Samstag, 29. September 2012

City Harbor - Somebody Tell Them

City Harbor @ Facebook
Neuer christlicher Pop?

Anfang 2013 bringt das amerikanische Pop-Duo City Harbor - bestehend aus Josh Vernadore und Molly Reed - ihr Debütalbum über Sparrow Records raus.

Geschrieben haben sie den Song, um der Welt zu erzählen, dass es Gott gibt, dass es eine Hoffnung gibt.

"Jemand muss ihnen sagen, dass die verlorenen gerettet sind." Das haben sich die beiden mit ihrem Song vorgenommen, der Welt da draußen zu sagen, dass alle Menschen gerettet sind. Gerettet durch Jesus. Und dass wir jetzt Kinder des Königs, Kinder Gottes sind. 

Hier gibt's die Story hinter dem Song:



Hier gibt's ein Acoustic Video zu ihrer Lead-Single "Somebody Tell Them".



Freitag, 28. September 2012

STEREO music & message

In Lauter war es lauter und zwar am 22. September beim STEREO  music & message. In der Turnhalle vom Kinderhaus Mini&Maxi brachten Burn the Christmastree, My Little Rockstar Dream, Maleachi und Woke Up In Hospital die Bühne zum Brennen.

Die Weihnachtsbaumverbrenner mit ihrem Ska-Punk betraten Punkt 20 Uhr die Bühne und versuchten dem Publikum einzuheizen, was nur langsam gelang. Die obligatorischen 2-3 Meter Bühnenabstand wurden vorerst beibehalten. Einige Zuschauer konnten Burn the Christmastree mit ihrer Musik begeistern, was man am Applaus merkte. Zum Tanzen brachten sie leider noch nicht viele.


Am Ende einer zügigen Umbauphase auf der Bühne, hörte man neben der Bühne die Jungs von My Little Rockstar Dream mit ihrem kurzen "Kampfgeschrei" und betraten sie danach. Neben ihren bekannten Song wie "Jail" oder "Memoires" erklang auch, zum ersten Mal bei einem Konzert, ein neer Song der EP, die am 27.Oktober beim Rock Without Limits releast wird.
Die Stimmung war schon etwas lockerer als bei der ersten Banud und ab Mitte des Konzertes hatten die 4 Stuttgarter das Publikum voll für sich eingenommen und brachten die Menge zum abgehen.

Nach ihrer energiegeladenen Show machten die Lokalmatadoren Maleachi aus Sosa die Bühne unsicher. Der obligatorische Bühnenabstand war verschwunden und die 370 Besucher pogten und headbangten was das Zeug hielt.
Elias, der Sänger, forderte zum hinsetzten auf. Er erzählte von einem Erlebnis mit Gott und gab damit dem Publikum den Input, ins Gespräch mit dem Herrn zu kommen. Das kann man jederzeit, da er immer bei uns ist. Auch wenn das erste Gespräch seltsam und vielleicht nicht so flüssig läuft, wird es von Gespräch zu Gespräch besser. Gott hört immer zu, egal was los ist.
Nach diesem stillem Moment spielten die Jungs noch einpaar Songs und eine kleine Zugabe, die das Publikum forderte.

Bevor der Headliner Woke Up In Hospital die Bühne stürmte, wurden Tickets in Luftballons zum 7. Jugendfestival in den Zuschauerraum geworfen.
Mit ihrem Hardcore brachten sie die Massen zum ausrasten und die Stimmung hatte ihren Höhepunkt erreicht. Die Dresdner, die im Jahr davor schon Lauter rockten, haben mit ihren Songs von ihrer aktuellen EP "Self-Made Man" begeistert und überzeugten mit "Myself" oder "Counting backwards".

Die Bands nahmen sich, während den kurzen Umbaupausen und den Auftritten der anderen Gruppen, Zeit für ihre Fans. Dabei entstanden Gespräche über Gott und die Welt.
Für das leibliche Wohl war auch gesorgt und man fühlte sich richtig gut in Lauter. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Bands, den Veranstalter und die Mitarbeiter für die tolle Veranstaltung. Es gab keine Riesenpausen zwischen den Acts und die Atmosphäre war sehr schön.

Wir sind nächstes Jahr gerne wieder dabei und können es jedem empfehlen beim nächsten Mal (wieder) vorbeizuschauen.

Donnerstag, 27. September 2012

7. Jugendfestival Buchholz

Am 6. Oktober findet zum 7. Mal bereits das Jugendfestival in Annaberg-Buchholz - besser gesagt im Stadtteil BUCHHOLZ - statt.

Angefangen hat alles 2006 im Rahmen der 600-Jahr-Feier der St. Katharinen Kirche im Stadtteil Buchholz.

Seit dem hat sich das Festival stetig weiter entwickelt und zählt mittlerweile zu einem der größten christlichen Musikfestivals im Osten Deutschlands.

Der Veranstalter, die Evangelische Jugend Annaberg, zählte 2011 weit mehr als 600 Besucher im Festzelt an der Mühle.

Und auch zum 7. Jugendfestival holen die Veranstalter sich wieder Topacts der christlichen Musikszene ins Zelt!


Mit dabei sind:


warumLila - Sie sind jung. Sie sind wild. Und sie sind warumLila. Die 4 jungen sympathischen Mindener haben eine Menge Pop-Punk-Rock mit Texten, die aus dem Leben erzählen, im Gepäck. Und natürlich ihre neue EP! Ihnen ist es wichtig, mit ihrer Musik eine postive Message zu verbreiten. Ihre Live-Auftritte sind bestimmt von klanglichen Aufs und Abs: Mal laut und tanzbar und dann wieder ruhig und getragen, aber immer mit Leidenschaft.


Soundbar - Die kommen aus Gummersbach bei Köln. Soundbar besteht aus 7 verschiedenen Künstlern mit 7 verschiedenen Persönlichkeiten und einem Ziel: allen das Soundbarfeeling mitzuteilen. Mit Hilfe eines melodischen, jedoch energiegeladenen Sounds, sowie Texte die zum Nachdenken anregen, bringen sie Hände und Füße in Bewegen. Mit einer Menge an guter Laune, Leidenschaft zur Musik und einem Mix aus Reggae, Dancehall und Hip-Hop im Gepäck wollen Sie das Jugendfestival 2012 rocken.



Emily Still Reminds - Sie schlagen beim Jugendfestival andere Töne an. Die Band aus Herrenberg gibt mit ihrem kompromislosen Post-Core Sound so richtig Gas. Geballte Dynamik. Adrenalin-getränke Bühnenshows. Glasklare Texte. Sie träumen von einer besseren und gerechteren Welt und bringen dies in treibenden Beats, krachenden Riffs und wütenden Shouts rüber.




D:Projekt - Die 4 Dresdener stecken voller Überraschungen: von leidenschaftlichem Akustik-Pop bis Alternativem Deutsch-Pop, von Elektro- bis Retroklängen, von akustischen Streichern bis begeisternden Gitarrenriffs. Mit im Gepäck haben sie ihre neue CD "Nimm dir die Welt".





Draw The Parade - Vor 4 Jahren waren sie das letzte Mal auf dem Jugendfestival, damals noch unter dem Namen Make Up Your Mind. Die 6-köpfige Ska-Rock-Kombo reisen nicht nur mit einem neuen Namen aus Holland an, sondern auch mit einer neuen energiegeladenen Bühnenshow und brandneuen Songs. Sie selbst bezeichnen ihren Musikstil als Parade-Pop und laden jeden dazu ein, Teil dieser großen neuen Parade zu sein. So be part of the parade!




Bereits um 16.00 Uhr findet in der St. Katharinenkirche ein Jugendgottesdienst mit Jugendpfarrer Heiko Wetzig und D:Projekt statt.


Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, per Mail (die Tickets müssen spätestens im Jugendgottesdienst abgeholt werden) oder bei cvents.de (bis 1 Woche vor der Veranstaltung).

Dienstag, 25. September 2012

The Overseer - Absolve

The Overseer @ Facebook

Am 19. Juni ist das neues Album "We Search, We Dig" der amerikanischen Metalcore Band The Overseer erschienen.

Jetzt haben Sie ein Live Musikvideo zu ihrem Song "Absolve" veröffentlicht.

Derzeit befinden sie sich auf Tour mit August Burns Red, Of Mice & Men und The Color Moral.

Aufgenommen wurde das Video aud ihrem CD Release Konzert.

