Mittwoch, 31. Oktober 2012

Frühstück im Interview

Frühstück @ Facebook
Please click HERE for the English interview.

Die polnische Rockband Frühstück hat in den letzten Jahren schon auf dem einen oder anderen deutschen Festival der christlichen Szene gespielt, u.a. auf dem Freakstock und dieses Jahr waren sie auf dem Manifest Festival in Krögis bei Dresden dabei. Aber auch auf anderen großen Festivals durften sie schon spielen, z.B. Cornerstone (USA), Flevo (NL) und Campfest (SK)


CDs:
Demo (EP, 1998)
Mask (EP, 1999)
Mine (Album, 2000)
Muza (Album, 2003)
Mud (EP, 2005)
Be Careful (EP, 2007)
Follow (EP, 2010)
Quiet (Album, 2012)


Wir haben für euch mit Sänger Martijn Krale über die Band und ihre Ziele gesprochen.


Wroclawski sound

Wer seid ihr? Beschreib bitte die Band Frühstück in 3 Worten.
Schwarzer Kaffee und Rührei.

Wann habt ihr angefangen als Band Musik zu machen?
Wir haben uns 1997 in Wroclaw (Breslau) gegründet. Wir waren eigentlich damals alle schon seit längerer Zeit Musiker. Ich habe beispielsweise im örtlichen Orchester seit ich 11 Jahre alt war Tuba gespielt. Viel zu klein für dieses Instrument, aber egal, so hatten die Leute in meinem Ort etwas zum Lachen. :)

Wie seid ihr auf euren Bandnamen gekommen? 
Da gibt es einige Geschichten, die hinter dem Bandnamen stecken. Aber die Wahrheit ist, dass unser Management den Namen ausgesucht hat. So ist das nun mal in der Musikbranche. Wir hatten keine Wahl. Die Poster waren schon fertig gedruckt, bevor wir überhaupt unsere erste Probe hatten. Wir waren schon dafür vorgesehen berühmt zu werden bevor wir überhaupt unser erstes Konzert hatten. Wir sollten das nächste große Ding werden in der polnischen Musikszene. So was wie die rockende Version der Backstreet Boys. Aber es stellte sich heraus, dass die Managementleute Betrüger waren und gar nicht wussten, was sie da überhaupt taten. Die Poster wurden nie genutzt. Aber wir hatten nun mal diesen Namen. Und seitdem haben wir 2 lächelnde Gesichter im Bandnamen (das U mit dem Umlaut). Wir dachten, das würde Sinn machen.

Wroclawski sound
Ihr habt schon einige Male in Deutschland gespielt, gibt es Unterschiede zwischen deutschen und polnischen Fans?
Ja. Ernsthaft, es ist lustig, was Musik für eine Gegenkultur sein kann zu dem was im Leben passiert. Klar, es ist nur eine Art Karikatur der Wahrheit, aber ich denke, da ist auch was Wahres dran: In Polen ist die Gesellschaft manchmal sehr unorganisiert. Wenn du durch die Stadt oder den Park läufst, dann siehst du viele Leute, die ihren Müll einfach auf die Straße werfen. Aber was die Musik angeht, da sind die Polen sehr perfektionistisch. Saubere, harte Arrangements mit klaren Strukturen. Alles sollte geordnet sein.
Und dann ist da noch Deutschland: Die Gesellschaft ist sehr strukturiert, organisiert und sauber. Aber nach einem unserer ersten Konzerte in Deutschland, sagte uns jemand: "Eure Musik ist zu hart... zu sauber für mich." Deshalb denke ich, dass Rockmusik eine Art Gegenkultur ist zu dem was einem im täglichen Leben passiert. Wir wollen alle, dass uns die Musik an einen anderen Ort bringt, uns aus unserem Grau und unserer Sinnlosigkeit des Alltages herausholt. Musik kann das schaffen. Es ist eins der größten Geschenke, die Gott an uns Menschen gemacht hat.

Was gefällt euch am meisten an Deutschland?
In meiner Kindheit war mein Bild von Deutschland von der Autobahn geprägt. Das war alles was ich kannte und gesehen hatte. Aber als mich ein Freund von den breiten Straßen holte und mir die Straßen zeigte, die weniger befahren waren, dann sah ich auf einmal wunderschöne Natur und sehr beeindruckende Architektur und so Sachen. Und ich liebte es! In den letzten Jahren, war ich oft in Berlin zu Gast und ich liebte das Feeling der Stadt von Mal zu Mal immer mehr. Es ist überwältigend. Als Person fühle ich mich da immer ganz klein, wenn ich unter diesengroßen Toren oder auf diesen großen Plätzen stehe. Das ist ein bisschen beängstigend. Aber dort gibt es so viele tolle Menschen. Und so viel Geschichte.

Wroclawski sound
Ihr habt im März diesen Jahres ein neues Album rausgebracht, wodurch unterscheidet sich dieses Album von euren anderen?
Wir denken, dass "Quiet" die gereifteste CD von allen ist. Ich denke, musikalisch und lyrisch haben wir uns in den letzten Jahren sehr weiter entwickelt. Es gibt ein Gleichgewicht zwischen den Tönen und den Texten, den wir vorher noch nie in dieser Form erreicht haben. Das kleine Kind wird langsam erwachsen, denke ich. Scih bewusster, wer es ist und was es nicht ist. Wir haben auch noch nie so lange gebraucht, um eine CD fertig zu stellen. Das war manchmal echt frustrierend und schwierig, aber rückblickend bin ich froh, dass wir so viel Zeit hatten bis wir den letzten Schliff fertig hatten. Es ist einfach besser geworden, dadurch dass wir gewartet haben. Ich habe gehört, dass das bei Wein und Käse auch so ist. :)

Wenn du die Möglichkeit hättest, jemand oder etwas anderes zu sein, wer oder was wäre es?
Das Problem bei dieser Frage ist, dass man versucht so originell und lustig wie möglich zu sein. Aber gut, ich versuche es... Ich denke, ich wäre gerne ein Vogel, einfach die Flügel ausbreiten und über den Dingen gleiten und die Aussicht genießen. Ich hätte manchmal auch gerne die Fähigkeit zu singen und gleichzeitig ein Instrument zu spielen, so wie Sting oder Doug Pinnick. Und ich wäre gerne mehr wie Jesus, in seiner vollkommenen Liebe, seiner Größe als Diener, seinen Mut gegen Ungerechtigkeit, in seiner Ehrlichkeit und seinem Reichtum an Beziehungen, in seiner Macht und sogar seinem Tod.

Wroclawski sound
Unser Blog heißt "Burnin' Heart Reports", was bedeutet dir dein Glaube im Alltag?
Mein Glaube an Jesus ist eine sehr persönliche Anglegenheit, weil es sehr mit der Bewältigung meiner Herausforderungen im Alltag verbunden ist. Ich möchte nicht wieder zurückfallen in alte Gewohnheiten und gute Sachen tun, nur um Gott zu beweisen, dass ich seiner Liebe wert bin. Einfach nur annehmen, was Gott mir gibt - unverdient und bedingungslos - die Kraft zu lieben, zu dienen, zu warten, zu kämpfen für das, was gut ist. Böses mit Gutem bewältigen und mit allen in Frieden zu leben, soweit wie es von mir abhängt. Jeder neue Tag ist ein geschenk Gottes, den ich nicht für selbstverständlich halten will. Alles aus Gnade. Und ich denke, dass eins meiner Lebensmottos ist, dass ich Gott mein Leben verdanke und es deshalb für ihn leben will.
Mein Glaube an Jesus bedeutet also, dass ich Hoffnung habe. Ich versage, bin egoistisch und so, aber es gibt immer wieder Vergebung und einen Neuanfang.
Um es zusammenfassend nochmal auf den Punkt zu bringen, bedeutet es, dass ich mehr und mehr lerne ein Kind Gottes zu sein. Geliebt und gemocht.
Ich habe das oft und vielen Leuten gesagt, dass sie echt sein sollen. Aber ich glaube, ich brauche ein ganzes Leben lang, um zu verstehen, was das für mich bedeutet. Vielleicht dann, wenn ich alt bin und nicht mehr diesen dummen Drang verspüre, es anderen beweisen zu müssen.

Wir sind jetzt schon am Ende unseres Interviews, was möchtest du unseren Lesern noch mit auf den Weg geben?
"There is just one more thing I would like to..."

Vielen Dank für das Interview, Martijn.


Wenn ihr noch mehr über die Band wissen wollt, dann schaut doch auf Facebook oder auf ihrer Homepage (polnisch) vorbei.


