (Drums) wollen gemeinsam diesen Kindheitstraum ein Stück weit verwirklichen.

Am 1. September fand in Gornau wieder Rock im Zelt anlässlich der Kirmes statt. Wir haben dort My Little Rockstar Dream getroffen und in einem kleinen Interview mit 3 von den vier Jungs geredet.


Stellt euch kurz mit drei wichtigen Eigenschaften vor.
Toby: Ihr meint von der Band?
Genau, von der Band.
Dani: Gut, da sagt jeder ein Wort. Dürfen wir kurz überlegen?
Frieder: Wir müssen uns kurz besprechen. (stecken die Köpfe zusammen)
Dani: "Emotional", würde Mohns jetzt sagen. (lacht)
Dani: Laut!
Frieder: Auf jeden Fall, laut.
Toby: Drei Eigenschaften, das ist echt schwierig.
Frieder: Laut... Naja, dumm passt eigentlich auch, oder?
Dani: Und cool.
Frieder: Und cool.
Toby: Nein! (alle lachen)
Frieder: Ach, nehmt einfach laut, dumm und cool, das passt schon. Das ist klasse.

Seit wann macht ihr zusammen Musik?
Frieder: In der Besetzung wie wir heute spielen, spielen wir seit etwas mehr als eineinhalb Jahren. Im November werden es 2 Jahre. Kilian und ich haben die Band schon 2009 gegründet, allerdings mit zwei anderen Gitarristen und einer Bassistin.

Wo seht ihr euch in fünf Jahren?
Dani: In Kroatien.
Frieder: In Amerika. Was ist in Kroatien?
Dani: Das Meer.
Frieder: In fünf Jahren will ich hoffentlich zum vierten mal die "Warped Tour" in den USA gespielt haben. Fünf mal geht ja nicht, weil wir dieses Jahr verpasst haben.
Toby: Das stimmt.
Frieder: Kennt ihr die "Vans Warped Tour"? Das ist so die größte Tour der Welt. Da sind zwischen 60 und 90 Bands dabei und das geht 55 Tage von Mai bis August. Und das ist eine gute Sache.
Toby: Die spielen in Amerika, Mexiko ...
Frieder: Nein, in Mexiko momentan nicht. In Amerika und Kanada. Die haben ein Konzert in London dieses Jahr. 2003 gab es auch mal 2 Shows in Deutschland, aber danach nie wieder. Das ist einfach zu teuer.

Wer ist die treibende Kraft bei euch? Gibt es einen Band-Chef?
Dani: Eigentlich fungieren wir nur als Team.
Toby: Ja, naja... Frieder ist schon so der Obermacker bei uns (lacht). Er hat alles ein bisschen in der Hand. Manchmal ist er arg verplant und weiß nicht immer so richtig, was er macht, aber eigentlich... egal, was man sagen will, Frieders Meinung ist einfach....
Dani: Unumgänglich. Wie ein Stein auf dem Weg.
Frieder: Da hört ihrs.

Habt ihr ein Ritual vor euren Auftritten?
Dani: Das ist deine Antwort, Toby.
Toby: Soll ich einfach so erzählen, wie du es gesagt hast oder willst du einfach selber erzählen?
Frieder: Nein, sag du ruhig.
Toby: Ich weiß immer nur die Reihenfolge. Erzähl du, sonst wirds am Ende noch falsch.
Frieder: Wir pushen uns halt immer total hoch. Wir hüpfen blöd rum, labern nur Müll, bis wir so total auf 180 sind, Minimum.
Dani: So richtig euphorisch.
Frieder: Ja, total euphorisch. Dann stellen wir uns zusammen, beten zusammen, haben einen dummen Schlachtruf, den wir danach noch raushauen... die letzten Sekunden bevor wir auf die Bühne gehen, wenn das Intro läuft, pushen wir uns nochmal so richtig. Wir hüpfen dumm rum, dann gibts noch einen Klaps auf den Po und dann gehts los.
Dani: Dann geht richtig los.

Gibt es einen Produzenten oder Musiker, mit dem ihr gern einmal zusammenarbeiten würdet?
Dani: Mark Hoppus. Der Bassist von Blink 182.
Toby: Joey Sturgis. Ein großer Produzent in den USA.
Frieder: Ich würde sehr gerne mit Vic Fuentes zusammen arbeiten. Das ist der Sänger von Pierce the Veil. Der sieht unfassbar gut aus! Wirklich!