Sänger Anthony Rivera sagte über den Dreh: "Die Leidenschaft hinter diesem Song macht eine Live-Umgebung geradezu perfekt für das Video. Es war fantastisch zu sehen, wie so viele Leute zusammen mit mir gesungen haben und dass der Text des Songs ihnen genauso viel bedeutet wie mir."

Es gibt Zeiten im Leben, da fühlt man sich ganz weit weg von Gott, allein, leer - und dieses Gefühl kennt auch die Band.
In "Absolve" wirft die Band viele Fragen auf, die man sich als Christ ab und an auch selbst in Wüstenzeiten stellt, wenn man glauben möchte, aber es fällt einem irgendwie schwer.
Kannst du eine schwache Seele retten?
Kannst du mir sagen, wie einsam ich bin?
Gibt es jemanden, der mich retten kann?
Kannst du mir helfen, dem Abgrund zu entkommen?
Sie stellen fest, dass man selbst sein schlimmster Feind ist, dass man selbst das Messer im Rücken ist. "My mind is a tragedy, it's killing me."
Am Ende des Songs kommen sie zu dem Schluss, dass nur Gott sie retten kann.

Und das will Gott auch tun. Er wartet auf einen jeden einzelnen von uns. Er streckt dir seine Hand entgegen und will dich aus dem Abgrund ziehen.





Bereits im Juni haben sie ein Video zu "Amend" veröffentlicht:



In einen weiteren Song des Albums könnt ihr HIER reinhören.

Montag, 24. September 2012

Impulse für deine Woche

© disney pixar
Kennst du Remy? 
Die junge Ratte spielt die Hauptrolle im Zeichentrickfilm »Ratatouille«. Remy ist ein Naturtalent, wenn es ums Kochen geht. In der sehenswerten Disney-Komödie trifft er auf Linguini - einen ungeschickten Tellerwäscher, dem es gelingt, eine Stelle als Kochlehrling in einem Gourmetrestaurant zu bekommen. Die beiden tun sich zusammen. Remy sitzt von da an unter der weißen Haube Linguinis und steuert seinen menschlichen Freund, indem er ihn an den Haaren zieht. Gemeinsam gelingt es den ungleichen Gefährten, die vorzüglichsten Menüs zusammenzustellen.

In dem Disneyfilm ergeben sich viele lustige Szenen, wenn Linguini etwas völlig anderes tun will, als Remy durch sein Steuern vorgibt. Denn nicht immer ist Linguini bereit, den Hinweisen Remys zu folgen. Dem Zuschauer ist jedoch klar: Wenn das Gericht gelingen soll, lässt der Lehrling besser den Meisterkoch unter seiner Mütze entscheiden, welche Zutaten hineinkommen. Wenn Linguini nicht freiwillig so handelt, versucht Remy, sich mit Gewalt durchzusetzen und zieht umso fester an seinen Haaren.

Viele Menschen wünschen sich so einen Gott, der versteckt im Hintergrund die Fäden so zieht, dass unser Lebensmenü gelingt. Doch Gott zwingt uns seinen Willen nicht mit Gewalt auf. Es ist ein Kennzeichen seiner Liebe, dass wir uns frei entscheiden und selbst Verantwortung tragen dürfen. Trotzdem lässt er uns nicht allein. Denn wenn wir aufrichtig nach seinem Willen fragen, zeigt er uns, welcher Weg zum Ziel führt. Wenn wir ihm folgen, wird unser Leben schmackhaft - für uns selbst, für andere und für Gott.


(© Leben ist Mehr)

Sonntag, 23. September 2012

Face to Face mit Mischa Marin von Allee der Kosmonauten


 Am Montag den 03.09.2012 war es wieder so, weit für eine neue Veranstaltung von Face to Face.

Gast des Abends, Mischa Marin, der ehemalige Sänger der bekannten Band Allee der Kosmonauten.

© Sabine Bayha
Statt fand das Konzert mit rund 50 Gästen in der Kult-Kneipe K2acht, in der Nähe des Heilbronner Hauptbahnhofes.

Das K2acht ist eine nette Kneipe, welches in einer alten Zigarrenfabrik zu Hause ist. An kleinen Tischen sitzen die Gäste und lauschen der Musik, von der Bühne. Nebenher wird geschlemmt, denn es gibt leckere Cocktails, Getränke und Einiges an gutem Essen.
Kurz vor offiziellem Beginn war die Band noch in legerer Kleidung auf der Bühne und probte.  Denn Mischa war nicht alleine auf der Bühne, begleitet wurde er von einer jungen Band (Gitarre, Bass, Schlagzeug, Saxophon) .Einige wenige Gäste waren schon da und lauschten den Proben.
Mit einer kleinen Verzögerung startete der gemütliche Konzertabend. Die Band trat auf die Bühne und begann mit dem ersten Lied. Danach stellte Mischa sich kurz vor und erzählte, dass seine alte Band Allee der Kosmonauten, die Konzertreihe vor einigen Jahren als erste Band eröffnet hat und fragte auch gleich wer damals dabei war. Einige wenige meldeten sich ganz schüchtern. Doch Mischa nahm das nicht sehr streng und erzählte weiter, dass er solch kleine Konzerte ja sehr liebt. Denn so kann man einiges erzählen, wobei er sich nicht gut stellen will. Er betonte, dass er den Zuhörern nur klar machen wolle, dass sogenannte „Stars“ auch nur ganz normale Menschen sind.
Danach legte er mit vielen ruhigen, aber auch rockigen Liedern los und versuchte auch das Publikum zum Mitmachen zu motivieren, was mal mehr und mal weniger gelang. Im Großen und Ganzen war das Publikum, das hier vor Mischa saß jedoch sehr zurückhaltend und schüchtern, was ihn oft schmunzeln ließ. Trotzdem wurde munter aufgefordert zu klatschen und zu singen.
Nach vielen sehr schönen Liedern gab es eine kurze Pause. In dieser Pause blieb den Gästen Zeit, den Merchtisch zu stürmen, nochmals Getränke und Essen zu bestellen oder auch einfach nur miteinander zu quatschen.
Nach knapp 20 Minuten betrat Mischa, schon von weitem singen zu hören, die Bühne. Sofort wurde es im Raum wieder still und das Publikum erwartete gespannt den nächsten Teil.
Mischa läutete die nächste Runde mit dem Satz „Wir laden euch nun zu einer Berg- und Talfahrt ein“ ein. Was so viel heißt, wie es kommen rockige und ruhige Songs nacheinander.
Nach gut 2,5 Stunden läutete Mischa dann den letzten Song des Abends ein. Doch auch eine Zugabe durfte nicht fehlen.
Das Konzert war sehr abwechslungsreich. Von rockigen bis hin zu ruhigen Liedern war alles geboten, außerdem spielten die vier Herren des Abends auch zwei Songs von ADK . Zum einen durfte sich das Publikum über „Es gibt keinen Himmel ohne Gott“, sowie dem sehr schönen  Segenslied „Engel“, freuen.

© Sabine Bayha
Die neuen Lieder von Mischa beinhalten viele Themen des Alltags. So hat er Lieder geschrieben über uns Christen, die unter anderem auch kritisch begutachtet werden, sowie ein Lied, das von einem kleinen Jungen handelt, der gerne Schlagzeug spielen wollte. Oder auch ein Lied, das er für seine 2 ½ Jahre alte Tochter geschrieben hat.
Lieder über alle Lebenslagen eben.

Freitag, 21. September 2012

CD: Becoming the Archetype - I AM

iambecomingthearchetype.com
"Wenn die Leute I AM hören, werden sie realisieren, dass unser neuer Sänger Chris McCane ein Tier ist. Sie werden eine jüngere und hungrige Band zu hören bekommen. Es wird die Sicht der Leute über uns ändern." Seth Hecox

Die Progressive-/Death Metal Band Becoming The Archetype aus Atlanta, veröffentlichen am 18.September ihr 5. Album I AM.

Ein kleiner Rückblick: 1999 gründeten sie sich unter dem Namen "The Remnant". 2004 kam die Umbennenung in Becoming The Archetype, inspiriert durch eine Passage aus dem 1. Buch Mose.
Dadurch wollten sie ihre religiöse Überzeugung nach außen kehren.
Das 4. Album Celestial Completion, welches im März 2011 erschien, handelt vom Ende der Welt, jedoch nicht im Sinne der Apokalypse, sondern voller Hoffnung und Freude.
Um einen kleinen Vorgeschmack auf die neue Platte zu liefern, kam zu "The Planet Maker" ein Lyrik Video, ein Musikvideo im Comicstil zu "The Time Bender" und ein Album Teaser des kompletten Albums im Netz.