Und hier gibt's noch 2 Videos von der Band für euch!


Album Trailer "Quiet"




Frühstück - Follow



Dienstag, 30. Oktober 2012

Third Day - I need a Miracle

Third Day @ Facebook
 Am 6. November erscheint das neue Album "Miracle" der amerikanischen Rockband Third Day.

Auf der Homepage der Band kann man derzeit in das Album reinhören - der Kauf lohnt sich!
Das Album hat 12 Songs in gewohntem Third Day Stil zu bieten. 12 Songs voller Gefühl, die ans Herz gehen und aus dem Herzen sprechen. Songs über Gottes Liebe zu uns und unsere Beziehung zu Gott.

Auch auf Soundcloud kann man den einen oder anderen Song des Albums, sowie andere Songs der Band hören.

Vor einiger Zeit haben sie ein Lyric-Musikvideo ihrer ersten Single "I Need A Miracle" auf youtube veröffentlicht.

Das Lied steht dafür, welche Kraft Musik hat und wie Musik auf uns wirken kann.  

Zu "I need a miracle" gibt es auch eine ganz besondere Geschichte:
Nach einem Konzert kam ein Paar auf die Band zu und erzählte ihnen von ihrem Sohn. Da dieser aufgrund von Abhängigkeiten und Depressionen mit seinem Leben nicht mehr klar kam, wollte er sich das Leben nehmen. Irgendwo tief in einem Wald. Er machte das Radio an und hörte dort "Cry out to Jesus". Den Text des Liedes nahm er ernst und betete zu Jesus und schrie zu ihm. Und Jesus griff ein und änderte das Leben des jungen Mannes radikal.

"Ganz egal, wer du bist
und egal, was du getan hast,
es wird eine Zeit kommen,
wo du es auf eigene Faust nicht mehr schaffst.
Und in deiner Stunde der Verzweiflung,
kannst du wissen, dass du der Einzige bist,
der betet "Herr im Himmel, ich brauche ein Wunder."
[Third Day - I Need A Miracle]


Gott nutzt viele verschiedene Wege, um zu uns zu sprechen und um unser Herz anzusprechen.




Und hier das Ganze nochmal akustisch:


Hier erzählen Third Day nochmal die komplette Geschichte (auf Englisch), die hinter dem Song "I need a miracle" steckt.

Montag, 29. Oktober 2012

Impuls für deine Woche

Kennst du die Geschichte der Verhaftung und Befreiung von Petrus? Sie steht in Apostelgeschichte 12. König Herodes ließ Christen zu dieser Zeit verhaften, foltern und teilweise öffentlich hinrichten. Da es ihm Ansehen bei den führenden Männern der Juden brachte, ließ er Petrus festnehmen und warf ihn ins Gefängnis. Nach dem Passahfest sollte ihm der Prozess gemacht werden. Aber die Gemeinde in Jerusalem hörte nicht auf, Gott um Hilfe zu bitten, den gefangenen Apostel zu befreien.

www.youthpla.net
In der Nacht vor dem Prozess kam ein Engel des Herrn und weckte Petrus. Der Engel tat das was Petrus nicht konnte. Die Ketten fielen von seinen Handgelenken und ohne das es die Wachen merkten, konnten sie bis an das schwere Eisentor kommen, welches aufging.
Petrus wurde bewusst, dass der Herr ihm einen Engel sandte um ihn aus der Gewalt des Herodes zu retten. Der Apostel ging zum Haus, in dem Maria wohnte, die Mutter von Johannes, der auch Markus genannt wurde. Dort hatten sich die Christen der Gemeinde zusammengefunden um gemeinsam zu beten.
Als er klopfte, erkannte ein Mädchen namens Rhode ihn an seiner Stimme. Als ein paar andere die Tür öffneten, gerieten sie außer sich vor Freude. Petrus berichtet wie Gott ihn aus dem Gefängnis befreite und verließ Jerusalem um sich in Sicherheit zu bringen. Schließlich hat man nicht die Sicherheit einer zweiten Befreiung, wenn man sich erneut in Gefahr bringt.
Herodes ließ sich nach einer Rede als Gott verehren. Aus diesem Grund strafte der Herr Herodes mit dem Tod.

Petrus wurde vor einer Hinrichtung befreit. Durch die Gebete der Gemeinde schickte der Herr einen Engel um Petrus zu befreien. Ein Wunder, das geschah.
Wenn wir nur daran glauben und aus reinem Herzen beten, können wir als Gemeinde Berge versetzten. Die Gemeinde hat gebetet und zwar regelmäßig und intensiv, damit Petrus Hilfe bekommt.

Kennst du jemand der momentan dringend Hilfe benötigt, du aber alleine an seiner Situation nichts ändern kannst? Frag in deinem Jugendkreis doch einmal nach ob sie mit dir für diese Person beten. Sie werden es sicherlich nicht abschlagen, denn jeder kann in eine Situation kommen, wo er Hilfe von anderen und von Gott benötigt. Fürbitte kann mehr bewegen als eine einfache Bitte, da es um einen anderen Menschen geht, der uns wirklich am Herzen liegt. Sie zeigt eindrucksstark unser Verhältnis und unsere Liebe zu unserem Nächsten.
Vielleicht kannst du diese Woche für eine andere Person beten und ihr dadurch ein Stück helfen.
Versuch es doch einfach mal :)

Die Geschichte der Befreiung von Petrus kannst du hier nachlesen.

Sonntag, 28. Oktober 2012

CD: Sacrety - Shut up

Zum Rock Without Limits am 27. Oktober haben Sacrety ihre Acoustic EP "Shut up" releast. Darauf sind sechs Songs zu finden, die ihren Ursprung auf den vorherigen Alben haben:
1. Your Own Lies
2. Bounce, Move, Shout
3. Alive
4. Dance
5. My Hope
6. Tonight

Sacrety @ Facebook
Diese Songs sind allgemeinhin bekannt als laut und energiegeladen. Deshalb ist man beim ersten Hören der EP sicherlich überrascht, doch diese Überraschung schlägt schnell in pure Begeisterung um.
Die Songs wurden umarrangiert, so dass zum Beispiel "Bounce, Move, Shout" jetzt jazzig daherkommt. Von seiner Energie hat das Lied kein Stück verloren, man erfährt sie nur auf eine völlig andere Art, als man es vom Original gewohnt ist.
"Your Own Lies" und "Alive" hingegen sind im Vergleich zum Original ruhig gehalten. Die Songs so zu hören ist eine völlig neue, erfrischende Erfahrung, bei der unter anderem durch die fehlenden Screams der tiefe Sinn und die konkrete Aussage der Texte sehr gut zum Tragen kommen. Auch bei "My Hope" fällt das sehr positiv auf.
Diese EP gibt dem Hörer die Möglichkeit, die Botschaft der bekannten Lieder tiefer und noch einmal neu zu erfassen.
"Dance" wiederum kommt völlig anders, als man vielleicht zuerst erwartet, schneller und frecher, als es auf dem Album "Alive" zu hören ist. Auch hier spürt man die Energie, die in der Musik und im Text steckt und fühlt, dass die 5 Jungs viel Spaß hatten die Songs aufzunehmen.
Das letzte Lied auf der EP ist "Tonight", und damit hat Sacrety etwas völlig neues ausprobiert: a capella. Ganz ohne Instrumente haben sie den Song neu interpretiert und die tiefgreifende Botschaft in den Vordergrund gestellt. "Tonight" fällt aus der Reihe der anderen Lieder der EP, ist aber mit Sicherheit das Meisterstück der Jungs. Etwas Derartiges hätte man von der sonst so lauten Band nicht erwartet.
Alles in allem ist die EP ausgesprochen gelungen und hat definitiv das Potential, auch die Leute zu begeistern, die gewöhnlich nicht auf harte Musik stehen und Sacrety nur als eine solche Band kennen. Alle 5 konnten auf "Shut up" einmal mehr ihr Können am eigenen Instrument (und sei es die Stimme) beweisen.
Doch wie sieht die genaue Entstehungsgeschichte aus? Wieso heißt die Platte "Shut up"? Und wie war es für die 5 Schwaben, die Songs so aufzunehmen?
Matze hat uns auf unsere drei Fragen Rede und Antwort gestanden.

by Burnin' Heart Reports
Wie seid ihr auf den EP- Namen "Shut up" gekommen? Gab es noch andere Titel zur Auswahl?
Eigentlich nicht. Aber das war so: Wir waren beim Videodreh und haben uns halt Gedanken gemacht, wie wir die Platte nennen könnten. Fabi hat dann wegen irgendetwas mal zu jemandem gesagt: "Shut up!" Ich weiß gar nicht mehr zu wem. Unser Lichtmensch meinte dann: "Warum nennt ihr die Platte nicht einfach so, Shut up?" Fabi schreit ja sowieso nicht. Das fanden wir alle ziemlich cool. Deshalb "Shut up".