Welchen Song einer anderen Band findet ihr so genial, dass ihr ihn am liebsten selbst geschrieben hättet?
Toby: "What's up" von CEil. (alle lachen)
Frieder: Es gibt total viele Lieder. Der erste Song, den ich gerne selbst geschrieben hätte, bei dem ich immer gedacht hab "Wow, was geht eigentlich ab?" war 'Predictable' von Good Charlotte. Und sonst... Keine Ahnung. Kennt ihr 'Just the way you are' von Bruno Mars? Die Version von Pierce the Veil. Ich würde sterben, wenn wir die geschrieben hätten, das wäre der Wahnsinn.
Dani: Also ich hätte gerne das Lied 'Forgive Forget' von Caligola geschrieben.
Frieder: Ich hätte gerne das Album 'American Idiot' von Green Day geschrieben.
Dani: Ich auch. Ja echt, ich auch.
Frieder: Wir hätten das zusammen schreiben sollen.
Dani: Oder den neuen Song 'Kill the DJ'.

'Memories': Wie ist der Song entstanden und gibt es eine Geschichte dazu?
Dani: Den Song habe ich schon vor ein, zwei Jahren geschrieben. Er handelt praktisch über eine Geschichte, ganz egal ob ein Freund oder irgendetwas, das man hatte, was einem wichtig war und einfach nicht vergessen kann. Darum gehts in dem Song.

Was erwartet uns auf der neuen EP?
Frieder: 6 geile Songs.
Dani: Richtig, 6 Songs.
Frieder: Zwei relativ poppige Nummern, also allgemein ist die EP um einiges poppiger als die letzte CD.
Dani: Aber unheimlich vielseitig.
Frieder: Genau, total vielseitig. Also, zwei ziemlich poppige Nummern, eine schnelle, geile Rocknummer, der Opener der ist ein bisschen mexikanisch. Dann haben wir noch ein so ein bisschen... schweres Lied.
Toby: Das ist eben sehr emotional.
Frieder: Und dann noch ein cooles Lied und ein Abschiedslied.

MLRD @ facebook
Unser Blog heißt "Burnin' Heart Reports". Was bedeutet euch eure Glaube im Alltag?
Frieder: Toby beantwortet bei uns immer die Glaubensfragen.
Toby: Der Glaube im Alltag. Also ich kann von mir aus sagen, dass es echt schwierig ist, im Alltag seinen Glauben wirklich zu leben, wenn man einen Job hat oder so. Selbst wenn man als Band unterwegs ist. Es ist echt schwierig, sich da Zeit zu nehmen. Aber wenn man Zeit für sich findet, dann kann man da schon viel erleben und neues entdecken.
Dani: Also mir persönlich fällt das immer erst auf, wenn ich alleine bin, abends im Bett. Da denk ich dann "Alter... heute das war wieder krass, das kann doch nicht einfach so gewesen sein!" Dann fällt das mir halt immer auf, was an dem Tag so krass war, was Gott für mich gemacht hat. Daran halte ich fest.
Frieder: Für mich bedeutet Glaube im Alltag, zu vertrauen, dass Gott einen Plan für mein Leben hat und alles einen Sinn hat.

Was möchtet ihr unseren Lesern zum Schluss noch mitgeben?
Dani: Dass sie die neue CD kaufen sollen.
Frieder: Kilian Mohns ist ein Lappen.
Dani: Und schreibt das genau so auf! (alle lachen)
Toby: Was schönes wäre schön. Seid ihr selbst.... seid euch selbst treu... stay true.
Dani: Wir könnten eigentlich was philosophisches raushaun. Ich muss kurz in mich gehen.
Toby: Was wollen wir den Leuten mitgeben, kommt jetzt aber..!
Frieder: Kinder Pingui.
Dani: Wir würden allen Lesern ziemlich gerne viele Kinder Pingui mitgeben.
Frieder: Schaut mal vorbei wenn wir in der Nähe sind. Wir freuen uns drauf.

Vielen Dank für das Interview!



My Little Rockstar Dream - Memories


My Little Rockstar Dream - When I was thirteen



My Little Rockstar Dream - High and Low




Mehr über die Jungs und wann sie in deiner Nähe spielen, erfahrt ihr auf Facebook.