"'The Planet Maker' ist unser progressivester Song auf der Aufnahme. Er reflektiert unsere Liebe zum Progressivrock/Metal [...] die Melodie ist in einem Stil, der ein bisschen neu ist für BTA."
Der Song ist eine Ode mit mitreißenden und beeindruckenden Gitarrenklängen und dualisierenden Growling und Gesang. Er klingt nach Science Fiction und dem Gefühl eines Neubeginnes der metaphysischen Natur.
"Damit Text & Konzept von 'The Planet Maker' zusammenpassen, gibt es einige spacige Elemente im Lied" so Seth Hecox, Gitarrist und Keyboarder der Band.

Anders bei "The Time Bender". Hier führte David Prindle, ein guter Freund der Band, Regie und hat die Ideen der Band mit vielen kleinen Details umgesetzt. Das Video erinnert an die Atmosphäre von Sin City. Seth Hecox selbst sagt: "Das Video steht im Einklang mit dem Aussehen und Gefühl der Fotos für das  Album. Beide sind dunkel, schmutzig und in der Atmosphäre der Innenstadt".
BTA wollten einen einzigartigen und hochwertigen Clip und hoffen dass die Leute die Feinheiten der Namen und Charaktereigenschaften erkennen und verstehen.

Becoming the Archetype @ facebook
Das neue Album I AM wird von Headbanging-Riffs dominiert. BTA hatten nicht zum Ziel, die Kunstformen der Metal Musik zu überwinden, sondern sie zu meistern.
Wie bei ihrem Vorgängeralbum kommt textlich ihre Vorliebe zur Spiritualität zum Vorschein - diesmal in mythologischen Begriffen.
Die Songs sind in der 1. Person geschrieben und erzählen von Übermenschlichen eines Charakters. Das zeigt sich an den gewählten Titeln der Tracks wie 'The Sun Eater', 'The Time Bender', 'The Ocean Walker' oder eben auch 'The Planet Maker'.
"Im gewissen Sinne sind wir eine ganz neue Band. [...] Die Frage ist nun, werden die Leute mit offenen Ohren und Herzen die Platte hören? Wenn ja, wird BTA die Metal Welt erobern."

Freunde der Metalmusik und harten Gitarrenriffs ist I AM wärmsten zu empfehlen.

Becoming The Archetype - The Planet Maker

Becoming The Archetype - The Time Bender

Becoming The Archetype - Album Teaser I AM

Mittwoch, 19. September 2012

Neues Musikvideo von THE RED17

© THE RED17
For English speaking readers, please click HERE.

THE RED17 sind vier junge Männer aus den Niederlanden. Ihre Musik ist eine Mischung aus Pop/Rock mit ganz viel Engerie, Power und Leidenschaft. Gegründet 2009, ging es für die Jungs schnell bergauf.

Zur aktuellen Single „SHINE“ veröffentlichen die Jungs heute das passende Musikvideo.

Wir haben Leadsänger Nicky gefragt, worum es im Lied geht, und welche Besonderheit es diesemal dazu gibt.

Das Lied ist ein Lied, das wir für alle Leute geschrieben haben, die uns lieb sind und die uns erst lieb geworden sind. Es geht um das Leben und darüber, wie verschiedene Dinge für jeden laufen können. In unserem Leben machen wir viele verschiedene Erfahrungen. Dinge die uns  fröhlich machen, Dinge die unser Leben drehen bzw. auf den Kopf stellen und Dinge, die uns traurig machen.
Die Art und Weise, wie man mit solchen Dingen umgehen kann ist,  „to SHINE“.

So wie es im Refrain heißt:
Wenn wir unser Leben auf die Dinge setzen, an die wir glauben.
Wenn wir unsere Herzen denen geben, die wir lieben.
Wenn wir das Leben feiern und denen Ehre geben, die wir verloren haben,
dann leuchten wir ein Leben lang.


Nun gibt es aber auch Leute, die gerade eine schwere Zeit haben und für die es schwierig ist zu scheinen. Genau für die haben wir das Lied geschrieben, und das ist auch der Grund, warum wir mit einer Stiftung zusammen arbeiten, die sich um Kinder kümmert, die nicht die Gelegenheit haben zu scheinen.
Denn sie haben eine schwere Krankheit, die ihnen die Chance auf ein langes und gesundes Leben nimmt.
Also, was wir tun ist, wir spenden alles, was wir durch das Downloaden der Single „SHINE“ auf iTunes bekommen an die Stiftung „Make a Wish“ in den Niederlande.
Dadurch hoffen wir, so viel Geld wie möglich zu sammeln, um den Kindern zu ermöglichen so lange wie möglich zu glänzen.


Und hier jetzt für euch das Video:





Alle weiteren Info's zu THE RED17 findet ihr Hier.

Aktuelle Tour Termine gibt es Hier.

Und Info's zur "Make a Wish" Stiftung findet ihr Hier.

Dienstag, 18. September 2012

Wir sind wieder unterwegs . . .

Am Freitag heißt es zum 4. Mal Türen auf für das Seekers Rock. Dieses Jahr in einer neuen Location in Northeim. Zu sehen gibt es 5 Bands aus ganz Deutschland. Mit dabei unter anderem:

Doreen Thielmann aus Detmold. Bisher ist die junge Singer/Songwriterin noch unbekannt. Man darf also gespannt sein auf ihren Auftritt.

„Raus an die Sonne“, so heißt es sinngemäß, wenn die Band Soundbar die Bühne betritt. Die 7 Musiker aus Gummersbach werden das Publikum mit einem Mix aus Hip/Hop, Reggea und Dancehall begeistern. Mit ihrer guten Laune Musik und ihren ehrlichen Texten werden sie das Publikum zum Springen bringen.

Rudi O. & die Beatzeps – Insidern schon längst ein Begriff für gut gemachten Hip/Hop. Bei seinem Konzert wird kein Arm einfach nur rumhängen, sondern sich zum Beat in der Luft bewegen.

„Gott ist unser Arbeitgeber.“ Daraus resultiert auch der Name der 4 Frankfurter Jungs von Arbaitnehmer. Deutsche Texte, eingängige Melodien – einfach gute Alternative Rockmusik.

Mit neuer EP kommen die Jungs von warumLila um die Ecke. Sie sind die Newcommer 2012. Ob Balinger Rockfestival, Himmelfahrtsfestival oder Heavenstage, sie spielen dieses Jahr auf allen großen Bühnen. Ihre Musik? Deutscher Pop/Rock/Punk.

Los geht’s am Freitag um 19 Uhr in der Corvinus Kirche in Northeim.
Karten gibt es noch bis Donnerstag 20 Uhr zum VVK Preis unter info@psevents-booking.de
Alle weitere Info's findet ihr HIER.


***



Einen Tag darauf, am 22.September steigt in Lauter STEREO music & message.

Auf der Bühne könnt ihr folgende Bands sehen:

Woke Up In Hospital – Die Jungs spielen modernen Hardcore mit einer ordentlichen Metal-Kante, der zum Ausrasten einlädt. Variationen von Shouts, Breakdowns und ruhigere Passagen hat die Band neben dem „Gedresche“  zu bieten.

My Little Rockstar Dream  – Ihre Musik bewegt sich von Alternativerock über Emo bis Punkrock. Mit ihrer energiegeladenen Show überzeugen sie ihr Publikum.

Maleachi – Sie wollen mit ihren Liedern die Menschen wachrütteln, über ihr Leben mit Gott nachzudenken ohne ihnen eine Sicht aufdrängen zu wollen. Ihre Songs sorgen für gute Laune und laden zum Bewegen ein.

Burn the Christmastree – Mit frischem und kräftigem Ska-Punk versuchen sie die frohe Botschaft, ohne Stille Nacht Heuchelei, in die Welt hinaus zu bringen und singen deshalb von ihrem Glauben.

Im Vorverkauf kostet der Eintritt 4€, an der Abendkasse 5€. (Vorverkauf über E-Mail  an karten@music-and-message.de mit Namen und Anzahl der Karten)
Einlass ist 19:30 Uhr und ab 20 Uhr geht’s dann auf der Bühne los.
Vorbei schauen lohnt sich.