Was war der Auslöser für eine Acoustic- EP mit euren Songs?
Wir haben in letzter Zeit immer mehr unplugged oder Akustik gespielt und haben mit der Zeit richtig Freude daran gefunden. Also haben wir unsere Songs umarrangiert, also nicht so, dass wir das Rock'n'Roll genau andersrum machen, sondern wir haben das einfach abgecheckt. Wir dachten uns halt, wieso nicht auch mal was anderes. Wir spielen hier in der Umgebung sehr viel Rock'n'Roll. Mir würde es so gehen - ich weiß nicht wie das bei anderen ist - dass mir das irgendwann auf den Sack gehen würde, immer wieder das gleiche Konzert zu hören. Und deshalb haben wir gedacht, bringen wir doch mal etwas Abwechslung rein und bringen mal was anderes. Wir machen das gerade auch echt gerne.

Man kennt euch ja eher als laute Electrocore- Rock- Band, wie war es, die Songs unplugged live zu spielen und sie jetzt aufzunehmen?
Geil. Wir hören ja alle auch mal nicht so harte Musik. Also, wir hören eigentlich alles. Deswegen spielen wir auch gerne mal ruhigere Sachen. Das Coole ist, Chris konnte uns da relativ viel zeigen am Piano, gerade mit seinem "Jazz- Gedönse". Das war echt gut. Und auch mit dem mehrstimmigen Gesang. Das a capella Lied "Tonight", das war ziemlich spontan. Wir haben uns gefragt, was wir noch mit auf die Platte draufnehmen können und dachten dann so, 'Okay, nehmen wir Tonight a capella, wieso auch nicht.' Wir können ja auch alle ein bisschen singen. Oder versuchen es zumindest.

Fest steht, mit "Shut up" hat Sacrety definitiv einen Treffer gelandet und begeistert alteingesessene Fans wie auch Akustik- Freunde. Man hört regelrecht aus den Songs heraus, wie viel Spaß die Jungs bei den Aufnahmen hatten, und dass sie Freude am akustischen Spielen haben. Die EP ist den Kauf definitiv wert und macht Lust, eine Akustik- Session von Sacrety zu besuchen.
Wenn es sich also anbietet, sollte man da unbedingt mal vorbeischauen - es lohnt sich definitiv!
 
 
Sacrety - Alive (Acoustic Version, filmed by Walnut TV)


Samstag, 27. Oktober 2012

Wir sind wieder unterwegs!


City of Light am 31.10.2012 in Gummersbach. City of Light möchte sich den Ängsten und Unsicherheiten von Kindern und Jugendlichen annehmen und Jesus Christus als Überwinder zeigen, denn Christen können und sollen feiern, weil sie den besten aller Gründe haben. City of Light will mit den Kindern und Jugendlichen aus Oberberg im Licht gegen die Dunkelheit feiern und das besonders zu Halloween.

Ab 15 Uhr geht es auf dem Bismarckplatz los. Auf der Bühne treten „die Rinks“ auf und neben der Bühne gibt es einige Aktionen für Kinder und Jugendliche.

Außerdem live on stage:
Johannes Falk
Trip to Dover (UK)
Davee
Artur Ferchow

Der Eintritt ist frei und für eine ausreichende Verpflegung ist natürlich gesorgt.

Alle weiteren Infos findet ihr HIER.



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Der CVJM Annaberg feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum.
Und weil das echt ein Grund zum Feiern ist, findet in Annaberg-Buchholz gleich ein ganzes Festival vom 1. November bis 4. November statt: das Base Camp.
Neben zahlreichen interessanten Workshops, habens sich die Veranstalter auch eine Kino-Nacht überlegt und Prediger wie Eberhard Heiße und Dr. Roland Werner eingeladen. Außerdem findet im Rahmen des Base Camps unter anderem auch Annaberg Gospelt, ein Mittelnachts-Volleyballturnier, ein Kurzfilm-Kino und ein Konzertabend mit TenSing Annaberg, warumLila (Pop-Punk, Minden) und Trip to Dover (Electro Alternative Rock, UK) statt.

Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann noch an der Abendkasse Karten für die einzelnen Veranstaltungen bekommen.

Mehr Infos gibt es HIER.



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Kieler Nachtschicht 2012

Am 2.11.2012 findet in der Pumpe in Kiel die bereits 6. Kieler Nachtschicht statt. Dieses Jahr gibt es ein wirklich breites Angebot an Bands und Künstler die sich auf zwei Bühnen die Klinke in die Hand geben werden. Neben den „großen“ Bands, werden dieses Jahr zum ersten Mal 8 Newcomer die Gelegenheit haben, sich dem Publikum zu präsentieren.

Auf der Mainstage:
HB [SymphonicMetal aus Finnland]
Draw the Parade (ehemals: Make Up Your Mind) [SkaRock aus Holland]
Trip to Dover [ElectroRock aus England]
warumLila [PopRock/Punk]
4JAH [LatinPop-Reggae]
No Savvy [AltRock-PunkRock]

sowie im Roten Salon:
sarahmuellerband [SoulPop]
weLoveMusic [HipHop]
AUX [ProgRock]
[wortlaut] [AccousticPop]
Arbaitnehmer [Alternative Indie Rock] als Ersatz für Praiser [HardcorePunk]
Nico Bruno Buchholz [PopRock]

Tickets gibt es für 18,-€ (zzgl. Gebühren) HIER, und für 22 € an der  Abendkasse. Einlass ist ab 17 Uhr und richtig los geht es dann um 18 Uhr.

Alle weiteren Infos findet ihr HIER.



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Rock The North 2012

Jubiläum! Zum 5. Mal findet das RTN statt. Dieses Jahr in Großefehn im Reitsport-Touristik-Centrum. Wie in den letzten Jahren bietet das RTN die besten und aktuellsten Bands aus Deutschland sowie 3 internationale Bands. Genau dieser Mix ist es, der das Rock The North Festival so besonders und vor allem so lohnenswert macht.

on Stage:
My Little Rockstar Dream [Rock] 

Arbaitnehmer [Alternative Indie Rock]
Draw The Parade [Parade-Pop, NL]
Nine Lashes [Rock, USA]
Sacrety [Electro Rock Core]

The Almost [Alternative Rock, USA]

Tickets gibt es HIER. Los geht die Sause um 15 Uhr (Einlass). Die erste Band wird um 16 Uhr die Bühne betreten.

Alle weiteren Infos bekommt ihr HIER.



Also wir sind dabei und wie sieht es bei Euch aus? Vielleicht sehen wir uns bei einer der 4 Veranstaltungen. Kommt doch einfach auch mal bei uns am Stand vorbei!

Freitag, 26. Oktober 2012

CD: Samuel Harfst - Schritt zurück


 
"Weil ich nicht weiter in diese Richtung will
Und auch nicht stehen bleiben kann wo ich bin
Links und rechts keine Lösung ist
Mach ich einen Schritt zurück." 

Samuel Harfst - Schritt zurück






"Manchmal muss man sich eingestehen, dass man in den Anfängen instinktiv eine Menge richtig gemacht hat und mit der Zeit nicht nur dazu gelernt hat, sondern auch verlernt hat."
Samuel Harfst



gerth.de
Der Singer / Songwriter Samuel Harfst hat am 28. September seine neue CD "Schritt zurück" rausgebracht.

Pop gemischt mit klaren deutschen Texten, die dich nicht nur dort abholen, wo du gerade stehst, sondern dich auch treffen aus aus dem Herzen sprechen können - das ist Samuel Harfst.

"Das Album ist auf der Reise entstanden und wird jeden, der sich darauf einlässt, auf seiner eigenen Reise begleiten. An Musik fasziniert mich besonders, dass sie die Hörer wie nichts Anderes an den Entstehungsort mitnehmen kann. Dort können sie dann ihre ganz eigenen Geschichten erleben. Wenn viele sich mitreißen lassen, wäre uns das eine riesen Ehre. Wir haben mit dem Album nach den Sternen gegriffen und hoffen, dass es die ganze Nation bewegt. In welchem Tempo und über wie viele Ecken das wird sich zeigen."

Das Lied "Mit dir kommt der Sommer" ist als Neuvorstellung direkt auf Platz 1 der CrossCharts auf CrossChannel.de gelandet und hält sich dort nun mehr schon einige Wochen in den Top 5 auf.

"Komm wir stehlen uns davon" ist ein ziemlich außergewöhnliches Duett von Samuel Harfst und Sarah Brendel. Eigentlich ist es eine Art Cover bzw eine Übersetzung eines englischen Liedes, welches Sarah Brendel Samuel mal auf Deutsch vorgesungen hat. Samuel hat dann noch seine eigenen Ideen und Melodien mit reingebracht.

Auf der CD ist ebenfalls seine eigene Interpretation der deutschen Nationalhymne zu finden.

Mit "Schritt zurück" erinnern sich Samuel Harfst und seine Band an die Anfänge zurück und an das, was sie dazu brachte, Sicherheiten aufzugeben auf dem Weg in eine ungewisse Zukunft. Aber immer mit dabei die Liebe zur Musik und zu ihrem Erfinder.

samuelharfstfans.de
Und auch der Untertitel "Nicht alles Gold hat geglänzt" hat eine besondere Bedeutung im Hinblick auf das gesamte Album. Es geht ihm nicht darum, immer mehr zu haben und zu wollen, sondern darum, mit dem Moment glücklich zu sein.

Das Album ist von Intimität und Ehrlichkeit durchzogen.

Bei den Aufnahmen wurden Instrumente verwendet, die das Trio auch auf der Bühne nutzt. Verfeinert wurden sie dann mit Musikern, die die Atmosphäre des Albums weiter bereichern.

Und irgendwie fällt es einem schwer nicht mit zu singen.

Manchmal kann ein Schritt zurück auch ein Schritt nach vorn sein, wie das Album von Samuel Harfst zeigt!

Reinhören in die CD kannst du bei Gerth Medien.

Ein ganz interessantes Interview mit Samuel Harfst gab es auf CrossChannel.de.


Samuel Harfst über "Schritt zurück"


Donnerstag, 25. Oktober 2012

Döhler & Scheufler im Interview


doehler-scheufler.de
Man trifft sie zu zweit als Duo, aber auch hin und wieder mit Band: Das Musikerduo Döhler & Scheufler, bestehend aus Frank Döhler (Gesang) und Daniel Scheufler (Piano), gibt es schon seit 1999. Dabei bestimmt ihr Ziel ihre Arbeit: Sie wollen die Sehnsucht nach Gott in Menschen wecken und stärken. Das tun sie mit Piano-Pop und deutlich deutschen Texten, die ans Herz gehen, die Zuhörer dort abholen, wo sie gerade sind und zum Nachdenken anregen.


CDs:
Trotz Niederlagen (Album, 2005)
Nicht vergebens (Album,2009)
Zu dir (EP, 2010)
Haus im Himmel (Album, 2011, Hörproben)

Auf dem MissioCamp Erzgebirge haben wir mit Daniel und Frank gesprochen.

Stellt euch kurz vor, wer seid ihr? Wer ist Döhler und Scheufler?
Daniel: Wir sind ein Duo, wie unser Bandname das schon sagt, Frank Döhler und Daniel Scheufler. Wir haben uns auf einer Silvester-Freizeit kennengelernt und sind gute Freunde geworden. Und dann ging es auch ziemlich bald los, dass wir gemeinsam Musik gemacht haben. Anfangs haben wir das mit Trompete und Klavier gemacht, das ging aber gründlich in die Hose. Wir hatten einmal einen Auftritt in einem Jazzclub gehabt.
Frank: Da haben wir gut verdient.
Daniel: Ja, aber ganz schlecht gespielt! Und dann ging es ums MissioCamp, genau hier war eigentlich unser Startpunkt. Das war 1999 zum MissioCamp. Da sollte Wolfgang Tost eigentlich Musik machen, aber er hatte 2 Termine für die ersten 3 Tage in seinem Kalender stehen und konnte somit nicht da sein. Wir waren als Teilnehmer angemeldet und dann haben sie uns gefragt, ob wir uns das nicht vorstellen könnten, hier Musik zu machen. Da ging das dann los und dann kamen nach und nach ein paar Anfragen aus der Region, bei Jugendgottesdiensten zu spielen oder mal ein Konzert zu spielen. Das war im Prinzip die Entstehungsgeschichte.


Ihr gehört ja fast schon zum Inventar des MissioCamps, was gefällt euch am MissioCamp am besten?
Daniel: Das ganze Konzept finde ich genial. Frank, du darfst auch was sagen, wenn du willst!
Frank: Ja, ich muss erstmal überlegen. Du bist immer so schnell. :)
Daniel: Also ich finde es cool, dass hier Christen aus der Umgebung herkommen und die ihre Freunde mitbringen können. Ich hatte das jetzt wieder die Tage erlebt, da hatten wir einen Klavier-Workshop und da war ein Mädchen gewesen, die wurde so sehr von ihrer Freundin bekniet mitzukommen. Sie hatte mit dem christlichen Glauben überhaupt nichts am Hut. Das ist toll, dass man hier beides hat und eine Gemeinschaft irgendwie entsteht. Und dass solche Leute dann auch angesteckt werden, weil es einfach eine sehr intensive Zeit ist. Man bekommt von Früh bis Abend Gottes Wort um die Birne geknallt, in den unterschiedlichsten Formen, und da freut man sich dann, wenn sich Leute für Jesus entscheiden. Und es ist einfach eine tolle Atmosphäre hier. Ich finde das großartig, in so einer Umgebung mitarbeiten zu können.
Frank: Ich könnte es nicht besser formulieren. Ich sehe das ähnlich. Das Konzept stimmt für mich.

Ihr habt letztes Jahr ein neues Album rausgebracht, eure mittlerweile 4. Scheibe, woher nehmt ihr die Inspiration für eure Lieder?
Frank: Das würde ich manchmal gerne selber wissen. :) Es kommt halt einfach. Ist klar, ich bete dafür, dass da eine Idee kommt, aber was die Texte angeht, da kommt die Inspiration, ich schiebe es jetzt einfach mal auf Jesus. Also, dass er mir die schenkt. Manchmal kommt nichts Neues, dann bin ich fast am Verzweifeln, und denke „Hach, ich kann keine Texte mehr schreiben!“ Und dann kommt doch wieder was. Und dann bin ich immer wieder dankbar. Und musikalisch suchen wir uns immer wieder irgendwelche Musiker raus indem wir CDs anhören. Da ist meistens Daniel dafür zuständig, dass er irgendwelche neuen Künstler anbringt. Wir haben so ein paar Favorites, die uns da gerade für die „Haus im Himmel“-CD geprägt haben: Gabe Dixon, Ben Folds, Peter Cincotti. Halt alles so Musiker, die auch Piano-orientiert sind. Auf der Platte ist ja nicht mal eine Gitarre drauf. Da haben wir uns dann an Musikern orientiert, die ähnlich gestrickt sind.

Also gibt es bei euch quasi eine klare Aufgabenverteilung, wer was macht?
Frank: Ja, die gibt es! Also beim Komponieren und Liedermachen ist die Aufgabenverteilung so, dass ich die Texte schreibe und dann meistens schon eine Idee hab, in welche Richtung die Melodie gehen könnte. Dann setzen wir uns zusammen und bauen etwas. Oder, dass Daniel die Musik vorschlägt und ich soll dann einen Text drauf schreiben, aber da tu ich mich sehr schwer. Da gibt es ein paar mehr Ideen, die sind schon 2 Jahre alt, aber mir fällt nichts ein. Oder mir fällt schon viel ein, aber auch viel Schrott. Also die Lieder könnten schon fertig sein, man könnte sie schon singen, aber mir gefallen die Texte nicht so ganz, weil ich denke „Es ginge besser!“ Und so gibt es auch die Aufgabenverteilung, dass ich für das Inhaltliche zuständig bin, auch wenn Veranstaltungen vorbereitet werden und Daniel ist für das Musikalische zuständig.