Montag, 17. September 2012

Impuls für deine Woche

Après- Lotion Gott
drk-emmendingen.de

Vergangenen Montag hast du etwas gehört über den "Lichtschutzfaktor Gott", weißt du noch? Er schützt dich vor "Verbrennungen" an großen und kleinen Problemen in deinem Allteg, wenn du immer in gutem Kontakt zu ihm stehst.

Im Eifer des Gefechts vergisst man nun aber erfahrungsgemäß immer mal die schützende Sonnencreme. Will heißen, wenn es dir zu viel wird oder du denkst "Gott kann mir doch eh nicht mehr helfen!" und du so den Draht zu ihm verlierst, nehmen die Probleme überhand und überwältigen dich. Das bringt schmerzhafte Verletzungen an der Seele mit sich und wird Narben hinterlassen. Warum gibt's für sowas nicht auch eine Salbe wie beim Sonnenbrand die Après- Lotion?

Tja, die gibt es wohl: Gott. Er hat die Angewohnheit, immer da zu sein, wenn du dich verbrannt hast und nach Hilfe rufst. Wenn du einsiehst, dass ohne Gott dein Leben nicht läuft und du ohne ihn nciht alles auf die Reihe kriegst, öffnet er seine Arme für dich. Den letzten Schritt musst du tun, indem du sagst: "Vater, es tut mir leid." Von diesem Moment an hält Gott dich ganz fest und wirkt wie die kühlende Lotion beim Sonnenbrand: erverschafft deinem Schmerz Linderung und hilft, dass deine Wunden schneller heilen. Er ist beim besten Willen kein Zaubermittel, so eine Heilung kann lang dauern. Aber du kannst ganz gewiss sein, dass Gott auf dich aufpasst und dich in dieser Zeit stützt.

"Legt alle eure Sorgen bei ihm ab, denn er sorgt für euch!" steht in der Bibel im 1. Petrus 5,7 in der Bibel.

Sei gewiss: Gott heilt deine Wunden.
Hab eine gesegnete Woche.

Samstag, 15. September 2012

KEY2LIFE 2012 in Marchegg

Was ist dein Schlüssel zum Leben?

Mit dieser Frage lockte die Veranstalter des KEY2LIFE die Besucher in den Schlossgarten nach Marchegg (Österreich).

Los ging das dreitägige Festival am Freitag. Während ab dem Mittag die ersten Teilnehmer ankamen, ihre Zelte aufbauten und sich mit dem Gelände vertraut machten, begannen die ersten Bands, die am Abend spielen sollten, mit den Soundchecks. Gegen halb drei startete das Warm-Up mit der Festivalband und um drei wurde das Festival eröffnet. Es gab die ersten wichtigen Infos für die Besucher und es wurde durchgegeben, welche Workshops angeboten werden. Dazu ging es dann gleich los.

Die Mainstage wurde um sechs Uhr eingeweiht von DJ Watzlav Gottodowith. Mit gutem Clubsound und tanzbaren Songs sollte das Publikum auf die kommenden Konzerte eingestimmt werden. Dies gelang nur sehr schwer. Auch die erste Band Crossing Flow tat sich mit ihrem Alternative Rock etwas schwierig. Doch die ersten Begeisterten fanden sich im vorderen Bereich ein und unterstützen die Jungs bei ihrem Auftritt.


Nach einer wirklich sehr kurzen Umbauphase, was an beiden Tagen wirklich schnell ging, betraten Soundbar zum ersten mal österreichischen Boden. Mit ihrem Mix aus HipHop / Reggae / Dancehall brachten sie jedoch leider nur wenigen Zuhörer zum Springen und Mittanzen. Die Jungs und das Mädel wussten, wie sie die Bühne zu ihrem Vorteil nutzen mussten und so gelang es, dass sie das Publikum doch noch für sich gewinnen konnten. Für uns waren sie eine der Neuentdeckungen auf dem KEY2LIFE.








Als nächstes enterten die Jungs von Good Weather Forecast die Bühne und man merkte sofort an der Stimmung, dass sie nicht zum ersten Mal beim KEY2LIFE waren. Die Stimmung war super und es wurde mitgesprungen, getanzt und natürlich auch mitgesungen. Egal ob mit eigenen Liedern wie „Electric Summer“ oder mit Coversongs wie „The Time“ von den Black Eyed Peas. Sie konnten mit jedem Song bei den Zuhörern punkten.


Auch bei My Glorious, die als vorletzter am Freitagabend auf der Bühne standen ging ordentlich die Post ab. Auch sie hatten ihre Fans dabei und konnten mit ihrem Alternative Rock diese begeistern.

Danach wurde es richtig voll vor der Bühne,
der Headliner LZ7 aus England sollte die Bühne für sich in Beschlag nehmen. Zwar musste der Moderator mehrmals dazu aufrufen, dass die Leute aus allen Ecken des Geländes zur Bühne kommen sollten, doch schon mit Beginn des Intro's taten sie dies auch. Die Show rund um Lindz West und seinen Jungs war voller Energie, Power und Leidenschaft. Ihre Texte sprachen dieselbe Sprache: Das Beste aus diesem Leben zu machen, das Gott dir geschenkt hat. Und trotz teilweise strömenden Regen blieben alle an der Bühne, um einfach diese große Party für ihren Gott zu feiern. Der energiegeladene, mitreißende Mix aus Dance- und Popmusik sorgte dafür, dass fast kein Bein still stehen blieb.

Zum Abschluss gab es dann noch ein Nightprayer mit Good Weather Forcast. Ein wirklich gelunger Abschluss. Mit Lobpreisliedern wie „Our God“ und einer kurzen Predigt von Leadsänger Flo fand der Abend ein schönes Ende.

Für alle, die auch danach noch nicht genug hatten, gab es die After Show Party mit DJ Watzlav Gottodowith und die Möglichkeit an der UnsinkBAR noch ein, zwei Cocktails zu trinken und sich miteinander über den Tag auszutauschen. Aber auch einige zogen gleich die Variante ab ins Bett bzw. in den Schlafsack vor, um gut ausgeruht in den nächsten Tag zu starten.

Der Samstag begann wie der Freitag aufgehört hatte: Regen, Regen, Regen. Da war es gut, dass es das Frühstück für alle Teilnehmer kostenlos im großen Zelt gab. Bei Rührei, Speck, Brötchen, Cornflakes, Kaffee oder Tee begann der Tag für einige eher verschlafen. Doch dies wurde von den Moderatoren des Frühstücksradios geändert. Bei lustigen Aktionen auf der Bühne und guter live Musik mit Letters for Jonah wurde einigen das Wachwerden versüßt.
Auch die Schlangen an den Waschcontainern wurden mit der Zeit länger, sodass es doch etwas dauerte bis alle sich frisch machen konnten.
Weiter ging es schon mit den ersten Workshops zu verschiedensten Themen, die teilweise auch auf denen vom Tag zuvor aufbauten. Um elf Uhr wurde zur Heiligen Messe mit Jugendbischof Stephan Turnovsky eingeladen, welche wetterbedingt im Essenszelt und nicht Open Air stattfand. Doch dies gab der Atmosphäre keinen Abbruch.
Im Anschluss gab es dann die Möglichkeiten zum Mittagessen. Dank der verschiedenen Angebote war für jeden sicherlich das richtige dabei. Oder man machte sich einfach selber am Grillplatz etwas zu Essen.Der Mittag/ Nachmittag sollte nicht ungenutzt bleiben und so gab es wieder mehrere Workshops, verschiedene Sport- und Kreativangebote.

Gegen 16 Uhr wurde es dann langsam wieder etwas voll vor der Bühne. Die Veranstalter hatten zur Open Stage geladen. Mehrere Künstler hatten sich im Vorfeld dafür gemeldet und hatten somit die Chance, sich mit ein, zwei Liedern dem Publikum vorzustellen. Den Abschluss und auch gleichzeitig den Auftakt zum konzertreichen Abend machte Singer/ Songwriter Emanuel Reiter aus der Schweiz. Der gebürtige Münchener lies den Abend eher ruhig beginnen. Leider spielte auch das Wetter nicht mit und die Zuschauer wichen lieber in die Zelte aus. Nur ein paar wenige blieben vor der Bühne zurück. Aber auch aus etwas Entfernung konnten Emanuel Reiter und seine Band überzeugen.