Was sind so eure schönsten Erlebnisse bei euren Konzerten?
Daniel: Ich fand das heute wieder krass. Das MissioCamp hier ist ja wie unsere Wiege, wenn man da vorne Vortragslieder spielt, wo man nie denkt, dass da jemand mitsingen könnte. Da spielten wir heute „Zufall“ und der ganze Saal singt mit. Das ist schon krass, wie man da auf einmal erschrickt und denkt „Ui, das ist ja doch irgendwie bekannt.“ Das finde ich irgendwie gigantisch. Da macht es auch viel mehr Spaß zu spielen.
Frank: Mir geht’s so ähnlich. Wenn man merkt, dass das was man macht, anderen Leuten selber etwas gibt. Dass die Lieder mehr sind als nur ein Lied, das ich im Radio höre. Das Lied geht mit mir mit und gibt mir irgendwie Kraft, als wenn mir Gott einen Schub durch das Lied gibt in welche Weise auch immer. Und wenn die dann auch mitsingen, das ist schon was Herrliches! Es gab auch eine Veränderung in unserem Arbeiten. Auf unserer ersten CD, da hatten wir nur Vortragslieder, die man nicht so gut mitsingen konnte. Das sind dann Lieder, die spielst du so 3, 4, 5 oder 6 Jahre und dann sind sie weg. Und deswegen haben wir versucht, schon bei der letzten CD, bei „Haus im Himmel“ ein oder zwei Lieder zu haben, wo man mitsingen kann.
Daniel: Auch schon bei der „Nicht vergebens“.
Frank: Ja, da hatten wir „Segne diese Stadt“ drauf, aber das haben wir selbst gar nicht so gesehen. Wir haben meistens Vortragslieder geschrieben, wo mal eins oder zwei ins „Feiert Jesus“ Liederbuch reingekommen sind – „Im höchsten Maß“ und „Nicht vergebens“. Erst dadurch, dass das in so ein Liederbuch gekommen ist, haben wir gemerkt, dass man da ja auch mitsingen kann. Aber das wollen wir uns jetzt mehr bewusst machen, dass auf der nächsten Platte, die entstehen soll, dann vielleicht ein paar mehr Lieder drauf sind, die man mitsingen kann, z.B. dieses Schlusslied „Bis zur letzten Nacht“ oder „Wenn nicht jetzt“.

Was läuft bei euch gerade privat so für Musik?
Frank: Ich hör MDR Info. Ich wüsste nicht, wann ich das letzte Mal Musik angehört habe.
Daniel: Privat hör ich jetzt ganz viel American und Irish Folk Musik, weil wir gerade die Tage eine Feiert Jesus Folk CD produzieren, aber das mach ich dann beruflich, dass ich so was anhöre, um mich darauf vorzubereiten. Privat Musikhören kenne ich nicht, also ganz ganz selten.
Frank: Und wenn, dann ist das auch immer wieder zielorientiert. Dann hören wir Musik, weil wir wissen, dass wir uns jetzt inspirieren lassen wollen. Dann weiß ich, ich brauch jetzt ein Lied, weil ich aus diesem Lied eine Textzeile brauche, die mich jetzt wieder zu etwas Neuem inspiriert. Zum Beispiel haben wir ein Lied, das heißt „Keine Angst“ das kommt auf die neue Platte, da habe ich beim Aufwaschen ein bisschen Clueso angehört, weil ich weiß, dass mich das inspiriert. Und dann kam eine Textzeile und die hat mich zu einem Text inspiriert, der gar nichts mehr mit dem Lied zu tun hatte. Das ist dann aber nie zum Entspannen, sondern immer zur Arbeit. Ich verstehe es nicht, dass Leute sich eine CD kaufen und sich das anhören! :) Aber es ist halt jeder anders gestrickt.

Unser Blog heißt ja „Burnin‘ Heart Reports“, was bedeutet euch euer Glaube im Alltag?
Daniel: Eigentlich enorm viel. Es funktioniert nur nicht immer praktisch. Ich nehme mir das tagtäglich vor, dass man wirklich von Früh bis Abend in der Verbindung nach oben steht, zu Jesus. Auch im Miteinander mit anderen Menschen, dass man das einem irgendwie abspürt, dass man Christ ist, auch Nichtchristen gegenüber. Aber es funktioniert noch nicht so ganz. Da müssen wir noch bisschen dran arbeiten.
Frank: Da geht’s mir genauso. Ich würde nicht sagen, was mein Glaube mir bedeutet, sondern eher was Jesus für mich bedeutet. Jesus ist alles und er soll alles sein! Und ich weiß genau, heute war er nicht immer alles, weil da so viel drin war, wo es eigentlich auch ganz gut ohne ihn funktioniert hat. Aber ich weiß, auch wenn der Tag nicht schlecht war, er hätte noch besser sein können, wenn Jesus 100 % dabei gewesen wäre. Und das ist so diese Hoffnung, dass es weitergeht. Das ist kein Perfektionismus, dass ich sage „Ich will ein perfekter Christ sein“. Dann würde das wieder von mir ausgehen. Es ist aber eher so, dass ich sage „Jesus, du sollst mehr zunehmen, ich will abnehmen.“ Es gibt so einen Vers, ich weiß grad gar nicht wo der steht, da heißt es „Das Licht der Gerechten, das wird von Tag zu Tag zunehmen.“ Und das ist meine Hoffnung, dass ich sage „Jesus, heute war es schon besser, als es gestern mit mir war, aber morgen wird es noch besser, als es heute ist. Und ich freu mich, dass es übermorgen noch besser ist, als es morgen sein wird.“ Es geht immer vorwärts. Das ist meine Bitte und meine Hoffnung. Und dass wir, wenn ihr uns in 2 Jahren nochmal interviewen würdet, wir dann sagen: „Ja, heute ging es eigentlich schon ganz gut.“ Es wird besser. Das ist meine Erwartung und Hoffnung. Das ist wie bei Jakob, der sagte „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn.“ Ich will, dass Jesus Raum in uns gewinnt, sei es durch unsere Musik, durch unsere Familie, wo auch immer.

Wir kommen in 2 Jahren nochmal drauf zurück!
Da sind wir auch schon bei der letzten Frage, was möchtet ihr unseren Lesern noch mit auf den Weg geben?
Frank: Lebe mit Jesus und erwarte alles von ihm! Erwarte von ihm, dass das was in der Bibel steht auch bei dir Realität werden kann. Jesus sagte: „Alles ist möglich dem, der glaubt!“ Das will ich erleben! Und nicht erst wenn ich 90 bin, sondern jetzt! Ich weiß, mir ist heute nicht alles möglich, aber Jesus hat das nicht einfach nur so gesagt. Also, leb mit Jesus! Und erwarte alles von ihm! 100 Prozent.
Daniel: Dem brauch ich nichts hinzuzufügen… :)


 Döhler & Scheufler - Unter seinen Flügeln (Live @ ProChrist 2009)




 Döhler & Scheufler - Im höchsten Maß (Live @ ProChrist 2009)




Mehr Infos über Döhler & Scheufler gibt es auf Facebook oder auf ihrer Homepage.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Righteous Vendetta - This Pain

facebook.com/righteousvendetta
Im Juli diesen Jahres hat die US-amerikanische Hardcore Band Righteous Vendetta zu ihrer neuen Single "This Pain" ein Musikvideo veröffentlicht.

Neben der musizierenden Band in einem Zimmer eines leeren und unbewohnten Hauses, wird die Situation einer jungen Frau dargestellt.
Ihr Make-up ist verlaufen. Ein kräftiges Seil liegt auf einem Stuhl. Das Seil wird genommen und ein Henkersknoten wird geknotet. Die junge Frau steigt auf den Stuhl und wirft das Seil über einen Balken. Das Klopfen an der Tür wird stärker, sie erschrickt, doch es hält sie nicht davon ab, ihren Kopf durch die Schlinge zu stecken und den Stuhl zum Kippen zubringen. In diesem Moment gibt die Tür nach und ein junger Mann, vermutlich ihr Freund, stürmt herein. Scheinbar zu spät.
Er macht sie los und legt sie vorsichtig auf den Boden. Er rüttelt sie und schreit verzweifelt. Während er fast die Hoffnung aufgibt, öffnet sie die Augen.

Wenn die Probleme und die Schmerzen einem jungen Menschen über den Kopf wachsen, sehen manche keinen anderen Ausweg als den Tod. Doch diese Schmerzen sind ihren Freunden und ihrer Familie nicht egal. Jeder Mensch hat mindestens eine Person, die sich um einen sorgt, selbst wenn es "nur" Gott ist.

"Truth be told I saved you the last time and you know that I will save you again." Hier wird es deutlich. Egal in welcher Situation wir sind, ER rette uns immer, egal wie oft er es schon getan hat und wie oft er es noch tun muss. Er lässt uns nicht hängen, im Video im wahrsten Sinne des Wortes.
Aber er hilft uns nur, wenn wir uns ihm öffnen. Wenn wir an unserem Glauben festhalten, vergeht der Schmerz. Auch wenn es dauert und es manchmal echt schwer ist. "I'm holding on to my faith, to take away this pain."

"Why can't you say everything will be the same? I'm not afraid so take away this pain."
Vieles kann sich von heute auf morgen ändern und es gibt kein zurück. Aber egal was danach kommt, Gott ist da und nimmt den Schmerz. Und wenn wir auf ihn vertrauen, brauchen wir keine Angst zuhaben was kommt. Auch wenn es Ereignisse in unserem Leben gibt, die einem so vorkommen, als wäre es das Ende, und der Sinn des Lebens wäre verschwunden. Egal ob wir uns schlecht fühlen und denken, wir wären es nicht wert zu leben, ist das Gegenteil der Fall und du musst nur nach der Hand Gottes greifen, um diesem Schmerz zu entkommen.
"Cause everything is worth the life you made inside of me. Give me your hand and we will overcome." 


Viel Spaß beim Hören von "This Pain" von Righteous Vendetta.


Montag, 22. Oktober 2012

Impuls für deine Woche


adpic.de
Da gibt es Nick. Nick ist ein junger Mann. Er bekommt von seinem Chef den Auftrag, in eine andere Stadt zu ziehen und dort zu arbeiten. So wirklich Lust hat er nicht darauf. Er hat schon viel über die Stadt und die Menschen dort gehört - nichts Gutes natürlich. Und überhaupt, er hat sich sein Leben anders vorgestellt, schon gar nicht in dieser grausamen neuen Stadt.
Aus Angst vor dieser Herausforderung sucht Nick nach vielen Ausreden, um den neuen Job nicht antreten zu müssen. Aber irgendwann plagt ihn das schlechte Gewissen. Sein Chef gibt ihm aber eine zweite Chance.
Und so zieht Nick in die andere Stadt.
Seine Aufgabe ist erfüllt, aber irgendwie ging es doch nicht so aus, wie er es sich dann vorgestellt hatte. Sein Chef hatte nämlich plötzlich einen anderen Plan.
Nick ist echt genervt und wütend und vorallem enttäuscht.
Voller Zorn ist er der Meinung, dass es besser gewesen wäre, sein Chef hätte ihn damals gefeuert.

Die Geschichte von Nick steht in der Bibel, zwar nicht ganz genau so, aber so ähnlich.
Jona erhält von Gott den Auftrag nach Ninive zu gehen, um den Menschen dort zu sagen, dass Gott die Stadt vernichten wird, weil die Menschen dort böse und gottlos sind. Jona flieht vor Gott und seinem Auftrag und wird auf der Flucht von einem Wal verschluckt. Weil Gott ihm aber eine zweite Chance geben will, lässt er Rettung nahen und er landet unversehrt wieder auf dem Festland. So geht Jona nun nach Ninive, um die Menschen dort zur Umkehr zu bewegen. Die Menschen sehen ihre Fehler ein und kehren um zu Gott. Somit beschließt Gott auch ihnen eine zweite Chance zu geben.
Jona fand das gar nicht toll und voller Trotz sagt er zu Gott: "Nimm mein Leben von mir, Jahwe! Denn es wäre besser für mich, zu sterben als weiterzuleben." (Jona 4,3)

Krasse Einstellung, die Jona da hat.
gottkennen.jesus.net

Wie verhältst du dich, wenn du deinen Willen nicht bekommst? Wenn die anderen mal nicht nach deiner Pfeife tanzen? Wie gehst du mit deinen Gefühlen um, wenn du zornig bist, weil die Dinge nicht so verlaufen, wie du sie dir vorgestellt hast? Spielst du dann die beleidigte Leberwurst? Das trotzige Kind?

Wie gehst du damit um, wenn jemand deinem Vorschlag einen anderen Vorschlag entgegensetzt? 

Gibt uns das das Recht, uns zurückzuziehen, die Schotten dicht zu machen und uns von dieser Situation fernzuhalten?
Ist die Idee des Anderen wirklich so schlecht oder redest du sie dir nur schlecht, weil es nicht deine Idee war?

Wenn du mal wieder in so einer Situation sein solltest, dann denk doch vielleicht an den Rat, den Paulus den Philippern gibt: "Seid nicht selbstsüchtig; strebt nicht danach, einen guten Eindruck auf andere zu machen, sondern seid bescheiden und achtet die anderen höher als euch selbst. Denkt nicht nur an eure eigenen Angelegenheiten, sondern interessiert euch auch für die anderen und für das, was sie tun." (Philipper 2,3-4)

Du musst nicht immer deinen Willen durchsetzen. Hör dir doch auch mal die Ideen der anderen an und versucht als Gruppe ein gemeinsames Ding draus zu machen.

 Wenn du dich darauf einlässt, auch mal andere Wege zu gehen, dann kannst du auch Gottes Segen auf eine ganz andere Art und Weise erleben, so wie Jona (hier kannst du seine Geschichte nachlesen).

Samstag, 20. Oktober 2012

CD: Tobias Hundt - Am Leben

 

"Komm, bleib bei mir und komm zur Ruh.
Ich geb dir Halt und schenk dir Kraft.
Und wenn du wieder auf den Beinen bist,
komm ich einfach mit."
(Noch nichts verloren -  Am Leben/ Tobias Hundt)





Die deutsche Pop/Rock Band Tobias Hund & Band, aus der Nähe von Gießen, sind längst kein Geheimtipp mehr in Deutschland. Von anfänglichen Soloauftritten und Mund-zu-Mund Propaganda entwickelte sich der Akustiksound zu deutscher Pop-Rock Musik und Tobias Hundt sich vom Solokünstler zu Tobias Hundt & Band.

Mit seinem neuem Album „Am Leben“, was am 8. September erschienen ist, möchte Tobias an die Erfolge des Letzen Albums anknüpfen.

tobiashundt.de



"Meine Songs entstanden aus der Sehnsucht, das Leben zu spüren. Es geht um Sieg und Niederlage. Um Lachen und Weinen. Um Kampf und Stillstand, Ausbruch, Aufbruch und Ankommen. Es geht um Retten und Gerettet werden."




Man könnte über jeden Song einen kleinen Roman schreiben. Wir haben uns mal 3 Songs heraus gepickt.

Textlich geht es um persönliche Dinge, tiefe Glaubensbekenntnisse und Themen, die nah am Alltag sind. Lieder wie „Am Leben“ beschreiben Emotionen, die man nicht mehr spürt. Wenn man die Frage "Wie geht's dir?" einfach nicht beantworten kann.

Oder auch das Lied „Das ist mein König“, welches beim ersten Mal hören als klassisches Lobpreislied daher kommt. Geschrieben hat Tobias das Lied zusammen mit Samuel Harfst. Entstanden ist es nachdem die beiden zusammen ein youtube Video geschaut haben.

„Noch nichts verloren“. Ein Lied wie von Gott an uns Menschen geschrieben. Inhaltlich geht es darum, Gott zu vertrauen, ihn unsere Sorgen nieder zu legen. Darum Gott auch Zeit zu geben sich um unsere Probleme und Sorgen zu kümmern.

„Ein Album, bei dem in allen Stücken eine tiefe Sehnsucht nach echtem Leben zu hören ist, und bei dem der Hesse in ehrlichen Texten einen tiefen Einblick in seine persönliche Suche nach diesem Leben bietet.“
» dran

Wer das Album noch nicht hat, es lohnt sich wirklich sich dieses Album nicht nur ins CD Regal zu stellen, sondern es auch ab und zu in den CD-Player zu legen.

Reinhören in die CD kannst du bei Gerth Medien.

Ein ganz interessantes Interview mit Tobias Hundt gab es auf CrossChannel.de.

Freitag, 19. Oktober 2012

Good Weather Forecast im Interview

www.goodweatherforecast.de
2011 haben sie den David Award als bester Newcomer des Jahres gewonnen. Sie haben zahlreiche Shows vor großem und kleinem Publikum u.a. schon mit Anberlin, Superchick und Switchfoot gespielt. Die Rede ist von Good Weather Forecast. Mit ihrem Power Pop Party Rock bringen David (Drums), Timo (Trompete), Titos (Gitarre), Florian (Gesang), Manuel (Bass) und Johannes (Gitarre) aus dem Süden Deutschlands jede Halle und jedes Zelt zum Kochen.


CDs:
End Of Rainy Days (EP, 2008)
Love Radiator (Album, 2010)
Shout For Your Glory (Album zusammen mit Sacrety, 2012)
Dreamcity (Album, 2012)


Auf dem MissioCamp Erzgebirge haben wir mit Frontman Flo u.a. über das neue Album und den Glauben gesprochen.


Wenn ihr euch mit 3 Worten beschreiben müsstet, wie würde das aussehen?
Verrückt, Tiefgang und Party - nein – ich streich das verrückt raus und mach Rock’n Roll draus.