Mit inem traten dann wieder Lokalmatadoren auf der Bühne auf. Mit ihrem Deutsch-Pop, der eigentlich kein Deutsch-Pop ist, konnten auch sie die Zuhörer nach einer kurzen Anlaufphase von sich überzeugen.







Wieder waren die Umbaupausen sehr kurz, und so konnten sich Kurfürst aus Deutschland bereitmachen, um die Menge von sich zu begeistern. Auch dies dauerte nur kurz und so wurde auch hier ausgelassen gefeiert und gesprungen. Kürfürst, die mit Abstand die beste Bühnenshow lieferten, hatten wiedermal einen guten Mix zwischen schnellen, energiegeladenen Liedern und ruhigen Balladen und dazu die eine oder andere Showeinlage. Hier tat auch der wieder einsetzende Regen der Stimmung keinen Abbruch. Nur leider kam das Ende schneller als gedacht. Der Veranstalter brach das Konzert aus Zeitgründen ab, wovon auch die Zuhörer nicht gerade begeistert waren. Sänger Dirk hatte noch die Chance während des Umbaus sich über den Moderator beim Publikum zu bedanken und für das abrupte Ende zu entschuldigen.

Danach ging es mit Cardiac Move weiter. Ihre Musik klingt nach einer Mischung aus Coldplay und delirious?. Eingängige Texte, die dazu passende Musik und fertig ist ein wirklich gutes Konzert. Die Zuhörer waren begeistert und verlangten am Ende nach einer Zugabe, auf welche sie auch nicht lange warten mussten.








Von einigen lange erwartet, betraten dann die Jungs von October Light aus Kroatien die Bühne. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Technik ging es dann richtig ab. Ausgelassen wurde, nach kurzer Anleitung, SKA getanzt, gesprungen und mitgesungen. Begeistert empfangen wurde der jüngste Bruder Ruben, der für einige Songs an der Posaune mitspielte. Die Menge war begeistert und forderte ihn wieder zurück.  Auch October Light durften noch eine Zugabe spielen und verließen dann die Bühne, um Platz zu machten für den Headliner des Abends.

Mit Rend Collective Experiment kamen 4 Männer aus Irland auf die Bühne. Sie bewiesen, dass man auch aus wenig Instrument sehr viel machen kann. Mit ihren Worshipsongs wie “Build your Kingdom Here“ oder „Second Chance“ enstand eine unbeschreibliche Atmosphäre. Ihre Show war eher kleingehalten, aber nicht weniger energiegeladenen. Im Gegenteil, die Jungs sprangen auf der Bühne, als würden sie sonst nichts anders machen. Aber leider war dann nach zwei Zugaben auch hier Schluss.

Für die, die noch nicht in die Zelte wollten, gab es wieder Nightprayer. Diesmal mit der Festivalband Crossing Flow und einer anschließenden Nachtanbetung.

Sonnenschein - mit diesem wurden die Camper am Sonntagmorgen geweckt und so war auch gleich die Stimmung im Frühstückszelt eine ganz andere als am Tag zuvor.
Zum Konzert mit Paddy Kelly kamen nochmals gut 500 Besucher extra, sodass die Fläche vor der Bühne auch mal komplett gefüllt war. Er begeisterte nicht nur durch seine Musik, sondern auch mit dem, was er sagte und tat. So las er zum Beispiel einen Abschnitt aus der Bibel vor, der ihm in seiner Zeit im Kloster viel Kraft gab und bewegte das Publikum zum gegenseitigen Lockern und Massieren. Zum Abschluss des Festivals gab es dann nochmals eine Heilige Messe.

Alles in allem war es ein schönes Festival, was aber leider durch das schlechte Wetter etwas an Charme verlor. Laut Veranstalter waren am Wochenende gut 550 Camper und Mitarbeiter dabei Auch seien die Veranstalter sehr zufrieden mit der Veranstaltung. :-) Die Stimmung unter den Gästen war super, und das sei für Sie das wichtigste gewesen, dass sich die Jugendlichen wohl fühlen und eine gute (und sinnvolle) Zeit hatten. Sie hätten sich aber schon gefreut, wenn es mehr Besucher gegeben hätte, die für das ganze Wochenende gekommen wären.


 KEY2LIFE 2012



Mehr Info's rund ums KEY2LIFE findet ihr HIER.
Sowie die ersten Bilder HIER.



Freitag, 14. September 2012

October Light im Interview

For English speaking readers, please click HERE.


October Light @ Facebook

Beim MissioCamp haben wir die Gelegenheit genutzt und mit Petar Horvat, Sänger der Band October Light, über die Band und ihre Pläne gesprochen.

October Light besteht aus den Brüdern Benjamin (Gitarre, Gesang), Stjepan (Bass, Gesang), Petar (Trompete, Gesang) und Filip Horvat (Posaune, Gesang, Synthesizer), Marko Horvat (Saxofon), dem Cousin der Brüder und Freund Abel Kovacevic. Bei manchen Konzerten spielt auch Ruben Horvat (Posaune), der kleinste der Horvatgeschwister.

Angefangen haben sie 1996 / 1997. Ihr erstes Konzert gaben sie in einem Skatepark ihrer Kirche Von 1999 bis 2002 spielten sie unter dem Namen Seekers. Dann änderten sie ihren Namen in Seekersplanet und spielten bis 2005 unter diesem Namen. Seit Oktober 2005 spielen sie als October Light und in teilweise neuer Besetzung auf den Bühnen dieser Welt. Aber einem sind sie die ganzen Jahre über treu geblieben: dem SKA.




CDs:
Seekers - Seekers (Demo CD,...)
Seekersplanet - Something Special (Album, 2002)
Seekersplanet - Speed of Life (EP, 2005)
October Light & Mojo - Everything Will Be Made Right (Album, 2010)
October Light - Free! (Album, 2011)




Beschreibt euch kurz zu Beginn mit 3 Worten. Wer ist October Light?
Band. Kroatien. Ska.

Ihr spielt ziemlich oft in Deutschland, was gefällt euch am meisten an Deutschland?
Die Autobahn. Uns gefällt auch das schöne Wetter. Hier gibt es kein gelbes Gras. Die Leute. Es gibt so viele Tänzer hier bei unseren Konzerten, besonders im Erzgebirge. Die Leute in Deutschland haben so viel Freude am Leben. Was gefällt uns noch? MediaMarkt! Und das Aqua Marien in Marienberg. Uns gefallen viele Sachen in Deutschland, aber am meisten die Menschen und die Geschäfte. Und Thomann – thomann.de ist ganz wichtig für Musiker.

Gibt es einen Unterschied zwischen den deutschen Fans und den Fans in Kroatien?

In Deutschland gibt es mehr Fans. Also die Zahl ist unterschiedlich groß. Die deutschen Fans haben auch mehr CDs gekauft. *lacht* In Kroatien kaufen die Fans kaum CDs. Was gibt es noch für Unterschiede? Die kroatischen Fans sind mehr so heimliche Fans, eher so zurückgezogen und schauen dem Konzert aus der Ecke zu, nicht so offen. Tanzen würden wahrscheinlich nur ein paar ältere Betrunkene, die keine Hemmungen mehr haben. Und hier tanzen die Leute auch ohne betrunken zu sein. Und sie schämen sich nicht. In Kroatien ist das ganz anders.

Könnte man sagen, ihr seid in Deutschland bekannter als in Kroatien?
In Kroatien gibt es nur 4 Millionen Menschen. Ich denke im Verhältnis sind es in Kroatien ja viel weniger. Und unser Lied, dieses LKW-Lied („Croatia“), ist schon seit 6 Monaten ein „Ansagelied“ auf RTL2 in Kroatien. Mittlerweile kennen schon einige Leute October Light. Ich denke, im christlichen Kreis in Kroatien kennen uns alle – in Deutschland nicht. Der christliche Kreis ist in Kroatien jedoch sehr klein. Aber im säkularen Bereich sind wir jetzt in Kroatien bekannter. In Deutschland weiß ich nicht wie es da ist.