Seit wann macht ihr als Good Weahter Forcast Musik?
Diese Band gibt es seit 2008. Meine 2 Brüder und ich, wir machen schon länger Musik, ja genau, wir hatten mal eine New Metal Overcross Band.

Viele stecken euch ja in die Skarichtung, wie würdet ihr selbst eure Musikrichtung beschreiben?
Ja das ist halt so eine Entwicklung, die wir genommen haben. Wir hatten mal ein „Make Up Your Mind“ Konzert besucht, damals vor langer Zeit, und da haben wir gesagt „Hey, das ist cool!“ Und da hatten wir im Freundeskreis zufällig eine - die Anne - die Trompete gespielt hat. So haben wir angefangen Ska zu spielen. Wobei da schon immer so ein bisschen College-Punk dabei war, wie z.B. auf der ersten EP. Wir haben dann aber festgestellt, dass macht zwar Live Spaß, aber auf der CD ist Ska irgendwie blöd, fanden wir. Also, wir haben das nicht gern zu Hause gehört… Wir haben gesagt „Hey, wollen wir nicht Musik machen, die auch zu Hause hörbar ist?“ Aber Bläser fanden wir immer cool und Electro fanden wir auch geil und haben das jetzt irgendwie gemischt. Und jetzt ist da so ein Sound rausgekommen, der sich am besten mit Freak’n-Pop/Party-Rock beschreiben lässt. Also das ist so Rock, Rock’n Roll mit Elektro- und Bläsereinflüssen im Prinzip.

Was war euer bisher peinlichstes, lustigstes und / oder schlimmstes Banderlebnis?
Wir erleben immer peinliche Sachen und da denk ich mir immer: die musst du dir merken. Ähm… was sehr lustig war: Neulich, ich arbeite ja mit Stimmeffekten auf der Bühne, und da kann man das Geschlecht verändern und das hatte sich irgendwie verstellt. Also entweder so eine ganz tiefe Bassstimme oder weiblich, ganz hoch. Und wenn es ganz hoch ist, ist es so eine Micky Maus-Stimme. Und ich hatte das nicht gecheckt und es war nicht an. Und dann hab ich gepredigt, es war grad voll so ruhig und Tiefgang und alle waren berührt. Ich bin halt auf der Bühne so auf und ab gelaufen und bin aus Versehen auf diesen Drücker draufgestiegen. Und in dem Moment hab ich grad was über „Jesus liebt dich“ gesagt und zack dann war es halt „Jesus liebt dich“ mit so einer Mickey Maus-Stimme und alle so "Hä, was ist denn jetzt los?" Und ja, halt sowas.
Oder halt vor kurzem wollten wir nach Hause fahren. Da sind die Jungs alleine nach Hause gefahren, ich bin in der Schweiz geblieben. Und die haben Ulm ins Navi eingegeben. Haben aber aus Versehen irgendwie ein Ulm im Schwarzwald eingegeben und sind dann in den Schwarzwald gefahren, um dann festzustellen, dass sie falsch gefahren sind und sind dann erst morgens um 9 zu Hause gewesen. Sowas passiert halt.

Ihr habt zusammen mit Sacrety ein Worship-Album aufgenommen, wie kam es dazu?
Naja, wir spielen ja auf den christlichen Festivals meistens zusammen, da sieht man sich oft und deswegen sind wir auch sehr gute Freunde. Ist halt eine durch die Jahre entstandene Bandfreundschaft. Und wir wollten beide eine Worship-Platte aufnehmen, zur gleichen Zeit. Da haben wir gesagt, bevor wir das jetzt getrennt machen, machen wir’s zusammen. Das ist ganz schön, weil das auch so ein Zeichen ist was uns verbindet, nämlich der Glaube und die Musik. Das, was unsere Freundschaft ausmacht.

Ihr habt da auch ein Lied von Sacrety gecovert, wie war das für euch?
Ja, sehr cool. Covern ist was ganz anderes, wie selber Songs schreiben. Das ist uns schwerer gefallen auf jeden Fall. Aber das ist natürlich dann cool, seinen eigenen Style reinzubringen. Wir haben aus der Sacrety-Rockballade eine Reggea-Nummer gemacht. Das ist schon cool, hat Spaß gemacht.

Und wie war das für euch eurer Lied im Sacrety-Style zu hören?
Ja, auch voll witzig natürlich. Aber auch beeindruckend, was man aus so Songs machen kann. Wie verschiedene Styles das dann umwandeln.

Auf was dürfen sich eure Fans in nächster Zeit freuen?
Definitiv auf unser neues Album, das wird der Burner, hoffen wir. Wir haben Songs geschrieben und sind jetzt fertig mit den Aufnahmen und das ist jetzt gerade beim Mixen in den USA. Und da sind wir auch ganz happy drüber, weil der Mixer, der uns die CD mixt, der hat schon Toby Mac und Underoath gemixt. Und jetzt auch Good Weahter Forcast. Das war super cool, weil er uns auch im Preis entgegen gekommen ist und gesagt hat, „Hey ich mach das, weil ich Bock darauf hab.“ Wir wollen ja international durchstarten. Deswegen ist es super cool für uns. Wir haben jetzt schon die ersten Mixes bekommen und das haut uns weg. Es wird echt sehr cool. Wir haben auch ein Feature mit LZ7 (UK) auf der Platte mit drauf. Das wird echt eine Bombenangelegenheit und da sind wir voll heiß drauf. Darauf kann man sich freuen. Also Ende Oktober ist die Release.

Wo und mit wem würdet ihr gerne mal auftreten?
Gute Frage. Wir sind voll dankbar, dass wir schon mit so vielen coolen Künstlern auftreten durften. Wir haben mit Switchfoot schon zwei Mal spielen dürfen, was ein absoluter Traum von uns war. Haben mit Family Force 5 gespielt, was auch ein Traum von uns war. Und, ich weiß nicht, cool wäre in den USA eine Tour zu spielen mit Family Force 5 oder Toby Mac. Sowas ist schon ein Traum, bzw. so allgemein ein Traum von uns ist, auf die US Festivals zu kommen und zu spielen.

Unser Blog heißt ja "Burnin' Heart Reports", was bedeutet euch euer Glaube im Alltag?
Der Glaube im Alltag ist für uns echt mega wichtig. Das ist das Wichtigste in unserem Leben, das was uns auch am Leben hält, was uns Hoffnung gibt, was uns immer wieder Mut macht weiter zu machen. Es ist einfach das Größte, was es gibt. Was ich wichtig finde ist, dass man den Glauben pflegt, seine Beziehung mit Jesus pflegt. Eben immer darauf schaut - um nochmal auf Burnin‘ Hearts zu kommen - dass man darauf schaut, die Leidenschaft an Jesus und am Glauben nicht zu verlieren. Glaube kann schnell zum Ritual werden, zu einer Tradition. Das merken wir auch. Dann stehen wir auf der Bühne und predigen, aber im eigenen Leben spielt der Glaube gar keine große Rolle mehr. Das ist schade, wenn die Leidenschaft verloren geht für Jesus und für die anderen Menschen. Dann fehlt was. Glaube sollte immer lebendig sein. Das wünschen wir uns für unser Leben und für alle, dass Jesus in unserem Leben wirklich präsent ist und unser Herz Feuer und Flamme dafür ist.

Wir sind jetzt schon bei der letzten Frage, was möchtest du zum Schluss noch unseren Lesern mitgeben?
(leider war David gerade weg...)
Was mich bzw. uns grad beschäftigt, ist unsere Platte wird „Dreamcity“ heißen, also Traumstadt. Und es geht darum, einfach einen Ort zu geben - in dem Fall eine Zeit zu geben, wenn man unsere Musik hört - um selbst auch mal zu träumen und das würde ich gerne jedem mitgeben. Seine Träume ernst zu nehmen und das nicht abzutun als irgendwie Schwachsinn oder so. Wenn man zu uns vor 4 Jahren gesagte hätte, dass wir mal im Flugzeug sitzen und zu irgendwelchen Shows fliegen, dann hätten wir gesagt „Bist du bescheuert? Das kann niemals sein.“ Es kann aber sein, wenn wir unsere Träume ernst nehmen und wenn Jesus hinter dem Traum steht. Ich glaub, das ist auch wichtig, denn wenn Gott nicht dabei ist, dann können wir uns abmühen und abmühen und es wird nicht viel dabei rauskommen. Oder es wird was dabei rauskommen, aber wir werden unglücklich dabei sein. Aber wenn Gott bei unserem Traum dabei ist, dann finde ich es wichtig und cool, wenn Leute damit anfangen, ihren Traum zu verwirklichen.

Vielen Dank für das tolle Interview!

In diesem Sinne, bleibt euren Träumen treu und bleibt dran!


Good Weather Forecast - Electric Summer



Good Weather Forecast - LOVE! Take Over The World (unplugged at WalnutTV)



Good Weather Forecast - Trailer DREAMCITY




Mehr über die Band und wo ihr sie Live sehen könnt, erfahrt ihr auf ihrer Homepage oder bei Facebook.

Donnerstag, 18. Oktober 2012

music + message in Sersheim

Rockige Musik zusammen mit einer guten Botschaft. Das alles gab es beim diesjährigen music +  message in Sersheim. Am 13.10.2012 war es wieder soweit und es öffneten sich die Türen.

Gegen 18 Uhr betraten die jungen Herren von My little Rockstar Dream die Bühne. Nach den typischen 2-3 warm-werde-Liedern begann das Publikum dann doch mitzusingen und abzugehen. Es wurde getanzt und auch trauten sich die Ersten eine Runde zu pogen.
Die Jungs verstanden, wie man das Publikum animieren musste. Sie spielten einige Lieder ihrer aktuellen EP, aber auch neue Lieder durften bei ihrem Auftritt nicht fehlen.

Während der Umbauphase gab es für das Publikum die Möglichkeit die Bands näher kennen zu lernen. So standen nun die Jungs von Draw The Parade und Spoken zum Interview bereit. Dies war leider nach nur 3-4 Fragen pro Band schnell vorbei.


Danach durften die Jungs von Sacrety die Bühne entern. In guter alter Sacrety Manier spielten sie Lieder ihres „Alive“ Albums und der aktuellen Worshipplatte. Die Show begann mit ihrem Freestyler Cover. Mit Liedern wie „Dance“, „Rise again“ und „Just be yourself“ begeisterten sie das Publikum. Diese verstanden die Musik in gute Stimmung umzusetzen. So wurde ordentlich gepogt, gesprungen und mitgesungen. Trotz einer wirklich guten Show sollten sich die Jungs für ihre treuen Fans vielleicht bald was neues einfallen lassen.


Jetzt war es Zeit für die Messsage. Mit einem kleinem Filmausschnitt und einer kurzen, aber passenden Predigt wurde die Umbauphase gut genutzt, um den teilweise jungen Publikum die gute Nachricht näher zu bringen.

Mit Draw The Parade betrat eine neue, aber dennoch bekannte Formation die Bühne. Die ehemaligen Bandmitglieder von Make up your Mind wollen mit neuem Namen, neuen Outfits und natürlich mit neuen Songs die Zuhörer begeistern. Und das taten sie auch. Mit ihrer aktuellen Single „Tricks and Traps“ brachten sie das Publikum endgültig zum Abgehen und mit tanzen. Aber auch mit alten MUYM Songs konnten sie überzeugen. An den Zugaberufen spürte man, dass das Publikum mehr wollte, und so gaben sie nochmals ihren neuen Song „I came here to dance“ zum Besten.


In der letzten Umbauphase wurden dann noch die Jungs von My little Rockstar Dream und Sacrety zum Interview gebeten.

Dann wurde es Zeit für den Headliner des Abends. Mit den Herrn von Spoken betrat eine Band die Bühne, die es verstand von der ersten Minute an zu rocken. Das Publikum war begeistert und ging richtig ab. Egal bei welchen Lied, ob richtig laut oder auch mal komplett anders, nämlich leise, es tat der Stimmung keinen Abbruch. Mit dem letzten Lied verabschiedeten sich die Jungs und versprachen so schnell wie möglich wieder zu kommen.

Abschließend kann man sagen, dass es ein gelungenes Festival war. Die Halle war sehr gut gefüllt und die Stimmung wurde von Band zu Band besser. Auch kulinarisch wurde für alles gesorgt und dies auch noch zu fairen Preisen. Also, wiederkommen lohnt sich auf jedenfall.

Dienstag, 16. Oktober 2012

Wir sind wieder unterwegs

Zum 10. Mal heißt es Rock Without Limits in der Volksbankmesse und im Loft Balingen. Dieses Jahr wird am 26. und 27. Oktober wieder 2 Tage lang gerockt mit einem Worship-Freitag und einem Rock & Unplugged Samstag. An beiden Tagen ist das Line-up mit erstklassigen Bands gefüllt.
Die Veranstalter erwarten, wie jedes Jahr, feiernde Menschen, super Auftritte der Bands, gute Gespräche und einen Gott, der sich über uns freut und über den wir uns freuen.
Das Beste am RWL, sei die Vielfalt, so der Veranstalter. Für jeden Musikgeschmack von Pop über Rock zu Metal und Hardcore ist alles vertreten. Mit 12 Bands am Freitag und 20 Bands auf 3 Bühnen am Samstag kann sich jeder sein ganz individuelles Programm zusammenstellen.

Folgende Musiker/Bands werden zu sehen und zu hören sein

Freitag:
Aaron Gillespie (Worship / USA)
Case Crayenord (Worship / Niederlande)
Gracetown (Pop/Rock, Worship / Deutschland)
Brian Doerksen (Worship / Kanada)

Bandcontest:
Piece of Heaven (Rock / Deutschland)
DUCS (Rock /Deutschland)
Scratched by Thornes (Hard Rock / Deutschland)
Soundbar (HipHop/Rock /Deutschland)
Rudi O. & die Beatzeps (HipHop/Rock / Deutschland)
Loud Valet (Hard Rock / Deutschland)
Burning Nations (Metalcore / Deutschland)
Epic Holiday (Poprock / Deutschland)

Samstag:
The Almost (Punk)-Rock / USA)
warumLila (Deutschrock / Deutschland)
Eleventyseven (Elektro Punk Rock / USA)
Spoken (Hard Rock / USA)
The Letter Black (Hard Rock / USA)
Good Weather Forecast (SkaElektroRock / Deutschland)
Sacrety (Hard Rock/Hardcore / Deutschland)
My Glorious (Alternative Rock / AT)
Social Suicide (Hardcore / Norwegen)
My Little Rockstar Dream (Punkrock / Deutschland)
Nine Lashes (Rock / USA)
Aliens Ate My Setlist (Hardcore / Deutschland)
Oh, Sleeper (Metalcore / USA)
Righteous Vendetta (Hardcore / USA)
Inhale Exhale (Hardcore / USA)
Ashley Hicklin (Pop / Deutschland)
Cathy Burton (Singer/Songwriter, Worship / UK)
Claas P. Jambor (Singer/Songwriter, Pop / Deutschland)
Matt Baird (Pop/Akustik / USA)
CEiL (Rock unplugged / Deutschland)


Der Gewinner des am Freitag stattfindenden Bandcontestes, darf sich am Samstag auf der Mainstage präsentieren. Diese könnte eine der oben genannten Bands sein. Unterstütz eure Lieblingsband am Freitagabend im Loft bei kostenfreiem Eintritt. Und wäre das nicht schon schön genug, werden Sacrety, My Little Rockstar Dream und Good Weather Forecast ihre neuen CDs im Gepäck haben und vorstellen. Das wird ein Fest.

Wir sind für euch vor Ort und werden ausführlich von diesem grandoisen Event berichten.
Neben einem Festivalbericht wird es einige spannende Interviews und Rezensionen über die neuen Alben geben.

Freitag geht es 19 Uhr los.
Samstag ist ab 14 Uhr Einlass (nach vorläufigem Plan).

Wo ihr Karten noch im VVK erwerben könnt, findet ihr hier oder auch wie gewöhnlich an der Abendkasse.
Weitere Infos und News findet ihr unter rockwithoutlimits.de der auf der Facebookseite des RWL.

Montag, 15. Oktober 2012

Impuls für deine Woche

flicker.com
"Schon ein kurzer Regen kann eine Blume wieder aufrichten. Schon ein wenig Liebe kann ein Leben verändern."
Max Lucado

Gibt es in deinem Umfeld einen griesgrämig schauenden Arbeitskollegen oder Lehrer?
Oder einen traurig schauenden Mitschüler?

Versuch dir doch diese Woche einfach mal ganz fest vorzunehmen, jemandem, der traurig schaut oder einem unbekannten, dem du auf der Straße begegnest ein Lächeln zu schenken.

Vielleicht auch dem, der dich nicht leiden kann.

Wie Mutter Teresa schon sagte: "Wir werden nie wissen, wie viel Gutes ein einfaches Lächeln bewirken kann."

In diesem Sinne wünschen wir dir viele Gute Erfahrungen und Gelegenheiten, um jemandem dein Lächeln zu schenken.