Ihr habt eine neue CD ausgebracht und du hast ja auch gerade schon das Musikvideo angesprochen. Erzähl uns doch kurz was über das Video.
Wir haben einen Freund, der Videos macht. Uns hat gut gefallen, was er schon alles so gemacht hat. Wir hatten die Idee, dass wir in einer Lagerhalle (Erntehalle) ein Video machen. Wir sind dann in so eine Halle gegangen und haben uns überlegt, wie wir das machen. Drin war es schwarz, total dunkel. Heavy Metal Stimmung. Das hat nicht so gut gepasst. Es war im Sommer und wir haben geschaut, wie die Kulisse drin sein könnte. Wir haben dann den LKW rein gebracht und hatten die Idee auf dem LKW in der Halle zu spielen. Unser Schlagzeuger war schon oben und dann haben wir das ausprobiert. Es hatte uns aber noch nicht so ganz gefallen. Deshalb sind wir mit dem LKW aus der Halle raus, um etwas anderes zu versuchen. Und als wir mit dem LKW draußen waren, war schöner blauer Himmel. D sind wir dann alle rauf auf den LKW und losgefahren. Wir haben dann das komplette Konzept geändert. Letztendlich hat es nicht 3 Tage, sondern 3 Wochen gedauert bis wir das Video fertig hatten.

Auf was dürfen sich eure Fans in nächster Zeit freuen? Gibt es da schon konkrete Pläne?
Ja, die gibt es. Es wird ein neues Video geben. Das ist schon seit einem Jahr in Arbeit. *lacht* Nein, ein halbes Jahr. Wir haben eine Szene aufgenommen und jetzt warten wir auf die anderen restlichen Szenen. Kinder sind unterwegs. Das ändert den Zeitplan ein wenig. Wir versuchen eine Akustik-CD aufzunehmen. In letzter Zeit haben wir auf der Straße sehr viel Akustikmusik gemacht, so October Light Sachen und mit Banjo und Kontrabass. So versteht man die Texte besser. *lacht* Und es spricht ein breiteres Spektrum an. Auch die älteren Menschen, also Omas, hören uns jetzt zu. Die mögen so was. Es sind dieselben Lieder, nur in einem anderen Stil. Und wir arbeiten an neuen Liedern. Die Jungs haben schon fleißig neue Lieder geschrieben, so 5 oder 6 neue Lieder.

Unser Blog heißt ja „Burnin‘ Heart Reports“, was bedeutet euch euer Glaube im Alltag?
Wir hatten heute eine Andacht aus Johannes 6, Vers 29. Dort steht: Was will Gott, dass wir tun? Und dann steht dort „Ich will, dass ihr an mich glaubt.“ Glaube hieß für die Juden aber nicht, etwas zu wissen. Also, ich glaube an Gott, dass er existiert. Ich habe das zur Kenntnis genommen. Das hebräische Wort für Glaube hat auch die Bedeutung, dass man etwas tut, dass man etwas damit unternimmt. Also dass man etwas glaubt und nicht nur etwas weiß. An Jesus zu glauben, bedeutet für uns, dass wir auch so handeln wie Jesus und uns dafür einsetzen, dass andere Leute Jesus kennen lernen. Und das auch in kleinen Dinge versuchen zu leben. Dass man zum Beispiel bei Streit, bei Auseinandersetzungen unter Freunden oder in der Familie, auch christlich handelt. Dass wir dann die Sachen nicht so klären, wie wir denken, sondern dass wir auch vergeben.

Was möchtet ich zum Schluss noch unseren Lesern mit auf den Weg geben?
Seid froh, dass ihr hier so schönes Wetter habt und nicht wie wir Dürre. Seid nicht so viel im Internet. Trefft euch auch mal richtig mit Freunden. Und lest Burnin‘ Heart Reports!

Vielen Dank für das Interview!


 October Light - Hands High

October Light - Mnogo vise (unplugged)
October Light - Croatia




Mehr Infos über die Band gibt es bei Facebook und auf ihrer Homepage.


Donnerstag, 13. September 2012

Rapture Ruckus - Back To Earth

Rapture Ruckus
Die Electro Pop Hip Hop Band Rapture Ruckus aus Neuseeland hat ein neues Musikvideo zu ihrem Song "Back To Earth" aufgenommen.

Gemacht haben sie das Video für ihre Fans als besonderes Dankeschön.

Es zeigt Szenen aus dem Tourleben der Band. Alle Szenen wurden im Laufe des letztens Jahres mit iPhone, GoPro's, Concert B-roll und mit den Kameras von Fans aufgenommen.

Wenn man sich abends mal die Zeit nimmt, sich raus setzt und sich mal den Sternenhimmel ansieht, dann kann man sich schnell mal im Weltall verlieren. Dann kommt man entweder schnell in Grübeln - oder zumindest in eine nachdenkliche Haltung - oder in Träumereien.

Und um dann wieder auf dem Boden der Tatsachen zurück zu kehren, braucht es manchmal jemanden, der uns wieder zurück holt.

 Zu finden ist das Lied auf dem Album "Open Your Eyes".

Derzeit sind sie auf "Glow In The Dark" Tour mit House Of Heroes und Cory Lamb.

Hier nun das Video:



Mehr Infos über die Band findet ihr auf Facebook oder HIER.

Dienstag, 11. September 2012

Rock im Zelt

Alle Jahre wieder…

Seit 2004 wird nun das kleine Zelt zur Kirmes in Gornau gerockt. Dieses Jahr mit den Jungs von My Little Rockstar Dream und CEiL.

Bereits eine halbe Stunde vor dem eigentlichen Beginn versammelten sich schon die ersten kleinen Menschentrauben vor dem Zelt. Leider zögerte sich der Beginn aus unbenannten Gründen etwas hinaus, und somit ging es erst 20 Minuten später als geplant los.

MLRD betraten die Bühne und waren sofort in ihrem Element, nur leider spielte die Gitarre von Kilian anfangs nicht mit. Glücklicherweise war der Sänger von CEiL zur Stelle und hat das Problem schnell behoben.
Dadurch, dass die Band dem Großteil des Publikums noch unbekannt war, kam leider keine richtige Stimmung auf. Doch das konnte die Jungs von MLRD nicht davon abhalten, alles zu geben und eine Menge Spaß auf der Bühne zu haben. 
Nicht nur Songs von ihrer EP „Somthing Sweet“ erklangen im Zelt, sondern auch ein kurzes spontanes Green Day Cover - Basket Case und  „Dreh den Swag auf“ von Money Boy.
Nach knapp 45 Minuten war der Energiegeladene Show der 4 Schwaben vorbei.


Darauf folgte eine kleine Predigt und der Bühnenumbau.


Als CEiL die Bühne betrat, war das kleine Zelt nicht mehr so gefüllt wie zu Beginn, aber die Stimmung war etwas besser.
Neben den älteren Songs wie „Let’s Rock“, spielten sie auch ihre neue Single, die sie mit Kilian, dem Sänger von MLRD, produziert haben. In näherer Zukunft wird dieser kostenlos zum Download verfügbar sein.
Sie brachten mit ihrem ganz eigenen Stil einige Leute zum Tanzen und nach wiederholten Zugaberufen baten sie die Jungs von My Little Rockstar Dream erneut auf die Bühne. Dort spielten sie  gemeinsam den Song „Rockstar“ von CEiL. Auch Zuschauer durften mit auf die Bühne, was 2 junge Herren und 3 Mädels angenommen haben. Sowas hat Gornau in den letzten 2 Jahren auch noch nicht gesehen.


Nach einem letzten Song war die Show zu Ende und das Zelt leerte sich langsam. Beide Bands standen noch einige Zeit am jeweiligen Merchandising- Stand für Gespräche zur Verfügung und bemühten sich um Nähe zum Publikum. Dadurch, dass die Zuschauer nicht richtig warm wurde übers gesamte Konzert, fehlte leider ein Stück weit die  Stimmung, doch von MLRD wie auch von CEiL ist bekannt geworden, dass die Jungs auf der Bühne viel Spaß hatten.
Alles in allem lohnt es sich immer wieder, zum Rock im Zelt nach Gornau zu kommen und sich von den Bands überraschen zu lassen. Auch dieses Jahr war das Konzert trotz der schwer zu begeisternden Zuschauer gelungen. Wir freuen uns auf das nächste Rock im Zelt, das sicher wieder mit tollen Bands glänzen kann.

Montag, 10. September 2012

Impuls für deine Woche

Lichtschutzfaktor Gott

Wie alle Jahre wieder neigt sich der Sommer nun dem Ende zu.
Aber einmal wollen wir uns noch kurz erinnern: Man packt seine Tasche mit dem Ausflugsziel Badesee oder Strand. Im Gepäck befinden sich die Badeklamotten, Handtücher, ein bisschen Geld für das Eis vom Kiosk, etwas zu trinken und natürlich die Sonnencreme. Je höher dabei der Lichtschutzfaktor ist, desto besser. Man benutzt die Creme logischerweise, um sich nicht zu verbrennen und es steht außer Frage, dass jeder sie als wichtig und nützlich bezeichnen würde.
Vergisst man sie im Eifer eines spannenden Beachvolleyballspiels doch einmal, ist ganz klar, was passiert: Man kriegt Sonnenbrand.
Der kann richtig böse sein, vor allem dort, wo die Haut empfindlich ist.
Nun, inzwischen denkst du dir wohl: "Komm zum Punkt, was soll denn Gott bitteschön mit Sonnencreme und Lichtschutzfaktor am Hut haben???!!!"
Folgendes: Haben wir Gott nicht in jeder Lebenslage an Bord und bringen wir nicht alle Probleme zu ihm, können wir uns daran ziemlich heftig "die Finger verbrennen". Gott will uns wie die Sonnencreme vor der schädlichen Strahlung und ihren Folgen schützen. Bleiben wir stetig mit ihm in Kontakt und pflegen unsere Beziehung mit ihm, wirkt er für unsere Seele wie der Lichtschutzfaktor.
Die Probleme sind deshalb nicht weg, aber weil es sich um uns kümmert, belasten sie uns nicht dauerhaft.
Bricht unser Verhältnis zu ihm aber ab, können all die Probleme direkt an unser Innerstes angreifen und uns Verletzungen zufügen - und genau wie beim Sonnenbrand hinterlässt das Spuren und irgendwann ist es zu viel.
Deshalb ist es wichtig, eine gute Verbindung zu Gott aufzubauen und sie immer aufrecht zu erhalten durch Gebet, Bibellesen oder einfach durch die Freunde im Jugendkreis. So schützt man sich davor, dass die Sorgen und Probleme des Lebens zu groß werden und einem irgendwann richtig schaden. Einen guten Draht zu Gott kann man nur jedem anraten.
Hat man sich dann doch einmal "verbrannt", gibt es aber immer noch die "Après-Lotion". ;)
Hab eine gesegnete Woche!

Samstag, 8. September 2012

Walnut Films im Interview

Walnut Films
Bei Rock am Stein in Hof, haben wir mit Michael Seiler von Walnut Films gesprochen.
Er hat uns einiges über seine Filmprojekte erzählt, aber auch welche Rolle der Glaube dabei spielt.

Was ist Walnut Films und wer steckt dahinter?

Walnut Films ist ein Independent-Filmstudio, nicht professionell und auch nicht auf Profit angelegt, im Moment getragen von einer freiwilligen Schicht von Leuten, die einfach mitarbeiten wenn sie wollen und wenn eine Produktion ist, dann frage ich an als Hauptverantwortlicher, wer verfügbar ist und dann stellen wir das Team so zusammen aus freiwilligen Mitarbeitern. Aber durchgängig arbeite nur ich daran.

Wie und wann hast du damit angefangen mit dem Projekt „Walnut Films“?

Walnut Films selber gibt es seit 2006. Der erste Film, den ich jemals rausgebracht hab hieß „Das Fest der Ringe“ und das war das Hochzeitsvideo von meiner kleinen Schwester. Da hab ich mit irgendwelchen Namen rumgesponnen. Früher hieß es Relies Film Productions - Seiler rückwärts. Und dann hieß es Walnut Films, es klang gut und dann wurden auch die Produktionen langsam besser. Dann hab ich angefangen Festivals zu drehen, und dann trifft man auch mal Leute, Veranstalter und Künstler, mit denen man Musikvideos dreht und so was und so hat sich das dann entwickelt.

Du machst ja viele verschiedene Dinge mit Walnut Films wie die gerade erwähnten Festivalberichte, Bandportraits, Unplugged Videos mit den verschiedenen Bands, Tourdokumentationen (Kids in the Way), Musikvideos für und mit Scarlet Drop und Sacrety und dann sogar mit der DSDS-Kandidatin Angel Burjansky, wie kam es denn dazu?

Das ist so einfach, wie simpel. Ihr Manager hat mich angerufen und gefragt, ob ich es mache. Er hat unsere Videos im Internet gesehen, vor allem das Scarlet Drop Video hat ihm irgendwie sehr gefallen. Und dann hat er gesagt „Ja, ich will euch haben und ich unterstütze lieber euer Projekt, als dass ich jetzt irgendjemandem mit einer Firma riesig Geld in den Rachen werfe – natürlich kosten wir auch weniger. Er hat unsere Videos gefunden und wollte uns unterstützen und hat uns die Chance gegeben. Und das Video habe ich jetzt auch vor ein paar Tagen fertiggestellt und er ist damit zufrieden und die Künstlerin glaube ich auch.

Ein ganz besonderes Projekt von Walnut Films sind die „Chroniken von Belonien“. Erzähl uns kurz was dazu.

Walnut Films
Die Chroniken von Belonien“ sind ein Spielfilmprojekt, was wir Anno 2007 mal ganz locker angefangen hatten. Wir hatten damals einen anderen Spielfilm namens „Das Flüstern der Wälder“ gedreht, mit dem wir überhaupt nicht zufrieden waren und dachten: „Das müssen wir besser machen.“ Und dann hab ich angefangen, ein Drehbuch zu schreiben. Und nebenbei haben Leute auch angefangen so Kostüme zu bauen, Waffen zu sammeln und so was. Und dann haben wir 2010 ganz locker angefangen so ein paar Szenen zu drehen. Bis letztes Jahr lief das auch noch einigermaßen, und jetzt ist es leider die Situation, dass wir nicht mehr so viel Geld haben das zu machen, weil die Ausrüstung Geld kostet, die Requisiten Geld kosten, die Fahrt zum Drehort Geld kostet, weil Leute weggezogen sind und teilweise in anderen Ländern wohnen oder in anderen Teilen von Deutschland. Wir haben offiziell nicht aufgehört, das kann man nicht sagen und ich schreibe auch das Drehbuch gerade ein bisschen um und hoffe, dass wir irgendwoher noch ein bisschen Unterstützung bekommen. Das läuft also auf jeden Fall noch. Und aber um zu garantieren, dass der Film wirklich so gut wie möglich wird, wollen wir das jetzt eben noch ein bisschen überarbeiten.

Da kommen wir auch gleich zur nächsten Frage. Wie finanzieren sich deine ganzen Projekte?

Meistens gar nicht. (lacht) Manchmal auf Spenden. Grad bei Festivalberichten ist es so, dass Veranstalter uns eine Spende dazu geben, die halt die Fahrtkosten deckt und wovon wir dann den Festivalbericht drehen und den Leuten auch grundsätzlich das gesamte Material geben, so Videos, Fotos und so können sie verwenden und sich dann auch ihren eigenen Festivaltrailer schneiden. Bei   Auftragsproduktionen wie Musikvideos oder so läuft es ganz ähnlich, weil wir auch vor allem für Bands drehen, die auch nicht so viel Kohle haben. Es beruht vieles auf ehrenamtliche Arbeit, also keiner von uns wird wirklich bezahlt für das was er macht. Aber die Unkosten decken sich meistens. Das ist so die Finanzierung. Wir planen auch noch was, bzw. das weiß noch keiner, ich plane etwas in Richtung Crowdfunding. Ich versuch da grad so ein bisschen auszuloten was da so die Möglichkeiten sind. Das ist so das Finanzierungskonzept.

Auf was dürfen sich die Zuschauer von Walnut Films in nächster Zeit noch so freuen? Gibt es da schon konkrete Pläne, die du uns verraten darfst?
Walnut Films

Natürlich ein Festivalbericht vom Rock am Stein Festival und auch diverse Bandportraits u.a. auch von Soundbar, Superstyler Soundsystem wahrscheinlich, von Scarlet Drop machen wir ein neues und ein Bericht vom Kameramuseum in Plech. Da sind wir am Eröffnungswochenende da gewesen und haben da gedreht. Und das ist auch so eine neue Richtung für Walnut TV, die wir jetzt so ein bisschen entdecken möchten, um da auch mal abseits von der Musik was zu präsentieren, was sonst so in der Öffentlichkeit keine Aufmerksamkeit findet.


Welche Rolle spielt der Glaube für eure Arbeit bei Walnut Films?

Er spielt eine Rolle, weil Gott mich begabt hat, sonst würde ich wahrscheinlich nicht viel können. Das versuche ich auch zu vermitteln, in dem ich zum Beispiel schaue, mit wem ich so zusammen arbeite, was das so für Leute sind, was sie so antreibt. Auch zu gucken wie sie mit ihrem Glauben umgehen und wie ich da so eine Verbindung zu den Leuten auch schaffen kann, um auch zu sagen, dass es etwas Echtes ist und nicht nur etwas, was ich so für mich privat mache, sondern dass es auch meine Filmarbeit beeinflusst. Dass ich versuche einen guten Film in der Hinsicht zu machen, dass er halt handwerklich gut ist und dass er auch wirklich einen Inhalt hat und dass Leute merken, dass das Leben ein bisschen mehr ist als einfach nur so Entertainment und Show. Daher auch überwiegend Dreharbeiten mit Bands, die halt auch Christen sind. Und in der Hinsicht beeinflusst das unsere Arbeit im Umgang mit anderen.

Walnut Films
Was möchtest du unseren Lesern noch mit auf den Weg geben?

Die Abschlussweisheit?! Das frage ich auch immer in Interviews. *lacht* Habt keine Angst und erkennt euern Wert. Also jemand, der mit den Medien bisschen zu tun hat, weiß ich, dass da viele Leute sind, die Identitätsprobleme haben oder sich wichtigmachen müssen und viele Leute, die mit Musikern oder Filmemachern zu tun haben und zu ihnen aufsehen und denken „So wie die wird ich nie werden“, aber das ist Blödsinn. Jeder ist gleich wertvoll.



Sehr schöne Worte zum Schluss. Vielen Dank für das Interview.



Wenn ihr mehr von Walnut Films sehen wollt, dann schaut auf youtube vorbei.


Walnut Films - Die Chroniken von Bélonien



Walnut Films Musikvideo: Sacrety - Rise Again



Festivalberichte: Plättländ 2012



WTV unplugged: Arbaitnehmer - Stille


Freitag, 7. September 2012

Nicole Croteau - Think About It

www.nicolecroteau.com


Mitte August ist das Musikvideo zu Nicole Croteaus Song "Think About It" veröffentlicht worden.


Gedreht wurde das Musikvideo in Indien auf einem "Gospel For Asia" Missionstrip. Das bewegende Video zeigt Nicole Croteau im Umgang mit indischen Kindern, die sich nach Liebe und Mitgefühl sehnen.

Mehr über Nicole Croteau, ihre Band Press Play und ihr Soloalbum "Anchors and Silhouettes" gibt es u.a.  HIER.




Donnerstag, 6. September 2012

MissioCamp Erzgebirge

Das Pockautal rockt!

Vom 24. bis 31. August fand auf dem Gelände der Strobelmühle in Pockau schon zum 14. Mal das MissioCamp Erzgebirge statt.

210 Jugendliche (bei den beiden Konzerten jeweils 100-150 zusätzliche Besucher) und um die 30 Mitarbeiter beteten, sangen und hatten 1 Woche lang gemeinsam Spaß.

Tagsüber wurden verschiedene Seminare und Workshops für die Jugendlichen angeboten. Darunter waren aber auch diverse Ausflüge z.B. ins Freibad und auf die Kartbahn.
Gesangsbegeisterte Campteilnehmer konnten sich im Campchor einbringen, der innerhalb von 3 Tagen einige Lieder einstudierte, um diese am vorletzten Abend zum Besten zu geben.
In einem Schrauber-Workshop konnten sich die Teilnehmer an einem Käfer versuchen. Zum Ende des Camps war er zwar wieder als solcher zu erkennen, aber antriebsmäßig funktioniert er nur nach alter Fred Feuerstein Manier.

Bilder © MissioCamp

Immer um 19.30 Uhr hieß es Ev'Event Zeit.
Das Ev'Event stand an jedem Abend unter einem anderen Thema zu dem CampPrediger Lutz Scheufler seine Gedanken mit den Teilnehmern teilte.
So ging es unter anderem auch um Sicherheiten im Leben, aber auch darum, warum es besser ist an Jesus zu glauben anstelle von an nichts zu glauben.
Am Ev'Event konnten nicht nur die MissioCamper teilnehmen, sondern auch Gäste von Außerhalb.
Das musikalische Rahmenprogramm bildeten Döhler & Scheufler, die mittlerweile schon fest zum MissioCamp dazugehören. Unterstützt wurden die beiden von ihrer Band und Mittwochabend zusätzlich vom Campchor.

Das Abendprogramm war nach dem Ev'Event noch lange nicht zu Ende.

Angefangen mit einem Vorstellungsabend am ersten Camptag, über Konzerte, einem Kinoabend ("Willkommen bei den Sch'tis"), einer Buchlesung mit Theo Lehmann, hin zur CampGala bei der die Campteilnehmer zeigen konnten was in ihnen steckte. Da war für jeden Campteilnehmer etwas dabei.

Blechbläser im idyllischen Pockautal.

Bereits am Samstag, dem 2. Campabend, wurde das MissioCamp von der Power Pop - Party Rock Band Good Weather Forecast aus Mittelfranken ins Schwitzen gebracht.
Neben energiegeladenen Songs wie "Freakshow", "Love Radiator" und "Electric Summer" hatten die Bayern auch einige Lieder von ihrem Worship-Album "Shout For Your Glory" (zusammen mit Sacrety aufgenommen) im Gepäck. Und so luden sie z.B. mit "Our God" die Campteilnehmer ein mit ihnen zusammen den Vater im Himmel zu loben und zu preisen.
Auch wenn sie zum ersten Mal beim MissioCamp dabei waren, begeisterten sie das Publikum von der ersten Sekunde an.
Das Publikum forderte mehrmals eine "Wall of Death". Da Good Weather Forecast aber keine Hardrock- oder Metalband sind, so Frontman Flo, schlug er den MissioCampern stattdessen einen "Circle" vor. Und dann wagte auch noch ein Mutiger den Sprung in die Massen.
Ein besonderes Highlight des Konzerts war neben dem Basssolo, die kurze Andacht von Sänger Flo. Mit einer bewegenden Geschichte eines Mannes in Sydney, forderte er das ergriffene Publikum dazu auf, ihre Stimme zu erheben und Gott in der Welt, im ganz persönlichen Alltag, in der Schule, im Freundeskreis bekannt zu machen und nicht damit aufzuhören, auch wenn es manchmal noch so zwecklos scheint.

Am Mittwoch, dem vorletzten Campabend, betraten altbekannte Gesichter die Bühne des MissioCamps: die kroatische Ska-Band October Light, die schon einige Male auf dem MissioCamp spielte, füllte den Saal erneut bis zum Rand und brachte ihn zum Kochen.
Und wer bis dato nicht wusste, wie man Ska tanzten, dem brachten die 6 Musiker aus der "Sunshine Nation" die wichtigsten Tanzschritte bei. Sie überzeugten in ihrem anderthalbstündigen Auftritt nicht nur mit partytauglicher Skamusik, sondern auch mit Texten, die zum Nachdenken anregten.
Unterstützt wurden sie dieses Mal an der Posaune vom jüngsten Horvat-Bruder Ruben. Posaunist und Sänger Filip konnte dieses mal aufgrund einer Prüfung nicht dabei sein.
Neben altbekannten Songs, u.a. noch aus Seekersplanet Zeiten, wie "Something Special" und "Ti Si Meni Sve" hatten sie auch einige Lieder ihres aktuellen Albums "Free!" mit im Gepäck. Und wer kennt ihn nicht, den Kinderstunden Klassiker "Lies die Bibel, bet jeden Tag"?! October Light haben daraus eine Skanummer gemacht und das Publikum zum Mitmachen animiert. Eine Überraschung hatten sie für das MissioCamp auch dabei: Zum Abschluss des Konzerts gab es ein kleines Bühnenfeuerwerk.
Da October Light nach ihrem Konzert nicht gleich wieder zurück nach Kroatien fuhren, boten sie am Donnerstag noch ein Seminar für die Campteilnehmer an.

Alles in allem lässt sich sagen, dass das MissioCamp immer wieder einen Besuch wert ist und jedem Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren nur wärmstens ans Herz gelegt werden kann. Und auch die Organisatoren des Camps sind voll zufrieden und total dankbar, dass alles ohne Zwischenfälle und mit viel Segen ablief.